Latest / «Call the Boss» / Linda De Ventura: «Wir müssen den Kapitalismus nicht überwinden»
Transcript
- 0:00Ich bin eigentlich von gar nichts mehr eine Chefin.
- 0:04Ein Format des Schaffhauser Wirtschafts Newsletter Zahltag,
- 0:07unterstützt von GF und Radio Munot.
- 0:13Linda.de ventura. Hoi Linda, Hier ist Robin Blank
- 0:16vom Wirtschaftsausletter Zahltag.
- 0:19Hallo Robin. Hallo Linda Linda, Du bist seit
- 0:21dem 2. Dezember im Nationalrat.
- 0:25Wie ist die erste Session gewesen und hast du bis jetzt
- 0:28schon etwas gelernt über den Parlamentsbetrieb, den du vorher
- 0:31noch nicht gewusst hast? Ja, genau.
- 0:33Ich habe die ersten 3 Wochen verbracht im Nationalrat und ja,
- 0:37ich bin so sehr zufrieden, weil ich viel mal für mich gedacht
- 0:39habe in dieser Zeit. Ich bin glaube ich da am
- 0:41richtigen Ort, das ist eigentlich genau das.
- 0:43Die ich machen möchte und habe sehr viel gelernt in diesen 3
- 0:47Wochen. Es ist doch einiges anderes als
- 0:49jetzt im Kantonsrat. Ich glaube zwar, dass wir
- 0:51irgendwie die Arbeit im Kantonsrat viel hilft, aber
- 0:54trotzdem sind halt Abläufe und Prozesse anders und redezeiten
- 0:57und genau und ich hätte jetzt möglichst viel gut zugehört,
- 1:02damit ich ja jetzt auf die nächste Session dann auch wie
- 1:04einen inhaltlichen Beitrag leisten kann, weil das habe ich
- 1:06jetzt in der ersten Session. Noch nicht.
- 1:09Wirklich machen können also nicht nur keine Voten halten so
- 1:12zu verstehen. Ja, genau, es kann noch kein
- 1:14Votum halten, das ist sowieso sehr streng reglementiert im
- 1:18Nationalrat, also wie lange, dass man sprechen darf, wer darf
- 1:22sprechen. Es gibt immer
- 1:22Mehrheitssprechende der Minderheitssprechende
- 1:25fraktionssprechende, es sind gar nicht so viele Leute, die pro
- 1:27Traktandum sprechen können, der Macht eigentlich das Ganze sehr
- 1:31effizient, aber wir haben nicht so viele Möglichkeiten, um sich
- 1:34gegen aussen so einzubringen, in den Kommissionssitzungen kann
- 1:37man natürlich so viel sprechen wie man will, also so viel
- 1:39Anträge stellen, aber da habe ich ja gar noch nicht gehabt,
- 1:41bevor ich. Bevor ich vereidigt worden bin,
- 1:43habe ich auch die Unterlagen nicht haben dürfen.
- 1:46Und deshalb konnte ich auch nicht.
- 1:48Hier einen grossen Beitrag leisten.
- 1:50Aber du bist ja nicht untätig. Du hast schon 3 Vorstösse auf
- 1:53deiner Trackliste, du bist also nicht sehr zurückhaltend oder
- 1:58stiefmütterlich gewesen bis jetzt.
- 2:01Nein, gar nicht. Das hatte ich nicht vorstösse
- 2:03einzureichen, aber ich habe gemerkt in dieser Session, dass
- 2:06ich Lust habe, voll zum voll einsteigen und irgendwie eben
- 2:11schon Vorstösse einreichen und jetzt habe ich für diese diese
- 2:14Kommissionssitzung, die ich jetzt dann anfange, nächste
- 2:17Woche, habe ich auch schon gegenvorschläge einer
- 2:19Initiative, die ich irgendwie am am ausarbeiten bin, und ich habe
- 2:23verschiedene Leads übernommen für die Kommissionssitzung, ich
- 2:26habe einfach nie in diesen 3 Wochen gemerkt, so, hey, ja, ich
- 2:28traue mir das eigentlich auch zu machen.
- 2:30Eben. Ich weiss wie es läuft vom
- 2:31Kantonsrat. Und ja, ich habe auch gute
- 2:33Unterstützung, so von anderen Leuten aus der SP, wo ich dann
- 2:37jeweils das Zeug schicke und dann schauen sie es an und geben
- 2:39mir die Rückmeldungen OK, so ist oder nicht.
- 2:41Gut also da geht, da geht etwas. Offensichtlich hast du ganz
- 2:46viele Pläne, die du verfolgst. Du hast es angesprochen, du bist
- 2:49Sozialdemokratin und bestimmst jetzt die Politik im Nationalrat
- 2:53mit, das da ist der Wirtschaftspodcast wie?
- 2:58Ist dein Verhältnis zu der Wirtschaft?
- 3:00Das wäre eine Frage, die mich natürlich da interessieren
- 3:02würde, müssen wir den Kapitalismus überwinden oder
- 3:05braucht es den, damit unser System funktioniert?
- 3:08Wie beurteilst du diese, diese Wirtschaft als grossen
- 3:11Themenbereich, die dich ja auch betrifft?
- 3:14Ja, ich glaube irgendwie, dass die Menschen recht lange
- 3:16bewirtschaftet haben, dass das OK war, und ich bin ich.
- 3:20Ich finde das nicht, seine Kapitalismus überwinden, aber
- 3:22man muss ihn anpassen, man muss irgendwie so anpassen, dass er
- 3:25das nicht so ist. Also wirklich immer die Reichen
- 3:28noch reicher werden und irgendwie die, die kein Geld
- 3:31haben, immer noch weniger Geld haben.
- 3:33Man muss irgendwie, man muss. Das System so anpassen, dass
- 3:36unsere Erde irgendwie noch genug Ressourcen hat, auch für unsere
- 3:39Kinder und Kindeskredite und für die nächste Generation.
- 3:42Und man muss so anpassen, dass es stimmt.
- 3:45Auch für andere Länder, gerade auch im globalen Süden.
- 3:47Und ich glaube, da gibt es viel Anpassungsbedarf, und da merke
- 3:52ich einfach bis jetzt eigentlich wenig wenig entgegenkommen oder
- 3:57wenig wenig Einigkeit, auch in der Politik, dass man, wie
- 4:01vielleicht nicht gerade den Kapitalismus abschaffen muss,
- 4:03aber das definitiv Zeit ist, um einfach ein paar Sachen anders
- 4:06einzustellen. Also dann müssen sich die
- 4:08Wirtschaftsunternehmen, die müssen sich eher ein bisschen
- 4:11warm anziehen, wenn ich das richtig verstehe.
- 4:13Ja, also ich spreche hier vor allem.
- 4:14Man kann auch so Grosskonzerne oder über grosse Firmen.
- 4:18Ich glaube so diese kleinen kleinen Betriebe, wenn ich jetzt
- 4:21auch gerade raus schaue, die kleinen Betriebe im mittleren
- 4:23Betrieb, die haben nicht einen richtigen Anpassungsbedarf, weil
- 4:26die in der Regel eigentlich schon OK, wir schaffen aus
- 4:29meiner Sicht, aber ich finde wirklich, dass man den
- 4:31Grosskonzern ein bisschen besser auf die Finger schauen muss und
- 4:33auch schauen muss, dass sich eben das Arbeiten eigentlich
- 4:35wieder lohnt, dass die Mitarbeitenden einfach auch
- 4:37genug Lohn haben und dass sie sich nicht nur lohnt, um
- 4:40irgendwie Geld anlegen, dass man immer nur mit Geld anlegen Geld
- 4:42macht und. In einer Chefetage sitzt oder
- 4:45hoch studiert ist. Ich glaube einfach ja.
- 4:47Die Leute arbeiten, viele Leute arbeiten gerne, nicht alle Leute
- 4:50arbeiten gern, es gibt auch viel, ja arbeiten, die die viele
- 4:54Leute, die einfach arbeiten, um Geld zu verdienen, und ich
- 4:57glaube einfach, dass die Leute mit einem Lohn wieder leben
- 5:00können, und zwar gut leben können und können, eine Familie
- 5:02durchbringen können mit einem 100% Pensum, da finde ich
- 5:05einfach, hat es in den letzten Jahren so Entwicklungen gegeben,
- 5:07die ich nicht OK finde und da würde ich mich dann sicher auch
- 5:10einbringen im Nationalrat. Also da sind wir mal gespannt,
- 5:13was die Wirtschaft. Man noch erwarten kann.
- 5:16Du hast vorhin gesagt, es seien nicht alle in der
- 5:17Geschäftsleitung Etagen, du aber hingegen schon.
- 5:22Du bist in der Geschäftsleitung von der SP Schaffhausen und bist
- 5:25dort als Nationalrätin wahrscheinlich in einer
- 5:27besonderen Position. Wäre es falsch zu sagen du bist
- 5:31eine Chefin von der Partei oder bist die Chefin von der Partei?
- 5:36Es fühlt sich zumindest nicht so an.
- 5:38Nein, ich glaube nicht, dass es richtig ist.
- 5:40Ich habe mich sowieso gefragt oder mich angefragt hast.
- 5:42Ich bin eigentlich von gar nichts mehr früher, als ich noch
- 5:46in der Schule gearbeitet habe, Sozialarbeiterin, habe ich
- 5:48wenigstens einmal bestimmen können, was Schulklassen machen
- 5:50oder was in der Sitzung besprochen wird, aber zurzeit,
- 5:54wo ich nationalrätin bin und in der SP die GL und noch von
- 5:57Mieterin und Mieterverband Präsidentin, ja fühlt sich
- 6:00eigentlich gerade nichts, also wie ein Chefposten
- 6:02refinnenposten aber es sind alles coole Sachen und ja gerade
- 6:05in der SP. Also ich bin ja nicht alleine in
- 6:08der GL, Wir sind ja verschiedene Leute in der GL und ich, also
- 6:11die Romina und der Teddy ist unser Präsidium und ich probiere
- 6:15dort einfach möglichst viel mit mitzuarbeiten.
- 6:18Mitgestalten ja Entscheidungen fällen, die irgendwie für die
- 6:21Zukunft richtig sind, aber eigentlich überhaupt nicht als
- 6:25Chefin, sondern irgendwie als eine von vielen und seiner
- 6:28Partei muss man ja dann auch alle mitnehmen.
- 6:30Also es ist ja nicht so, dass man ziemlich Sachen entscheiden
- 6:33und. Dann einfach durchziehen kann,
- 6:34sondern ja. Man muss das oft mal sind so
- 6:38Prozesse, die man halt wie. Ja, ich muss schauen, dass
- 6:40nachher auch die Mitglieder mitziehen und Sachen auch
- 6:43umsetzen. Und ja, ich glaube vor allem am
- 6:46ehesten bin ich vielleicht noch Mieterinnen und Mieterverband
- 6:48eine Chefin, aber auch dort Simone Vorstand, der eigentlich
- 6:51nicht nicht so hierarchisch funktioniert, sondern wir
- 6:54versuchen einfach Lösungen zu suchen für die Sachen, die
- 6:56anstehen, zusammen mit unserer Geschäftsstelle.
- 6:59Aber du bist ja gleich. Als Nationalrätin hast du so
- 7:02einen sehr grossen Einfluss im Vergleich zu ganz vielen anderen
- 7:06Menschen in diesem Land, kannst also sehr viel mitbestimmen,
- 7:09bist also in dem Sinn. Schon sehr chefmässig unterwegs
- 7:13habe ich das Gefühl und das ist für mich dann die Frage, wie
- 7:17gehst du mit so umstrittenen Fragen um.
- 7:19Du hast schon ein bisschen angeschnitten, also du bist,
- 7:23wenn ich dich richtig verstanden nicht sehr auf der
- 7:25konfrontativen Ebene unterwegs, wenn es um die Lösungsfindung
- 7:28geht, dann machst du eher einmal den Konsens, verstehe ich das
- 7:32richtig? Ja, es kommt darauf an, worum es
- 7:36geht. Gerade also oder in der GL oder
- 7:39Mieterverband. Da muss man ja einfach muss man
- 7:41miteinander Lösungen für die Sachen finden und in der Politik
- 7:44finde ich, gibt es wie politische Themen oder Bereiche
- 7:47wo man wo ich mega gerne Gespräche gesprächsbereit bin
- 7:50und wo ich gerne einer Lösung mitarbeiten würde und ich finde
- 7:54aber, es gibt auch wie irgendwelche rote Linien und
- 7:57wenn die überschritten werden, dann bin ich irgendwie auch
- 7:59nicht mehr sehr gesprächsbereit beziehungsweise nicht am treffe
- 8:01ich mich dann nicht mehr an einem Kompromiss beteiligen also
- 8:04ich finde. Kantonsrat gemerkt.
- 8:06Es gibt wie immer wieder gute Kompromisse, die alle einen
- 8:10Schritt aufeinander zugehen und das finde ich aber wenn man
- 8:12erwartet, dass wir die einzigen sind, die einen grossen Schritt
- 8:16machen, dann bin ich schon auch geübt, im Widerstand zu machen
- 8:20und würde das auch weiterhin so machen.
- 8:22Ich finde ja, das gehört einfach wie auch zu einer klaren Haltung
- 8:25dazu, aber ich glaube, ich bin jemand, der einfach mal
- 8:27grundsätzlich allen zuhört, mit allen probiert, jederzeit
- 8:30irgendwie reden, auch sonst Beziehungen aufrecht erhalten
- 8:33und nicht gerade irgendwie schliessen, wenn mal etwas nicht
- 8:35OK. Wenn ich dich jetzt noch fragen
- 8:37würde, wie führst du dann? Würdest du was sagen?
- 8:41Ja, das ist die schwierige Frage, weil ich führe eigentlich
- 8:43gar nichts dazu. Würde ich mich selber also.
- 8:46Heute führe ich mich nur selber. Ich stehe am Morgen auf, denke
- 8:49ich ja und weiss ein bisschen, was auf mich zukommt oder ich
- 8:51muss mir halt viele E-Mails beantworten und Berichte lesen.
- 8:55Und Zeitung lesen. Die.
- 8:58Zeitung lesen und dann bin ich mich inhaltlich am einarbeiten
- 9:01oder ich bin jetzt wirklich neu in der sicherheitspolitischen
- 9:03Kommission, da sind neue Themen, da bin ich jetzt noch nicht so
- 9:05versiert. Wie ich mich am einarbeiten und
- 9:07ja, bin halt wie den ganzen Tag meine eigene Chefin oder?
- 9:10Und muss mich selber führen und strukturieren eigentlich den Tag
- 9:13durch und genau das ist für mich etwas auch etwas Neues.
- 9:16Ich glaube ich wenn ich ja wenn ich auf jeden Fall zu
- 9:21Entscheidungen hinführen muss mit einem Team, dann möchte ich
- 9:25eigentlich alle möglichst einbeziehen, aber am Schluss
- 9:29werde ich dann auch entscheiden. Also ich ich finde auch das
- 9:31gehört dann dazu, wenn man irgendwie so eine in einer
- 9:34Vorgesetz. Tenstellung ist.
- 9:36Absolut. Jetzt haben wir über deine
- 9:39verschiedenen Jobs geredet, über einen wichtigen Job, den du auch
- 9:42hast, haben wir noch nicht geredet, du bist in einer
- 9:44Partnerschaft, du hast Kinder, du bist also Mutter, wer ist
- 9:47dann zu Hause der Chef? Gute Frage.
- 9:49Ja, ich würde sagen mein. Partner und ich, je nachdem wer
- 9:55zu Hause ist. Wir sind beide Recht beschäftigt
- 9:58und. Von dem her.
- 10:00Wir verbringen viel Zeit zusammen, vor allem dann die
- 10:03Kinder schlafen, aber wir sind auch viel einfach, ich bin
- 10:05unterwegs. Ich bin in der Politik
- 10:07unterwegs, auch in der Freizeit unterwegs, und mein Partner ist
- 10:11eine Firma, der ist auch viel unterwegs und ich glaube, dann
- 10:13ist einfach der Chef die Chefin, der, die gerade da ist und und
- 10:16und. Die Verantwortung über die
- 10:17Kinder hat gut. Magst du dich noch an deinen
- 10:20ersten Job erinnern, den du je gehabt hast?
- 10:22Also weisst du ferienjob, erstes Geld verdienen, was was ist da,
- 10:26was war das ich? Weiss gar nicht, ob man das so
- 10:28kann, nennen also als Kind haben wir immer Märkte gemacht, ein
- 10:31Marktstand wo meiner von meiner Freundin sind die Eltern Bauern
- 10:35und die haben nichts so einen Stand gehabt.
- 10:37Und wir haben dann als Kind so ein Ständchen nebendran gemacht,
- 10:43wo wir ja aber gar nicht so wenig Geld verdient haben.
- 10:46Mit selbst gemachte Brötchen selber gemacht.
- 10:47Das Caramel Zeltchen Wir haben selber Parfüm gemacht, was
- 10:50natürlich. Brot geschmeckt.
- 10:52Hat und. Ja, so haben wir, habe ich,
- 10:55glaube ich, ein bisschen das erste Geld von dir mit dem mit
- 10:57dem Markt, wo wir backen und gekocht haben.
- 11:01Du bist Unternehmerin in der Wolle.
- 11:03Das haben wir auch immer wieder. Ja, ich bin einfach, also
- 11:06Unternehmerin weiss ich nicht, aber ich was ich einfach gerne
- 11:09mache ist Sachen machen, also egal wo, irgendwie einfach so
- 11:12Sachen anzupacken in dich haben und diese probieren umzusetzen
- 11:15und irgendwie nachher so einen Effekt haben und ich glaube das
- 11:18ist das. Ja, die mich irgendwie ja eben
- 11:21so an diesem Marktständchen schon, was ich dort schon cool
- 11:24fand, was ich jetzt Politik cool finde, einfach so, ja irgendwie
- 11:27die Sachen vorwärts zu treiben und merke, dass es auch in die
- 11:30richtige Richtung geht. Also gut und jetzt, wenn man in
- 11:33die Zukunft schauen, gibt es einen Job wo du sagst, den würde
- 11:37ich also meinen Kindern verbieten, wenn sie kommen und
- 11:39sagen, Mama, ich würde autorennfahrerin Mama, ich werde
- 11:42jetzt der Bankdirektor. Kampfpilot der Wüstenkopf
- 11:47schütteln. Schwierig zu sagen also.
- 11:50Klassischerweise machte mein lunetz Fussballer werden, wie
- 11:52wahrscheinlich alle. Das bleibt, das bleibt bis ins
- 11:57hohe Alter. Heimlich.
- 12:02Nein, ich, ich glaube, jetzt kommt man jetzt irgendwie nichts
- 12:05in den Sinn, also verbieten sowieso nicht, weil ich glaube
- 12:07einfach, dass ja, also gerade auch wenn sie älter sind, ist
- 12:10das ja nicht gerade förderlich, wenn man dann etwas verbietet,
- 12:12auch wenn es um mehr aber ja, ich glaube das bei Paar bekommt
- 12:17man jetzt auch nichts in Sinn, aber da würden ja dann eh
- 12:19Gespräche stattfinden und dann kann man ja seine Meinung dazu
- 12:22mal sagen, aber man kann es dann auch einfach.
- 12:24Ich finde auch die Jugendlichen müssen ja dann irgendwie selber
- 12:27ihren Weg. Sie müssen es ja dann auch
- 12:30ausbaden. Sie müssen ja dann in dem
- 12:31Bereich arbeiten, nicht die Eltern, und ich glaube, dass man
- 12:34als Eltern sich dann auch einfach bei der Berufswahl ein
- 12:36bisschen zurückhalten. Muss letzte Frage.
- 12:39Wir sind schon am Schluss Linda, wenn du einfach wählen könnte
- 12:44welchen Job du hättest. Mein Student, genau den, den du
- 12:48jetzt hast, Nationalrätin oder würdest du sagen, ich mache ganz
- 12:51etwas anderes für die Bundesrätin sein?
- 12:53Ich weiss nicht was UNO Generalsekretärin.
- 12:56Nein, ich würde eigentlich wirklich sehr zufrieden, wie ich
- 12:58am Anfang gesagt habe, bei der im Nationalrat und habe so
- 13:01gedacht, das ist ganz genau der Ort, wo ich sein will und bis
- 13:04jetzt fühlt es sich einfach unglaublich gut an und ich
- 13:06hoffe, dass das so bleibt. Ja, ich bin einfach mega, ja
- 13:09auch dankbar, dass ich das machen darf und zurzeit.
- 13:13Habe ich überhaupt keinen Wunsch, neben etwas anderes
- 13:16machen? Als Kind wollte ich zum Zirkus,
- 13:18was sehr lange auch als Jugendliche und und jetzt bin
- 13:21ich in der Politik. Ah, willst du dann in den Zirkus
- 13:23machen? Wollen also ein Rad, Seile,
- 13:26Tänzer jonglieren, so, das wäre auch das höre ich gern gemacht,
- 13:29mein Team Zirkus gut, bin auch ein bisschen.
- 13:33Am Seil. Ich habe es genau wollen, sagen,
- 13:35es ist eigentlich auch immer ein bisschen ein balancieren auf
- 13:38einer wirklich schmalen, auf einem schmalen Seil.
- 13:41Ich wünsche dir, dass es jonglieren, das Balancieren für
- 13:44dich noch weiter geht und sehr viel gute Lösungen zustande
- 13:47bringt hier in Bern und danke dir für das Gespräch.
- 13:50Ich denke auch. Robin tschau, linda ciao.
- 13:56Boss, ein Format des Schaffhauser Wirtschafts
- 13:58Newsletter Zahltag, unterstützt von GF und Radio Munot.