Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Check eins zwo eins zwo
Transcript
- 0:00Seid gegrüßt. In dieser Folge erzähle ich euch
- 0:04oder berichte euch darüber, wie ich mit einem Nackenschlag
- 0:08umgegangen bin, wie sich für mich eine dramatische Situation
- 0:13als, ja dramatische Situation dargestellt hat, aber wichtig
- 0:18ist für mich, dass ihr daraus ziehen könnt, wie bin ich in der
- 0:22Situation damit umgegangen und was könnt ihr euch daraus
- 0:25vielleicht ziehen, also. Hört entspannt zu, lehnt euch
- 0:28zurück und genießt die Folge. Ihr dürft auch ist in den Show
- 0:32Not verlinkt, ein kleines Abo bei Spotify da lassen, kostet
- 0:35nur 299 und alles in den Show Not zu sehen und guckt euch auch
- 0:40mal mein Link tri an um mir da vielleicht irgendwo folgen zu
- 0:44können oder mich unterstützen zu können, also habt eine Menge
- 0:48Spaß mit der Folge und wir sehen uns und hören uns jetzt.
- 0:53Herzlich Willkommen bei Borderline.
- 0:55Mein Name ist Sven aka Borderline und ja, ich freue
- 1:02mich auf die neue Folge borderline.
- 1:05Was ist passiert in letzter Zeit?
- 1:07Ich sag mal so ganz vorsichtig, man ist mal wieder oder ich
- 1:13musste mich selber quasi testen, ich sag mal ganz vorsichtig
- 1:19testen inwiefern. Habe ich das, was ich mir alles
- 1:25angeeignet habe, denn auch in die Realität umsetzen können?
- 1:29Das heißt, wie gehe ich mit Niederlagen zum Beispiel um, wie
- 1:33gehe ich damit um, dass Dinge komplett komplett anders laufen,
- 1:40als man sie sich vorgestellt hat, also so, dass dass das, was
- 1:44ich eigentlich immer so predige, wie man dann zu reagieren hat
- 1:48und so weiter und sofort. Da hat sich jetzt für mich auch
- 1:53mal wieder raus kristallisiert. Diggi, wie gehst du eigentlich
- 1:57damit um, wenn denn irgendetwas passiert, was du nicht am Schirm
- 2:02hattest? Und diese Situation gab es und
- 2:05zwar in voller Gänze, mit voller Wucht und in meiner Wahrnehmung
- 2:10auch schon ziemlich rein rein crashend rein crashend so und
- 2:20ich hatte so. Kurzer Zeit, ganz kurze Zeit
- 2:23hatte ich so okay, jetzt ist die Probe da.
- 2:29Wie weit bist du eigentlich wirklich, inwiefern kannst du
- 2:33jetzt mit diesen Gegebenheiten, die sich gerade jetzt da
- 2:38darstellen oder oder sich zeigen, sich offenbaren, wie
- 2:43auch immer, wie weit kannst du jetzt damit umgehen und es es
- 2:47gab eine Situation. In der ich mal eben so ratzfatz
- 2:52den Boden unter den Füßen verloren habe und ich so quasi
- 2:58vor dem Abgrund stand und dachte, so springst du oder
- 3:05bleibst du, wie gehst du mit der Situation um?
- 3:11Ich gehe jetzt nicht näher auf die Situation ein, aber das ist
- 3:16eine Situation, Achtung. Wie immer, weil es hätte mich
- 3:21vor vor der Zeit x hätte mich das mit Sicherheit ein paar
- 3:27Blessuren mehr gekostet, aber ich bin tatsächlich hergegangen
- 3:32und habe gesagt okay, so was hast du richtig gemacht, was
- 3:35hast du falsch gemacht, warum ist die Situation so wie sie
- 3:38ist? Warum reagiert dein, dein, dein,
- 3:41dein Gegenüber so wie er reagiert und reagiert er zurecht
- 3:46oder zu Unrecht oder aus seiner Sicht zurecht oder zu Unrecht?
- 3:50Und ich musste wirklich feststellen, dass all das, was
- 3:53ich mir wirklich antrainiert habe, was ich mir angeeignet
- 3:57habe, was mich früher aus der Bahn geworfen hat, dass das
- 4:02alles jetzt wirklich auch so eine Festigung hat.
- 4:08Dass quasi aus einer weichen Gallertmasse ein ziemlich harter
- 4:13Brocken geworden ist. Und damit meine ich nicht den
- 4:15Gefühlsbrocken, sondern ja, an mir prallt doch einiges ab.
- 4:19Mein Mindset und mein mein Willen, auch vor allen Dingen,
- 4:24der hat sich extremst extremst gefestigt, auch in Situationen,
- 4:31die vermeintlich vermeintlich wirklich dramatisch sind, wo?
- 4:37Wie gesagt, eigentlich andere Verhaltensmuster früher zugrunde
- 4:42lagen. Augenblick sollte man einen
- 4:49neuen Stuhl kaufen, mir auch schon lange nicht mehr erzählt
- 4:53ne so, ich war am Freitag zu Gast in einem Podcast bei der
- 4:59lieben Michelle, da werde ich auch noch explizit dann noch
- 5:04Werbung für machen und. Dort ist mir zum Beispiel
- 5:10bewusst geworden, wie weit ich tatsächlich bin.
- 5:13Nicht aufgrund, weil Michelle weit hinten ist, das nicht, aber
- 5:18wenn so gewisse Fragen oder Thematiken aufkamen, und ich war
- 5:21schon in diesem Struggle drin am Freitag, wenn man dann einfach
- 5:25sieht, wie, wie klar und wie transparent man mit sich selber
- 5:30umgeht, warum erzähle ich euch das überhaupt?
- 5:33Natürlich erzähle ich euch das, um euch auch da so ein bisschen
- 5:36bisschen Mut zu machen, darauf hingehend Entschuldigung oder
- 5:42darauf hinblickend, dass man so viel erreichen kann, wenn man
- 5:45will. Ich hatte die Woche aber auch
- 5:48noch andere Nackenschläge von Leuten, wo ich es einfach, wo
- 5:51ich gedacht habe, so ja, ist halt eigentlich cool und dann
- 5:56kommen einfach Dinge raus und es passieren Dinge, wo ich mir
- 6:00denke so ey, was stimmt mit dir nicht und?
- 6:03Was stimmt mit dir nicht und wo ich dann ganz klar für mich die
- 6:07Grenze stecke und sage, du pass mal auf das was du da machst,
- 6:11egal mit welcher Intention und ich unterstelle noch nie, noch
- 6:15nicht mal irgendwem eine böse Absicht OK, aber wo ich denke so
- 6:20ey, also mein Leben passt du garantiert nicht rein Punkt und
- 6:25da scheide ich dann drauf, ganz einfach.
- 6:29Und das sind die Dinge, die ich mir wirklich, wirklich so rein
- 6:33implementiert habe, dass alles das, was einem wirklich nicht
- 6:38gut tut, man weg tut. Es gibt natürlich Situationen im
- 6:43Leben, da hat man es auch mit einem Menschen zu tun, der einem
- 6:46prinzipiell immer gut tut, so, und da liegt so ein bisschen der
- 6:51die Feinfühligkeit, die man da haben muss, dass man sagen kann,
- 6:54Jo, aber auch der hat gerade eine schlechte Phase.
- 6:58So, dann darf der auch mal auf Deutsch gesagt Scheiße zu dir
- 7:01sein, oder der darf auch mal Fehler machen.
- 7:05Es geht nicht darum immer alles zu bestrafen und zu sagen, du
- 7:08bist nicht gut für mich, du musst aus meinem Leben raus,
- 7:10nein, alles hat ja setzt ja ein Prozess voraus, alles hat ja
- 7:14irgendwo so eine Optimierung hinter sich, wenn man gesagt hat
- 7:18so von wegen ja du bist zurecht in meinem Leben und dann muss
- 7:22man auch ganz klar distanzieren und trennen.
- 7:27Wie ist die Situation jetzt gerade zu bewerten und nicht
- 7:31direkt sagen was du tust? Mir nicht gut raus, ja und man
- 7:35vergisst einfach warum und weshalb das so ist.
- 7:38Und dann gibt es aber auch wiederum Menschen wo man weiß
- 7:41alles klar, das ist so ein bisschen, zieht sich so der rote
- 7:44Faden durch durch eine Zeit x die man miteinander verbracht
- 7:48hat und dann finde ich ist das auch völlig legitim zu sagen und
- 7:53das habe ich auch getan. Ich lasse ja da niemanden im
- 7:55Regen stehen. Zu sagen haben wir beide auf
- 7:59diesem Planeten, lass mal lieber, wer weiß, vielleicht
- 8:02treffen wir uns irgendwann zu einer anderen Zeit an einem
- 8:04anderen Ort, in einer anderen Galaxiedimension was weiß ich,
- 8:08vielleicht treffen wir uns da wieder hier, aber definitiv nein
- 8:12so, und das ist so so ein bisschen die Feinfühligkeit und
- 8:17die Sensibilität, die man dann an den Tag legen muss.
- 8:20Wo man sagen muss, ich, ich weiß es einzuordnen, ich weiß
- 8:24einzuordnen, ja auch ich werde mal ungerecht behandelt aus
- 8:29meiner Sicht, aus der Sicht des anderen vielleicht gar nicht mal
- 8:33so. Und dabei ist es völlig egal,
- 8:35Leute, ob das hier um eine Beziehung geht oder um
- 8:38Freundschaften geht oder um ein Verwandtschaftsverhältnis, die
- 8:41sagt das immer und immer wieder, es spielt überhaupt keine Geige,
- 8:44weil zu jedem der einzelnen Protagonisten besteht ja ein ein
- 8:49emotionales Verhältnis so, und diese emotionale Ebene, auf der
- 8:53man sich da befindet, die muss man einordnen können, wenn man,
- 8:58wie gesagt, sagt, das ist es mir gar nicht wert, ich habe gar
- 9:00keine emotionale Bindung zu dir, ja, dann scheißt der Hund drauf
- 9:03und. Aber wenn man sich sicher ist,
- 9:05man hat eine emotionale Bindung, finde ich zumindest, dann muss
- 9:09man in der Lage sein zu differenzieren, wie gehe ich
- 9:13jetzt mit dieser Situation um, wie bewerte ich die, wie
- 9:16behandle ich die und ob das Borderline hochschießt oder
- 9:20nicht. Da muss ich wirklich sagen, da
- 9:23muss ich mir wirklich auf die Schulter klopfen und das mache
- 9:27ich diesmal auch wirklich mit, mit ein bisschen stolz, auch
- 9:30wenn es hochgeschossen ist, wurde.
- 9:34Also von meiner Seite aus klar bewertet okay wie sieht die
- 9:38Situation aus, wie gehe ich damit um, was machen wir damit?
- 9:43Atme erstmal durch, bevor du reagierst, atme einfach durch
- 9:50und lass Gedanken sich sortieren und dann reagiere so und genau
- 9:56das habe ich getan. Natürlich ist es auch.
- 10:01Das ein oder andere mal so, dass man erst mal auch ein bisschen
- 10:03Wut raus lässt. Und das ist auch normal.
- 10:05Und das darf man auch, das darf jeder, aber immer mit der
- 10:12nötigen, mit der nötigen Erklärung dahinter, dass man
- 10:14sagt, so, ich bin wütend, weil artikuliert euch, ich bin sauer,
- 10:19weil ja das und das war scheiße und das und das, was ich jetzt
- 10:22hier vielleicht sage, ist vielleicht auch nicht zu 100%
- 10:25politisch korrekt, aber ich bin wirklich getroffen.
- 10:29Ich bin wirklich sauer, weil du das und das gemacht hast.
- 10:34Und ich habe beleuchtet und ich finde, ich habe nicht viel
- 10:37falsch gemacht so, aber dann gebt dem anderen auch den Raum
- 10:40zu sagen, ja, aber ich finde auch egal ob ihr euch im Recht
- 10:44fühlt oder nicht, das kann man dann zusammen analysieren, das
- 10:47kann man zusammen strukturieren, ja und dann gemeinsam dafür eine
- 10:52Lösung finden, wie gesagt. Noch mal ganz klar ja, das macht
- 10:58man mit Menschen, für die es sich lohnt und nicht mit.
- 11:03Keine Ahnung, Oma bremse von nebenan, wo man sagt ja dir
- 11:08reicht Tach und Tschüss zu sagen und dann findet man auch
- 11:12ruckzuck eine Ebene, aus der vielleicht ein Missverständnis
- 11:16oder gar ein Streit, eine Trennung, ein, ein, ein, ein
- 11:20heftiger Streit, er sucht euch irgendwas aus.
- 11:24Auf der sich auf der Ebene, wo sich das dann plötzlich ganz
- 11:26anders darstellt und wo man plötzlich so lösungsorientiert
- 11:29ist. Ja gut, OK, was ist hier
- 11:30eigentlich falsch gelaufen, was haben wir beide und das lasst
- 11:36euch durch den Kopf gehen, was haben wir beide vielleicht dazu
- 11:39beigetragen, dass wir uns gestritten haben, dass wir uns
- 11:43keine Ahnung beim Bier an der Theke plötzlich eine geknallt
- 11:47haben, dass wir uns ignorieren, dass wir uns.
- 11:51Halt einfach in dem Moment nicht gut behandelt haben, warum auch
- 11:57immer so. Und wenn man dann in die
- 12:00Kommunikation geht und jedem den Raum lässt sich zu äußern, dann
- 12:05finde ich, dann finde ich ist das ist das schon ein
- 12:11Riesenschritt, den man da gegangen ist.
- 12:14Und ich sage euch jetzt, so wie ich hier sitze hier aus aus
- 12:18völlig eigener Erfahrung. Selbst wenn das Borderline
- 12:22kickt, selbst wenn das hoch kocht, selbst wenn diese
- 12:28Schnappatmung keine Ahnung, dieser Druck entsteht.
- 12:33Ich sage euch das noch mal, ich wiederhole mich, ich sage euch
- 12:36das so wie ich hier sitze, man kann das kontrollieren, es geht,
- 12:44es ist aber nicht zu verwechseln damit.
- 12:48Dass man emotional abgeschaltet ist, sondern dass man gelernt
- 12:52hat, seine Emotionen richtig zu kanalisieren, richtig zu lenken,
- 12:56zu lenken und zu leiten. Dass ich weiß, ja, ich bin jetzt
- 12:59gerade, bin ich traurig und ich darf das sein, jetzt gerade bin
- 13:04ich wütend und ich darf das sein und jetzt gerade bin ich
- 13:09verletzt oder glücklich. Und ja, ich darf alles sein, was
- 13:15meine Psyche, mein Körper, mein mein, mein ganzer biochemischer
- 13:20Ablauf im Körper hergibt. Das darf nicht sein, was ich
- 13:25nicht sein darf, ist das, was ich selber erwarte, ich darf
- 13:27nicht unfair werden, erwarte ich auch, dass man es mir gegenüber
- 13:31nicht wird, ich darf nicht lügen, ich darf nichts
- 13:34hinzufügen, nichts weglassen, das erwarte ich von meinem
- 13:37Gegenüber. So ein gewisses gewisses Maß an
- 13:41an Respekt und Loyalität. Also habe ich das auch zu geben.
- 13:46Und da liegt bei vielen, vielen, vielen wirklich das Problem,
- 13:52dass sie diesen Punkt dann gänzlich überschreiten.
- 13:56Ja, man darf wütend sein, aber in einem gesunden Maß dem
- 14:01anderen gegenüber und ich finde es immer sehr, sehr, sehr
- 14:04problematisch, gleiches mit gleichen zu vergelten, das
- 14:07heißt? Das was du mir angetan hast,
- 14:10gebe ich dir Doppel und dreifach zurück.
- 14:12Bullshit Leute, und da haben wir ja nichts von, da kommen wir ja
- 14:15keinen Schritt weiter, da steht ihr ihr kommt keinen Millimeter
- 14:19weiter, wenn ihr auf Rache aus seid und wenn ihr euch sagt der
- 14:25war schuld, die war Schuld, ihr wart es alle Schuld, dann kommt
- 14:29ihr kein Müh weiter, dann ist die Schuldvergabe für euch
- 14:32geklärt glaubt mir ich weiß wovon ich rede, ich hab das
- 14:36früher selber gemacht. Ja, aber du bist schuld, du
- 14:39warst schuld. Vielleicht trägt man aber auch
- 14:42eine Mitschuld daran, dass der andere eine Schuld trägt, wenn
- 14:46ihr versteht, was ich meine, dass ihr in Vergangenheit dann
- 14:49vor diesem Ereignis vielleicht selber dazu beigetragen habt,
- 14:52dass der andere so reagiert und da sollte man einfach, ja man
- 14:58sollte einfach immer und immer wieder reflektieren,
- 15:01hinterfragen und dann auch zu einem Ergebnis kommen, so.
- 15:06Und wie gesagt, wenn ihr dann natürlich da sitzt und sagt, ich
- 15:08bin jetzt wirklich traurig, aber ihr seid so traurig, dass ihr
- 15:11sagt, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, dann ist es
- 15:17natürlich auch so, dass es bei dem anderen so ein so ein
- 15:20gewisse, so eine gewisse Abneigung auch auch hinterlässt,
- 15:25weil wenn ihr jedes Mal erzählt, ich kann nicht mehr und ich will
- 15:28so nicht mehr und ich will keine Ahnung, nicht mehr auf dieser
- 15:32Welt sein. Dann Stumpft der andere
- 15:36irgendwann ab. Mir hat mal früher beigebracht,
- 15:38wenn du im Schwimmbad ins Becken fällst und zweimal, zweimal
- 15:44Nachhilfe schreist, obwohl du keine brauchst, wird dir beim
- 15:46dritten Mal keiner helfen. Damit könnt ihr das vergleichen,
- 15:50wenn ihr jedes Mal sagt, ich will nicht mehr, ich will nicht
- 15:53mehr sein, dies das jenes irgendwann stumpft euer
- 15:56gegenüber ab und wird euch mit der Nummer auch keine
- 16:02Aufmerksamkeit mehr schenken und das zurecht und.
- 16:07Das absolut zu recht, weil das sage ich ein bisschen so ein
- 16:12bisschen herausfordernd, so ein bisschen provokant.
- 16:15Es ist nichts leichter als eine Krankheit vorzuschieben und zu
- 16:18sagen, das kannst du mit mir nicht machen, weil ich das, und
- 16:20das habe ich das, und das habe du, musst mich ja mit weiter
- 16:25anfassen, Bullshit, muss ich einen Scheiß, muss ich einen
- 16:28Scheiß, muss ich, ich muss dich aber respektvoll behandeln, aber
- 16:32ich habe Bedürfnisse. Ich habe Ansichten und die hast
- 16:36du auch. Ich respektiere Deine,
- 16:38respektiere du auch meine und lass uns auf Augenhöhe reden,
- 16:42weil es klappt doch auch im Alltag, es klappt doch auch im
- 16:45Guten, da kommt man doch auch super miteinander klar und nur
- 16:49weil es dann plötzlich ein Problem gibt heißt es Not me auf
- 16:55keinen Fall ich bin krank, bin sehr krank nein das lasse ich so
- 17:02nicht gelten. Ich lass es einfach nicht
- 17:04gelten. Natürlich kann es sein, dass man
- 17:06mal in irgendwelche Episoden verfällt.
- 17:07Klar brauchen wir nicht drüber reden, kann sein, wenn ich dir
- 17:10bald Schutzschild nehme und sage, dass es an meiner
- 17:17Krankheit liegt. Nein, es liegt an eurem Denken,
- 17:19an eurer Auffassungsgabe und auch auf an eurem Mindset.
- 17:23Es liegt einfach daran, wie ihr mit Stresssituationen umgeht.
- 17:28Noch mal, wenn es im Guten funktioniert, warum soll es
- 17:31nicht auch im Schlechten funktionieren können, weil im
- 17:33Guten ist man doch auch 1. Warum denn nicht im Schlechten?
- 17:37Warum findet man denn da keine gemeinsame Basis, weil es
- 17:40unangenehm ist? Ja mag sein, aber dann macht ihr
- 17:45grundlegend was falsch und ich sag das auch so ein bisschen
- 17:48provokant, weil ich natürlich auch.
- 17:52Bedingt durch durch Arbeit, durch Social Media und so weiter
- 17:56und sofort mitbekomme, dass viele das genauso praktizieren,
- 18:02dass viele einfach hergehen und ihre Krankheit vorschieben als
- 18:08eine Art Schutzschild und der beliebteste Satz ist, ich habe
- 18:13eine Mauer um mich gebaut, ja, das nennt sich Selbstschutz gut,
- 18:19aber ihr habt euch ja. Für einen Menschen entschieden
- 18:24noch mal, egal ob Partnerschaft, Freundschaft, wie auch immer.
- 18:27Ja Familie lasse ich außen vor, für die kann man sich nicht
- 18:30entscheiden, die muss man akzeptieren oder man stößt sie
- 18:32weg, aber ihr habt euch für einen Menschen bewusst
- 18:34entschieden, dann ist es doch sehr sehr unfair zu sagen alles
- 18:39klar, du bist mein Mensch, aber bringt man ganz ganz langes Seil
- 18:43mit oder eine ganz ganz lange strickleiter um über meine
- 18:46Mauern zu kommen, wenn man sich für einen Menschen entscheidet,
- 18:50dann gab es doch. Gehe ich mal stark von aus vor
- 18:53Gespräche. Es gab treffen, es gab einen
- 18:57Austausch von, das ist mir passiert, so bin ich drauf, so
- 19:00geht es mir. Ey pass auf wenn ich sag das und
- 19:04das nicht zu mir, weil das triggert mich, es werden doch
- 19:07Grenzen abgesteckt immer so aber wenn ich den Menschen in mein
- 19:13Leben lasse, darf ich nicht sagen, zum Beispiel zum
- 19:19Beispiel. Ich war immer so.
- 19:23Ich war immer, Oh, jetzt kriege ich verbale Ohrfeigen, aber oder
- 19:28oder virtuelle Ohrfeigen. Ich war immer so ist ein Ding,
- 19:33das zieht bei mir nicht, weil ich war auch früher anders und
- 19:39wenn ich mich für einen Menschen entscheide, dann.
- 19:42Und dann auf der auf der auf der mit der These durchs Leben geht,
- 19:45ich war immer so, lasse ich mich auf diesen Menschen ja gar nicht
- 19:48erst ein, sondern dann muss er mich akzeptieren, wie ich bin
- 19:51und ich wie er ist, ohne sich, ohne sich irgendwie annähern zu
- 19:54können. Ich hoffe ihr versteht, wie ich
- 19:57das ja meine Stimme hat die letzten Tage sehr gelitten, muss
- 20:03ich sagen, ich habe sehr sehr viel geredet und das ja
- 20:10hinterlässt jetzt auch langsam Spuren bei mir und.
- 20:12So, ich pfeife auch aus dem letzten Loch sozusagen so wie
- 20:17gesagt, dieses Ich bin so und ich war immer so, das zeugt doch
- 20:22ein bisschen von, ich will mich gar nicht verändern, ich will
- 20:28mich auf keinen Fall zum negativen verändern, völlig
- 20:30nachvollziehbar, aber ich will mich auch nicht zum Positiven
- 20:32verändern, man muss sich auch nicht verändern müssen, sondern
- 20:38man will ja einfach so. Den nächsten Schritt gehen
- 20:40vielleicht, man will Next Level sein, man will sich vielleicht
- 20:44so ein bisschen mehr Weitsicht verschaffen.
- 20:47Wenn jemand aber in seiner Bubble glücklich ist, dann ist
- 20:50ja alles cool, dann ist alles cool so und wenn man den
- 20:54Menschen so kennenlernt wie er denn immer war, und ich sag mal
- 21:00vorsichtig, ihn auch nicht ändern will, weil das klappt
- 21:04niemals, Leute, dann ist doch auch alles cool.
- 21:07Dann gibt es aber trotzdem so eine Nuancen, an der man
- 21:09arbeiten muss, an mir und an meinem Gegenüber, sondern genau
- 21:17das ist das, was ihr verstehen müsst, das das Leben.
- 21:22Es ist keine, keine Einbahnstraße, es gibt 8000000
- 21:27Möglichkeiten, wie man sich in in diesem Leben entwickeln kann,
- 21:32auf andere Menschen einlassen kann und vor allen Dingen sich
- 21:35selbst zu hinterfragen. Bin ich denn immer derjenige,
- 21:39der wirklich alles richtig macht, nur weil ich immer so
- 21:42war? Wo hat euch denn immer so war
- 21:45teilweise hingebracht, wer hört jetzt zu und denkt so, ach
- 21:51scheiße, eigentlich ist gerade irgendwie nicht so cool, liegt
- 21:54es vielleicht tatsächlich an mir, liegt es an mir, dass ich
- 21:57jetzt alleine hier sitze, liegt es an mir, dass ich schon wieder
- 22:00Streit habe? Liegt es vielleicht an mir, dass
- 22:03irgendein anderer Mensch mit mir keinen Kontakt haben will?
- 22:08Wenn ihr dann für euch zu dem Schluss kommt, ich habe alles
- 22:11richtig gemacht, dann seid ihr cool mit euch, aber stellt euch
- 22:15die richtigen Fragen und ihr werdet mit Sicherheit eine gute
- 22:19Antwort finden, auch wenn sie zu eurem Nachteil ist.
- 22:25So was will der, was will der Dichter uns eigentlich damit
- 22:28sagen? Jo nix mehr fertig in Brust und
- 22:33ganzen. Ist natürlich jetzt auch so ein
- 22:36bisschen die Zeit, wo man zurückblickt auf ein sehr, sehr
- 22:42turbulentes Jahr für mich, wo wahnsinnig, wahnsinnig,
- 22:46wahnsinnig viel passiert ist wirklich wahnsinnig viel
- 22:49passiert ist, wo Border allein wirklich auch noch mal nicht nur
- 22:55next Level, sondern higher and higher.
- 23:02Kann das sogar nicht in Worte beschreiben.
- 23:03Ich meine, ich sehe die Zahlen von dem Podcast und denke mir
- 23:07so, wow, dann kriege ich die Resonanz, dass das auch
- 23:11mittlerweile sehr, sehr viel Therapeuten und Psychologen
- 23:13diesen Podcast hören, um ihn weiterzugeben an ihre Patienten
- 23:18und ich niemals, niemals, niemals für möglich gehalten
- 23:26hätte, dass ich mit diesem, mit diesem Projekt.
- 23:29Oder anders kann man das nicht mehr beschreiben oder allein so
- 23:33weit gekommen wäre, das ist klar, ich sitze hier vor dem
- 23:38Mikrofon, mach Videos, schreibt Bücher, Mach Coaching, ja, aber
- 23:44unterm Strich geht das immer nicht, wenn man das für sich
- 23:48selber macht, sondern wenn da auch ganz, ganz viele Leute
- 23:51drauf reagieren, das Teilen, das weitererzählen und so wächst das
- 23:55halt organisch. Weil von dem von dem Gedanken,
- 23:58dass das alles über Social Media läuft.
- 24:00Da kann man sich auch mal schön frei machen, weil das Wichtigste
- 24:03ist immer noch meiner Meinung nach die Mundpropaganda, also
- 24:06ihr dürft es gerne weitertragen in die Welt, wir haben schon so
- 24:09vielen Leuten geholfen und ich sage ganz bewusst, wir, das sage
- 24:13ich auch ganz bewusst, weil da hänge, da hänge ja nicht nur ich
- 24:17dran, sondern auch viele andere Leute, ja, jetzt haben wir noch
- 24:2310 Tage. Nee, Quatsch. 9 bis Weihnachten
- 24:32auch. Ich bin dieses Jahr in der
- 24:33Situation, dass ich's alleine feiern werde.
- 24:39Die Kinder sind Heiligabend beide bei ihren Eltern, aber bei
- 24:42ihren Eltern, okay bei ihren Müttern und es macht mir
- 24:50tatsächlich geht's mir eigentlich gar nicht schlecht
- 24:54damit. Ich bin ziemlich fein mit allem
- 24:57so. Ich will das einfach nur noch
- 24:59mal, weil ich weiß, dass das in vielen, vielen Köpfen rumspukt
- 25:02damit soll er noch gleich die Folge zu Ende sein.
- 25:03Keine Sorge, ich werde als auch nicht großartig sentimental,
- 25:07sondern ganz im Gegenteil, ja, es ist Heiligabend dann und ja,
- 25:14es mag sein dann man ist alleine, aber vielleicht
- 25:21vielleicht. Kann man diesen Tag auch einfach
- 25:24nutzen, um sich selber mal zu beweisen, wie weit man schon
- 25:26ist? Weil es ist es ist und da kann
- 25:31mir einer erzählen was er will. Ein sehr prägnantes Datum.
- 25:34Weihnachten sollte niemand alleine sein, so sagt man, aber
- 25:36warum nicht Weihnachten ist doch das Fest der Besinnlichkeit oder
- 25:42das Fest der Liebe und das Fest der Besinnlichkeit.
- 25:46Wer sagt denn, dass ich mich mit anderen Menschen besinnen muss?
- 25:51Man kann sich besinnungslos besaufen.
- 25:52Ja, ist die eine Sache, muss auch jeder für sich selbst
- 25:56wissen, halte ich jetzt nicht für die beste Idee, aber es ist
- 26:00doch auch die besinnliche Zeit des Jahres und Why why not,
- 26:08warum soll ich es nicht auch in dem Fall für mich nutzen, indem
- 26:12ich einfach mal alles stehen und liegen lasse, mal so die Zeit
- 26:14für mich anhalte und sage, wie war es eigentlich.
- 26:19Jetzt, so in der Retrospektive gesehen, dieses Jahr.
- 26:24Wie waren die nächsten 10 Jahre, die letzten 10 Jahre, wie
- 26:29stellst du dir die nächsten Jahre vor, was ist eigentlich
- 26:31dein Ziel, was möchtest du noch erreichen, weil viele sagen ja,
- 26:36ich habe gar kein Ziel, ich weiß gar nicht, was ich noch machen
- 26:38soll, wofür lohnt sich der ganze Kampf noch?
- 26:41Ja Leute, wenn ihr kein Ziel habt, dann verstehe ich die
- 26:44Aussage, aber ein Ziel kann auch sein.
- 26:49Stricke ich nächstes Jahr mal den Pullover weiter, den ich vor
- 26:5211 Jahren angefangen habe, auch wenn er mir dann nicht mehr
- 26:54passt? Was habe ich eigentlich früher
- 26:57gerne gemacht, was ich heute nicht mehr tue und warum tue ich
- 27:00es eigentlich nicht mehr? Wie war ich eigentlich mit 20,
- 27:05mit 30, mit 40 und wie bin ich jetzt und wie will ich sein?
- 27:10Vielleicht ist das ja auch die Phase, wo man sich einfach mal
- 27:12wirklich besinnen sollte, runterfahren sollte und sich
- 27:17einfach mal. Fragen sollte Huaheim und es ist
- 27:25natürlich auch die Phase, wenn ihr mit eurem Partner seid oder
- 27:29eurem eurer Freund, euren Freunden oder wie auch immer
- 27:34sich zu fragen, vielleicht statt sich zu zu befressen sage ich
- 27:38mal zu besaufen, wo stehen wir eigentlich, sollen wir mal so
- 27:42ein bisschen Revue passieren lassen, was war die letzten
- 27:44Jahre, was stellen wir uns gemeinsam vor.
- 27:47Vielleicht ist das mal, dass man Weihnachten mal positiv nutzt
- 27:50und nicht nur Fressorgie mit der Familie feiert und zigtausende
- 27:55Geschenke einfach sinnlos aufreißt.
- 27:59Vielleicht sollte man noch hergehen und sagen, Oh, wir
- 28:01nutzen die Zeit mal für uns mentaler Breakdown, mal
- 28:04runterfahren komplett auf 0 und sagen, Jo, was will ich
- 28:10eigentlich, was wollen wir eigentlich, was wollen andere
- 28:16vielleicht von mir. Was ich erfüllen kann, was ich
- 28:18nicht erfüllen kann. Ja, vielleicht ist das so ein
- 28:23Denkanstoß, Weihnachten noch mal anders zu verbringen.
- 28:26Wie gesagt, Fressen können wir das ganze Jahr, saufen auch, ja
- 28:31streiten können wir uns auch das ganze Jahr, wie viele
- 28:33Weihnachten mit Familienfeiern habt ihr schon gesehen, wo sich
- 28:36die Familien hinterher nach dem 10.
- 28:39Bier an den Hals gegangen sind? Frohe Weihnachten, wie viele.
- 28:45Familienfeste Weihnachtsfeste habt ihr schon erlebt, wo die
- 28:48Kinder sich streiten, weil der eine oder andere das größere
- 28:51Geschenk hat? Naja, frohe Weihnachten verstehe
- 28:56wie ich meine, für viele ist Weihnachten negativ behaftet, es
- 29:00kommt immer darauf an was man daraus macht.
- 29:04In diesem Sinne, habt einen schönen Tag und wir hören uns
- 29:09nächste Woche bis dahin mein Name ist Sven ich danke euch
- 29:12fürs Zuhören auf Wiedersehen.