Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 011 Saturn in der Astrologie - Übeltäter oder Unterstützer - Folge 2: Häuser 4-6 / mit Ernst Ott
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- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zum zweiten Teil unserer Serie über Saturn in den Häusern. Ich begrüße ganz herzlich Ernst Ott, Astrologer, Paro-Experte und Autor. Und wir steigen, würde ich mal sagen, gleich ins Thema ein. Wir haben in der letzten Ernst Ott: Hallo? Petra: Aufzeichnung bereits die Häuser 1, 2 und 3, also alles was der eigene auftreten, was das eigene Genuss- und Wertesystem und was das Thema Kommunikation und Bildung anbelangt besprochen. Und wir gehen mal gleich weiter in die nächsten Häuser. Und als Grundvoraussetzung dazu hatten wir gesagt, gerade Saturn wird oftmals ein bisschen als reglementierend und einengend empfunden. Und genau da wollen wir raus, um zu sagen, wie kann uns Saturn eigentlich unterstützen? und welche Anregungen gibt er dafür? Das war es von mir. Lieber Ernst, up to you! Starten wir doch mit dem Haus 4 und Saturn, was seine Bedeutung darin ist. Ernst Ott: Also wenn wir uns jetzt einen Menschen vorstellen, der mit Saturn im vierten Haus geboren ist, das ist ein besonderer Ort im Horoskop, das Heimatnest, Haus der Gefühle. Jeder Mensch braucht irgendwo ein Stück Wohlfühlen, Stück Nähe, ein Zuhause, ein Heimatnest. Und die Planeten im vierten Haus helfen uns dafür zu sorgen, dass es uns auf unsere Art dabei gut geht. Jeder braucht was anderes, ⁓ gute Gefühle oder Nähe zu empfinden. Saturn ist die Fähigkeit aus Erfahrung zu lernen. Das heißt, mit der Zeit sich immer besser einzurichten, immer klarer zu wissen, was ich wirklich brauche. und ist auch die Fähigkeit, nichts zu sagen, was im vierten Haus oft eine Gefahr ist. Ach, ich habe Bedürfnisse, wer befriedigt mich denn? Wo hängen ein paar Mutterbrüste, wo ich dran saugen kann? Ich habe es opfer, weil wir dann so bisschen wie zu kleinem Kind, psychologisch. Und Saturn hat... eben die Fähigkeit zu sagen, Moment, ich bin kein kleines Kind mehr, ich habe schon ein paar Erfahrungen, ich habe schon viele gute Erfahrungen vom Wohlbefinden, Gefühl gemacht, viele Erfahrungen von Frustration. Ich brauche nicht unbedingt jemand anderes dazu, ich sorge dafür, dass ich auf meine Art gute Gefühle habe. Wenn ich das Bedürfnis habe nach Nähe, suche ich mir jemanden, den ich auch bisschen überprüft habe. Dass jemand es dir wirklich Nähe gibt oder der nur an einem saugt oder der einem nur so symbiotische Nähe gibt. Also es ist ein erwachsener Umgang mit den kindlichen Bedürfnissen, nun so weit kindlich positiv meinen. Petra: Das ist sehr spannend, genau dieser erwachsene Umgang in dem Haus, in dem ja dieses mütterliche, kindliche, kokor, geborgen sein, wo man eigentlich rausgeht aus dem Erwachsensein und auch noch gar nicht drin ist, eigentlich bewusst reingezogen wird. Ernst Ott: Die Saturn hat ja mit dem Element Erde zu tun, einfach von seinem Planetencharakter her, egal in welchem Zeichen oder Element er steht. Dieses Geerdete, das ist schon was sehr Schönes. Wenn jetzt zum Beispiel die Herkunftsfamilie oder sonst irgendwelche familiären Verhältnisse, Frustrationen oder auch Negatives passiert oder wie auch immer. Leider, Gefühle gemacht hat, mit Nähe, mit geliebt werden. Ein Kind wird ja geliebt, ohne irgendwas zu leisten, sondern nur für sein Sein, weil du unser Kind bist, gehörst du dazu. Wo das nicht funktioniert hat, ist dann der Planet in Haus 4 zuständig, ⁓ damit vernünftig umzugehen und Saturn sagt, okay, ich weiß, dass ich viele Emotionen hatte in dem Zusammenhang, aber jetzt ist die Frage. Was davon ist jetzt anders zu machen? Was muss ich einfach akzeptieren? Wie geht es weiter? Und dann eben auch dran zu arbeiten, dass man seine Familienthemen wenn nötig aufarbeitet und das dann irgendwie stehen lassen kann. Saturn ist nicht unbedingt das Verwandeln in was Tolles oder darum kämpfen, sondern stehen lassen kann, dann stellen wir es. Wenn ich so darüber denke, ist es ein Energiefresser. Wenn ich anders darüber denke, ist es ein Stück. ist wie es ist. Es war. Ich muss nicht die Leute künstlich hassen. So dieses nicht so über-emotionale, das machen wir, weil ich relativ viele emotionale Wasserkomponenten habe im Horoskop, so eine Krebs und so. Das macht mir immer sehr Eindruck, dass Saturn die Fähigkeit hat. nicht gleich in Tränen auszubrechen oder hinten zu fühlen und zu gucken, ja ist es mir denn sympathisch, sondern es ist wie sie ist. Was mache ich draus? Richten wir uns auf das aufgerichtete Rückgrat des Saturn und dann machen wir das Beste draus. Oder jetzt gründe ich eine Familie und mache da einiges anderes und zwar bewusst und freue mich darüber und freue mich über die Kraft des Erwachsenseins, das da gekommen ist. Oder Liebstehrkunftsfamilie und eventuell Familie. gibt viele andere Möglichkeiten Heimatgefühl aufzubauen, irgendwo zu Hause zu sein, ein Nest zu haben, ein entspannter Raum fürs private Sein, Menschengedanken. Musikrichtungen, in denen ich zu Hause bin. Und ich bin dafür verantwortlich, ob ich die aufsuche, diese Gelegenheiten. Also das ist schon schöner Umgang mit der Bedürftigkeit und dem Gefühlsthema des Menschen. Petra: Du hast eben auch einen Punkt gesagt, ist ganz wichtig. Jeder hat in seiner Jugend Erfahrungen gemacht und hat sie natürlich auch durch die Brille der Jugend oder des Kindes gesehen. Und wenn der Saturn unterstützt, Sachen stehen zu lassen, ist das, ich, als Erwachsener eine unglaubliche Stärke. dass man vielleicht auch sagt, ja, da waren Sachen, die haben mich als Kind in irgendeiner Form, sagen wir mal, genervt oder die haben mir nicht getaucht, aber deswegen muss ich das nicht. in mein Erwachsenenleben, vielleicht sogar in die eigene Familiengründung. Und ich bin kein Opfer meiner Familie, wenn ich erwachsen bin, sondern ich darf auch jetzt wirklich sagen, das war so. Aber ich lasse es dort stehen in dem Kontext, wo es hingehört. Und ich bin ernsthaft genug zu sagen, jetzt überlege ich mir aber, was möchte ich an Umgang, an Nähe oder vielleicht auch, wie du sagtest, Familiengründung. Ich darf meine eigenen Werte definieren. Ist das nicht ein Riesenvorteil, wenn man damit arbeiten kann. Ernst Ott: Absolut, du begeisterst mich von Saturn in Haus 4. Ich bin schon neidisch auf alle, das haben. Petra: Hab ich gerade auch überlegt. weil dann ist es gar nicht dieses, ich bin gefangen oder reglementiert und komme nicht raus, sondern im Gegenteil ein, ich weiß, was damals war. Klar, Eltern-Kind ist eine Abhängigkeitsbeziehung, die ist noch nicht auf Augenhöhe. Aber wenn ich groß bin, dann darf ich das selber definieren. Eigentlich wirklich ein richtiger Vorteil. Ernst Ott: auch die Gefahr, wir wollten in jedem Haus ja die mögliche Schattenseite auch ansprechen. Das hängt ein bisschen zusammen auch mit dem Begriff Schicksal, man oft bei Saturn hört. Es gibt bestimmte Dinge, im Leben mitarbeiten an meinem Leben, die ich nicht willentlich gewollt habe. Die sind mir geschickt. Petra: Ja. Mhm. Ernst Ott: können natürlich von einem ganz esoterischen Standpunkt aussagen. Leute, die sagen, und glaube ich auch ein Stück weit, letztlich ist nichts gegen meinen Willen geschickt, sondern es ist irgendwo gewählt. einer bestimmten Ebene hat es einen Sinn. Gut, aber im konkreten Alltag ist es ja so, dass ... Da ist Saturn wirklich auch eine Möglichkeit, das, was wir gesch... Das habe ich jetzt nicht gewollt, das habe ich nicht bewusst verursacht, das gefällt mir auch nicht. Das läuft jetzt einfach vom Leben von hinzu. Zu sagen, will ich jetzt Opfer eines geschickten Schicksals zu sein? Oder will ich das Schicksal deuten als vielleicht... zu meinem Wohl geschickt oder will ich Herr meines Schicksals sein und sage, dass ist geschehen, so geht es mir damit, was ist zu ändern, wie kann ich es lassen, wenn ich es nicht ändern kann. Also diese Kraft. Und dann halte ich für eine tolle Übung, wenn es gelingt, wie kann ich auch Herr sein meiner Emotionen. meines emotionalen Schicksals, wenn man weint, wenn man traurig ist, wenn man einen Zornesausbruch hat, ist ja nicht vorher ein Entschluss gewesen, lieber Ernst. Das berührt dich jetzt, sei gefälligst traurig, aha, dann bin ich traurig, sondern das passiert mir einfach so, ⁓ darüber zu sagen, aber ich bin Herr meines Schicksals. Und dann gibt es eine individuelle Antwort, wie zuerst einmal erlaube ich mir eine Viertelstunde zu weinen, das wäre eine oder eine andere. Petra: Ja. Ernst Ott: hindert es mich denn? Wo habe ich Macht, etwas zu verändern, dass es in Zukunft mich nicht mehr hindert? Also das ist schon... Petra: Diese Macht ist ja auch was wichtiges. Es ist ja eine Selbstermächtigung für sich. Nicht für oder gegen jemand anderen, sondern ich darf mir das auch zugestehen. glaube, alleine das ist schon ein ganz großer Schritt zu sagen, wenn ich das jetzt nicht mehr möchte, dann darf ich ein Thema, ich darf es beweinen, aber ich darf es auch stehen lassen und ich darf es jetzt auch anders machen. Das ist schon was Großes. Ernst Ott: Und wenn man auf die Art souverän über seine Erfahrungen und sein Schicksal steht, manchmal die Mitmenschen, du bist so hart, du solltest jetzt heulen und das Opfer sein, das wäre bequemer für mich, und dass man das nicht sofort glaubt. Man kann sich ja überprüfen, ob er wirklich ein bisschen hart ist, damit sein eigenen Gefühlen oder ob man sich halt nur Petra: Richtig. Ja, und wie du sagst, ist es bequemer Ernst Ott: schützen will vor Dingen, die die Gefühle verletzen. Saturn ist auch ein Wächter, ein Aufpasser, ein erwachsener Aufpasser. Wie gehe ich mit meinen ⁓ Petra: Sehr, sehr spannend. da ja auch die Wurzeln so in diesem vierten Haus liegen, ist das glaube ich ja auch hier. Man kann sich die Herkunftsfamilie... jetzt erstmal nicht aussuchen, gehen wir mal weg von den esoterischen Standpunkten, aber auch hier zu sagen, ich bin irgendwann in einem Alter, dass ich den Kontakt, ich zu Eltern, zu Heimat, zu Herkunft habe, auch so definieren kann, dass er sich, wenn er es am Anfang nicht getan hat, jetzt für mich gut anfühlt oder gegebenenfalls auch sagen, nein, das hat mir nicht getaugt und ich stehe dazu. glaube auch das ist ja eine ⁓ naturnische Fähigkeit zu sagen, ich muss nicht, weil es sich so gehört, ein Leben lang jedes Jahr an einen Ort fahren oder etwas machen, nur weil es die Tradition, die Wurzeln und alles von mir scheinbar verlangen. Gut, viertes Haus erledigt. Gehen wir mal wieder weiter. Fünfter Haus, ganz andere Energie. Was macht denn ein Saturn im fünften Haus der Säbizirn? Ja, ganz genau. heißt, jetzt bin ich dran. Ernst Ott: Das 5. Haus ist das Haus der Lebensfreude. Er ist dann das Talent, also wenn jemand Saturn in 5 hat, das spezielle Talent, was mir zu meiner Lebensfreude verhelfen kann, wenn ich es nutze. Petra: Aber bestimmt auf seine Art. Ernst Ott: Ja natürlich. Petra: Ja. Ernst Ott: Saturn ist etwas Nachhaltiges. Etwas, was... nur weiß, wo hatte er schon Lebensfreude oder wie viel Lebensfreude gibt es in mir, sondern auch wie ist die entstanden? Gibt es da eine Gesetzmäßigkeit? Saturn will ja immer eine Gesetzmäßigkeit verstehen. Ist das jetzt einfach Zufall, irgendwie bin ich unter fröhliche Leute geraten oder habe ich da selber vielleicht schon eine fröhliche Grundlage gehabt, dass ich zuletzt so richtig Lebensfreude habe? Wie macht man das? Wie entsteht das? ⁓ Und auch nach und nach verschaffe ich mir, wenn ich das Gefühl habe, habe eine Woche lang nur nützlich gelebt. Wie kann ich jetzt endlich? umschalten auf Vitalität, Kreativität, Lebensfreude, diese ganzen schönen Begriffe des fünften Hauses. Natürlich ist Saturn in Haus 5 die beste Konstellation, um kreativ zu sein, für jemand, der Saturn in 5 hat. Die Horoskopkonstellation ist immer die beste für einen selber, für den individuellen Gesamtzusammenhang. Jemand mit Saturn in Haus 5, sagt, Petra: outside. Okay, ja. Ernst Ott: Ich hätte im fünften Haus lieber Jupiter oder Sonne. Tut sich kein Gefallen. Weil im Zusammenhang mit dem Gesamthoroskop ist die gegebenen Konstellation, also Anlage als Potenzial, die beste. Also mein Weg zur Kreativität geht über Schritt für Schritt. Ich arbeite dran. Geht über eine gute Merkfähigkeit. kreativ leben hat viel viel zu tun mit mit mit Erfahrung also wenn es eine künstlerische oder in bengen sind kreative Tätigkeit ist das ist das ist eben nicht nur naturbegabung sondern muss ein bisschen üben ein bisschen machen ein bisschen erfahrungen sammeln das zu wissen und von daher sein Jugendwerk nicht dauernd zu vernichten, sondern zu sagen, interessante Stufen, ich entscheide jetzt, ob ich das in der Schublade lasse oder nicht. Also das ist ein Weg zur Kreativität, der nicht einfach auf den Kuss der Musen hofft, oder es ist nicht da und ich bin ein Opfer, sondern ich mache das, es ist mein Weg. Und ich entscheide auch, welche Party mir gut tut und welche nicht. Das ist auch so, Haus 5 feiert und so, Mann feiert. meine Partnerin feiert so, wie feiere ich, was ist meine Art, wo habe ich ein Gefühl von Ernst Otter feiert, also wenn ich jetzt Saturn in Haus 5 hätte, der Regel, wenn man ein etwas wertenderes Astrologiebuch aufschlägt, steht, Haus 5 ist die Bühne, die Fähigkeit sich zu zeigen. Und Saturn in Haus 5 ist eine schlechte Fähigkeit sich zu zeigen, weil man nämlich gehemmt ist. Petra: ⁓ Ernst Ott: was jeder Erfahrung widerspricht. Auch die glänzendsten Showmaster haben vorher eine komische Hemmung und ein Lampenfieber und die machen einfach was draussen. Wie gehe ich auf die Bühne, mit welchem Inhalt ist wichtig? Wenn mich einer einfach rausschubt und sagt, hey, mach mal auf Helle, Helle, dann ist es nicht meine Art, die Bühne zu gehen. Aber ich habe etwas zu sagen, habe etwas zu bieten, ich kann etwas, das mache ich gern, das teile ich mit Leuten. Gut. Petra: Ja. Ich glaube, der Saturn hat dort auch gar nicht den Anspruch, es jedem recht machen zu wollen auf der Bühne, sondern sucht sich lieber die Fachbühne und sagt, da bin ich safe und das ist das, was mich auch wirklich antriggert und dafür gehe ich gerne auf die Bühne, währenddessen andere ja auch manchmal, das ist auch nicht bewertend, die Bühne der Bühne halber lieben und sich selber gerne präsentieren und der Inhalt als solches ist gar nicht. Ernst Ott: Ja. Petra: das Programm, sondern die Fähigkeit, aus der Spontanität etwas erwachsen zu lassen. Da ist, glaube ich, Saturn eher jemand, sagt, bevor ich das mache, möchte ich wissen, worum es geht, habe mich informiert und trage ich dann auch gerne mit einer gewissen Autorität nach außen, oder? Man wird es ihm abnehmen, was er tut, wenn er sich auf die Bühne traut. Da bin ich mir sicher. Ja. ⁓ Ernst Ott: Es ist das Wort Autorität gefallen, was ein Haus 5 Wort ist und auch ein Saturn Wort auf ganz unterschiedlicher Art. Da ist eine gewisse Gefahr vielleicht, dass jemand, auf die Bühne will oder gestoßen wird oder auf der Bühne ist, mit Saturn in Haus 5 glaubt man Erfolg bei den Leuten, bei den Zuschauern. Petra: Ja. Ernst Ott: Lebensbühne. Mein Erfolg hängt davon ab, dass ich so offiziell und souverän wie möglich auftrete. Am einfachsten ist das, wenn man ein Amt hat. Wenn die Autorität zugeschrieben ist, wenn man Doktortitel hat, wenn man sowieso ist, wenn man ein Was-Was-Weiß-Ich-Was oder eben wie bei... Petra: Mhm. Ernst Ott: staatlichen Ämtern oder Petra: ⁓ Ernst Ott: leitet man das kollektive Energie ⁓ etwas als Amtsträger, aber nicht aus eigenen, für das Volk zu tun gelingt ja nie, aber wenn man so allzu sehr mit dieser Haltung da rausgeht, ist nicht so toll, weil das fünfte Haus wirkt über die Ausstrahlung. ⁓ über die Persönlichkeit des Kindes. Es gibt einfach Leute, die treten auf der Lebensbühne auf, keine intellektuelle Sprache, haben nichts zu bieten und die Leute fühlen sich angezogen. Das ist ein Vorbild. Das ist ein Mensch, da will ich Publikum sein, da will ich lernen, da will ich mitmachen. Also, man das nicht unterschätzt. Petra: Ja, das kann man. Ernst Ott: dass das Gelernte, was man als Grundlage hat, Saturn, zwar da ist, aber dass ich das nicht speziell zeigen muss. Dass es im fünften Haus darum geht, das mit Freude rüberzubringen. Petra: Die Freude hat eben auch die Wertigkeit für einen selbst. Ich glaube, ist die Bandbreite der Themen bestimmt schmaler. Aber wenn derjenige oder diejenige etwas hat, wird das, glaube ich, auch sehr gut begründen können und dann auch wirklich dahinter stehen. Ernst Ott: Aber man kann natürlich wirken Kraft seiner fachlichen Kompetenz, also Autorität, die wirklich gewachsen ist, wofür man auch etwas kann, wofür man geschuftet hat oder so, gewisse Virtuosität von irgendetwas. Und man kann eben auch wirken dadurch, dass man dann die Leute anschaut und sagt, es kommt vom Herzen, ich möchte, es in eure Herzen geht. Und wenn die dann hinterher sagen, was sie im Einzelnen gemacht und gesagt hat, ist auch, hat Hand und Fuß, da denken wir jetzt nicht, das war ein Geschwafel, unsubstanzial, aber die fünfte Haus ist letztlich immer Freude machen, Herzen berühren von Mitmenschen. Petra: kann mir gut vorstellen, genau dieser Grad der Kompetenzaustrahlung, aber auch hinter etwas stehen, die Herzlichkeit dann reingibt. Und von daher ist das, glaube ich, auch für jeden mit einer solchen Konstellation, der sagt, ⁓ mein Gott, das kann ich ja gar nicht so sagen, doch kannst du schon, aber du brauchst genau das, was dich hier berührt, ⁓ es rauszubringen. Sache. Dann gehen wir doch mal vom fünften Haus, von der Bühne des Lebens in den Alltag hinein, ins sechste Haus. Wie definiert sich denn ein Saturn im Haus der Arbeit, des Alltags, Körperlichen? Ernst Ott: Das sind sehr verschiedene Arbeiten, am Tag, auf Gesundheit, wir auch ⁓ die Haussexthemen, Haus des Alltaxes, vielleicht ein guter Übertitel. Naja, also zuerst mal grundsätzlich, immer, wenn jemand Saturn in Haussext hat, dann ist, wenn es ⁓ diese Themen geht, kommt da der innere Saturn. Ich bin dein Helfer, ich bin deine Souveränität, ich bin dein Prinzip aus Erfahrung lernen. Das geht mich an. Petra: Ja, Gesundheit. Mhm. Ernst Ott: kann auch was Erfahrung lernen in Partnerschaft, das wäre ein Haus 7. Aber ich bin Spezialist, weil ich dein Haus 6-Saturn bin, dafür, dass du im Alltag stressfrei durch die Runden kommst. Das Saturn ist nämlich die Fähigkeit, stressfrei zu leben, weil man sich nicht hetzen lässt, weil man sich keinen inneren Stress macht und nicht auf jeden äußeren Stressfaktor mit... Petra: Was für ein Film. Mhm. Ernst Ott: sondern aufrechtes Rückgrat des Immersaturen, einmal durchatmen. Also hohe Kompetenz zur Alltagsfähigkeit. Wie esoterisch ich immer bin, ich nehme diese Inkarnation an und ich mache das nicht zum ersten Mal. Es gibt zwar Computerärger oder solchen Ärger, aber das kann ich. Und das ist, man sollte wissen, dass man das Potenzial hat. jetzt welche von Zuschauer Saturn in Haus 6 haben. Das heißt nicht, dass alles gelingt. Kein Planet ist eine Garantie, aber da gibt es etwas in uns selber, was sagt, jetzt liebe ich, atme einmal durch, wir kriegen das hin. Sechstes Haus ist auch, finde ich, der Arbeitsstil, der an bestimmten Menschen liegt. Es gibt ja Leute, ⁓ irgendeiner fröhlichen Hektik am schnellsten vorankommen. Es gibt solche, die am schnellsten vorankommen, wenn sie einfach einen Moment lang auf dem Bauch hören und dann so. Und die Saturn-Methode ist natürlich, ich gucke genau hin, was wichtig ist. Petra: Ja. Okay. Ernst Ott: Die große Fähigkeit des sechsten Hauses, auch der Jungfrau und bei Saturn ganz besonders, ist zu unterscheiden zwischen Hauptsacher und Nebensachern und die Hauptsacher zu erledigen und die Nebensacher wegzulassen. Petra: Das heißt, Saturn unterstützt, wenn man ganz gerade so Alltag und Arbeit nimmt, sagen, diese Fähigkeit, Projekte nach Wichtigkeit zu machen und vor allem das tolle deutsche Wort Zeitmanagement ist ja eines, was uns alle umtreibt. Da gibt es glaube ich Ernst Ott: Anson Karzaturn in 6, Zeitmanagement. Petra: Ja, da gibt er eine unglaubliche Unterstützung zu sagen. Ich weiß auch aus Erfahrung, was dauert wirklich wie lange, was sollte ich nach dem ersten Schritt machen, wie mache ich das Ganze. glaube, der bringt da auch Ruhe rein in Sachen, weil er selber sich, wie du so schön sagtest, gar nicht aus der Ruhe bringen lässt. Ernst Ott: die Fähigkeit, wie oft am Tag sagen wir, ich muss noch und ich muss auch noch und ich muss auch noch und wenn es dann vier ist nachmittags, muss ich noch das und dann macht man sich im Voraus einen Stress über irgendwas und Saturn ist wirklich die Fähigkeit, viele Leute machen morgen so eine Liste, was steht heute alles an und Saturn ist die Fähigkeit, diese Liste anzuschauen. ⁓ Petra: Ja. Ernst Ott: sozusagen. zwei bis maximal drei Dinge sind so wichtig, dass sie heute getan werden müssen. Petra: nicht. Ernst Ott: sie. Und die Punkte 4 bis 38, die es jeden Tag gibt, kein Mensch an jedem Tag alles, die stehen halt auf der Liste. Da stehen sie gut. Aber ich fange mit der Hauptsache an. Und nicht wie ich, indem ich zuerst mal, weil ich mir vor der Hauptsache fürchte, beantworte ich zuerst mal E-Mails, dann mache ich noch das. ⁓ 6 heißt, ich finde meinen Arbeitsstil und der ist bei Saturn tatsächlich über das Prioritäten setzen, über den klaren Blick, auch über die Wertigkeit des Alltags. Was ist in meinem Leben überhaupt wichtig? Wie lange will ich brauchen, ⁓ das Äußere zu ordnen? Petra: Mhm. Ernst Ott: Ja. ist es eben negativ dann auch die Gefahr, weil man es gut machen will. Das Saturnische, ⁓ muss alles, ich muss noch mehr. Jetzt kommt der Perfektionismus, eine klassische Aussechs- also dieser ⁓ zwanghafte Perfektionismus. Und Saturn sagt, gute Idee. Petra: perfekt bewiesbisch werden. Ernst Ott: Ganz wichtige Sachen machen wir so perfekt wie möglich. Nicht nur so aus dem Twurf. Sondern die machen wir gut. Aber die müssen wichtige Sachen sein und das können nur wenige sein. Und ich bin der, der eben kleine Fehler, nicht perfekt sein, locker erträgt, bei einer Frage sollte ich das Bad jetzt auch gleich noch putzen, bei wie... Petra: Und wenn ich dabei bin, den Müll runterbringen. Ernst Ott: Die wichtigen Sachen, die ich für Lebensaufgaben halte oder die ich für wichtig halte, für meine seelisch-geistige Entwicklung oder was auch immer, das mache ich positiv perfekt. Das heißt, ich bleibe dran. Also ich habe immer so bisschen Qualitätskontrolle. Eine kleine Verschönerung noch machen wir. Und die Freiheit habe ich, weil ich die Lebenssachen 4 bis 38 gestrichen habe. Petra: Also klingt spannend, es ist dann tatsächlich so diese, diese Gradwanderung wirklich zu sagen, ich bleibe, ich weiß ganz genau, was ist wichtig, was ist zu jetzigem Zeitpunkt wichtig, ich weiß auch etwa, wie lange dauert so etwas, wie viel kann ich mir vornehmen, darf jedoch nicht in diesen Perfektionismus dann selbst verfallen zu sagen, ⁓ ich könnte noch besser machen, noch besser machen, noch besser machen, dann würde das Ergebnis eigentlich den Zeitaufwand nicht mehr rechtfertigen. Dazwischen zu sein ist dann so die Aufgabe. Ernst Ott: Und ein kleiner Tipp gegen diesen zwanghaften Perfektionismus, dass man alles, auch wenn die Leistung ganz verbracht ist, noch einmal dran feilt. Das ist ja fast immer eine innere Stimme in Richtung, muss, ich muss noch. Also mir hilft es manchmal, wenn ich da sage, immer wenn das nicht muss kommt, frage ich, wer sagt das? Wem dient es und was ist konkret die Folge, wenn ich jetzt noch zwei Stunden investiere dafür, dass man da einfach erwachsen mit umgeht, es die Unfähigkeit. Vielleicht sollten wir noch kurz auf die Gesundheitsentsprechung, das ist ja Haus der Gesundheit und der Selbstheilkräfte auch. Im 6. Haus steht der individuelle Weg und sich gesund zu erhalten. Das, was man Selbstheilkräfte nennen kann, wird ausgedrückt als das sechste Haus. Und Saturn wäre, finde ich, eine vernünftige Mischung zwischen ich achte auf meinen Körper, nehme ihn wichtig, und ich mache mich nicht zu seinem Sklaven. auf dem Zoom. Petra: wäre die Selbstoptimierung zu hoch angesetzt. Ernst Ott: Zwischen dem, ach, der Körper ist unwichtig, dann machen wir jetzt weiter, egal. Ich höre erst auf, wenn der Arzt sagt Herzinfarkt. Und dem anderen Extrem, dieser Übersensibilität, diese Überengstlichkeit oder so. Kaum erzählt der Nachbar, es gibt noch ⁓ Lymphknoten-Geschichte, denkt er schon. ⁓ Ich muss unbedingt was mit einem Lymphknoten tun und fünf Naturheilmittel essen. Also zwischen diesen beiden Extremen finde ich es Saturn so, die die Aufrechte mitte. Ich sehe bei Saturn immer so einen Menschen, seinen Rückgrat aufrichtet. Petra: Genau ist ja das Rückgrat auch ein bisschen, die Verantwortung auch für sich selbst zu tragen. Und ich glaube, wenn das ein Saturn für Projekte gut kann, dann kann er das hoffentlich auch für sich selbst zu sagen. Ernst Ott: Genau. Petra: Ich weiß, zum Gesundhalten sei es jetzt die gute Ernährung oder die Bewegung, aber ich weiß, dass ich nicht jeden Trend noch gleichzeitig machen kann, die Punkte 4 bis 38. ⁓ Aber es gibt halt zwei oder drei Punkte. ⁓ wo ich auch für mich und meinen Körper weiß, dass ist für mich wichtig, ⁓ mich persönlich gesund zu halten. Jeder hat ja seine Themen. Ernst Ott: Die werde ich gesund. Als Sexgucken Schritt für Schritt. Ich mache mich nicht verrückt. Und ich mache es selber. Petra: Und schon sind wir wieder am Ende der nächsten drei Häuser angelangt, ging irgendwie unglaublich schnell und war wieder sehr sehr viel. Ich hoffe wir konnten euch inspirieren, neue Ansätze geben und vielleicht ein paar neue Ideen auch setzen lieber Ernst, ich bedanke mich ganz ganz sehr bei dir und wenn es euch gefallen hat, lasst uns eure Anregungen da. Und beim nächsten Mal geht es mit den nächsten Drehhäusern weiter. Bis dahin sagen wir Tschüss.