Latest / ntv Wirtschaft / Volkswagen vor dem Kahlschlag? - 100.000 Jobs auf der Kippe, vier Werke in Gefahr
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- Volkswagen plant den größten Stellenabbau seiner Geschichte. Bis zu 100.000 Jobs könnten wegfallen. Vier Werke vor der Schließung. OHB feiert heute seinen Börsen-Comeback. Ist der Bremer Raumfahrtkonzern Europas Antwort auf SpaceX? Die KI treibt die Preise. Apple, Microsoft und Sony erhöhen. Und der Grund sind diesmal nicht die Energiekosten. Hallo und herzlich willkommen. In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat. Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören. Ein Freitag mit einer Schlagzeile, die hunderttausende Menschen direkt betrifft. Bei Volkswagen bahnt sich eine Zäsur an, wie es sie in der Geschichte des Konzerns noch nicht gegeben hat. Mehrere Medien berichten, dass es weltweit um 100.000 Stellen gehen soll. Zum Vergleich. VW beschäftigt weltweit rund 657.000 Menschen. Und es geht um mehr als Jobs. Laut Manager Magazin könnten mittelfristig vier Werke ganz schließen. Hannover, Zwickau und Emden in Deutschland sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. VW-Chef Oliver Blume habe seine Pläne dem Vorstand bereits vorgestellt, heißt es. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten. Aufsichtsratskreise haben bestätigt, dass es Überlegungen für einen groß angelegten Jobabbau gibt. Dagegen stellt sich die Gewerkschaft. IG Metall und Konzernbetriebsrat kündigten an, solche Pläne mit aller Macht zu verhindern. Und sie greifen Blume direkt an. Statt blindem Aktionismus solle er lieber wettbewerbsfähige Produkte entwickeln und damit sichere Beschäftigung sichern. Einer, der schon seit Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt hat, ist Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer, Direktor vom K-Institut. Mit ihm hat Jessica Westen gesprochen. Wie sicher ist es denn aus Ihrer Sicht, dass es jetzt tatsächlich so kommt und was bedeutet das dann für die Beschäftigten in Deutschland? Es ist jetzt natürlich eine Hilfsmeldung, was jetzt passiert ist und was eigentlich überhaupt nicht verständlich ist, dass scheinbar das VW-Management in der Salami-Technik sich nach vorne bewegt. Also vor sechs Monaten oder acht Monaten hieß es 50.000. Okay, das ist okay. Jetzt sind es plötzlich 100.000 geworden. Wer weiß, dass morgen früh der Fall ist. Es sieht so aus, als wäre Chaos in Wolfsburg. Kein klarer Plan auf dem Tisch, sondern ein Fortbewegen von jetzt auf nachher. Also mit Salamitechnik und das kann wirklich nicht die Zukunft von so einem großen Konzern sein. Wo sehen Sie denn die Hauptgründe für diesen Schritt? Die Hauptgründe sind natürlich, dass die Nachfrage schlecht ist. Die Hauptgründe sind natürlich, dass Audi jetzt. Seine Produktionsziele langfristig und seine Vertriebsziele langfristig reduziert hat. Das hat lange gedauert, hätte man vielleicht früher machen können. Man hat große Probleme bei Porsche und bei VW. Läuft in China ein Projekt, was nach meiner Einschätzung gut ist. Aber in Deutschland bewegt man sich langsam voran. Man kann das, man hat ja Skoda. Wir wissen, dass in Deutschland der Standort katastrophal schlecht ist. Aber jetzt, alle halbes Jahr, mit einer Hierungsbotschaft zu kommen und wieder Werke schließen zu wollen, das ist wirklich ein Zeichen dafür, dass das Management planlos unterwegs ist. AfD-Chefin Weidel sagt ja jetzt, als dass die Politik von Kanzler Merz daran schuld sei. Wie bewerten Sie denn diese Aussage? Ja, das ist Politikgelaber, was man das so nennen kann, wenn man es will. Also wer ist schuld? Weil die CDU und die SPD hatten ja vorher dann auch schon die Möglichkeit, in der Regierung und Scholz ein bisschen gegenzusteuern. Deutschland ist eine Katastrophe. Wir deindustrialisieren. Und da sind Schuldzuweisungen an Merz oder an andere wenig hilfreich. Aber Herr Dunhoeffer, wie viel hat VW denn eigentlich selbst verschuldet? Also Stichwort E-Mobilität. Wie viel wurde da denn nicht vielleicht auch verschlafen? Man ist zu früh aufgewacht. Man hat nicht geschlafen. Man hatte das Werk Zwicker umgestellt auf Elektrofahrzeuge sehr rechtzeitig. Die Politik hat dann die Rolle rückwärts gemacht und die Elektromobilität gebremst, ausgebremst. Die Förderungen sind ausgebremst worden. Das hat bei allen wehgetan. Alle sind aus der Strategie Elektrikoli, auch Mercedes, ausgestiegen wieder. Das muss man wieder einschätzen. Aber bei VW ist es durchaus auch so, dass man Fragen stellen kann an das, was in den letzten Jahren so passiert ist. Zum Beispiel die Konzernsoftware-Struktur für die Fahrzeuge. Die legt man jetzt auf ein Start-up, was man für Milliarden gekauft hat in Amerika. Das ist nach meiner Einschätzung eher sehr, sehr risikoreich, nachdem man mit Carrier grandios gescheitert ist. Das war der Plan von Dies Carriers aufzubauen. Aber man hätte schon länger darüber nachdenken können, zum Beispiel was Zelandes macht. Dass man mit Chao Pong, mit denen arbeitet man ja eng zusammen, da hat man ja eine Beteiligung an diesem China-Autobauer, dass man versucht, in Europa in Werken Fahrzeuge gemeinsam zu bauen. Zwickau wäre dazu prädestiniert, denn Zwickau ist das Elektroautowerk ausgelegt. Diese Geschichte mit den Komponenten. Seit Jahren erzählt man, wenn wir einen Börsengang machen. Passiert ist eigentlich bisher wenig. Und dann die großen Probleme bei Porsche. Ja, Sie sprechen da ganz viele strukturelle Probleme an. Entschuldigen Sie, weil ich würde gerne eine Frage noch stellen. und es läuft ein bisschen die Zeit davon. VW stand ja früher auch mal wortwörtlich dafür, Volkswagen zu produzieren. Also bezahlbare Autos, die sich wirklich das Volk auch leisten kann. Da wäre ja ein bezahlbares E-Auto eigentlich auch naheliegend gewesen, oder nicht? Und wie weit hat sich VW da eigentlich auch von der Realität, von den Bedürfnissen der Menschen entfernt? Also die Elektroautos von VW und VW-Konzern auch von Scotta, die laufen gut. Die Chinesen sind preisgünstiger. Wir haben jetzt Prämien gemacht, die den Chinesen helfen. Das ist nicht gut. Aber wie gesagt, VW jetzt einen schwarzen Peter zu geben mit dem Elektroauto wäre nach meiner Einschätzung wirklich sehr, sehr unfair. Soweit Autoexperte Dudenhoeffer zu den möglichen drastischen Sparmaßnahmen bei VW. Ein anderes Bild dagegen bei Tesla. Während bei VW und Mercedes der Rotstift regiert, stellt Tesla in Grünheide ein. Ab Oktober will der US-Elektroautobauer die Produktion auf 7500 Fahrzeuge pro Woche hochfahren. Ein weiteres Plus von einem Fünftel. Während bei VW also Stellen gestrichen werden, schaut ein anderes deutsches Unternehmen heute mit viel Optimismus an die Börse. Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB kehrt heute an den Kapitalmarkt zurück Fast 900 Millionen Euro werden platziert, 510 Millionen davon fließen direkt ins Unternehmen, OHB sieht sich damit als MDAX-Kandidat Das Geld soll in Kapazitäten, Trägerraketen und Übernahmen fließen. Mitten in einem weltweiten Raumfahrtboom. Darüber hat Corinna Wohlfeil mit Marco Fuchs gesprochen, dem Vorstandsvorsitzenden von OHB. Weltraum, Herr Fuchs, ist längst kein wissenschaftliches Abenteuer mehr, sondern es ist ein knallhartes Business geworden und auch in gewisser Weise Geopolitik geworden. Erleben Sie momentan gerade den größten Boom Ihrer Geschichte? Das kann man schon so sagen. Also die Wahrnehmung hat sich natürlich geändert über die Geopolitik, über die Konflikte, über die auch militärische Bedeutung von Weltraum. Aber es ist immer noch ein Abenteuer und es ist immer auch noch diese Faszination, die es immer schon hatte. Auf jeden Fall. Und da wäre natürlich wünschenswert, dass Deutschland, also Europa, da noch sichtbarer wird bei dem Thema. Jetzt hat ja Deutschland, sobald Europa, vor, viel zu investieren, Milliarden zu investieren. Riesensummen, die man da hört. Wie viel kommt da bei Ihnen direkt an? Das weiß man natürlich noch nicht so genau, aber es ist so, dass auf allen Ebenen investiert wird. Aber natürlich ist eine große, große Dynamik entstanden, als im vergangenen Herbst die Bundeswehr Boris Pistorius angekündigt hat, dass Deutschland 35 Milliarden über fünf Jahre in der militärischen Raumfahrt investieren wird. Dann hat die Europäische Raumfahrtorganisation ESA danach auch massiv ihr Programm aufgestoppt und Deutschland ist auch dort der größte Investor geworden. Und jetzt macht die EU ein neues Programm mit deutlich erhöhten, vervielfachten Raumfahrtbudgets. Das heißt, die Nachfrage ist riesengroß und wir wollen da natürlich mittendrin sein. Und glauben Sie, dass das auch nachhaltig ist? Also Geld ist da? Ja, ich glaube, das Geld ist da und es werden ja Infrastrukturen angeschafft. Und wenn Sie dann sozusagen eine Konstellation haben oder einen Datendienst haben, dann wird das auch weitergehen. Das ist wie mit dem Wetterdienst. Da gibt es Satelliten und wenn die dann alt werden, werden sie halt ersetzt, weil man halt sozusagen den Service nicht wieder wegnehmen will. Was ist für Sie aktuell die größte Herausforderung? Auch es ist im Moment so, dass es diese Umsetzung gibt. Also es gibt eine ganze Reihe von Plänen und wir müssen jetzt eben an der Umsetzung arbeiten. Das heißt, wir müssen es jetzt schaffen, auch Verträge zu verhandeln. Wir müssen es jetzt auch schaffen, dann auch die Facilities bereitzuhalten. Und wir müssen natürlich jedes Unternehmen im Wachstum auch sehen, dass wir die guten Leute an dem richtigen Ort haben. Jetzt haben wir ja gerade an der Börse groß über SpaceX berichtet. SpaceX setzt natürlich Elon Musk, setzt Maßstäbe in Tempo und auch in Kosten. Kann Europa, können Sie da mithalten oder ist das eher manchmal auch abschreckend und enttäuschend für Sie? Nein, ich glaube schon, dass Europa mit Amerika mithalten kann. In den allermeisten Bereichen bei den Satelliten ist das ja auch so. SpaceX hat natürlich einen riesigen Vorsprung bei den Raketen. SpaceX hat die Wiederverwendbarkeit der ersten großen Stufen erfunden und praktiziert die jetzt sehr erfolgreich. Damit dominieren sie den Raketenmarkt in einer ganz, ganz, ganz fundamentalen Art und Weise. Und sie haben mit Starlink ein System aufgebaut, was mit vielen tausenden Satelliten einen sehr robusten Dienst macht. Vorher sind solche Konstellationen auch versucht worden, aber meistens pleite gegangen. Das heißt, diese beiden Dinge sind fundamental, was SpaceX erreicht hat und sind ja auch die Grundlage von allen Plänen, die dort jetzt herrschen. Aber sie sind nicht im Wettbewerb mit Satellitenherstellern. SpaceX baut keine Satelliten, um sie dann hier in Europa zu verkaufen. Das ist da gar nicht vorgesehen. Wenn Sie fünf Jahre vorausschauen, wird Europa dann souverän im All unterwegs sein? Das glaube ich schon. Ich glaube schon, dass diese Entscheidung getroffen ist. Europa hat die industriellen Fähigkeiten. Nicht nur ORB, es gibt viele Raumfahrtfirmen. Es gibt alle möglichen Player in der Raumfahrt, etablierte, neue. Es kommen Firmen aus anderen Bereichen in die Raumfahrt. Die Raumfahrt boomt. Und deshalb haben Raumfahrtunternehmen jetzt wirklich alle Möglichkeiten, dass das so ist, wie Sie sagen. Und Sie streben zurück an die Börse. Vielleicht hilft dieser Boom dann auch, den börsennotierten Unternehmen etwas mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, als es vielleicht früher der Fall war. Viel Erfolg. Dankeschön. Auf jeden Fall bei Ihrem Geschäft und danke, dass Sie da waren. Und weil wir gerade bei Technologie sind. Wieder einmal sorgt KI für steigende Preise. Dieses Mal aber nicht wegen der Energiekosten. Der Boom bei künstlicher Intelligenz hat einen weiteren Nebeneffekt, den viele Verbraucher gerade zu spüren bekommen. Die Nachfrage nach Speicherchips ist riesig, das Angebot kommt nicht hinterher und die Preise explodieren. Das hatten gestern schon die Zahlen von Micron Technology gezeigt. Gerade Konsumgüter aus dem Technologiebereich werden deutlich teurer. Ein Überblick von NTV-Börsenreporterin Corinna Wohlfall. An der Börse gibt es ein neues Schreckgespenst und das nennt sich KI-Inflation. Durch den Boom in Sachen künstlicher Intelligenz ist die Nachfrage nach Speicherchips riesengroß. Das Angebot kommt gar nicht hinterher und demzufolge steigen die Preise. Bislang schon um das Zweieinhalbfache, sagt Microsoft. Und erwartet bis zum kommenden Jahr nochmal eine Verdopplung auf diesem Niveau. Irgendjemand muss die Kosten für diese teure KI-Party bezahlen und das scheinen momentan die Verbraucher zu sein, denn es gibt erste Preiserhöhungen. Apple hat angekündigt, die Preise für Notebooks und für iPads zu erhöhen und das das erste Mal in der Geschichte, ohne dabei ein Nachfolgermodell zu präsentieren. Aber Apple ist dann nicht das einzige Unternehmen. Auch andere, Microsoft zum Beispiel, erhöhen die Preise für die Xbox und zwar ab August. Nintendo will die Preise für die Switch erhöhen und zwar zum 1.9. Und Sony hat bereits zum April die Preise für die PS5 angehoben. Also auch die Community der Gamer trifft es jetzt hier mit Preiserhöhungen. Das ist also die nächste Welle. Nach dem Energiepreisschock folgt jetzt die Speicherkrise. Wer die Digitalisierung mitgestalten will, muss sie erst mal verstehen. Und genau darum geht es heute, beim bundesweiten Digitaltag. Eine aktuelle Bitkom-Studie liefert den passenden Befund. Die Menschen in Deutschland geben sich selbst für ihre Digitalkompetenzen die Schulnote 2,6, also befriedigend. Besonders groß ist der Rückstand bei Älteren. Während die 16- bis 29-Jährigen sich eine 2,1 geben, kommen die über 75-Jährigen nur auf eine 3,6. Eine Bevölkerungsgruppe droht also abgehängt zu werden. Was der Digitaltag bewirten kann, erklärt Linda Machwitz in einem Interview mit Etienne Bell. Sie ist Geschäftsführerin der Initiative Digital für Alle. Vielleicht mal zu Beginn, wie digital ist Deutschland und was muss besser werden aus Ihrer Sicht? Erst mal vielleicht mit einer positiven Nachricht. Der Großteil der Menschen in Deutschland, über 80 Prozent, bewerten die Digitalisierung erst mal als Chance. Das ist sehr, sehr gut. 60 Prozent sagen aber auch, wir sind digital gespalten. Das heißt, nicht jeder kann gleichwertig teilhaben an der Digitalisierung. Und wenn wir da bedenken, wie digital unser Leben heute schon ist, wenn wir zum Beispiel nur an Zugticket denken, was man heute digital zieht, dann ist das natürlich sehr, sehr erschreckend. Und wir haben es vorhin auch gesehen, die Digitalkompetenz, die eigene Einschätzung, das liegt bei einer 3. Das ist nicht versetzungsgefährdend, aber da ist durchaus noch Luft nach oben. Und von daher freuen wir uns, dass wir heute mit dem Digitaltag da auch ein wichtiges Zeichen setzen können. Ein Zeichen setzen, okay. Aber wie schafft man es konkret, zum Beispiel eine 80-Jährige digital zu machen? Was muss da passieren? Wichtig ist, dass wir nicht einen One-Fits-All-Ansatz an der Stelle haben, sondern dass wir wirklich die Menschen in ihrer Lebensrealität abholen. Und ein Beispiel der 80-Jährigen, da ist es wichtig, dass wir zum Beispiel ins Seniorenheim gehen oder dass wir ein Angebot schaffen auf Augenhöhe. Das heißt, dass vielleicht jemand anderes, der auch etwas älter ist. Was erklären kann, dass man da einen Peer-to-Peer-Ansatz hat. Das sind Maßnahmen, die gut funktionieren. Wir sehen das oft, wenn wir Workshops für ältere Menschen geben, wenn man auch ein bisschen Kaffeekuchen dabei hat, eine schöne Atmosphäre schafft, in der man Fragen stellen kann. Das sind Maßnahmen, die sehr gut funktionieren. Wichtig ist, wie gesagt, das Stichwort, die Menschen dort abzuholen, wo sie sind. Das heißt auch mit den Bedarfen, die sie haben. Das heißt zum Beispiel einen Online-Arzttermin zu machen. Das ist dann ein Thema, das interessiert die 80-Jährige wahrscheinlich eher, als vielleicht noch ein Online-Konto anzumelden. Wir haben den Digitalminister gerade schon kurz gehört. Macht die Bundesregierung das Richtige und ist vor allem genug Geld da? Die Bundesregierung hat das Thema auf jeden Fall erkannt. Wir sehen auch, Digitalminister eröffnet auch heute den Digitaltag, hat da, betont da hoffentlich dann auch nochmal, wie wichtig digitale Teilhabe an der Stelle ist. Trotzdem sehen wir, es ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Das heißt, Gesellschaft muss was machen, Wirtschaft muss was tun, aber eben auch die Politik. Und da geht es dann eben um die Rahmenbedingungen als Stichwort digitale Barrierefreiheit zu stärken, aber auch analoge Angebote noch ein bisschen bestehen zu lassen. Die Menschen helfen, den Weg in die digitale Welt zu finden. Ich denke, Geld ist genug da. Es muss nur richtig eingesetzt werden. Frau Machwitz, dann geben Sie uns doch am Ende vielleicht mal einen Ausblick. Wie digital sind wir, sagen wir, in zehn Jahren bei uns in Deutschland? Wo stehen wir da? Ich hoffe, dass wir dann deutlich digitaler sind. Ich hoffe, dass wir gerade auch jetzt mit dem neuen oder seit einem Jahr aktiven BMDS da viel erreicht haben, gerade was die Verwaltung angeht. Ich hoffe, dass wir in zehn Jahren zum Beispiel keine Amtsgänge mehr machen müssen, dass die digital sind und dass jede Altersgruppe in der Lage ist, digital ihr Leben einfacher zu machen. Denn am Ende soll Digitalisierung unser Leben vereinfachen. Das heißt, jede und jeder soll in die Lage versetzt sein, die Dinge, die er für wichtig hält, sei das einen Einkauf, einen Arztgang, einen Amtsgang, die digital zu machen. Und ich hoffe, dass wir in zehn Jahren einen ordentlichen Schritt machen und dass dann nicht mehr 60 Prozent, sondern im besten Fall haben wir die Zahl halbiert, dass vielleicht noch 30 Prozent sagen, dass wir digital gespalten sind. Da wollen wir hin. Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment. Wir hören und lesen uns wieder bei NTV. In der App, im TV oder hier im Podcast.