Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Verkehrskonzept zur Brücken-Sanierung, Sternerestaurants in Düsseldorf und kalte Gerichte für heiße Tage
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- Was soll ich sagen, es ist heiß. Und so richtig hilft er ja nur wenig, also immer mal die Füße, den Kopf oder idealerweise den ganzen Körper in oder unter kaltes Wasser halten, sich viel in möglichst kühlen Räumen bewegen. Hier ist mein Geheimtipp ja immer noch, einfach mal ins Museum zu gehen. Da ist es wirklich immer sehr angenehm, viel trinken und erfrischende Sachen essen. Mein lieber Kollege Paul Küchler hat sich auf die Suche gemacht und herausgefunden, wo in der Stadt man besonders gute, kalte Gerichte bekommt und erteilt sein Wissen mit uns. Vorher hört ihr, wie das jetzt veröffentlichte Verkehrskonzept zur Sanierung der Theodor Heusbrücker aussieht. Das erzählt Alexander Esch. Und mit Helene Pawlitzki habe ich darüber gesprochen, wie es nach der Vergabe der Michelin-Auszeichnungen in Sachen Sternerestaurants in Düsseldorf steht. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 427 und der Rhein steht bei 1,09 Meter. Rheinpegel, der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht, auch bei über 30 Grad. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen wisst, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen habt, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder. 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke soll Ende diesen Jahres starten. Nun hat die Stadt das dazugehörige Verkehrskonzept veröffentlicht. Daraus ist abzulesen, dass sich die Lage vor allem für Autofahrerinnen und Autofahrer nicht unbedingt entspannt. Im Gegenteil, statt über 70.000 Fahrzeugen, wie zurzeit, sollen nur noch rund 30.500 die Brücke täglich überqueren können. 42.500 werden durch das Stadtgebiet umgeleitet. Staus und Verzögerungen sind also vorprogrammiert. Wie es dennoch klappen soll, was die Verantwortlichen raten und an welchem anderen Großprojekt sich etwas getan hat, Das weiß Alexander Esch. Lieber Alexander. Hallo Tosja. Es ist heiß. Und im Stau stehen nervt ja schon so. Wenn es heiß ist, ganz besonders, das habe ich die Tage erleben müssen. Also das kann ja wirklich sehr anstrengend sein. Um Stau geht es im weitesten Sinne auch in dem Gespräch, was wir jetzt führen, zumindest teilweise. Wir sprechen mal wieder über die Theodor-Heuss-Brücke. Ich möchte betonen, dass wir uns privat auch manchmal über andere Dinge unterhalten. Aber hier ist irgendwie diese Brücke ein... Ja, sehr großes Thema zwischen uns zweien. Etwas länger jetzt schon nicht mehr, ne? Da war es ein bisschen still. Ja, also wenn man das so bezeichnen kann, war mal ein paar Wochen. Gab es jetzt nichts wirklich, nicht wirklich was Neues, obwohl vor, zwei, drei Wochen haben wir ja nochmal berichtet, habe ich auch geschrieben, dass sich die Sanierung, die angekündigt ist, etwas verzögert. Dass es erst Ende des Jahres dann losgehen wird mit dieser umfangreichen Instandsetzung, um die Brücke so lange noch irgendwie fit zu halten, dass sie durchhält, bis dann der Neubau kommt. Das kommt eben erst Ende nächsten Jahres und dann wird sie eben auch erst einspurig in beide Richtungen und die Geschwindigkeit auch auf Tempo 30 reduziert. Ja, was tatsächlich einen kleinen von mir natürlich geplanten Bogen schließt, zu diesem Stau-Kommentar, weil würde es jetzt angefangen werden, würde jetzt angefangen werden zu bauen und das passieren, was wir jetzt gleich besprechen, dann würden sehr viele Menschen im Stau stehen bei dieser Hitze, wenn es Ende des Jahres ist, ob dieses oder nächstes Jahr, dann ist es vielleicht ein bisschen kühler und ein wenig aushaltbarer. Aber die nächste Hitze kommt bestimmt dann. Die nächste Hitze kommt bestimmt, aber wenn ich es richtig verstehe, ist ja Ende des Jahres. Am Baustart, da wird es ja vielleicht ein bisschen kühler werden. Anyway, es gibt das Verkehrskonzept. Das ist jetzt neu. Das ist neu. Und im ersten Moment dachte ich, naja, gut, Ende des Jahres geht es halt los. Dann ist das jetzt schon so relevant, wie die jetzt die Umleitungen sind oder so. Und dann gehen wir aber auf, dass jetzt auch das erste Mal da ist, welche Kapazität hat die Brücke dann eigentlich noch? Und da kommt die Stadt zum Ergebnis. Ja, so gut 30.000 Autos schafft sie dann noch einspurig, nur noch mit Tempo 30. Das wird natürlich selbst auch schon, eine Staufalle werden. Das kann man schon, denke ich, vorweg nehmen heute. Das hat man ja auch bei der Josef Kardinal Fringsbrücke gesehen, als die einspurig war. Da gab es schon immer wieder viel Stau. Und das ist aber noch die, finde ich, eine deutlichere Sprache noch sprechende Zahl. Und zwar 42.500 Autos, sagt die Stadt, schafft die Brücke eben nicht mehr. Also heute fahren da so mehr als 70.000 Autos täglich drüber. Was auch so krass ist diese Menge. Fahrzeuge oder auch LKW, die ja nicht mehr drüber fahren dürfen. Aber eigentlich, genau, ist also eine große Zahl. Und wenn man das jetzt nochmal vergleicht mit der Vollsperrung des Rhein-Ufer-Tunnels, Da war ja immer die Aussage, da fahren täglich im Schnitt auch 45.000 Autos drüber, also fast eine ähnliche Zahl. Und welche Folgen da die Vollsperrung hatte, weil eben diese 45.000 Autos sich andere Wege suchen mussten. Da hat man ja schon gemerkt, das war doch echt anstrengender in der Stadt und mehr Stau. Und wenn jetzt eine ähnliche Zahl über zweieinhalb Jahre und nicht nur vier Wochen über den Rhein-Ufer-Tunnel sich neue Wege suchen müssen, kann man zwar hoffen, dass sich das dann über die Dauer doch noch ein bisschen besser sortiert und so weiter. Aber da kommt schon was zu auf die Stadt und die Stadt sagt das auch selber schon heute, dass man da Zeitpuffer einplanen soll, wenn man sich von A nach B bewegt und dass vielleicht so sensible Stellen auch sind in der Stadt, die da eher betroffen sind. Ja, das finde ich auch irgendwie bemerkenswert, dass man jetzt sozusagen schon weiß, genau, es wird voll und man muss Zeitpuffer einplanen, weil das ja auch eine Sache ist, die sagt sich natürlich irgendwie und ist ja auch gut, wenn man darauf vorbereitet wird. Aber manchmal kann man ja einfach keinen Zeitpuffer einplanen. Oder es wird tatsächlich wahrscheinlich in sehr vielen Fällen den Alltag, zum Beispiel von Leuten, die pendeln oder die irgendwie diese Wege täglich fahren müssen, aus welchem Grund auch immer, wird es ja tatsächlich. Strukturell verändern. Also wenn ich weiß, ich muss jetzt immer eine Stunde früher losfahren oder komme eine Stunde später oder muss Sachen verlegen. Also das ist ja, ich weiß das zu schätzen, wenn darauf hingewiesen wird, aber ich finde, dass in diesem Satz steckt ganz schön viel drin für die einzelnen Leute, wo wir ja auch hier so oft drüber sprechen. Es gibt diese Zahlen und es gibt irgendwie diese ganzen Pläne und so, Aber es gibt ja auch immer dann tatsächlich die einzelnen Individuen, für die das was ausmacht. Genau, wie haben wir ja auch schon darüber gesprochen, die AnwohnerInnen drumherum, die Leute überhaupt in der Stadt. Jetzt hast du gerade schon den Rhein-Ufer-Tunnel angesprochen. Wo die Anwohner, da sagt die Stadt ja, die können eigentlich, wir haben den Freunden jetzt zu viel gesagt, aber die können schon erwarten, dass da einfach weniger Verkehr ist. Die direkten da, aber ich meine jetzt auf den Strecken, wo da vielleicht umgeleitet wird oder überhaupt. Und dann haben wir ja auch beim Rhein-Ufer-Tunnel auch schon drüber gesprochen, diese Zahl, die da irgendwie täglich durchfließt, durchfährt, das sind natürlich Menschen genau auf ihren alltäglichen Wegen hier in der Stadt, aber ja auch. Leute, die zu Besuch kommen oder die hier, weil parallel gibt es ja immer mehr Großveranstaltungen oder soll das ja, weiter befeuert werden, dass wir natürlich eine Sportstadt, Gastrohauptstadt, Eventstadt und so, also das eine clasht ja dann so ein bisschen mit dem anderen. Also das finde ich auch spannend, da wird es ja bestimmt dann auch irgendwann mal konkretere Sachen zum drüber sprechen geben, was das wirklich für. Folgen hat, wenn man immer mehr Leute quasi einlädt, natürlich sprechen wir ja auch gleich drüber, werden dann vielleicht andere Anreisewege attraktiver gemacht, aber, viele kommen halt mit dem Auto und wenn dann auch noch in der Stadt quasi so Hauptwege und gerade die Theodor-Heuss-Brücke ist ja eine, über die man fährt, auch wenn man von außerhalb kommt. Ich finde, bei der Oberkasseler Brücke ist noch immer, das finde ich so die... Die Localbrücke so ein bisschen. Die soll auch explizit keine Alternativroute sein. Also die wird da nicht empfohlen. Finde ich auch sehr klug, weil da ist es ja auch einfach noch viel enger, die Wege hin und zurück so. Aber auch die Südbrücke, Josef Kardinal Fregensburg, also das sind ja alles so, da fährt man ja auch rein. Das sind ja quasi die Entrees in die Stadt. Genau, deswegen frage ich mich natürlich, was dieses Verkehrskonzept, da steckt ja drin, dass es einen Plan gibt, irgendwie vorsieht, dass das vielleicht nicht komplett eskaliert. Nee, genau. Also da weist die Stadt darauf hin, dass es eben sehr zielgerichtete Umleitungsempfehlungen immer geben wird, je nach Standort in der Stadt, auch über diese LED-Anzeigen, dass immer wieder vor Augen geführt wird den Autofahrern, dass eben, die von außerhalb möglichst. Über die Autobahnen geleitet werden oder auch die A44-Brücke dann als Alternative herhält und die, die in die Stadt wollen. Die ist stabil, ne? Die macht richtig ihren Job. Ja, hoffen wir das. Also als der Rhein-Ufer-Tunnel noch gesperrt war, hatten wir ja diese Sperrung auf der A44 und das war natürlich wirklich dann der Clash, der das fast zum Überlaufen gebracht hat, weil da hatten wir extreme Stausituationen, plötzlich noch ein paar Tage. Das ist eben auch etwas, was man da mitbedenken muss, wenn über zweieinhalb Jahre die Theodor-Haus-Brücke da so zum Engpass wird. Was ist, wenn dann doch irgendetwas anderes dann auch nochmal zusätzlich gesperrt werden muss? In einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren ist das sicherlich nicht unwahrscheinlich. Das sind dann natürlich auch nochmal zusätzliche Spitzen, die dann da drohen könnten. Ja, also die AM40 und die Rhein-Knie-Brücke sind so die entscheidenden Ost-West-Achsen, eigentlich die als Alternativen dann stark gemacht werden sollen. Die Stadt kündigt auch an, dass sie auf diesen Alternativrouten, die empfohlen sind, auch Ampelschaltungen dann anpasst, also dass da der Verkehr, noch besser auch durchfließen kann, was auch die Oberkasseler Brücke wiederum schonen soll, dass sie eben auch nicht überlastet wird. Meinst du, das klappt oder meinst du, da finden dann doch Leute raus, dass das vielleicht der schneller Weg ist? Das ist klar, jeder wird für sicher gucken, je nach seiner Wegebeziehung, welchen Weg er da findet. Es gibt ja keine Pflicht, die Alternativroute der Stadt zu nutzen. Aber da sagt die Stadt eben auch mit Verweis auf Fachleute, dass das auch eher dazu führt, dass sich der Verkehr weiträumiger über die Stadt verteilt, was dann ein guter Effekt eigentlich ist, dass nicht so bestimmte Hotspots quasi entstehen, an denen es nicht weitergeht. Das war so ein bisschen beim Rhein-Ufer-Tunnel ja das Problem, dass in Unterbirg so ein paar Hotspots entstanden sind, auf kleinen Straßen auch, die völlig überlastet plötzlich waren. Also solche Effekte können natürlich dann auftreten. Aber was ich noch sagen wollte, Oberkasseler Brücke soll geschont werden, indem eben gleichzeitig soll eben diese Nord-Süd-Verbindung zum Richtung Rhein-Ufer-Tunnel Josef-Beuys-Ufer leistungsfähig gehalten werden und deswegen werden diese Abzweige auf die Oberkasseler Brücke gesperrt rechtsrheinisch. Ja, das ist schon auch ein deutlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Da kommst du halt nicht mehr so einfach rauf, musst du dann einen deutlichen Umweg fahren aus der Altstadt dann irgendwie über die Kasseler Brücke, wenn das unbedingt da sein soll. Sonst musst du dann eben die Rheinkniebrücke nehmen. Ist aber auch klar, der Abbieger ist relativ kurz und wenn dann schon zu viele Autos da draufstehen, dann staut sich das zurück. Das ist jetzt mal doll, wenn es irgendwie voll ist in der Stadt. Das sind jetzt diese Großbaustellen und Großprojekte irgendwie, aber es wird ja auch immer wieder dann auf den ... Eigentlich easy zu befahrenden Alternativrouten wahrscheinlich Zeiten geben, wo es aufgerissen werden muss, weil da Leitungen neu gebaut werden, dann ist ja auch immer noch die Radleitroute, also das sind ja auch immer noch. Streckenabschnitte, die vielleicht irgendwann nochmal gebaut werden, dazu genommen werden, das war ja jetzt hinten so freilich, gerade bei Stocken-Markeh-Straße, da ist es ja jetzt fertig, aber das ist dann kein riesen. Einschnitt in den Verkehr, aber da führt ja auch die A44 ab quasi dann. In die Stadt, wenn man da langfahren möchte, so Richtung Messe und so. Da war es ja jetzt auch einfach, dadurch, dass es dann die Straße einfach schmaler war, kommt es ja schon organisch, jetzt ohne Stress zu Beeinträchtigungen oder dass es ein bisschen langsamer wird, sobald es voll ist und so. Also das wird ja auch passieren, dass dann, es gibt jetzt schon zu antizipierende, Sachen, wo man weiß, ah, da clasht es wirklich. Aber dann wird es ja immer wieder auch so kleine Dinger geben, wo in der Stadt dann einfach baustellenmäßig ein bisschen was sich staunt, oder? Genau, denke ich auch. Ich weiß es ehrlich gesagt jetzt nicht ganz konkret. Oder auch Sachen, die nicht zu planen sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass vielleicht bestimmte Dinge nicht gemacht werden oder nicht gemacht werden können. Weil man vielleicht jetzt zum Beispiel, wenn du jetzt Radleitroute ansprichst, die muss natürlich auch noch über die Oberkastlerbrücke irgendwie geführt werden. Die Baustelle läuft ja da noch nicht. Macht man das dann, wenn parallel die Theodor-Heuss-Brücke einspurig ist? Wäre natürlich gut, weil dann könnten auch wieder mehr Leute sich irgendwie sicher fühlen mit dem Rad und dann vielleicht darauf umsteigen und dann nicht das Auto nehmen. Stimmt, aber wenn so eine Baustelle zur Folge hätte, dass da vielleicht nur eine Spur nur einspurig dann wird oder so für den Autoverkehr. Ja, das ist ein bisschen, Tetris ist vielleicht das falsche Wort, aber man muss das schon so richtig puzzeln, was da wann wie passiert. Jetzt habe ich ja gerade schon gesagt, es wird natürlich auch versucht, alternative Verkehrsmittel oder Transportwege attraktiver zu gestalten oder anzubieten. Also zum einen, dass mehr Leute aufs Rad umsteigen, ist ja eh auch ein länger wiriges Thema schon. Es gibt natürlich noch die Rheinbahn, da war ja auch dann der Fall, dass die Busse nicht mehr über die Tederhäusbrücke fahren, also das quasi für, weiß ich jetzt immer noch nicht, wie viele Leute in so einen Bus passen, ich sag jetzt einfach mal 70, dass die dann halt nicht alle 70 einzeln im Auto fahren, sondern natürlich gesammelt ist ja genau das Konzept von öffentlichem Personennahverkehr. Das geht jetzt schon mal nicht und das wird jetzt auch noch weniger. Ja, genau das Alternativkonzept, das von vielen ja gewünscht worden ist zum, Ist-Zustand, also dass man irgendwie eine umstiegsfreie Verbindung über die Oberkasseler Alternative hinkriegt, das kommt nicht. Da ist man am Ende zum Ergebnis gekommen, die Nachfrage, die es danach gibt, steht nicht im Verhältnis zum Risiko, dass da... Zu deutliche Verspätungen entstehen auf diesen Strecken. Ja, das heißt, was ist jetzt so ein bisschen die Aussicht für ab Ende des Jahres? Viel Homeoffice machen. Viel Homeoffice. Ja, also das sind schon natürlich die Alternativen, sind Park and Ride, also das Auto dann doch, wenn man in die Stadt reinfährt, mal am Stadtrand eher stehen lassen, umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. Das ist schon das, was die Stadt auch empfiehlt. Oder tatsächlich auch mehr Homeoffice machen. Das sind natürlich schon Möglichkeiten für den einen oder anderen zumindest. Ja, da sind wir ja wieder bei diesem Zeitpuffer einplanen. Weniger mit dem Auto einfach unterwegs zu sein in der Stadt, was dann eben eine Entlastung bedeuten würde für einen selber wahrscheinlich, aber auch dann insgesamt. Die, die es eben nicht unbedingt müssen, dann eher auch vielleicht umsteigen und kann natürlich auch sein, dass dann ein paar Stauerfahrungen auch dann dazu führen, dass der eine oder andere dann doch über den anderen Weg dann bevorzugt. Ist so ein Verkehrskonzept in irgendeiner Art und Weise flexibel? Also wenn man jetzt merkt, in diesen wirklich zweieinhalb Jahren, die ja der Umbau beziehungsweise die Sanierung dann zum Neubau, das kommt ja dann auch alles noch. Also klar, das ist flexibel, das sagt die Stadt auch, dass sie da auch jederzeit. In der Lage ist, auch einzugreifen, natürlich alles in Grenzen, aber schon auch Ampelschaltungen zum Beispiel dann doch nochmal anzupassen an der einen oder anderen Stelle, wenn irgendwas nicht funktioniert. Das hat man beim Reiner-Ufer-Tunnel ja auch gemacht, dass man dann so auf Alternativrouten nochmal neu gedacht hat oder dass man bestimmte Dinge doch vielleicht nochmal sperrt, anders leitet, Umleitung vielleicht doch nochmal anders gestaltet, wenn bestimmte Bereiche zu überlastet sind. Also das ist jederzeit anpassbar und das ist auch der Sinn von so einem Verkehrskonzept, permanent eigentlich zu monitoren, die Verkehrsdaten und dann Schlüsse daraus zu ziehen. Jetzt ist der direkte Anschluss ein bisschen weg, aber ich möchte nochmal hervorholen, also man kann mehr Fahrrad fahren oder andere öffentliche Angebote nutzen, man kann mehr Homeoffice machen oder ... Man fährt einfach mit dem Zug und dann kommt man nämlich an am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Oh, das war ein wirklich genialer Übergang. Oder? Wir sprechen nämlich auch jetzt noch zum Abbinden quasi über ein anderes Bauprojekt, was diese Stadt vorhat beziehungsweise schon ziemlich konkret ins Auge fasst. Der Düsseldorfer Hauptbahnhof wird neu gestaltet und ich muss zugeben, ich lese natürlich regelmäßig Zeitungen und informiere mich über Dinge, die in der Stadt passieren, schon qua meines Jobs. Das ist mir ein bisschen untergegangen, dass da am Hauptbahnhof, vielleicht wegen Opa und dann abgesagt und Theodor-Heuss-Brücke, also weil so viele andere große Sachen gerade in der Pipeline sind. Eines der Großprojekte auch, neben der Theodor-Heuss-Brücke, dass die Stadt in Zukunft auch prägen soll. Vielleicht hast du gar nicht mehr daran geglaubt, dass es wirklich kommt, weil andererseits muss man ja sagen, Dieses Projekt Hauptbahnhof Vorplatz erneuern, das ist wirklich, wie alt? Über 20 Jahre, 25 Jahre wird davon gesprochen. Immer wieder neue Wettbewerbe und so weiter. Also das ist schon wahrscheinlich das Großprojekt in der Stadt, was jetzt am längsten schon gärt und dann doch noch relativ weit auch vom Baustadt entfernt ist. Aber das ist schon noch ein Großprojekt, dass die Stadt sich weiter vornimmt, auch wenn das auch 90 Millionen kosten wird, knapp, nach jetzigen Schätzungen. Also sich weiter vornimmt, aber auch weiter leistet, trotz der Entwicklungen gerade, wo ja eher wieder ein bisschen Gebäck ab wird und so. 2031 soll es ja erst losgehen, also da hat man sich vielleicht nochmal so ein bisschen Luft auch verschafft. Aber ja, das wird noch geplant, da laufen gerade jetzt die Beschlüsse, man ist sich mit der Bahn einig und so weiter. Also da soll es dann jetzt in diese Ausstreibung auch gehen und so weiter und in die konkrete Planung. Aber das Gesamtkonzept steht, was da passieren soll. Und vor allem, warum das ja auch jetzt gerade noch mal aktuell auf RP Online, beziehungsweise auch in der Zeitung. Zu lesen, zu sehen war, es gibt Bilder oder es gibt jetzt Entwürfe oder sind das genau Simulationen, die jetzt noch mal angepasst sind auf den aktuellen Planungsstand, die einem doch mal ganz schön vor Augen führen, wie es da mal aussehen soll. Das ist unter anderem ein Hochhaus geplant. Was soll da rein? Das ist ein Hochhaus der Bahn, das sie auch selber nutzen wird. Das ist nach wie vor auch der Plan, dass sie das umsetzen will. Und auch das Empfangsgebäude soll neu entstehen. Und darüber hinaus eben dieser gesamte Bereich vor dem Hauptbahnhof wird doch sehr umfassend neu strukturiert und auch gestaltet. Ja, und auch dementsprechend dann, also es soll einen Brunnen geben, soll alles vielleicht ein bisschen… Mehr Offenheitsqualität, also genau. Ja, ein bisschen offener, ein bisschen, ich möchte jetzt nicht sauberer sagen, weil das ist irgendwie so ein doofes Wort, aber so ein bisschen vielleicht auch, also das fantasiere ich jetzt einfach gerade, Aber es wäre ja auch schön, wenn man dann die, Zentralbibliothek da noch so ein bisschen, also wenn die Verbindung einfach vielleicht noch eine offenere wäre. Da ist ja jetzt dieser Taxistand dazwischen beim Kino und so. Das Kino bleibt aber, also das bleibt alles. Das Kino bleibt genau. Also die gravierendsten Veränderungen sind zum einen, dass es keinen Autoverkehr mehr am Ohrenturm geben wird, sondern der wird komplett auf die Seite verlagert vor dem Kino. Da gibt es noch ein paar Kurzzeitparkplätze, Taxistände und so weiter. Und vor dem Ohrenturm eben nicht mehr. Da entsteht eben mehr Aufenthaltsfläche. Es gab ja die Pläne, eine unterirdische Garage für Fahrräder einzurichten, davon hat man ja Abstand genommen, weil das auch sehr aufwendig gewesen wäre, sondern das sogenannte Hansa-Haus, was direkt an diesen heutigen Parkplatz am Ohrenturm auch grenzt, hat die Stadt ja gekauft und will dort eben die Fahrradgarage einrichten und eben auch das Gesundheitsamt unterbringen. Eine weitere Neuerung ist, dass die Haltestellen der Rheinbahn vor dem Hauptbahnhof neu sortiert werden. Das ist eben so, wenn heute vom Mittropplatz die Bahn kommt, dann hält sie eigentlich erst nach diesem Fußgängerstrom, der vom Haupteingang aus sich bildet. Die soll dann vorher halten, auch aus Sicherheitsgründen einfach, dass sie dann nicht mit einem relativ zackig noch da um die Ecke kommt. Ja, ich glaube, das sind so die wesentlichen Neuerungen. Ja, das steht natürlich jetzt nicht in direktem Zusammenhang, wie ich es eben vielleicht habe klingen lassen, zu der jetzigen Situation mit der Theodor-Heuss-Brücke. Also man kann natürlich trotzdem mit der Bahn fahren, aber man wird vielleicht noch nicht so neu gestaltet empfangen auf dem Bahnhofsvorplatz. Das wird ja erst dann 2031 in Angriff genommen. Könnte übrigens aber parallel laufen. Der Neubau der Theodor-Holz-Brücke, da wird man ja sehen, wann kann der losgehen. Es ist kaum anders denken, dass das nicht doch auch Anfang der 30er Jahre gleichzeitig spielen wird. Also es könnten schon zwei Großbaustellen sein, die dann die Stadt auch wirklich prägen werden. Oder wie gesagt, dass da dann auch bahnverkehrtechnisch sich wahrscheinlich ein bisschen was ändert und wie man sich dann da auf, da reden wir dann darüber, wenn es soweit ist. 87 Millionen Euro soll das Ganze kosten bis jetzt, also oder ist jetzt der Plan. Wir sind ja eingestiegen in dieses sehr ausführliche Gespräch damit, dass es sehr heiß ist, ich mache das Aufnahmegerät jetzt aus und wir beide rechnen aus wie viel Eis man für 87 Millionen Euro essen könnte ja es wird immer weniger auf jeden Fall wahrscheinlich 15 Kugeln vielen Dank für dieses Gespräch und bis zum nächsten Mal, tschüss tschau. Düsseldorf ist nicht arm an gutem gastronomischen Angebot und für eigentlich jede und jeden ist etwas dabei, vor allem für Fans der gehobenen Küche. Neun Stern-Restaurants gibt es in der Stadt, das steht auch nach der gerade passierten Vergabe der Michelin-Auszeichnungen weiter fest. Helene Pawlitzki erzählt, welche das sind, was die Anforderungen der Testerinnen und Tester sind und welche Aussichten es für die Zukunft des Fine Dining in Düsseldorf gibt. Helene, ja, hast du schon mal einen Preis bekommen? Ja. Hast du schon mal mehrere Preise bekommen? Ja. Möchtest du mit einem davon angeben? Nee, eigentlich nicht. Alles gut. Mehrere Menschen haben, wir haben heute Mittwoch, der Transparenz halber, gestern Abend Preise sozusagen, wenn man im größten, weitesten Sinne Verlieben bekommt. Auszeichnungen. Auszeichnungen und die, könnte ich mir jetzt vorstellen, ich möchte jetzt niemandem was unterstellen, geben damit durchaus an, anders als du. Klappern gehört zum Handwerk, würde ich sagen. Also angeben würde ich nicht sagen, aber sie kleben zumindest den Preis außen an ihre Tür oder an ihre Wand. Und hängen draußen an die Wand, damit man sieht, was drinnen vor sich geht. Machen wir mal 30 Sekunden Stille, damit alle, die zuhören, sich überlegen können, worüber reden die. Welcher Preis könnte es sein? Es ist die Auszeichnung der, des Guit Michelin. Die Sterne. Das ist wahrscheinlich das landläufig bekannteste Sinn. Soll ich mal kurz Sachen sagen, die nicht jeder, glaube ich, so auf dem Schirm hat, weil ich sie auch nicht immer auf dem Schirm hatte. Bitte. Der Guit Michelin ist ja ein Ratgeber, der erfunden wurde, um Automobilisten damals in der Frühzeit des Automobils, die Reise zu erleichtern und ihnen zu sagen, hier kannst du schlafen, da kannst du tanken, da kannst du essen. Und irgendwann nach, ich glaube so 20, 25 Jahren, also genau genommen vor 100 Jahren, 1926 hat der Gietmichlund dann angefangen, Sterne für die Restaurants zu vergeben, um zu verdeutlichen, dass man für dieses Restaurant, da kann man ruhig mal, da kann man ruhig essen, wenn man da vorbeikommt, da kann man ruhig einen Umweg für machen oder drei Sterne, da sollte man tatsächlich gezielt hinfahren. Und das machen die jetzt seit 100 Jahren, seit 1966 oder so was ähnliches oder 68 machen sie es auch in Deutschland. Sie machen aber nicht nur das, sondern sie haben auch eine Website, auf der Restaurants empfohlen werden, auch ohne Stern. Und dann gibt es noch eine Kategorie. Was ja auch schon eine Art Auszeichnung ist. Ja, was auch schon heißt, es ist auf jeden Fall gar nicht so schlecht. Nur halt nicht so, dass wir sagen, da musst du hin. Sondern es ist ein bisschen unter der Sternung. Und dann gibt es noch so ein Mittelding, das heißt Bib Gourmand. Das ist die Auszeichnung für eine sehr gute Küche zu dem Preis, zu dem sie angeboten wird. Also wenn man sagt, ich möchte sehr gut essen, aber ich möchte auf keinen Fall 300 Euro dafür ausgeben, was realistischerweise ist, was man in einem Sterne-Restaurant heutzutage los wird mit Getränken und allem Schnick und Schnack, dann sollte man sich am Bibb-Gourmand orientieren. Haben die alle jeweils auch Sticker, die die Restaurants sich dran machen können? Bibb-Gourmand, ja. Michelin-Website einfach nur, ich stehe da drauf, nein. Aber ich finde das immer nochmal interessant zu sagen, weil es gibt manche Restaurants, die dann damit angehen, dass sie auf der Michelin-Website erwähnt werden. Das ist auch sehr schön und auch wichtig und toll und so, aber die sind halt nicht in der gleichen Kategorie wie Sterne-Restaurants. Es gibt relativ viele Ein-Sterne-Restaurants, ein paar hundert. Es gibt nicht so viele Zwei-Sterne-Restaurants, es gibt ganz wenige in Deutschland. Warte, lass mich nicht lügen. Ich glaube mittlerweile vier Drei-Sterne-Restaurants in Deutschland. Okay. Ja. Das ist nur mal zur Einordnung. Also wenn man in ein Drei-Sterne-Restaurant geht, dann ist man schon im Olymp. Und die Leute, die da sind, die sind schon die krassesten von den krassen. Und Ein-Sterne-Restaurants ist eher mal so, dass man sagen kann, okay, klar. Davon gibt es in einer Großstadt wie Düsseldorf in diesem Fall neun Stück. Was auch jetzt nicht schon ein paar. Ja, genau. Es sind ein paar. Aber man hat eine Auswahl. Genau, in der Menge gemessen, die es an Restaurants hier generell gibt, ist das natürlich trotzdem immer noch ein sehr erlesener Kreis. Und um diese Restaurants geht es natürlich jetzt. Wir sind immerhin der Düsseldorf-Podcast. Wie gesagt, alle Interessierten... Und Kulinarik-LiebhaberInnen können sich jetzt auf der Michelin-Website auch für ihre Stadt informieren. Aber es geht um Düsseldorf. Und gestern. Wurde auch diese Stadt berücksichtigt. Bei der Gala in Frankfurt. Zumindest nicht bestraft. Was mich jetzt interessiert. Eine Gala beinhaltet ja auch Essen. Wer kocht? Oh, das war interessant gestern. Bei der Gala für die Auszeichnung der Sternenrätung. Das war relativ wild. Ich fände es richtig witzig, wenn es Burger gäbe. Ich weiß nicht, was es gab. Ich habe das ja nur im Livestream verfolgt. Das hat in Frankfurt stattgefunden. Das findet seit zwei oder drei Jahren in Frankfurt statt. Frankfurt ist da sehr stolz drauf und macht da eine ganze Woche volle Aktivitäten draus. Und es funktioniert ja so, dass... Würden wir hier auch machen. Also, dass Leute zu dieser Verleihung eingeladen werden. Du kannst davon ausgehen, dass natürlich, wenn du einen Stern bekommst, neun Stern, den du nicht hattest vorher, dann wirst du halt irgendwann, zwei Tage vorher, kriegst du eine E-Mail, dass du bitte nach Frankfurt gekommen hast. Ich weiß nicht ganz genau, ob du dann schon 100 Prozent weißt, dass du nach Frankfurt, also warum du nach Frankfurt kommst. Es gibt rund um die Sterne auch noch zwei, drei andere Preise, Service des Jahres, Eröffnung des Jahres, junger Nachfolgerkoch des Jahres. Und es kann auch sein, dass du dafür da bist und gar keinen Stern bekommst sozusagen. Und das weißt du aber vorher, glaube ich, nicht. Zumindest suggerierte diese Veranstaltung mir das, dass diese Leute, die dann, weil es gab zum Beispiel, den Newcomer des Jahres, der dann erstmal als Newcomer des Jahres ausgezeichnet wurde und sehr aufgeregt war, auf die Bühne kam und sich total gefreut hat und dann hat der Moderator gesagt, du, übrigens, wir haben da noch was für dich. Und dann hat er halt auch seinen ersten Stern bekommen. Und das hat er, glaube ich, nicht gewusst. Und ähnlich war das tatsächlich dann auch mit einem Koch, der im Publikum saß und zu dem der Moderator dann hingestratzt ist und gesagt hat, hey du, du kochst ja nachher für uns und dürfen wir nachher alle zu euch noch kommen. Ihr seid, es war ein Frankfurter Koch. Und dann hat er gesagt, du, aber so, also ihr müsst ja auch was zu feiern haben, oder? Und dann hat er halt, ich glaube, sogar zwei Sterne bekommen. Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob er ein oder zwei Sterne bekommen hat. Auf einmal geht das? Ja, es wurden mehrere Restaurants gestern ausgezeichnet, die von 0 auf 2 gegangen sind. Ich glaube, 2 oder so. Also das gibt es. Also der Grund, warum ich mit den Zahlen nicht so ganz firm bin, ehrlich gesagt, ist, weil ich natürlich sehr den Fokus auf NRW und Düsseldorf gelegt habe an der Stelle. Fair enough. Deswegen, wer da irgendwann in Frankfurt ausgezeichnet wurde, schön für den, aber ist nicht mein Fokus. Aber das gab es auf jeden Fall auch. Und war ganz süß, dass der Typ, der da dann kocht für alle anderen Köche, quasi dann auch gleich mit 2 Sternen oder einem Stern oder so ausgezeichnet wurde. Ja. Was ist in Düsseldorf los? Wie viele Sterne sind hier insgesamt? Also du sagst, es gibt neun Sterne-Restaurants. Das heißt, aber wir haben auch, es gibt nur neun Sterne. Es können ja auch 18 sein. Ja, das ist tatsächlich, das wäre natürlich krass, wenn wir neun zwei Sterne-Restaurants hätten. Das würde uns sofort auf die Landkarte der setzen. Gastro-Hauptstadt. Gastro-Hochburg oder Hauptstadt. Ich sage ja mittlerweile nur noch Hochburg, weil ich Hauptstadt einfach einen bescheuerten Begriff finde und ich glaube, Hochburg trifft es wesentlich besser. Dann wären wir natürlich da. Ich glaube, dann wären wir auch weltweit ganz gut dabei. Also zumindest gemessen an der Einwohnerzahl. Also wir haben neun Ein-Sterne-Restaurants. Die hatten wir vorher auch und die haben wir jetzt auch immer noch. Also es hat sich nichts verändert. Gut News, keiner hat einen Stern verloren. Es hat aber auch niemand einen bekommen. Bad News, es hat sich leider auch in Richtung Gastrohochburg insofern nichts entwickelt, als dass wir nicht in der Spitzengastronomie noch einen Schritt weiter gegangen sind in den letzten zwölf Monaten. Jetzt kann man natürlich sagen, ist doch toll, neun Sterne. Wer meckert da dann rum und Pawlitzki halt mal die Fresse, fände ich auch fair. Naja. Naja, ich meine, Leute denken es vielleicht. Wer das sagt soll kommen. Die Leute, die es öfter denken, hören diesen Podcast wahrscheinlich mittlerweile nicht mehr. Oder haben ihn noch nie gehört. Also jedenfalls der Punkt ist aber natürlich, wenn man das Ziel ausgibt, wie ja Oberbürgermeister Stefan Keller ist gelegentlich getan hat, noch andere in dieser Stadt, dass man Gastro Hochburg werden will, könnte man natürlich argumentieren. Dann muss man aber auch gelegentlich mal einen Schritt in die richtige Richtung machen. Es gibt viele, viele, viele Neueröffnungen jedes Jahr in Düsseldorf. Ich behaupte, es gibt mehr Neueröffnungen als Schließungen, so wie ich das beobachte. Zumindest erfahre ich nicht von so vielen Schließungen wie Neueröffnungen. Aber natürlich, es bringt uns nichts, noch 20 Burgerbuden mehr zu haben, auch wenn I love Burger und so, aber das nützt uns halt nichts, wenn wir nicht am anderen Ende des Spektrums auch, glaube ich, uns entwickeln. Und natürlich prozentual relativ gesehen muss jetzt nicht jedes Jahr ein Sternerestaurant aufmachen, das wäre auch ein Wahnsinn, denn das ist ja ein, Ein sehr spezifisches und spezielles Unterfangen. Ja, und es muss ja auch genug Publikum da sein, was sich das leisten kann, was zu schätzen, was auch Bock darauf hat. Wobei wir da natürlich ein Einzugsgebiet haben, was einfach extrem groß ist. Du würdest ja auch von Dortmund nach Düsseldorf fahren. Aber gibt es nicht sowieso, hier in der Gegend, sag ich mal, weitergefasst, also NRW und so, ist da nicht sowieso die Sterndichte recht hoch? Also gibt es nicht auch, wir sind ja hier keine Leuchtturmstadt mit Sternerestaurants, oder? Also ich bin da, das ist wirklich eine offene Frage. Also sagen wir mal so, ich habe die Zahlen jetzt überhaupt nicht im Kopf. Was ich so aus meinem, wie soll ich sagen, was ich so weiß von Recherchen früher. Es gibt Gegenden in Deutschland, da ist die Sternedichte noch höher. Natürlich ist eine urbane Gegend wie Rhein-Ruhr, sage ich jetzt mal groß. Schon prädestiniert dafür, Spitzenrestaurants zu haben, weil eben relativ viele Leute da wohnen. Andererseits sind wir hier natürlich nicht nur super begüterte Leute alle. Also es ist ein bisschen anders. Also Nürnberg zum Beispiel hat, glaube ich, oder hatte zumindest vor ein paar Jahren noch die meisten Sternerestaurants auf die Einwohner gerechnet. Das Saarland ist ja dafür bekannt, dass es eine extrem gut bevölkerte Gegend ist. Also nicht gut bevölkerte Gegend, sondern im Gegenteil eigentlich eine relativ wenig bevölkerte Gegend, wo auch gar nicht so viel Geld vorhanden ist, sondern eher mal immer strukturschwach war. Aber dafür echt viele Sternerestaurants hat. Also da gibt es, glaube ich, Gegenden, wo mehr Lametta ist und dann gibt es ja auch oft Sternerestaurants, die dann irgendwo in einem Dorf, gibt es halt ein Sternerestaurant, weil es das immer schon da gab und weil die halt da ganz zu kochen und so. Also ansonsten natürlich Hamburg, München, Berlin, da tummeln die sich viele. Es gab in Berlin mal vor ein, zwei Jahren so eine Welle von Schließungen von Ein-Sternerestaurants, das war ganz interessant, da haben sich auch alle gefragt, was da jetzt wieder los ist. Unterm Strich sind Neunstein-Restaurants für eine Stadt der Größe Düsseldorfs völlig in Ordnung, selbstverständlich. Es ist nicht wenig, es ist aber auch nicht monster viel und ich finde schon, dass natürlich eine Stadt wie Düsseldorf, die... Als Lifestyle- und Genussdestination sich ein Stück weit versteht und ich finde auch zurecht versteht. Dass Leute hierher kommen von weiter weg, weil sie erwarten, hier eine richtig tolle Zeit zu haben und richtig genießen, ausgehen, shoppen, wirklich das Leben genießen zu können. Da würde ich schon denken, ein Zwei-Sterne- oder von mir ist auch ein Zwei-Sterne-Haus eher unwahrscheinlich, aber ein Zwei-Sterne-Haus wäre schon mal ganz gut. Auch deswegen, weil ganz hart wirtschaftlich gesehen, wenn wir das vermarkten wollen, wenn wir uns als Genusshauptstadt, Hochburg, wie auch immer, vermarkten wollen, dann müssen wir nach der Logik des Michelin ein, zwei Sterne aushaben, dass einen Umweg wert ist nach der, so heißt das ja, ne? Das ganz ursprüngliche Ding. Das ist immer noch das, wo man sagt, das bedeutet das. Und einfach nur, ah, die haben gute Restaurants, das haben wir jetzt, Haken dran, aber da fahre ich hin, weil die so dieses Restaurant haben oder weil der und der da kocht oder weil ich das und das probieren muss. Das haben wir nicht. Das wäre aber das, wo ich denken würde, Nee doch, da müssten wir hin. Und es gibt ja ein Restaurant in Düsseldorf, was zumindest unterschwellig immer kommuniziert hat, dass sie den Anspruch schon haben, mal zwei Sterne oder sogar drei Sterne zu haben. Und die sind jetzt zumindest in den letzten zwölf Monaten nicht eine Stufe höher gegangen. Kann das auch sein, dass das ein bisschen…. Taktik weiß ich jetzt nicht, aber dass man sagt, okay, wir wollen das, aber wir arbeiten da quasi so drauf hin, dass es dann auf jeden Fall klappt, weil man muss die Sterne ja auch halten. Also nur das denke ich gerade, wenn ich irgendwie weiß, ich habe ein sehr großes Ziel. Manchmal kann ich das ja auch längerfristig ins Auge fassen und sagen, okay, dann in sehr großen Anführungszeichen opfere ich dafür jetzt noch ein Jahr, weil ich weiß, aber dann ist es so groß gewachsen. oder dann haben, weißt du? Ja, denkbar, natürlich. In diesem Fall glaube ich das nicht, aber das gibt es schon. Also, sagen wir mal so, der Sternekoch Lukas Jakobi hat ja das 2023 in Bild und das hat einen Stern, ungefähr seit es das gibt, seit 2023. Also seit 2022 haben sie einen Stern. Der hat ein, er hat ja mehrere Restaurants und Gastronomien und eins, was er mitbetreibt, heißt Heso, das ist auf der Schwerinstraße ein japanisches Restaurant mit Oma Kasseküche. Also einem Chefs-Choice-Menü, wo es ein Menü gibt sozusagen, was der Koch vorgibt und das ist ein ganz toller Koch, ein gebürtiger Bulgare, der sich irgendwann total in die japanische Küche verliebt hat und wirklich ganz tolle Sachen macht. Und als ich Lukas Jakobi gefragt habe, kurz nach der Eröffnung, also ich war dann da und habe mir das angeguckt und gedacht, okay, das trägt für mich alles sehr, diese Handschrift eines Sterne-Lokals, ein Koch, der sehr bestimmt, was da gemacht wird, der eine Küche nimmt und versucht, die zu modernisieren, sanft und sein Ding daraus zu machen, extrem hohe Produktqualität, sehr schönes Ambiente, toller Service, wobei Service und Ambiente angeblich gar keine Rolle spielen bei Michelin, Sonst sagen die immer, es spielt gar keine Rolle, es ist ganz wurscht, wenn der Service ganz schlecht ist, aber das Essen ganz gut kannst du trotzdem einen Stern bekommen, glaube ich persönlich jetzt nicht, aber sagen die. Also habe ich zu ihm gesagt, ist das jetzt Düsseldorfs neuestes Sternerestaurant, hat er gesagt, wir haben diesen Anspruch, aber wir lassen uns schon noch ein Jahr Zeit, mindestens. Gerade weil das das erste eigene Restaurant dieses Chefkochs Christian Ivanov ist, ähm. Ich finde, das ist fair, da zu sagen, das muss ich entwickeln. Da muss ich auch eine Handschrift entwickeln, da muss ich einen Stil entwickeln. Das ist noch nicht die Spitze von dem, was wir erreichen können. In dem anderen Fall von dem Restaurant, was ich jetzt meine, das La Vie bei Thomas Bühner in der Schlüterstraße in Flingern. Das ist so, dass da ein Patron, Thomas Bühner und sein Chefkoch, Timo Fritsche, arbeiten, die bereits zusammen ein Restaurant namens La Vie in Osnabrück betrieben haben. Fun Fact, ich habe direkt gegenüber gewohnt, als ich in Osnabrück studiert habe. Selbstverständlich. Ja, habe ich jeden Tag aufs La Vie geguckt. Und meinte, ich habe gestern gecheckt, dass das derselbe Mensch ist? Naja, die hatten drei Sterne und viele Leute erinnern sich daran und natürlich kochen sie auch ein bisschen als Hommage an dieses Restaurant, aber versuchen natürlich jetzt auch was Neues zu machen. Aber da ist natürlich schon der Anspruch, glaube ich, da wieder dahin zu kommen, wo sie mal waren oder zumindest auf die zwei Sterne zu kommen. Und das ist ja auch eine wirtschaftliche Frage, wenn du so einen Laden betreibst. Und um auf zwei Sterne zu kommen, also ich würde eher andersrum denken tatsächlich. Ich glaube nicht, dass es so viel Sinn macht, sich immer so sehr viel Zeit von einem auf zwei Sterne zu lassen. Denn du musst ja einen extremen Aufwand betreiben, um nochmal eine Stufe weiterzukommen. Es ist ja so schon, ein Einsternelokal zu betreiben, heißt ja so schon, einen enorm hohen Waren- und Personaleinsatz zu haben. Ja, ich verstehe. Und ganz knapp an der Wirtschaftlichkeit. Also sozusagen, du bist immer, du hast ganz wenig Marge eigentlich. Deswegen ist es ja auch so fies, wenn man dann nichts trinkt, weil damit verdienen sie das meiste Geld mit den Getränken. Also immer schön die Weinbegleitung nehmen. Also jedenfalls, wenn du das machst und dann willst du noch eine Schippe drauflegen und noch geilere Produkte verwenden und noch mehr Stunden investieren, um aus diesen Produkten das Beste rauszuholen. Das alles kriegst du ja nicht bezahlt, weil du ja immer noch sozusagen ein Sterne Preise nimmst. Wobei man sagen muss, ich habe das jetzt nicht nochmal überprüft, Aber im vergangenen Jahr war es so, dass das La Vie bei Thomas Bühner tatsächlich den teuersten Menüpreis aufgerufen hat. Aber wie dem auch sei, trotzdem völlig berechtigt, glaube ich, diesen Preis zu nehmen für den Aufwand, den sie da betreiben und die vielen Menschen, die da arbeiten und so weiter und so fort. Das heißt, wenn du das halt über die Zeit ziehst wie so ein Kaugummi, dann wird es, glaube ich, irgendwann richtig schmerzhaft. Und wenn du dann nicht den zweiten Stern kriegst und die Preise nochmal schön erhöhen kannst und auch einfach was kriegst und noch mehr Leute anziehst, weil du eben zwei Sterne hast und Leute sagen, oh zwei Sterne, da mache ich auch nochmal eine längere Reise für, dann wird das langsam witzig. Ja, so. Jetzt ist es ja gerade quasi beschlossen, dass das erstmal nicht ist. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn das das Ziel ist, dann jetzt daran weitergearbeitet wird, oder? Oder meinst du, man sagt dann, ja gut, okay, dann? Fairerweise muss man sagen, ich habe jetzt noch nicht Gelegenheit gehabt, mit Thomas Bühner darüber zu sprechen. Ich werde das auf jeden Fall noch machen. Das lesen dann alle bei RP Online. Ja, also ich meine, ich denke, aufgeben ist erstmal keine Option. Wenn man das weiter will oder wenn man sagt, okay, nee, wir ändern das Konzept. Wir schießen uns auf den einen Stern ein und das reicht uns auch. Ich weiß es nicht. Das kommt ganz drauf an, glaube ich, wie die strategische Ausrichtung da ist. Schwer zu sagen. Wie du gerade schon gesagt hast, lesen kann man das dann auf RP Online beziehungsweise in der Zeitung, wenn es soweit ist. Auch lesen kann man nochmal, was die jetzt noch nach wie vor bestehenden Sternerestaurants sind. Vielleicht der Vollständigkeit halber erwähnen wir die hier jetzt alle mal. Ja, ich kann einmal kurz einen Ritt durch die Sterne. Bitte. Einen Ritt durch die Milchstraße, durch die gastronomische Milchstraße. Okay. Ich versuche es. Ich versuche es aus dem Kopf. Also, wie bei Thomas Bühner haben wir erwähnt, relativ klassische Küche und sehr schönes Ambiente am Metro Campus. Und haben auch ein veganes Menü, ist vielleicht noch wichtig zu wissen. Dann gibt es das Restaurant Setzkasten, unten bei Zorheide drin. Ich finde den super toll, was der Ego Hop da macht, ganz toll. Der hatte ja mal den Stern verloren, hat mich, ohne aus der Schule plaudern zu wollen, haben wir darüber gesprochen, dass er immer, wenn Sternevergabe ist, jetzt ein bisschen Angst hat, weil er sagt, er hieß, bin burned before sozusagen. Wenn man einmal schlimm verlassen wurde, dann hat man immer Angst, was wieder passiert. Aber nein, er hat seinen Stern selbstverständlich verteidigt und ich finde das auch völlig zu Recht. Er macht richtig schöne Sachen. 2023 ist Ego Hobbs guter Freund Lukas Jakubi, habe ich auch schon erwähnt, in Bilk, der macht halt eine ziemlich krachige, aromatisch heftige Küche und ist ein so sehr junger, hipper Laden, wo man vielleicht dann auch hingeht, wenn man mal ein bisschen was erleben will. Das Jai finde ich auch immer noch spannend, Friedrichstadt, kleiner Laden, bisschen koreanische Einflüsse, weil Jörg Wissmann, der dort kocht, glaube ich, koreanische Wurzeln auch hat. Das älteste Sterne-Lokal Düsseldorf ist das Schiffchen in Kaiserswerth, da kocht Jean-Claude Bourguet, eine sehr klare französische Küche und macht das schon seit vielen, vielen Jahren, ist seit 1977 mit einem Stern ausgezeichnet, nicht die ganze Zeit, glaube ich, zwischendurch auch mal nicht, aber jedenfalls so. Solide. Spiel da ein bisschen mit dem Gedanken aufzuhören, also wenn man sich das noch angucken will, dann sollte man es wahrscheinlich demnächst mal machen, denn er möchte den Laden gerne verkaufen. Wie viele haben wir jetzt? Fünf, ne? Fünf. Okay, cool. Dann haben wir zwei japanische Restaurants, die beide dem gleichen Menschen gehören, nämlich Yoshi Nagaya. Das eine heißt Nagaya und das andere heißt Yoshi. Das kann man sich ganz gut merken. Das Yoshi ist, glaube ich, ein bisschen legerer vielleicht, ganz leicht. Und das Nagaya ist dann sehr klassisch, aber soll unglaublich gut sein. Ich war leider selber noch nicht da, aber soll unglaublich fantastisch gut sein. Beide so Klosterstraße, die Ecke. Und wen habe ich jetzt noch vergessen? Das Agathas natürlich. Das sitzt in, boah, ist das Friedrichstadt? Ich glaube schon. Unterbilk. Unterbilk, Friedrichstadt. So war es die Ecke, Kirchfeldstraße. Auch ein tolles Restaurant mit spannenden Konzepten. Auch auf jeden Fall, wie alle diese Restaurants, einen Besuch wert. Jetzt darf ich mir keins vergessen haben. Eines haben wir vergessen. Oh, warte. Welches haben wir denn vergessen? 1876 Daniel Daben. Das ist, glaube ich, auch ein sehr, sehr schönes Lokal. Das ist, glaube ich, in Därendorf. Und ich würde sagen, hat sehr viel Soul, so kann man sagen. Also es ist, glaube ich, immer was für ein, wenn man mal souliger essen gehen will. Okay. Das klingt nach mir. Also, wegen Soul, Musik. Du weißt, of course. Das bedeutet, genau, das kann man alles auch nochmal genau nachlesen, auch was es da zu essen gibt und so. Das hast du sehr schön dezidiert aufgeschrieben in verschiedenen Artikeln. Ja, ich danke dir, dass du mich und uns hier durchgeführt hast, durch die, ja, sich nicht verändert habende, aber stabil ein Sterne ausgezeichnete kulinarische Fine Dining Welt dieser Stadt. Ich freue mich aufs nächste Mal. Nächstes Jahr an dieser Stelle. Aber ich hoffe, wir sprechen vorher noch. Tschüss. Tschüss. Bei so richtig hohen Temperaturen, wie sie jetzt gerade herrschen, liegt es nahe, dass man es nicht noch heißer machen will. Das heißt im Idealfall, der Ofen oder Herd bleibt aus, die Küche kalt. Weil man ja aber trotzdem was essen muss, bieten sich kalte Gerichte an. Gaspacho, Tapas oder Soba-Nudeln, wo in der Stadt man das alles bekommt, das hat Paul Küchler herausgefunden. Lieber Paul. Hallo, liebe Tosja. Wenn es warm ist, kann man, finde ich, relativ viele Sachen machen, um sich abzukühlen. Was man außer Trinken eigentlich ja machen muss, ist Essen. In dem Fall leider ja bei dem Wetter. Jetzt ist es so. Es gibt ja Menschen, die sagen, ist mir egal, ich bleibe bei meiner normalen Routine. Da wird gekocht, da wird natürlich gegrillt, das ist ja nochmal was anderes. Aber mir egal, ich esse eine Currywurst auch bei 45 Grad im Schatten. Du, alter Fuchs, hast jetzt aber gedacht, naja, es gibt ja auch kalte Gerichte. Oh ja, zum Glück. Weil vollwertige Mahlzeiten sind. Eis, Wassermelone und irgendwie, weiß ich nicht, mal hier einen kleinen Obstsalat oder so ist das eine, aber man braucht ja auch ein bisschen Substanz. Ich rede mich hier um Kopf und Kragen. Du hast einen Artikel geschrieben darüber, wo man quasi vollwertige Mahlzeiten bekommt, die jetzt nicht unbedingt warm sein müssen. Kalte Gerichte an heißen Tagen, hier gibt es sie in Düsseldorf. Jetzt ist natürlich die Frage zuallererst, wie definieren wir jetzt ein Gericht? Richtig, also ich meine, das werden wir jetzt gleich auch im Laufe unseres Gesprächs dann merken. Ob jemand dann von der Suppe satt wird, ist eine Frage. Ob es dann vielleicht einen zweiten Teller von der gleichen Suppe braucht, dann die andere. Ich würde grundsätzlich sagen, sowohl jetzt zum Ausgehen als auch vielleicht zum Zuhause nachkochen. Die Küche bleibt kalt, größtenteils. Also dass man mal vielleicht irgendwo den Pürierstab reinsteckt, geschenkt. Aber der Ofen bleibt zumindest kalt, der Herd bleibt bitte kalt. Genau, also natürlich in den Restaurant und Küchen, die müssen dann leider trotzdem, schuften. Aber genau. Du hast eine kleine Sammlung zusammengetragen. Richtig und ich war selber auch überrascht tatsächlich, also man kennt ja so, Gazpacho, das ist ja wirklich so der Klassiker, der ja in Deutschland irgendwie auch total bekannt und durchaus ja vielleicht auch beliebt ist, also eine kalte spanische Suppe und habe dann aber festgestellt, okay es gibt dann doch in vielen anderen Kulturen, die ja seit jeher irgendwie mit Hitze zu kämpfen haben, so wie es wir mittlerweile ja auch immer stärker merken durch die Klimakrise etc. Da gibt es auf jeden Fall viele, viele Rezepte, die dann auch in Düsseldorf angeboten werden in einigen Restaurants. Und da hatte ich mich dann eben auf die Suche gemacht und bin durchaus fündig geworden, auch außerhalb der Gazpacho. Erzähl. Genau, also ukrainische Okroschka, beziehungsweise russische Okroschka, also im slawischen Raum eben sehr beliebt, ist eine kalte Suppe, die basierend auf Kefir oder Buttermilch mittlerweile gemacht wird. Ja, früher war das mit Quars, das ist so ein fermentierter Brottrink, aber ist jetzt vielleicht auch nicht mehr so oft erhältlich. Genau und die wird eben kalt serviert und hat aber schön viel Einlagen, also das finde ich dann wieder wichtig, um dann auch wirklich satt zu werden, weil wie du sagst, dann wenn man den ganzen Tag dann… ein schönes Obst, ein Gemüse, irgendwie solche Sachen isst, dann hat man ja dann doch irgendwann auch das Bedürfnis, vielleicht ein paar Kohlenhydrate oder Proteine zu sich zu nehmen. Genau, und da kommt eben die Ikroschka ins Spiel. Wie gesagt, eben auf Kefir- oder Buttermilchbasis und dann kommen da ganz viele Einlagen rein, also von Kartoffeln, frisches Gemüse. Man kann es mit Fleisch machen, mit Fisch machen. Und in Düsseldorf gibt es die im Restaurant Schuchu, das ist an der Eisenstraße und dort wird sie eben mit Hähnchen, Kräutern, Gemüse serviert. Auch in vegetarischer Variante, dann also quasi ohne das Hühnchen. Und was ich sehr sympathisch fand, in zwei Größen. Also bei mir geht es zum Beispiel immer so, mein Hungergefühl ist dann so ein bisschen unterdrückt bei dieser Hitze. Da reicht dann vielleicht auch eine kleine Suppe. Aber wer dann eben vielleicht auch wirklich mit großem Hunger daherkommt, kann auch eine große Suppe nehmen, eine große Okroschka. Und die kostet 9 Euro beziehungsweise 15,50 Euro. Das finde ich dann auch noch im Rahmen. Genau. Und die ist eben im Restaurant Shushu erhältlich. Eisenstraße, das ist Oberbeck, ne? Richtig. Da hinten hinterm Bahnhof. Ganz genau. Bis zum nächsten Mal. Und dann ja eigentlich fast schon ein Classic, wenn man sich in dieser Küche viel bewegt und ein bisschen auskennt. Ich finde es sehr schön, dass du das nochmal rausgehoben hast, die Soba-Nudeln, beziehungsweise, das können wir jetzt vielleicht zusammenfassen, auch Oudon gibt es ja auch in Kalt. Genau. Also Soba sind die Buchweizennudeln, ne, die dann… Richtig. Ich weiß noch, dass ich die zum allerersten Mal bestellt habe, das ist schon echt eine Weile her und ich wusste nicht, dass die Kalt… Ich habe mich ein bisschen gewundert, habe es dann sehr geliebt, also ich bin ein großer Fan von Kalt. Wenn man das nicht erwartet, ja. Aber ja, da habe ich das entdeckt und dachte, ah okay, habe ich ein bisschen was anderes erwartet, aber wie schön. Du hast es ja auch schon gesagt, aus Japan und haben da tatsächlich auch eine sehr, sehr lange Tradition. Ich glaube, viele Leute vergessen auch immer, dass Japan ja wirklich sehr lang gestreckt ist und durchaus auch echt heiße Regionen hat. Genau, sind eben Buchweizen-Nudeln, die Soba-Nudeln, sind in Düsseldorf in verschiedenen Restaurants, unter anderem im Soba-An, also wo der Name dann ja irgendwie auch Programm ist erhältlich, auch in mehreren Ausführungen. Und es funktioniert quasi so, man bekommt diese kalten Nudeln und dann bekommt man eine Soße zum Hineindippen dieser Nudeln. Das ist quasi also wirklich, die Brühe ist nicht warm, die Soße ist nicht warm, die Nudeln sind nicht warm. Es schmeckt aber trotzdem sehr, sehr lecker und auch frisch und macht halt satt. Und aber auch nachhaltig satt, dadurch, dass es eben aus Buchweizen ist. Und da gibt es zum Beispiel die Morisoba, also ich hoffe, ich spreche es jetzt richtig aus. Kostet 12 Euro, ist eben eine Schale kalter Buchweizen-Nudeln. Und dazu gibt es dann Frühlingszwiebel, Wasabi und eben diese Soße zum hineindippen. Wasabi ist natürlich auch richtig gut, weil so ein bisschen Schärfe, wissen wir ja auch aus anderen Küchen, macht ja durchaus bei der Hitze auch Sinn. Ja, absolut. Ja, auch für den Kreislauf tut es ja dann doch tatsächlich ganz gut. Und auch die Soße, also es ist ja so, durch Schwitzen verliert man ja auch einfach viele Salze. Das heißt, es ist eigentlich gar nicht mal so dumm, sag ich mal. Mit dem Salz dann doch etwas großzügiger vielleicht zu sein und gerade wenn dann mit Sojasoße gearbeitet wird in Form von einem Bestandteil dieser Soße. Tut das dem Körper dann auch einfach ganz gut. Genau, aber es gibt die eben auch noch in, sag ich mal, einer etwas üppigeren, Variante und zwar das sind dann 17,50 Euro und das ist dann ein ganzes Set, das es aber auch auf Wunsch nur kalt gibt, also das kann man dann aber auch warm essen. Und da ist dann eben noch eine Reisschale mit Huhn und Ei dabei, eine Dashi-Brühe und eben die kalten Nudeln, die man dann da mit isst und hineindippt. Und das Gleiche gilt dann im Grunde genommen auch für Udon-Nudeln. Die sind dann ja also mittlerweile auch echt bekannt. Das gibt es ja auch in vielen Supermärkten und so. Und die sind aber auf Weizenbasis, sind ja diese schönen dicken Nudeln. Genau, und da gibt es eben momentan auch einige, sag ich mal, begrenzte Angebote, jetzt einfach aktuell wegen des Wetters. Zum Beispiel die Cold Tantan Udon. Das ist einfach eine kalte Udon-Nudelsuppe, die mit Hähnchenhackfleisch, Pak Choi, Lauchzwiebeln, Chiliöl und Sesamsoße serviert wird. Kostet, glaube ich, knapp 15 Euro, also auch relativ in Ordnung. Da kann man sich dann noch ein paar Add-ons hinzufügen, wie man das ja so ein bisschen kennt vom Japaner auch. In dem Fall zum Beispiel ein halbgekochtes Ei und ein bisschen Karage. Das ist dieses frittierte japanische Hühnchen. Dann kostet es 17,80 Euro. Man kann es aber auch mit Gemüse nehmen, also auch da so ein bisschen spielen, sage ich mal. Ähm, das gibt es an der Immermannstraße natürlich, äh, im Zero-Banshee heißt das, ähm, ganz genau, und wenn wir schon quasi beim Thema, Nudeln aus Asien sind, äh, auch in Südkorea werden kalte Nudeln gegessen, das ist dann quasi so ein bisschen die, die südkoreanische Variante der Sobanudeln, also auch die, ähm, Sind aus Buchweizen. Ich spaß mir jetzt, das mal versuchen auszusprechen, weil ich glaube, ich werde es nicht richtig sagen. Genau, aber die sind in Korea eben sehr, sehr beliebt, gelten dort eben auch als Nationalgerichte, als einzelne Nationalgerichte und sind auch in zweierlei Ausführungen erhältlich. Also vielleicht auch ganz gut für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Einmal in einer sehr scharfen Variante, dann mit Gochujang, also dieser Chili-Paste und einmal eben ohne, je nachdem, worauf man gerade Lust hat. Aber eben beide kalt. Die gibt es im Restaurant Gusan, das ist an der Stresemannstraße. Und die haben eben auch jetzt aktuell so ein Sommerspezialmenü, gerade wegen der heißen Temperaturen. Und dort gibt es die eben mit Ei, viel Gemüse und Sesam obendrauf. Dazu eine hausgemachte Soße, aber auch in verschiedenen, sag ich mal, Variationen. Also als Add-ons kann man sich dann eben von Teigtaschen, Kimchi, Hähnchenbrust, Rindfleisch oder Tofu dazu bestellen. Also dass es auch wirklich eine vollwertige Mahlzeit ist mit allen Bestandteilen. Und das kostet dann zwischen 19,90 und 22,90. Aber das ist ja eigentlich dieses Setzkasten-Ding oder Zusammenbastel-Ding eigentlich ganz gut, genau, wie du schon sagst. Manchmal hat man mehr Hunger, manchmal nicht. Manchmal merkt man es halt auch wegen der Hitze nicht. Genau, und wenn man dann da sitzt, denkt man sich, ach Mensch, jetzt könnte ich ja vielleicht doch noch ein bisschen was dazu vertragen. Und das finde ich dann eben auch doch ganz schön, dass man so ein bisschen damit spielen kann. Ja, total. Gaspacho müssen wir dann vielleicht doch noch einmal eben drauf zurückkommen, ist eben ein Klassiker. Eigentlich immer aus Tomate, Weißbrot, Paprika, Gurke, Knoblauch, Essig, Öl, Gewürze und natürlich Wasser. Kommt aus Spanien und ich meine, wenn man die spanischen Temperaturen kennt, weiß man, dass es dann doch Hand und Fuß hat. Die wird kalt zubereitet, also das kommt quasi alles in den Mixer, wird durchgemixt und dann eben serviert. Und die gibt es in verschiedenen spanischen Restaurants, also Schneiderwilbelgasse ist ja die spanische Gasse Düsseldorfs quasi, aber auch im Lacopita an der Nordstraße, das du und ich glaube ich ganz gut auch kennen. Allerdings sage ich mal eher in Vorspeisengröße, also dementsprechend kostet die dann auch nur in Anführungszeichen 6,50 Euro. Aber beim Spanier gibt es ja durchaus auch immer wirklich kalte Tapas, ob es dann Brot mit Aioli ist oder Brot mit Tomate, Datteln im Speckmantel, die ja zwar gebacken werden, aber dann auch so essbar sind quasi. Salate gibt es natürlich, Käse, Oliven, Schinken und Wurst, also da und das finde ich dann irgendwie immer das Schöne, wie gerade schon, du kannst dir so ein bisschen nach, je nachdem wie groß ist mein Hunger quasi, das so ein bisschen zusammenstellen, ist ja das Schöne an Tapasgerichten. Ja, ist auch in der griechischen Küche, ne? Also das ist jetzt, glaube ich, in deinem Sammler nicht enthalten, aber da geht es ja auch irgendwie, ne? Absolut. Also alles, was so ein bisschen... Mediterran, südeuropäisch. Genau, und auch so zusammensetzbar funktioniert. Absolut. Also halt Tapas im, ja, im wahrsten Sinne des Wortes dann, das ist eigentlich für dieses Wetter, finde ich, ideal. Das ist eigentlich ideal, guck mal. Genau, dann bin ich noch auf eine Kaltschale gestoßen und das fand ich sehr interessant, weil ich bin ja Jahrgang 1997, deswegen kenne ich das gar nicht mehr so. Ich weiß, wir sind ja zwei Junghüpfer hier. Genau, aber Kaltschalen habe ich dann herausgefunden im Gespräch mit vielen Kolleginnen und Kollegen, eben in der Lokalredaktion hier, aber auch im Zuge meiner Recherche, ist was, was früher sehr gerne serviert wurde, gerade so von einer älteren Generation vielleicht, also meine Großeltern haben das mir nie gemacht, aber ich glaube, viele kennen das noch und ich glaube auch gerade in der DDR war das eben sehr beliebt, diese Kaltschalen. Jetzt gibt es natürlich in Düsseldorf kein DDR-Restaurant oder ähnliches, aber, und das fand ich dann doch irgendwie wieder ganz spannend, weil Kaltschale ja doch eine sehr deutsche Sache erst mal erscheint, in der Brasserie Stadthaus, im Hotel de Medici, was ja ein französisches Restaurant ist, gibt es eben aktuell eine Kaltschale, eine Soupe froide de Melon, also eine kalte Melonensuppe quasi. Und das fand ich ganz interessant, weil die wird da eben mit luftgetrocknetem Schinken und Grissinis serviert, kostet 16 Euro. Schienen mir quasi so ein bisschen wie die, also wie Parmaschinken mit Melone in Suppenform so ein bisschen. Aber auch das weiß man ja, tut gut, kühlt. Ist auch wieder salzig. Ist wieder salzig, also es hat so ein bisschen alle Aspekte, die wichtig sind. Und kann man natürlich auch vegetarisch essen. Also man kann ja auch einfach den Schinken weglassen. Also ich glaube, das ist auch ganz wichtig, auch bei den japanischen Sachen, die wir gerade besprochen haben. Und auch bei den Tapas gibt es natürlich auch immer. Absolut, es ist immer quasi auf Wunsch mit Fleisch oder Fisch, aber man kann es natürlich auch ohne essen. Genau, und natürlich, was ganz grundsätzlich beliebt ist, Salate und Bowls. Auch da gibt es ja mittlerweile wirklich zahlreiche Restaurants in Düsseldorf. Vielleicht nicht mal Restaurants, auch Bistros oder so To-Go-Fooden, sage ich mal. Genau, das kann man sich irgendwie gut, ich finde nämlich so Tapas oder auch Sobernudeln oder auch Udon und so, auch in Heist. Also das zum Mitnehmen oder Bestellen finde ich schon mal was anderes, aber so eine Bowl oder so ein Salat kann man sich ja auch oft dann trotzdem selber zusammenstellen. Genau. Aber sehr gut mitnehmen ist eigentlich auch ein klassischer Lunch. Und was ich da immer ganz gut finde, die sind ja relativ, sage ich mal, ausgeglichen von den Zutaten her. Also oftmals ist da ja eine Proteinbasis mit drin, es ist mit Getreide, also ob es dann Couscous, Amaranth, Reis oder sowas ist. Genau und da gibt es ja wirklich zahlreiche Läden in Düsseldorf, also es gibt Dino und David das ist so diese Kette, die relativ bekannt ist, es gibt den Stadtsalat in Bilk, es gibt das Lauras Deli am Karlsplatz, es gibt das Restaurant Birdies, genau Green Club, Simply Bowl, Essgrün, Funky Bowl, also man hört schon so ein bisschen und da ist eben das Schöne. Oder Bowls auch, da gibt es quasi das in asiatisch angehaucht, was also vielleicht der Schulterschluss zwischen Bowl Da schließe ich dann der Kreis japanischer bzw. asiatischer Küche. Auch von den Preisen her, ich sag mal, das bewegt sich dann zwischen 15 und 20 Euro mehr oder weniger. Aber da ist eben das Schöne, es trifft so ein bisschen alle Geschmäcker. Also sag ich mal von klassisch eben Caesar-Style, wie der Salat, bis hin, wie du es gerade schon gesagt hast, asiatisch, viele vegane Optionen dann auch wirklich. Und das ist eigentlich immer eine gute Alternative, weil sie macht satt, es ist easy to go zum Mitnehmen, man kann sich das auch gut zu Hause irgendwie zusammenstellen, also all diese Gerichte tun dann einfach bei diesem heißen Wässer ganz gut, eben weil man dann sagen kann, hey, ich setze mich irgendwo hin und genieße dieses kalte Essen bei 36 Grad draußen. Ja, und ich war wirklich überrascht tatsächlich, wie viel Angebot es dann doch in Düsseldorf gibt. Und auch sehr vielfältig. Absolut. Jetzt muss man dazu sagen, wir reden hier ja natürlich dann immer oder viel davon, was man alles sich holen kann oder wo man hingehen kann, das sind ja alles Dinge, die man sich auch irgendwie zu Hause, ne? Auf jeden Fall. Das ist ja das Schöne, das kann man irgendwie relativ niederschwellig selber machen. Ich habe gestern tatsächlich zum Mittagessen mir Tschiköfte geholt. Und da dachte ich, das ist auch ein Guter, weil das ist ja auch kalt, also auch so diese Wraps, ne? Richtig, mit Salat dann schön. Also wenn man jetzt nicht unbedingt, man kann das natürlich auch mit Fleisch, aber wenn man das quasi bewusst kalt hält, finde ich das auch erfrischend, weil es ja auch so ein bisschen spicy ist. Genau, dann hast du ja mit dem Granat, Apfels. Die Joghurt, Soße und Zitrone. Das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung empfehlen, weil es auch nicht so schwer ist, obwohl man da halt Brot dabei hat, beziehungsweise das Flatten. Es ist schon sehr nahrhaft. Richtig, sollte satt machen, aber nicht einen Klotz um den Magen bilden. Wir alle wissen ja, Paul, wir essen ja nur herzhaft, damit wir danach dann Eis essen können. Unter anderem Spaghetti-Eis, dass wir letzte Woche darüber gesprochen haben und auch die... Sehr, sehr, sehr viel vertretenen Eisdielen hier in der Stadt bieten da sehr viel Auswahl. Also genau, das Mittagessen ist immer nur das Vehikel, um danach Eis essen zu können. Kuchen geht auch, ne? Hör mal, auch das ganz klassische Butterbrot, also so blöd das vielleicht manchmal klingt, aber auch da, ich meine, easy zu Hause machbar, natürlich zahlreiche Bäcker, Cafés in der Stadt, die das irgendwie anbieten oder ein schönes Sandwich, ein Bagel, auch das sind ja Dinge, die dich erstmal ad hoc, sättigen, die kalt sind in allermeisten Fällen, würde ich jetzt einfach mal sagen, preislich auch machbar sind. Also auch da, manchmal sind es die einfachen Dinge, die dann irgendwie am meisten helfen. It's the simple things. Vielen Dank, dass du dich mal wieder auf die Suche gemacht hast. Ja, sehr gerne. Für mich und für uns. In dem Fall nach kalten Gerichten in der Stadt. Und das Ganze machen wir dann in heiß. Wenn es wieder kalt, dann drehen wir das um. Dann hören wir uns wieder. Und dann sprechen wir über die besten Eintöpfe. Aber wir sprechen ganz sicher auch vorher. Vielen Dank, bis zum nächsten Mal. Ja, lasst es euch schmecken. Bis bald. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Uns steht das heißeste Wochenende zumindest bis jetzt für dieses Jahr an. Und wir werden uns durchaus mal mit einer Vier beschäftigen müssen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir haben es aktuell mit einer sehr heißen Luftmasse zu tun und diese heiße Luftmasse ist vor allem auch sehr schwül, sodass halt eben, naja, ein größeres Fragezeichen dahinter ist, kriegen wir jetzt die 40 Grad oder kriegen wir sie nicht? Ich glaube ehrlich gesagt, dass wir so nah die 40 Grad kommen, aber so ganz erreichen werden wir sie vermutlich nicht. Ein anderes Thema wird am Wochenende das Gewitter sein, beziehungsweise die Gewitter sein, die aufziehen werden, ob wir sie abbekommen und wann wir sie abbekommen. Auch da müssen wir zumindest mal ein kleines Fragezeichen dran setzen und müssen uns da mal so ein bisschen rantasten und das in Ruhe anschauen. Aber im Großen und Ganzen steigt jetzt natürlich aufgrund der hohen Lufttemperatur und der hohen Luftfeuchtigkeit so allmählich auch dann das Gewitterrisiko mit entsprechendem Unwetterpotenzial. Und dann können wir uns auch noch um ein Thema beschäftigen, was wir dann nächste Woche bekommen werden. Es wird etwas völlig anderes werden, kann ich euch im Prinzip schon versprechen. Wir kümmern uns erstmal um dieses Wochenende und da wird es vorrangig erstmal heiß werden. Wir werden frühe Temperaturen von etwa 25 bis 27 Grad haben. Es wird nicht mehr möglich sein, auch die Innenwohnungen so weit durchzulüften, dass wir zumindest mal so ein bisschen die Hitze rausbekommen werden, einfach aufgrund dessen, weil die Luft auch steht, sodass wir im Prinzip, wenn wir keine andere Möglichkeit haben, die Wohnungen runter zu kühlen, dann werden wir nicht darum herumkommen, dieses einfach aushalten zu müssen. Ansonsten gibt es viel, viel Sonnenschein. Gerade in den Nachmittagsbereichen kann es mal die eine oder andere Quellwolke geben, die dann auch schon mal das Schau- und Gewitterrisiko erhöht. Aber im Großen und Ganzen bleibt es sonnig bis wolkenlos. Und die Temperaturen, die werden am Freitag bis zu 39 Grad ansteigen, am Samstag bis zu 38 Grad ansteigen. Und der Sonntag bringt uns nochmal 33 bis möglicherweise 38 Grad. Hier sind die Modelle noch ein bisschen unterschiedlich, das liegt ganz einfach daran, weil wir am Sonntag eine Front von Westen herbekommen werden und je nachdem wann diese Front ankommt, wenn dann einmal so richtig Wind aufkommt, dann wird diese heiße Luft einmal so ein bisschen weggeblasen werden und dann gibt es nicht mehr die Möglichkeit bis auf 38 Grad zu kommen. Kommt der Wind also schon am Nachmittag oder am frühen Nachmittag, wenn es bis zu 33 kommt der Wind erst am Abend, dann werden es locker nochmal bis zu 38 Grad. Das andere Thema sind die Gewitter und schweren Gewitter, teils mit Unwettergefahr. Das Ganze wird am Freitag noch relativ moderat sein. Ich gehe da nicht von aus, dass wir da etwas bekommen werden. Das Risiko besteht, das sei zumindest schon mal erwähnt. Aber ich glaube, stand der Dinge derzeit nicht, dass es auch etwas geben wird. Das Ganze wird sich eher in Richtung Eifel und Sauerland entwickeln, vielleicht auch das Bergische Land. Aber bei uns entlang des Rheins wird da erstmal nicht so wahnsinnig viel passieren. Der Samstag, der wird gerade zum Nachmittag hin dann ein erhöhtes Gewitterrisiko mit sich bringen. Da kann es punktuell auch schon mal richtig kräftig krachen. Aber das wird nicht so eine Riesenfront sein, die alles plattfällt, sondern es wirkt wirklich nur ganz punktuell. Dann entsteht mal eine Gewitterwolke, es gibt mal eine Stunde lang Platzregen, Hagel, Sturmböen. Dann ist das Ganze wieder weg und dementsprechend können wir da noch keine wirklich genaueren Aussagen treffen. Am Sonntag hingegen, da könnte es schon mal eine erste Front geben. Ich habe vorhin schon mal erwähnt, gerade wenn so ein bisschen Wind aufkommt, das kann auch mit zu Vorboten einer Gewitterfront werden und da wird es dann gerade zum Nachmittag hin durchaus schon mal ein erhöhtes Gewitterrisiko geben. Kann auch sein, dass das erst in der Nacht zum Montag dann aufzieht. Auch das müssen wir noch abwarten, gucken wir uns dann auch zur gegebenen Stelle dann nochmal etwas genauer an, gerade wenn ihr da immer top informiert sein wollt, schaut gerne bei wetterstruxie.de vorbei, da gibt es die aktuellsten Informationen immer relativ zügig. Und dann noch die neue Woche, der Montag, der wird noch so ein kleiner Übergangstag sein, da wird es wahrscheinlich nochmal eine kleine Front durchziehen, ansonsten bleibt es dann da relativ entspannt, bei 21 bis maximal 30 Grad, aber die Luft ist hier noch relativ schwül, also da werden wir noch nicht so super viel merken, dass es dann deutlich kühler geworden ist, zumindest schon mal so an die 10 Grad, ja, aber es ist nach wie vor noch relativ drückend. Und der Dienstag, der wird uns eine weitere Front bringen und da ist uns noch so ein bisschen unsicher. Wird es vielleicht eine schleifende Front, dann haben wir Dauerregen, wird es vielleicht eher so eine Front, die mal durchzieht mit ein bisschen Wind dahinter, dann wird es mal zwischendurch mal ein paar kräftigere Schauer geben, ansonsten war es das auch schon wieder. Und die Temperaturen, die sinken auf 18 bis 24 Grad, im Dauerregen bis maximal 18 Grad. Und das wird auch sich den Rest der Woche dann durchsetzen oder fortsetzen, sodass wir auch einen Juli-Start unter 25 Grad bekommen werden und es gibt durchaus die Option, dass es sogar noch eine weitere Woche unter 25 Grad gibt. Dazu aber nächste Woche mehr. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende, kommt gut durch die Hitze und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Struxiblog. JensStrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Den Rheinpiegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.