Latest / Gegen den Strom / Wolfgang Hummel: Deutschland zerstört seine Energiezukunft
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- 0:00Wir reden über Grönland, selbst, Grönland, alle reden über
- 0:03Seltene Erden, hat im Offshore Bereich auch Ölvorkommen und die
- 0:07rückt möglicherweise auch noch in weiter Distanz.
- 0:10Die Arbeitslosigkeit hängt wie ein Damoklesschwert über den
- 0:15Beschäftigten und ihren Familien, der Ursprung ist
- 0:19sicherlich der das, was auch aus meiner Sicht der Kern des Übels
- 0:24ist, dass bei dem Aussprechen, bei dem geradezu fahrlässigen
- 0:29aussprechen. Sprechen von Sanktionen an
- 0:32keiner Weise und das haben unsere Recherchen ergeben,
- 0:36irgendwann mal. Ob im Auswählenden Amt, ob im
- 0:39Bundeswirtschaftsministerium abgewogen worden ist.
- 0:43Welche Auswirkungen hat es überhaupt, also man scheut sich
- 0:47jetzt gleich über Geostrategien zu reden, aber es braucht hier
- 0:51dringend eine Diskussion, wo stehen wir, wo sind unsere
- 0:55Abhängigkeiten und was brauchen wir, ob man da jetzt Interessen
- 0:58sagt oder nicht, aber was? Es braucht unsere Wirtschaft.
- 1:11Gegen den Strom zur Person Hallo, bei gegen den Strom.
- 1:17Wir zeigen Ihnen Positionen und Perspektiven, welche die
- 1:21Propaganda Medien verschweigen, die Sanktionen, die
- 1:26Wirtschaftssanktionen gegen Russland.
- 1:29Sind zum Bumerang gegen die eigene die deutsche Wirtschaft
- 1:33geworden. Das wissen die Beschäftigten der
- 1:35Raffinerie PCK in Schwedt an der oder am besten.
- 1:40Dort hängen nach wie vor fast 1000 Jobs am seidenen Faden, die
- 1:45Raffinerie, die zu 54% dem russischen Konzern Rosneft
- 1:50gehört, steht unter Zwangsverwaltung des Bundes.
- 1:54Russisches Öl darf nicht mehr zugeführt werden wegen den
- 1:57Sanktionen. Ersatzlösungen haben sich als
- 2:00unbefriedigend erwiesen Wolfgang Hummel ist Wirtschaftsanwalt und
- 2:05kennt die Situation der Raffinerie genau, denn er
- 2:08vertritt einen Teil der Beschäftigten gegenüber dem
- 2:11Bund. Hallo Wolfgang Hummel.
- 2:13Guten Tag, aber. Wie ist die Stimmung unter den
- 2:15Beschäftigten? Die Stimmung ist entsprechend
- 2:20der jahrelangen Hängepartie nicht nur eine ernüchternde,
- 2:26sondern eigentlich auch eine der ständigen Unsicherheit.
- 2:30Keine Frage, in Großteil beschäftigen, die gut
- 2:34ausgebildet sind, haben die Zuversicht, immer auch noch
- 2:38weiter arbeiten zu können, aber die.
- 2:42Arbeitslosigkeit hängt wie ein Damoklesschwert über den
- 2:47Beschäftigten und ihren Familien.
- 2:49Wir reden natürlich vorrangig über die Mitarbeiter der PCK
- 2:54Raffinerie, aber eine solche Raffinerie, ähnlich wie bei den
- 2:59Autowerken? Gibt natürlich Arbeitsplätze für
- 3:03eine Vielzahl von Kleinbetrieben, vor allem für
- 3:06Zulieferer. So kann man die Zahl derjenigen,
- 3:10die betroffen sind, auf durchaus seriös über 5000 Arbeitsplätze
- 3:16addieren, was eben auch die Bedeutung dieses Werkes in der
- 3:22Uckermark unterstreicht. Und sonst gibt es doch nicht
- 3:25viel. Die Alternativen sind sehr
- 3:28beschränkt. Wir werden sicherlich über die
- 3:31von der Bundesregierung vorgeschlagenen Konzepte reden,
- 3:35aber man muss sich erinnern, trotz all der Entwicklung auch
- 3:40in DDR Zeiten oder in den letzten 30 Jahren.
- 3:42Ursprünglich war ja die Raffinerie auch ein
- 3:46Infrastrukturprojekt, was in einer bitterarmen Region.
- 3:53Arbeitsplätze, Industrie, Arbeitsplätze schaffen sollte.
- 3:58Das ist auch gelungen in seit 1963, also fast auch 60 Jahren,
- 4:05war es ein erfolgreiches Projekt, aber.
- 4:10Aber diese Region, die ja an der Grenze zu Polen liegt, ist am
- 4:16Ende das geblieben, was sie immer war, nämlich
- 4:21Strukturschwach, auch weitgehend landwirtschaftlich geprägt,
- 4:26sodass auch die möglichen Alternativen anderswo
- 4:31Beschäftigung zu finden, anderswo einen Arbeitsplatz zu
- 4:34finden, bei. Sehr gute Ausbildung, äußerst
- 4:37beschränkt. Sind.
- 4:38Worauf führen Sie denn diese andauernde Hängepartie zurück?
- 4:43Der Ursprung ist sicherlich der, dass, was auch aus meiner Sicht
- 4:50der Kern des Übels ist. Dass bei dem Aussprechen bei dem
- 4:55geradezu fahrlässigen Aussprechen von Sanktionen an
- 4:59keiner Weise, und das haben unsere Recherchen ergeben,
- 5:03irgendwann mal ob im Auswirkten Amt, ob im
- 5:08Bundeswirtschaftsministerium, abgewogen worden ist.
- 5:12Welche Auswirkungen hat es überhaupt?
- 5:15Wer ist denn betroffen, wie sehen die Zulieferbeziehungen
- 5:19aus? Und von daher haben wir eine
- 5:24politische Entscheidung, bei der im Grunde einem funktionierenden
- 5:30Betrieb gesagt wurde, ihr müsst euch nach einem anderen
- 5:36Geschäftsmodell umgucken und in einem beschränkten Markt mit
- 5:42einem Zulieferer Zulieferer von Rohöl.
- 5:47Ist das nahezu unrealistisch gewesen?
- 5:51Von daher liegt die Wurzel in den von der Bundesregierung
- 5:56wesentlich 22 vorangetriebenen Sanktionen russischen Öls.
- 6:03Verstehe ich das richtig, dass die Sanktionen die Wirkungen der
- 6:07Sanktionen gar nicht berechnet, evaluiert worden sind?
- 6:11Wir hatten ja ne Klage angestrengt nach dem sogenannten
- 6:14Informationsfreiheitsgesetz. Der Anspruch ist ja da auch der
- 6:18Bundesregierung offen zu kommunizieren und auch
- 6:23Verwaltungsunterlagen offenzulegen, die für den
- 6:26Bürger, für jedermann als sichtlich verwaltungsprozesse
- 6:31nachvollziehen lassen. Und wir haben in umfassender
- 6:34Recherche nie irgendwo. Eine Analyse gefunden.
- 6:41Es ging um Sicherheit, aber eine Analyse, die wirklich beides
- 6:46abgewogen hätte, wie man das im Übrigen im Verwaltungsrecht
- 6:50immer macht, nämlich die Stärke des Eingriffs, die Zielrichtung,
- 6:55aber auch die Wirkungen des Eingriffs und zu den Wirkungen
- 6:59gehört eben arbeitsplatzrisiko Wirtschaftsschwächung, wie es
- 7:05ist. Und natürlich auch die
- 7:07entsprechenden Folgewirkungen. Nee, man hatte nur eines im
- 7:11Blick, und das war der außengerichtete Blick auf
- 7:16Russland, aber nicht die Gruppe der Beschäftigten.
- 7:20Eigentlich muss man sagen, nicht mal die Region.
- 7:22War das Dilettantismus? Es war eine Mischung von
- 7:27Ignoranz, auch von Werte. Orientierung bei der
- 7:34Außenpolitik ohne Rücksicht auf Verluste und es war schlichtweg
- 7:41auch ein Nichtwissen und eine, ja, man wird sagen, fast eine
- 7:49Überheblichkeit gegenüber dieser Lage in einer der auch
- 7:56wirtschaftlich schwachen Regionen der neuen Bundesländer.
- 8:00Man hat sich. Auf einen Punkt gebracht gar
- 8:03nicht dafür interessiert, weil man ja das höhere Ziel hatte,
- 8:06übrigens insbesondere auf der EU Bühne als Vorreiter von
- 8:11Sanktionen gelten zu wollen. Die Sanktionen richten sich ja
- 8:17gegen Rosnew, den Konzern, den den Anteilseigner als solchen,
- 8:22aber auch gegen das russische Öl.
- 8:24Warum kann denn das russische Öl so schwer ersetzt werden?
- 8:29Zunächst mal. Muss man sich vor Augen halten.
- 8:34Wir sehen zwar nur die Raffinerie, aber im Grunde ist
- 8:39es ein großer, Ich will fast sagen Motor, ein Gesamtsystem.
- 8:45Wir haben die Förderanlagen sensationell auch als technische
- 8:50Ingenieurleistung 5000 Kilometer entfernt in Sibirien.
- 8:55Da wird es gefördert, dann wird es über unzählige
- 8:59Kompressorstationen über ein Pipelinesystem, was ja wie ein
- 9:04Blutkreislauf funktioniert, verteilt.
- 9:07In Europa kennen wir den südlichen Teil, den nördlichen
- 9:10Teil. Zwischendrin bis zuletzt gab es
- 9:14ja auch Abzweige mit weiteren Raffinerien.
- 9:17Man sieht, das ist ein Gesamtorganismus und erst das
- 9:21Ende dieser eurasischen Pipeline.
- 9:25Dieses Projekts endet in Schwedt an der oder und insoweit ist es
- 9:32ein geschlossener Blutkreislauf, der ja auch auf dem
- 9:37Geschäftsprinzip. Basiert, dass hier jemand direkt
- 9:42die Mineralöle verarbeitet und dann wird auch deutlich, als
- 9:49Organismus lässt es sich nicht ersetzen und es ist Teil und das
- 9:54wird heute spürbar auch eines Systems, was kostenoptimiert
- 10:01ist. Natürlich können Sie sagen, wir
- 10:02nehmen anderes Öl. Aber durch Transporte,
- 10:07Logistikkosten haben sie schon per se nicht mehr die niedrigen
- 10:14Kosten, die uns diese Pipeline Versorgung quasi von A nach B
- 10:20ohne irgendwelche Hindernisse, ohne zusätzliche.
- 10:26Überbrückung durch Transporte ermöglicht hat.
- 10:30Das heißt, in dem Sinne zerstörten sie ein Gesamtsystem.
- 10:36Aber das muss doch die Bundesregierung gewusst haben.
- 10:39Ich man würde davon ausgehen, dass man sich dessen bewusst
- 10:45war, aber. Aber ich, wir stellten fest
- 10:49aufgrund dieser ich glaub man kann ja sagen Moral geladenen
- 10:54Außenpolitik interessierte das nicht, aber es bleibt dabei, die
- 10:58Feststellung sind die man sieht das teilweise auch in den
- 11:01Gutachten, es ist ja die Schweizer Prognos.
- 11:07Hier herangezogen worden. Der Fokus war, wir machen das
- 11:12ohnehin, gibt es noch welche Alternativen und da wurde auf
- 11:17sehr bescheidenem Niveau wurde sogar geprüft ob man die
- 11:21Pipeline durch Kesselwagen Transporte ersetzen könnte, das
- 11:26heißt da der eine mag von Flickschusterei reden, aber aus
- 11:32einem komplizierten Gesamtsystem.
- 11:36Machte man so eine handwerkliche Ersatzkonstruktion, wo allein
- 11:43diese Alternativen an keiner Weise belastbar war.
- 11:47Auch muss der bewusst werden. Rostock war kein Ölhafen, ist es
- 11:53bis heute nicht. Da war von vornherein klar, eine
- 11:57erste Alternative würde völlig neue Abhängigkeit schaffen als
- 12:01eben Öltanker nur in Danzig anlanden können und nur kleinere
- 12:06Schiffe nach einer Umladung wieder Öl nach Rostock bringen
- 12:10können und das wieder in einer nicht leistungsfähigen,
- 12:14eigentlich ursprünglich als ersatzpipeline genutzten
- 12:18Pipeline nach Schwedt gebracht werden.
- 12:20Allein die Beschreibung macht glaube ich für jeden deutlich.
- 12:24Das ist eine sehr bruchstückhafte Alternative,
- 12:28aber vor allem sie ist nicht mehr von der Kostenseite
- 12:32wettbewerbsfähig. Also ich habe 2 Alternativen
- 12:35beobachtet. Einmal hat man versucht
- 12:38kasachisches Öl durch russische Pipelines heranzuführen, zum
- 12:42zweiten Sollte PCK angebunden werden an Danzig, sodass von
- 12:46dort aus Öl zugeliefert werden konnte.
- 12:48Warum hat das nicht funktioniert?
- 12:51Ich will nicht alles in Abrede stellen.
- 12:53Natürlich fließt auch heute kasachisches Öl, aber das erste
- 12:59ist, diese Verträge werden über Jahre, teilweise über ein
- 13:03Jahrzehnt hinweg abgeschlossen, das heißt, das sind sehr
- 13:07langfristige Lieferverträge, gerade weil auch die
- 13:10Anfangsinvestitionen hoch sind, sodass keiner kurzfristig freie
- 13:15Kapazitäten hat. Das ist Punkt 1.
- 13:18Nicht zu erwähnen brauche ich natürlich braucht auch
- 13:20Kasachstan, die ja eine sehr gute Wirtschaftskooperation mit
- 13:25Russland haben. Die Zustimmung von Russland.
- 13:27Es geht um den Transport auch durch ein russisches
- 13:31Pipelinesystem bezogen auf Danzig, da wissen wir folgendes
- 13:36für Polen gilt unausgesprochen auch wenn sie EU Mitglied sind.
- 13:41Polen first, Polen zuerst. Polen hat 2 Raffinerien und ich
- 13:47glaube jeder für jeden liegt nahe.
- 13:52Polen mag durchaus bereit sein mit Deutschland zu kooperieren,
- 13:56aber natürlich immer erst dann, wenn ihre eigenen Raffinerien
- 14:04genügend Öl haben und das ist nachvollziehbar, aber das zeigt
- 14:08A. Hat, dass wir uns sofort in eine
- 14:11ganz andere Abhängigkeit als Deutschland begeben haben.
- 14:14Also wenn Sie den Gesamtprozess beobachten, könnten sie dann dem
- 14:18Satiriker Wiglaw Droste zustimmen mit seinem Lied Wenn
- 14:23der Verstand zu kurz gekommen wird gerne mal Moral genommen.
- 14:27Es ist tatsächlich schwer nachvollziehbar, warum es nicht
- 14:33bei allen moralischen Zielsetzungen eine ganz
- 14:36nüchterne Analyse gab. Und da kommt das zweite hinzu.
- 14:41Diese Analyse hätte diskutiert werden müssen.
- 14:46Wir reden über das Jahr 2022 es wurde keiner gefragt und wir
- 14:51haben auch keinen Hinweis, dass selbst die Landesregierung
- 14:55gefragt worden ist, was, wie seht ihr das, wollen wir das so
- 15:01machen, es ist im Grunde in Gutsherrenart entschieden worden
- 15:06und ich will jetzt. Nicht schon hier etwas verwendet
- 15:10nehmen, aber das Erstaunliche war, als wir im Rahmen der Klage
- 15:17die Bundesregierung der Bundesregierung Vorhielten und
- 15:21wissen wollten, auf welcher Gesetzesgrundlage ist denn diese
- 15:26Entscheidung getroffen worden, weil eines war klar, es gab ja
- 15:30nicht mal im Bundestag eine Debatte, da zog man sich
- 15:36plötzlich zurück. Weil das, was eigentlich immer
- 15:39in Stein gemeißelt dargestellt worden ist.
- 15:42Die EU hat entschieden, und wir wollen alle als EU Staaten diese
- 15:50Sanktion durchführen. Diese Erklärung war am Ende so
- 15:56sagt uns dann jetzt auch die Auskunft aus dem Schriftsatz der
- 16:01Gegenseite, war nur eine politische Absichtserklärung.
- 16:05Das heißt, wo wir dann fragten, hieß es, das ist missverstanden
- 16:11worden, wo wir sagen, konnten wir das wirklich missverstehen,
- 16:15weil selbst die Opposition, damals CDU im Bundestag eine
- 16:20Sitzung einberufen hatte, die sagte, auf welcher Grundlage ist
- 16:26das denn entschieden worden? Versteh ich das richtig?
- 16:29Politische Absichtserklärungen sind im Endeffekt nicht
- 16:33justiziabel. Genau so, und da können Sie auch
- 16:37keinen haftbar machen, wenn Sie sagen, das war eine politische
- 16:41Äußerung. Aber das Erstaunliche war, dass
- 16:43eben die ganze Zeit nicht nur der Eindruck vermittelt worden
- 16:48ist, es war eine Entscheidung der Bundesregierung, die EU
- 16:51Staaten haben es mitgetragen. Sondern erst durch unseren Druck
- 16:57wich man da aus. Offensichtlich hat man erkannt,
- 17:01dass man dann zur Verantwortung gezogen würde, nicht zuletzt
- 17:06wegen potenzieller wirtschaftlicher Folgen, und das
- 17:10war übrigens eine aus unserer Sicht der Erfolge dieser Klage,
- 17:14dass man jemand zu diesem Bekenntnis brachte, aber
- 17:18trotzdem bedauerlich, weil bei der.
- 17:23Bei der Begründung ist ja noch viel weniger zu verstehen, dass
- 17:26man nicht sagte, man gestand ja jetzt zu, es ist gar nicht
- 17:30gesprochen worden, dass man auch noch mal über die Köpfe nicht
- 17:36nur der Beschäftigten, sondern faktisch auch der
- 17:40Landesregierung hinweg entschieden hatte.
- 17:43Die Raffinerie PCK gehört zu 54%, dem russischen Konzern
- 17:49Rosneft. Ein weiterer großer
- 17:51Anteilseigner ist Shell. Die Raffinerie steht unter der
- 17:55Zwangsverwaltung, die alle 6 Monate verlängert wird.
- 17:59Ja, was bedeutet das denn? Vielleicht muss man eines
- 18:05Vorausschicken. Alle Shell pitish British
- 18:11Patrol, also BP, hatten in den letzten 10 Jahren großen Druck.
- 18:18Eigentlich seit 20 Jahren beginnend, auszusteigen aus dem
- 18:22Ölgeschäft. Die wussten natürlich immer, es
- 18:26ist lukrativ und haben sich dann auf die Sektoren konzentriert,
- 18:31die wenig Risiko hatten und das ist der Verkauf an den
- 18:36Tankstellen auch. Der Zwischenverkauf war
- 18:40lukrativ, aber das Raffineriegeschäft und das galt
- 18:45immer als vergleichsweise, ich sag es mal schmutzig und
- 18:49risikobehaftet. Bei einem Tankstellensystem
- 18:53haben sie keine technischen Gefahren, bei einer Raffinerie
- 18:56schon, das heißt, heute wird auch vergessen, man war
- 19:00eigentlich immer dankbar, dass die russische Seite überhaupt.
- 19:06Eingestiegen war. Das gilt nicht nur für PCK,
- 19:09sondern an anderer Stelle. Heute ist es so, dass weiterhin
- 19:16aufgrund auch der des Druckes der Shareholder Shell PP
- 19:22übrigens in Gelsenkirchen aus dem Raffineriegeschäft
- 19:25aussteigen will und für PCK heißt es auch ganz konkret jetzt
- 19:30erneut nach einem gescheiterten Versuch versucht Shell.
- 19:35Anteil seine Anteile an der PCK zu verkaufen.
- 19:39Und ein erster Versuch schlug fehl.
- 19:41Da ging es um einen, ja, einen seltsamen, einen dubiosen,
- 19:46Britisch srilankischen Unternehmer, der einige wenige
- 19:50Tankstellen besaß. Es zeigt auch hier, einerseits
- 19:57war es sicherlich clever für Shell, ohne jetzt alle Details
- 20:02zu kennen, weil. Es bestand auch da der Vorteil,
- 20:09sich herauszuziehen, auch den Sharewaltern zu sagen.
- 20:13Seht mal her, wir setzen auf die grüne Zukunft, wir haben hier
- 20:17sogar Anteile verkauft, ohne dass man natürlich zugibt, dass
- 20:21man gleichzeitig im Geschäft bleibt, für den noch
- 20:23margenträchtigeren Verteilbereich, weil das wäre
- 20:27trotzdem gesichert gewesen. Aber man konnte sich auf der
- 20:31Altlasten ein bisschen subventionslasten entledigen.
- 20:36Dieser damalige Verkauf ist gescheitert im Grunde, man
- 20:42wundert sich, dass die Bundesregierung sich so lange
- 20:45damit ernsthaft befasst hat, hatte ein Blick in die Bilanz
- 20:49genügt, um zu sehen, dass die gar nicht in der Lage waren,
- 20:54dieses Geschäft. Umzusetzen und schon zweimal
- 20:58nicht in der Lage waren, überhaupt einen Euro zu
- 21:00investieren. Die hatten so geringe Margen,
- 21:04dass man sich fragte, wie kann man die seriös als potenziellen
- 21:08Käufer für die Anteile überhaupt in Betracht ziehen.
- 21:12Also da, da kann man ja fast den Verdacht haben, deshalb die
- 21:16Nachfrage, dass man an einen Käufer verkaufen wollte, um die
- 21:22Beschäftigten ihrer Rente zu berauben.
- 21:26Es ist damals gelungen, das zu vermeiden.
- 21:28Es ist indirekt gelungen, weil der Verkauf gescheitert war.
- 21:32Ich scheue mich, das auszusprechen, aber es gibt
- 21:37nicht allzu viele Alternativen, also fassen wir es mal unter dem
- 21:42Thema Altlasten im weitesten Sinne Altlasten jetzt nicht nur
- 21:45umweltbezogen, aber wo sich jemand sehr elegant auch
- 21:49längerfristiger Verpflichtung entledigt.
- 21:54Das muss man vermuten, weil generell, es waren ja diese
- 21:58Verkauf sind ja diese Verkaufs bemühungen an der Stelle bei
- 22:03Bezug auf Shell nicht Politik getrieben.
- 22:08Rosnew steht unter politischem Druck, Shell nicht, sondern
- 22:12Shell kann rein marktorientierter vorangehen an
- 22:15der. Stelle.
- 22:15Nun unterliegt ja der Anteilseigner Rosnew der
- 22:19russische Konzern auch Sanktionen.
- 22:22Was wird denn nun aus den Anteilen von Rosnew an der PCK?
- 22:27Es ist ja hier, ich glaub man muss es auch noch mal deutlich
- 22:32machen, eine Situation. Wie wir die bisher in der
- 22:37Geschichte der Bundesrepublik gar nicht hatten.
- 22:40Wir verstehen uns ja, so wird es auch unseren Kindern in den
- 22:44Schulen gelehrt, als privat orientierte soziale
- 22:49Marktwirtschaft, und dazu gehört das Privateigentum an
- 22:54Unternehmen, was natürlich Konzerne, große Unternehmen mit
- 22:58einschließt, und nun passiert folgendes, jetzt kommt.
- 23:05Der Bericht liest sich wirklich wie in einer Nacht und
- 23:08Nebelaktion. Selbst die damalige
- 23:10Presseerklärung, die Bundesregierung her und sagt,
- 23:14wir vertrauen nicht mehr darauf, dass hier der Weiterbetrieb
- 23:20durch Rosneft umgesetzt wird, wir müssen zwangsverwalten man
- 23:25scheute zurück, weil das Thema Eigentum, Enteignung, die
- 23:29Gesetzeslage zum damaligen Zeitpunkt nicht hergab und.
- 23:34Natürlich wurde gewusst, man muss den sogenannten milderen
- 23:38Eingriff wählen. Das war das.
- 23:40Wir reden, glaube ich, wirklich von Zwangsverwaltung, was aber
- 23:44formell beschönigend Treuhandverwaltung heißt, nur da
- 23:49wissen wir alle, Treuhand ist. Hier der gute Onkel, der für das
- 23:55minderjährige Kind zu treuen Händen seine Vermögensgeschäfte
- 23:59betreibt und nicht eine Sache, wo ein Staat zwangsweise sagt,
- 24:04ich verwalte an deiner Stelle, das heißt, ich entsetze dich aus
- 24:08deiner Geschäftsführerbefugnis. Und das wird alle halbe Jahr
- 24:12verlängert. Das wird weitere Hängepartie
- 24:16alle halbe Jahr verlängert, was noch mal in der Geschichte der
- 24:20Bundesrepublik deswegen. Nicht geht, weil es ist so ein
- 24:25massiver Eingriff, dass sie das beenden müssen.
- 24:29Nach der zweifachen, spätestens zweifachen Verlängerung, weil
- 24:34sie zeigen ja damit, dass sie jemand nicht mehr in seiner
- 24:37Eigentümer. Stellung haben wollen.
- 24:40Man hat es auch gemerkt, jetzt stellte man vom
- 24:43Energiesicherungsgesetz ich will das nicht zu speziell machen,
- 24:46aus aus dem Wirtschaftsrecht um um auf der Grundlage diese
- 24:50Zwangsverwaltung fortsetzen zu können, aber vielleicht, das ist
- 24:54fast eine Pointe der Geschichte, es ist auch formell ein Verstoß
- 25:02gegen das einst als Deutsch sowjetisches.
- 25:07Abkommen geschlossene gegen den geschlossenen Sicherungsvertrag,
- 25:15weil die deutsche Seite hatte ursprünglich immer Angst vor der
- 25:21Sowjetunion, dass die deutsche Unternehmen verstaatlichen
- 25:25könnten und drang bei diesem Wirtschaftskooperationsvertrag
- 25:31darauf, dass. Nicht das passiert, was jetzt
- 25:35die deutsche Seite macht, dass nämlich die Gegenseite eingriff
- 25:40in das Eigentum und wir haben die ironische Situation, dass
- 25:45das, was ursprünglich als Schutz gegen kommunistische Elemente in
- 25:50der Sowjetunion gedacht war, im Grunde von unserer Seite gemacht
- 25:56wird, und da mag jeder seine Schlussfolgerung ziehen.
- 25:59Welche Möglichkeiten hat denn nun die Bundesregierung?
- 26:02Was soll aus den Anteilen werden?
- 26:05Es gibt weiterhin den Druck auf ORF, Rosneft zu verkaufen.
- 26:10Aktuell ist es so, dass es einen estnischen Käufer gibt, der sich
- 26:18erneut bemüht, jeder mag seine Schlüsse daraus ziehen, dass
- 26:24dieser estnische Käufer seinen Hauptsitz auf den Bahamas hat
- 26:29und mag daraus die Seriosität ableiten.
- 26:33Aber ich will nicht verhehlen, vieles deutet darauf hin, dass
- 26:37wir der erste Investor war. War Prax, dass wir hier einen
- 26:44Prax Nummer 2 erwarten können. Also wieder ein.
- 26:50Aber da will ich mich jetzt mit einer Stellungnahme
- 26:55zurückhalten. Nur auch da wir reden über eine
- 26:59Ölhandelsfirma. Es ist niemand aus der
- 27:02Industrie, der selber im im ein Raffineriegeschäft ist und.
- 27:11Und damit auch eine technische Expertise mitbringt, weil am
- 27:15Ende des Tages reden wir eben über eine sehr hochkomplexe
- 27:19Industrieanlage und nicht über Trade über Handel.
- 27:24In Moskau habe auch ich das Gespräch gesucht mit Rosneft.
- 27:29Man hat sich da aber sehr bedeckt gehalten, was die
- 27:31Zukunft von PCK betrifft. Wie reagiert denn in ihren Augen
- 27:35die russische Seite? Ich glaube, dort weiß man auch,
- 27:41es ist ein Minenfeld, wo man mit unbedachten Äußerungen noch
- 27:47Verhandlungen schwieriger macht. Ich hab wahrgenommen, man zeigt
- 27:52sehr viel Pragmatismus, die Versorgung ist ja
- 27:57sichergestellt, also wenn Rosneft wollte, wenn man hier
- 28:02unterstellte, dann könnten die von heute auf den anderen Tag.
- 28:08Einmal verkaufen, aber auch stilllegen und dann möchte ich
- 28:13tatsächlich sehen, was passiert. Das heißt, wenn man das sich vor
- 28:17Augen hält, sieht man, das ist trotz aller politischen
- 28:21Spannung, gibt es ein sehr pragmatisches Vorgehen von
- 28:26Rosneft und es zeigt auch folgendes Rosneft.
- 28:32Da wird ja natürlich gibt es auch Staatsanteile, aber ist ein
- 28:37privater Konzern, der diesen Kurs ja trotz der uns
- 28:43geschilderten Kremlpolitik fortsetzen konnte, es gab ja
- 28:48keinen Punkt, wo Brosnew ein Ultimatum stellte, es ist im
- 28:53Augenblick nach meinem Verständnis und nach unseren
- 28:56Kenntnissen ein juristischer Prozess es.
- 28:59Begibt auch die Bereitschaft zu verkaufen.
- 29:01Nur dann bleibt es dabei. Der Markt hat nicht so viele,
- 29:07gibt nicht so viele Interessenten her, jeder
- 29:10Ölkonzern in Europa ist weiterhin unter dem Thema
- 29:13Klimawandel unter politischem Druck, teilweise auch unterm
- 29:16Druck der Aktionäre und nach all dem, was man weiß, auch Kata
- 29:22fühlt sich. Eher schlecht behandelt von der
- 29:27Bundesregierung. Man tritt da Lehrmeisterlich
- 29:31auf. Kata war ja einer der
- 29:33potenziellen Kandidaten, hat jetzt kein Interesse bisher
- 29:39gezeigt, diesen Anteil zu übernehmen.
- 29:41Kann man sagen, dass die russische Seite versucht hat,
- 29:44Katar dazwischen zu schalten? Entzieht sich meiner Kenntnis,
- 29:49aber es ist in dem Geschäft kennt jeder jeden, es ist
- 29:54überschaubar, man spricht, das wäre eine Alternative gewesen.
- 29:58Kata pflegt ja auch hier eine langjährige Wirtschafts
- 30:05Kooperation, auch mit der bis hinzu Anteilen bei Volkswagen,
- 30:09bekanntermaßen mit Deutschland. Aber man darf auch nicht eines
- 30:14übersehen. Wir haben ja zuletzt auch hier
- 30:19eine Diskussion mit Kata, auch übrigens rein unter moralischen
- 30:24Gesetz Gesichtspunkten, wo Charta EU Lieferkettenregelung
- 30:32beachten sollte und alles mit. Hohen Strafzahlungen belegt, wo
- 30:39Kata sagte, Wenn ihr uns wirklich dem aussetzt, finden
- 30:44wir auch andere Lieferanten. Das heißt, auch da überzieht man
- 30:49es, was so das Anlegen der moralischen Messlatte angeht.
- 30:56Keiner von uns ist gegen Moral, nur es muss in einem sinnvollen
- 30:59Verhältnis stehen und ich muss mir auch klarmachen, in welcher
- 31:02Verhandlungsposition ich selber bin, weil am Ende sind wir.
- 31:06Davon abhängig und wir haben uns ja abhängiger gemacht.
- 31:11Ich, ich kann nicht die einen sanktionieren und dann glauben,
- 31:15die Alternativen stehen bereit, von daher ist man ja in einer,
- 31:21hat man sich in eine neu geschaffene und verstärkte
- 31:24Abhängigkeit mit Kata gebracht. Weniger mit Moral als vielmehr
- 31:28mit Abhängigkeiten hat ja der Ursprung der
- 31:32Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und Russland zu tun.
- 31:35Das war ja auch eine Reaktion auf den Ölpreisschock, darauf,
- 31:40dass arabische Länder uns die Zufuhr reduziert beziehungsweise
- 31:44ganz abgedreht haben. Könnte auch so.
- 31:47Also das Wort Israel gehört dazu, man wollte ja auch die
- 31:52Unterstützung Israels. Sichern nicht nur von deutscher
- 31:56Saldos, sondern auch von vielen europäischen Staaten und der
- 32:01Boykott resultierte ja, Stichwort Yomkipur Krieg aus
- 32:07dieser Unterstützung und damals hatten wir, das klingt ja heute,
- 32:11wir haben uns ja an diese hohen Preise gewöhnt damals, heute
- 32:17haben wir die, ja vervielfachte sich der Preis nämlich um 350%.
- 32:24Sie oder ich? Wir erinnern uns noch an die
- 32:26berühmten Sonntagsfahrverbote und es gab ja dann den zweiten
- 32:32Ölpreisschock, 1979, aber spätestens da, 79 hatte ja was
- 32:40jetzt wieder aktuell ist, viel auch mit der Machtergreifung des
- 32:44ja toller Rumäne zu tun, aber spätestens da suchte man nach
- 32:49Alternativen der Versorgung und die fand man.
- 32:54Das war ja in Zeiten faktisch noch des Kalten Krieges und
- 32:58wichtig. Die Sowjetunion war ein
- 33:01Systemfeind, nämlich ein kommunistischer Staat, diese
- 33:06Alternative fand man in der Sowjetunion und unterstützte
- 33:13das, und das interessante ist ja, es gab zwar beim
- 33:17Röhrengeschäft Kritik. Also Mannesmann Erdgasröhren die
- 33:22Russen liefern Erdgas, wir liefern die Röhren.
- 33:24Man hatte da dem Druck der US Amerikaner standgehalten.
- 33:29Das heißt, das scheint jetzt auch alles zu vergessen, wir
- 33:34haben ja 2 Punkte, die hinter den historischen Ereignissen
- 33:37stehen, es wird nicht mehr erwähnt, es sollte die
- 33:42Abhängigkeit von den arabischen Staaten vermindert werden, man
- 33:46konnte es positiv. Kombinieren ja jetzt mit dem
- 33:49Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, aber es
- 33:52blieb eben auch dabei. Es war ja auch dieser Aspekt,
- 33:57gerade aus deutscher Sicht. Wandel durch Handel, Wir wollen
- 34:02auch mit der Sowjet und dann Verhältnis und über das
- 34:06Verhältnis mögen sich da die Zustände verändern, das war ja
- 34:09was positiv, was heute auch in Frage gestellt wird, aber
- 34:13wichtiger Punkt auch. Man hatte bis zum bestimmten
- 34:17Punkt auch die USA überzeugen können, dass das ein
- 34:19europäischer Kurs war. Es gab bei Mannesmann, sie haben
- 34:23es erläutert, auch Strafandrohung, aber die
- 34:27deutsche Politik hat das Rückgrat und war am Ende
- 34:31erfolgreich. Warum hat die deutsche Politik
- 34:34dieses Rückgrat heute nicht mehr, den Amerikaner noch Kontra
- 34:38zu geben, wenn es um unsere basalen wirtschaftlichen
- 34:41Interessen geht? Ich glaube, es hat wieso häufig
- 34:46unterschiedliche Gründe. Das eine ist, es hat ja
- 34:53Wohlstand vielen viele vergessen lassen, dass dieser Wohlstand
- 35:00eigentlich immer im Wettbewerb erarbeitet werden muss und dass
- 35:04auch die uns. Wir auch im Schulunterricht
- 35:09vermittelten guten Freunde. Wir alle haben Freunde in den
- 35:12USA, aber es ist was anderes, als dass einem deutlich wird,
- 35:16dass dieser jede US Regierung, auch wenn sie damals und früher
- 35:23nicht von America First sprachen, immer die Interessen
- 35:28der USA vertrat. Wir haben vergessen, dass die
- 35:34USA das machen. Und wir haben, wenn wir wir
- 35:38sprechen. Die Bundesregierung hat an
- 35:40irgendeinem Punkt wirklich vergessen, dass auch wir diese
- 35:44Interessen artikulieren müssen. Wir müssen sie nicht nur
- 35:48aussprechen, sondern müssen auch zeigen, dass wir, dass wir sie
- 35:52vertreten wollen, da versteckte man sich immer hinter dem
- 35:56breiten Rücken der EU, man, man schien auch.
- 36:01Sich unwohl zu fühlen, überhaupt von Interessen zu sprechen.
- 36:04Aber das Erste ist Herr von Donani, hat das Jahr vor 3
- 36:09Jahren mit seinem Buch aufgegriffen, dass im Grunde in
- 36:14Deutschland nicht mal ein Bewusstsein dafür besteht, wo
- 36:17unsere Interessen liegen, was nicht mit Egoismus per se.
- 36:22Verwechselt werden sollte, sondern wo ich mir klar werde,
- 36:25was braucht dieses Land, was will dieses Land und ich glaube,
- 36:30neben dieser Wohlstandsgesättigtheit hat man
- 36:34wirklich auch kein gemeinsames Bewusstsein mehr, unabhängig von
- 36:38den Interessen, von der Konkurrenzsituation, das Wissen
- 36:42eigentlich nur die Unternehmer, die immer schon wussten, da
- 36:45konnten wir uns gegen US Konkurrenten durchsetzen und da
- 36:48nicht, es ist verloren gegangen und sie.
- 36:52Eine Politiker Gruppierung, die eigentlich jeder von uns, auch
- 37:00ich. Wir sind häufig in den USA, aber
- 37:05die nicht mehr in der Lage ist wirklich auch ganz einfach diese
- 37:11Interessen. Zu formulieren, weil sie denkt,
- 37:16die andere Seite würde unterstellen, dann würden die
- 37:19arroganten Deutschen wieder auftreten.
- 37:21Das Gegenteil ist falsch, ist richtig, dadurch, dass wir das
- 37:26nie artikulieren, werden wir da auch gar nicht so wahrgenommen.
- 37:31Welcher Faktor wiegt hier schwerer?
- 37:34Die Dummheit ihrer Politik, dieser Politiker, welche die
- 37:38Folgen ihres Tuns möglicherweise nicht übersehen oder die
- 37:41transatlantische Korruption, das einbinden in transatlantische
- 37:46Interessen und Organisationen? Es ist sicherlich eine
- 37:50Gemengelage, also es ist interessengeleitet, dass man
- 37:55sicherlich glaubt, mit dem guten Verhältnis vielleicht für das
- 37:59vor allem für sich persönlich was erreichen zu können,
- 38:03eingeladen zu werden, bei Kongressen sprechen zu dürfen.
- 38:06Das ist ja, man muss es nicht Korruption nennen, aber das ist
- 38:11eigene Karriereförderung. Aber was ich?
- 38:16Die hat sicherlich ihren Teil, weil man da vorankommt, wenn ein
- 38:22entsprechende Organisation, ob das wissenschaftlich ist oder
- 38:26politisch einladen, dann verstärkt sich das Prestige und
- 38:31erleichtert auch das Fortkommen hier in dem Lande oder um
- 38:35bestimmte Positionen zu erreichen, das andere eben meine
- 38:40ich auch, ist der Fall. Im Grunde bei aller
- 38:45Weltoffenheit hat man die USA übrigens, aber auch viel
- 38:49Russland schon gar nicht. Hat man nie verstanden, weil
- 38:52wenn man ganz genau analysiert haben, haben die Deutschen,
- 38:57selbst wenn sie häufig ins Ausland reisten, andere Länder
- 39:01selten verstanden, man betreibt zu viel und betrieb immer
- 39:05Nabelschau und man hat immer von Deutschland abgeleitet.
- 39:10Wie andere Länder reagieren sollten, also gehen wir mal
- 39:14zurück. Es gab doch die große
- 39:16Überraschung nach der Wende, nach dem Fall der Mauer, dass
- 39:22die Briten und Franzosen in der ersten Phase gar nicht für die
- 39:25Wiedervereinigung waren. Jeder, der die Lage analysierte,
- 39:29wusste, für die Franzosen waren diese Bundesdeutschen immer
- 39:33Konkurrenten und für die Briten waren die Deutschen immer
- 39:36unberechenbar. Die wollten immer lieber
- 39:38schwache Staaten auf dem Kontinent.
- 39:41Damals war man überrascht, aber das führt ja auch dazu, dass man
- 39:48kein Verständnis hat, man kann guter Nachbar sein, aber auch
- 39:52da. Vertreten andere Staaten ihre
- 39:56Interessen aber, wenn man die nicht in der Lage ist, dann wird
- 40:00man hier auch nicht entsprechend den USA gegenüber auftreten
- 40:05können. Weil dieser ganze Bereich am
- 40:11Ende muss man ja von Geostrategie reden, der ist ein
- 40:16weißer Fleck, immer in der Bundesrepublik geblieben.
- 40:19Sind die Sanktionen gegen PCK, gegen die Raffinerie in Schwedt
- 40:25Teil einer amerikanischen Strategie?
- 40:28Die Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und
- 40:30Russland zu zerstören, um einen Wettbewerber auch auf dem
- 40:35amerikanischen Markt? Schwächen?
- 40:37Es kommt vielen entgegen, Herr Barb.
- 40:41Aber die größte Überraschung ist für mich jedenfalls nicht nur in
- 40:45meiner Analyse, dass ob das Eliten bei uns sind, aber
- 40:51jedenfalls die damalige Regierung b.
- 40:53Burg Habeck, auch Scholz im Grunde in dem an dem Punkt das
- 40:58Geschäft der US Amerikaner betrieben haben, weil eigentlich
- 41:02müssten die das ja ausdrücklich. Fordert, ist, ist Wasser auf
- 41:07deren Mühlen. Aber wenn man sich die
- 41:09Stellungnahmen anguckt, was ja wesentlich die deutsche
- 41:13Bundesregierung, die das für sich gefordert hat, und dann
- 41:18wird es ja doppelt absurd, weil das die anderen mitmachen, das
- 41:24liegt ja auf der Hand, es hat aber nicht mit der Überzeugung
- 41:28der richtigen Politik zu tun, sondern was die sehen.
- 41:32Ist, dass sich ja Deutschland selber schädigt.
- 41:35Frankreich hat total, Italien hat eh nie, Spanien hat Repsol,
- 41:42alle anderen die über Industriestaaten haben ihre
- 41:46eigene Ölindustrie, ja, warum sollten die nicht dafür sein,
- 41:50wenn sich Deutschland faktisch selbst sanktioniert?
- 41:53Das heißt ich sehe den Punkt, wo natürlich ganz nüchtern, und das
- 41:59wird auch heute gemacht. Jetzt sieht man, wenn Look oil
- 42:03zurückgedrängt wird, treten amerikanischen Käufer auf.
- 42:07Das geht jetzt aktuell bis zu Ölfeldern im Irak, da wo Rosneft
- 42:12noch Explorationsrechte im Irak hatte, wird rausgedrängt, US
- 42:18amerikanische Firmen treten ein, insoweit ist es Teil der
- 42:22Gesamtstrategie, aber bezogen auf die PCK ist meine
- 42:26Wahrnehmung. Dass da eine Verbindung der
- 42:30sogenannten Eliten Elite ist ja formell ein positiver Begriff,
- 42:34aber dass dieses der interessengeleiteten Gruppen,
- 42:38dass diese Identität besteht, ist richtig.
- 42:42Aber ich sehe da interessanterweise wesentlich
- 42:46Deutschland als Vorreiter, die aber indirekt eine Politik
- 42:50macht, die den anderen in die Hände spielt.
- 42:52Als Wirtschaftsanwalt führen sie auch Unternehmen,
- 42:57mittelständische Unternehmen. In die Insolvenz.
- 42:59Die. Führen sie nicht hoffentlich aus
- 43:01der Insolvenz? Heraus aus der Insolvenz oder
- 43:04durch die Insolvenz? Alle Unternehmer, mit denen ich
- 43:07gesprochen habe, sagen, wir können mit diesen Öl und
- 43:11Gaspreisen mit diesen Energiepreisen nicht mehr
- 43:14wettbewerbsfähig tätig werden. Ist das auch ihre Erfahrung?
- 43:18Definitiv, weil wir haben ja nicht nur.
- 43:25Jetzt Preise, die höher sind als sie immer waren.
- 43:28Wir haben ja auch, im Grunde war es ein Discount, diese günstigen
- 43:34Preise nicht mehr, die wir haben, also jeder kann das.
- 43:38Wer jetzt hier meint, da würde jetzt die Lage oder die die
- 43:45Position der Russlands positiv geschildert, der mag das
- 43:49zahlenmäßig nachprüfen. Wir hatten immer einen
- 43:52Preisvorteil, und zwar nicht mit dem Texas in The Media aus dem
- 43:57Golf, sondern mit dem Nordseeöl von bis zu 8€ pro Fass.
- 44:04Das müssen sie erst mal erwirtschaften, das heißt gerade
- 44:07das, worüber wir gesprochen hatten, ein effizientes
- 44:10Pipelinesystem, wo am Ende eine Raffinerie steht, die ist sofort
- 44:15verteilt, die ja in Deutschland steht, verschaffte uns einen.
- 44:21Großartigen Vorteil von $8,00 mindestens pro Tonne, teilweise
- 44:26noch vorteilhafter, wenn wir uns das heute ansehen.
- 44:30Da liegt aktuell der Preis für das Nordsee Barrel liegt
- 44:35historisch sogar relativ niedrig mit rund $6565, aber das
- 44:42russische Öl kostet gegenwärtig $44 über, also 2020,00€.
- 44:50Unterschied und dann wird klar, jetzt ist die Schere noch weiter
- 44:54aufgegangen, hängt sicherlich mit den Sanktionen zusammen,
- 44:57aber diesen Preisvorteil, den wir immer hatten, der ist nicht
- 45:02nur weg, sondern wir haben in ihren als Stokem Preis Nachteil
- 45:06eingehandelt, auch wenn gesagt wird, ihr, ihr, ihr, ihr könnt
- 45:11doch am Weltmarkt hier Öl einkaufen, ich will es mal
- 45:15beispielhaft machen. Es gab eine Partie
- 45:18brasilianisches. Erdöl für BCK?
- 45:22Ja, das wird aus einer Tiefe von fast 4000€ 4000 Meter im
- 45:26Atlantik gefordert. Da ist jedem auch klar, das ist
- 45:31sicherlich nicht umweltfreundlicher als Pipeline,
- 45:34es enthielt aber Wasser, das heißt, sie müssen da in dem
- 45:38gesamten System, müssen erst mal das Wasser entfernen, das Öl hat
- 45:42eine andere Konsistenz, wird auch wieder klar mit Transport,
- 45:46Umstellung der Anlagen. Neujustierung Kalibrierung der
- 45:49Anlagen haben sie weit höhere Kosten, das heißt, dieser ganze
- 45:53Vorteil ist weggefallen und noch mal andere EU Länder sind da
- 46:00gerne solidarisch, weil es geht nicht auf ihre, sondern es geht
- 46:03auf unsere Kosten. Ist deshalb die Raffinerie PCK
- 46:08und ihr Schicksal ein Menetekel für die Selbstzerstörung der
- 46:12deutschen Wirtschaft? Leider, man scheut sich, das so
- 46:17auszusprechen, weist vieles darauf hin.
- 46:20Hier wird's besonders klar, aber wir haben ja auch gerade in
- 46:27Ostdeutschland viele Unternehmen gehabt, die erfolgreich, wenn
- 46:32sie überhaupt nach der Wende überlebt haben, Russland Handel
- 46:37betrieben haben, was da heißt. 1020% der Maschinen ging nach
- 46:44Russland. Was wir jetzt sehen, ist, dass
- 46:48viele jetzt aus dem Bereich der Politik sagen, na ja, war doch
- 46:52nur 10 oder 20%, nur da weiß jeder 10 oder 20% Umsatz können
- 47:00entscheiden, ob ich Verluste mache oder profitabel bin.
- 47:04Das ist der stille Tod vieler Mittelständler.
- 47:08Natürlich waren die nur zu 10% im Russlandgeschäft, aber wenn
- 47:12das ertragreich ist, hatten die eben am Ende eine schwarze Zahl
- 47:16in der Bilanz und keine Rote, das heißt, da erleben wir schon
- 47:21länger ein Sterben von mittelständischen Unternehmen
- 47:24und noch mal die eigentlich erfolgreich 30 Jahre am Markt
- 47:29waren, weil das sind ja die wenigsten, ein Großteil, die
- 47:32gehen ja leider schon in den Jahren. 1990 bis 9495 in die
- 47:37Insolvenz, also die Reste der ehemaligen Volkseigenen
- 47:41Betriebe, was PCK angeht, wir alle offen und kämpfen dafür,
- 47:48dass der Weiterbetrieb sich fortsetzt, aber.
- 47:55Es sind die Alternativen nicht überzeugend.
- 47:59Natürlich kann die Politik reden vom Sprung ins
- 48:03Wasserstoffzeitalter, aber auch da wir sprachen darüber, man
- 48:08scheut sich zu sagen, fehlen denn die naturwissenschaftlichen
- 48:12Kenntnisse ein. Wir alle wissen, Rohöl ist
- 48:18richtig zäh, das zäh, das ist wie sehr altes über in der
- 48:23Garage gelagertes Altöl, wenn das mal jemand länger nicht zur
- 48:29Entsorgung bringen konnte. Das hat fast Teer Charakter bei
- 48:34Wasserstoff, weil viele sagen, stellt doch auf Wasserstoff um,
- 48:38muss man einfach feststellen, dieses winzige
- 48:41Wasserstoffmolekül. Diffundiert auch durch
- 48:44Stalleitungen, das ist bekannt. Der Stahl wird im übrigen auch
- 48:48spröde, das heißt diese Idee, ihr müsst heute den Sprung in
- 48:53die Zukunft machen, der basiert nicht mal auf
- 48:57naturwissenschaftlicher Grundlage und so sind auch
- 49:00andere Alternativen nicht überzeugend.
- 49:02Ich höre da von Aviation Fuel, also von Bio nahen Treibstoffen
- 49:09fürs Flugbenzin. Und das soll eine Alternative
- 49:13sein, wo wir erfolgreich den Flugverkehr jetzt aus der Sicht
- 49:16der Umweltschützer in in Deutschland reduzieren.
- 49:19Der Flughafen BER, der das allein abnehmen könnte, ist
- 49:23genau der Flughafen, der jetzt so wenig.
- 49:26Fluggastzahlen hat weil doch gewusst.
- 49:29Doch hohe Gebühren, der Flugverkehr eingeschränkt wurde,
- 49:33gerade in Deutschland, das heißt, an der einen Stelle
- 49:36schränke ich es ein, aber den Beschäftigten in der PCK sage
- 49:39ich, ist eure Alternative, ihr müsst jetzt Biokraftstoffe und
- 49:42für die Beimischung im im Kerosinbereich bereitstellen,
- 49:47das ist zwiespältig, aber vor allem das glaubt dann keiner.
- 49:50Aber das heißt doch de facto, es gibt für PCK keine Alternative,
- 49:55wenn nicht das rot. So schön.
- 49:57Es ist tatsächlich, jeder wird sagen, es kommt doch auch
- 50:03Kasachisches, aber für den Betrieb brauchen sie
- 50:08Kontinuität. Ich brauche eine Auslastung,
- 50:11diese Anlagen, die müssen rund um die Uhr laufen.
- 50:17Weil es auch ein Zirkel System ist, ein Kreislauf.
- 50:21Und das lässt sich tatsächlich nur mit russischem Öl
- 50:26sicherstellen. Alles andere sind sind
- 50:32Teillösungen. Das heißt, PCK kann derzeit
- 50:36nicht profitabel arbeiten. Nach all dem, was wir wissen,
- 50:40noch mal. Da muss man feststellen.
- 50:42Nach fast 60 Jahren 63, wo das erste Öl raffiniert drückte man
- 50:48dieses Unternehmen vorsätzlich in die Verlustzone.
- 50:51Es wird immer beschönigt, meine schriebe die schwarze 0, aber
- 50:57faktisch ist es so und da bleibt es dabei, sie können.
- 51:05Sie können ja vielleicht noch eine Zeit lang auch mit einer 0
- 51:09überleben, aber sie können Einers nicht, nämlich noch
- 51:11investieren, und sie müssen investieren.
- 51:13Was können Sie persönlich als Anwalt für die Zukunftssicherung
- 51:18bei PCK beitragen? Da ist sicherlich die Reichweite
- 51:22gering, aber ich glaube das erste und das hat uns zu Anfang
- 51:26auch motiviert, dass wir oder vor allem die Beschäftigten
- 51:31sagten, wir sind keine Schachfigur.
- 51:33Wir sind hoch ausgebildete, qualifizierte Fachkräfte und das
- 51:38lassen wir nicht mit uns machen. Und wir wollen zumindest
- 51:42Erklärungen einfordern. Und wir wollen klar sagen, wenn
- 51:45ihr das Macht, sagt uns und macht, wir wollen wissen, wie
- 51:51ihr da abgewogen habt, und das ist bescheiden, aber wir
- 51:54brauchen auch eine breitere Diskussion und.
- 51:59Und ich fand eines sehr bezeichnend und ich glaube, die
- 52:03Antwort wäre in Bayern anders ausgefallen.
- 52:07Ich sprach schon vor längerer Zeit einen Haupt sogenannten
- 52:10Hauptstadtjournalisten an, die Antwort war, wer interessiert
- 52:14sich denn für die in Schwedt, die da weiß doch keiner wo der
- 52:19wo die Stadt überhaupt liegt und der hatte unfreiwillig recht.
- 52:25Ich bin aber, das muss ich sagen, häufiger auch bei Audi in
- 52:28Ingolstadt. Und dann stellt man das daneben.
- 52:32Audi in Ingolstadt stünde nie und wäre nie so gut dagestanden,
- 52:37wenn es nicht auch die Raffinerie gäbe mit der
- 52:40Ausstrahlung für die ganze Region in diesem Teil Bayerns,
- 52:44und das ist für uns auch ein Beispiel, dass es eben leider
- 52:52das gibt, was viele Ostdeutsche beklagen, dass man mit dem was
- 52:56macht, was man sich bei den anderen nicht traut.
- 52:59Und wenn sie jetzt fragen, was kann man machen, es bleibt
- 53:02dabei, die Stimme zu erheben, weil es ist die große Frage, ob
- 53:08man sich, wenn Ingolstadt russisches Öl verarbeitet hätte,
- 53:14ob man da genauso rücksichtslos vorgegangen wäre.
- 53:19Ich bin jetzt als westdeutscher kann ich nur wenig überzeugen,
- 53:23jetzt für ostdeutsche Belange sprechen.
- 53:25Aber das ist schon ein Punkt, wo man sagt, hier nehmt ans ihr,
- 53:34beklagt euch ständig hier über die hohen AFT Anteile, wenn ihr
- 53:39so verfahrt und wenn ihr so ignorant den auch.
- 53:45Arbeitern gegenüber seid, dann könnt ihr euch doch nicht
- 53:49wundern, wenn Leute bestimmte Parteien wählen.
- 53:53Also noch mal in aller Bescheidenheit, Wir wollen ein,
- 53:57wir wollen nur weiterhin die Diskussion führen, wir wollen
- 54:03die auch führen, was sind die belastbaren?
- 54:08Zukunftsalternativen und die liegen nicht im Wasserstoff,
- 54:11wenn man nachguckt jeder mag das selber tun alle
- 54:15Wasserstoffprojekte, über die im letzten Jahr berichtet wurden,
- 54:19wurden unter einem Aspekt berichtet, nämlich eingestellt,
- 54:22nicht mehr wirtschaftlich im ganzen Jahr 2025, das heißt, es
- 54:26braucht dann eine Alternative und die liegt im Öl weiterhin,
- 54:30also es wir, wir machen uns doch, wir leben hier auch.
- 54:39In unserer eigenen zurecht gemachten Welt.
- 54:43Man gucke sich mal die Bilanzen von stellen BP an, die sind
- 54:47besser als in den ganzen Vorjahren zuvor und jetzt kommt
- 54:50auch eines dazu. Ich will jetzt nicht ausweichen
- 54:53in die große Politik, es ist doch kein Zufall, dass die USA
- 55:00mittlerweile Venezuela, Venezuela im Blick hat, wir
- 55:04werden nie Öl aus Venezuela. Beziehen können, realistischer
- 55:11sicherlich über den Weltmarkt, aber in welcher Situation kommen
- 55:16wir denn da auch noch? Die USA hat seit 2019 ist die
- 55:23unabhängig von den Golfstaaten, sie importiert zwar, aber ist
- 55:26unabhängig von Öl, das heißt wir nicht die USA sichert sich
- 55:33Ölfelder mittlerweile im Irak. Wiederum kein Zugang von unserer
- 55:40Seite. Die USA kauft Teile dieser alten
- 55:43russischen Raffinerien, wiederum kein Zugang von unserer Seite
- 55:47und jetzt kommt Venezuela, die produzieren gegenwärtig ein
- 55:51Prozent, die Vorkommen sind aber die nachgewiesenen Vorkommen
- 55:56sind 20% der Vorkommen dieser Welt und dann kann man sich
- 56:04vorstellen. Unsere Abhängigkeit ist ja noch
- 56:08größer als zuvor. Das heißt, wir hatten, und dann
- 56:11kommen wir wieder auf den Yongki Pur Krieg und die das Ölpreis
- 56:17Embargo zurück. Wir hatten doch damals nun
- 56:21endlich eine Alternative und jetzt geben wir die letzte
- 56:26Alternative auch auf und die andere Seite rückt vor.
- 56:30Wir reden über Grönland, selbst, Grönland, alle reden über
- 56:33Seltene Erden, hat im Offshore Bereich auch Ölvorkommen und die
- 56:38rückt möglicherweise auch noch in weitere Distanz.
- 56:41Also man scheut sich jetzt gleich über Geo Strategien zu
- 56:47reden, aber es braucht hier dringende Diskussion, ich knüpfe
- 56:51wieder an an von Nonani. Wo stehen wir?
- 56:54Wo sind unsere Abhängigkeiten und was brauchen wir, ob man da
- 56:58jetzt Interessen sagt oder nicht.
- 56:59Aber was braucht unsere Wirtschaft und da machen wir
- 57:03zurzeit alles, um unsere Abhängigkeit noch zu vergrößern.
- 57:08Wolfgang Hummel sieht die Abhängigkeit Deutschlands in
- 57:11Energiefragen vergrößert. Erfordert eine klare Zukunft für
- 57:16den für die Raffinerie PCK in Schwedt und sagt, klar, keine
- 57:21Zukunft ohne russisches Öl. Vielen Dank.
- 57:24Vielen Dank, Herr Bob. Bleiben Sie dabei bei gegen den
- 57:27Strom. Hier sehen Sie Positionen und
- 57:29Perspektiven, welche die Propaganda Medien verschweigen.