
Glaube, Liebe, Hoffnung
In der Absicht, nach einem „alltäglichen Fall“ „ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben“, um „wiedermal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen zu können“, verfasst Ödön von Horváth 1932, zusammen mit Lukas Kristl, den „kleinen Totentanz“ Glaube Liebe Hoffnung. Elisabeth ist unter Horváths Fräulein jenes, das den Kopf nicht hängen lässt. Nach ihrem Beruf gefragt, sagt sie: „Jetzt hab ich eigentlich nichts.“ Und: „Es soll ja noch schlechter werden. Aber ich lass den Kopf nicht hängen.“ Um die Strafe fürs…
The skinny
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