Latest / Pixel, Polygone & Plauderei / Orbitals angespielt: Ein spielbarer Anime-Traum für zwei
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- 0:08Hallo und herzlich willkommen, da sind wir wieder bei Pixel, Polygone und Plauderei.
- 0:12Heute steigen wir gemeinsam in ein Raumschiff und werfen einen ersten Blick auf „Orbitals“, ein Koop-Abenteuer im 90er-Anime-Look, das exklusiv für Nintendo Switch 2 erscheinen soll.
- 0:26Und ja: Bei „Orbitals“ geht es ziemlich deutlich um Nostalgie.
- 0:30Um diese Zeit, in der man gemeinsam vor dem Fernseher saß, kabelgebundene Controller in der Hand hatte und sich durch kooperative Abenteuer gespielt hat.
- 0:38Titel wie „Contra“ oder „Donkey Kong Country“ stehen genau für dieses Gefühl.
- 0:41Gleichzeitig erinnert der Stil des Spiels an die Anime-Ära der 90er-Jahre, also an Serien wie „Sailor Moon“, „Cowboy Bebop“ oder „Die Kickers“.
- 0:54Genau diese beiden Welten möchte „Orbitals“ zusammenbringen: Koop-Spielgefühl und Anime-Nostalgie.
- 1:00Entwickelt wird das Ganze von Shapefarm, einem Studio aus Tokio.
- 1:03„Orbitals“ ist das Debütprojekt des Teams und schlägt bewusst in eine Richtung ein, die in den vergangenen Jahren vor allem durch Koop-Spiele wie „It Takes Two“ oder „Split Fiction“ wieder deutlich sichtbarer geworden ist.
- 1:17Im Mittelpunkt stehen Maki und Omura, ein unzertrennliches Entdeckerduo.
- 1:20Die beiden befinden sich in einer ziemlich schwierigen Lage.
- 1:23Seit 15 Jahren treiben sie mit ihrer durch einen kosmischen Sturm beschädigten Raumstation durchs All.
- 1:28Dann aber ergibt sich plötzlich eine Gelegenheit, ihre Situation doch noch zum Besseren zu wenden.
- 1:33Genau diese Chance wollen Maki und Omura nutzen und machen sich auf in ein unbekanntes Abenteuer.
- 1:40Mehr zur Handlung hat unsere Anspiel-Session noch nicht verraten.
- 1:43Was aber sofort klar wurde: Die Präsentation funktioniert fast perfekt.
- 1:47Direkt zu Beginn waren unsere ersten Reaktionen eher simpel, aber ziemlich eindeutig.
- 1:51„Mann, sieht das schön aus!“ oder schlichtweg: „Wow!“
- 1:55Shapefarm hat den Old-School-Anime-Look sehr stark getroffen.
- 1:58Das liegt nicht nur am Artstyle selbst, sondern auch an technischen Details.
- 2:01Das Gameplay zum Beispiel läuft mit flüssigen 30 Bildern pro Sekunde.
- 2:05Die Zwischensequenzen wiederum werden mit 24 Bildern pro Sekunde dargestellt, während Animationen im Hintergrund mit der Hälfte, nämlich mit 12 Bildern pro Sekunde, laufen.
- 2:13Auf dem Papier klingt das vielleicht erst mal etwas ungewöhnlich, im Zusammenspiel ergibt sich daraus aber genau der gewünschte Effekt.
- 2:20„Orbitals“ fühlt sich nämlich tatsächlich wie ein spielbarer Animefilm an.
- 2:24Spielerisch meint es „Orbitals“ mit seinem Koop-Fokus sehr ernst.
- 2:28Beide Spielenden steuern ihren eigenen Charakter unabhängig voneinander.
- 2:32Man läuft herum, springt, untersucht Dinge und interagiert mit Gegenständen.
- 2:36Dabei dürfen beide durchaus ihren eigenen Kopf haben.
- 2:38Gleichzeitig verlangt das Spiel aber ständig enge Zusammenarbeit.
- 2:42Das Geschehen wird entweder im Splitscreen dargestellt oder die Kamera wechselt in eine Totale, sodass Maki und Omura gemeinsam auf dem Bildschirm zu sehen sind.
- 2:50Die Entwickler versprechen, dass sich das Gameplay nicht einfach ständig wiederholen soll.
- 2:54Nach unserer rund 45-minütigen Anspielzeit lässt sich das bestätigen.
- 2:58Zumindest in den gezeigten Abschnitten wurde dieses Versprechen wirklich eingelöst.
- 3:03Ein Beispiel: Beide Figuren nutzen unterschiedliche Geräte.
- 3:06Eines davon kann Wasser verteilen, das andere ist ein großer Greifarm, mit dem sich entfernte Objekte packen lassen.
- 3:11So kann eine Person etwa Feuer löschen, während die andere anschließend Schalter betätigt.
- 3:15In einer anderen Situation muss gemeinsam eine Art Drohne von A nach B gebracht werden.
- 3:20Omura hält das Fluggerät mit einem Energiestrahl am Laufen, während Maki dafür sorgt, dass der Weg frei bleibt.
- 3:26Das klingt simpel, funktioniert aber genau deshalb sehr gut, weil beide Rollen klar verständlich sind und trotzdem Absprache verlangen.
- 3:34Später geht es sogar hinaus ins Weltall.
- 3:36Dort warten kleinere Shooting-Passagen, die ebenfalls auf Zusammenarbeit setzen.
- 3:40Eine Person nimmt im Geschützturm des Raumschiffs Platz, während die andere von der Brücke aus die Aktion leitet und das Vehikel durch Asteroidenfelder manövriert.
- 3:49Auch das Bewegungsgefühl hat bereits einen guten Eindruck hinterlassen.
- 3:52Durch den besonderen Animationsstil machen das Herumrennen, das Schweben durch die Raumstation und später auch das Fliegen spürbar Spaß.
- 3:59Gerade weil die Bewegungen so stark mit dem Anime-Look verbunden sind, entsteht ein sehr eigener Rhythmus.
- 4:05Auffällig war außerdem das Pacing.
- 4:06Keine Aufgabe fühlte sich in unserer Anspielzeit langweilig, repetitiv oder eintönig an.
- 4:11Sollte das in der finalen Version über die gesamte Spielzeit von wohl zehn bis zwölf Stunden gelingen,
- 4:16könnte „Orbitals“ spielerisch eine sehr runde Koop-Erfahrung werden.
- 4:21Zur Atmosphäre trägt übrigens auch bei, dass „Orbitals“ vollvertont ist.
- 4:25Beim englischen Voice-Cast setzt Shapefarm auf Stimmen aus Produktionen wie „Solo Leveling“, „Genshin Impact“, „SMITE“, „Demon Slayer“ oder „Granblue Fantasy VS“.
- 4:34Auch die deutsche Fassung bringt einiges an Synchronerfahrung mit.
- 4:37Mit dabei sind unter anderem Tim Knauer, Franciska Friede und Vincent Fallow.
- 4:42Deren Stimmen dürften aus Serien, Anime und Games wie „Daredevil“, „Stranger Things“, „Naruto“, „Final Fantasy XVI“ oder „Mortal Kombat 1“ bekannt vorkommen.
- 5:05Besonders interessant ist „Orbitals“ natürlich auch durch seine Koop-Optionen.
- 5:09Neben lokalem Splitscreen wird Online-Koop unterstützt.
- 5:12Außerdem soll das Spiel über Nintendo Switch 2 GameShare beziehungsweise
- 5:15den „Orbitals Global Friend’s Pass“ gemeinsam spielbar sein.
- 5:19Spannend war bei unserer Anspiel-Session auch, wie intuitiv das Zusammenspiel funktioniert.
- 5:24Gerade für jemanden, für den ein Koop-only-Spiel Neuland ist, wirkt es wichtig.
- 5:28Die Rätsel und kleinen Herausforderungen machten nicht den Eindruck, als wären sie künstlich auf Koop getrimmt.
- 5:33Vielmehr ergaben sie sich ziemlich natürlich aus der Spielwelt heraus.
- 5:37Mal hält eine Person etwas in Gang, während die andere den Weg freimacht.
- 5:40Mal wird irgendwo ein Gerät bedient, damit es an anderer Stelle weitergeht.
- 5:44Und manchmal muss eben auch erst einmal die Katze gestreichelt werden, bevor man sich wieder den großen Weltraumproblemen widmet.
- 5:49Absolut nachvollziehbar.
- 5:52Genau diese Mischung macht „Orbitals“ bisher sehr reizvoll.
- 5:55Das Spiel wirkt clever, aber nicht verkopft.
- 5:57Viele Ideen sind schnell verständlich, lassen aber trotzdem genug Raum, um sich abzusprechen, spontan zu reagieren oder gemeinsam über kleine Fehler zu lachen.
- 6:08Wenn aus „nur kurz anspielen“ plötzlich ein „Ich würde gern direkt weitermachen“ wird, hat ein Spiel schon einiges richtig gemacht.
- 6:15Unser erster Eindruck fällt deshalb klar positiv aus.
- 6:18Mit „Orbitals“ hat Shapefarm ein ziemlich spannendes Koop-Spiel für Nintendo Switch 2 in Arbeit.
- 6:23Die Anspielzeit hat Lust auf mehr gemacht.
- 6:25Vor allem wollen wir wissen, welche Ideen noch im Spiel stecken und wohin die Reise von Maki und Omura am Ende hinführen wird.
- 6:32„Orbitals“ soll am 3. September 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2 erscheinen.
- 6:37Das war unser erster Eindruck zu „Orbitals“.
- 6:40Wenn ihr Koop-Abenteuer mögt, Anime-Nostalgie spannend findet oder einfach ein Spiel sucht, das konsequent auf gemeinsames Daddeln setzt, solltet ihr diesen Titel wirklich im Blick behalten.
- 6:50Wir hören uns beim nächsten Mal.
- 6:51Macht’s gut!