Latest / ARCHITEKTURFUNK / #179 – Robert Kroth, digitalis365: 80 Sekunden bis zur nächsten Wohnung
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- 0:00Architekturfunk.
- 0:02Architekturfunk.
- 0:04Der Heinze Podcast.
- 0:06Herzlich Willkommen zum Heinze Architekturfunk Episode 179 am 15.
- 0:11Mai 2025. Mein Name ist Kerstin Kuhnekat und heute spricht Klaus Fühner mit Robert
- 0:18Croth. Wir steigen ein ins Gespräch.
- 0:21Herzlich Willkommen zum Heinze Architekturfunk. Heute bin ich zu Gast bei
- 0:26Robert Croth, Autor und Unternehmer mit über 35 Jahren Erfahrung in der Bau-
- 0:32und Immobilienbranche. Robert, du bist Geschäftsführer der Digitales
- 0:36365 GmbH, Gesellschafta eines Minimalhaus-Start-ups und Berater der Bau-
- 0:43und Herstellerindustrie. Außerdem bist du Mitinitiator der Initiative
- 0:48"Neues Bauen - 80 Sekunden", was sicherlich viele Menschen kennen, die darauf
- 0:53abzielt Lösungen für schnelleres und nachhaltigeres Bauen zu entwickeln.
- 0:58Hallo. Hallo Klaus, schön, dass ich dabei sein darf.
- 1:01Es halt ein wenig. Wo wir hier sitzen, wir sitzen nämlich in deinen Büroräumen
- 1:06in der Kantstraße 127. Was ist das hier?
- 1:11Das ist das erste Parkhaus in Europa, was Ende der 20er Jahre des letzten
- 1:16Jahrhunderts, Anfang der 30er Jahre hier im Betrieb genommen worden ist.
- 1:21Und das spannende Thema ist in der Tat, da sind wir eigentlich schon mitten
- 1:25drinnen, was für Flächennutzung brauchen wir denn noch in Innenstädten?
- 1:29Parkhäuser weniger, dafür ist das hier umgewandelt worden in einen
- 1:34Co-Working. Und es ist natürlich sehr spannend, weil man merkte an jeder
- 1:39Stelle noch die Architektur von damals und entgegen zu heutigen Parkhäusern
- 1:45sind die Auffahrten, was ich mir gerne wünschen würde normalerweise, ja
- 1:50viel breiter, weil die damals natürlich mit anderen Karossen hier durchgefahren
- 1:54sind, aber ein eindrucksvolles Gebäude und der Kantgaragenpalast hier
- 1:59mitten in Berlin ist sicherlich auch architektonisch und sicherlich auch
- 2:04von der Nutzung her eine ganz spannende Geschichte. Genau.
- 2:07Deswegen sei der Biss das bisschen heil an der Stelle hoffentlich verziehen.
- 2:11Genau, so ein bisschen Industriesteil hier. Die Initiative Neues Bauen 80
- 2:17Sekunden hat sich in den letzten Jahren als festen Bestandteil in der Bau-
- 2:22und Immobilienbranche etabliert. Erklär doch einfach einmal kurz, woher der
- 2:27Name eigentlich stammt und welche Ziele das Format verfolgt.
- 2:31Unser Fokus ist der Wohnungsbau, denn da haben wir den größten Bedarf in
- 2:38Deutschland. Wir haben ja wirklich Wohnungsnot überall. Jeder kennt das,
- 2:44wenn er eine Wohnung sucht, insbesondere in den Städten, ist das ein
- 2:49Wahnsinnsproblem, eine zu finden. Und wenn man eine hat, zudem eine
- 2:54Mietwohnung, dann muss man auf der anderen Seite sehen, wie sich auch die
- 2:57Mieten entwickeln. Das ist eine sehr schwierige Situation. Und vor dem
- 3:02Hintergrund hat die damalige Bundesregierung ja gesagt, okay, wir müssen
- 3:05400.000 Wohnungen im Jahr bauen. Nun baut der Staat nicht selber, aber
- 3:10was bedeutet das? Das bedeutet, dass alle 80 Sekunden eine
- 3:15Wohneinheit fertig werden muss in Deutschland. Und vor diesem
- 3:20Hintergrund muss man eben in der Tat überlegen, wie kann man denn die
- 3:23Kräfte bündeln, die dazu notwendig sind, das zu erreichen?
- 3:27Denn Wohnungsnot ist sehr schnell sozialer Sprengstoff, auch politischer
- 3:32Sprengstoff, in jedem Fall wirtschaftlicher Sprengstoff, wenn nämlich die
- 3:37Bauernwohnungswirtschaft, wenn die Herstellerindustrie, wenn die
- 3:40Architekten, wenn alle Beteiligten gar nicht mehr in der Lage sind, wirklich
- 3:44bauen zu können, Wohnungen schaffen zu können. Das heißt, diesem großen
- 3:49Komplex haben wir uns als Ziel verschrieben, haben gesagt, wir wollen
- 3:53mal alle Akteure zusammenbringen, die daran arbeiten können, dass wieder
- 3:57mehr, schneller und nachhaltiger gebaut wird. Und das auch sehr aktiv
- 4:01mit der Spitzenpolitik zu verknüpfen. Denn am Ende müssen wir alle ein
- 4:05Tisch holen, um dieses zentrale Problem auch in Angriff nehmen zu können.
- 4:10Wer ist da alles konkret beteiligt, vielleicht um nochmal kurz einen
- 4:14Rundumschlag zu machen und was wollt ihr erreichen?
- 4:20Zwei Punkte. Also erstens dabei sind die großen Akteure aus den
- 4:26verschiedenen Bereichen. Von der Wohnungswirtschaft zum Beispiel die
- 4:30Viva West, die Viva Nuvia als größter Vermieter Deutschlands, zum Beispiel
- 4:35und viele viele andere auf dieser Ebene. Dann haben wir die großen Bauunternehmen,
- 4:40ob das Zyblin ist, ob das Goldback ist, aber eben auch hier viele andere
- 4:45Herstellerindustrie, Schyco ist dabei, Velux ist dabei, Gira ist dabei,
- 4:50Schlütersystems, viele viele weitere, Figa ist dabei und natürlich
- 4:54Architekten und Startups, die gemeinsam an diesem Thema arbeiten wollen.
- 4:59Mehr schneller und nachhaltiger zu bauen. Unser Ziel ist es dort nicht
- 5:04auf der Ebene stehen zu bleiben, zu analysieren, warum das alles nicht
- 5:09hinhaut, sondern gezielt Projekte zu initiieren, um bei diesen Themen
- 5:14nach vorne zu kommen. Um drei Sachen im Grunde genommen zu erreichen.
- 5:18Neue Netzwerke zu schaffen innerhalb dieser Branche, denn wir stellen fest,
- 5:23dass viele in ihrem Silo sitzen und sich untereinander nicht austauschen.
- 5:28Was aber zwingend notwendig ist, um dieses Thema zu erreichen.
- 5:32Das zweite Thema ist wirklich Innovation, neue Methoden, neue Materialien
- 5:38im Bau eben auch durchzusetzen und zu helfen, dass die Innovation im
- 5:43Bauprozess selber eben auch neue Effizienz ermöglicht und drittens auch
- 5:47eine Öffentlichkeit für dieses Thema zu schaffen. Denn ein Punkt ist
- 5:51über die Wohnungsnot zu klagen. Hier in Berlin wird auch gerne mal darüber
- 5:55abgestimmt, ob man Wohnungsbaugesellschaften enteignen sollte.
- 5:59Das kann man alles tun, aber am Ende offen gestanden wird dadurch ja nicht
- 6:03eine weitere Wohnung gebaut, sondern es geht ja insgesamt darum, auch in der Breite
- 6:08zu kommunizieren, wie schaffen wir es denn wirklich, mehr Wohnungen und auch
- 6:12vor allen Dingen bezahlbare Wohnungen zu schaffen und zu bauen.
- 6:16Und deswegen ist es sehr wichtig, gerade auch im Schulterschluss mit der Politik
- 6:20dafür Sorge zu tragen, dass das auch in der Öffentlichkeit eine Wahrnehmung
- 6:24findet. Politik ist auch immer sehr hochkarätig vertreten auf der Veranstaltung.
- 6:29Hast du schon eine Idee, wer da beim nächsten Event vielleicht mit auf der Bühne
- 6:33stehen könnte? Und wir haben die große Freude immer, dass sowohl aus der
- 6:40Bundesregierung auch alle baupolitischen Sprecher der demokratischen Fraktionen
- 6:46im Deutschen Bundestag, aber eben auch die Länderebene und die kommunale
- 6:50Ebene vertreten sind. Das war in der Vergangenheit so, da freuen wir uns
- 6:55auch sehr darüber, dass wir diese Wahrnehmung von Anfang an hatten.
- 6:58Wir sind jetzt im dritten Jahr mit unserem großen Summit und wir sind sehr sicher,
- 7:03dass wir auch in der Bundesregierung, die jetzt gerade sich findet, eine hohe
- 7:08Wahrnehmung erreichen können. Denn die Themen, die wir aufgesetzt haben, die haben
- 7:12wir auch schon sehr früh jetzt im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit auf den
- 7:17Tisch gelegt und sind sehr froh darüber, dass das eben auch gehört wird.
- 7:21Von der Seite her will ich jetzt noch keine Namen nennen, zumal es die ja auch
- 7:25noch nicht in jeder Hinsicht und bei jedem Abend gibt. Aber wir sind sehr,
- 7:30sehr zuversichtlich, dass wir auch diesmal wieder von allen drei Ebenen,
- 7:35Kommunal, Land und bundespolitisch wirkliche Topakteure mit dabei haben.
- 7:41Und das ist auch sehr wichtig, weil es eben sehr klar wird, auch im Wahlkampf
- 7:47sehr klar geworden ist, dass die Wohnungsnot und dass die wohnungspolitischen
- 7:51Ansätze, die wir haben, eine sehr hohe Relevanz haben für die Wähler.
- 7:55Da muss die Politik Antworten geben. Aber am Ende ist es eben wichtig,
- 8:00das gemeinsam zu tun und nicht seitens der Politik Dinge zu vorzugeben,
- 8:05die am Ende dann auf die Bau- und Immobilienwirtschaft unterregnen,
- 8:09auf die Architektur herunterregnen, sondern gemeinsam für Lösungen
- 8:13zu sorgen, die dann auch wirklich umsetzungsfähig sind.
- 8:17Wir haben ja in der letzten Ampelphase erlebt, dass viel versprochen wurde
- 8:23und viel über Gesetze, Heizungsgesetz und so weiter sei an der Stelle
- 8:28nun mal als Beispiel genannt gesprochen wurde. Am Ende hat es nicht dazu geführt,
- 8:32dass wir bei der energetischen Sanierung des Bestands nach vorne gekommen
- 8:37werden und auch nicht beim Neubauzentral nach vorne gekommen werden.
- 8:41Ich würde gerne nochmal zwei Schritte zurückgehen und zwar mal grundsätzlich
- 8:45auf das Thema Wohnungsnot zu sprechen kommen. Also, woher rührt eigentlich
- 8:51dieser enorme Mangel an verfügbaren und bezahlbaren Wohnraum?
- 8:57In den 90er Jahren gab es in Gesamtdeutschland, also Ost und West,
- 9:01noch circa fünf Millionen staatliche Wohnungen. Heute sind es nur noch
- 9:061,3 Millionen Wohnungen. War diese Privatisierungswelle, die meisten
- 9:11Wohnungen wurden ja verkauft oder die Wohnbaugesellschaften wurden
- 9:15veräußert, war diese Privatisierungswelle und das seither fehlende Engagement
- 9:21des Staates im Wohnungsbau ein Fehler oder gibt es da noch andere Themen,
- 9:25die das Problem verursachen? Es gibt ja eine ganze Reihe von Ursachen,
- 9:29die für diese Wohnungsnot insgesamt verantwortlich sind.
- 9:33Staatliches Engagement an der Stelle ist ein Punkt, aber nicht der allein
- 9:38relevante an der Frage. Es ist ein Bündel. Auf der einen Seite ist es so,
- 9:43dass Bauen bei uns immer teurer wird. Und das ist am Ende natürlich auch die
- 9:49Basis dafür, dass weniger gebaut wird. Weil wenn es immer teurer wird,
- 9:53man eigentlich immer zu höheren Preisen vermieten müsste, wenn denn gebaut
- 9:57würde, ist das auf die Dauer natürlich kein haltbarer Zustand.
- 10:01Wenn man heute die Preise eines Neubaus im Wohnungsbaubereich 1 zu 1 weitergeben
- 10:06würde an den Mietern, das wäre locker bei Kaltmieten von 20 Euro in den
- 10:10Innenstädten, das ist überhaupt nicht vermittelbar und das ist auch nicht
- 10:14realisierbar. Denn heute zahlen selbst mittelmäßig verdienende Familien,
- 10:20also mittleren Bereich verdienende Familien, ein gigantisch hohen Anteil
- 10:24für Mieten, wenn sie denn überhaupt etwas finden. Also auf der einen Seite
- 10:28ist es die Preissteigerung. Zweitens ist es natürlich auch für Investoren
- 10:32und das ist egal, ob bestatliche Investoren sind oder private Investoren,
- 10:36wichtig eine Sicherheit für ihr Investment zu haben. Auch da durch die
- 10:41verschiedene Regulatorik, durch diese Komplikationen, haben wir am
- 10:44Ende eine sehr schwierige Situation gehabt. Dann haben wir in den letzten
- 10:48Jahren natürlich durch die Zinsentwicklung ein Problem gehabt, die ist dann
- 10:54insbesondere für den frei finanzierten Wohnungsbau erschwert hat und so weiter
- 10:59und so weiter. Es gibt eine ganze Reihe von Themen. Wir brauchen mehr
- 11:03Bauland, wir brauchen mehr Flächenverdichtung, um nicht eine komplette
- 11:08Versiegelung aller Flächen zu erreichen. Wir brauchen einen Ansatz jetzt
- 11:13zielt auch mehr Familienhäuser zu bauen, mit ein Familienhäusern alleine
- 11:17kommen, wenn ich nach vorne. Wir müssen auch Wohneigentum wieder fördern.
- 11:21Wir haben die schlechteste Eigentumsquote in Deutschland im europäischen
- 11:26Vergleich. Nur die Schweiz ist noch etwas schlechter als wir. Das sind alles
- 11:30Punkte, die man anpacken kann. Das ist jetzt eine sehr lange Liste, aber
- 11:34gerade deswegen ist es wichtig, die Akteure zusammenzubringen und zu
- 11:38initiieren, dass gemeinsam an Lösungen gearbeitet wird.
- 11:42Ich hätte sogar noch ein paar Punkte mehr. Mir fällt spontan ein, die
- 11:46Bodenspekulation. Wie sollte man mit diesem Thema umgehen?
- 11:50Es ist ja häufig so, dass gerade in den Städten, und da haben wir das
- 11:55Wohnungsproblem, sehr viel der Flächen in der kommunalen Hand sind.
- 12:01Es ist eigentlich ein zentrales Thema, dass die Kommunen Bauland aktiv
- 12:05ausweisen. Die Flächenspekulation ist ein Thema. Bauland ist teuer
- 12:12gerade in den Städten. Deswegen geht es jetzt nicht darum, zu sagen,
- 12:17okay, das muss jetzt verstaatlicht oder in irgendeiner anderen Weise in die
- 12:22Hand genommen werden, sondern es muss jetzt an der Stelle erstmal Bauland
- 12:26ausgewiesen werden. Es muss parallel flächend verdichtet werden, weil
- 12:30dafür brauchen wir kein neues Land. Wir haben einfach ein Volumen von
- 12:351,9 Millionen Einheiten, die entstehen könnte alleine, indem man
- 12:39Dachflächen ausbaut in diesem Land. Das heißt, wir haben eine ganze Reihe
- 12:44von verschiedenen Lösungen an der Stelle. Und die zu meinen, man könnte
- 12:48mit einem Patentrezept die Wohnungsnot lösen, ist halt komplett
- 12:53verkehrt, sondern wir müssen diese verschiedenen Aspekte annehmen.
- 12:57Und da ist Bauland ein wichtiger Punkt, aber eben nicht der Alleinige.
- 13:01Bei der Spekulation geht es ja natürlich auch darum. Und da gibt es ja auch
- 13:06Ideen oder Vorschläge, wie man dem Einhalt gebieten kann. Also es ist
- 13:10nicht das Thema eigentlich neues Bauland ausweisen, sondern vorhandenes
- 13:14Bauland oder Attraktive auch viele innerstädtische Flächen eben mit einer
- 13:18Bauverpflichtung quasi zu belegen oder eben staatlich vom Vorkaufsrecht
- 13:24Gebrauch zu machen, um wieder handlungsfähiger zu werden, weil es
- 13:28werden ja viele, viele Flächen einfach blockiert. So ist es auf der einen
- 13:32Seite, auf der anderen Seite muss es dann trotzdem so sein, dass man das zu
- 13:36brauchbaren Kursen bebauen kann. Weil wenn ich Bauland habe und daran liegt es
- 13:42eben auch häufig, dann aber gar nicht starten kann, weil die Genehmigung
- 13:46so lange dauert. Genau. Weil die Bürokratie so hoch ist vom Aufwand.
- 13:5237 Prozent der Baukosten sind durch staatliche Regulaturik verursacht,
- 13:57hat der Zier herausgefunden, Riesenanteil. Wenn am Ende das Bauen selber
- 14:03in dieser Form teuer ist, dann ist halt Bauland nur ein Teil der Lösung,
- 14:08dann brauchen wir auf allen Ebenen eine Veränderung. Das heißt, wir müssen
- 14:12günstiger bauen. Und das geht in erster Linie durch drei Sachen. Erstens
- 14:17müssen wir den Prozess des Bauns anpacken. Wir bauen bis heute Unikate,
- 14:22das ist so wie vor 50 oder vor 100 Jahren gebaut wurde. Wir müssen
- 14:27seriell bauen, wir müssen effizienter bauen, wir müssen die Prozesse des
- 14:31Bauns anpacken. Zweitens müssen wir uns anschauen, mit welchen Materialien
- 14:35wird an der Stelle auch umgegangen. Das ist eigentlich eine der zentralen
- 14:39Punkte, warum wir diese Preissteigung hatten. Mit welchen innovativen neuen
- 14:43Materialien können wir hier zum Beispiel arbeiten? Ein Partner bei uns ist
- 14:47ein Unternehmen, was klimapositiven Beton günstiger anbietet als heute der
- 14:53normale Beton gehandelt wird. Das sind alles Themen, wo man dran muss und wo
- 14:58auch in der Tat Gestaltungsmöglichkeiten sind. Und das Dritte ist halt auch
- 15:03in der Förderpolitik hier andere Wege zu gehen. Also zum Beispiel die Förderung
- 15:08von dem erreichen gewisser Bausummen abhängig zu machen.
- 15:13In Schleswig-Holstein gibt es das zum Beispiel. Und insgesamt gibt es mit
- 15:17der Initiative Gebäude Typ E, die auch wir gerade aufgenommen haben, wo auch
- 15:22ein Prototyp jetzt entstehen soll, der seriell multiplizierbar ist in
- 15:27der Hochung, wo wir solche Initiativen auch anschieben, um am Ende sehr
- 15:33konkret nach vorne zu kommen und neuen Wohnbauraum zu schaffen.
- 15:38Ein anderes großes Thema ist ja der Fachkräftemangel. Hast du da eine Idee,
- 15:43wie wir dem her werden können? Auch hier gibt es verschiedene Ansätze.
- 15:48Erstens ist es heute so, dass wir im Wohnungsbau unmittelbar die Kapazitäten,
- 15:56die wir haben, gar nicht ausschöpfen. Vor ein paar Jahren waren die alle
- 16:00komplett dicht. Das ist im Moment nicht so. Deswegen wäre es jetzt auch an
- 16:04die neue Bundesregierung ein wichtiger Punkt zu sagen, hier kann man sofort
- 16:11auch ein Konjunktureffekt erzielen. Wenn 50.000 Wohnungen gebaut werden in Deutschland,
- 16:17erreicht das. Das hat eine Taskforce von Neues Bauen, 80 Sekunden Unterleitung
- 16:23von Professor Bert Rürup herausgefunden. Schafft es einen Konjunkturempuls
- 16:30von 0,5 Prozent? Das ist in heutiger Zeit unendlich viel, wo wir eine
- 16:34Wachstumsschwäche haben. Sehr relevant. Das zweite Thema ist, dass wir hier in
- 16:39der Lage sind, einfach mit neun Leuten, die zum Beispiel im Handwerk herangezogen
- 16:46werden, auch wirklich eine neue Kompetenz und eine neue Kapazität schaffen.
- 16:50Wir haben viel zu wenig Frauen zum Beispiel im Handwerk gezielt, einfach auch
- 16:55verschiedene Migrationsgruppen im Handwerk zu integrieren.
- 16:59Sind sehr spannende Geschichten, da könnte man viel machen. Und drittens müssen wir die
- 17:03Effizienz der Bauprozesse erhöhen, indem wir seriell bauen und indem wir zum
- 17:09Beispiel auch bei einzelnen wiederkehrenden Aufgaben Robotik einsetzen,
- 17:13schaffen wir es auch Fachkräftemangel hier und da zu kompensieren.
- 17:18Das heißt auch hier gibt es verschiedene Lösungen und diese Lösungen, Anbieter
- 17:22für solche Lösungen, Startups, die Ideen dazu entwickeln, aber auch Ideen, die
- 17:26die Unternehmen selber entwickeln. Die sind alle bei Neues Bauen 80 Sekunden zu
- 17:31finden. Hier schieben wir bewusst diese Innovationen an, weil wir wissen, wenn wir
- 17:36mehr und schneller bauen wollen, müssen wir auch anders bauen.
- 17:39Denkst du, es lässt sich auch das Thema Migration mit dem Thema Fachkräftemangel
- 17:44verbinden? Also sollte man da eigentlich auch den Zugang in den Arbeitsmarkt erleichtern?
- 17:49Auf jeden Fall, das ist ja eine generelle politische Forderung, dass Menschen, die hier
- 17:54hinkommen, auch ja selbst einen Beitrag leisten möchten, wenn sie hier hinkommen,
- 18:00weil sie sich hier eine Existenz aufbauen möchten. Und das ist glaube ich ein
- 18:04sehr entscheidender Punkt. Wir müssen allerdings an der Stelle unterscheiden.
- 18:08Wir haben auf der einen Seite ja gezielt den Ansatz Fachkräfte nach Deutschland
- 18:12zu holen. Dazu gibt es auch eine gesetzliche Grundlage, noch aus der
- 18:17Ampelregierung, die aus meiner Sicht auch sehr zielführend ist. Nur wir müssen
- 18:22halt einen Punkt berücksichtigen. Im Moment, in den nächsten Jahren werden pro
- 18:27Jahr 400.000 mehr Menschen aus dem Arbeitsmarkt durch den demografischen
- 18:32Wandel ausscheiden, als neue hinzukommen. Das heißt, wir brauchen systematische
- 18:38Zuwanderung, um überhaupt nur den Beschäftigung stand und das Wachstumsniveau
- 18:42halten zu können, was wir heute haben. Wenn wir die hier hinholen, wenn wir
- 18:47400.000 Menschen hier hinholen wollen, was Herausforderungen genug wäre, die dann
- 18:52hier arbeiten und mit ihren Familien kommen, müssen die irgendwo wohnen.
- 18:56Das heißt, zusätzlich zu dem Wohnungsmangel, den wir heute schon haben, wird das
- 19:01dann echt eine Herausforderung sicherzustellen, dass auch das geht. Da
- 19:04müssen wir neue Lösungen Richtung Werkswohnungen und so weiter entwickeln.
- 19:08Die zweite, die durch politische Umstände definierte Migration ist ein eigenständiges
- 19:16Feld. Da muss auch definiert werden, wer hier bleiben kann und wer dann halt auch
- 19:22in den Arbeitsmarkt eintreten kann. Was auf keinen Fall Sinn macht, ist Menschen,
- 19:27die jetzt hierhin gekommen sind und die sich jetzt beginnen zu integrieren, auch
- 19:30in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wieder nach Hause zu schicken, weil Verfahren
- 19:35ewig lange gedauert haben und weil es am Ende eben dann ein Verwaltungsprozess
- 19:41gibt, der dem Integrationsprozess entgegen wirkt bzw. komplett gegenläufig ist.
- 19:46Das ist sehr schade. Da gibt es viele Beispiele gerade aus dem Handrag von
- 19:51jungen Menschen, die sich dort wunderbar eingelebt haben und die auch
- 19:56unverzichtbar sind zum Teil in dem Unternehmen und wo jetzt dann die
- 20:02Verwaltung reagiert und sagt ja, aber das Verfahren war nicht abgeschlossen.
- 20:06Diese Menschen müssen jetzt zurückkehren in ihre Heimatländer. Aus meiner Sicht ein
- 20:10sehr schwieriger Punkt. Aber wie gesagt, es geht in erster Linie auch um die
- 20:14Zuwanderung von Fachkräften, die wir in allen Bereichen brauchen, auch am Bau.
- 20:19Und wenn die hier kommen sollen, dann müssen sie auch wohl wohnen können.
- 20:24Welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Instabilität, also angefangen von vielleicht
- 20:30einer aktuellen nicht handlungsfähigen Bundesregierung in der Übergangsphase zu
- 20:35Krisen, Lieferengpässen und Kriegen? Ich fange jetzt nicht von der USA an, aber
- 20:42diese Unsicherheit, diese generelle Grundunsicherheit am Markt, hat die einen
- 20:47großen Einfluss? Die Unsicherheit und insbesondere die Investitionssicherheit,
- 20:52die natürlich notwendig ist, gerade in diesem Bereich, wird natürlich einen
- 21:00hohen Einfluss haben. Das ist so. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite muss
- 21:04man ganz klar sagen, ist die Immobilienwirtschaft eine, die auf unser
- 21:09Land bezogen ist. Und wenn wir jetzt nach Feldern suchen, wo wir zum Beispiel die
- 21:17Risiken im Export, Deutschland ist ja eine sehr große Exportnation und
- 21:22auch sehr abhängig vom Export, wie wir diese Risiken im Exportbereich minimieren
- 21:28können, dann heißt das zumindest, dass wir in das investieren sollten, was
- 21:33Infrastrukturen vor allen Dingen auch wohnen in Deutschland wieder nach vorne
- 21:38bringt, wohl gemerkt. 50.000 Wohnungen bringen 0,5 Prozent Bruttoinlandsprodukt
- 21:44zwachstum. Und an der Stelle muss man ganz klar sagen, ist das ein guter Ansatz,
- 21:49um auch staatlicherseits jetzt diese Infrastrukturgelder, ein gigantischer
- 21:54Betrag, der dort aufgewendet werden soll, gezielt auch in den Wohnungsbau zu
- 21:59investieren. Wenn wir Schienen und Straßen umbauen, ist das wunderbar und auch
- 22:03dringend erforderlich. Aber da wird vor 2028 nichts passieren, weil ja keine
- 22:08Kapazitäten da sind. Im Wohnungsbau sind sofort Kapazitäten da. Hier könnten wir
- 22:14aus den Genehmigungsüberhängen, die wir haben und aus den nicht ausgelasterten
- 22:18Kapazitäten einen sofortigen Effekt erzielen und hier wäre staatliches
- 22:23Geld in Form von gezielter und auch sinnvoller Förderung sehr gut
- 22:29investiert, um auf der einen Seite sofort Wachstumseffekte zu erzielen,
- 22:33zweitens eine Investitionssicherheit zu geben und drittens vor allen Dingen
- 22:37Wohnraum zu schaffen, der bezahlbar ist. Ich habe mir das Infrastrukturpaket
- 22:42nochmal angeschaut, was da inhaltlich drinsteht. Tatsächlich soll in Verkehr
- 22:46so eine Energieinfrastruktur in Digitalisierung, Bildung, Gesundheit,
- 22:50Klimaschutz und in die Transformation der Wirtschaft investiert werden und
- 22:56zusätzlich erhalten die Bundesländer ja noch die 100 Milliarden aus den
- 23:00500 Milliarden. Kann es sein, dass sie den Wohnungsbau völlig vergessen haben?
- 23:05Also ich habe den Wohnungsbau nicht gefunden. Nun, ich glaube, dass der
- 23:09Wohnungsbau in all diesen Feldern eine Relevanz hat, wenn ich über zum Beispiel
- 23:14die angestrebte Klimaneutralität im Gebäudebestand spreche, dann muss ich
- 23:19mir anschauen, dass 90 Prozent der Gebäude in Deutschland Wohngebäude sind. Wenn
- 23:23ich also nachhaltig was erreichen möchte, dann muss ich an die Wohngebäude ran
- 23:28und dann muss ich das anders tun als mit dem Heizungsgesetz, weil das hat ja
- 23:32nachweislich nichts gebracht, sondern muss ich hingehen und mit offeneren
- 23:37Regelungen und vor allen Dingen mit klaren Vorgaben, aber eben nicht mit der
- 23:41Beschreibung des Wegs dahin Gesetze machen. Das wird in diesem Thema eine
- 23:47hohe Relevanz haben. Das zweite Thema ist, wenn ich kommunal etwas anschieben
- 23:52möchte, wird der Wohnungsbau ein sehr zentrales Thema haben. Der Deutsche
- 23:56Städte- und Gemeindetag hat gesagt, dass das das große Thema ist, was die anpacken
- 24:00müssen, nämlich Wohnungen schaffen. Die haben vor Ort das Problem noch dramatisch
- 24:06höher natürlich, insbesondere in den Städten und deswegen wird das eine
- 24:10Rolle spielen. Das dritte Thema ist natürlich auch von der gesamten
- 24:15Infrastrukturseite, wie entwickeln wir neue Wohnquartiere, wie schaffen wir es
- 24:20zum Beispiel auch umgekehrt Innenstädte, die bei Wegzug des Einzelhandels jetzt
- 24:28auch zum Teil verweisen, wieder mit Mischkonzepten, mit Wohnen, mit Arbeiten
- 24:33gezielt wieder zu beleben und wirklich auch Innenstädte wieder insgesamt
- 24:38lebenswert zu machen. Wie schaffen wir es die Infrastruktur und Energieanbindung
- 24:44von bestehenden und neuen Quartieren zu sichern? Das sind alles Mischfelder, wo es
- 24:50auf der einen Seite um die eben genannten Headlines geht, auf der
- 24:53anderen Seite wird das alles auf der Wohnebene eine Relevanz haben und wenn
- 24:57wir das Wohnen nicht von vornherein zum Kern dieser Betrachtung machen, dann
- 25:02wird auch dieser Infrastrukturfonds an den zentralen Themen vorbeigehen, dann wird
- 25:07vielleicht die Bahn ein bisschen schneller fahren, aber es hilft den Leuten dann
- 25:10auch nicht, wenn sie parallel keine Wohnung finden. Dein Wort in Gottes Ohren,
- 25:16lieber Robert. Wer immer Gott in dem Zusammenhang ist, aber der entscheidende
- 25:21Punkt ist, glaube ich, dass wir daran arbeiten müssen und das ist ja einer der
- 25:25Aufträge von Neues Bauen 80 Sekunden in der öffentlichen Wahrnehmung das Thema
- 25:30Wohnen wieder stärker nach vorne zu bringen und vor allen Dingen Lösungen
- 25:35zu entwickeln. Wie gesagt, wir bauen nicht wir bauen, aber Partner von 80 Sekunden,
- 25:41Neues Bauen 80 Sekunden bauen nun in Bochum ein Gebäultyp E, den wir nicht mit
- 25:47einfach übersetzen, sondern mit effizient übersetzen, weil wir ihn
- 25:50energetisch effizient machen wollen, weil wir ihn vom Bauprozess effizienter
- 25:55machen wollen und weil wir ihn auch in der Leißzeitel Betrachtung dieses
- 25:59Gebäudes effizient angehen wollen und nicht nur im unmittelbaren Bauprozess
- 26:04dieser Gebäudetyp E, der soll danach skaliert werden in Deutschland mit einer
- 26:09Typengenehmigung, die bundesweit gilt und solche Geschichten, solche Initiativen
- 26:13sind es am Ende, die wirkliche Veränderung auslösen und dafür brauchen
- 26:18wir politischen Rückenwind, dafür brauchen wir auch eine gezielte Förderung,
- 26:22dafür brauchen wir aber auch vor allen Dingen den Freiraum für die Bau- und
- 26:25Umobilienwirtschaft wirklich solche neuen Wege zu gehen und nicht mehr
- 26:30regulatorisch, sondern weniger und weniger Bürokratie und kürzere
- 26:35Genehmigungszeiten. Wenn ich hier in Berlin ein neues Wohnquartier bauen möchte,
- 26:40habe ich 13 Jahre Genehmigungszeitraum. Das ist eine Dimension, die lässt sich für
- 26:45keinen Investor als attraktives Modell darstellen, egal ob der staatlich oder
- 26:50privat ist. Glaubst du die Innovationsbereitschaft und die Innovationsimpulse
- 26:57werden deutlich höher, wenn es weniger Bürokratie gäbe? In jedem Fall, weil der
- 27:02Staat ist nicht der bessere Baumeister. Der Staat muss dafür sorgen, dass
- 27:06Architekten, dass die Bau- und Immobilienwirtschaft den Freiraum haben, um
- 27:12diese Innovationen auch nach vorne zu bringen. Wir haben eine Reihe von
- 27:16Vorgaben, die man sehr kritisch überprüfen muss. Das, was wir in
- 27:21Deutschland als Sozialwohnungsstandard bauen, ist in Schweden zum Beispiel
- 27:26absoluter Premium-Standard. Wir müssen nicht den Komfort runterbringen an der
- 27:32Stelle, aber wir müssen dafür sorgen, dass wir das wieder in ein brauchbares Lot
- 27:35bringen, damit auch Wohnungen bezahlbar bleiben und parallel eben auch
- 27:41Innovationsthemen und Produkte eingesetzt werden können. Wenn es zum Teil länger
- 27:46dauert, neue Baustoffe genehmigen zu lassen als neue Medikamente genehmigen
- 27:52zu lassen in Deutschland, dann sind wir da auf der falschen Ebene unterwegs.
- 27:56Welche Agenda sollte denn deiner Meinung nach die neue Bundesregierung konkret
- 28:03im Wohnungsbau haben? Drei Punkte. Erstens, Regulatorik runter und dafür sorgen, dass
- 28:11ich mit einer Typengenehmigung deutschlandweit bauen kann, mit einer
- 28:16Musterbauordnung, die dann auch wirklich angewandt und nicht nur politisch
- 28:21versprochen wird. Zweitens, dadurch die Chance schaffen, dass günstiger gebaut
- 28:27werden kann und an diesem günstigen Bauen auch die Förderpolitik ausrichten.
- 28:32Wir freuen uns darüber, dass viele Partner, die dazu erforderlich sind, bis
- 28:36hin zur KfW auch bei neues Bauen 80 Sekunden dabei sind. Es geht hier darum,
- 28:43gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um das eben nach vorne zu bringen. Und das
- 28:47dritte Thema ist eben nicht mit der Bau- und Immobilienwirtschaft als Boomern,
- 28:53sondern als Verbündeten dafür zu sorgen, dass mehr schneller und
- 28:57nachhaltiger gebaut wird. Ich glaube und bin sehr zuversichtlich, dass die neue
- 29:02Bundesregierung das auch genau so sieht, dass gemeinsam hier an Lösungen gearbeitet
- 29:08werden soll. Es gibt bereits Initiativen, ich habe mich sehr darüber gefreut, dass
- 29:12auch schon im Sondierungspapier der Gebäude Typ E zum Beispiel auftaucht.
- 29:17Dass dem Wohnungsbau ein eigenes Kapitel im Sondierungspapier und jetzt natürlich
- 29:21auch im Bereich der Koalitionsvereinbarung gewidmet ist. Ich bin sehr zuversichtlich,
- 29:27dass wir da auf der richtigen Spur sind, aber jetzt müssen wir auch ins Machen
- 29:31kommen. Denn alleine von Erklärungen bauen sich keine Wohnungen und alleine von
- 29:37politischen Erklärungen oder der Analyse von aktuellen Problemen kommen
- 29:42Familien nicht zu einer neuen Wohnung, sondern wir müssen jetzt anpacken vorangehen,
- 29:47weil natürlich die jetzt auch nicht vom Himmel fallen, die Wohnungen, es dauert
- 29:51ja sie zu bauen. Wenn wir jetzt noch weiter abwarten, wenn wir uns noch anschauen, wie
- 29:56die Zahlen fertiggestellter Wohneinheiten immer weiter runtergehen, wird sich das
- 30:02Problem immer weiter aufbauen und auch irgendwann politischer Sprengstoff werden.
- 30:07Das sollte eine neue Bundesregierung sehr klar sehen und sehr klar sehen, dass mit
- 30:12einem Angebot, einem bezahlbaren Wohnraum auch hier soziales Gleichgewicht
- 30:17insbesondere auch auf der kommunalen Ebene leichter zu erreichen ist.
- 30:22Vielen lieben Dank Robert für das Gespräch und aber auch für dein
- 30:27Engagement insgesamt. Wir sehen uns dann in jedem Fall wieder bei der nächsten
- 30:32Baustellenbesprechung neues Bauen 80 Sekunden. Die findet wann wieder statt?
- 30:37Die ist am 24. und 25. Juni hier in Berlin.
- 30:43An einem Ort in der Malhalla, wo damals die AEG begonnen hat, serielle Produkte
- 30:51herzustellen, das ist ein bisschen auch eine Botschaft, die dabei ist. Wir werden uns
- 30:55gezielt auch Baustellen hier in Berlin anschauen, aber wir haben vor allen
- 30:59Dingen die großen Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft dabei, wir haben die
- 31:03großen Hersteller dabei, wir haben die Top-Politik dabei.
- 31:07Das ist also definitiv ein Ort und eine Veranstaltung, bei der man sein sollte,
- 31:12wenn man neu bauen möchte, wenn wir gemeinsam daran arbeiten wollen, mehr
- 31:17schneller und nachhaltiger zu bauen. Also jetzt Tickets sichern und unter
- 31:2280-sekunden.de bestellen und am 24. und 25. Juni teilnehmen und vor allen Dingen
- 31:32ordentlich mitmischen. Dem kann ich nichts hinzufügen.
- 31:36Neues Bauen und 80 Sekunden ist auch Medienpartner des Heinze-Bau-Netz-Klimafestivals
- 31:42und umgekehrt. Wir unterstützen uns da gegenseitig und darüber bin ich auch
- 31:46persönlich sehr froh. Vielen herzlichen Dank Robert Crote. Vielen Dank umgekehrt,
- 31:51auch für diese aktive Partnerschaft, denn ich glaube es ist sehr gut, dass wir da
- 31:56gemeinsam an einem Strang ziehen, damit wir in Deutschland neues Bauen nach vorne kriegen.
- 32:01Und das war es für heute und hier noch zwei Tipps zu zwei Heinze-Events. Zum
- 32:0615. Mal wird in diesem Jahr der Heinze-Architekturaward ausgelobt. Wenn
- 32:11Sie Ihren Projekten die Chance auf diese begehrte Auszeichnung sichern möchten,
- 32:16dann verpassen Sie nicht teilzunehmen. Schwerpunktthemen sind der Bauwandel und
- 32:21nachhaltige Architektur. Sie haben innovative, fertig gestellte Projekte der
- 32:26letzten fünf Jahre, dann reichen sie diese noch bis zum 15. Juni 2025 beim
- 32:32Wettbewerb unter heinze.de/award ein. Es lohnt sich. 40.000 Euro
- 32:38gesamt, Preisgeld sind ausgelobt. Und die Heinze-Architektur ist mit neuem Format
- 32:44gestartet. Unter dem Motto "Projects 25" präsentieren wir erstmals in Kooperation
- 32:50mit den Länderarchitektenkammern eine neue, multimediale Ausstellung mit
- 32:55renommierten Projekten sowie inspirierenden Petscher-Kutscher-Vorträgen von
- 32:59Architekt*innen und Bauher*innen. Nächster Termin ist der 22. Mai in Stuttgart.
- 33:05Alle Informationen findet ihr auf heinze.de/architektur. Der Link ist in
- 33:11den Show-Nauts. Ich freue mich, wenn ihr in zwei Wochen wieder rein hört. Habt zwei
- 33:15schöne Wochen. Tschüss.
- 33:19Das war der Heinze-Podcast-Architektur-Funk. Redaktion Klaus Fühner und
- 33:23Kerstin Kuhnekath. Moderation Klaus Fühner. Produktion und
- 33:27Veröffentlichung Kerstin Kuhnekath. Berlin 2025.