Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #124 - Altfrid M. Sicking über schöne Klänge am Vibraphon
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. In dieser Episode wird es einfach nur richtig schön, denn unser Gast trifft immer die richtigen Töne. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Ich heiße euch herzlich willkommen zur, ich muss selbst kurz nachdenken, ich weiß es nämlich nicht mehr auswendig. 124. Oh mein Gott, zur 124. Episode des Schlagabtausch-Podcasts kurz vor einer neuen Überlegungsfolge. Kann man das so sagen? 125 ist ja auch schon ist nicht Gott sei Dank nicht Jahre, auch wenn der Dirk schon soweit wäre. Aber Alter, ich bin frisch geduscht heute Morgen. Also erstmal ein fröhliches Hallo an alle dort draußen und natürlich ein fröhliches Hallo an dich, Dirk. Du hast ja schon dein Fett abbekommen jetzt. Ich versuche jetzt die restliche Zeit über liebt zu sein zu dir. Das schaffst du eh nicht. So, schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen. Ja, wie gesagt, gut gelaunt. Timo und ich, wir haben schon vorher 20 Minuten hier rum erzählt, da haben wir gedacht, oh, wir sollten jetzt lange mal mit dem Podcast anfangen. Also, hier gute Laune am Start. Wir freuen uns für euch wieder, eine schöne Episode zu bringen. Wir haben einen tollen Gast, da aber zu nachher mehr. Und ja, Timo, was liegt denn heute so an? Was gibt es denn so als Rundown? Music. Also, Dirk hat es ja schon angehült, wir haben einen tollen Gast und zwar ist das der Altfried M. Sicking, ein Mallet-Spieler, um das mal ganz allgemein zu halten, den der Dirk sehr, sehr gut kennt und ich auch kennenlernen durfte und es ist ein wirklich ein sehr schönes und kurzweiliges Interview geworden. Der Dirk hat dann noch eine, wie üblich fast beim Dirk, eine Snare-Drummer wieder im Check und zwar eine Ludwig-Snare-Drum. Ist das Premiere eigentlich gewesen, die Ludwig-Snare? Ich glaube schon. Die Ludwig, ja, ist die erste. Man sieht sie auch hier sogar noch ein bisschen im Bild. Also da kann man auf jeden Fall auch gespannt drauf sein. Dann haben wir eigentlich nicht mehr allzu viel, außer unsere Empfehlung der Woche. Und ja, ich würde sagen, ran an den Speck. Music. Dirk, wir haben gar keinen Smalltalk diesmal. Was ist los? Ne, weiß ich auch nicht. Ist ja auch gar nicht so viel passiert eigentlich im Moment. Unser Leben ist langweilig. Nee, nee, nee. Dafür ist das Interview gleich umso schöner. Nee, langweilig. Es passiert ja immer, gerade in der Welt. Da geht es ja im Moment gar nicht. Wir reden nicht mehr. Aber darüber reden wir gar nicht. Wir reden über die schönen Dinge des Lebens. Es gab ein ganz kurzes Feedback, das ist aber jetzt kein richtiges Feedback, was wir für später aufheben müssten. Sondern es gab ein Feedback, wir sollten mal darüber sprechen, weil das letzte Mal habe ich ja dein Tom 2, dein fast jungfräuliches Tom 2 angesprochen. Ey, da haben mich tatsächlich viele drauf angesprochen. Was von hier immer noch aussieht, also liebe Hörende, ihr könnt das nicht sehen, aber Dirks Tom 2 Fell sieht aus, als wäre es quasi frisch aus dem Karton gekommen. Wir sollten mal darüber eine Folge machen. Also nur über Top 2? Okay, okay. Ich meine, wir sind ja schon nerdig, aber es wird immer nerdig, habe ich das Gefühl. Ja, aber ich wunderte mich, es kam dann jemand, ich unterrichte ja auch hier in diesem Raum, und es kamen dann tatsächlich zwei Schüler hin und gingen nicht direkt zu ihrem Set, also zum Schülerset, sondern guckten tatsächlich auf meine Trommel und dann, ach ja, ist ja doch bespielt. Also das fand ich erstmal sehr, bis ich es überhaupt gecheckt habe, worauf die anspielen, weil ich habe jetzt überhaupt nicht daran gedacht. Und also tatsächlich, die meisten heute spielen tatsächlich, wie heißt das, One Up, Two Down, sagt man jetzt. Ein Rektom, zwei Floor Tom. Ich spiele aber Two Up, Two Down oder auch tatsächlich, wenn ich, man wird ja auch älter, man schleppt nicht mehr so viel, dass ich auch nur Two Up One Down. Mein Gott, ey, ist ja echt... Ist jetzt schon zu kompliziert. Ja, finde ich auch. Oder einfach nur zwei Trommeln. Ist viel einfacher noch. Nee, aber ich spiele tatsächlich alle. Ich fand das lustig, weil es war aus dem Drama-Forum ein lieber Hörer von uns, der meinte, er nennt das immer Schweinchen in der Mitte. Aber da habe ich... Ey, komm, jetzt sind wir ja von mitten drin im Trommel. Kennst du das? Ich habe meistens... Das ist ein Zwölfer, also für euch da draußen, das ist ein Zwölfer-Turm. Und wenn ich stimme, ich kriege alle meistens relativ schnell super hingestimmt, hingetunt, hingestimmt, wo ich mich am meisten aber mit beschäftigen muss, ist tatsächlich bei mir das Zwölfer. Obwohl du es gar nicht spielst. Doch. Nee. Jaja, stimmt aber. Also wie gesagt, da beschäftige ich mich tatsächlich am meisten mit. Und man sagt ja auch damit, die früheren Schlagzeuge waren ja 12, 13, 16. Jetzt können wir eine eigene Folge dazu machen. Ich glaube, das hatten wir beim Rossi auch mal drin gehabt. Ja, ich glaube aber 12, 13, 16 war so in den 90ern, als ich angefangen habe zu spielen. Genau, ich auch. Da gab es 12, 13, 16. Da gab es nichts anderes. Und das kommt ja eigentlich von den Pauken her, hat man das damals so gesagt. Warum, weiß ich jetzt auch nicht mehr. Ich muss das nochmal genau recherchieren, aber da war was. Da klingelt es ein bisschen, also das ist jetzt gesundes Halbwissen, was ich gerade von mir hergebe. Aber in den 90ern war es wirklich ganz, ganz üblich. 12, 13, 16, das hast du. Und heute ein 13er Tom hat kaum noch einer, oder? Also, zumindest in meinem Portfolio habe ich tatsächlich kein einziges 13er Tom. Also, außer ich habe ja mein allererstes Schlagzeug noch. Das Sonor Forst 2000 ist weiterhin in meinem Besitz. Das hast du noch. Und das habe ich noch. Und das hat ein 13er Zoll. Ein 13 Zoll Tom natürlich gehabt. Also das besitze ich noch. Aber alle anderen Städte, die danach kamen, haben kein 13 mehr gehabt. Und ich verstehe es ja bis heute auch nicht. Wieso macht man 12, 13, 16 diese Tonalität? Der Abstand ist ja jetzt. Ja genau. Und das meine ich halt, dieses 12 und 13, das wäre von den Pauken gekommen. Aber boah. Aber warum fängt man damit erst in den 90ern dann an? Ich meine, Schlagzeuge gab es ja schon ein bisschen länger. Nee, früher aber auch. Aber ich glaube, es war nur in den 90ern trendy. Die. Ich glaube aber in den 80ern auch. Wenn wir bei Exes, also das ganz alte Schlagzeug von dem alten Exes-Schlagzeuger ist noch im Proberaum. Das ist aber auch cool. Das ist sehr cool. Das ist ein ganz altes, aber total gerocktes. Da bin ich echt mal überlegen, ob ich das mal wieder auf Vordermann bringen sollte. Ganz, ganz altes Premiere. Also richtig dicke Kessel. Aber das sind halt solche Kanonen. Das sind riesige Rektoms. Ich meine, Axis wurde ja, glaube ich, groß in den 80ern. Und da waren in den 80ern waren ja auch diese quadratischen, also quadratisch nicht, aber die 13 Zoll Durchmesser, 13 Zoll Tiefe. Genau, sowas war das. Das sind solche Riesenkessel. Also Durchmesser gleich. Ja. Von oben so runter. Das ist der Knaller. Also Wahnsinn. Aber irgendwie auch wieder cool. Es ist irgendwie auch wieder geil. Ja, ich sag ja, ich find das total spannend. Ich weiß nicht, wie ist das denn bei dir? Also bei mir im Laufe der Zeit ändert sich ja auch wieder der Geschmack so ein bisschen. Also ich will jetzt nicht sagen der Geschmack, aber dass man auf einmal, man sagt ja, alles Alte kommt irgendwann wieder. Eine ganze Zeit lang waren ja damals so, als Dave Weckel den Stramm Himmel eroberte, waren ja diese ganz flachen Piccolos-Netzern. Da hat Gary Baldi noch eine rausgebracht. Oh meine Kamera, ihr seht das am Podcast, ihr seht das nicht, aber ich habe so eine Kamera, weil jetzt so eine Suchverfolgung, die arbeitet mit Gesten. Jetzt habe ich gerade eine Geste gewonnen. Es tut mir leid für alle, die jetzt gerade YouTube gucken. Mein Gesicht ist ganz groß. Scheiße. Aber wie gesagt, eine ganze Zeit lang fand ich diese Picolus-Ners, so nennt man die ja auch. Fand ich die unglaublich. Und das ist ja dann wieder, der Trend ist ja dann auf einmal komplett verschwunden. Und jetzt kommt der manchmal auf einmal so wieder. Das finde ich immer super spannend. Wie bei Klamotten ja auch halt irgendwie. Ja, also bei Trends, ich habe manchmal das Gefühl, dass die Trends eben auch bewusst von den Firmen gesetzt werden, damit sie wieder Trollen verkaufen. Absolut, glaube ich. Das heißt, die bringen mal wieder raus, ah, was hat man denn lange nicht mehr? Ach ja, quadratische Tomskript mal wieder machen, müssen die Leute jetzt geil finden. Oder machen wir mal eine 12 Zoll tiefe Snaredrum oder keine Ahnung halt, was denen einfällt. Aber klar, ich meine, ist ja auch legitim, die müssen ja verkaufen, die wollen ja auch überleben, müssen Geld verdienen und da hängen ja auch doch ein paar Arbeitsplätze auch dran. Ja, aber wie gesagt, ich hab, oh mein Gott, ich hab nie quartalische Toms besessen. Wie gesagt, mein Sono Force 2090er ist so, dass auch was meine Kesseltiefen im Vergleich zum Durchmesser am tiefsten sind, weil ich dann doch eher auf der klassischen Schiene bin, so was im Jazz halt ist, wenn man ein 12x8 Zoll tiefes Tom oder ein 10x8 Zoll tiefes Tom, wo ich damals natürlich auch dann ein bisschen von dem Herrn Winnie Coljuta beeinflusst wurde, wo ich dachte, okay, das 10 Zoll Tom darf nicht tiefer sein als 7 Zoll. Der hat nämlich 10x7, 12x8 gespielt. Und da kam auch ein Trend mal damals her, das waren dann die Siljen A Customs, die Winnie Coljuta damals stark promotet hat. Und da waren, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, kleine Crashback total angesagt. 15 Zoll und 16 Zoll. Ja. Habe ich mir natürlich auch gekauft. Und heute denkst du dir, so klein. Heute ist ja alles auf 18 Zoll und größer. Aber man hat den Trend mitgemacht. Ja, aber ich spiele ja tatsächlich noch 16, 18. Spielst du größer? 16, da kommt mir ja nicht mehr an mein Set. Nein, das will ich jetzt so nicht sagen. Wenn ich spiele, spiele ich eigentlich mindestens ein 18 Zoll. Also eigentlich immer 18 Zoll Crashes. Also ich habe auch keinen 19 Zoll Crash. Wenn, dann benutze ich wirklich mal ein Ride als Crash. Aber dann ein 20 Zoll Ride. Also wirklich bewusst auch, aber es gehört natürlich auch wahnsinnig auf den musikalischen Kontext an. Wenn ich jetzt, sagen wir mal, in einer Rockband spielen würde oder noch krasser, was weiß ich, Hardrock oder sonst was, würde ich wahrscheinlich auch natürlich kein Ride-Becken nehmen, weil da kannst du schon, finde ich, wenn du leicht drauf haust, erzeugen die meistens einen schönen Crash-Sound. Zu krass drauf gehauen, ist es schon meistens wieder zu viel des Guten. Kann aber natürlich auch wieder dann genau in einem Hardrock genau anders sein, dass es genau richtig ist. Aber ich meine, es gibt nicht umsonst auch die, sag mal, von vor definiert schon von den Firmen aus, die Ansage, das ist ein Crash, benutze es bitte dafür, das ist ein Ride, benutze es bitte dafür und wenn es noch was anderes kann, ist es nett, aber, ah, ja, aber letztendlich, ich weiß, dass jetzt auch einige Drummer wirklich, nichts unter 20 Zoll spielen, und dann auch das, also auch Rides als Crashes benutzen. Obwohl ich noch nie glaube, ich ein 20 Zoll Crash, das als Crash gemeint ist unter meinen Sticks hatte. Nee, ich auch nicht. Also ich habe tatsächlich, also ich habe 16, 17, 18, 19, das sind so bei Axis meine Größen und du hast völlig recht mit dem Reitbecken. Ich bin ja jemand, eigentlich der dünne Rides spielt, weil ich reincrasche und bei Axis vergesse ich das manchmal. Ich habe dann so ein 20, äh, Quatsch, ein 22 Powerbell. Oh mein Gott. Und da kriegst du alles raus, aber kein Crash-Song. Also klar, du langst auch rein, aber das ist wirklich nicht zum Crashen gedacht. Das ist da, ja, aber ich weiß noch, ich war einmal ganz beeindruckt im negativen Sinne, wie ein Schüler mir ankam und sagte, ey, ich hab mein Reitbecken kaputt gemacht. Ich sag, echt, was denn für eins? Ein Z von Siljen, diese ganz fetten Metal, dieses Z Metal, ich sag, wie hast du das denn geschafft? Der hat wirklich geschafft, die Gruppe kaputt zu kriegen. Da war ich echt so, Alter! Respekt an dieser Stelle. Hulk hinterm schlagt. Also, ich glaube, wie gesagt, das kann ja alle mal passieren, so oder so, Crashbecken oder überhaupt Becken kaputt. Es passiert mal in China, tatsächlich bei Axis schaffe ich das manchmal, aber das ist, glaube ich, eher, weil ich es dann zu lange falsch getroffen habe und das hängt dann irgendwann auch mal falsch und dass ich dann einfach den Winkel nicht richtig gespielt habe. Also bei mir so eigentlich nie. bei bei. Es ist, also ich glaube, ich habe in meinem Leben, wie gesagt, zwei Crashes und ein China irgendwie. Ja, also sie hat auch mal Crashes kaputt gehauen, aber ich behaupte jetzt, die waren einfach falsch aufgehangen. Also zu feste. Sag mal jetzt vielleicht an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, weil das interessiert mich jetzt wirklich. Bekommt ihr Crashes kaputt und wie? Also wie gesagt, bei mir ist es ganz klar, ich glaube mein China habe ich und ich liebe dieses China. Ich habe genau das gleiche China nochmal. Ich habe aber den Sound nicht mehr hingekriegt. Nein, und da ärgere ich mich heute noch drüber. Ist es euch schon mal passiert, ein Crashbecken oder Splashbecken hört man ja auch öfters, dass ein Splash mal reißt? Das muss jetzt, wie gesagt, gar nicht unbedingt in Gottes Willen mit eurer, vielleicht das mal mit roher Gewalt, das glaube ich gar nicht, sondern einfach vielleicht bei falschen Winkel getroffen. Das ist ja auch ein Stock. Ich habe auch Schüler, die haben ein Stockpaar gekauft, hauen einmal auf die Snare und der Stock ist durch. Weil da hast du einfach so falsch die Maserung getroffen oder den Astverlauf ist es ja auch beim Trommelstock ganz häufig. Und dann kann es halt einfach mal passieren. Das würde mich jetzt eure Storys mal interessieren. Oder habt ihr tatsächlich mal einen Ride kaputt gekriegt? Weil da war ich, wie gesagt, beim Schüler, das habe ich noch nie geschafft. Und zwar das Powerbell Ride. Das hab ich ja und er hatte das Set. Also Powerbell-Ride, das ist ein wunderschönes Ride, gerade für Metal. Also Riesenkuppe, besonders was ich daran toll fand. Es ist so eine große Kuppe, die treffe ich immer. Also weißt du, wenn du manchmal so Double Bass-Trams machen musst und manchmal irgendwie, die treffe ich einfach immer. Und bei den Ridebacken, die ich sonst spiele, da ist es aber auch bewusst so gewollt, dass ich einfach auch diesen, diese unterschiedlichen Klangen zwischen Kuppe und dann der Mitte vom Reibhänger. Das ist aber eigentlich von mir auch wirklich so gewollt. Da würde mich mal echt eure Storys interessieren. So, in der Facebook-Gruppe vielleicht. Und dann fände ich auch interessant zu wissen, wo ist es kaputt gegangen? Das heißt, ist es am Rand gerissen? Oder hat es eine Schwachstelle mittendrin gehabt? Also bei der Loch, beim Key, was man so sagt? Nein, nicht beim Keyhole. Das Keyhole entsteht ja, also für alle draußen. Keyhole heißt, wenn du an der Kuppe so eine Aussparung bekommst. Genau. Das hängt damit zusammen, dass es wahrscheinlich auf einem Metallstativ gehangen hat, ohne diesen Plastikschutz dazwischen. Dann kann das natürlich ein bisschen sich ausnutzen. Ausnutzen ist seltsam. Oder schabt dann halt die ganze Zeit, dass du quasi da so reinhinkommst. Dann kriegst du so einen Keyhole. Das war vor allem bei sehr deutlich älteren Becken. Aber ich meine, wo das wirklich gerissen ist. Das heißt, ich kenne das bei mir. Ich hatte es schon am Rand gerissen. Ich hatte es aber auch schon mittendrin gerissen. Das habe ich auch noch nicht gehabt. Es gibt ja auch dann die, heutzutage die aktuellen Becken, die ja die Löcher haben, mittendrin. Da hatte ich mal eins, das war mittendrin gerissen, also an einem dieser innenliegenden Löcher gerissen. Und was ich noch nie hatte, ist, dass es an der Kuppe gerissen war beispielsweise. Wenn es gerissen ist, würde mich interessieren, wo es gerissen ist und vielleicht sollten wir da auch mal, weil ich weiß, es ist nicht möglich, es kommt ein sehr ungesundes Halbwissen. Ich meine mal gehört zu haben, aber da kann mich jeder aufklären, der es besser weiß, dass die Risse, die außen entstehen, meistens dadurch entstehen, dass die Energie aus dem Becken nicht raus kann, das heißt, es wurde zu fest entgegelt. Oben festgeschraubt, dass es nicht schwingen kann und die Energie eben ihren Weg sucht aus dem Becken und deswegen das an dem Rand reißt und dass die Rissstellen im Becken eher ein Produktionsfehler sind. Das heißt, dass da irgendwo eine Schwachstelle ist, die dann mit der Zeit aufreißt. Deswegen, wer da was weiß, meldet uns bitte an schlagartoschpodcast.de oder schreibt es direkt in die Kommentare zu diesem Wodcast-Podcast. Und lasst es da mal Aufklärungsarbeit leisten, weil wie gesagt, bei mir ist es absolut ungesundes Halbwissen Ja. Es erscheint jetzt noch total logisch, was ich hier sage, aber das heißt nichts. Aber wir können auch nochmal darüber, da müsste ich auch noch jemanden, vielleicht jemanden einladen, wie man Becken gut repariert. Ich kenne nämlich jemanden, der hat sich damit sehr auseinandergesetzt. Weil es ist ja manchmal schön, wenn du so alte, man hat ja auch mal Kate Silgen, das sind ganz alte Becken von früher, also die alte KZK, gibt es jetzt auch noch, oder ganz alte Sabian-Becken oder alte Wuhan-Becken, wo man auch sagt, das Becken hat einen Riss. Aber das Becken ist so charmant immer noch im Klang, das möchte ich einfach nicht weggeben. Zum Beispiel ein ganz großer Jazz-Schlag, den ich sehr verehre, Bill Stewart. Ich finde, der spielt total unkompetenzial. Um dem seine Becken sind, glaube ich, alle kaputt. Also auch gesundes Halbwissen, aber wo er sagt, er steht so auf diesen Sound und er möchte diesen Sound, solange es geht, nicht missen. Ja, geil. Also unbedingt, es ist definitiv mal ein Interview wert, würde ich sagen, oder? Weil jeder von uns, ich würde fast überhaupt nie, jeder von uns hat mal ein kaputtes Becken gehabt. Also, wir sind gespannt auf eure Geschichten, auf eure Erzählung, eure Erfahrung und wir beschäftigen uns im einen der nächsten Podcaste, Podcasti, Podcasts, Podcasten, Wodcast, Wodcasts. Ey, bin ich am Ende der Zeit. Also, bevor wir noch mehr Scheiße erzählen. Also, wir kümmern uns drum, wir sind auf eure Geschichten gespannt. Bam. Jo, jetzt würde eigentlich die Anmoderation von Timo zu meinem Gear-Check kommen. Aber wie ihr wisst, wir nehmen immer das Interview ja separat auf und natürlich auch den Rest vom Podcast. Und wir waren so am Reden und so vertieft in unserem Podcast, dass der Timo und ich, wir einfach vergessen haben, dass wir einen Gear-Check haben. Also, ich sage heute mal ausnahmsweise den Gear-Check selber an. Worüber es sich handelt oder worum es sich handelt, das erfahrt ihr gleich. Es sei noch gesagt, der Gear-Check ist hier auf circa sechs Minuten gekürzt. Und ihr findet natürlich in den Shownotes, wer wirklich Interesse daran hat, sich da ganz intensiv mit zu beschäftigen, mit dieser Ludwig Snare. Ein Gear-Check von sage und schreibe 25 Minuten. Ich habe den mit Snaredram-Spezialschlägen, also Rimshots gemacht, wie der Timo sagt, dann auch ohne Rimshots. Dann habe ich mal vom Mr. Muff die Snare abgedämpft, mit Dämpfung, ohne Dämpfung. Ich habe mit Besen, ich habe mit Rods gespielt, sodass ihr ganz, ganz viele Möglichkeiten habt, den Snare-Test auf verschiedensten Arten und Weisen nachzuvollziehen. Ich wünsche euch aber jetzt viel Spaß mit dem Gear-Check. Kommen wir ein bisschen zu den Spezifikationen dieser Snareground. Erstmal die Herstellnummer ist die oder die Bezeichnung dafür ist LB552RS und sie hat zehn Stimmschrauben und die Lacks sind die sogenannten Imperial Lux und ja, ich finde sie sieht einfach wunderschön aus. Das seht ihr ja hier im Finish auch noch mal nah herangesoomt. Als Throw-Off Abhebung haben wir die P88AC Abhebung, die seht ihr hier noch mal und der Snare Drum Teppich hat 18 Spiralen. Die Die Spannreifen sind aus Stahl mit 2,3 Millimeter und sie sind sogenannte Triple Flange Spannreifen, allerdings inward, das bedeutet, sie sind hier quasi gekrümmt nach innen. Damit habt ihr, wenn ihr Rimshots natürlich habt, geht das schon mehr auf den Stock drauf. Ich persönlich bevorzuge mehr die Triple Flange, wenn ihr nach außen, aber diese sind halt nach inward in die Innenseite gerollt. aber hat dadurch natürlich auch, wenn ihr den Rimschutz spielt, richtig knackige Obertöne damit bei. So, kommen wir nun zum Soundtest. Genug geredet. Die Snaredrum in einer Tiefenstimmung. Zunächst ohne Snaredrum Teppich. Mit angewandtem Snaredrum Teppich. Music. Gehen wir mal höher in der Stimmung. Ohne Snairdrum tapping. Musik, Sehr schön kontrollierte Obertöne. Music. Jetzt ist die Snare-Drum noch etwas höher gestimmt und ihr merkt schon, die Obertöne kommen echt schön zur Geltung. Music. Besen. Musik. Music. Nun hört ihr die Snare Drum nochmal in einer Studioproduktion mit zwei verschiedenen Songs. Zunächst ein R'n'B Song in einer höheren Stimmung und danach in einem Rock Song in einer tieferen Stimmung, damit ihr das Ganze auch nochmal im musikalischen Kontext hört. Music. Wenn es in Deutschland einen Musiker gibt, der mühelos zwischen Jazzclub, Opernhaus, TV-Studio und Hörsaal pendelt, dann ist es Altfried Maria Sicking. Ob als festes Mitglied der Götz-Alzmann-Band, als Professor an der Musikschule Münster oder als Autor, sein musikalisches Wirken ist ebenso vielfältig wie fundiert. In seinem Spielverschmelzen zwingt der Eleganz vibrierende Klangfarben und stilistische Offenheit. Dabei bleibt er stets neugierig, humorvoll, wie wir gleich alle merken werden, und ein engagierter Dozent, der mit großer Leidenschaft Mädelinstrumente und Improvisationen unterrichtet. Wir werden mit Alfred über seinen Werdegang sprechen, seine Lehrtätigkeiten, sein Album I Am und über Kunst und Routinen im Allgemeinen. Los geht's, Interview ab. Musik. Music. Ja, schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen. Es ist mal wieder für mich und für unseren Interviewpartner heute eine sehr unchristliche Zeit. Denn da war ich ja sehr beruhigt. Der ist genauso wie ich, der schläft nämlich auch so circa bis halb acht, acht. Und dann beginnt der Tag, sondern nicht so wie der Timo, der um halb sechs schon immer aufsteht. Ich freue mich riesig, dass er heute bei uns, unser Interviewpartner ist bei Timo und mir. Denn erstmal, er ist ein ganz, ganz lieber Kollege, den ich seit vielen, vielen Jahren kenne, mit dem ich in vielen Bands auch schon gespielt habe, immer mal wieder. Aber was viel interessanter für uns im Podcast ist, das ist ein schlagentferntes Instrument, sage ich mal. Das ist eine Premiere, denn erstmal, die haben einen Mellet-Spieler und Marimba-Spieler bei uns. Und ich darf ganz herzlich begrüßen den Altfried Maria Sicking aus Münster. Hallo Altfried, schön, dass du da bist. Hallo Altfried, ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf. Wahnsinn, ich habe es ja schon ein bisschen vorweggenommen, genau, die Augenringe ein bisschen wegmachen. Der Alpwirt ist gerade unterwegs mit Götz Alsmann auf Tour, da kommen wir aber gleich nochmal drauf zu reden. Der muss auch heute Abend, glaube ich, du musst schon wieder los, ne? Ja, heute Mittag geht es wieder los. Ah, heute Mittag geht es wieder los. Und was mich jetzt einfach mal interessiert, du bist, ich habe ja eben schon gesagt, das ist für uns im Podcast eine Premiere mit einem neuen Instrument. Und man sieht es sogar, ihr Liebenden, Hörenden, die das gerade nicht sehen können, im Hintergrund sieht man nämlich so komische Dinger damit. Also ich habe mal Xylophon gespielt, habe sogar Jugend musiziert damit in der Schlagzeug-Bakastienbewertung. Sogar, bin ich sogar mit durchgekochen. Da staune ich heute noch drüber. Aber du bist wirklich professioneller Vibrofon- und Marimba-Spieler. Aber wie hat das Ganze denn bei dir angefangen? weil du warst nicht immer Mallets-Spieler, das ist erst die Liebe zu den Mallets, ist später erst gekommen. Vielleicht berichtest du einfach mal so ein bisschen, wie das Ganze bei dir angefangen hat. Ja, als kleines Baby. Ne, so früh fangen wir jetzt vielleicht mal nicht an. Also ich habe ja schon immer Musikunterricht gehabt. Irgendwie meine Eltern haben gesagt, ich habe ja noch so ein paar Geschwister, so sagen wir mal Großfamilie. Das, was sie uns geben können, ist irgendwie eine gute Ausbildung und da gehört eben die Musik auch immer dazu. Das heißt, ich habe schon immer Musikunterricht gehabt und zwischendurch, wie das so bei vielen ja so ist, so zwischen 12 und 15 hat man ja immer so einen Durchhänger. Irgendwie habe ich auch wieder alles aufgehört und dann bin ich aber irgendwann wieder angefangen mit Klavierunterricht und ursprünglich habe ich sogar eigentlich mal vorgehabt, Klavier zu studieren. Bin dann ein Jahr vom Abi wurde dann in meiner Heimatstadt in der ich zur Schule gegangen bin an der Musikschule Schlagzeug eingeführt und, Und da gab dann das, das war Willi Kellers sollte der Unterricht, sollte der Lehrer werden und der hat studiert in Münster an der Hochschule und deswegen gab es so ein Vorstellungskonzert quasi von dem Schlagzeugensemble von der Musikhochschule Münster. Und das habe ich mir angeguckt und habe gedacht, ja das ist ja genau irgendwie, das ist ja das, was ich gerne machen will. Und bin dann eben mit dem Schlagzeugunterricht auch angefangen, so ein Jahr vom Abi ungefähr. Und dann habe ich aber auch schon überlegt, Musik zu studieren. Und ich sprach immer mit meinem Schlagzeuglehrer darüber, wenn ich mal Musik studiere. Und er dachte immer Schlagzeug und ich dachte immer Klavier. Irgendwann hat sich das dann mal rauskristallisiert, dass das so war. Ich sage mal so, im Klavier hätte ich wahrscheinlich diese Eignungsprüfung überhaupt nicht geschafft. Da melden sich 100 Leute an, zwei werden angenommen. Und ich glaube nicht, dass ich jetzt in der Klassik der größte Pianist unbedingt von allen war. Schlagzeug ging aber, weil ich sofort gemerkt habe, dass diese sogenannten Mallet-Instrumente, also auf Deutsch Tabspiele, Xenophon, Vibraphon, Marimba, da sind ja die Platten so angeordnet wie die Tasten beim Klavier. Und da ich ja schon seit vielen Jahren Klavier spielte, wusste ich also sofort, wo ein C und wo ein Gis war irgendwie. Und das war früher bei den Schlagzeugstudenten nicht selbstverständlich, sage ich mal so. Nö. Nö. Und ja, deswegen hatte ich sofort so einen relativ leichten Zugang dazu. Ich meine jetzt irgendwie, okay, musst du noch Schlegel in die Hand nehmen und irgendwie den Ton auch noch treffen. Und ja, dann habe ich Aufnahmeprüfung gemacht und seinerzeit, also... Ich habe ein 1979-Abi gemacht. Habt ihr, wart ihr ja schon auf der Welt? Ich weiß es gar nicht. Ja. So gerade mal. Der Dirk schon viele, viele Jahre. Ich war schon lange da. Du warst schon sauber, oder? Ja. Ich bin aufs Tröhnchen gesetzt. Ja, ich habe schon Schlagzeug gespielt. Boah, Wahnsinn. Ja, guck mal. Ich auch seit einem Jahr gerade dann. Und da gab es fast nur Klassikstudiengänge. Also da gab es so diesen Popularstudiengang, glaube ich, in Hamburg und ansonsten müsste man schon nach Hilversummen, jetzt Amsterdam ist das ja in Holland oder ich glaube irgendwie in der Schweiz konnte man auch Popular oder Jazz studieren oder so. Aber ansonsten haben die alle, auch die Drummer, die haben sich irgendwie so ein paar Noten drauf getan und haben dann Klassik erstmal studiert. Und das war dann auch so, als ich dann zur Hochschule kam, die haben alle tierisch Drumset gespielt. Die sind ja alle mit 14 angefangen und mit 17 haben sie sich überlegt, ich müsste mal so eine C-Dur-Tonleiter irgendwie auf dem Xenophon vielleicht mal können, damit ich irgendwie auch Klassik studiere. Und ich habe sofort gesehen, die Konkurrenz ist mir einfach zu groß bei den Drummern. Aber hier so Vibraphon, mach hin mal, das können die ja alle nicht. Da ist die Konkurrenz auch klein. Das ist so eine Nische. Da versuche ich es mal. Das war einfach so ein guter Kompromiss zwischen Klavier und Schlagzeug. Das ist auch ein Schlaginstrument. Aber man spielt Melodien, man spielt Akkorde. Und ja, das war so ein Kompromiss. Und schon war ich irgendwie da. Ich fand Drumset auch geil. Ich habe es auch wirklich gerne gespielt. Aber so so nach rechts, links, rechts, rechts, links, rechts, links, links da war auch dann schon Schluss wieder Geil, aber sag mal, wie kommt man denn also was ich ja an den, Mallet-Instrumenten so wahnsinnig schwierig finde jetzt gar nicht die Töne treffen, aber mit den Schlägeln die Dinger zu treffen und wenn ich dann noch Vierer hab, das finde ich völlig strange, wie du die dann... Lass uns gleich mal da das ist schon eine sehr schmitzende Frage Ja, da würde ich auch gerne noch gleich drauf eingehen. Aber mich würde mal interessieren, du hast ja gesagt, du kamst eigentlich aus dem klassischen Piano und hast klassisches Schlagwerk studiert. Aber war deine Liebe zum Jazz schon immer da oder kam die später? Wie ist denn die Verknüpfung jetzt entstanden? Also, ich habe schon quasi immer in einer Band gespielt. Ja. Und also die Popularmusik, da hatte ich schon immer eine Affinität zu. Meine erste Band, ich glaube, 14 oder 15, da habe ich noch E-Bass gespielt. Ich konnte überhaupt nicht E-Bass spielen, aber ich wusste, wie die Seiten heißen und ich wusste, dass jeder Bund ist ein Halbdunnschritt und dann guckst du mal beim Gitarristen, was macht der mit seiner tiefsten Seite, die nehme ich auch, hat mir einen Bass geliehen, Plektrum und bumm, dann ging es auch schon los. In meiner ersten eigenen Band, aber da war ich 16, glaube ich, da habe ich, ja, Keyboards ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber einen Fender Rhodes gab es ja immerhin schon mal. Sowas habe ich gespielt und also die Popularmusik war schon immer und es war schon immer so sagen wir mal so mit 16, 17, 18 meine Musik war so das, was man so Jazzrock nannte gerne instrumental, das lenkt dann so Gesang lenkt ja immer von den Instrumenten ab irgendwie und da ich nicht singen kann aber trotzdem gerne vorne stehen möchte. Instrumental-Bands waren so mehr mein Ding. Meistens dann so, da haben wir auch meine Stücke gespielt, meistens mit so einem ostinaten Bass, da kommen dann irgendwie vier Akkorde drüber und ja, schon ging's los. Du hast auch da schon angefangen selbst zu komponieren, also ziemlich früh dann. Ja, also ich war nie in so einer Tribute-Band oder so einer Nachspiel-Band oder so. Klar hat man manche, sagen wir mal so, Akkordfolgen, Melodiefolgen, die hat man schon von irgendwo her genommen. Dann Chicago zum Beispiel war so eine Band, die ich viel gehört habe. Eingängige Akkordmuster, die habe ich schon genommen. Aber es war immer schon auch ein großer Improvisationsanteil da drin. Und der Unterricht, den du dann bekommen hast als Schlagwerker, sage ich jetzt mal, auch an der Musikschule, wo du angefangen hast, das war aber wahrscheinlich auch erstmal klassisch ausgerichtet oder war dieser Schlagzeuglehrer auch schon auf den Stabspielen so weit, dass er dir auch gesagt hat, okay, hier, das kommt aus dem Jazz, das ist mal improvisiert oder war das jetzt eher von dir autodidaktisch angegangen? Ja, also da war ich ja schon 17, das heißt, ich habe auf dem Klavier ja schon improvisiert, wenn jetzt auch nicht gerade jetzt Jazz nach irgendwelchen Jazz-Harmonien, aber A-Moll, G-Dur, F-Dur, irgendwie solche Sachen, schön weiße Tasten auf dem Klavier, da kann man immer schnell spielen, da muss man sich nicht die Finger brechen, da schon. Und mein Schlagzeuglehrer, der hat in der Zeit in Münster an der Hochschule studiert und hat dann auch in dem Jahr, in dem ich meine Aufnahmeprüfung in Dortmund gemacht habe, hat er glaube ich seine Abschlussprüfung in Münster gemacht. Zum Teil mit dem selben Programm, was ich zur Aufnahmeprüfung gespielt habe. Ja, Schlagzeug hat sich schnell entwickelt. Früher konnte man schnell blenden, sobald man da eine Tonleiter gespielt hat. Da dachte man, boah, meine Güte, der kann auch Xylophon spielen, den nehmen wir. Und Willi Kellers hatte also auch Klassik studiert, weil man ja sonst nichts studieren konnte, war aber eigentlich, oder ist auch noch Free-Jay-Song. Und dann ist es so, also, na klar haben wir am Drumset auch gespielt, aber dann war sofort irgendwie, beim Schlagzeugensemble wurden unheimlich viele Instrumente angeschafft, Marimba, Xylophon, Röhrenglocken, irgendwie die Musikschule hatte schon fast alles. Gut, und wer dann eben wusste, wo die Töne sind, der musste dann eben Xylophon schieben. Geil, klasse. Ja, Wahnsinn. Aber ich komme nochmal drauf zurück, Timo hat ja gesagt, hast du denn dann auch Jazz schon direkt, hast du die Jazzlogen von den oder die Jazzroutes von dem Willi Köln das dann mitbekommen? Oder ist das später erst gekommen, dass du dann auf einmal auf solche Leute gekommen bist, wie David Friedman zum Beispiel oder die ganz alten Vibraphonisten halt. Nimm hier, wie heißt er? Louis... Lionel Henton. Lionel Henton. War sogar noch davor. Der hat ja schon auf dem Xylophon Solo gespielt. Ehrlich gesagt, man kennt noch viel mehr alte Vibraphonisten als ich. Ja, das glaube ich. Der kennt ja jeden. Wann ist das Vibraphon eigentlich richtig auf den Markt gekommen, weißt du das? Das interessiert mich mal gerade so geschichtlich. Also, ich hatte mal einen Studenten, der hat mal eine Arbeit über das Vibraphon geschrieben. Und ich meine, dass da irgendwo stand, dass wir in den 1920er Jahren erst erfunden wurden. Wollte ich sagen, relativ spät, weil das Schlagzeug ist ja schon spät. Aber Vibraphon müsste noch eine ganze Ecke später sein. Dazu kann ich mehr sagen. Es gibt ja diesen Verein in Deutschland Percussion Kreativ und da gibt es diese tolle Vereinszeitschrift Offbeat, für die ich ja auch dann ab und zu mal einen netten Beitrag schreibe und dafür habe ich mal etwas über das Vibraphon geschrieben und das Vibraphon wurde 1921 erfunden. Eines du siehst du? Perfekt. Jetzt spanne ich ja mal kurz die Historie weiter. Hat das Marimba-Fon, weil das Ballafon gibt es ja schon sehr viel länger. Hat das damit was zu tun, die Entwicklung des Marimbas, dass die so ein bisschen aus Ballafon zurückgeht? Also es ist jetzt echt auf Topic, aber mich interessiert es jetzt gerade. Aber könnte doch hinkommen, oder? Ja, definitiv wird das was miteinander zu tun haben, weil das Grundprinzip ist ja das gleiche. Du hast eine Schlagplatte aus Holz, du hast da drunter irgendwie, also da sind es ja Kalebassen dann da drunter. Bei der Marimba hast du dann eben Röhren, weil das industriell hergestellt wurde. Aber letztlich hat das schon einen sehr ähnlichen Ursprung. Dann ist es ja sowieso das Xylophon, also die Marimba in klein. Ja. Die gibt es ja schon ganz lange. Das ist ja auch schon in alter klassischer Musik. Die Staphy, die ist das von... Die Lüra... Die gibt es ja seit des Feuerwehrkapellen gibt. Genau, seit des Feuerwehrkapellen gibt. Das gehörte dazu, glaube ich. Ich glaube mal ganz kurz für die Leute, die es nicht wissen, weil ich glaube, das ist nicht jedem Verständnis. Vibraphon ist quasi, ich sage mal, mit Metallplatten. Ist angeordnet wie ein Klavier, ist mit Metallplatten. Und Marimba ist das Pendant, aber mit Holzplatten. Sehr häufig Palisanderholz, glaube ich, ist es sehr. Fast immer. Honduras, Rosewood ist das so gut wie immer. Das ist der große Unterschied. Das ist meistens eine Alulegierung. Und dadurch, dass das Metall ist, kann das länger klingen. Wenn es nicht gedämpft wäre, würde es eben lange klingen, wie wir das von so kleinen Metallklangkörpern kennen oder so. Und deswegen hat ein Vibraphon eben auch immer ein Haltepedal. Das heißt, normalerweise werden die Platten gedämpft. Das heißt, da kommt so eine Schiene da dran. Dann sind die kurz. Wenn ich trete, geht das runter. Wie beim Klavier quasi mit den Seiten. Und dann klingen die Platten eben relativ lange. Aber wir müssen unbedingt ergänzen. Ein Vibraphon hat ja auch einen Motor dabei. Da wollte ich gerade drauf hinaus. Genau. Das ist ja quasi der Unterschied zum Xylophon dann. Nee. Oder? Nee, ein Xylophon ist ja auch Holz. Xylophon ist auch Holz, okay. Ja. Das ist ein Unterschied vielleicht zum Glockenspiel, was uns allen in den Ohren immer so weh tut. Wobei ein gutes Glockenspiel hat Stahlplatten und ein billiges Glockenspiel hat Aluplatten. Beim Vibraphone ist es so, die billigen Vibraphone, die gibt es jetzt kaum noch, die hatten auch so Stahlplatten oder Eisenplatten. Und die guten haben eben eine Alu-Legierung. Warum der Motor? Das ist der Grund, warum das ja überhaupt Vibraphon heißt. Weil ich meine, dass das erste Vibraphon auch Rörofon hieß, weil das so Röhren drunter hatte, um den Ton zu verstärken. Beim Vibraphon ist es so, dass durch diese Resonatoren, nennt man ja diese Röhren, die da drunter sind, die sind unten zu. Das heißt, wenn da Luft reintritt, dann ergibt das auch einen Ton. So wie bei so einer Flasche, wenn wir irgendwie wieder volltrunken sind, pusten wir in so eine Flasche rein und je nachdem, wie viel Sprit da noch in der Flasche drin ist, ist der Ton höher oder tiefer. Und das ist bei diesen Resonatoren auch, die sind unten zu, die sind halbwegs auch gestimmt bei allen Instrumenten, also beim Xenophon, bei der Marimba, überall gibt es die. Beim Vibraphon geht da durch, aber oben noch eine Welle mit so Plättchen und die sind manchmal so, sodass die Röhre offen ist und manchmal sind die so, dass die Röhre geschlossen ist. Und dann drehen die sich so und dann macht der Sound eben, dadurch, dass manchmal der Sound der Resonatoren noch dazukommt, waa, waa, waa, waa, waa, waa. Und das ist eben ein Vibrato, das ist ein Lautstärke-Vibrato und ein ganz klein bisschen auch noch ein Frequenz-Vibrato, weil die Röhre nicht hundertprozentig genau gleichgestimmt ist wie die Platte. Das ist wie so ein Chorus-Effekt so ein bisschen. Das macht den Sound ein bisschen fetter. In diesem Aufsatz meines ehemaligen Studenten stand, das Vibraphon wäre erfunden worden, um ein Instrument zu finden, was der menschlichen Stimme nahe ist. Vielleicht wegen dieses Vibratos. Ich kenne kaum ein Instrument, was weiter weg ist von der menschlichen Stimme als das Vibraphon. Jedes Blasinstrument ist, ich kann ja nicht lauter werden oder so, ich kann meinen Ton nicht anhaltend, anhaltend, gleich laut haben. Der wird natürlich leiser. Aber das Einzige, was vielleicht noch ist, wie bei den klassischen Sängern eben, die haben ja auch so ein Vibrato und das Vibraphon auch. Es ist so, in der modernen Musik, wenn wir jetzt so von David Friedman, irgendwie von diesen berühmten Leuten, Gary Burton, der Meister von uns allen, die spielen ja gar nicht mehr mit Motor. Es gibt auch Vibraphone mittlerweile zu kaufen, die haben gar keinen Motor mehr. Da sind die immer offen, die wollen nicht diesen Wah-Wah-Wah-Sound haben, der so ein bisschen einschmeichelnd ist, der so ein bisschen swingig klingt vielleicht. Das ist in der modernen Musik, ist das nicht mehr angesagt. Und wenn ich Solo spiele, ist der Motor immer aus. Aber wenn ich jetzt mit Götz spiele, ich weiß, die erste Aufnahme überhaupt für Götz, der rief mich mal an und, also, weiß ich nicht, vor 30 Jahren oder so. Er wollte mal Vibraphone, er war ja schon immer Vibraphone-affin. Und dann, ich soll nach Dortmund kommen, ins Studio. Und dann bin ich mit meinem alten Wibachwohn gekommen. Aber ohne das Netzgerät für den Motor. Weil ich hab da überhaupt nicht mit gerechnet. Und nee, das war, also, wir haben dann die Aufnahme gemacht. Die kam aber erst 25 Jahre später in den so einem Samt. Weil das war nicht sein Sound. Der will dieses Wah-Wah-Wah haben. 50er, 60er Jahre, das ist ja so sein Ding. Und da gehört das auch in, da gehört das auch rein. Ja, klasse. Jetzt hat der Dirk eben ja schon angekommen, ich hab mir schon einige berühmte Vibraphonisten oder Stabspieler jetzt schon namentlich gehört. Und der Dirk hat es eben auch schon angesprochen. Es ist ja nicht selten, dass auch diese Stabspieler auch schon aus der Marimba auch zum Beispiel mit vier Schlägeln gespielt werden. Und vielleicht kannst du mal darauf eingehen, weil ich bin jetzt auch nicht so tief in der Materie drin. Es gibt es öfteren, ich sehe ganz oft Solo-Spielerinnen oder Spieler, die solieren dann mit nur zwei. Dann gibt es aber oft die zu Begleitung, zum Beispiel, wenn du Chords machst, hast du oft vier. Und jetzt kannst du mich gerne korrigieren. Ich meine, Gary Burton war der Erste, der auch bei seinem Solospiel vier Mellets, also vier, doch, Mellets heißen die, ja. Ja, deswegen heißt die Mellet-Instrumente, weil diese Schnägel-Mellets heißen. Vier Schnägel verwendet hat. Ist das soweit richtig? Ich kann es da auch noch ein bisschen Aufschlüssel geben. Und wie verwendest du das? Das heißt, Gary Burton hat ja auch da einen bestimmten Griff erfunden, glaube ich, der auch nach ihm benannt wurde. Absolut. Vielleicht kannst du da mal ein bisschen... Boah, da hat aber einer recherchiert. Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann. Nicht schlecht. Es gab auch vorher schon, gab es manche Stellen, die man mit mehreren Schlägeln in der Hand spielen musste. Schon Kamina Burana gibt so eine Glockenspielstelle, da braucht man drei Schlägel. Und auch in manchen anderen älteren Stücken, auch schon auf dem Psyllophon, da kam das schon mal vor. Da haben dann die jeweiligen Spieler irgendwie versucht, die Schlägel irgendwie in die Hand zu nehmen, zu fixieren und dann halt drauf zu hauen. Die haben aber das Intervall dann nicht ändern müssen oder so. Das ist, wenn man so will, das ist vielleicht die Sache, die man so ein bisschen üben muss. Das mit Gary Burton stimmt schon. Auch vorher war das schon wohl mal so, dass ein Vibraphonist auch mal viel Schlegel in die Hand genommen hat, wenn er mal einen Akkord spielen wollte. Dann hat er wieder zwei weggelegt und dann hat er wieder soliert. Und Gary Burton hat gesagt, das will ich nicht, diese Trennung von Melodiespielen und Begleiten. Und er hat ja auch Solostücke gemacht, die sensationell sind, wo er sich selber begleitet hat. Das geht eben nicht mit zwei Schlägeln. Und deswegen, es gibt noch ein paar alte Aufnahmen, so Schwarz-Weiß-Aufnahmen natürlich. Da sieht man, dass er manchmal auch einen weglegt und dann nur noch mit dreien spielt. Dann hat er in der rechten Hand nur noch einen, in der linken Hand hat er aber noch zwei, um so zwei Töne als Begleitung noch zu spielen und mit der rechten Hand spielt er dann noch so sein Solo. Aber das ist quasi die Zeit der Vierschläge in der Popularmusik, auch in der gesamten Musik glaube ich, dass dann häufig versucht wurde, grundsätzlich diese Vierschläge in der Hand zu halten, auch wenn man sie nicht immer braucht. Für die Bewegung ist das manchmal etwas umständlicher, weil man nicht mehr so über Kreuz so spielen kann, weil dann ja immer zwei Schläge liegen, die sind dann einfach im Weg, die du nicht brauchst. Das heißt, man muss ein bisschen anderes Sticking machen, Doppelschläge machen oder so. Man kann nicht einfach nur... Nicht mehr einfach nur noch abwechselnd spielen. Das stimmt, Gary Burton, früher gab es einen Traditional Grip, so hieß der, und den hat jeder gespielt, der mal vier Schlägel brauchte. Und Gary Burton hat so eine kleine Sache dabei gestört, dass der, der zu bewegen sein soll, der Schlägel, der wird eingeklemmt durch den anderen Schlägel. Und da hat er gedacht, oh, das ist doof, jetzt wenn ich aber das andersrum mache, den anderen nach unten, dann klappt das viel besser und das ist eigentlich der Unterschied zwar quasi zwischen dem Burton-Grip-Griff und dem Traditional-Grip. Dann gibt es auch noch einen anderen Griff, gibt noch zwei andere Griffe. Aber das führt vielleicht etwas zu. Ja, ja, auf jeden Fall. Was mich aber jetzt trotzdem interessiert, ich habe, wie gesagt, ich musste das ja auch mal machen, auch mal im Percussion, also hauptsächlich im Percussion Entsommel. Also ich war, Also das war nie mein Instrument, muss ich ganz ehrlich sagen. Weil ich bin einfach nicht da. Also ich habe unheimlich Schwierigkeiten gehabt, die Platten zu treffen. Also ja, besonders wenn ich dann in die Noten geguckt habe. Also die Platten habe ich schon getroffen, nur die falschen. Ja, so sieht es aus. Und mit vier, das stelle ich mir, wie kriegt man das hin? Oder jetzt aber vielleicht, wir wollen ja auch im Edu-Bereich natürlich etwas nach vorne brischen. Irgendwie, hast du da den Tipp, wenn jetzt vielleicht jemand mal sagt, also jetzt wirklich nur im Kleinen, aber im Percussion-Ensemble braucht man ja doch, also da ist ja doch schon häufig manchmal eine Xylophon oder eine Marimba-Stimme oder sowas dabei. Du hast gerade schon von Stickings gesprochen, das heißt, du hast auch Stick-Control dann am Vibraphon gemacht oder geht das genau? Ja, das ist auch so ein Mallet-Control, das ist das gleiche Buch dann, aber für Mallets. Wenn man die erste Seite dann lernt, dann, das reicht dann ja auch. Das andere sind ja alles nur Variationen davon. Ich habe bei Steak-Control auch noch die erste Seite gemacht. Ey, warne. Also wie gesagt, ich finde, aber gibt es das denn wirklich, wie kriegt man das hin? Weil du brauchst ja einerseits, wie gesagt, ich finde ja beim Klavier schon, wenn ich nicht hingucke. Also ich muss nach wie vor, ich bin dilettantisch. Also wenn ich Akkorde spiele, ich muss wirklich hingucken, wo sind meine Batschehändchen? Und dann kann ich den drücken und mit dem Computer kann ich ja heute alles in Zeitlupe einspielen. Dann funktioniert das sogar manchmal. Aber das ist, ich finde, wie gesagt, Wir haben ja lange genug in der Band gespielt. Ich fand das immer Wahnsinn, dass du echt in aberwitzigen Tempos, oder Tempi besser gesagt, immer noch die Dinger da getroffen hast. Ja, ich bin einfach ein Glücksbild. Ich sage immer, das ist alles eine Glückssache. Vibraphon klingt einfach immer schön. Das Problem ist ja, auf dem Vibraphon mal nicht schön zu klingen. Das ist ein bisschen so wie Querflöte. Also, so richtig krach zu machen auf dem Vibraphon, das geht nicht. Ich kann versuchen, irgendwie extra mal nicht in der Tonart zu spielen. Und trotzdem denken alle, ach, ist das ein schönes Instrument. Wo hat beim Schlagzeug noch nie einer gesagt? Nee, nee, komisch. Liebe Schlagzeuger und Schlagzeuger, lernt um. Ihr lernt jetzt alle nur noch ein Mallet-Instrument. Das ist wie bei allem anderen. Letztlich ist es ja auch immer so ein Handwerk. Instrument zu spielen ist immer auch ein Handwerk. Und das ist eben beim Vibraphon auch. Man sieht es selten, deswegen denkt man, oh, das ist aber ganz schwer. Das ist genauso wie jedes andere Instrument. Ich finde immer, es gibt Instrumente, die haben einen leichten Einstieg, weil du dich nicht um die Tonerzeugung kümmern musst. Dazu gehört ein Schlagzeug. Gut, das ist sogar von der Treffsicherheit ziemlich... Gut. Klavier machst du gar nichts. Du drückst eine Taste und alles andere macht diese Mechanik. Und dann gibt es eben Oboe, Fagott, Posaune, Trompete, wo du mit den Lippen arbeiten musst, bis überhaupt mal ein Ton rauskommt oder so. Wir haben einen super schweren Einstieg, finde ich. Oder Geige, da musst du ja ein Gefühl für die Tonhöhe haben. Die brauchen wir nicht, die brauche ich auch nicht. Ich muss mein Instrument nie stimmen. Alles stimmt nach meinem Instrument. Wenn da steht, spiel ein D und spiel ein A, dann haue ich auf die richtige Platte und fertig. Bei der Trompete musst du wissen, wie das D klingt. Weil wenn du dir eine C vorstellst, du greifst aber einen D, dann kommt weder ein C noch ein D raus. dann kommt einfach nur Grütze raus. Ja, also ich habe es ja versucht. Und es musste wirklich, jeder Ton musste im Studio, wollen wir jetzt mal nicht drüber reden. Also es gibt Instrumente, die haben einen leichten Einstieg und es gibt welche, aber irgendwann kommst du einfach nicht mehr drum rum. Du musst dich einfach mal mit dem Instrument beschäftigen. Du musst mal üben, um irgendwie die nächste, um das nächste Level zu kommen. Und dann ist es egal, ob du ein Vibraphon oder Lotusflöte spielst. Wie viel Zeit hast du denn, gerade für unsere Studenten auch da draußen, wie viel Zeit hast du denn früher investiert, um deine Fertigkeit zu erlernen oder zu erlangen? Und dann, ich füge noch was hinzu, der Dirk meint wahrscheinlich auch während des Studiums, du hast ja dann in Dortmund studiert. Erstmal vielleicht kannst du allgemein sagen, wie sah denn überhaupt dein Alltag aus und wie viele Stunden hast du investieren müssen. Und es war ja wahrscheinlich auch, das hast du eben angesagt, es war ja auch klassisch ausgerichtet eher. Und dann würde mich interessieren, ob du dich dann auch während dieser Zeit quasi privat um weiter Sachen bemüht hast, wie eben um Jazz und Improvisation und, und, und. Vielleicht mal so, nimm uns mal mit auf diese Reise deines Studentendaseins. Ja, okay. Ich habe schon in Dortmund studiert, weil da der Schlagzeugdozent, Also die beiden Dozenten für Schlagzeug waren beide Mitglieder des Sinfonieorchesters, der Solo-Pauke und der Solo-Schlagzeuger. Und der Solo-Schlagzeuger Harry Kühlen habe ich letztens noch wieder getroffen. Also die ganzen Schlagzeuge, das ist schon noch eine Gemeinschaft. Also es ist schon 40 Jahre her, dass ich da studiert habe. Und trotzdem treffen wir uns irgendwie jetzt vielleicht nicht jährlich, aber doch relativ häufig sogar. Der hatte sowieso eine Affinität, wie das früher so ist, auch so zur Popularmusik. Also der spielte vielleicht in einer Dixie-Band oder irgendwie sowas. Schlagzeug hat ja den Vorteil, oder sagen wir mal, Schlagzeug war ja jetzt... Es gab ja wenige Schlagzeuger, die jetzt mit dem Drumset richtig auf Kriegsfuß standen. Sicherlich gab es da auch ein paar, vielleicht eher die Pauker, könnte ich mir vorstellen, als die Schlagzeuger. Weil manchmal gab es ja jetzt auch eine Operette oder so und da musste man sowas ähnliches wie eine Schießbude zumindest spielen. Oder in so einem Chorchester, da musste die große Trommel, die ja normalerweise geschlagen wird im Orchester, Du bist alleine und eigentlich ist die Stelle für drei Schlagzeuger. Das heißt, du nimmst die Snare, machst dann und versuchst mit der Hi-Hat irgendwie diese Becken adieu zu machen und auch noch mit der 28er Bassdrum oder irgendwie sowas. Also diese Koordination, das mussten die schon machen und Schlagzeug war schon immer so ein Grenzgänger zwischen E-Musik und Popularmusik, finde ich. Und ja, ich bin dann angekommen, an einer Hochschule, weil ich ja Vibraphon spielen konnte, von dreien, die Aufnahmeprüfung gemacht haben, habe ich es immerhin geschafft, obwohl ich ja erst ein Jahr Schlagzeug gespielt habe. Ich habe es vorher noch nie in einem Trommel-Frieden gemacht. Wahnsinn. Also so richtig gut war ich jetzt nicht, aber ich wusste, wo die Töne auf dem Vibraphon jagen. Ich sage mal, schon ein großer Vorteil meines Tutenten Harry Kühlen. Harry, hallo. Dass er sofort mein unfassbares Talent erkannt hat. Ja, und deswegen, als ich ihm dann gesagt habe, ich interessiere mich auch für Jazz, das war jetzt für den nichts Böses. Während ich mal in Köln vorgesprochen habe, Christoph Kaskel war den Professor. Entweder sie ging in die Jazz-Abteilung, also das war ein paar Jahre später, oder zu mir. Aber beides war. Und das war in Dortmund alles so ein bisschen lockerer. Und ja, ich sage mal, es gab immer so eine Regelung bei Klassikstudenten, unter drei Stunden am Tag üben, wirst du schlechter. Also das brauchst du, um deinen Stand zu halten. Und alles andere, das ist natürlich, das kannst du natürlich so überhaupt nicht sagen. Der eine, der übt irgendwie und ist konzentriert und der andere, der übt und guckt dabei fern. Und man kann das nicht an der Stundenzahl festmachen, sondern wie man übt. Letztlich kannst du ja auch so ein Stück immer von vorne bis hinten spielen und grundsätzlich im Takt 230 bis raus. Den kannst du einfach nicht. Dann nutzt dir das nichts, wenn du das Stück immer von vorne bis hinten spielst. Du solltest vielleicht mal Takt 230 mal spielen. Vielleicht zehnmal hintereinander oder so. Damit du da über die Stelle kommst. Aber es wurde schon viel geübt. Gut, am Anfang des Semesters des Studiums gab es ja noch viele Pflichtfächer. Da musst du noch Choralsatz machen. Diese ganze Theorie, Musikgeschichte irgendwie. Was einen seinerzeit nicht so richtig... Fasziniert hat, so will ich es mal sagen. Aber dann nach sechs Semestern hatte ich alles fertig. In meiner Zeit gab es ja noch nicht die Studiengänge wie jetzt, dass man jetzt irgendwie, dann gab es mal irgendwann ein Diplom, jetzt macht man ja Bachelor, Master und so. Früher gab es die staatliche Musiklehrerprüfung, der Studiengang IP, Instrumentalpädagogik, glaube ich, hieß das, und die künstlerische Reifeprüfung, man nannte das Orchesterreife. Also auch ein Pianist machte das, obwohl er ja gar nicht ins Orchester geht. Und ich glaube, das war der Regelstudiengang zehn Semester. Kein Mensch hat das in zehn Semestern gemacht. Ich war nach zwölf Semestern fertig und ich glaube, ich war der Schnellste bei den Schlagzeugen. Ja, okay. Nach sechs Semestern war ich mit dem ganzen Kram fertig und dann hatte ich nur noch Schlagzeug. Und das heißt, du kannst schön morgens mal drei Stunden schon mal machen, dann machst du nachmittags noch. Kommt ja immer darauf an, wie viel du auch unterrichtest. Also ich habe schon immer, seit ich studiere, auch an der Musikschule unterrichtet. Das heißt, am Montag war ich schon mal gegessen. Ich bin dann dienstags nach Dortmund gefahren. Bin häufig freitags dann auch schon wieder zurückgefahren, weil meine Freundin woanders wohnte. Ich habe das also konzentriert dann auf wenige Tage. Habe dann aber umso mehr geliebt. Ja, und du hast wahrscheinlich einfach, ich glaube, das ist auch noch so ein Ding, du kannst noch so viel üben, aber du hast immer schon live viel gespielt. Und ich glaube, das ist das, was für mich, finde ich, unheimlich wichtig ist. Ihr da draußen, spielt in Bands, trefft euch mit Leuten, nicht nur wir haben es immer so der Kellertrommler genannt oder die Kellermusiker, sondern ihr müsst mit Leuten zusammenspielen, trefft euch und macht Musik und das finde ich es heute Das ist eine super wichtig und am besten spielt mit Leuten, die besser sind als hier. Das ist die Lösung schlechthin, insbesondere in der Popularmusik, nicht nur, sondern das gilt allgemein. Lern von den anderen, sei du nicht der Chef, weil du jetzt gerade irgendwie deinen Paradiddle geübt hast oder so. Sondern je besser deine Mitmusiker sind, desto besser wirst du auch. Und das war auch so eine Sache, ich habe dann ja lange überlegt, irgendwie in welche Richtung ich gehe, ob ich jetzt mehr in der Klassik bleibe. Ich habe ja auch so Solo-Schlachtzeugkonzerte dann so mit Riesenaufwand, irgendwie mit Gongs und Dams und. Holzblöcken und Bremstrommeln und da fährst du mit einem Fünftonner vor, baust stundenlang auf und ist auch, ich finde die Musik auch toll, neue Schlachtzeugmusik. Und auch fürs Publikum, die sehen ja, die stehen ja nicht immer auf Musik des 20. Jahrhunderts, ist ja auch viel Krach und so. Aber bei Schlagzeugen sieht man wenigstens, wie der Sound entsteht. Dass du so einen Gong hast und dann kommt der in so eine Wanne mit Wasser und dann wird der Ton abgewürgt irgendwie. Und das ist ja beim Pianisten, siehst du das nicht, da sitzt so ein Chemiker hinterm Klavier und macht dann... Also im Radio hören, neue Musik ist auch so eine Sache. Live zu erleben, glaube ich, ist ganz interessant. Also gerade bei Schlagzeugern, weil es ein Rieseninstrumentarium ist. Ich fand das auch toll. Und der ganze Applaus nachher, falls die Leute applaudieren oder nicht, der ist nur für dich. In der Band nicht, in der Band ist er für die ganzen. Aber du bist Einzelkämpfer, du bist absoluter Einzelkämpfer, du bist alleine. Das ist irgendwie der Unterschied zwischen einem Tennisspieler und einem Fußballspieler, glaube ich. Der Fußballspieler ist in der Mannschaft und der kann auch nur so gut sein wie die Mannschaft und die ganze Mannschaft gewinnt oder die Mannschaft verliert. Und in der Band ist es eben auch so. Du bist im, positivsten Fall mit Freunden zusammen, sonst macht die ganze Sache nur wenig Sinn, finde ich. Klar gibt es auch andere Jobs, aber letztlich, nee, wir sind ja alle eigentlich dufte Typen. Und das ist irgendwie, das ist einfach was anderes. Du machst mit anderen zusammen, machst du Musik. Und das ist nochmal ein anderes Erlebnis, als wenn du alleine irgendwo stehst und nur dein... Ist schön, diese Leistung, ich finde das auch toll und es gibt ja viele Marimba-Solisten auch, auch die unfassbar toll spielen und auch schöne Musik machen. Aber ich sage mal, das ist so ein bisschen so, wir sind mit einer Band unterwegs und hängen nachher noch ab und sitzen zwischendurch im Auto und machen noch Witze und gehen zusammen essen. Und dann gibt es den Kabarettisten, der ganz alleine ist, der super wenig Aufwand hat, der alles Geld für ihn. Vielleicht hat er noch einen Techniker dabei oder so, der das Auto fährt. Aber letztlich ist der, der ist allein, der ist nicht geerdet durch die anderen oder so. Ich finde das wesentlich schöner, irgendwie in einer Band zu spielen und deswegen letztlich habe ich dann gesagt, gut, das ist eher das, was ich machen möchte. Ich möchte lieber mit anderen Leuten Musik machen und dann eben auch nicht nur Noten machen, sondern auch irgendwie was, wo man sich anguckt und anhört und denkt, hey, was macht der denn gerade wieder oder so. Also die Interaktion war dir wichtig. Ja, das ist super. Und selbst wenn wir mit Altsmann spielen, was ja ein ziemlich festgelegtes Programm ist und dann hast du dein Solo von 12 Sekunden oder 20 Sekunden oder so, da wirst du nicht jedes Mal die Welt neu entdecken. Aber dann spielst du mal einen anderen Ton oder ich versuche ja, weil du sagst, Töne treffen, ich mache das ja auch so eine Weile, also versuche ich nicht aufs Vibra von zu gucken, sondern ich versuche die Leute mal anzugucken und okay, das kann schon mal passieren, dass dann. Die Platte einfach an der falschen Stelle war. So will ich das mal sagen. Und das kriegt natürlich sofort jeder mit. Ich drehe mich um und irgendwie unser Bassist irgendwo, sofort guckt er mich an. Das heißt, der hört eben auch zu, freut sich, dass Wittling mal wieder irgendwie mal wieder ins Fettnäpfchen getreten ist oder so. Wir lachen drüber und duftet. Es macht einfach super Spaß. Was ich mitbekommen habe so von dir ist, dass du ja auch ein stilistischer Grenzgänger bist. Jetzt nicht nur zwischen der Klassik und dem Jazz, sondern du hast ja auch mal Drum-Bass gemacht mit dem, Stabspiel, du warst im Hip-Hop mal unterwegs und da ist jetzt die, das finde ich ja ganz spannend, weil du spielst ein Instrument, was dort typischerweise eigentlich nicht zu finden ist, und da würde ich mir, also die Frage ist halt, hast du das speziell gesucht oder hat man nicht angesprochen, hat man diesen Sound gesucht oder bist du auf die Suche gegangen wie kamen denn da diese Kollaborationen zustande Und wie hast du dann da deinen Sound in dieser Musik gefunden? Ja, von allem ein bisschen, was du erzählst. Viele Sachen sind ja mit dir zusammen. Passiert diese Drums- und Bass-Sachen und so. Tolle Sachen. Und die sind eigentlich für so einen Vibraphonisten, da hast du schon recht, die sind ein bisschen fachfremd. Weil das Vibraphon irgendwie, das hat so ein, ja, klingt halt immer schön. Es ist manchmal schwierig. Ich bin noch in so einer winzigen Band von so einer Talkshow, die in Münster läuft, die Adam-Riese-Show. Haben wir letztes Wochenende, vorletztes Wochenende, waren wir da und wir sind nur drei Musiker. Kontrabass, Percussion, Vibraphon. Und dann waren da die beiden Gitarristen der Donuts, ich weiß nicht, ob ihr die kennt. Die machen ja jetzt nicht gerade Jazzmusik, sondern da ging es dann schon so richtig Tram, Tram, Tram, Tram, Tram. Und dann kommt das Vibraphon da mit ihm Kling, Kling, kommt dazu. Hat allen super Spaß gemacht. Irgendwie das das war toll. Und es ist so, wenn ich jetzt in so einem Projekt spiele, ja, dann bin ich schon in der Regel der, der fürs Kling, Kling, Kling eben zuständig ist, der eben die Akkorde, das geht ja noch, so ein bisschen wie der Keyboarder, das ist ja immer wie in den Rockbands, der Schlagzeug, der schwitzt, der arbeitet sich hinten irgendwie einen ab, die Gitaristen vorne, hier mit Headbanging und so, und dann ist da der Keyboarder, so steht er da. Und so ist der Vibraphonist auch so ein bisschen. Da steht er. Es sei denn, wir hatten auch mit Dirk mal so versucht, irgendwie so mehr mit elektronischem Vibraphon, mit Synthesizer-Vibraphon irgendwie das zu machen, andere Geräte anzusteuern. Tolle Erfahrung, toll. Also hat mir super viel Spaß gemacht. War so ein Grenzgebiet irgendwie. Ich finde es immer noch toll und wir haben ja auch eine Fusion-Band, ich hatte auch eine andere Fusion-Band irgendwie gehabt, wo man eben auch zumindest jetzt den Sound mal aufpeppt mit einem Chorus oder vielleicht auch noch so einen Synthi-Sound noch so mitlaufen lässt oder so. Ich finde diese Musik toll, also ich bin, am liebsten mache ich Jazz, weil man da, da ist der größte Unterschied an jedem Tag, du kannst immer eine neue Geschichte erzählen und die anderen erzählen eine Geschichte, also die Interaktion ist da am größten. Aber sagen wir mal, der Tanzfaktor ist beim Jazz am geringsten, finde ich und das ist auch schön, mal Musik zu machen, wo du siehst irgendwie, die Leute sitzen da nicht nur andächtig und alles Freaks irgendwie und, ah ja, der kann toll spielen, sondern das ist auch einfach mal eine Musik, wo man sich irgendwie zu bewegen kann und das macht super Spaß, einfach mal nur ganz wenig zu machen, mal nur eine Fläche und nicht einen Solo irgendwie fünf Minuten und du hast 16.700 Töne gespielt, sondern mal einen Solo, wo du nur sieben Töne spielst und immer das gleiche pattern. Dann wartest du mal und alle ... Lässt mal einen Ton aus und dann spielst du mal extra nicht oder so ... Das macht super, super Spaß. Gut, die meisten denken, ja, Vibraphone Sound, da können wir auch einen Keyboarder nehmen, der hat ja auch einen Vibraphone Sound. Und der hat aber auch noch viele andere Sounds. Und dann bin ich auch schon wieder draußen. Ja, aber ich finde ja schon, also du hast es ja gesagt, wir haben ja in mehreren Bands zusammen gespielt. Und ich finde, Vibraphone hat für mich einen ganz speziellen Charme und Sound. Und den kann man auch mit, klar, du kannst mit dem Klavier oder mit dem Sinti natürlich diesen Sound nachahmen. Aber damals war das, wir haben so eine Art Pop-Jazz-Band gehabt, also Fusion, Pop-Jazz, wie immer. Und zwar, das war so ein bisschen angelehnt an die Spyro-Gyra-Zeiten mit dem unfassbaren Marimba-Spieler Dave Samuels und Vibrafon-Spieler. Und das hätte man auch nicht durch einen Keyboard ersetzen können, diesen Sound. Das ist richtig. Du warst ja wirklich sehr vorne. Man hört in der Popmusik ja tatsächlich, wenn man so drauf achtet, super viel Vibraphon. Das meiste kommt halt aus der Kiste. Das ist eine Melodie, die du dann hörst und das hat eben nur diesen Sound. Oder beim Techno hörst du durchaus eine ganze Menge Xylophon oder Marimba-Sounds oder so. Absolut. Aber das sind immer nur so ganz kurze Floskeln, die sind gesampelt oder die kommen vom Keyboard oder so. Beim Vibraphonisten ist es etwas anders, weil er in der Regel ein anderes Movement hat, als der Pianist mit seinen Fingern. Die Phrasierung ist meistens ein bisschen anders, ob man jetzt wirklich Vibraphon auf dem Vibraphon spielt oder Vibraphon auf einer Taste spielt. Ich merke das ja selber, wenn ich Layouts mache oder so, in den Computer reinspielen, das geht einfach deutlich schneller, wenn ich am Keyboard das mal eben kurz mache. Aber meine Idee ist häufig eine andere. Mein Sticking ist anders, also dann ist es natürlich mein Fingersatz, aber da ist schon noch ein großer Unterschied. Da drin. Lass uns kurz noch mal auf die Elektronik eingehen, die du verwendet hast. Damit unsere Hörerinnen auch mal wissen, was es eigentlich so gibt. Weil ich glaube, viele wissen gar nicht, dass es auch für Vibraphonspieler und Spielerinnen sowas gibt. Was hast du denn verwendet und was verwendest du heute noch? Wenn man dein Hintergrundbild sieht, neben dem doch sehr zentralen Motorrad, sieht man auf der linken Seite nämlich schon ein, ich sag mal, letztendlich einen Mini-Controller, der aber aussieht wie ein Vibraphon im weitesten Sinne. Und was habt ihr, was hast du damals im DIRC verwendet, weil es gibt auch, oder sagst einfach mal selbst, das wird wahrscheinlich nicht dieses Gerät gewesen sein, aber es gab es damals glaube ich noch gar nicht. Nein, das ist ja ein Pearl-Instrument, was ich richtig geil finde, weil du es unter den Arm klemmen kannst und auf irgendein Keyboard-Ständer drauf und schon geht's los. Früher gab's gab es die Firma Simmons, die ja auch so E-Drums gemacht hat, die ja tausendmal Konkurs gegangen ist und dann wieder stand die wieder da. Hatte die nicht so, hatte die fünfeckige Packs oder so? Und die hatte eben auch mal ein Mallet rausgebracht. Das Silikon-Mallet hieß das. Ein riesen Apparat, der auf so so. Auf so einem eigenen Ständerstand, irgendwie viel zusammenzuschrauben. Unfassbar schwer, das Teil. Letztlich war das einfach so eine Holzfläche. Da drüber lag eine Folie und da drüber war eben eine Silikonfläche. Und wenn du die dann angeschlagen hast, dann war der Kontakt in der Folie da und dann kam irgendwo... Externes hatte sogar interne Sounds, war aber irgendwie immer kaputt. Und ich weiß, dass ich in ganz Deutschland irgendwie rumgeschrieben habe, wer da noch so eine Oktave hat und diese Folien, diese Folien waren halt meistens kaputt. Und eine gewisse Weise, eine gewisse Zeit lang gab es noch so einen Support, irgendwie in Köln-Rodenkirchen, glaube ich. Die haben mir dann alles geschickt, was sie noch hatten. Und dann gab es irgendwelche anderen, die hatten auch quasi ein kaputtes Teil. Aber von den drei Oktaven, ich brauchte ja nur die eine, damit ich die meine wieder hinkriegte, war schon sehr störanfällig, aber war das erste MIDI-Keyboard überhaupt, was es gab. Und das musste ich haben. Ich glaube, das stand in den Regalen rum und irgendwie so ein Musikhaus hatte das mal. Und dann konntest du das quasi statt 7000 Mark. Du konntest einfach sagen, ich gebe dir zwei. Und die sagten, ja gut. Und dann hattest du das dann auch schon. Und dann hatte ich aber auch mein eigenes Vibraphon. Auch midifiziert. Es gab schon immer so Pickups unter den, das heißt, du hast unter jeder blöden Platte hast du dann so ein Pickup, 37 Pickups. Und dann gab es eine Firma K&K Sound, die gibt es immer noch. Die kamen ursprünglich mal aus Baden-Württemberg oder so. Die sind vor 30 Jahren schon ausgewandert nach Oregon. Ja, glaube ich wohl. Und die machen ja auch so Pickups für akustische Gitarren oder so. Das sind einfach solche kleinen Klebeteile. Und letztlich ist es genau das Gleiche für das Vibraphon Nase M37-Klebeteile. Und die hatten auch ein MIDI-Interface dazu. Und das fand ich toll. Der Hammer. Ja, du musst noch ein paar Sachen bedenken, weil wenn du das Pedal trittst, dann sind alle Töne on. Du musst ja auch irgendwie einen Note-Off befehlen, sonst klingelt alles. Aber das haben die ganz gut geregelt. Für die damalige Zeit war das richtig toll und dann konntest du eben auch einen Synthesizer ansteuern. Du musstest dann im Synthesizer oder im Sampler die Sounds noch immer ändern, weil du ja kein After-Touch hast oder dieses oder jenes irgendwie und die Töne sollen leiser werden oder aber war, hat super Spaß gemacht, das heißt dann, haben wir so ein tolles Projekt in Paderborn ja mal gemacht, riesig mit akustischem und E-Drum mit akustisch und E-Percussion und akustisch und E-Mellets riesiger Aufwand und hat aber super Spaß gemacht wir haben dafür geprobt bis zum geht nicht mehr glaube ich und dann diesen einen tollen Auftritt gemacht ja, schön. Sehr viel Geld investiert und hat ja jeder dann auch nun nie bekommen oder so. So war es auch nicht. Ich fand das schon immer toll. Mittlerweile geht das viel besser. Also dann gab es noch eine holländische Firma bis Frau Kutten, der hatte auch ein sehr, sehr interessantes MIDI-Interface gemacht. Ist irgendwie, ja, den gibt es jetzt nicht mehr. Der ist irgendwie geflüchtet nach Bulgarien oder sowas. Aber es gibt eben einige, wie dieses Teil, eben einige wirklich reine MIDI-Controller, die gar keinen eigenen Sound mehr haben. Wo du also nicht hast, Vibraphon. Und da gibt es ja Xylosynth, von mehreren Firmen gibt es das, die einem Vibraphonisten eben auch ermöglichen. Populär, andere Sounds mal zu machen. Und ich finde das schon geil. Außerdem kann man damit gut in den Rechner einfach einspielen. Das, was ich auf dem Keyboard, wie Dirk schon sagte, dann stellen wir statt 180 machen wir das mal auf 43 und gehen dann so Ton für Ton ein und gucken mal, wie es dann schnell klingt. Mit dem Vibraphon geht das dann halt so um. Lass uns mal auf deine aktuellen Dinge zu sprechen kommen, was du so machst. Also Götz Altmannsman haben wir ja schon gehört. Kannst du vielleicht mal sagen, du bist schon lange dabei, wenn wir eben gehört haben. 20 Jahre. Du kennst ihn aber schon länger, aber bist dann in die Band anscheinend dazugestoßen. Auch zu den Zeiten, als er, glaube ich, auch sehr populär im Fernsehen war. Ja. Hat sich ein bisschen zurückgezogen. Aber vielleicht kannst du mal über die Zeiten reden. Und ich meine, damit ja nicht genug, das ist ja schon eine Auslastung. Du bist ja auch Professor an Hochschulen. Und wie da so eine Lehrtätigkeit aussieht, Wie du da auch dann versuchst, wahrscheinlich manchmal diesen Spagat zu machen, zwischen, oh, ich muss an die Uni eigentlich, aber ich habe auch eine Tour anstehen mit Götz. Vielleicht erzähl doch mal so aus deinem Leben, wie dein Alltag so gestaltet ist. Ja, also bei Götz mitzuspielen, das ist schon ein großes Geschenk, sagen wir mal. Wir alle sind gerne Musiker. Andererseits müssen wir auch ab und zu einfach mal was essen und unsere Miete müssen wir auch bezahlen. Und da braucht es immer irgendwie auch was, wo wir Geld verdienen. Also viele unterrichten eben, sagen wir mal, mit einer halben Stelle oder wie auch immer und versuchen das so hinzubekommen. Habe ich auch. 25 Jahre war ich an der Musikschule Lehrer und gut. Und bei Götz auf den CDs bin ich seit der Deutsch singt. Früher hat er ja so Rockabilly gemacht und noch auf Englisch gesungen. Und dann ist halt irgendwann mal umgeschwenkt und auf Deutsch. Und seitdem bin ich immer auf den CDs. Und ich dachte immer, wäre aber auch geil, wenn man in der Band spielen würde. Und ich immer so, ah Götz, macht auch Spaß. Und ach ja, Altschritt, du hast ja nie Zeit, du bist ja an der Musikschule. Und ich denke mal, scheiße, scheiße. Und irgendwann hat er sich mal von dem... Von dem Posaunisten getrennt und irgendwann kam einfach mal der Anruf. Altfried, willst du Mitglied in der Götz-Alzmann-Band werden? Und das Erste, was ich gesagt habe, Götz, da warte ich seit acht Jahren auf diesen scheiß Anruf. Und ja, macht einfach super viel Spaß. Also eine viel angenehmere Art, sein Geld zu verdienen, gibt es einfach nicht. Das ist eine super Band, die wird auch immer geiler. Mittlerweile ist das eine Besetzung. Das ist ja eigentlich jetzt mittlerweile eine hauptamtliche Jazzband irgendwie richtig toll. Wir haben nicht mehr ganz so viel zu tun, weil als ich einstieg, da haben wir 100 Jobs vielleicht im Jahr gemacht, zwei Fernsehsendungen gab es noch regelmäßig, eine sehr, sehr große ZDF-Show mit Orchester und Band und da waren sie wirklich alle. Da spielst du dann mit Jamie Kalm und alle tauchen da auf, auch die Klassiker. Und im WDR gab es noch, also er hatte ja seine große WDR-Sendung und dann gab es aber auch eben so eine Götz-Alsmann-Show, die irgendwie mehrfach lief, auch immer mit Ben Götz versucht, immer irgendwie seine Band mit reinzubringen. Es war richtig, richtig viel los. Also war schon klar, Musikschule geht nicht. Also ich war nur zwei Tage an der Musikschule, war aber schon immer, seit ich mit dem Studium fertig bin, auch einen Tag an der Uni. Das heißt drei Tage unterrichten und irgendwie, ja, da musst du auch noch hinreisen, zurückreisen, irgendwie dann bist du irgendwie 180 Tage quasi unterwegs. Das klappt einfach nicht. Du kannst also in deinen ganzen Szenjährigen kannst du nicht sagen, ich bin da wieder nicht da und da bin ich auch nicht da und lass uns das Sonntagsabend um 23 Uhr machen oder so. Ja, okay, hatte ich jetzt nicht viel, keine großen Probleme, das zu kündigen. Mit der Uni sieht das anders aus. Also ich habe schon Gruppenveranstaltungen. Die kannst du nicht einfach verlegen. Aber der Hauptfachunterricht, das geht eigentlich ganz gut. Ich bin ja an zwei Instituten, haben beim Institut für Musikpädagogik der Uni, also das ist für die, die Lehrer an allgemeinbildenden Schulen werden, die haben natürlich noch ziemlich viel zu tun, die studieren noch ein zweites Fach, die müssen noch Pädagogik machen und irgendwie, die haben schon so einen richtigen Stundenplan. Trotzdem kriegst du da auch für deine Hauptfachschüler immer einen anderen Termin. An der Hochschule, Die üben an der Hochschule. Also klar, die unterrichten auch, die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen, um ihre Miete zu bezahlen. Aber da den Unterricht zu verlegen, das geht gut. Ich unterrichte vorwiegend montags an der Hochschule. Montags ist kulturfrei. Das heißt, häufig kommen wir vielleicht mittags wieder von so einer kleinen Tour. Dann kann ich aber immer noch nachmittags unterrichten. Und dann verschiebe ich halt, ich fange normalerweise so vielleicht um 13 Uhr an, fange ich dann halt erst um 15 Uhr an. Wenn es gar nicht geht, verlege ich es auf den Dienstag. Also das mit den Studierenden ist schon für unseren Beruf schon ziemlich, ziemlich gut. Und wie gesagt, die Gruppenveranstaltungen, das weiß man irgendwie, die sind dann bei mir mittwochs. Und ja, wir spielen auch manchmal mittwochs, aber das meiste ist doch so donnerstags bis sonntags irgendwie. Dann gehen die Leute ja auch lieber ins Konzert als dienstagsabends. Wobei wir jetzt gerade die nächsten Diensttage spielen. Und unterrichten, ich finde, unterrichten richtig toll. Also ich finde, auch an der Musikschule hat mir da schon Spaß gemacht. Es kommt dann immer darauf an, wie viel Sparzwänge die Musikschule hat. Ob du nur noch Vierergruppen unterrichtest oder so. Das ist so jetzt mit Schlagzeug, sagen wir mal, suboptimal. Klar kann man da auch was machen. Ähm, aber letztlich, also entweder alle orientieren sich an dem Besten und versuchen was zu machen, oder alle orientieren sich an dem Schlechtesten und keiner tut mehr was. Und du musst dir jede Woche irgendwie was Neues aus den Fingern saugen, weil die Säcke einfach wieder nicht geübt haben. Ähm. Trotzdem, das hat schon Spaß gemacht, ob das jetzt mein Ziel als Musiker, also mein Ziel war schon, als ich angefangen bin zu studieren, ich möchte Musiker werden und nicht, ich möchte Musikpädagoge werden. Wobei ich vollen Respekt vor denen habe, die quasi so gut wie ausschließlich unter die fünf Tage in der Woche unterrichten. Toll, finde ich. Also mein Ding wäre es eben nicht. Ich möchte schon gerne auf der Bühne stehen oder einen guten Kompromiss eben machen. Du machst es jetzt schon noch sehr viele Jahre als Professor mit Studierenden. Wie hat sich denn da oder haben sich im Laufe der Jahre die Studierenden auch verändert? Was heißt, was sie mitbringen? Kann man da eine Entwicklung sehen? Ist das viel anders als vor 20 Jahren heute? Das ist vollkommen anders. Also ich unterrichte Schlagzeug an einer Hochschule in Münster, bin ich einer von den drei Schlagzeuglehrern im sogenannten klassischen Studiengang. Es gibt auch noch den reinen Drumset-Studiengang, habe ich relativ wenig mit zu tun. Es gibt dann beim Schlagzeug allerdings viele Grenzgänger, die hauptfach Drumset studieren und trotzdem Vibafone machen wollen oder die hauptfach Klassik studieren, aber trotzdem bei dem Drummer auch noch Drumset machen wollen. Ich finde das ja eines der geilen Sachen beim Schlagzeug, da ist die Trennung deutlich weniger möglich. Als beim Cello oder bei der Oboe oder so. Die tun sich ein bisschen schwerer. Die kriege ich auch manchmal mit, weil ich so einen Kurs noch anbiete an der Hochschule, Improvisation für Einsteiger oder für Anfänger. Ich weiß gar nicht mehr, wie das heißt. Das richtet sich insbesondere eigentlich an die Klassik. Instrumentalisten, sage ich mal. Mit Jängern habe ich es nicht so, weil die ein anderes Konzept haben. Dass die lernen, irgendwie mal mit einer Pentatonik zu spielen. Dass die überhaupt mal lernen, die Noten mal wegzulegen. Was mache ich denn mal ohne Noten? Was kann man überhaupt auf meinem Instrument machen? Was ist, wenn da noch einer steht und wie kann ich mich mit dem einigen? Häufig sind wir dann so bei leichten Sachen, bei Pentatonik oder Blues-Tonleiter, die immer die gleichen ist. Nicht, dass du da jetzt irgendwie 20 verschiedene Akkorde hast und du, also Jazz ist schon auch schon kompliziert. Aber man kann ja Musik zusammen machen, ohne alles zu wissen. Das finde ich ja das Tolle an Musik. Es gibt da nicht den Weltmeister, sondern du kannst auf jedem Level mit anderen Leuten schöne Musik zusammen machen. Das finde ich eines der schönsten Sachen an Musik überhaupt. Auch Leute, die nicht besonders elaboriert auf ihrem Instrument sind, die aber einen Rhythmus spielen können. Nun, sind die in einer Band und es macht allen Spaß. Ist doch toll. Und beim Sport ist entweder du bist der Beste, naja, beim Sport gibt es das ja auch. Also breiten Sport und breiten Musik, sag ich mal. Und Schlagzeug ist ja ansonsten ein relativ junges Instrument. Ich habe schon, glaube ich, darüber gesprochen, dass ich ja schon etwas älter bin. Das heißt, mein Studium war schon zu Ende vor 40 Jahren. Da war ich schon fertig und habe ja schon zwölf Semester studiert. Und mit dem, was ich seinerzeit zur Aufnahmeprüfung da gemacht habe, da, kommt so momentan nicht mal mehr an der Pforte vorbei, glaube ich das ist ein riesen Unterschied das hat sich riesig entwickelt beim Drumset ja auch irgendwie. Früher irgendwie wusstest du wie man Trommelstöcke ungefähr hält und dass man, am besten mit der rechten Hand als Rechtshänder Becken spielt und mit der linken näher und nicht andersrum oder mit den Füßen zumindest unten ist und mit den Händen oben oder so. Und was sie ja jetzt manchmal schon zu so einer Eignungsprüfung abliefern, das ist der Hammer. Technisch zumindest. Und das ist in der Klassik noch viel, viel mehr. Marimba ist ein junges Instrument. Wie gesagt, ich bin, ich habe die Aufnahmprüfung bestanden, weil ich mal einen Ton getroffen habe. Wenn du da nicht heute mit vier Schlegeln spielst, irgendwie dann, Wie gesagt, da brauchst du gar nicht erst anzurufen. Bei den Musikpädagogen ist das noch ein bisschen was anderes, wenn du jetzt für Allgemeinbildende Schulen bist, da ist ja auch das Zielen ein anderes. Ich finde, auch da sollte man einen gewissen künstlerischen Anspruch haben, um zu wissen, worum es überhaupt in der Musik geht. Deswegen finde ich absolut wichtig, dass auch die Hauptfachunterricht haben, auch eine gewisse Dauer, dass die auch einen gewissen musikalischen Horizont bekommen, auch Fertigkeiten bekommen an der Musikschule. Aber die wollen nun mal eben professionelle Musiker werden und keine Pädagogen. Häufig oder meinetwegen auch an der Musikschule. Da ist es natürlich noch viel, viel, viel wichtiger. Und heutzutage, du musst einfach alles können. Du bist irgendwie dann ja auch häufig, also Drummer, du bist Dienstleister. Da kannst du nicht sagen, ach so, 6 Achtel, Moment, da müsste ich jetzt aber eben mal nachschauen oder so. Aber morgen habe ich den drauf. Jemand ruft dich an und entweder du lieferst ab oder du lieferst nicht ab. Du musst es einfach können. Und deswegen musst du einfach viel, viel, viel üben. Ist es das, was du deinen Studenten auch als Wichtigstes mitgeben möchtest auf den Weg? Oder was hebt sich besonders hervor? Was ist für dich quasi, da hat Quintessenz des Unterrichtens vielleicht ein bisschen übertrieben gesagt, aber was ist dir besonders wichtig, was deine Studenten und Studentinnen aus deinem Unterricht mitnehmen sollen? Ja, das kann ich dir sehr genau sagen. Also an der Hochschule bin ich eher für die Melet-Instrumente zuständig. Mir ist wichtig, dass alle auch auf den Melet-Instrumenten irgendetwas freispielen können. Wir machen immer auch Improvisationsübungen, zumindest am Anfang. Und wenn die dann ihre Stücke machen, ich sage mal. So eine gewisse Technik und die Töne irgendwie zu treffen, das kann jeder lernen. Was ich möchte, ist, dass die über sich und über ihr Spiel und über das Stück nachdenken und das, was sie spielen, zu ihrem Stück machen. Das versuche ich bei allen. Viele spielen ja im Laufe ihres Lebens genau das gleiche Stück, was auch schon mal ein anderer gespielt hat. Die Stücke gibt es schon, die gibt es auch schon auf Aufnahmen irgendwie. Die muss nicht noch ein anderer spielen. Es sei denn, der andere spielt sie irgendwie anders. Oder er spielt sie mit irgendwie einer anderen Seele oder so. Und das halte ich für das Wichtigste, darüber zu sprechen. Ich habe einen unfassbar tollen brasilianischen Studenten, der spielt Stücke. Also die kann ich einfach nicht. Da müsste ich jetzt ja mindestens genauso viel üben wie er. Ich kann ja nicht für jeden Studenten genauso viel üben wie die. Ich habe zwölf Studenten, das heißt, ich müsste ja zwölfmal so viel üben wie die. Und das nur da. Ich möchte aber ja auch gerne noch meine Musik machen. Und dann, also, spielte er mir dann irgendetwas vor und dann fragte mich. Alfred, wie würdest du das denn spielen oder mit welchem Sticking? Da sage ich immer, wir reden nicht über Sticking, du bist nicht im ersten Semester oder was, du machst ja einen Master, wir reden darüber, was man da rausholen kann. Ich möchte, dass du dir überlegst, diese Möglichkeit gibt es und diese Möglichkeit gibt es und diese Möglichkeit Und dich dann für eine entscheidest. Und nicht einfach, ah, da sind die Noten und ich spiele nur die Noten. Und ich überlege nicht, dass es mehrere Arten gibt, diese Noten zu spielen. Das ist mir eigentlich das... Das Wichtigste, dass sie sich Gedanken machen, wie kann ich es spielen und sich dann für eine Sache entscheiden. Und nicht sich für eine Sache entscheiden, weil dann entscheiden sie sich ja nicht, wenn sie gar nicht die anderen Sachen sehen, die anderen Möglichkeiten sehen. Das ist also ein selbstständiges Arbeiten, ein selbstständiges musikalisches Arbeiten. Das ist zumindest an der Musikhochschule, das ist eigentlich mein primäres Ziel, was sie machen wollen. Bei den Musikpädagogen auch an der Musikhochschule. Letztlich, es muss einem, irgendwie immer Freude machen. Wenn dir die Musik keinen Spaß macht, dann ist es irgendwie, dann bist du irgendwie nicht, irgendwas hast du falsch gemacht. Klar gibt es Sachen, die musst du üben und denkst, scheiße, scheiße, scheiße, scheiße, warum kriege ich das nicht in die Finger? oder so. Mag ja alles sein. Aber wenn du nur noch scheiße, scheiße, scheiße denkst und nicht habe ich ein Glück, dass ich Musiker bin, dass ich Musik machen darf oder so, dann bist du an einer falschen Stelle. Also zumindest, was so unsere Art von Musik angeht. Nein, auch ein Orchestermusiker muss denken, ich mache richtig tolle Musik. Sonst läuft das irgendwie nicht, finde ich. Und das halte ich für die Quintessenz von allen. Du musst Spaß dran haben, du musst das gut finden. Klar willst du besser werden, weil du dann noch mehr die Sachen machen kannst, die du gut findest. Aber das ist das Wichtigste von allem. Super Statement, ne? Ja. Ist ja schon fast ein perfektes Schlusswort. Nein, das ist... Was willst du dir noch hinzufügen? Nee, oder? Das ist das perfekte Schlusswort. Ja, ich kauf meine CD, geht auf meine Konzerte. Das könnte ich noch sagen kurz. Lass uns das mal kurz ansprechen, weil du hast ja eine eigene CD aufgenommen vor nicht allzu langer Zeit. Ich glaube, das war eine Art Pandemie-Projekt auch. Ist das korrekt? Ja, absolut. Die Pandemie hat bezahlt. Ah, ja. Wie bei vielen. Ja, also so scheiße das auch immer war. Manche haben aber eben, oder viele haben die auch genutzt, um diese Förderung, du musstest ja das in irgendein Projekt stecken, haben sich Gedanken gemacht, was kann ich für ein Projekt machen und wir wohnen alle in Nordrhein-Westfalen, stimmt das? Ja, Timo nicht, Timo nicht. Also bei uns war es ein bisschen anders, jedes Bundesland hat es ja anders gemacht. Ja, genau. Aber es gab auch solche Förderungen bei uns. Das nannte sich nur anders. Und ich glaube, die Summen waren auch vom Bundesland zu Bundesland verschieden. Aber sowas gab es auch tatsächlich. Also du hast es in der Pandemie gemacht. War die Pandemie dann, also hast du auch schon vorher dich mit diesem Gedanken getragen, ein Solo-Album zu machen mit deiner eigenen Musik? Oder kam das wirklich so durch die Pandemie? Ach, jetzt könnte ich ja, was mache ich denn jetzt mit meinem Leben? Weil ich darf nicht live spielen, ich kann nicht unterrichten. Du hattest todlangweile und wolltest dich auf der Couch sitzen sozusagen. Sagen? Nee, nee, nee, nee, so war das nicht. Also ich habe ja auch vorher schon Stücke geschrieben und ich habe dann so eine Jazz-Reihe hier und eine Jazz-Reihe da und da kommen dann immer irgendwie andere Gäste, immer eine andere Besetzung und klar haben wir da auch, Komposition von mir gespielt. So wie man Standards spielt. Das heißt, es gibt eine Saite mit Akkorden und Melodie, kein Arrangement, sondern man trifft sich irgendwie um 18 Uhr, macht den Soundtrack, isst noch eine Pizza und um 20 Uhr spielt man irgendwie zusammen und fertig. Und natürlich waren da auch schon immer Stücke dabei. Ich hätte auch schon gerne vor 30 Jahren oder sagen wir mal vor 20 Jahren auch schon mal eine CD von mir gemacht. Aber wie das so ist, dann gibt es ja immer irgendwie was anderes. Und mal ist eine Tochter, mal ist ein Sohn. Irgendwie. Ist auch wichtig, finde ich. Die Zeit möchte ich auch nicht missen. Aber da war eben klar, gut, ich habe die Möglichkeit und auch die Zeit, mich darum zu kümmern. Das heißt, ich habe sehr. Klare Layouts schon gemacht, wo wirklich jeder wusste, genau in die Richtung will ich reingehen. Weil ich wollte es wirklich mit Musikern machen, ja mit meinen Musikern machen. Die wohnen aber nicht alle um die Ecke. Das heißt, wir können jetzt nicht sechs Wochen lang irgendwie uns zehnmal treffen, um zu gucken, wie entwickelt sich das Stück. Sondern wir haben, glaube ich, ein Wochenende eine Probe gemacht, Samstag und Sonntag. Und da guckt man mal, wie es läuft, weil so schön meine Layouts sind. Ich möchte schon gerne, dass der Schlagzeuger, den habe ich ja nun mal gesucht, Der soll so spielen, wie er spielt. Ich möchte, dass der Bassist so spielt, wie er spielt und nicht so, wie ich das irgendwie programmiert habe. Und dann weißt du, das klappt so oder da müssen wir einen anderen Rhythmus machen und da sollte ich vielleicht noch einen Blazer-Background über die Marima machen und dann ein paar Wochen später haben wir das eben an einem Wochenende dann aufgenommen. Die CD heißt I Am, richtig? Die CD heißt, ja, die CD heißt I Am Sicking. Und wer das Wortspiel erkennt, der kann für mich, bei mir für total geringes Geld diese CD kaufen. Sehr schön. Ich sage an dieser Stelle auch gerne mal, alle Links zum Altfried findet ihr natürlich auch in den Shownotes. Unter anderem den Link zu seiner Homepage, wo man natürlich auch dann dieses wahnsinnige Album ordern kann. Ja, und die ich mal dringend neu machen muss. Aber puh. Ja, aber das fand ich gut. Ich meine, ich muss ja ein bisschen recherchieren. Mit wem haben wir es denn hier so zu tun? Der Dirk hätte ich eh in- und auswendig. Wir hatten nicht so viele Berührungspunkte bis jetzt. Das heißt, ich muss schon ein bisschen rumschauen. Aber sie ist weiterhin aktuell. Ich habe auch schon genügend Homepages gesehen in meinen Recherchen bei so vielen Folgen, die wir gemacht haben. Die liegen seit zehn Jahren brach und sind einfach nur da. Aber deine Termine sind aktuell. Das heißt, die Homepage wird gepflegt. Ganz wichtig. Das war das erste, meine CD ist bei Mons Records erschienen und das erste, was er mir sagte, als wir den Tee gemacht haben, aber die Homepage machst du neu, Freundchen. Aber sie wird gepflegt, sie ist aktuell, Termine stehen auch drauf. Das heißt, wer auch mal gucken möchte, ob der Altfried war in der Gegenspiel bei einem, auf jeden Fall hingehen, lohnt sich allemal. Und die CD, es gibt nämlich auch schöne Sound Snippets dann auf der Homepage über YouTube zu sehen. Wunderschöne Musik manchmal auch als Video noch mit Maske ja, richtig, habe ich auch beobachtet aber der Alpherz hat auch schon gesagt es kann ja nur schön sein das heißt, hört da unbedingt rein und genießt die Klänge, ja, für mich die Empfehlung ist genau auch die Musik auf die ich echt stehe, muss ich sagen also ganz, ganz toll ja, ich finde dich auch sehr sympathisch, ich habe dafür kein Geld bekommen, Leute noch nicht, noch nicht zumindest. Ich schicke nachher mal einen PayPal. Prima. Klasse. Altfried, vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast, Rede und Antwort zu stehen. Ich hoffe, unsere Wege kreuzen sich bald wieder. Ja, das hoffe ich auch. Bestimmt, das ist jetzt wirklich schon lange, lange überfällig und vielleicht auch sogar mit dem Timo. Vielen lieben Dank, Grüße gehen raus, viel Spaß auf eurer Tour bei Götz Alsmann. Vielleicht noch zum Abschluss, biggest fail, was ist dir schon mal so richtig, du bist zum Konzert gegangen, hast keine Platten mitgehabt? Tatsächlich ist das bei unserer Band, als wir in Bielefeld gespielt haben, da habe ich die Seitenteile von der Marimba vergessen. Jetzt war es dann sowieso so klein, die Marimba hätte gar nicht zum Vibra von noch dazu gepasst. Aber das war schon richtig, richtig scheiße. Aber vielleicht mal ganz kurz für alle da draußen, die Band, die der Dirk und der Alphe zusammen hatten, hieß oder FOB, Free On Board. Genau, zwei CDs. Gibt es diese CDs auch noch. Kann man das irgendwo sehen? Gibt es da YouTube-Mitschnitte, für die euch nicht schämt? Was ist da los? Gut, also die CDs gibt es, glaube ich, tatsächlich noch. Ich glaube, Ansgar hat es noch welche. Ich weiß doch gar nicht. Ich habe auch noch welche. Ich weiß aber, die gibt es doch auf Spotify oder nicht. Ich wollte es sagen, auf Spotify laufen wir. Ich bin mir relativ sicher. Das wurde doch mal eingeordnet unter Hardrock oder so. Automatisch von dem Spotify-Algorithmus oder so. Ich weiß auch nicht, warum. Hat damit relativ wenig zu tun. Schöne Musik. Hat super Spaß gemacht. Das war auch so ein Freundesprojekt war das irgendwie. Alle haben sich super gut verstanden und deswegen ist sie dann auch eingeschlafen. Nein, gar nicht. Man muss das positiv sagen. Ihr habt euch nicht mehr zusammengefunden, bevor es auseinander gehen konnte. Genau. So sieht es aus. Bevor der große Erfolg hat, da doch lieber auseinander gehen, damit man sich nachher zerstreitet. Nein, aber mit allen hat man ja noch Kontakt. Wie viel mit allen. Ja, man läuft sich immer wieder hin und wieder über den Weg halt. Also den Link kommen wir auch in die Shownotes, free on board, um die auch mal reinzuhören. Ich habe es damals auch live miterleben dürfen. Es ist auch ganz tolle Musik gewesen. Oder ist tolle Musik. Krass, krass, krass. Alfred, vielen lieben Dank. Grüße an die Kollegen, an Götz, Markus und Dominik. Ja, heute Abend. Mach ich. Ich, ja, klasse, dass du dir die Zeit genommen hast. Und ich sage, eine tolle Tour war ich noch. Toll, können wir nächste Woche noch wieder, ne? Ja, Stammtisch jetzt. So sieht es aus. Könnt ihr immer mal dazwischen noch hier. Da haben wir mal den alten Mann. Da kommt er auch mal. Alfred, vielen lieben Dank. Ich danke euch. Grüße gehen raus. Mach's gut. Music. Liebe Hörende, liebe Zuschauende, das war das Interview und jetzt fehlt eigentlich nur noch die Empfehlungen der Woche. Und ich mache ja natürlich wieder den Anfang und als der Podcast losging, so ein paar Minuten vorher, hatte ich noch keine Empfehlung der Woche. Ja, auch nicht. hat dann so, mein Gott, was willst du empfehlen? Irgendwie Blödsinn will ich ja auch nicht dann da raushauen. Und habe mich dann daran erinnert, dass ich ja eine To-Do-Liste habe, auf der ich so Sachen eintrage. Und das doof ist nur, da stand auch nichts mehr drin. Deswegen dachte ich mir aber, ey, ich empfehle jetzt einfach die To-Do-Liste. Eigentlich cool. Und zwar wichtig dabei, wichtiger Zusatz, eine To-Do-Liste, die gepflegt wird. Und nicht irgendwie, ich mach mal eine Woche lang und dann wieder drei Monate lang nicht. Auch nicht so richtig erstrebenswert. Aber als ich dann so meine, durch meine To-Do-Liste, die ich dann wiederentdeckt habe, durchgescrollt bin, das ist eine, in dem Fall, ich hab's jetzt so eine IOS-App, aber ich mein, es gibt ja To-Do-Listen für was weiß ich alles. Man kann ja auch handschriftlich eine To-Do-Liste machen. Das ist einfach allgemeine To-Do-Liste. Ich empfehle also keine spezielle, sondern einfach eine To-Do-Liste. Bin ich so durchgedacht, ach so, das wolltest du auch nochmal machen. Ach so, ah, geile Idee eigentlich. Also ich kann mich an viele Sachen, ich habe immer so tolle Ideen und dann schreibe ich die auf und dann habe ich die zwei Stunden später schon spätestens wieder vergessen. Und mir kommen tatsächlich viele Ideen, wenn ich so am Öden bin. Und man ist mal so in dem... Du sollst dich mal konzentrieren. Ja, ja. Aber manche Sachen wiederholen sich ja ständig. Und dann kommst du in so eine... In den Alpha-Zustand. Oh. So weit wollte ich jetzt nicht gehen. Aber es hat schon ja manchmal was Meditatives. Ja, absolut. Dann fange ich so an, darüber nachzudenken. Ja, das muss jetzt gleich aufschauen. Dann schreibe ich das schnell in mein Tablet, weil ich das im Üben ja immer dabei habe. Aber ich will gestern wieder reinzugucken. Das heißt, meine Empfehlung, eine To-Do-Liste und schaut regelmäßig rein. Es kann sich lohnen, weil ich habe jetzt wieder ein paar Ideen, auch für den Podcast, für Videos und und und. Das heißt, es ist nicht alles doof, was man da reinschreibt. Deswegen To-Do-Liste. Todo. Also wenn ich ganz ehrlich bin, du hast völlig recht damit. Bei mir ist es so, das wäre auch mal ein interessantes Thema, auch wie ihr damit umgeht. An den Hörgeräten, damit meine ich nicht das Hörgerät, was ihr benutzt, sondern, Spotify und Co. oder auch den Hörgerät. TV-Geräten, sagt man auch. Oh mein Gott. Du klingst wie aus den 60ern. Hallo. Da war ich in 125 Jahren am Anfang doch nicht so weit weg. Liebe Leute, wir sind ein modernes Medium. Wir sagen natürlich nicht an den Hörgeräten und den TV-Empfängern, sondern wir sagen an euren Devices. Oh, scheiße. Scheiße, komm. Scheiße. Ey, ganz ehrlich. Nein, aber worauf ich eigentlich drauf hinaussehe, das würde mich jetzt nämlich interessieren. Ich bin jemand, wenn ich mir etwas ins Handy oder ins Tablet eintrage. Ich vergesse es. Also ich bin wirklich so oldschool-mäßig, ich muss Papier in die Hand nehmen. Dann funktioniert das bei mir. Dann merke ich mir das. Aber bei mir im Handy auch Termine. Ich bin wirklich so oldschool, ich habe noch einen richtig analogen, man sagt ja analog heute, ich brauche einen analogen Kalender. Ich muss vorblättern zu können, ich muss zurückblättern können, ich muss zwischendrin wusseln können oder muss auch mal einen Zettel reinlegen können, damit ich das auf dem Schirm mache. Ich habe das mal versucht, weil jedes Smartphone heutzutage, jedes Tablet hat ja auch eine Kalenderfunktion. Ich bin zu blöd dazu. Ich weiß, dann sagt man, ja, dann setzt sie doch einen Timer, dann setzt sie doch einen Klingeltermin. Das funktioniert nicht bei mir. Ich muss wirklich einen Kalender, und zwar ich habe zwei Stück. Ich habe einen fetten Kalender und dann hier, das könnte jetzt auch schon fast eine Empfehlung der Woche sein, diesen kleinen, also ihr seht das nicht, das ist so ein ganz kleiner Taschenkalender. So ein Monat auf zwei Seiten. Für die Leute, die jetzt den Podcast hören. Also so einen ganz dünnen habe ich und dann wirklich so einen dickeren, wo ich wirklich viele Notizen reinmachen kann. Wo ich zum Teil auch Sachen für den Unterricht reinschreibe oder was auch immer. Aber ich muss das analog machen. Wenn ich wirklich das Ding was ja eigentlich clever, ich habe Ich habe da sogar richtig Geld für ausgegeben. Es gibt ja auch so Kalender-Apps oder Memo-Apps. Ich habe da wirklich, glaube ich, wirklich mal Geld in die Hand genommen. Ich vergesse einfach reinzugucken. Es funktioniert nicht bei mir. Ich habe schon so viel probiert. Also ich habe erst auch noch einen echten Wandkalender. Habe ich auch schon mal empfohlen hier im Podcast, das weiß ich noch. Ja, stimmt. Ansonsten, ich nutze nur den Wandkalender. Ich habe da alle Termine drin. Ich habe also nicht mal einen kleinen Taschenkalender. Ich trage nichts in mein Handy ein, terminmäßig. Ich habe es auch versucht. Das ist das gleiche Problem wie mit meiner To-Do-Liste. Ich gucke einfach nicht mehr rein und pflege das nicht. Dann habe ich auch, so wie du, so ein Notizheftchen mal gehabt, wo ich dann so Sachen für den Unterricht reinschreibe. Habe ich auch dann irgendwo rumfliegen, hab's auch nicht mehr gemacht. Ich bin da echt ganz schlecht drin. Was ich jetzt mittlerweile mache ist, weil ich da einfach fast jeden Tag reingucke, ich schreib mir selbst E-Mails. Das ist geil. Da schreib ich auch in den Betreff rein, was da in meiner eigenen E-Mail an mich selbst drinsteht. Das ist, weil bei Unterrichten kommen dann so Sachen auch, ach, das heißt, musst du eigentlich mal nacharbeiten oder musst du mal vorbereiten oder ach, auch ein interessantes Thema. Und dann schreib ich mir das in meine, schreib ich mir selbst ein E-Mail. Oder was ich mittlerweile auch teilweise mache, ich schreib selbst an mich WhatsApp Web-Nachrichten. Geil. Also dann bist du also einer derjenigen, der immer sagt, boah, bin ich begehrt. Ich habe gerade zehn E-Mails gekriegt. Ey, was die Leute mir alles schreiben. Davon sind neun von dir. Das sind neun von dir. Und eine Spam-Mail mindestens. Eine Werbemail. Nein, aber eigentlich ist es ja wirklich cool, weil du hast völlig recht. E-Mails gucke ich auch nach. Was ich da eher habe, wenn ich bestimmte Screenshots oder so von irgendwas mache, damit die mir nicht verloren gehen. Für unseren Ticker mache ich regelmäßig Screenshots. Dann score ich durch so meine Insta, Facebook irgendwas, Feed durch. Und dann kommt, ah, guck mal, die Firma XY, wir nennen jetzt absichtlich keine Firmen mehr. Firmen, ihr merkt schon was, wir werden strenger. Also Firma XY hat ein neues Produkt, ist ja ganz interessant, Screenshot, und dann kann das, wenn die Firma kooperiert, könnte das im nächsten Ticker dann erscheinen, nämlich. Ja, also mit Screenshots arbeite ich auch und dann gehe ich wirklich vor dem Ticker, gehe ich dann in meine Bildergalerie durch und erinnere mich wieder dran, ah, zum Beispiel im letzten Ticker hast du ja zum Beispiel die Drumtech-Klinik mit dem Grimm empfohlen und davon habe ich mir auch einen Screenshot gemacht, nämlich weil ich das gesehen hatte. Ja, also mache ich aber auch, also so oder so, auch wenn ich bei Insta was, wie du gerade gesagt hast, wenn ich was Interessantes sehe, bumm, mal eben einen Screenshot machen. Genau, aber das war gar nicht eine Empfehlung. Was war denn deine Empfehlung? Oder sollen wir es jetzt einfach so stehen lassen? Nein, nein, nein. Nee, nee, nee. Ich habe tatsächlich eine Empfehlung. Da gibt es aber noch einen kleinen Geertcheck zu. Und das finde ich wirklich klasse für uns Trommler, aber auch für alle Musiker allgemein. Der Notenständer ist ja mittlerweile ein bisschen verpönt auf der Bühne. Also ich bin zwar manchmal sehr oldschool, habe immer noch einen. Aber es gibt von der Firma NBO, die vertrieben werden hier durch Musikwein. Und das finde ich, ist wirklich eine Empfehlung der Woche. Ich mache auch noch ein Video dazu. ganz genau. Und zwar der Nathan Bonjour hat entwickelt einen Tablet-Holder. Den seht ihr hier und hier nochmal. Denn, wie gesagt, ich mache ein Video noch dazu für alle, die den Podcast hören. Das ist quasi ein Tablet oder besser gesagt ein iPhone, Entschuldigung, oder Smartphone Halter. Aber ich würde, du siehst, ich kann es so weit auseinanderziehen. Ihr seht das natürlich nicht. Also da passt auch ein Tablet sogar rein. Also kein übergroßes, aber nur Also kleine Tablets passen da auch rein. Aber es ist eigentlich gedacht für einen Telefonhalter. Und zwar, dass du Charts, also es gibt ja so Ablauf-Charts, einfach so Melody-Charts, also jetzt nichts Kompliziertes, nichts Ausnotiertes, aber so 8-Dakte-Groove, 8-Dakte-Verse, dann Reitbecken, dann Gitarren-Solo. Und das kann man ja auch auf dem Telefon heutzutage gut lesen. Das heißt, das kannst du zum Beispiel an der High-Hab befestigen oder wo immer du auch magst, aber ich finde es halt gut am Hyatt, dass es auch ein bisschen, versteckt ist, nicht ganz so offensichtlich vielleicht auf der Bühne und das ist für mich, die absolute Empfehlung der Woche von MBO, Vertrieben durch Musikwein und ich mache noch ein Video dazu, ein kleines einfach mal, damit ihr euch das nochmal vorstellen könnt, also das finde ich, wenn ihr Drama seid mit Charts und einfach einfache Charts habt, wo es wirklich nur darum geht den Ablauf eines Songs, den Fahrplan zu notieren und dann nicht wisst, wohin damit, das ist das Ding für mich. Absolut. Finde ich mega. Funktioniert einwandfrei, sitzt und hält. Für euer Device der Wahl. Liebe Hörende, liebe Zuschauer, das war die, ich habe es mir gemerkt, 124. Episode des Schlagabtaus. Was ich übrigens letztens gesehen habe, ist, dass es kommen jetzt immer wieder neue Podcast-Pluppen auf, also im amerikanischen Sektor. Sabine hat einen neuen Podcast. Modern Trummer hat einen neuen Podcast. Zilden hat einen Podcast. Und wir haben es falsch gemacht damals. Als... Wir haben es falsch gemacht. Ja, wir haben es falsch gemacht. Wir sind einfach nicht so cool gewesen, weil die reden jetzt sogar von Staffeln Episode 1. Krass, ne? Staffel, die ist ja wie Netflix. Ja, genau. Das heißt, wir sind bei Staffel 1 Episode 124. Das heißt, wir müssen es mal neu erfinden und mal eine zweite Staffel machen. Nee, das hatte ich auch noch nie mitbekommen. Also, liebe Hörende, liebe Zuschauer draußen, wenn ihr eine Idee habt für die zweite Staffel des Schlagabtauschs, dann schreibt das gerne in die Kommentare zu diesem Video oder auch bei Spotify, aber da wird es wahrscheinlich nicht entdeckt werden. Schreibt es in unsere Gruppen. Unsere Gruppen gibt es auf Insta und Facebook. TikTok ist gerade in Arbeit, vielleicht bei Staffel 2. Oder schreibt uns einfach richtig oldschool, nicht zwingend einen Brief, aber eine E-Mail an schlagabtauschpodcast at gmail.com und ja, mach mal Vorschläge, was ihr in Staffel 2 erwarten würdet. Also neue Outfits, andere Backgrounds, eine andere Titelmelodie, andere Storyline. Ah, mal gucken. Mal gucken. Neuen Regisseur. Wir sind gespannt. Mal gucken, ich frage meine Mutter mal. Mal gucken. Sehr gut. Also, keine Ahnung, Steven Spielberg hat vielleicht auch Zeit. Wir wissen es doch nicht. Wir schauen einfach, was passiert. Also, aber wenn ihr sowieso Allgemeines habt, auch Feedback, Kritiken, Vorschläge, ihr wollt irgendwas loswerden. Wir haben ja schon wieder zu mehr, oder Dirk hat ja schon wieder zu mehreren Sachen aufrufen, auch worüber eure Meinung, eure Erfahrung haben möchten, schreibt dann diese E-Materie, Das war jetzt sehr schön gesprochen, aber ihr könnt natürlich auch alles in den Shownotes finden und nachlesen. Und in diesem Sinne, schön, dass ihr dabei wart. Das letzte Wort hat natürlich. Unser Ehrenvorsitzender in dieser Zweier-Community. Der Staffel 1. Mr. Dirk Brandt. Yes, hello everybody there. Na ey, das ist ja der Knaller. Mein Gott, Alter. Ja, was soll ich sagen? Ich freue mich riesig darauf mit Timo. Unser nächstes Drumcamp steht fast vor der Tür. Da bin ich schon fleißig am Vorbereiten und Timo auch. Und ich freue mich riesig darauf, euch dort begrüßen zu dürfen. Ganz wichtig, wir sind diesmal ausgebucht. Wenn ihr Interesse habt, das nächste Drumcamp findet garantiert statt nächstes Jahr. meldet euch rechtzeitig an, weil die Plätze sind begrenzt. Also ich freue mich wahnsinnig da drauf. Es sind viele neue Sachen, die wir beide noch in der Pipeline haben. Tolle Interviewpartner, mit denen wir gerade am Hin- und Herschreiben sind. Und wir freuen uns riesig da drauf. Und ja, jetzt würde ich einfach nur sagen, passt auf euch auf. Es sind regnerische Zeiten gerade hier in Ölde. Und ich sage bis zum nächsten Rosenmottkast. Music.