Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Polizei ermittelt wegen Mord an U-Bahn
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 30. Januar. Tötungsdelikt im U-Bahnhof. Neues Jahr, neue Höchstwerte bei der Arbeitslosigkeit. Behörde kündigt Mitarbeiterin, weil sie nicht gendert. Winter in Hamburg. Das Sportwochenende begann heute Morgen aus Hamburger Sicht verheißungsvoll. Bis weit in den fünften Satz hinein sah es so aus, als könne Alexander Zverev bei den Australien Open den Weltranglisten ersten Carlos Alcatraz besiegen und ins Finale einziehen. Doch nach fünf Stunden Spieldauer verließen den Hamburger dann die Kräfte, er verlor den letzten Satz trotz langer Führung am Ende mit 5 zu 7. Trotzdem, was für ein Match, was für ein starker Auftritt. Den wünsche ich auch den deutschen Handballer heute ab 17.30 Uhr im EM-Halbfinale gegen Kroatien. Und dann ist morgen Abend der HSV gegen den FC Bayern München dran. Wie groß das Interesse am Hamburg-Gastspiel des Rekordmeisters ist, zeigt allein, wie viele Menschen den Artikel auf abendblatt.de gelesen haben, in dem wir nur berichten, in welchem Hotel die Bayern absteigen, Steigenberger. Aus eigener Anschauung kann ich an dieser Stelle allerdings alle warnen, deren Kinder sich dort heute Nachmittag Abend hinstellen und auf Autogramme warten wollen. Der einzige Spieler, der sich beim letzten Hamburg-Besuch der Münchner vor einem Jahr um die Fans gekümmert hat, war Joshua Kimmich. Alle anderen Stars gingen Wort und weitestgehend grußlos ins Hotel. Also lohnt nicht. Im U-Bahnhof Wandsbeck-Markt sind am späten Donnerstagabend zwei Menschen ins Gleisbett unter eine einfahrende U-Bahn gestürzt und gestorben. Die Polizei geht inzwischen von einem Tötungsdelikt aus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Das bestätigte ein Sprecher des Lagedienstes dem Abendblatt heute Morgen. Ersten Erkenntnissen nach hatten am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zwei Personen unabhängig voneinander den Bahnsteig der Linie U1 betreten. Kurz vor der Einfahrt der U-Bahn soll eine Person die andere ergriffen und gemeinsam mit ihr vor den Zug gesprungen sein. Die aktuellen Entwicklungen lesen Sie auf abendblatt.de. Der Januar brachte in Hamburg keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Im Gegenteil. Zu Beginn des Jahres stieg die Anzahl der gemeldeten Arbeitslosen in Hamburg erwartungsgemäß an und erreichte mit 97.264 Arbeitslosen Hamburgerinnen und Hamburgern den höchsten Januarwert seit 2006, sagt Sönke Fock, Chef der Hamburger Arbeitsagentur. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember 2025 beziehungsweise um 0,2 Prozentpunkte zum Vorjahresmonat auf nun 8,6 Prozent. Der Jahresdurchschnitt der Arbeitslosigkeit lag bei 93.783. Das sind allerdings die reinen Arbeitslosenzahlen. Rechnet man die Personen, die als arbeitssuchend kategorisiert werden, noch mit hinein, waren im Januar 2026 sogar 152.610 Menschen in Hamburg ohne Job. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, liefert sich nach Abendblatt-Informationen mit einer Mitarbeiterin einen Rechtsstreit, der kommende Woche in Hamburg fortgesetzt werden soll. Offenbar sind nur wenige Textzeichen der Auslöser für die gerichtliche Auseinandersetzung bzw. Ein paar Zeichen zu wenig aus Sicht des BSH. Eine Mitarbeiterin hat sich nämlich geweigert, bei der Erstellung einer Strahlenschutzanweisung gendergerechte Sprache zu verwenden und wurde daraufhin erst abgemahnt und dann gekündigt. Das geht aus zwei Urteilen des Arbeitsgerichts in Hamburg hervor. Die Mitarbeiterin sagt dazu, der Strahlenschutzbeauftragte führt ein Amt aus, das unabhängig ist vom biologischen Geschlecht. Allein seine Funktion steht im Vordergrund. Gendern ist hier unangebracht, weil es vom Aufgabengebiet ablenkt. Vor allem aber muss ein sensibler Bereich wie der Strahlenschutz rechtsverbindlich und klar in schriftlichen Anweisungen formuliert sein. Wird zum Beispiel der juristische Begriff ermächtigter Arzt durch fachärztliche Person ersetzt, ist das Klarheitsgebot verletzt. Die Mitarbeiterin erhielt zunächst zwei Abmahnungen und dann eine Kündigung. Dagegen ist sie juristisch vorgegangen. Mit Erfolg. In zwei Urteilen des Arbeitsgerichts Hamburg vom 17. Juli 2025 wurden die Abmahnungen und auch die Kündigung für unrechtmäßig erklärt. Doch der Rechtsstreit geht kommende Woche in die nächste Runde. Das BSH soll gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Berufung eingelegt haben. Der Winter hat sich in Hamburg fest eingerichtet. Am Wochenende werden Temperatur von bis zu minus 8 Grad erwartet. Ein Ende der kalten Tage ist vorerst nicht in Sicht. Und auf vielen Wegen ist es derzeit wieder sehr glatt. Wenn die Temperaturen so um den Gefrierpunkt wabern, ist es immer besonders schwierig, sagte Stadtreinigungssprecher Johann Gerner-Beuerle dem Abendblatt. Dann taut es an und friert wieder über. Das sorgt für immer neue Glätte, da die Böden nach wie vor durchgefroren sind. Trotz der schwierigen Lage ist der Einsatz von Streusalz auf öffentlichem Grund derzeit wieder untersagt. Die von der Verkehrsbehörde am 6. Januar verkündete Sondergenehmigung für den Einsatz von Streusalz ist am 21. Januar ausgelaufen. Das kann sich aber auch wieder ändern. Wir befinden uns aktuell laufend im Austausch mit den Bezirken und der Stadtreinigung, sagte Henrik Horndahl, der Sprecher von Verkehrssenator Agnes Tjarks, Grüne, dem Abendblatt. Eine erneute kurzfristige Aufhebung des Tausalzverbots ist nicht ausgeschlossen. Zu den Podcast-Tipps fürs Wochenende. In 040 Hamburg streng vertraulich nehmen. Matthias Iken und ich sie mit in die Details des Bauskandals in Hamburg, unter dem normale Wohnungskäufer massiv leiden, während Prominente sehr stark profitieren. Und in vier Flaschen stellen wir Ihnen die Top 5 der besten alkoholfreien Weine vor. Sie finden alle unsere Podcasts unter www.abendblatt.de-podcast. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke.