Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Warburg-Bank muss kräftig sparen
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um eine Hamburger Privatbank, die viele Stellen abbauen muss. Weitere Themen? Die Gefängnisse in der Stadt können wieder säumige Zahler unterbringen. Der Wohnungsbau zieht an und eine besondere Currywurst kommt in Hamburger Supermärkte. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Hamburgs erste Schulstraße wegen 23 Parkplätzen vor dem Aus. Auf Platz 2, Überraschung bei Mini-Manhattan am AEZ, Beachclub statt Wohnung. Und auf Platz 1, Junge in Langhorn bedroht und im Netz explodieren die Gerüchte. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Ein halbes Jahr nach Aussetzung der Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen in Hamburg aufgrund voller Gefängnisse müssen diese nun wieder abgesessen werden. Dazu heißt es in der Senatsantwort auf eine schriftliche kleine Anfrage des rechtspolitischen Sprechers der CDU-Bürgerschaftsfraktion Richard Seelmecker, ich zitiere, seit dem 1. Juni werden Verurteilte, die ihre Geldstrafe nicht bezahlt haben, wieder zum Strafantritt geladen. Zitat Ende. Die Justizbehörde hatte die Vollstreckung im November aufgrund der angespannten Belegungssituation im geschlossenen Männervollzug unterbrochen bzw. Aufgeschoben. Um 517 Urteilte mussten die Strafe deshalb zunächst nicht antreten. Bei 27 Urteilen wurde die Vollstreckung unterbrochen. Allen sei ein Aufschub von sechs Monaten gewährt worden. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Offensichtlich ist im Gefängnis wieder Platz. Über ein Jahrzehnt war es ja auch dank des Booms beim Wohnungsbau ein Motor der Hamburger Wirtschaft, dann einige Jahre das Sorgenkind. Nun scheint sich die Baubranche langsam wieder aus ihrem Tief herauszuarbeiten. Die Auftragslage hat in den ersten Monaten des Jahres kräftig angezogen. Das könnte mittel- bis langfristig auch die immer noch steigenden Mieten etwas eindämmen. Wie das Statistik am Nord heute mitteilte, konnten die größeren Betriebe im Bauhauptgewerde Hamburgs im ersten Quartal den Wert ihrer Auftragseingänge gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres um mehr als ein Drittel auf gut 584 Millionen Euro steigen. Am stärksten legten die Aufträge im Wirtschaftsbau mit plus 43,2 Prozent auf 226 Millionen Euro zu. Das sind doch mal gute Nachrichten. Nicht so gute Nachrichten sind diese hier. Ein deutlich gesunkener Gewinn, ein Provisionsüberschuss unter Plan, ein rückläufiger Zinsüberschuss und eine neue IT-Business. Die Arbeit vereinfacht und überflüssig macht. Bei diesen Rahmendaten kommt es wenig überraschend, dass die traditionsreiche Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. Den bereits vor Jahren begonnenen Sparkurs auch 2025-26 fortsetzen und Personal streichen wird. Doch die Dimension des Stellenabbaus, die überrascht. Immerhin sollen nach Aussagen von Warburg-Vorstand Stefan Schrammeier die bundesweit insgesamt 550 Vollzeitstellen auf knapp unter 400 reduziert werden. Das sagt er im Gespräch mit dem Abendblatt. Dabei gibt die Privatbank ihr Kapitalmarktgeschäft mit der Beratung bei Börsengängen, Aktienanalysen und dem Handelsgeschäft für Wertpapiere komplett auf. Dazu sagt Vorstand Schrammeier, Zitat, das Kapitalmarktgeschäft macht keinen Sinn mehr. Weiterführen will man dagegen das Private Banking und das Corporate Banking. Hier soll zum Teil sogar Personal aufgestockt werden. Eine E-Scooter-Fahrerin ist bei einer Kollision mit einem Auto in Alsterdorf lebensgefährlich verletzt worden. Laut Zeugen sei die Frau mit einem Leihroller am Mittwochabend kurz vor Mitternacht trotz einer roten Ampel über die Kreuzung Bebelallee-Bramkamp gefahren. Das sagte ein Sprecher der Polizei. Ein 28 Jahre alter Autofahrer, der die Kreuzung ebenfalls befuhr, konnte einen Zusammenstoß demnach nicht mehr verhindern. Rettungskräfte brachten die 17-Jährige in eine Klinik. Die Unfallstelle war bis 4.20 Uhr gesperrt, hieß es heute Morgen vom Lagedienst der Polizei. Und wo wir gerade bei der Polizei sind? Die Bundespolizei ist einem Fälscherring in Hamburg auf die Spur gekommen und hat vier Bandenmitglieder verhaftet. Seit den Morgenstunden wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg sechs Objekte durchsucht. Das teilte die Bundespolizeidirektion mit. Die Gruppe aus dem Raum Hamburg soll über einen längeren Zeitraum hinweg gewerbs- und bandenmäßig verschiedene Dokumente gefälscht und in Umlauf gebracht haben, um damit Geld zu verdienen. Sie ist das meistverkaufte Produkt der Marke Volkswagen, hat eine eigene Teilenummer und sogar einen Wikipedia-Eintrag. Na, worum geht's? Es geht um die VW Currywurst. Jetzt will der Wolfsburger Autokonzern der Produktion des legendären Kantinen-Klassikers noch mal ordentlich Schub geben. Vielleicht, weil es mit den Autos nicht mehr so klappt. Doch, von Mitte Juni an gibt es das Kultgericht als Fertiggericht im Supermarkt. Allerdings nicht überall in Deutschland. Aber Hamburg gehört zu den ausgewählten Regionen für den Start der VW Currywurst bei Edeka und Netto. Und die ist dort ab nächster Woche im Angebot. Also im Angebot weiß ich nicht, aber es gibt sie da. Ich bin gespannt, wie die schmeckt. Und wir, wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.