Latest / Heilung auf die Ohren / Nach deinem Glauben geschehe – woher kommen die Sätze, die dein Leben schreiben
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- 0:03Hey, lieber Herzensmensch!
- 0:04Das hier ist Heilung auf die Ohren Spiritualität, Energiearbeit und Selbstliebe.
- 0:10Und zwar ungeschönt und ungefiltert.
- 0:13Ich bin Graziella Wicki und ich freue mich dass du hier heute zuhörst.
- 0:17Komm mit mir rein ins Herzfeld.
- 0:22Ich bin mir sicher Du kennst diesen Satz nach deinem Willen Geschehe.
- 0:27Er klingt sehr Kraftvoll und auch entschlossen So als wärst du der Architekt die Architektin deines Lebens.
- 0:36Doch ich möchte dir heute zu Beginn gleich eines sagen, denn so ganz stimmt das nicht!
- 0:41Denn in Wirklichkeit lautet es nach deinem Glaubengeschehe.
- 0:48Denn sind wir mal ganz ehrlich – Ich kann etwas noch so sehr wollen Ich kann es mir noch so sehr wünschen und davon träumen, es mir ausmalen.
- 0:58Noch so hart dafür arbeiten!
- 1:00Noch so viele Affirmationen sprechen wie ich möchte.
- 1:04Doch wenn ich tief im Inneren nicht daran glaube dass es möglich ist dann wird es doch trotzdem nicht real werden.
- 1:13Und das ist nicht weil das Universum gegen mich ist oder weil ich es nicht verdient hätte sondern weil mein Glaube Meine Energie formt und meine Energie, die formt meine Realität.
- 1:28Und genau hier kommen Sie ins Spiel und darüber sprechen wir heute.
- 1:32aus diesem Grund die sogenannten Glaubenssätze.
- 1:37Viele davon sind sehr subtil im Hintergrund und einige sind uns doch auch mittlerweile schon sehr bewusst.
- 1:44Es sind diese unsichtbaren Sätze, die im Hintergrund oft auf Autopilot laufen.
- 1:50Die, die wir nie bewusst gewählt haben und die trotzdem täglich unser Leben unsere Realität mit prägen.
- 2:00Und ja!
- 2:01Wir fühlen uns den öfters mal scheinbar hilflos oder ohnmächtig ausgeliefert.
- 2:06Kennst du das?
- 2:09Und wir sprechen heute darüber, woher sie kommen.
- 2:11Wie Sie entstehen und vor allem auch wie du anfängst, sie zu erkennen bevor sie noch weitere Seiten in deinem Buch deines Lebens schreiben.
- 2:23Denn das ist es einzig was es braucht – das Bewusstsein darüber eine bewusste neue Wahl zu treffen und dann entsprechend nach diesen neugewelten Überzeugungen in die Umsetzung zu gehen, zu handeln, zu verkörpern.
- 2:39So das heißt auch und es ist ganz, ganz wichtig das zu verinnerlichen.
- 2:44Glaubenssätze sind keine Wahrheiten!
- 2:48Sie sind im Endeffekt einfach Schlussfolgerungen.
- 2:53Denn wenn du nur schon mal so weit in die Welt hinausblickst dann siehst du dass sehr viele verschiedene Kontinente, verschiedene Länder, verschiedene Kulturen ganz unterschiedliche Gedankenkonstrukte, Glaubenssätze, Überzeugung, Prägungen und Werte haben.
- 3:11Es sind Schlussfolgerungen die wir irgendwann in unserem Leben gezogen haben – meistens beginnt das schon sehr früh zum Beispiel als Kind oder Jugendliche.
- 3:25Im Momenten wo wir etwas erlebt haben und daraus für uns unbewusst oft noch eine Regel gemacht haben, wie die Welt funktioniert.
- 3:34Wir haben es angefangen anzunehmen weil es uns entsprechend so gezeigt wurde zum Beispiel das Kind dem gesagt wurde.
- 3:43stelle dich nicht so an.
- 3:45was lernt das?
- 3:47Es lernt.
- 3:48meine Gefühle sind jetzt zu viel meine Gefülle sind störend Also verstecke ich sie besser, weil dann sind die Menschen, die Erwachsenen und Eltern wieder zufrieden mit mir wenn ich mich reguliere.
- 4:04Das Kind das zum Beispiel beobachtet wie die Eltern sich ständig um Geld streiten lernt.
- 4:10Geld macht unglücklich!
- 4:12Geld zerstört Beziehungen also will ich lieber kein Geld.
- 4:17dafür wird es in der Beziehung besser laufen?
- 4:21Das ist die Schlussfolgerung daraus, weil wir das immer und immer wieder so sehen.
- 4:27Das Kind, das zum Beispiel für gute Noten gelobt wird – und immer nur dann!
- 4:33Das lernt.
- 4:34ich bin wertvoll wenn ich Leistungen bringe.
- 4:38Also was macht es?
- 4:39Es bringt immer Leistung, auch wenn ich erschöpft bin Und mir ist es wichtig zu sagen diese Schlussfolge sind persönlich falsch.
- 4:52Sie waren ja damals sogar sinnvoll.
- 4:54Sie haben uns geschützt, sie haben uns weitergebracht und geholfen.
- 5:00Sie zeigen auch, dass es manchmal wichtig ist, in einer bestimmten Form nicht dauerhaft anzupassen.
- 5:10Das Problem dabei ist nur wir wachsen!
- 5:14Und ob schon?
- 5:15wir wachsen in unserem Bewusstsein und allem, was uns ausmacht – diese Sätze bleiben teilweise über Jahrzehnte bestehen.
- 5:25Und irgendwann als Erwachsene laufen sie noch immer im Hintergrund wie so ein altes Programm auf einem neuen Computer!
- 5:36Es frisst viel zu viel Energie, es frisst Unnötigenergie, es verlangsamt alles das komplette System Und manchmal weißt du nicht mal, warum das so ist.
- 5:48Kommt dir das bekannt vor?
- 5:51Ganz ganz wichtig!
- 5:52Ich teile das nicht heute weil ich jemand bin der das alles hinter sich hat sondern ich teile dass weil ich es immer noch erkenne und zwar manchmal mitten im Alltag, manchmal auch erst im Nachhinein.
- 6:05denn selbst wenn ich viele dieser sehr früh prägenden Glaubenssätze mittlerweile Für mich neu gewählt habe.
- 6:12Einige durften mein System entlassen, ich hab neue Entscheidungen getroffen, neue Gewält geformt und trotzdem manchmal wenn wir nicht sehr achtsam sind oder gewisse Themen gerade nicht so auf dem Schirm haben und dann wieder sehr oft etwas Ähnliches hören oder etwas Ähnliches da draußen wieder sehen, dann formt sich das im Unterbewusstsein schon wieder zu einer möglichen Überzeugung zu einem Glaubenssatz.
- 6:41Und wir merken es erst dann, wenn wir uns diesem Thema wieder hinwenden und da wieder etwas machen möchten.
- 6:48Da wieder etwas umsetzen möchten und plötzlich nicht wissen war warum fällt mir das jetzt so schwer?
- 6:53Warum schiebe ich das immer wieder raus?
- 6:57Warum komme ich da nicht richtig rein in diese Umsetzung?
- 7:02Und ich teile mal so ein paar von mir, die mich schon sehr heftig geprägt haben und einer dieser prägenderen Glaubenzetze war um gutes Geld zu verdienen.
- 7:13Und wertgeschätzt anerkannt zu werden muss ich hart arbeiten!
- 7:18Und damit habe ich sehr früh begonnen.
- 7:21Ich meine ich war zwischen zwanzig und einundzwanzig hatte ich ein sogenanntes oder wie man es heute nennen würde Burnout ist ja nicht normal So und ich habe damals so,so viel gearbeitet.
- 7:36Und hab ja im Gegenzug diese Anerkennung, diese scheinbare Wertschätzung auch bekommen.
- 7:41Nur war sie nicht nachhaltig weil wenn ich dann entsprechend mal krank war oder wenn Ich dann ausgefallen bin dann war sie ja nicht mehr da Und ich habe einfach damals geglaubt ich muss mehr davon tun weil Dann kriege ich auch mehr davon?
- 7:56Und weil das nicht nach haltig war musste ich es immer wieder tun Klingt Ja erst Mal Ja, gar nicht so schlimm.
- 8:04Dieses hart arbeiten kann sich ja auszahlen wenn wir Karriere machen möchten und und und.
- 8:09Ja klingt einerseits auch vernünftig doch das was es in mir ausgelöst hatte war einfach Es muss anstrengend sein damit es dir finanziell gut gehen kann Damit du genügend Anerkennung und Wertschätzung bekommst Was ja Und das machen wir nicht bewusst, auch bedeutet.
- 8:28es muss mich auf eine Art und Weise auslaugen.
- 8:31Und – und das war dann wirklich der Knackpunkt gerade als ich ja auch in meine Selbstständigkeit, in meiner Herzensarbeit gestartet bin – Es darf auf keinen Fall Spaß machen!
- 8:41Weil sonst ist es kein richtiges Arbeiten... Und der hat so richtig gesessen, weil die Vorstellung oder mein künstler Traum war ja, dass ich mit dem was mich so zutiefst erfüllt.
- 8:54Was mir richtig Freude bereitet wo ich so richtig drin aufgehe auch unabhängig und frei sein kann bedeutet auch mein Leben gut bestreiten kann.
- 9:08Das war dann so ein großer Klinsch, weil ich habe dann gewerkt mit wie viel Verbissenheit.
- 9:14Mit wieviel Druck trotzdem ich das angefangen hab, sodass es mir dann teilweise schon fast gar keinen Spaß mehr gemacht hat.
- 9:22und es war nur, weil diese Überzeugung so hartnäckig im Hintergrund mitgelaufen ist.
- 9:29oder kam noch einen ganz anderen Satz dazu wenn wir gerade bei dem Thema sind und den hatte ich so tief verinnerlicht Entweder, das habe ich immer wieder gehört in unserer Familienstruktur, entweder gesund und glücklich oder reich und krank.
- 9:45Das wurde immer mal wieder gesagt wenn in den Medien wieder irgendwo was passiert ist oder irgendjemand daneben der Reich war krank wurde und dann hieß es immer wieder dass.
- 9:56Und das Verrückte, wenn ich heute so überlege ist, dass ich das angefangen hab zu glauben ob schon das überhaupt nicht bewiesen Nicht mal innerhalb dieser Menschen, die das immer wieder gesagt haben.
- 10:09Weil sie waren weder reich noch waren sie gesund und glücklich!
- 10:16Und trotzdem habe ich geglaubt, aha dass was wir haben oder so wie wir hier unterwegs sind, sind wir gesund und Glücklich okay?
- 10:25Na wenn das gesund und glücklich ist dann möchte ich erst recht nicht reich und krank sein.
- 10:29So ganz verrückt doch du weißt es ja noch nicht.
- 10:32nach bestem Wissen und Gewissen Übernimmst du die Dinge, die ja Menschen, denen du auch Vertrauen schenkst und auf die du angewiesen bist.
- 10:40Gerade als Kind jugendlich auch noch abhängig davon bist?
- 10:44Übernennst du es!
- 10:45Und sie möchten dir ja nicht schaden – das ist auch ganz wichtig, weil ich war eine Zeit lang sehr wütend auf diese Menschen.
- 10:52Ich dachte was habt ihr mir da angetan?
- 10:54Warum habt ihr so ein Bullshit
- 10:56erzählt?!
- 10:58Doch Sie haben's ja auch nur weiter getragen... Sie haben es nie reflektiert, sie haben nach ihrem besten Wissen und Gewissen zu diesem Zeitpunkt einfach so weitergetragen.
- 11:09Und sich nicht überlegt was könnten denn die Konsequenzen davon sein für den nächsten zum Beispiel?
- 11:15Das ist dann wiederum erst in der nächsten Generation passiert dass wir uns jetzt schon Gedanken machen was möchte ich weitergeben und was ist gar nicht dienlich, was hindert mich schon und möchte ich auf keinen Fall noch weiter geben.
- 11:29Also da sind wir schon ein ganzes Stück weiter.
- 11:32So, und das war dann für mich immer so gefühlt zwei Welten zwischen denen ich wählen musste.
- 11:39Ich hatte ja immer das Gefühl Mensch ist das anstrengend!
- 11:42Ich muss immer wählen.
- 11:43möchte ich so sein oder so?
- 11:44Ich kann ja nicht alles haben.
- 11:46Und in der Schweiz sagt man, und ich weiß nicht wie es in Deutschland oder Österreich ist.
- 11:50Doch in der Schweiz sagt man du kannst nichts Füffi und Zweckli haben also du kannst nicht den Fünfer und das Weckli habe.
- 11:57Du musst dich entscheiden!
- 11:59Und dieses Entweder-Oder war so tief in mir drin dass ich es schon gar nicht mehr als Glaubenssatz gesehen hab sondern vielmehr eine Art universelles Gesetz.
- 12:12So ist es einfach komplett in Stein gemeißelt.
- 12:17Ich habe es für Realität gehalten und das war halt schon so, dass gefühlt ging es dann immer darum und das hab ich wirklich erst sehr spät erkannt also viele viele Jahre später noch gar nicht so viele jahre her dass ich mich immer schwer getan habe mit Entscheidungen, egal welcher Art.
- 12:42Denn Entscheidungen haben sich für mich immer angefühlt wie wenn ich wählen müsste zwischen Leben und Tod.
- 12:49Es war einmal so... Wenn ich mich für das eine entscheide dann ist das andere weg!
- 12:55Und wenn ich mich dafür entscheide, dann ist DAS weg.
- 12:59Und das war dann immer so mit Druck behaftet, dass ich mich immer gewunden habe, mich jetzt festzulegen oder zu entscheiden egal in welchem Thema.
- 13:07Und es ist nicht besonders angenehm!
- 13:11Oder war noch der Dritte?
- 13:13Einer der dritte Glaubenssatz, der vielleicht auch ehrlichste und der war schon auch sehr, sehr krass was er so alles mit mir gemacht hat.
- 13:21Das war dieser Glauben Satz Ich bin nicht gut genug alle anderen sind besser Und damit meine ich ausnahmslos alle.
- 13:31Egal wer, es war immer irgendjemand irgendwo besser und ich habe natürlich auch regelrecht danach gesucht.
- 13:38in jedem Thema gibt's ja immer jemanden den wir als besser betrachten.
- 13:44damals hab ich nicht verstanden dass darum gar nicht geht Weil es ist ja kein Wettbewerb.
- 13:48Es ist ja nichts, was zu gewinnen gibt!
- 13:51Sondern diese Einzigartigkeit.
- 13:53und das ist ja auch verrückt weil da steht genau in dem Widerspruch zu dem was sich alle von uns so sehr wünschen.
- 13:59und prüft das bitte mal für dich Wir möchten ja alle einzigartig sein wir möchten ja mit dem was uns mich Dich jeden anderen einzigartig auszeichnet, all diese Eigenschaften, Fähigkeiten, diese Wesensart.
- 14:18Diese energetische Schwingung!
- 14:22So möchten wir ja betrachtet werden.
- 14:25und trotzdem gehen wir in.
- 14:26die Vergleichbarkeit macht ja gar keinen Sinn.
- 14:30Und das war so ein Glaubenssatz der war sehr still doch sehr kraftvoll und er hat auch jahrelang mit entschieden was ich mir eben zugetraut habe Was ich unter Umständen dann später auch, anfangs von dem Weg den ich jetzt heute gehen darf mit vielen wundervollen Menschen was ich angeboten habe und wie ich in Räume gegangen bin.
- 14:51Ob ich mich dabei wohl gefühlt habe oder nicht wohlgefühlt hab.
- 14:55Ob Ich mich dabei kompetent genug oder nicht kompetente gefühelt habe.
- 15:02Und so trägt jeder von uns bestimmte Sätze die einen noch sehr bewusst mit sich wo er weiß ja das denke ich immer mal wieder und andere, die sind vielleicht noch gar nicht so bekannt.
- 15:14Doch da wo du merkst dass immer wieder Widerstand auftaucht, da wo Du merkst das Du gefühlt keinen einzigen Schritt weiterkommst oder nur sehr sehr langsam kannst Du in der Regel davon ausgehen, dass da sehr sehr hartnäckige Glaubenssätze oder eben wirklich auch Überzeugungen vorhanden sind.
- 15:35So!
- 15:35Und dem Moment wo ich gemerkt habe diese Gedanken die ich da so glaubte, genau dem widersprechen was ich mir wünsche wenn ich träume.
- 15:46Wenn ich mich mit Visionen beschäftige und so weiter.
- 15:50das war schon ein sehr spannender Moment weil ich habe gemerkt dass was sich da so glaube zieht ja genau in die entgegengesetzte Richtung.
- 16:01So, zum Beispiel ich wollte Fülle auf allen Ebenen an Liebe, an Wertschätzung und an finanziellen Mitteln.
- 16:10Und gleichzeitig glaubte ich ja felsenfest daran dass Füller mich krank macht oder zu einem schlechten Menschen macht.
- 16:19Ich wollte Freude in meiner Arbeit und gleichzeitig glaubte ich, dass echte Arbeit wehtun muss.
- 16:25Also kann es ja keine Arbeit sein, sprich kann es mich nicht tragen wenn ich dabei Freude empfinde.
- 16:32Furchtbar!
- 16:33Aus der heutigen Sicht absolut furchtba.
- 16:36Und trotzdem so essentiell.
- 16:38wichtig weil wir wachsen ja daraus.
- 16:40Wenn wir das mal erkennen dann kommt so richtige Schubkraft rein.
- 16:47Andere war auch dieses ich wollte sichtbar sein.
- 16:49Ich wollte sichbar sein einerseits und trotzdem war ja, ich bin nicht gut genug.
- 16:55da war diese leises Stimme die immer wieder geflüstert hat wer bist du denn eigentlich dafür?
- 16:59warum solltest Du sichtba sein können?
- 17:04Und ganz wichtig ist auch an diesem Punkt das es kein Widerspruch den Du mit mehr Willen löst weil noch mehr Druck erzeugt immer noch mehr Gegendruck.
- 17:15Das löst du nur, indem du den Satz siehst.
- 17:19Also wirklich siehst und dann dich fragst stimmt denn das überhaupt?
- 17:25Oder kommen wir jetzt gleich dazu?
- 17:27Denn weißt du Glaubenssätze die wirken nicht in unserem Leben nur weil werden Sie denken Sie wirken Weil wir aufgehört haben oder noch gar nie damit angefangen haben sie zu hinterfragen zu prüfen.
- 17:43Wir haben sie ungeprüft übernommen.
- 17:48Das ist so, wenn du im Supermarkt bist und irgendjemand packt dir irgendwas in die Tasche und sagt so da hast du was zu essen und du fragst dich gar nicht.
- 17:57mag ich das denn überhaupt?
- 17:58tut mir das dann überhaupt gut oder nicht?
- 18:01Du sagst einfach ah okay dann esse ich das!
- 18:05Das würden wir doch nicht tun.
- 18:09Die sind halt oft so tief in unser System einprogrammieren.
- 18:13Eingeschrieben, dass sie sich dann irgendwann im Laufe der Zeit durch die Wiederholung, Wiederholungen, Wiederhohlungen irgendwann wie Fakten anfühlen.
- 18:23So wie die Schwerkraft.
- 18:24Die ist immer da!
- 18:25Wir können sie nicht sehen doch die Schwerkraft ist es immer da.
- 18:30Du zweifelst ja auch nicht mehr daran das du fällst wenn du springst.
- 18:34also wenn du Springst weißt du zieht dich wieder runter.
- 18:38und Genauso wenig oder genauso zweifelst du nicht daran, dass du nicht gut genug bist wenn dieser Satz tief genug sitzt.
- 18:47Weil dann ist es für dich einfach so ich bin nicht gut genug.
- 18:50Ich kann noch nicht weil ich bin ich gut genug nicht schön genug nicht schlau genug Nicht was auch immer genug.
- 18:58und das verrückte ist und das wurde mir dann irgendwann bewusst dass ich mir buchstäblich eine Realität erschaffen habe, die mir immer wieder meine Glaubenssätze beweist und nicht umgekehrt.
- 19:12Ich hab mir keine Glauben-Setzerschaft, die meine Realität beweisen sondern es hat sich genau das bewiesen oder bestätigt was ja meinem Glaubem entspricht.
- 19:24Und bitte, das ist kein esoterisches Konzept oder so.
- 19:27Sondern das ist Neurologie!
- 19:29Also geh da gerne auch tiefer rein weil's hilft und das Verständnis dafür wirklich zu schärfen Ja...und was hat mich denn im Endeffekt befreit?
- 19:39Oder was befreitet mich heute noch davon?
- 19:41Da möchte ich jetzt ganz klar in diese Erkenntnis mit dir gemeinsam eintauchen Weil..was mich befreite war nicht so dieses Diese große Erleuchtung von einem Tag auf den anderen, sondern es war schon eine sehr bewusste Entscheidung.
- 19:58Nämlich die Entscheidung.
- 19:59und wenn du mich schon eine Weile kennst dann ist das für dich nicht neu weil dann kennst du diese Aussage dass entweder oder in ein sowohl als auch zu verwandeln.
- 20:12Das bedeutet ich muss nicht entweder dies oder das.
- 20:17Sondern ich darf sagen Ich möchte dies und ich möchte das weil ich mir das erlaube.
- 20:23Wir haben ja oft auch das Gefühl, wir haben es nicht verdient – zu viel des Guten!
- 20:28Nein, das ist zu viel Desguten!
- 20:30Wer bin ich denn?
- 20:31Dass ich soviel Glück habe.
- 20:35Und für mich hat das auch bedeutet und das ist schon heftig wenn ich das jetzt so reflektiere Ich muss mich nicht mehr entscheiden zwischen Gesundheit und Erfolg.
- 20:45Ich muss sich auch nicht mehr entscheidend zwischen Freude und Geld Und auch nicht zwischen Sichtbarkeit und Bescheidenheit, Bodenständigkeit.
- 20:56Es darf alles sein!
- 20:58Ich kann alles haben wenn ich daran glaube – Nicht nur wenn ich es will sondern wenn ich dran glaube Wenn ich felsenfest davon überzeugt bin dass das für mich möglich ist.
- 21:13Das klingt jetzt vielleicht schon wieder zu simpel.
- 21:15im ersten Moment Und gleichzeitig, wenn du das wirklich fühlen kannst in dir diese Entscheidung verändert sie alles.
- 21:24Weil es ist der radikalste Gedanke den du haben kannst In einer Welt die dir gefühlt ständig sagt Du musst wählen!
- 21:34Du musst dich entscheiden!
- 21:36Du muss gar nichts!
- 21:37Du bist nur das was du glaubst dass du es musst.
- 21:43und ich habe schon in der letzten Episode so ein bisschen angeteasert etwas oder jemand der mich sehr geprägt hat, genau in dieser Arbeit.
- 21:54Das ist Byron Katie und sie hat diese faszinierende und unfassbar wichtige Methode entwickelt die sie The Work nennt und der Kern davon es so einfach dass er fast schon zu simpel klingt denn sie hinterfragt jeden Gedanken Mit vier Fragen und ich möchte jetzt mit dir hier keine Work machen, weil es ist nicht meine Arbeit.
- 22:19Nichtsdestotrotz möchte ich dir einen Einblick geben doch geh da auch tiefer rein wenn du das möchtest denn es lohnt sich!
- 22:26Sie hinterfragt jeden Gedanken mit vier Fragen.
- 22:28die erste Frage lautet Ist das wahr?
- 22:35Und die Frage ist nicht fühlt es sich an?
- 22:38weil?
- 22:38wahrscheinlich würdest du dann sagen ja weil sonst würde ich's ja nicht denken sondern Hey, ist denn dieser Gedanke absolut wahr?
- 22:48Zu hunderttausend Prozent.
- 22:49Kannst du das sagen?
- 22:51dass das wirklich felsenfest wahhaftig ist und es geht auch nicht um die Frage haben denn das andere gesagt?
- 23:00sondern ist das mit absoluter Sicherheit wahr?
- 23:04Und hier beginnt oder beginnen die meisten dieser Glaubenssätze diese Überzeugung schon mächtig zu wackeln.
- 23:11Denn gehen wir mal rein ich bin nicht gut genug Ist das wahr?
- 23:19Und vielleicht könntest du jetzt so mit deinem Verstand noch sagen im Moment Ja, weil das glaube ich.
- 23:24Ich fühle mich so.
- 23:25ja!
- 23:26Ist es wirklich wahr?
- 23:29Mit hundertprozentiger Sicherheit kannst du das sagen ist dass war ich bin nicht gut genug.
- 23:35Es ist immer so War das immer so in jede einzelne Minute in deinem Leben.
- 23:41Da merkst Du schon Wenn du wirklich innehälst und dich das fragst, wirklich fragst dann wirst du merken Du weißt es nicht.
- 23:50Du kannst es gar nicht wissen.
- 23:52Denn wo ist denn der Barometer der dir anzeigt?
- 23:55Es ist gut genug Jetzt bist du gut genug Und jetzt bist du gerade nicht gut genug und jetzt bist so mehr als gut genug.
- 24:04Den gibt es einfach nicht!
- 24:06Du kannst's nicht wissen.
- 24:07Es ist eine Sprich deine Geschichte Es ist ein Schlussfolgerung weil du dich selber entsprechend bewährt bist.
- 24:16Es ist kein Fakt, es ist keine Tatsache und ich habe da im Laufe der Zeit auch meine eigenen Fragen so für mitten im Alltag genau da wo ich merke.
- 24:27jetzt kommt zum komischer Gedanke der mich schlecht fühlen lässt oder der mich nicht dahin bringt oder mich nicht so fühlen lasst wie ich mich fühlen möchte kreiert und die stelle ich mir heute immer wieder wenn so ein gedanke auftaucht Und zwar einer davon lautet und vielleicht magst du den jetzt mal ganz bewusst in die nächsten Tage mitnehmen, egal welchem Lebensbereich.
- 24:55Dient mir dieser Gedanke oder dieses Denken für das was ich haben möchte?
- 25:01Oder gibt es nur ein schlichtes ja-oder nein?
- 25:05Das ist eine pragmatische Frage.
- 25:08Dient mir dieser Gedanke das, was ich da jetzt gerade denke für das, dass ich haben erleben fühlen möchte ja oder nein.
- 25:17Beispiel dient mir der Gedankel Ich bin nicht gut genug dabei sichtbar zu werden liegt auf der Hand.
- 25:28Nein dient mehr der gedanke dabei Arbeit muss weh tun um mit Freude zu arbeiten.
- 25:44Dient mir der Gedanke, ich kann nicht alles haben dabei.
- 25:49Ein erfülltes, leichtes, freutvolles Leben zu leben?
- 25:56Nein natürlich nicht!
- 25:59So was mach' ich mit dieser Kenntnis?
- 26:02Ich habe jetzt die Wahl.
- 26:04Dieser Gedankel darf jetzt gehen weil ich hab ihn entlarvt, ich hab gemerkt das ist ja völliger Quatsch.
- 26:11Oder ich entscheide mich und dann bitte bewusst, Ich möchte den mitnehmen weil ich möchte gar nicht sichtbar werden.
- 26:17Ich möchte weiterhin glauben, ich bin nicht gut genug.
- 26:21Das wäre ja irrsinnig!
- 26:22Weil wir möchten uns ja nicht bewusst selbst schaden.
- 26:26So... Und diese Gedanke darf gehen heißt nicht ich unterdrücke ihn jetzt einfach oder ich überschreibe ihn jetzt positiv indem ich jetzt einfach eine Affirmation spreche und sage ich bin mehr als gut genug wenn ich mich doch so gar nicht fühle sondern es geht darum, ehrlich hinzuschauen und eine bewusste Entscheidung zu treffen.
- 26:44Zu sagen dieser Satz ist ab sofort nicht mehr meiner weil er zieht eine unsichtbare Wand hoch zwischen dem was ich gerade habe und dem was sich gerne haben möchte.
- 26:58und in dieser Wand ist kein Durchkommen solange ich daran festhalte.
- 27:06Und da möchte ich wirklich mit dir jetzt einen sehr kraftvollen wirksamem Impuls anschauen.
- 27:13Ich möchte dir den mitgeben, weil ich habe die versprochen.
- 27:15in diesem Podcast geht es nicht nur darum tolle Dinge zu hören, die irgendwie logisch sind sondern wirklich auch Dinge zu verkörpern und zu verstehen In die Umsetzung zu gehen, zu integrieren.
- 27:27Und deswegen nimm dir heute nicht irgendwann heute fünf Minuten und schreib diesen Satz auf!
- 27:39Ich wiederhole ihn nochmal.
- 28:08Und dann wieder eine Lücke.
- 28:13Worum geht es zum Beispiel?
- 28:17dass ich kein gutes Geld verdienen kann, weil Geld nur durch harte Arbeit kommt und das nicht nachhaltig ist.
- 28:30Ich glaube, dass ich nicht gut genug bin, weil andere immer weiter sind als ich oder besser sind – oder schöner oder schlauer oder was auch immer.
- 28:43Schreibe es ganz ehrlich für dich hin!
- 28:46Und dann ließ es wirklich wahrhaftig mit Wachen Augen mit einem wachen Geist.
- 28:55Und dann stell dir eine simple ehrliche Frage, dient mir dieser Gedanke diese Überzeugung für das was ich haben möchte?
- 29:07Ja oder Nein?
- 29:13Es geht jetzt gar nicht darum das zu analysieren und auch nicht darum selbst Kritik zu üben sondern nur um ehrlich zu sein mit dir selbst.
- 29:22Denn dass ist der allererste wirklich Wichtige Schritt, diese Gedanken zu entlarven.
- 29:31Zu verstehen das stimmt ja gar nicht!
- 29:33Das ist kein Fakt.
- 29:38und wenn du den siehst und ihn beim Namen nennst dann kannst Du ihn nämlich aus dem Hintergrund ans Licht holen.
- 29:45Und denk daran was im Dunkeln bleibt kann sich nicht verändern.
- 29:48Was Du siehst hast Du bereits ein Stück weit in Deiner Hand.
- 29:57Da ist es ganz, ganz wichtig und darum wird's dann auch gehen in der nächsten Episode.
- 30:02Weil es ist wichtig dass wir auch nicht zehn Schritte miteinander machen sondern das wir wirklich bewusst die einzelnen Schritte gehen.
- 30:08also deswegen sei unbedingt nächsten Freitag auch wieder mit dabei denn in der nächsten Episode gehen wir da noch tiefer rein und zwar Nicht nur ins Erkennen, nicht nur ins Verstehen von diesen Sätzen.
- 30:20Nicht nur in diese Ehrlichkeit sondern wir gehen wirklich da rein.
- 30:24wie verkörpern wir denn jetzt das was uns eben dient?
- 30:28Wie gehen wir in dieser Energie hinein?
- 30:29Wie dehnen wir sie aus?
- 30:31Nicht nur im Kopf, sondern in deinem ganzen System!
- 30:36Nach Deinem Glauben Geschehe.
- 30:40Das ist die Einladung aus Deinen heutigen Podcast Eine Einladung für dich hinzuschauen, was du wirklich glaubst oder eben auch nicht glaubst.
- 30:50Nicht nur was du willst oder nicht willst und auch nicht was du glaubst zu glauben!
- 30:58Nicht das was du anderen erzählst sondern was tief in dir drin leise und sehr beharrlich dein Leben formt.
- 31:08Denkt daran, du hast nicht alle deine Glaubenssätze bewusst gewählt und viele davon waren für eine bestimmte Episode Phase in deinem Leben auch wertvoll.
- 31:18Doch wir haben vergessen sie abzuschließen zu sagen okay bis hierhin habe ich es gebraucht und jetzt dient das mir nicht mehr.
- 31:26Jetzt ist die Situation vorbei!
- 31:27Jetzt muss ich das nicht mehr glauben weil jetzt hindert es mich Und deswegen ist es ganz wichtig Wir haben sie nicht alle bewusst gewählt.
- 31:39doch was wir können ist, bewusst zu wählen welche wir weiter mit uns rumtragen und welche wir zurücklassen möchten weil sie uns schlichtweg nicht mehr dienen.
- 31:53Und das ist mir auch noch wichtig dass es keine einmalige Übung die du einmal machst und dann nie wieder Praxis, das ist eine Routine.
- 32:02So wie ich dir gesagt habe – Ich hab' das heute so intus dass ich meine Gedanken immer wieder prüfe.
- 32:08Jedes Mal wenn ein neues Projekt vor der Tür steht, jedes mal wenn ich irgendwo wieder sichtbar sein darf, jedesmal wenn ich irgendwie gefühlt ne unsichtbare Wand vor mir habe.
- 32:20Es ist eine Praxis die ich täglich selbst verkörpere weil immer wieder auch mal neue Sätze auftauchen Alte Neue.
- 32:30Doch heute weiß ich, wie ich mit Ihnen umgehe.
- 32:34Und das ist ganz wichtig, dass wir hier dran bleiben.
- 32:38Denn es ist eine der wertvollsten Komponenten die du in deinem Toolkoffer, in deinen Werkzeugkoffer haben kannst!
- 32:49Das war es jetzt auch für heute schon wieder, lieber Herzensmensch.
- 32:52Und ich bin unfassbar dankbar und ich bin so voller Freude weil ich sehe wie viele Abonnenten von Woche zu Woche schon mit dazukommen und ich möchte dir von Herzen Danke sagen dass du dir die Zeit nimmst das du dir selber diese Wichtigkeit gibst um dranzubleiben um in die Umsetzung zu gehen und dir so etwas Gutes zu tun.
- 33:13Ich freue mich bis zur nächsten Folge von Herz zu Herz.