Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Bürger sollen auf Angriffe vorbereitet sein
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 23. September. Bundeswehr warnt Hamburger vor hybriden Angriffen. Weniger Hamburger zieht es in den öffentlichen Dienst. Gerichtsprozess enthüllt Konflikte in der Block-Hänsel-Ehe. Bahnverkehr zwischen Berlin und Hamburg stabilisiert sich nach Störung. Hamburg plant Referendum zur Olympia-Bewerbung 2026. Abendblatt-Podcast 4 Flaschen lädt ins Volksparkstadion ein. Music. Hybride Angriffe sind fast alltäglich geworden. Hamburgs Bundeswehrchef Kurt Leonards. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendblatts, vor der in dieser Woche beginnenden Übung Red Storm Bravo hat der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg den Bürgern der Stadt geraten, sich auf mögliche Angriffe vorzubereiten. Hybride Angriffe sind fast alltäglich geworden, sagt Kapitän zur See Kurt Leonards im Gespräch mit dem Abendblatt. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es aufgrund hybrider Attacken einen Stromausfall in einem Hamburger Stadtteil gibt, das plötzlich das Gerücht die Runde macht, das Trinkwasser sei kontaminiert. Es könnte auch sein, dass der Mobilfunk in bestimmten Bereichen zwei, drei Tage ausfällt. Darauf sollte man vorbereitet sein. In Schweden und Finnland sei es längst üblich, dass die Haushalte Lebensmittelvorräte, Akkus, Kerzen, Konserven und Bargeld angelegt hätten. Wenn man sich heute auf die Angriffe auf unsere Infrastruktur vorbereitet, ist man kein schräger Prepper mehr, sondern erhöht damit einfach seine persönliche Resilienz, so der Offizier. Die Bundeswehr bereitet sich mit der Innenbehörde und anderen Akteuren ab Donnerstag in der Übung Red Storm Bravo auf die geänderte Bedrohungslage für Deutschland vor. Wir wollen einmal die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Polizei bei einer Kolonnenführung üben, was aber vor allem in der Nacht passieren wird. Davon werden die meisten Menschen also nicht viel mitbekommen, sagt Lennertz. Außerdem wollen wir uns über das Thema Drohnen Gedanken machen, sowie einmal testen, was es bedeutet, wenn es im Hafen einen Massenanfall von Verletzten geben würde. Das seien die drei Schwerpunkte. Man werde all das so üben, dass das Leben in Hamburg davon so wenig wie möglich betroffen ist. Das komplette Gespräch mit Leonards gibt es als Podcast unter www.abendblatt.de. Entscheider Trotz schwieriger Wirtschaftslage und weltweiter politischer Krisen, mit denen bei vielen Menschen ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis einhergeht, zieht es Hamburgerinnen und Hamburger am seltensten in den öffentlichen Dienst, ÖD. Bundesweit bevorzugen 43 Prozent der Erwerbstätigen bei gleichem Tätigkeitsfeld ein Jobangebot im öffentlichen Dienst, 40 Prozent zieht es eher in die Privatwirtschaft. Anders in Hamburg Nur 32 Prozent der Umfrageteilnehmer bevorzugen den ÖD, 55 Prozent würden eher in die Privatwirtschaft gehen. Trotzdem ist ein Staatsdienst für 30 Prozent der befragten Hamburger in den vergangenen fünf Jahren attraktiver geworden. Das geht aus der Berufestudie des Versicherers Haftpflichtverband der Deutschen Industrie, HDI, hervor. In anderen Bereichen führt Hamburg die Umfragen an, beispielsweise bei der grundsätzlichen Zufriedenheit mit der Arbeitssituation. So bejahen 85 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger die Frage, arbeiten sie gerne? Damit liegt die Hansestadt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 76 Prozent. Und auch wenn es darum geht, sich bei der Arbeit Mühe zu geben, sehen sich die Hamburger vorn. 71% sind davon überzeugt, dass Berufstätige im Job ihr Bestes geben. Der Bundesdurchschnitt liegt hier bei 62%. Und ich verkneife mir an dieser Stelle eine Bemerkung über den lieben Kollegen Matthias Iken. Im Prozess gegen Christina Block hat deren Anwalt Ingo Bott ihrem Ex-Mann Stefan Hänsel heute vorgeworfen, in der Ehe mit seiner Mandantin ausgeflippt zu sein. Es ging um die Taufe von Sohn Theo, bei der es einen Konflikt gegeben haben soll. Christina Block soll zuvor zu Protokoll gegeben haben, dass Hänsel nach einem Gespräch mit ihrem Vater Eugen Block ausgerastet sei und Gäste der Taufe beleidigt habe. Ich hatte Angst um meine Sicherheit und die meiner Kinder, hat Christina Block laut Bott gesagt. Hänsel verneinte das, genau so wie er die Vorhaltung abtat, er habe Christina Block um einen Tisch gejagt. Bott hielt Hänsel weitere Beleidigungen vor, die dieser praktisch alle bestritt. Block war nach dem Taufkonflikt mit den vier Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Alles Weitere zum heutigen Prozesstag lesen Sie auf abendblatt.de. Nach der Unterbrechung wegen einer defekten Oberleitung bei Uelzen in Niedersachsen läuft der Bahnverkehr zwischen Berlin und Hamburg inzwischen größtenteils wieder nach Plan. Nach der rund 24-stündigen Oberleitungsstörung und dem daraus resultierenden Chaos für Bahnreisende nahm zuerst der Metronom den regulären Betrieb wieder auf. Der Zugverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg ist seit Anfang August wegen einer umfassenden Sanierung für insgesamt neun Monate eingestellt. Die ICE- und IC-Züge werden in dieser Zeit über Stendal und Uelzen umgeleitet. Sie fahren nur noch einmal pro Stunde statt wie bisher alle 30 Minuten und brauchen im Schnitt rund 45 Minuten länger. Und ich möchte aus persönlicher Erfahrung hinzufügen, wenn man Glück hat. Der Senat hat heute mit einer entsprechenden Drucksache die Grundlage für ein Referendum geschaffen, in dem die Hamburger über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele abstimmen. Im nächsten Schritt wird sie der Bürgerschaft vorgelegt. Die Entscheidung soll am Sonntag, den 31. Mai 2026, getroffen werden. Ab dem 24. April 2026 und damit bereits vor den Pfingstferien vom 11. bis 15. Mai 2026, besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen. Herzstück des Referendums ist allerdings nicht der Wahltag, sondern die Monate zuvor, in denen ein umfangreicher Beteiligungsprozess initiiert wird. Ziel ist es, dass ein intensiver Olympiadiskurs in der Stadt entstehen kann. Damit sich die Bürger ein Bild vom Bewerbungskonzept machen können und darüber, ob eigene Anregungen in den Planungen berücksichtigt werden können, wird es unter anderem von November an sieben große Beteiligungsveranstaltungen in allen Bezirken der Stadt geben. Zum Schluss habe ich einen exklusiven Tipp für Sie. Liebe Newsletter-Abonnenten und Abonnentinnen, Weltstar Jon Bon Jovi war schon zu Gast, genauso wie TV-Moderator Günther Jauch, Politiker Wolfgang Kubicki, Wimbledon-Sieger Michael Stich und Pianist Joja Wendt. Jetzt freuen wir Macher des Abendblatt-Podcasts Vier Flaschen, uns auf einen weiteren besonderen Gast an einem besonderen Ort. Am Donnerstag, den 16. Oktober, sind Michael Kutay, Axel Leonhardt und ich im Volksparkstadion und testen dort zusammen mit Stefan Kunz vier Weine, die sowohl etwas mit der Herkunft des HSV-Vorstands zu tun haben, als auch mit der neuen Bundesligamannschaft des Vereins. Und sie können live im Volksparkstadion dabei sein. Genauer gesagt in dem Raum, in dem sonst die Pressekonferenzen abgehalten werden. Einlass ist ab 18 Uhr. Die Aufzeichnung des Podcasts beginnt um 18.30 Uhr. Dann wird es 90 Minuten plus Nachspielzeit um Weine genauso gehen wie um den HSV. Das wird eine Weinprobe, wie es sie so noch nicht gegeben hat. Selbstverständlich können alle Gäste die Weine aus Frankreich, Argentinien, Portugal und der Pfalz probieren. Sie sind genauso im Ticketpreis enthalten wie eine Führung durch das Volksparkstadion. Der Kartenverkauf beginnt morgen auf www.abendblatt.de-Leserevents. Und Sie sind noch die Einzigen, die davon wissen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. 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