Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #24 Folge 2: Die Cliff Young-Story – Warum Du Deine "Freunde" loslassen musst (CRA-Manifest)
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen zu unserer heutigen
- 0:02Auseinandersetzung. Ich freue mich echt, dass du
- 0:04wieder dabei bist und dir Zeit nimmst für dich und deine
- 0:07Themen. Heute schauen wir uns was
- 0:10Spannendes an, Glaubenssätze, wie man sie loslässt.
- 0:14Und da gibt's ne ziemlich krasse, wahre Geschichte dazu.
- 0:17Es geht also ums Loslassen von alten Mustern, alten
- 0:20Überzeugungen, speziell im Kontext von Sucht und Genesung,
- 0:25die Quelle für heute ist ein Artikel von Neelix, Berlin,
- 0:28Titel. Glaubenssätze loslassen die
- 0:31Cliff Young Story CAA Manifest 2 unsere Mission, ja die
- 0:37wichtigsten Punkte daraus für dich rauszuziehen.
- 0:39Das Ganze ist so ein Mix aus psychologischen Ansätzen und
- 0:42sehr persönlichen Erfahrungen und das ist direkt super wichtig
- 0:46zu verstehen. Der Autor Gabriel ist selbst
- 0:48betroffen, also von Sucht und psychischen Themen, das ist
- 0:52keine reine Theorie hier. Gabriel teilt auf seiner
- 0:55Webseite Neelix Berlin ganz offen seine eigene Reise.
- 0:58Seine Kämpfe, seine Learnings. Er macht das um ne echte
- 1:02Verbindung aufzubauen, um mir zu zeigen, Hey, du bist nicht
- 1:06allein damit, dieser Text ist wirklich ein Stück seines Weges.
- 1:09Ja, das ist ganz entscheidend für das Verständnis, absolut und
- 1:13die Kernidee, die Gabriel da vertritt, die klingt erst mal,
- 1:16na ja, fast radikal. Er sagt, du musst es mit Rielle
- 1:20loslassen, um dem Spirituellen zu begegnen.
- 1:23Aber Achtung, materiell meint hier nicht unbedingt Geld oder
- 1:27so, es ist eher ne Metapher für alles greifbare, das dich
- 1:31festhält. Alte Gewohnheiten, ungesunde
- 1:34Beziehungen, vielleicht auch der Job, der dich aussaugt und ganz
- 1:37wichtig konsumierende Freunde oder Bekannte und das
- 1:41spirituelle, das ist dann das Ziel, Genesung dein wahres
- 1:45Selbstfinden, ein nüchternes, ja erfülltes Leben führen.
- 1:50Gabriel beschreibt das gut, wie man oft in so Schleifen
- 1:52feststeckt, gefangen von limitierenden Glaubenssätzen.
- 1:56Das können so allgemeine Dinger sein, wie such dir was sicheres,
- 2:00aber im Suchtkontext eben auch sehr spezifische, einmal
- 2:03süchtig, immer süchtig oder Sätze aus dem Umfeld, die
- 2:07vielleicht harmlos klingen, aber toxisch wirken.
- 2:10So was wie, Ach komm, sei doch kein Spielverderber.
- 2:14Genau das, das kommt oft von Leuten, die es vermeintlich gut
- 2:17meinen. Gabriel zitiert da Maxim
- 2:19Mankevic das passt super in den Händen eines unbewussten
- 2:23Menschen ist die beste Absicht pures Gift.
- 2:26Puh, ja. Das bringt es halt auf den
- 2:28Punkt. Gut gemeint ist eben nicht immer
- 2:31gut gemacht, kann Veränderungen echt blockieren und hier
- 2:34verbindet Gabriel seine Erfahrung mit was
- 2:36wissenschaftlichem, dem Community Reinforcement
- 2:39Approach, kurz CRA. CRA sagst du was ist das genau?
- 2:44Das ist ne Methode. Aus der Verhaltenstherapie wird
- 2:47in der Suchtbehandlung ziemlich erfolgreich eingesetzt und die
- 2:50Kernaussage, die passt perfekt zu Gabriels These, wird auch
- 2:53immer wieder durch Studien bestätigt, zum Beispiel im
- 2:56Journal of Substance Abused Treatment, die sagen im Grunde
- 3:00dein soziales Umfeld, das ist der mächtigste Faktor überhaupt
- 3:04für Rückfall oder eben für Genesung, OK.
- 3:07Das heißt also? Es ist nicht nur so ne nette
- 3:10Idee sich mit positiven Leuten zu umgeben, sondern laut CAA
- 3:13wirklich eine Notwendigkeit für Veränderung.
- 3:17Ganz genau. Die CAA Logik ist da total
- 3:20konsequent. Echte nachhaltige Genesung
- 3:23braucht den aktiven Aufbau eines neuen unterstützenden,
- 3:26nüchternen sozialen Umfelds, das ist Arbeit.
- 3:30Dieses neue Umfeld muss dann sozusagen das gesunde Verhalten,
- 3:33also die Nüchternheit, das spirituelle stärker belohnen,
- 3:37attraktiver machen als das alte Umfeld, den Konsum, das
- 3:41materielle belohnt hat. Es ist n bewusster Umbau, ja.
- 3:44Verstehe ein Umbau des eigenen Lebens.
- 3:47Mhm. Und CRA nutzt dafür verschiedene
- 3:50Werkzeuge. 2 hebt Gabriel hervor, erstens
- 3:53Problemlösefähigkeiten lernen. OK, Muster diese schleifen, wie
- 3:58er sie nennt, systematisch zu erkennen und was dagegen zu tun,
- 4:01statt sie nur zu betäuben. Und zweitens, das ist hier ganz
- 4:05zentral die aktive Entwicklung neuer sozialer Kontakte und
- 4:10Freizeitaktivitäten ohne Bezug zum alten Konsum, klar.
- 4:13Dem Gehirn was Besseres anbieten quasi.
- 4:16Darum geht es, das Leben so umgestalten, dass die Drogen
- 4:20oder das alte Verhalten einfach uninteressant werden.
- 4:23Die Konsequenz daraus ist dann eben klar und das deckt sich ja
- 4:26mit Gabriel schmerzhafter Erfahrung.
- 4:28Das bewusste Loslassen alter konsumierender Kontakte und die
- 4:32Suche nach neuen, nüchternen Umgebungen, neuen Hobbys, das
- 4:36ist laut CAA oft kein optionales extra, sondern zwingend
- 4:40notwendig. OK, also die Kernbotschaft für
- 4:44dich da draußen. Dein Umfeld ist nicht nur
- 4:46Nebensache, sondern der Hebel für Veränderung.
- 4:49Wenn man diesem Ansatz folgt, klingt logisch.
- 4:52Aber wir wissen ja alle, wie schwer loslassen sein kann.
- 4:56Warum hält uns denn das alte Umfeld oft so fest?
- 4:59Selbst wenn wir uns ändern wollen, Gabriel bezieht sich da
- 5:02wieder auf Maxim Mankewitsch und nennt 3 Gründe, die sind schon
- 5:06ja nachdenklich. Stimmt der erste Grund, die
- 5:10limitierte Wahrheit der anderen? Wenn Freunde oder Familie sagen,
- 5:14das schaffst du nie oder bleib lieber wie du bist, dann
- 5:17projizieren die oft ihre eigenen Grenzen auf dich.
- 5:20Die denken dann unbewusst, ich könnte das nicht.
- 5:23Genau ihre eigene gefühlte Unfähigkeit wird dann zum
- 5:27Maßstab für dein Potenzial. Das ist hart.
- 5:31Zweitens Verlustangst. Wenn du nüchtern wirst, neue
- 5:35Hobbys findest, dich entwickelst, dann.
- 5:37Klar, dann bist du weniger verfügbar für die alten treffen
- 5:40die alten Rituale. Ja, das spüren die anderen
- 5:43natürlich. Und deine Veränderung kann bei
- 5:45denen unbewusst Angst auslösen. Angst dich zu verlieren oder die
- 5:50gemeinsame Zeit. Und der dritte Grund, den
- 5:53Gabriel als besonders heikel beschreibt, gerade für Leute im
- 5:56Genesungsprozess. Du wirst zum Spiegel ihrer
- 5:59eigenen Stagnation. Oh ja, der ist fies.
- 6:02Deine positive Entwicklung, deine Nüchternheit, die
- 6:05konfrontiert sie vielleicht mit ihrer eigenen Unzufriedenheit,
- 6:08mit ihrem eigenen problematischen Verhalten oder
- 6:11ihrer Unbeweglichkeit. Und statt sich selbst auf den
- 6:14Weg zu machen, der ja anstrengend ist, ist es
- 6:16unbewusst einfacher, dich wieder runterzuziehen aufs alte Level.
- 6:21Das ist dieser, Ach komm, nur einmal Moment, genau mankevic,
- 6:25sagt dazu Zitat. Durch kurzfristige Kritik
- 6:30ersparen sich solche Menschen das machtlose Gefühl von Neid
- 6:33und verpasster Gelegenheit, in ihrer Brust zu spüren.
- 6:36Puh. Das sitzt.
- 6:37Ja, echt harter Tobak. Also zusammengefasst, dein
- 6:41Umfeld blockiert dich oft unbewusst aus eigener
- 6:45Limitierung, aus Verlustangst oder weil dein Fortschritt ihren
- 6:49Stillstand spiegelt. Gabriel erzählt dazu ne sehr
- 6:53persönliche Geschichte, seine Beichte nennt er das.
- 6:56Nach ein paar Wochen Nüchternheit fühlte er sich
- 6:59stabiler, dachte okay vielleicht kann ich ja alte Freunde
- 7:02treffen. Er ruft also seinen damals
- 7:04besten Freund an und dessen erste Reaktion war nicht hey
- 7:08schön, wie geht's dir, sondern geil, wann ziehen wir was?
- 7:11Oh Mann. Gabriel erklärt, dass er clean
- 7:14ist. Kurze Stille am anderen Ende.
- 7:18Und dann kommt der Satz, Ach komm, sei kein Spielverderber,
- 7:21ne Line geht doch. Osch.
- 7:24Genau der dritte Grund von Mankewitsch.
- 7:25Voltreffer ja, seine Nüchternheit hat dem Freund den
- 7:29Spiegel vorgehalten, der war kein Wegbegleiter, sondern ein
- 7:32Mithäftling, der Angst hatte, allein dazustehen.
- 7:36Gabriel hat aufgelegt, Nummer gelöscht, er sagt, das war der
- 7:39Schmerzhafteste, aber wichtigste Moment des Loslassens für ihn,
- 7:43radikal, aber für ihn war's nötig.
- 7:46Und diese Idee, dass das Ignorieren von vermeintlichen
- 7:50Regeln unglaubliche Kraft freisetzen kann, die führt uns
- 7:53zu dieser Geschichte von Cliff Young.
- 7:55Die ist echt bemerkenswert. Oh ja, die ist klasse.
- 7:58Erzähl mal. OK, stell dir vor Australien
- 8:011983 Ultramarathon Sydney nach Melbourne 875 Kilometer.
- 8:08Wahnsinn. Am Start lauter junge, Top
- 8:12trainierte, gesponserte Weltklasseläufer, alles Profis.
- 8:16Und mittendrin Kliff Young, 61 Jahre alt, Kartoffelbauer in
- 8:20Arbeitslatzhose und Gummistiefeln.
- 8:24Kein Witz in Gummistiefeln. Ja, die Presse hat sich schlapp
- 8:28gelacht, die Zuschauer waren total verwirrt.
- 8:31Kliff meinte nur trocken, er sei Schafhirte und hätte schon öfter
- 8:34mal 23 Tage am Stück Schafe bei Sturm zusammengetrieben, das
- 8:37ginge schon. Okay Rennen startet, die Profis
- 8:40laufen nach dem ungeschriebenen Gesetz 80 Stunden rennen, 6
- 8:44Stunden schlafen. Das war die bewährte Strategie.
- 8:48Kliff fällt natürlich sofort zurück, weit zurück.
- 8:50Klar war ja zu erwarten, aber jetzt kommt's.
- 8:53Genau jetzt kommt der Clou. Der Punkt, den Gabriel damit
- 8:56macht. Kliff kannte dieses
- 8:57ungeschriebene Gesetz nicht, der wusste schlicht nicht, dass man
- 9:01bei so einem Rennen angeblich schlafen muss.
- 9:03Echt jetzt? Er wusste das nicht.
- 9:05Nee, also lief er einfach und lief und lief weiter in seinem
- 9:10ganz eigenen Stil, so Schluffend.
- 9:12Wurde später als Cliffschuffel bekannt.
- 9:14Haha, der Cliffschuffel. Er machte keine Schlafpausen,
- 9:18lief durch Tag und Nacht, 5 Tage 15 Stunden und 4 Minuten lang.
- 9:25Unfassbar. Und das Ergebnis?
- 9:27Das Ergebnis, er überholte nach und nach alle Profis alle und
- 9:35gewann das Rennen. Nein, doch, und nicht nur das
- 9:38er. Er pulverisierte den bisherigen
- 9:40Streckenrekord um fast 2 Tage. Das ist ja unglaublich 2 Tage
- 9:46schneller. Ja.
- 9:47Als man ihn dann fassungslos fragte, wie das ging, kam seine
- 9:51legendäre Antwort total entwaffnend ehrlich.
- 9:55Ich wusste nicht, dass man schlafen soll.
- 9:57Wow, was für eine Geschichte. Das ist wirklich die perfekte
- 10:03Metapher, oder? Absolut.
- 10:04Cliff Young ist der lebende Beweis dafür, was passieren
- 10:08kann, wenn man limitierende Glaubenssätze einfach ignoriert
- 10:12oder, wie in seinem Fall, gar nicht erst kennt.
- 10:15Egal, ob das eigene Sätze sind oder die von außen wie man muss
- 10:18schlafen, das ist unmöglich, du bist zu alt, einmal süchtig,
- 10:22immer süchtig er kannte die Regel nicht, also war er frei.
- 10:26Frei, seinen eigenen Weg zu gehen, egal wie verrückt er
- 10:29aussah. Er hat das Unmögliche geschafft,
- 10:32weil sein Geist frei war von diesen Limits.
- 10:34Genau so. Und um diese Erkenntnis jetzt
- 10:37aber auch praktisch zu nutzen, schlägt Gabriel ja konkrete
- 10:39Werkzeuge vor. Aufbauend auf dieser CRA Logik.
- 10:43Das Erste nennt er das CRA Mindset Survival Kit Woche 2.
- 10:49Die Aufgabe dahinter, eine toxisch versus Närentinventur
- 10:53das ist eine Übung in radikaler Ehrlichkeit Dir selbst
- 10:55gegenüber. OK, wie funktioniert die?
- 10:57Du nimmst einfach ein Blatt Papier, machst 2 Spalten links
- 11:01schreibst du toxisch materiell, da listest du bis zu 5 Personen
- 11:06Orte oder Aktivitäten auf, die deinen alten Konsum Trägern oder
- 11:10nach denen du dich schlecht fühlst, ausgelaugt.
- 11:12Zum Beispiel? Na ja, Freund X, die alte
- 11:15Stammkneipe, endlos auf Social Media scrollen.
- 11:19Was auch immer es bei dir ist und rechts schreibst du nährend
- 11:22spirituell. Da kommen dann bis zu 5 Punkte
- 11:25rein, die dich in deiner Nüchternheit unterstützen, die
- 11:28dir Kraft geben, dich erfüllen, das Fitnessstudio, ein
- 11:32Waldspaziergang, Telefonat mit Tante y, ne Selbsthilfegruppe.
- 11:36OK, Liste gemacht und dann nur anschauen bringt ja noch nichts,
- 11:40oder? Richtig, genau.
- 11:43Der nächste Schritt ist entscheidend der CAA Auftrag für
- 11:46die Woche triff. Eine einzige konkrete
- 11:50Entscheidung verbringe bewusst 30 Minuten weniger Zeit mit
- 11:54einem Punkt aus der linken toxischen Spalte.
- 11:57Und diese freigewordenen 30 Minuten investierst du aktiv in
- 12:01einen Punkt aus der rechten nährenden Spalte.
- 12:04Klingt machbar, klein, aber bewusst.
- 12:07Ja, das ist der erste Schritt, um dein Umfeld, deine
- 12:10Gewohnheiten aktiv umzuprogrammieren, deinem Gehirn
- 12:13neue positive Reize geben. Wiederholung schafft
- 12:17Veränderung. Das ist das Prinzip.
- 12:19Das zweite Werkzeug ist die Labornotiz dein Umfeldkompass.
- 12:24Da geht es drum, diese 3 Gründe von Menkovich auf dich selbst
- 12:27anzuwenden. Also die mit der limitierten
- 12:29Wahrheit, Verlustangst und dem Spiegel.
- 12:32Genau, die Reflektier. Mal ehrlich.
- 12:35Welchen dieser 3 Gründe spürst du am stärksten von deinem
- 12:38Umfeld? Wenn du über Veränderung oder
- 12:40Genesung sprichst oder wenn du sie lebst, fühlst du dich klein
- 12:43gemacht. Das schaffst du eh nicht.
- 12:45Spürst du Vorwürfe wegen Zeitmangel, du bist nie mehr da
- 12:49oder kommen so abwertende Kommentare, sei kein
- 12:52Spielverderber, bist wohl was Besseres jetzt.
- 12:54Und was bringt mir diese Erkenntnis?
- 12:56Das Ergebnis zeigt dir die externen limitierenden
- 12:59Glaubenssätze, die auf dich wirken.
- 13:01Das ist wichtig, das ist oft nicht deine innere Wahrheit,
- 13:04sondern Druck von außen und das Survival Kit mit der Inventur
- 13:08ist dann das konkrete Werkzeug, um dich Schritt für Schritt aus
- 13:11diesen äußeren Einflüssen zu lösen.
- 13:13Das sind echt handfeste Anregungen.
- 13:15Aber klar, solche tiefen Veränderungen werfen natürlich
- 13:19auch Fragen auf. Gabriel hat ja in seinem Artikel
- 13:22auch so ein FAQ Bereich, den sollten wir uns mal genauer
- 13:25anschauen. Eine Frage, die sicher viele
- 13:27haben muss, sich wirklich alle alten Freunde loslassen, das
- 13:31fühlt sich ja total brutal an. Ja, das ist eine absolut
- 13:36verständliche und auch schmerzhafte Frage.
- 13:39Die Antwort aus der CIA Perspektive, so wie Gabriel sie
- 13:42darstellt, ist aber ziemlich direkt, wenn diese Freunde
- 13:46deinen Konsum aktiv triggern, deine Nüchternheit sabotieren
- 13:50oder dich klein halten. Also gerade wenn mankevics
- 13:53dritter Grund, dieser Spiegeleffekt zutrifft, dann
- 13:56lautet die Empfehlung oft ja zumindest für ne längere Zeit.
- 14:01Puh. Der Vergleich im Text passt ganz
- 14:04gut. Du kannst kein stabiles neues
- 14:06Haus, also dein nüchternes Leben, das spirituelle auf einem
- 14:10wackeligen, vielleicht sogar verseuchten Fundament bauen.
- 14:13Das alte Umfeld, das materielle, das Fundament braucht Zeit zur
- 14:17Sanierung, manchmal muss man eben neu bauen, das heißt nicht
- 14:21zwingend Kontaktabbruch für immer, aber für den Anfang ist
- 14:24Distanz oft der sicherste Weg, um dir selbst Raum für Heilung
- 14:27zu geben. Okay das ist hart, aber die
- 14:31Logik ist irgendwie nachvollziehbar.
- 14:33Nächste Frage oft noch schwieriger was ist, wenn die
- 14:36eigene Familie limitiert oder triggert, Eltern, Partner,
- 14:40Geschwister, die kann man ja nicht einfach löschen.
- 14:46Ja, absolut. Das ist oft der Kern des
- 14:49Problems, weil da so tiefe Bindungen sind.
- 14:52Da wirken dann oft menekevs Gründe. 1.
- 14:55Die limitierte Wahrheit Kind bleib lieber auf dem Teppich
- 14:59oder Grund 2. Die Verlustangst du entfährst
- 15:02dich von uns. Stimmt.
- 15:03Der Artikel rät hier nicht primär zum Kontaktabbruch, das
- 15:06ist ja oft unrealistisch oder auch nicht gewollt, sondern es
- 15:10geht um radikale, aber liebevolle Grenzen.
- 15:13OK, grenzen setzen. Wie?
- 15:16Du kannst deine Familie selten ändern, aber du kannst ändern,
- 15:19wie du auf sie reagierst, wieviel emotionalen Raum du
- 15:23ihren limitierenden Überzeugungen gibst.
- 15:25CIA hat dafür spezielle Kommunikationstrainings, aber
- 15:29für den Anfang, so der Rat im Text, weniger diskutieren,
- 15:33weniger rechtfertigen, mehr dein Ding durchziehen, lass deine
- 15:37Taten sprechen, deine Nüchternheit, deine Veränderung,
- 15:41das ist oft überzeugender als jedes Wort.
- 15:44Taten statt Worte leuchtet ein nächste Frage aus dem FAQ.
- 15:48Dieses Gerede von Vorstellungskraft schafft
- 15:51Wirklichkeit. Ist das nicht einfach nur
- 15:52esoterischer Blödsinn, so A la The Secret wünschen und fertig,
- 15:57ja, die Frage kommt oft, Gabriel grenzt sich da aber klar ab, er
- 16:00sagt ja, es ist Unsinn, wenn der zweite entscheidende Teil fehlt,
- 16:04nämlich. Die Umsetzung.
- 16:06Genau, er zitiert wieder mankevic Genie, ist gleich
- 16:10herausragende Ideen plus herausragende Umsetzung.
- 16:14Nur positiv denken, visualisieren, ohne ins Handeln
- 16:17zu kommen, das nennt Gabriel toxische Positivität.
- 16:21Das denken, die Vision, das ist der erste Schritt, aber erst die
- 16:25konkrete Handlung, das Survival Kit anwenden, neue
- 16:28Entscheidungen treffen, Umfeld ändern, durchhalten, macht die
- 16:31Vision zur Realität. Vorstellungskraft braucht die
- 16:35Tat, sonst bleibt SN Luftschloss.
- 16:37Verstehe Umsetzung ist der Schlüssel, aber noch mal zurück
- 16:40zu Kliffjang der hatte ja den Vorteil, dass er gar nicht
- 16:43wusste, dass er ein Limit bricht.
- 16:46Ich aber weiß ja um meine angeblichen Limits, um die
- 16:49Glaubenssätze vom Umfeld oder von mir selbst.
- 16:52Was mach ich denn damit? Das ist genau der Punkt den
- 16:54Gabriel macht. Kliff war unwissend frei, du
- 16:58bist wissend, du kennst die Regeln, die Sätze.
- 17:01Von Sucht kommt man nie ganz los, das ist zu schwer für mich.
- 17:04Ich bin zu alt, jung, krank dafür deine Aufgabe ist es
- 17:08jetzt, diese Regeln bewusst als das zu erkennen, was sie sind,
- 17:12oft willkürliche Grenzen, keine Wahrheiten und dann musst du sie
- 17:17bewusst ignorieren oder aktiv brechen, du musst sozusagen dein
- 17:21eigener Cliff Young werden, dein Rennen so laufen, als hätte dir
- 17:25nie jemand gesagt, dass es unmöglich ist.
- 17:28Schreib die Regeln für dich neu. Das ist anstrengender als
- 17:31unwissend sein, klar, aber genauso möglich.
- 17:34Werden gefällt. Mir und die letzte Frage aus dem
- 17:40FAQ, die sicher viele umtreibt. Was mache ich mit der Angst vorm
- 17:44Alleinsein, wenn ich mein altes Umfeld, das materielle Loslasse,
- 17:51ja, die Angst, die ist real tief, menschlich, total
- 17:56verständlich. Sie ist oft der stärkste
- 17:59Klebstoff, der uns im Alten festhält.
- 18:01Selbst wenn s uns schadet. Was sagt COAA dazu?
- 18:05Die Antwort, wie Gabriel Sie darlegt.
- 18:07Du wirst nicht lange allein bleiben, wenn du ins Handeln
- 18:10kommst. Der Schlüssel ist such nicht
- 18:13krampfhaft nach Menschen um die Lücke zu füllen.
- 18:16Sondern. Sondern such nach nüchternen,
- 18:18nährenden Aktivitäten, dem Spirituellen Geh zum Sport, meld
- 18:23dich zu nem Kurs an, geh zu Selbsthilfegruppen.
- 18:26Geh in die Natur, engagier dich ehrenamtlich.
- 18:29Dein neuer Tribe, die Leute, die zu deinem neuen gesunden Ich
- 18:33passen, die warten schon dort in diesen Umgebungen, du musst dich
- 18:36nur auf den Weg machen, offen sein, die Aktivität führt zu den
- 18:41Menschen, nicht umgekehrt. Das ist ein sehr ermutigender
- 18:44Gedanke, finde ich. Gabriel zieht am Ende seines
- 18:47Textes auch ein sehr persönliches Fazit.
- 18:50Er beschreibt, wie er jahrelang versucht hat, beides zu haben.
- 18:54Clean werden und die alten Freunde behalten für ihn ein
- 18:58Ding der Unmöglichkeit. Er vergleicht sich in der Zeit
- 19:01mit den Profis im Rennen gegen Cliff Young immer wieder von den
- 19:05alten Freunden, also den Glaubenssätzen und Triggern, in
- 19:09den Schlaf gezogen, also in den Rückfall oder die Stagnation.
- 19:13Ja, das Bild. Passt seine wirkliche Genesung,
- 19:16sagt er, begann erst, als er innerlich zu seinem eigenen
- 19:20Cliff Young wurde. Als er die Regeln der anderen
- 19:23ignorierte und radikal sein altes soziales Netz, das
- 19:26materielle, losließ, indem er schreibt, er 90% seiner Kontakte
- 19:31löschte. Krass. 90% ja.
- 19:35Schmerzhaft, aber erst danach. In dieser Stille, sagt er,
- 19:39begegnete er dem spirituellen, sich selbst, seinen echten
- 19:43Bedürfnissen, seinem Seelenweg. Seine Botschaft an dich ist
- 19:47daher klar. Hör auf, die Brücken zum alten
- 19:51Leben als Fluchtweg offen zu halten.
- 19:53Hör nicht auf die Zweifler, die Nörgler, er schließt mit noch
- 19:57einem Zitat von Mankowitsch es ist weltweit kein einziges
- 20:01Denkmal zu Ehren von einem Nörgler errichtet worden.
- 20:05Sein Appell sei kein Schläfer im Rennen des Lebens sei Kliff
- 20:09Young Lauf dein eigenes Rennen nach deinen Regeln.
- 20:14Bevor wir für heute zum Ende kommen, noch ein Hinweis im
- 20:17Sinne des Autors Gabriel, dessen Text wir heute so auseinander
- 20:20genommen haben. Wenn dir diese Analyse gefallen
- 20:23hat, wenn du die Arbeit von Neelix Berlin wertvoll findest,
- 20:25dann würde sich Gabriel riesig über deine Unterstützung freuen.
- 20:29Du kannst ihm helfen, indem du diesen Beitrag vielleicht auf
- 20:32Social Media teilst oder eine Bewertung ein Like auf den
- 20:35Podcast Plattformen hinterlässt. Spotify, Apple Podcast, wo auch
- 20:40immer du hörst. Das Projekt Nelix Berlin wird
- 20:43komplett allein von Gabriel finanziert und erstellt jede
- 20:47Form der Unterstützung hilft ihm wirklich mit diesem Projekt sich
- 20:50selbst und gleichzeitig anderen Betroffenen zu helfen.
- 20:53Sein persönliches Motto, das ihn antreibt, ist aus allem
- 20:57schlechten in seinem Leben etwas Gutes zu machen.
- 21:00Ein stankes Motto, Absolut. Und vielleicht passt das auch
- 21:03gut zu einem letzten Gedanken, den wir dir mitgeben möchten.
- 21:06Inspiriert von Cliff Young und diesem Thema Loslassen.
- 21:09Welche Regel, von der du bisher dachtest, sie sei absolut
- 21:12unumstößlich, sei die gesellschaftliche Normen der
- 21:15Erwartung deines Umfelds oder ein Tiefsitzender eigener
- 21:19Glaubenssatz. Welche Regel könntest du
- 21:21vielleicht diese Woche einfach mal bewusst ein kleines bisschen
- 21:24ignorieren oder anders machen, um dein eigenes authentischeres
- 21:28Rennen zu laufen? Eine Frage, die sicher zum
- 21:30Nachdenken anregt. Vielen Dank, dass du dir die
- 21:33Zeit genommen hast und uns zugehört hast.
- 21:35Pass gut auf dich auf und bis zum nächsten Mal.