Latest / BZ am Ohr / Der SC Freiburg stürmt wieder auf Platz fünf in der Bundesliga – das große Saisonfazit
Transcript
- Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? In der ersten Saison nach Christian Streich machte SC Freiburg einfach so weiter wie vorher. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren hat sich der Verein für die Europa League qualifiziert. Auch trotz der verpassten Chance, am letzten Spieltag noch die Champions League zu erreichen, ist die erste Saison unter Julian Schuster ein voller Erfolg geworden. Das ist schon was Besonderes dann. Nicht, dass das allein so geräuschlos und nahtlos übergegangen ist, sondern dass dann tatsächlich am Ende nochmal die Europa League steht. Das ist schon sehr speziell. Das sagt mein Kollege René Kübler. Seine Stimme kennt ihr vielleicht schon. Er ist Sportchef bei der Badischen Zeitung und war schon ein paar Mal zu Gast hier bei BZ am Ohr. Denn er kennt sich bestens mit dem SC Freiburg aus. Mit ihm ziehe ich in dieser Folge das große Saison-Fazit. Warum lief der Übergang zu Julian Schuster so problemlos? Und wer sind die herausragenden Figuren in dieser Saison? Ein Schlüssel zum Erfolg dieser Saison gerade offensiv war natürlich Litz Dohan, der eine herausragende Saison gespielt hat. Und für wen lief es eher nicht so gut oder war die Saison vielleicht sogar eine Enttäuschung? Nach außen möglicherweise Ein Verlierer ist er aber überhaupt nicht Christian Günther. Im Gegenteil, als Vorbild, Kapitän und auch noch als Spieler ist er auch weiter ein Gewinner. Über die Gewinner und Verlierer, die Neuzugänge, mögliche weitere Transfers und die Premierensaison von Julian Schuster im Allgemeinen sprechen wir in dieser Folge von BZ am Ohr. Mein Name ist Christoph Giese, ich bin Redakteur der Badischen Zeitung. Viel Spaß beim Zuhören. Werbung Freiburg Sommer ZMF Die BZ verlost neunmal zwei Konzerttickets für das Zelt Musik Festival und zwar für Didi Bridgewater, Il Civetto oder Amy MacDonald. Nutzt jetzt die Chance auf zwei Tickets für ein Konzert eurer Wahl und seid im großen Zirkuszelt live dabei. Jetzt mitmachen und gewinnen unter mehr.bz. Slash zmf-2025 Werbung. René, schön, dass du da bist. Ja, freut mich. Hallo. Mit so ein paar Tagen Abstand zum Spiel gegen Frankfurt, darf man sich beim SC Freiburg über die Niederlage und die verpasste Champions League eigentlich ärgern? Natürlich darf man sich ärgern, vor allem die Spieler. Ich meine, die arbeiten Tag für Tag darauf hin, das Maximum rauszuholen. Auch wenn es manchmal das Maximum sehr weit weg erscheint, erscheint, was die Champions League in der Regel für Freiburg schon immer noch ist. Aber natürlich, wenn man so dicht dran ist, am ganz großen Coup, dann sollte man sich schon auch eine Weile ärgern dürfen, klar. Also man hat ja immerhin auch ein bisschen Geld verpasst, ne? Ja, aber das ist natürlich zunächst mal gar nicht im Kopf der Spieler. Für die spielt das keine Rolle. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass die Verantwortlichen an dem Tag dann denken, wow, jetzt fehlen uns 14, 15 Millionen Antrittsprämie. Von daher glaube ich, dass es in erster Linie einfach um den sportlichen Reiz geht, der da ein Stück weit jetzt halt verloren gegangen ist, den man gerne gehabt hätte, sich mit den ganz Großen zu messen. Aber in der Europa League sind ja auch genug attraktive Gegner. Du hast nach dem Spiel geschrieben, dass sich der SC Freiburg zwischen Enttäuschung und Stolz bewegt. Und jetzt haben wir kurz über die Enttäuschung gesprochen, aber man kann ja wirklich auch stolz sein, denn das ist jetzt die dritte Qualifikation für die Europa League innerhalb von vier Jahren. Also das ist wirklich eine beachtliche Leistung. Absolut und unter besonderen Bedingungen. Das wurde ja schon vielfach erwähnt, aber man muss es einfach dann nochmal sagen. Der Trainerwechsel von Christian Streich, der ja mehr war als nur Cheftrainer beim SC Freiburg, der war das Gesicht, die prägende Figur des Vereins über viele, viele Jahre. Aber hin zu Julian Schuster, Trainer-Novize, erstes Jahr als Chef in dem Bereich, das ist schon was Besonderes dann. Nicht, dass das allein so geräuschlos und nahtlos übergegangen ist, sondern dass dann tatsächlich am Ende nochmal die Europa League steht. Das ist schon sehr speziell. Ja. Wie würdest du denn sagen, fällt das Zeugnis für Julian Schuster nach seiner ersten Saison aus? Naja, da würde ich jetzt schon sehr hoch greifen im Notenregal. Ich würde sagen, da liegt er schon zwischen eins und zwei. Okay. Ja, auf jeden Fall. Es gab ja so kurz nach der Winterpause so eine Phase, da lief es für den SC Freiburg nicht so gut. Da gab es viele tolle Niederlagen. Und da hast du geschrieben in der Badischen Zeitung, angesichts des Umbruchs nach der Ära Streik spielt der Sportclub Freiburg bislang eine ordentliche Saison. Und am Ende kann man sagen, du hattest recht und sogar noch ein bisschen mehr als ordentlich ist sie am Ende geworden. Ja, ja, sie haben ja dann auch sich nochmal ein Stück weit weiterentwickelt. Wobei man sagen muss, die Niederlagen hatten ja schon auch was damit zu tun, dass sie versuchten, sehr mutig zu spielen, sehr offensiv zu spielen, was dann nicht immer so funktioniert hat, weil sie vielleicht auch nicht die Spielertypen dafür im Kader hatten. Und das haben sie dann ein Stück weit angeglichen, haben dann pragmatischer agiert, die Defensive wieder ein Stück stärker in den Fokus gerückt und das hat dann prima funktioniert. Gerade gegen die Mannschaften auf Augenhöhe haben sie dadurch zuverlässig gepunktet und oft auch gewonnen. Es war jetzt an mehreren Stellen auch zu hören, dass das eigentlich nicht so eine große Überraschung sei, dass es unter Schuster eigentlich so stabil weitergegangen ist. Aber jetzt muss man ja doch sagen, es war ja seine allererste Station als Cheftrainer. Das hätte ja schon auch anders laufen können. Also wenn man sich mal vorstellt, die scheiden den Pokal in Osnabrück aus am ersten Spieltag, dann verlieren sie vielleicht gegen Stuttgart, dann verlieren sie in München. Also dann wäre das doch nicht so ruhig an- und weitergelaufen, wie es jetzt gelaufen ist. Naja, wenn man Julian Schuster selbst fragt, dann sagt er immer, das Spiel gegen Stuttgart, das erste Bundesligaspiel der Saison, der Sieg, der überzeugende Sieg, der begeisternde Sieg, das war schon der Knackpunkt der Saison, auch wenn es recht früh war. Dadurch einen guten Start gehabt, gut reingefunden, Rückenwind bekommen für alles. Das ist schon entscheidend, wenn man als neuer Trainer, aber auch als Mannschaft, gleich zwei, drei Niederlagen zu Beginn kassiert und unter Druck steht, dann ist das schon nochmal ein anderes Arbeiten. Und von daher hatte der Start eine besondere Bedeutung. Und dann wäre das Thema, dass er noch nicht so die Erfahrung hatte, doch auch viel größer geworden wahrscheinlich. Mit Sicherheit, wobei das Thema Erfahrung ist ja immer relativ. Er hat ja ganz, ganz viel mitbekommen. Wir haben ja, glaube ich, auch darüber berichtet, dass er da sein spezielles Büchchen hat, wo er nicht nur, also er saugt nicht nur alles auf oder hat nicht nur alles aufgesaugt in seinen Jahren als Profi schon, als Verbindungstrainer dann, sondern hat sich das auch alles aufgeschrieben, hatte da eine Sammlung. Und er war eigentlich immer mittendrin in den Prozessen, also hat ganz viel mitbekommen. Und natürlich wusste er von Anfang an, so läuft es beim SC Freiburg. Und das war natürlich ein großer Vorteil für ihn. Lassen Sie uns mal darauf schauen, was so die Ursachen sind für den Erfolg. Also der SC Freiburg ist jetzt in der Saison die fünftbeste Mannschaft gewesen. Warum? Naja, weil sie einfach auf Strecke sehr stabil sind oder waren. Das muss man schon sagen. Mit dem Gefüge, das sie haben. Matthias Ginter hat es jetzt gesagt, kein zusammengekaufter Haufen, wo sich Spieler dann finden müssen, sondern viele kennen sich über Jahre. Da fällt es auch Neuzugängen dann einfach reinzufinden. Die werden da relativ schnell integriert. Und dieses Gesamtgefüge tatsächlich, auch fußballromantisch gedacht, alle für einen, einer für alle, das funktioniert in Freiburg seit Jahren richtig toll. Und von daher, ja, das ist dann tatsächlich am Ende auch keine Überraschung, dass Kontinuität sorgt für Stabilität. Und beim Scouting oder bei der Spielerauswahl, bei Transfers, ist es ihnen ja auch immer sehr wichtig, dass die Spieler charakterlich in das Gefüge passen. Also es geht nicht nur um fußballerische Qualität, sondern sehr stark auch um den Charakter eines Spielers. Und von daher ist das alles nicht zufällig, dass da so eine Mannschaft tatsächlich auch eine Mannschaft ist. Und also abgesehen davon, dass sie mannschaftlich so geschlossen sind und, Man muss am Ende ja trotzdem auch Spiele gewinnen, ne? Man muss Spiele gewinnen, ja. Man muss vor allem Spiele gewinnen, wenn man jetzt vielleicht nicht unbedingt den Knipser hat wie andere Vereine. Dann muss man gucken, wie kann man zum Erfolg kommen. Aber man muss natürlich auch sagen, sie haben natürlich auch herausragende Spieler in ihren Reihen. Und ein Schlüssel zum Erfolg dieser Saison, gerade offensiv, war natürlich Lidstoran, der eine herausragende Saison gespielt hat. Auf ganz, ganz hohem Niveau, defensiv, aber vor allem dann jetzt auch wieder offensiv. Er hat da jetzt genau die richtige Mischung gefunden und das hat den Verein, also seiner Mannschaft schon sehr, sehr weiter geholfen. Ohne seine Aktionen wäre es vermutlich nicht ganz so weit nach vorne gegangen, wobei man auch Vincenzo Grifo nicht vergessen darf, der ebenfalls skoramäßig da ganz, ganz gute Werte hat und bei dem man schon auch den Eindruck hatte, dass er so fit war wie seit Jahren nicht mehr und dadurch dann auch liefern konnte. Also mit Doran und Grifo hat der SC Freiburg diese Saison ja eigentlich eine Flügelzange gehabt, die auf wirklich sehr gehobenen Bundesliga-Niveau gespielt hat. Absolut, das war so. Und die anderen haben dann davon profitiert. Und man muss schon auch nochmal hervorheben, dass ein Lukas Höhler, der hat ja viel Kritik auch einstecken müssen, Aber gerade hinten raus hat er dann tatsächlich auch nochmal zu seiner immer wertvollen Defensivarbeit auch wichtige Tore erzielt und das war schon auch ein Faktor. Wenn wir jetzt schon bei der Offensive sind, dann können wir auch so ein bisschen über die Schwächen reden, denn was die geschossenen Tore angeht, da gehört der SC Freiburg eigentlich eher in die untere Tabellenhälfte, 49 waren es, so viele hat zum Beispiel auch Kiel geschossen, die abgestiegen sind. Dazu steht das Torverhältnis bei minus vier. Was ist da los gewesen in der Offensive? Naja, wie gesagt, sie haben nicht den typischen Knipser vorne drin, der dann halt für 15 Tore oder noch mehr steht, sondern sie müssen es über die Mannschaft leisten, auch die Offensive, auch die Tore. Und das funktioniert traditionell gut in Freiburg. Das hat schon immer gut funktioniert. Knipser waren immer die Ausnahme in Freiburg. Da gab es immer wieder welche, aber oft auch keine. Und dann wurde es von der Mannschaft getragen. Und so ausgewogen und so gleichmäßig die Mannschaft dann besetzt ist und auch arbeitet, genauso ist dann letztlich auch das Torverhältnis. Das passt schon ganz gut zusammen. Aber es sind halt dann wirklich auch wenige Ausreißer nach unten dabei. Und das ist entscheidend. Die waren dann vor allem gegen Mannschaften aus den Top 7. Also gegen Frankfurt, gegen Leverkusen, gegen Stuttgart einmal, auch gegen Dortmund zweimal eigentlich. Warum tun sich denn die Freiburger gerade gegen diese Mannschaften so schwer? Naja, das hat natürlich zum einen mit der Qualität der Gegner zu tun, die dann teilweise schon herausragend ist, zumindest für Bundesliga-Verhältnisse. Und dann hat es aber auch damit zu tun, also die Höhe der Niederlagen, die täuscht in Teilen auch ein bisschen dann über die Spielverläufe hinweg. Es war dann auch einfach so, dass Freiburg da schon auf Augenhöhe immer in den Spielen, zumindest in Phasen dieser Spiele agiert hat. Aber natürlich, sie wollen nicht nur mitspielen, sie sind dann auch ehrgeizig, sie wollen auch gewinnen und dann passieren halt manchmal Dinge, kleine Fehler werden bestraft, du liegst hinten, spielst nach vorne und dann bist du natürlich ein Stück weit aus deinem Gleichgewicht raus, aus deinem Spiel du musst mehr riskieren und dieses mehr riskieren ist gefährlich und das hat sich dann oft ausgewirkt in diesen Spielen Und von daher, ja, also letzten Endes ist der Sportclub, glaube ich, genau dort eingelaufen, wo es maximal möglich war, Platz 5. Die vier Mannschaften davor sind einfach letztlich besser, auch Dortmund, die sich dann gefangen haben und dann auch eine Stabilität reingekommen haben. Von der individuellen Besetzung sind solche Mannschaften einfach nochmal eine Stufe höher. Und von daher hat der SC einfach das Maximum erreicht und gegen die Mannschaften dann halt auch verloren, die da vorne dran stehen. Und Sie haben ja sogar Mannschaften hinter sich gelassen, die eigentlich auch noch vor Ihnen einzusortieren wären. Absolut, aber das ist ja die Regel im Grunde mittlerweile. Wenn man in drei von vier Jahren Europa League schafft, dann hat man immer solche Mannschaften hinter sich gelassen. Das stimmt. Und dann gehört man vielleicht aber auch ein Stück weit mittlerweile dazu. Zumindest zum erweiterten Kreis der fünf, sechs Mannschaften, die da oben mit dabei sind. Also wenn man sagt, gerade gegen die Top-Mannschaften hat es nicht so gut funktioniert, könnte man ja auch umgekehrt sagen, gerade gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte hat der SC eigentlich seine Hausaufgaben gemacht. Genau, das ist diese Zuverlässigkeit, diese Stabilität, diese Kontinuität. Und sie haben sich natürlich, das kommt auch dazu, von Niederlagen nicht vom Weg abbringen lassen. Also selbst die hohen Klatschen konnten wir eigentlich sicher sein. Danach hatten sie wieder stabile Phasen. Das geht anderen Mannschaften teilweise anders. Die verlieren mal richtig hoch und rutschen dann in so eine Negativserie rein. Das hat der SC vermieden. Lass uns mal noch über ein paar einzelne Spieler sprechen und die so ein bisschen nach Gewinnern und Verlierern sortieren. Legen wir mal mit den Gewinnern los. Da hast du jetzt schon einen erwähnt, Litz Dohan. Lass mal den vielleicht mal raus. Wer ist für dich der größte Gewinner beim SC in dieser Saison? Naja, wenn man Litz Dohan rauslässt, der rangiert natürlich nochmal deutlich, finde ich, über den anderen. dann gibt es ganz viele Gewinner. Also Noah Artobolo, finde ich, hat eine herausragend stabile Saison gespielt. So gut wie keine Fehler gemacht. Und das nach seiner Vorgeschichte, wo er ja doch stark in der Kritik stand. Der hat sich derart stabilisiert. Also das spricht sehr für seine mentale Stärke auch. Und die sportliche Klasse hat er ohnehin. Also den würde ich da schon vorne hinstellen. Dann muss man sagen, Matthias Ginter in der Abwehr hat auch eine Riesenrolle gespielt. Ist vom Kicker ins Team der Saison gewählt worden. Zu Recht, weil er einfach auf Strecke gesehen sicher in der Saison zu den Top-Innenverteidigern in Deutschland gehört hat. Ich hätte mir gewünscht auch, dass der Bundestrainer Julian Nagelsmann jetzt vielleicht doch nochmal auch einen Blick auf ihn wirft oder einen Blick in seine Richtung, weil was Stabilität angeht, da war er wirklich sehr, sehr weit vorne in der Saison. Und jetzt gibt es ja auch ein paar Ausfälle beim DFB. Von daher hätte ich mir das schon gewünscht und er hätte es auch verdient gehabt. Ist jetzt anders gekommen, nichtsdestotrotz ist er auch absolut ein Gewinner der Saison vom SC Freiburg. Dann können wir noch wahrscheinlich Jordan Mansambi und Jordi Mekengo nennen, die beiden Nachwuchsspieler, die sich jetzt gerade in der Endphase der Saison in die erste Elf gespielt haben. Ja, haben eigentlich das gehalten, was man sich von ihnen versprochen hat. Bei Mark Kengo hat es ein bisschen länger gedauert, ist aber kein Problem, ist auch noch ein sehr junger Spieler und die haben sich jetzt auf dem hohen Niveau tatsächlich bewiesen und dann zum Teil auch eingependelt. Und ein bisschen untergehen, also die Gefahr unterzugehen, ist dann bei solchen Bewertungen auch für, besteht für das Mittelfeldzentrum mit Patrick Osterhage und Maximilian Eggestein, die sich gerade in der zweiten Saisonhälfte nochmal wirklich deutlich verbessert haben, sowohl defensiv, aber auch was offensive Akzente angeht. Da haben die richtig nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Also die würde ich da in die Kategorie auch mit reinrechnen. Vincenzo Grifo haben wir erwähnt. Und wenn wir jetzt auf die Verlierer schauen, dann müssen wir eigentlich direkt über den Kapitän sprechen. Warum ist Christian Günther jetzt in den letzten Spielen eigentlich so komplett auf der Bank verschwunden? Also ich tue mich jetzt gerade was den SC Freiburg angeht immer schwer von Verlierern zu sprechen. Also Christian Günther ist gerade deswegen auch ein Gewinner, weil er so vorbildlich mit seiner Rolle umgeht. Alles, was man aus Mannschaftskreisen hört, ist er auch wirklich da sehr vorbildlich und geht voran. Was den Umgang mit so einer Situation angeht, das ist das, was so eine Mannschaft dann auch braucht, um da ganz vorne zu landen. Was es fußballerischer angeht, ich glaube, das ist sehr eng einfach. Die sind beide auf Augenhöhe, Günther und Markengo. und Markengo musste sich sehr lange hinten anstellen, hat dann mal die Chance bekommen, hat sie genutzt und dann war er einfach mal vorne dran. Das muss jetzt aber selbst für nächste Saison noch nichts bedeuten. Das ist einfach positiv, dass man weiß, man hat da zwei Spieler, die jederzeit auf hohem Niveau spielen können. Also von daher nach außen möglicherweise ein Verlierer, ist er aber überhaupt nicht Christian Günther. Im Gegenteil, als Vorbild, Kapitän und auch noch als Spieler ist er auch weiter ein Gewinner. Dann lassen Sie mal die Kategorie zu Spieler, für die es nicht so gut lief, umtaufen. Ähnlich wie bei Günther ist es ja bei Nikolaus Höfler, auch sehr wenig gespielt. Das ist auch eine neue Situation für ihn, weil er ja eigentlich über Jahre fast immer gespielt hat. Wie ist es bei ihm? Ja, also ich denke einfach, wenn personelle Umbrüche eingeleitet werden, dann trifft es natürlich immer wieder und nacheinander auch ältere, erfahrenere Spieler. Häufig ist es dann so, dass die jüngeren Spieler, die dafür reinkommen, dann noch nicht ganz so stabil sind und auch Phasen haben, wo man sie dann wieder mal runternehmen muss. Das war jetzt im zentralen Mittelfeld nicht der Fall. Also die haben sich wirklich da reingearbeitet, die beiden, die da gespielt haben. Und da war es für Nikolaus Höfler einfach schwer, jetzt reinzurutschen. Nichtsdestotrotz fand ich, er hat in den Teileinsätzen, wenn sie auch nur kurz waren, hat er immer auch noch seine persönliche Note reingebracht. Ruhe am Ball, Übersicht. Das hat schon auch dann in Phasen geholfen. Und auch von daher, ja, das ist ein ganz normaler Prozess, der jetzt da begonnen hat. Wobei man immer noch sagen muss, der Umbruch ist natürlich nicht vollzogen. Er hat jetzt gerade begonnen und man muss mal schauen, wie es weitergeht. Für Michael Gregoritsch zum Beispiel und auch für Merlin Röhl war das ja für beide eher so eine durchwachsende Saison, oft verletzt, dann immer nur phasenweise gespielt. Wie kann man die Saison für die beiden bewerten? Ja, also aus ihrer Sicht vermutlich schon enttäuschend. Da muss man Erin Dingci wahrscheinlich auch mit reinnehmen. Das hat viel mit der Physis zu tun, also mit Verletzungsproblemen. Michael Grigoritsch ist schon so reingestartet, dass er Probleme hatte und immer wieder schwer hatte, dann Tritt zu fassen. Merlin Röhl genauso, er hat eigentlich vielversprechend begonnen und dann hat er Pech gehabt. Ehren Dingci hatte immer wieder mit muskulären Problemen auch zu kämpfen. Solche Dinge, die gehören eben auch zum Fußball dazu. Und wenn der Kader dann so breit und aber auch qualitativ ausgewogen besetzt ist, dann kann es sein, dass du dann halt mal rausrutschst. Und wenn es die anderen gut machen, dann bist du halt auch dauerhaft mal draußen. Was jetzt nichts über die grundsätzliche Qualität dieser Spieler aussagt und auch noch nichts für die Zukunft bedeuten muss. Überhaupt nicht. Also das muss man einfach abwarten. Wenn die drei eine Top-Vorbereitung spielen würden, sofern sie in Freiburg weiter spielen werden, dann steht dem nichts im Wege, dass sie auch wieder Stammspieler sein könnten. Einen Spieler habe ich jetzt noch auf der Liste hier, das ist der Winterneutzeingang Niklas Beste. Der hat sich das doch bestimmt auch ein bisschen anders vorgestellt, das erste halbe Jahr, oder? Da bin ich jetzt gar nicht so sicher. Also ein Stück weit sicher. Ich gehe mal schon davon aus, dass er ein paar Einsätze mehr gern gehabt hätte. Also er hätte keinen von Anfang an gemacht. Ja, und sich auch ein paar Einsätze mehr erhofft hätte. Aber man muss natürlich sagen, auch seinen Positionen haben gespielt. Grifo, Und Dohan. So, zwei Top-Akteure. Schwer, Einsätze von Beginn anzukriegen. Dann, glaube ich, hat auch eine Rolle gespielt, dass er körperlich einfach nicht in der Verfassung war, zumindest zu Beginn, als er kam, dass er da gleich hätte eine Rolle spielen können. Er hat ja im Interview mit uns auch davon berichtet, dass in Portugal eben ein bisschen anders trainiert wird und vielleicht jetzt auch nicht ganz so intensiv wie jetzt in Deutschland, dass das dann schon wieder anders war für ihn hier. Da kommen ein paar Dinge zusammen, aber er war, also so habe ich es zumindest verstanden, auch im Grunde ein Vorgriff der Transfer, der beste Transfer auf nächste Saison. Einfach, dass der Spieler kommt, dass er schon ein halbes Jahr dabei ist, dann die Vorbereitung mitmachen kann und dann ganz anders auf dem Platz steht. Also auch da würde ich sagen, kein Indiz dafür, dass da irgendwas jetzt grundsätzlich schiefgelaufen ist. Wo würdest du Junior Adamu einordnen? Also er hat jetzt ja zuletzt viele Spiele vom Beginn an gemacht, lange auch gespielt, wirkte aber auch immer wieder irgendwie glücklos, gerade im Abschluss, und hat, obwohl er ja eigentlich Stürmer ist, nur an einem Bundesligaspieltag getroffen, nämlich gegen Bochum am dritten Spieltag, da doppelt, aber sonst nicht. Ja, aber das ist ja auch wieder so ein bisschen SC-typisch. Der Stürmertyp Adamu, ganz stark im Pressing, ganz stark im Spiel gegen den Ball. Und das ist ja das, was dieser Mannschaft dann letztlich auch die Stabilität und den Erfolg gebracht hat. Und da war er schon ein wichtiger Bestandteil auch davon. natürlich und das ist allen bewusst Spiel mit Ball da ist Luft nach oben ähm, Im Training zeigt er das wohl mittlerweile regelmäßiger, dass er da auch ein gewisses Potenzial hat. Sonst würde er auch nicht Bundesliga spielen, das muss man auch mal klar sagen. Aber klar, in den Spielen muss er sich offensiv sicher noch verbessern in puncto Umgang mit dem Ball auf engem Raum. Entscheidungsfindungen, wann schließe ich ab, wann spiele ich weiter. Entscheidungsschnelligkeit, Handlungsschnelligkeit. Das sind so die Bereiche, in denen er sich sicher noch verbessern kann und muss. Lass uns mal nach vorne schauen jetzt. An den ersten drei Tagen nach dem letzten Bundesliga-Wochenende hat der SCV-Morgel schon drei Neuzugänge präsentiert. Warum geht das denn so schnell dieses Jahr? Naja, das spricht zum einen für die gute Vorarbeit der Verantwortlichen. Jochen Seier und Clemens Hartenbach, die diese Vorarbeit aber immer leisten. Dann hat es sicher damit zu tun, dass auch ein gewisser Erfolg da war und dass jetzt eben auch die internationale Beteiligung schon am vorletzten Spieltag feststand. Es gibt eine gewisse Planungssicherheit und das auch für die Spieler. Da gab es sicher auch andere Interessenten. Aber in dem Bereich, wenn du dann natürlich als Verein vorweisen kannst, du spielst international und das steht schon am vorletzten Spieltag fest, dann kannst du natürlich anders agieren. Und die Spieler sehen eine andere Herausforderung und andere Möglichkeiten für sich natürlich. Weil auch junge Spieler schauen drauf, spiele ich international oder spiele ich nicht international. Und dann fällt die Zusage halt auch mal leichter und dann geht es schneller. In der vergangenen Saison war es lange offen und hat dann nicht geklappt und dann ist halt leider auch so, dass die ganze Vorarbeit dann halt mal zunichte gemacht wird und dann bleibt nicht mehr so viel unterschiedlich. Also die abgebenden Vereine spielen immer eine Rolle. Suzuki zum Beispiel, der jetzt kommen wird, den hätte der SC gerne schon früher gehabt, auch letzte Saison. Das hat nicht geklappt, jetzt hat es geklappt auch. Und das ist übrigens auch etwas, was die Freiburger Arbeit auszeichnet. Wenn ein Transfer nicht klappt, heißt es nicht, dass sie dann sagen, okay, war es, tschüss, danke, sondern die bleiben dran oft. Und dann im zweiten oder dritten Anlauf klappen Transfers dann plötzlich. Das ist auch eine Spezialität, muss man sagen, der Freiburger. Diese Langatmigkeit. Jetzt die drei, die kommen, das sind Syriac Irie, Yuito Suzuki und Derri Scherhand. Alle drei Offensivspieler. Was ist von denen zu erwarten, von den dreien? Ja, das muss man jetzt sehen. Das sind alles sehr junge Spieler auch? Alles sehr junge Spieler. Suzuki hat jetzt möglicherweise eben ein bisschen mehr Erfahrung. Schon ist auch japanischer Nationalspieler. Noch nicht ganz so viele Einsätze, aber immerhin, da muss man mal hinkommen. Also der ist vermutlich am weitesten von den dreien. Die anderen beiden sind Talente und zweite Liga gespielt. Der eine in Berlin, der andere in Frankreich. Aber sie bringen die Komponenten mit, die dem SC ein Stück weit offensiv fehlen. Diese Dynamik, Tempo, auch ein Stück weit Körperlichkeit. Das wird auf Strecke den SC sicher weiterbringen, wobei man natürlich sagen muss, die sind sehr jung gerade Scherhand und Irje, die werden möglicherweise auch nicht von Beginn an dann gleich eine ganz große Rolle spielen können, aber es sind ja dann tatsächlich auch noch andere Spieler da die dann möglicherweise auch im zweiten Anlauf dann richtig zum Tragen kommen, wie jetzt eben Beste, wie Ding Chi, die muss man natürlich auch mit berücksichtigen. Und von daher ist der SC jetzt, glaube ich, ganz gut aufgestellt erstmal. Man muss schauen, ob sich ganz vorne noch was tut. Das hängt ein Stück weit von Michael Gregoritsch ab, wie da die Entwicklung sein wird. Da gibt es sicher, gerade von Spielerseite, auch Gedankenspiele. Er hat eine WM-Qualifikation Qualifikation vor Augen, die WM vor Augen. Ich glaube, noch mal so eine Saison mit wenigen Einsätzen in der Bundesliga, da wird es schwierig werden für ihn, möglicherweise auch in der Nationalmannschaft, wo er wirklich eine gute Rolle spielt, auch eine tragende Rolle teilweise. Und wenn er das beibehalten will, dann wird er schon Spielzeit einfach brauchen. Von daher wird er sich Gedanken machen, wo die Reise hingeht für ihn. Das muss man abwarten und sollte er sich gegen den SC entscheiden oder was anderes wagen wollen, dann ist es durchaus möglich, dass sich ganz vorne dann auch nochmal was tut in Sachen Strafraumspieler. Aber das hängt davon ab, ob Gregor Rutsch geht oder bleibt? So würde ich es momentan einschätzen, genau. Die angesprochenen Irieh und Scher, die beiden sehr jung sind, kann also sein, dass die sich erstmal jetzt ein bisschen hinten anstellen müssen am Anfang. Das kann sein. Man wird in der Vorbereitung schon ganz viel sehen. Das ist traditionell so. Das heißt aber auch noch nichts. Ein Jean Mansambi zum Beispiel, erinnere ich mich, im Trainingslager in Schrodens vergangene Saison im Sommer, war schon sehr auffällig, muss man sagen. Und dann hat es aber doch nochmal eine Weile gedauert, bis er dann tatsächlich in der Bundesliga angekommen ist. Also das muss man immer alles mit berücksichtigen. Aber ich meine, möglich ist alles. Die Spieler bringen viel mit. Die Frage ist, wie schnell können sie es umsetzen? Und das Freiburger Spielsystem ist natürlich gerade für Stürmer, was Defensive angeht, auch herausfordernd. Also man muss schon sagen, Litz-Dohren hat auch nicht auf Anhieb das spielen können, was er dann jetzt in der Saison in Perfektion fast gespielt hat. Er hatte eine Saison, wo er offensiv sehr stark war. Hatte da defensive Probleme, dann hat er das angenommen, hatte dann eine Saison, wo er eher seine defensiven Qualitäten gezeigt hat, da hat die Offensive wieder ein bisschen drunter gelitten und jetzt hat er gezeigt, dass er beides sehr erfolgreich vereint hat und dadurch ist er zudem herausragend ein Spieler geworden. Aber sowas braucht Zeit. Denkst du, Doğan bleibt oder geht er ihr? Die Zeichen stehen auf Abschied. Also unabhängig von dem, was er jetzt nochmal gesagt hat. Er hängt glaube ich auch wirklich an dem Verein und er hat sich extrem wohl gefühlt. Aber ich denke, um jetzt, den berühmten nächsten Schritt in der Karriere machen zu können, ist jetzt, glaube ich, schon der richtige Zeitpunkt. Und ich glaube, er wird jetzt dann schon den Wechsel zu einem größeren Verein vollziehen. Davon gehe ich jetzt mal aus. Die drei Neuzugänge sind ja alle auch auf dem Flügel einsetzbar. Dazu haben wir noch Grifo auf der Liste, Beste, Ding Chi. Hat da eigentlich so jemand wie Noah Weishaupt, der jetzt gerade nach St. Pauli ausgeliehen ist und wahrscheinlich zurückkommen soll? Hat so jemand dann überhaupt noch eine Chance da? Naja, Noah Weißhab bringt auch viel mit. Also das muss man mal sagen. Es sind ja einfach viele Spieler dann. Es sind viele Spieler, wobei Suzuki ist nicht für den Flügel vorgesehen. Der ist ganz klar für die Position hinter der Spitze vorgesehen. Das ist relativ eindeutig. Sheerhan kann zweite Spitze spielen, wenn sie mal mit zwei Stürmern spielen würden. Irie kann das auch. Also es sind ja sehr flexible Spieler, die da geholt wurden. Von daher würde ich jetzt nichts ausschließen. Bei Noah Weishaupt, glaube ich, hängt ganz viel auch von seiner eigenen Entscheidung ab, möglicherweise. Er muss sich ja über seine Rolle dann bewusst werden. Also was wäre, wenn er zurückkommt? Wäre er dann in Freiburg tatsächlich den Schritt weiter als vorher, als er gegangen ist? Da muss er sich auch hinter Vincenzo Grifo anstellen. Würde sich daran was ändern? Traut er sich das zu, das zu ändern? Weil eins ist auch völlig klar, also nochmal eine Saison hinten dran zu sein, das würde für ihn jetzt wenig Sinn ergeben. Also von daher muss man da mal abwarten. Aber er ist ein hochbegabter Spieler, der auch dem SC Freiburg immer weiterhelfen kann. Das wird sich jetzt zeigen. St. Pauli wird sicher auch Interesse haben, möglicherweise ihn weiter zu verpflichten. Die Konkurrenz ist ja einfach nicht weniger geworden jetzt. So ist es, ja. Wer sind denn noch Kandidaten, die potenziell den SC verlassen könnten? Naja, Kilian Sidir. War es ja schon ein paar Mal im Gespräch. Da gab es ja schon letzte Saison, oder war man nah dran, dass man dann doch getrennte Wege geht, hat sich dann nicht ergeben, hat dann noch ein paar wichtige und gute Einsätze gehabt. Aber ich glaube, das Grundgefühl auch beim Spieler ist da möglicherweise, sich dann neu zu orientieren. Da muss man dann schauen. Da wird der Verein dann möglicherweise auch nochmal einen Ersatz brauchen, dass dann nochmal jemand in dem Bereich dazugeholt werden müsste. Ansonsten muss man natürlich schauen, Daniel Kofi-Jre, wie das weitergeht mit der Verletzung. Die Geschichte ist ja tragisch und irgendwie scheinbar auch unendlich. Wobei er jetzt wieder ganz gute Fortschritte wohl macht. Aber da muss man schauen, macht es auch für ihn Sinn, jetzt das hier oder tut ihm vielleicht dann in seiner Situation auch ein neues Umfeld mal gut, das wird man sehen. Also da gibt es sicher die Möglichkeit, dass er woanders es nochmal verswucht oder entscheiden muss, wie geht es für ihn weiter. Auch Maximilian Philipp hat dann letztlich keine Rolle mehr gespielt. Auch er muss schauen, wie setze ich meine Karriere am sinnvollsten für mich fort. Also da kann es sicher auch Optionen geben. Das wären so die Personalien, bei denen sich dann tatsächlich vielleicht noch was tun kann. Florian Muslia vielleicht noch? Habe ich vergessen, richtig. Florian Muslia, auch da muss man schauen, hatte natürlich sich deutlich mehr erhofft und hat dann auch aus seiner Perspektive deutlich zu wenig Einsätze gehabt. lief nicht glücklich für ihn. Von daher, da besteht sicher auch die Möglichkeit, dass sich was Neues ergibt. Jetzt ist ja erst mal Sommerpause und transfermäßig wird da vielleicht noch das eine oder andere passieren. Aber wir wissen ja, dass du eigentlich ganz gute Prognosen abgibst. Geht es in der nächsten Saison für den SC so erfolgreich weiter wie jetzt? Das ist natürlich sehr weit in die Ferne geblickt. Und tief in die Glaskugel geschaut. Also die Grundlagen sind da. Also die Mannschaft wird sich ja, das Gerüst der Mannschaft wird erhalten bleiben und diese Mannschaft ist Fünfter geworden. Das Trainerteam hat es gut gemacht, muss man sagen, ja, und wird das Gleiche bleiben und wird sich auch weiterentwickeln. Und die Neuzugänge, Stand heute, bieten Perspektive. Auch Spieler aus dem eigenen Kader, die noch keine so eine große Rolle spielen konnten, bieten Perspektive. Die Entwicklung Manzambi-Makengo wird weitergehen. Auch Merlin Röhl sollte er bleiben. Das ist ja auch nicht ganz sicher, da gibt es ja immer wieder mal Gerüchte. Hat noch schon eine große Karriere möglicherweise sogar vor sich. Also da sind noch Entwicklungen gar nicht so weit fortgeschritten. Wenn das alles optimal läuft, dann würde ich sagen, kann der SC Freiburg auch in der kommenden Saison wieder eine sehr gute Rolle spielen. Dann sage ich vielen Dank für deine Einschätzung, Radee. Bis zum nächsten Mal. Gerne. Das war BZ am Ohr, der Podcast der Badischen Zeitung. Jede Woche ein Thema, das Südbaden bewegt.