Latest / Stimmen des Tages / Verhinderter Flugzeugabsturz - Bablers Machtkampf - Schwächelnde Armutsbekämpfung
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- 0:08Speaker 1: Willkommen zu den PULS-Vierundzwanzig Stimmen des Tages.
- 0:11Speaker 1: Auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv fällt eine Boeing-CM-Max gestern in einen mehrere Tausend Meter langen Sturzflug.
- 0:19Speaker 1: Der Co-Pilot will die Maschine offenbar zum Absturz bringen, Flugexperte Patrick Huber erklärt was sich an Bord abgespielt haben muss Was sich da gestern in diesem Flugzeug ereignet hat, der heißt es.
- 0:31Speaker 1: Die Maschine ist in den Sturzflug gefallen und mehrere Tausend Meter gesunken.
- 0:36Speaker 1: Gleichzeitig hat der Belot geschrien so dass die Passagiere ins Cockpit gekommen sind.
- 0:43Speaker 1: das ist ihm noch gelungen die Cockpit Tür auf zu machen.
- 0:47Speaker 1: Wie kann man sich denn das vorstellen wie das er gestern vonstatten gegangen ist?
- 0:51Speaker 1: Es
- 0:53Speaker 0: waren sicherlich einmal sehr chaotische, dramatische und absolut lebensbedrohliche Szene.
- 0:57Speaker 0: Nach allem was wir wissen hat der Co-Bilot den Kapitän mit einem Messer attackiert, worauf ihn der Kapitä natürlich laut um Hilfe geschrien hat, mit dem Co-Piloten gekämpft hat.
- 1:06Speaker 0: Und man muss sagen, der Kapitäne ist hier wirklich... Er hat sehr geistesgegenwärtig reagiert, er hat obwohl er durch die Messerstiche schwer verletzt war, mit seinem Schalter noch die Cockbetüre entriegelt so dass Crew und Passagiere nach vorne konnten um ihn zu helfen und letzten Endes konnte der Co Pilote überwältigt mit entfernt werden.
- 1:23Speaker 0: Allerdings ist die Maschine bei diesem Manöver in einen extremen Sturzflug gegangen, sie hat eine Synkrate von ungefähr neuntausend bis zehntausend Meter pro Minute gehabt.
- 1:31Speaker 0: also das Wartefaktor ein beschleunigter freier Fall.
- 1:34Speaker 1: Wie kann man sich diesen Sturzwug vorstellen?
- 1:37Speaker 1: richtet es sich auch die Nase des Flugzeugs nach unten oder geht das mehr so?
- 1:41Speaker 0: Also es war definitiv so, dass die Nase des Flugzeugs wirklich nach unten gegangen ist.
- 1:46Speaker 0: Ob die Maschine dabei auch eine Querlage hat wissen wir nicht.
- 1:49Speaker 0: Allerdings ist es so das es dem offenbar den verwundeten Piloten dann noch gelungen ist im Kapitän diese Maschine abzufangen und soweit zu stabilisieren bevor dann eine außer dienstlich mitfliegende Crew der Steuer übernehmen konnte.
- 2:00Speaker 0: und dieser außer dienslich mit fliegenden Crew die weiß dann offenbar auch die den Notfall kurz an die Flugsicherung abgesetzt hat
- 2:06Speaker 1: Was natürlich jetzt auch ein extremer glücklicher Zufall war da eben diese Crew noch am Board befindet und Beloten an Bord sind, die die Maschine übernehmen können?
- 2:16Speaker 0: Das ist richtig.
- 2:16Speaker 0: Wir wissen nicht ob es der schwer verletzte Kapitän in seinem Zustand noch geschafft hätte das Flugzeug sicherzulanden.
- 2:23Speaker 1: Es ist ja Automatisierung von Flugzeigen auch immer wieder ein Thema.
- 2:27Speaker 1: Inwieweit wäre es dann möglich gewesen eine Landung in einem Automatikmodus durchzuführen?
- 2:34Speaker 0: Also grundsätzlich halte ich es einmal für ausgeschlossen, dass ein Leier im Flugzeug wie die Boeing-Sieben-Drei-Sieben einfach auf Anleitung vom Boden landen kann.
- 2:42Speaker 0: Grundsätzlich schon einmal und hier kam noch dazu das dieses Flugzeug durch die enormen Kräfte, die beim Sturzflug darauf eingewirkt hatten wirklich sehr schwer beschädigt war.
- 2:49Speaker 0: Wir kennen auch die Aufnahmen.
- 2:51Speaker 0: Es ist ein Teil des Seitenleidwerks komplett weggebrochen.
- 2:53Speaker 0: Vermutlich ist auch darum verzogen und weitere Beschädigungen aufgetreten.
- 2:57Speaker 0: Und wenn ein Flugzeug derart beschädet ist funktioniert auch die verhandene Automatisierung im Regelfall nur noch eingeschränkt.
- 3:04Speaker 0: Welche Systeme jetzt genau noch funktioniert und nicht funktioniert haben, in dem Fall muss die Untersuchung klären.
- 3:09Speaker 0: Aber auf jeden Fall haben die Piloten diese schwer beschädigte Flugzeug dann sicher zu Boden gebracht, wirklich eine Meisterleistung
- 3:14Speaker 0: vollbracht.".
- 3:15Speaker 1: Sie haben vorhin auch angesprochen, dem Beloten ist es noch gelungen die Tür zum Cockpit, die ja verriegelt ist zu öffnen.
- 3:22Speaker 1: Wie kann man sich das vorstellen?
- 3:23Speaker 1: Da gibt's einen Schalter der gedrückt werden muss also man muss nicht direkt an der Tür von innen entregeln.
- 3:27Speaker 0: Genau so ist es!
- 3:28Speaker 0: Also die Schalter befinden sich je nach Flugzeugtübern einer anderen Stelle aber sind vom beiden Pilotensitzen aus zu erreichen.
- 3:34Speaker 0: und dieser Geistesgegenwart dass der Kapitänenschalter noch auf Anlog als auf Entregeln gestellt hat dieses zu verdanken das Grundpassagiere ins Cockpit konnten.
- 3:41Speaker 0: sonst müssten wir davon ausgehen Kobiloten erfolgreich gewesen wäre?
- 3:46Speaker 1: Das heißt, wenn wir das rekonstruieren ist davon auszugehen.
- 3:48Speaker 1: Der Kobilot greift den Piloten mit dem Messer an der reagiert und die Cockpit-Tür wird er durchgeöffnet.
- 3:55Speaker 1: und doch schreie können Passagiere den Kobiloten überwältigen.
- 3:59Speaker 1: Der hat ein Messer bei sich gehabt.
- 4:02Speaker 1: jetzt ist es so dass seit nine eleven sehr strenge Sicherheitsvorkehrungen gibt.
- 4:06Speaker 1: also Passagier werden ganz gründlich durchsucht gilt es für Piloten nicht.
- 4:10Speaker 1: wieso konnte der am Messer beisich führen?
- 4:12Speaker 0: Also ist ja grundsätzlich so, dass Piloten und Besatzungen auch durch die Sicherheitskontrolle führen müssen.
- 4:17Speaker 0: Allerdings ist das etwas, was hinter vorgehaltener Hand in der Branche schon längst als lächerliche Kosmetik kritisiert wird weil ein Pilot braucht kein Messer er könnte.
- 4:27Speaker 0: wir haben das ja auch in anderen Fällen gesehen siehe den Sherman Wings Absturz twenty fünfzehn.
- 4:32Speaker 0: Ein Pilot hat die Möglichkeit das Flugzeug und alle seine Insassen zum Absturz zu bringen wenn er das möchte ganz ohne Messer Und abgesend davon ist es ja auch innerhalb der EU erlaubt Wenn ich das richtigem Kopf ab Taschenmesser bis zu einer gewissen Klingelänge mitzunehmen.
- 4:46Speaker 0: und auch mit einem kleinen Taschen Messer kann man jemanden tödlich verletzen.
- 4:50Speaker 1: Wenn wir jetzt nochmal auf die Situation im Flugzeug zu sprechen kommen, die Maschine befindet sich also im Sturzflug es gibt eine rangileim Cockpit.
- 4:57Speaker 1: wie kann man sich das vorstellen wenn dann die Passagiere zum Cockpit vorkommen die versuchen hier zu schlichten?
- 5:04Speaker 1: Das ist natürlich eine sehr sehr turbulente Szene.
- 5:08Speaker 1: das Flugzeug ist da sehr wackelig passagierisch rein.
- 5:12Speaker 0: Also man kann davon ausgehen, dass viele Passagiere natürlich auch geschrien haben.
- 5:16Speaker 0: Diejenigen die aktiv in dieses Kampfgeschehen eingebunden waren weil ich glaube nicht das meine von Schlichten sprechen kann.
- 5:22Speaker 0: es war sicherlich ein Kampf auf Leben und Tod.
- 5:24Speaker 0: Das kann man so dramatisch sagen weil so wahr ist.
- 5:26Speaker 0: Die haben andere Sorgen gehabt sie haben nicht geschrien die haben wirklich gekämpft und versucht den Co-Piloten aus dem Cockpit zu entfernen Und das an sich ist schon sehr schwierig.
- 5:35Speaker 0: Flugbegleiter trainieren zum Beispiel wenn ein Pilot aus gesundheitlichen Gründen ausfällt wie man denen aus dem Sitz entfernt.
- 5:41Speaker 0: Man muss das generell schon sehr schwierig, denn es ist ein sehr enges Cockpit gerade in der Boeing sieben drei sieben und dann muss man ja auch noch im Idealfall aufpassen dass der nicht noch an irgendwelchen Schalter oder Instrumente ankommt.
- 5:52Speaker 0: Und hier haben wir es mit einem Tobenden zu tun der das Flugzeug offenbar zum Absturz bringen wollte was die Situation noch einmal verschärft hat.
- 5:59Speaker 0: Das heißt man kann diese Passagiere die hier entschlossen gehandelt haben und doch dem Flugkapitän zweifelsfrei wirklich als Helden bezeichnen die im Angesicht des Todes die Katastrophe verhindert haben.
- 6:08Speaker 1: Wie viel Zeit war denn da eigentlich zur Verfügung, wenn sich die Maschine schon in diesem Sturzflug befindet?
- 6:13Speaker 1: Also von welchem Zeithorizont sprechen wir da?
- 6:17Speaker 1: vom Moment bis Passagiere den Co-Beloten überwältigen und die neuen Beloten dann die Maschinen übernehmen und sie zu einer sicheren Landung bringen.
- 6:25Speaker 0: Ich glaube, wir müssen das einmal differenzieren.
- 6:27Speaker 0: Von dem Moment wo der Sturzwug begonnen hat wäre die Maschin, wenn es durch den Kapitän nicht noch abgefangen worden wäre, in gut einer Minute aus Reiseflug her auf dem Boden aufgeschlagen.
- 6:38Speaker 0: Ein normaler Sinkflug, wir alle kennen das von der Flugreise.
- 6:41Speaker 0: Der Dauer braucht man ungefähr zwanzig bis dreißig Minuten bis zur Landung.
- 6:44Speaker 0: Hier wäre die Maschine nach einer Minute auf dem Boden aufgeschlagen Wenn der Sink flug nicht gestoppt worden wäre.
- 6:48Speaker 0: oder der Sturzflug muss man sagen.
- 6:50Speaker 0: Das heißt die ersten drei Sekunden waren Sturzwug.
- 6:54Speaker 0: Dann hat der Kapitän die Maschinen noch stabilisieren können Auf eine Höhe von ungefähr vierzehn- bis sechzehntausend Fuß Und dann, wenn sie mal stabilisiert wieder im Horizontalflug war und die Bedrohung aus dem Cockpit entfernt war.
- 7:06Speaker 0: Dann war das jetzt nicht so dramatisch dass die Maschine von den anderen Piloten übernommen wurde.
- 7:11Speaker 0: da hatte man eine gewisse Zeit.
- 7:12Speaker 0: wichtig war diesen Sturzflug zu beenden und das hat nach unserem bisherigen Informationsstand wirklich dieser schwer verwundete indische Flugkapitän noch getan.
- 7:21Speaker 1: Aber das heißt wer hat den Sturzt?
- 7:22Speaker 1: der Kobelot hat den sturz flug eingeleitet vor der Messerattacke?
- 7:26Speaker 0: Das wissen wir nicht.
- 7:26Speaker 0: Wir haben diese Information auch nicht der Sturzflug vorsätzlich eingeleitet hat oder dieser Sturzwug im Rahmen des Kampfes in Cockpit passiert ist.
- 7:36Speaker 0: Denn die Sieben-Trei-Sieben ist ein Flugzeug mit kommerziellen Steuerhörnern direkt vor den Piloten und wenn da gekämpft wird, um sich heftig bewegt und einer auf der Steuern drückt im Rahmen dieses Kampfes, ob bewusst oder unbewusst dann geht die Maschine natürlich in einen Sink respektive hier in den Sturzuflug über.
- 7:51Speaker 0: dass wenn jetzt die Untersuchungen zeigen müssen, wir haben den Flugdatenschreiber.
- 7:54Speaker 0: Die Maschine ist ja sicher gelandet und wir haben natürlich auch die Aussagen des Kapitäns der sich laut Auskunft der indischen unter israelischen Behörden in einem stabilen Zustand in einem Krankenhaus in Saudi Arabien befindet zum gegenwertigen Zeitpunkt.
- 8:06Speaker 1: Also das heißt hier fehlen noch einige Informationen, aber tatsache ist alle müssen extrem schnell gehandelt haben auch die Passagiere, die eingegriffen haben.
- 8:14Speaker 1: Es hat alles sehr gut funktioniert.
- 8:15Speaker 1: dann ist es zur Notlandung in Saudi Arabien gekommen.
- 8:19Speaker 1: wie läuft das ab?
- 8:21Speaker 1: wird einfach ein Slot einen Landeplatz freigemachten?
- 8:25Speaker 1: müssen andere Maschinen warten?
- 8:27Speaker 0: Grundsätzlich ist es so, dass ein Luftverzeugter seine Luftnotlage deklariert.
- 8:32Speaker 0: Das sind absolute Priorität und wir kennen jetzt den genauen Funkverkehr noch nicht aber wir können davon ausgehen das die Piloten die dann übernommen haben der Flugsicherung geschildert haben was passiert ist und damit steht natürlich die nächstgelegene Landebahn.
- 8:45Speaker 0: sofort ist, sag ich mal salopter wird der rote Teppich für dieses Flugzeug ausgerollt und am Boden stehen natürlich sowohl die Feuerwehr als auch Rettungsdienst bereit weil man erstens von Verletzten an Bord ausgehen muss.
- 8:55Speaker 0: Und zweitens ja auch nicht weiß klappt die Landung?
- 8:57Speaker 0: Die Piloten haben sicherlich im Cockpit jede Menge Fehlermelungen gehabt über defekte Systeme und es war ja vermutlich auch nicht klar vor allen Dingen am Boden ob diese Landung problemlos klappen würde oder ob das Flugzeug vielleicht bei der Landung dann noch verunglückt.
- 9:12Speaker 1: Also dass es sicher ein Flug, den sehr viele nicht so schnell vergessen werden.
- 9:16Speaker 1: vielleicht.
- 9:16Speaker 1: abschließend noch seit Nine Eleven wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Luftfahrt extrem verschärft.
- 9:22Speaker 1: Ist das damit gelungen bis jetzt eigentlich fast eine Terrorakte mit Flugzeugen zu verhindern?
- 9:29Speaker 0: Es ist in der Tat so, dass die Sicherheitsvorkörungen nach Nine Eleven extrem verschärft wurden.
- 9:33Speaker 0: Dadurch ist die Zahl der Flugzeugentführung oder der Versuchtenflugzeugentführung wirklich rapide zurückgegangen.
- 9:38Speaker 0: aber ich glaube es ist wichtig das wir uns einfach einmal bewusst machen es gibt nirgendwo im Leben hundertprozentige Sicherheit.
- 9:44Speaker 0: Man kann immer nur versuchen, das Risiko zu minimieren und diese Minimierung erfolgt auch dadurch dass man eben aus vorangegangenem Fällen lernt.
- 9:52Speaker 0: aber wie gesagt die Hundertprozente gesichert gibt es nicht weil wir am Fall Andreas Lubitz zwei tausend fünfzehn bei Germanings gesehen haben.
- 9:58Speaker 0: da hat genau diese Technik die unauffrechbare Cockpit-Türe dazu geführt dass ich der psychisch kranke erste Offizier im Cockpit einsperren und das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz bringen konnte.
- 10:07Speaker 0: ganz allgemein muss man aber sagen dass die Luftverzehr sicher ist.
- 10:10Speaker 0: die überwiegende Mehrheit der Piloten sind ab verantwortungsbewusste Personen, die ihren Job entsprechend machen.
- 10:16Speaker 0: Das sind dann leider die Ausfälle, die regelbestätigen.
- 10:19Speaker 1: Patrick Kuba, vielen Dank für das Gespräch und dass Sie sich die Zeit genommen
- 10:23Speaker 0: haben!
- 10:23Speaker 0: Sehr gerne, danke schön.
- 10:25Speaker 1: Wer soll die SPÖ künftig führen?
- 10:27Speaker 1: Nachdem sich am Wochenende Medienmanager Gerhard Zeiler ins Spiel bringt, fällt nun auch der Name des Finanzministers Markus Materbauer immer öfters.
- 10:35Speaker 1: Was tut sich hinter den Kulissen innerhalb der SPÖ?
- 10:39Speaker 1: Dazu ist die Politikwissenschaftlerin Katrin Prabotnik im Interview.
- 10:44Speaker 1: Also am Wochenende gibt der Medienmanager Gerhard Zeiler bekannt, dass er die SPÖ übernehmen und aus dem Umfragitiv führen möchte.
- 10:51Speaker 1: Von den Größen der Partei hat man sich derzeit aber noch nicht viel gehört.
- 10:55Speaker 1: Niemand hat sich offiziell hinter ihm gestellt.
- 10:58Speaker 1: Und jetzt werden auch Stimmen laut, das gar nicht Gerhard Zeyler sondern Finanzminister Markus Matta Bauer, den aktuellen Chef Andreas Babler ablösen könnte.
- 11:07Speaker 1: was passiert da gerade in der SPÖ?
- 11:11Speaker 3: Also hinter den Kulissen passiert da sicherlich gerade sehr, sehr viel und wir bekommen aber noch sehr wenig das nach außen trinkt.
- 11:18Speaker 3: Einfach deshalb weil auch das neue Parteistatut die Ablöse eines Vorsitzenden ja gar nicht so einfach machen lässt.
- 11:27Speaker 3: Das wollte auch damals Andreas Babler.
- 11:30Speaker 3: diese Reform, dass ein Partei-Vorsitz eben von den Mitgliedern gewählt wird Und das müsste natürlich entsprechend erst vorbereitet werden und so sieht es dem Moment auch gar nicht danach aus.
- 11:42Speaker 3: Die Strategie scheint mir in meinen Augen zu sein, dass man hier den zweiten Weg, den auch das Parteistatut hergibt, wählen möchte.
- 11:50Speaker 3: Dass man nämlich dann sollte sich tatsächlich nur eine Person um die neuen Vorsitzenden bewerben möchten.
- 11:58Speaker 3: Das man da im Rahmen eines Sonderparteitages macht.
- 12:03Speaker 3: Der Prozess, um den Wechsel eines Parteivorsitzenden auch tatsächlich durchzuführen ist ein Komplexer und deswegen muss hier jetzt noch sehr viel sortiert werden.
- 12:13Speaker 3: Trotzdem muss ich dazu sagen das ist etwas was mich ein bisschen überrascht dass eben dieses Sortieren jetzt offensichtlich auf offener Bühne stattfindet.
- 12:23Speaker 1: Das wäre ja wohl sinnvoller gewesen, das hinter den Kulissen zu machen und vielleicht auch dass sich Gerhard Zeiler dann erst aus der Deckung wagt wenn diese Dinge geklärt sind oder?
- 12:35Speaker 3: Hinter den Kulinisten.
- 12:36Speaker 3: und dann eben der Versuch, dass man mit einem Vorsitzwechsel eine Art Momentum schafft in der Bevölkerung.
- 12:44Speaker 3: dass sich dann auch wieder positiv auf die Umfragen für die ESB auswirkt, weil genau das hat natürlich diese ganzen Debatten jetzt um den Vorsitz auch wieder ins Rennen gebracht.
- 12:55Speaker 3: Wir wissen sehr genau ein Vorsitzender ist immer nur so stark wie die Wahlergebnisse oder eben wenn es gerade keine Wahl gibt, die Umfrage in Erscheinen lassen und dieser Situation ist für die Esbö sehr schlecht.
- 13:10Speaker 3: Sie steht jetzt bei rund und das lässt natürlich dann eine Partei unruhig werden.
- 13:17Speaker 3: Aber wenn man eben diesen Wechsel herbeiführen möchte, dann müsste man das ein bisschen anders aufsetzen um hier wieder von einem Momentum zu schaffen.
- 13:26Speaker 3: dass sehe ich im Moment noch
- 13:28Speaker 3: nicht.".
- 13:29Speaker 1: Jetzt haben erste Stimme gemeint auch Finanzminister Markus Mata Bauer könnte die SPÖ übernehmen.
- 13:36Speaker 1: hören wir uns vielleicht kurz an was er nach vor ein paar Tagen zu einer Ablöse von Andreas Barbla gesagt hat
- 13:42Speaker 0: Die Barbara hat mich in die Regierung geholt.
- 13:44Speaker 0: Wir betreiben gemeinsam erfolgreiche Regierungsarbeit und darum möchte ich auch
- 13:49Speaker 0: weitermachen.".
- 13:51Speaker 1: Ist es für sich wahrscheinlich, dass Materbauer tatsächlich bereit sein könnte, die Partei zu übernehmen?
- 13:55Speaker 1: Er hatte ja erst vor kurzem seine Krebserkrankung öffentlich gemacht!
- 14:01Speaker 3: Die Idee dahinter ist vielleicht, dass man hier auch mit Andreas Barbler im Redet und sagt, man könnte einen Vertrauten stattdessen in die erste Reihe stellen.
- 14:09Speaker 3: Ob Andreas Barblat dann eben bereit wäre zurückzutreten oder wenn kein anderer Kandidatin auftritt über einen Sonderparteitag.
- 14:19Speaker 3: das zu machen.
- 14:20Speaker 3: Wenn man sich eben auch wie diese Aussage jetzt gerade von Markus Marterbauer anhört, dann klingt es eher als ich mache das nicht.
- 14:28Speaker 3: Ich bin ein Unterstützer Babler und das hatte ja auch nicht nur in dieser Aussage gesagt schon und auch schon in einigen Aussagen davor dass er seine jetzige Rolle ausfüllen möchte und hier aber kein Interesse am Parteivorsitz hat.
- 14:42Speaker 3: Das ist ein bisschen würde ich sagen noch generell.
- 14:44Speaker 3: die Problemate geben der SPÖ.
- 14:47Speaker 3: welche Person möchte das machen, welche Person hat aber eben auch den notwendigen Rückhalt in der Partei?
- 14:55Speaker 3: Das ist symptomatisch für die jetzige Situation.
- 14:57Speaker 3: Wir sehen eigentlich wenige Stimmen, die Andreas Babler befürworten weil die Stimmung derart ist man möchte eine Veränderung.
- 15:05Speaker 3: Aber wir sehen noch wenig Stimmen die öffentlich sagen ja der Gerhard Seiler wäre jetzt eben die richtige Person.
- 15:13Speaker 1: Der BR-Berater Rudi Fussis sagt in unserer Diskussionssendung Wildumstritten, Barbles Geschichte.
- 15:18Speaker 1: Und Zeiler würde sich zurückziehen, wenn Materbauer bereit ist zu übernehmen?
- 15:22Speaker 1: Hören wir da auch rein!
- 15:24Speaker 0: Das weiß man jetzt schon und die werden ihm sagen, es ist vorbei.
- 15:27Speaker 0: Wirklich?!
- 15:27Speaker 0: Na sicher, Barblles Geschichte daran besteht überhaupt kein Zweifel.
- 15:31Speaker 0: Schön dass die Partei ein paar Jahre noch mehr drauf gekommen ist, das nicht mehr ausgeht.
- 15:36Speaker 0: aber besser ein Ende... mit Schrecken ist gar kein Ende.
- 15:39Speaker 0: Also das ist vorbei, im Wesentlichen geht es jetzt um die Frage hat Gerhard Zeile eine Chance der diesen Prozess jetzt angestoßen hat so wie damals Nikolas Kobal bei der ersten Mitgliederbefragung?
- 15:49Speaker 0: da darf man Zweifel haben.
- 15:50Speaker 0: nach den Ersten Auftritten Im Moment rennt alles in Richtung Markus Marta Bauer.
- 15:56Speaker 1: Was sagen Sie zu dieser Einschätzung?
- 16:00Speaker 3: Ja das ist im Prinzip das was wir von den Reaktionen jetzt auch ableiten können ein Stück weit.
- 16:04Speaker 3: Wie gesagt das sind wenig oder keine Stimmen, die Andreas Barbler hier öffentlich groß unterstützt und aber auch wenig und keine Stimme.
- 16:12Speaker 3: Die sich jetzt ganz enthusiastisch hinter GH Zeiler stellen.
- 16:15Speaker 3: Die Situation in der SBO ist in meinen Augen diese, dass die Partei eine Veränderung möchte weil sie eben auf die Umfragen blickt und sieht das man hier immer weiter verliert und als SBO mit Geschichte einer mit sechzehn Prozent in den Umfragen einfach nicht zufrieden sein kann.
- 16:36Speaker 3: In weiterer Folge stellt sich also die Frage, welche Person kann das machen?
- 16:40Speaker 3: Und auch mit dem Blick auf danach was bedeutet das für die aktuelle Regierungs Bild, aktuelle Regelungszusammenarbeit mit ÖVP und NEOS?
- 16:51Speaker 3: denn so wie die ASB eben derzeit in den umfragen da steht, kann eigentlich auch nicht die Strategie und das Interesse haben möglichst rasch Neuwahlen herbeizuführen Weil dann besteht einfach die reale Gefahr, dass man diese schlechten Umfrageergebnisse auch tatsächlich abendlich als ein Wahlergebnis dastehen hat.
- 17:07Speaker 1: kommen wir noch auf die Unterstützung für Gerhard Zeiler innerhalb der Partei zu sprechen.
- 17:12Speaker 1: Er hat in unserem Interview mit Infodirektorin Corinna Milborn gemeint, er mache kein Harakiri.
- 17:17Speaker 1: natürlich habe er sich die Unterstützung innerhalb der partei zusichern lassen bevor an die Öffentlichkeit gegangen ist mit seinem Wunsch die SPÖ zu übernehmen.
- 17:26Speaker 1: aber wäre es glüger gewesen das vielleicht gar nicht zuerst so machen sondern mehr einem Plan zu entwickeln wie genau die Übergabe eben funktionieren könnte.
- 17:37Speaker 3: Also ich gehe auch davon aus und wie Sie es angesprochen haben, Herr Zeiler hat das ja auch selbst gesagt dass hier im Hintergrund sehr wohl Gespräche geführt wurden um ein bisschen abzutesten ob es überhaupt realistisch gibt.
- 17:49Speaker 3: Das geht, dass es Unterstützung für Zeiler in den Rhein der SBE gibt.
- 17:54Speaker 3: Davon gehe ich schon aus Ob dann alles, was danach passiert ist diese jetzigen Auftritte die er schon gemalzt gemacht hat wirklich geplant waren und dann vielleicht doch noch andere Unterstützerinnen und Unterstützer ein bisschen sich zurückziehen hat lassen.
- 18:09Speaker 3: Weil eben dieses Moment um anscheinend nicht aufgekommen ist schwierig zu beurteilen.
- 18:14Speaker 3: Was wir beurten können ist eben die jetzige Situation dass mir einfach sehr wenig öffentliche Äußerungen und dass dieser Prozess hier, Gerhard Zeiler wird der nächste SPÖ-Chef sicherlich noch nicht in Stein gemeißelt ist.
- 18:31Speaker 1: Und vielleicht abschließend noch ganz kurz für Sonntag hat Andreas Barbla zu einem Treffen mit den SPÖ Landesspitzen nach Wien geladen?
- 18:39Speaker 1: Wie wird es jetzt weitergehen innerhalb der SPÖ?
- 18:41Speaker 1: Wovon gehen Sie aus?
- 18:45Speaker 3: Das ist jetzt der Befreiungsschlag, den Andreas Babler hier versucht.
- 18:49Speaker 3: Dass er dieses Treffen durch die Abstimmung zwischen dem Landespartei-Chef das ja so oder so gegeben hätte in den nächsten Tagen zumindest von ihm ausgehend kommt auf seine Einladung hinkommt und man so vielleicht versucht, das Ruder hier weiter in der Hand zu behalten.
- 19:07Speaker 3: Ich gehe aber davon aus dass wir eben auch bei den Landespartei-Chefstimmungen in Richtung Babler kritisch sein werden mit Blick auf die Umfragen und mit Blick Auf die Reaktionen, die wir aus den Ländern schon gehabt haben.
- 19:25Speaker 3: Aber wie gesagt kritisch gegenüber jetzigen Fall nicht unterstützend für GHCYLA.
- 19:33Speaker 1: Katrin, Frau Brotnik, vielen Dank fürs Interview und dass Sie sich die Zeit genommen
- 19:37Speaker 3: haben!
- 19:39Speaker 3: Sehr gerne Danke für
- 19:40Speaker 1: die andere.
- 19:41Speaker 1: Sozialministerin Corinna Schumann von der SPÖ hat einen Entwurf zur Neugestaltung der Sozialhilfe vorgelegt.
- 19:47Speaker 1: Hilfsorganisationen meinen durch sie werde die Armut nicht bekämpft sondern sie würde weiter ansteigen.
- 19:53Speaker 1: Maria Katharina Moser die Direktorin der Diakonie erklärt warum das aus ihrer Sicht so ist.
- 19:59Speaker 1: Es liegt also ein neuer Entwurf für die Sozialhilfe am Tisch.
- 20:04Speaker 1: Sie haben gemeinsam mit der Volkshilfe und der Caritas diesen Entwurf schon vorab kritisiert, sie sagen das ist kein Weg aus der Armut sondern eher ein Weg in die Armut.
- 20:18Speaker 1: was genau stört sich an dem Entwurf?
- 20:20Speaker 2: Wenn wir über die Sozialilfe reden müssen, wir grundsätzlich mit der Frage beginnen Wozu ist die Sozialhilfe da?
- 20:27Speaker 2: Die Sozialhilfee ist das unterste soziale Netz.
- 20:31Speaker 2: Das heißt, sie muss Menschen vor Armut schützen und dieses Ziel der Existenzsicherung, dieses Ziel an Armutsbekämpfung – das muss im Gesetz verankert sein!
- 20:43Speaker 2: Und unsere große Kritik ist, dass es nicht der Fall
- 20:47Speaker 1: ist.".
- 20:48Speaker 1: Österreich muss sparen.
- 20:50Speaker 1: Das Budget ist sehr knapp bemessen, überall gibt's Kürzungen und jetzt zeigen natürlich viele Menschen es soll auch einen Anreiz zur Arbeit geben.
- 20:58Speaker 1: Es können nicht sein dass jemand viele Sozialhilfe bekommen während andere Arbeiten gehen und niedrige Gehälter haben.
- 21:05Speaker 1: das sei ungerecht.
- 21:06Speaker 1: Das brauche ich ja auch einen anreiz zu arbeiten.
- 21:08Speaker 1: was sagen sie dazu?
- 21:09Speaker 2: Da stecken ganz viele Fragen drinnen.
- 21:11Speaker 2: vielleicht beginnen wir mit dem ersten mit dem Spanen.
- 21:14Speaker 2: die Sozialhilfen sind das Büchés, damit kann man kennenbücher.
- 21:21Speaker 2: sanieren.
- 21:22Speaker 2: Das ist das Erste, das andere ist die Frage – die Sozialhilfe ist wirklich das unterste soziale Netz?
- 21:28Speaker 2: Es gibt ganz strenge Zugangsregelungen, die Menschen müssen mittellos sein dürfen nicht mehr als noch sieben Tausend Euro haben um überhaupt Sozialhilfen zu bekommen.
- 21:38Speaker 2: also das heißt wir sind hier wirklich bei den Menschen ganz unten.
- 21:42Speaker 2: Wir haben in einem großen Krisen bei der Teuerung gesehen dass sich sozusagen die Fehler der Vergangenheit gerecht haben dass man höchste Sätze definiert hat und nicht gefragt hat, was brauchen Menschen denn mindestens?
- 21:57Speaker 2: Und das dadurch die sogenannte Manifeste.
- 22:00Speaker 2: Armut gestiegen ist.
- 22:01Speaker 2: Also das ist für uns wirklich ein ganz wesentlicher Punkt, wesentlich auch wenn wir schauen weil sie die Frage der Arbeit erwähnt haben.
- 22:10Speaker 2: nur fünf und dreißig Prozent der Menschen in Sozialhilfe stehen im Arbeitsmarkt überhaupt zur Verfügung.
- 22:16Speaker 2: es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden Menschen dabei zu unterstützen in den Arbeitsmarkt zu kommen.
- 22:22Speaker 2: ich bin so tief davon überzeugt die Menschen wollen auch arbeiten.
- 22:26Speaker 2: acht prozenten Menschen in sozial Hilfe arbeiten aber verdient total wenig.
- 22:30Speaker 2: Die Frage ist, was hilft Menschen um in Arbeit zu kommen und Armut nicht?
- 22:35Speaker 2: Armut belastet total.
- 22:36Speaker 2: man braucht eine Existenzsicherung um das zu schaffen in den Arbeitsmarkt hineinzukommen.
- 22:44Speaker 1: In Wien wurde ja die Mindestsicherung mit Anfang des Jahres reformiert und da gibt es jetzt beispielsweise von der Wiener ÖVP erste Aussendungen, die sagen jetzt ist so dass in Wien subsidiär Schutzberechtigte aus der Mindestsicherung herausgenommen worden sind.
- 23:00Speaker 1: Und jetzt ist die Arbeitslosigkeit in dieser spezifischen Gruppe bis Sommer zwanzigundzwanzig um bei nahe vierzig Prozent gesunken.
- 23:08Speaker 1: was sagen sie dazu?
- 23:11Speaker 2: Ich kenne diese Zahlen nicht, muss ich sagen.
- 23:13Speaker 2: Kann ich insofern nicht kommentieren?
- 23:15Speaker 2: Wir sehen in unserer Praxis, dass das eine Katastrophe ist für die Subsidiaschutzberechtigten.
- 23:22Speaker 2: Dass sie wieder zurückgehen müssen in organisierte Quartiere.
- 23:26Speaker 2: Also von der sogenannten Grundversorgung kann man einfach nicht leben.
- 23:31Speaker 2: Ich kann mir nicht vorstellen wie man davon in Arbeit kommen soll.
- 23:35Speaker 2: und was mich besonders bewegt ist, dass es auch Frauen betrifft die von Gewalt betroffen sind.
- 23:42Speaker 2: Die brauchen eine gewisse Existenzsicherung, das Werte-Sozialhilfe darf ich noch in Klammer anmerken.
- 23:49Speaker 2: Die liegt auch weit unter der Armutsgefährdungsschwelle und sie brauchen diese Sozialhilfe um sich und ihre Kinder aus der Gewaltsituation befreien zu können vom Täter weggehen zu können.
- 24:03Speaker 2: Das ist ein ganz wesentliches Thema für alle Frauen Nicht nur für so sehr Schutzberechtigter, da hatten wir jetzt aber einige Fälle in der Beratung gerade in Wien.
- 24:11Speaker 2: Und darum und das fehlt uns total in diesem Entwurf braucht dieser Entwurf eine Regelung dass Frauen die von Gewalt betroffen sind einen raschen einen unkomplizierten einen verlässlichen Zugang zur Sozialhilfe zu bekommen, um ihr Leben und das Leben ihrer Kinder wieder in die eigene Hand nehmen zu können.
- 24:32Speaker 1: Hier sehen Sie ja also deutlichen Nachbesserungsbedarf.
- 24:36Speaker 1: Ich denke für Frauen, die in Gewaltsituationen leben und ausbrechen wollen, da gibt es in der breiten Bevölkerung ein großes Verständnis, weniger Verständnissen gibt es allerdings bei vielen Menschen dafür wenn Familien mit sehr, sehr vielen Kindern eine sehr große Summe an Sozialleistungen bekommen und manche, die selbst ein geringes haben, aber Vollzeitarbeiten empfinden das dann als sehr ungerecht.
- 24:59Speaker 1: Was sagen Sie dazu?
- 25:01Speaker 2: Also jeder der ein geringes Einkommen hat, der Vollzeit arbeitet und zu wenig hat also unter der Sozialhilfe liegt Man nennt das Aufstocken, also kann den Differenzbetrag aus der Sozialhilfe beantragen.
- 25:16Speaker 2: Also es kann sozusagen gar nicht sein dass jemand der arbeitet weniger hat als Menschen in Sozialhilfen immer die entsprechenden gleichen Familienkonstellationen vorausgesetzt.
- 25:28Speaker 2: Viele Leute wollen das nicht.
- 25:29Speaker 2: wir sehen überhaupt dass die sogenannte Non-Tech Abquote in der Sozial Hilfe hoch ist Das heißt die letzten Zahlen die uns vorliegen sagen ein Drittel der Menschen beantragende Sozialhilfe gar nicht.
- 25:43Speaker 2: Das zeigt uns, dass die Menschen sich hier ziemlich schämen, Sozialhilfen zu beantragen.
- 25:48Speaker 2: Wir halten das irgendwie ein großes... Problem, weil wir denken Menschen sollten sich nicht schämen müssen Unterstützung bei der Existenzsicherung zu brauchen.
- 25:57Speaker 2: Also das ist die eine Seite und die andere Seite ist dass Familien mit Kindern ja auch andere Familienleistungen bekommen.
- 26:05Speaker 2: ich möchte ein Familienbonus plus erwähnen.
- 26:09Speaker 2: Das ist ein Steuerabsetzbetrag Da von dem profitieren vor allem Familien, die ein gutes Einkommen haben.
- 26:17Speaker 2: Entsprechend viel Steuerzahlen kriegen dann Steuererleichterungen.
- 26:21Speaker 2: eine Gruppe auf, die wir sicher schauen müssen sind der Working-Pur dazwischen.
- 26:25Speaker 2: da sind so Kinderunterstützungsbeträge als negativ Steuern, die auch jetzt diskutiert werden.
- 26:31Speaker 2: wirklich einen ganz wesentlichen Punkt also.
- 26:34Speaker 2: ich glaube einen Punkt möchte ich gerne noch sagen Wir müssen einfach auf die Familien mit den Kindern schauen Und wir müssen sehen, dass diese ... Familien, über die gesprochen wird, die so wahnsinnig viele Kinder
- 26:47Speaker 3: haben.
- 26:48Speaker 2: Das ist nicht der Regelfall in der Sozialhilfe.
- 26:50Speaker 2: Also, sechsohn-neinzig Prozent der Familien haben weniger als vier Kinder.
- 26:56Speaker 2: Wir können keine grundsätzliche
- 26:58Speaker 1: Regelung ... Bei drei Kindern im Maßstäben einer durchschnittlichen Familie auch schon viel sehen?
- 27:03Speaker 1: Auch
- 27:04Speaker 2: der Großteil der Familien in Sozialhilfen hat ein bis zwei Kinder und wir können uns an einer grundsätzlichen Regelung Prozent orientieren, sondern wir müssen auf die vielen schauen und wir wissen auch dass die Bekämpfung der Kinderarmuts so wichtig ist.
- 27:21Speaker 2: Die Folgekosten sind enorm!
- 27:23Speaker 2: Die OECD hat ausgerechnet siebzehn Milliarden jährlich.
- 27:26Speaker 2: also weil wir auch vorhin über Spahn geredet haben wer sparen will muss soziale mittels sinnvoll einsetzen und das Sozialhilfe ganz.
- 27:35Speaker 2: ein wesentlicher sinnvoller Baustein, der hohe Folgekosten im Gesundheitssystem.
- 27:41Speaker 2: Und später auch bei den Kindern, wenn die gut unterstützt sind und nicht in Armut aufwachsen müssen, dann können sie besser lernen.
- 27:48Speaker 2: Dann kommen Sie selber später besser in den Arbeitsmarkt, können Steuern zahlen.
- 27:53Speaker 2: Genau das müssen wir
- 27:54Speaker 2: unterstützen.".
- 27:56Speaker 1: Maria Katharina Mosa, vielen Dank für das Gespräch und den Besuch im Studio!
- 28:02Speaker 1: Mehr Interviews, Diskussionssendungen und aktuelle News gibt es in unserer kostenlosen Mediadeeck auf Join.
- 28:08Speaker 1: Viel Spaß beim Streamen!
- 28:10Speaker 1: Bis zum nächsten Mal.