Latest / Fadegrad / Stéphane Dähler - Sohn des Ananaskönigs
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- 0:08Vater Grad. Der Podcast, der fragt, warum
- 0:12Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie
- 0:15sind. Jo, Er ist nicht mit Apfel,
- 0:24sondern mit Ananas großworde, denn sein Vater, der Johann
- 0:27Deller, ist aus dem Thurgau ausgewandert, zuerst in
- 0:30Elfenbeinküste, und hat Ende der 90er 70er Jahre als erste
- 0:35frische Ananas in die Schweiz importiert.
- 0:38Die urbanen Zeiten mit einem Bürgerkrieg haben dann den
- 0:41Ananashandel in der Elfenbeinküste zusammenbrechen
- 0:44lassen, im Jahr 2000 ist Johann Däller dann mit seiner Familie
- 0:48zurück in Thurgau gekommen und dann, einige Jahre später, hat
- 0:51er sein Glück nochmal. Wird in Costa Rica eine von
- 0:55seinen Söhnen sitzt Hütte da mit uns am Tisch in St.
- 0:58Gallen herzlich Willkommen, Stefan Dehler.
- 1:01Danke für mal. Ja, und ein herzliches
- 1:03Willkommen auch an unser Publikum.
- 1:05Der Podcast findet nämlich zum ersten Mal live statt und zwar
- 1:09im Sala da Tesa im Bahnhof St. Gallen.
- 1:13Das ist ein Ort des Pop up, quasi Restaurant wo?
- 1:18Vom Gallus Knechtli und anderen Gastronomen geführt wird.
- 1:21Herzlichen Dank, dass wir hier sein dürfen.
- 1:24Wir sind Gastgeber vom Vadergrat Podcast Mein Kollege Gabriel
- 1:27Imhoof, die er jetzt gerade gehört hat.
- 1:29Mein Name ist Sam Dickheiser Stefan Dehler, Du bist
- 1:33Reiseleiter und Geschäftsführer von Swiss Tropical Tourism und
- 1:37einer der 4 Kindern von Johann Deller dein Vater ist als Ananas
- 1:42König bekannt. Würdest du dich als Ananas Prinz
- 1:46bezeichnen? Nein.
- 1:48Nicht wirklich. Und zwar also den Namen Ananas.
- 1:50König hat mein Vater aus den Medien bekommen.
- 1:53Sind dadurch stolz auf den Namen, aber sie ist jetzt ein
- 1:55bisschen, wo wir so Bruch, denn so quasi und wenn jemand Ananas
- 2:00Prinz wäre, dann wäre es mein älterer Bruder, der Johann, wo
- 2:03auch der Betrieb führt heute in Costa Rica und die Ananas
- 2:06produziert oder drum. Tu ich da ganz bescheiden den
- 2:09Sohn vom Ananaskönig ist alles gut.
- 2:12Alles klar? Hätt es dir eigentlich nie
- 2:15gestört, zum immer der Sohn Seifo.
- 2:19Nein, und ich hab kreophil das Lüt sich über da beklaget kann
- 2:22ich also nicht nachvollziehen. Ich kann das vorzugeben, dass
- 2:26ich stolz bin eigentlich, dass ich das so n Dörfchen von das
- 2:29ist eine Leistung, dass man dich mit jemandem anerkannt und schon
- 2:34von Hindus haben wir auch sehr viele profitieren davon und auch
- 2:37heute im Alltag noch und auch über das Reisebüro und das
- 2:40Reisebüro hätte ich nie, wenn nicht der Ananaskönig bekannt
- 2:44gewesen wäre, der hat sicher enorm geholfen.
- 2:47Darum, nein, im Gegenteil, ich bin sehr stolz darauf, dass ich
- 2:49den Sohn von mananas König sein. Darf mega schön, dein Vater ist
- 2:54ja leider vor zirka einem Jahr verstorben.
- 2:57Unser Beileid da dazu. Danke mal, ja.
- 3:00Was sind die 3 wichtigsten Sachen, die er dir mitgegeben
- 3:03hat? Ich glaube, etwas, was mein
- 3:05Vater ausgemacht hat, ist Menschlichkeit, Großzügigkeit
- 3:10und der Respekt der Leute. Man sieht, dass berührt die
- 3:15Hütten noch sehr fest. Morgen ist Jörg sich der Tag,
- 3:18der Tag, wo ihr in. Quasi mit oben eingesetzt haben
- 3:22kannst du uns vielleicht deinen Vater noch näher bringen, auch
- 3:26für die Menschen, die ihn nicht kennen, weil ich habe deinen
- 3:29Vater erst studiert, Reportage kennengelernt und bin selber
- 3:33sehr berührt, aber ab seiner Ausstrahlung und wie er, wie er
- 3:36gesagt ist, könntest du uns ein wenig spürbar machen, Stefan.
- 3:41Ja, also ich kann. Mein Vater ist ein einfacher
- 3:43Mensch gewesen, aber er war. Die Sache gerade gesagt und
- 3:47tschuldigung, kein. Problem?
- 3:51Ich würd sagen gestern von Afrika heimkommen ist natürlich
- 3:53gerade alles ein bisschen viel durch das mit dem Vater so viel
- 3:57gemacht hat, ist er immer präsent, durch das fehlt er uns,
- 4:02aber er ist auch immer noch sehr präsent, das ist so ein komische
- 4:05Mischung, wenn man so will oder? Und er hat als Person er ist
- 4:11halt sehr großzügige Person denke ich mal.
- 4:14Und was schön ist wenn er gestorben ist.
- 4:17Haben uns Briefe und Anrühe von Leuten, die wir nicht gekannt
- 4:22haben, eine, die mich betroffen ist, eine Frau, die gesagt hat,
- 4:25ich habe im Fatou nur 15 Minuten gekannt, am Flughafen beim
- 4:28Zwischenlande hat er mir schnell geholfen, gesagt, was durch
- 4:31geht, und das sind 4 Jahre irgendwie ja, habe ich ja nie
- 4:34vergessen, und das ist schon noch sehr speziell.
- 4:37Ist mega schön, mega eindrücklich.
- 4:40Danke vielmals, dass es hier erzählst.
- 4:42Gerne ja. Nein und also?
- 4:45Als Kind zurück zu deiner Frage. Von wegen so ein Fund.
- 4:50Er hat uns auch nie irgendwie etwas erzwungen.
- 4:53Es mir münd emolte Betrieb üb Boni oder auch als Rinder mi
- 4:56hanie.de Druck ga au, da isch en riesebetrieb drüdausig
- 5:01Mitarbeiter da mömm ma emol. Im Gegenteil also er hätt immer
- 5:04gsält ma hä wann er wüshn aber da machet er fertig und wenn er
- 5:07anfängt macht er richtig oder? Und das sind eigentlich so ein
- 5:10bisschen die Werke von meiner Mutter auch, wo natürlich immer
- 5:12noch da ist und uns unterstützt im Unternehmen und der
- 5:15Familienzusammenhalt ist natürlich unsere größte Stärke
- 5:18gewesen oder die immer gesagt zusammen sind der stark und dass
- 5:21du morgen weiterleben. Ihr habt ja als Familie keine
- 5:25einfache Zeit oder Ananas Handel zusammengebrochen ist dann im
- 5:28Jahr 2000 eben habe ich schon gesagt, in die Schweiz
- 5:30zurückkehrt, wie alt bist du da gewesen?
- 5:3215. 15 okay und was hat dir geholfen in dem Moment, um mit
- 5:36dem Umgehen, mit dem Landeswechsel da ist mega viel
- 5:39Neues. Also erstens einmal, wir sind
- 5:42nicht Auswanderer in dem Sinne, wie man sich das vorstellt, dass
- 5:45unsere Eltern uns als Kind schon vorbereitet, dass wir
- 5:49auslandsschweizer sind, aber nicht ausgewandert in die
- 5:51Schweiz, weil die Nuance ist. Wir haben immer Schweizer unsere
- 5:55Heimat gesehen, und wir sind auch jedes Jahr in die Schweiz
- 5:57heimgekommen und meine Eltern sind sehr aktiv zu den Schweizer
- 6:00Club in Afrika und wir sind jeder Summe in die Schweiz, auch
- 6:03in Lagos, darum bin ich eigentlich nicht in eine fremde
- 6:06Land gekommen in dem Sinn, sondern wir sind, wir kommen
- 6:08heim, wenn wir in die Schweiz kommen, aber wir kommen daheim,
- 6:11wenn man Afrika oder und was geholfen, ja ist der
- 6:15Zusammenhalt, und meine Eltern haben uns halt immer gesagt, du
- 6:19hast 2 Optionen im Leben, das eine ist dich beklage und die
- 6:23andere ist wieder aufstehen und beklage ist eigentlich keine
- 6:27geschiede Option, die bringt nicht viel, wenn du es genau
- 6:29anschaust hat sich noch nie etwas gelöst mit dem und wir
- 6:32haben eigentlich das ganze Negative als Motivation genommen
- 6:35um wieder anfangen so du kannst eigentlich jedes negative kannst
- 6:39du etwas. Positives Umstellen und unsere
- 6:42Eltern haben uns das vorgelebt und wir hätten das einfach
- 6:44mitgelebt darum. Ja, es ist schwierig sie, aber
- 6:48es ist okay andere haben andere Probleme, wir haben das Geld
- 6:53verloren und die Firma verloren. Ja gut, das kannst du wieder
- 6:56erarbeiten oder Gesundheit mit dem Vater kann ich nicht mehr
- 6:59zurückkommen und das sind einfach Sachen wo wo die Leute
- 7:02vom Bewusstsein, also habe du wirtschaftliche Probleme hast,
- 7:06da kannst wieder machen, das ist nicht so schlimm oder aber der
- 7:08Zusammenhalt Streit in der Familie.
- 7:10Ist viel schwieriger wieder nach ran.
- 7:12Danke. Wie geht ihr mit Ruhe von eurem
- 7:16Vater unten? Ihr habt ein Ritual oder gebt
- 7:19ihr eine Kirche oder was gibt es da für Elemente, wo ihr euch
- 7:22helft in der Truhe wir. Haben gar keine Zeit gehabt bis
- 7:25jetzt. Also wo mein Vater gestorben
- 7:28ist. Das ist erstens sehr
- 7:29überraschend, er ist schon für viel Schlimmeres im Spital, wo
- 7:33wir gesagt hätten, jetzt kommt es nicht mehr, wie da mal was er
- 7:36ist. Und dann ist sehr viel auf uns
- 7:38zugekommen, sowohl medial auch. Aber auch das unternehme ich
- 7:43gerade neue Projekte dran und er ist voll im Geschäft drinne
- 7:47gewesen. Darum haben wir eigentlich
- 7:49wirklich ein Ort, wo wo kommt Zeit hast du so nach einem Jahr
- 7:53in Köln? Die Religion ist sicher ein
- 7:56wichtiger Teil unserer Familie, aber in einem sehr großzügigen
- 8:00Teil, also wir sind nicht so Bunte auf einer Kirche sag ich
- 8:03jetzt mal oder auf einem Grab groß, sondern ist sein Glaube
- 8:07ist eigentlich tat und wie sie mit den Leuten umgehst, oder das
- 8:10ist eigentlich viel mehr so üsi ja, ihren Glauben und Zwerg
- 8:15weitermachen und die Ethik und die Sache weitermachen, die man
- 8:18bekommt, das ist das einzige Richtige, was machen.
- 8:24Stefan, Ich möchte jetzt gerne einen Blick auf deine zweite
- 8:27Heimat oder vielleicht auch erste Heimat werfen, und zwar
- 8:30Costa Rica. Du bist gestern in die Schweiz
- 8:33geflogen, ist das richtig? Ich muss die Elfenbeinküste in
- 8:35die Schweiz geflogen, Elfenbeinküchen nach Afrika,
- 8:37Costa, Costa Rica bin ich vor 14 Tagen noch gewesen, aber ich bin
- 8:40eine kurze Schweiz, dann nach Afrika mit einer Reisegruppe.
- 8:44Hat da und die 3 Tage geht sie wieder heim in Costa Rica.
- 8:46Denn ja. Und ihr lebt dort oder betreibt
- 8:50die Farm mit dem Nanarus Vita. Wieso heißt ihr so?
- 8:54Da ist eine Frage. Nein, sag ich.
- 8:58Viele Leute meinen jetzt, der Name von meiner Mutter oder von
- 9:01der Schwester oder sonst von der Geliebten.
- 9:03Aber nein, eigentlich ganz lustigerweise, wir haben früher
- 9:07in Afrika einen Marken gehabt, die hat Favorit geheissen, wieso
- 9:10weiß ich nicht, da bin ich Ingwer und dann haben wir 2
- 9:12Kunden vom gleichen gemerkt und die haben beide Favoriten gehabt
- 9:16und dann hat ein Kunde dem Vater gesagt, ich brauche eine andere
- 9:19Marke, du kannst nicht, ich habe nicht mit der gleichen Marke und
- 9:22mein Vater mit einem Kollegen da zu Nacht gegessen in der Schweiz
- 9:24und sein kleiner Mädchen hat Roswitha geheissen und dann hat
- 9:27er gefunden er hat noch einen coolen Namen.
- 9:29Vita Favorite und so ist die Marke Roswitha entstanden, aber
- 9:33in Westafrika, so nach den 90er Jahren und wo wir nachher auf
- 9:37Costa Rica gegangen sind und dort wieder von vorne angefangen
- 9:40hat, hat es eine grosse Firma in Ecuador, die hat den Namen
- 9:43Favorite für sich, den haben wir nicht mehr, dann haben wir uns
- 9:47einen Plan B genutzt, das ist Roswitha und lustigerweise ist
- 9:51Hans Rudolf Schmerz hier gerade die Bundesrat gewählt wurde
- 9:54genau in der Zeit wo wir auch angefangen sind, wo?
- 9:58Schweizer suchen, dass wir so anschaulich sehen.
- 10:00Und dann sind da alle auf den Handschuhe gelaufen.
- 10:02Ah babos, Bundesrat und so, und mit dem Vater von ist eigentlich
- 10:06schade, seine Frau ist doch auch etwas in dem Ganzen und dann
- 10:09haben wir gesehen, dass sie Roswitha heisst und dann sind
- 10:11wir eigentlich zu ihnen heimgefahren Stinkfrüchte und
- 10:14ich mit einem Karton Ananas und Banane Roswitha angeschrieben
- 10:17und dann, dass der Roswitha März überreicht und dann hat Roswitha
- 10:21gesagt, der Name wird dir Glück bringen und so ist es dann auch
- 10:23worden nach einer Drum ist dann auch Pfarrer denn Roswitha
- 10:26genannt worden. Coole.
- 10:28Geschichte wie sieht denn so ein Alter?
- 10:30Auf eure Farm aus ist Chemie schwer vorstellbar.
- 10:33Ich bin Ironie in Costa Rica. Großes Problem.
- 10:36Wenn man dann lösen hat, ich kann mal ein Gespräch
- 10:38miteinander. Ja, also wir sind 3 Brüder der
- 10:43Johann Produkte krümmere. Zurück kommt Landwirtschaft,
- 10:46also er ist eigentlich der, wovon dem Alltag erzählen.
- 10:49Ursprünglich haben wir das Miteinander angefangen, ich habe
- 10:52den Verkauf gemacht in der Schweiz, weil es nachher iphone
- 10:55kann, ja ich habe mit dem Faxgerät noch angefangen da zu
- 10:58malen sind da recht jung und mein Bruder hat dann angefangen
- 11:02mit der Produktion und Export und der jüngste Michael, der
- 11:05kümmert sich um die ganze Administration oder und du
- 11:08kannst dir das vorstellen, so eine Ananas ist eigentlich eine
- 11:10ganz. Technik ei Ananas Got 1 Jahr und
- 11:14Bucht und gibt nur eine Frucht und ist einmalig und dann ist
- 11:17fertig. Eigentlich also alles ist einmal
- 11:20und drunter stufenbetrieb jeden Tag pflanzen jeden Tag ernten
- 11:24jeden Tag düngeren jeden Tag pflegen durch immer ein bisschen
- 11:27Routine arbeiten so oder und dann kommt der ganze Verkauf und
- 11:31Sexpartner das ist eigentlich fast schwierigere Geschäfte wie
- 11:34die Landwirtschaft obwohl die Landwirtschaft schwier.
- 11:37Iger ist technisch, aber der Markt ist natürlich sehr
- 11:40kompliziert und darum braucht es fast mehr Zeit.
- 11:43Leider, zumal die Kunden zufriedenstellen, also brauchst
- 11:46du wirklich das Produkt produzieren.
- 11:48Du hast den Technischsten Landwirtschaft schwieriger.
- 11:50Was macht Sie schwieriger? Gehst du mal auf den Bauernhof
- 11:54geschaut, also. Rein theoretisch ist es ganz
- 11:57einfach, oder du pflanzt, du pflegst und du erntest.
- 12:00Das ist ganz einfach die Realität ist, du hast ein
- 12:04Wochenende wo viel mehr regnet wie geplant oder Wochen wo gar
- 12:07keine Regen kommen oder Krankheiten aufzumolen oder
- 12:11Krankheiten, dann auch was gehen oder Kunden wollen Geld oder
- 12:14Ananas oder grünere Ananas oder längere Krone oder kürzere Krone
- 12:18und dann musst du alles auf einem Betrieb auf den
- 12:20Landwirten. Musst du dich immer jedes Jahr
- 12:22an den neuen Richtlinien eigentlich anpassen?
- 12:26Zum Beispiel Costa Rica ist ein Exportland, das heißt, Use
- 12:28Ananas können heute von Nordamerika ganz Europa bis über
- 12:31nach Asien und jedes Mal, wenn wir ein neues Land aufmachen,
- 12:35wird uns Anlass, man muss ganz neue Zertifizierungen machen,
- 12:38Strukturierungen im Betrieb, wenn da Gesetze gemacht werden,
- 12:42dass ein Produkt nicht mehr genutzt wird, dürfen wir es auch
- 12:45nicht mehr brauchen, ohne zu überlegen, man muss vielleicht
- 12:47notwendig, dringend hätten die dannen das aber wenn ich dort
- 12:49dann nicht verkaufen würde und. Nicht mehr gebraucht wird, dann
- 12:52darf ich jetzt auch nicht mehr brauchen und darum musst du dich
- 12:55ewigs anpassen an den neuen Richtlinien, an den neuen
- 12:58Kundschaft, an den neuen Gesetzgebungen nebst den
- 13:00natürlichen Problemen, die so oder so schon gibt und ja.
- 13:03Ziemlich komplex das Ganze. Interessant, nicht komplex.
- 13:08Vielleicht nur ein Punkt zu dem Thema Costa Rica und so.
- 13:12Die Geschichte mit der Farm, du bist ja Reiseleiter,
- 13:15hauptsächlich habe ich das richtig.
- 13:16Verstanden? Ja, genau.
- 13:18Wie kommt da. Mein Vater also wir haben echt
- 13:22den Betrieb aufgebaut damals im 2002 sind wir auf Costa Rica
- 13:25gegangen. Wieso Costa Rica?
- 13:27Weil wir in der Land braucht, wo es sicher ist, wo schön ist, von
- 13:31der Natur her weisst du von waltet damit es Regen hat, weil
- 13:35wir in Afrika jedes Jahr mehr Trockenzeit gehabt wegen der
- 13:38Abholzung, also wir haben ein Land braucht wo der Wald
- 13:41schützt, und das gibt auch wiederum Regen, dann haben wir
- 13:44ein Landbucht, wo stabil ist, wir haben keine Armee, das hat
- 13:47nichts. Mit der Schweizer Armee zu tun,
- 13:48dass niemand gekränkt ist, sondern wir haben Bürgerkriege
- 13:51erlebt. Ich habe gesehen, wie Panda
- 13:53aufgefahren sind, da hast du keine Lust mehr auf.
- 13:55Armee und kriegen vor allem nicht in den Länder und wo die
- 13:59Zukunft von Ananas auch ist. Und wenn du das alles zusammen
- 14:02planst, dann hast du gewusst okay Costa Rica ist es, aber wir
- 14:04haben kein Spanisch. Können wir Costa, Costa Rica
- 14:07genau, wir haben einfach gewusst OK für Ananas ist das die
- 14:11einzige richtige Destination oder?
- 14:13Und so ist mein Bruder im im 2002 in Costa Rica gelandet mit
- 14:18dem Vater und von dort aus hat das eigentlich angefangen und.
- 14:22Jeder von uns hat einen eigenen Ausbildungsmarkt.
- 14:23Also ich habe hoch gemacht, älter ist mich der jüngere KV
- 14:26gemacht, die Schwester hat Service gemacht, aber wir haben
- 14:28alle ein Ziel gehabt, der Betrieb, wo meine Eltern
- 14:31verloren haben, wieder aufbauen, für meine Eltern, nur für uns,
- 14:35weil wenn du 20 bist. Du bist ewig 20, da spielt ja
- 14:38keine Rolle oder du kannst dann immer noch für dich schauen und
- 14:41das haben wir dann auch gemacht und im 04 haben wir dann den
- 14:43Betrieb kaufen können, das ist eine Kuhweide, der Betrieb mit
- 14:47einem Angestellten heute. Sind es 800 Hektaren mit 200
- 14:51Mitarbeitern und wo man dann eigentlich aufgebaut hat und
- 14:55alles? Irak Sie wären das mit dem
- 14:57Vater. Durch das Tagesgeschäft kann
- 14:58wieder übernehmen und wir vielleicht ich ein Restaurant
- 15:01mache. Ich habe einen Sammelplatz weg.
- 15:04Gelernt und beim Breiten Moser bin ich wohl eher eine Wurst,
- 15:06weil ich habe wirklich das Costa Rica wollen.
- 15:08Ein Beine zu machen mit Bürli und mit Paulwürst und so.
- 15:11Dann ist mein Vater schwer krank geworden und hat dann eine
- 15:14Herzoperation machen müssen, ist dann eine Dialyse eineinhalb
- 15:17Jahre und hat dann nicht reisen können und dann wo er die
- 15:21Transplantation machen kann. Also meine Mutter hat dann immer
- 15:23ernähren können, Spenden haben wir nicht gewusst.
- 15:26Ja kann auch der Stress weil der ersten gesagt kein Stress.
- 15:30Keine Trope, kein Hit. Ja, aber.
- 15:33Wir sind Selbstständige Bauer in der Trope.
- 15:35Wir haben genau nur das zu bieten, oder?
- 15:38Und dann ist lustigerweise Hans Kaufmann vom Thurgatravel ist
- 15:41dann zu uns gekommen und er hat an Weihnachten all seine Kunden
- 15:45schweizweit eine Ananas schenken wollten und darum bin ich als
- 15:48Ananasverkäufer mit meinem Vater zum Hans Kaufmann gegangen, die
- 15:52ihm die Ananas verkaufen und schauen, wie man die Logistiker
- 15:55machen und dann haben wir herausgefunden im Gespräch, das
- 15:58ist viel zu kompliziert, wenn die Kunden in der Ski wären,
- 16:00sind verfügbar. Fraste oder wenn sie jedes Mal,
- 16:03wenn es anlügt, dann rausfährt. Ja, das kannst du auch nicht
- 16:06machen und dann nicht da die 2 seniorcheffe miteinander
- 16:09angefangen reden, die kennen sich von früher oder sind 2
- 16:11bekannte Familien im Thurgau, dann haben sie gesagt, ja du
- 16:14gibt dir eine Geschichte, eine Gute zum auf Costa Rica
- 16:16codianer, NASCAR Essen und so ist das Gespräch entfacht und
- 16:20dann haben sie die Idee, dass sie machen die Gruppenreise auf
- 16:22Costa Rica eine Saison 8 Gruppen, mein Vater tut sie
- 16:26begleiten und dann ist das Problem geregelt und wir können
- 16:29unsere Ananas weiterproduzieren und alles im grünen Bereich.
- 16:33Dann Hättst das gemacht, wunderschöne Werbung gemacht.
- 16:35Be reise Costa Rica begleitet von Familie Dehler persönlich
- 16:39alles super, die achte hat das super ausgebucht, ich habe mich
- 16:42um nichts gekümmert, ich bin ein halbes Jahr vor Costa Rica kein
- 16:46Spanisch, ich habe noch nie jemanden krank gesehen.
- 16:48Und wo eigentlich mein Vater gesagt hat, er soll auf Costa
- 16:52Rica fliegen, dass man vorbereitet.
- 16:53Der nächste ist übrigens Auto, das ist der Pharao, wo man da
- 16:55zum engagiert, dann ist heute noch bei uns ein Lüder der A und
- 16:59sagt Ja hegy umgebucht, da können wir jetzt gleich nur auf
- 17:01Costa Rica, er gehören ja die Tele vorbeikost und meine
- 17:04Schwester ist noch dort, er kann dort den Betrieb wieder
- 17:06aufnehmen, wir sollen das Regeln bon, dann sind wir 3 Brüder
- 17:10zusammen gesessen, wenn wir die Inserate von uns gehabt haben,
- 17:12ist gestanden Familie Dähler persönlich begleitet und kurz
- 17:15gibt es 2 Optionen entweder adoptieren wir jetzt jemanden.
- 17:20Oder eine Feuchtrühme das mache. Und dann hat der älter Bruder
- 17:23gesagt, der Johann, ja, ich bin pur, ich kann nicht gehen, der
- 17:26Micha gesagt, ich bin der Buchhalter, ich kann nicht
- 17:28gehen, und dann haben sie mich angeguckt und gesagt, ja, ich
- 17:30muss Ananas verkaufen, ich habe, aber dafür kaufst du eh in der
- 17:33Nacht wegen der Zeitverschiebung, dann kannst du
- 17:34einen Tag durch den auch touristisieren und so bin ich
- 17:38immer zu Crashkurs 14 Tage habe ich immer einen
- 17:40Tourismusfachschule machen, so schnell bleiche und habe dann
- 17:44die Saison durchgemacht. Das war super.
- 17:47Die Leute sind sehr zufrieden nach Hause.
- 17:48Ich bin froh, dass es dabei war, ich denke niemand verunfällt.
- 17:51Also nicht von Gott, aber reden kannst du gut.
- 17:53Ja, selbst wenn ich dann gelernt hätte.
- 17:57Und dann, nachher ja, bin ich in die Schweiz und Thurgau, weil
- 17:59alles zurückgehen und gesagt, Nein, nein, ist super gesehen
- 18:01und noch nie so gut die Referenzen, wir machen weiter
- 18:04und jetzt machst du es schon 15 Jahre.
- 18:07Du Wurst im Restaurant nicht noch.
- 18:08Nein, noch nicht. Kommt man vielleicht.
- 18:12Sehr gut, aber der Fokus der Reise liegt ja auf Mittelamerika
- 18:17und der Schweiz. Habt ihr da euch mal Gedanken
- 18:19gemacht um noch weiter Ausbau oder wenn ihr den Fokus wirklich
- 18:21so behaltet? In der Familie hätte man Öppis
- 18:24gelernt, manchmal krash und das Beliebsch.
- 18:27Und ich wohne in Costa Rica. Ich reise viel auf Nicaragua und
- 18:30Panama schon seit Jahren und drum ist das auch meine Stärke,
- 18:33weil ich würde ja den Leuten etwas bieten, wo?
- 18:37Wo sie nicht rücksehen, wenn sie alleine kommen, oder?
- 18:39Das ist eigentlich so ein bisschen das jetzt bin ich
- 18:41gerade heimgekommen von der Elfenbeinküste, wo ich jetzt
- 18:43erst einmal eine Reisegruppe dort hingebracht habe, auch das,
- 18:46es ist meine Heimat, darum kann ich es auch machen, ich kann
- 18:48eine andere Informationen geben und das Dritte, was ich jetzt im
- 18:52Aufbau bin, sind Reise in die Schweiz für Costa Ricana wo in
- 18:55die Schweiz kommen eigentlich, da haben wir jetzt mit dem
- 18:57Direktflug von Dedelweiss eine super Option und haben jetzt
- 19:01auch regelmässig Buchungen von Leuten die Costa Canovic in die
- 19:03Schweiz kommen ein paar Tage in die Schweiz anschauen.
- 19:09Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 19:11präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 19:14Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 19:16Danke für eure Unterstützung. Wir reden heute mit Stefan
- 19:24Dehler in der Salatartesa am Bahnhof St.
- 19:27Gallen. Stefan, wenn man dich fragt,
- 19:30welches Land Heimat für dich ist, dann kommt laut Recherche.
- 19:35Costa Rica noch vor der Schweiz ist das so und wenn ja, warum?
- 19:39Weil das die Medien einfach schreiben.
- 19:41Vermutlich Nein für mich. Heimat ist ein Gefühl und nicht
- 19:45ein Ort, also für mich ist die Schweiz, Costa Rica und die LVB
- 19:49Küste genau gleiche Heimat und als Kind haben sie schon immer
- 19:54gefragt, die blöde Frage von wo gefällt es dir der Schweizer
- 19:58oder Afrika wo deine Mutter oder dein Vater?
- 20:02Hast ganz andere Beziehungen und darum für mich sind alle 3
- 20:05daheim. Es ist oft ein anderes Zuhause.
- 20:09Andere Leute anders vom Essen vom gesamten aber sind alles
- 20:14gleich Anteils meine Heimat und auch unser Leben hat es
- 20:18verschiedene Jetappen in Afrika wie in der Schule in der Schweiz
- 20:21bin ich in der Ausbildung und Costa Rica hat uns mit 9 die
- 20:24Chance gegeben um erwachsen werden und ein neues Unternehmen
- 20:27aufzubauen. Sie sind auch nicht vergleichbar
- 20:29vom Erlebnisgefühl das wir dort bekannt.
- 20:32Wen know und warum hast du die denn fürs Leben in Costa Rica
- 20:36entschieden? Dort mal in tasmo es gisi 20. 08
- 20:45umeinander, so vor etwa 16 Jahre, das ist ghi weil mir
- 20:49jetzt Costa Rica den Betrieb aufgebaut hat, und ich habe dort
- 20:51mal, bin ich fix in der Schweiz für den Handel machen,
- 20:54europaweit, und dann ist auch die Zeit der Internet gekommen
- 20:58von den iphones und E-Mails, und das hat es dann vereinfacht und
- 21:02dann haben wir eigentlich mit den Brüdern und dem Vater
- 21:04beschlossen, dass es besser ist, wenn ich auf Costa Rica komme,
- 21:06damit wir wieder beieinander sind, zu schimpfen, 2 Brüder
- 21:10sind in Costa Rica und ich bin in der Schweiz, das ist immer so
- 21:12ein bisschen, ja und? Mal gesagt rum red du auf Costa
- 21:15Rica, dann sind wir alle 3. Töte der Vater fliegt hin und
- 21:18her, aber wir wollen Tagesgeschäft sind sind dann
- 21:20beieinander und so ist eigentlich die Entscheidung dann
- 21:22getroffen. OK, für welche kommst denn du
- 21:25eigentlich sonst noch in die Schweiz, wenn nicht gerade für
- 21:27so coole Podcastaufnahmen wie mit uns?
- 21:29In St. Gallen, wo du warst.
- 21:31Sehr guter Grund. Schon mal etwas, oder wie
- 21:35gesagt, wir sind ausländisch wie es ist ein Heimat gekommen.
- 21:38Ich komme gerne heim, ich habe auch Kinder und ich habe mit
- 21:41jedem Sommer in die Schweiz Heimat zeigen, wir haben.
- 21:45Die um Freunde da und natürlich auch für Geschäftstermine.
- 21:49Ich darf viele Vorträge in der Schweiz und auch die Reisebüro
- 21:53besuchen und darum ist das flügge.
- 21:55Ich 12 mal im Jahr sicher in die Schweiz.
- 21:58Also da heißt, ihr habt da irgendwie auch neues Haus oder
- 22:01eine Wohnung. Ja, also die Mutter der Hus in
- 22:03der Schweiz, im Torgau genau, wo es auch diesen Landepunkt ist.
- 22:06Denn. Mega cool, ganz kurz, welche 3
- 22:10Sachen vermisst du an der Schweiz, wenn du in Costa Rica
- 22:13bist? Ich darf nicht sagen nichts.
- 22:16Und zwar ist es nicht, weil ich nicht für mich, sondern weil ich
- 22:18so gut verbundenheiten hab, also aha, weil ich regelmäßig fliege.
- 22:212. Detlev Pilot und Stewardessen
- 22:23ne, wenn man immer gut die Sachen mit also ich bin
- 22:26eigentlich recht gut versorgt manchmal, für mich ist man
- 22:29vielleicht ein bisschen Zuverlässigkeit und Perfektion
- 22:32der Schweiz, wobei man kann es irgendwie in Costa Rica die
- 22:34Leute auch sehr zuverlässig zumindest mit denen die wir
- 22:37arbeiten sehr zuverlässig sind, es gibt andere Zustrecke die
- 22:40sagen das ist gar nicht so, ich habe jetzt wir haben auch unsere
- 22:44schlechte Erfahrung gemacht, aber eine, die in die Schweiz
- 22:46kommt und niemand kennt, macht auch seine Erfahrungen.
- 22:49Aber ja, es kommt mir gar nicht ins Fehler, weil ich so
- 22:52regelmässig in der Schweiz eigentlich auch bin und ich
- 22:55genieße es im Gegenteil, dass ich wirklich, wenn ich in der
- 22:57Schweiz bei der Schweiz so Flehe, genießen und wenn ich das
- 23:00Costa Rica bis Costa Rica lebe und wenn ich in Afrika bin, und
- 23:03darum muss ich gar nicht zur Not denken, wenn ich am meisten
- 23:05vermisse, oder dadurch habe ich ziemlich Glück.
- 23:08Und stelle die Frage umgekehrt ein bisschen anders.
- 23:10Was könnten Schweizerinnen und Schweizer sich von Costa Ricano
- 23:14vielleicht ablehnen? Man würde es gut tun.
- 23:18Ist purer wieder echt die Spur, er wieder viele Leute
- 23:21interpretieren das als ja es ist egal, man kann sich ein wenig
- 23:25locker nähen und so, aber ich interpretiere es eigentlich mehr
- 23:29wie nimmst etwas entspannter macht aber die Sache trotzdem
- 23:31richtig oder manchmal in der Schweiz lässt man 20 mal am Tag
- 23:36die Nachrichten, dann wirst du bald krank und mit den Leuten
- 23:38reden vom Wetter und von den Nachrichten und und da finde ich
- 23:42manchmal geniesse das Leben auch wenn es regnet kannst du es eh
- 23:44nicht ändern also musst du die Zeit ja nicht mit dem
- 23:48Totschlagen, sondern schau ein bisschen mehr auf die Leute, wie
- 23:51öfter familiärer sein. Wobei ich würde das nicht
- 23:54kritisieren, es ist auch wir haben eine andere Art und ich
- 23:56heize, ich kann mich auch da nicht beklagen, ich werde sehr
- 23:59oft sehr freundlich empfangen, auch in der Schweiz oder aber
- 24:02das finde ich manchmal. Man darf auch ein wenig
- 24:05entspannter sein bei den Sachen, trotzdem genau auf sie, trotzdem
- 24:09perfektionistisch, dass eine Zeit mit dem anderen nichts tue
- 24:12oder so, das ist so ein bisschen da.
- 24:14Dankeschön. Der SRF hätte größere
- 24:20Dokumentationen über den Papi der Johann Teller
- 24:24veröffentlicht, sie eindrücklich zeigte, auch wenn ihr gelebt hat
- 24:28als Familie, und mir ist das Szenario recht eindrücklich
- 24:31aufgefallen, wo ein Mitarbeiter von eurem Haushalt einen
- 24:36schwarzen Mitarbeiter Koch und einer ist noch putzen und dann
- 24:40denke ich so wie ist das für familiärer mit Rassismus und.
- 24:45Die Frage möchte ich heute stellen.
- 24:46Wie ist das? Also ein Thema Ih Rassismus und
- 24:50Religionsprobleme kennengelernt im April 2000 als ich in die
- 24:54Schweiz kam. Wie hat man mir erklärt, dass
- 24:56wir die Probleme zu tun haben. Vorher habe ich das gar nicht
- 24:59gekannt, also mein Vater hat da immer gesagt, wie man aufhören
- 25:02Farbe anschaut, man muss einfach nur die Menschen sehen wenn
- 25:06meine Arbeiter weis wären würde niemand diskutieren, dass ich
- 25:09einen koche, dann hätte ich einfach den weisen Koch, aber
- 25:11weil. Er schwarz ist, ist das jetzt
- 25:13eine Debatte oder so? Wir haben, ich habe keine Farbe,
- 25:15ich sehe keine Farbe, ich sehe Menschen und ältere Eltern das
- 25:20beigebracht und auch lokal eigentlich kein Rassismus
- 25:22gespürt, wie es gegen Schwabing Schwarz oder Schwarz gegenüber
- 25:26ist. Ich sage nicht, dass es nicht
- 25:26gibt, ich sage einfach, ich habe es persönlich doch wirklich so
- 25:29nicht erlebt und und auch das gleiche mit dem Problem von der
- 25:33Islam oder ich bin aufgewachsen in den Ländern, wo 50% Muslim
- 25:35sind und ich habe keine Probleme.
- 25:38Man in die Schweiz auch probiert Jeans, dass ein riesen Problem
- 25:40mit der Regierung. Was ist denn da los oder und und
- 25:43das ist einfach vielleicht auch einfach die Wahrnehmung und dann
- 25:47auch sind es vielleicht in Westafrika, wo wir die heißen
- 25:50sind die Leute auch wieder anders und das ist auch in
- 25:52Afrika, wo wir weniger kennt, oder wir reden immer von Afrika,
- 25:55wie wenn das ein Dorf wäre, das ist ein riesen Kontinent und die
- 25:58Leute vom Norden sind anders wie die vom Süden und anders wie vom
- 26:01Ostern und die vom Westen sind wieder anders, das.
- 26:04Sind einzelne Stämme das sind das sind Sprachen, das sind
- 26:06Religionen, das sind Geschichten, und die Leute sind
- 26:09alle verschieden. Du wirst global über Europa
- 26:11einfach entscheiden, wir sind ja auch nicht gleich wie unsere
- 26:13Nachbarländern, dann Appenzeller ist ja schon anders in St.
- 26:16Gallen, oder das ist wirklich ein Konzept, wo man gerne
- 26:20verallgemeinern hat, aber wir haben das Glück gehabt, das
- 26:23nicht zu erleben, effektiv nicht.
- 26:24Was mich auch sehr beeindruckt hat in dieser Dokumentation.
- 26:29Nebst deinem Vater ist auch der Simeon.
- 26:31Simon. Vielleicht auch fürs Publikum
- 26:33und 2 Hörer. Das ist ein vor oder ein für
- 26:35seine hauptarbeiter nimi Wunder, wie Gotzen sie und.
- 26:38Hütten, das sind ja. Ich, pensioniert, lebt in
- 26:42Burkina Fasso, also alle unsere Mitarbeiter der Medienskasse.
- 26:45Wir geben schon Geld, schulden keine Löhne, das stimmt Gott sei
- 26:48Dank nicht. Also wir haben die Lynch bezahlt
- 26:50und sie sind auch alle versichert, also unsere Arbeiter
- 26:53sind an alle Pensionäre, die bei uns mal geschafft haben und aber
- 26:57sie sind arbeitslos, das ist eine Realität, oder aber ja, das
- 27:01ist eben das sogenannte Wort Patron oder viele Leute, ja, das
- 27:05ist jetzt wieder ein Patron, Visa wieder die Schwarzen, aber
- 27:08mir. Versteht nicht die Rolle.
- 27:10Ich will jetzt auch gerade wieder tun.
- 27:12Die meisten Mitarbeiter, die wir haben haben entweder sind sie
- 27:16jung bei meinem Vater und sind heute wieder bei uns oder sind
- 27:20Söhne und Töchter von denen, die dazumal schon bei uns geschafft
- 27:23haben, also wir haben seit 1982 die gleichen Familien die bei
- 27:27uns arbeiten, also wir haben als als Patron oder als Chef eine
- 27:31andere Verantwortung, die in der Schweiz tauscht und jeder schaut
- 27:35für sich du tun. E Sie mir Verantwortung für
- 27:38alles, wenn das Kind krank ist, kommen wir zu dir und sie gehen
- 27:41nicht ins Spital. Ich muss schauen, dass die
- 27:43Schule funktioniert, ich mal schauen, dass sie Strom haben,
- 27:45ich schaue, dass Sie Wasser haben, ich schaue für was Sie
- 27:48brauchen eigentlich. Viele Leute können nicht lesen
- 27:51und schreiben es in Analphabeten, wissen nicht, wenn
- 27:53sie geboren sind oder ich. Wir sind nicht in der Stadt oder
- 27:57in den Werbe Regionen, wir sind wirklich in tiefe Westafrika, wo
- 28:01es rund um eine 9 hat, und wir haben jetzt gerade nicht letzte
- 28:05Woche habe ich Schulmaterial gebracht für unsere Schule dort
- 28:07unten der Schuldirektorin, also regionale Inspektoren geredet,
- 28:12und sie haben offiziell anfangs 90er Jahre, sagt er, die erste
- 28:15Schule, die gebaut worden ist, die ganze Region, die mein Vater
- 28:17gebaut hat, damals mit dem Rotary Rheintal.
- 28:20Und dass er bis vor paar Jahren ist, dass die einzigen Schulen
- 28:23sie mit über 300 Kindern der Primarschule oder jetzt haben
- 28:26wir noch 120, Gott sei dank und nicht, weil sie nicht mit dem
- 28:29Korps, sondern weil es neue Schulen gegeben hat in den
- 28:31letzten 34 Jahren, oder das ist positiv, aber man muss sich mal
- 28:34vorstellen, eine ganze Region hat einfach keine Schule, wenn
- 28:37man sie damals gemacht hat, oder man hat schon ganz andere
- 28:42Problematiker vor Ort und man muss nicht Mitleid haben,
- 28:45sondern man muss Verständnis haben, wenn man mit den Leuten
- 28:48arbeiten kann, das ist ein riesen Konzept, man muss immer
- 28:50ah, die Armen. Memois Chance geben wir Muet mit
- 28:53den Leuten zusammenarbeiten und dann hat sie auch die
- 28:56Möglichkeiten zum selber wachsen.
- 28:57Und gerade der Simyo ist ja so ein Fall, wir haben sehr viel,
- 29:01das sagt alle, unsere Vorarbeiter sind lokale Nüt gsi,
- 29:04wo wir aufbauten, wo wir gschulen haben, wir haben nicht
- 29:0720 weisse Kohle, die dann unsere 15 oder 20 Betriebe geführt
- 29:11haben, sondern wir haben wirklich ausser meinem Vater ein
- 29:14Franzose der Buchhaltung mit meiner Mutter.
- 29:17Alles lokale Leute und die Augen vor mir und sie können das auch.
- 29:19Wenn du dann auch die Chance gibst und billig ist.
- 29:23Als Frau würde gerne über die Frauen von deiner Familie reden,
- 29:27genau wie von euch 3 Brüdern liest.
- 29:29Dann hört man ja viel so. Ich habe mich dann aber gefragt,
- 29:32was ist mit eurer Mama und weisst du mit der Schwester, wo
- 29:35sind die? Ja, also.
- 29:39Wir müssen sagen, du kannst nicht immer entscheiden, was in
- 29:41den Medien und was gesagt wird. Das ist sicher mal eine
- 29:44Realität, denn meine Mutter ist schon immer die gute Seele, die
- 29:49hat die ganze Administration gemacht mit uns, aber es ist
- 29:52jetzt einfach mein Vater, der im Vordergrund gekommen ist.
- 29:54Medial ÖPP muss es ja machen, in der Schweiz bin ich auch
- 29:57präsent. Das ist jetzt einfach das, was
- 30:00ich nicht, weil ich das gesucht hab, sondern manchmal wird es
- 30:03einfach das so. Meine Mutter ist jetzt aktuell
- 30:06Grad an der Elfenbeinküste momentan, sie kümmert sich auch
- 30:09um die Klinik, um die Schule, die wir tun, also mit den
- 30:13Geldern, die ich aufbringen kann oder wo man als Familie
- 30:15aufbringen kann für die verschiedenen Projekte, tut sie
- 30:18sich darum kümmern, um dann das nachher auch richtig einsetzen,
- 30:21dass es dann auch dort hinkommt, wo es annehmen muss.
- 30:25Und meine Schwester Andrea, das ist die Älteste, die ist eben
- 30:28von mir retour in Frankfurt relativ schnell wieder
- 30:30zurückgegangen und hat dort eigentlich ein Leben aufgebaut.
- 30:34Sie hat dort auch ein Restaurant und ein Unternehmen, auch mit
- 30:38dem Laden mit einer Garage eine sehr tüchtige Frau, aber wir
- 30:42sind natürlich in den Medien gekommen und dann ist nun mal in
- 30:46Costa Rica, und das sind ewal mir, oder aber ja, wir
- 30:50funktionieren, also es ist nicht eine Macho Familie, im
- 30:52Gegenteil, wir. Sind sehr stolz auf sie und wir
- 30:55brauchen Sie auch. Aber gut, meine Mutter ist auch
- 30:58nicht die, die gerne im Forum ist.
- 30:59Das darf man auch sagen und meine Schwester.
- 31:03Der Hund jetzt im Moment doch da das mal zu tun auch aktiver sind
- 31:06und aus Interesse von den Leuten langsam in die Richtung geht,
- 31:09wird man sicher hoffentlich auch mehr von ihren Chören.
- 31:12Also verdienen würde sie so auf jeden Fall.
- 31:14Mega schön und sie hätte in dem Fall ein Restaurant, welches du
- 31:16noch einihocken könntest. Ja, wenn es denn gar nicht mehr
- 31:21und. Weißt du mit deiner Familie, du
- 31:23hast ja Töchter, so viele, weiß gell.
- 31:25Die Tochter und ein Sohn, also so eine Tochter.
- 31:27Ja, richtig, genau. Und wo sind die gerade?
- 31:30Die sind Costa Rica und die haben Joel momentan.
- 31:33Genau. Meine Frau ist aus dem Thurgau
- 31:35und ich bin im Sommer mit Ihnen da Elfenbeinküste, aber da mal
- 31:39bin ich halt geschäftlich gekommen und darum bin ich
- 31:41alleine gekommen und sie haben halt Schuhe und Ihres Projekt
- 31:45genau der Nicola ist Achti und Zara ist Vieri.
- 31:51Was gibt dir Wurzeln, wenn du du bist?
- 31:54An verschiedenen Orten? Du hast gesagt, es ist für dich
- 31:56alles zuhause und doch fliegst sehr viel, aber was gibt dir
- 31:59Wurzeln und Kraft? Familie Tami nicht, musst du
- 32:03nicht suchen, das ist uns ist Familie.
- 32:06Also das Wichtigste eigentlich, wir haben intern auch unsere
- 32:10Diskussion, auch unsere Debatten und unsere Streitereien und ganz
- 32:14normal, also wir sind da nicht der heilige Familie, im
- 32:16Gegenteil, aber wenn es druff und trag und heben wir zusammen,
- 32:20und das ist eben die große Stärke, oder du weißt, du kannst
- 32:23etwas Risiko eingehen, du kannst etwas machen und du weißt, wenn
- 32:27es nicht klappt oder wenn es das Problem gibt, kommst du zwingend
- 32:30Kritik rüber, sondern Unterstützung aus dieser
- 32:32Situation heraus, und das ist eigentlich der Kraftakt, und das
- 32:36ist Geschwister, die haben wie von den Partners von uns allen,
- 32:39also Schwägerinnen und Frauen und auch Kinder leben auch schon
- 32:43das, also wir wohnen beieinander, alle drüber oder
- 32:45mit den 3 Frauen, mit den Kindern und 3 Reihenhäusern,
- 32:48also die Kinder wachsen auf, die Wissen nicht wann Cousin ist.
- 32:51Auch Geschwister die oder und und, das ist eigentlich unser
- 32:55Stärke und der Zusammenhalt. Mega schön.
- 32:59Dann komme ich auch zu meiner letzten Frage und die soll
- 33:01nochmal den Ananas gelten bei unseren.
- 33:04Kirchen führen wir Erntedankfest, wo dann ganz viel
- 33:08Gemüse und all die Produkte, die uns geschenkt sind, eigentlich
- 33:12präsentiert werden. Und kürzlich bin ich in einer
- 33:14Gemeinde und habe da die Präsentation gesehen und so eine
- 33:17Ananas gestanden und dann denke ich okay ja, ist eine wichtige
- 33:21Frucht auch für uns in der Schweiz, wie ist in Bezug zu zu
- 33:26dem Thema Erntedank dank gegenüber der Schöpfung?
- 33:30Ihr könnt nur leben dank und wir alle können nur leben.
- 33:32Dank unserer Mutter Erde weisst du dafür, wie ist das für dich?
- 33:37Wie gesagt, ich bin nicht so für zum Iquilago Identin, aber wir
- 33:41sind. Wir haben zum Beispiel 250
- 33:43Hektar Urwald, wo wir schützen, weil wir wissen, ohne Wald jetzt
- 33:46kein Regen, ohne Regengäste keine Landwirtschaft, ohne
- 33:48Landwirtschaft hast du auch kein Leben.
- 33:51Idekovic zieht dann ihnen zum Beispiel haben wir
- 33:54Nahrungverteilung gemacht, in Panama, in Costa Rica, Panama
- 33:58und in Nicaragua, dann, um die Bayer, sage ich, 400 Tonnen
- 34:02Lebensmittel verteilt, die über 2 Jahre hinweg, und viele Leute
- 34:06haben auch gesagt, wieso machst du das überhaupt oder ist ja
- 34:10schön, das hilft, aber da hab ich gesagt, Hey, mein Tourismus
- 34:14lebt von der Freundlichkeit, von den Menschen und wenn ich jetzt
- 34:17das auf die Landwirtschaft zurücktue, dann muss ich in
- 34:20meine Leute investieren, wenn ich in die Pflanzen investiere,
- 34:24und ich kann nicht von den Leuten erhoffen, dass die 2
- 34:27Jahre lang leidet und nichts gehört von mir und dann auf
- 34:30einmal rum und sagt, Ey, ich komm mit Touristen freundlich
- 34:32lächeln für Kamera und alles ist wunderbar, das geht irgendwie
- 34:36nicht in mein Konzept hinein, darum du musst pflanzen, dass du
- 34:39ernten kannst. Und das ist halt und da kannst
- 34:41du in verschiedene Formen machen, kannst in der
- 34:43Landwirtschaft machen, aber da kannst du auch in dein Geschäft
- 34:45im Alltag, eigentlich kannst du das immer machen.
- 34:47Und in Afrika gibt es ein schönes Sprichwort.
- 34:50Das Logo von unserer Schule ist auch ein Baum drum das
- 34:53Sprichwort ist, wer ist sein Leben?
- 34:55Ein Baum gepflanzt hat, ist nicht für gäbe auf die Welt
- 34:57gekommen und der Baum kann ein richtiger Baum sein, aber es
- 35:00auch ein sinnlicher Baum sein, also.
- 35:02Schuldirektorin hätten wir jetzt das zum Beispiel genau in Bezug
- 35:05auf die Schulen, die Schule, wo wir dort gebaut wird, ist jetzt
- 35:08ein ein starker Baum in der Gesellschaft, oder wenn du in
- 35:11deinem Leben mal einen guten Baum pflanztest, dann hat sich
- 35:13schon gelohnt, das Korb ist. Das ist ein wunderschönes
- 35:16Schlusswort. Vielen Dank, Stefan.
- 35:19Danke auch unseren lieben Zuhörerinnen und Zuhörern, die
- 35:21sich sehr brav ruhig verhalten haben, nicht klatschen.
- 35:25Kann nicht. Es gibt für unser Publikum jetzt
- 35:29dann auch die Gelegenheit, mit dir persönlich ein Gespräch oder
- 35:31beziehungsweise Fragen zu stellen.
- 35:33Für alle im Plenum und wir freuen uns natürlich, wenn ihr
- 35:37da im Raum, aber auch Zuhörerinnen und Zuhörer unseren
- 35:40Podcast abonniert, damit ihr ja keine neue spannende Folge
- 35:45verpasst. Und danke auch vielmals für die
- 35:47Feedbacks. Genau.
- 35:49Wir haben ein grosses Glück, welches gerade live da sind,
- 35:53dass Stefanie verschiedene Sachen mitgebracht hat.
- 35:56Zum einen natürlich Ananas, es gibt aber auch ein Schlückchen
- 36:00Rumfüße zum Degustieren, habe ich gehört, munkelt.
- 36:03Ganz frische Schokolade hast du uns mitgebracht.
- 36:06Genau da freuen wir uns mega drauf und auch unsere Gäste
- 36:09kommen natürlich nicht zu kurz. Abonniert unseren Podcast,
- 36:12besucht uns aber bitte bitte auch gerne auf Insta at
- 36:15vaddergrad Podcast. Dort findet ihr immer passende
- 36:18Videos, Bilder, Storys zum aktuellen Wochenthemen und wir
- 36:22freuen uns auch dort mega über einen Kommentar über eine
- 36:25Weiterempfehlung oder ein Like genau.
- 36:29Wir schliessen hier ab. Es hat mich mega gefreut, ihr
- 36:31dürft beklatschen. Vater Graz.