Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Aktuelles aus der Redaktion und Fiona Borowski im Gespräch
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- Ich habe es ja letzte Woche schon angekündigt und natürlich stehe ich zu meinem Wort. Ab jetzt werde ich hier regelmäßig davon schwärmen, wie sehr ich den Herbst liebe und wie schön gerade die Luft, das Licht und sonst alles andere auch ist. Ob es daran liegt, dass ich Geburtstag habe im September, wer es sich merken will, um mir zu gratulieren, am 21. Und ich deswegen so abgehe auf diese Jahreszeit, ich weiß es doch wirklich auch nicht. Aber ich freue mich jedes Jahr, als wäre es das erste Mal, wenn ich morgens auf meinem Balkon sitze und die Luft noch oder schon so ein bisschen crispy ist. Und irgendwie bekomme ich, sobald die Blätter anfangen zu fallen, so ein bisschen so einen Action-Schub und richtig Lust, mich zu bewegen, wisst ihr? So als wäre der Herbst mein Frühling, wenn ihr versteht, was ich meine. Dann bekomme sogar ich, also ich, Lust auf Joggen. Und das ist ja wirklich mal was Besonderes, weil sonst bewege ich mich ja lieber mit dem Rad fort, wenn es sein muss. Das kann mein lieber Kollege Christopher Trinks jetzt auch wieder. Der hat sich nämlich bei der Versteigerung im Fundbüro ein neues, also gebrauchtes neues, ihr wisst schon, Fahrrad geschossen und natürlich seine Erfahrungen direkt aufgeschrieben. Davon erzählt er uns heute, genau wie von noch zwei anderen Themen, die ihn diese Woche beschäftigt haben. Zum einen der, naja, ungeplante verkaufsoffene Sonntag am vergangenen Wochenende und der Bütchentag. Außerdem habe ich mich mit Fiona Borowski getroffen, die zurzeit in der Kunsthalle ein Volontariat im kuratorischen Bereich absolviert. Wie ihr Alltag aussieht, was alles zum Job der Ausstellungsmacherin gehört und wo sie sich selber kreativ ausleist, darüber haben wir besprochen. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 385 und der Rhein steht bei 2,7 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele, im Herzen und unter den Nägeln brennen oder wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann kontaktiert uns sehr gerne. Das könnt ihr tun unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. In dieser Woche stellt uns mein lieber Kollege Christopher Trinks die drei Themen vor, die besonders präsent waren. Am vergangenen Sonntag haben sich einige Besucherinnen und Besucher in der Stadt gewundert oder gefreut, dass die Geschäfte geöffnet waren, zumindest teilweise. Die Anfrage auf einen geplanten, verkaufsoffenen Sonntag wurde schon vor einigen Monaten wieder zurückgezogen. Das kam aber nicht bei allen Geschäftstreibenden in der Innenstadt an. Was die Gründe sind und ob es Konsequenzen gibt, das erzählt er uns. Ebenfalls dabei hat er eine relativ persönliche Geschichte und zwar davon, wie er auszog, sich ein Rad zu besorgen. Das Fundbüro versteigert in unregelmäßigen Abständen unter anderem Fahrräder, die aus verschiedenen Gründen keine Besitzerinnen und Besitzer mehr haben. Er berichtet, wie das so vonstatten geht, was für ein Rad er am Ende erstanden hat und zu welchem Preis. Ob er dann mit seinem neuen Rad direkt zum Bütchentag gefahren ist, das habe ich jetzt nicht herausgefunden, aber er war da. Immer größer wird die Veranstaltung, die es schon seit mehreren Jahren gibt und die die verschiedenen Nachbarschaften in der Stadt näher zusammenbringen soll. Über die Highlights, Neuerungen und welche Pläne es fürs nächste Jahr schon gibt, darüber haben wir gesprochen. Christopher Trinks. Das, ja. Gehst du gerne shoppen? Von zwei zu Zeit, klar. Und dann so, machst du richtig einen drauf? Naja, also wenn, weil so gerne mache ich es dann doch nicht. Wenn, dann muss schon richtig gekauft werden. Dann muss in einem Rutsch und dann will ich für drei Monate keine Hosen mehr anprobieren. Ich verstehe. Ich wünschte, das wäre bei mir aus. Bei mir ist es beides. Also ich kaufe super viel und ständig. Aber hey, ich habe ja hier auch einen Ruf als Fashion-Ikone zu verlieren. Absolut. Jetzt stelle ich mir vor, du hast ja auch einen relativ busy Alltag als Journalist und du hast ja auch noch ein Privatleben und Hobbys und all das. Wo ist die Zeit? Wo ist die Zeit zum Shoppen? Findest du es ganz praktisch, dass man auch manchmal sonntags einkaufen gehen kann? Oder ist Sonntag für dich so ein Tag, wo klar ist, nee? Also sonntags ist, glaube ich, wirklich der letzte Tag, wo ich denken würde, da hätte ich jetzt Bock, auch nochmal shoppen zu gehen. Ich weiß aber durchaus an vielen Freunden, dass das für die auch eine Erleichterung ist, dass man auch mal am Sonntag auch mal, ja, wo man ein bisschen mehr Zeit hat. Ein bisschen was wegschaffen in echt, ne? Genau, ein bisschen was wegschaffen, weil es ist ja durchaus dann echt im Alltag manchmal schwer. Einzubauen. Also ich persönlich mache es nicht. Ich habe auch noch keinen verkaufsoffenen Sonntag mitgemacht, aber ich weiß, dass das viele Menschen nutzen und schätzen. Du bist ja auch weit gereist und viel unterwegs auch so und es gibt ja Länder und Städte, da ist das ja völlig normal. Ich muss ja hier mal wieder droppen, dass ich mal eine Zeit lang in einem Salam gewohnt habe. Da kannst du ja immer alles eigentlich bekommen. Also das ist ja nur hier auch, dass das sowas Besonderes ist, wenn man sonntags irgendwie einkaufen gehen kann. Kann man ja auch nicht jeden Sonntag. Irrtümlicherweise dachten sehr viele sowohl handelstreibende als auch EinkäuferInnen, Shopping Queens und Kings sozusagen, dass man am vergangenen Sonntag hier in der Düsseldorfer Innenstadt auch mal die EC und Kreditkarte glühen lassen kann. Da gab es ein bisschen Verwirrung. Kannst du uns da ein wenig durcherzählen? Weil ich habe schon das Gefühl, dass das ein Thema ist, was viele Leute beschäftigt hat, weil es irgendwie ja also wegen des Themas an sich, aber es ist auch mal wieder so ein bisschen so, guckt da keiner mal drüber? Vielleicht haben nicht so viele von den Inhabern die rheinische Post gelesen. Ich weiß nicht, aber es war doch ganz kurios. Also ich hatte ja Wochenenddienst mit ein paar Kolleginnen und Kollegen und meine Kollegin Helene hat dann eben bemerkt in der Altstadt, dass da mehrere Läden geöffnet hatten, aber nur manche. Es waren trotzdem einige auf der Flingerstraße, auf der Kapuzinergasse, am Karlsplatz waren ein paar, aber eben nicht alle, weil es war kein verkaufsoffener Sonntag. Und das war ein ganz schönes Kuriosum, so hat es auch die Stadt dann später genannt. Die dachten nämlich, heute, also Sonntag ist ein verkaufsoffener Sonntag, weil Caravan Salon, viele Menschen sind in der Stadt, da hatte nämlich der Einzelhandelsverband tatsächlich Anfang des Jahres mal einen Antrag gestellt gehabt, den aber dann im Mai zurückgezogen, da hatten wir dann auch berichtet, aber das ist offenbar nicht bei allen Inhaber, Inhaberinnen angekommen. Verstehe, warum wurde der zurückgezogen? Einfach aus, weil man gedacht hat, es ist dann doch zu viel los. Das muss gerichtsfest sein. Also man muss ein begründetes Interesse haben oder eine Datenlage vorhanden, dass da wirklich an dem Tag besonders viel Publikum in der Stadt ist, dass man das eben rechtfertigen kann. Ich verstehe. Weil das ist nämlich, glaube ich, was, ich wusste das natürlich auch nicht, also woher auch, weil ich war tatsächlich auch noch nie bei einem Verkaufs-offenen Sonntag, weil mich das einfach auch jetzt nicht so catcht. Und also genau, man kann nämlich nicht einfach als Ladeninhaberin oder Kette sagen, wir machen jetzt auf, sondern es muss beantragt werden. Es gibt ja auch nur eine begrenzte Anzahl im Jahr an Sonntagen, wo das passieren darf. Ich habe jetzt aus unserem Stück dazu mir rausgezogen, am 12.10. Ist ein verkaufsoffener Sonntag und am 30.11. Auch aus Gründen, also 30.11. ist ja so ein bisschen der Start ins Weihnachtsshopping, dass man da vielleicht wirklich Publikumsverkehr nochmal holt. Was ist da am 12.10. der Anlass? Herbstferien meine ich, hat damit zu tun. Aber ja, genau. Also man kann nicht einfach sagen, ich mache auf, sondern man muss es begründen und man kann es offenbar auch nicht genehmigt bekommen und dann das oder wieder zurückziehen. Jetzt hatten also ein paar Läden auf. Wie war dann, also haben die das dann gemerkt? So, hä, unsere NachbarInnen sind ja gar nicht da. Sind wir hier falsch? Oder also wie ist das rausgekommen, dass das quasi ein Versehen war? Ja, meine Kollegin hatte die gefragt und ein ehrlich hieß es dann tatsächlich, die dachten wirklich, heute ist der Verkaufsaufgabe Sonntag und haben sich jetzt aber nicht darüber wirklich gewundert, warum die anderen geöffnet haben und wie das so ist, das Ordnungsamt hat auch vorbeigeschaut und dann haben sie es dann gemerkt, aber die Stadt hat schon gesagt, da lag ein offensichtlicher Kommunikationsfehler vor, der sei verständlich, deswegen werde man da jetzt auch keine Repressalien oder Maßnahmen im Nachhinein nehmen. Das kann bis zu 5000 Euro kosten, wenn ich einfach meinen Laden aufmache. Verstoß gegen Ladenöffnungsgesetz, eben. Wie war das jetzt? Also ich stelle mir jetzt vor, es hatte jetzt zum Beispiel Bärchenland, der gute alte Gummibärchenladen auf der Bergerstraße, hatte auf. Ich stelle mir vor, da ist es jetzt halb elf, der macht auf oder was und dann kommen da die ersten KundInnen und der denkt, ja, ist halt verkaufsoffener Sonntag. Wie gesagt, hier drumherum hat nicht so viel auf. Mein Gott, wird seine Gründe haben. Und dann kommt das Ordnungsabend. Die sind ja dann schnell am Start. Muss man dann direkt zumachen. Kann man den Tag dann noch zu Ende machen? Also gibt es dann irgendwie eine Frist, dass die sagen, okay, du kannst jetzt hier noch die nächsten drei Kunden und Kundinnen bedienen, aber dann ist Schluss? Das können wir nicht wissen. Also offenbar hatten die ja dann alle noch auf. Also man könnte, wenn man das dann irgendwie noch mitbekommen hat. Also sowas interessiert mich, ob die dann so rigor, also wenn ich mit meinem Auto falsch parke, das ist ja immer mein Go-To-Beispiel, dann fahre ich das ja auch tunlichst am besten schnell weg, weil die sagen ja nicht, ja, sie stehen jetzt hier falsch, aber machen sie nochmal ihre Erledigung fertig und dann kommen wir. Also die haben denen das durchgehen lassen, in dem Sinne. Also es waren OSD-Mitarbeiter unterwegs und haben aber nicht beanstandet, dass die Geschäfte geöffnet haben. Also dann ist die Frage, die durften einfach weitermachen. Es war irgendwie, alle waren ein bisschen verwirrt. Die KundInnen haben es wahrscheinlich am Ende gar nicht mitbekommen, konnten ihre Sachen kaufen, die sie kaufen wollten, haben sich vielleicht geöffnet. Gewundert, dass sie Pullis kaufen können, aber keine Schuhe. Und dann sind alle ihrer Wege gegangen und Montag war sowieso alles wieder ganz normal. Genau. Also wir merken uns, alle Kaufenden, aber auch alle Ladenbetreibenden, am 12.10. ist verkaufsoffener Sonntag und am 30.11. Und nächstes Jahr werden dann die Karten neu gemischt. Richtig. Exakt. Du gehst ja, das behaupte ich jetzt einfach mal, du gehst sonntags nicht einkaufen, weil du ja Fahrradfahren gehst, richtig? Exakt. Und das, wie wir alle wissen, wie die ganze Stadt jetzt weiß, aus deinem Erfahrungsbericht in der Rheinischen Post auch noch nachzulesen auf rp-online, weil du den Fahrrad ersteigert hast. Genau, ich war beim Fundbüro und hab mal so ein bisschen mitgeboten. Erzähl. Ja, das ist etwas, was das Fundbüro regelmäßig veranstaltet, dass die eben Fahrräder versteigern, bei denen sich nach sechs Monaten kein Besitzer oder Eigentümer mehr gemeldet hat, die aber eben, weil entweder es Schrotträder waren, die die Stadtverwaltung irgendwann entfernt hat oder weil es vielleicht Sicherstellungen waren, also durchaus auch Diebesgut, was gefunden wurde, aber wo man keinen Besitzer mehr mitteln konnte, die verstopfen das Lager tatsächlich, weil es so viele sind, wie der Leiter des Fundbüros dabei erklärt hatte, dass die eben dann versteigert werden. Und das zieht tatsächlich relativ viele Menschen an, habe ich gesehen. Das sind dann wirklich so ein Mix aus Schnäppchenjägern, aus viele Weiterverkäufer natürlich auch, die denken, ich kriege da jetzt vielleicht ein bisschen schrottiges Rad, mach das wieder ein bisschen schön und verkaufe es dann für das Doppelte. Und aber auch viele, die einfach nur mal gucken wollten, weil so eine Versteigerung ist vielleicht etwas, was man nicht so alltäglich miterlebt. So ein Rad ist ja auch in Neu ganz schön teuer, das weiß ich selber aus Erfahrung, da reden wir gleich kurz drüber. Aber ich möchte jetzt hier einmal einen kleinen Real-Talk-Blog einschieben. Hast du schon mal ein Fahrrad verloren? Mir wurde schon eins geklaut, aber verloren bewusst tatsächlich nicht. Und du hast auch noch nie ein Fahrrad irgendwo angeschlossen und warst dann sehr lange nicht mehr in diesem Stadtteil und hast dann irgendwann gedacht, naja, dann wohnt das jetzt da und ich halt nicht. Also ich habe tatsächlich das Vorgängermodell immer noch im Keller stehen und ich müsste lügen, wenn ich damit nicht mit dem Gedanken gespielt hätte. Aber nein, das wird natürlich fachgerecht zur Entsorgung gebracht. Ich verstehe, also ich frage das so, natürlich weil ich gerne zugebe, dass ich schon das ein oder andere Fahrrad verloren habe und es ist mir vielleicht auch schon mal passiert, dass ich wusste jahrelang, das steht da, aber ich war immer irgendwie, hatte keine Zeit oder keine Muße, da jetzt hinzugehen und das abzuholen, also vielleicht hat irgendjemand auch schon mal mein Fahrrad ersteigert. Aber hast du es nicht gebraucht oder hast du… Naja, ich bin, also ich möchte jetzt nicht wieder zu tief reingehen in wie ich manchmal ticke, ich bin dann relativ lange auch nicht Fahrrad gefahren tatsächlich. Und dann habe ich mir vielleicht einfach ein neues besorgt. Aber ich verliere auch manchmal mein Auto. Dann ist es bestimmt im Fundbüro gelandet. Darauf wollte ich hinaus. Vielleicht, wenn ich mir gleich mein Fahrrad, ein Foto angucken könnte von deinem Fahrrad, vielleicht hast du ja eins von meinen Fahrrädern ersteigert, die da irgendwo durch die Stadt dann in Obhut genommen wurden. Wie ist das jetzt? Also du gehst dann da in dieses Lager und da sind die dann schön präsentiert. Werden die vorher ein bisschen hergerichtet oder ist da einfach, was es gibt, gibt es und such dir eins aus. Wie teuer ist das? fängt man bei 5 Euro an, fängt man bei 70 Euro an. Shoot. Das ist tatsächlich gekauft, wie gesehen. Es wurde auch gesagt, ob die jetzt frisch vom Berg kommen oder sogar aus dem Reingefischt wurden, das wüsste man beim Kundenbüro gar nicht. Oder auf dem Kühlbogen, da war doch der Kühlgraben. Genau, da war der Pedro unterwegs. Du kommst halt in diesen Raum rein und dann stehen sie halt auch alle erst mal da und du darfst sie dir natürlich angucken, du darfst sie aber nicht ausprobieren. Und auch nicht anfassen? Anfassen ist wahrscheinlich nicht so gern gesehen. Du kannst mal kurz mal gucken, hat der Reifen Luft oder ist die Bremse da? Ja, das sind natürlich auch Veränder wirklich unterschiedlichster Qualität und Güte gewesen. Also manche waren wirklich richtige Schrotträder, die hatten keine Kette, keinen Sattel. Bei allen waren die Reifen platt, wirklich bei fast allen. Da stehen ja auch ewig rum. Genau, eben. Und da ist aber auch nochmal ein Risiko, du weißt ja nicht, ist das nur, weil sie ewig rumstehen oder haben sie vielleicht ein Loch und da hast du dann einen neuen Schlauch und das kostet ja auch alles wieder viel Geld. Also es ist schon richtig ein Risiko, man würde ja heute sagen ein Gamble. Und so geht das dann auch in den Versteigerungen Hattest du ein bisschen Bauchkribbeln auch? Also hast du schon mal was anderes ersteigert? Nee, leider nicht, ich war schon ein bisschen nervös und ich hab mich dann auch so da kommen auch wirklich richtige Spezies die dann auch auf einen Blick direkt sehen können, der eine hat mir so zugeraut ja, Junge, bei dem musst du vorsichtig sein da sind schon solche Roststellen da bricht dir bestimmt der Rahmen bei der ersten Fahrt aber gut, dass die aufeinander achtgeben total, ja oder er wollte das nur sondern um potenziellen Interessenten oder Konkurrenten vielleicht auszustechen. Das weiß ich nicht. Also da ist natürlich auch ... Die psychologische Meta-Ebene spielt da auch mit auf jeden Fall. Absolut, absolut. Man kann sich aber auch eben mal ganz schön so ein bisschen rückversichern lassen. Also ich habe auch so bei, ich wusste dann im Publikum, ein, zwei haben da ein bisschen mehr Ahnung. Da habe ich immer gefragt, meinst du 70 Euro Schmerzgrenze ist dafür okay und so. Und die waren immer so, ja, kannst du machen. Naja, aber jedenfalls, die werden dann nacheinander auf so eine Bühne gebracht. Und der Leiter des Fundbüros macht das auch sehr, mit sehr viel Humor. Und du merkst so, das ist wirklich eine richtige Versteigerung, wo du dann bist. Er setzt halt selber das Einstiegsgebot fest. Das kann wirklich bei Zustand manchen Rädern von nur 10 Euro beginnen und dann geht es an Fünfer-Schritten hoch. Bei manchen hat er schon auch bei 100 Euro direkt angesetzt, die halt wirklich eine gute Marke waren. Aber da weiß man doch dann als Ersteigernder auch, okay, dann wird es wahrscheinlich, also der hat das ja wahrscheinlich ein bisschen im Blick und versucht das auch fair zu machen, also dass du weißt. Ja, genau. Also er hat schon ungefähr eine Ahnung, was das für ein Wert ist, das wissen die schon vorher. Aber das ist halt das Ding, du weißt nicht, ob die wirklich funktionstüchtig sind in dem Sinne. Und wenn du dir ein Rad für 150 Euro kaufst, musst du aber nochmal 200 Euro reinstecken, ja toll, was hast du dann da für ein tolles Geschäft gemacht. Und dann hängt das wirklich davon ab. Bei den Marken habe ich das erlebt, da melden sich dann viele und dann geht es rasant hoch. Ganz schnell, wenn es selbst bei 20 Euro beginnt, ganz schnell war es dann bei 150. Was war so das Teuerste, was versteigert wurde jetzt in dieser Runde? Das war tatsächlich ein E-Bike mit vollem Akku, der wirklich noch vollgeladen war. Fragt man sich dann nicht auch manchmal so ein bisschen, warum ist das da? Also ist da nicht was passiert? Ich kann mir vorstellen, dass es ein Diebesgut ist. Aber wo das Fahrrad gefunden wurde, war es damit passiert, das wurde nie gesagt. Ja, jedenfalls, aber der Akku, habe ich mir von den Experten sagen lassen, ist so ein bisschen bei diesen E-Bikes, die häufig dann jetzt unter den Hammer kommen oder die bei solchen Fahrsteigen unter den Hammer kommen, so ein bisschen die Achillessehne, Achillesferse, weil der halt dann wirklich vielleicht schon 10.000 Mal beladen, entladen wurde und dann einfach schrott ist. Und dann ist das Rad auch einfach. Genau, und dann mehr kostet. Und bei dem konntest du auch sehen, da wurde er dann gefragt, wie viele Kilometer hat das denn schon gelaufen? Das hat auch schon mehr als 4.000 Kilometer gelaufen, also hat er durchaus schon ein paar Reisen hinter sich. Das hat bei, ich meine, 200 Euro gestartet und wurde dann am Ende für 800 verkauft. War allerdings von einer guten Marke. Ich glaube, ich bin mir nicht sicher, ob man damit dann jetzt ein so günstiges Geschäft gemacht hat. Aber ich glaube, für ein gebrauchtes E-Bike kannst du so viel schon mal auch hinblättern. Und ist das dann auch Cash und kein Return? Also du kaufst es und dann... Du sagst es. Und das ist tatsächlich auch ein Punkt. Du musst es sofort bezahlen. Du kannst da nicht sagen, wenn du es dann mal siehst, so aus Nähe betrachte, finde ich es zwar nicht mehr so gut, weil dann musst du eine Strafe zahlen tatsächlich und dann wird es wieder versteigert. Also ja, du bist dann schon, wenn du einmal die Hand hilfst und der dann dich bei 80 Euro innerhalb von fünf Sekunden zum ersten, zum zweiten, zum dritten festnagelt, dann hast du damit 80 Euro ausgegeben. Hast du dir ein Limit gesetzt vorher? Ja, ich hatte gesagt, 100 Euro ist so meine Schmerzgrenze, weil ganz ehrlich, dafür kriegst du auf Ebay oder auch am Aachener Platz da bei den Händlern, da kriegst du schon irgendwie ein ordentliches, funktionstüchtiges Rad. Klar, ich habe natürlich noch gehofft, vielleicht auch ein 50er nur zu zahlen. Am Ende bin es in der Mitte bei 70 Euro gegeben und ich muss sagen, ich hatte auch viel Glück, glaube ich, damit. Da waren durchaus auch noch mehr zweifelndere Gesichter bei manchen, die sich dann daraus halt schlaget haben und dachten so, ach du helliger Bim Bam, was habe ich mir denn da jetzt geholt? Ich habe es aber direkt danach zu der Werkstatt am Hauptbahnhof, ich weiß nicht, kennst du die da, die Radstation hinter? Übrigens kleiner Shoutout an die, ich kann die sehr empfehlen, die haben ich schon sehr häufig bei Fahrradproblemen günstig weitergeholfen, und hab dir das mal so sagen lassen, hey, bevor ich da jetzt mit auf die Straße fahre, könnt ihr mal kurz checken, ist das überhaupt verkehrstüchtig? Und er hat das so ein bisschen angeguckt, meinte, ja, vielleicht mal neue Bremsbeläge, aber Licht hat funktioniert, die Reifen haben Luft behalten, die Kettenschaltung lief viel geschmiert, Haben sie einen guten Fang gemacht, hat er zu mir gesagt. Und ich glaube, jetzt nach einer Woche testen, muss ich sagen, ich habe, glaube ich, echt einen ganz guten Fang damit gemacht. Das ist doch schön. Was noch vielleicht interessant ist, es wurden jetzt nicht nur Fahrräder verstärkert, das war zwar der Aufhänger, aber die nutzen die Gelegenheit auch, um ein bisschen anderen Ramsch loszuwerden. Und was gibt es da so? Da waren noch zum Beispiel Koffer ohne Inhalt allerdings. Aber wenn man mal einen Reisekoffer günstig braucht, kannst du ja finden. Ein ganzer Karton voller Lesebrillen. Hat auch einen neuen Käufer gefunden, was immer man damit macht. Oder hat so ein junger Mann sich so eine Jägermeister-gebrandete Zapfanlage. Weißt du, wo dann die Jägermeisterflaschen ohne reinkommen und es kommt dann eisgekühlt raus, keine Ahnung. Die hat er sich da verstärken gelassen, die war noch original verpackt. Und ich hab dann so gefragt, was machst du damit? Der meinte, ich trinke ja keinen Jägermeister, aber kann man super verkaufen. Wie ist so der Turnus? Also wie oft wird da was versteigert? Da haben die leider keinen Festen. Das ist immer dann, wenn die Lager leer sein müssen. Aber das war jetzt zum Beispiel, er hat mir gesagt, die letzte Versteigung war vor dem Sommerferien. Nächstes vielleicht erst in einem halben Jahr. Ja, über den Sommer, stelle ich mir vor, bleibt natürlich auch echt viel wahrscheinlich stehen. Es sind auch andere Leute in der Stadt, also mehr TouristInnen und so. Absolut. Ja, spannend. Und du bist also jetzt glücklich mit deinem Rad und fährst jetzt immer hier durch die Straßen. Ich habe ein tolles. Auf der Radleitroute, am Wehrhahn, wo wir auch schon drüber gesprochen haben, auf deinem Deluxe-Fahrrad-Schreiben da. Ich werde mir jetzt jede Fahrradsituation auch notieren, die in Düsseldorf nicht mehr fahrradgerecht ist. Und dann geht es ab. Hast du dir eine neue Klingel gekauft? Ich finde, also ich kaufe mir auch immer gebrauchte Fahrräder und irgendwie so eine Klingel, die will ich immer, das soll meine sein, die will ich mir auskunden. Ja, ich habe tatsächlich, das hatte keine Klingel, deswegen ich musste ja, damit es auch ordnungsgemäß befahrbar ist, musste ich mir natürlich eine Klingel finden. Aber es hat einen Fahrradkorb, schon von Anfang an gehabt. Das ist natürlich gut. Und ich finde es super praktisch. Echt. Hatte ich nie gehabt und jetzt denke ich mir so... Ja, Fahrradkorb S1A, da bin ich auch Fan. Ich war so mal ganz crazy drauf und hatte zwei, vorne einen, hinten einen. Also da kann man schon einen Umzug mit machen, wenn man sich bemüht. Ja, herzlichen Glückwunsch zum neuen Fahrrad. Und dann eine Gelegenheit, wo man natürlich zum Beispiel sein Fahrrad am besten stehen lässt, weil es spät wird und vielleicht auch das ein oder andere Kiosk-Gebier fließt, ist der Bütchentag. Der ist auch hinter uns und ich finde, da können wir auch mal kurz drüber sprechen, weil das war ja schon im Vorhinein irgendwie ein großes Thema. Das ist ja mittlerweile, finde ich, kann man sagen, durchaus eine Traditionsveranstaltung in dieser Stadt. Es wird immer größer, habe ich das Gefühl. Und klar, auch hier an dieser Stelle haben wir schon darüber gesprochen. Ich habe mit Philipp Zeitner schon darüber geredet, dass das Bütchen natürlich auch was, auch wo du herkommst, aus Leverkusen, da sind doch auch, ist ja Trinkhalle, Bütchen auch so ein Ding. Voll. Trinkhalle ist eher Ruhrgebiet-Style. Gibt's auch in Düsseldorf auch. Aber klar, Bütchen-Kiosk sicher. Ja, das ist hier schon was Besonderes. Also in Osnabrück zum Beispiel, wo ich studiert habe, da, das ist dann nicht so das Ding. Guck mal, fahr mal nach München und versuch da mal nach 22 Uhr noch ein Kaltgetränk irgendwie für den Weg zu bekommen. Haben nur noch Tankstellen offen. No Chance. Ich verbinde das tatsächlich schon. Ich weiß noch, wie ich früher immer als kleiner Junge dann ein paar Euro Taschengeld bekommen habe und dann als erstes zu dem Kiosk bei mir direkt um die Ecke gegangen bin und eine Mickey-Maus Mickey-Maus, die ich jetzt gekauft habe und eine gemischte Tüte von dem, was übrig war. Mit oder ohne Lakritz? Und natürlich ohne Lakritz. Ach, ist doch wahr. Okay, da reden wir gleich über, wenn die Mikros aus sind. Mein Gott, aber, Es war Bütchentag, es war in der ganzen Stadt, es war ja eh, also am Samstag war hier in der Stadt, also wenn was ist, dann ist ja alles. Es war Chance Festival, es war Kühlbogen Festival, es war Bütchentag, es waren diverse, relativ große Partys so, dann noch der normale Betrieb, also es war ja dann auch noch angeblich verkaufshoffener Sonntag, also es war ja wirklich, jetzt hat man wieder der Papst im Kettenhemd gesteppt hier. So typischer Düsseldorf-Tag, so nicht kleckern, sondern klotzen. Also wenn dann eine Veranstaltung, dann gleich mehrere. Und ja, Fortuna war am Abend. Ja, stimmt, auch das noch. Picke, packe, voll. Also man konnte was erleben, aber natürlich, du warst beim Mädchentag, du hast live vor Ort dich umgeschaut und hast irgendwie ein paar Eindrücke gesammelt. Die darfst du jetzt sehr gerne mit mir und mit uns teilen. Ich war leider nämlich nicht da. Ich war auf anderen Veranstaltungen, die dann in dieser Stadt hier irgendwie stattgefunden haben. Ich bin aber sonst sehr, sehr treue Besucherin des Bütchentages. Und ja, was hast du erlebt? Was hat dich beeindruckt? Was war neu? Was weiß man jetzt schon fürs nächste Mal, was es vielleicht gibt? Also ich bin schon echt seit Jahren großer Fan vom Bütchentag, muss ich sagen. Ich habe, glaube ich, 2019 das erste Mal darüber berichtet. Da waren es, glaube ich, noch halb so viele Bütchen. Also diesmal haben 50 Stationen teilgenommen. Und man merkt, wie groß das geworden ist und wie bekannt der Bütchentag auch mittlerweile ist. Also ich habe mir da mehrere Kioske angeschaut zwischen Unterbilk und Grafenberg. Ich bin mit Visit Düsseldorf in so einer geführten Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus zu vier ausgewählten Bütchen gefahren. Bei denen muss man sagen, also das waren jetzt keine Geheimtipps. Da war jetzt hier Fortuna Bütchen, Bedris Island, wo auch vor zwei Jahren schon der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz zum Bütchentag gekommen war und sich dort über die Bütchenkultur informiert hat. Also das waren jetzt keine Geheimtipps, aber es war nett, weil man nochmal so einen Eindruck bekommen konnte und nebenbei viel Wissenswertes über die Bütchenkultur so erfahren hat. Dann bin ich auch selber einfach zu den Kiosk mal gegangen und ich fand es wirklich beeindruckend, wie viele Menschen da waren. Zwischenzeitlich dachte ich auch kurz, Es ist schon sehr voll manchmal, also an viel befahrenen Straßen, jetzt an der Grafabellstraße oder jetzt da bei dem Hip-Hop-Kiosk, wo dein Kollege auch aufgelegt hat. Da waren dann schon wirklich viele Menschen und da ist ja trotzdem auch viel Verkehr. Es wirkt manchmal nicht ganz so sicher dann. Also da muss der Bütchentag vielleicht in Zukunft auch gucken, wie, ja, ob er sich nicht zu groß wird oder ob er sich nicht über sich rauswächst. Und dann genau eins größer macht und dann vielleicht so straßenfestmäßig auch einfach Straßenzüge sperrt oder irgendwie. Genau, ob man da nicht nochmal mit der Stadt in die Planung geht. Aber was ich auch echt toll fand, war so das Rahmenprogramm drumherum, was dann mittlerweile geboten wird. Also der Organisator oder Mitorganisator Clemens Händler ist ja wirklich nur ein kleiner Verein, der das von sechs, sieben Leuten auf die Beine stellt. Der hatte mir dann erzählt, dass mittlerweile viele Anwohner drumherum und auch die Kioskbesitzer ein eigenes Rahmenprogramm schaffen. Also zum Beispiel dort an dem Hip-Hop-Kiosk war ein Flohmarkt. Der war schon vor ein paar Jahren dort. Den organisieren wir Anwohner dann und die sitzen dann da beisammen und machen das für sich als so ein kleines Mini-Straßenfest. Am Fürstenplatz war ein Designmarkt. Und, und, und. Und das war natürlich enorm viel Musik. Ich glaube, das war, glaube ich, für viele Menschen in der Stadt ein ganz schönes Event, weil es auch tagsüber was Wetter hat natürlich auch mitgespielt. Es hat mit dazu gekommen und waren wirklich viele Konzerte und DJs. Wahnsinn. Hast du was entdeckt, was dich überrascht hat? Hast du Künstlerinnen neu entdeckt? Hast du ein Bütchen neu kennengelernt, wo du dachtest, ach krass, das ist ja bei mir ganz in der Nähe, da gehe ich jetzt öfter mal hin? Ein Bütchen jetzt nicht, aber wenn man da so nochmal drum fährt, wird man sich einfach nochmal bewusst, was für schöne kleine soziale Ecken diese Stadt trotzdem noch hat. Sei es jetzt am Lessingplatz oder am Friedensplätzchen. Also das sind jetzt Orte, die vor allen Dingen für die Anwohnerinnen und Anwohner wichtig sind, die ich jetzt vielleicht nicht im Alltäglichen ansteuern würde. Aber wenn man da mal sich auf einen Blick das mal anschaut und durchfährt, Da kommen die Menschen in so einer doch leider anonymen Großstadt wie Düsseldorf doch zusammen. Und dann entsteht da auch so ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Also ich war Fan von allem, was ich gesehen habe. Und hast du das Gefühl, das ist ein Vibe, der sich auch über den Bütchentag hinaus immer weiter trägt? Also genau, dass das so ein Vibe ist, der sowieso mehr wird und der so ein bisschen dann behalten wird? Da würde ich ein bisschen einschreiten und das so ein bisschen versuchen zu relativieren. Weil beim Bütchentag, da stand schon wirklich das Nachbarschaftliche im Vordergrund. Deswegen wurden auch tatsächlich auch Bütchen vor allen Dingen ausgewählt, obwohl sie sich viel mehr beworben haben, die ja auch irgendwie eine Freifläche haben, die Bänke davor haben. Und wenn du jetzt zum Beispiel bei der Trinkhalle am Rochusmarkt bist und da mit den Betreibern, die das jetzt auch schon von ihren Eltern übernommen haben und in zweiter Generation sehr nett übrigens machen, betreiben, dann merkst du, klar, das ist für die Menschen dort ein sozialer Anker etc. Die haben ja auch richtig Tische da stehen und da trinkst du so deinen Kaffee und so. Oder auch bei Bedris, Islander, das sind wirklich, da lebt dieser Kiosk, aber ich glaube, das kannst du nicht auf alle Kioske runterbrechen. Es gibt durchaus natürlich auch einfach kleinere... Und Kioske, die jetzt vielleicht nicht so ein Zusammenheitsgefühl ausstrahlen. Und das muss man sagen, es war kein einziger Kiosk aus der Altstadt dabei. Und ich habe auch gefragt, warum, weil die Kioskdichte ist da ja auch jetzt schon mittlerweile nicht nur bei Gastronomen, sondern auch bei den Menschen, die die Altstadt besuchen, schon so ein bisschen in der Kritik, dass das den Vibe dann nicht kaputt macht. Und wurde dann auch ganz offen gesagt, ja, also die strahlen nicht das Nachbarschaftliche aus. Da hast du ja echt viele Kioske. Und das soll schon eher, sag ich mal, so das, was früher die Eckkneipe war, das hat mein Kollege für die Zeitnahme so schön in einem Meinungsbeitrag geschrieben. Das ist heute teilweise der Kiosk und das ist aber nicht überall so. Ja, eine Sache interessiert mich noch. So ein Bütchen ist natürlich auch immer nur so groß, wie es ist. Und es gibt auch nur, was es gibt. War irgendwo mal das Bier leer oder die Getränke leer oder die süßen Tüten ausverkauft? Da haben die tatsächlich gut vorgelegt gehabt. Also das stelle ich mir auch krass vor, weil es waren ja wirklich so viele Menschen. Und irgendwie... Die hatten gut vorgehalten. Was eher krass war eben, wie du sagst, es waren Schlangen vor dem Kiosk. Und das habe ich auch noch nicht erlebt, dass du bis zehn Menschen quasi aus dem Kiosk heraus warten musst, um dein Bier für 1,50 oder 2 Euro zu kaufen. Oder Limo. Man kann auch andere Sachen tun. Es geht auch unalkoholisch, auf jeden Fall. Oder ein Käffchen. Whatever you want. Aber ja, das habe ich auch noch nicht erlebt, Kiosk-Schlange zu stehen. Also ich höre daraus, Du hast eine gute Woche gehabt, Christopher, wenn ich das mal so sagen darf. Du hast ein Fahrrad ersteigert und was beim Bütchentag. Und wie schön, dass du das mit uns und mit mir geteilt hast. Vielen, vielen Dank. Wie gesagt, immer schön nachgucken, wann wirklich verkaufsoffener Sonntag ist. Informieren, wann man Fahrräder oder andere lustige Sachen ersteigern kann. Und der nächste Bütchentag kommt bestimmt. Vielen, vielen Dank. Sehr gerne. Und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft! Music. Geht man ins Museum, freut man sich an der dort ausgestellten Kunst, kommt sicher hier und da mal ins Schwärmen oder verliert sich gar in einem Bild, einer Skulptur oder Installation. Aber wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass wir dort sehen, was wir sehen und wer bestimmt, wie die Werke präsentiert werden und warum überhaupt? Die Ausstellungsmacherinnen und Ausstellungsmacher, die die Häuser kuratieren. Fiona Borowski ist in der Kunsthalle Volontärin in diesem Bereich und wie ihr Alltag aussieht, wie ihr Weg dorthin war, was für Herausforderungen und Chancen ihr Job bietet und was eine Mauer im Parkhaus unter dem Museum mit ihrer Ausbildung zu tun hat, darüber haben wir gesprochen. Ich sitze im Atelier der Kunsthalle Düsseldorf im Museum. Ich habe ja hier schon an anderer Stelle mal den Tipp gegeben, dass wenn es zu heiß wird draußen und man sich nicht ins Schwimmbad getümmelt oder in die nächste Eisdiele stürzen will, sind Museumsbesuche, die ja sowieso immer eine gute Idee sind, da ganz besonders cool im wahrsten Sinne des Wortes. Bevor ich jetzt hier noch weiter richtig gute Wortwitze mache. Begrüße ich Fiona Borowski, die mir gegenüber sitzt und hier in der Kunsthalle eine besondere Rolle spielt im Bezug darauf, dass wir ja als Museumsbesucherinnen, Besucher uns einen schönen Nachmittagabend machen, auf Eröffnungen gehen und irgendwie die Kunst genießen, die hier hängt und ausgestellt ist. Aber natürlich gibt es Menschen, die dafür sorgen, dass das auch so ist. Hallo Fiona. Hallo Tosja. Du bist Volontärin im kuratorischen Bereich hier in der Kunsthalle. Ich kenne natürlich den Begriff Volontärin aus dem Journalismus und auch noch aus anderen Bereichen, aber der bedeutet ja immer was anderes. Vielleicht kannst du direkt mal erzählen, was das eigentlich heißt. Also was bedeutet eine Volontariatsstelle im kuratorischen Bereich? Also eine Volontariatsstelle im kuratorischen Bereich heißt eigentlich, dass man eine Art Ausbildung macht, also man ist in einem Ausbildungsverhältnis nach dem Studium. Also bei vielen Museen ist es so, dass du das den Masterstudium brauchst, aber bei manchen ist es auch so, dass der Bachelor reicht. Ich verstehe. Also Museen arbeiten immer mit Volontären, Volontärinnen? Ja, eigentlich immer. Spannend. Also die Regelzeit sind zwei Jahre, wie bei mir jetzt auch. Ich bin jetzt ein Jahr hier und habe noch ein Jahr vor mir. Also wir haben hier gerade so Halbzeit und du kannst so ein bisschen Resümee ziehen und ein bisschen die Zukunft dir vorstellen. Das ist auch eigentlich ein guter Zeitpunkt. Genau, eigentlich schon. Jetzt so ein bisschen zu sprechen. Es war auch ganz schön, als ich den Podcast so ein bisschen vorbereitet habe, nochmal alles Revue passieren zu lassen und ja, auch, Dass man sich so langsam auch mal darüber Gedanken machen muss, wohin es danach geht. Das finde ich natürlich zum Anfang nicht nur als ältere Dame, die eine junge Frau interviewt, sondern auch so. Ist ja die Frage, ich meine, Entschuldigung, ich habe Jazzgesang studiert, natürlich die Frage, was macht man denn damit oder was kommt denn dann danach? Ist ja eh eine, die immer wieder gestellt wird in diesen, habe ich das Gefühl, gerade in diesen Berufen, wo es vielleicht so ein bisschen abstrakter ist. Aber ist es zum Beispiel so, dass in den meisten Fällen du dann auch in dem Haus bleibst, wo du volontiert hast? Ist es eigentlich so, dass es ganz gängig ist, dass du dann nochmal drei Jahre ins Ausland oder an andere Häuser gehst, um dann als Kurator, also bist du dann Kuratorin oder gibt es da auch verschiedenste Sachen, die du mit diesem Volontariat anfangen kannst? Also tatsächlich gibt es da ganz unterschiedliche Wege, die du einschlagen kannst. An der Kunsthalle ist es sehr selten, dass du übernommen wirst, weil es halt bestimmte Stellen gibt, die meistens dann halt eben schon besetzt sind und es ist ziemlich schwierig, neue Stellen zu schaffen. Deswegen und auch, um vielleicht auch nochmal andere Perspektiven zu gewinnen, dass man eben dann an ein anderes Haus geht oder vielleicht nochmal was anderes ausprobiert. Viele machen sich auch selbstständig als Kuratorin oder da ich ja, also wir haben ja auch sehr, sehr viel mit Organisation und Planung zu tun, Eventmanagement manchmal auch und dass man sich dann vielleicht auch in diesem Bereich weiter aufhalten will. Das ist ja auch besonders, weil natürlich, klar unter dem Berufsbild Kuratorin, Kurator kann ich mir natürlich was vorstellen, aber ich habe natürlich, also als ein bisschen branchenfremdere Person in dem Fall, denke ich natürlich, es wird hier so gehangen und dann machen wir da das hin und so. Aber tatsächlich, wie du gerade schon gesagt hast, den eventplanerischen Charakter oder Aspekt, den sieht man ja wahrscheinlich nicht, aber du bist ja wahrscheinlich am Ende auch dafür zuständig, dass bei einer Eröffnung irgendwie genug Getränke am Start sind. Ja, so ein bisschen ist das so. Ich muss dazu aber sagen, dass die Kunsthalle sich differenziert von anderen Museen, die zum Beispiel eine Sammlung haben. Die Kunsthalle hat ja keine Sammlung, also keine Kunstsammlung. Und wir arbeiten halt einfach anders als ein Museum wie das K20 oder K21. Die arbeiten halt hauptsächlich mit den Sammlungen und machen dann daraus Ausstellungen und ziehen daraus eben die Themen, über die die dann eine Ausstellung machen. Und wir arbeiten hauptsächlich mit zeitgenössischen Künstlerinnen, meistens eben auch. Noch Künstlerinnen, die leben und machen darüber hinaus sehr viele andere Veranstaltungen nebenbei noch. Wie zum Beispiel jetzt im September die Between Books, die Büchermesse, die vom 19. Bis zum 21. September geht. Oder kleine Events wie das Nachtfoyer. Das ist ein Format, eine Reihe, die es schon sehr lange gibt, die einmal im Monat ungefähr stattfindet. Also wir haben viele verschiedene Events und die müssen halt alle nebeneinander dann geplant werden. Und Museen oder Kuratorinnen im Museum, die beschäftigen sich halt vor allem wissenschaftlich mit Kunst und der Sammlung. Wir sind natürlich auch Wissenschaft, also wir arbeiten natürlich auch wissenschaftlich, aber nicht so fundiert wie ein Museum vielleicht. Verstehe. War das dein Wunsch, hier hinzukommen deswegen? Also weil es ein bisschen anders ist? Auf jeden Fall. Verstehe. Ja, also ich muss sagen, ich habe auch viel an der Uni gearbeitet und mir gefällt das wissenschaftliche Arbeiten auch. Aber ich finde es schön, wenn es so ein bisschen mehr Abwechslung hat. Das heißt, du lernst hier in der Kunsthalle, wenn du hier arbeitest, einfach super viele Menschen kennen, super viele Arbeitsabläufe. Also du musst mit Stress umgehen können, du musst eigenverantwortlich arbeiten, du musst auch für dich selber im Blick haben, okay, was ist wo zu tun, weil auch so viele Projekte gleichzeitig laufen und du musst das alles so ein bisschen für dich selbst machen. Du bist ja nicht alleine in der Position, oder? Als Volontärin bin ich alleine. Ah, okay. Ich dachte immer, es gäbe mehrere von euch. Im kuratorischen Team sind wir drei. Alicia Holthausen, Juliane Hoffmanns und ich. Und dann gibt es noch eine andere Volontärin, die aber im Pressebereich und in der Vermittlung jetzt gerade angefangen ist. Verstehe. Weil du das jetzt gerade schon ein bisschen erwähnt hast mit der Uni und dass du auch da gearbeitet hast. Was ist so der klassische Weg und was war dein Weg? War dein Weg der klassische? Was hast du studiert? Also was sind so die Voraussetzungen, warum man sich dann überhaupt auf so ein Volontariat bewerben kann, beziehungsweise klar ist, dass man das macht? Ja, also ich habe klassisch Kunstgeschichte studiert im Hauptfach und Romanistik mit dem Schwerpunkt Spanisch im Nebenfach, habe da den Bachelor gemacht und dann habe ich Kunstvermittlung und Kulturmanagement im Master studiert, beides hier in Düsseldorf. Und ich habe dann, das war so ein bisschen mein Weg schon zur Kunsthalle, ich habe 2017 mein Praktikum hier gemacht, auch im kuratorischen Bereich, war dann ein halbes Jahr in Spanien im Auslandssemester und habe dann danach die Kunsthalle gefragt, ob die nicht noch jemanden bräuchten, der ab und zu mal hilft. Und dann bin ich vor allem in der Presseabteilung gelandet und habe dann da halt studentisch ausgeholfen und zwischendurch dann auch mal hier bei Events geholfen, in der Garderobe oder was alles so angefallen ist. Verwendungsnachweise gemacht, keine Ahnung, ich war überall. Überall. Genau. Und dann ging das eigentlich viele Jahre so und ich habe ja im letzten Jahr dann, habe ich mich dann hier beworben als Volontärin und hatte dann, da mich das ganze Team kannte, ich glaube ganz gute Chancen. Ich hatte aber natürlich auch ein Bewerbungsgespräch und so weiter. Wie viele BewerberInnen gibt es da so im Schnitt? Boah, das weiß ich leider nicht. Aber ist es ein großer Run oder gibt es genug Museen, genug Häuser, genug andere Stellen, wo man…. Es ist ein großer Run. Ja, ich hatte mich auch bei anderen Häusern noch beworben, aber es war hart irgendwie, weil man dann auch viele Absagen bekommen hat. Ich wurde zum Glück auch bei ein paar noch eingeladen, aber trotzdem, es ist schwierig, wenn du dann auch nicht das gemacht hast vorher, was die Museen dann von dir wollten. Ich habe zum Beispiel vorher noch nie in einem Museum gearbeitet mit Sammlungen. Ich habe mich aber bei Museen beworben und habe es dann letztendlich nicht bekommen und ich glaube, dass es auch daran gehakt hat. Wie ist denn so ein Alltag, in dem jetzt vielleicht nicht gerade sieben Sachen parallel stattfinden und dann auch noch irgendwie ein Kino aufgebaut wird, was ich ja auch schon beim Reinkommen gesehen habe? Also was ist so ein, wie ist so dieser Classic-Volontariats-kuratorischer Bereich Alltag und wo sind dann die Ausbrüche, die ja wahrscheinlich doch relativ häufig vorkommen? Ja, grob gesagt, ich komme morgens ins Büro, ich checke meine E-Mails und dann meine To-Do-Liste und die passe ich dann immer von Tag zu Tag an, je nachdem, was ich auch für E-Mails bekomme. Aber so grob weiß ich halt, wann die Deadlines für was ist. Aber es ist schon so, dass immer eigentlich, vor allem in dieser Zeit, bevor wir nächstes Jahr sanieren, dass wir da eigentlich ziemlich viele Projekte nebeneinander laufen haben und das halt alles irgendwie gemacht werden muss. Ja, es ist tatsächlich ziemlich viel administrative Arbeit. Also es geht dann ja auch viel um einfach Tabellen führen, die auf die verschiedenen Ausstellungen vorbereiten. Oder heute zum Beispiel habe ich mich an das Rahmenprogramm für Between Books gesetzt. Da gehe ich die E-Mails durch, die wir geschickt haben, die wir bekommen haben mit den verschiedenen Infos zum Rahmenprogramm und ich... Füge die dann in die Tabelle ein. Da sitze ich dann drei Stunden dran auch mal. Oder wir machen, wenn wir eine Ausstellung haben, wo es dann wirklich um Kunstwerke oder eben Ausstellungsprojekte geht, also vorrangig Kunstwerke, dann machen wir eine Werkliste. Also was stellen wir eigentlich aus? Das ist unsere wichtigste Liste quasi für eine Ausstellung, die wir auch sehr gut pflegen müssen. Du hast eben so schön gesagt, dass du, als du das hier ein bisschen vorbereitet hast, was mich natürlich sehr freut, dass du so ein bisschen hast Revue passieren lassen können, wie das letzte Jahr war oder was so, ja, was alles passiert ist. Gibt es da immer noch so Momente und Situationen, wo du dich zurückerinnerst und dich ein bisschen kneifen musst oder wächst man da so rein, dass man das irgendwann nicht mehr merkt? Also so wie wenn man halt Person Assistant wahrscheinlich von Anna Winter ist. Also ob man da sich jetzt jeden Tag denkt so, wow, aber irgendwann ist man es halt. Ja, tatsächlich wächst man da, würde ich sagen, rein, obwohl ich mich auch manchmal dazu zwinge, dann nochmal so ein bisschen darüber nachzudenken, wo ich eigentlich bin, weil ich auch dazu neige, das irgendwie zu vergessen, was ich alles schon gemacht habe und da auch vielleicht geschafft habe. Und deswegen schreibe ich auch manchmal. Wenn ich so ein bisschen Tagebuch schreibe oder so, dann schreibe ich mir solche Dinge halt auch manchmal auf, damit man sich das nochmal so ein bisschen wieder zurück in den Kopf holt und darüber nachdenkt, dass man eigentlich, auch wenn es super stressig ist hier manchmal und alle, weiß ich nicht, Man wirklich manchmal denkt, die Überstunden, die häufen sich an und irgendwie ist es gerade sehr viel. Bin ich doch sehr, sehr froh, hier zu sein, weil ich einfach super viel lerne. Ich habe das Gefühl, dass ich im letzten Jahr sehr viel auch gewachsen bin und das war irgendwie sehr schön zu sehen, weil natürlich…, Also wenn wir uns zum Beispiel Mühlbrüt angucken, mein Projekt, das ich im Parkhaus der Kunsthalle mache. Da kommen wir gleich noch ein bisschen genauer drauf. Genau, aber das passt gerade. Da habe ich ja auch, also das sind ja meine eigenen Projekte, wenn man so will. Natürlich im Rahmen des Volontariats und der Kunsthalle, aber umso besser, weil dann, das ist so eine kleine Ausstellungserfahrung, die man macht mit Redehalten und so weiter. Und da muss ich sagen, dass mir das unglaublich viel Spaß macht und ich daran eben auch gewachsen bin. Ja, das möchte ich jetzt ein bisschen genauer wissen. Also du hast ein eigenes Projekt oder betreust eigene Projekte im Parkhaus der Kunsthalle, was ich gerade erst so richtig gecheckt habe, dass es unter uns passiert. Und da wechselst du sozusagen schon in die Rolle der vollverantwortlichen Kuratorin, um anzuwenden, was du sozusagen hier im Ausbildungs-Szenario lernst und erfährst und wendest das dann an, um deine eigene Ausstellung zu kuratieren. Genau. Genau, das Ganze heißt Mürbrü, das ist französisch, was bedeutet das auf Deutsch? Die rohe Wand. Weil es ist einfach eine Wand, die du gestaltest, quasi. Die ich gestalten lasse zusammen mit einem Künstler oder einer Künstlerin. Es ist halt eben auch, also wir befinden uns ja hier in einem brutalistischen Bau, einem Betonbau und dann passt dieser Begriff einfach auch nochmal mehr dazu. Meine Arbeit als Kuratorin von Mühlbrüt ist eigentlich die Planung und Organisation einer Kleinausstellung im Parkhaus. Und ich kann halt mit Künstlerinnen reden und einladen oder Künstlerinnen einladen, eben diese Wand zu gestalten zusammen mit mir. Und ich... Ich kümmere mich halt darum, dass das so passiert, wie die Künstlerinnen sich das eben vorstellen. Was bedeutet Gestalten in dem Fall? Also die malen da dran oder es wird was damit gemacht? Ich orientiere mich ganz gerne an den Rundgängen der Kunstakademie Düsseldorf. Das heißt, die Absolventinnen der Kunstakademie, die stellen aus. Ich gehe dann durch die Ausstellung und schaue mir die Arbeiten an und spreche dann die Künstlerinnen an, die mir ganz gut gefallen haben. Wenn es dann zum Gespräch kommt, dann lasse ich mir gerne die Portfolios zukommen lassen und dann gibt es noch ein Gespräch und dann zeigen die mir, was sie sich vorstellen. Das kann von einer Malerei an der Wand, kann es aber auch zu einem installativen Objekt sein, das heißt also ein skulpturales Objekt kann da hängen. Es gibt so ein paar Sachen, die halt nicht erlaubt sind. Es darf zum Beispiel die Autofahrer nicht ablenken oder kaputt gehen. Wo im Parkhaus ist das? Also wenn man reinkommt, einfach geradeaus durch auf der linken Seite direkt. Das ist eigentlich auch sichtbar. Es steht auch Möbrüt dran oben links und da stehen auch immer Flyer zu der aktuellen Ausstellung. Es gibt eigentlich selten Wochen, wo nichts dran hängt. Gibt es das schon lange da unten? Seit 2014. Ja, krass. Schon eine Weile. Also ich finde, ich fahre einfach sehr, sehr, sehr selten mit dem Auto in die Stadt und dann tatsächlich, wenn auch nicht in dieses Parkhaus hier. Also ich glaube, das ist ganz vielen Leuten gar nicht so bewusst, dass das da so passiert. Man sieht es ja auch erst, wenn man reinkommt. Das heißt du, genau, im Rahmen dieses Volontariats gestaltest du das und hast du da auch schon das Gefühl, okay, das sind Künstlerinnen und Künstler, die mich dann vielleicht auch weiter begleiten in meinem Beruf. Also ist das auch die Idee da schon Connections, weil am Ende, jetzt gerade wie du das beschrieben hast, du gehst durch den Rundgang und guckst dir Sachen an. Also du bist ja am Ende auch eine wie Einkäuferin, ne? Also das ist ja auch nochmal ein eigener Posten, glaube ich. Aber am Ende ist das ja auch deine Aufgabe, zu connecten, zu socialisen und mit Künstlerinnen und Künstlern Verbindungen aufzubauen. Legst du da jetzt schon den Grundstein? Also es ist auf jeden Fall super wichtig, also für mich und meinen weiteren Werdegang, wenn man so will, also Connections sind immer super wichtig und ja, die sammle ich hier auch, sowohl im Rahmen von Müllbrüt als auch in anderen Ausstellungen oder Ausstellungsprojekten. Ja und da bin ich auch sehr froh irgendwie, weil ich so ein bisschen mehr in diese ganze Branche reingekommen bin. Music. Am Ende ist es ja auch eine Rückversicherung für dich selber. Ich gehe halt in dem Fall in die Akademie, rede mit jemandem, such den aus oder wir kommen ins Gespräch und am Ende geht alles auf. Ich bin richtig in dem, was ich mache. Ist das was, weil du das gerade mit dem Wachsen erwähnt hast, nehme ich jetzt diese Ebene mal auf? Also ist das auch was, wo du denkst, gut, dass es sowas gibt, weil sonst fange ich nachher einen Job an und muss das dann während eines anderen Berufsverhältnisses schon rausfinden. Also ist es am Ende ein bisschen eine Spielwiese, ohne jetzt das Spielen zu leicht zu machen, weil es ist ja einfach auch ein harter Job. Genau. Boah, das ist irgendwie eine gute Frage. Wenn ich jetzt rückblicke, vor anderthalb Jahren, ich habe immer gesagt, boah, eigentlich will ich kein Volontariat machen, das ist Ausbeutung. Man muss dazu wissen, man kriegt halt eben auch nur 50 Prozent von dem Gehalt, was man eigentlich bekommen sollte. Man hat aber im Gegenzug eben auch keine Verantwortung. Also natürlich habe ich hier Verantwortung, eigenverantwortlich arbeite ich eigentlich immer, ich habe ein Bewusstsein dafür und ich will meine Sache auch gut machen, aber im Grunde genommen haben meine Vorgesetzten die Verantwortung für mich und für das, was ich mache. Aber mittlerweile denke ich schon darüber so, dass ich irgendwie froh bin, dass ich dieses Volontariat mache. Ich weiß nicht, ich brauche diese Verantwortung gerade nicht, die ich vielleicht haben könnte ohne Volontariat. Ich bin einfach froh, in diesem Team zu sein und von denen zu lernen und ja, das Gehalt kommt irgendwann. Ja, aber das ist ja auch kein unwichtiger Faktor einfach. Also das ist ja auch was, man muss sich auch in der Hinsicht dafür entscheiden und sich das vielleicht auch in gewissem Maße erlauben können. Ja, total. Also ich muss sagen, ich komme klar. Und ich habe auch das Glück, sage ich mal, dass ich meinen Master habe, weil ich dann halt noch eine Stufe mehr bin. Wir sind halt im Tarifvertrag. Verträgen. Und ja, bekomme jetzt auch die zweite Stufe dann, weil ich jetzt im zweiten Jahr bin. Ja. Ja. Man gewöhnt sich dran. Ich hatte das auch. Ich habe, wie gesagt, Musik studiert. Ich habe eine Zeit lang unterrichtet, weil das irgendwie dazugehört, um halt Geld zu verdienen, weil, also... Großes Big Surprise hier, aber mit Singen, naja. Und ich habe nach anderthalb, zwei, drei Jahren gemerkt, das bin ich nicht so. Ich bin keine gute Lehrerin, das ist auch gar nicht kokett gemeint oder so. Doch, nein, bin ich nicht. Aber das ist auch gar nicht schlimm, sondern dann gibt es halt vielleicht einen anderen Weg, wo ich aber auch dann generieren kann, dass ich halt mir das andere leisten kann, dass ich beides mache. Also ich finde so dieser, das ist ja auch ein bisschen dieser Zwiespalt, auch weil du das gerade gesagt hast mit Überstunden und es ist stressig, aber es gibt ja auch was zurück so, wenn du dann merkst, so eine Eröffnung da unten im Parkhaus, damit berührst du Leute, damit gibst du einem Künstler, einer Künstlerin eine Chance, sich auch auszudrücken. Also dann vergisst man ja auch diese Überstunden ganz schnell wieder. Oder halt die Idee, dass, wenn ich mich jetzt anders entschieden hätte, hätte ich mir schon zwei Eigentumswohnungen kaufen können, keine Ahnung. Das ist ja überhaupt nicht mein Anspruch. Genau, genau. Deswegen, ich bin hier, um zu lernen und um das zu machen, wofür ich studiert habe und was mir einfach gefällt und was ich mein Leben lang machen möchte. Wow, das ist für dich, das ist, finde ich gut. Stand jetzt würde ich schon sagen, das ist erst mal das, was ich schon machen möchte. Klar, es gibt immer Dinge, die man nicht gerne macht. Ist so. Oder die man nicht so gut kann. Gibt es ja auch. Reden halten zum Beispiel. Das fällt mir einfach sehr schwer. Ja, mache ich einfach nicht gerne. Ich stehe auch nicht so gerne im Mittelpunkt. Aber trotzdem mache ich es. Und wenn man sowas macht, obwohl es einem schwerfällt, wächst man halt über. sich hinaus. Als ich mich mit dem Volontariat beschäftigt habe, bevor ich eins gemacht habe, habe ich mich, Habe ich halt viele Texte gelesen und es war immer so ein eintöniger, negativer Vibe, der darüber kam eben, dass es Ausbeutung ist und man lernt da irgendwie nichts und weiß ich nicht. Also jetzt gucke ich halt so anders drauf und deswegen teile ich das einfach, weil vielleicht hört das ja jemand, der das hören muss. Ja, das finde ich sehr schön, dass du das teilst und auch nicht unwichtig, genau aus dem Grund, dass manchmal muss man das hören. Was sind so die großen Sachen im vergangenen Jahr, wo du so Momente hattest, wo du hier vielleicht oben standst und runter geguckt hast auf dein Publikum, aber auf die Leute, die hier sind und du dachtest, ach krass, das habe ich gemacht, wenn es das überhaupt so konkret gibt. Genau, gibt es glaube ich nicht und ich würde auch nicht sagen, also ich glaube, ich habe dann nicht gedacht, boah, das habe ich gemacht, sondern ich habe dann eher gedacht, boah, ist es krass, was man mit so einem Team alles schafft, weil zum Beispiel auch unser Aufbau- und Abbauteam, das ist so krass, was man in einer oder in zwei Wochen alles aufbauen kann. Und das sind, glaube ich, so Momente, die ich mir dann so gedacht habe. Zum Beispiel bei der Schieler-Hicks-Ausstellung oder bei der VDDK-Ausstellung, der Ausstellung vom Verein der Düsseldorfer Künstler. Das waren, glaube ich, so Momente. Ja, da sind ja auch einfach wirklich sehr viele Leute da noch involviert. Also da stelle ich mir die Tabellen und die Listen aber noch mal länger vor als sonst, als wenn es um eine Künstlerin oder einen Künstler geht. Wenn du jetzt ans nächste Jahr denkst, also du wünschst dir weiter zu wachsen, das kann ich mir vorstellen und genau im Parkhaus geht es auch ab, aber ihr saniert ja. Ja. Und das heißt, dieser Ort, in dem wir jetzt sitzen, der ist ja dann so nicht mehr da. Genau. Denkst du manchmal, hätte ich doch noch zwei Jahre gewartet? Weil das wird ja bestimmt nochmal herausfordernder, das dann auch noch alles quasi mobil zu stemmen. Nee, ich freue mich drauf. Ich finde es super spannend. Ich habe dann quasi Halbzeit in diesem Haus verbracht und mit diesem Haus. Und dann, ja nicht ganz, das letzte halbe Jahr dann eben außerhalb der Kunsthalle oder des Gebäudes. Ist, wenn wir nämlich durch die ganze Stadt Düsseldorf ziehen, mit verschiedenen Projekten, Performances, Ausstellungen, Talks, was weiß ich, ganz viel. Und darauf freue ich mich einfach. Und da bist du ja dann auch schon so etabliert in dem Alltag, in den Abläufen. Also ein Jahr ist ja meistens, ich finde immer, wenn man alle vier Jahreszeiten einmal durch hat in verschiedenen, dann jetzt wiederholt es sich ja einfach. Ja, und wir planen ja auch schon lange. Also eigentlich schon die ganze Zeit. Was passiert dann mit deinem Parkhaus? Das kann ich wahrscheinlich noch bis zum Ende meines Volontariats machen. Das ist ja auch ein Format für Volontärinnen. Also dann gebe ich es dann quasi ab. Also das bleibt. Ja, und hast du schon, weil wir das auch vorhin ganz kurz hatten, ganz konkret eine ganz leise Idee, einen Wunsch, ein Best-Case-Szenario, was passiert, wenn du hier dein Volontariat beendest? Boah, weiß ich nicht. Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich vielleicht noch ein bisschen hierbleiben kann. Und tatsächlich habe ich aber den Gedanken daran so ein bisschen noch aus meinem Kopf verbannt. Genau, man muss ja jetzt auch gerade gar nicht immer allzu konkret werden, ob du dann als Kuratorin tätig bist oder nochmal einen anderen Weg findest und wir haben darüber gesprochen, dass dieses Wort Kuratorin, Kurator eins ist, wie so viele, was gerade ein bisschen umgedacht wird. Also es ist ja so, das habe ich ja anfangs schon gesagt, du machst ein Volontariat im kuratorischen Bereich, um nachher Kuratorin zu sein. Das ist die Berufsbezeichnung. Jetzt ist ja die Kunstwelt genauso wie die ganze andere Welt auch in Bewegung. Es entwickeln sich Sachen. Es ist ja eine, glaube ich, auch viel mehr hierarchisch geprägte Welt, als man von außen denken würde. Das finde ich auch am Theater immer spannend. Das finde ich in der Musik auch immer total spannend. Und mir ist schon in anderen Zusammenhängen aufgefallen, dass die Begriffe sich ein wenig verändern. Und ist das in dem Fall auch so? Beziehungsweise wir haben uns ja darüber unterhalten, dass das tatsächlich… Ja, tatsächlich ist es so. Also es gibt schon viele, ich sage jetzt mal Kuratorinnen, die den Begriff eher ablehnen, weil es so eine Art von Entscheidungsmacht mit sich trägt, die man aber, es ist immer ein Ausstellungsmachen gemeinsam mit den KünstlerInnen oder mit noch anderen Leuten. Und es hat so eine bittere Note dabei, weil es auch eben ich weiß jetzt, ich müsste mir das jetzt auch nochmal durchlesen und wie das. Historisch war, aber es waren ja Kuratoren, waren immer Kuratoren und extra nicht gegendert, weil es halt immer, weiße Männer waren. Und das alles ändert sich halt. Und die Arbeitsweise, die ändert sich auch. Und ja, es ist. Die Kulturszene sehr hierarchisch geprägt. Aber vor allem auch hier in der Kunsthalle eher, natürlich gibt es Hierarchien, aber wir sind schon fühlbar ein Team, würde ich sagen. Also das heißt, du würdest für dich, wir haben jetzt natürlich die ganze Zeit den Begriff Kuratorin gesagt, weil das einfach der ist, aber Oder was beobachtest du da wo? Was ist ein Begriff, der sich an derer stattsetzen kann oder benutzt wird? Ich würde AusstellungsmacherInnen sagen. Ja, das würde ich sagen. Wir machen Ausstellungen. Ja, schön. Jetzt schwebt mir die ganze Zeit während unseres Gesprächs eine Frage im Kopf, die jetzt auch gar nicht zu groß irgendwie führen muss. Aber wir sitzen jetzt hier in diesem Atelier. Wir sind umgeben von Materialien und auch Werken, die die Menschen, ich sage jetzt einfach mal, gebastelt haben, ohne das zu, also das ist nicht so klein gemeint, sondern es sind einfach Collagen und so. Und jetzt steht hier vor mir ein Schild die ganze Zeit. Da steht drauf, mach mit und werde kreativ. Ich will jetzt nicht fragen, ob ich was basteln darf, weil das kann ich uns beiden ersparen. Aber du hast Kunstgeschichte studiert, Romanistik, Kulturmanagement. Hast du das Gefühl, dass der kreative Part, der wahrscheinlich in dir schlummert, genug bedient ist? Oder ist das bei diesem Werdegang auch so? Würdest du auch manchmal gerne selber die Künstlerin sein, die die Wand gestaltet unten im Parkhaus? Nee. Machst du selber Kunst? Nein. Also ich zeichne oder habe viel gezeichnet früher, aber mittlerweile auch irgendwie nicht mehr. Nein, ich überlasse das den Künstlern. Also du machst mit und ermutigst Kreativität quasi. Wenn man das so sagen will, ja. Ja, das finde ich auch, das ist ja auch so eine Ebene. Also was ist der Antrieb? Macht man das, wenn man selber das gerne macht, macht man das, weil man wirklich auch anderen gerne das Feld überlässt, dann im Mittelpunkt, du hast es gerade schon gesagt, du stehst eh nicht so gerne im Mittelpunkt und so, ne? Ich glaube, ich habe ein bisschen ein Problem mit dem Begriff Kreativität, das hat für mich so irgendwie keinen Anspruch, also es gibt. Die Kunst, mit der wir uns hier umgeben oder mit der ich mich umgeben will, die hat immer einen gewissen Anspruch, aber. Boah, da kommen wir jetzt, glaube ich, aber das geht jetzt vielleicht auch zu weit. Aber ja, ich helfe dabei, dass Ausstellungen, oder ich möchte dabei helfen, dass Ausstellungen realisiert werden, so wie sich Künstlerinnen das vorstellen und so, dass es eben für mich auch passt. Also es ist immer ein Miteinander und Miteinander kommunizieren und realisieren am Ende. Ich verstehe. Ich danke dir sehr für dieses offene und sehr unterhaltsame und sehr interessante Gespräch. Ich habe was gelernt über dich und über deinen Berufszweig und wie ich eben schon angekündigt habe, ich möchte irgendwie hier noch so ein bisschen rumlaufen und ich habe die ganze Zeit vor mir, mach mit und werde kreativ und im Rücken diese Sounds und ich würde irgendwie gerne einmal ergründen, wo die herkommen. Kannst du mir das verraten? Ja, wir gehen jetzt in den Kinosaal und da sitzt Julian Westermann und macht eine Sound-Performance ongoing, das heißt fünf Tage während der Öffnungszeiten, ne sechs Tage tatsächlich, bis Sonntag und im Hintergrund wird ein Video von ihm gezeigt. Verstehe, das heißt wir gehen da jetzt mal ganz kurz rein, hören ein bisschen. Darf ich das Aufnahmegerät mitlaufen lassen? Natürlich. Wir gehen jetzt hier durch die tür ok. Es ist ein riesengroßer saal das ist der saal der mit mit dieser galerie oben ich möchte das nur erklären. Und es läuft ein Film, ein Video von einem Kanu mit einem Auge drin. Besser kann ich es jetzt nicht beschreiben. Und dabei laufen die Sounds und in einem Zelt mitten im Raum, was von innen beleuchtet ist, sitzt Julian Westermann. Ich wollte gerade sagen, ja doch, jetzt bewegt er sich. Jetzt erkenne ich es. Und er macht was mit Tasten. Genau, der nimmt quasi ein Album auf. Also es ist, das wird ein sehr langes Album, weil er eben ongoing hier drin sitzt, während der Öffnungszeiten, also sechs Tage lang. Und er ist quasi, er bekommt gar nicht mit, ob man hier drin ist oder nicht. Ich glaube nicht, dass er viel mitbekommt. Ich glaube, der ist auch so in einem Fokus, dass er das nicht mehr bekommt. Wo nimmt er die Sounds her? Das weiß ich nicht. Guckt er sich das Video an und lässt sich davon inspirieren quasi die ganze Zeit? Nee, das ist er übrigens selber im Kanu, also die haben das mit einer Drohne aufgenommen. Den Hut hat er auch selbst gemacht. Ist das manchmal ein Ort, wo du hinkommst, wenn du kurz, naja, Ruhe ist jetzt das falsche Wort, weil es ist natürlich diese Sounds im Hintergrund, aber bist du hier manchmal drin, wenn du mal gerade ein bisschen Pause brauchst? Es kommt aber auch darauf an, was hier gerade läuft. Also es kann auch anstrengend sein. Also die Musik verändert sich natürlich die ganze Zeit. Genau, also wir haben jede Woche halt eine andere Künstlerin, ein Künstler hier. Und er macht durch einfach, ne? Ja, er macht durch. Wow, drinkst du nebenbei manchmal was zu essen? Nee, das macht seine Freundin. Ja, krass. Das ist schon eine sehr besondere Atmosphäre. Ja. Und ich finde es einfach, diesen Raum quasi leer zu sehen, das ist ja auch so, ne? Als ich das letzte Mal hier war, beim Verein der des Loverkünstlers, bei der Ausstellung, da war es ja nicht nur voll mit Menschen, sondern auch jeder Zentimeter gefühlt vollgehängt. Ja. Und dann merkt man, wenn es so leer ist, erst recht, wie... Wie toll dieser Raum auch ist. Ja, wie toll dieser Raum ist und wie riesig. Ja. Wir werden jetzt hier noch ein bisschen stehen und genießen. Music. Und dann irgendwann uns hier wieder rausschleichen. Ich danke dir sehr, dass du mir auch das gezeigt hast. Ich danke dir, Tosja. Wir sehen uns bald. Tschüss. Tschüss. Tschüss. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast, wenn ihr es nicht schon längst getan habt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch gleich mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit was immer auch geht. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Horstel Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.