Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Job gekündigt, Hochzeit abgesagt: Wie Leila ihre Karriere & ihr Leben völlig verändert hat
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- 0:00Ich habe mich verliebt, ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen.
- 0:04Ja, und dann haben der Dario und ich eben immer intensiver miteinander angefangen zu arbeiten.
- 0:08Und irgendwann habe ich dann plötzlich gemerkt, und es war wirklich zwei Wochen vor meiner Hochzeit.
- 0:14Ganz ehrlich, zwei Wochen vor meiner Hochzeit.
- 0:16Also meine Familie aus dem Iran war schon bei meiner Mutter zu Hause.
- 0:21habe ich dann gemerkt, du, du wirst jetzt ein bisschen nervös, immer wenn er da ist.
- 0:26Bevor er in die Ferien gegangen ist, hat er mir geschrieben und hat mir gesagt, ich muss dir das jetzt einfach sagen, ich habe mich das ganze Wochenende nicht getraut, aber ich empfinde was für dich.
- 0:40Hey, und dann bin ich zurückgefahren und habe meinem damaligen Verlobten gesagt, ich habe mich verliebt und ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen.
- 0:50Oh mein Gott.
- 0:51Plötzlich war ich die Frau, die diese Familie auftrennt.
- 0:54Das hat mich kaputt gemacht eine Zeit.
- 0:58Ich dachte wirklich, ich habe mich selbst nicht mehr erkannt.
- 1:00Ich musste so mit mir kämpfen, das zu akzeptieren, was da gerade passiert.
- 1:04Manchmal Entscheidungen zu treffen, die vielleicht, und das habe ich in meinem Leben häufig gemacht, die vielleicht auf dem Papier gerade wirken, als seien sie falsch.
- 1:13Und dein Bauch sagt dir aber ganz klar, doch, mach das jetzt.
- 1:22Ich bin Ela, herzlich willkommen im Momentum Podcast.
- 1:26Mich hat es mega festgefühlt, dass du zugesagt hast.
- 1:28Ich habe dich ja angeschrieben.
- 1:31Unter anderem auch, weil Sarah gesagt hat, hey, du musst unbedingt mal mit der Ela reden.
- 1:36Genau.
- 1:37Und eigentlich, es ist ja lustig, weil wir kennen uns eigentlich schon mega lange.
- 1:41Ewig, ja.
- 1:42Also ich würde sagen, 2020.
- 1:46Sechs Jahre, ja, also ewig.
- 1:48Doch, sicher, ja.
- 1:49Locker?
- 1:50Doch, nee, länger.
- 1:51Ich war noch nicht schwanger, als wir uns kennengelernt haben.
- 1:54An den Kindern weiss ich immer recht genau, wann was ist.
- 1:58Oder?
- 1:58Was hat sie für ein Jahr gegangen?
- 2:012018 ist der jüngere.
- 2:02Und 2020 der ältere.
- 2:03Und ich glaube, ich kannte dich vorher.
- 2:05Ja, frau sie.
- 2:06Ja, geil.
- 2:07Sehr lustig, ja.
- 2:08Ich weiss nicht, ob wir noch angefangen haben mit dem Kontakt zu Dario, zu deinem Mann.
- 2:14Wegen der Regel.
- 2:15Also wir wären heute auf jeden Fall mega cool.
- 2:19Also zu der ersten und wichtigsten Frage, wie geht es dir?
- 2:22Sehr gut.
- 2:23Super, danke.
- 2:26Dir?
- 2:26Hey, mega gut.
- 2:28Es ist gerade sehr viel los, aber es geht mir wirklich sehr gut.
- 2:31Ich habe es gut gefunden, bevor wir angefangen haben, es sind ein paar Sachen, die aktuell im Weltgeschehen bedenklich sind und das beschäftigt mich jetzt aktuell ein bisschen.
- 2:42Aber es geht nicht um das, sondern um dich und dein Leben.
- 2:46Darum reden wir über die schönen Sachen im Leben.
- 2:50Ich überlege mir immer gerne eine Frage für meine Gäste.
- 2:54Dann sieht man dich und man weiss, dass diese Frau Sport macht.
- 2:59Weiss man das?
- 3:00Das sieht man.
- 3:02Sie macht Sport.
- 3:03Die Frage für dich, die ich mir überlegt habe, ist, was für dich Gesundheit heisst.
- 3:08Was bedeutet Gesundheit für dich?
- 3:11Hey, vielfältig.
- 3:13Also im Grunde sage ich immer, jedem, der so zu mir kommt, Gesundheit heißt für mich, vor allem aufs Alter gesehen, selber noch eigentlich selbstständig zu bleiben.
- 3:25Das heißt, solange ich lebe, möchte ich auch selber aufs WC sitzen können, einen gewissen Respekt haben vor mir selbst, mit meinen Enkelkindern am Boden spielen können und so gesund...
- 3:35wie es zumindest in meiner Hand liegt, zu bleiben.
- 3:38Man weiss ja nie, was so genetisch rum ist und was einem passieren könnte.
- 3:43Versuche ich, mein Leben zu führen.
- 3:45Das ist zum einen natürlich das Körperliche, aber das Mentale spielt natürlich auch eine Riesenrolle.
- 3:50Und ich glaube, das unterschätzt man häufig in dem Gesundheitsaspekt sehr stark.
- 3:55Hundertprozentig.
- 3:56Hundertprozentig.
- 3:57Und finde ich eine schöne Art, dass man sagt, hey, es geht mir darum, auch im Alter zu sein.
- 4:05können mit meinen Enkeln am Boden sitzen und spielen und sie können lupfen ohne Rückenweh zu haben.
- 4:09Das sind auch so Sachen, die man vielleicht nicht unbedingt überlegt.
- 4:13Oftmals sagt man, ich möchte gesund sein, fit sein und körperlich stark sein.
- 4:18Aber da kommen noch so viele andere Aspekte dazu, wie unter anderem der mentale Aspekt.
- 4:23Was hat zuerst angefangen bei dir?
- 4:25War es zuerst der mentale oder der körperliche Ansprech?
- 4:29Ich glaube, bewusst war es das Körperliche.
- 4:31Aber indirekt voll auch das Mentale.
- 4:34Also ich muss sagen, bei mir war Sport ganz am Anfang wirklich so eine Flucht aus meinem Alltag.
- 4:41So wenn es mir schlecht ging, bin ich in den Sport gegangen.
- 4:43Und das wirklich dann auch teilweise zweimal am Tag.
- 4:46Wow.
- 4:47Ja, also wirklich, es war wirklich so eine Flucht.
- 4:48Es war eher so ein «Ich muss jetzt, weil mir geht es so schlecht».
- 4:52Und daraus ist natürlich jetzt was ganz anderes geworden, aber der mentale Effekt, den es auf mich hat, ist immer noch sehr, sehr groß geworden.
- 5:00Für dich war es früher unbedingt in den Sport gegangen, um aus dem Alltag herauszukommen, um abschalten zu können.
- 5:07Und teilweise sogar zweimal am Tag ins Gym.
- 5:09Ja, teilweise.
- 5:10Also weisst du, das waren dann eher so Hüpfklassen, sage ich jetzt mal böse.
- 5:13Was ist das?
- 5:15Das sind so Kardio-Klassen.
- 5:16Also so Zumba-mässige?
- 5:17Nein, schon nicht Zumba, aber schon eher kardiolastige Klassen mit Burpees und solchen Geschichten.
- 5:22Mehr als dass ich wirklich ins Gym-Krafttraining machen gegangen bin.
- 5:26Wann hast du angefangen mit Krafttraining?
- 5:32Also so richtig richtig mit Strategie und sinnvoll würde ich sagen 2017.
- 5:39Davor die Jahre auch schon, so drei, vier Jahre vorher auch, aber da war es nicht so strategisch nach Plan.
- 5:48So nach Gefühl.
- 5:50Ja, eher so mich leiten lassen von den Kursen.
- 5:53Da waren es eher so Kurse, in die ich reingegangen bin und habe dann halt das mitgemacht, was man da gemacht hat, aber hatte nicht so einen Plan und ein Ziel und einen Fokus wie jetzt.
- 6:04Richtig, awesom.
- 6:08Du hast in dem Fall, ich sage jetzt mal, 2014 mit Sport angefangen, aber wirklich so ein bisschen aus dem Körpergefühl, ich mache jetzt ein bisschen das und ein bisschen das, was der Trainer vorne und die Trainerin sagt, aber ohne wirkliche Strategie.
- 6:23Irgendwann hast du angefangen mit einer Strategie, etwa im 17.
- 6:26Was hast du gemerkt, was ist der grösste Unterschied von vorher zu nachher gewesen mit einer Strategie?
- 6:31Ja, weißt du, also ich meine, im 2014 muss man ja ehrlich sagen, es war auch schon das Ziel, dass ich meinen Körper formen wollte.
- 6:40Aber das ist nicht passiert.
- 6:43Ich sah trotzdem sehr, sehr ähnlich aus über all diese vier Jahre.
- 6:46Und das hat mich dann schon auch gestört.
- 6:48Und im 2017 habe ich dann mit dieser Strategie angefangen zu merken, hey, plötzlich passiert das und plötzlich sehe ich auch anders aus.
- 6:57Und natürlich war ein großer, großer Hebel davon auch, dass ich die Ernährung umgestellt habe.
- 7:03Also das ist dann ein Teil dieser Strategie, welche Ernährung du vorher nicht gross beachtet hast.
- 7:10Überhaupt nicht.
- 7:10Ich dachte, ich esse gesund.
- 7:12Also das schon, aber gesund und so, dass es deinem Körper dient, dass man es wirklich optisch auch sieht, sind zwei Paar Schuhe.
- 7:22Gut, wir haben jetzt gehört, du bist auf jeden Fall, ich sage jetzt mal, in der Fitness-Bubble unterwegs.
- 7:28Du hast dort deine, ich sage jetzt mal, deine Wurz, also Wurz nicht, aber dort bist du auf jeden Fall heute zu Hause.
- 7:38Aber du kommst nicht von dort.
- 7:39Nein, gar nicht.
- 7:40Du kommst nicht von dort.
- 7:41Ganz und gar nicht.
- 7:41Was ich sehr gerne mache, ich schaue gerne in der Zeit ein bisschen zurück, bevor wir das machen, in a nutshell.
- 7:47Für was bist du heute bekannt?
- 7:49Wieso kennen wir dich?
- 7:51Also ich bin Mitinhaberin von Possible.
- 7:56Das machen mein Mann und ich, der Dario.
- 7:58Und bei Possible machen wir Ernährungscoachings, Personal Trainings, Kleingruppenklassen und unsere eigenen Swiss-Made Protein Bars, die Possible Bars, wegen denen ich auch dich kenne.
- 8:09I love it.
- 8:10Ja, und das ist in a nutshell, wofür man mich kennt.
- 8:14Wann haben Sie Possible gegründet?
- 8:17Ziemlich genau vor... Also der Dabr hat schon ein Jahr vor mir angefangen und ich bin vor ziemlich genau zehn Jahren dazu gekommen.
- 8:23Unglaublich.
- 8:23Mhm, gell?
- 8:25Wow.
- 8:26Ja.
- 8:26Ja.
- 8:28Mega heftig.
- 8:29Mhm.
- 8:30Wie hat das... Okay, gut.
- 8:31Nein, wir können auf das sprechen.
- 8:33Zuerst, jetzt haben wir gesagt, in der Natsche.
- 8:36Jetzt müssen wir zuerst ein bisschen zurückschauen.
- 8:38So, wo bist du aufgewachsen?
- 8:39Wie war so die Kindheit?
- 8:40Was ist so die schönste Erinnerung deiner Kindheit?
- 8:42Ja.
- 8:43Also ich bin geboren und aufgewachsen in Hamburg, bin da auch mein Leben lang eigentlich zur Schule gegangen, bis ich mein Abi gemacht habe.
- 8:50Bin sehr liebevoll, behütet aufgewachsen, würde ich sagen.
- 8:54Also wirklich, ich hatte die besten Umstände, um groß zu werden.
- 8:59Ach, meine schönsten Erinnerungen.
- 9:04viele Freunde, Familie.
- 9:06Wirklich, ich hatte eine schöne Kindheit.
- 9:08Ich hatte so alles, was ich gebraucht habe, um einfach Kind sein zu können.
- 9:13Du durftest im Garten gross werden.
- 9:15Sind ihr nicht in der Stadt Hamburg?
- 9:18Doch.
- 9:19Im Garten?
- 9:19Ja, tatsächlich.
- 9:21Ich glaube, das kann man sich heutzutage wirklich nicht mehr leisten.
- 9:24Oh ja?
- 9:24Nein, überhaupt nicht mehr.
- 9:25Aber meine Eltern hatten da wie Glück und haben natürlich auch viel dafür getan.
- 9:29Das muss man auch so sagen.
- 9:30Was hast du für einen Ursprung?
- 9:32Iranerin.
- 9:33Iranerin, ja.
- 9:34Genau.
- 9:35Und ich durfte natürlich auch mit beiden Kulturen groß werden.
- 9:38Also das hat mich, glaube ich, auch sehr geprägt, dass ich die persische Kultur zu Hause natürlich immer hatte und trotzdem wie eine Deutsche groß geworden bin.
- 9:47Und wie immer beides hatte, was mir natürlich sehr viel gegeben hat auf der einen Seite.
- 9:51Und auf der anderen Seite war ich nie das eine oder das andere Persisch.
- 9:55Verstehe ich.
- 9:58Wahrscheinlich bei dir noch etwas krasser als bei mir, halb Italiener, aber ich verstehe das.
- 10:03Was würdest du sagen, was sind so die besten Vorzüge von beiden Kulturen, die du versucht hast, für dich zu verinnerlichen?
- 10:13Also die Perser sind halt mega gastfreundlich und herzlich.
- 10:18Also da gibt es nie, meine Mutter hat nie einen meiner Freunde nach Hause geschickt, wenn es Abendbrotzeit war, sondern im Gegenteil.
- 10:24Es war immer so, bleib, komm, sitz, noch mehr.
- 10:29Und das Deutsche ist natürlich die Genauigkeit, die Pünktlichkeit, die Zuverlässigkeit.
- 10:35Und die gibt es dann auf der anderen Seite halt weniger.
- 10:38Sicher, sicher.
- 10:40Das ist ja noch etwas weniger.
- 10:41Deine Eltern waren schon wie lange in Deutschland?
- 10:45Die haben beide da schon studiert.
- 10:47Oh wow, also wirklich sehr lange.
- 10:48Sehr, sehr lange, ja.
- 10:50Also über 50 Jahre.
- 10:51Ja, so herzig.
- 10:54So schön.
- 10:55Und Hamburg, eine wunderschöne Stadt.
- 10:58Geht ihr in den Abo zu?
- 11:00Wir sind gerade am letzten Stück.
- 11:02Doch, mega viel.
- 11:02Also früher bin ich wirklich, als ich nach Zürich gezogen bin, bin ich fast alle zwei Monate oder so sicher mal gegangen.
- 11:08Und jetzt inzwischen so mit den Kids, das ist sicher zwei, dreimal im Jahr.
- 11:12Fun Fact, die meisten wissen nicht, dass Hamburg die Stadt ist mit den meisten Brücken, ich glaube sogar auf der Welt.
- 11:18Gut, dass du das weisst.
- 11:19Warum weisst denn du das?
- 11:20Hast du eine Hamburg-Tour gemacht mit einem Bus?
- 11:23Nein, gar nicht.
- 11:25In einer Wette sagte ich mal, es sei Venedig.
- 11:29Und Venedig steht Platz 3 oder 4.
- 11:31Es ist Hamburg tatsächlich.
- 11:34Das doppelt so viel wie der Zweitplatzierte.
- 11:37Also unglaublich viele Brücken.
- 11:38Das ist crazy, oder?
- 11:39Mega krass.
- 11:39Ja.
- 11:40Nein, eine ganz coole Stadt.
- 11:41Ja.
- 11:41Ich bin ja auch schon... Ich war ein, zwei Mal da, aber ich fand es ganz toll von dort.
- 11:47Nein, es ist wirklich eine schöne Stadt.
- 11:48Ja.
- 11:49Ist es für dich schwierig?
- 11:50Wieso hast du Hamburg verlassen?
- 11:52Oder wie alt warst du?
- 11:55Zum Studium.
- 11:56So 20.
- 11:56Was hast du studiert?
- 11:5819.
- 11:58Was ich studiert habe?
- 12:00Ich bin in die Niederlande gegangen.
- 12:03Wobei nein, ich bin mit 19 nach Spanien zum Sprachaufenthalt gegangen.
- 12:07Und dann eigentlich kurz nach Hamburg zurückgekommen.
- 12:10Aber dann zum Studieren in die Niederlande.
- 12:12Zum Wirtschaftsstudieren.
- 12:14Wirtschaft.
- 12:15Genau.
- 12:16Das ist mein Background.
- 12:18Gut, und das heisst, mit 19 nach Spanien, Sprachaufenthalt.
- 12:23Jetzt hast du gerade etwas zu sagen.
- 12:25Nein, aber ja, wo du es ansprichst, da habe ich dann eben meinen damaligen Partner oder meinen Freund kennengelernt, der aus Zürich war.
- 12:35Und nachdem ich studiert habe.
- 12:37In Spanien.
- 12:37Ja, genau.
- 12:38Aber er war eben auch nur zum Sprachaufenthalter.
- 12:41Und nachdem ich dann studiert hatte und dann noch meinen Master gemacht habe, habe ich dann gesagt, ja gut, jetzt können wir aus der Fernbeziehung auch langsam mal eine normale Beziehung machen nach sechs Jahren.
- 12:50Und deswegen bin ich dann nach Zürich gekommen.
- 12:52Wow.
- 12:54Zürich City.
- 12:55Yes.
- 12:56Was hat dir an Zürich so gefallen?
- 13:02Mega viel.
- 13:03Es ist so eine sichere, saubere, schöne Stadt, die trotzdem mega viel zu bieten hat.
- 13:10Und natürlich für mich als Hamburgerin war das Wetter so schön.
- 13:13Es schien immer die Sonne, wenn ich hierher gekommen bin.
- 13:16Was ich herrlich finde.
- 13:17Und was mich auch sehr...
- 13:19begeistert und was mir auch sehr viel geholfen hat, weil Hamburg eben, Vierbrücken heisst ja auch Vierwasser.
- 13:24Und ich merke schon, wenn ich in Städten bin, wo es kein Wasser hat, dann fehlt mir was.
- 13:29Und das war natürlich in Zürich sehr, sehr schön, das Wasser zu haben und dann auch das klare Wasser, wo du wirklich im Sommer halt echt reinkannst.
- 13:35Mega geil, schon mega schön.
- 13:37Also ich sage eben, wir haben...
- 13:39Ich würde schon fast sagen, egal wo in der Schweiz, aber vor allem in Zürich.
- 13:45Lebensqualität 10 von 10.
- 13:46Was für ein Projekt wir da sind.
- 13:47Crazy.
- 13:47Love it.
- 13:48I love it too.
- 13:49Nein, wirklich.
- 13:49Besten.
- 13:50Nein, wirklich.
- 13:51Also es gibt so viele schöne Städte und ich liebe es, Reisen weg und neue Sachen zu entdecken.
- 13:56Aber Zürich ist Zürich.
- 13:57Ja, voll.
- 13:58Zürich ist Zürich.
- 13:59Ich freue mich auch jedes Mal wieder hierher zu kommen.
- 14:00Egal wo ich bin auf der Welt, ich denke immer so, ah, Zürich.
- 14:03Nein, es ist schön, wieder hier zu sein.
- 14:05Es ist das Gesamtpaket, das es einfach hat.
- 14:08Absolut.
- 14:08Ich bin ein Meer-Mensch, ich liebe das Meer.
- 14:12Aber du sitzt in einem Flugzeug und bist in einer Stunde am Meer.
- 14:14Voll easy.
- 14:16Die Location ist eben auch so super, weil du so schnell an den verschiedensten, schönsten Orten der Welt bist.
- 14:22Das heisst, nach sechs Jahren Fernbeziehung sagten sie, dass sie keine Fernbeziehung machen und sie nach Zürich gezogen wären.
- 14:37Was hast du erlebt, den Unterschied zwischen in Hamburg aufwachsen und jetzt in Zürich da sein?
- 14:45Hast du schnell einen Job gefunden?
- 14:46Wie ist das Ganze für dich gegangen?
- 14:48Also ich habe einen mega schnellen Job gefunden.
- 14:49Ich habe mich noch aus Hamburg beworben und hatte dann ein super Bewerbungsgespräch und war auch eine lustige Story, weil ich mich beworben habe auf den Job und dann saß da eben mein zukünftiger Chef und die HR-Leiterin und dann haben die HR-Leiterin und ich so voll geklickt und ich habe sofort gemerkt, hm.
- 15:08Sie hat mich gern, ich hab sie gern und bin aus dem Gespräch rausgelaufen und hab meinen Ex angerufen, also meinen damaligen Freund und ihm gesagt, du, das Gespräch war super, ich glaub, ich hab den Job und die HR-Frau wird meine Freundin.
- 15:20Und genauso kam es dann.
- 15:21Also ich hatte dann wirklich den Job.
- 15:23Was war dein Job?
- 15:24Das ist so ein IT-Job.
- 15:27Also so ein Corporate.
- 15:29Also wirklich nicht so im Nachhinein.
- 15:31Also war vorher nicht meine Welt, aber war super damals.
- 15:34Aber du hast einen Master gehabt in Wirtschaft.
- 15:37Ja.
- 15:38Also hat das auch gematcht für dich, der Job mit dem Studium?
- 15:43Absolut.
- 15:43Ich war im Grosskunden-Sales und hatte wirklich eine coole Funktion an.
- 15:47eigentlich, wenn das zu einem passt.
- 15:51Aber das eigentlich ist eigentlich das, was jetzt spannend ist.
- 15:55Was hat nicht zu passt?
- 15:57Hey, ich muss sagen, ich hatte damals wirklich einen sehr, sehr coolen Chef.
- 16:01Und das hat mir mega geholfen.
- 16:03Also von dem habe ich ultra viel gelernt und habe auch von ihm gelernt, wie man Sales macht, wie man Regeln bricht, wie man Dinge deichselt, die man muss.
- 16:13Und es hat wirklich, wirklich Bock gebracht.
- 16:15Es waren große Verträge, die ich da verhandeln durfte und viel Verantwortung.
- 16:20Es war aber natürlich eine sehr männerdominierte Welt und ein Thema, was mich eigentlich ganz ehrlich überhaupt nicht interessiert hat.
- 16:29Also IT-Verträge sind jetzt nichts, wo ich groß... Ja, mega hochspannend, ja.
- 16:33Nein, also ja.
- 16:35Mein Herz schlägt jetzt nicht groß, wenn ich daran denke, was ich da verhandelt habe.
- 16:39Aber gut, ja.
- 16:41Es ist eh crazy, wie sich die IT-Branche verändert hat in den letzten Jahren.
- 16:46Also ich glaube, wenn du nicht wirklich für das brennt hast oder für das brennst... Nein, so ein Corporate-Job ist halt auch ein Corporate-Job.
- 16:55Das hat so viel Politik und die musst du auch wollen und deichseln und aushalten.
- 17:01Vor allem, wenn du Karriere machst und immer höher kommst und immer mehr davon spürst.
- 17:07Dann muss man das wollen.
- 17:09Ist es in deinem ersten Job auch passiert?
- 17:12Also du hast viel mit der Karriere gemacht?
- 17:14Voll, ja.
- 17:14Also ich bin schon ein sehr ehrgeiziger und ambitionierter Mensch und bin da auch voll meinen Weg gegangen.
- 17:20Und natürlich habe ich da auch sehr stark gepokert, dadurch, dass ich das Gefühl hatte, weisst du was, eigentlich finde ich den Job eh nicht geil, von daher sage ich den jetzt entweder oder ich gehe und das hat jedes Mal funktioniert.
- 17:31Du hast eigentlich nichts zu verlieren gehabt.
- 17:33Richtig.
- 17:33Hättest du gesagt, das passt nicht, dann hättest du gesagt, danke.
- 17:36Dann hätte ich gesagt, danke vielmals, das ist meine, ich habe mir die Entscheidung abgenommen, ich gehe.
- 17:41Aber durch das, dass du natürlich einen coolen Chef hast, der dir selber beigebracht hat, wie Sales funktioniert, ist natürlich auch bei den Vertragsverhandlungen nachher ein bisschen einfacher.
- 17:48Er hat sich selber sehr geärgert.
- 17:50Ich habe ihm dann manchmal gesagt, du hast mir das beigebracht, also take it or leave it.
- 17:55Das ist dein Vermächtnis, ja.
- 17:58Schlussendlich warst du wie lange dort?
- 18:01Schlussendlich war ich da.
- 18:05Fast fünf Jahre.
- 18:06Also in verschiedenen Jobs, aber fast fünf Jahre in der Firma.
- 18:09Und was haben wir jetzt für ein Jahr?
- 18:122017.
- 18:12Bin ich ausgeschieden.
- 18:14Jetzt sind wir schon im 17.
- 18:15Ah krass.
- 18:17Okay.
- 18:17Und das heisst, während dem Job hast du damals schon Sport angefangen, hattest aber noch nicht irgendwie das Gefühl,
- 18:28Da bringt etwas ein, was mir so stattpasst zu machen.
- 18:32Hey, nein, ich habe schon gemerkt, das bringt mir sehr viel Spaß.
- 18:36Aber ich war in meinem Kopf schon noch in meiner Karriere, muss ich sagen.
- 18:42Und dann ist ganz klassisch, darf ich schon vorgreifen?
- 18:45Unbedingt.
- 18:47Ganz klassisch bin ich mit Freunden in ein Surf-Yoga-Retreat-Camp gegangen.
- 18:54Da habe ich schon gemerkt, Sri Lanka.
- 18:57In Sri Lanka.
- 18:58Und sie wollten alle unbedingt surfen und ich war so mental so, nee, wisst ihr was, ich mache jetzt den Yoga-Part.
- 19:03Und zwar morgens, mittags, abends so voll Yoga.
- 19:08Und ich bin sonst gar nicht so der Yogini, aber gut, ich habe es da voll gefühlt.
- 19:11Und dann habe ich das wirklich so durchgezogen, dieses Yoga-Camp und habe da gemerkt, so, ich komme jetzt zurück und kündige meinen Job und mache was ganz anderes.
- 19:21Ich hatte wirklich wie so eine Erleuchtung während dieses Yoga-Camps.
- 19:26Würdest du wirklich denken, es ist während dem Yoga-Kanal schon eine Erleuchtung gekommen?
- 19:30Ohne Witz, ich schwöre es.
- 19:31Deswegen ist es so eine lustige Story.
- 19:32Das Yoga hat mir das... Ja, so klischee-mässig, oder?
- 19:37Ja, total.
- 19:39Das heisst, du bist zurückgekommen mit dem...
- 19:43innerer Gewissheit, ich gründe jetzt meinen Job und mache etwas komplett anderes.
- 19:47Aber das komplette anders, hast du noch nicht gewusst, was es ist?
- 19:49Keine Ahnung.
- 19:50Bist du damals noch mit deinem Ex-Freund zusammen gewesen?
- 19:54Ja.
- 19:54Dort waren ihr noch zusammen?
- 19:55Ja.
- 19:56Gut.
- 19:572017.
- 19:58Wann warst du in diesem Yoga Camp?
- 20:01Im März oder so, im 17. März 17.
- 20:03Gut.
- 20:04Du kommst zurück und dann gehst du zu deinem Chef, der dir Sales beigebracht hat.
- 20:08Nein, das war dann ein anderer.
- 20:10Da war ich ja schon in der Karriere weiter.
- 20:13Den Chef hatte ich nicht mehr, deswegen wurde es ja immer schlimmer.
- 20:15Ah, ich sehe, ja, ja, ja.
- 20:16Corporate.
- 20:19Gut.
- 20:20Bist zurück und du hast den Brief vorbereitet.
- 20:23Nein, ich habe ihn gerade angerufen.
- 20:24Ich habe das telefonisch gemacht.
- 20:27Okay, gut.
- 20:28Und dann?
- 20:30Wie ist sie?
- 20:30Künder?
- 20:32Sehr aufregend.
- 20:34Hat mich sehr nervös gemacht, lustigerweise.
- 20:36Jetzt würde ich so sagen, ja, ist doch easy.
- 20:38Sag es ihm einfach.
- 20:39In dem Moment war ich wirklich sehr nervös und nicht für mich, sondern eigentlich mehr, dass ich lasse die anderen im Stich gefühle.
- 20:46Hat mich so ein bisschen nervös gemacht.
- 20:48Und ich hatte es auch nicht so super mit meinem Chef, muss ich ehrlicherweise sagen.
- 20:53Und habe es ihm dann gesagt.
- 20:55Und er fand es natürlich auch nicht so cool, weil ich habe sie ja dann im Stich gelassen.
- 20:59Aber nachdem es dann raus war, war es so, voll die richtige Entscheidung.
- 21:03Hat sich richtig angefühlt?
- 21:05Zu 100%.
- 21:05Das heißt, das Yoga-Retreat in Sri Lanka hat voll und wirklich entfaltet.
- 21:13100%.
- 21:14Machst du noch Yoga heute?
- 21:16Viel zu selten.
- 21:17Würdest du gerne mehr machen?
- 21:18Ja, eigentlich schon.
- 21:22Ich weiss, es tut mir gut.
- 21:24Ich weiss, diese Ruhe und zu mir zu kommen und mal wirklich den Kopf durchlüften, tut mir eigentlich mega gut.
- 21:30Kannst du das heute aber anders kompensieren?
- 21:34Im Kraftsport habe ich das natürlich schon auch viel, dass ich den Kopf abstelle.
- 21:39Aber es ist dann natürlich trotzdem eher so ein «Jetzt pushe ich mich ganz fest».
- 21:42Ich glaube, es ist schon ein Unterschied.
- 21:44Ein kompletter Unterschied, natürlich.
- 21:45Im Yoga kannst du schon in dich hinein und deine innere Stimme viel besser hören.
- 21:52Und im Kraftsport ist es so,
- 21:55du sagst in der inneren Stimme, jetzt wieder, push me.
- 21:58Oder eben, ich sage meiner inneren Stimme, jetzt musst du ruhig sein, weil ich muss mich konzentrieren.
- 22:03Weisst du so das?
- 22:04Ich kann den Kopf dann schon abstellen, was ein sehr guter Effekt ist für mich, aber ich höre nicht so rein, wie ich beim Yoga dann würde, wenn es ein wirklich schönes, ruhiges Yoga ist, was mich berührt.
- 22:18Gut, also März 2017, du kommst zurück nach Sri Lanka, Yoga-Retreat, du läutest deinen Chef an, sagst «Hey, over and out, I'm out».
- 22:29Er ist ein bisschen enttäuscht, weil du sie im Stich lässt.
- 22:34Dir hat es aber gut getan und dann hast du zwei, drei Monate Kündigungsfrist wahrscheinlich gehabt.
- 22:39Sechs.
- 22:41What?
- 22:42Sechs Monate?
- 22:44Mhm.
- 22:44Das hast du nicht erwartet?
- 22:45Eben.
- 22:45Oh je.
- 22:46Das war ein recht guter Topf.
- 22:49Ja, nein.
- 22:50Ja.
- 22:50Und eben, ich hatte es nicht so gut mit ihm.
- 22:52Normalerweise wurde jeder andere freigestellt.
- 22:54Er hat mich bis zum letzten Tag nicht behalten.
- 22:56Eben, ja.
- 22:56Also normalerweise, so ein bisschen managementmässig, ist freistellig.
- 22:59Ciao.
- 23:00Natürlich.
- 23:00Nein, nein.
- 23:01Er wollte mich wirklich bis zum letzten Tag.
- 23:03Bis zum letzten Tag hat er mir die...
- 23:05Ach.
- 23:06Naja, anyway.
- 23:08Aber die sechs Monate waren gar nicht mehr geil.
- 23:11Null.
- 23:11Oh mein Gott.
- 23:12Null geil.
- 23:13Das ist die schlimmste Vorstellung.
- 23:15Null geil.
- 23:16Aber gut, hey, ich meine, das war so ein Job, den konnte ich schon als Minimax da machen.
- 23:20Dann machst du halt das Nötigste und den Rest machst du dann halt nicht mehr und dann geht das auch.
- 23:27Aber dann kann man auch unseren Wert nicht.
- 23:30Zu 100 Prozent.
- 23:31Eben, und das ist auch nicht geil.
- 23:32Zu 100 Prozent, aber es ging alles gegen meine Werte, Kevin.
- 23:36Sonst wäre ich gar nicht an den Punkt gekommen, dass ich gesagt hätte, ich kündige.
- 23:39Ich bin schon der Typ, wenn der Karren im Dreck steht, finde ich es eigentlich recht geil und ziehe ihn mega gern raus.
- 23:46Aber wenn ich merke, alle anderen stehen da auch im Dreck und eigentlich zieht keiner an dem Karren, sondern sie gucken sich alle gegenseitig an und suchen in ihren Taschen nach dem Geld, dann war ich die Einzige, die gezogen hat und dachte so, hey nein, da muss ich weg.
- 23:58Das ist nicht gut.
- 23:58Nein, das ist nicht gut.
- 24:01Dann hast du dich sechs Monate ausgehalten mit Not und Mühe, aber halt einfach ausgehalten, wie man es halt muss.
- 24:08Und was ist dann passiert?
- 24:13Dann habe ich natürlich in der Zeit mich schon angefangen, damit auseinanderzusetzen.
- 24:16Hey, was würde ich gern machen?
- 24:17Weißt du, so Selbstentwicklungsbücher gelesen und pipapo.
- 24:21Und habe auch viel mit Leuten geredet.
- 24:23Und habe eines Nachmittags saß ich einfach im Balboa da am Kaffee und habe so meine Notes gemacht und mir so überlegt, was könnte ich, was sollte ich, was würde ich.
- 24:32Und dann kam der Dario rein und hat sich zu mir gesetzt und dann haben wir angefangen zu reden.
- 24:35Da habe ich ihm erzählt, hey, übrigens, ich habe gekündigt.
- 24:38Und dann hat er gesagt, ah, wow, cool, dann könntest du ja anfangen für mich zu arbeiten.
- 24:42Und dann war ich so, hm, ja, okay.
- 24:44Und dachte so, das könnte ja eines meiner Projekte werden.
- 24:46Ich dachte so, in dem Moment, vielleicht suche ich mir erstmal so ein paar Projekte und gucke, wo ich überhaupt drauf Lust habe.
- 24:52Und dann war ich so, ja, okay.
- 24:55Und dann haben wir uns immer mehr unterhalten und darüber geredet.
- 24:58Du warst aber schon länger in Balboa trainiert.
- 25:00Ja, ja.
- 25:00Das war dein Studio.
- 25:02Ja.
- 25:03Und hast Dario auch schon länger gekannt?
- 25:04Ich war in Balboa, seitdem es aufgemacht hat.
- 25:07Damals hatten sie wie eine Garage.
- 25:09Ja, ich habe Bilder gesehen.
- 25:12Ja, und da habe ich schon in Balboa trainiert.
- 25:13Das war der Ort, wo ich zwei Mal am Tag hingegangen bin.
- 25:17Anyways, seitdem kannte ich auch Dario plus minus.
- 25:21Und dann hat er mir das so vorgeschlagen und dann haben wir immer mehr miteinander darüber geredet, immer häufiger.
- 25:27Und dann habe ich gemerkt, hey, ja, finde ich wirklich cool, würde mich interessieren, aber wenn ich das mache, dann richtig.
- 25:33Also dann steige ich bei der Firma mit ein und dann will ich auch Anteile davon haben und dann machen wir das.
- 25:39Also da ist halt deine Wirtschafts...
- 25:41Ganz oder gar nicht.
- 25:42Ja, total.
- 25:42Verstanden.
- 25:42Okay, cool.
- 25:43Super.
- 25:44Und wie hat er darauf reagiert?
- 25:47Er fand es gut.
- 25:48Er hat gecheckt, hey, wenn sie motiviert sein soll, macht es natürlich total Sinn, Anteile abzugeben.
- 25:57Und dann konnten wir uns da sehr gut drauf einigen.
- 26:00Was ist da possible?
- 26:03Einzelfirma, GmbH, was haben die gemacht?
- 26:05AG.
- 26:06Ist ja AG.
- 26:06Mhm.
- 26:07Und der AG...
- 26:08Aber warst du von Anfang an AG?
- 26:09Nein, ich war eine GmbH.
- 26:10Warst du GmbH zuerst?
- 26:11Genau.
- 26:12Okay, dann haben sie dich als AG montiert.
- 26:17Du hast dich eingekauft in die Firma zu XA-Teilen und dann bist du Teil mit Hovering C4 Possible.
- 26:26Mhm.
- 26:27Ist die Firma Possible selber?
- 26:28Ja, Possible AG.
- 26:31Übrigens, das ist ja cool geschrieben mit ZZ.
- 26:33Ja, genau.
- 26:33Also Possible.
- 26:35Ja, weil der Daröhe heisst ja Pozi.
- 26:37Und deswegen das Wortspiel.
- 26:40Aber ist das richtig, als er gegründet hat, ganz am Anfang, war es eine Einzelfirma?
- 26:44Ganz, ganz am Anfang war es eine Einzelfirma, ja.
- 26:46Eben, weil ich habe dann schon gedacht, wie mega intelligent ist das, weil in einer Einzelfirma muss die Name enthalten sein.
- 26:56Also du kannst nicht einen fiktiven Namen haben in einer Einzelfirma.
- 26:59Wenn es ein fiktiver ist, dann muss irgendwo noch stehen «By Kevin Keller-Mazza», «By whatever».
- 27:04Aber weil halt Pozzi sein Nachname ist, hat es so gut gepasst.
- 27:08Hey, nein, wie intelligent ist das?
- 27:10Ja, okay, habe ich wirklich geklaut.
- 27:12Schon noch clever, ja.
- 27:13Sehr clever gewesen, sehr clever.
- 27:15Gut, nachher die MBH und AG Drusswort, das hast du dich eingekauft.
- 27:20Per se hast du von dieser Branche nicht viel Background und Ahnung gehabt.
- 27:26Nein.
- 27:26Nicht?
- 27:27Was hat dich aber daran interessiert?
- 27:29Was hat dich, was hat es für ein Fach, um zu sagen, okay, ich investiere jetzt hier in Aktien von einer Firma?
- 27:35Hey, ich habe das Potenzial gesehen, vor allem von den possible Riegeln zu dem Zeitpunkt.
- 27:40Also eigentlich war die Idee damals, dass der Dario sich dann vor allem auf das Coaching fokussiert und ich mich auf die Protein Bars fokussiere und die voranpusche.
- 27:50Ich so den Sales Part übernehme, den ich ja eh schon kannte.
- 27:53Das war so die initiale Idee von dem Ganzen.
- 27:56Da habe ich mega viel Potenzial drin gesehen, weil ich sie natürlich selber schon jeden Tag gegessen habe zu dem Zeitpunkt.
- 28:01Und ich wirklich dahinter stehen konnte, was da drin ist und aus welchen Gründen die so gemacht sind, wie sie gemacht sind.
- 28:07Vielleicht gerade zu diesem Hintergrund, weil sie werden ja in der Schweiz produziert.
- 28:11Richtig.
- 28:11Ihr werdet alles auch hier testen, machen, schauen.
- 28:15Wie sagen wir dann, die ganze Kontrolabor-Auswertung, das macht ihr alles hier.
- 28:20Ja, genau.
- 28:21Aber nochmal, das ist wie ein...
- 28:24Da musst du dich mega reinfuchsen.
- 28:26Das ist nicht etwas, was man in der Schule lernt.
- 28:28Wie macht man Protein Bars?
- 28:30Wie ist das Ganze gegangen?
- 28:32Hey,
- 28:34So learning by doing.
- 28:35Ich glaube, das ist so eh, worin ich gut bin und was ich gern habe.
- 28:41Du fängst einfach mal an und lernst Schritt für Schritt und natürlich fällst du dabei immer wieder auf die Nase.
- 28:48Da musst du aufstehen und das Beste draus machen und dadurch entwickelt sich dann wieder was weiter.
- 28:52Und ich meine, dieser Weg, den wir mit diesen Possible Bars gegangen sind, ist ein weiterer und da sind wir tatsächlich immer mal wieder auf die Nase gefallen.
- 28:59Zum Beispiel?
- 29:00Was für Sachen?
- 29:00Was sind so Hindernisse?
- 29:01Wir haben natürlich in Kalifornien damals mal angefangen.
- 29:04Die allerersten Riegel sind in Kalifornien produziert worden, weil damals konnte das gar keiner in der Schweiz.
- 29:09Und das ging recht gut.
- 29:12Also es ging wirklich sehr, sehr gut, bis die Firma in Kalifornien immer grösser geworden ist, weil Protein Bars sind natürlich riesig geworden.
- 29:19Und die haben natürlich für ganz viele amerikanische Unternehmen produziert.
- 29:22Und wir wurden dann halt immer unwichtiger in dem ganzen Spiel.
- 29:25Und das hast du dann wie auch gemerkt, dass sie unsere Bestellungen immer nach hinten verfrachten, wir so unwichtig werden, die Zutaten dann nicht zur Verfügung stehen.
- 29:35Und du hattest wie so gar keine Macht von hier, weißt du, du warst immer der Hinterste in der Reihe.
- 29:41Und dann kam natürlich Corona und dann war die Kacke wirklich am Dampfen, wenn man das so sagen kann, weil die Proteinbars wurden dort produziert, kamen aber nicht hierher.
- 29:51Das hieß, entweder konntest du die ganze Lieferung einfach...
- 29:55fortschmeißen.
- 29:56Oder du konntest sagen, also gut, die paar Frachtflugzeuge, die es gibt, die fliegen, wo die Nintendos dieser Welt drin sind und diese großen Firmen, die das Zeug transportieren, mit denen fliegen wir.
- 30:09Aber das heißt, der Business Case war dahin.
- 30:11Also an den Riegeln haben wir wirklich gar nichts verdient, weil es so viel gekostet hat, sie hierher zu bringen.
- 30:17Logisch.
- 30:18Und das hat natürlich auch wie so gezeigt, hey, das macht
- 30:20keinen Sinn, die Produktion dort zu haben.
- 30:22Absolut nicht.
- 30:23Ich meine, das war uns eh immer klar.
- 30:24Das Ziel war immer, die Produktion in die Schweiz zu kriegen.
- 30:27Aber solange Dinge gut laufen, behältst du sie natürlich, wie sie sind, oder?
- 30:31Never change a winning team.
- 30:34Und das war so ein Case und dann haben wir neun Produzenten gesucht und haben dann irgendwie angefangen, in anderen Ländern zu produzieren, wo ich aber schon gerade von Anfang an gemerkt habe, die Qualität ist nicht die, die sie sein sollte.
- 30:46Aber was haben die das gemerkt?
- 30:48Geschmack an allem, auch an der Zusammenarbeit.
- 30:50Ich habe sofort, also intuitiv hätte ich dir sofort sagen können, das darf ich nicht machen.
- 30:55Habe es aber trotzdem gemacht.
- 30:58Katastrophe.
- 30:59Und dann bin ich mit den Riegeln, wenn ich die Riegel dann irgendwo präsentiert habe oder wenn ich sie dir jetzt mitgebracht hätte, und übrigens, ich habe die Riegel mitgebracht, wenn ich sie dir mitgebracht hätte, wäre es mir peinlich gewesen, sie dir zu geben.
- 31:09Weil ich so dachte, eigentlich finde ich die überhaupt nicht geil.
- 31:11Aber das ist nicht geil.
- 31:12Und nicht machen, dass du hinter deinem Produkt schaust.
- 31:14Es war furchtbar.
- 31:15Und dann habe ich so gesagt, hey Dario, das geht nicht.
- 31:17Das können wir so nicht weitermachen.
- 31:19Dann müssen wir aufhören.
- 31:20Bis wir dann wirklich über einen Zufall in der Schweiz gelandet sind bei einem Produzenten.
- 31:25Und dabei, bei diesem ganzen Spiel, ich meine, ich erzähle das jetzt so easy, dass das Geld, was aus seiner und meiner Tasche geht, und weg ist.
- 31:32Wir haben ja keinen Big Investor hinten dran.
- 31:34Das sind er und ich, die all diese Fehler ausbaden müssen.
- 31:37Und vor allem, weisst du, ich meine, du kannst nicht sagen, jetzt in der Kalifornien, in dieser Produktion steht, hey, wir hätten gerne einfach 100 von denen und 100 von denen.
- 31:49Du musst wahrscheinlich riesige Mengen bestellen.
- 31:52Sicher, klar.
- 31:52Riesige Mengen.
- 31:53Mhm.
- 31:55Und wahrscheinlich, eben darum haben sie sich dann nach Kindern geschoben, weil da kommen wahrscheinlich andere Riesenproduzenten und die sagen, ich brauche es zehnfach und dann konzentriert es sich natürlich auf dich.
- 32:06Das ist natürlich auch ein Case für dich.
- 32:09Und ich muss dazu auch wirklich sagen, unsere Regel zu produzieren ist extrem mühsam.
- 32:13Wieso?
- 32:16Eben.
- 32:16Das ist ja so wie wenn man kocht oder backen tut.
- 32:19Dann lernt man ja wie Zutaten reagieren aufeinander.
- 32:22Ja.
- 32:23Und unsere Mischung, die zum Kleben zu bringen und zusammenzustecken, ist wirklich nicht so easy.
- 32:29Mhm.
- 32:31Dadurch, dass wir so wenig wie möglich Zusatzstoffe benutzen wollen, müssen wir versuchen, dass dieser Teig aneinander hält.
- 32:38Da musst du eine genaue Reihenfolge einhalten.
- 32:41Jede Zutat, ich meine, das sind ja wirklich real ingredients, jedes Mal, wenn du eine neue Ernte bekommst, schmeckt die ein bisschen anders, reagiert ein bisschen anders.
- 32:49Alles verändert sich und auf jede Nuance und Feinheit.
- 32:51Wenn das Wetter sich ändert, zum Beispiel jetzt im Sommer, Katastrophe.
- 32:56Dann hält das Zeug nicht mehr richtig zusammen.
- 32:57Nein, wirklich.
- 32:58Oder die Chocolate Pieces, die sind dann in dem Teig und die musst du am Anfang reintun, weil sonst halten sie nicht mehr.
- 33:04Die schmelzen dann, dann beschweren sich die Leute, wo sind die Chocolate Pieces?
- 33:08Und ich bin so, die sind im Teig, aber sie sind geschmolzen, weil es war so warm.
- 33:12Also wirklich diese Kleinigkeiten, die dann... Also ihr setzt bei euren Regeln auf möglichst natürliche Zutaten.
- 33:23Wie fest...
- 33:27Wie weit kann man damit gehen?
- 33:30Kannst du sagen, 100% natürliche Zutaten und ohne Emukaltoren, was gibt es da?
- 33:36Es gibt wahrscheinlich sehr viele Sachen.
- 33:38Braucht es irgendetwas, um zusammenhalten zu können?
- 33:41Muss.
- 33:42Aber halt möglichst wenig.
- 33:43Genau.
- 33:44So wenig wie nötig.
- 33:46Absolut.
- 33:47Was sind deine Lieblings-Boys?
- 33:50Also unsere natürlich.
- 33:51Ja, ja, weil ich Schmuck meine.
- 33:54Also der Chocolate ist ein Daily.
- 33:57Den gibt es jeden Tag bei mir.
- 33:58Und inzwischen, es variiert immer so ein bisschen, aber der Macchiato Crisp ist momentan auf Platz zwei.
- 34:06Weiss nicht, ob du den kennst.
- 34:07Den gab es ganz früher auch, das war der Orange.
- 34:10Genau, ja.
- 34:10Ja, den gibt es jetzt wieder.
- 34:12Ich wollte schon sagen, hat er nicht Cappuccino geheisst?
- 34:14Doch, er hiess eben anders.
- 34:15Eben, er hat Cappuccino geheisst.
- 34:17Nein, aber er hiess nicht Cappuccino.
- 34:19Wie hiess er denn?
- 34:21Macchiato?
- 34:21Doch, ich muss mich erinnern.
- 34:23Ich fand den auch sehr geil.
- 34:25Eben, ich weiss auch noch, dass du den mega gerne hattest.
- 34:27Ja, den habe ich super.
- 34:28Den neuen kannst du dann wieder probieren.
- 34:30Haben wir...
- 34:33Also der Macchiato Crisps zum Beispiel.
- 34:37Hat der wirklich so Kaffee drin?
- 34:38Ja, sicher.
- 34:39Natürlich.
- 34:40Wir würden nie einen Riegel machen, der nicht das drin hat, was der... Also wenn nur Aroma drin ist, würden wir es nicht machen.
- 34:47Machen wir nicht.
- 34:48Was war der schwierigste Riegel zum Produzieren?
- 34:52Rein von der Zusammensetzung her?
- 34:53Wahrscheinlich schon der Chocolate Chips.
- 34:57Oh, der ist so fein.
- 35:00eigentlich würde ich jetzt fast in meinem Kopf denken, wahrscheinlich fast der einfachste weil man kennt Schokolade der ist gut, der ist fein aber was hat es so schwierig gemacht?
- 35:09Du musst halt genau die richtige Nuance von allem treffen, so den richtigen Kakao-Gehalt, die richtige Süße und ich glaube dadurch, dass man Schokolade eben so gut kennt ist es so schwierig das hat jeder so gern es muss genau richtig sein, damit die Leute trotzdem sagen, okay, der ist jetzt gut
- 35:29Okay, spannend.
- 35:32Gut, die Produktionsstätte in Kalifornien gab dann einen Cut.
- 35:40Die Lieferung, die ihr geholt habt, war nicht rentabel.
- 35:44Ihr habt wahrscheinlich eher darauf geleitet.
- 35:46Hauptsache, sie waren da und ihr konntet den Leuten etwas geben.
- 35:49Und es ist natürlich für das Geschäft eine finanzielle Katastrophe.
- 35:57Und dann kommt noch Corona, was eh nicht ganz einfach ist für ganz viele Sachen.
- 36:02Und dann durch einen Zufall ist dann die Produktion statt.
- 36:08Ja, kannst du auch sagen.
- 36:10In Zürich.
- 36:11Oder wo ist...
- 36:12In St. Gallen.
- 36:13In St. Gallen sind wir.
- 36:15Beziehungsweise am Anfang waren wir schon in Zürich, jetzt sind wir in St. Gallen.
- 36:19Ich dachte schon, er sei in Zürich.
- 36:23Ist das aber nicht der gleiche?
- 36:24Nein.
- 36:24Ich habe gewechselt.
- 36:25Der in Zürich ist eben pleite gegangen.
- 36:27Oh nein.
- 36:29Das auch noch.
- 36:30Also, ihr habt ihn in Zürich gefunden.
- 36:31Und jetzt aber schon länger gegeben.
- 36:33Ihr habt einfach nicht gewusst, dass es ihn gibt.
- 36:35Er war recht neu, aber es gab ihn schon länger.
- 36:38Und was hat er alles gemacht?
- 36:41Käfer.
- 36:42Vor allen Dingen.
- 36:44Was, Käfer?
- 36:45Ja, weisst du, der hat so getrocknete Käfer.
- 36:47Der hat so Käferriegel gemacht.
- 36:48Ah, Käfer.
- 36:49Ne, ne.
- 36:51So Insekten.
- 36:53Insektenriegel.
- 36:54Doch, doch.
- 36:54Insektenriegel.
- 36:56Doch, ohne Scheiss, siehst du was.
- 36:58Getrocknete Insekten hat er vor allem.
- 37:00Oh mein Gott.
- 37:03Ja, schon klar, ich stehe pleite.
- 37:04Nein, tut mir leid.
- 37:07Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid.
- 37:09Ich könnte es anders formulieren.
- 37:12Wahrscheinlich einen schwierigen März.
- 37:15Es lief gar nicht so schlecht, lustigerweise.
- 37:17Wirklich?
- 37:17Nein, wirklich.
- 37:18Also isst du einen trockenen Kaffee?
- 37:21Ich habe das nie probiert.
- 37:21Ich habe es noch nicht mal probiert.
- 37:22Ich fand das so schlimm.
- 37:24Nein.
- 37:25Aber eben, es war wie eigentlich in der Theorie ein guter Business Case für nachhaltiges Protein.
- 37:34Aber okay.
- 37:36Okay, aber weisst du, es gibt Whey-Proteine, es gibt pflanzliche Proteine, und dann gibt es Kafferproteine.
- 37:42Ja.
- 37:44Und jetzt reden wir von der Aminosäurenverkettung.
- 37:48Ähnlich wie Whey oder mehr pflanzlich?
- 37:52Nein.
- 37:53Kannst du nicht vergleichen?
- 37:55Kann der Körper das gut aufnehmen?
- 37:57Ja, scheint so.
- 37:59Ich weiss nicht, ob es dazu Langzeitstudien gibt, ehrlicherweise.
- 38:04Ich weiß auch gar nicht, ob du das noch bekommst irgendwo.
- 38:07Ich glaube, das war so ein Hype, so eine kurze Phase.
- 38:09Ich habe es nie mehr gesehen, ehrlicherweise.
- 38:11Es stand sogar im Koop.
- 38:13Na, rum jetzt.
- 38:15Krass.
- 38:16Aber ich glaube, es gibt es gar nicht mehr.
- 38:18Die Leute waren nicht ready, sind nicht ready, wollen das nicht.
- 38:21Also ich verstehe es.
- 38:23Ich habe regelmässig einen Schokoladen-Cover-Protein.
- 38:25Ich weiss nicht, ob das irgendwie...
- 38:27Aber es hat für euch funktioniert.
- 38:31Wie er es produzieren konnte, hat es funktioniert.
- 38:34Und er konnte mit möglichst wenig Zusatzstoff den Teig zusammenkleben lassen.
- 38:41Es hat gut geschmeckt und wir waren zufrieden.
- 38:44Gut.
- 38:44Aber dann...
- 38:45Es ist eine Pleite.
- 38:48Wie haben die das erfahren?
- 38:50Er hat uns informiert.
- 38:53Er hat uns informiert und war auch voll okay.
- 38:57Ich meine, auch da, wir haben ja die Zutaten da gekauft in grossen Säcken und in grossen Kanistern.
- 39:04Das kannst du dir ja vorstellen.
- 39:05Das ist ja nicht, ich gehe in den Coop und hole was für 250 Gramm, sondern du kaufst wirklich so Kilokanister und dann kriegst du auch nicht 25, sondern musst 25 mal 4 und hast irgendwo 100 Kilo stehen und bist so...
- 39:17Wo haben wir das auch nicht?
- 39:18Direkt zu ihm.
- 39:20Direkt zu ihm, aber da wussten wir schon, wir können das gar nicht aufbrauchen, das Zeug, bis es abläuft.
- 39:27Aber gut, musst ja dann irgendwie kaufen, damit du das Zeug produzieren kannst.
- 39:30Es waren immer so Abwägungen, machen wir es jetzt, machen wir es nicht.
- 39:35Und eigentlich war auch das Auseinandergehen voll okay, weil er uns früh genug informiert hat und bla bla bla.
- 39:41Und wir dann noch ein paar Produktionen machen konnten und dann...
- 39:45habe ich ganz am Anfang, als wir noch in Kalifornien produziert haben, mal mit einem Produzenten geredet in der Schweiz.
- 39:54Und den auch getroffenen fand ihn ultra sympathisch damals.
- 39:58Und habe ihm gesagt, hey, die Riegel, und es wäre mega cool, wenn du die machen könntest.
- 40:02Und damals hat er mir gesagt, ihr seid mir ultra sympathisch, aber ich habe keine Zeit, ich kann es jetzt nicht machen.
- 40:07Ich kann es auch gar nicht probieren.
- 40:08Ich habe nicht das Know-how und kann mich damit nicht beschäftigen.
- 40:12Und er ist mir wieder in den Sinn gekommen.
- 40:13Da war ich so, ey, Junge.
- 40:14ruf den jetzt einfach an.
- 40:15Das war so sympathisch mit dem, vielleicht gibt es den ja noch, ich melde mich jetzt einfach.
- 40:19Und dann habe ich mich bei ihm gemeldet und da war es mega lustig.
- 40:22Er konnte sich noch voll an mich erinnern und meinte so, ja, ich habe auch vor kurzem an dich gedacht und nein, absolut, ich bin jetzt auch viel, viel weiter in dem Thema unbedingt.
- 40:30Komm, wir probieren das nochmal.
- 40:32Und dann war der Übergang wirklich so ultra smooth.
- 40:35Mega.
- 40:37Das heißt vom Konkurs vom 1. bis er zu ihm, der ist jetzt in St. Gallen.
- 40:42Wie lange ist das gegangen?
- 40:45Ein paar Monate.
- 40:47Aber die ganzen Zutaten, die konnten ihr nicht von dieser Konkursstätte über... Teils, teils.
- 41:00Teils hat es sich gar nicht gelohnt, zu transportieren.
- 41:03Weisst du, dann wäre der Transport teurer gewesen, als dass es sich gelohnt hätte.
- 41:06Und dann die Haltbarkeit eh nur noch so kurz, dass man es gar nicht gemacht hat.
- 41:10Und teilweise haben wir es rüber transportiert.
- 41:12Mhm.
- 41:16Du musst einfach so ... Also du bestellst Kanister mit Whey-Protein zum Beispiel.
- 41:25Und dann auch da.
- 41:27Dann haben wir ja versucht, sehr lokal aus der Schweiz, wann immer es geht, Dinge zu beziehen.
- 41:33Gewisse Dinge kannst du natürlich nicht.
- 41:35Ich meine, Kakao wächst nicht in der Schweiz.
- 41:37Aber zum Beispiel Whey natürlich schon.
- 41:39Weil wir haben ja viel Milchproduktion hier in der Schweiz.
- 41:44Aber possible ist keiner, nach dem irgendein Produzent fragt.
- 41:48Und dann haben wir Rezepte gemacht mit laktosefreier Milch, weil wir dachten, mega geil, wir bieten den Leuten auch mal einen Riegel an ohne Laktose.
- 41:56Und dann hat uns die Firma versprochen, kein Problem, wir machen das immer, das Whey ohne Laktose-Bustekuchen.
- 42:03Aber dann steht auf deiner Verpackung natürlich laktosefrei.
- 42:05Und dann ist es aber?
- 42:07Dann ist es nicht mehr laktosefrei.
- 42:08Dann muss ich die ganze Verpackung wegschmeißen.
- 42:11und neue Verpackungen produzieren, weil es nicht mehr laktosefrei ist.
- 42:15Weil er einfach das nicht konnte machen?
- 42:17Ja, nein.
- 42:17Und nicht informiert hat?
- 42:19Ja, nein.
- 42:19Ist doch egal.
- 42:20Nein.
- 42:21Also ich meine, wir sind ja wirklich nobody in dem Case.
- 42:23Ich meine, wir reden ja da über den ganz grossen...
- 42:25Aber dann waren es Kunden, die das gemerkt haben, die sagten, hey, ich habe den Riegel gegessen.
- 42:29Nein, nein, nein.
- 42:29Ich würde den Riegel ja nie verkaufen mit der Verpackung, wo steht laktosefrei, sondern ich musste dann schnell neue Verpackungen machen und die alte Verpackung einfach wegschmeissen.
- 42:37Das war die einzige Chance.
- 42:39Oh mein Gott.
- 42:41gehört dazu.
- 42:44Aber ich glaube, das sind so Dinge, die einem erst klar werden, und das meinte ich mit auf die Nase fallen, aufstehen, daraus lernen, wenn man das mal macht.
- 42:52Ich habe es gehört, jetzt hat es einen «Haben wir aktuell Whey-Protein-Mangel auf dem Markt?»
- 43:02Es kommt immer so in Schüben.
- 43:03Es kommt und geht.
- 43:04Momentan, also wir haben jetzt genug eingekauft.
- 43:07Kauft ihr in der Schweiz?
- 43:09Schaut mal in der Schweiz.
- 43:11Weisst du das?
- 43:13Wie wird die Whey-Protein effektiv hergestellt?
- 43:16Ja, also eigentlich ist es ja ein Beiprodukt der Milchproduktion.
- 43:19Ja.
- 43:19Das ist ja Molke.
- 43:20Molkeprotein ist ja das, was eigentlich bei der Käseproduktion in dem Wasser sozusagen drin bleibt.
- 43:25Ja.
- 43:26Und das wird weiter filtriert.
- 43:28Und inzwischen wird das nicht mehr so schön, wie man das nie gesehen hat in Italien.
- 43:33Bei der Käse-, bei der Parmesanproduktion.
- 43:35Da erzählen sie dann immer, dass das Whey ist, das Wasser.
- 43:38Ja, ja, genau.
- 43:38Das sie dann ablassen.
- 43:40Inzwischen wird das, glaube ich, nicht mehr so produziert, sondern sehr maschinell hergestellt.
- 43:44Ach ja?
- 43:45Mhm.
- 43:47Aber eigentlich ist es ein Beiprodukt der Käseproduktion.
- 43:53Und ihr arbeitet bei euren Artikeln rein nur mit Whey oder habt ihr noch andere Proteine?
- 43:59Wir haben auch Milchprotein, also Molkenprotein und Milchprotein.
- 44:03Das sind zwei verschiedene?
- 44:04Ja, das sind zwei verschiedene.
- 44:08Whey ist Molkenprotein.
- 44:09Ja.
- 44:10Und Milchprotein ist ein bisschen cremiger.
- 44:13Das kannst du jetzt gar nicht kaufen.
- 44:15Ich glaube nicht, dass es das für Einzelpersonen zu kaufen gibt oder sehr selten.
- 44:18Und das Erbsenprotein haben wir natürlich in dem veganen Riegel.
- 44:22Okay.
- 44:22Das haben wir auch noch.
- 44:25Ja.
- 44:25Genau.
- 44:28Ah, im Pistachio ist doch... Nein, im Peanut Chocolate.
- 44:33Peanut Chocolate.
- 44:34Das ist vegan.
- 44:37Deswegen ist er ein bisschen trocken.
- 44:39Ja, aber ich vertrage sie bei uns so gut.
- 44:41Ich auch nicht.
- 44:41Voll nicht.
- 44:42Ich habe ihn mega gern.
- 44:43Ja, sie sind mega fein.
- 44:44Ja.
- 44:45Ich vertrage sie auch nicht so gut.
- 44:46Ich vertrage Wei sehr gut.
- 44:48Ja, ich auch.
- 44:48Das ist super.
- 44:50Darum hat es verschiedene.
- 44:51Ja, eben.
- 44:51Genau.
- 44:52Für jeden ist was dabei.
- 44:53Genau.
- 44:55Okay, gut.
- 44:56Ihr habt dann von den gewachsen, die sind jetzt in St. Gallen und jetzt sind wir auch schon ein paar Jahre dort, oder?
- 45:01Mhm.
- 45:04Ja.
- 45:05Und das heisst, wenn ihr neue Ideen habt, im Sinne von, jetzt machen wir etwas Neues, von der ersten Idee bis zur fertigen Regel, dass ich einen beim... ...Hitzberger.
- 45:16...Hitzberger zum Beispiel kaufen kann, wie lange geht das?
- 45:20Also inzwischen sind wir schon viel, viel besser geworden.
- 45:26ich würde sagen, schätze mal so ein halbes Jahr.
- 45:36Das ist viel kürzer als am Anfang, mit Kalifornien.
- 45:40Ich meine, bis sie mir die Probe überhaupt mal geschickt haben und ich es probiert habe und das Feedback gegeben habe.
- 45:46Und dann hatte ich ja immer Nacht, wenn sie Tag hatten und sie Tag, wenn ich Nacht hatte.
- 45:50Katastrophe.
- 45:51Es ging ewig, ewig.
- 45:55Und jetzt ist es wirklich, ich meine, jetzt brauchen auch so Sachen wie die Folie zu produzieren, braucht halt verdammt lang Zeit.
- 46:01Wo es scheitert, wie es produziert.
- 46:04Und dann ist irgendein Mangel von irgendeinem Rohstoff, den es für diese Folienproduktion braucht und dann geht es ewig.
- 46:13Weil die muss ja wahrscheinlich auch richtig beschichtet sein, oder?
- 46:15Innen dran musst du ja irgendwie so ein Alu, weiss nicht was das ist.
- 46:18Ja, ja, genau.
- 46:19Die muss wirklich richtig beschichtet sein, die muss dicht sein und so weiter und so fort.
- 46:22Deswegen bist du da halt darauf angewiesen.
- 46:24Und klar könntest du sie im Ausland produzieren, aber wir haben uns jetzt entschieden, halt so lokal wie möglich.
- 46:29Ist ja auch cool an sich.
- 46:30Gibt es Sachen, die ihr aber vom Ausland braucht?
- 46:32Ja, sicher.
- 46:33Sowas wie Kakao zum Beispiel.
- 46:34Okay, klar.
- 46:35Stimmt, das stimmt.
- 46:36Weisst du, so Zutaten, die es einfach in der Schweiz nicht gibt.
- 46:39Ja.
- 46:40Und dann holen die dir von...
- 46:42Also das holt dann unser Produzent, der bespricht dann mit uns wo und dann sagen wir ja ja.
- 46:47Na gut.
- 46:50Heisst, Sie sind jetzt seit 10, also 11 Jahren auf dem Markt und was würdest du sagen, war der schwierigste Moment und der nahm er in dieser Zeit?
- 47:06Wahrscheinlich schon Corona.
- 47:08Also betreffend der Riegel ganz sicher Corona.
- 47:11Wir haben ein paar Mal überlegt, ob wir den Case eigentlich killen wollen, ob wir aufhören wollen mit den Riegeln.
- 47:16Gerade als die Produktion von Kalifornien nicht mehr ging und wir dann den Produzenten hatten, wo wir mit der Qualität so nicht zufrieden waren, war es… Aber wieso nicht?
- 47:29Weil es so ein Herzensprojekt ist.
- 47:31Und der Dario und ich haben dann entschieden, solange es ein Nullsummenspiel ist, hören wir damit nicht auf.
- 47:39Dann muss es als Herzenspräzise.
- 47:41Absolut.
- 47:42Durch Gott sei Dank.
- 47:44Nein, absolut.
- 47:45Ich esse die jeden Tag, meine Kinder essen sie jeden Tag, der Dario isst sie jeden Tag, unsere Kunden essen sie jeden Tag.
- 47:50Und dann habe ich ihm gesagt, was soll ich den Leuten denn sagen, was sie als Snack essen sollen?
- 47:55Ich kenne nichts auf dem Markt, wo ich sage mit gutem Gewissen, isst das statt dem Possible Bar.
- 48:01Und ich habe ja auch nichts für mich selbst, also von daher brauchen wir die Riegel.
- 48:05Solange ich nicht draufzahle, machen wir das.
- 48:09Und das war der ausschlaggebende Punkt, intrinsisch zu sagen, wir machen weiter.
- 48:14Solange wir nicht draufschlagen, die Leute lieben es, wir lieben es, wir machen weiter.
- 48:20Es ist eine herzliche Angelegenheit und auf dem Markt gibt es eh gerade nichts Besseres.
- 48:24Darum machen wir weiter.
- 48:26Und irgendwann hat sich das aber auch geschifftet.
- 48:30Ja, also es ist immer noch kein Projekt, wo ich sage, hey, daran verdienen wir uns eine goldene Nase.
- 48:35Absolut nicht.
- 48:36Dafür sind unsere Zutaten einfach wirklich, wirklich zu teuer.
- 48:40Die Qualität ist halt sehr hoch und das hat seinen Preis.
- 48:42Die Produktion in der Schweiz hat seinen Preis.
- 48:46Aber all good.
- 48:47Also ich meine, klar verdienen wir ein bisschen was dran.
- 48:50Aber wahrscheinlich, wenn du alles reinrechnen würdest, auch so unsere Zeit, wäre es wahrscheinlich sehr, sehr wenig.
- 48:59Also, ich bin beide 100% in der Firma angestellt, aber
- 49:06Nehmen die einen Lohn aus der Firma?
- 49:08Ja, das schon.
- 49:11Das geht.
- 49:12Wir ernähren unsere Familie davon.
- 49:14Eben, gut.
- 49:16Du machst ja auch noch Personal Trainings.
- 49:19Genau.
- 49:19Dario macht ja noch Personal Trainings.
- 49:20Ihr seid ja vielbeschäftigte Menschen.
- 49:23Ihr habt Kinder, Familie.
- 49:25Es ist ja nicht ganz trivial.
- 49:28Nein.
- 49:29Wir sind busy.
- 49:33Wir blieben aber versteckt.
- 49:34Und zwar in der Zeitung 17.
- 49:38Du sitzt im Balboa, Dario kommt zu dir, er spricht.
- 49:44Er sagt dann «Hey, du kannst bei mir anfangen zu arbeiten, du überleihst es dir, ihr startet, du kaufst dich ein und...» Dann hast du einen Geschäftspartner an der Seite.
- 49:58Weisst du, worauf du hinaus willst.
- 50:00Genau.
- 50:02Ein Geschäftspartner auf der Seite.
- 50:05Aber unterdessen sind die ja auch nicht nur Geschäftspartner.
- 50:08Zu dem Zeitpunkt waren wir noch Geschäftspartner.
- 50:11Ja.
- 50:13Und genau, inzwischen sind wir nicht mehr Geschäftspartner und die Story, da wird sie die Story jetzt dazu hören.
- 50:18Genau.
- 50:20Das hat sich nämlich folgendermassen entwickelt.
- 50:22Und zwar haben Dario und ich dann natürlich extrem viel Zeit miteinander verbracht.
- 50:27Also, genau.
- 50:28Kannst dir ja vorstellen, ich bin gerade in der Firma eingestiegen, also habe ich ja wie alles von ihm übernommen, gelernt, bla bla bla.
- 50:33Und wir hatten es wirklich mega gut miteinander, also haben uns richtig gut verstanden und haben es beide genossen, diese Firma jetzt voranzutreiben.
- 50:40Und privat bei mir war zu dem Zeitpunkt, ich meine jetzt sind wir so im Sommer 2017 oder Frühjahr 2017, im August 2017 hätte ich geheiratet.
- 50:59Es ist okay.
- 51:03Von einer Fernbeziehung nach 6 Jahren in die Schweiz gekommen, dann in der Schweiz gewesen, gekündigt nach dem Retreat, dein Leben gechifftet und eigentlich hattest du einen Heiratsantrag gemacht.
- 51:18Im Sommer solltest du heiraten?
- 51:19Im August, ja.
- 51:20Im August 2017?
- 51:25Und im März hat Dario gesagt, du kannst ja bei mir anfangen zu arbeiten.
- 51:29Das war wahrscheinlich sogar ein bisschen früher.
- 51:31Anfang des Jahres.
- 51:32Offiziell war es, glaube ich, im März, als ich eingestiegen bin.
- 51:36Oh mein Gott, das ist ja wie die Telenovela.
- 51:38I'm ready for it.
- 51:40Telenovela, ich sage dir.
- 51:42Dann haben Dario und ich immer intensiver miteinander angefangen zu arbeiten.
- 51:46Irgendwann habe ich dann plötzlich gemerkt, und das war wirklich
- 51:50Zwei Wochen vor meiner Hochzeit.
- 51:52Ganz ehrlich, zwei Wochen vor meiner Hochzeit.
- 51:54Also meine Familie aus dem Iran war schon bei meiner Mutter zu Hause.
- 51:59Habe ich dann gemerkt, du, du wirst jetzt ein bisschen nervös, immer wenn er da ist.
- 52:06mit mir los.
- 52:06Und da, da, da, ich bin schon nervös.
- 52:10Ich habe mega gerne Zeit mit ihm verbracht.
- 52:12Aber gemerkt, es ist ein bisschen aufregend irgendwie, immer wenn er kommt.
- 52:16Und ich meine, entweder wir haben bei mir gearbeitet oder halt in irgendeinem Café.
- 52:19Wir waren ja irgendwie die ganze Zeit zusammen.
- 52:22Und dann habe ich mir wie selbst eingeredet, ja, das sind kalte Füße.
- 52:25Das ist der Klassiker, das bekommt man, bevor man heiratet, das ist kein Problem.
- 52:29Und dann habe ich aber auch gemerkt, wie er so meine Nähe sucht.
- 52:33Also weißt du, es ist nie, nie physisch, was zwischen uns passiert, überhaupt gar nicht.
- 52:38Aber er war dann schon mal so, du, willst du heute Abend mit mir essen gehen und ich
- 52:44Wie bitte?
- 52:45Nein, sicher nicht.
- 52:46Und dann hat aber lustigerweise an dem Abend noch meine Freundin mir abgesagt.
- 52:49Und dann war ich so, ja gut, jetzt wäre ich eh alleine.
- 52:51Also komm, warum nicht?
- 52:52Wir können ja essen gehen.
- 52:53Wieso wurscht dann dein ehemaliger Freund an Sie?
- 52:56Auf seinem Bachelor-Weekend.
- 53:02Das ist ganz schlimm.
- 53:03Ich höre dir, es ist wirklich filmreif.
- 53:06Die ganze Story ist filmreif.
- 53:08Naja, und dann sind wir da und sind essen gegangen und dann bin ich ins Auto bei ihm eingestiegen und habe wirklich gemerkt, das Herz steht mir hier und beim Essen haben er und ich dann plötzlich so ganz andere Gespräche geführt.
- 53:20Das war nicht mehr Business, sondern das war so richtig privates Zeug.
- 53:25Und dann bin ich nach Hause gegangen und dann haben wir so das ganze Wochenende wie so zusammen verbracht.
- 53:29Wir konnten uns wie gar nicht voneinander lösen.
- 53:32Und so Zufälle haben uns zueinander geführt.
- 53:36War natürlich keine Zufälle, wir haben die Nähe des anderen gesucht.
- 53:39Anyways, dann ist er in die Ferien gegangen und hat mir dann aber am Abend, bevor er in die Ferien gegangen ist, hat er mir geschrieben und hat mir gesagt, ich muss dir das jetzt einfach sagen, ich habe mich das ganze Wochenende nicht getraut, aber ich empfinde was für dich.
- 53:58Es ist wirklich wahr.
- 53:59Und dann bin ich so tief in mich reingegangen.
- 54:02Ich auch.
- 54:05Ja, ist ja schön, aber in dieser Situation.
- 54:09Katastrophe.
- 54:09Nein, Kevin, in dem Moment war ich so, Katastrophe, nein, das geht einfach nicht.
- 54:12Zwei Wochen vorher.
- 54:14Das darf nicht sein.
- 54:15Und dann war ich so, okay, ich ignoriere das jetzt.
- 54:18Ist egal.
- 54:19Ich ziehe das jetzt durch.
- 54:20Ich mache jetzt diese Hochzeit.
- 54:23Und ich meine, man muss natürlich fairerweise sagen, also gell.
- 54:27Mein Ex und ich waren da schon elf Jahre zusammen und es wurde natürlich immer schlechter die Beziehung.
- 54:32Sonst passieren so Sachen ja nicht.
- 54:33Logisch.
- 54:34Und obwohl wir diese Hochzeit geplant haben, ehrlicherweise hätten wir das auch da nicht machen dürfen, sollen und haben da schon sehr gespürt, dass es eigentlich eben, wie es halt so ist, bevor man sich trennt.
- 54:45Das kennen wir ja alle.
- 54:48Und dann war der Dario aber in den Ferien und ich hier und dann haben wir telefoniert und geredet und bla bla bla.
- 54:53Und haben dann gesagt, also jetzt müssen wir uns aber treffen und mal miteinander reden und das offen miteinander kommunizieren.
- 54:59Weil wir haben ja gar nicht face to face darüber geredet.
- 55:02Das war ja dann wirklich nur so WhatsApp-Nachrichten.
- 55:05Ich bin richtig nervös.
- 55:07Ich fang an zu schwitzen.
- 55:08Furchtbar.
- 55:09Und er war zu dem Zeitpunkt in Italien und ich eben in Zürich und dann haben wir gesagt, also gut, dann treffen wir uns auf dem Gotthard und reden da.
- 55:17Und sind beide auf den Gotthard gefahren, so quasi in die Mitte und haben uns da auf eine Bank gesetzt und geredet und entschieden, also gut, wir machen das jetzt, wir geben unser bisheriges Leben jetzt auf und probieren miteinander zu sein, weil wir uns gerade ineinander verknallt haben und was sollen wir machen?
- 55:37Hey, und dann bin ich zurückgefahren und habe meinem damaligen Verlobten gesagt, ich habe mich verliebt und ich muss mich von dir trennen und ich muss unsere Hochzeit absagen.
- 55:46Oh mein Gott.
- 55:49Wirklich, oh mein Gott.
- 55:50Oh mein Gott.
- 55:52Ja, also inzwischen kann ich das wirklich easy erzählen und mit einem Lachen und die Story ist so meine Secret Story.
- 56:00Aber damals...
- 56:01Nimmer so Secret.
- 56:04Oh, sorry, hold on.
- 56:05Also mein Party-Trick quasi.
- 56:08Nein, aber hey, damals war es für mich wirklich, wirklich wild.
- 56:11Wild?
- 56:12Hey, das ist wild.
- 56:13Nein, es war...
- 56:14Katastrophe, was bei mir auch für ein Bild von mir selber kaputt gegangen ist.
- 56:19Ich glaube, das war der schlimmste Part.
- 56:21Also zum einen so, mein damaligen Partner so krass zu enttäuschen.
- 56:26Ich meine, zwei Wochen vor der Hochzeit, ultra hart für ihn, für seine Familie, für meine ganze Familie.
- 56:33Ich meine, meine Mutter, die hat wochenlang nicht mit mir geredet.
- 56:36Sie meinte, ich verliere mein Gesicht.
- 56:38Ich meine, da war es ja auch noch so ein kultureller Aspekt dahinter.
- 56:41Was war dein Ex-Partner?
- 56:43Schweizer.
- 56:47Und dann natürlich auch der ganze Freundeskreis.
- 56:49Also die dachten ja auch, die Alte hat sie nicht mehr alle.
- 56:52Also die Hälfte der Leute stand so voll hinter mir und war so, du machst schon das Richtige, wenn das deine Entscheidung ist, wir sind für dich da.
- 57:00Und die andere Hälfte war so, du bist verrückt geworden.
- 57:04Was machst du da?
- 57:06Und da hat sich natürlich auch so alles getrennt, was ich trennen musste und war wirklich tough.
- 57:12War wirklich tough, die Zeit.
- 57:13Schwitte gezielt.
- 57:14Ja, genau.
- 57:16Und dann natürlich ausziehen und trotzdem irgendwie, gerade der Dario und ich, dieses Business am Aufbauen.
- 57:21Und er hatte ja schon Familie zu dem Zeitpunkt, weißt du, das dann auch noch managen.
- 57:26Und ich für mich, ganz, ganz ehrlich.
- 57:30Und das hatte ich schon ein paar Mal in meinem Leben.
- 57:32Die Dinge, von denen ich immer gedacht habe, das würde ich nie machen, weil das macht man einfach nicht, sind mir dann selber passiert.
- 57:40Dann habe ich gemerkt, weißt du was?
- 57:42Du darfst nie irgendwas verurteilen, weil du weißt nie, was dahintersteckt.
- 57:46Nie.
- 57:47Nie.
- 57:48Nie.
- 57:49Und ich dachte immer, eine Familie aufzusplitten, das darf man nicht.
- 57:54Das macht man auf gar keinen Fall.
- 57:55Und plötzlich war ich die Frau, die diese Familie auftrennt.
- 57:58Das hat...
- 57:59Und mich kaputt gemacht eine Zeit.
- 58:01Ich dachte wirklich, ich habe mich selbst nicht mehr erkannt.
- 58:04Ich musste so mit mir kämpfen, das zu akzeptieren, was da gerade passiert und einen Weg zu finden, dass es auch für seine Ex, für seine Kinder, für ihn, für das ganze Familienkonstrukt eine Zukunft gibt, die für alle okay ist.
- 58:18Weil Dario zu dieser Zeit war in einer Beziehung.
- 58:22Also, beide waren in einer Beziehung.
- 58:24Er mit zwei Kindern.
- 58:29Du kein Kind.
- 58:34Also.
- 58:36Wir sind am Gotthard oben.
- 58:38Auf einer Bank.
- 58:39Und haben Karten auf den Tisch gelegt.
- 58:42Absolut.
- 58:44Komplett offen.
- 58:46und einen Plan gemacht.
- 58:48Wie wollen wir das machen?
- 58:49Oder nicht mal einen Plan, sondern einfach mal Gefühle offenlegen.
- 58:51Genau, Gefühle offenlegen und miteinander besprechen, gehen wir den Weg jetzt zusammen oder nicht?
- 58:57Weil wenn, dann müssen wir jetzt jeweils zu unserem Partner fahren und ihm die Wahrheit sagen.
- 59:01Und das ist schon passiert.
- 59:02Das heisst, du bist zurück nach Zürich gefahren, er ist vom Gotthard zurück nach Italien.
- 59:12Ehrlich gesagt war ich mit den Family in Italien.
- 59:14In den Familienferien.
- 59:16Oh mein Gott.
- 59:17Ja krass.
- 59:23Aber es sind halt unerwegliche Gründe, wo die Liebe hinfällt und wie das passiert.
- 59:31Absolut.
- 59:34Gut.
- 59:37Der Weg nach Zürich für dich.
- 59:39Wie war der?
- 59:43Wild.
- 59:45Hey, in mir drin war alles so aufgewühlt.
- 59:48Und ich wusste gar nicht... Hast du bei der Mutter gedreht?
- 59:50Meine Mutter.
- 59:51Hast du die Mutter ja auch gedreht?
- 59:55Aber das war mehr zum... Weisst du, das Gefühl, wenn ich jetzt das Gefühl beschreiben muss, war es eher so ein, ich muss es ihr jetzt beichten, als ich muss...
- 1:00:06mich anvertrauen.
- 1:00:06Weisst du, was ich meine?
- 1:00:08Also weisst du, ich wusste, es wird ein mega schwieriges Gespräch mit ihr, weil auch sie werde ich hart enttäuschen und ich musste es ihr wie sagen und dann als nächstes meinem Partner sagen.
- 1:00:21Und dein Partner ist aber zu deinem Zielpunkt immer noch auf Bachelor?
- 1:00:25Nein, nein, er war dann, glaube ich, zwei Tage zurück, ja.
- 1:00:33was das Gespräch führen hat.
- 1:00:34Oh mein Gott.
- 1:00:38Ich weiss es noch genau.
- 1:00:43Gut, ihr habt die Gespräche geführt, es ging, wie es ging.
- 1:00:46Ich möchte auf das gar nicht eingehen, weil das ist hoch emotional und ultra ultra persönlich.
- 1:00:51Darum einfach aus vollem Respekt.
- 1:00:54Ich glaube, man hat schon einfach aus dem Kontext heraus erkannt, dass es eine hochemotionale Geschichte war.
- 1:01:01Und dann hat die Hochzeit dann abwesend nicht stattgefunden.
- 1:01:08Und ein Ausziehen, eine typische Trennung halt.
- 1:01:14Man schaut, was kannst du, was kann ich, nimm da.
- 1:01:17Ja, also ich war zu dem Zeitpunkt eher so, ich lasse alles da.
- 1:01:23Ich meine, ich bin ja diejenige, die geht.
- 1:01:24Ich konnte gar nicht viel mitnehmen und konnte auch nicht sagen...
- 1:01:28ich will dies, das, das, sondern ich hatte ja auch nirgendwo zum Hinziehen, sondern es war eher so, also du überlässt mir die Wohnung ja wahrscheinlich nicht, von daher gehe ich logischerweise.
- 1:01:37Und dann sind der Dario und ich in so eine ganz kleine Einzimmerwohnung gezogen, vorübergehend, bis wir dann halt eine gemeinsame Wohnung gefunden haben.
- 1:01:45Ja.
- 1:01:47Aber ich meine, es war mega hart und tough und auf der anderen Seite war es auch voll okay, weil wir einander hatten und gemerkt haben...
- 1:01:55Genau, das ist halt auch so, das ist dann die andere Seite der Münze.
- 1:01:59Ja, absolut.
- 1:02:00Und das war gut.
- 1:02:01Und dann ging es auch recht schnell, dass wir uns wirklich gesettelt gefunden haben und dann auch so als Familie, als Patchwork-Familie, muss ich wirklich sagen...
- 1:02:10bin ich ultra stolz auf alle Beteiligten, weil es funktioniert so, so, so, so gut.
- 1:02:15Und da bin ich natürlich auch seiner Ex-Frau enorm dankbar, wie cool sie das aufgenommen hat und wie gut sie mitgemacht hat und dass sie nie gehatet hat gegen mich, sondern auch den Kindern immer das Gefühl gegeben hat, Leila ist okay, ihr dürft sie gern haben und sie mich von Anfang an gern hat.
- 1:02:32Wirklich mega, mega schön.
- 1:02:33Mega herzig.
- 1:02:34Mega schön.
- 1:02:35Mega herzig, aber auch...
- 1:02:37Braucht viel Stärke.
- 1:02:38Sehr.
- 1:02:39Beweist Stärke.
- 1:02:40Absolut.
- 1:02:41Abartig.
- 1:02:41Ja, wirklich.
- 1:02:43Gut.
- 1:02:45Ich bin jetzt offiziell seit 2017 ein Paar.
- 1:02:51Wir sind dann zusammengezogen in eine kleine Einzimmerwohnung, weil du bist weg.
- 1:02:55Du warst die Gehende, er war der Gehende.
- 1:02:59Also haben wir zusammen eine Wohnung gesucht.
- 1:03:01Haben auf jeden Fall zuerst einmal die ganze Family, ich sage es jetzt extra mal, Dramen durchleben müssen.
- 1:03:10lernen, wie man damit umgeht, mit diesen ganzen vielen neuen Situationen, auch halt Freundeskreise, wie du vorhin gesagt hast, aber haben trotzdem noch ein laufendes Business irgendwie gehabt, das sie am aufbauen sind, also sehr viele aufregende Sachen, die am passieren sind und das war aber noch nicht das Business, wo du sagst, mit dem konnten sie noch nicht 100% leben, sie hatten noch ihr eigenes Business.
- 1:03:34Also im Sinne von, hast du noch Coachings, hast du nur das gemacht dann?
- 1:03:38Also Ernährungscoachings und Personal Trainings schon.
- 1:03:41Ja, genau.
- 1:03:43Das ist ja alles Teil von der Possible AG.
- 1:03:45Also der Trainings-, der Ernährungspart und der Regelpart.
- 1:03:48Und davon konnten wir leben.
- 1:03:50Nicht gut zu dem Zeitpunkt.
- 1:03:52Also wirklich, es war sehr knapp zu dem Zeitpunkt.
- 1:03:54Aber wir konnten davon leben.
- 1:03:56Jetzt heute.
- 1:03:59Wo hast du am meisten Energy in der Firma?
- 1:04:04Wo beschäftigt es sich am meisten?
- 1:04:07Bist du mehr in der Ernährungsberatung oder Produktion?
- 1:04:13Nein, ich glaube, momentan ist es vor allem in den Personal Trainings.
- 1:04:18Das Schöne an der Selbstständigkeit ist, man kann das sehr gut steuern.
- 1:04:22Und da, wo ich meine Energie hingeben will, da gebe ich sie auch hin.
- 1:04:27Das war ein fliessender Prozess.
- 1:04:31Und momentan habe ich mega viel Freude daran, Coachings zu geben und vor allem so Personal Trainings oder auch so Kleingruppenklassen.
- 1:04:38Ah, wirklich?
- 1:04:38Wo machst du die?
- 1:04:40Auch an der Brandschenkelstrasse oder in Altstädten in unserem Gym.
- 1:04:45Das wäre Balboa?
- 1:04:47Nein, das ist unsere Location.
- 1:04:49Das ist eure Location?
- 1:04:50Ah, ihr habt euren eigenen?
- 1:04:52Habe ich gerade gewusst.
- 1:04:53Ah ja, guck, muss man vorbeigucken.
- 1:04:55What?
- 1:04:56Ja.
- 1:04:57Ihr habt ein possible Gym?
- 1:04:58Ja, aber so ein kleines Studio, so ein Personal Training Studio.
- 1:05:01How cool is that?
- 1:05:02Ja, mega cool.
- 1:05:04Und den machen Sie aber auch so klickert?
- 1:05:06Ja.
- 1:05:07Ach cool.
- 1:05:07Ja, für maximal fünf Personen, weil wir gemerkt haben, dass es so ein Need gibt für...
- 1:05:13Gerade, vor allem Frauen haben das wirklich sehr, sehr gern.
- 1:05:17Also sie wissen, sie sollten Krafttraining machen, sie haben aber keine Freude am Krafttraining oder noch nicht.
- 1:05:23Sie wollen nicht alleine ins Gym gehen.
- 1:05:25Das Personal Training ist vielleicht dann auch finanziell, liegt es nicht ganz drin.
- 1:05:29Mhm.
- 1:05:30Und der soziale Effekt ist natürlich auch sehr, sehr schön, wenn du wie eine kleine Gruppe hast, mit der du dich regelmäßig triffst und daraus sind wirklich mega schöne Freundschaften geworden in unseren Personal Trainings, also in unseren kleinen Gruppenklassen.
- 1:05:42Die eine hat jetzt gerade geheiratet und hatte dann irgendwie vier von unserer Gruppe mit dabei.
- 1:05:47Mega herzig, das sind wirklich Freundinnen geworden.
- 1:05:49Ganz, ganz schön.
- 1:05:51Also an der Brandschenkenstrasse heisst das.
- 1:05:53Der ist euer Gym.
- 1:05:55Und das in Altstetten?
- 1:05:56Haben wir auch noch.
- 1:05:57Wir haben zwei.
- 1:05:58Wir haben zwei.
- 1:05:58Und die sind beide von der Grösse etwa...
- 1:06:00Etwa ähnlich.
- 1:06:01Etwa gleich.
- 1:06:01Ja, genau.
- 1:06:02Hey, wahnsinnig cool.
- 1:06:03Hätte ich wirklich nicht gewusst.
- 1:06:05Ja, du musst unbedingt mal kommen.
- 1:06:06Ich habe gedacht, dass sie das machen, wie ihr zu den verschiedenen Kunden geht.
- 1:06:11Nein, wir hatten auch eine lange Zeit, erst seit einem Jahr, wir hatten unsere Location eh, aber gaben da nur Ernährungscoachings an der Brandschenkestraße.
- 1:06:19Und seit ungefähr einem Jahr haben wir es dann in einem Personal Training Studio.
- 1:06:23Super.
- 1:06:24Und was habt ihr da?
- 1:06:25Dort haben ihr Gewicht und man kann Krafttraining machen.
- 1:06:28Verschiedene Racks und ja, ja.
- 1:06:31Leg Extension, Leg Curl, Bell Squat.
- 1:06:34So, jetzt.
- 1:06:37Nicht nur Männer, aber vor allem für alle Frauen, die uns hier zuhören.
- 1:06:42Und man hört, ja, nein, ich mache kein Krafttraining, weil ich will nachher nicht solche Schultern haben und ich möchte nicht so männlich aussehen.
- 1:06:51was würdest du ihnen sagen?
- 1:06:55Bitte sag ihnen etwas.
- 1:06:55Mach es nicht, sonst siehst du so aus wie Mike Fasch.
- 1:07:00Nein.
- 1:07:01Damit werde ich ja auch sehr, sehr häufig konfrontiert und das ist einfach so ein Irrglaube.
- 1:07:07Also zum einen, ich meine, ich muss ehrlich sagen, die Klientel, die jetzt zu mir kommt, die ist ja mit meinem Alter mitgewachsen und
- 1:07:14Frauen plus 30, also plus 30, 40, denen sage ich immer, sorry, selbst wenn du wolltest, wahrscheinlich könntest du das körperlich gar nicht mehr.
- 1:07:22Du würdest da gar nicht mehr hinkommen zum einen.
- 1:07:25Zum anderen spielt die Genetik auch eine Riesenrolle, ob du das überhaupt kannst oder nicht.
- 1:07:29Und das Dritte ist, wenn du die Ernährung im Griff hast, wird das nicht passieren.
- 1:07:35Sorry, nein.
- 1:07:36Also Muskelaufbau ist nicht so einfach, wie die Leute meinen.
- 1:07:39Ich arbeite verdammt hart dafür, für jedes Gramm Muskeln.
- 1:07:42Und wenn so ein Gramm dazu kommt, bin ich so, ja, das geht nicht so leicht.
- 1:07:47Du wirst vielleicht stärker, was ein cooler Effekt ist.
- 1:07:50Und vielleicht sieht man auch endlich mal, dass du Sport machst.
- 1:07:52Aber du fühlst dich vor allem auch viel stärker und gehst anders durchs Leben.
- 1:07:58Du siehst nicht aus wie Schwarzenegger.
- 1:08:00Wirklich nicht.
- 1:08:02No chance.
- 1:08:04Das funktioniert leider wirklich nicht so.
- 1:08:06Leider nicht.
- 1:08:07Wir wünschten uns das ja teilweise.
- 1:08:08Hallo, geht's noch?
- 1:08:09Ich meine, ich beide, also Dario und du, sind ja hoch, hoch, hoch fit.
- 1:08:17Das ist unglaublich.
- 1:08:18Wie alt bist du, Dario?
- 1:08:2152.
- 1:08:2152?
- 1:08:22Ja.
- 1:08:24Er hat ja so einen Adonis, der ist ja wirklich so crazy fit.
- 1:08:29Ja.
- 1:08:29Dario, heftig.
- 1:08:30Wirklich jedes Mal hochbegeistert.
- 1:08:33Und ich meine, das ist harte Arbeit.
- 1:08:36Ja.
- 1:08:36Und das ist auf die Ernährung schauen und wahrscheinlich schon fast, ich würde sagen, 99% der Menschen
- 1:08:47bringt das nicht hin, weil sie die Konstanz und die Konsistenz nicht haben, um das zu machen.
- 1:08:54Es erfordert schon sehr viel Disziplin.
- 1:08:56Es erfordert viel Disziplin und wirklich nachhaltiges Commitment.
- 1:09:01Es muss es dir wert sein und du musst das wirklich wollen.
- 1:09:04Und dann geht das und den meisten Leuten ist es vielleicht zu wenig wert, sie haben zu wenig Disziplin oder was auch immer.
- 1:09:11Okay, jetzt ihr zwei.
- 1:09:13Hoch, hoch fit.
- 1:09:15Und man sieht, dass ihr kein Gramm Fett, sondern ihr besteht eigentlich aus Muskulatur.
- 1:09:19Also ganz so ist es nicht, aber danke, ja.
- 1:09:22Aber sehr, sehr, also absolut.
- 1:09:25Könnt ihr aber, könnt ihr euch irgendwie mal ein Restaurant gönnen und könnt ihr gerne weg und einfach so essen?
- 1:09:31Ja, natürlich.
- 1:09:33Sonst säße ich ja nicht hier.
- 1:09:34Du kennst ja meine Freundin.
- 1:09:36Nein, nein.
- 1:09:37Also ich glaube, die Leute, die mich auch kennenlernen, im ersten Moment haben sie ein ganz falsches Bild von, wie ich lebe.
- 1:09:46Und ich lebe wirklich zu 80 Prozent, wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr, 85, sehr clean und sehr diszipliniert.
- 1:09:53Also ich gucke sehr auf meine Ernährung.
- 1:09:55Ich weiß, was ich esse.
- 1:09:56Ich gucke auf mein Protein, bla bla bla.
- 1:09:57Ich trainiere diszipliniert, bin hart dran.
- 1:10:01Und die anderen 15 genieße ich das Leben.
- 1:10:04Also wirklich, weißt du, in meiner Geschichte, in meiner Familie, es ist zu viel passiert, wo ich weiß, es kann jeden verdammten Tag vorbei sein.
- 1:10:13Es ist viel zu wichtig, das Leben auch Leben sein zu lassen und zu denken, hey, ich lächle und ich habe Freude und ich genieße das jetzt, als dass ich denken würde, das Gramm Schokolade könnte jetzt was weiß ich auslösen.
- 1:10:26So bin ich überhaupt nicht.
- 1:10:27Mhm.
- 1:10:29Also sehr der Genussmensch.
- 1:10:31Der Disziplinierte Genussmensch.
- 1:10:33Wenn ihr miteinander fein essen geht, was ist so euer Spot?
- 1:10:37Wo geht ihr am liebsten hin?
- 1:10:38Sushi haben wir sehr gerne.
- 1:10:39Wir essen eigentlich gerne die Sachen, die wir nicht selber zu Hause besser kochen.
- 1:10:43Wir haben das Gefühl, wir kochen beide sehr, sehr gut.
- 1:10:45Also denken wir zumindest.
- 1:10:47Und deswegen sind es eher so Sachen, die man selber nicht so macht.
- 1:10:49Und dann sind so Sushi so ein Favorit.
- 1:10:53Ich bin gestern mit dem Jose, sehr guten Kollegen von mir,
- 1:10:57Am Montag ist immer All-You-Can-Eat-Sushi im Nutsch.
- 1:11:01Ja.
- 1:11:02Wenn wir da noch gehen, dann ist es so Endlevel.
- 1:11:07Wir machen das fertig.
- 1:11:08Wir können fast nicht mehr schlafen.
- 1:11:11Ja, Sushi sehe ich.
- 1:11:13Okay, cool.
- 1:11:15Aktuell, wie viel trainierst du?
- 1:11:17Drei bis viermal die Woche.
- 1:11:20Krass.
- 1:11:21Ist das viel oder wenig?
- 1:11:22Nein, es ist perfekt.
- 1:11:23Es ist das, was die meisten einfach nicht...
- 1:11:26Trenne drei, vier Mal in der Woche richtig.
- 1:11:28Schau auf deine Ernährung.
- 1:11:30Zu 100 Prozent.
- 1:11:31Und du kannst einen super Körper bekommen.
- 1:11:34Nein, auch mit zweimal kannst du schon einen krass weiten Weg gehen.
- 1:11:39Wirklich.
- 1:11:40Du musst es einfach richtig machen.
- 1:11:42Die meisten Leute machen es einfach falsch.
- 1:11:43Was machen die meisten falsch?
- 1:11:45Die Intensität des Trainings ist falsch.
- 1:11:48Viel zu niedrig.
- 1:11:49Viel, viel, viel zu niedrig.
- 1:11:51Ich meine, wenn du jeden Tag ins Gym gehst und dann siehst du die gleichen Leute jeden Tag vor dir und sie sehen jeden Tag gleich aus, dann ist ja klar, dass sie es falsch machen.
- 1:12:00Also du musst wirklich Vollgas geben und eine Progression drin haben.
- 1:12:05Und diese Progression muss ich den Leuten immer wieder erklären.
- 1:12:07Jedes Mal mehr und nicht alle zwei Wochen oder jeden Monat mal.
- 1:12:12Du musst nach Plan trainieren.
- 1:12:13Du musst aufschreiben, wie viel Gewicht du nimmst.
- 1:12:16Und das nächste Mal nimmst du mehr.
- 1:12:18Und das nächste Mal nimmst du noch mehr.
- 1:12:19Und dann nimmst du noch mehr.
- 1:12:20Und wenn es dann nicht mehr geht, dass du noch mehr nimmst, musst du die Übung vielleicht mal wechseln.
- 1:12:24Und du wechselst auch nicht jedes Mal die Übung, sondern du bleibst da dran.
- 1:12:27Und zwar hart, hart, hart.
- 1:12:28Und du failst logischerweise auch, weißt du, zwischendrin.
- 1:12:32Zwischendrin klappt das nicht.
- 1:12:34Das ist klar.
- 1:12:34Und das gehört auch dazu.
- 1:12:36Und das ist aber auch so der Effekt, den das Krafttraining, finde ich, hat,
- 1:12:40wo es dich so in deinem Selbstbewusstsein stärkt.
- 1:12:43Weil du probierst es, es geht nicht, es frustriert dich, du probierst es wieder, plötzlich geht es und du denkst so, wow, cool, geht ja doch.
- 1:12:51Ich glaube, vor allem beim weiblichen Körper, mit dem Zyklus ist es so normal, weil du gesagt hast, ab und zu fehlst und du kannst nicht und du wirst vielleicht weniger Gewicht haben das letzte Mal.
- 1:13:03Aber halt eben, schiebe es auf, weil das ist so wie dein PR, den du geschafft hast und das ist ja wie das Ziel, um dort nochmal dran zu setzen und nochmal vielleicht auch wenn es ein Kilo mehr ist, einfach zum obendrauf stacken.
- 1:13:17Aber halt der Zyklus ist schon, dass...
- 1:13:20Da macht viel los.
- 1:13:21Ja, absolut.
- 1:13:22Also definitiv.
- 1:13:24Ich zum Beispiel spüre sie sehr.
- 1:13:25Das ist ja ein sehr unerforschtes Thema, weil Frauen in dem Thema ja leider viel zu kurz kommen.
- 1:13:31Aber zyklusrelevant.
- 1:13:33Ist es so, ja?
- 1:13:33Ja, voll.
- 1:13:35Also zyklusrelevant.
- 1:13:36Je nach Frau ist es sehr unterschiedlich, wie krass sie ihren Zyklus spürt im Training.
- 1:13:42Und es ist auch sehr unterschiedlich, wie sie dem Zyklus dann nachgeht.
- 1:13:45Also es gibt ja Frauen, die sagen, dann trainiere ich weniger hart, dann trainiere ich viel härter.
- 1:13:50Ich jetzt für meinen Fall, ich trainiere eigentlich immer gleich.
- 1:13:54Ich gebe mir jetzt nicht weniger, je nach Zyklusstand.
- 1:14:01Aber ich merke natürlich den Kraftunterschied.
- 1:14:04Das ist schon so.
- 1:14:04Regeneration auch?
- 1:14:06Je nach Zyklus?
- 1:14:07Regeneration würde ich jetzt nicht so sagen.
- 1:14:09Es ist eher so eine Müdigkeit, die ich dann schon auch mal spüre.
- 1:14:13Gegen Zyklusende.
- 1:14:14Dass man sich einfach müder und schlapper fühlt.
- 1:14:16Klar, aber gerade dann, also mir hilft es dann enorm ins Training zu gehen, weil danach bin ich dann wieder energiegeladen und funktioniere wieder.
- 1:14:27Was glaubst du, bei der Ernährung machen die meisten falsch?
- 1:14:30Gibt es da etwas?
- 1:14:31In diesem Fall ja.
- 1:14:34Also viel.
- 1:14:35Das eine ist natürlich Protein.
- 1:14:39Ich sage jetzt, 98% der Leute, die zu mir kommen, essen viel zu wenig Protein.
- 1:14:44Und zwar wirklich viel, viel, viel zu wenig.
- 1:14:46Was ist zu wenig Protein?
- 1:14:50Alles unter Minimum 1,5 mal deinem Körpergewicht.
- 1:14:55Also wirklich so Minimum.
- 1:14:56Pi mal Daumen.
- 1:14:57Und Frauen kommen häufig und die essen noch nicht mal einmal ihr Körpergewicht.
- 1:15:05Das ist so einer der größten Fehler.
- 1:15:06Und ohne das Protein, ich meine, das sind ja Aminosäuren, kannst du keine Muskeln aufbauen.
- 1:15:12Du kannst sie noch nicht mal erhalten.
- 1:15:14Und Muskulatur ist das, was dich dazu bringt, zu stehen, zu laufen, zu gehen, deinen Arm hochzuheben, alles Mögliche.
- 1:15:21Im Alter dich selber aufzufangen, wenn du auf Glatteis ausrutschst, sodass du dir nicht die Hüfte brichst.
- 1:15:26Es geht ja nicht darum, wir reden ja nicht darum,
- 1:15:29massiv zu sein.
- 1:15:30Oh, die Bilderzwerge.
- 1:15:31Wir reden darum, gesund zu leben.
- 1:15:33Und genau das ist ja eben meine Definition von Gesundheit.
- 1:15:37Und das andere ist wirklich Fett.
- 1:15:40Die Leute essen viel zu viel Fett und checken es nicht.
- 1:15:44Man hat immer noch so Angst vor den Carbs.
- 1:15:46Das Low Carb ist immer noch in den Köpfen von vielen Frauen drin.
- 1:15:50Oder abends keine Kohlenhydrate.
- 1:15:52Und dabei essen sie so viele versteckte Fette und wissen gar nicht, wie viel Kalorien das Zeug hat.
- 1:15:58Ja, das ist auch bei diesen ganzen... Ich schaue eigentlich immer low-fat.
- 1:16:04Also ich bin immer sehr auf... Ich schaue mega aufs Fett.
- 1:16:08Ich liebe Carbs.
- 1:16:10Mein Gott, ich liebe es.
- 1:16:11Und mit meiner Frau, meiner Verlobten, wir haben uns am Abend, sie ist Pilates-Trainerin, ich war vielleicht im Training, wenn wir zu Hause sind, können wir locker ein halbes Kilo Pasta essen, mit einer feinen Saugung.
- 1:16:26Also locker.
- 1:16:27Mit einer kleinen Bullenbrust.
- 1:16:28Egal.
- 1:16:29Auf jeden Fall.
- 1:16:31Eben, sehr auf Fett.
- 1:16:33Ich tue sehr locker.
- 1:16:34Fast kein Fett zu mir nehmen.
- 1:16:36Und wenn du jetzt irgendwie in den Mikrokorb gehst und du holst dir die Sachen, die mit Proteinen angeschrieben sind, dann musst du schon ein bisschen aufpassen, weil das sind vor allem die Sachen, die mega viel Fett teilweise in der Hand haben.
- 1:16:47Ja, je nachdem.
- 1:16:48Je nachdem, ja.
- 1:16:49Du musst wirklich immer drauf schauen.
- 1:16:50Du musst immer drauf schauen.
- 1:16:52So Fertigprodukte haben häufig sehr viel.
- 1:16:55Aber jetzt so, wenn du zum Beispiel, die High Protein sind ja auch häufig so Magerquarks und so.
- 1:16:59Die haben natürlich trotzdem sehr wenig Fett.
- 1:17:01Mega, ja.
- 1:17:02Aber je nachdem, ja, absolut.
- 1:17:04Gebe ich dir vollkommen recht.
- 1:17:04Was ist dein Lieblingsproteinsnack, den du hast, abgesehen vom Possible Regal?
- 1:17:09Hey, ich habe mega gern so Sachen wie Skier.
- 1:17:14Ja.
- 1:17:14So für zwischendrin.
- 1:17:15Ja.
- 1:17:16Ja.
- 1:17:17Oder wenn ich unterwegs bin, nehme ich auch easy mal, weißt du, diese Coop Micro High Protein Drinks.
- 1:17:22Auch voll easy.
- 1:17:23Inzwischen ist es so easy, auf dein Protein zu kommen.
- 1:17:27Dann natürlich meine Frucht oder so auch voll easy, so als Carbquelle.
- 1:17:32Es gibt so viele Sachen.
- 1:17:34Sind Possible Bar eher Carb-lustig?
- 1:17:41Würde ich jetzt nicht so sagen.
- 1:17:42Also die Carbs, die drin sind, sind vor allem aus Ballaststoffen.
- 1:17:44Ja, okay.
- 1:17:46Und sonst sind sie aber ein Snack, der dich wirklich satt halten soll.
- 1:17:51Also weißt du, sie haben ja schon ihre 230 Kalorien bewusst und dabei 20 Gramm Protein, damit sie aber auch wirklich funktionieren als Snack, der dich drei, vier Stunden satt hält.
- 1:18:00Und das funktioniert mega, mega gut.
- 1:18:05Gut, was wir jetzt hier schnell zusammenfassend gehört haben.
- 1:18:09Die Leute sind, wenn sie ins Training gehen, zu wenig Intensität.
- 1:18:14Sie haben das Gefühl, ein bisschen pushen und ein bisschen squatten ist okay.
- 1:18:18Aber Intensität, mehr Gewicht, aufschieben, Strategie dahinter haben.
- 1:18:23Und beim Essen unbedingt schauen, dass du mindestens deine 1,5...
- 1:18:29Gramm pro Kilo Körpergewicht hast.
- 1:18:31Mhm.
- 1:18:32Das heisst, wenn jetzt eine Frau 50 Kilo ist, müsste sie at least 75 Gramm Fett, äh 75 Gramm Protein mindestens essen.
- 1:18:39Mindestens, bitte.
- 1:18:40Mindestens.
- 1:18:40Mindestens essen.
- 1:18:43Ja.
- 1:18:45Ja, absolut.
- 1:18:46Du bist einer dabei?
- 1:18:47Zwei.
- 1:18:48Ja, gut.
- 1:18:50Aber du isst Fleisch.
- 1:18:51Ja.
- 1:18:52Jetzt jemand, der kein Fleisch isst, ist nur ein bisschen schwieriger, Mhm.
- 1:18:56aber
- 1:18:58Absolut möglich.
- 1:18:59Absolut.
- 1:19:00Absolut.
- 1:19:01Auch als Veganer geht es.
- 1:19:03Je mehr du die Nahrungsmittel einschränkst, desto schwieriger wird es natürlich logischerweise.
- 1:19:08Aber inzwischen gibt es so viele Produkte, die du easy nehmen kannst.
- 1:19:13Also von daher geht immer.
- 1:19:16So, wenn man jetzt zu dir in ein Personal Training kommt, wie klingt das aus?
- 1:19:22Wie funktioniert das?
- 1:19:23Ich melde mich jetzt, jemand meldet sich, weil er etwas gehört hat, er sieht dich, findet dich sympathisch, findet es cool.
- 1:19:29Wie geht das Ganze ab?
- 1:19:30Also meistens rufen mich die Leute ja an oder kontaktieren mich auf irgendeinem Weg.
- 1:19:34Und dann telefoniere ich erstmal und hole erstmal ihre Bedürfnisse ab.
- 1:19:36Was ist denn so das Ziel und was brauchen sie?
- 1:19:38Und häufig ist es dann aber doch eine Kombination aus Training und Ernährung.
- 1:19:43Also weißt du, wenn einem die Optik wichtig ist und man Fett verlieren will, zum Fett verlieren machen wir kein Training.
- 1:19:49Das Training ist zum Muskelaufbauen und zum Starkwerden und dich gesund fühlen.
- 1:19:53Und Fett verlierst du, indem du die Ernährung umstellst.
- 1:19:55Also gibt es sehr, sehr häufig die Kombination aus beidem.
- 1:20:00Der Ernährungspart findet dann häufig statt mit einer Körperanalyse.
- 1:20:03Also wir haben so eine Inbody-Analyse bei uns und da stellst du dich wie drauf und dann sieht man wirklich dein Muskelgehalt, dein Körperfettgehalt und hat mal schwarz auf weiß, worüber wir überhaupt reden bei dir.
- 1:20:14Und das ist immer so eine ganz gute Basis, um anhand dessen auch zu wissen, was ist jetzt eigentlich passiert innerhalb der Monate?
- 1:20:21Wie haben wir uns bewegt?
- 1:20:22Wie viel Fett haben wir verloren?
- 1:20:23Und so weiter und so fort.
- 1:20:24Weil auch da wollen wir ja sehr strategisch vorgehen und nicht einfach ins Blaue hinaus.
- 1:20:28Und wenn wir die Ernährung dann umstellen, dann gibt es immer so ein Erstgespräch, wo ich wie aufnehme, okay Kevin, was ist so dein Alltag?
- 1:20:36Kochst du eben für dich alleine?
- 1:20:38Habt ihr noch Kinder?
- 1:20:39Du und deine Freundin?
- 1:20:40Esst ihr zusammen eure Mahlzeiten oder getrennt?
- 1:20:42Bist du hier, hast du hier eine Küche und machst deinen Lunch selber oder gehst du schnell nach unten und holst dir was im Mikro, sodass wirklich ein Ernährungsplan ist, der für dich funktioniert und auf dich zugeschnitten ist.
- 1:20:53Und mir ist auch ganz wichtig, dass dieser Ernährungsplan ist wirklich, und da sind die Leute auch immer sehr überrascht, ist extrem nachhaltig.
- 1:21:00Und die Nachhaltigkeit kommt daher, dass da auch ein Stück Schokolade vielleicht draufsteht und sogar das Glas Wein oder Bier, was auch immer du gern trinkst, wenn du es suchst.
- 1:21:06Wirklich?
- 1:21:08Ja, logisch.
- 1:21:09Also ich meine, ich werde dir das nicht streichen, weil in deinem Leben wird es sehr wahrscheinlich noch ein Glas davon geben.
- 1:21:14Also müssen wir jetzt schon lernen, wie du das sinnvoll integrierst.
- 1:21:17Voll, unbedingt.
- 1:21:19Unbedingt.
- 1:21:19Also weißt du, ich streiche nichts.
- 1:21:21Und ich frage dich auch immer, was sind so Dinge, die du wirklich, wirklich vermissen würdest?
- 1:21:24Worauf willst du nicht verzichten?
- 1:21:26Und das kommt dann in diesen Plan rein.
- 1:21:27Weil früher oder später...
- 1:21:29isst du es eh wieder.
- 1:21:31Logisch.
- 1:21:31Unbedingt.
- 1:21:32Also weißt du, sonst ist es nicht nachhaltig und das sind immer diese Dinge, die dazu führen, dass sie kommen und sagen, es war immer Jojo.
- 1:21:39Logisch ist es Jojo, wenn du damit dann wieder aufhörst.
- 1:21:41Wir wollen es ja nachhaltig umstellen, sodass es dein Leben lang funktioniert.
- 1:21:45Naja, und mit diesem Ernährungsplan gehst du dann eigentlich und versuchst dem nachzugehen und einen Monat so dich zu ernähren.
- 1:21:52Und dann bist du in einem Kaloriendefizit und das Defizit errechne ich dir natürlich genau und erkläre dir, warum das Defizit so und so ist.
- 1:21:58Und in diesem Monat kommst du eigentlich immer mit Fragen auf mich zu.
- 1:22:02Das heißt, du rufst mal an, wenn irgendwas nicht stimmt oder schickst ein WhatsApp.
- 1:22:04Manchmal schicken sie auch aus dem Supermarkt so Bilder.
- 1:22:06Was soll ich jetzt nehmen?
- 1:22:08Ich bin so...
- 1:22:09was auch immer du Lust hast, die sind alle okay, die Produkte, nimm einfach irgendwas.
- 1:22:14Und dann kommen sie dann nach einem Monat wieder und dann machen wir wieder die In-Body-Analyse und gucken uns gemeinsam an, okay, hat das so funktioniert, wie wir wollten?
- 1:22:23Warum oder warum nicht?
- 1:22:25Und das funktioniert eigentlich wirklich mega, mega gut.
- 1:22:28Das ist...
- 1:22:33Let's talk money.
- 1:22:34Jetzt möchte jemand das mit dir machen und hat wirklich Lust, ein Investment in seine Gesundheit zu machen.
- 1:22:43Mit was muss man rechnen?
- 1:22:45Wo bewegen wir uns ungefähr?
- 1:22:46Wo fängt es an?
- 1:22:47Das hängt natürlich sehr davon ab, was du möchtest.
- 1:22:50Wenn du so ein Grundpaket von Training und Ernährung haben möchtest und die meisten plus minus drei Monate sind sie da.
- 1:22:58Plus minus für das Projekt, das Ernährungsprojekt.
- 1:23:01Da musst du so ungefähr mit 1'700 rechnen.
- 1:23:04Ganz ehrlich, für ein eigentlich...
- 1:23:08kein Investment, wenn man sagt, es geht um meine Gesundheit.
- 1:23:12Und was man in drei Monaten lernen kann, für 1'700 Franken bei euch, bei dir.
- 1:23:18kann dir das ganze Leben lang helfen, um wieder in die Knie zu gehen, nicht, wenn du umgehst, etwas zu brechen.
- 1:23:27Absolut.
- 1:23:28Die Leute wissen halt wirklich über Ernährung sehr, sehr wenig.
- 1:23:32Und das ist mir so wichtig, ihnen auch beizubringen, mal selber zu denken.
- 1:23:36Beschäftige dich mit dem Nahrungsmittel.
- 1:23:38Dann weisst du, wie viele Kalorien die Avocado hat.
- 1:23:41Und gehst nicht einfach am Sonntag brunchen und sagst, ich habe das gesunde Avocado-Brot gegessen.
- 1:23:46Ich bin so...
- 1:23:47Kalorien hat das denn?
- 1:23:48Du hast keine Ahnung.
- 1:23:49Und dann kommen sie plötzlich und sind vollkommen schockiert, wenn sie mal ihren Food tracken und sehen, oh mein Gott.
- 1:23:56Und ich finde eben auch, weißt du, für mich jetzt gerade als Mutter, ich finde es so wichtig, meinen Kindern auch das zu erklären.
- 1:24:02Weißt du, meine Kinder wissen, was sind Kohlenhydrate, was sind Proteine, was sind Fette.
- 1:24:07Was macht das mit deinem Körper?
- 1:24:09Nicht, weil ich sie zum Durchdrehen bringen will und in irgendeinen...
- 1:24:13Sondern es ist einfach Knowledge.
- 1:24:14Ja.
- 1:24:14Absolute Knowledge und das sollen sie lernen und wissen, wie ich ihnen auch über jedes andere Ding Sachen beibringe, die ich selber weiss Wenn du heute irgendwie auf TikTok oder auf Instagram gehst, du hörst ja alles, jede Diät wird auseinandergenommen und das ist die Beste und das darfst du ja nicht machen das ist gut und wenn du das machst bist du wahrscheinlich morgen in der Kiste es gibt ja wirklich alles gut Auf was sollen wir hören?
- 1:24:44Auf mich.
- 1:24:47Hey, nein.
- 1:24:47Also im Endeffekt ist es wirklich eigentlich ganz einfach.
- 1:24:51Ich verstehe es total.
- 1:24:52Es gibt wirklich diese zig Diätmythen und es sind wirklich einfach Mythen, die nicht stimmen.
- 1:24:56Was du wissen musst, ist, isst dein Protein und hab deine Kalorien im Griff.
- 1:25:01Das sind die zwei Sachen.
- 1:25:03Fertig auch so.
- 1:25:04Ein Thema, das in letzter Zeit auch natürlich, ich würde mal sagen, in den letzten intensiv sechs Monate ein weiser Gesprächsthema ist,
- 1:25:14In unserer Debatte wahrscheinlich noch etwas länger, aber ist die Abnehmspritze.
- 1:25:19Es hat angefangen mit Osempic, das war der, der wirklich bekannt wurde.
- 1:25:25Dann sind andere gekommen mit Mundjaro, Vigovi und jetzt sind wir bei Retta.
- 1:25:31Hast du Klienten, Klientinnen, die sagen, hey, ich würde gerne hier nachhelfen mit so etwas, soll ich das in Erweckung ziehen?
- 1:25:38Mhm.
- 1:25:41Wenig, die kommen natürlich dann nicht zu mir, aber ja auch, beziehungsweise ich hatte häufig den Case andersrum, dass meinen Klienten von ihren Ärzten gesagt wurde, so jetzt musst du die Spritze nehmen, weil du gesundheitlich an einem Punkt bist, wo es nicht mehr geht und sie wollten es nicht und sind deswegen zu mir gekommen.
- 1:26:00Okay.
- 1:26:01Oh.
- 1:26:02Und mit denen habe ich mega die Erfolge und das ist natürlich ultra schön, auch für sie.
- 1:26:08Also das sind so meine Lieblings-Cases, weil die sind natürlich so dankbar, dass sie dem ausweichen konnten, diese Spritze nicht nehmen mussten.
- 1:26:16Ja.
- 1:26:17Und andersrum habe ich auch aber sehr, sehr wenig.
- 1:26:20Also weißt du, das ist so, die sind dann eigentlich in der Regel nicht bei mir und ich verurteile niemanden, der das macht.
- 1:26:27Überhaupt nicht.
- 1:26:28Ich finde jedem das seine.
- 1:26:30Mein Problem damit sind eigentlich zwei Sachen.
- 1:26:33Und zwar ist das eine natürlich die Nachhaltigkeit, weil wenn du nebenbei nicht trotzdem auf deine Ernährung schaust und lernst, ist es eben nicht nachhaltig.
- 1:26:40Und du verlierst wirklich Muskulatur dadurch.
- 1:26:43Ja.
- 1:26:43Recht stark.
- 1:26:44Ja.
- 1:26:47Und das bringt dich dann eben langfristig auch nicht weiter.
- 1:26:51Nein, also jeder, der das in Erweckung zieht, um so eine Abnehmspritze zu nutzen, muss sich bewusst sein, wir reden hier jetzt nur von 1,5 Gramm.
- 1:27:00Also jetzt musst du raufschrauben.
- 1:27:01Absolut.
- 1:27:02Weil eben die Muskulatur geht flöten.
- 1:27:05Absolut.
- 1:27:06Geht flöten.
- 1:27:06Ja, wirklich.
- 1:27:07Und eben, das haben wir auch schon gesehen in Cases und das ist wirklich alles andere, was du willst.
- 1:27:15Aber es gibt Cases, wo...
- 1:27:19Es liegt nicht an der Ernährung, aber da ist was Mentales, was dich wie blockiert.
- 1:27:25Und aus den mentalen Gründen neigst du dazu zu essen.
- 1:27:29Da hast du wie eine Essstörung in die Richtung.
- 1:27:31Und die kannst du natürlich dadurch wie lösen.
- 1:27:36Also dann hast du eben den Appetitverlust, nimmst dadurch ab und hast das Problem gelöst, wenn auch nicht nachhaltig.
- 1:27:42Dazu muss dann halt trotzdem Ernährungscoaching kommen und Training.
- 1:27:45Wunderbar, danke.
- 1:27:48Spannend.
- 1:27:48Auch deine Sicht aus einer professionellen Sicht, aus einer Ernährungsberatung.
- 1:27:53Musstest du das auch studieren?
- 1:27:55Hast du neue Sachen gemacht?
- 1:27:56Also ich habe alles selbst studiert.
- 1:27:58Logischerweise das schon.
- 1:28:00Aber ich habe mein Wirtschaftsstudium und kein Ernährungsstudium mehr daran gehängt.
- 1:28:05Unglaublich.
- 1:28:09Wie geht es weiter mit Possible?
- 1:28:11Was sind eure Ziele?
- 1:28:12Was siehst du?
- 1:28:14Wünsche?
- 1:28:18Gute Frage.
- 1:28:19Also, hey …
- 1:28:23Ich bin mega happy da, wo wir jetzt sind, so auf dem Weg, wo wir jetzt sind.
- 1:28:27Ich finde es mega cool, was wir geschaffen haben in den letzten paar Jahren, auch eben mit diesen kleinen Gruppen, mit wirklich so unserer kleinen Possible Family, die wir gegründet haben.
- 1:28:37Was ich noch sehe für die Zukunft, sind tatsächlich ein paar mehr Produkte, die wir einführen könnten.
- 1:28:43Das ist immer so etwas, was mir hier oben so schwebt.
- 1:28:45Also nicht nur andere Geschmäcker, sondern wirklich andere Produkte.
- 1:28:50Wir gehen in Richtung...
- 1:28:52Also so ein Müsli wäre mal eine Idee gewesen.
- 1:28:56Hätte ich mir etwas wünschen?
- 1:28:57Ja, bitte.
- 1:28:58Unbedingt.
- 1:28:58Ich bin sehr offen für Wünsche.
- 1:29:00Ein feines, gutes Proteinpulver.
- 1:29:04Oder Schweizer?
- 1:29:04Genau, das eben auch.
- 1:29:06Das ist mega geil.
- 1:29:07Das sage ich eben auch schon lange.
- 1:29:08Da sind wir immer am Diskutieren, weil er immer sagt, es gibt Millionen.
- 1:29:12Es gibt Millionen.
- 1:29:13Millionen.
- 1:29:14Es gibt mega viel.
- 1:29:15Aber ich fände eben mega cool, unsere Flavors eben genau gleich, was die Prosperige-Flavors als Proteinpulver-Flavors sind.
- 1:29:22Was nutzt du denn für das Protein?
- 1:29:23Gar keins.
- 1:29:24Hast du keinen Proteinpulver?
- 1:29:26Mega selten.
- 1:29:27Oh mein Gott.
- 1:29:27Mega, mega selten.
- 1:29:29Also wir haben die von Prozzis alle zu Hause und wenn überhaupt, tue ich ein bisschen in den Magerquark.
- 1:29:36Krass.
- 1:29:36Aber ich komme voll easy auf mein Protein ohne Proteinpulver, ehrlicherweise.
- 1:29:40Und der Dario nimmt das von Prozzis und switcht immer mal.
- 1:29:43Ich weiss gar nicht, welches er momentan hat.
- 1:29:45So ein Coffee, glaube ich.
- 1:29:46So ein Coffee, was er noch mischt mit irgendeinem Vanilla oder so.
- 1:29:50Naja.
- 1:29:52Nein, ich habe schon sehr viel in das.
- 1:29:55Ja, die meisten.
- 1:29:56Und das ist ja auch voll okay.
- 1:29:57Why not?
- 1:29:58Ja, ich liebe es.
- 1:30:00Eben.
- 1:30:00Und ich habe es eben nie gern gehabt.
- 1:30:02Ich habe noch keins gefunden, wo ich wirklich gesagt habe, das liebe ich pur.
- 1:30:06Sondern dann mit einem Espresso-Stott oder so geht es.
- 1:30:09Aber es ist jetzt nicht so, ich freue mich drauf.
- 1:30:12Aber das wäre mega lässig.
- 1:30:13Das fände ich auch mega cool.
- 1:30:14Das wäre mega gut.
- 1:30:15Eben.
- 1:30:16Darüdei.
- 1:30:16Eben.
- 1:30:17Das wäre so ein Projekt sicher.
- 1:30:20Und sonst, hey, noch mehr.
- 1:30:22Ich kann mir sehr wohl Wachstum vorstellen bei uns.
- 1:30:25Aber das sind so Themen, wo der Dario und ich natürlich am Besprechen sind und am Reden, in welche Richtung wir uns vorstellen können zu wachsen.
- 1:30:32Wer auch sich wie weiterentwickeln möchte.
- 1:30:34Ich glaube, das ist eben, wie ich gesagt habe, an der Selbstständigkeit natürlich das Schöne, dass jeder von uns auch sagen kann, hey, ich habe jetzt Lust, mich mal in die Richtung zu entwickeln und ich probiere das jetzt einfach mal.
- 1:30:45Mega spannend.
- 1:30:46Also auf jeden Fall, wir können noch viel von euch erwarten.
- 1:30:49Hoffentlich sehen wir bald auch mal andere, weitere Produkte, neue Produktkategorien, was mega toll wäre.
- 1:30:58Und sonst alle, die Interesse haben und sagen, «Hey, ich möchte nicht ASAP, aber ich möchte meine Traumfigur, ich möchte gesund werden, ich möchte meine Ernährung und meinen Sport in den Griff bekommen.»
- 1:31:13und mich lösen von diesen Gedanken von «Ich muss sechsmal in der Woche im Gym sein, wenn ich das nicht mache, bin ich nicht gesund».
- 1:31:20Lösen von dem, es geht auch mit zwei oder drei Mal, wenn du es richtig machst und deine Ernährung umstellst.
- 1:31:24Wenn ihr da Leute braucht, die euch an die Hand nehmen, meldet euch.
- 1:31:31Sie sind da.
- 1:31:32Wir müssen alles verlinken auf jeden Fall.
- 1:31:33Wir sind schon über eineinhalb Stunden dran.
- 1:31:36Wow, hat sich gar nicht so angefühlt.
- 1:31:39Zeit fliegt.
- 1:31:39Wir sind aber noch nicht ganz fertig.
- 1:31:41Also.
- 1:31:41Vielleicht kann noch so eine Schnellfeuerrunde... Oder haben wir alles... Weisst du, ich muss schon schauen, ob ich da... Vor allem die Notizen, was für Sachen ich ansprechen will.
- 1:31:50Aber ich glaube, wir haben da sehr, sehr viel bereits angeschaut.
- 1:31:56Ich habe mehr angeschaut, als ich hier aufgeschrieben habe.
- 1:31:59Wegen dieser Geschichte, die fast emotional war.
- 1:32:06Gut.
- 1:32:07Bist du bereit für die Schnellführung?
- 1:32:09Ich weiss es nicht.
- 1:32:10Ja klar.
- 1:32:13Also.
- 1:32:15Super.
- 1:32:17Also.
- 1:32:19Crunchy Chocolate oder Raspberry Crisp?
- 1:32:21Crunchy Chocolate.
- 1:32:22Logisch.
- 1:32:24Dein guilty pleasure beim Essen?
- 1:32:29Oh, mein guilty pleasure.
- 1:32:31Senf gilt als guilty pleasure.
- 1:32:35Ich mag es einfach nicht, aber ich glaube, es ist fast schon das gesündeste von allen.
- 1:32:41Okay, dann sage ich etwas anderes.
- 1:32:43Aber nicht beim Essen.
- 1:32:45Aber so ein feiner Champagner ist schon mein guilty pleasure.
- 1:32:50Bubbles gehen immer.
- 1:32:51Ja, trinkst du ab und zu gerne ein Gläschen?
- 1:32:55Ich nie.
- 1:32:56Das ist doch klar.
- 1:32:57Never ever.
- 1:32:58Doch, voll sicher.
- 1:33:00Ich glaube schon seit neun Jahren.
- 1:33:03Keinen Schluck Alkohol?
- 1:33:05Wirklich?
- 1:33:05Das wusste ich gar nicht.
- 1:33:07Wie crazy bist du denn?
- 1:33:08Ja, gar nicht.
- 1:33:13Stell dir vor, mit Alkohol.
- 1:33:14Ja, wirklich.
- 1:33:20Was würdest du heute Lela im Büro sagen?
- 1:33:27Trau dich und geh deinen Weg.
- 1:33:28Folg deiner Intuition.
- 1:33:30Dein Bauch hat wirklich recht.
- 1:33:31Schön.
- 1:33:33Mega schön.
- 1:33:36Jetzt kommt der
- 1:33:39für mich eine sehr emotionale Frage.
- 1:33:41Und ich möchte, dass du für die Antwort, die du mir gibst, dass du wirklich schnell in dich hineingehst.
- 1:33:46Dass du es wirklich kurz überlegen musst, wie du antworten musst, weil das ist eine sehr wichtige Frage.
- 1:33:54Vor allem, weil es auch entscheidet, wie der Podcast jetzt noch weiter endet.
- 1:34:00Ananas auf der Pizza.
- 1:34:01Hahaha.
- 1:34:10Soll ich sagen ja oder nein?
- 1:34:12Also eigentlich gibt es nur eine Antwort.
- 1:34:14Ich weiss, was die Antwort sein müsste.
- 1:34:19Okay, ich sage nein, Kevin.
- 1:34:21Aber was meinst du?
- 1:34:24Ich esse sehr selten Pizza und wenn, dann esse ich egal welche.
- 1:34:28Einfach ohne Ananas?
- 1:34:30Okay, okay, okay.
- 1:34:33Aber wenn meine Kinder Pizza Hawaii bestellt haben und es noch ein Stück hat... Dann tust du die Ananas weg?
- 1:34:41Okay.
- 1:34:42Es gibt für alles Lösungen, wie du merkst.
- 1:34:45Es gibt... Ich nehme sie angeekelt zur Seite.
- 1:34:48Das finde ich gut.
- 1:34:49Oder?
- 1:34:50Das finde ich gut, ja.
- 1:34:51Das finde ich gut.
- 1:34:51Danke vielmals für das.
- 1:34:55Auch wenn ich merke, dass es nicht ganz ehrlich war.
- 1:34:57Voll ehrlich.
- 1:34:59Nein, zu 100%.
- 1:35:00Ah ja, gut.
- 1:35:00Dann ist gut.
- 1:35:01Nein, schau, ich bin ja so ein Mensch, ich sage, es gibt keine Richtung falsch.
- 1:35:05Aber in dem Fall schon.
- 1:35:06Es gibt zwei Sachen, die gibt es richtig und falsch.
- 1:35:09Und das ist so Cappuccino nach der Elfe.
- 1:35:13Sorry.
- 1:35:15Ich spüre den Italiener.
- 1:35:17Durch und durch.
- 1:35:17Da ist er plötzlich Italiener.
- 1:35:19Bitte, nein.
- 1:35:21Und das Ananas auf der Pizza.
- 1:35:22Das sind einfach so Sachen, die man...
- 1:35:24Das sind so Kulturfragen.
- 1:35:26Und bei Kulturfragen muss es einfach ein Ja und Nein geben können.
- 1:35:30Aber so ein Gläschen Wein, ist das nicht auch eine Kulturfrage bei den Italienern?
- 1:35:33Hey, voll.
- 1:35:34Voll.
- 1:35:34Absolut.
- 1:35:35Und ich finde, wie ist ultra fein.
- 1:35:37Ich finde, wie mega lässig.
- 1:35:39Ich finde den Alkohol dahinter nicht lässig.
- 1:35:44Love it.
- 1:35:46Disziplin oder Motivation?
- 1:35:48Disziplin.
- 1:35:49100%.
- 1:35:50Schlagt immer.
- 1:35:51Definitiv.
- 1:35:52Motivation ist so...
- 1:35:53Kommt und geht.
- 1:35:54Definitiv.
- 1:35:56Eine Übung, die alle hassen, aber du liebst?
- 1:35:59Bulgarian Split Squats.
- 1:36:00Love them.
- 1:36:02Wirklich?
- 1:36:03Ja, wirklich.
- 1:36:04Finde es richtig gut.
- 1:36:05Richtig gut.
- 1:36:08Ja.
- 1:36:08Ja, ja.
- 1:36:09Was willst du machen?
- 1:36:10Ist halt einfach so...
- 1:36:16Ein Moment, wo du selbst von dir sagst, dort war ich einfach mittelmässig.
- 1:36:20Sonst bin ich immer so top, top, top, aber dort war ich mittelmässig.
- 1:36:27Ui.
- 1:36:30Weiss nicht, beim Abi vielleicht.
- 1:36:34Hast du das Abi gemacht?
- 1:36:35Ja.
- 1:36:37Abitur ist so wie in der Schweiz, wenn das das Gimmiabschluss ist.
- 1:36:41Ja genau, Gimmiabschluss.
- 1:36:45Ja, da war ich mittelmässig.
- 1:36:48Doch, das kann man so sagen.
- 1:36:49Ist gut, das ist schon sehr viele Jahre her.
- 1:36:51Eben.
- 1:36:51Kann man vergessen, so zu sagen.
- 1:36:59Welche Gewohnheit hat dich am meisten verändert?
- 1:37:06Das Krafttraining, ganz sicher.
- 1:37:10Definitiv.
- 1:37:11Die Regelmässigkeit im Krafttraining.
- 1:37:17Was lernst du heute von den Kindern?
- 1:37:20Oh, viel.
- 1:37:22Unterschiedliche Dinge von meinen Kindern.
- 1:37:24Also von dem einen lerne ich definitiv Geduld.
- 1:37:28Der ist mein kleiner Butter.
- 1:37:30Und der sagt mir immer so Sachen, wo ich so, ja genau, du hast recht.
- 1:37:34Ja, voll.
- 1:37:35Er erstaunt mich wirklich manchmal.
- 1:37:38Und er sagt krasse Sachen.
- 1:37:41Und der andere ist so das Spiegelbild von mir selbst.
- 1:37:44Da sehe ich mich selbst drin und habe dann auch erst, also ich meine, es wurde mir nicht diagnostiziert, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich ADHS habe.
- 1:37:52Das weiß ich erst, seitdem er da ist.
- 1:37:55Und er so aufgeregt ist.
- 1:37:57Da merke ich manchmal so,
- 1:37:59Er spiegelt mich so.
- 1:38:00Und das ist eben lustig, sein eigenes Spiegelbild zu sehen und bringt mir dann auch viel mehr Geduld.
- 1:38:06Schön.
- 1:38:06Ja.
- 1:38:07Mega schön.
- 1:38:11Wenn du für eine Sache heute richtig fest dankbar bist, ist es was?
- 1:38:18Für meine Familie.
- 1:38:19Und dazu gehören auch meine Freunde.
- 1:38:21Meine Familie ist wirklich so meine liebsten Menschen.
- 1:38:25Mega dankbar.
- 1:38:26Ganz, ganz schön.
- 1:38:27Mhm.
- 1:38:31Wenn morgen alles weg wäre, mit was würdest du wieder starten?
- 1:38:37Mit meinem Hirn.
- 1:38:38Jetzt würde Sarah lachen, weil ich Hirn sage, statt Hirn.
- 1:38:43Hey nein, ich würde wahrscheinlich genau das gleiche machen, was ich jetzt gerade mache, ganz ehrlich gesagt.
- 1:38:49Also ich, das ist voll meine Passion, was ich mache.
- 1:38:52Und solange ich das machen darf, würde ich das gleiche nochmal machen.
- 1:38:56Also wenn es geht, nicht mehr zurück ins Büro.
- 1:38:59Never ever.
- 1:39:00Ich könnte niemals den ganzen Tag am PC sitzen.
- 1:39:02Das geht nicht mehr.
- 1:39:03Ja, I see.
- 1:39:06Zu der letzten Frage vom Podcast von der Schnellführerrunde.
- 1:39:10Und zwar der Podcast heisst Momentum.
- 1:39:13Was heisst Momentum für dich?
- 1:39:17Momentum heisst für mich, Chancen nutzen, wenn sie kommen.
- 1:39:21Und das sind manchmal Entscheidungen zu treffen, die vielleicht, und das habe ich in meinem Leben häufig gemacht, die vielleicht auf dem Papier gerade wirken, als seien sie falsch.
- 1:39:31Und dein Bauch sagt dir aber ganz klar, doch, mach das jetzt.
- 1:39:35Und dem nachzugehen ist für mich Momentum.
- 1:39:39Sehr, sehr schön.
- 1:39:41Love that.
- 1:39:42Mega schön.
- 1:39:44Das ist deine Kamera.
- 1:39:45Wenn du jetzt noch etwas möchtest den Leuten sagen, die da am Zuhören sind, ist jetzt die Gelegenheit.
- 1:39:52Ich würde den Leuten mit auf den Weg geben, dass sie sich viel mehr selbst zutrauen.
- 1:39:57Ich glaube, häufig denken wir, wir können gewisse Dinge nicht, die wir eigentlich wirklich ganz einfach machen könnten.
- 1:40:03Und das ist so etwas, was das Krafttraining uns auch beibringt.
- 1:40:06Du probierst etwas, das klappt nicht.
- 1:40:08Du probierst es nochmal und plötzlich geht es.
- 1:40:10Und dadurch gewinnen wir wirklich Selbstvertrauen.
- 1:40:12Und es geht nicht darum, so stark wie möglich zu werden, sondern wirklich ein Leben zu führen, in dem wir uns einfach wirklich stark fühlen.
- 1:40:22Ganz schöne Schlussworte.
- 1:40:24Danke.
- 1:40:25Und bevor ich zum Schlusswort komme, ein Dankenswort an dich.
- 1:40:31Und zwar, ich sage immer, Zeit ist ein wertvolles Stuggen, das wir haben.
- 1:40:34Und dass du dir Zeit genommen hast, um bald ein Dreiviertelstunde mit mir über dein Leben zu sprechen, über deine Ups und Downs und was sie gemacht haben, wo es mal schwierig war, wie dein Mindset dir geholfen hat, wie deine Partnerschaft dir geholfen hat.
- 1:40:51wie Sport und aber auch der Wille, nicht aufzugeben, euch vorantrieben hat, war wunderschön.
- 1:41:00Ich nehme mir wirklich sehr viel von diesem Gespräch mit und ich danke dir für deine Zeit unglaublich fest.
- 1:41:05Ich glaube, du bist eine ultra starke Frau.
- 1:41:07Und ich kann mich noch erinnern, ich glaube, sie war in Morgode.
- 1:41:13Vor ein paar Jahren hatte ich einen Ausflug mit der FI.
- 1:41:16Genau.
- 1:41:17Wir haben uns random getroffen.
- 1:41:19Wir haben uns einfach in Margo getroffen.
- 1:41:20Und ich so, krass, was für eine coole Frau.
- 1:41:23Und ich wusste, was ihr mit Possible macht.
- 1:41:28Und dass man sich nach so vielen Jahren wieder mal sieht.
- 1:41:31Ich bin richtig begeistert von euch.
- 1:41:32Ihr macht das so super.
- 1:41:34Danke.
- 1:41:34Und danke dir auch.
- 1:41:35War mega cool.
- 1:41:36Die Zeit ist verflogen.
- 1:41:37Hey, wirklich.
- 1:41:38Ich habe mich gelogen.
- 1:41:38Mega cool.
- 1:41:39Danke vielmals.
- 1:41:39Danke dir.
- 1:41:40An dieser Stelle auch danke dir.
- 1:41:41Danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum.
- 1:41:43Dein Podcast, der inspirierende Menschen, inspirierende Geschichten erzählt.
- 1:41:47Und du weisst, wie das Game funktioniert, aber keine Angst, ich erkläre es dir sehr gerne.
- 1:41:51Hier unten hat es einen Knopf, der heisst «Abonniere».
- 1:41:53Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal passiert.
- 1:41:57Vor allem, wenn du die kleine Glocke nebenan drückst, wirst du sogar benachrichtigt, wenn eine neue Podcast-Idee von Leila aufgeschaltet wird.
- 1:42:06Fragen zu deiner Ernährung und zu Sport.
- 1:42:09Bitte melde dich unbedingt bei ihnen.
- 1:42:10Sie sind ein mega Power Couple und sie können dir auf deinem Weg auf jeden Fall helfen.
- 1:42:16Darum alles Gute, bis zum nächsten Mal.
- 1:42:18Dein Kevin Kellermazza.