Latest / BZ am Ohr / Lexware-Chef Christian Steiger: „Hört auf zu prompten“
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- Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlich willkommen zu BZ am Ohr, dem Videopodcast der Badischen Zeitung. Heute zu Gast im BZ-Studio ist Christian Steiger, Geschäftsführer von LexWear, einer Tochter der Freiburger Haufe Group und interner Gründer von LexWear Office, einem Anbieter von Online-Buchhaltung. Christian Steiger ist 52 Jahre, er ist ein Vordenker in seiner Branche und Pionier, ihn treibt die Frage an, wie man Unternehmensführung einfacher machen kann. Eine wichtige Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz. Christian vertritt die These, dass in naher Zukunft schon jeder Unternehmer und Geschäftsführer bei seiner Arbeit von einer künstlichen Intelligenz persönlich unterstützt wird, einer KI, die quasi zum Co-Geschäftsführer wird. Manche finden das faszinierend, anderen macht das Angst. Ich spreche mit Christian Steiger heute über die Frage, wie KI unsere moderne Arbeitswelt verändern wird. Herzlich willkommen bei der BZ, Christian Steiger. Schön, dass Sie bei uns sind. Ja, schön, dass ich da sein darf. Freue mich sehr auf den Talk heute und wunderbares Intro. Vielen Dank dafür. Dazu muss man noch vielleicht einen Satz zum journalistischen Protokoll sagen. Christian und ich kennen uns seit über 15 Jahren. Wir sind eigentlich per Du. Das journalistische Protokoll sieht es vor, dass durch ein Gespräch per Sie geführt wird. Schauen wir mal, wie das Gespräch jetzt läuft. Christian Steiger, ganz praktisch, wie lassen Sie sich persönlich von KI bei Ihrer Arbeit unterstützen? Machen Sie doch mal zwei, drei Beispiele, bitte. Ja, das meine ich natürlich gerne. Es ist eigentlich ganz ähnlich, wie im Intro gerade gesagt. Das geht los von sehr einfachen Promts, wie wir es wahrscheinlich alle tun. Seit dreieinhalb Jahren kennen wir die generative KI. Ich glaube, da ging ja los mit Chat-Ship-Di für die breite Masse sozusagen. Und da geht es bei mir auch los, das sind einfache Texte, wo ich mir was prompten lasse. Auch mal Bilder, je nachdem, was der Einsatzzweck ist. Aber mittlerweile hat sich das schon auch stark geändert. Da werden wir bestimmt im Gespräch auch drauf kommen, dass ich eigentlich auch mal mehr anfange zu mandatieren. Also die Hilfe deutlich breiter nehmen. Aber es gibt fast keinen Lebensbereich mehr, wo ich das nicht tue, ehrlicherweise. Das ist im Beruflichen wie auch im Privaten, wo ich die KI nutze. Das heißt, mal ein Beispiel, es geht los in ersten Reisechecks oder sowas, um etwas Privates zu nehmen. Also heute eine Reise buchen, da gebe ich eigentlich nur die Rahmenparameter vor, wo ich hin will, welchen Preisrange, welches Datum. Kleine Tochter, das heißt, wir sind jetzt auch in diesen schönen fernen Zeiten, wo es besonders günstig ist. Nein, Spaß, eben leider nicht. Und dann kann ich die losschicken und wenn ich möchte, bis zur Buchung. Da stoppe ich meistens noch. Aber das liegt jetzt nicht, weil die Technik das nicht kann, sondern ich es mir gerne nochmal selber anschaue. Also diese Kontrolle, die ist immer wichtig. Und im beruflichen Alltag geht es los von wirklich Wettbewerbsanalysen, die ich darüber starte und auch laufen lasse. Das geht als Gegencheck auch, zu Thesen, die ich selber aufstelle, lasse ich mich da auch nochmal challengen. Aber eben nicht nur. Also ich sehe das immer als einen neuen Partner, Partnerin, ich nenne das jetzt mal so, die es halt vorher nicht gab. Also die Entscheidung ist trotzdem eine unternehmerische und der ganze Stück Kuchen, aber ich habe plötzlich ein neues Stück Kuchen mit der KI, die ich vorher so nie hatte. Und deswegen denken wir natürlich auch oder ich auch ganz insbesondere das Thema, was wir Lena-Prinzip nennen, wie das für die Kleins- und Kleindernehmen eigentlich hilfreich sein könnte. Wie sieht denn die erste halbe Stunde Ihres Arbeitstages aus? Wie viel davon ist Christian Steiger und wie viel davon ist bereits ein persönlicher, digitaler Co-Geschäftsführer? Das ist eine schöne Frage. Also ich muss sagen, das ist so eine Mischform, würde ich sagen. Ich würde sagen, 50 Prozent von dem, was ich tue, läuft schon KI-gestützt. Also das geht los. Natürlich programmiere ich jetzt selber nicht mehr, aber jetzt tut man es halt auf eine gewisse Art wieder. Also einen Schnellcheck, Zusammenfassung machen, all diese Themen, das lese ich mal, mal nicht. Ich habe jetzt auch keinen Ablauf, wo ich es dann genau so tue. Aber es findet 50% plus ist definitiv KI und unterstützt. Und es macht, und das ist, glaube ich, der große Punkt, es macht dann deutlich effizienter und schneller. Das kann ich jetzt von mir sagen. Also empfinde ich so, ich nenne das immer Leveling. Also, wenn man es mit dem Spiel vergleicht, vielleicht ist der eine oder andere zuhört. Ich war auch mal gespielt, früher so Arcade-Games. Manchmal Level 0 gestartet bis Level 10 und dann kam so ein Endgegen oder so irgendwas. Und ich bin der Tiefen überzeugt, dass wir momentan, und deswegen appelliere ich an alle Menschen, nicht nur die Selbstständigen, sich damit ganz intensiv zu beschäftigen, weil wir fangen jetzt irgendwie bei Level 3 oder 4 an zu spielen. Und wenn man weiter bei Level 0 beginnt, dann wird man ein Problem kriegen. Das heißt, man muss aus meiner Sicht dort hochkommen. Und da kommt erst schnell die Frage, wenn alle Level 5 sind, was ist dann? Genau, wie komme ich jetzt wieder eins weiter? Und da kommt vielleicht das Menschen nochmal dazu, wieder eins weiter zu denken. Aber alles ist so hochgehypt ein bisschen. Auf dem Level, auf dem Sie jetzt unterwegs sind, welche Werkzeuge kommen da zum Einsatz? Welche Tools sind das? Einmal ein paar Namen. Einmal ein paar Namen, gerne, gerne. Also das kam auch von Chat-GPT, wie weiß ich die meisten. Das sind dann schon die O-Versionen. Und mittlerweile, muss ich sagen, seit ungefähr um die Weihnachtszeit, habe ich sehr stark auf Claude geswitcht. Und mittlerweile ist es Claude Cover, Claude Code, was bei mir sehr viel Zeit nimmt. Und dann manchmal habe ich Gegenchecks, zum Beispiel mit Gemini. Das sind so die drei Hauptdinger. Dienst von Google. Dienst von Google, ganz genau. Jetzt Grock oder Meta-AI, ganz selten. Das ist ehermals, um zu gucken, was ist da gerade los. Weil irgendwann frisst das dann zu viel Zeit. Es kommt jeden Tag ein neues Tool gefühlt in den Markt. Und ich konzentriere mich lieber auf das. Was ich von Tools haben möchte und nicht auf Tools. Dann läuft es uns Gefahr, dass man hinterher hechelt, was immer wieder so der heiße Scheiß, anstatt zu sagen, was will ich denn erreichen? Also ein Mandat zu schreiben hat erstmal gar nichts mit einer KI zu tun, sondern sich über die Ziele klar sein, das Warum, was will man überhaupt erreichen und wie kann ich das vielleicht auch ein bisschen kontrollieren, weil das ist wichtig, um dann auch in der KI Vertrauen aufzubauen. Welche Agenten haben Sie sich denn persönlich eingerichtet und was ist überhaupt ein Agent? Also ein Agent, da gibt es ja wahrscheinlich sehr viele Definitionen. Für mich ist es was, was dann in meiner Sprache immer in dem Zuge von einem Mandat losläuft. Also ich kann zum Beispiel sagen, mache mir eine komplette Wettbewerbsanalyse in dem Feld, wo ich jetzt unterwegs bin und lasse mal die internationalen Player raus, gucke mal auf Deutschland, schaue aber dort auch noch breiter, mal offen gesprochen. Das ist schon, mein Ziel ist, das Ganze auf den Zweiseiter zu haben und so weiter. Dann fange ich an, ein Mandat zu formulieren. Und das rennt dann sozusagen los und schaut dafür. Das Reisebuch, ein Beispiel am Anfang unseres Gesprächs, ähnlich eigentlich. Da gebe ich ja ein Ziel vor. Ich möchte, keine Ahnung, nach Bali in den Drei-Sterne-Ressort. Und zwar in der Urlaubszeit von bis zwei Wachsen, ein Kind, neun Jahre. Das ist mein Ziel. Und dann läuft das Teil los. Das ist, was ein Agent eigentlich als Auftrag hat. Und da sehen wir immer mehr, dass es immer noch Einzelagenten sind. Die Idee von dem Mandatieren geht eines drüber, zu sagen, jetzt nicht nur die Reißung komplett hintereinander, ganze Abfolgen abarbeitet. Und das ist schon erstaunlich, auch mit unserem Lena-Prinzip, muss ich sagen, als ich so angefangen habe, mich da ganz intensiv zu beschäftigen, das war so Oktober letzten Jahres, also der erste Going Public damit. Da ist ganz viel jetzt schon Realität. Stichwort Lena-Prinzip. Sie vertreten ja die These, dass schon in drei Jahren jeder Unternehmer von einem persönlichen KI-Partner bei der Führung seines Unternehmens unterstützt wird. Die KI wird dabei zu einem Co-Geschäftsführer, der selbstständig Entscheidungen treffen kann. Das Lena-Prinzip, wie soll das genau funktionieren? Wie kann man sich das vorstellen? Genau, ich hatte schon ein paar Mal das Begriff mandatieren, das ist jetzt nicht so ganz geläufiger vielleicht. Das Lehner-Prinzip beschreibt diesen KI Co-CEO. Warum ist das so wichtig? Ich fange mal so an. Die Kundinnen, die wir haben und auch die Selbststände da draußen, 4 Millionen in Deutschland, 97 Prozent aller Unternehmen, sagen wir, das Rückgrat beschäftigen 12,5 Millionen Arbeitnehmerinnen. Die haben meistens acht oder mehr Rollen. Wenn man sich den Selbstständigen anschaut, der ist der CTO, also der Techniker, der ist der CEO, der alle Geschäftsprozesse erhängt, der ist der CMO, der Marketing Officer. Der ist aber auch der Spezialist im Marketing, zum Beispiel zu Social. Der ist der Service-Logistiker. Der ist auch Service für seine Kunden. Der ist der CRM-Verwalter und so weiter. Man merkt schnell, das soll jetzt alles in einer Person, das wird nicht klappen. Das klappt auch heute schon nicht. Deswegen ist es mehr als Befreiung eigentlich an. Und wenn ich jetzt einen Partner an der Seite habe, den ich eben mandatieren kann. Und das Wichtige ist mir da immer, den lasse ich ja nicht im Free-for-Flow los, also mach mal und gucke ich mal, was passiert, sondern ich gebe denen wirklich ein Ziel, ich gebe denen einen Rahmen, was darf die KI, was nicht, also was soll in der Sprache jetzt Lena und was soll sie auch nicht tun. Dann auch die Werte, da geht es darum, wie soll die sprechen mit meinen Kunden, da habe ich ja schon eine Verpflichtung ja auch drauf, wie das da irgendwie losgelaufen wird, eben sie oder du oder was, das ist alles ganz super wichtig. Dann Eskalation nenne ich das, das heißt, ab wann machst du es eben genau Nicht, und dann ist wie ich als fünfter Schritt, der fünfte Baustein, Kontrolle. Und nicht, weil man Kontrollwahn ist, sondern wir gucken da so ein bisschen ähnlich, es ist wie bei Menschen von Beziehungen. An der KI werde ich erst dann vertrauen, wenn ich Zutrauen aufbaue. Ich glaube, jeder kennt das im Geschäftsding, ist das Wort Vertrauen für mich ein Resultat aus Zutrauen. Wenn ich mehrmals merke, das läuft, das funktioniert und dann muss ich im Rand tasten, dann fange ich an zu vertrauen und dann kann die auch eigenständiger laufen. Aber ich würde niemals sagen, lass die mal einfach loslaufen auf die eigenen Kunden, sondern genau in diesen fünf Bausteinen denken. Und das geht eben breit. Das geht jetzt eben nicht mehr nur um Financial-Daten, die wir haben, also Finanzdaten, also alles rund um Buchhaltung, Rechnungsstellen, Warenwirtschaft, Lohnbuchhaltung, Geschäftskonto, was wir originär anbieten. Und es wurde im Intro schön gesagt, Buchhaltungssoftware, wir sehen uns als Unternehmenslösung. Wir wollen Unternehmen, Unternehmertum einfach machen. Das ist weitaus mehr. Ob wir jetzt plötzlich helfen können auf Basis dieser Information und den Beziehungskonstrukten, Zum Beispiel, das ist auch schon live mit über 400, 500 Kunden sogar, im Test. Sogann der Insta-Poster nennen wir das. Das braucht nicht jeder. Aber die, die zum Beispiel Social Media machen wollen, die sind eben, wie bei acht Rollen, die sind ja nicht die Experten. Und plötzlich kann ich das abgeben. Aber da geht es wieder ums Mandat. Was ist mein Ziel? Was will ich erreichen damit? Wer ist die Zielgruppe, die ich erreichen will? Jetzt als Bäcker zum Beispiel. Und welche Produkte möchte ich denn zum Beispiel verkaufen? Für manche mag das ein bisschen wie Science-Fiction klingen, dass man so Aufgaben dann an eine Technologie autonom abtritt. Gibt es denn schon andere Beispiele in der Wirtschaft oder Wissenschaft, wo solche hochgradig autonomen, automatisierten Prozesse dann abgegeben werden oder ist das dann doch größtenteils noch Zukunftsmusik? Ich lese sogar erschreckenderweise, ich sage jetzt auch bewusst erschreckend, weil ich ja selber gedacht habe, wir sind schon viel weiter als wir denken. Mal ein Beispiel von der Tsinghua University, das ist die größte AI-University, größer als das, was in den USA abläuft, Riesendeal auch gerade mit Microsoft. Und die haben einen sogenannten Agent Hospital 2024 an den Start schon gebracht, 2024. Und da muss ich vorstellen, da arbeiten keine Ärzte mehr. Es war erst ein Laborsetting, also 14 Agenten, die miteinander interagiert haben. Da war Arzt, die Annahme, die Pflege, der Patient war auch noch als Agent quasi, das Weiterbildungssystem und so weiter, 14 Rollen inklusive Verwaltung. Und diese Agenten haben autonom, eigenständig miteinander interagiert. Es ging damals um Atemhebserkrankungen. Und das Spannende war, in diesem Agent Hospital haben wir ungefähr 10.000 Patienten virtuell behandelt, was einen Arzt schafft, um die Referenz zu machen, 2000 in drei Jahren oder sowas, dass man die Referenz mal hat, bei einer Diagnosegenauigkeit von über 93%. Das ist im Menschen jetzt auch nicht so einfach hinzukriegen. Ein Jahr später schon wurde es in die Realität reingelupft. Also seit 2025 läuft es schon eben KI-gestützt. Das ist eigentlich in meiner Sprache jetzt ein KI-Co-Arzt. Viele Menschen fangen ja gerade erst an zu verstehen, was ein Prompt ist. Sie sagen jetzt, hört auf zu prompten, fangt an zu mandatieren. Was bedeutet mandatieren? Warum ist das der entscheidende Hebel dann? Prompt sind eigentlich immer, ich glaube, das kennen wir alle, kleine Aufgaben. Schreibe Text um oder formuliere es so oder formuliere es nach Dot oder übersetze von A nach B oder mache mir ein irgendein Bild oder vielleicht sogar Video. Das sind immer so kleine Aufgaben. Das ist auch okay. Ich sage ja nicht, dass es falsch ist, aber es sind halt nur kleine Aufgaben. In unserem Verhältnis selbstständig könnte es sein, schreib mir eine Rechnung. Aber ein Mandat wäre, ist mein Ziel zum Beispiel Liquidität, gehe ich sofort auf eine ganz andere Ebene. Der Rahmen ist, sorge dafür, dass alle Rechnungen christgerecht geschrieben sind, nutze das Konto aus und so weiter. Die Werte könnten sein, schreibe es alles in Sie-Form oder in Du-Form, eher persönlich, eher zurückhaltend, eher sachlich, eher formal. Die Eskalationskunde sein, aber bitte alle Rechnungen über 2000 Euro, die delegierst du sofort an mich zurück. Und wenn ein Stammkunde sich meldet, bitte auch. Weil die KI soll nicht einfach loslaufen, weil die mich vielleicht duzen als Beispiel. Und das werde ich dann immer wieder iterieren. Und das ist ein ganz anderes Feld, weil plötzlich mandatiere ich ein komplettes Feld einer sich wiederholenden Tätigkeit, die nicht nur eine kleine Aufgabe nur ist, sondern schon ein ganzes Stück meiner Geschäftsfähigkeit übernimmt. Und es ist ganz wichtig, die ich sonst selber machen muss. Also als Selbstständiger würde ich sagen, ich muss das machen. Ich sage immer, es muss ja ganz ehrlich sein, Kein Mensch macht sich selbstständig, um Buchhaltung zu machen. Kenne ich keinen. Und wir haben über 600.000 Kunden, also Unternehmen, die die Lexware-Lösung nutzen. Das gibt es nicht. Das ist alles reiner Schmerz sozusagen. Das machen wir weg. Aber jetzt auf Basis dessen werden wir zum ersten Mal, wir hören so oft, die Daten sind die neue Schatz der Zukunft, können wir die Daten unserer Kunden nur für ihn, nicht für uns, für ihn zugänglich machen, um genau sowas zu tun. Zielgruppe Ihres Unternehmens, Lexware, ist ja der Mittelstand. Kleine Firmen, Handwerker, Solosalbeständige. Wie sehr ist KI in diesen Firmen schon angekommen? Es ist genau die Bandbreite wie, glaube ich, im kompletten öffentlichen Raum. Es gibt natürlich welche, die total verweiger sind, bis hin, die schon sozusagen all-in, würde ich das nennen, gehen. Also die sich voll darauf vorbereiten, da komplett reinzugehen. Da hat man die ganze Bandbreite. Wir hatten jetzt auch gerade wieder eine Umfrage bei uns, um zu gucken, wie unsere Lösungen da eben KI-gestützt immer weitergehen. Das ist jetzt schon sehr stark hochgegangen, muss man sagen. Aber man hat die ganze Bandbreite. Es gibt jetzt nicht, dass man sagen kann, die Kleinen zu kleiner nehmen. Das ist ja diese vier Millionen, die teilen sich ja in Handwerker. Im Handwerker gibt es wieder N-Gewerke. Sechseinhalb Millionen sind oder so sieben in Deutschland sind im Handwerk beschäftigt. Dann gibt es Dienstleistungen und so weiter. Sehr, sehr, sehr unterschiedlich. Und so ist auch die Nutzungsquote, kann man sagen. Aber insgesamt, ich glaube auch Deutschland insgesamt, ist gar nicht so schlecht in der Nutzung von KI. Wir haben jetzt keine eigenen L&Ms und können nicht gegen die IT-Giganten oder die Magnificent Seven da spielen. Aber wir sehen schon, dass das sehr stark hochgeht. und jetzt immer mehr auch eine Akzeptanz findet, der Form, weil es eben eine Erleichterung ist. Viele Unternehmen fangen gerade an, sich damit zu beschäftigen. Wieder ganz praktisch. Wie sollte sich ein Handwerker zum Beispiel dem Thema nähern? Ein Bäcker, der nachts um drei in seiner Backstube steht, wo fängt der am besten an? Also, der sollte anfangen, sich gar nicht jetzt zu gucken, lange, du hast vorhin gerade nach Tools gefragt. Damit würde ich mich nicht so lange beschäftigen. Dann starten wir mal, Ob das jetzt Gemini, ob das Klot, ob das Grog oder whatever. Das spielt keine Rolle. Mal eins nehmen und dann vielleicht auch mal, das empfehle ich immer mit dem Ding sprechen, klingt immer so ein bisschen komisch, so mit einer Maschine. Und man muss auch auffassen, es ist eine Maschine, es ist kein Mensch. Also da warne ich auch immer, das kann schnell passieren. Und vielleicht mal das, was einen gerade so beschäftigt, einfach reinsprechen. Damit ist diese Hürde von Interaktions-Mensch-Maschine auch weg. Und eine KI ist deswegen, sage ich das so bewusst, die reagiert schon auf das, wie wir sprechen, anders als wir schreiben. Es fällt uns auch viel leichter, Probleme oder es einfach berührt oder beschäftigt, da reinzusprechen. Und ich empfehle jedem, ob es ein Bäcker ist oder sonst ein Selbstständiger, man kann ja kein Irrallef einfach mal seine Sorgen sagen. Ich kriege mal Datenschutzkonformitäten und so weiter, aber die ist ja nicht so, dass die dann das irgendwie beim Gegen nutzt. Hoffentlich. So müssen sie es jetzt noch nicht. Aber wieder wichtig, wenn man das getan hat, nicht dann blind glauben. Ich sage immer, es ist so ein bisschen Lernen, mit dem Ding umzugehen, aber das kommt halt durchs Doing, durchs Einfachmachen, wie würden wir über Lexer sagen. Nur dann kann man es lernen. Das geht ja nicht, weil ich es lese, sondern ich es ausprobiere. Und dann ist es wichtig, Themen nehmen, wo man selber einigermaßen gut sich auskennt. Weil dann kann man werten, was ist denn das für ein Feedback. Und immer wieder zwingen, liebe KI-Hinterfrage, kritisch. Weil oft ist die sehr bestätigend. Das tut natürlich gut als Mensch, dass man eine Bestätigung dann kriegt, aber das ist nicht unbedingt die richtige Antwort. Und bei Berechnungen wäre ich ganz vorsichtig. noch. Also man guckt mal, was die Zukunft ist. Heute kann ich klar sagen, wenn gerechnet wird, deswegen auch in unserer Lösung gehen wir da ganz stark rein und wir den Skopen die KI, dass die nicht anfängt, da selber was zu rechnen, weil da kommt dann die Halluzination natürlich tödlich. Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn hat am Montag bei einer Podiumsdiskussion der BZ die Frage, ob er eher eine KI oder einen Menschen als Redenschreiber wählen würde, die KI gewählt. Haben Sie sich schon mal darüber nachgedacht, Wie könnten sich Kommunalpolitiker von künstlicher Intelligenz unterstützen lassen? Ich glaube, recht ähnlich wie jeder andere. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass das ein Sonderfall ist. Ich würde es auch nicht sagen, dass man sich sowas komplett von der KI mal schreiben lassen kann. Das ist ja sehr fein. Aber da muss man auch sehr gelernt haben, wie man das Ding bedient. Sonst kommen da Metaphrasen raus. Oft sagt man zu mir, man kennt ja Texte. Das heißt, auf LinkedIn grob die KI geschrieben, also ich nicht. Fast keine Chance. Aber was man merkt, ob ich da einen Mensch habe oder ob da Phrasen kommen. Allgemeinplätze, die sich immer so schön anhören, die bejaht man dann, aber da ist keine Note drin. Und das muss man dann schon sehr gut sagen, dass die so gut gelernt hat. Also in Clot gibt es Skills, da gibt es ja verschiedene Konzepte dazu. Aber da sollte ich schon sehr stark getrainiert sein. Und ich würde immer noch gerade dort einen Menschen drüber laufen lassen. Weil es geht immer um Beziehungen, das sagen wir auch bei Lexa, es geht immer um Beziehungen. Es gibt menschliche Interaktion und auch Daten in Beziehung. Sonst kommen da Phrasen raus. Da wäre ich sehr, sehr vorsichtig mit einer allgemeingültigen Rede von KI. Ich glaube, das merken Menschen dann schon nicht KI geschrieben, aber dass es einfach nur Phrasen sind. Ich würde jetzt gerne die Flughöhe ein bisschen anpassen und auf den Arbeitsmarkt schauen. Vor zwei Monaten hat ein Essay des amerikanischen Unternehmers dass Matt Schumer für großes Aufsehen gesorgt. Something big is happening. Was Großes steht bevor. Schumer warnte vor massiven Jobverlusten durch KI. Viele Bürorollen würden verschwinden. Und zwar viel schneller, als wir glauben. Das Essay wurde auch stark kritisiert. Zu alarmistisch, zu apokalyptisch. Wie sehen Sie das? Wie wird KI den Arbeitsmarkt in den kommenden 5 bis 10 Jahren verändern, wie groß wird die Disruption sein. Also ich glaube, ich kenne das sogar, das kriegt halt Klicks. Wenn man extrem wird, kriegt man Klicks, kennt man glaube ich auch im Journalismus. Aber wir hatten dieselben Diskussionen, auch wenn ich sage, es ist echt ein Game Changer gerade. Es ist ein bisschen anders gewesen von Cloud, aber 1970 gab es noch keine Software. Gab es einfach nicht. Software hat jetzt ungefähr alles gefressen, könnte man sagen. Trotzdem haben wir Jobs. In den 1900 gab es noch einen Markt für Pferdekutschen, heute wahrscheinlich nur am Schloss Neuschwanstein oder so. Das heißt, man muss sich eben auf diese, klingt jetzt ein bisschen bingomäßig, aber auf diese Transformation einlassen. Wir sagen gleichzeitig, wir haben Fachkräftemängel, wir sagen gleichzeitig, wir sind zu langsam, wir sagen, wir haben eine Rentenlücke, nur noch eine arbeitende Person kommt auf einen Rentner. dann sage ich, ja, wir sollen das richten. Es sollten wir nicht eher froh sein, wenn wir die KI deutlich effizienter und vor allen Dingen uns auch multiplizieren können, weil ich wüsste nicht, woher es kommen soll. Auch das Beispiel mit der Lena, wir nehmen da keinen Arbeitsplatz weg. Wenn ein Selbstständiger das plötzlich kann, dann kann er das, was er vorher nicht konnte. Es gab nie, wo er sich es hätte ziehen können, auch wenn er das Geld gehabt hätte. Es wird Jobs brutal transformieren. Ganz ehrlich, das machen das auch wir. Also wenn jetzt meine Tochter käme und sage, soll ich mal eine Buchheit drin werden, wir sagen. Eher nein, außer man ist in einem super Spezialsegment unterwegs. Also das jetzt alle Jobs sehe ich nicht. Aber die, und das sehe ich als Gefahr, dass wir uns nicht schnell genug mit den Themen beschäftigen, um zu leveln. Weil das wird passieren. Und dann habe ich mehr, hätte ich jetzt als Arme mehr Sorgen vor dem nächsten, ich sage mal ein bisschen flapsig Schulkind, dass es einfach tut, versus das Verkopfte oder der Abwehrhaltung. Weil, und das spüren wir gerade, früher ging es immer auf die Blue-Color-Worker. Und jetzt geht es zum ersten Mal seit ich in meinem Geschäftsleben an die White-Color-Worker. Das kennen wir nicht. Wissensarbeiter waren immer safe sozusagen. Wenn ein Mitarbeiter feststellt, dass die KI 80 Prozent seiner bisherigen Routineaufgaben besser, schneller und billiger erledigt, was macht das mit dem Mitarbeiter? Wenn er clever ist, merkt er, dass er 80 Prozent mehr Zeit hat, Neues zu tun. Und wie sollten sich Arbeitnehmer wappnen vor dem Wandel, der mit der KI einhergeht? Welche Skills sind in Zukunft besonders wichtig? Wie stellen die sich darauf ein? Also alles, was halt Routine ist, alles, was regelbasiert ist, und das war eigentlich schon ohne KI, das wird jetzt nur schneller, wird wahrscheinlich mehr oder weniger verschwinden. Also wenn man dort unterwegs ist, in seinem Job, dann sollte man da ganz schnell gucken, wie transformiere ich mich eben? Das macht keinen Sinn mehr. Das wird verschwinden, also sehr sicher, wie schnell, da kann man es immer, wir unterschätzen ja immer, was in einem Jahr passiert und unterschätzen maximal, was in fünf Jahren passieren könnte. Ich weiß natürlich auch nicht. Aber sich jetzt, ich muss immer selber appellieren, es ist echt jetzt, und ich sage das immer ganz, ganz laut, denkt um, und zwar jetzt. Man muss jetzt lernen, mehr an Zielen zu denken. Diese Routines haben sie ja keine Ziele, ich arbeite irgendwas ab. Will ja eh keiner eigentlich machen. Sich damit zu beschäftigen, eben mit den Tools, wie gerade gefragt, da reingehen und wirklich zu gucken. Auch, man sagt im Management auch immer, wie schaffe ich es mich abkömmlich zu machen? Weil ich sage mal das, weil man denkt, das ist eh nicht der Fall, da kann man es so locker sagen. Aber darum geht es doch jetzt, dass man sagt, wie kann ich Dinge, die ich heute tue, die automatisiert gehen, auf einem ganz anderen Level. Was gibt es dann für Bereiche? Ich kann sagen, ich werde mich darauf freuen. Natürlich auch die zum ersten Mal bei uns auch Entwickler und Entwicklerinnen, ist ja auch die große, sieht man gerade in den USA oder über sie, wo es dann heißt, 80% der Entwickler sollen jetzt gehen und so weiter. Klar, in einem No-Planer würde man sagen, ich will natürlich die Senioren, die Senioren multiplizieren, die will ich ja mal 10 haben und nicht den Junior. Aber ganz so glaube ich, wird es nicht, das ist ein bisschen zu ausmeistig eben da zu 0,1 geguckt, weil auch wir werden einfach da brauchen wir doch hin, schneller in vielen Themen und können viel breiter werden in dem, was wir bedienen. Wie ist das bei Haufe? Wie machen Sie da die Mitarbeiter fit für die KI-Zeit? Also ganz unterschiedlich, würde ich sagen, weil wir ja unterschiedliche Geschäftsbereiche auch haben, innerhalb des zum Beispiel der Group, aber es gibt so eine Basisgeschichte, wo wir dann supporten, dass wirklich, es gibt einen Haufe Chat-GPT und so weiter, dass wir Leute wirklich damit arbeiten können. Und ich denke, es gibt so drei Bereiche, die wir ungefähr alle dann gleich schauen. Es gibt diesen persönlichen Bereich, da haben wir jetzt gerade verschwunden, wie kann ich mich denn leveln? Was kann ich denn tun, damit ich besser werde in dem, was ich tue, im Job, vielleicht sogar im privaten Umfeld und so weiter. Das ist dieser persönliche Bereich, super, super wichtig, weil der ist arbeitsmarktrelevant, egal wo man landet. Dann gibt es den zweiten Bereich, das ist der, wie kann ich denn bestehende Lösungen und Produkte mittels KI neu denken? Um sie vielleicht noch einfacher, effizienter, schneller, mit mehr Angaben, es geht ja um Nutzerstiften, das bleibt ja, es muss immer einen Wert schaffen. Und das Dritte, das ist immer die Königsklasse, da muss ich mich auch sehr arg tümmeln, nicht jetzt Königsklasse, ich da Königsklasse, das ist glaube ich immer die Zukunft, ist, welche neuen Geschäftsmodelle entstehen mittels KI. Das sind so die drei Bereiche, die auch natürlich dann unterschiedlich innerhalb der Gruppe, je nach dem Portfolio, je nach dem Grotomarkt, das gespielt wird, entsprechend angegangen wird. Aber diese Basis, dieses Persönliche, das ist wichtig und wir gucken immer, vom Markt, nicht vom Tudor sowas, sondern wie können wir in den Märkten, die wir bedienen, da was verbessern. Das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig, weil als Unternehmen will man irgendwas bei irgendeinem Kunden besser machen. Sollte zumindest immer das Ziel sein. Ich glaube, das liegt in der Natur der Sache. Ich habe vergangene Woche mit dem Gründer eines Freiburger KI-Startups gesprochen, der Prozesse automatisiert. Und dieser Unternehmer geht auch von einem dramatischen Wandel in der Arbeitswelt aus, White-Collar-Jobs. Er hat eine Tochter und sagt, er wird ihr vermutlich nicht empfehlen, dass sie später einen Beruf anvisiert, der in einem Computerbildschirm stattfindet. Ist das zu pessimistisch? Leider bin ich in Nostradamus. Jeder Handwerker hat schon immer Gold im Mund. Wenn man das gut macht, ich würde es nicht so pauschal sagen, weil ich merke jetzt ja auch, was man gerade hat mit Brom- und Mandatieren, noch haben die, das technisches Grundverständnis haben, Vorteil. Weil die besser verstehen, was da eigentlich passiert, weil die auch anders da schon denken, wie so eine Maschine denkt, weil die verstehen, was ein Algorithmus ist und so weiter. Das wird schon noch eine Kompetenz sein. Aber auch dort jetzt einfach nur stupide Code irgendwo reinklopfen, das wird es nicht sein. Und ob wir auf dem Bildschirm mal noch sitzen, das ist ja wieder die Frage. Ich meine, ich sage mal, vor 2007 hat auch keiner gesagt, ich streichle mein Handy. Du bist Vater einer neunjährigen Tochter. Wie erklärst du ihr, warum man noch Sprachen lernen soll, wenn die KI das perfekt beherrscht? Ich glaube, das erkläre ich tatsächlich. Das ist ein schönes Beispiel gerade, weil mir stinkt es ein bisschen. Ich habe damals in der Latein gehabt und das war irgendwie zähig, das war nicht meins und dann hätte ich gerne immer noch Französisch oder Spanisch eine zweite Sprache noch ganz gut gekonnt, kann ich nicht. Ich kann jetzt das vielleicht übersetzen, ich kann mir das Airpods ins Ohr machen, kann schon live simultan, ist ja alles schon da. Aber Sprache ist ja so viel mehr als rein das Sprechen. Da ist ja eine Kultur hinten dran. Witze verstehen, das kann ich nur im Kontext, wenn ich Sprache verstehe und deswegen gehen wir ja irgendwo hin und lernen dort die Sprache, weil wir Beziehung aufbauen, weil wir Menschen verstehen, weil wir eine Kultur verstehen wollen. Da müssen wir ein bisschen aufpassen zwischen dem reinen, ich kann mich verständigen, super, aber wenn ich das nicht selber komplett verstehe, dann verliert es da ganz viel in der menschlichen Aktion. Und das sind wir ja. Das ist so ein bisschen wie, ich glaube, alle haben es von Corona gelernt, die mussten wir ein bisschen spunzeln, vielleicht waren ja schon digitale Spinner da sind, aber als es losging mit hier, Teams und Co., dass ich halt meine Videocalls da mache und so, da muss man aufpassen. Wenn man einen Mensch nur sieht in einem Bildschirm, dann suggeriert es einem natürlich, dass man sich kennengelernt hat. Und vielleicht hat jeder eine oder andere sich mal das gemerkt, das sind sogar Spiegelneuronen, die passieren dort aber nicht. Und wenn man einen Menschen plötzlich in echt sieht, dann merkt man, ups, der ist ja gar nicht klein, groß, dick, dünn. Und plötzlich ist der so da und man merkt, was passiert, wenn so jemand in den Raum kommt. Und das sind alles so Aspekte, die dürfen wir nicht vergessen. Oder wenn wir nicht vergessen, dann wird es, glaube ich, bitter. Nochmal die Elternperspektive. Sollten Kinder eher programmieren lernen oder Philosophie und Ethik? Da will ich gar nicht 0,1 antworten, weil auch wenn es sich vielleicht ein bisschen auf Basi anhört, ich würde sagen, die Kinder sollen das lernen, wo sie am meisten Spaß dran haben. Das würde ich jedem empfehlen, weil nur dann wird man gut werden. Wenn das Programmieren ist, ist Programmieren, ob das dann mal später der Job wird. Aber es geht ja, wir lernen ja heute auch noch, wenn wir Mathematik lernen, startet man irgendwie mit Addition, Subtraktion und so weiter. Also diese Basisgeschichten, glaube ich, sind sehr, sehr wichtig für den Grundverständnis, egal in welchen Bereichen. Ich würde eher sagen, man muss sich stärker mit unternehmischer Denke auseinandersetzen. Das fehlt eher komplett. Vielleicht auch mit Finanzbildung, so Themen. Weil vielleicht andere jetzt auch wegfallen können, weil wir die nicht mehr können müssen. Aber es ist nicht, lernt das oder das. Das würde ich auch nie der Annie sagen, also meiner Tochter. Und das klingt vielleicht ein bisschen blubiger. Ich glaube da wirklich dran, weil ich hatte das Glück, muss ich einfach sagen, das, was ich mache, macht mir Spaß. Dann wird man vielleicht auch ein bisschen übertrieben, weil man halt fast nicht zur Ruhe kommt, weil man das ja nicht nur als Job macht, sondern sich mit den Themen beschäftigen. Das würde ich auch machen, wenn es nicht ein Job wäre. Das ist Teil, also das, was ich liebe, ist Teil meiner Profession sozusagen. Und wenn das passiert, dann hat man echt Glück. Wenn man dann noch gute Kollegen hat, hat man richtig Glück. Aber das ist, glaube ich, was auch in Zukunft gelten wird. Und glaube ich, keiner kann, wir hatten das alles auch nach Corona, das ganze Gequatsche von New Normal und so. Wir wissen es doch noch nicht. Also gilt wieder, ich würde immer sagen, agil drangehen und dann immer wieder in Schritten lernen. Das ist vielleicht in der Schulaufbahn ein bisschen anders, weil die vorgegeben sind. Aber Schulsystem, das würde euch in den Rahmen heute sprengen, wenn wir da tiefer einsteigen. In einer Welt von ChatGPT, wo jede Information, jedes per Prompt abrufbar ist, sind da Neugier und Empathie wichtiger als Fachwissen? Puh, das ist eine starke Frage. Also ich glaube immer so, also Neugierde ist immer wichtig. Warum? Also ich übe mich da auch, weil da bin ich nicht so gut, weil wenn ich das höre, was ich nicht gut finde, dann blockt man schnell, kennt glaube ich jeder. Und wenn man das schafft in Neugierde umzuwandeln, dann hat man eigentlich schon gewonnen. Egal ob mit einer Menscheninteraktion oder mit einer KI. Aber Neugierde hilft natürlich, weil es meistens da nicht so viel Mut braucht, was auszuprobieren. Dann kommt aber immer das Unternehmerische, egal wo, dann Ausdauer. Also nicht einmal ausprobiert, sonst weiß ich ja, ist das schlecht. Sonst würde die Handy heute nicht laufen können. Am Anfang Kind, du hast auch Kinder, wenn die hinfallen und man sagt, jetzt bin ich dreimal hingefallen, lasse ich. Hat auch keiner gemacht. Ich glaube, Neugierde ist super, ich mag auch das Wort, es ist sehr, sehr, sehr wichtig. Empathie. Da würde ich sagen, es hilft einem immer im Leben. Also schon immer. Ich glaube, das gab es noch nie einen Unterschied in meinem Blick. Ich glaube auch, dass eine KI eine gewisse Empathie darstellen kann. Das merkt man dann, was ich für das Beispiel nehme. Fangen wir mal an, mit der zu sprechen. Und vielleicht auch mal ein paar Sorgen nötig. Dann merkt man, man baut eine Bindung. Es hat die Gefahr so ein bisschen. Da gab es so einen Film, der ist gar nicht so alt. Ich weiß nicht, ja, nicht genau. Mit Jacques-Liex, Höher. Kann ich mir empfehlen. Das ist so ein bisschen die, wo wir jetzt so ein bisschen landen. Vielleicht gerade. Du ziehst gern Meister Yoda aus Star Wars. You must unlearn what you have learned. Man muss verlernen, wieder verlernen, was man gelernt hat. Was ist die wichtigste Fähigkeit, die wir heute verlernen müssen, um morgen weiter wettbewerbsfähig zu sein? In meiner Welt schon immer, oder es ist halt die schwerste, ist loslassen. Also das steckt ja genau da drinnen, dass man Dinge, und da kommt halt die Neugierde mit rein, die gerade angesprochen wurde, dass man Dinge, die man so gelernt hat, tief drin sind, wieder loslassen kann. Aber das heißt nicht immer so 0-1, das ist so, man sagt immer raus aus der Komfortzone, ich will rechtzeitig raus und dann suche ich mir eine neue, ich renne ja nicht wie ein Verrückter zwischen Komfortzonen rum. Und ich glaube, dieses Loslassen, ist das den richtigen Zeitpunkt zu finden, zu sagen, ist es jetzt der Zeitpunkt, mich zu transformieren und dann muss man ganz ehrlich sein, das ist super anstrengend. Ich höre so oft so dieses, ja, ich mag Veränderungen, Ich bin so der Typ, der sich so gern verändert. Und dann muss ich echt in meinem Kopf, denke ich, so ein Schwachsinn. Weil unser Hirn hasst Veränderung und hasst alles, was Aufwand ist. Ich mache mal ein Beispiel. Wenn ich das sage, so 2 plus 2. Dann hat jetzt jeder 4 im Kopf, wenn nicht, hat man ja ein anderes Problem. 12 plus 8, keine Chance. Wenn ich aber sage 768 mal 349, und da wette ich jetzt drauf, dass bei jedem, der zuhört, oder 99,9 Prozent, und jeder zuhört, egal, ist auch genderfrei, das Hirn sagt sofort Stopp. Weil es verbraucht Energie. Und biologisch sind wir immer im Energiesparmodus. Das heißt, alles, was sich verändert, und das muss man auch akzeptieren, das heißt, das, was sich dann tut, ist anstrengend. Das ist richtig anstrengend, weil Veränderung beginnt immer bei einem selber. Das kann ich auch noch empfehlen bei dem KI-Kontext. Nicht von Tools sich verändern, man muss es selber wollen und dann selber genau dieser Anstrengung gehen und das auch akzeptieren, dass das nicht einfach passiert. Das ist nämlich wirklich Schwachsinn zu sagen, Veränderung ist ganz, ganz toll. Vielleicht als Manager, der verändert, aber wenn man sich dann selber verändern muss, wird es nicht mehr so toll. Das macht dann Spaß, wenn man sich das bewusst macht, glaube ich, dann wieder auch diese Energie aufbringt und Veränderung stößt man immer auf Widerstände. Ob es im Privaten, ob im Job, das wird nicht so gemocht, weil mir an Gelernten plötzlich drangeht. Und warum ist mir das so wichtig? Weil ich glaube, neben Yoda, der sagt auch schwer, vorherzusehen die Zukunft, dass es immer Bewegung sie ist. Also wenn es der nicht kann, wie sollen wir es dann können? Ich glaube, es ist immer wichtig, sich immer wieder da in kleinen Zyklen zu bewegen und nicht so diese großen Lebensfragen zu stellen. Dann wird es ganz, ganz mühsam. Nochmal zurück zum Arbeitsmarkt. Ein Freiburger Unternehmer aus der Kreativwirtschaft hat mir neulich berichtet, dass er gegenwärtig keine Juniorstellen neu besetzt. Werkstudenten mit Chat-GPT-Zugang sind günstiger. Beobachten Sie das auch, dass junge Berufseinsteiger nun höhere Hürden haben, in den Arbeitsmarkt einzutreten? Oder ist das ein Konjunkturthema und gar kein KI-Thema? Echt schwer zu sagen. Ich beobachte das auch gerade, auch in vielen Gesprächen mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern, dass man so ein bisschen auf der Bremse ein bisschen ist gerade, weil man nicht weiß, was so richtig kommt. Gleichzeitig denkt sich eher darauf vorbereitet, habe ich so Trennungen? Also ist es das, was mit KI kommt? Das ist so eine Vorsicht, würde ich das eher nennen gerade, weil, ich hatte es ja vorher gesagt, der Senior, muss man aufpassen, ist es der, der am besten KI denkt? Oder ist es dann wieder vielleicht sogar der, oder die, die sehr neu frisch reinkommt und andere Modelle viel leichter zulässt, als der Senior, der sich verändern muss. Weil das ist ja Fakt. Aber beobachten tue ich das tatsächlich auch. Und das ist auch gerade schon so ein bisschen eine schwierige Situation, weil da kommen jetzt Menschen, gerade die jünger sind, die jetzt noch vor vier Jahren echauffiert worden sind. Hochgelobt, weil es ein Arbeitnehmermarkt war. Und in so einer kurzen Zeit, habe ich auch noch nie erlebt, dreht sich es jetzt gerade wieder radikal in den Arbeitgebermarkt. Also ich wäre immer froh, wenn dieses Pendel mal sich so ein bisschen balancieren würde, nicht immer so hin und her springen. Aber die Beobachtung, die habe ich schon auch, dass viele etwas zurückhaltender sind. Wie würde ich es mal so formulieren? Jetzt ist halt die Frage, ist es ein Kontinuum oder sehen wir jetzt gerade was, weil wir gerade in dieser Phase von der Unklarheit sind, was kommt denn und was kommt nicht? Ich möchte jetzt gerne noch so über einige wirtschaftsethische Fragen sprechen. Wenn die KI als Co-Geschäftsführer autonom handelt, wer trägt dann eigentlich die Verantwortung? Haftung ist immer beim Menschen. Und was ist, wenn das Mandat, so wie es formuliert wurde, zwar eingehalten und das Ziel erreicht wurde, das Ergebnis aber menschlich und moralisch enttäuscht? Ganz schwere Frage, weil jetzt liegt es ja daran, wie wurde das Mandat, also wer hat es wie mandatiert? Also ist es ein technischer Fehler, dann haben wir dort den Bug in Anführungszeichen, oder ist es einfach bewusst ethisch nach unserem moralischen Forschung falsch gestellt? Die KI wird ausführen. Der Mensch sollte in der Kontrolle bleiben, wie er sowas formuliert. Also deswegen liegt es, glaube ich, wirklich an dem, wie ich mit so Themen umgehe. Verantwortungsvoller Umgang mit KI, worauf kommt es an? Dass man versteht, glaube ich, dass es immer noch eine Maschine ist, dass es Algorithmus sind und dass da schon, wir sagen mal so KI allgemein, da sind ja schon auch Firmen hinten dran. Und meistens in unserem Bereich sind es halt die großen IT-Giganten, die da hinten dran sind. Und die haben, wir sagen auch so oft, sie Silicon Valley denken, das hört man ja oft. Wir sagen, oh, oh, oh, Vorsicht, Silicon Valley denkt in The Winner Takes It All. Das meinen die wörtlich. Da gibt es keine Nummer zwei. Und die haben auch Interessen. Also immer wieder Bewusstsein und genau was ich meine, den Kopf anstrengen. Nicht blind glauben, immer in kleinen Iterationen wieder lernen und dann klickt man das, glaube ich, schon auf die Kette. Das ist für mich der verantwortungsvolle Umgang damit. Also nicht Copy-Paste, weil es sich da schön anhört oder schreibt mir mal einen Postsack raus. Wird, glaube ich, auch nicht mehr lang gut gehen. Und zwar nicht bei Marquette, dass es KI ist, sondern weil es einfach inhaltsfrei ist. Was sagen wir? Flüssig oder überflüssig. Der in Zürich lebende KI-Ethiker Christian Hugo Hoffmann hat kürzlich gesagt, das Thema Wissen ist in der Arbeitswelt des KI-Zeitalters überbewertet. Es geht vielmehr um die Ausbildung von Charakter und von Werten. Wie sehen Sie das? Finde ich stark für die Aussage. Wissen wurde ja schon immer verfügbar, allein durch das Internet. Das war doch schon eine Revolution. Wir haben vielleicht vergessen, dass wir plötzlich das ganze Wissen in der Hosentasche haben, im Zugriff. Das heißt, hier geht es die nächste Stufe sozusagen los. Und sich dann darüber Gedanken zu machen, das ist ja auch Teil eines Mandats. Ich nenne es sogar Wert. Genau, wie interagiere ich, wie spreche ich und so weiter. Das kann ich ganz gut folgen, wird sicherlich ein Thema. Wir sollten nur aufhören, in diesen Entweder-Oder zu denken. Ich bin sonst auch eher lieber mal 0-1, nicht weil ich ein digitaler Mensch bin, sondern das reibt, dann geht doch was vorwärts. Aber in den Themen ist es ja nicht so, das ist jetzt weg und ich brauche kein Wissen mehr. Ich hatte es ja vorhin gerade gesagt, ich muss schon noch ein gutes Verständnis und mein Fachwissen haben, um das bewerten zu können, aber vor allen Dingen auch weiterentwickeln zu können. Sonst gehe ich halt blind in der KI mit. Ich weiß auch nicht, das in fünf, sechs Jahren ist, aber ich glaube, das sehe ich jetzt noch nicht. In einem Artikel in der Zeit hast du dich als leicht paranoid bezeichnet, wenn es um technologische Entwicklungen geht. Was war denn der letzte Moment, bei der dir eine KI-Entwicklung, was Neues, eine richtige Gänsehaut bereitet hat? Und die habe ich eigentlich sogar öfter, ehrlicherweise, weil ich ja zwar gesagt habe, ich bin immer zwischen Faszination und auch ein bisschen Angst, sage ich ganz offen, weil man sieht, welche gigantischen Schritte das macht. Jetzt sehen wir zum ersten Mal, ich nenne die Single-Person-Companies. Der Sam Oldman hat mal so schön gesagt, wir werden bald, das war schon zwei Jahre her, glaube ich, so eine Dreh, wir werden bald das erste One-Person-Unicorn sehen. Das heißt, eine Ein-Personen, ein Solo-Selbstständiger eigentlich in meiner Sprache, der also eine Milliarde Exit macht. Also Milliarde, Euro oder Dollar, ich glaube, das ist dann gerade egal, auch in der Umrechnung. Und da steckt ja genau das drinnen, dass plötzlich das, was ganz viele gemacht haben, auch Einzelne machen können. Und da war ich letztens, also eigentlich erst vorgestern, gestern ging, glaube ich. Opus Cloud Opus 4.7 wieder raus und diese, früher war eine Software so ein Punkt irgendwas, jetzt nicht so bahnbrechende Neuerung und jedes Mal levelt es wirklich krass hoch, was geht und als ich zum ersten Mal, der aktiv ist, das ist schon zwei Jahre Cloud Operator gesehen, da habe ich auch kurz gedacht, oh, jetzt sind wir da, weil auch als Softwareanbieter kann man ja Dinge auch verhindern, wie jetzt was abgekraftet wird, aber plötzlich so ein Operator kommt, der sich eigentlich wie ein Mensch hält, also wie Webseiten absurfen kann, alles machen kann. Da brauche ich keine APIs mehr, MCP-Server oder was weiß ich, was in der technischen Sprache, sondern der geht einfach wie ein Mensch durch. Den kriege ich auch nicht gefangen oder gefiltert, weil der behält sich genau gleich, der ist ja clever. Der wartet auch fünf Sekunden bis zum nächsten Klick und macht dich Radaradarada, wo ich ihn wieder greifen kann. Und das sind Dinge, dass, oh, was heißt denn das für unser Geschäftsmodell? Oder als ich das erste Bild gemacht habe, das war noch mit Imagine von Google damals, das ist dreieinhalb Jahre her. Das war aber noch nicht so toll. Aber ich fand es schon faszinierend. Und dann habe ich es wieder rausgenommen für eine Präsentation. Das ist damals total lachhaft. Und dann macht man heute ein Bild, das ist alles zur Verfügung, mit Nano-Banana oder so. Und denkt, okay, keine Chance mehr. Man sieht es nicht mehr. Das ist schon was, wo so ein Grusel-Effekt kommt. Und gleichzeitig Faszination. In einem früheren Leben warst du ja auch Musiker und Komponist der berühmten Euromir-Hymne des Europapark. Ging gerade erst kürzlich wieder durch TikTok und Instagram, weil ja die Euromir geschlossen wird. Wenn du heute KI-generierte Musik hörst, zum Beispiel von Sono, kann KI-Musik berühren oder fehlt dir die Seele? Ich glaube, sie kann berühren. Das sagen wir gerne. Das ist so, dass wir auch sehr schön sagen, die KI kann nicht kreativ sein oder sowas. Und Sune ist doch ein super Beispiel. Kann jeder mal ausprobieren. Es gibt ja im Free-Bereich, schreibt mal ein Lied über die eigene Tochter, den Partner oder sonst was. Und man gibt nur ein paar Stichwörter. Allein der Text ist ja schon zum Teil, erweckt ja schon fast zu Tränen zum Teil. Also das geht, glaube ich, schon. Und wir sehen ja auch in Asien so schon die ersten Bands, die einfach KI-Avatare sind, die da singen, also die berühren schon, ich glaube, das ist immer noch so ein Schutzmechanismus, die behaupten, dass das nicht geht, finde ich aber auch nicht schlimm. Ich denke immer, auch wenn es eine KI ist, genau wenn es denn berührt, dann ist mir das ehrlicherweise persönlich nicht so wichtig, ob das ein Mensch ist, sondern ich will ja, das kann auch ein Text sein, wenn es mich berührt, dann holt mich das ab, das kann für mich auch Kunst sein, ich habe da nicht, wie es erstellt worden ist, für mich also sekundär wichtig. Aber ich glaube, Aber diese Musikwelt zeigt ja immer noch, dass beides geht. Man kann es ja wieder nutzen, zu unterstützen. Als wir damals den Euromir-Song gemacht haben, da war das alles analog, kann man sich ja gar nicht mal vorstellen. Also allein bis man loslegen konnte mit so MIDI-Sequenzern, sind ja zwei Stunden ins Lange, weil man alles verkabeln musste. Und wenn man aus dem Studio raus musste, alle Kabel wieder raus. Da waren vier Stunden Arbeit weg, da hat man gar nichts gemacht. Das hätte schon auch Spaß gemacht. Und man kann vielleicht auch Sachen neu ausprobieren. Und auch wieder dort vielleicht im Zusammenspiel anders und neue Musikrichtungen, um in diesem Beispiel zu bleiben. Aber es gibt auch schon fertige, ein letztes Beispiel vielleicht, in der USA gibt es sogar einen AI-Scientist. Und der ist zum Beispiel durchmarschiert, der macht den kompletten wissenschaftlichen Prozess schon autonom. Und da hat mich fasziniert und auch ein bisschen gegruselt. Der stellt sich nämlich selber die Frage, die kommt gar nicht vom Mensch. Iteriert durch, verifiziert, falls ihr den kompletten wissenschaftlichen Prozess macht, macht das Paper-Review und das Ding ist durchgegangen. Das wurde deswegen nicht durchgelassen, weil man die ethische Frage stellt, erst lernen, wollen wir das überhaupt, dass eine KI solche Papers macht? Inhaltlich durch. Und man hat dann in Stanford das Teil genutzt, um für den Covid-19-Virus, gibt es da ein Molekül, wo wirksam wird? Das war die Frage schon vom Mensch. Und das Ding hat ein Molekül, wo wirksam wird. Da sind ganz viele Dinge, die gerade in Bewegung sind, in denen alle KI-Co-Scientists könnte man fast sagen. Ob das faszinierend oder gruselig ist, das ist wirklich so. Es ist immer dazwischen, glaube ich, so irgendwie. Vielen Dank, Christian Steiger, für die Zeit und für die tollen Gedanken. Vielen Dank, dass du bei uns warst. Danke, Markus. Ganz, ganz lieben Dank.