Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM sind wir hier?
Transcript
- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zusammenhärr, finden wir es heraus, der Warum Podcast. Und heute habe ich wieder einen besonderen Gast bei mir, nämlich den lieben Sven Haase. Und mit ihm werde ich heute eine Warum Frage diskutieren, die in alle Richtungen gehen kann. Ich habe noch keine Ahnung, wo uns das hinführt. Das wird sicher sehr spannend werden, weil die Frage lautet, warum bin ich hier? Schauen wir mal, wo es uns hinführt. Und die Frage stammt nämlich auch vom Sven selbst. Das heißt, er hat sich etwas dabei gedacht und wird es mir dann hoffentlich auch mitteilen. Aber bevor wir mit unserer Frage starten, lieber Sven, herzlich willkommen in meinem Podcast. Bitte stelle ich doch kurz einmal unserem Publikum vor. Wer bist du, woher kommst du, was machst du und wie bist du eigentlich in meinem Podcast gelandet? Sven Haase: Liebe Sabine, vielen Dank für die Einführung. Schön, dass ich da sein darf. Die Frage ist, warum bin ich hier? Das ist, glaube ich, die Frage, für jeden einfach super wichtig ist. ist es für mich auch die zentrale Frage, die ich für mich natürlich erstmal beantworten musste und jetzt anderen Menschen helfen, diese Frage zu beantworten. Wer bin ich? Ich bin Sven. Ich bin glücklich verheirateter Familienvaterunternehmer. spiritueller Business Mentor und begleite Menschen bei genau dieser Frage, für sich herauszufinden, warum mache ich eigentlich das, was ich mache und wie kann ich ein geiles Leben haben, wie kann ich meinen Seelenweg folgen und damit glücklich und erfolgreich werden. Also dieses Thema Erfolg und gleichzeitig Erfüllung halt auch im Leben gemeint und zusammenbringen. Und für mich ist halt diese Frage dazu zentral, wer bin ich und warum bin ich hier? Wenn ich diese Frage nicht beantworten kann, kann ich nicht erfolgreich und erfüllt sein aus meiner Sicht. Genau deswegen haben wir ja auch in unserem Gespräch, weil wir uns kennengelernt haben, sind wir auch schon dieses ganze Thema eingestiegen, Seelenplan, Seelenweg und diese Frage zu erkunden. Deswegen haben wir gesagt, lass es das doch im Podcast nochmal vertiefen und dann auch deine Hörer damit ein Stück weit an die Reise mitnehmen. Sabine Osterauer: Genau, ich kann mich erinnern, wie wir uns kennengelernt haben. Da haben wir sehr viel darüber auch gesprochen und ich glaube, ich habe damals auch gesagt, da können wir gleich einen Podcast draus machen, wenn man immer so viel ratschen drüber. Die Frage, warum bin ich hier? Das klingt jetzt einmal für einige wahrscheinlich sehr spirituell, für andere völlig normal. Es ist ganz klar, ich muss jetzt einmal herausfinden, warum bin ich denn überhaupt hier? Auf was ist das denn bezogen? Beziehst du das jetzt persönlich auf das gesamte Leben oder geht es da mehr den beruflichen Kontext oder den privaten oder beides. Sven Haase: sowohl als auch, weil für mich gibt es diese Trennung nicht. Wir sind ja hier, eine Erfahrung zu machen, eine menschliche Erfahrung zu machen. Und für mich ist dieses, bin ich hier, schon immer die ganzheitliche Frage. Also ich arbeite damit im Seelenplan, das heißt, es geht immer auf die Seelenaufgabe. Warum ist unsere Seele hier? Was hat die Seele sich für diese Inkarnation vorgenommen? Und da beantworte ich natürlich sowohl die Frage, was bedeutet das für meinen beruflichen Weg? Also was ist meine Aufgabe im Sinne von Was darf ich in die Welt bringen, einen Impact zu haben, irgendwie wirklich einen Fußabdruck zu hinterlassen, eher vielleicht auch das Leben von anderen zu verbessern, anderen ein besseres Leben zu ermöglichen. Das schon so diesen klassischen beruflichen Pfad, also was ist die Seelenaufgabe erstmal so in diesem beruflichen. Aber dann spielt natürlich genauso die Rolle die Frage mit rein. Wenn ich am Ende des Lebens mit, keine Ahnung, 120, 90, je nachdem wie alt man ihr das werden will, auf mein Leben zurückblickt und dann einfach sag, okay, wann war es denn ein geiler Ritt? Wann kann ich zurückblicken und sagen, hey, es war einfach eine geile Reise, ich hatte eine geile Zeit hier und ich muss gar nichts erreicht haben, aber ich bin einfach diesem Seelenweg gefolgt. und kann dann zurück schauen und ich bin einfach glücklich, zufrieden, erfüllt und kann einfach mit einem Lächeln von diesem Erdbein gehen. Diese Frage zählt dann natürlich genauso mit rein. Es sind immer diese beiden Dimensionen, weil klar, wollen als Menschen immer eine Aufgabe machen, wir wollen was erreichen, wir wollen einen wertvollen Beitrag für andere haben. Das ist so das, was ich dann als diese berufliche Mission sehe. Und gleichzeitig wollen wir aber einfach sagen, wir wollen eine geile Zeit haben. Das ist so dieses persönliche, dieses persönliches Lebensziel. Sabine Osterauer: Du hast jetzt gesagt, unsere Seelenaufgabe. Da muss ich jetzt gleich einmal einhaken, weil jeder, glaube ich, hatte so seine eigenen Vorstellungen davon. glaube, so, was nicht so richtig beweisen, so schwarz auf weiß Wissenschaft und so, das können wir ja auf diese Art und Weise nicht oder zumindest ist es mir nicht bekannt. Meine Frage ist, wie siehst du das jetzt? Also wirklich von deiner Vorstellung her, sucht sich die Seele ihre Aufgabe selbst aus? Ist das schon vorgegeben? Sitzt da wer anderer und sagt so liebe kleine Seele, du kommst jetzt wieder auf die Erde und hast diese Aufgabe zu erfüllen? Oder wie funktioniert das? Wie stellst du dir das vor? Sven Haase: Die Seele hat die Vision und die Mission, die sie mitbringt auf dieser Erde. Das heißt, die Seele weiß quasi schon vorneweg genau, was wir erleben, was ist die Aufgabe, sie hier in diesem Leben erfüllen will. Und deswegen inkarnieren wir dann quasi auch zum geschlossenen Zeitpunkt in gewissen Orten, in gewissen Umfeld, genau die Lernerfahrung zu machen, die halt auch die Seele auf diesem Weg machen will. Also es ist schon so, dass die Seele erst mal diese große Aufgabe mitbringt. Und dann ist es in unserer Schöpferkraft und unserer menschlichen Kreativität dann natürlich das Beste draus zu machen und diesen Weg dann umzusetzen. Da kann man natürlich schon gucken, wie gehen wir den Weg, aber am Ende, die Seele hat erstmal das Ziel und die Vision mitgebracht, was sie erleben will und was die Aufgabe ist. Sabine Osterauer: Dazu kommt gleich die nächste Frage, nämlich, ich sehe es ja ähnlich oder gleich wie du auch, meine Frage ist, wieso weiß ich denn das nicht? Also wieso werde ich denn nicht geboren und im Laufe meines Lebens, also wenn ich dann aufwache, wenn ich groß geworden bin sozusagen, wieso ist das dann nicht einfach da wie so ein Beipackzettel, wo dann drauf steht, deswegen bist du jetzt hier. Wieso müssen wir das lernen? Sven Haase: Ja, wir dürfen uns daran erinnern, weil du hast gesagt, den Pipe-Pack-Zettel haben wir eigentlich dabei und gerade als Kinder, als kleine Kinder, kennen wir das auch noch. Das Thema ist ja nur, wir werden dann in eine Familie reingeboren, werden in Gesellschaftsreingeboren, wir werden konditioniert, wir erfüllen dann irgendwann nur nach Erwartungen und verlieren halt irgendwann diese Verbindung zu uns selber und funktionieren dann vielleicht irgendwie nach Konzepten, nach Mustern, die wir gelernt haben. Es geht eigentlich darum, das alles wieder zu verlärmen und uns daran zu erinnern, wer bin ich denn eigentlich im Kern, was ist denn meine Wahrheit und was ist denn eigentlich wirklich mein Weg und warum bin ich hier. Und wenn ich beispielsweise ein Reading mache mit Menschen, dann... Das ist auch wie so ein Erinnern, das ist wirklich so ein Spüren, hey, das ist Wahrheit, sind Gänsehautmomente, das sind Tränen, dann fließen, das sind aber auch vor allen Dingen Energieschifffz im ganzen System, wo du merkst, hey, da passiert gerade was bei den Leuten. Daraus kann dann auch wirklich wieder so ein Impuls entstehen im Sinne von Umsetzungsenergie, dass dann wirklich die Leute direkt in Bewegung kommen und dann auch in die Handlung kommen. Sabine Osterauer: Mhm. ist total spannend, da muss ich jetzt auch unbedingt einhaken. Du machst ja auch Readings, hast du jetzt gerade gesagt. Das ist ja auch in meinem Berufsfeld so. Ich mache ja Persönlichkeitsreadings. Und bei mir ist es ja so, zu mir kommen Menschen, die wissen wollen, welche Prägungen und Muster sie begleiten, die sie immer wieder in gleiche Lernsituationen, nenne ich es immer, Und in meinen Readings ist es so, dass wir eben genau auf diese Prägungen und Muster schauen. Bei dir ist es ja Sven Haase: Mh-mh. Sabine Osterauer: ein bisschen anders. Das heißt, du gehst ja mit den Menschen eigentlich in dieses Wiedererkennen, Wiedersehen, Wiederfühlen, Wiederspüren, warum sie eben hier sind, also was ihre Berufung jetzt gar nicht nur von der Arbeit her, sondern wirklich ihre Lebensberufung, ihr Lebensplan, ihr Seelenplan eigentlich ist. Wie machst du das? Erstens. Und zweitens. Welche Menschen kommen zu dir und sagen, lieber Sven, ich glaube, habe meinen Plan verloren. So stelle ich mir das jetzt vor. Ja, ich habe meinen Plan verloren. Ich glaube, ich bin Sven Haase: Ich werde das jetzt feiern. Sabine Osterauer: irgendwie falsch. Hilf mir da mal raus. Wie kann ich mir das vorstellen? Sven Haase: Genau, die Menschen, zu mir kommen, das sind vor allen Dingen Unternehmer, Selbstständige. Und ich arbeite da, es sind zwei Gruppen von Menschen. Zum einen die, die schon super erfolgreich sind, haben irgendwie so diese Connection zu sich verloren, haben die eigentlich gar nicht mehr wissen, warum tue ich mir diesen Scheiß jeden Tag an. Und die so das innerliche Leere spüren und diese... Warum bin ich eigentlich mal für das angetreten, was ich jetzt mache, was einfach komplett weg ist? Die dann in irgendeinem Lebensbereich, die zwar beruflich super erfolgreich sind, aber andere Lebensbereiche dann vollkommen eher verloren sind am Ende. Und sich dann wieder daran zu erinnern, hey, was ist denn eigentlich das und wie kann ich mich wieder damit connecten, dass ich halt nicht nur erfolgreich sein kann, sondern halt auch erfüllt sein kann. Und ohne... gleich mein komplettes Leben 180 Grad zu drehen und sagen, muss jetzt alles verkaufen und ins indische Aschraum ziehen, irgendwie zu mir zu finden, sondern nee, das geht auch als Evolution Schritt für Schritt und ich muss nicht alles umkremmen, sondern ich kann das auch schrittweise integrieren. Ja und zum Sabine Osterauer: Mhm. Sven Haase: anderen sind das Menschen, die einfach auch immer wieder an so eine Grenze kommen, so wie du es im Prinzip auch beschrieben hast, die sagen, ich probiere jetzt schon alle möglichen Strategien aus, ich bin diesen Strategien gefolgt, ich habe den Funnel probiert, ich habe den Aquiseweg probiert. Aber irgendwie hänge ich an einer gewissen Grenze fest und komme da einfach nicht rüber und ich weiß nicht was es ist, aber ich krieg es nicht gegriffen. Da hängt energetisch irgendwas, als ob mich da irgendwas immer wieder zurückhält. Und das sind dann die Menschen, die ich da darüber begleiten kann und dann einfach wirklich dann wieder dahin kommen. Weil am Ende ist das Ziel der Arbeit, die ich mache, die Menschen komplett in die Freiheit zu bringen. In allen Dimensionen, so diese innerliche Freiheit. und in die äußerliche Freiheit. Und das ist halt ganz viel diese Verbindung zwischen diesen energetischen Aspekten, aber halt auch diesen strategischen Aspekten, die es dann für die Umsetzung braucht. Sabine Osterauer: Mhm. Sven Haase: Und das Reading selbst ist, ich nutze als Grundlage die karmische Astrologie. Das heißt, was ist so diese astrologische Blueprint, den ich erstmal mitbringe? Das sind so die 20 Prozent die Basis, halt auch den Verstand der Kunden mitzunehmen, dass sie auch was haben, wo sie sich dran festhalten können. was so schwarz auf weiß die wichtigsten Punkte beschreibt. Und dann ist aber vor allen Dingen der energetische Aspekt. Das heißt wirklich ins Feld zu gehen, in das Seelenfeld zu gehen und in die Verbindung, das dann zu übersetzen, was bedeutet das denn jetzt wirklich für den einzelnen Menschen. Ja, weil, und das sind für mich die 80 Prozent dieser Energie dahinter, dieses im Feld lesen, sich mit der Seele wirklich zu verbinden. Ich glaube, die Grenze wird spätestens dann klar, wer schon mal Zwillinge oder wer schon mal Zwillinge irgendwie in seinem Umfeld kennt. Dann wird es klar, die haben fast das identische astrologische Profil, aber Zwillinge sind meistens komplett unterschiedlich. Das heißt, wenn ich jetzt irgendwie sagen würde, für die beide wäre das Reading das identische, weil die die gleiche Astrologie haben, wäre totaler Quatsch. Die könnten dann beide nicht wirklich damit resonieren. Deswegen ist es auch für mich so, dass wo ich sage, es ist alles schön und gut, dass es für sowas Apps gibt, dass es KI's gibt. Aber das bringt es am Ende nicht, weil ich sortiere die Menschen wieder in ein System ein, in einen Kasten ein und das verändert aber nichts. Das hilft vielleicht ein Stück weit, sich besser zu verstehen und dass wir es niemals energetisch was verändern. Sabine Osterauer: Frage dazu, wenn Menschen zu dir kommen, also du machst diese Astrologie auf der einen Seite, wo du eben diese Basis hast, damit sie was zum Angreifen haben, was sehen können, was da ist. Das ist ja bei mir immer so dieser psychologische Hintergrund. Und dann sagst du, dann tauchst du mit ihnen in dieses Seelenleben ein, also dass sie sich wirklich wieder verbinden mit ihrer Seele. Wie kann ich mir das oder wie können sich auch das unsere Zuhörer vorstellen? Wie machst du das? Ist das etwas, du sagst, du hast eine bestimmte Anbindung nach oben oder ans universelle? Oder ist das etwas, was der Klient oder die Klientin selber erkennt? Sven Haase: Ich habe eine mediale Verbindung, also ich wirke als Medium dann in dem Moment und ich verbinde mich und kriege dann die Botschaften. Und in dem, was ich dann krieg, erkennt sich aber der Gegenüber natürlich selber wieder. Und er wird das dann spüren. Das sind diese Gänsehautmomente, das sind diese Tränmomente, das sind diese Momente, wo du merkst, dass energetisch was aufgeht, wo irgendwie eine Last vor den Schultern fällt. Wo dann plötzlich die Menschen anders da sitzen, wo dann ganz anderes Strahlen ist, wo dann irgendwie ein Grinsen im Gesicht ist. Also... Du siehst, dass dann tatsächlich immer bei dem Gegner auch direkt das da direkt im System was passiert. Sabine Osterauer: total spannend. Hast du vielleicht irgendein Beispiel von einem Klient oder einer Klientin, wo du erzählen kannst, mit welcher Thematik er oder sie zu dir gekommen sind und wie das dann weitergegangen ist und wie es ausgegangen ist? Die Menschen lieben ja Geschichten und sie lieben natürlich auch diese Vorher-Nacher-Geschichte. Das heißt, welcher Thematik kam jemand zu dir und wie ist er gegangen? Also ins Leben. Sven Haase: Also ein Beispiel, was mir da gerade ganz konkret einfällt, ist, ich einen Kunde, der ist aus seinem Job quasi, am Ende war es eine gute Fügung, dass er da rausgegangen ist, und er war da so ein Stück weit auch, wusste gar nicht, wie geht es jetzt weiter, bewirbt er sich wieder, macht er sich selbstständig, also es war genauso diese Frage zu dieser unsicheren Situation und dann zu fragen, hier wofür bin ich jetzt eigentlich hier, muss ich jetzt wieder bewerben, soll ich diesen Weg weitergehen. Oder gibt es den Weg in die Selbstständigkeit, aber diese ganzen Unsicherheiten, die damit verbunden sind. Das Reading hat dann quasi wirklich gezeigt, dass er jemand ist, der eine wirklich große Führungspersönlichkeit hat. er wirklich so eine richtige Liederenergie in ihm steckt und gleichzeitig aber auch so eine sehr große Individualität hat. seine Seele kann sich nicht unterordnen. Er war auch in der Führungsposition, aber halt... Er war immer unter im CEO, war so einer Werkladerrolle, ganz viel Verantwortung, hat auch die Werk immer gedreht, aber dann obwohl er riesig erfolgreich war, dass er dann gegangen wurde. Und es lag einfach daran, dass der Chef gemerkt hat, der wird mir zu gefährlich, der hat in diese Welt nicht reingepasst. Er auch zu viele individuelle Wege gegangen, weil er hat nichts nach Schema F gemacht, sondern er hat einfach immer seinen Weg gefunden. das ist wirklich auf eine sehr... menschliche Art und Weise und gleichzeitig auch eine sehr spirituelle Art und Weise, die er für sich so noch gar nicht erkannt hatte. Aber er ist halt beispielsweise durch ein Werk gegangen und hat Punkte gesehen, die anderen nicht aufgefallen sind. wusste es einfach. konnte es selber auch nicht begründen, sondern er wusste es auch einfach. Und dann ist klar, an dem Reading ist rausgekommen, er hat halt eine starke spirituelle Anbindung. Er hat halt auch so wirklich so eine kreative Liederenergie, noch viel mehr bewegen kann als einfach nur ein Werk zu verändern. Sondern seine Aufgabe ist noch viel größer. Und das ist ihm halt wirklich bewusst geworden und... Was bei ihm an Energie aufgegangen ist, ist einfach unbeschreiblich. Er hat dann die nächsten vier Wochen daran gesagt, sind so viele Türen für mich aufgegangen, die letzten neun Monate vorneweg nicht. Also ihm sind da neue Jobangebote reingeprutzelt gekommen. Ihm sind aber auch ganz viele Begegnungen gekommen, ganz viele Menschen in das Leben gekommen, die dann für eine mögliche Selbstständigkeit einfach Türen öffnen können. Also, Neddes wirklich in seinem System hat so viel geändert, dass dann auch im Außen sich direkt Änderungen eingestellt haben. Und deshalb wirklich krass zu sehen, wie so ein Feld dann aufgehen kann. Und ich hätte einfach einen Menschen wieder daran erinnert, hey, das ist eigentlich meine Aufgabe, warum bin ich hier? Sabine Osterauer: Würdest du sagen, also du sprichst mich ein bisschen aus der Seele, also ich kenne das auch von meinem eigenen Leben selbst und mir persönlich ist immer aufgefallen, wenn ich unbedingt etwas machen wollte, weil es in meiner Vorstellung sich so wahnsinnig cool angefühlt hat und so möchte ich unbedingt machen. und es war nicht für mich bestimmt, aus welchen Gründen auch immer, dann hat das einfach nicht funktioniert. Das ging nicht. Also ich habe Sven Haase: Mhm. Sabine Osterauer: mich angestrengt, ich habe gemacht, ich habe getan und trotzdem hat es nicht funktioniert. Und andere Dinge, die ich auch mit Leidenschaft begonnen habe, sagen wir es mal so, die sind von jetzt auf gleich wie du sagst, das sind Türen geöffnet worden, Menschen in mein Leben getreten und dann ging eins zum anderen und zack, zack, zack, zack. Also das war so, okay, das scheine ich jetzt richtig zu sein. Würdest du jetzt sagen, aus deiner Erfahrung auch heraus, weil das hört man ja auch immer wieder, wenn du etwas erreichen willst, dann musst du natürlich auch etwas dafür tun und dann musst du durchhalten und du musst dich durchbeißen. Also das ist ja auch so die Vorgeneration, also auch von mir so die Vorgeneration. Wenn du was erreichen willst, dann musst du dafür arbeiten und dann musst du dein Letztes geben und noch viel mehr und noch drüber gehen und so weiter. Aber das widerspricht sich ja irgendwie. Zu Hause zu sitzen und zu sagen so liebes Universum oder liebes Göttliche wie auch immer, jetzt lasst das runter regnen und dann kann ich damit super locker chillig arbeiten. Das ist es natürlich auch nicht. Ich glaube man darf schon zeigen, ich habe Interesse, ich möchte da weiter gehen, ich bin bereit da etwas hinein zu investieren. und manches Mal auch Herausforderungen natürlich anzunehmen, vielleicht auch wieder einen Schritt zurückzumachen, noch einmal draufzuschauen, vielleicht bin ich doch ein Stückchen falsch abgebogen, wie auch immer. Aber wir haben halt, also meine Vorgeneration, also ich habe das von meinen Eltern auch so mitbekommen, wenn du was erreichen willst, dann musst du was tun. Und dann musst du die Hallenherausforderungen und die Berge hoch und runter und hoch und runter und du musst etwas tun und du musst einsetzen und wurscht, ob es funktioniert oder nicht, aber du musst einfach weitergehen und weiter tun. wie widerspricht sich das ja auch? Was ist so deine Meinung dazu? Wie siehst du das? Sven Haase: Ich bin voll bei dir, diese Zeit ist komplett vorbei. Es muss, wir sind ja alle so geprägt worden, dieses im Schwäbischen würde man sagen Schaffe Schaffel Häuservaum Mentalität. Wie du es beschrieben hast, genauso dieses von nichts kommt nichts, Arbeit muss anstrengend sein, ich muss mir meinen Erfolg verdienen, vielleicht auch noch leiten und dienen dabei. Ich glaube, diese Zeit ist komplett vorbei. Wie du es beschrieben hast, viele werden merken, Das führt natürlich irgendwann zum Erfolg. Wenn du Vollgas gibst und einfach voll rammelst und voll im Ziel verfolgst, dann wirst du natürlich erfolgreich. Die Frage ist, macht es dich glücklich und auf welche Kosten erreichst du dieses Ziel? Ist es auf Grund... Also geht es dann auf den Körper, geht es auf den Geist, geht es einfach auf die Gesundheit, leiden andere Lebensbereiche darunter. wäre ich total erfolgreich, aber ich verliere meine Familie dabei, weil ich irgendwie nur fokussiert bin auf das eine. Und das kann es nicht sein, sondern... Wenn die Dinge wirklich bestimmt sind, dann kommen die auch ins Leben. Dann geht es auch leicht. kommen Menschen, dann kommen Situationen. Und gleichzeitig bin ich auch voll bei dir. Es funktioniert nicht, dass ich irgendwie meditierend auf dem Sofa sitze und bloß ummachen muss. Und natürlich darf ich dann auch diesen Impulsen folgen und darf auch in die Umsetzung gehen und darf auch mal mit einer gewissen Ausdauer dann vielleicht dranbleiben an Dingen und dann... auch mal eine gewisse Zeit durchziehen, konsequent dranbleiben, einfach zu zeigen, ja, das ist der Weg. Und gleichzeitig wird es nicht immer leicht sein, trotzdem wird es leicht gehen und fließen. Das heißt ja nicht, dass ich mich immer anstrengen darf zwischendurch und dass ich mich vielleicht mal eine gewisse Zeit durchbeißen kann. Gleichzeitig werden dann immer wieder Türen aufgehen, werden immer wieder Situationen kommen, werden immer wieder Bestätigungen reinkommen, dass es genau der richtige Weg ist. Und wenn ich immer wieder vor der Mauer komme, immer wieder eine Blockade kommt, immer wieder ein Hindernis da ist, dann bringt es auch nichts da durchzugehen und drüber zu gehen, weil dann kommt die nächste, die nächste, die nächste. Da bin ich... Es braucht beides. Für mich sind beide Zeiten vorbei. Sowohl diese Zeit von... Ich meditiere nur und und dann kommen die Sachen schon zu mir. Ich glaube, das hat noch nie funktioniert, aber da gab es in den letzten Jahren einen totalen Hype. Darum diese, ich nenne es liebevoll, Eso-Bubble mit diesem Klangschallen Karins und wie auch immer, die dann einfach nur sagen, du musst nur meditieren und das kommt alles zu dir. Ich glaube, das wird immer weniger werden, dass die Menschen darauf einsteigen. Und genauso wird es immer weniger sein, dass mit starkem Hustle und mit diesem Ich muss nur durchbeißen und kämpfen, wird immer weniger funktionieren. Sabine Osterauer: Also die Erfahrungen, die ich auch immer wieder gemacht habe und auch gehört habe, sind diese Vergleiche auch. wenn du, es gibt Menschen, stehen auf großen Bühnen und versuchen, den vielen anderen Menschen zu erklären, wie es funktioniert. Ich sage das einmal ganz vorsichtig. Und ich schaue mir natürlich solche Sprecher, solche Speaker natürlich auch an, einfach auch etwas für mich herauszunehmen. Aber es gibt ja wirklich Menschen, die das eins zu eins versuchen, ihr eigenes Leben umzulegen. Und ich sehe da schon auch, ehrlicherweise, das ist jetzt meine persönliche Meinung, ich muss ja immer dazu sagen, schon auch ein bisschen die Gefahr darin, dass man sich da leicht verlaufen kann. weil es einfach nicht das eigene Leben ist. Sondern ich versuche ja wieder im Vergleich zu anderen mein Leben in diese Richtung zu lenken, weil ich möchte ja, oder viele wollen das ja dann, ich möchte dann auch so sein wie der oder die, die da auf die Bühnen stehen und den anderen erklären, wie es funktioniert. Und da sehe ich so bisschen die Gefahr drinnen. heißt, kann, also meine Meinung, man kann jetzt nicht pauschal sagen, Menschen sind nur dann glücklich, wenn sie erstens ganz viel Geld haben, wenn sie zweitens ganz viel Macht haben, drittens, wenn sie ganz viel Ansehen haben, viertens, wenn sie auf dem roten Teppich sind, fünftens, wenn sie die Optimalfigur haben, sechstens, siebens, achtens, wie auch immer. Das heißt, es geht wirklich darum, dass der Mensch für sich herausfindet, Was bin denn ich? Also warum Sven Haase: Ja. Sabine Osterauer: bin ich hier natürlich? Aber was passt denn auch zu mir? Und da geht es nicht darum, dass ich etwas passend mache, sondern es jetzt in der Metapher zu sagen, es gibt schon Kleidungsstücke, die für mich bereits angefertigt sind. Teilst du meine Meinung? Sven Haase: Das ist genau das, was der Seelenplan eben schenkt, kompletten Seelenfrieden zu sagen, es ist genau richtig, wie es ist und es passt genauso für mich. Und dass eben dann diese Vergleiche aufhören, dass ich dann irgendwie in dieses Vergleichen reinkomme, der hat jetzt das, der hat jetzt das und warum funktioniert das dieser Weg für den, wenn ich denen jetzt auch gehe, dann funktioniert das doch für mich auch, ist dann einfach weg. Also dieses Ganze Das funktioniert nicht, deswegen probiere ich das, probiere ich das, probiere ich das, das ist dann einfach weg, weil dieser Seelenplan gibt dann einfach so viel Klarheit, dass der Weg klar ist. ist wie wirklich, ich gebe einfach dann ins Navi ein und da will ich hin und das ist Weg, das ist dann klar und dann gibt es kein rechts und links. Natürlich kann ich sagen, dort sehe ich einen schönen Strand, dort fahre ich mal raus, biege ich mal ab, aber das Navi zeigt mir dann trotzdem wieder den Weg zurück und das ist so dieses, was der Seelenplan gibt, das hört dann einfach auf, dieses im Außen suchen und zu gucken, kann ich vielleicht den Strick greifen, kann ich vielleicht dort mich irgendwie anhängen, sondern das fällt dann alles weg und dieses Vergleichen im Außen, das brauchst du dann alles nicht mehr, sondern das ist wirklich so ein tiefes Ankommen, so eine tiefe Seelenwahrheit, die man dann spürt und man genau weiß, okay, das ist mein Weg und das ist genau richtig und dann brauch ich diese Vergleiche im Außen nicht mehr. Weil das ist, du beschrieben hast, ja genau das, wenn ich eben nicht weiß, was es meint. dann sehe ich irgendwas, so wie dieses shiny Objekt, wo ich sage, geil, das ist cool, will ich auch. Dann merke ich aber, wird anstrengend, vielleicht doch nicht, da drüben ist auch noch was schönes, das könnte es vielleicht auch sein. Weißt du, dann öre ich so durchs Leben und komme aber nie irgendwo an und werde nicht wirklich glücklich. Aber eigentlich geht es doch darum zu sagen, ich muss auch gar nirgendswo ankommen, sondern ich kann den Weg einfach genießen. Ich kann einfach die Reise... genießen, dort mal anhalten, dort mal anhalten, dort ein Glas Rotwein trinken, dort mal mich in die Sonne legen oder dort mal auf den Berg gehen, ohne dabei mein Ziel aus den Augen zu verlieren, weil ich weiß, genau dort komme ich irgendwann an. Wenn ich nicht ankomme, am Ende ist es auch egal, weil der Weg dahin ist schon geil. Sabine Osterauer: Ja, da bin ich natürlich bei dir total. Ich glaube, das Zauberwort heißt auch Geduld. Es geht, glaube ich, ganz, ganz viel auch Geduld. Und ich kann mich erinnern, hat es ja früher, ich weiß nicht, ob du das auch kennst, da hat es diese Stammbücher gegeben in der Schule. Und da hast du dann immer irgendwelche Schulfreunde und Lehrer einschreiben lassen. Die haben dann entweder was Schönes gezeichnet oder was Schönes reingeschrieben. Das ist beste Freundin und so. Und ich weiß noch, ich hatte damals auch eine Lehrerin und die hat mir hineingeschrieben, der Weg ist das Ziel. Und ich habe mir damals gedacht, da war ich, ich nicht, acht, neun, habe ich mir damals gedacht, ist das für ein Scheiß, ist das Ziel, was mache ich damit? Aber genau dieser Satz hat mich in den letzten Jahren extrem geprägt. Weil ich war auch eine laufende, ich war ein D-Zug, ein schneller, höher, weiter, komm das geht und das nimm noch dazu und das nimm noch dazu und das nimm noch dazu und hey, wenn ich das alles dazu nehme, dann muss das doch funktionieren und dann muss doch das alles, wow, ja, also das muss dann das Ziel sein und wenn ich bin, wenn ich dann endlich bei diesem Ziel angekommen bin, aber dann... Sven Haase: Ja. Sabine Osterauer: Dann fange ich an, mein Leben zu genießen. Und ich denke, du hast viele solche Klienten bei dir, die genauso denken und die zu dir kommen und sagen, ich möchte jetzt eigentlich nur noch zum Ziel und sag mir jetzt, wie ich zu diesem Ziel komme. Vergessen aber den Weg dorthin zu genießen, denn wir wissen ja eigentlich gar nicht, wo unser wirkliches Ziel ist. Ich arbeite ja auch als Trauerrednerin und begleite Hinterbliebene und schreibe Lebensgeschichten über Menschen, wie sie ihr Leben verbracht haben. Und je nachdem, wie alt sie geworden sind, manche sind Gott sei Dank sehr alt geworden, manche leider nicht. Aus welchen Gründen auch immer. Und dennoch ist jede Geschichte für mich persönlich, bin ja auch sehr neugierig, extrem wertvoll gewesen, Sven Haase: und ein bisschen bisschen ein ein bisschen ein bisschen bisschen Sabine Osterauer: weil du da ganz genau gesehen hast, wer ist bei sich im Leben angekommen und hat sein Leben gelebt. Und da waren jetzt keine riesen großen Meilensteine drinnen und große Fähnchen am Ende oder so. Aber wenn ich gehört habe, er oder sie hatte ein glückliches und zufriedenes Leben, denke ich mir, alles richtig gemacht. Alles richtig gemacht. Und ich glaube, dass das in der heutigen Zeit schwierig ist, durch das das wir eben auch über Social Media und allen anderen Sachen, die auf uns hereinprasseln, wir dennoch immer in den Vergleich gehen und uns oftmals vorgegaukelt wird, bewusst, unbewusst, je nachdem. was wir zu erreichen haben müssen, ein glückliches Leben zu führen. Also es fängt ja bei der Werbung in Wahrheit schon an. Und wenn es nur der Schokoriegel ist, keine Ahnung, wenn du den Schokoriegel isst, dann geht es dir besser. Sei nicht so eine Diva, Snickers glaube ich, von der Werbung her. Und dann denke ich mir dann, okay, wie gestört ist denn das? Aber es funktioniert. Das heißt der Mensch, es sucht sich glaube ich schon auch gerne den leichten Weg. Auf der einen Seite und auf der anderen Seite lebt der Mensch ganz viele Vorstellungen von etwas, wo er glaubt, dass das das Richtige für ihn ist und dort möchte er unbedingt hin. Und wie du sagst, da bleibt dann oft die Familie auf der Strecke, die Freizeit auf der Strecke, die Freunde auf der Strecke, die Gesundheit vor allem auf der Strecke, weil das ist so auch mein Thema, wo ich immer wieder appelliere, du hast nur diese eine Gesundheit und du hast nur diesen einen Körper, achte auf ihn. da kriege ich einfach auch sehr, sehr viele Sachen mit. Und ich glaube, das ist auch die Schwierigkeit und das finde ich, ist ganz wichtig, den Menschen auch mitzugeben, nicht zu vergleichen und sich auch von niemandem, nämlich wirklich von niemandem einreden zu lassen, was er zu tun und zu lassen hat, seine Zufriedenheit und sein Glück zu finden. Jetzt kommen Menschen zu dir und sagen, ich bin zwar erfolgreich, aber ich bin unglücklich. ich habe eine tolle Beziehung, habe eine tolle Ehe, ich bin Familienvater wie auch immer oder Mutter. Aber beruflich bin ich einfach noch nicht angekommen und das macht mich total unrund, weil wir sind ja dann auch unrund, wenn wir nicht am richtigen Weg sind. Dann passen die Schuhe nicht, dann passt das Gelände nicht, dann fehlen uns vielleicht auch die Walkings stecken oder wie auch immer, das Seil. Und ich nehme jetzt einmal an, du wirst einmal sagen, jetzt kommen wir mal so ein bisschen zur Ruhe. Wir schrauben jetzt einmal den Gang runter und versuchen uns einmal zu öffnen. Damit überhaupt auch dein Kanal nach oben ja überhaupt funktionieren kann, brauchst du ja auch einen Menschen auf deiner Couch nehme ich jetzt einmal an oder auch online. der sich auch, sag ich einmal, reinschauen lässt. Ich glaube, ist ja auch einmal so ein bisschen die Vorarbeit, den Menschen einmal runter zu müssen sagen, stopp jetzt einmal, durchatmen und dann schauen wir gemeinsam, was denn eigentlich so dein Seelenplan ist. Hast du da schon Menschen gehabt, die zu dir gekommen sind, die mit dem nichts anfangen konnten, die einfach nur ein Ergebnis wollten? aber gar nicht bereit waren zu hinterfragen oder dahinter zu schauen, warum sie überhaupt in dieser Situation sind. Sven Haase: Die Menschen kommen gar nicht zu mir. Sabine Osterauer: Send. Sven Haase: Das ist auch wieder das Thema von Resonanz. Welche Menschen ziehe ich an? Und Menschen, dafür gar nicht offen sind und die nicht bereit sind, sich zu öffnen, die würden ja zu so Thema auch gar nicht kommen und sagen, okay, ich öffne mich dem jetzt und gucke mal, was mein Seelenplan ist. Was du jetzt beschrieben hast, sind halt eher Menschen, die irgendwie eine schnelle Pille wollen. die gibt es halt bei mir nicht. Und das ist auch in meiner Kommunikation ziemlich klar, dass es diese Pille nicht gibt, sondern dass es am Seelenplan im Ende auch sehr viel Verantwortung mit sich bringt, nämlich Selbstverantwortung. Dann halt auch das Leben zu übernehmen und zu sagen, okay, ich gehe jetzt meinen Weg. Und dann ist was ich mir bisher an Geschichte erzählt habe, zu sagen, die Geschichte war offensichtlich nicht richtig, weil sonst wäre ich ja dort, wo ich hin will. Und dann bin ich natürlich auch bereit, mir eine neue Geschichte anzuhören. Sabine Osterauer: Und das ist dann Selbstverantwortung. Sven Haase: Danke. Sabine Osterauer: Ein tolles Wort. Selbstverantwortung finde ich persönlich extrem wichtig. Dennoch fällt mir immer mehr auf und ich würde sagen, seit 2020 noch intensiver, dass der Mensch oder viele Menschen die Verantwortung für das eigene Leben, ob jetzt gesundheitlich oder auch... beruflich, privat wie auch immer, gerne in die Hände anderer Menschen legen. Warum denkst du, das, also kommt es mir nur so vor oder ist es wirklich jetzt wieder vermehrt so, dass die Menschen gerne diese Verantwortung abgeben möchten? Sven Haase: Das Gefühl habe ich tatsächlich auch. Ich war auf einer Unternehmerveranstaltung, Netzwerkveranstaltung, vor knapp zwei Monaten. Da ging es auch dieses ganze Thema, wo geht eigentlich die Wirtschaft hin und wo geht die Reise für Unternehmer hin in der Region, in der das war. Und war am Ende auch eine Frage, was ist gerade das größte Problem, die größte Herausforderung im Unternehmen. Und super spannend, die haben das mit Umfrage gemacht, wo dann die Ergebnisse quasi vorne auf der Leinwand aufgetaucht sind. 95 Prozent der Antworten waren Antworten im Außen. Das waren alles Unternehmer, die übernehmen Verantwortung. Aber dann kamen trotzdem die größten Probleme, wir gerade haben, sind die Politik, die wirtschaftliche Lage, die viele Regulationen, die Kriege, die natürlich wieder wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringen. Also alles Sachen im Außen oder die Fachkräfte, die wir gerade nicht finden für unser Thema. wo selber die Unternehmer nicht die Verantwortung übernehmen und sagen, warum läuft es denn gerade bei mir nicht, was kann ich gerade ändern, mehr Erfolg in mein Unternehmen reinzubringen. Und wenn sogar schon die Unternehmer, eigentlich für das Thema Verantwortung stehen, das irgendwie schon gar nicht so richtig verschoben haben, wie soll es denn dann irgendwie die große Masse machen, wenn es selbst dann im Arbeitsplatz schon nicht vorgelebt wird. Wir kriegen das ja dann quasi überall vorgelebt. Und das ist ja genau das Thema, warum die meisten die Verantwortung nicht übernehmen. Weil wir werden ja so konditioniert. Erst sind die Lehrer dafür verantwortlich, dass wir was lernen. Wir geben ja die Verantwortung überall ab. Und wir werden ja auch so konditioniert. Und deswegen lernen wir das gar nicht, Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir dann sogar am Arbeitsalltag sogar noch sehen, dass unsere Chefs quasi die Verantwortung auf andere schieben, dann ist es doch auch für das Leichte für uns auch, die Verantwortung immer wegzuschieben. Und wenn wir dann sagen, ich bin ja nicht schuld. Ich kann noch nichts dafür, dass es mir gerade so schlecht geht. Das sind ja die anderen. Das ist ja leichter. Dann bin ich ja auch in dieser Ohnmacht und kann ja gar nichts ändern. Weil wenn ich gar nichts ändern kann, dann brauche ich es ja gar nicht ausversuchen. ich glaube, dass am Ende ist es auch vom System ja am Ende auch so gewollt, dass die Leute gar nicht in die Verantwortung kommen, weil dann können die ja selber was verändern und dann können die ja irgendwie losgehen und selber was für sich verändern. Aber so ist ja viel einfacher, wenn ihr da einfach so... Als kleines Schäfchen sagt, ich kann ja nichts verändern und auch ist halt so. Sabine Osterauer: Verstehe ich. Ich denke schon, also du hast jetzt paar so Sachen angesprochen und das passiert schon im Außen. Ich glaube da sind wir uns auch einig, ja das ist schon da. Jetzt ist die Frage, wie gehe ich mit der ganzen Situation Also ich kann natürlich jetzt zu Hause sitzen und mich darüber beklagen, dass die Politik, die Kriege, bla bla bla bla, also diese Themen, die halt alle da sind, die da sind, schuld daran sind, dass es mir jetzt gerade so geht. Ja, möglich, hochstwahrscheinlich. Nur die Frage ist, bleibe ich in dieser Hüllenhaltung und sage, boah, na dann warte ich einmal bis das alles vorbei ist oder irgendjemand kommt, der mir dann die Hand reicht und sagt, alles gut, ich habe das für dich geregelt oder überlege ich mir, wie kann ich dennoch trotz all diesen Punkten meinen Seelenplan herausfinden bzw. dem auch folgen. Denn es gibt ja immer Möglichkeiten. Aber ich glaube, sind schon auch, wenn ich jetzt sage verweichlicht, ist das jetzt vielleicht ein böses Wort, aber das ist jetzt wieder meine eigene Meinung, muss ich ganz explizit sagen. Ich glaube schon, dass wir einfach, wie du gesagt hast, wir haben ja seit, also zumindest auch meine Generation, kam es in den Kindergarten, kam es in die Schule, also wir kommen ja ständig irgendwo hin, wo uns die Verantwortung auch abgenommen wird. Also woher sollen wir es denn dann lernen? Und wenn wir es dann auch nicht vorgelebt bekommen, Wie soll es denn dann funktionieren? Und ich glaube, dass es ganz, ganz wichtig ist, sich einmal hinzusetzen, sich selber, also wirklich selber auch zu reflektieren und zu sagen, ja stimmt, also da gibt es im Außen einfach Dinge, kann ich, kann die Kriege nicht beenden. Also ich kann nur viel Kraft und viel schicken und viel Licht und so weiter und viel guten Willen. Aber was kann ich tun? damit es mir persönlich da drinnen besser geht. Wie kann ich mit diesen Situationen umgehen? Denn ich habe nur dieses eine Leben und nein, ich möchte dieses eine Leben nicht jammern, in einer Ecke sitzen und darauf warten, dass es jemand anderer für mich jetzt regelt. Und ich hoffe, ist ja auch etwas, ich glaube deswegen arbeiten wir ja auch mit Menschen zusammen, die diesen Weg sehr wohl einschlagen möchten zu sagen, wurscht was da draußen jetzt gerade passiert, ich habe nur dieses eine Leben und ich möchte alles, was irgendwie geht, ausschöpfen. etwas zu tun, damit es mir persönlich gut geht. ich weiß noch, da kriege ich dann oft zu diesem Gegenwind von, naja, aber ich bin ja kein Egoist. Das höre ich dann auch. Oder dann noch schlimmer, das klingt ja total narzisstisch. Und da sage ich dann immer, ja, aber wir lernen schon. Also jeder, der sich einmal ins Flugzeug gesetzt hat, weiß, dass es ganz wichtig ist, wenn etwas passiert, die Sauerstoffmaske als erstes aufzusetzen, damit ich allen anderen unterstützend zur Seite stehen kann, helfen kann, wie auch immer. Das bringt mir nichts, wenn ich allen die Maske aufsetze und mir nicht. Das bringt also nichts. Das haben wir aber auch so gelernt. Eigenlob stinkt. Das fällt mir dann immer ein. Sven Haase: Mhm. Sabine Osterauer: Und ich denke mir dann immer, warum? Warum stinkt denn das Eigenlob? Es könnte vielleicht auch einmal eine Podcast-Folge werden. Warum stinkt denn Eigenlob? Du sagst, Menschen, zu dir kommen, sind ja schon reflektierteren Menschen, die auch bei mir Platz nehmen. Die sagen, ich weiß, ich bin für mein Leben selbstverantwortlich, möchte etwas ändern, ich fühle mich in der Richtung, der Richtung oder in diesem Bereich nicht so wohl, unterstützt mich mal und... Hilf mir mal, damit ich das wieder sehen kann. Denn anscheinend habe ich irgendwie schmutzige Brillen oder was auch immer und sehe das gerade nicht. Das heißt, wir sind ja in Wahrheit auch in unserer Beratungstätigkeit Unterstützer. Also wir sind ja jetzt nicht die großen Heiler, indem sie sagen, komm zu mir und ich mache dir dein Leben wieder fein. Sondern wir sind ja nur die Aufzeiger. Wir haben halt ein ein Talent oder eine Gabe geschenkt bekommen, wie auch immer. Ich kann weder zeichnen noch wahnsinnig schön singen. Also singen schon, aber nicht schön. Und wir haben halt die Gabe bekommen, dass die Seelenaufgabe oder die hemmenden Glaubenssätze, Musterprägungen, wie auch immer zu erkennen. Was der Mensch dann damit macht. geht er wieder in die Eigenverantwortung über. Also wir übernehmen ja keine Verantwortung. Was hast denn du für Erfahrungen gemacht jetzt von deinen Clienten, die zu dir kommen? Gab es da auch schon welche, die dann nach einigen Wochen oder Monaten oder vielleicht auch Jahren wiedergekommen sind und gesagt haben du Sven, puh, das war super bei dir, aber ich habe da wieder ein Thema. Schauen wir da noch einmal. Gibt es das? Sven Haase: Es ist natürlich so, dass die Leute dann nach einer gewissen Zeit immer wieder kommen und sagen, krass was du da in dem Filmplanreading gelesen hast, jetzt verstehe ich es endlich. Das sind auch so Sachen, die eine Weile brauchen, die die Menschen dann wirklich annehmen können. Grundsätzlich ist es ja auch so, dass ich die Menschen auch begleite über einen gewissen Zeitraum. Weil klar, so Reading öffnet erstmal ganz viel Raum. weil wir sind ja trotzdem kein anderer Mensch, wir haben ja trotzdem noch die Glaubenssätze, die Prägungen, die energetischen Anhaftungen, die dann vielleicht noch da sind. Das heißt, das Reading öffnet erstmal ganz viel und dann dürfen die Menschen natürlich trotzdem sagen, okay, ich gehe jetzt diesen Weg und folge diesen Weg und vielleicht lasse mich ja auf diesem Weg begleiten, weil ich weiß selber, wenn ich alleine in die Umsetzung gehe, dann komme ich irgendwie wieder auf Hindernisse, dann bleibe ich da hängen, dann bleibe ich da hängen. Oder ich habe halt jemanden, der mich dadurch bekleidet und mir die Energie gibt, der einfach viel leichter durchkommt. Also das ist definitiv so. Es nicht so, dass ich sage, du machst ein Reading und danach hast du die Bedienungsanleitung für dein ganzes Leben. Sondern das geht ja darum, immer das immer in der Tiefe auch viel mehr zu verstehen. Weil der Seelenplan ist ja wirklich die Bedienungsanleitung für das komplette Leben, für alle Lebensbereiche und für jede Lebenssituation, egal in welcher Frage auftaucht. Kann ich in den Seelenplan reingucken? Dort steht die Antwort drin. Und das schafft man natürlich nicht in einem Reading, aber das schafft man natürlich dann, wenn man den Weg eine Weile geht, dann versteht man seinen Seelenplan selber und kann den Seelenplan auch so gut selber lesen, dass man dann das auch als Bedienungsanleitung selber aufmachen kann und da selber reingucken kann. ich habe da gerade ein Thema, ich gucke da rein. klar. Genau. Das Sabine Osterauer: Mhm. Sven Haase: heißt, Wenn jemand nur das Reading macht und dann sagt, okay, ich bin damit fine, dann kommt er natürlich irgendwann wieder, weil dann kommt die nächste Frage und dann kann man dann nochmal reingehen. Wenn jetzt aber jemand gleich sagt, cool, ich will jetzt mit dir weitergehen, ich will das selber tief und immer weiter verstehen, dann verstehen die Leute wirklich, verstehen die selber, wie sie ihren Stellenplan lesen dürfen. Dann ist es quasi auch der Weg in die Selbstverantwortung, weil es mir total wichtig ist, dass die Leute nicht irgendwie abhängig sind von mir oder von irgendjemandem und sagen, Ich habe jetzt Problem. Zeig mir das mal oder wie kann ich das lösen? Dass die Leute wirklich ihren Seelenplan lesen können, auch selber wieder die Anbindung kriegen. Wieder viel besser im Feld auch lesen können, Energien selber für sich verändern können, lesen können und auch ihren Impulsen wieder mehr vertrauen, diese Impulse überhaupt erstmal empfangen können. Darum geht es auch bei mir an der Bekleidung, dass wirklich die Leute selber ihren Seelenweg immer besser verstehen, selber besser lesen können und gleichzeitig aber auch die nötigen Impulse reinkriegen und diesen Impulsen dann auch vertrauen, die umsetzen können. Sabine Osterauer: Total spannend. Da wirft sich bei mir jetzt eine Frage auf. Du bist ja nicht auf die Welt gekommen und wusstest deinen Seelenplan. Das heißt, auch bei dir war es ja so, dass du erwachsen geworden bist, sehr vieles gelernt hast. deine Höhen und Tiefen durchleben durftest und möglicherweise auch in einem Berufsumfeld warst, wo du dann irgendwann einmal oder auch im privaten Umfeld warst, wo du gesagt hast, na ja, ganz so zufrieden bin ich jetzt und glücklich bin ich jetzt nicht. Wie hast du deinen Seelenplan? gefunden. Warst du wo? Hast du dir das selber? Wie war das bei dir? Also mich interessiert das immer, weil bei mir war es einfach ein Aha-Moment und deswegen würde mich interessieren, wie das bei dir so war. Dass du erkannt hast, okay, Seelenpläne, das ist genau mein Ding. Sven Haase: Yes. Bei mir war es eine Reise tatsächlich, wie du genau beschrieben hast. Ich komme aus einer Welt, die komplett anders ist. Ich bin promovierter Mathematiker, also kompletter Kopfmensch gewesen früher. Hab dann auch ganz lange in diesem Bereich gearbeitet. Klar, ich war dann im Konzern und hab da auch Veränderungsprozesse begleitet. Aber ich war ganz stark auf dieser Business-Seite, ganz starke analytische Seite. analytische Verstand war bei mir immer führend, bis ich dann irgendwann gemerkt habe, Hey, das funktioniert irgendwie nicht so. Und dann... Bei mir ging der Weg los, über das ich selber Yoga praktiziert habe, dass ich dann verschiedene Cudging-Ausbildungen gemacht habe und immer tiefer in dieses Thema reingekommen bin, mit was gibt es da eigentlich noch, was ist in dieser feinstofflichen Welt? Wie kann ich Energien verändern? Und was sind Dinge, die das Leben beeinflussen, die ich irgendwie nicht sehen kann und mit meinen Sinnen nicht wahrnehmen kann, sondern über einen anderen Kanal? Und... Und dann habe ich auch mein Selbstständig gemacht. ganze Thema hat sich dann immer so Stück weit gefurnt. Es wurde immer energetischer. Es war aber immer so diese Verbindung zu Business und Energie. Und dann sucht man sich natürlich Mentoren in der Selbstständigkeit. Dann hatte ich ganz viele Mentoren, die mich selber weitergebracht haben auf diesen energetischen Pfad, dass ich meine energetischen Fähigkeiten, meine medialen Fähigkeiten immer weiter ausbauen kann. Und dann hatte ich Mentoren, die mir auf der Business-Seite schon weitergeholfen haben, aber mich nie so richtig weiterbringen konnten, weil die energetisch auf einem anderen Level waren. Ohne das zu bewerten. wenn du selber sagst, energetisch arbeitest, die meisten Businessmentoren können das nicht. Sondern die haben halt ihre Strategien und dann versuchst du das irgendwie für dich zu adaptieren, dass es für dich funktioniert. Bis ich dann irgendwann gesagt habe, ich brauche jetzt einen Mentor, beidiskannt, der diese energetische Welt und diese Businesswelt zusammenbringt. Dieser Business-Mento hat mir meinen Seelenplan gelesen. Und das war dann auch für mich so dieser Moment, wo ich dann gesagt habe, das ist auch das fehlende Puzzleteil, was einfach mir noch gefehlt hat und was auch in meiner Arbeit mit meinen Kunden noch gefehlt hat. Weil ich auf der Business-Seite helfen kann, auf der strategischen Seite helfen kann und auf der energetischen Seite ganz viele Portale aufbauen kann. Und der Seelenplan ist quasi das Puzzleteil, das das alles miteinander verbindet. Das war für mich dieser Aha-Moment dann auch, weil ich wusste, warum bin ich eigentlich hier, was ist meine Aufgabe. Und gleichzeitig dieser Sehnenplan dann auch als fehlendes Puzzlestück für meine Kunden dann in mein Business zu integrieren. Sabine Osterauer: Also auch ein ganz anderer Bereich, wo du vermeintlich gedacht hast, ja, da bleibe ich jetzt bis ich in die Pension gehen darf, vielleicht irgendwann einmal, Und dann auch dieses Gefühl, das stimmt irgendwie, das ist für mich nicht mehr stimmig. So war es bei mir auch. So diese Erkenntnis zu haben, da bin ich nicht zu Hause. Ich mach das und ich mach das gut und das passt doch alles, aber irgendwie war da fehlt noch irgendwas da ist noch irgendwie da. Und dem dann nachzugeben, das ist ja auch mutig. Also das finde ich schon. Das machen ja dann auch nicht alle Menschen, sondern die beißen sich dann halt durch, weil Prägung aus der Kindheit, da musst du schon durchbeißen und das ist halt einmal so. Und Sicherheit ist ja eins unserer ganz großen Werte, die, glaube ich, wird uns ja schon im Mutterleib auch mitgegeben. Sicherheit geht immer vor und Sicherheit bedeutet bei sehr vielen Menschen auch finanzielle Sicherheit natürlich, was ja auch verständlich ist. Also es ist schon sehr mutig dann zu sagen, okay, ich gebe was sicheres, unter Anführungszeichen, was ist denn schon sicher? Das ist ja auch so ein Irrglaube, dass man glaubt, wenn man einen bestimmten Beruf hat, dass das sicher ist. Sven Haase: Mh-mh. Sabine Osterauer: Du hast dir selber vorher erzählt, diese Geschichte von deinem Klienten, der ein sehr, sehr guter Mitarbeiter war und im Endeffekt dann seinen Job verloren hat. wo du dir gedacht hast, der ist ein toller Mitarbeiter, warum sollte man den gehen lassen und andere, die nicht so toll sind, behalten. Aber man hat halt oft diese Beweggründe von der oberen Etage, versteht man ja oft auch gar nicht. Also Sicherheit ist etwas, was wir uns nur selber geben können. auch hier wieder, alles, was wir an Werten haben, ist ja in meiner Welt etwas, was wir uns selber erfüllen sollten. Also diese Werte können uns nicht von außen hingelegt werden und sagen, das ist jetzt der Wert Sicherheit, das ist jetzt der Wert Liebe und das ist jetzt der Wert, keine Ahnung, Gesundheit. Denn für jeden Menschen ist das doch ein bisschen etwas anderes, vielleicht ein bisschen mehr, ein bisschen weniger, ein bisschen dort, ein bisschen da was. Das heißt auch Werte dürfen wir uns selbst erfüllen, uns reinfühlen. Wie geht es uns jetzt damit? Und nicht, wenn jemand anderes sagt, das ist jetzt viel wichtiger oder das ist jetzt viel mehr wert, dass wir das eins zu eins übernehmen. Auch hier wieder diese Selbstverantwortung zu sagen, was ist denn Sicherheit, weil das jetzt vorher gefallen ist für mich. ich finde das dann immer total spannend, wenn ich auch Menschen in meinem Podcast habe, die zum Beispiel gesagt haben, sie haben alles aufgegeben, ihr ganzes Leben ist in zwei Koffern. und sie reisen durch die ganze Welt und sie haben sich noch nie so sicher gefühlt wie jetzt, weil sie alles, was sie besitzen, bei sich haben und damit die Sicherheit haben, außer dass man ihnen die zwei Koffer noch stiehlt, kann ihnen nichts mehr weggenommen werden und das für sie ein Gefühl der Sicherheit ist. Wo ich mir wieder denke, hu, das wäre für mich jetzt nicht so der Sicherheitsgedanke, aber oder und, für diese Menschen ist es das. Und das ist auch gut so. Das heißt, ganz wichtig, dass wir uns auch immer selber in unsere Wertigkeiten hineinfühlen. Wie kann ich mir das, so zum Ende hin, es sind schon wieder 50 Minuten dabei, zum Ende hin, machst du das bei dir in der Praxis, machst du das online, wie schaut das aus? Ein Mensch hat jetzt Idee, der hat jetzt meinen Podcast gehört und gesagt, boah, voll super, der Sven Hase, der ist echt toll. Zu dem möchte ich gerne einmal kommen, weil der liest mir oder der kann mir meinen Seelenplan lesen. Wie kann der mit dir in Kontakt treten, beziehungsweise wo bist du zu finden und wie funktioniert das? Sven Haase: Genau, also ich arbeite ausschließlich online. Tatsächlich gibt es keine Praxis. Was du hier gerade siehst ist ein Airbnb in Ecuador. Das heißt, ich bin gerade in Ecuador unterwegs. Sabine Osterauer: Hahaha. Sven Haase: dann sind wir auch wieder bei diesem Thema. Sicherheit entsteht nur im Innenen und auch das ganze Thema Glück und Zufriedenheit entsteht nur im Innenen. Und auch vielleicht das noch mal als abschließenden Gedanken. Wenn hier durch Ecuador reist, die Leute haben alle viel weniger als die meisten in Deutschland. Das ist einfach eine Lebensfreude, eine Freundlichkeit, eine Herzlichkeit hier einfach da. Wo auch wieder klar wird, die Zufriedenheit entsteht halt nur im Inneren. Es gibt einfach die Leute, die sind hier ständig am irgendwas verkaufen. Die nehmen halt dann auch ihr Leben in die Hand und gehen dann halt einfach raus und sich ihr Einkommen irgendwie zu erwirtschaften. Daher gibt es dieses soziale Netz, was Sicherheit bietet nicht. Aber das braucht es am Ende auch nicht, weil wie du gesagt hast, die Sicherheit entsteht nur im Inneren. Und auch dieses Lebensglück, diese Zufriedenheit, kann auch nur im Inneren entstehen, unabhängig von äußeren Dingen. Und deswegen ist es einfach nochmal so wichtig, was du auch gesagt hast, Freunde. Das ist für jeden was anderes. Und gleichzeitig diese vermeintliche Sicherheit, die gibt es nicht, sondern die können wir nur selber in uns kreieren. Und genau dieses Glück, dieses Lebensglück, diese Lebensfreude können wir nur in uns selber kreieren. Und ja, Energie, ich arbeite ja mit ganz viel Sehplan, ganz viel Energie, die funktioniert von überall, deswegen arbeite ich ausschließlich online. Die Leute finden mich unter LinkedIn, finden mich auf meiner Website, finden uns auch auf Instagram. Ich schicke dir die Links dann alle zu, die kannst du dann einfach unten in den Show Notes verlinken, aber ansonsten einfach Doktor Sven Haase bei LinkedIn und dann findet er dich auf jeden Fall. Sabine Osterauer: Sehr cool, Ecuador, okay. Das wusste ich jetzt nicht. Ich habe gewusst, dass du irgendwo unterwegs bist, aber ich wusste jetzt nicht genau wo. Ich kenne wirklich einige, die da durch die Welt reisen. Ich höre das wirklich häufig, dass sie mir sagen, die Menschen, hier sind, die haben so viel weniger und sind so viel freundlicher oft und so demütig auch dem Leben gegenüber. Das ist auch etwas, ich durch meine Arbiters Trauerrednerin wirklich gelernt habe, dem Leben wirklich demütig jeden Tag gegenüberzustehen, weil es ist schon auch ein Geschenk. Ein ganz großes Kino, wenn du in der Früh die Augen öffnest und sagen kannst, es geht mir gut. Ich habe etwas zu essen, habe ein Dach über den Kopf. Ich kann Selbstverantwortung auch übernehmen. Und ich habe auch die Kapazität mich andere Menschen zu sorgen, zu kümmern, vielleicht nicht sorgen, aber kümmern, die nicht im Stande sind, weil sie krank sind oder was auch immer. Das ist, glaube ich, auch auch ein Ziel, dass es Menschen gibt, die auf andere Menschen achten, die es selber nicht können, aus welchen Gründen auch immer, und sich auch Tiere und Umwelt kümmern, weil das ist für mich auch immer ganz ganz wichtig. Ich bin ja so ein Tierfreund und für mich ist das ja alles gleich Mensch, Tier und Umwelt. Und ja, warum bin ich hier? Tolle Frage war das heute wieder und ich denke mir zusammen, na ja. haben wir es wieder mal herausgefunden. genau, ich danke dir, lieber Sven, du heute bei mir warst und dann unsere Zuhörer da draußen, damit ich es nicht wiedervergesse. Bitte, bitte, bitte abonniert meinen Kanal auf YouTube, denn das hilft mir. Ich höre dann immer von anderen YouTubern, das kostet euch nichts, aber es hilft mir wahnsinnig weiter. Ja, gilt natürlich für mich auch, dass eben genau solche Folgen einfach mehr Reichweite bekommen. Auch gerne weiter schicken, weiter teilen und so weiter. In diesem Sinne, lieber Sven, ich bedanke mich. Das hat gehalten. Das Universum war auf unserer Seite. Ich danke dir sehr für deine Zeit und dass du heute bei mir im Podcast warst. Vielen Dank. Sven Haase: Ich denke, die lieben's auch immer.