Latest / emoose Fulfillment Podcast / TikTok Shop, Sale-Kalender & Vorbestellungen: Dein Juli-Update
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- 0:00Speaker 0: Du tippst auf so einen leuchtenden Button, auf deinem Smartphone-Display und am nächsten Tag liegt da wie aus dem Nichts ein perfekt verpackter Karton auf deiner Fußmatte.
- 0:10Speaker 1: Ja das wirkt im ersten Moment wirklich wie reine Magie!
- 0:14Speaker 0: Absolut.
- 0:15Speaker 0: aber wenn man auch nur einen Millimeter unter die Oberfläche dieser modernen Logistik schaut dann bricht diese Illusion sofort in sich zusammen
- 0:24Speaker 1: weil es eben keine Teleportation ist.
- 0:26Speaker 1: Richtig!
- 0:27Speaker 0: Eben, die Realität dahinter ist nämlich massiv physisch – sie ist laut, sie ist potentiell extrem chaotisch und sie erfordert einfach eine unvorstellbare Menge an Präzision im Hintergrund.
- 0:39Speaker 1: Es ist im Grunde eine... naja, eine unsichtbare Infrastruktur, die vierundzwanzig Stunden am Tag unter einem enormen Druck steht nur um diese Illusion der Reibungslosigkeit für den Konsumenten also für dich aufrecht zu erhalten.
- 0:53Speaker 0: Genau.
- 0:54Speaker 0: Und sobald man dahinter den Vorhang blickt, sieht man kein Zauberwerk sondern...
- 0:59Speaker 1: Sondern knallharte Datensträume die auf physische Grenzen treffen!
- 1:03Speaker 0: Richtig und lass uns da heute mal ganz tief eintauchen.
- 1:06Speaker 0: Wir sitzieren nämlich den Monatsrückblick Juli-Zwanzig-Sächsundzwanzig der EMOS GmbH
- 1:13Speaker 1: Ein Fulfillmentdienstleister mit Sitz in Saarbrücken um genau zu sein in den Hallen.
- 1:17Speaker 1: neun und dreizehn.
- 1:19Speaker 0: Ja, und falls der Begriff vollfilmen für dich im ersten Moment etwas sperrig klingt.
- 1:24Speaker 0: Das sind im Grunde die Leute, die im Hintergrund die schmutzige Arbeit machen.
- 1:27Speaker 1: Genau!
- 1:27Speaker 1: Die lagern die Paletten, verpacken die Einzelteile...
- 1:30Speaker 0: ...und verschicken die Kartons.
- 1:32Speaker 0: Damit der Online-Händler sich voll und ganz auf das Verkaufen konzentrieren kann – und im Idealfall selbst nie ein einziges Stück Pappe berühren muss.
- 1:41Speaker 0: Absolut.
- 1:42Speaker 0: Und auch wenn das jetzt nach trockener Logistik klingt, bleibt er unbedingt dran – dass hier ist quasi der versteckte Motor des gesamten Internets!
- 1:51Speaker 0: Wenn du jemals etwas online bestellt hast oder vielleicht sogar selbst im e-Commerce arbeitest dann offenbart unsere heutige Analyse wie rasant sich diese Maschinerie hinter deinem Kaufenbutton gerade verändert?
- 2:02Speaker 0: Weil
- 2:03Speaker 1: wir betrachten hier ja nicht einfach nur ein paar langweilige Software-Updates in irgendeinem Dashboard, oder?
- 2:08Speaker 0: Nee überhaupt nicht.
- 2:09Speaker 1: Wenn man den Bericht von Imus genau liest dann sehen wie wirklich die rasante Evolution des modernen Handels in Echtzeit.
- 2:15Speaker 0: Ja es geht primär um diese hochkomplexe Frage.
- 2:18Speaker 0: also Wie kann die behebige physische Welt überhaupt noch mit dieser absurden Geschwindigkeit der digitalen Welt mithalten?
- 2:25Speaker 1: Das ist die Kernfrage.
- 2:26Speaker 0: Der Bericht startet da direkt mit einer Neuerung, die absolut den Puls der Zeit trifft.
- 2:31Speaker 0: Es geht um Social Commerce – spezifisch um TikTok!
- 2:35Speaker 1: Ein Riesenthema.
- 2:36Speaker 1: Emos
- 2:36Speaker 0: bietet nämlich ab sofort eine direkte Tiktok-Shop-Anbindung an ihr Fulfillmentsystem an.
- 2:42Speaker 0: Lauter Quelle sind über zwanzig Millionen Menschen allein in Deutschland auf der Plattform aktiv.
- 2:47Speaker 1: Warmsinn
- 2:48Speaker 0: Ja und die Produkte werden dort direkt in Kurzvideos verkauft, in Livestreams oder über so einen eigenen Shop-Tab.
- 2:56Speaker 0: Die Leute kaufen mobil und sie haben nachher halt eine vierzehntägige Rückgabe frisst.
- 3:01Speaker 1: Was extrem wichtig ist!
- 3:03Speaker 0: Und das Entscheidende für den Händler ist hier, wenn sein Shop an Emos angebunden ist dann fließen diese ganzen Bestellungen und auch die Rituren voll automatisch ins System.
- 3:13Speaker 1: Hier wird es nämlich wirklich interessant Wenn wir uns die Mechanik und vor allem die Geschwindigkeit dahinter ansehen.
- 3:19Speaker 0: Ja, dass ist nicht nur ein nettes Feature Das ist absolut überlebenswichtig heutzutage.
- 3:24Speaker 1: Wieso genau?
- 3:24Speaker 1: Also ein klassisches Online-Geschäft wächst ja in der Regel linea.
- 3:28Speaker 1: Da sucht jemand bei einer Suchmaschine nach, sagen wir mal, ne neuen Kaffeemaschine...
- 3:33Speaker 0: ...klickt auf eine Anzeige und kauft.
- 3:35Speaker 1: Genau!
- 3:35Speaker 1: Und das tröpfelt dann den ganzen Tag über so rein.
- 3:38Speaker 1: Aber bei TikTok herrscht ein völlig anderes Gesetz – da hast du das Prinzip der extremen Viralität.
- 3:45Speaker 1: Ein fünfzehn Sekunden Video von genau dieser Kaffeemaschine, bei dem vielleicht nur ein lustiger Filter verwendet wurde?
- 3:52Speaker 1: trifft zufällig genau den Nerv des Algorithmus.
- 3:54Speaker 0: Und zack!
- 3:55Speaker 1: Richtig, und zack.
- 3:57Speaker 1: innerhalb von zwei Stunden sehen das eine Million Menschen.
- 4:00Speaker 0: Das ist im Grunde genommen ne hyperbeschleunigte ja komplett digitale Version des klassischen Teleshoppings finde ich.
- 4:06Speaker 1: Oh, das sind guter Vergleich
- 4:08Speaker 0: Wenn wir uns an Sender wie QVC erinnern, nur dass man diesen Teleshopping-Kanal jetzt permanent in der Hosentasche trägt.
- 4:14Speaker 0: Richtig!
- 4:14Speaker 0: Da preist jemand im Kurzvideo extrem emotional ein Produkt an – Der Impuls wird ausgelöst und durch diese ganzen integrierten Bezahlsysteme ist der Kauf in Sekunden Bruchteilen durch.
- 4:36Speaker 1: dann entstehen da tausende Bestellungen innerhalb von wenigen Minuten.
- 4:40Speaker 0: Wahnsinn!
- 4:41Speaker 1: Und hier müssen wir uns mal ansehen, wie so eine API also diese digitale Schnittstelle zwischen der TikTok-App und dem physischen Lager in Saarbrücken – wie das eigentlich arbeitet?
- 4:51Speaker 0: Früher liefen solche Systeme ja über sogenannte Batchverarbeitung oder?
- 4:54Speaker 0: Ja
- 4:55Speaker 1: ganz genau.
- 4:56Speaker 1: Die Server haben vielleicht einmal pro Nacht die Daten ausgetauscht aber heute arbeitet das in absoluter Echtzeit über Webhooks.
- 5:03Speaker 1: Okay,
- 5:03Speaker 0: wie muss ich mir das vorstellen?
- 5:05Speaker 1: Stell dir vor Ein Teenager in Berlin tippt zweimal auf dem Bildschirm, um den Kauf zu bestätigen.
- 5:11Speaker 1: In exakt derselben Millisekunde sendet TikTok ein Datenpaket – einen sogenannten Jason Payload direkt an die Server von Emus.
- 5:19Speaker 0: Das heißt das System übersetzt diesen digitalen Klick quasi sofort in einen physischen Arbeitsauftrag?
- 5:26Speaker 1: Exakt!
- 5:27Speaker 1: Das Warehouse Management-System prüft in Echtzeit die Adresse es validiert den Bestand und schickt den Befehl sofort runter auf die Hallenebene.
- 5:35Speaker 0: Ach krass
- 5:36Speaker 1: Ein Handscanner in Halle neun leuchtet auf, ein Mitarbeiter sieht auf seinem kleinen Display exakt, in welchen Gang und zu welchem Regal er gehen muss.
- 5:44Speaker 1: Und?
- 5:45Speaker 1: Und am Paktisch wird wahrscheinlich das Versandetikett schon gedruckt oder?
- 5:48Speaker 0: Genau!
- 5:49Speaker 0: Das passiert alles parallel.
- 5:50Speaker 0: wenn ich mir das jetzt mal in der Praxis vorstelle also ohne diese tiefe Automatisierung bedeutet so einen plötzlicher TikTok Hype doch dass der Shopbetreiber völlig die Kontrolle verliert.
- 6:01Speaker 1: Er würde gnadenlos untergehen.
- 6:03Speaker 0: Er müsste diese ganzen tausenden Bestellungen händisch aus der App exportieren, dann fehleranfällig in irgendeine Excel-Tabelle kopieren und per Mail ans Lager schicken.
- 6:14Speaker 0: Ja –
- 6:14Speaker 1: bis diese Liste in Saarbrücken überhaupt geöffnet wird haben schon wieder fünfhundert weitere Leute bestellt!
- 6:18Speaker 0: Und bei zehn Prozent der Kunden wurde die Adresse völlig abgetippt.
- 6:22Speaker 1: Richtig Eine manuelle Auftragsannahme ist in so einer Welt der viralen Spikes ein sicherer Weg in den Ruinen.
- 6:29Speaker 1: Der Händler kommt nicht hinterher.
- 6:31Speaker 1: Die Lieferzeiten explodieren und die Kunden stunnieren massenhaft.
- 6:34Speaker 0: Also ist diese Automatisierung, die Emo Star anbietet, nicht einfach nur dafür da dem Händlern ein paar Minuten Büroarbeit zu ersparen?
- 6:42Speaker 1: Überhaupt nicht!
- 6:43Speaker 1: Die Systeme müssen autark in Millisekunden miteinander sprechen weil der Mensch als Vermittler dazwischen die gesamte Lieferkette zum Erliegen bringen würde.
- 6:52Speaker 0: Ja, aber das führt uns doch direkt zu einem anderen Problem.
- 6:55Speaker 0: Diese virale Geschwindigkeit von Plattformen wie TikTok schafft ja sofort ein unweigerliches rein physisches Problem!
- 7:03Speaker 0: Genau – wenn ein Video durch die Decke geht oder wenn ein Händerspontan beschließt an einem Freitagabend mal eben die Preise zu halbieren, dann kollabiert doch theoretisch die komplette Lagerlogistik.
- 7:13Speaker 0: Man kann digitale Datenmengen beliebig vergrößern, aber man kann nicht per Knopfdruck plötzlich drei neue Gabelstabler in die Halle zaubern.
- 7:21Speaker 0: Wie federt man so eine Welle also ab?
- 7:23Speaker 0: Das bringt uns direkt zur zweiten großen Neuerung im Juli-Bericht, dem sogenannten Sale-Kalender.
- 7:28Speaker 1: Das ist die direkte Reaktion auf diese harten Begrenztheiten des physischen Raums, die wir gerade besprochen haben!
- 7:34Speaker 0: Die Quelle beschreibt diesen Kalender so….
- 7:37Speaker 0: Shopbetreiber können ihre Rabatt-Aktionen nun vorab bei EMOS anmelden – die genannten Vorteile klingen da erst mal wie ein exzellenter Kundenservice finde ich.
- 7:47Speaker 0: Es gibt eine bevorzugte Einplanung im Fulfillment und die Garantie, dass die Pakete trotz dieses extrem hohen Volumens in den gewohnten Zeiten beim Kunden ankommen.
- 7:57Speaker 1: Klingt gut!
- 7:58Speaker 0: Ja aber dann steht der Einsatz im Text, der mir direkt ins Auge gesprungen ist.
- 8:02Speaker 0: Die Quelle warnt nämlich ausdrücklich.
- 8:03Speaker 0: Zitat Ohne vorherige Anmeldung kann es bei sehr hohem Bestellvolumen zu Verzögerungen kommen.
- 8:10Speaker 0: Für mich ließ sich das, ehrlich gesagt, weniger nach einem reinen Servicefeature und viel mehr nach einem massiven psychologischen Erziehungsversuch des Fulfillment-Centers.
- 8:21Speaker 0: Zwingt Imus seine Kunden hier nicht einfach zu mehr Disziplin?
- 8:25Speaker 0: Weil unangekündigte virale Hits sonst die eigene Infrastruktur gefährden?
- 8:29Speaker 1: Also wenn wir das große Ganze betrachten geht es in erster Linie um Risikominimierung.
- 8:34Speaker 1: Es ist definitiv ein beidseitiger Schutzmechanismus.
- 8:37Speaker 1: Um das zu begreifen, müssen wir uns ansehen was so ein e-Commerce Flaschenhals heute eigentlich wirklich ist.
- 8:43Speaker 1: Etwas online zu verkaufen is durch Cloud Computing ja grenzenlos skalierbar!
- 8:48Speaker 1: Der Server bricht auch bei hunderttausend Zugriffen nicht mehr zusammen.
- 8:53Speaker 1: Wenn ein Händler einen massiven Sale plant dann bedeutet dass für das Lager eine gewaltige Umstrukturierung.
- 8:59Speaker 0: Klar man braucht ja nicht nur mehr Personal sondern ganz profane Dinge wie Wie
- 9:04Speaker 1: genügend Klebeband und voraufgerichtete Kartons, exakt.
- 9:08Speaker 1: Und vor allem – das ist das Wichtigste!
- 9:10Speaker 1: Das Layout in der Halle muss angepasst werden.
- 9:14Speaker 1: Ja, stelle dir das mal vor wie die Fluglotsen an einem großen Flughafen.
- 9:18Speaker 1: Du kannst da nicht hundert Flugzeuge gleichzeitig landen lassen du brauchst einen Slotkalender.
- 9:23Speaker 0: Das Lager ist also quasi der Flughafe für Pakete?
- 9:26Speaker 1: Genau Wenn das virale TikTok-Produkt des Morgens im Sale ist, ganz hinten in Halle Dreizehn – im allerletzten Regal ganz oben liegt… dann verbringt der Gabelstapler den ganzen Tag nur mit Fahren.
- 9:37Speaker 1: Oh
- 9:37Speaker 0: und diese Wegezeiten ruinieren natürlich die komplette Effizienz!
- 9:40Speaker 0: Total.
- 9:41Speaker 1: Aber wenn Emus den Sale durch den Kalender schon fünf Tage vorher kennt... Dann räumen sie diese speziellen Paletten am Vorabend in die sogenannten Schnellläuferzonen.
- 9:49Speaker 0: Ah direkt neben die Paktische?
- 9:51Speaker 0: Exakt
- 9:52Speaker 1: Keine bösen Überraschungen zu haben, dass es heute der wahre Luxus in dieser komplett unberechenbaren Social-Media-Welt.
- 9:59Speaker 0: Der Kalender übersetzt also digitale Vorhersehbarkeit in physische Effizienz.
- 10:04Speaker 0: Schön
- 10:04Speaker 1: zusammengefasst?
- 10:05Speaker 1: Ja!
- 10:05Speaker 0: Der Händler gibt dem Lager seine Marketingdaten und das Lager garantiert ihm dafür, dass sein Ruf beim Endkunden nicht durch wochenlange Lieferzeiten ruiniert wird.
- 10:13Speaker 0: Die digitale Welt ist grenzenlos aber die physische Halle in Saarbrücken hat nun mal Wände.
- 10:17Speaker 1: Das ist ein faszinierender Kompromiss.
- 10:20Speaker 0: Ja, finde ich auch.
- 10:21Speaker 0: Aber wenn ein Händler jetzt seinen Sale in diesem Kalender plant dann muss er natürlich im Vorfeld zwingend wissen was er überhaupt noch in diesen Regalen hat!
- 10:30Speaker 1: Logisch.
- 10:31Speaker 0: Es bringt ja wahrlich wenig eine riesige Kampagne für ein Produkt zu starten von dem man glaubt man hätte noch tausend Stück obwohl in Wahrheit vielleicht nur noch zehn existieren.
- 10:40Speaker 1: Datenqualität und historische Transparenz entscheiden hier buchstäblich über Profit oder ein gigantisches Storno-Kaus.
- 10:47Speaker 0: Und da kommt das dritte Feature ins Spiel, dass Imos vorgestellt hat – die Bestandshistorie!
- 10:52Speaker 0: In der Bestandsübersicht gibt es jetzt nämlich hinter der Spalte Bewegung einen ziemlich unscheinbaren neuen Download-Button….
- 10:59Speaker 0: Nutzer können sich da die komplette Bestandshistorie eines Artikels als CSV oder als PDF herunterladen.
- 11:05Speaker 0: Vorgabe sind das standardmäßig die letzten neunzig Tage, man sieht darin dann datumgenau den Bestand pro Tag.
- 11:11Speaker 1: sehr praktisch
- 11:12Speaker 0: Equaliment als Einsatzzweck schnelle Überblicke Auswertungen und eine belegbare Historie für Kollegen oder eben den Steuerberater.
- 11:22Speaker 0: Also was bedeutet das alles?
- 11:24Speaker 0: Ich vergleiche diese Funktion gerne mit so einem detaillierten Konturauszug bei der Bank.
- 11:29Speaker 0: Nur geht es hier eben nicht um abstrakte Euro-Beträge auf einem Bildschirm, sondern um echte physische Kartons!
- 11:37Speaker 0: Und jeder dieser Kartons in Hallen neun oder dreizehn ist ja im Grunde genommen hart verdientes physisch gebundenes Kapital.
- 11:46Speaker 0: Ein Lager ist wie ein riesiger begehbarer Tresor.
- 11:50Speaker 1: Die Analogie mit dem Kontoauszug für physische Güter, die trifft im Kern der Sache eigentlich perfekt.
- 11:56Speaker 1: Warum das im Alltag für ein Händler so elementar ist liegt halt an der Fehleranfälligkeit der Realität.
- 12:02Speaker 1: Inwiefern?
- 12:03Speaker 1: Ein aktueller Lagerbestand in einem System ist immer nur eine flüchtige Momentaufnahme.
- 12:09Speaker 1: Man schaut da auf den Bildschirm und sieht die Zahl fünfhundert.
- 12:12Speaker 1: Aber wie kann diese Zahl zustande
- 12:15Speaker 0: Weiß man im Zweifel nicht.
- 12:16Speaker 1: Eben Gab es letzte Woche einen Schwund, weil ein Karton vielleicht vom Stapler gefallen ist?
- 12:21Speaker 1: Wurden hundert Retouren zwar im wahren Eingang abgestellt aber noch nicht wieder ins System gescannt.
- 12:27Speaker 0: Ohne eine lückenlose Historie ist das Nahvollziehen dieser physischen Bewegungen im Nachhinein ein reines Ratespiel.
- 12:35Speaker 1: Und dieses Ratespiel wird spätestens dann brandgefährlich wenn du rechenschaftspflichtig bist gerade wenn man dritten gegenüber wie dem Steuerberater aussagefähig sein muss.
- 12:45Speaker 1: Nimm mal die jährliche Bilanzierung!
- 12:47Speaker 1: Wenn das Finanzamt wissen will, welchen exakten Warenwert das Unternehmen am Stichtag, sagen wir mal, im Lager hatte, dann ist ein fages Schulterzucken im Laggerbuch keine Option.
- 12:59Speaker 1: Das
- 13:00Speaker 0: Finanzamt versteht da keinen Spaß?
- 13:02Speaker 1: Überhaupt nicht.
- 13:03Speaker 1: Die CSV-Datei wird hier generiert indem die Datenbank des Warehouse Management Systems jede einzelne Bewegung also jeden Pick, jeden Pack jede Riture als völlig unveränderlichen Eintrag wegschreibt.
- 13:15Speaker 0: Das heißt, dieses kleine PDF-Feature verwandelt so eine komplexe Datenbankabfrage in ein rechtssicheres Dokument auf Knopfdruck?
- 13:23Speaker 1: Ganz genau!
- 13:24Speaker 1: Das schafft Transparenz aus einer sonst sehr wagen Schätzung.
- 13:27Speaker 0: Okay wir haben jetzt den wilden Traffic von TikTok.
- 13:30Speaker 0: Wir haben den Salekalender um diese Welle logistisch zu brechen und wir haben die historischen Daten um genau zu wissen welche Werte im Tresor liegen.
- 13:39Speaker 0: Aber was passiert denn, wenn all diese gut geöten Systeme aufeinandertreffen und die harte Realität des globalen Handels trotzdem dazwischen funkt?
- 13:47Speaker 1: Was meinst du genau?
- 13:49Speaker 0: Stell dir vor deine CSV-Datei sagt der Bestand ist exakt null.
- 13:54Speaker 0: Deine Regale sind leergefegt vielleicht weil das Frachtschiff aus Asien Verspätung hat aber dein TikTok Video geht in diesem Moment durch die Decke und der Hype ist auf dem absoluten Hörpunkt.
- 14:06Speaker 1: Oh, das ist die klassische Definition von schmerzhaftem entgangenen Umsatz.
- 14:10Speaker 1: Die Nachfrage ist riesig!
- 14:12Speaker 1: Die Zahlungsmanneidschaft ist da aber du hast physisch rein gar nichts was du dem Kunden schicken könntest.
- 14:17Speaker 0: Genau hier setzt das vierte und vielleicht mächtigste Update aus dem Juli Bericht an ein neues Feature dass laut Quelle zwar aktiv ist sich aber noch in der Beta Phase befindet – die Vorbestellungen.
- 14:29Speaker 0: Der Prozess wird im Text ziemlich detailliert beschrieben.
- 14:32Speaker 0: Das Ganze findet sich links in der Navigation unter Artikel, dann Vorbestellung – der Händler kann Artikel die in seinem eigenen Shop-System bereits existieren nun einfach als vorbestellbar markieren.
- 14:45Speaker 0: Wenn eine neue Bestellung reinkommt, die diesen Artikel enthält, passiert etwas extrem Spannendes!
- 14:51Speaker 0: Sie wird vom System automatisch als Vorbesteller kennzeichnet und das ist der absolute Knackpunkt.
- 14:58Speaker 0: Sie wird hart zurückgehalten.
- 15:00Speaker 0: Das
- 15:00Speaker 1: heißt, sie wird nicht in die Halle zum Packen geschickt?
- 15:03Speaker 0: Genau!
- 15:03Speaker 0: Das System erzeugt da eine bewusste Blockade im Prozess um zu verhindern dass die Logistik ins Leere greift und sobald dann die neue Ware endlich im Wareneingang verbucht wird geht die Bestellung in den Versand und die Vorbestellungs-Kennzeichnung verschwindet automatisch.
- 15:18Speaker 1: Das wirft eine wichtige Frage auf.
- 15:20Speaker 1: Wenn man sich das Wording der Quelle ansieht, da steht ja vollständige Automationen – es muss nichts mehr manuell freigegeben werden und keinem menschlichen Fehler mehr!
- 15:28Speaker 1: Ja?
- 15:29Speaker 1: Man muss sich hier den exakten Workflow auf dem Hallenboden vorstellen um die Brillanz hinter dieser Automatisierung wirklich zu begreifen.
- 15:37Speaker 1: Echte Vorbestellungen waren früher im e-Commerce nämlich ein logistischer Albtraum.
- 15:41Speaker 0: Ohja…das kann ich mir vorstellen.
- 15:43Speaker 1: Der Kunde bestellt.
- 15:45Speaker 1: Das System meldet ein Fehler, weil der Bestand auf Null steht.
- 15:48Speaker 1: Irgendjemand im Büro sieht das, druckt diese Fehlermeldung aus und heftet sie mühsam in einen Ordner.
- 15:54Speaker 1: Mitarbeiter liefen damit Klemmenbrettern und ausgedruckten manuellen Listen durch die Gänge.
- 15:58Speaker 0: Wahnsinn!
- 15:59Speaker 1: Sie mussten händisch überwachen dass das Paket von Kunde A nicht rausgeht, weil das rote T-Shirt noch fehlt – obwohl die blauen Socken aus derselben Bestellung schon im Regal liegen.
- 16:09Speaker 0: Das ist ja ein garantiertes Rezept für menschliche Fehler…durch doppelte Bearbeitungen oder Bestellungen, die in so einem Zettelchaos untergehen und nach drei Monaten vom Kundenwüten storniert werden?
- 16:19Speaker 0: Absolut.
- 16:20Speaker 1: Und genau dieses Chaos eliminiert diese Beta-Funktion von Imus restlos – indem der Prozess zu hundert Prozent der Maschine übergeben wird!
- 16:29Speaker 1: Schauen wir uns an was passiert wenn der Lkw des Herstellers endlich auf den Hof in Saarbrücken fährt.
- 16:35Speaker 0: Okay, was passiert
- 16:36Speaker 0: dann?!
- 16:36Speaker 1: Die Mitarbeiter entladen die Paletten Sie nehmen ihren Handscanner und scannen den Barcode auf dem ersten neuen Karton.
- 16:43Speaker 1: In der exakten Sekunde, in der dieser Scan im System als Waren-Eingang registriert wird durchsucht die Software im Hintergrund die gesamte Datenbank nach allen zurückgehaltenen Vorbestellungen für genau diesen Barcode.
- 16:56Speaker 1: Der Status flippt vollautomatisch von Zurückgehalten auf Freigegeben.
- 17:00Speaker 1: Die Bestellungen ploppen auf den Bildschirm der Packstationen auf Als wären sie gerade erst in diesem Moment vom Kunden getätigt worden.
- 17:08Speaker 1: Der Mensch wird als Fehlerquelle hier komplett herausgestrichen.
- 17:11Speaker 1: Die
- 17:11Speaker 0: Quelle listet da auch massive Vorteile auf, das Ganze ist für den Shopbetreiber ein völlig kostenloser Service!
- 17:19Speaker 0: Man braucht keine teuren Zusatzapps im Shop, keine zu früh versendeten Pakete und es ist viel schneller als ein manuelles Ticket.
- 17:28Speaker 1: Das ist prozesstechnisch unfassbar elegant gelöst.
- 17:31Speaker 1: Aber
- 17:31Speaker 0: weißt du was mir dabei aufgefallen ist?
- 17:34Speaker 0: Das ist eigentlich ein massiver Hack für den Cashflow eines Unternehmens.
- 17:38Speaker 1: Oh, da hast du recht!
- 17:39Speaker 1: Wie meinst Du das genau?
- 17:40Speaker 0: Naja normalerweise kaufst Du als Händler Ware ein – das Geld fließt ab.
- 17:46Speaker 0: Dann legst Du die Ware ins Lager was Lagergebühren kostet und dann hoffst Du dass Du sie irgendwann verkauft um Dein Geld zurückzubekommen.
- 17:54Speaker 0: Das bindet ja extrem viel Kapital.
- 17:57Speaker 0: dieses Vorbestellungssystem invertiert diesen kompletten Zyklus.
- 18:02Speaker 0: Du kannst den Hype auf TikTok sofort monetarisieren, Verkäufer können Ware monetarisierend die noch gar nicht physisch im Lage existiert, man finanziert den Waren-Einkauf durch die Endkunden vor ohne dass die eigene Logistik unter der Verwaltung zusammenbricht oder es, wie die Quelle sagt in überbuchten Lagern endet.
- 18:22Speaker 1: Es verändert die finanziellen Spielräume von Hindern enorm.
- 18:25Speaker 1: Sie können plötzlich mit einer Liquidität agieren, die sonst nur großen Playern zur Verfügung steht weil die Software diese ganze logistische Komplexität komplett unsichtbar
- 18:34Speaker 0: macht.
- 18:35Speaker 0: Wahnsinn!
- 18:36Speaker 0: Wie diese ganzen Dinge alle zusammenhängen.
- 18:39Speaker 0: Lass uns das mal aus der Vogelperspektive zusammenfassen.
- 18:41Speaker 1: Gerne.
- 18:43Speaker 0: Diese vier Neuerungen aus dem Juli Update von EMUS greifen ja wie Zahnräder ineinander.
- 18:49Speaker 0: Es ist ein perfekt verzahntes E-Commerce Ökosystem.
- 18:53Speaker 0: TikTok bringt den unberechenbaren, impulsiven Traffic.
- 18:56Speaker 0: um zu verhindern dass dieser Traffic die Hallen zerstört bändigt der Sale-Kalender diese vorhersehbaren Spitzen und Plantressourcen.
- 19:05Speaker 0: Damit man diesen Kalender sinnvoll befüllen kann liefert die Historie die harten Daten Und wenn trotz aller Planung die Regale leergefegt sind, fängt das automatisierte Vorbestellungssystem die Lieferengpässe ab.
- 19:20Speaker 1: Es zeigt uns wirklich die vollständige Transformation dieser Branche.
- 19:25Speaker 1: Full Firmen bedeutet heute eben längst nicht mehr nur ein Stück Pappe zu falten und einen Artikel in eine Kiste zu werfen – es geht um die absolut perfekte Synchronisation von digitaler Nachfrage-und physischer Realität in Echtzeit!
- 19:39Speaker 0: Und das bringt mich genau zu dem Punkt, an dem wir wieder bei dir sind – dem Zuhörer.
- 19:43Speaker 0: Wenn du das nächste Mal online etwas einkaufst oder auf TikTok spontan ein Produkt siehst und bestellst dann weißt du jetzt genau welche unsichtbaren automatisierten Prozesse im Hintergrund vielleicht ja sogar in Saarbrücken ablaufen damit das Paket bei dir ankommt.
- 20:00Speaker 1: Das verändert definitiv die Perspektive mit der man auf seinen eigenen alltäglichen Warenkorb blickt.
- 20:06Speaker 0: Es ist eben keine Magie, sondern eine brillante hoch technologisierte Infrastruktur.
- 20:12Speaker 1: Die technische Realität dahinter ist fast noch beeindruckender als Magie finde ich!
- 20:17Speaker 1: Absolut
- 20:18Speaker 0: und bevor wir uns für heute verabschieden möchte ich dir noch einen letzten etwas provokanten Gedanken mit auf den Weg geben ein Gedanke basierend auf dem Text der mir beim analysieren immer wieder in den Kopf
- 20:28Speaker 1: kam was hast du da im Sinn?
- 20:30Speaker 0: Der Bericht der EMUS GmbH betont bei all diesen Features immer wieder dieselben Konzepte.
- 20:36Speaker 0: Volle Kontrolle, vollständige Automatisierung und das absolute Ausschließen von Zitat menschlichen Fehlern.
- 20:44Speaker 0: Wir haben ja detailliert gesehen dass Vorbestellungssystem beendet sich völlig von selbst sobald die Ware eintrifft.
- 20:51Speaker 1: Da drückt niemand mehr einen Knopf.
- 20:52Speaker 0: Algorithmen übersetzen TikTok-Clicks in Sekundenbruchteilen, in Pickaufträge für Handscanner.
- 20:58Speaker 0: Und wenn diese Systeme mittlerweile alles vom digitalen Impuls bis hin zur Freigabe zurückgehaltener Ware komplett autark und fehlerfrei unter sich regeln...
- 21:06Speaker 1: Worauf fühlst du hinaus?
- 21:07Speaker 0: ...bewegen wir uns dann nicht unweigerlich auf eine Zukunft zu, in der der menschliche Shopbetreiber, der in seinem Büro sitzt und versucht die Prozesse noch zu überblicken, die eigentliche Ineffizienz in der Lieferkette wird…
- 21:20Speaker 1: krasser
- 21:42Speaker 0: Gedanke.