Latest / Fadegrad / Olma-CEO Christine Bolt über ESC, Erfolg und Emanzipation
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- 0:01Was bedeutet Erfolg für mich als Journalistin ist Erfolg eine
- 0:05gute Geschichte zu schreiben, die die Menschen berührt, ein
- 0:07Podcast aufzunehmen, der die Leute dranbleiben und vielleicht
- 0:11etwas für sich herausnehmen können.
- 0:13Ich finde Erfolg aber auch etwas stressig, weil die Ansprüche an
- 0:16mich sehr hoch sind und ich viel Zeit in der Planung stecken
- 0:20muss, damit etwas so herauskommt, wie ich es möchte.
- 0:22Ich wünsche mir manchmal, dass ich mehr im jetzt leben kann und
- 0:24weniger muss meine Zukunft in Agenda eintragen wie lässt sich
- 0:28das besser vereinbaren, Beruf und Freizeit, das Leben und das
- 0:32Arbeiten, das ist eine der vielen Fragen, die ich am
- 0:34heutigen Podcast Gast stelle. Sie hat ihre Agenda vermutlich
- 0:38noch viel voller, als ich sie, das ist.
- 0:41Christine Boldt, CEO von der Ulmer Messe.
- 0:44Vor 4 Jahren hat die 48 jährige Geschäftsführung der Ulmer Messe
- 0:48übernommen mit ihren Rede ich heute über Frauen in
- 0:51Führungspositionen, wie es sich anfühlt, sich als CEO in einer
- 0:55Dach männerbasierten Geschäftsführer Landschaft zu
- 0:57bewegen und auch wie sie persönlich arbeiten und.
- 1:01American Life um Gott, ich bin Lara abgehalten.
- 1:09Vater Grad. Der Podcast, der fragt, warum
- 1:12Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie
- 1:16sind. Häufig deine.
- 1:19Hoi Lara. Wir sitzen im Büro in der neuen
- 1:23St. Gallen kantonalbankhalle.
- 1:25Das ist die neueste Halle auf dem Ulm, die über dem
- 1:28Rosenbergtunnel gebaut worden ist und seit dem März offen ist.
- 1:32Wir haben sie am Wochenende vom 23 März offiziell eröffnet.
- 1:37Es ist eine riesige Halle, die Platz für 12 000 Leute bietet.
- 1:41Unter anderem ist in dieser Halle zum Beispiel dieses Jahr
- 1:43im April veranstaltet worden. In dieser Halle möchtest du
- 1:47nächstes Jahr den Eurovision Song Contest machen.
- 1:51Man darf träumen. Und ob der ESC, ob die Bewerbung
- 1:53zustande kommt oder nicht, das ist noch offen.
- 1:55Da müssen wir natürlich fundiert abklären.
- 1:57Ich glaube aber, es ist wichtig, dass ST.
- 1:59Gallen toschitz das Selbstverständnis auch hat, wir
- 2:01können auch bei etwas grossem dabei sein, Dank des St.
- 2:04Gallen Kanton Armanca haben wir von der Halleninfrastruktur her
- 2:07und Voraussetzungen mitbringen, es ist auch wichtig, dass man
- 2:11diese Haltung hat und auch bei Grossem dabei sind, ob es dann
- 2:13klappt oder nicht, da sehen wir aber ich glaube es geht auch
- 2:16darum einen internen Prozessor, den man in der Region lanciert
- 2:20haben. Ja zur Erklärung, aber du hast
- 2:22nach dem Nemo den ESC gewonnen, hat auf Social Media dazu
- 2:27kommentiert, dass jetzt Zeit ist zum DSC auf Sankt Gallen.
- 2:31Hole Ach so genau. Ja, wir haben schon, wir haben
- 2:33natürlich schon vor ein paar Wochen sind schweizweit Zürich,
- 2:36Bern, Basel und Genf gehandelt worden, St.
- 2:39Gallen ist nie aufgedacht und haben wir schon gefunden, ja, da
- 2:41kann es doch eigentlich nicht sein, St.
- 2:43Gallen muss auf die Landkarte, wir kriegen jetzt in der ersten
- 2:46Liga mit der neuen Krabbelhalle und dann haben wir uns beim SRG
- 2:49gemolden und haben dann schon vor dem Samstag oder vor dem ESC
- 2:55Malmeu einen Post gemacht. Remo Vorer hat schon da
- 2:58gespielt, wäre doch cool wenn Nemo gewinnen und dann machen
- 3:00wir den ESC da mit dem Schmunzeln und ganz ehrlich habe
- 3:03ich jetzt wirklich auch nicht gedacht, dass am Schluss
- 3:06wirklich gewinnt und. Morgen nach dem Sieg bin ich
- 3:09dann von ganz vielen Leuten angegangen und dann habe ich
- 3:13gefunden. Jetzt ist es Zeit für ST.
- 3:14Gallen, für einen selbstbewussten Post im Sinne
- 3:17von Staat tourismuskanton jetzt schauen wir doch, da bringen wir
- 3:20doch vielleicht auch hin los, jetzt gehen wir mal an die
- 3:22Arbeit. Und wie wahrscheinlich ist es,
- 3:24dass es dann wirklich auf St. Gallen kommt?
- 3:26Sind auch andere Städte mit auch grossen Infrastrukturen sind
- 3:29auch interessiert, oder? Ja, also die.
- 3:30Anforderungen sind natürlich höher.
- 3:32Ich muss sagen, es ist jetzt Mitte Mai, wir sind jetzt erste
- 3:35Fragen am klären, man kann nicht sagen, wie grosse Nuancen sind,
- 3:38also Chancen sind grundsätzlich intakt, wir haben Vorabklärungen
- 3:41mit der SRG getroffen. Sonst hätten wir da nicht so
- 3:44gesagt. Aber es kommt jetzt auf ganz
- 3:46viele Sachen noch darauf an, auf die Anforderungen, die kennen
- 3:48wir noch nicht, die kennen auch die SRG noch nicht, aber wir
- 3:51gehen Schritt für Schritt und sagen einfach solange nicht eine
- 3:53Killerkriterium gegen St. Gallen spricht, gehen wir den
- 3:56Weg miteinander und. Was würde für dich das
- 3:59persönlich bedeuten, wenn sie jetzt wirklich in Standbys
- 4:01kommen? Eben so weit wage ich noch nicht
- 4:03einmal zu träumen. Ich glaube, es wäre ein
- 4:05wahnsinnig grosser Anlass für St.
- 4:06Gallen, also für Dolmetscher und für St.
- 4:09Gallen. Wir müssen uns natürlich überall
- 4:10verstehen. In der Veranstaltung im Lied ist
- 4:13die SAG, es braucht eben ganz viel Leute vor Ort, die
- 4:16mitmachen, aber ich glaube, es wäre eine Riesenchance zum
- 4:19zeigen, was Hallen kann, zeigen, was die Ostschweiz kann, zeigen,
- 4:22dass wir in der ersten Liga sind.
- 4:24Es würde für Toschitz und Sankt Gallen bedeuten, dass es
- 4:26Wertschöpfung gibt, die Region Bekanntheit gibt, Reputation und
- 4:29ich glaube, man könnte zeigen, dass wir sehr gute
- 4:31Gastgeberinnen sind, also dass wir sympathisch sind, kompetent
- 4:34sind und und ja, wirklich gut können Gäste der ganzen Welt
- 4:38empfangen können. Das Beispiel vom ESC zeigen ein
- 4:44bisschen, dass du gerne Herausforderungen annimmst.
- 4:48Ist das eine Eigenschaft, die du schon immer gehabt hast?
- 4:52Ich glaube schon. Ich bin sehr gerne gefordert.
- 4:54Ich habe gerne, wenn es schwierig ist, gerne viel ist,
- 4:56wenn viel läuft und wenn es nicht einfach ist.
- 4:58Ich suche den Challenge, ich suche auch Schwierigkeiten oder
- 5:01Probleme, ich finde das mega spannend und ich wache meistens
- 5:04in schwierigen Situationen. Ich würde gerne ein bisschen
- 5:08zurückgehen. Du bist in Toggenburg
- 5:10aufgewachsen, in einem Lebenslauf, wo ich über dich
- 5:12gefunden habe, steht, dass du am Anfang in der Tennishalle
- 5:15Toggenburg, an der Rezeption im Restaurant gearbeitet hast.
- 5:19Ist das dein Einstieg seit die Arbeitswelt?
- 5:21Nein, überhaupt nicht. Ich habe die zweite Vikanti
- 5:25gemacht, ich habe dann 2 Jahre an der Uni St.
- 5:27Gallen studiert und auf der UBS eine Ausbildung gemacht und bin
- 5:30dort ins Marketing und dann weiter.
- 5:33Mein erster Mann ist der Chef der TENNISHALLEN TOGGO und ich
- 5:36habe dort zwischenzeitlich zwischen 2 Chips einfach
- 5:39ausgeholfen und die Lebensläufe vor allem in jungen Jahren ist
- 5:41es so wichtig, dass es keine Luke hat, jeder hat auch viele,
- 5:44die ich schon im Marketing gute Positionen am Wochenende noch
- 5:48geholfen habe, ich möchte gerne viel arbeiten, aber das ist
- 5:50nicht der Einstieg Karriere. Wirst du so als deine
- 5:55wichtigsten Stationen in deiner Karriere beschreiben?
- 6:00Ich glaube, ganz eine wichtige Station war mein erster Einsatz
- 6:03beim Sankt Gallen Tagblatt als Projektleiter im Marketing.
- 6:06Ich habe dort einen hervorragenden Chef, er ist
- 6:09heute noch eine Art Mentor für mich, bei ihm habe ich sehr viel
- 6:11gelernt in Sachen Marketing und fachlich über Medien, über die
- 6:15Ostschweiz habe ich sehr viele Chancen bekommen, ich habe mich
- 6:19auch eingesetzt, es braucht immer den Eigenwillen sich zu
- 6:23entwickeln, jeder Weiterbildungen und dort haben
- 6:27sich viel teurer für mich aufgestockt, da habe ich viel
- 6:29Basis legen können. Auch im Lebenslauf habe ich
- 6:34gefunden, dass du einen Sprachaufenthalt in Chile
- 6:36gemacht hast. Wie ist es dazu gekommen?
- 6:39Ich bin mitte 30. Ich habe mich von meinem ersten
- 6:44Mann getrennt. Habe ein wenig genug, vor allem
- 6:48ich habe meinen jetzigen zweiten Mann kennengelernt.
- 6:50Er hat hier Chile geschafft, er ist Schweizer, aber er ist für
- 6:52die ABB in Chile unterwegs gewesen und ich habe gefunden,
- 6:55so jetzt ist es gleich mal gut, ich habe da meinen Job bei
- 6:58Toggenburg Tourismus, meine Wohnung.
- 7:00Sind das Auto abgängig, so gegen Halbjahr zum Peter?
- 7:03Das ist nachher mein zweiter Mann oder er ist heute am
- 7:05Arbeiten gewesen. Ich habe gefunden, jetzt wo ich
- 7:07mal Reise weg von allem und eine neue Sprache lerne und das hat
- 7:10mir wahnsinnig gut getan die 5 Monate Pause oder 6 Monate Pause
- 7:14die ich dort gemacht habe mal gewählt aus anderen Augen zu
- 7:17sehen schon neue Kultur gesehen, neu zuordnen und ja das ist so
- 7:23wie ein Anlauf die zweite Phase von meiner Karriere ist sehr
- 7:28sehr wichtige Geschichte die ich da gemacht habe.
- 7:30Also hat es dann auch beeinflusst, was danach in der
- 7:33Schweiz gemacht hat oder wie du entwickelt hast.
- 7:36Das ist für mich so eine Pause wie ein Sabbatical.
- 7:38Es war gut von außen, wirklich von weitem Weg, auf die Schweiz
- 7:41zu schauen, auf meine Familie zu schauen, auf mich zu schauen,
- 7:44auch wahnsinnig vieles nachher wieder schätzen gelernt, wenn
- 7:48ich sehe, wie die Leute in Chile leben.
- 7:49Also Chile ist ein super Land, aber schon auch ich habe nachher
- 7:53die Schweiz mit anderen Augen gesehen und und habe, wie können
- 7:56auch durchschnaufen und Distanz zu viel gewinnen und das hat
- 7:59mich ein paar Schritte weitergebracht.
- 8:01Für mich persönlich. Das ist schade, denn du bist
- 8:05anfangs 30 gewesen, als du schon Direktorin von Toggenburg
- 8:08Tourismus wurde, danach Leiterin vom Lasermarkt und Marketing
- 8:13beim St. Gallen Tagblatt und dann auch
- 8:14stellvertretende Leiterin des ST.
- 8:16Gallen Tagblatt und dann 2020 bist du olma CEO, da kann man
- 8:21schon so als Städteaufstieg bezeichnen, oder?
- 8:23Ja, jetzt über alles. Sehe ja also was heisst auch
- 8:28immer Aufstieg. Es geht ja nicht, ich mache ja
- 8:30nicht um, ich mache da nicht welche macht weil sondern mir
- 8:33geht es immer darum, dass ich Freude an den Aufgaben und ich
- 8:36habe Freude an der Entwicklung, ich habe Freude, Entwicklung.
- 8:39Sekt oder Unternehmen, aber auch mir.
- 8:41Also eine Entwicklung von mir und es hat auch Side Steps in
- 8:45meiner Karriere, also eben durchaus mal raus, einmal
- 8:48weggehen, einmal etwas ausprobiert in einer
- 8:49Unternehmensberatung. Als ich danach gemerkt habe, das
- 8:52ist nicht die richtige Rolle für mich, da gibt es auch, und ich
- 8:54glaube, da gehört auch dazu und es hat natürlich innerhalb der
- 8:58Aufgaben auf dem Papier mega lässig auch schwierige Momente
- 9:01zu geben und lustigerweise in schwierigen Momenten, wo ich
- 9:04meistens am meisten daraus gezogen habe und profitiert habe
- 9:07und gewachsen bin. Wieso ist es danach dazu
- 9:12gekommen, dass du Alma CEO bist? Ich habe hier beim ST.
- 9:18Gallen Tag im Joint Venture mit CH Media.
- 9:20Es hat sehr viele interne Veränderungen gegeben.
- 9:23Ich habe für mich bereits bevor ich mich beworben habe, in der
- 9:26Ulmer Messe entschieden, dass ich im Laufe der nächsten Zeit
- 9:29mich umsehen wird, weil es sehr viele Veränderungen gegeben hat
- 9:33und der Job, den ich euch angetreten habe, es so nicht
- 9:36mehr und ich habe gemerkt, ich möchte mich weiterentwickeln und
- 9:39dann habe ich den Job ausgeschrieben und gefunden,
- 9:41Wow, das vereint jetzt einfach das, was ich suche.
- 9:46Oder ich komme aus dem Marketingwelt, aus der
- 9:47Betriebswirtschaft. Ich bin Kommunikation, ist meine
- 9:50Leidenschaft, ich führe gerne, ich bin auch in der Ostschweiz
- 9:54verwurzelt, ich bin politisch interessiert und ich habe mir
- 9:58immer gewünscht, einen grossen transformations Case zu machen,
- 10:01also ich gehe gerne Sachen verändern, Veränderungen
- 10:04anstossen und etwas entwickeln und in der Ausschreibung im
- 10:07Inserat vom neuen Direktor der Direktorin Volvo Meers in St.
- 10:11Gallen ist unter anderem darin gestanden, dass die Ulmen Messe
- 10:15eine Person, eine Person suchen, die die Organisation in eine
- 10:17neue Dimension führt. Aufgrund von Bauprojekten
- 10:20Bauprojekt der neuen Halle und das.
- 10:23Und umfassen die Transformation anstatt.
- 10:25Und ich glaube, das ist dann der Ausschlag, den ich gefunden
- 10:27habe. Wow, ein Unternehmen, welches so
- 10:30traditionell ist, sehr erfolgreich für die Ostschweiz
- 10:33steht, wo man aber modernisieren, entwickeln will
- 10:36und transformieren will, dann ist genau mein Case und ich habe
- 10:40auch gefunden, ich bringe vieles mit, was es jetzt hier braucht
- 10:43durch mega vieles noch in den letzten Jahren und das ist
- 10:46wirklich, wenn ich jetzt auch zurückschaue, das ist ein guter
- 10:48Rollenmatch. Du hast vorhin erwähnt, dass du
- 10:52sehr gerne auch führst. Wie würdest du jetzt deinen
- 10:55Führungsstil beschreiben? Ich führe gern.
- 11:01Ich kann gern vorausführe sind ja ganz viele verschiedene
- 11:04Dimensionen und und man kommt dann so schnell auf eine
- 11:06situative Führungsstil oder oder partnerschaftlich und so weiter
- 11:10führen verschiedene Dimensionen. Also ich sage immer so nach 3
- 11:13Hauptdimensionen sind die Selbstführung und ich glaube,
- 11:16das ist etwas vom allerwichtigsten, was man als
- 11:19CEO oder als Führungsperson sich selber gut führen, sich selber
- 11:22gut schauen kann. Es sagt immer so Zauberst auf
- 11:26meinem Stellenbeschreib steht mir muss es gut gehen, ich habe
- 11:29keine gute Entscheidungen treffen, wenn ich in der Hektik
- 11:31oder im Stress bin oder zu wenig geschlafen habe, das ist sehr
- 11:34anspruchsvoll, sich gut zu schauen, also die Selbstführung,
- 11:37das Management von der Zeit, von seinem Leben ist sehr wichtig,
- 11:40dann ist es natürlich ganz klassisch Mitarbeiterführung,
- 11:43also das heisst Sitzungen leiten, Menschen führen, das ist
- 11:48wirklich relativ situativ, glaube ich, ich führe
- 11:51grundsätzlich auf Augenhöhe Eingänge davon aus, dass mein
- 11:53Sisavi gerne schafft mot. Ist und erwachsen ist und loyal
- 11:57ist und sich auch wert und adressiert, wenn er eine Frage
- 12:01da ist. Das ist eine Kultur, die
- 12:02natürlich entwickeln muss. Und wenn es darum geht, eine
- 12:05dritte Dimension von Führung zu sagen, das ist
- 12:07Unternehmensführung, das ist thematische Führung, also ich
- 12:09glaube, ganz wichtig ist auch, dass man immer wieder mit den
- 12:12Mitarbeitenden zusammen oder den Mitarbeitern hilft zu sagen, wo
- 12:15ist der Fokus, also das beginnt auch bei einer Strategie und
- 12:18dann aber auch bei der Planung von Projekten, was ist jetzt
- 12:21wichtig, weisst du jetzt nicht wichtig und dort immer wieder
- 12:23dran sind, ich glaube, es ist die Frage, kann man nicht ganz
- 12:27einfach. So beantworten, das ist
- 12:29wahrscheinlich wirklich ein vorausgehen.
- 12:31Verantwortung übernehmen, immer schauen, an was arbeiten wir,
- 12:34wie schaffen wir und die Leute befähigen, dass sie sehr fest
- 12:38mitdenken und mitgehen. Du hast ja gesagt, für dich ist
- 12:41nicht um dich gemacht, wieso, dass du diese Stelle angenommen
- 12:44hast oder Raum oder so, sondern weisst du es denn wo es bei dir
- 12:49ausmacht oder weisst du dir wichtig bei all deinen Stationen
- 12:52besitzt die. Aufgabe also ich möchte nicht,
- 12:54damit die Frau sowieso bin und damit.
- 12:58Die irgendwie einen gewissen Status haben.
- 13:01Ich glaub ganz ehrlich, man sagt da manchmal so in der
- 13:03Unterschied zwischen Mann und Frau oder einem von den
- 13:05Unterschied oder ich hab da mal gehört, einer Frau muss mehr
- 13:08bitten als macht. Mir ist ja wichtig, ich mach den
- 13:12Job 12 oder wird eine Stunde im Tag.
- 13:14Das heisst, ich muss den gerne machen.
- 13:16Also mir ist wichtig, dass ich das, was ich mache, meine
- 13:19Aufgabe, meine Ziele, die Mission, die ich habe, da muss
- 13:21ich Freude haben und muss ich wissen, wie am richtigen Ort,
- 13:25ich kann etwas bewegen, ich bin Voraussetzungen für diesen Job,
- 13:27für mich ist immer die Aufgabe im Zentrum und nicht das Amt
- 13:31oder den Status. Du bist die erste Frau, die Ulm
- 13:37ist. Wie schwer ist es für dich als
- 13:41Frau an der Spitze der Olma? Ist er der Einstieg leicht zu
- 13:46gefallen oder gemacht wurde? Da habe ich gar nicht mehr zu
- 13:50schauen, oder ich finde es ja auch lustig, dass man überhaupt
- 13:52darüber redet. Mein Ziel wäre, dass man da mal
- 13:53nicht mehr über das redet, dass es komisch ist, dass eine Frau
- 13:56da macht. Ich mir ist zugetraut worden,
- 14:00dass von kritischer Seite durchaus stimmen hat, die
- 14:02gesagt, die hat den Job nur, weil sie Frau ist.
- 14:05Da bin ich aber da habe ich so oft gehört, dass ich mir langsam
- 14:07Wurst. Das sagen halt.
- 14:10Ich meine ja, da gibt es Leute, wo wo nie da sind und da
- 14:13vielleicht halt so sagen, es ist nicht schwieriger, ich glaube,
- 14:16es gibt vor und Nachteile und ich schaue nicht auf das, also
- 14:19ich bin Menschen bei einer Person, ich packe an, so wie ich
- 14:21es bin, und der Verwaltungsrat hat mich gewählt, weil er das
- 14:24Gefühl hat, ich bringe die richtigen Fähigkeiten mit für
- 14:27das, was ich dieses Unternehmen jetzt braucht, und darum bin ich
- 14:30mit einem guten Gefühl gestartet und auch gut unterstützt.
- 14:35Hat es nie Situationen gegeben, in denen du nicht erfahren hast,
- 14:37oder? Immer wieder, auch jetzt.
- 14:39Da hätte ich aber auch wie ein Mann wäre.
- 14:41Also ich glaube, das ist unabhängig vom Geschlecht, ich
- 14:45denke oft bei den Niederlanden, wenn ihr wisst, wie mein Tag
- 14:47wirklich aussieht, wüsste ich nicht über den Job wollen, aber
- 14:49ich glaube, da muss man sich bewusst sein, wenn man eine
- 14:52Aufgabe hat und einen Job hat, der exponiert ist, dann hat man
- 14:55immer ganz viele Leute, die kommentieren, die es besser
- 14:58wissen, manchmal durchaus konstruktiv und bringen gute
- 15:01Ideen, manchmal kommentieren einfach von der Seite Linien und
- 15:04hätten selber nicht den Mut zum Anstehen, aber das ist normal.
- 15:07Ich glaube, das gehört dazu, das gehört auch zum Leben und.
- 15:10Muss mit dem umgehen, aber man weiß da auch, die hat auch
- 15:13gewusst, wo ich diese Aufgabe angenommen habe, dass es halt
- 15:15eine exponierte Stelle ist, wo wo man verschiedene Sachen
- 15:20ausgesetzt ist. Du kannst gut mit dem Ungarn
- 15:22oder nimmst du auch sehr persönlich, was hier zum Teil
- 15:25für Rückmeldungen kommt. Ich glaube, es ist ganz wichtig,
- 15:28dass ich es nicht persönlich nehme.
- 15:30Es würde jeden Abend gebrüllt, es ist umgekehrt das, wo man es
- 15:33ernst denkt, ich komme aus, sehr viele positive Rückmeldungen,
- 15:36man kommt wahnsinnig viel Rückmeldung, wenn man exponiert
- 15:39ist ich. Kann das gut nicht persönlich
- 15:42nehmen und lerne es immer besser.
- 15:46Ich glaube, man muss es fest einordnen.
- 15:48Einerseits. Woher kommt das Feedback, ist es
- 15:50wohlwollend, ist es konstruktiv, ist es gut gemeint, dass er
- 15:53sagt, weil er oder sie ihm wirklich helfen und verbessern,
- 15:57dann ist es sowieso einfach anzunehmen, auch wenn es
- 15:59kritisch ist oder wenn ein Feedback kommt, wo kritisch ist,
- 16:03woher kommt es, und wenn ich weiß okay ich kann die Person
- 16:05hier und dann weiß ich auch, geht es jetzt um die Ulmer, da
- 16:08geht es um die Person und mir ist auch ganz wichtig oder immer
- 16:11zu sehen, ich bin nicht Frau ulmma und ich bin nicht ulma,
- 16:14ich bin Christine Boldt und ich habe die Rolle und ich habe sie
- 16:16gerne, aber es ist eine Rolle und viel Feedback, das ich
- 16:19bekomme ich über meine Rolle und darum.
- 16:22Nicht auch von meiner Person gut trennen.
- 16:25Gibt es auch Situationen, in denen du dich nicht ernst
- 16:28gefühlt hast? Wenig, immer weniger.
- 16:33Ich hatte lustigerweise heute morgen an einer jungen Kollegin
- 16:35erklärt, Weisst du, das ist als Frau der Vorteil, wenn man etwas
- 16:39älter ist und etwas mehr Falten im Gesicht hat?
- 16:41Man wird schon ernster genommen, aber es gibt immer noch, aber
- 16:44ich habe ab und zu die Erfahrung schon malen die mir die Welt
- 16:47erklären wollten, wo ich denke bei einem Mann, ich habe auch
- 16:51hier einordnen und denke, das ist so.
- 16:55Es gibt hier und dort Situationen, wo es in der Tat
- 16:57man gibt, wo mir die Welt erklären, aber dann kann ich
- 17:00einfach auch nehmen. Und nein, ich fühle mich
- 17:02grundsätzlich immer ernst genommen.
- 17:06Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 17:08präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 17:11Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 17:13Danke für eure Unterstützung. Viel Frauen werden ja ihre
- 17:21Karriere ausbremsen, wenn sie Kinder bekommen.
- 17:23Also durch Teilzeitpension haben sie nicht mehr die gleichen
- 17:26Möglichkeiten wie man oder durch Mutterschaftsfälle vielleicht
- 17:29mit mehreren Kindern mehrmals eine lange Zeit ausfällt, hast
- 17:32du dich auch zwischen Kindern und Beruf entscheiden müssen?
- 17:36Nein, für mich ist von Anfang an immer klar, dass ich kein Kind
- 17:39möchte. Nein, ich habe nie Mami sein
- 17:40wollen, ich habe gerne Kinder, ich habe 3 jüngere Schwestern,
- 17:42die haben alle wunderbare Kinder und ich habe viel Nähe davon und
- 17:45geniesse das sehr, aber ich habe die Mutterrolle nie und es hat
- 17:48nicht mit Karriere zu tun, sondern einfach keine Lust zu
- 17:51Mutter. Und ich glaube auch darum, liebe
- 17:56Mamis, gehen arbeiten, gehen nie unter 60%, bleiben einfach dran.
- 18:00Ein Mutterschaftsurlaub ist keine Sache, da kann man
- 18:03organisieren, Männer gehen auch ins Militär, aber ich glaube, es
- 18:06ist mega wichtig, dass Frauen einfach nicht unter 60% arbeiten
- 18:09und dranbleiben, und dann kann man wunderbar beides unter einen
- 18:13Hut bringen. Also glaubst du, deine Laufbahn
- 18:16wäre auch möglich gewesen, wenn du Kinder hast?
- 18:18Wahrscheinlich schon vielleicht. Ich sage jetzt schon, heute ist
- 18:21es wahrscheinlich noch einfacher.
- 18:22Ich denke, die jetzt Mamis und Papa.
- 18:25Also Mamis arbeiten können wir ja Papis haben, die 80 oder 60%
- 18:29arbeitet, da brauchen wir für beide.
- 18:31Ich glaube, das hat sich in den letzten 1020 Jahren sicher viel
- 18:34getan und es wäre wahrscheinlich schwieriger und sie hat
- 18:38vielleicht nicht den gleichen Weg gemacht.
- 18:42Es ist für mich ein Thema, weil ich kein Kind haben möchte.
- 18:44Aber ich glaube, heute haben wir mehr Möglichkeiten, um wirklich
- 18:47beides unter einen Hut zu bringen und so Männer und
- 18:49Frauen. Also teilt sie bensen und dann
- 18:52auch noch eine Führungsposition. Da geht wir sind bei uns in der
- 18:56Geschäftsleitung 6 Personen, 5 Frauen, 2 junge Mütter.
- 19:00Einen hat es zu 90% Ben, zum einen hat es in der Tat 100%
- 19:02wenn eine Kollegin eine Frau, die gl ist jetzt 70% wenn man
- 19:06will, geht vieles, müssen beide sein, dass ein Unternehmen und
- 19:10die arbeitnehmerinnen und oder der Arbeitnehmer bereit sind,
- 19:12flexibel zu sein und wollen und motiviert sein und dann ist
- 19:17extrem viel möglich. Ein Tipp an gesprochen, aber das
- 19:22nicht. Sollen unter 60% was Rat isst du
- 19:25sonst noch Mamis, die gerne würden im Job bleiben oder
- 19:28vielleicht sogar aufsteigen oder neue Herausforderungen annehmen?
- 19:31Wie kann grundsätzlich mal Augen auf bei der Partnerwahl also
- 19:34klären das schon bevor sie erst mal spanisch sind oder?
- 19:37Also ich kenne ein paar Frauen die immer gefunden haben, Wow,
- 19:39das ist eine super starke Frau schwanger geworden und dann hat
- 19:42sie gesagt, Ach ja weisst du er will gleich zum Zuhause bleiben
- 19:46ich finde nein das geht nicht also ich finde auch
- 19:48gesellschaftlich es geht jedes Jahr.
- 19:52Ziemlich viele Menschen mehr vom Arbeitsmarkt wie in der
- 19:54Arbeitsmarkt reinkommen. Wir brauchen alle jungen Mamis
- 19:56und Papis auf dem Arbeitsmarkt und der jungen Frau sagen, traut
- 20:00euch, wagt euch, sagt was ihr wollt, exponiert euch, scheucht
- 20:04euch nicht von Kritik, scheucht euch nicht vor Fehler stehen
- 20:07einfach wieder auf, wenn ihr nicht einschüchtert, macht
- 20:11Ausbildungen und setzt euch ein. Also ich glaube mit man kommt
- 20:14natürlich schon auch von 99 das klingt jetzt wirklich überlegen,
- 20:18aber man muss schon auch etwas investieren, da heisst man muss
- 20:21zeigen was man kann, man macht ein paar Überstunden, man macht
- 20:24eine Sonderleistung. Ja, schon etwas eher gezahnt und
- 20:28bissen. Da braucht es schon.
- 20:30Man kann sich dann in der Schweiz in Bezug auf Frauen in
- 20:32Führungspositionen noch verbessern.
- 20:36Oder sind wir da schon relativ weit?
- 20:38Nein, ich glaub, es sind ganz, ganz viele Ansätze oder sind
- 20:42durch die Frage oder ich glaube, wir brauchen überall gute
- 20:44Tagesstrukturen für die Schulen. Wir brauchen Flexibilität, dass
- 20:48jemand einen jungen, älteren Teil um 4 Jahre nach Hause gehen
- 20:50kann und den Kinderführer geben sich um 08:00 Uhr wieder den
- 20:53Computer auf. Und was sicher auch hält, so ein
- 20:56bisschen die gesellschaftliche Akzeptanz, oder also man staunt
- 21:00ja doch bei allem, was möglich ist, wie verpönt gewisse Sachen
- 21:04irgendwie noch sind oder dass es, wenn jemand nicht arbeitet,
- 21:07heisst es, du arbeitest nicht, wenn eine Mutter viel arbeitet,
- 21:10heisst es aber bist du für eine Rabenmutter und ich glaube, da
- 21:12müssen wir schon auch etwas tolerant werden und einfach
- 21:14miteinander am gesellschaftlichen Bild
- 21:16arbeiten. Was für Frauen oder Personen
- 21:22inspirieren dich? Minspirieren Personen, die
- 21:27wirklich so sehr gelassen sind, souverän sind im Umgang mit
- 21:32Druck, der gut mit Druck und umgehen, die gut mit Belastungen
- 21:35umgehen, die gut fokussieren können, welche unterscheiden
- 21:39können, was ist jetzt wichtig, was ist nicht wichtig, was sich
- 21:42nicht aufregen kann, wo einfach wirklich ruhig und gelassen
- 21:46bleiben, da gibt es ein Paar in der Wirtschaft zum Namen wäre
- 21:50ich sehr spannend, da ist wirklich kein Keller.
- 21:52Ich finde es bewundernswert, wie sie das aushalten und was sie
- 21:56macht und wie sie doch klar bleibt.
- 21:59Da gäbe es noch ein Paar mehr nehmen.
- 22:00Ich glaube schon wirklich, dass ein Level.
- 22:04Von Persönlichkeit eben, von Fähigkeiten zu fokussieren, wo
- 22:09ich auch erstrebenswert finde, weil da braucht es auch in
- 22:13dieser Position eine Positionen. Für Menschen haben die
- 22:17persönlich geprägt oder dir geholfen, um diese Person zu
- 22:20werden, wo du jetzt bist. Oder gibt es natürlich ganz
- 22:23viele. Also ich sag jetzt fest fest,
- 22:25meine Familie, meine Schwestern. Gibt es Freundinnen?
- 22:30Mein Mann, da gibt es Mentoren, gibt es Coach, es gibt so
- 22:35Freundinnen aus dem Geschäftsleben, es sind ganz
- 22:37viele, die mich begleitet haben oder wo ich auch begleite, das
- 22:41ist ja nicht so, das gebe ich auch gerne zurück, oder es ist
- 22:44immer auch ein Miteinander, das sind ganz viele Menschen, wo wir
- 22:48inspirieren und weiterbringen und am meisten helfen mir
- 22:51eigentlich Leute, die sehr ehrlich sind, wo sie eben gut
- 22:54meinen und mir auch sagen, mal etwas nicht so gut ist oder mir
- 22:58helfen, mich zu hinterfragen. Deine Schwester Katrin Boldt ist
- 23:03ja reformierte Pfarrerin, die erste weibliche Pfarrerin von
- 23:07der St. Gallen Laurenzerkirche
- 23:08diskutierst du mit deiner Schwester manchmal auch über
- 23:11Kirche und glauben. Nicht sehr oft.
- 23:14Lustigerweise letzte Woche ab und zu.
- 23:17Na ja, also wir haben weniger. Ich sage jetzt glaube ich etwas
- 23:21weniger auch mal, man diskutiert fest über die Institution
- 23:25Kirche, die Organisation Kirche, welche Chancen sind oder was
- 23:29könnte in der Organisation, wie man sich aufstellen könnte, da
- 23:33kann ich ihr einen Nachlass von meinen Erfahrungen aus der
- 23:35Wirtschaft erzählen, ja, da reden wir schon und helfen
- 23:39einander auch, aber wir haben auch ganz viele andere Themen,
- 23:43wenn wir uns sehen, zu besprechen.
- 23:46Wir haben sehr engen Kontakt. 4 Schwestern, ja.
- 23:50Guten Kontakt, Wir haben alle unterschiedliche Wege der Berufe
- 23:53her, aber wir haben eine feste gemeinsame Basis in Werte und
- 23:57Humor und sehr vor allem unsere Mutter hat von Anfang an immer
- 24:01sehr gepflegt, dass wir gesagt hat, wir schauen gut, sondern
- 24:04wirklich näher zusammen, das ist ein unglaubliches Geschenk, also
- 24:08können 3 Schwestern haben, die einfach auch da sind und somit
- 24:11klein aufwachsen oder leben können, das ist eine mega schöne
- 24:15Höhle. Mhm, also Familie, ist ein
- 24:17wichtiger, wichtiger Teil, ja. Sehr, sehr ist wirklich ein
- 24:20Base, also eben meine 3 Schwestern haben ein Kind und
- 24:23wir sind wirklich klein. Wir sind nicht oft gar alle
- 24:26zusammen, da ist dann ein bisschen zu viel, aber.
- 24:29Halt die Zugehörigkeit, dass man weiß, man ist bedingungslos
- 24:33füreinander da, das ist, das gibt einem schon einen grossen
- 24:36Boden. Wieviel Zeit bleibt für das
- 24:40Privatleben oder wie schaffst du es, um eine gute Mischung zu
- 24:43bringen? Ich trenne eigentlich gar nicht
- 24:45zwischen privat und Geschäft. Es trennen natürlich schon, aber
- 24:48es ist für mich nicht. Ich finde zum Beispiel das Work
- 24:50Life balance Wort völlig blöd, weil für mich ist auch work
- 24:53life, ich arbeite gerne, ich habe diese Aufgabe mega gerne
- 24:56und es ist ja nicht so, wenn ich daheim am Abend nach dem Nacht
- 24:59nochmals arbeite, dass ich dachte, Oh Mann, bin ich jetzt
- 25:01ein Arm, ich würde gerne lieber Fernseher schauen, ich arbeite
- 25:03mega gern und das ist für mich auch leben, also die Projekte,
- 25:07die Wirkungen die ich doch habe für mein Leben.
- 25:11Und natürlich gibt es nebenan auch leben.
- 25:13Wo ist Abölen wandern, Skifahren, Posten gehen, Essen
- 25:17gehen. Aber ich trenne auch nicht und
- 25:20es hat genug Platz für meine Freundinnen, für meine Familie,
- 25:23für meinen Mann. Gut, mein Mann würde sich etwas
- 25:25anderes sagen. Ja, ich lebe diesen Job, also
- 25:30ich lebe, ich lebe leben. Ich unterscheide auch nicht, der
- 25:33Tag hat 24 Stunden und ich bin. Also nimmst du nicht bewusst
- 25:37Zeit für Freizeit. Ja, sind nie mehr sie zum
- 25:40Wandern oder Gottschock oder ist das Fitnesscode, aber.
- 25:44Und, und es geht oft, dass ich am Samstag aufstehe und dann
- 25:46lese ich zeitig und dann schaff ich 2 Stunden und dann gehe ich
- 25:49wandern und dann schaff ich noch eine Stunde.
- 25:51Das ist für mich nicht der Kai, ja nicht auseinander, wenn ich
- 25:53da mische. Also es ist für mich einfach
- 25:55leben und nicht arbeiten und leben.
- 26:00Was wünschst du dir für die Zukunft?
- 26:02Da gibt es etwas, was du unbedingt noch willst oder
- 26:06erleben. Möchte also ganz, ganz banal
- 26:08gesagt für mich und Familie und mein Mann wünsche ich mir
- 26:10natürlich Gesundheit, dass es uns allen mehr oder weniger gut
- 26:14geht, dass man nur Alltagsprobleme bewältigt und
- 26:17nicht grosse Schicksale haben wie andere, die ich kenne.
- 26:21Und generell wünsche ich mir vielleicht für die Welt, es ist
- 26:23ein bisschen hochgriffen oder wir haben wirklich sehr viele
- 26:25Konflikte, es ist sehr viel Unruhe, sehr viel Bewegung drin,
- 26:29auch Angst. Ich merke auch bei uns die
- 26:31Gesellschaft, viele sind irgendeine übersättigt,
- 26:33überfordert, unsicher, doch müde.
- 26:36Vielleicht brauchen wir einen Schritt weiter zurück, mehr
- 26:38Einfachheit, Klarheit oder auch Dankbarkeit, also ich denke
- 26:42manchmal, dass wir dürfen oder sich in dieser Zeit in diesem
- 26:45Land leben, ich meine, das ist einfach auch wirklich ein
- 26:49Geschenk, also uns kann ja eigentlich nichts passieren,
- 26:52oder eben dann haben wir halt im Unternehmen mal ein bisschen
- 26:54Geld, fragen, ja, nur dann suchen wir da.
- 26:57Also ich glaube, wir haben so. Weil ich so gute Ausgangslage
- 27:01und so viel Gutes machen könnte. Dann wünsche ich mir schon, dass
- 27:03wir, dass die Menschheit vielleicht auch bei uns hier im
- 27:05Moment wieder ein bisschen mehr Boden hat, Orientierung redet,
- 27:09Klarheit hat, auch wenn man einen Schritt zurück müsste oder
- 27:11so, dass man sich auf das Wesentliche besinnen und
- 27:14wirklich einfach auch eine gewisse Dankbarkeit sich breit
- 27:18macht und vielleicht auch mehr Menschen bei sich sind und
- 27:22glücklich sind. Ich habe am Anfang vom Gespräch
- 27:25erzählt, was für mich Erfolg bedeutet, dass ich als
- 27:28Journalistin Menschen mit meiner Arbeit berühren möchte.
- 27:31Darum jetzt noch abschliessend die Frage an dich, Christine,
- 27:33Was bedeutet Erfolg für dich? Erfolg heisst natürlich schon,
- 27:38im übertragenen sind Ziele erreichen.
- 27:40Mir geht es aber nicht darum, eine Goldmedaille oder Applaus
- 27:42zu bekommen, sondern um wirklich.
- 27:46Zum Beispiel eine gute Alma machen.
- 27:48Für mich ist ein Erfolg bei mir eine Ulma durchgeführt und ganz
- 27:50viele Leute sind glücklich und gehen mit einem Strahlen aus aus
- 27:54dem Gelände oder die Mitarbeiter.
- 27:55Jetzt haben wir einen super Anlass wo wir die Hallen
- 27:58eröffnet haben, St. Gallen Kantonalbank Halle haben
- 28:01wir mit der Opening Daisy eröffnet 2 Tage 25 000 Leute
- 28:06alle glücklich, alle freudig und am Schluss 200 glückliche
- 28:09Mitarbeitende die sagen Wow das ist jetzt mega dabei ich glaube
- 28:13das ist ein Erfolg wenn man wenn man Menschen begeistern kann zum
- 28:17Strahlen bringen und sagen Hey da haben wir es einfach gut
- 28:19gemacht miteinander. In der Folge ist etwas, an dem
- 28:23ich wichtig finde, zum Teil, weil gar nichts auf der Welt
- 28:25ist. Der Erfolg von jemandem.
- 28:27Es braucht immer ganz viel Fahrleistung, ganz viele Teams
- 28:29und es ist eigentlich am schönsten.
- 28:31Einen Erfolg alleine ist auch mega langweilig oder?
- 28:33Wäre ja langweilig, ist auch etwas Schönes, wenn man ein
- 28:36Erfolg ist immer eine Teamleistung und den nachher
- 28:38feiern ist auch etwas Schönes. Danke vielmals, liebe Christine,
- 28:42für das inspirierende Gespräch. Ich wünsche dir weiterhin viel
- 28:45Erfolg und viel Freude in dem, was du machst.
- 28:47Danke, das wünsche ich dir auch. Danke. 9.
- 28:50Liebe Leute, dass ihr bis zum Schluss zugelassen habt, falls
- 28:53euch diese Folge gefallen hat, könnt ihr unseren Podcast
- 28:55abonnieren. Auch zu dieser Podcast Folge
- 28:57gibt es eine Themenwoche auf Instagram mit Bilder und Videos
- 29:01dort könnt ihr auch ein Feedback zur Folge oder allgemein zu
- 29:04unserem Podcast geben vielleicht haben wir auch einen Themeninput
- 29:07auch für die sind wir offen alles gute und bis zum nächsten
- 29:10Mal. Vater Graz.