Latest / Brichta & Bell - der Wirtschafts-Podcast / Drohen Anlegern zehn verlorene Jahre?
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- 0:00Und heute wollen wir mal ein bisschen in die Zukunft schauen,
- 0:03auch wenn ihr natürlich alle wisst, wir haben hier bei Brichter und Bell keine
- 0:05Glaskugel, aber Raimund,
- 0:07man kann ja trotzdem schon mal darüber sprechen, was Anleger zum Beispiel in
- 0:09den nächsten Jahren oder auch im nächsten Jahrzehnt erwartet,
- 0:13generell, was da für eine wirtschaftliche Situation stattfinden könnte.
- 0:17Da haben wir uns heute mal zwei Experten eingeladen, die sich da mal ein paar
- 0:20Gedanken zugemacht haben. Genau.
- 0:22Die sind beide von der Commerzbank und sie haben gemeinsam eine Studie erarbeitet
- 0:26und rausgebracht, so einen Dekadenausblick.
- 0:29Also wirklich einen Ausblick aufs nächste Jahrzehnt und das finde ich auch sehr
- 0:33spannend, weil ich persönlich auch fürs nächste Jahrzehnt durchaus Erwartungen
- 0:37habe. Die werden wir dann auch im Laufe des Gesprächs sicherlich einbringen
- 0:41oder werde ich einbringen und dann kann man das vielleicht abgleichen.
- 0:44Wir können alle nicht in die Zukunft gucken, das ist ganz klar.
- 0:46Wir haben keine Glaskugel, aber ich finde es trotzdem spannend.
- 0:49Und jetzt, lange Rede kurzer Sinn, begrüße ich ganz herzlich von der Commerzbank
- 0:53Thorsten Weinelt und Thomas Ossowski. Schönen guten Tag, meine Herren.
- 0:58Ja, hallo, Herr Brichter. Wir freuen uns. Hallo, Herr Brichter.
- 1:01So, dann fangen wir doch gleich an. Sie haben tatsächlich diesen Dekadenausblick gemacht.
- 1:07Erstmal vielleicht, bevor wir jetzt in die Details gehen, wie kommen Sie dazu
- 1:11jetzt, wo das, ich sag mal, das alte Jahrzehnt ja noch lange nicht vorüber ist,
- 1:16dass er es erst gut die Hälfte geschafft, jetzt schon in die nächste Dekade
- 1:20zu blicken? Ja, die Antwort ist sehr einfach.
- 1:22Das ist ein bisschen gängige Praxis, am Jahresende bzw.
- 1:27Im vierten Quartal genau dieses zu tun, nach vorne zu blicken,
- 1:33weil es gibt viele Kapitalsammelstellen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen,
- 1:40Kirchliche Institutionen, aber eben auch Family Offices, Multifamily Offices.
- 1:47Die letztendlich die langfristigen Perspektiven für den Kapitalmarkt,
- 1:52die langfristigen Kapitalmarktannahmen abfragen für ihre strategische Ausrichtung ihrer Portfolien,
- 2:00die strategische Asset-Allokation.
- 2:03Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie jedes Jahr einen Dekadenausblick machen
- 2:06oder ist das jetzt tatsächlich auch was Besonderes? Das haben Sie richtig verstanden, Herr Richter.
- 2:10Okay, dann können wir, ich kenne den Alten jetzt nicht, aber dann können wir
- 2:14natürlich auch mal vergleichen, was haben Sie denn in den letzten Jahren gesagt
- 2:17und was hat sich jetzt im Laufe der Zeit geändert. Aber das können wir dann
- 2:20im Laufe des Gesprächs, die ich hier mache. Jetzt denke ich,
- 2:22ist ja dir erstmal eine Reihe.
- 2:24Genau, ich glaube, das, was alle interessiert, die uns zuhören,
- 2:26ist die Frage, kann ich auch mit Aktien im nächsten Jahrzehnt eine gute Strategie fahren?
- 2:33Also ist das aus Ihrer Sicht weiterhin ein ganz wichtiger Bestandteil in der
- 2:37privaten Altersvorsorge zum Beispiel? Das ist so, in jedem Fall.
- 2:42Wir sehen Aktien auch in der künftigen Dekade, also in den nächsten zehn Jahren,
- 2:47als wesentlichen Renditetreiber in einem Multi-Asset-Portfolio.
- 2:53Die erwarteten Renditen werden allerdings etwas niedriger sein aus unserer Sicht,
- 2:58aus gutem Grund, als jetzt in der vergangenen Dekade.
- 3:01Die war nämlich gekennzeichnet durch extrem niedrige Zinsen und da haben die
- 3:06Bewertungen natürlich eine wichtige Rolle gespielt.
- 3:09Die sind nämlich nach oben gegangen und das war ein wesentlicher Renditetreiber.
- 3:13Also die hohen Renditen aus der letzten Dekade, die werden wir aller Voraussicht
- 3:18nach nicht mehr erreichen.
- 3:20Aber das werden immer noch sehr auskömmliche Renditen sein, zwischen 6 und 7,5
- 3:25Prozent über die einzelnen Regionen hinweg.
- 3:29Und damit natürlich deutlich die Inflation schlagen. Das heißt,
- 3:33ein realer Vermögenszuwachs wird für den Investor, für den Anleger möglich sein.
- 3:39Vor allen Dingen mit Aktien auch in der kommenden Dekade.
- 3:42Sechs bis siebeneinhalb Prozent pro Jahr wahrscheinlich. Ja, genau.
- 3:47Gut, jetzt will ich gleich mal einhaken, weil es gibt tatsächlich,
- 3:52wenn man sich die langfristige Entwicklung der Aktienmärkte betrachtet.
- 3:56Gibt es eine Art Zyklus, gibt es mehrere Zyklen und da gibt es lange Zeiträume,
- 4:01in denen die Aktien steigen, eben mit den von England 6 bis 7,5 Prozent,
- 4:06manchmal sogar mehr pro Jahr.
- 4:08Dann gibt es aber zwischendrin auch immer wieder Zeiträume, in denen sie nicht steigen.
- 4:13Und interessanterweise wäre das nächste Jahrzehnt, nämlich die 30er Jahre,
- 4:19wieder für so einen Zeitraum fällig.
- 4:21Ich will das mal kurz erläutern. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind die Aktien
- 4:24erstmal kräftig gestiegen in den 20 Jahren, in den 50er und Anfang der 60er Jahre.
- 4:29Dann gab es in den 70er Jahren aber aus verschiedenen Gründen,
- 4:34über die wir jetzt vielleicht nicht einzeln diskutieren brauchen,
- 4:37gab es eine Phase, da sind sie eben nicht gestiegen.
- 4:40Dann kamen die 80er und 90er Jahre, dann ging es wieder kräftig aufwärts,
- 4:45aber dann wieder ein Zehnjahreszeitraum, die Nullerjahre, da hat sich auch kaum was getan.
- 4:50Jetzt haben wir wieder 20 Jahre gehabt, nämlich die 10er und voraussichtlich
- 4:55auch die 20er Jahre. Manche reden sogar von den Roaring Twenties,
- 4:59von den goldenen 20ern in Anlehnung an das vorige Jahrhundert.
- 5:03Also wir sind noch nicht am Ende des Jahrzehnts, aber wir gehen mal davon aus,
- 5:07dass auch dieses Jahrzehnt positiv verlaufen wird.
- 5:12Dann wäre aber tatsächlich wieder mal Zeit, um eine Dekade mit weniger oder
- 5:19vielleicht sogar, 6 bis 7,5 Prozent sind ja noch ordentlich,
- 5:22vielleicht sogar mit Null Renditen einzulegen. Was sagen Sie dazu?
- 5:27Also an der Stelle muss man sagen, natürlich können wir die Zukunft nicht voraussehen an der Stelle.
- 5:32Allerdings müssen wir aus unserer Sicht eingestehen, dass wir halt einen wesentlichen
- 5:37Treiber haben, der momentan vor allen Dingen makroökonomisch sehr stark wirkt und wirken wird.
- 5:42Wir erwarten uns durch die KI enorme Produktivitätsgewinne und dementsprechend
- 5:46dann auch positive Effekte auf Aktienrenditen, beispielsweise über eine Erhöhung der Gewinne.
- 5:52An dieser Stelle gleichzeitig glauben wir auch, dass die Zeit volatil wird.
- 5:57Also von daher werden wir durchaus auch mal Jahre erleben, wo wir keine 6 oder
- 6:017 Prozent generieren werden. Da sind wir uns absolut sicher.
- 6:05Nur wir glauben, dass die Kraft von KI und von dem damit verbundenen Produktivitätsgewinn
- 6:10stark genug sein wird, um uns auch in den nächsten Jahren hier Renditen zu bescheren,
- 6:15die für die Investoren sehr gut sind und an denen man sich auch.
- 6:19Im Portfolio festhalten sollte.
- 6:21Aber wir glauben halt an der Stelle nicht, da sagen wir mal die 11,
- 6:2512, 13 Prozent, die wir aus den amerikanischen Aktien in den letzten Jahren
- 6:28kannten, dass sich die einfach nochmal wiederholen lassen.
- 6:31Also von daher im Vergleich zu den letzten 15 Jahren ist schon ein bisschen
- 6:35Moll drin, ein bisschen mehr Moll drin.
- 6:37Allerdings glauben wir nicht an die zehnjährige Krise oder an längere Krisen,
- 6:42sodass wir weiterhin optimistisch für den Aktienmarkt sind.
- 6:45Wenn Sie sagen, KI wird eine ganz, ganz große Rolle spielen,
- 6:47das ist ja natürlich das Thema, was gerade auch gespielt wird,
- 6:49die Angst vor einer KI-Bubble und diese großen Bewertungen, diese Riesenunternehmen,
- 6:53wo viele, die uns zuhören, ja sicherlich auch interessiert sind,
- 6:55ob das als Anlage hin weiter interessant bleibt,
- 6:58werden jetzt sicherlich keine Anlagetipps geben, aber kann man davon ausgeben, dass,
- 7:01KI-Unternehmen als solche dann also auch in der kommenden Dekade weiter auf
- 7:05dem Aktienmarkt spannende Investitionsobjekte sein werden?
- 7:09Die Antwort ist ja, aber nicht alle.
- 7:12Also sicherlich ist es so, dass
- 7:14wir mit der KI und mit diesem Investitionsschub, den wir jetzt bekommen.
- 7:23Hohe Produktivitätsgewinne wirklich erwarten dürfen und eben nicht nur die Erstrundenprofiteure,
- 7:30also die großen US-Tech-Megacaps profitieren, sondern es wird auch Zweit- und
- 7:36Drittrundenprofiteure geben.
- 7:38Und das werden auch Unternehmen aus Europa sein und auch aus Deutschland.
- 7:44Für die KI insgesamt oder für die Effekte, die die KI haben wird auf den Aktienmarkt,
- 7:51ist natürlich wichtig, ob die Investitionen sich lohnen.
- 7:57Und da kann man davon ausgehen, dass das sicherlich nicht bei allen Unternehmen der Fall sein wird.
- 8:03Wir glauben nur, im Gegensatz zu Ende der 90er Jahre, wo wir ja viele Unternehmen
- 8:08hatten, die an die Börse gekommen sind, die ein nicht tragfähiges Geschäftsmodell
- 8:13hatten und die auch keine Gewinne hatten.
- 8:17Ist heute die Situation etwas anders.
- 8:20Denn wir haben es mit den großen Technologieunternehmen zu tun,
- 8:24die global aufgestellt sind,
- 8:28hohe Cashreserven haben, eine unglaubliche Gewinnpower haben und auch Cashflows
- 8:33generieren und insofern auch in der Lage sind.
- 8:38Diesen KI-Investitionszyklus zu tragen und ganz wichtig, auch die KI zu monetisieren.
- 8:46Es sind vor allen Dingen die großen Tech-Unternehmen, die es geschafft haben,
- 8:49technologische Innovationen letztendlich in Gewinne zu transformieren.
- 8:55Und wir glauben daran, dass das auch in diesem KI-Zyklus passieren wird.
- 9:00Was aber nicht heißt, dass das am Ende nur Gewinner gibt.
- 9:03Es wird sicherlich auch durch die disruptive Kraft der KI Verlierer geben.
- 9:09Das ist ja wirklich ein interessanter Vergleich. Wenn Sie Ende der 90er,
- 9:12Anfang der Nullerjahre nennen, da gab es ja dieses neue Internet.
- 9:16Das war ja auch Neuland dann für viele und war ja auch teilweise ein Produktionstreiber.
- 9:21Klar, wie Sie sagen, haben nicht alle von profitiert. Da gab es auch viele Firmen,
- 9:25die haben keine Gewinne gemacht.
- 9:27Aber insgesamt, die Aktienmärkte insgesamt, haben ja davon in den Nullerjahren auch nicht profitiert.
- 9:35Denn da ging es ja, das war ja die besagte Periode mit der Seitwärtsbewegung.
- 9:41Warum rechnen Sie, dass es diesmal anders sein wird? Wissen tun wir es nicht,
- 9:45Herr Richter. es gibt da auch keine Gewissheit.
- 9:48Was wir aber heute im Moment zumindest anders sehen als Ende der 90er ist, dass es,
- 9:58zu einer unglaublichen Euphorie gekommen ist und wir haben dann zwei Phänomene
- 10:02gesehen, die man Herdenverhalten nennt und,
- 10:06FOMO, Fear of Missing Out, also die Angst etwas zu verpassen.
- 10:10Und die hat wirklich dazu geführt, dass wir in Bewertungsdimensionen gekommen
- 10:16sind, die wirklich bislang einmalig waren.
- 10:21Wir haben also den Nasdaq im KGV bei fast 80 gesehen, basierend auf den Gewinnen
- 10:27der nächsten zwölf Monate.
- 10:28Aktuell im Nasdaq, also im Technologiebereich in den USA, sind wir bei einer Bewertung von unter 22.
- 10:38Also wir sind im Prinzip unter dem langfristigen Durchschnitt und insofern zu
- 10:43der Frage, haben wir eine KI-Blase am aktuellen Rand, ist die Antwort relativ
- 10:48einfach, wir haben sie nicht.
- 10:51Und sollten wir nicht in so eine extreme, exzessive Euphoriephase kommen.
- 10:58Wo die Märkte nach oben komplett weglaufen und dann dementsprechend es zu einem
- 11:03Platzen, einer Blase kommt.
- 11:05Und das war der Grund, Herr Brichter, dafür, dass wir dann eine Dekade hatten
- 11:10mit insgesamt nicht auskömmlichen Renditen bei Aktien oder mehr oder weniger
- 11:16eine Dekade, wo der Aktienmarkt seitwärts lief.
- 11:20Wir glauben nicht an die Blase, jedenfalls vor allen Dingen nicht momentan hinsichtlich
- 11:24der Bewertungsmetriken, die wir uns anschauen, auch wenn natürlich einzelne
- 11:28Titel schon teuer sind und auch enorme Erwartungen vor allen Dingen bei den
- 11:31Gewinnen vorhanden sind.
- 11:34Man muss allerdings auch klar sagen, da sind wir auch ehrlich,
- 11:36natürlich hat KI alle Eigenschaften, die es braucht, um eine richtig große Blase zu kreieren.
- 11:43Da muss man auch ganz ehrlich sein. Die meisten Blasen in der Vergangenheit
- 11:47kamen immer durch neue Technologien, wie das Internet beispielsweise bei der Dotcom-Blase.
- 11:53Aber man kann auch in die Geschichte noch tiefer zurückgehen,
- 11:55ob es jetzt Lokomotiven waren, ob es Elektrizität war, ob es Kanäle waren in England.
- 12:03Also von daher immer wieder dasselbe Spiel, aber momentan sehen wir noch nicht
- 12:08dieses Bild. Und vor allen Dingen, wenn man sich die Unternehmen vergleicht,
- 12:12wie Herr Weinheld auch vollkommen richtig gesagt hat, heutzutage machen diese
- 12:15Unternehmen schon enorme Gewinne.
- 12:17Damals war das bei den Unternehmen oder bei vielen der Unternehmen nicht der Fall.
- 12:21Und damals gab es solche Begriffe wie die Burn Cash Rate, also Begriffe,
- 12:25die eher nicht in die Richtung gehen eines beständigen oder eines schon etablierten Geschäftsmodells.
- 12:31Das ist heute bei den Unternehmen anders unserer Meinung. Gut,
- 12:33wir sind jetzt noch nicht in einer Übertreibung, sagen Sie, vermutlich auch zu Recht.
- 12:38Jetzt blicken wir aber doch nochmal auch zurück ins Jahr 96.
- 12:45Da gab es die Übertreibung vermutlich auch noch nicht. Ich weiß noch,
- 12:48damals hat der damalige Notenbankchef Alan Greenspan zwar schon von der irrationalen
- 12:52Übertreibung an den Finanzmärkten gewarnt, aber es hat dann tatsächlich noch.
- 12:58Bis Anfang 2000 gedauert, bis die Blase wirklich geplatzt ist.
- 13:01Die wurde dann auch nochmal ordentlich aufgepumpt. Halten Sie denn folgendes
- 13:05Szenario für möglich zumindest oder denkbar, dass die Blase jetzt noch nicht aufgepumpt ist, aber,
- 13:11dass wir in den nächsten Jahren bis zum Jahrzehntwechsel vielleicht tatsächlich
- 13:15in diese Sphären kommen mit,
- 13:18immens steigenden Aktienkursen, vielleicht
- 13:21wieder, Sie haben die Kursgewinnverhältnisse von 80 im Neste genannt.
- 13:25Dass diese Spannen wieder erreicht werden.
- 13:29Würden Sie dann Ihre Prognose, nehmen wir an, wir werden dann zum Jahrzehntwechsel,
- 13:35würden Sie dann Ihre Prognose ändern für die nächste Dekade?
- 13:38Ja, das müssten wir selbstverständlich. Wir haben ja gesagt,
- 13:41lieber Herr Brichter, dass wir das einmal im Jahr machen.
- 13:44Und natürlich müssen wir uns den Kapitalmarktgegebenheiten und dem Marktumfeld
- 13:50anpassen. Wir müssen dem Rechnung tragen.
- 13:53Nur aktuell ist eben die Bewertung nicht so, dass wir sagen,
- 13:57wir sind exzessiv und wir müssen mit einer KI-Blase jetzt kalkulieren und rechnen.
- 14:07Das müssen wir nicht tun. Selbstverständlich kann es aber sein,
- 14:11dass wir in drei, vier, fünf Jahren dort hinkommen. Nein, die Glaskugel haben wir jetzt nicht.
- 14:18Das können wir nicht letztendlich vorausschauen.
- 14:23Aber die Metriken, die wir uns jetzt anschauen, die Bewertungen sind weit weg
- 14:30davon, exzessiv zu sein.
- 14:33Und wir haben im Moment natürlich auch aufgrund der ganzen Krisen,
- 14:37die wir haben, ich nenne nur mal die geopolitische Krise, die wir aktuell haben
- 14:42durch den Iran-Krieg, aber auch durch den Ukraine-Krieg.
- 14:45Ich nenne die Sorge vor immer steigenden Staatsschulden und die gestiegenen
- 14:51Zinsen und dass möglicherweise die Renditen stärker steigen noch.
- 14:55Doch diese Sorgen haben nicht dazu geführt, dass Anleger jetzt,
- 15:00ich sag das mal, das Gas durchgedrückt haben und sehr stark Euphorie jetzt ausgebrochen
- 15:08ist. Das können wir nicht beobachten.
- 15:11Wie zu Mitte und vor allen Dingen Ende der 90er Jahre.
- 15:14Bevor wir auf die anderen Punkte kommen, die Sie gerade schon angedeutet haben,
- 15:18ganz spannende Themen natürlich dabei, auch gerade Stichwort Staatsverschuldung,
- 15:22würde mich aber noch interessieren.
- 15:24Wir haben ja in diesem Jahr Rekorde gesehen, größter Börsengang der Geschichte,
- 15:28SpaceX. Wir haben jetzt Anthropic, was demnächst ansteht.
- 15:32OpenAI ist ja verschoben worden, aber das sind ja historische Beispiele,
- 15:36die wir da gerade erleben, was neue Börsengänge angeht.
- 15:39Aus dem KI-Bereich, wird denn das aus Ihrer Sicht auch weiter zunehmen?
- 15:43Werden wir immer größere, immer aufgepumptere Börsengänge erleben und wird das
- 15:49vielleicht irgendwann sogar das Gro sein, was an der Börse stattfindet?
- 15:53Also es ist eine sehr, sehr gute Frage.
- 15:57Das Ökosystem im Wagniskapitalmarkt hat sich signifikant geändert im Vergleich
- 16:03zu den 80er und den 90er Jahren,
- 16:07weil wesentlich mehr Kapital vorhanden ist,
- 16:11und weil wesentlich mehr Finanzierungsrunden stattfinden vor Börsengängen,
- 16:16sodass letztendlich die Unternehmen
- 16:18wesentlich größer sind und die Geschäftsmodelle auch etablierter.
- 16:23Bevor dann der Börsengang kommt.
- 16:26Und wir haben ja mit SpaceX jetzt einen Börsengang gesehen, den hatten Sie angesprochen,
- 16:31der größte bislang, wo die Bewertung
- 16:34des Unternehmens bei 1.800 Milliarden US-Dollar stattgefunden hat.
- 16:40Und ähnliche Dimensionen streben ja auch Anthropic und OpenAI an.
- 16:44Und wichtig ist in der Tat,
- 16:47dass diese Börsengänge stattfinden und dass wir natürlich auch dementsprechend eine Nachfrage sehen,
- 16:55nach den Aktien und auch die relativ hohen Bewertungen dieser Unternehmen gehalten
- 17:01werden, dass also die KI-Investment-These validiert wird.
- 17:07Das ist schon wichtig und wir gehen davon aus, in der Tat, dass das passiert.
- 17:12Also, KI und Robotik werden Ihrer Meinung nach wesentliche Treiber auch der.
- 17:19Finanzmarktentwicklung sein in den nächsten Jahren, im nächsten Jahrzehnt.
- 17:24Wie sieht es denn, und da sind wir bei einem anderen Thema, wie sieht es denn
- 17:29aus Ihrer Sicht mit der Entwicklung der Kryptowerte aus? Auch da sagen ja viele,
- 17:36denen gehört die Zukunft, die Tokenisierung, also.
- 17:43Die Darstellung von Vermögenswerten, ob Aktien, ob Anleihen,
- 17:47ob Immobilien, andere Wertgegenstände durch Token statt durch Wertpapiere, was wir ja jetzt haben,
- 17:56wird eigentlich das Medium der Zukunft sein, diese Kryptowerte.
- 18:02Sehen Sie das auch so? Also unserer Meinung nach wird es immer weiter den Trend
- 18:06in Richtung Tokenisierung geben. Es gibt ja schon Elemente wie Stablecoins etc.,
- 18:09die schon genau in diese Richtung vorpreschen.
- 18:12Unserer Meinung nach wird das zunehmen.
- 18:14Wir sind allerdings an der Stelle auch sehr klar, wir sehen eine Rolle für Krypto,
- 18:18auch für Zahlungsabwicklung in gemannten Bereichen, auch als Wertaufbauwahrungsmittel.
- 18:24Allerdings da wohlgemerkt mit,
- 18:27einer stärkeren Position beim Bitcoin und weniger bei anderen Altcoins.
- 18:33Insgesamt sehen wir es allerdings nicht als die Kerntrends der nächsten zehn
- 18:38Jahre oder der nächsten Dekade. Es ist ein relevantes Thema.
- 18:42Allerdings für die Gesamtmärkte in der Größe sehen wir andere Kräfte,
- 18:46die unserer Meinung nach, abgesehen von KI, maßgeblicher sind.
- 18:50Ja, muss man natürlich die Frage stellen, welche? Ja, gerne.
- 18:54Aber vielleicht noch ein Wort zu Krypto. Was Krypto bisher nicht geleistet hat
- 18:58im Portfolio-Kontext ist, dass immer dann, wenn zum Beispiel Aktienmärkte deutlich gefallen sind,
- 19:06sie durch einen Diversifikationseffekt, durch einen positiven geglänzt haben,
- 19:12dass man also durch Krypto das Portfolio stabilisieren konnte. Das ist nicht passiert.
- 19:17Insofern mit der unglaublich hohen Volatilität.
- 19:22Von Kryptowährungen ist das unserer Meinung nach immer noch ein hoch spekulatives
- 19:28Asset, was keine wirklich richtig positiven Portfolio-Eigenschaften hat.
- 19:36Wie zum Beispiel als Alternative Gold oder aber auch Rohstoffe.
- 19:43Die helfen können bei Schocks, wie zum Beispiel den Schock, den wir jetzt erlebt
- 19:50haben im Iran, dem Angebotsschock, wo Rohstoffpreise ja deutlich nach oben gegangen sind.
- 19:57Aber andere Effekte, die wir haben werden in der nächsten Dekade,
- 20:00das hatten Sie angesprochen,
- 20:02aus unserer Sicht, zum einen haben wir neben dem Thema künstliche Intelligenz
- 20:07und Robotik noch das Thema Demografie, also die Folgen der Alterung und natürlich,
- 20:14die Effekte auf die Arbeitsmärkte.
- 20:17Letztendlich führt das dazu, dass wir weniger erwerbsfähige Personen haben und
- 20:23dadurch einen gewissen Druck auf den Arbeitsmarkt und einen gewissen Inflationsdruck,
- 20:28der sich aufbaut auf der einen Seite.
- 20:31Dann haben wir die Deglobalisierung im Wesentlichen von,
- 20:36einer Effizienz hin zu einer Resilienz, die die Unternehmen anstreben,
- 20:43also eine Verlagerung der Lieferketten
- 20:45und Standortentscheidungen letztendlich, die neu geordnet werden,
- 20:51und natürlich das steigende Risiko geopolitischer Risiken.
- 20:57Und dann haben wir noch das Thema Defense, also steigende Verteidigungsausgaben, die wir sehen,
- 21:05weil wir steigende sicherheitspolitische Anforderungen haben und natürlich.
- 21:10Wir ja letztendlich auch aufgrund der Veränderung in der geopolitischen Welt,
- 21:17also von einer unipolaren zu einer multipolaren steigende Anforderungen.
- 21:22Ausgaben, Verteidigungsausgaben sehen nicht nur in Europa, sondern nahezu weltweit.
- 21:29Und dann haben wir, das ist auch ein Stück weit damit einhergehend,
- 21:34das Problem der hohen Staatsschulden, also Debt und Deficits.
- 21:39Ein weiteres D und die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen,
- 21:42das sehen wir gerade am aktuellen Rand in Frankreich, wird zunehmend in Frage
- 21:48gestellt, weil die Zinsen eben auch gestiegen sind.
- 21:50Die Zinslast ist deutlich höher, engt den Spielraum ein, den fiskalischen für Regierungen.
- 21:58Und das bleibt eines der wesentlichen Treiber, nach vorne gerichtet aus unserer
- 22:03Sicht in der kommenden Dekade auch mit dem Druck eben auf die Bond-Renditen.
- 22:11Jetzt muss ich einmal noch einen Schritt zurück gehen. Jetzt haben Sie natürlich
- 22:14schon das alles sehr schön dargelegt und da gehen wir auch gleich nochmal drauf ein.
- 22:16Aber jetzt interessiere mich dann trotzdem bei Gold, wenn Sie das gerade nochmal
- 22:19so nach oben heben, aber auch beim Bitcoin vielleicht mögliche Kursziele.
- 22:23Ich weiß jetzt nicht, ob Sie die parat haben, aber das wäre dann doch,
- 22:26glaube ich, für alle, die zuhören, interessant, wenn Sie sagen,
- 22:28das ist ein weiterer wichtiger Treiber.
- 22:31Also Kursziele nicht. Was ich Ihnen aber sagen kann, in unserem Dekadenausblick,
- 22:36sind wir bei Gold bei einer per annum Rendite, also Rendite pro Jahr, bei knapp 5%.
- 22:46Das ist weniger als in der Vergangenheit. In der vergangenen Dekade waren wir über 10% Rendite.
- 22:52Wir sehen gegeben, dass Gold eben schon so einen großen Satz nach oben gemacht
- 22:59hat, eine geringere Rendite.
- 23:02Grundsätzlich bleibt Gold aber unterstützt natürlich durch die hohen Staatsschulden,
- 23:09potenziell auch eine strukturell höhere Inflation.
- 23:15Und am aktuellen Rand tut sich Gold halt ein bisschen schwer wegen dem gestiegenen
- 23:20Realzins, aber das Potenzial für Gold auch durch.
- 23:26Das sechste D-Dollarization, also wo Notenbanken zunehmend von US-Staatsanleihen
- 23:33weg diversifizieren in Richtung Gold.
- 23:35Dieser Trend hält weiter an, sodass wir langfristig mit höheren Goldnotierungen
- 23:43rechnen, im Schnitt ungefähr knapp 5 Prozent im Jahr.
- 23:46Sie haben Frankreich erwähnt, Sie haben die steigenden Staatsschulden erwähnt.
- 23:50Das führt mich zu einer vielleicht aus Sicht mancher provokanten Frage.
- 23:56Glauben Sie, dass der Euro, wie er jetzt besteht, in seiner jetzigen Zusammensetzung
- 24:03das nächste Jahrzehnt überstehen wird?
- 24:06Das ist eine gute Frage. Unsere Antwort ist sehr deutlich ja, das glauben wir.
- 24:12Ganz einfach deswegen auch, und ich darf jetzt,
- 24:16Herrn Draghi zitieren, whatever it takes, wir denken, dass die EZB insbesondere,
- 24:21von ihren Instrumenten Gebrauch machen wird und sollte es in der Tat nochmal
- 24:26zu einer Situation kommen,
- 24:28wo die Bond-Renditen hochverschuldeter Staaten, Frankreich oder auch andere Länder.
- 24:36Wenn deutlicher nach oben schießen und der Transmissionsmechanismus der Geldpolitik
- 24:41nicht mehr funktioniert, dann glauben wir, dass die Notenbank sehr wohl,
- 24:45ähnlich wie in der Staatsschuldenkrise,
- 24:482011, 2012, wieder einschreiten wird und dann eben auch Staatsanleihen aufkaufen wird und somit,
- 24:57letztendlich die Währungsunion.
- 25:00Sichert und schützt.
- 25:02Dann kommen wir doch mal zur Politik, denn da tut sich ja auch einiges im Moment.
- 25:06Sie haben auch die Deglobalisierung angesprochen, die ja sehr interessant ist.
- 25:11Das ist ja eine Sache.
- 25:17Wo viele meinen, naja, das ist ja wieder tatsächlich eine richtig große Veränderung,
- 25:22auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit,
- 25:28dass hier im nächsten Jahrzehnt einiges passieren könnte, was den gegenwärtigen Trend verschärft.
- 25:36Ich nenne mal das Wiederkommen der Blockbildung, auf der einen Seite China,
- 25:42vielleicht mit Russland, auf der anderen Seite
- 25:45die USA, wobei man nicht weiß, ob die auch mit Russland oder wie auch immer,
- 25:48Europa mittendrin. Wie sehen Sie diese Entwicklung?
- 25:52Ja, also an der Stelle muss man eine Sache sagen, die Hegemonie der Amerikaner,
- 25:58die sie lange Zeit hatten, insbesondere nach dem Ende oder nach dem Zerfall der Sowjetunion,
- 26:03Die steht mehr und mehr in Frage. Und an der Stelle ist natürlich der wesentliche
- 26:06Herausforderer China, einmal aufgrund seiner wirtschaftlichen Fähigkeiten und,
- 26:11des rasanten Wirtschaftswachstums an dieser Stelle, das natürlich dann auch
- 26:15darin mündet, dass mehr und mehr China auch militärisch aufrüsten kann.
- 26:18Logischerweise ist ökonomische Stärke immer gleichbedeutend mit oder führt fast
- 26:24immer oder ist eine Bedingung für eine militärische Stärke.
- 26:27An der Stelle sehen wir es so, dass sich die Welt mehr und mehr nicht unbedingt
- 26:31in Blöcke, Das ist ein harter Begriff, aber wir sehen eine gewisse höhere Multipolarität.
- 26:38Das heißt, wir haben auf der einen Seite USA und ich würde Europa durchaus weiterhin
- 26:42in der Nähe der USA verorten.
- 26:44Es gibt ja immer wieder Wahlen, die dann vielleicht daran auch nochmal was ändern,
- 26:48mögen, auch wenn momentan logischerweise die Beziehungen zwischen Europa und
- 26:51den USA deutlich angespannt sind, so würde man das, glaube ich, mal formulieren.
- 26:55Dann haben wir auf der anderen Seite China, sicherlich auch aktuell jedenfalls
- 27:00in engem Bündnis mit Russland und dann haben wir allerdings auch noch andere
- 27:05Blöcke wie beispielsweise Indien.
- 27:07Da ist auch die Frage, wie dieses große Land mit diesen vielen,
- 27:10vielen Einwohnern und diesem sehr, sehr starken Wachstum sich positionieren wird.
- 27:16Also von daher, wir sehen an der Stelle eine höhere Multipolarität
- 27:21und damit tendenziell auch ein höheres Konfliktpotenzial und das ist auch deswegen,
- 27:26deswegen hat Herr Weinhardt auch vollkommen zu Recht genannt,
- 27:28dass wir diesen Aspekt der höheren geopolitischen Konflikte deswegen auch für
- 27:33die nächsten zehn Jahre erwarten und deswegen auch mehr und mehr Länder und
- 27:36mehr und mehr Unternehmen
- 27:38die Initiative ergreifen werden
- 27:40und eher auf sichere Handelsrouten setzen werden und nicht auf den erleidigenden
- 27:45Aspekt, den wir vielleicht in den letzten 20 Jahren gesehen haben, rein auf Effizienz.
- 27:49Und das sollte dann auch an der Stelle einen leichten Dämpfer beim Wachstum
- 27:53generieren oder zumindest einen leichten Dämpfer und nochmal einen gewissen
- 27:58Impuls, einen höheren Impuls bei der Inflation setzen.
- 28:01Dann will ich nochmal einen Punkt aufgreifen, den viele, die uns regelmäßig
- 28:04hören, natürlich auch schon mitbekommen haben. Raimunds These eines Resets.
- 28:08Wir hatten ja gerade schon über die Staatsverschuldung gesprochen.
- 28:10Raimund hat ja den Gedanken einer Art Währungsreform Ende der 20er Jahre.
- 28:16Ich weiß nicht, ob Sie sich persönlich privat schon mal darüber ausgetauscht
- 28:19haben. Sie haben sich ja in Frankfurt sicherlich auch schon ein, zweimal gesehen.
- 28:22Aber ist das in Ihrem Szenario offensichtlich nicht drin? Was halten Sie denn
- 28:25grundsätzlich davon? Ist das realistisch? Also für mich ist das ein bisschen
- 28:29weit weg, will ich ganz ehrlich sagen. Jetzt eine Währungsreform.
- 28:34Spannend wird die Frage sein, wenn sich der fiskalische Druck erhöht.
- 28:39Und ich glaube, diese Vorhersage kann man machen, dass das passieren wird.
- 28:44Wir wissen jetzt, auch wenn wir uns Vorhersagen und Schätzungen vom Internationalen
- 28:49Währungsfonds anschauen,
- 28:51in die Zukunft gerichtet, dass die fiskalischen Defizite strukturell zu hoch
- 28:57sind und letztendlich die Verschuldung weiter dynamisch zunimmt.
- 29:02Und mit den höheren Zinsen bedeutet das, dass der Spielraum immer enger wird,
- 29:07und die Regierungen immer mehr Druck haben, unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen,
- 29:13und möglicherweise dann auch versuchen werden, kreativer zu werden.
- 29:16Das haben wir ja bei Herrn Mélenchon jetzt in Frankreich erlebt.
- 29:19Er hatte ja den Vorschlag gemacht, dass die französischen Bonds bei der EZB
- 29:23nicht mehr zurückgezahlt werden.
- 29:25Also ich würde denken, da ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt,
- 29:31aber realistisch ist das nicht.
- 29:34Was man durchaus erwarten kann, ist, dass die Inflation vielleicht strukturell,
- 29:39etwas höher bleibt und dass die Inflationstoleranz,
- 29:44etwas großzügiger ist bei den Notenbanken, um letztendlich dann eine Entschuldung zu ermöglichen.
- 29:52Ja prima, das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich möchte das Thema Reset jetzt
- 29:55nicht nochmal in aller Länge hier aufgreifen. Wir reden ja da häufiger drüber.
- 30:01Ich stelle nur fest, Sie reden auch von möglicherweise unpopulären Maßnahmen.
- 30:06Ich denke, das Feld ist sehr weit. Da kann vieles passieren von unpopulären
- 30:11Maßnahmen bis zum Reset.
- 30:14Warten wir es mal ab. Ich finde es jedenfalls spannend und toll,
- 30:17dass Sie sich hier unseren Fragen auch so offen gestellt haben.
- 30:21Ganz herzlichen Dank an Thorsten Weinelt und Thomas Osowski von der Commerzbank.
- 30:25Ja, danke, herzlichen Dank und dann freuen wir uns auf die nächste Diskussion.
- 30:31Vielen Dank. Und wir sagen auch schönen Dank an der Stelle an euch fürs Dabeisein.
- 30:35Ihr kennt das, wenn ihr Fragen habt und Gedanken, dann schreibt uns.
- 30:38Brichterundbellet.ntv.de oder gmail.com, das sind unsere Anlaufstellen.
- 30:42Und dann hören wir uns in 14 Tagen wieder. Bis dahin. Ciao, ciao.