Latest / Amtsallerlei / #07 | Gibt es ein Leben nach dem Bürgermeisteramt?
Transcript
- 0:03SPEAKER_00: Herzlich willkommen zu Amtsalerlei, ein Podcast für Führungskräfte der Verwaltung mit Laila Achemi.
- 0:10SPEAKER_02: Die heutige Podcast-Folge lautet: Gibt es ein Leben nach dem Bürgermeisteramt?
- 0:15SPEAKER_02: Und für dieses spannende Thema habe ich eingeladen den Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Freiburg, nämlich Carsten Gapbert, und habe mich sehr auf dieses Gespräch gefreut.
- 0:27SPEAKER_02: Wir sprechen darüber, was es braucht, sich vielleicht neu zu orientieren oder aber auch sich bewusst nochmal für die nächste Amtszeit zu entscheiden.
- 0:36SPEAKER_02: Wir sprechen über Mut, we sprechen über Fehlerkultur, we sprechen über die Zeit des Wandels.
- 0:41SPEAKER_02: Also lasst euch inspirieren.
- 0:43SPEAKER_02: Schreibt uns eure Kommentare und liked uns, leitet uns weiter.
- 0:48SPEAKER_02: Ich wünsche euch ganz viel Freude dabei.
- 0:50SPEAKER_02: Eure Laila.
- 0:54SPEAKER_02: Ja, auf meinen heutigen Podcast habe ich mich ganz, ganz besonders gefreut.
- 0:58SPEAKER_02: Nämlich der liebe Carsten Gappert ist heute zu Besuch hier.
- 1:03SPEAKER_02: Und vielen lieben Dank, Herr Gabbert.
- 1:05SPEAKER_02: Ich weiß, dass Sie als Regierungspräsident von Freiburg unfassbar viel zu tun haben und wir diese Zeit, uns diese Zeit geschenkt haben, finde ich etwas ganz Großartiges.
- 1:14SPEAKER_02: Herzlich willkommen.
- 1:16SPEAKER_01: Ja, vielen Dank zurück.
- 1:17SPEAKER_01: Vielen Dank für die Einladung.
- 1:18SPEAKER_01: Ich habe mich auch sehr darüber gefreut und darauf gefreut, bin sehr gespannt.
- 1:22SPEAKER_01: Und schön, dass das geklappt hat.
- 1:23SPEAKER_02: Herr Gabbert, ich hatte Sie angeschrieben und hatte gesagt, ich hätte so sehr gerne den Titel gewählt: Gibt es ein Leben nach dem Bürgermeisteramt?
- 1:33SPEAKER_02: Und wenn ja, vielleicht sogar auch ein besseres.
- 1:36SPEAKER_02: Und dann, ich hoffe, dass es in Ordnung ist, wenn ich Sie so zitiere, kam, ein Ja zurück.
- 1:43SPEAKER_02: Was ich ganz wunderbar fand.
- 1:45SPEAKER_02: Und der Hintergrund meiner Frage vor allen Dingen ist eben auch der, bevor wir auch gleich jetzt hier über sie noch weiter reden.
- 1:52SPEAKER_02: Ich begleite ja viele amtierende Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und einige, oder wenn ich so sagen darf, die meisten aktuell überlegen sich, ob sie sie auch mal kandidieren wollen.
- 2:06SPEAKER_02: Und da ist natürlich auch so die Frage immer nach so einem Plan B.
- 2:10SPEAKER_02: Das ist etwas, worüber ich mit jedem Kandidat, mit jeder Kandidatin spreche, gerade wenn man sich auch wieder bewirkt bei heutzutage, die Situation wirklich die ist, dass wir nicht 100% sagen können, wenn du alle Häkchen gemacht hast, wenn du alles geschafft hast, dann wirst du 100% wiedergewählt, so wie es ein Stück weit, wenn man so sagen kann, früher auch mit der Fall war.
- 2:30SPEAKER_02: Und da ist immer so eine große Angst.
- 2:33SPEAKER_02: Was passiert dann mit meinem Leben?
- 2:35SPEAKER_02: Ich war viel in der Öffentlichkeit, ich habe einen ganz, ganz vollen Terminkalender gehabt.
- 2:39SPEAKER_02: Und das sind sehr, sehr persönliche Entscheidungen, die da gefällt werden.
- 2:43SPEAKER_02: Aber das, was da mit eine Rolle spielt, abgesehen eben vielleicht auch von finanziellen Aspekten, ist eben auch so die Frage: Geht es für mich gut weiter?
- 2:53SPEAKER_02: Und da mit Verlauf sind sie für mich ein ganz, ganz positives Beispiel, wie auch Dinge sich verändern können und vielleicht auch sogar noch besser, noch schöner, noch größer werben können.
- 3:06SPEAKER_02: Ja, das wollte ich so an der Stelle noch sagen.
- 3:09SPEAKER_01: Ja, vielen Dank.
- 3:11SPEAKER_01: Das ist eine super spannende Frage, die mich natürlich in meinem Leben sehr, sehr beschäftigt hat und in der ich auch mit sehr vielen Kollegen damals gesprochen habe.
- 3:17SPEAKER_01: Sie können sich das vorstellen.
- 3:19SPEAKER_01: Ich bin 2004, sehr jung, mit 30 Jahren gewählt worden, dann zwei Perioden.
- 3:23SPEAKER_01: Und so, wenn es gegen Ende der zweiten Periode geht, das war dann bei mir so 2018, 2019, dann wird man natürlich angesprochen, auch unter Kollegen, auch unter Bürgermeistern, Führungskräften und wie sieht es aus?
- 3:34SPEAKER_01: Und dann hat man natürlich so ein bisschen gesprochen und ich habe dann gesagt, ja, ich bin schon auch am überlegen und ich habe gemerkt, dass da viele da relativ großen Respekt davor hatten.
- 3:45SPEAKER_01: Und ich glaube, es gibt so einen kleinen Unterschied, das muss ich bei mir dann schon auch fairerweise dazu sagen.
- 3:50SPEAKER_01: Ich habe, ich habe das Gefühl gehabt, die Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, die ausschließlich in ihrem Leben auch in der Verwaltung unterwegs waren, die vielleicht sehr früh ins Beamtenverhältnis eingestiegen sind, die haben sich natürlich aus ihrem ganzen Setting raus schwerer getan als Kolleginnen und Kollegen, die wie ich, ich komme ja gar nicht aus der Verwaltung, ich bin Quereinsteiger, ich bin sozusagen wieder in einen Bereich gegangen, den ich schon kannte.
- 4:13SPEAKER_01: Und ich glaube, das muss man ein bisschen, wenn man sich sozusagen die Einzelfälle sich anschaut, mitbedenken.
- 4:18SPEAKER_01: Ich glaube, diejenigen, die auch schon mal etwas anderes gesehen haben, die puten sich tendenziell ein kleines bisschen leichter als jemand, der halt wirklich auch in der Verwaltung groß geworden ist und noch nichts anderes gesehen hat.
- 4:30SPEAKER_02: Was auch wieder dafür spricht, dass wir Mut machen können, all den Menschen, die sich überlegen, quer einzusteigen und eben nicht diese klassische Verwaltungskarriere hinter sich haben.
- 4:39SPEAKER_02: Sie haben sogar auch eine kaufmännische Ausbildung, habe ich gelesen.
- 4:43SPEAKER_02: Sie haben dann später auf dem Wirtschaftsgymnasium ihr Abitur gemacht und haben dann Germanistik und Geschichte studiert.
- 4:49SPEAKER_02: Und sie waren für zwei Amtsperioden dann auch Bürgermeister, auch im Schwarzwald.
- 4:55SPEAKER_02: Die Heimat hat sie da nicht losgelassen.
- 4:57SPEAKER_02: Ich glaube, ich habe auch gelesen, dass sie im Schwarzwald geboren wurden.
- 5:02SPEAKER_02: Jetzt mache ich einen kleinen Sprung.
- 5:04SPEAKER_02: Sie waren Bürgermeister in Schuttertal für zwei Amtsperioden.
- 5:08SPEAKER_02: Und danach haben sie sich selbstständig gemacht, auch als Berater.
- 5:11SPEAKER_02: Und in dieser Zeit durften wir uns kurz kennenlernen.
- 5:14SPEAKER_02: Und wir waren uns schon in dem Gespräch, wenn ich mich recht erinnere, einig darüber, dass wir gerade mitten in einem Kulturwandel sind.
- 5:22SPEAKER_02: In einem Kulturwandel, der ganz groß und allumfassend ist, der ganz viel beinhaltet, sowohl Strukturelles, was wir in den Organisationen auch mit anpacken dürfen, verändern dürfen.
- 5:36SPEAKER_02: Und für mich standen sie in dem Moment eben auch für dieses Motto, nicht mehr vom Alten, sondern tatsächlich auch neue Wege zu gehen.
- 5:45SPEAKER_02: Also ich empfand sie in dieser Zeit schon sehr stark als Netzwerker, als hey Leute, lass uns mal so ein Think Tank machen, lass uns mal zusammenkommen, lass uns mal neue Wege gehen.
- 5:56SPEAKER_02: Und ich könnte mir vorstellen, dass das einerseits natürlich auch eine Frage der Persönlichkeitsstruktur ist und andererseits natürlich auch, wenn man schon einige andere oder nicht typische Wege hat gehen dürfen, dass es dann etwas leichter fällt.
- 6:10SPEAKER_02: Oder wie sehen Sie das?
- 6:12SPEAKER_01: Ja, ich glaube, das skizzieren Sie völlig richtig.
- 6:15SPEAKER_01: Meine Vita war so, dass sie immer auch durch Sprünge eigentlich geprägt war.
- 6:19SPEAKER_01: Ich habe das Gymnasium verlassen, ich bin in ein Autohaus, in eine kaufmännische Ausbildung gegangen.
- 6:23SPEAKER_01: Das war eine völlig neue Welt mit 16.
- 6:25SPEAKER_01: Da habe ich gesagt, ich möchte doch Abitur machen, er hat mir wieder was anderes angeschaut.
- 6:28SPEAKER_01: Dann habe ich zwei Geisteswissenschaften studiert und bin schon während einem Studium in die IT-Branche gewechselt und dann nach vier Jahren Bürgermeister geworden.
- 6:36SPEAKER_01: Das heißt sozusagen, ich bin eher jemand, dem diese Veränderungen auch sehr Spaß machen.
- 6:40SPEAKER_01: Und deswegen war ich, glaube ich, auch hinterher dann offen, sozusagen mit Mitte 40 zu sagen, hier und jetzt mache ich was ganz anderes, jetzt gehe ich aus dieser Bürgermeistergeschichte raus und werde eben selbstständig.
- 6:50SPEAKER_01: Und was mich, glaube ich, aber schon auch geprägt hat, und das will ich jetzt schon noch so ein bisschen als Werbeblock für das Amt des Bürgermeisters, der Bürgermeisterin machen, das große Herausforderungen hat, da brauchen wir gar nicht drüber sprechen.
- 7:02SPEAKER_01: Und Sie haben recht, auch dieses Amt ist völlig in der Transformation.
- 7:06SPEAKER_01: Wenn ich 2004 bei einer 95-jährigen Dame zum Geburtstag war, dann war die Anfang des 19.
- 7:15SPEAKER_01: Jahrhunderts geboren.
- 7:16SPEAKER_01: Das war, die hatte eine ganz, entschuldige des 20.
- 7:18SPEAKER_01: Jahrhunderts natürlich, die hatte eine ganz andere Wahrnehmung von mir.
- 7:22SPEAKER_01: Also da war sozusagen das Obrigkeitsstaatliche Denken noch drin, die ist zusammengezuckt, wenn ich reingekommen bin.
- 7:27SPEAKER_01: Wenn heute ein Bürgermeister sozusagen zu einem jungen Rentner geht mit 65, dann ist das was ganz anderes.
- 7:32SPEAKER_01: Also die Gesellschaft verändert sich, alles verändert sich aber, und das wollte ich sagen, man kann als Bürgermeister unfassbar viel umsetzen.
- 7:39SPEAKER_01: Als Bürgermeister, wenn man ein gutes Einvernehmen mit seiner Verwaltung hat und ein gutes Einvernehmen mit dem Gemeinderat, dann kann man unfassbar viel nach vorne bringen.
- 7:48SPEAKER_01: Übrigens auch heute noch, als ich 2004 ins Amt gekommen bin, haben alle gesagt, das geht, früher war alles besser, heute geht nichts mehr.
- 7:55SPEAKER_01: Als ich 20 gegangen bin, haben alle gesagt, früher war alles besser, heute geht ja nichts mehr.
- 7:59SPEAKER_01: In 20 Jahren wird man das Gleiche wieder sagen.
- 8:01SPEAKER_01: Ich würde jetzt auch gar nicht die Probleme kleinreden und Herausforderungen, die sind da, aber man kann einiges machen.
- 8:06SPEAKER_01: Und um auf Ihre Frage zu antworten, ich glaube, so dieses Lösungsorientierte, dieses zu gucken, hey, wie kommen wir nach vorne, nicht zu lamentieren und die Probleme zu beschreiben, sondern was zu machen.
- 8:16SPEAKER_01: Das war so ein bisschen der Wunsch, den ich aus dem Bürgermeisteramt dann in meine Zeit in der Beratung, ich habe digitale Themen, aber auch Bürgerbeteiligung, auch mal eine Haushaltskonsolidierung gemacht, das habe ich eben mitgenommen.
- 8:28SPEAKER_01: Das hat mir wirklich riesige Freude gemacht.
- 8:30SPEAKER_02: Und ich erlebe sie auch so und hatte sie schon damals in dieser Zeit erlebt, dass sie wirklich auch bereit sind, mal andere Wege zu gehen.
- 8:38SPEAKER_02: Ich habe sie sehr fragend und auch hinterfragend erlebt, aber immer down to earth.
- 8:44SPEAKER_02: Also ich habe sie so als Visionär erlebt, der sehr geerdet ist.
- 8:49SPEAKER_02: Aber durchaus auch fähig, etwas nochmal zu hinterfragen und zu sagen, halt, stop, nee, vielleicht hat das noch nicht so gepasst.
- 8:56SPEAKER_02: Vielleicht müssen wir nochmal ganz anders anders.
- 8:59SPEAKER_02: And I think these ressources brauchen wir in Verwaltungen, brauchen wir für alle Führungskräfte der Verwaltung.
- 9:07SPEAKER_02: And yeah, I think it was schon inflationär gesagt.
- 9:10SPEAKER_02: We are in Verwaltungen nicht nur Verwalter, sondern Gestalterinnen.
- 9:14SPEAKER_02: And auf der anderen Seite is aber so die große Frage wie.
- 9:17SPEAKER_02: And there are manchmal auch sehr schmale Leitplanken, die da gesetzt sind.
- 9:22SPEAKER_02: And dazwischen sind dann die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, aber auch alle Führungskräfte von Verwaltung, ich schließe auch Amtsleiter und so weiter, ein, die sich dem auch so ein bisschen beugen müssen.
- 9:33SPEAKER_02: Und trotzdem fordern wir immer wieder auf, und ich hoffe, dass es okay ist, wenn ich sage, wir, dass wir genau diesen Gestaltungsspielraum ausnutzen und neue Wege zu gehen.
- 9:44SPEAKER_02: Digitalisierung, haben Sie schon genannt, ist ja ein großes Thema.
- 9:48SPEAKER_02: Sie waren auch in Organisationsentwicklungen mit eingebunden.
- 9:51SPEAKER_02: Und all das findet sich ja auch heute, denke ich, in Ihrem Regierungspräsidium wieder.
- 9:56SPEAKER_02: Wobei ich sagen muss, ich vermute, ich bin so jetzt mehr oder weniger die einzige von den ganzen Zuhörerinnen und Zuhörern, die nicht 100% weiß, was eigentlich das Amt eines Regierungspräsidenten so wirklich mit beinhaltet.
- 10:10SPEAKER_02: Denn ich bin ja auch eine Quereinsteigerin.
- 10:12SPEAKER_02: Ich weiß aber, dass sie etwa 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben.
- 10:18SPEAKER_02: Und ich weiß, dass sie sieben Fachabteilungen haben, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.
- 10:23SPEAKER_02: Und wow, das ist natürlich schon auch ein großer Sprung vom Bürgermeister dann zum Regierungspräsidenten.
- 10:31SPEAKER_02: Wie haben sie denn den geschafft für sich, wenn ich fragen darf?
- 10:35SPEAKER_01: Ja, der war eigentlich so, wie es in meinem Leben immer war.
- 10:39SPEAKER_01: Sozusagen aus der Ausbildung in einem kleinen Autohaus in La aufs Wirtschaftsabitur, dann als Wirtschaftsabit, also als jemand, der eher einen Wirtschaftshintergrund hatte, eine Geisteswissenschaft, dann aus einer Geisteswissenschaft in die IT-Branche, dann ohne Verwaltungserfahrung, jungen Bürgermeister zu sein, dann Nachbürgermeister sozusagen in die Selbstständigkeit.
- 11:03SPEAKER_01: Das war immer das kalte Wasser, das hat mich aber gereizt.
- 11:06SPEAKER_01: Und Sie müssen da Ihr Licht gar nicht unter den Scheffel stellen.
- 11:09SPEAKER_01: Es ist so, dass wahrscheinlich ganz, ganz viele Leute nicht wissen, übrigens auch in den Verwaltungen, weil sie ja nur sehr bedingt mit uns zusammenarbeiten, was sozusagen denn eigentlich diese Mittelbehörden sind.
- 11:19SPEAKER_01: Sie haben das richtig gesagt.
- 11:20SPEAKER_01: Acht Abteilungen tatsächlich, haben sogar noch zwei Stabsstellen darüber hinaus.
- 11:26SPEAKER_01: Genau.
- 11:26SPEAKER_01: Und wir sind einfach eine sehr, sehr große Verwaltungseinheit, wo die Dinge des Landes gemanagt werden.
- 11:31SPEAKER_01: Also alle Lehrerinnen und Lehrer sind in unserer Schulabteilung, werden die verwaltet, sind die angestellt.
- 11:36SPEAKER_01: Wir kümmern uns um die Schulen, wir kümmern uns um die Bundes- und Landstraßen.
- 11:40SPEAKER_01: Bei uns ist der Landeserdebendienst, Forst, Landwirtschaft, das ganze Umweltthema.
- 11:44SPEAKER_01: Also diese Dinge bilden wir ab.
- 11:46SPEAKER_01: Und ich muss Ihnen aber tatsächlich sagen, natürlich war das am Anfang auch für mich eine Frage, kann ich das, wie geht es mir da, was brauche ich noch dafür?
- 11:53SPEAKER_01: Ich muss tatsächlich sagen, als Bürgermeister habe ich, finde ich, diesen großen Vorteil mitnehmen können, und den haben alle Kolleginnen und Kollegen, dass man unfassbar breit mit den Themen zu tun hat.
- 12:05SPEAKER_01: Als Bürgermeister und meine Gemeinde hatte nur 3300 Einwohner, also drei kleine Dörfer als Ortsteile.
- 12:12SPEAKER_01: Aber auch wenn sie nur 1000 Einwohnerinnen und Einwohner haben, dann haben sie das Schulthema, das Abwasserthema, das Verkehrsthema, sie haben einen Personalkörper zu führen, der vielleicht kleiner ist, aber ich habe jetzt auch nicht mit allen 1800 Leuten Kontakt.
- 12:28SPEAKER_01: Das heißt, ich glaube, dass diese inhaltliche Breite, und es hat mir auch wirklich alles Spaß gemacht, dass die mir sehr, sehr geholfen hat, weil ich über alle Themen, glaube ich, ganz gut Bescheid weiß und die natürlich auch so ein bisschen aus der kommunalen Brille raussehe.
- 12:43SPEAKER_01: Und das hat mir sehr, sehr geholfen.
- 12:46SPEAKER_01: Und dann glaube ich eben immer, wenn man offen ist und aber auch, und das ist mir wichtig, weil sie ja sehr viel zum Thema Führung auch arbeiten, auch dann in eine Führungsstruktur reinkommen, wo sie sagen, und das war mein Weg und ich bin jetzt eineinhalb Jahre dabei.
- 12:59SPEAKER_01: Ich habe jetzt gerade die nächsten Mitarbeitenden Gespräche mit meinen Führungsleuten und so.
- 13:03SPEAKER_01: Und wir reflektieren jetzt, was hat funktioniert und was hat nicht so funktioniert.
- 13:07SPEAKER_01: Eben auch zu meinen Führungskräften zu sagen, ich vertraue euch da, ihr seid die Leute, ihr wisst, wie die Abteilung Umwelt funktioniert, ihr wisst, wie das geht.
- 13:16SPEAKER_01: Und auch diese wirklich diese Unterstützung aus dem Haus mitzunehmen, ich glaube, das hat alles ganz gut funktioniert und dann, und das war ja Ihre Frage, und ich glaube, dann schafft man so einen Sprung auch und wächst da aber auch selbst dran.
- 13:30SPEAKER_01: Ich habe in diesen eineinhalb Jahren unfassbar viel gelernt.
- 13:34SPEAKER_01: Wir machen ja auch sehr viel grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
- 13:37SPEAKER_01: Also ich empfinde das nach wie vor als sehr bereichernd.
- 13:41SPEAKER_01: Und ich glaube, diese Sicht jetzt von jemand, der nicht aus der Landesverwaltung kommt, der nicht Jura studiert hat, der auch nochmal mit anderen Augen da drauf guckt, das ist total gut, wenn man das gemeinsam mit unseren Experten, ja, die die juristische Brille aufhaben, die in der Landesverwaltung groß geworden sind.
- 13:57SPEAKER_01: Ich glaube, in diesem Miteinander kann was ganz Konstruktives entstehen.
- 14:01SPEAKER_02: Das hört sich ganz wunderbar an.
- 14:03SPEAKER_02: Und ich bin da auch bei Ihnen, wenn ich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus kleineren Kommunen erlebe, ist es tatsächlich so, dass die oftmals von sich erzählen, dass sie viel mehr auch in Operatives, also sprich auch in Fachliches involviert sind, als jetzt beispielsweise ein Oberbürgermeister das dann ist, der dann wirklich seine Dezernate hat, der seine Amtsleiter hat, seine jeweiligen Experten.
- 14:24SPEAKER_02: Und je kleiner die Kommune ist, desto mehr muss man halt dann auch mit selbst anpacken unter Umständen.
- 14:30SPEAKER_02: Ich finde die Überschrift Mut so sehr, sehr wichtig.
- 14:35SPEAKER_02: Und bei all dem, wie ich so beobachten durfte, wie sie sich die letzten Jahre haben entwickeln können, finde ich, steht so die Überschrift Mut dabei.
- 14:46SPEAKER_02: Und Mut ohne Angst ist ja kein Mut.
- 14:50SPEAKER_02: Und das würde mich interessieren, wenn wir jetzt sagen, gibt es ein Leben nach dem Bürgermeisteramt und wenn ja, vielleicht sogar ein besseres.
- 14:59SPEAKER_02: Sie stehen da für mich als einer der mutigen, vielleicht auch Alltagshelden, wenn ich das so sagen darf, der da einfach sein Weg gegangen ist.
- 15:10SPEAKER_02: Und Sie haben gerade eben das Stichwort Führung dazu benannt.
- 15:13SPEAKER_02: Ja, das ist ein großes Thema in meiner beraterischen Tätigkeit.
- 15:18SPEAKER_02: Wie empfinden Sie das?
- 15:20SPEAKER_02: Wie viel Mut müssen Sie aufbringen oder mussten Sie aufbringen?
- 15:24SPEAKER_02: Und ist die Angst Ihr Begleiter auch noch in der Zeit des Wandels?
- 15:30SPEAKER_01: Ja.
- 15:31SPEAKER_01: Also ich habe schon eine sehr positive Grundeinstellung und bin auch immer Optimist.
- 15:36SPEAKER_01: Deswegen denke ich nicht über Ängste nach.
- 15:39SPEAKER_01: Ich hatte auch in meinem Leben zum Glück sehr wenig Situationen, in denen ich Angst empfunden habe.
- 15:48SPEAKER_01: Ich war im Urlaub gerade das erste Mal in meinem Leben mit der Flasche tauchen.
- 15:52SPEAKER_01: Da hatte ich mal ganz kurz Angst.
- 15:53SPEAKER_01: Aber ansonsten vor irgendwelchen Zukunftsdingen, da bin ich sehr angstfrei.
- 15:57SPEAKER_01: Klar habe ich natürlich mit diesen Sprüngen und mit diesem Eintauchen immer so ein bisschen als bunter Hund in einen neuen Bereich.
- 16:05SPEAKER_01: Mir macht es Spaß, ja.
- 16:06SPEAKER_01: Und ich sehe da immer nur die Chancen und denke nicht, um Gottes Willen klappt da mal was nicht.
- 16:12SPEAKER_01: Und ich habe da auch keine Angst davor.
- 16:13SPEAKER_01: Und für mich war zum Beispiel, so habe ich meinem Team, ich habe ja eine wunderbare Koordinierungsstelle, die mich unterstützt in der Öffentlichkeitsarbeit, in anderen Dingen.
- 16:21SPEAKER_01: Ich habe da am Anfang auch gesagt, mein Gott, ich glaube, wir können jetzt uns super Mühe geben, vielleicht läuft auch mal was schief.
- 16:28SPEAKER_01: Wenn sie jetzt das erste Mal eben in Frankreich sozusagen für Baden-Württemberg sprechen müsste, ich glaube, da wäre es gar nicht schlimm gewesen, wenn man da mal in ein Fettnäpfchen getreten ist.
- 16:37SPEAKER_01: Es ist schöner, dass es nicht passiert ist nach meinem Wissen.
- 16:40SPEAKER_01: Aber es hätte passieren können.
- 16:41SPEAKER_01: Und ich habe da keine Angst.
- 16:43SPEAKER_01: Ich glaube, da sind wir bei diesem großen Begriff auch der Fehlerkultur.
- 16:46SPEAKER_01: Ich nehme das für mich in Anspruch.
- 16:48SPEAKER_01: Mir läuft mal was daneben und es darf auch in meinem Team mal was daneben laufen.
- 16:54SPEAKER_01: Und auch dort versuche ich, eine positive Fehlerkultur zu haben.
- 16:57SPEAKER_01: Und ich glaube, damit baut man ja dann auch Angst ab.
- 17:01SPEAKER_01: Und jetzt mag es wahrscheinlich bei mir eine Mischung sein.
- 17:03SPEAKER_01: Ich glaube, das ist so ein bisschen ein Wesenszug, den ich beschrieben habe.
- 17:07SPEAKER_01: Gleichzeitig, das haben wir vorhin schon kurz besprochen, dadurch, dass ich eben nicht aus der Verwaltung kam, dass ich solche Schritte immer mal wieder gemacht habe.
- 17:15SPEAKER_01: Ich muss auch sagen, es hat, glaube ich, auch ein bisschen was mit dem Alter zu tun, weil ich natürlich am Ende der zweiten Periode war, Mitte 40.
- 17:22SPEAKER_01: Das war auch eine Lebenssituation, wo ich gesagt habe, Mensch, wir reden hier nochmal über 20 Jahre.
- 17:27SPEAKER_01: Was mache ich in diesen 20 Jahren?
- 17:29SPEAKER_01: Ich erlebe das auch bei Bürgermeisterkolleginnen und Kollegen natürlich, es ist was anderes, wenn ich mit 45 gewählt werde, ja, da stellt sich dann am Ande, am Ende der zweiten Amtszeit stellen sich andere Fragen.
- 17:40SPEAKER_01: Also ich weiß gar nicht, ob es so wahnsinnig mutig war.
- 17:43SPEAKER_01: Ich glaube, es waren ein bisschen die Rahmenbedingungen, aber bei mir jetzt speziell schon eine Offenheit, wo ich aber auch sagen muss, die haben es sicherlich nicht alle.
- 17:50SPEAKER_01: Und ich verstehe das auch, wenn in so einer Abwägung, was kommt nach dem Amt Bürgermeisterin des Bürgermeisters, natürlich auch eher die Frage ist, was kann ich dann machen?
- 18:01SPEAKER_01: Wo könnte ich da hingehen?
- 18:03SPEAKER_02: Und was würden die sagen, so jetzt aus dem Bauch heraus und auf die Schnelle, was würden Sie denen raten, die sich überlegen, soll ich nochmal kandidieren oder gibt es vielleicht noch was Besseres für mich?
- 18:16SPEAKER_02: Da ist ja auch durchaus die freie Wirtschaft immer wieder attraktiv.
- 18:20SPEAKER_02: Was würden Sie denen raten?
- 18:23SPEAKER_01: Also ich würde zunächst mal raten, mir frühzeitig einfach Gedanken zu machen, wie es mir geht als Bürgermeisterin, als Bürgermeister.
- 18:30SPEAKER_01: Wir haben es ja an ein paar Stellen beschrieben.
- 18:31SPEAKER_01: Wir sind mitten in der Transformation von vielen, vielen Bereichen.
- 18:35SPEAKER_01: Wir haben viele Herausforderungen, auch im persönlichen Bereich, für die Kolleginnen und Kollegen.
- 18:40SPEAKER_01: Das heißt, zunächst mal würde ich mich fragen, geht es mir da gut damit, geht es mir nicht so gut damit?
- 18:45SPEAKER_01: Das wäre die erste Frage.
- 18:46SPEAKER_01: Die zweite Frage wäre, dass ich mir schon überlegen würde, wie sieht es denn eigentlich aus?
- 18:51SPEAKER_01: Welche Optionen hätte ich?
- 18:54SPEAKER_01: Sie haben jetzt zum Beispiel auch die Wirtschaft angesprochen.
- 18:56SPEAKER_01: Ich habe immer wieder gemerkt, dass Kolleginnen und Kollegen so am Ende von der Amtszeit, wenn sie überlegt haben, ob sie vielleicht auch aufhören, sozusagen relativ eng aufgestellt waren und sozusagen fast nur im kommunalen Bereich dann überlegt haben.
- 19:09SPEAKER_01: Und klar, ich sage mal, wenn ich jetzt irgendwo Bürgermeisterin oder Bürgermeister war, dann ist es ein bisschen blöd, dann will man nicht unbedingt wieder, also nichts gegen Sachbearbeitung, aber da wird man wenig Spaß dran haben, wenn man aus so einer Südungsposition kommt.
- 19:23SPEAKER_01: Also das heißt wirklich zu überlegen, welche Bereiche kommen denn in Frage.
- 19:27SPEAKER_01: Und was mir sehr geholfen hat, das möchte ich vielleicht auch als Tipp noch loswerden.
- 19:32SPEAKER_01: Ich bin sehr früh in Gespräche gegangen.
- 19:34SPEAKER_01: Ich weiß noch, ich habe zwei Jahre vor, da war ich noch nicht entschieden, aber zwei Jahre bevor die zweite Amtszeit geendet hat, habe ich tatsächlich das eine oder andere Gespräch mal geführt mit Unternehmen und habe gesagt, Mensch, hört mal zu, ich könnte mir dieses und jenes vorstellen.
- 19:52SPEAKER_01: Wie seht ihr das denn?
- 19:54SPEAKER_01: Und da kamen sehr, sehr spannende, für mich auch sehr, sehr unerwartete Rückmeldungen und das hat dann so mein Bild ein bisschen verfestigt, zum Beispiel auch die Frage: Bürgermeister ist ja auch eine Rolle, und an diese Rolle sind sehr viele Anforderungen geknüpft.
- 20:11SPEAKER_01: Als Bürgermeister musste ich mich, übrigens als Regierungspräsident jetzt natürlich auch, ein Stück weit in der Öffentlichkeit anders bewegen als in meiner Beratungstätigkeit.
- 20:21SPEAKER_01: Da war ich natürlich freier.
- 20:23SPEAKER_01: Und das hat mich nochmal echt auch dazu gebracht, so mich mit dieser Rolle zu beschäftigen und mir zu überlegen, was gefällt mir an dieser Rolle, wie interpretiere ich diese Rolle, da ist ja auch jeder und jeder ein bisschen anders.
- 20:35SPEAKER_01: Also das wären so für mich die Bereiche, wo ich den Kolleginnen und Kollegen empfehlen möchte, sich einfach mal damit auseinanderzusetzen und dann sich diese Optionen zum Schluss anzugucken und einfach zu prüfen, ist es was, kann ich mir das zutrauen, will ich das?
- 20:50SPEAKER_01: Habe ich da ein gutes Gefühl?
- 20:52SPEAKER_01: Oder bleibe ich mit einem guten Gefühl auch im Amt?
- 20:55SPEAKER_01: Das kann ja auch sein, dass man sagt, Mensch, unter dem Strich ist so viel Gutes, unfassbar intensiver Kontakt mit den Menschen, die vielen Dinge, die man machen kann.
- 21:06SPEAKER_01: Auch das in der Öffentlichkeit stehen, hat ja nicht nur sozusagen mit Anstrengungen und anderen Dingen zu tun.
- 21:10SPEAKER_01: Das kann ja auch schön sein, wenn man kommunikativ und offen ist.
- 21:13SPEAKER_01: Also das wären vielleicht so die Punkte, die ich da empfehlen würde.
- 21:18SPEAKER_02: Wunderbar, vielen lieben Dank, Herr Gabbert.
- 21:20SPEAKER_02: Unsere gemeinsame Zeit für heute neigt sich schon wieder dem Ende zu.
- 21:24SPEAKER_02: Und vielleicht auch nochmal abschließend meinerseits, immer wenn es darum geht, Entscheidungen zu fällen, wie geht es dann weiter nach dem Amt, dann ist es genau, wie Sie gerade gesagt haben, eben eine Entscheidung, die nicht erst so ganz kurzfristig stattfinden sollte, sondern möglicherweise eben so die berühmten zwei Jahre davor, wo im Grunde genommen schon der implizite Wahlkampf dann auch beginnen würde.
- 21:49SPEAKER_02: Und ich rate auch all meinen Klientinnen und Klienten, geht in Gespräche, tauscht euch aus.
- 21:55SPEAKER_02: Und dann sagen die immer, ja, aber das darf doch nicht rauskommen, dass ich vielleicht überlege.
- 22:00SPEAKER_02: Und ich meine, Leute, es ist ein Zeitarbeitsvertrag, alle wissen das.
- 22:05SPEAKER_02: Und wenn hier, wir sind ja hier in Tübingen, am Universitätsklinikum haben die Leute auch alle Zeitarbeitsverträge und das ist auch ein offenes Geheimnis.
- 22:13SPEAKER_02: Und natürlich sichert sich da auch jeder Professor, jeder Dozent ab, um zu gucken, dass er dann, wenn der Vertrag enden sollte, eben auch abgesichert ist.
- 22:23SPEAKER_02: Und by the way, wenn wir einen Plan B haben, dann gehen wir auch in einer ganz anderen, falls wir nochmal uns überlegen sollten zu kandidieren, dann haben wir auch ein ganz anderes Standing in uns.
- 22:34SPEAKER_02: Und sich auszutauschen mit Fraktionsvorsitzenden, zu denen sie Vertrauen haben.
- 22:38SPEAKER_02: Sich auszutauschen, aber natürlich auch mit der eigenen Familie.
- 22:42SPEAKER_02: Die muss ja auch mitspielen.
- 22:46SPEAKER_02: Sie sitzt ja ganz schön auf dem Presentiert-Teller im Normalfall, vor allem when sie in wort wohn.
- 22:52SPEAKER_02: And ja sich getrauen, Gespräch zu führen, um auch so ein bisschen den eigenen Marktwert zu testen, finde ich auch was ganz, ganz wichtiges.
- 23:02SPEAKER_02: Also da steht auch wiederum das Thema Sich getrauen, mutig zu sein, eben ins Gespräch zu kommen, um innerlich auch Sicherheit zu gewinnen und klarheit vor allen Dingen.
- 23:12SPEAKER_02: Ja, dann bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen, lieber Herr Gabot, und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
- 23:17SPEAKER_02: Und ich folge Ihnen natürlich auch auf LinkedIn und schaue, was Sie da tagtäglich tolle Sachen machen.
- 23:22SPEAKER_02: Und wünsche Ihnen alles Gute weiterhin.
- 23:25SPEAKER_02: Danke.
- 23:26SPEAKER_00: Vielen Dank.
- 23:27SPEAKER_00: Dankeschön.
- 23:28SPEAKER_00: Danke, tschüss.
- 23:30SPEAKER_00: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 23:32SPEAKER_00: Weitere Informationen finden Sie unter amtsalerlei.de.
- 23:36SPEAKER_00: Wenn Ihnen der Podcast gefällt, abonnieren Sie Amtsallerlei und empfehlen Sie uns gerne weiter.
- 23:41SPEAKER_00: Und denken Sie daran.
- 23:42SPEAKER_00: Bleiben Sie wirksam für die Menschen, für die Verwaltung, für die Zukunft.
- 23:47SPEAKER_00: Denn gute Führung in der Verwaltung bewegt mehr, als man oft auf den ersten Blick sieht.