Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Stadtwerke bauen in großem Stil, Aufnahme-Stop im Tierheim und Open-Air-Park-Premiere an der Messe
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- Ich bin ja wirklich viel unterwegs hier in der Stadt und ich würde auch sagen, ich kenne den einen oder anderen Ort, aber manchmal verschlägt es auch mich in Gegenden, die ich vorher noch nicht entdeckt habe. So passiert in der letzten Woche und das fand ich ganz besonders lustig, weil ich ja in Kaiserswehr zur Schule gegangen bin, also mich im Düsseldorfer Norden durchaus auskenne, würde ich sagen. Neulich bin ich Fahrrad gefahren, am Rheinlangen über den Deich in Lohhausen und dann einfach immer weiter geradeaus und plötzlich war ich in am Rheinufer. Da war ich vorher tatsächlich noch nie und Mann, war das schön. Ist jetzt sicher kein Geheimtipp, aber wenn ihr mal Lust auf einen schönen Ausflug oder Spaziergang habt, also je nachdem, von wo ihr kommt, vielleicht ja auch mal ein bisschen weiter raus, dann kann ich das ja nur empfehlen. Kaiserswerth ist ja ehemannbesuch wert, dann könnt ihr noch im Burghof sitzen oder ein Eis am Clemensplatz essen. Toll. Fast am anderen Ende der Stadt, in Hamm steht das Gaskraftwerk an der Lausward, betrieben von den Stadtwerken. Die haben jetzt Großes vor, dort am Standort und auch in Flingern, Was genau, das erzählt Alexander Esch. Wieder einmal quer durch die Stadt befindet sich das Düsseldorfer Tierheim. Dort ist momentan ziemlich viel los. Es ist so überlaufen, dass ab sofort keine Hunde mehr aufgenommen werden. Philipp Zeitner erzählt, woran das liegt und was die Lösungsansätze sein können. Und zurück in den Norden. Da entsteht momentan auf dem Messeparkplatz P1 die Open-Air-Fläche, die am kommenden Freitag mit einem Konzert eingeweiht wird. Mit Uwe Jens Runau habe ich über Cooling Zones, die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner und die Zukunftspläne der Verantwortlichen gesprochen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 429 und der Rhein steht bei 97 Zentimetern. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, zum Beispiel, wo ich jetzt nächstes Mal mit dem Fahrrad hinfahren und neue Orte entdecken könnte, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, Dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder, 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Energiewende ist schon lange ein Thema, das die Düsseldorfer Stadtwerke vorantreiben. Jetzt mit ganz konkreten Schritten an den Standorten an der Lauswart und auch in Flingern wird gebaut und das im großen Stil. Entstehen sollen unter anderem Heißwasserkessel, die dann mit Wasserstoff betrieben werden können. Wie schnell das Ganze vonstatten gehen soll, wie hoch die Kosten sind und was für die Kundinnen und Kunden am Ende davon spürbar sein wird, das erklärt Alexander Esch. Lieber Alexander. Hallo Tosja. Du hast, gehe ich von aus, zu Hause eine Heizung. Vielleicht benutzt ihr die im Moment nicht so doll Es wäre doch irgendwie cool, wenn man eine Heizung einfach umdrehen könnte und dann wird es so eine Kühlung, oder? Kann man doch Ja, aber doch nicht in einem Gerät Man schaltet die Heizung aus und dann wird es kalt Doch, Wärmepumpen können das doch Ach ja? Na guck, ich kenne mich nicht so gut aus mit Wärmepumpen Theoretisch kann ich, also es wird manchmal dann doch eher davon abgeraten, weil die wohl sehr viel Energie brauchen dann, um zu kühlen, aber eigentlich können die das ja Also dann wird aus der Wärmepumpe eine Kältepumpe Genau Aha, guck, wieder was gelernt. Direkt am Anfang des Gesprächs, da können wir jetzt eigentlich aufhören. Ja, eigentlich schon. Nein, ich wollte darauf hinaus, ihr habt eine Heizung, ich habe eine Heizung, ich glaube fast alle, haben eine Heizung und die wird ja betrieben beziehungsweise gespeist von, und da hört nämlich jetzt mein Vokalabular von Energieträgern, hier in der Stadt, wahrscheinlich in den meisten Fällen von den Stadtwerken. Die machen ja so ein bisschen ihr Ding, die sind sehr präsent in der Stadt, die machen sich ja auch in anderen Sachen irgendwie, die fördern Kulturveranstaltungen, also die sind ja schon, Stadtwerke ist ja ein Begriff. Trotzdem würde ich jetzt behaupten, dass wir alle nicht immer so komplett auf dem Schirm haben, was da jetzt bei den Stadtwerken genau geht. Es gibt an der Lauswart das Kraftwerk, es gibt am Höherweg irgendwie das große Stadtwerkegebäude und so. Das war's. Bisschen wie Avista, finde ich. Die sind ja auch sehr präsent, aber irgendwie, was da jetzt immer genau geht. Strompreise steigen mal oder die Gaspreise. Genau, und dann weiß man das, aber woran das liegt oder so, kriegt man vielleicht nur mit, wenn man sich sehr gezielt damit auseinanderfetzt. Jetzt hast du ein Stück geschrieben auf rp online und in der Zeitung, die Stadtwerke bauen massiv um. Und massiv ist natürlich so ein Wort, das lockt mich sofort, weil ich denke, da passiert irgendwas. Schreiben Journalisten gerne, damit es noch richtig knallt. Da passiert irgendwas Großes. Was passiert? Ja, es gibt ein paar neue konkrete Schritte im Hinblick auf, wenn man es in einem Wort zusammenfassen will, die Energiewende. Und man kann es auch vielleicht anders ein bisschen zuspitzen im Hinblick auf den Abschied vom Gas, der ja doch nach und nach vorangetrieben werden muss, auch aufgrund von Vorgaben. Und da sind die Stadtwerke dran. Dass sie das tun, ist auch nicht neu. Das hatten sie immer wieder auch verkündet. Da gab es dann auch große Zahlen. Deswegen, also da ist schon das Wort massiv an der Stelle auch wirklich berechtigt, finde ich. Mit zwei Milliarden Euro bis 2030, die da ausgegeben werden sollen. Von den Stadtwerken? Von den Stadtwerken. Das ist natürlich sehr viel Geld. Und jetzt bis 2035 ist die neue Zahl, sind es 2,5 Milliarden Euro. Also da kriegt man schon eine Vorstellung im Kopf, dass da richtig was passiert in den nächsten Jahren. Jetzt möchte ich ganz kurz eine Sache, die ich dich ehrlich gesagt auch schon im Vorgespräch gefragt habe. Stadtwerke haben natürlich das Wort Stadt im Namen. Jetzt nennst du eine Summe, die recht hoch ist. Jetzt wissen wir alle aus den letzten Wochen und Monaten, dass in der Stadt und Bauen eher... Sich wieder ein bisschen zurückzieht. Also es gibt finanzielle Probleme in der Stadt. Es werden Sachen gestoppt. Das eine hat mit dem anderen nichts. Also obwohl die Stadt im Namen haben, die machen das größtenteils selber. Ja, das ist richtig. Die Stadt hat nur noch eine Minderheit. Also es ist irgendwie rund 25 Prozent. Ich weiß die genaue Prozentzahl nicht, gerade. Aber ja, das ist eher ein BW vor allem, die dahinter stecken. Und vor allem machen die Stadtwerke ja ordentlich Gewinne. Das hat jetzt auch der Jahresabschluss 2025 wieder gezeigt. Über 100 Millionen. Und es verbleibt eben auch, oder es verbleibt so ein Großteil der Gewinne auch im Unternehmen, sodass diese Investition auch gestempelt werden kann. Also das Geld, was die da jetzt ausgeben, wird jetzt nicht irgendwo anders aus der Stadt abgezogen. Also ich weiß, dass das wahrscheinlich die meisten Hörerinnen und Hörer wissen. Ich wollte es nur nochmal klar sagen, dass wir jetzt nicht plötzlich, nachdem wir in den letzten Wochen immer darüber gesprochen haben, dass Sachen eher verkleinert oder abgesagt werden oder zurückgerudert wird, dass die jetzt dann für 2,5 Milliarden irgendwie Kraftwerke und Sachen bauen. Nur eingeschoben. Was wird gebaut für diese Summe? Ja, was neu war für mich jetzt und ich glaube auch, das war eben auch noch nicht kommuniziert, sind. Große Heißwasserkessel, die gebaut werden, die das Potenzial mitbringen, dass auch mit Wasserstoff Fernwärme erzeugt werden kann. Fernwärme ist eben ein ganz wichtiges Element für diese Wärmewende. Also im Hinblick darauf, dass man sich nach und nach vom Gas verabschiedet, da gibt es ja auch mittlerweile einen kommunalen Wärmeplan, der das so ein bisschen genauer sortiert, dass man sich besser orientieren kann, auch als Eigentümer in der Stadt oder vielleicht auch sogar als Mieter. Also wo kommt eigentlich diese Fernwärme irgendwann mal hin, mit der ich heizen kann und wo eher nicht und wo ist es dann eher eine lokale Wärmepumpe vor Ort, die mir dann weiterhilft. Das sind einfach so die zwei wesentlichen Elemente für diese Wärmewende. Ja und jetzt, da gab es auch lange so Untersuchungen, ist dieses Gaskraftwerk, was wir da haben, das ja einen riesen Wumms hat, um es mal so zu sagen, also was wirklich eine große Leistungsfähigkeit hat, ist das eigentlich in der Lage auch Wasserstoff zu verarbeiten. Und jetzt gibt es eigentlich den ersten Schritt, dass eben neben dem Gaskraftwerb unabhängig davon jetzt diese Heißwasserkessel gebaut werden. Auch in Flingern wird das passieren. Und die können eben auch schon einen relativ guten Teil beitragen. Die sollen jetzt erst mal vor allem auch so als Reserve dienen. Und dadurch, dass der Fernwärmeausbau immer weiter vorangeht, dann Spitzen abfedern, aber eben selber auch als einen Baustein dazu beitragen, dass diese Fernwärmeversorgung besser wird. Du schreibst, dass da rund 8.000 Haushalte versorgt werden könnten. Wie werden die ausgesucht? Ist das so ein bisschen? Nein, nein, das speist in ein Netz ein, so wie das Gas hier ins Netz kommt und das wird dann verteilt. Aber woher, also das heißt 8000 Haushalte, aber es gibt ja dann trotzdem nur 8000 von, ich weiß nicht, wie vielen Haushalten. Das ist einfach die Leistungskapazität, um das mal vergleichen zu können. Aber insgesamt wird da einfach in das Gesamtnetz zugeführt. Ich verstehe, es gibt dann nicht in einem Gebiet irgendwie so Ballungen, wo man sagt, okay, da sind die Leitungen besonders gut. Da nehmen wir die, das weiß ich ja nicht. Darum sprechen wir ja. in jedem Haushalt ein extra Rohr legen oder so. Also es ist einfach die, das wäre die Menge für ungefähr 8000 Haushalte, die da reingeballert wird und die wird dann verteilt. Genau, die diese Heißwasserkessel da produzieren können. Verstehe ich. Was ist noch geplant? Also die Heißwasserkessel sind das eine? Das ist das eine, also das erste Mal Wasserstoff auch potenziell zumindest möglich ist einzusetzen, also die werden auch mit Gas erstmal betrieben werden wahrscheinlich. Dann gibt es einen riesigen Batteriespeicher, der auch gebaut wird an der Lauswart, der Strom speichern kann in großem Umfang und der eben auch dazu beitragen soll, das ist eher so eine interne Sache, glaube ich, so ist das zu verstehen, dass bei diesem doch unterschiedlichen Angebot- und Nachfragesituationen, dass da so ein Ausgleich geschaffen werden kann. Also man kann dann schon mal was einspeichern und dann, wenn die Nachfrage wieder höher ist, kann man eben auch aus diesem Speicher viel herausnehmen. Zwölf Millionen Euro kostet das Ding, also das ist schon auch eine ordentliche Summe. Und all das sind so Bausteine, die dann diese Wärmewende so allmählich voranbringen sollen, was auch schon länger geplant ist und was auch jetzt nicht neu ist, aber... Was eben auch kommen wird, auch an der Lauswart, ist eine Großwärmepumpe, die eben dann mit dem Rheinwasser arbeitet und die soll sogar Zehntausende von Haushalten dann versorgen können. Also das ist dann nochmal eine ganz andere Dimension. Und so, Geothermine ist ja auch noch so ein Zukunftsprojekt, also so gibt es so verschiedene Bausteine, die dann nicht wie ein Gaskraftwerk so alles auf einmal erledigen soll, eine große Anlage, sondern verschiedene, Elemente, die das zusammen dann ermöglichen soll. Jetzt neben den Summen, also du hast auch gerade völlig nonchalant 12 Millionen Euro hier so gedroppt, klar. Und 2,5 Milliarden und das ja alles in relativ überschaubaren Zeiträumen, also weil sonst, wenn wir hier über Bauten oder Sachen, die in der Stadt entstehen sollen, wie gesagt, es sind natürlich völlig verschiedene Dinge, die Brücken und jetzt irgendwie dieses neue, Lauswart-Projekt, aber das ist ja, da steht dann bis zum Sommer nächsten Jahres, also das sind ja auch recht überschaubare Zeiträume. Ist das, weil es einfach nicht so ein Riesenprojekt ist oder sind diese Sachen, werden die quasi schon wie in Gans angeliefert und müssen eingebaut werden, weißt du? Ja, ich glaube, der Bauprozess ist einfacher, steht wahrscheinlich, ich weiß das jetzt nicht genau, bin kein Techniker, der sich da irgendwie, mit jetzt im Detail oder auch kein Journalist, der sich im Detail damit jetzt befasst hätte, wie das aufgebaut wird, aber so stelle ich mir das vor. Ja, also weil ich das schon irgendwie besonders finde. Im großen Grad wahrscheinlich vorgefertigte Teile sind die dann zusammengesetzt werden, das geht dann schneller. Genau und der erste, ich glaube der erste kommt an die Lauswart, der Heizkessel an 2027, 2028 dann flingern und auch dieser Batteriespeicher kommt recht schnell, die Großwärmepumpe, das dauert wohl noch ein paar Jahre. Jetzt ist natürlich eine Sache, die mich interessiert, die bestimmt auch einige andere Menschen interessiert. Was bedeutet das dann für mich als Kundin der Stadtwerke kurzfristig und auch langfristig? Also ich zum Beispiel lebe ja alleine in einem Haushalt, ich zahle so und so viele Nebenkosten, ich finde auch tatsächlich relativ viel. Ändert sich dann tatsächlich vielleicht schon bei meiner nächsten Jahresrechnung was? Muss ich da irgendwie selber aktiv für sorgen oder wird das jetzt einfach umgestellt? Stichwort Energiewende, müssen wir halt alle mitmachen oder dürfen wir, können wir alle mitmachen? Also die Frage, die sich ja vor allem Hauseigentümer stellen müssen über die Jahre hinweg ist, wie heizt sich eigentlich künftig und da gibt es ja gewisse Vorgaben und es gibt eben noch, also einen weitaus größten Teil der Haushalte wird eben noch mit Gas. Aber das Ende ist absehbar und es ist auch noch nicht absehbar, wie Gas dann irgendwie ökologisch beigemischt irgendwie ergänzt werden kann. Diese Möglichkeit gibt es ja auch, aber zumindest jetzt gesetzlich nach neuesten Vorgaben. Aber trotzdem vor dieser Frage werden ja viele Hauseigentümer und alle dann irgendwann stehen, was mache ich eigentlich künftig und dann stellt sich eben die Frage, Fernwärme, oder Wärmepumpe und das, was dahinter liegt, dass eben dann auch diese Fernwärmeversorgung möglich ist für immer mehr Haushalte, ist eben das, was die Stadtwerke da vorbereiten. Ich verstehe, also das ist die Konsequenz, die für mich dann am Ende als stinknormale Verbraucherin quasi aus dieser Investition, aus diesem Bauprojekt jetzt entstehen kann. Ich bin jetzt keine Hauseigentümerin, sondern Mieterin, das heißt mein Hauseigentümer, Hauseigentümerin trifft dann diese Entscheidung und da ist einfach die Frage, wann, weil das Angebot wird für alle irgendwann verfügbar sein. Genau, unterschiedlich. Fernwärme will eben nicht für jeden verfügbar sein, sondern zum Teil eben auch nicht. Aber ja, also das ist so eine Richtungsentscheidung, die halt jeden irgendwann wahrscheinlich, der es noch nicht gemacht hat, dann treffen wird. Wir beschließen ja sonst unsere Gespräche oft mit einem kleinen Blick in die Zukunft, vielleicht auch was Hürden angeht oder was eben keine Hürden angeht. Also hast du da irgendwas rausgehört? Wird das jetzt einfach gebaut und dann wird es wahrscheinlich klappen oder gibt es da auch Sachen, die noch passieren können? Also es wird jetzt wahrscheinlich keine Anwohnerin. Ich glaube, die Pläne sind jetzt so weit fortgeschritten und stehen auch, wie du es auch gesagt hast, ja unmittelbar bevor. Ich glaube, das wird schon so kommen. Also es gibt ja auch zum Beispiel diesen Elektrolyseur, der Wasserstoff produzieren soll für diese Wasserstofftankstelle, auch so ein Stadtwerkeprojekt und so, das war ja auch angekündigt, kommt jetzt. Also ich glaube da habe ich jetzt nicht den Eindruck, dass da die großen Verzögerungen noch kommen. Aber wie schön, wie ungewöhnlich, dass wir mal so enden. Es wird einfach, es ist geplant, es passiert. Das muss ja auch mal sein, dass die Wärmepumpe auch in eine Kühlpumpe umgewandelt werden soll. Da muss ich jetzt noch ein bisschen drüber nachdenken. Dann würde ich vielleicht versuchen, wie ich, oder dass das möglich ist, jetzt werde ich versuchen, das vielleicht in meiner Wohnung mit meiner stinknormalen Heizung auch irgendwie hinzubekommen. Ich sehe Eiswürfel auf der Heizung. Aber naja, das werde ich dann demnächst berichten. Jetzt bitte kein Eiswasser eintönen. Wenn es das nächste Mal an die 40 Grad heiß wird, ob das funktioniert hat. Lieber Alex, vielen Dank. Danke dir. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Das Tierheim in Düsseldorf steht momentan vor einer herausfordernden Situation. Zu viele Hunde wurden in der letzten Zeit abgegeben, alle Plätze sind belegt. Mit Philipp Zeitner habe ich darüber gesprochen, woran das liegen könnte, warum es heute fast zu einfach ist, sich ein Haustier anzuschaffen und wie an anderen Orten mit dieser Problematik umgegangen wird. Philipp. Hallo Tosja. Du bist Katzenvater. Ja, so ist es. Ich bin ja Katzenmutter, das verbindet uns unter anderem. Wir haben auch immer viel zu erzählen. Jetzt sind wir ja nicht die einzigen mit Haustieren. Wir sind jetzt beide sehr glücklich mit der current situation, wenn ich das aus unseren Gesprächen. Also ich meine, es gibt immer mal Auf und Abs. Die nerven manchmal die Haaren viel, dann werden sie krank. Dann werden sie krank, dann werden sie teuer. Aber wenn sie einen dann angucken mit diesen süßen Augen und kuscheln kommen, dann ist auch alles wieder vergessen. Das stimmt. Es gibt Menschen, die sich Haustiere anschaffen und sich vielleicht der Konsequenzen nicht so ganz bewusst sind, dass es eben viel Aufmerksamkeit bedeutet, viel finanzielle Sachen auch. Also wie du gerade schon in einem kleinen Satz angemerkt hast, es kann auch richtig teuer werden, aber es kann auch richtig teuer werden. Und, naja, es ist natürlich auch zeitintensiv. Man ist ein bisschen gebunden. Man kann jetzt nicht auf spontan einfach sieben Wochen wegfliegen, wenn man nicht ein Netzwerk hat, was dann diese Tiere vielleicht auffängt. Ich glaube, da sind Hunde und Katzen so der Klassiker. Ich weiß nicht, so ein Meerschweinchen vielleicht mal für ein paar Wochen unterzubringen ist leichter. Bei Familienangehörigen, Freundinnen oder so, keine Ahnung. Wenn es größer wird, weil man ein Pferd hat oder so, ist es ja wieder was anderes. Dann ist es wieder irgendwie eingebunden. Ich glaube schon, dass es bei Hunden und Katzen irgendwie so, die schafft man sich relativ leicht an. Und hat dann vielleicht irgendwann einen Punkt, wo man merkt, ah, das bedeutet ja vielleicht mehr, als ich dachte. Merkt man, so leicht ist es vielleicht dann doch gar nicht. Ich glaube besonders, wenn es so um Ferien oder an die Ferienzeit geht, weil man dann vielleicht merkt, ah, letztes Jahr konnten wir noch einfach wegfahren. Jetzt müssen wir uns darum kümmern, dass das Tier entweder mit kann im Falle von Hunden oder die Katzen irgendwie versorgt sind. Was dann leider oft zur Folge hat, dass gerade zu Ferienzeiten Tiere abgegeben, ausgesetzt, ja, wieder abgeschafft werden irgendwie. Du hast dich damit auseinandergesetzt, und zwar nach einer Nachricht des Tierheims Düsseldorf, dass keine Hunde mehr aufgenommen werden. Genau. Also Aufnahme, Stopp. Ja, das Tierheim ist voll. Und es hört sich recht drastisch an. Genau, also das Tierheim ist, also mit Hunden ist es voll. Die können gerade auch keine Notfälle aufnehmen. Jemand, der aus, was weiß ich, gesundheitlich, oder aus vielen Gründen auch immer sein Tier vielleicht abgeben muss auch, könnte das momentan nicht im Dissolopatierheim tun, weil die rappelvoll sind. Die Vini Bürger, das ist die Vorsitzende des Tierschutzvereins, der das Tierheim betreibt. Die hat mir erzählt, dass sie gerade 111 Hunde da haben. Das ist eine Menge. Genau, und die haben gar nicht so viele Zwinger für die Hunde jetzt schon. Selbst die Notzwinger, wo wirklich mal gefundene Tiere oder so hingebracht werden, die sind voll und die gucken jetzt auch, wo zwei Hunde sich vielleicht miteinander verstehen können, welche eventuell zusammenpassen, dass die zusammen dann in so einem Zwinger sind. Das klappt dann wohl auch, aber genau, jetzt ist Schluss. Ja, weil ja oft so Tiere, die dann im Tierheim vielleicht landen aus irgendwelchen Gründen, also es gibt ja wirklich mannigfaltige Situationen, die das auswiesen können, die werden ja im besten Fall auch weitervermittelt, was ja auch nicht immer klappt. Das sind ja auch manchmal traumatisierte Tiere oder schon sehr alte, die dann vielleicht auch nochmal anders AbnehmerInnen finden und so. Da können wir vielleicht auch gleich noch ein bisschen drauf eingehen. Genau, ich finde das halt spannend oder irgendwie ein bewegendes Thema, weil man ja aus dem Tierheim sowieso immer mal hört, dass da Notstände sind oder dass da ein bisschen Überlauf ist und so. Also wenn jetzt Tiereaufnahmestopp ist, das impliziert ja, dass im Moment auch besonders viele Tiere irgendwie abgegeben werden. Ist das eine akute Entwicklung? Ist das eine Sache, die sich aufgebaut hat? Liegt es vielleicht tatsächlich, wie jetzt von mir vermutet, an der nahenden Ferienzeit? Liegt es daran, dass es sich ein bisschen verändert hat, wie man an so ein Tier kommt? Also was ist da so ein bisschen der Hintergrund? Ja, also ich glaube, die Gründe sind total vielfältig, warum das jetzt so ist. Ich glaube nicht, dass es jetzt die Situation so ist, Dass es die nicht auch schon vor zwei, drei Jahren hätte geben können. Das gibt es auch regelmäßig mal auch in anderen Tierheimen. Ich kenne das zum Beispiel, als Volontär war ich mal in Mönchengladbach. Und da habe ich auch schon darüber geschrieben, dass das Katzenhaus voll ist. Und das ist zwei, drei Jahre her. Das heißt, das grundsätzliche Problem, dass viele Tiere kommen, ist jetzt glaube ich nicht, weil es jetzt gerade 2026 im Juni ist unbedingt. Aber es gibt so ein paar Sachen, die diese Lage einfach ein bisschen schwieriger machen und ein bisschen verschärfen vielleicht. Unter anderem, dass so Tiere wie Hunde sehr einfach, also man kann sehr einfach sich einen Hund kaufen. Das Tierheim nannte das selber als ein Hund erklicken. Und tatsächlich ist das recht einfach. Ich habe mal nachgeschaut, also wenn man das mal ein bisschen rumgoogelt und man ein bisschen sucht, dann findet man zügig über Kleinanzeigen oder sonstige Portale Hunde angeboten. Und zwar auch von Züchtern oder so, also auch von Leuten, wo man zumindest denken kann, die haben da eine Idee, die sind vielleicht auch zertifiziert oder so. Aber auch einfach von, so sieht es dann zumindest aus, Privatpersonen, die sagen, hier, ich komme mit dem Hund nicht zurecht. Also das schreiben die nicht, die schreiben dann natürlich, das ist so ein lieber Hund und jetzt sucht er ein neues Zuhause und so. Aber am Ende kommen die wahrscheinlich mit dem Hund nicht zurecht oder haben Kosten unterschätzt oder was auch immer und ähm. Versuchen die zu verkaufen. Und so einfach kann man sich theoretisch einen Hund organisieren. Da ist keine vorherige Test notwendig. Beim Tierheim zum Beispiel ist es ja anders. Wenn ich einen Hund aus dem Tierheim hole, dann wird das vorher schon gecheckt vom Tierheim, ob das passen kann. Und genau, das ist aber, das ist jetzt nicht nur der Grund, warum das da so voll ist, aber das ist sicherlich ein Grund, dass Menschen so einfach einen Zugang zu einem Hund haben. Ja, genau, weil wenn es einfach ist, dann mache ich mir nämlich vorher, dann habe ich einen Impuls oder einen Wunsch und dann kann ich den auch relativ leicht befriedigen. Ja, vielleicht hat man den Nachbarn gesehen mit seinem Hund und der ist so zufrieden und der Hund ist so süß und was weiß ich was, man kann das ja alles nachvollziehen. Und das ist dann natürlich ein bisschen schwierig, wenn man dann hinterher feststellt, Vielleicht ist diese Rasse Hund aber doch gar nicht so, die zu meinem Leben passt, weil die zu wild ist, weil die zu, was weiß ich, vielleicht ist die auch zu langweilig, keine Ahnung. Da können ja viele verschiedene Dinge reinspielen. Also das ist ein Punkt, dass Tiere so einfach zu haben sind im Prinzip. Ein anderer Punkt sind. Zuchten, die jetzt nicht von Profis gemacht werden, sondern von Menschen, die denken, wir verdienen damit jetzt mal schnell Geld. Das gibt es wohl auch recht viel, die dann sagen, ich hole mir ein Männchen in einen weiblichen Hund, die sich paaren können und dann verticke ich die Welpen für 1000 Euro das Stück, da verdienen die richtig Geld, da können die richtig Geld mitverdienen. Und so kommen dann schnell aber auch Hunde vielleicht in Situationen in Wohnungen oder so, die einfach nicht mehr artgerecht sind. Weil wenn sowas gemeldet wird zum Beispiel, dann kann das Ordnungsamt kommen und das Veterinäramt kann dann am Ende die Tiere einziehen. Wenn ich jetzt irgendwie merke, da ist in der Wohnung, sind irgendwie sieben Huskys, das klappt nicht. Also wenn es so Meldungen gibt, wo Tierschutz in Frage steht, ob das irgendwie gewährleistet werden kann, dann, Kann auch das Ordnungsamt kommen, beziehungsweise das Vitrinäramt und die Hunde tatsächlich einziehen. Und die werden dann auch ins Tierheim gebracht, das ist dann quasi nicht von Privatpersonen oder die werden dann nicht gefunden, sondern von der Stadt quasi offiziell. Genau, da ist dann der erste, da gibt es eine Kooperation mit dem Tierheim, das ist dann der erste Anlaufpunkt eigentlich hier, wenn so ein Hund wirklich da rausgenommen werden muss. Das ist allerdings auch, da gibt es auch ein bisschen Hürden zumindest, das ist jetzt nicht die erste Wahl. Man kriegt erst eine Möglichkeit auch zum Beispiel, die Probleme da irgendwie zu beheben, wenn die eventuell da sind. Ja, verstehe. Ein weiterer Punkt, ein dritter ist vielleicht, wo jetzt nicht konkret das Tierwohl in Frage steht, also in gewisser Weise schon, aber somit bringen Tiere aus dem Urlaub zum Beispiel. Man kennt das vielleicht selber, ich weiß nicht, ich denke da vor allem immer in Griechenland oder ich war mal vor ein paar Jahren auf Kuba da zum Beispiel, da waren so viele Hunde und die waren sehr niedlich. Also da waren so viele Hunde auf der Straße, die dann aber sich auch dann an meine Füße gelegt haben und so und da dachte man doch. Ob der nicht auch gut bei uns leben könnte. Und genau das sollte man eher nicht tun. Es gibt zwar seriöse Wege, das zu machen, das muss man dann aber, das ist aufwendig, mit Tierärzten klären und was weiß ich was alles. Aber viele nehmen dann quasi wirklich einfach diese Hunde mit. Oder Katzen von mir aus. Aber in dem Fall, jetzt bleiben wir mal bei den Hunden. Und stellen dann aber fest, das sind ja dann häufig Tiere, die auf der Straße gelebt haben lange, die dann vielleicht den Schlag auch weg haben, die wirklich verhaltensgestört sind. Das merkt man vielleicht aber auch nicht im ersten Moment, sondern erst, wenn sie dann mit da sind. Und dann merken die Menschen, puh, kann ich vielleicht auch nicht. Und auch so Tiere landen dann häufig im Tierheim. Ein anderer Grund kann auch sein, dass es dann wieder eine behördliche Einziehung, Wenn Tiere aus dem Ausland mitgebracht werden, ist es häufig so, dass da kein, und da geht es, glaube ich, explizit um Tollwutimpfungen, nicht immer nachgewiesen werden kann. Und da das auch für Menschen gefährlich werden kann, müssen diese Tiere dann in Quarantäne erst mal gepackt werden. Also das sind auch noch Sachen, die dann teilweise auch im Tierheim abgehandelt werden. Das sind alles so Möglichkeiten, wie so viele Tiere dahin kommen. Und jetzt ist es einfach gerade der Fall, dass das so ist? Jetzt ist es gerade so, ob das jetzt ein spezieller, also diese Online-Kaufen, da weiß ich, dass das schon seit Jahren ein Thema ist. Also das glaube ich jetzt nicht, dass das jetzt eine außergewöhnliche Situation ist. Ich glaube für das Wieselhofer Tierheim ist es eine außergewöhnliche Situation, weil die gerade so viele Tiere dann jetzt haben. Jetzt gibt es diesen, ich sag jetzt mal Notstand oder genau diese Überbelegungskrise. Was sind denn jetzt die Ideen, wie das, also es gibt jetzt diese Nachricht, da ist zu viel los, die Notfinger sind auch voll. Jetzt ist das erstmal vielleicht indirekt eine Aufforderung, also bitte jetzt erstmal keine Hunde abgeben und aussetzen. Manchmal geht es ja nicht anders, beziehungsweise wissen sich die Leute vielleicht nicht anders zu helfen oder so. Aber was sind denn jetzt die Konsequenzen oder was ist dann jetzt die Idee, wie das geändert werden kann? Also langfristig sind das vor allem gesetzliche Änderungen. Kurzfristig gibt es teilweise, das möchte ich nur kurz erzählen, weil ich es ganz spannend fand, das Katzenhaus zum Beispiel im Tierheim wird gerade auf die doppelte Größe vergrößert, weil die so viele Tiere auch haben. Das geht bei den Hunden, aber... Nicht mehr, da können die nicht anbauen, das passt. Aber das langfristige, da geht es, das kommt aus, sagt auch das Tierheim im Prinzip, wofür die sich seit einer Weile schon einsetzen, ist, dass der Zugang zu Tieren erschwert wird. Und das muss über Gesetze passieren. Ich glaube, es gibt wirklich ein Hundegesetz und da rein wollen die gerne festlegen, wer überhaupt Tiere verkaufen kann. Es gibt Vorbilder, in Österreich ist glaube ich eins, wo es solche Gesetze gibt, wonach eben nicht jeder, nicht jetzt du und ich einfach daherkommen können und hier, ich habe meinen Hund aus Spanien mitgebracht und jetzt gefällt er mir nicht mehr, ich stelle ihn mal bei Kleinerzeigen rein. Dass sowas nicht mehr passiert, soll verhindert werden durch Gesetzgebung, dass dann nur noch Tierheime zum Beispiel, aber auch professionelle Züchter oder so, dass die noch Tiere tatsächlich auch online dann verkaufen. Oder halt über eine Online-Anonse verkaufen können. Genau, weil das ist ja mittlerweile einfach der Weg, um Sachen zu vertreiben. Also vertreiben hört sich jetzt im Falle von Lebewesen irgendwie doof an. Aber das ist ja der Weg, wie wir auch an Informationen und so kommen. Also dass man jetzt diesen Online-Sektor nicht komplett wieder rauskommt rausnehmen kann, ist mir schon klar, aber das heißt, da muss es einfach mehr Auflagen geben, wie ich überhaupt das machen kann. Genau, und da gibt es wohl Vorbilder, wo nach eben. Die Tiere nur von bestimmten Stellen verkauft werden können und das sind dann zum Beispiel Tierheime und das könnte, so die Einschätzung von einem Düsseldorfer Tierheim jetzt auch, könnte durchaus das eingrenzen zumindest. Dann muss sich, wenn sowas verboten wird, muss sich immer noch nicht jeder dran halten, Sollte man. Ja, genau. Wenn man auch weiß, es droht dann vielleicht eine Strafe. Dann droht eben im Zweifel auch eine hohe Geldbuße oder sowas. Dann kann ich mir vorstellen, dass das schon eine gute Lösung erstmal wäre. Und ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum es die nicht gibt. Weil ich es völlig absurd finde, dass Hinz und Kunz irgendwelche Tiere bei Kleinanzeigen reinstellen können, wie Teller oder so. Also das finde ich wirklich seltsam. Und eine andere Sache wäre, um den Menschen quasi ein bisschen besser vorzubereiten auf so ein Tier, wäre so eine Art Hundeführerschein, den man, es gibt, ich glaube, da ist auch das Beispiel Österreich, glaube ich auch, aber in Frankreich zum Beispiel gibt es das, dass man wirklich, bevor man so ein Tier überhaupt kaufen kann, muss man nachweisen, dass man diesen Führerschein hat und mit so einem Tier umgehen kann. Da lernt man dann erstmal, welche Rasse passt vielleicht überhaupt zu mir für das, was ich habe. Habe ich eine Drei-Zimmer-Wohnung oder was weiß ich was oder einen riesigen Garten, So ein Husky in einer Zweizimmerwohnung ist vielleicht irgendwie schwierig. Ein Dackel passt vielleicht noch, vielleicht aber auch nicht. Ich will da jetzt auch nichts Falsches sagen. Wahrscheinlich rennt ein Dackel noch mehr als Huskys jetzt oder so. Und da lernt man genau solche Sachen, aber auch, was kostet das? Also das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt, da wirklich zu lernen. Das ist eine finanzielle Herausforderung. Also kann so ein Tier werden? Ist es so oder so? Aber wenn so ein Tier noch krank wird oder so, dann stehst du da. Die werden ja auch alt, sowohl Hunde als auch Katzen sind ja im Zweifelsfall einfach jahrelang bei einem, das ist ja auch noch mal was anderes als bei anderen Tieren. Ein Hamster ist genauso zu behandeln natürlich, aber wird halt einfach nicht so alt, das ist ein bisschen überschaubarer. Und wenn ich dann dieses, genau das alles gelernt habe, was kann da auf mich zukommen auch einfach, und dann kann ich diesen Führerschein machen, ich stelle mir das jetzt vor, eine Theorieprüfung, genau weiß ich es nicht, aber ich fühle mich da so ein bisschen an meinen PKW-Führerschein zurückerinnert. Und wenn man das nachweisen kann, erst dann kann man so ein Tier kaufen. Und das scheint mir auch eine ziemlich kluge Lösung zu sein, weil ich glaube ganz viele Menschen überhaupt nicht wissen, was da eventuell auf einen zukommt und ja auch nicht jeder, nur weil er Hunde süß findet, sich mit Hunden auskennt. Also das sind ja alles Dinge, gerade der finanzielle Aspekt glaube ich ist kein ganz unwichtiger, weil darunter natürlich das Tierheim ganz besonders leidet, wenn Leute sich die Tiere nicht mal leisten können, weil die schwer krank sind oder so oder auch gar nicht schwer krank, aber nur krank und ständig Kosten verursachen, dann kommen die ans Tierheim, dann muss aber das Tierheim sich darum kümmern, dass, diese Tiere versorgt werden und das kostet dann eben das Tierheim sehr viel Geld. Ja, genau. Ich glaube, wichtig ist hier zu betonen, das hast du jetzt auch gemacht, aber nochmal, es geht ja nicht darum, dass man Leuten verbieten möchte, Tiere sich anzuschaffen, sondern einfach ein bisschen besser darauf vorbereitet und sich wirklich mit den Konsequenzen auseinandersetzt. Wie gesagt, als ich mich entschieden habe, Katzen zu beherbergen in meiner Wohnung, erstmal eine, dann zwei. Ich glaube, jetzt ist auch Stopp, aber ich habe mich zum Beispiel sehr viel ausgetaucht. Also das war schon ein langer Prozess. Auch wir haben uns darüber unterhalten, weil ich einfach wissen wollte, was heißt das wirklich. Und man sagt ja zum Beispiel bei Katzen immer, die sind so pflegeleicht oder eben mit sich selber beschäftigt und Hunde eben nicht und manchmal kann es ja aber auch ganz umgekehrt sein und so. Und nicht alle haben ja aber vielleicht die Möglichkeit oder auch diese Idee, dass sie sich erstmal privat austauschen, deswegen finde ich diese Idee, genau, sich präsentieren. Da ein bisschen zu bilden vorher und dann vielleicht auch im Zweifelsfall zu sagen, ah, okay, es gibt ja auch andere Möglichkeiten. Es gibt ja auch Tiere, die man sich quasi zum Spazierengehen ausleihen kann. Man kann ja auch sich beim Tierheim engagieren und dann sich um die Tiere kümmern. Also wenn man irgendwie Kontakt zu Tieren haben will, man kann sich das ja auch anders hinbasteln irgendwie. Gibt es denn da jetzt kurzfristig irgendwie Abhilfe? Also sagt die Stadt, okay, wir haben hier noch ein Areal, was wir kurzfristig zur Verfügung stellen können oder wir regeln an, dass unsere, also weil genau wie du schon gesagt hast, die Tiere, die von der Stadt kommen, sind ja auch noch da. Also dass das sich dann wieder so ein bisschen aufspaltet kurzfristig und man sagt, okay, das wird dann ein bisschen entspannt. Also nach dem, was die Verwaltung sagt, sind diese Zwangseinweisungen von der Stadt, die über die Stadt laufen, also die die Stadt bei Menschen aus der Wohnung holt. Sind das gar nicht so wahnsinnig viele im Jahr, zwischen vier und acht oder was, also das ist jetzt keine riesige Zahl, aber die haben für so, tatsächlich im Tierheim geht es dann eben jetzt nicht mehr, also das ist jetzt, also nicht im Düsseldorfer Tierheim, die Stadt geht dann vor allem auf umliegende Tierheime. Okay, die einfach ein bisschen anders aufgestellt sind oder? Die vielleicht noch Platz haben, vielleicht ist es gerade in sich irgendwo in der Nähe einfacher als hier und dann kommen die Tiere dahin. Also es wird kein, das haben die auch explizit mir noch mal gesagt, also die Verwaltung, dass die auf gar keinen Fall dann irgendwo ein Tier einfach da lassen, weil es gerade nicht mehr hier ins Tierheim passt. Ja, fast ja. Also die kommen dann schon irgendwo hin. So Tierpensionen, wo man so ein Tier für den Urlaub oder so vielleicht mal hingehen kann, ob das dann auch eine Notmöglichkeit wäre, weiß ich nicht genau. Könnte ich mir vorstellen, ist natürlich aber auch teuer. Ob das dann hinterher die Stadt wirklich zahlt, wage ich zu bezweifeln. Ich schätze, da wird erstmal geschaut werden, kommen diese Tiere in die Tierheime? Gut, und im Zweifel muss man woanders gucken. Aber dass die die Tiere unterbringen, da sind die auch gesetzlich zu verpflichtet. Also die können jetzt nicht einfach sagen, gut, dann schmeißen wir den Hund jetzt in den Garten bei irgendwem rein und gucken, was passiert. Ihr habt jetzt einen Hund. Ja, verstehe. Also das heißt, es ist ... Erst mal eine Situation, die jetzt so ist. Erst mal wird sich nicht viel ändern können und die Hoffnung ist einfach nur, dass sich da jetzt demnächst irgendwas entwickelt und dementsprechend entspannt. Konkret, da sagen die auch ausdrücklich so, jetzt gerade kann man nichts machen. Diese Tiere sind jetzt da, da wird sich jetzt darum gekümmert und die können jetzt nicht sagen, ob dann plötzlich die nächsten drei Tage werden 17 Hunde plötzlich von Menschen mitgenommen, weil die gerne sich um so ein Tier kümmern wollen oder was. Und das ist halt einfach, da haben wir nicht auch alte Hunde dabei. Das fände ich jetzt aber auch interessant in so einer Notlage. Natürlich, also das ist jetzt vielleicht eher so eine Suggestivfrage, aber das Tierheim achtet ja trotzdem jetzt immer noch genauso doll drauf, wem die die Hunde geben. Also es ist ja jetzt nicht so, dass das jetzt auch ein Ort wird, wo man dann super easy ein Tier kriegen kann, weil die sind so, ja, nimm. Nein, nein, das ist genau das, was die nicht machen werden. Das machen die nicht, weil sie es nicht dürfen, weil die sich für die Tiere interessieren. Das werden die aber auch, das wird sich für die auch nicht lohnen, weil im Zweifel die Leute nach zwei Wochen wieder zurückkommen und das Tier wieder da ist. Also das werden die nicht tun, das wird jetzt nicht dadurch plötzlich einfacher werden. Das heißt, es bleibt jetzt die Hoffnung, dass sich diese akute Lage irgendwie einfach entspannt. Es ist jetzt bekannt, wenn es nicht anders geht, erstmal keine Tiere bitte bringen. Und genau, wie sich das entwickelt, da hast du ein Auge drauf. Ich habe ein Auge drauf. Und wirst uns, wenn es was Neues gibt, hier davon berichten. Ja. Ich werde jetzt versuchen, meinen Katzen, die seit Wochen Verdauungsprobleme haben, ihre Medikamente unterzujubeln. Wie das läuft, erzähle ich dann auch das nächste Mal. Okay, ich kaufe unterdessen ein teures Nierenfutter für meinen leider etwas der kranken Kater. Also, it's an ongoing thing, aber wir machen das schon, Philipp. Bis bald. Tschüss. Der Open-Air-Park an der Messe ist schon lange geplant. Nach einigen Hürden und Konflikten steht nun endlich das große Eröffnungskonzert an. 80.000 Fans der Band System of a Down, die die Premiere auf dem Gelände spielen, werden erwartet. Die Stadt macht sich bereit. Uwe Jens Runau weiß, was Cooling Zones sind, wie mit den Sorgen der Anwohnenden umgegangen wird und was in Zukunft auf dem Messeparkplatz noch passieren könnte. Lieber Uwe Jens. Tosja. Du bist ja Musikfan. Das weiß ich über dich. Ich kann mir auch, haben wir uns ja auch schon öfter darüber unterhalten, ein bisschen ein Bild machen, welche Musik du gerne hörst. Ich glaube, du bist da sehr offen. Ich bin offen, das stimmt. Und durchaus beweglich in der Stilistik. Wenn du mir jetzt erzählst, dass du riesiger System of a Down Fan bist, wäre ich nicht überrascht. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das nicht der Fall ist. Was aber damit zu tun hatte, dass ich diese Band gar nicht so richtig auf dem Schirm hatte. Ich kannte die so vom Namen her, aber ich habe erst jetzt mal so ein bisschen reingehört, muss ich ganz ehrlich gestehen. Deswegen war ich jetzt nicht so, dass ich gesagt habe, ah, da will ich unbedingt eine Karte kaufen oder so. Hatte ich nicht, aber ich fand es sehr interessant, das sind ja alles Armenier, die da in Boston, irgendwie in dem Raum Boston groß geworden sind und so und die machen ja auch viel in der Richtung. Ja, und die Musik ist natürlich, gibt schön was auf die Ohren. Also auch Elemente, die sie mit reinarbeiten, das finde ich schon ganz spannend. Ja, ich finde es musikalisch auch sehr interessant. Ich kenne diese Band tatsächlich durch meine liebe Schwester, die früher noch aktiver, aber ich glaube auch jetzt nach wie vor großer Fan dieser Band war. Deswegen bei uns zu Hause gab es dann immer so ein bisschen Musikclash. Ich glaube, wenn man im Flur stand, dann schalte aus meinem Zimmer so Whitney Houston, Mariah Carey, Stevie Wonder. Bei meinem Bruder irgendwie so 90s Rap, Hip Hop und bei meiner einen Schwester dann System of a Down und so. Also ich glaube, wenn man sich da in der Mitte dieser Karkophonie befunden hat, musste man es ein bisschen. Und geht denn die Schwester da hin? Ich glaube nicht. Genau, und mich hat dann ein wenig gewundert, weil ich, also deswegen mir war System of a Down irgendwie ein Begriff und ist ja auch eine große Band. Trotzdem finde ich es schon irgendwie überraschend, dass die jetzt die Premiere bestreiten des neuen Open-Air-Parks hier in Düsseldorf, über den wir jetzt sprechen werden. Das ist ja jetzt sozusagen die Premierenveranstaltung und ja auch so ein bisschen, der Test, ob das alles, was jetzt ja schon sehr lange in Planung ist und ja auch immer mal verschoben und nochmal angepasst wurde, wie das alles so klappt. Und da finde ich irgendwie System of a Down eine spannende Choice. Ja, es ist das, was jetzt da war, also die, die touren gerade und die Eröffnung sollte ja ursprünglich letztes Jahr ACDC machen und dann wurden nicht genug Karten verkauft und. Die Band zog um in die Arena, sonst wäre letztes Jahr die Premiere gewesen, was ich aber okay fand, dass da nicht krampfhaft versucht wurde, jetzt müssen wir das unbedingt zwingen, sondern dass man gesagt hat, okay, das Produkt ist jetzt da und das muss natürlich, in die Pläne passen von Bands, die gerade auf Tour sind, die sagen auch, ja, wir spielen jetzt genau diese Konzerte. Theoretisch hätte ja auch letztes Jahr Ed Sheeran, der ja ursprünglich vor acht Jahren die Premiere machen sollte, wo es dann den großen Streit gab und erst mal muss ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Der hätte ja auch letztes Jahr da auftreten können. Er hat ja drei Konzerte in der Arena mit Center Stage gegeben. Dreimal 65.000 Leute. Und hat er aber auch nicht gemacht, weil er diese Produktion halt anders vorhatte. Und bei System of a Down passte es jetzt halt. Die haben jetzt am Mittwochabend ja dieser Woche in Berlin das Konzert. Davor waren sie auch mal Stade de France und so. Also schon eine riesige Tour. Und jetzt kommen sie halt dann am Freitag nach Düsseldorf. Der Aufbau läuft auf Hochtouren. Ja, gerade erst nach dem Toten Hosen-Wochenende irgendwie, da ist gerade viel los im Düsseldorfer Norden. Absolut. 80.000 Fans werden glücklich gemacht. Ausverkauft. Ich möchte nicht sagen aus aller Welt, aber ich bin mir sicher, da reisen auch Menschen an, zumindest aus den Niederlanden. Genau, Benelux ist stark, das hat man uns auch gesagt, also es war jetzt eine Begehung da diese Woche Und, weil das letzte dann in Berlin war natürlich, die haben dann da diesen Ostteil und sowas alles abgedeckt und jetzt ist es eben sehr viel Westdeutschland, Benelux-Länder, die sind stark jetzt hier vertreten, das weiß man, weil man ja die Anschriften von allen hat und auch das ganze, Mobilitätsmanagement so ist, wer mit dem Auto kommt, kriegt einen Parkplatz, wenn er einen haben will, zugewiesen und dann weiß man ja, wo die herkommen, die Leute. Das war ja nämlich auch ein Thema, über das wir dann schon damals sprachen, als noch im Raum stand, dass ACDC da spielt. Genau das Ganze, jetzt ist ja die Stadt sowieso verkehrsmäßig ein wenig gebeutelt, möchte ich sagen. Das Gute in Anführungszeichen ist natürlich, dass es sich alles ein bisschen im Norden abspielt. Also dann für die Leute, die da leben und sich alltäglich bewegen, wird es dann halt ein bisschen rappelig. Aber mit den Autobahnen, die da anlanden, Flughafen. Die Anbindung ist ganz gut. Genau, also da ein Verkehrschaos habe ich jetzt noch nicht through the grapevine gehört, dass das irgendwie befürchtet wird, sondern dass es gut organisiert. Vor allem die Leute kommen ja über Stunden an, es ist dann eher hinterher wieder die Abreise, wo es sich knubbelt. Auf jeden Fall ist um 23 Uhr Schluss, da muss Schluss sein. Also Fluglärm hört man noch länger sehr wahrscheinlich, weil das wissen wir ja alle selber aus Urlaubsflügen und so weiter, dass man auch schon mal um halb zwölf landet in Düsseldorf. Obwohl der Fluglärm wahrscheinlich neben System of a Down fast wie ein leises Katzenschnurren lügt. Wir starteten gerade Jets darüber. Gut, um 23 Uhr wird nicht mehr gestartet, aber das war richtig laut. Also die Flugzeuge fliegen quasi direkt da drüber und ich habe schon so scherzhaft zu dem Michael Brill, dem Chef von D-Life gesagt, ob sie eigentlich eine Lärmbeschwerde einreichen wollen, weil das Konzert gestört wird, weil die Jets, das war schon echt mächtig laut. Also da wurde bei der Pressekonferenz immer unterbrochen. Ja, wir warten mal kurz. Und dann donnerte das Flugzeug darüber, du hast kein Wort verstanden. Und dann wurde weitergesprochen. Ja, das frage ich mich aber andersrum, wenn man dann über diese Fläche fliegt irgendwie, also wenn man mit so einem Bild entlassen wird in den Urlaub oder empfangen wird, wenn man wieder ankommt, das muss doch irgendwie auch schön sein. Jetzt war ja beim Toten Hosen Konzert in der Arena, anders als bei Bad Bunny, auch das Dach offen, also da konnte man ja bestimmt auch so ein bisschen reingucken und jetzt ja erst recht, weil es ist ja eine Open Air Fläche, was ja eine Besonderheit ist und ich habe dein Artikel dazu entnommen, dass es in dieser Größenordnung tatsächlich dann drei in Deutschland gibt, nur. Die so, genau, also wo man sagt, das können wir gut, so internationale Partner, dann wollen wir da hin und das ist dann halt Berlin, Düsseldorf, München. Ja, ganz gut verteilt auch. Ja, ganz gut verteilt. Ja, wie gesagt, es passiert ein Konzert, es werden auch dann in Zukunft da, wenn alles gut geht, was ja sein wird, noch mehr Konzerte stattfinden. Mich interessieren jetzt natürlich so ein paar Hintergründe, die vielleicht auch die Hörerinnen und Hörer jetzt gerne wissen wollen würden. Also ich weiß, es gab ein Thema mit Bäumen. Das war ja auch dann vor acht Jahren irgendwie eins der großen Streitthemen bzw. der Aufreger, möchte ich fast sagen. Dann war es jetzt sehr heiß in den letzten Wochen. Aussichtsmäßig wird das zumindest in diesem Jahr ja auch nochmal so werden. Jetzt denke ich mir klar, am Freitag sollen es auch tagsüber 30 Grad werden. Genau, ist natürlich erstmal an der Luft, würde ich immer erstmal interpretieren mit ein bisschen Frische. Stimmt aber ja nicht, wenn da irgendwie die Sonne ballert. Also auch diese Entscheidung, die Arena zuzumachen, hatte ja auch den Grund bei Bad Bunny, dass es auch so unfassbar heiß war, dass man gesagt hat, okay, dann kann man irgendwie noch ein bisschen besser klimatisieren. Da gibt es ja auch einen Lösungsansatz mit den, finde ich ja, Cooling Zones wäre ja ein cooles Wort irgendwie, ist einfach ein cooles Wort im wahrsten Sinne des Wortes. Genau und einfach, ja diese 80.000 Fans reisen irgendwie an, die werden da. Reingelassen über einen gewissen Zeitraum, also vielleicht kannst du mal ein bisschen durcherzählen, wie dieser Abend ja dann quasi als Exempel, als statuiertes Exempel für die nächsten Veranstaltungen auch funktionieren kann. Genau, es ist natürlich auch so, sagen sie auch, dass sie da noch natürlich Erfahrungen sammeln wollen und dann gucken, was kann man noch verbessern und so. Aber was wir jetzt für einen Eindruck hatten bei dieser Begehung und was wichtig ist auch für die Fans, also man hat einen zentralen Einlass, nicht so mehrere. Und das ist ja der Parkplatz P1 der Messe, das ist... Hinter dem Schwimmbad sozusagen. Wo auch sonst immer der Flohmarkt ist. Genau, wo der Flohmarkt ist. Und dann zum Rhein hingelegen, also auf dem nördlichen Teil sozusagen, am Ende des Parkplatzes, da ist die Open-Air-Fläche. Auf diesem P1 Süd, dem südlichen Anteil, da parken auch dann die Besucher. Also direkt an dem Gelände. Und die ganze Entourage von der Band und so, wo sind die? Die sind hinter der Bühne. Also da ist natürlich noch mehr Platz. Da ist so ein Artist-Village so ein bisschen. Weil die werden ja anreisen mit großem Gepäck. Ja, die haben also 23 LKWs so, da ist das ganze Zeug für die Bühne und so weiter drauf und, man konnte das schon sehen, also hinter der Bühne, die Fans sehen das dann gar nicht oder nur ein bisschen, sind einmal so ein riesen Gastrozelt für den Staff und so weiter und dann hinten ist nochmal so eine größere Zeltanlage, da ist dann die Band drin und so. So deren Stuff. Und man hat jetzt einen Eingangsbereich hinter dem Gelände sozusagen, hinter der größten Tribüne, die in der Mitte steht. Da ist der Haupteinlass mit 60 Schleusen, wo die Leute durchgehen und kontrolliert werden. So, das geht ja über Stunden, dass die Leute da ankommen, kommen ja nicht alle auf einmal. Und da hat man auch drauf geachtet, das in einen Bereich zu machen, wo viele Bäume stehen. Das heißt, wenn du da jetzt anstehen musst, bist nicht direkt dran, dass du da nicht eine Stunde gebraten wirst in der Sonne, sondern da sind Bäume. Und wenn man da reinkommt, da ist auch direkt so ein großer, großer Gastro-Bereich mit ganz viel Essen- und Trinkenständen, so Pagodenzelte stehen dann da. Das ist eigentlich ganz gut gemacht, hat man den Eindruck. Und das gibt es nochmal gespiegelt auf der anderen Seite, auch hinter der nächsten Tribüne. Sodass du zwei Riesenzonen hast, wo du dich aufhalten kannst, Essen, Trinken und so. Und es gibt eben diese Cooling-Zones, dann auch, wenn es jetzt, also diese Hoffnung ist so, tagsüber ist es warm, aber dann gegen Abend, auch wenn das Hauptkonzert uns so richtig losgeht. Da kühlt es schon wirklich stärker ab, sodass man das ganz gut eigentlich aushalten kann. Und diese Cooling Zones sind dann halt auch, da ist Schatten und so, da sind Trinkbrunnen, wo du Wasser kriegen kannst. Und es sind vor allem auch Brummisateure, Sprühnebel, dass man sich da erfrischen kann. Ich hätte auch gerne Cooling Zone zu Hause manchmal auf meinem Balkon. Ja, kommt ja jetzt auch wieder, dass man das gerne möchte. Also es wird ja wärmer. Und dann ist das ein recht kompaktes Gelände. Man denkt erst so, ein Kollege guckte von oben drauf so mit Google Maps und so und sagte, wie? Da sollen 80.000 drauf? Also es ist gar nicht so riesig eigentlich, wenn man da ist, es ist schon groß, aber man hätte es sich bei 80.000 vielleicht größer vorgestellt. Es sind diese drei Tribünen stehen da, ich glaube 16.000 Menschen finden darauf Platz und dann haben wir mal gefragt, die eine Tribüne steht so ein bisschen weiter weg, denkt man, die sind wie in so einer Art gezogenen Halbkreis, in diesen Abständen stehen die um die Bühne rum. Und die südliche Tribüne, die ist vielleicht so ein bisschen am weitesten weg. Und dann hat man mal ausgerechnet von der Bühnenvorderkante bis oben in die letzte Reihe dieser Tribüne. Wie weit ist das weg? Ja, 207 Meter. Das ist ganz schön weit. Ja, das ist aber auch nicht so weit, ehrlich gesagt. Ja. Also bei 80, also wenn du hier hinten die letzte Reihe hast und das ist in der Breite, ist das ganze Gelände 250 Meter. Also man sieht, dass die Abstände ungefähr sich so an, also wenn man sich vorstellt, dann ist diese Fläche so 207 da, die Entfernung 250 Meter breit und vorne ist die Bühne in der Mitte, dann weiß man so ungefähr. Was das für so eine Art gezogene Halbkreis ist, so ein bisschen und die Abstände sind eigentlich nicht zu riesig, hat man den Eindruck. Ja, so dass man gut sieht, vor allem also gut hört wahrscheinlich ja eh, aber ich habe gerade gedacht, ich finde, ja klar, 27 Meter hört sich natürlich weit an, aber weil es ja ein bisschen mit so Tribünen wahrscheinlich auch nach oben gebaut wird, hat es ja so ein bisschen dann so einen... Ja, aber der Abstand ist beispielsweise, wenn man sich das vorstellt, jetzt in der Arena und du bist hinten auf der letzten Tribüne und da ganz vorne ist die Bühne. Diese Fläche da ist breiter als so eine Arena, also auch diese Bühnenfläche, und dann daneben, wie die Leute stehen können. Du hast also mehr in die Breite quasi vor der Bühne als in einer Arena. Ja, da muss die Band mehr rennen. Ja, also die Bühne ist vielleicht tatsächlich so breit wie bei den Hosen jetzt, das war ja eine sehr breite Bühne. Vielleicht ist es sogar etwas weniger breit, also könnte durchaus sein. Also ich glaube, hinterher so von den Blickachsen und so her wird es nicht so wahnsinnig viele Beschwerden geben, könnte ich mir vorstellen. Lass mich aber gerne eines Besseren belehren, muss man jetzt gucken halt, was die Leute sagen, die zum Konzert gehen. Man kann ja sowas planen, wie man will, aber wie es dann am Ende sich wirklich verhält, auch mit dem Sound und so, das muss man halt wahrscheinlich jetzt sehen. Eine, ja, oder die große Besonderheit dieser Fläche, beziehungsweise Bühne und allem, ist ja anders als jetzt bei der Arena oder anderen großen Konzertveranstaltungsorten, wo ja dann auch immer mal ein bisschen umgebaut wird. Aber der Grundstock ist ja da, ist ja, dass das immer aufgebaut und wieder abgebaut wird. Weil ja eigentlich diese Fläche ein Parkplatz ist, beziehungsweise ein Flohmarktveranstaltungsort und da gab es ja, um jetzt mal ein bisschen darauf zu kommen, ja unter anderem diese lange Verzögerung des Startes, weil da natürlich... Bäume zum Beispiel, also es muss ja Platz geschaffen werden, um das dann alles so aufbauen zu können, weil du kannst ja nicht so eine Bühne um Bäume drum bauen. Dann sagen Leute, naja, aber warum soll man Bäume fällen, was halt nur temporär und auch gar nicht so oft stattfindet und so. Wie war da jetzt die Lösung, was ist da jetzt passiert? Und mit dem Auf- und Abbau, um das kurz einzugrenzen, ist absolut so. Vor allem auch sogar jetzt in der Zeit. Also das ganze Gelände kann nur im Sommer, wenn die Messe Pause hat, genutzt werden für Konzerte. Und es wird sogar Abbauten und Aufbauten nochmal in dieser Zeit jetzt geben, weil es finden nach dieser Premiere, eine Woche später, nochmal zwei Konzerte da statt. Aber nur so vor 35.000 Zuschauern jeweils. Also ein bisschen kleiner. So, und da baut man nämlich diese Bühne ab, die da ist und baut die ein bisschen näher wieder auf zu den Tribünen hin. Also man schiebt die Bühne eigentlich hin und her, kann man sagen. Und dadurch skalierst du die Größe des Geländes und das ist natürlich eigentlich gut. Du hast die Tribünen aufgebaut und die benutzt du jetzt dreimal. Verstehe. Und erlaubt sind eigentlich so bis zu sechs Konzerte dann im Sommer. Und danach kommt es wieder weg. Der Vorteil jetzt an diesem Streit war sozusagen, dass man gesagt hat, nein, ihr könnt nicht mal kurz mal eben da ein Konzert machen. Wir müssen einen Bebauungsplan machen, wo die ganze Nutzung definiert wird und auch alle Voraussetzungen. Dazu gehörten eben die Bäume. Dann gibt es einen städtebaulichen Vertrag, den musste die Leif dann unterschreiben. Da werden diese Begrenzungen und Regeln festgelegt. Das ist alles quasi Rechtsgegenstand jetzt und der Nutzung kann man nicht machen, was man will. Dazu gehörte zum einen, dass da Bäume gefällt werden dürfen. Vor acht Jahren sollten es mal 104 sein, jetzt sind es noch 56, die gefällt werden durften. Man hat aber auch gesagt, vielleicht brauchen wir gar nicht alle. Für dieses Jahr sind 43 Bäume gefällt worden. Festgeschrieben worden ist, ihr müsst Ausgleich dafür schaffen. Ihr müsst 120 neue Bäume fällen, nicht direkt an den Parkplatz, aber an zwei Stellen in der direkten Nähe. Und die sind auch alle schon gepflanzt. Und es wurde noch gesagt, ihr müsst einen so einen Grünstreifen da entlang der Autobahn, der muss irgendwie aufgefrostet werden. Das ist auch schon alles passiert. So, jetzt könnte es sein, dass die Bäume, diese übrigen noch, die man da fällen könnte, diese 13, dass die auch noch gefällt werden. Dann nämlich, wenn in den nächsten Jahren das Gelände mal ganz ausgenutzt wird, was es geben kann für die Sachen. Und wenn da mal ein Festival stattfindet. Das ist nämlich durchaus auch möglich. Stimmt, ist ja auch ein richtig guter Ort. Genau, und da gibt es so einen Stellplan sozusagen für zwei größere Bühnen und drei kleinere Bühnen. So, dann ist das Gelände nochmal anders genutzt, ein bisschen größer als jetzt für dieses eine Konzert mit den 80.000. Das wäre ja so ein Riesenfestival in Düsseldorf gehabt. Also es gibt sehr viele Festivals, es gibt sehr schöne Festivals, es gibt sehr etablierte und renommierte Festivals. Aber sowas Riesiges, wie jetzt zum Beispiel Perukaville oder so, hat ja hier noch nicht stattgefunden. Das wäre dann die Möglichkeit, sowas in der Art hier auch hinzuholen. Wäre halt vielleicht kleiner und auch dann für drei, vier Tage. Die Idee ist halt zu sagen, das ist ja das Tourismusbestreben der Stadt, dass die Leute zwei oder drei Nächte mal hier übernachten. Deswegen sind so Konzerte so wichtig. Also wenn jetzt die Backstreet Boys zehnmal auftreten, haben wir natürlich hier die Hotels voll, weil die Leute aus ganz Europa hier hinkommen, weil es exklusiv ist natürlich. Aber auch bei so System of a Down, wenn die aus Benelux kommen, die Leute werden auch welche hier schlafen. Das ist ja klar. Und bei so einem Festival eben erst recht und das ist der Vorteil. Warum die Stadt das wollte und auch die Politik eigentlich in breiter Mehrheit, weil da natürlich ein Zugewinn ist für die Hotellerie, die Gastronomie, den Handel. Und Düsseldorf definiert sich dann da jetzt neu als City of Life, so steht das ja auch auf den Fahnen, die jetzt am Rathaus aufgezogen wurden zu dem Tote-Hosen-Konzert, dass man sagt, ja wir sind eine Stadt der Live-Kultur und man will damit. Touristisch Erfolge auch erzielen. Ja, das ist ja erstmal ein schöner Plan und wenn man das natürlich so erzählt, ist das irgendwie gut und es wird immer mehr und so. Jetzt ist natürlich diese ganze Fläche, das ganze Areal da auch umgeben von Wohngebieten. Also ich bin ja selber da ganz in der Nähe aufgewachsen an der Messe in Goldsheim und ich weiß auch noch, wenn Messe war, zum einen wurden bei uns immer die Pöller hochgefahren, damit die Leute nicht das alles dazu parken und so. Und wenn da, gab es ja auch schon früher im Rheinstadion damals noch, auch große Konzerte und je nachdem wie der Wind stand, hat man das natürlich gehört. Jetzt war in meinem Umfeld das jetzt nie so ein Stressthema, weil dann war es halt immer ein bisschen laut, dann hat man entweder die Fenster zugemacht oder halt zugehört. Aber ich kann mir vorstellen, dass da Menschen, die vielleicht noch ein bisschen näher dran wohnen und dann auch natürlich Open Air klingt erstmal ja auch nach mehr Lärm wegen Open und Air, also Luft, die das verteilt. Gibt es da irgendwie, ja, bahnt sich da schon irgendwie was an? Gab es im Vorhinein da auch schon irgendwie Stress? Da gab es viel Stress. Klar, wenn wir jetzt erzählen, es soll mehr und Tourismus wird angeregt und das ist alles super. Die Anwohnerbeschwerden waren ja damals schon... Die hören natürlich sechsmal im Jahr ist jetzt hier irgendwie... Massiv, ja. Also die Sorgen waren da massiv. Diskussionen auch. Es gab Bürgerversammlungen und. Die Erwartung bei vielen Anliegern ist natürlich, das ist hier eine zusätzliche Belastung und das wird irgendwie schlimm, deswegen wird es jetzt auch sehr controlled. Also es gibt einen Lärmgutachter, der macht jetzt an dem Abend an verschiedenen Stellen Messungen. Da ist natürlich System of a Down auch gut, das ist ja schon eher oberes Level. Ja, und dieser Gutachter, der kann auch angefordert werden. Also da können jetzt die Leute anrufen und sagen, hier, bei uns ist es ganz besonders schlimm und dann geht er da hin und misst die Lautstärke. So, das ist ja schon mal ganz gut. Vorher ist das alles berechnet worden. Die Boxen müsste man nur jetzt... Ja, sorry, wenn ich dir ins Wort frage, ich finde nur, das ist natürlich sehr abstrakt, weil das eine ist ja, was ich empfinde, also ob es mir jetzt wirklich zu laut ist oder ob jemand sagt, es ist aber de facto rein. Rechtlich nicht zu laut, also gibt es da dann auch, du kannst jetzt natürlich gleich sagen, was du sagen wolltest, aber mich würde dazwischen noch interessieren, ob es da auch irgendwie so eine Art auf der psychosozialen Metaebene Ideen gibt, wie man sowas auffangen kann. Also ich glaube, es geht ja dann darum, es gibt eine Baugenehmigung, es gibt Höchstgrenzen bei dem Lärm und du musst ja versuchen, das objektiv festzustellen. Also du musst es messen, anders geht es ja nicht. Also ich weiß nicht, was ein Lärmgutachter machen soll, wenn es um psychosoziale Belastungen geht. Da stößt er vermutlich an seine Grenzen. Und das ist glaube ich nicht das Handwerkszeug, was er dann dabei hat, was man machen kann. Da müsste man schauen, wen man dann noch so vielleicht aufbieten kann, um zu beruhigen. Ja, oder einfach so Angebote, dass man sagt, ihr könnt, das weiß ich nicht, ob es sowas gibt. Es gibt noch Hotline, also man kann ja auf jeden Fall anrufen, das kann man ja. Aber ich finde eigentlich gut zu sagen, ja, wir kommen da hin und messen, ist das jetzt hier. Wenn das so sein sollte, dann muss man ja darauf reagieren, wenn es dann zu laut ist. Das ist ja eigentlich der Punkt. Das ist jetzt das erste Konzert, man kann immer viel planen. Jetzt überprüft es auch ordentlich. Und was man jedenfalls geplant hat, ist, dass die Lautsprecher... Nicht irgendwie in Richtung der Wohnbevölkerung gerichtet sind, sondern die Bühne, also die ganze Anlage ist so aufgebaut, dass der Lärm in Richtung Rhein geht. Da stehen die Fans auch oder sitzen auf den Tribünen hinten. Dann kriegst du nur die Schafe ab auf den Rhein. Dann geht das über den Rhein und die nächste Wohnanlage sozusagen, die erste Wohnbebauung, die am nächsten dran ist, ist in Meerbusch, das Haus, was früher Verona Poth gewohnt hat, neben dem Landhaus Mönchengwerth als Restaurant. Also da ist die nächste Stelle sozusagen. Natürlich wird auch in Düsseldorf was betroffen, aber das ist sogar weiter weg als diese 1,4 Kilometer Luftlinie. Und jetzt muss man halt gucken, ist das denn da trotzdem noch zu laut? Das muss man halt dann messen. Da bin ich auch jetzt persönlich überfragt. Das muss dann der Amt zeigen. Ist das alles so berechnet, dass das stimmt? Gibt es eine nur zumutbare Lärmbelästigung oder gibt es eine unzumutbare Lärmbelästigung? Und da müssen wir jetzt abwarten, was das Wochenende bringt. Ja, worauf ich natürlich ein bisschen hinaus wollte, also es ist mir schon klar, dass dieser Gutachter, die Gutachterin da nichts machen kann, aber ob es irgendwie, also ich kann mir vorstellen, dass man erstmal das hört als Anwohnerin, Anwohner und denkt so, oh Gott, oder man denkt es auch nicht, aber und dann, genau, ist ja die Frage, da wird mir jetzt gezeigt, ein Pegel, es ist nicht zu laut, ich finde es aber zu laut, wird wahrscheinlich immer solche Situationen geben, wo es dann das eine gegen das andere geht und vielleicht ist es ja auch gar nicht so. Das kann man auch nicht verhindern. Ich sehe schon wieder zu schwarz. Also was es auch gibt, ist jetzt beispielsweise, weil Verkehr gab es ja auch, die Befürchtungen, die parken uns hier zu. Aber so wie man das von früher eben von den Messen erkennt, da ist es jetzt so, dass da in Lohhausen, das ist alles abgesperrt. Und die Anwohner bekommen alle Durchfahrtserlaubnisse sozusagen und können das auch an Leute weitergeben, die sie besuchen wollen und sonst wie, damit die da reinkommen können. Und das wird natürlich auch streng kontrolliert. Also man muss den Lärm und die Zufahrt, das Leben darf ja nicht stark eingeschränkt werden, nur weil da jetzt eine Open-Air-Konzertfläche ist. Und jetzt müssen die Veranstalter, die Live muss jetzt Wort halten, dass das da geht. Und sie müssen natürlich nachsteuern, wenn man merkt, da ist irgendwo etwas, was vielleicht nicht geht. Und am Ende ist es immer so, das muss gerichtsfest sein. Anwohner können gegen sowas klagen. Also beim Flughafen sind ja permanente Klagen gewesen auch in der Vergangenheit. Hier gibt es jetzt einen Bebauungsplan und einen städtebaulichen Vertrag. Du kannst auch da auf Einhaltung klagen und die Grenzwerte müssen eingehalten werden. So und das werden wir sehen. Ja, das werden wir sehen. Und es ist ja jetzt auch nicht so, dass, wie du eben schon gesagt hast, das ganze Jahr über da jetzt jede Woche Konzerte stattfinden, sondern es ist jetzt erstmal eine Saison, kommt jetzt System of a Down, dann kommt Pitbull. Man kann sagen, zehn Tage ist jetzt so die Belastung da. Genau, dann wäre was noch? Pitbull und One Republic. One Republic. Und dann ist ja auch erstmal wieder gut. Und dann, lieber Ovo Jens, würde ich sagen, setzen wir uns hier wieder zusammen und machen eine kleine Nachlese, was da so passiert ist, wie das gelaufen ist. Und was du von D-Live und ja auch vielleicht dem einen oder anderen Anwohnerin gehört hast. Ja, wir gehen natürlich auch gucken, ist ja klar. Wir gehen in die Viertel, wir sprechen mit den Menschen und fragen, wie es da ist. Wir hören es uns selber an und da geht es dann auch eben um diesen Eindruck. Ist es sehr laut oder ist es nicht sehr laut? Da wirst du von berichten und jetzt erstmal drücken wir die Daumen, dass dieser Testlauf quasi nach acht Jahren die Premiere jetzt gelingt. Und ja, Düsseldorf dann vielleicht sehr wahrscheinlich eine neue Open-Air-Fläche hat. Ich glaube an uns, Uwe Jens, irgendwann stehen wir da auch. Ja, ich hoffe doch, dass da mal was kommt und wir da Spaß dran haben zu sagen. Das ist jetzt die Band, die wir unbedingt hören wollten. Oder wir stehen selber auf der Bühne. Das werden wir jetzt, wenn die Mikros aus sind. Ich glaube auch, dann gibt es auch nur Beschwerden von den Leuten, die vor der Bühne stehen und nicht aus den umliegenden Wohngebieten. Das werden wir dann sehen. Vielen Dank, lieber Uwe Jens. Bis bald, tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Die nächste Hitzewelle, die steht an und wir bekommen es erneut mit zum Teil heißen Temperaturen zu tun. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Die alte Hitzewelle, die liegt ja gerade mal zwei Wochen zurück, aber wir können trotzdem jetzt gerade mal für die kommenden Tage einmal festhalten, das wird ein bisschen anders ablaufen, als wir das noch vor zwei Wochen hatten. Wir kümmern uns jetzt erstmal um das Wetter und da werden wir am Freitag viel Sonne bekommen werden, die Temperaturen liegen da bei 17 bis maximal 30 Grad. Am Samstag ähnliches Bild, viel Sonne und 18 bis maximal 32 Grad und der Sonntag ebenfalls sehr sonnig bei 20 bis maximal 31 Grad. Das alles begleitet mit Nordostwind, also eigentlich relativ trockener Luft und das eigentlich streiche ich damit jetzt eigentlich auch schon wieder. Denn wir werden es mit trockener Luft zu tun bekommen. Die Taubpunkte gehen dabei ordentlich zurück. Und dementsprechend lässt sich diese Wärme auch sehr gut aushalten. Dazu haben wir gerade in den Nachmittagsstunden relativ viel Wind. Da sind so Spitzenböen von 35 bis 45 km pro Stunde dabei. Und auch das führt ein bisschen dazu, dass es sich einerseits nicht so ganz extrem aufheizt und andererseits die Luft auch sehr zum Durchatmen einlädt und nicht so unheimlich stickig ist, sodass wir das Gefühl haben, die erdrückt uns quasi. Die neue Woche, die geht auch so weiter. Wir werden auch am Montag viel Sonne bekommen bei 17 bis maximal 32 Grad und der Dienstag wird da relativ ähnlich sein. Es gibt zwar so erste Tendenzen, dass schon mal so ein paar Quellwolken aufziehen können, das Ganze dann bei 19 bis maximal 33 Grad. Wir werden es aber weiterhin mit Aufleben im Nord- bis Nordostwind zu tun bekommen, Gerade in den Nachmittagsstunden, sodass wir dort immer noch das Gefühl haben, ach ja, das ist ja eigentlich, es ist zwar sehr warm, aber es geht eigentlich, das kriegen wir schon irgendwie so ganz gut hin. Und auch vor allem nachts, wenn es dann unter 20 Grad zurückgeht, einmal die Fenster morgens früh aufreißen und schon ist die Wohnung wieder einigermaßen gut durchgelüftet, sodass sich das dann auch tagsüber sehr gut aushalten lässt. Danach soll das Wetter ein bisschen kippen, sodass wir wieder mehr in kühlere und vor allem wechselhafteren Luft bekommen. Und das bringt mich zum Abschluss dieses Beitrages der Trockenheit. Das ist ein großes Thema, es wird ein noch größeres Thema werden. Gerade jetzt mit der aufkommenden Hitzewelle, da haben wir so ungefähr Verdunstungsraten von etwa 6-7 Liter pro Quadratmeter. Zumindest das, was noch da ist. Denn wir haben aktuell eine Bodenfeuchte von etwa 11% und diese soll bis zum Mittwoch nächster Woche auf 6% runtergehen. Das bedeutet, der Boden, der ist quasi schon staubtrocken und alles das, was eigentlich so an starken Niederschlägen draufkommen würde, das würde einfach alles oberflächlich abfließen, weil der Boden so trocken ist, dass er gar nicht mehr in der Lage ist, überhaupt richtig Wasser aufzunehmen. Und das bringt uns dann zu einer anderen Wettergefahr, denn normalerweise kennen wir das ja in den Sommermonaten, dass wir da Schauer haben, wir haben Gewitter, wir haben Sturm, wir haben Hagel, Blitze, alles was dazu gehört. Und jetzt haben wir genau das krasse Gegenteil, wir haben anhaltende Trockenheit und wir haben vor allem durch den erhöhten Tagesgang, haben wir auch relativ viel Wind in den Nachmittagsstunden. Das bedeutet, alle die, die gerne mal unnachtsam eine Zigarette wegschmeißen, auch gerne mal aus dem Auto eine Zigarette rausschmeißen oder die irgendwelches, brennbares Material irgendwo hinschmeißen in die Natur, lasst es sein. Es wird sofort alles in Brand geraten und wenn wir schon mal so ein bisschen, Wind nachmittags haben, dann verbreitet sich das so rasend schnell. So schnell kann man das gar nicht mehr löschen, einfach weil alles so trocken ist. Dementsprechend seid vorsichtig dabei. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kohlmann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. 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