Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Drohnen gegen Halloween-Randale, und Alkoholverbot am Bahnhof Altona
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 29. Oktober. S-Bahn Hamburg führt Linie S7 ein. Blockprozess kurzfristig abgesagt. Polizei setzt zu Halloween Drohnen ein. Alkoholkonsum im Bahnhof Altona verboten. Magische Nacht auf St. Pauli. In den Tarifverhandlungen über Zulagen in der Hamburger Verwaltung gibt es eine Einigung. Stadt und die Gewerkschaften Verdi und DBB einigten sich nach Angaben der Finanzbehörde über eine Zulage in den bürgernahen Diensten und die Zahlung eines Mobilitätszuschusses zum Deutschland-Ticket für alle städtischen Beschäftigten. Die Einigung solle auch auf die Beamten übertragen werden. Mitarbeiter der Hamburger Verwaltung, die im unmittelbaren Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern arbeiten, sollen ab Februar 2026 eine Zulage von 100 Euro im Monat erhalten, die sich zum Mai 2027 auf 115 Euro erhöht. Als bürgernahe Dienste gelten etwa Arbeitsplätze im Bürgerservice in den Bezirksämtern, im Hamburg-Service vor Ort, in den Jobcentern oder in den Schulsekretariaten. Angestellte im Polizeidienst, die im Dienst die generelle Befugnis zum Führen von Waffen haben, erhalten zusätzlich eine monatliche Zulage in Höhe von 30 Euro, die zum Mai 2027 auf 40 Euro erhöht wird. Auch für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst ist eine Zulage vorgesehen. Alle städtischen Beschäftigten sollen ab April 2026 einen steuer- und abgabenfreien Mobilitätszuschuss zum Deutschlandticket als Jobticket in Höhe von 15,75 Euro monatlich erhalten. Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, betonte, die Zulage sei ein Zeichen der Wertschätzung. Sie werde bei der künftigen Personalgewinnung für die bürgernahen Dienste helfen. Der Zuschuss zum Jobticket sei ein echter Beitrag der Stadt für die Mobilitätswende. Die S-Bahn Hamburg führt zum 14. Dezember die Linienbezeichnung S7 ein. Es handelt sich nicht um eine neue Linie, wie das staatliche Verkehrsunternehmen mitteilte. Als S7 fahren Züge, die ab Aumühle und Bergedorf durch den sogenannten City Tunnel, der südlich der sogenannten Verbindungsbahn verläuft, nach Altona unterwegs sind. Die Züge halten dabei etwa an den Stationen Jungfernstieg, Stadthausbrücke, Landungsbrücken, Reeperbahn und Königstraße. Auf der Fahrt nach Osten halten die Züge unter anderem an den Stationen Holstenstraße, Sternschanze und Dammtor. Die neue Linienbezeichnung S7 soll den Fahrgästen eine bessere Orientierung als zuvor bieten, wie die Bahntochter mitteilte. Denn zwischen Aumühle und Bergedorf sowie Altona fährt weiter ebenfalls die S2, die als Taktverstärker dienen soll. Züge der S2 halten etwa an den Stationen Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße und Diebsteig. Eine Sprecherin der S-Bahn sagte, die neue Bezeichnung solle voraussichtlich nur zeitweise genutzt werden. Hintergrund sind Bauarbeiten in Altona. Das Gleis von der Holstenstraße nach Altona ist seit Sommer wegen der Bauarbeiten gesperrt, weshalb es zu Fahrplanänderungen kommt. Wie lange die Arbeiten dauern werden, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen. Im Prozess um die Entführung ihrer Kinder hat sich die Unternehmerin Christina Block zu Einträgen in ihrem vom Gericht beschlagnahmten Tagebuch geäußert. Dabei schilderte sie, wie ihr zugetragene Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann sie in Panik versetzt hätten. Wie später bekannt geworden war, hatte sie selbst das verdächtige Material gegen ihren Ex-Mann an die Polizei gegeben. Block erklärte weiter, sie sei in großer Sorge um ihre Kinder gewesen. Das Hamburger Jugendamt habe eine Kindeswohlgefährdung gesehen. Ich war und bin auch heute noch überzeugt davon, dass meine Kinder dort, wo sie sind, in Gefahr sind, sagte die Angeklagte. Sie mache keinen Hehl daraus, dass es ihr wichtig gewesen sei, die Kinder nach Hause zu bringen. Von Anwälten sei ihr immer wieder versichert worden, wenn sie die Kinder treffe, habe sie auch das Recht, sie mitzunehmen. Christina Block, 52, steht gemeinsam mit sechs weiteren Beschuldigten vor Gericht. Sie ist angeklagt, während eines Sorgerechtsstreits den Auftrag erteilt zu haben, zwei ihrer vier Kinder in der Silvesternacht 2023-24 aus der Obhut ihres Ex-Manns in Dänemark zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhouse-Kette Blockhaus bestreitet das. Der seit Juli laufende Prozess um die Entführung der Blockkinder wurde erstmals wegen Erkrankung eines Prozessbeteiligten unterbrochen. Es gebe im Gericht einen plötzlich aufgetretenen Krankheitsfall, sagte die vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt. Deshalb wurde der laufende Verhandlungstag am Mittwoch verkürzt und der für Donnerstag angesetzte Termin aufgehoben. Um mögliche Krawalle oder Straftaten frühzeitig zu erkennen, setzt die Polizei in Hamburg zu Halloween dieses Jahr auch auf Drohnen. Wo es erforderlich sei, werde die Polizei die Drohnen zur Lagebeurteilung nutzen, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Der Einsatz der Fluggeräte soll im Stadtteil Harburg erfolgen, wo sich in den vorigen Jahren in der Halloween-Nacht immer wieder Krawalle ereignet hatten. Die Polizei hatte dort in den vergangenen Jahren an Halloween eine temporäre Videoüberwachung im Einsatz, erklärte der Polizeisprecher weiter. In diesem Jahr sollen anstelle der mobilen Kameramasten Drohnen zum Einsatz kommen. Der Einsatz von Drohnen ist für uns nichts Neues, betonte der Polizeisprecher. Wir haben damit in verschiedenen Zusammenhängen schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Bisher nutze die Hamburger Polizei die Fluggeräte unter anderem zur Unfall- und Tatortaufnahme, bei Vermissten suchen sowie zur Dokumentation von Verkehrsverstößen. In den vergangenen Jahren hatten sich an Halloween in mehreren deutschen Städten immer Krawalle und Zwischenfälle ereignet. Auch in Hamburg kam es zu mitunter heftigen Angriffen auf Einsatzkräfte. Teils wurden Polizisten und Rettungsdienste gezielt mit Böllern beworfen oder Müllcontainer angezündet und Schaufensterscheiben eingeworfen. Ab Sonnabend ist der Alkoholkonsum im Bahnhof Hamburg-Altona verboten. Es ist dann weder erlaubt, Alkohol zu trinken, noch alkoholische Getränke dabei zu haben, die zum Konsum im Bahnhof bestimmt sind, wie die Deutsche Bahn, DB, am Mittwoch mitteilte. Das Verbot umfasse den gesamten Bahnhof einschließlich aller Zuwegungen und Bahnsteige. Ausgenommen sind alkoholische Getränke, die eingekauft und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den gastronomischen Betrieben innerhalb des Bahnhofs darf weiterhin Alkohol getrunken werden. Da die DB seit der Einführung des Alkoholkonsumverbots im Hauptbahnhof im April 2024 deutlich weniger Konflikte und Auseinandersetzungen unter Alkoholeinfluss verzeichnet, weitet sie das Verbot jetzt auf den Bahnhof Altona aus. Nach DB-Angaben haben sich das Sicherheitsgefühl der Reisenden und der Reinigungsaufwand seitdem verringert. Diese positiven Erfahrungen möchten wir nun auch in Altona fortsetzen. Unser Ziel ist ein Bahnhof, in dem sich alle Reisenden wohl und sicher fühlen können. Dabei setzen wir das Verbot mit Information, Dialog und Augenmaß um, erklärte Michael Dominidiato, Bahnhofsmanager DB Infrago. Zunächst werden ab November Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung informieren, zudem weisen Durchsagen und Aushänge im Bahnhof darauf hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot. Ein Spiel dauert 90 Minuten, hieß es einst. Gut, im DFB-Pokal mitunter auch 120 Minuten. Seit gestern wissen wir, ein großes Spiel dauert 122 Minuten. Genau in diesem Moment traf Pereira Lage zum hochverdienten 2 zu 2 des FC St. Pauli gegen die TSG aus Hoffenheim. Und es folgte ein episches Elfmeterschießen, das der Kiez-Klub mit 8 zu 7 gewann, weil Ersatztorhüter Ben Voll über sich hinauswuchs. Dieses Spiel wird Einfluss finden in die Ahnengalerie des Hamburger Fußballs. Und man wird noch davon sprechen, wenn der rumpelige 1 zu 0 des HSV in Heidenheim mit tatkräftiger Hilfe des Schiedsrichters längst vergessen ist. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.