Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Freibier und mehr im ICE nach Hamburg
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um einen sensationellen Erfolg für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Weitere Themen? Behörde lässt wegen Ballettkrise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragen. Im Elbtunnel bröckelt die Decke und in einem ICE nach Hamburg gibt es auf einmal freie Getränke für alle. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz drei. Gericht spricht Marc Terensi frei. Jetzt kann ich wieder atmen. Platz 2, zwölf Männer wegen 2,8 Tonnen Walnüssen festgenommen und auf Platz 1 Haus in hohe Luft, Mieter leiden unter Schimmel und defekten Dach. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Jetzt hat sie sich in der Wissenschaft endgültig den Beinamen Katharina die Große verdient. Katharina Fegebank hat bei ihrem letzten Auftritt als Wissenschaftssenatorin mit dafür gesorgt, dass der Universität Hamburg und der Technischen Universität ein nicht für möglich gehaltener Erfolg gelungen ist. Fünf von sechs Clustern, mit denen sich die beiden Hochschulen bei der Exzellenzstrategie des Bundes beworben haben, sind angenommen worden. Das ist, man kann es nicht anders sagen, eine Sensation, die Hamburg an die Spitze der deutschen Wissenschaftsszene katapultiert. Und dazu sagt Katharina Fegebank, ich zitiere, ich bin sprachlos und überwältigt, Hamburg ist gekommen, um zu bleiben. Spitzenforschung hat ein Zuhause und das heißt Hamburg. Zitat Ende. Sie sei bei der Entscheidung in Bonn, so Katharina Fegerbank, weiter oft darauf angesprochen worden, dass die Wissenschaftslandschaft der Hansestadt gar nicht mehr wiederzuerkennen sei. Und das ist wohl so. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten. Die Krise am Hamburg-Ballett geht in die nächste Runde. Nach dem Brandbrief an Kultursenator Carsten Broster, in dem etwa die Hälfte der Kompanie massive Kritik an Intendant Demis Wolpi äußerte, kommt es nun zu einer offiziellen Gefährdungsbeurteilung. Dazu sagt Erno Isermann, Sprecher der Kulturbehörde, ich zitiere, ursprünglich sollte diese Befragung erst 2026 durchgeführt werden, doch aufgrund der brisanten Lage haben wir das Ballett daran unterstützt und bekräftigt, die Beurteilung schon jetzt zu machen. Zitat Ende. Die Befragung erfolgt anonymisiert, alle Ensemble-Mitglieder sind aufgerufen, daran teilzunehmen. Es soll um die allgemeine Arbeitsatmosphäre gehen, Aber auch zur aktuellen Situation sollen sich die Tänzerinnen und Tänzer äußern. Dabei steht laut Isermann auch der Vorwurf im Raum, dass einige Ensemble-Mitglieder unter Druck gesetzt worden sind, damit sie den Brandbrief an die Kulturbehörde, den der erste Solist Alexandre Trusch initiiert hatte, unterzeichnen. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung erwartet die Behörde schon in der kommenden Zeit. Woche. Droht in Farmsenberne nach dem Abriss des Schwimmbads eine jahrelange Versorgungslücke beim Schwimmunterricht? Genau das befürchtet die CDU-Bürgerschaftsfraktion und macht einen unkonventionellen Vorschlag. Um die Zeit bis zur Fertigstellung des Neubaus zu überbrücken. Fordern die Christdemokraten, einen mobilen Schwimmcontainer als Übergangslösung aufzustellen. Ein entsprechender Antrag wird in der Sitzung der Bürgerschaft am 4. Juni diskutiert. Der Der erste Schwimmcontainer in Deutschland wurde 2023 in Nordrhein-Westfalen eingeweiht. Mittlerweile werden sie in mehreren Städten genutzt. Auch in Hamburg wurde der Vorschlag 2024 bereits diskutiert, aber abgelehnt. Gleich zwei Vorfälle haben heute Morgen für Staus und Verkehrseinschränkungen auf der A7 in Hamburg gesorgt. Zum einen war um kurz nach 6 Uhr der Elbtunnel in Richtung Norden gesperrt worden, weil sich in Röhrer 1 eine Deckenplatte gelöst hatte. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zu zwölf Kilometer lang. Zum anderen gab es einen Unfall auf der Köbernbrücke, die zwischenzeitlich voll gesperrt werden musste. Und jetzt kommt die vielleicht schönste Geschichte. Der Woche hören Sie genau zu. Hört ihr genau zu. Für Rolf Otte und seine Frau Maren ein Ehepaar aus Weinheim bei Heidelberg ist es zunächst eine ganz normale Zugfahrt. Doch dann geschieht etwas Ungewöhnliches, wie Otte dem Abendblatt erzählt. Die Eheleute sind auf Geschäftsreise, sitzen im ICE 1094 von Mannheim nach Hamburg. Plötzlich haben sie ein Bier und einen Piccolo vor sich stehen. Und auch allen anderen Fahrgästen im Zug werden Getränke serviert. Über die Lautsprecheranlage heißt es, liebe Gäste, wir haben eine ungewöhnliche Durchsage. Ab jetzt gibt es freie Getränke für alle. Der edle Spender sitzt dem Ehepaar Otte gegenüber. Ralf Otte sagt, das war ein smarter Mit-40er, der konzentriert an seinem Laptop arbeitet. Plötzlich strahlt er über das ganze Gesicht, ruft einen Service-Mitarbeiter und bittet ihn um einen Gefallen. Er fragt ihn nämlich, kann ich eventuell die gesamte Bar im ICE aufkaufen? Ich dachte schon, ich hätte mich verhört. Doch niemand hat sich verhört und es handelt sich auch nicht um einen Scherz. Barmitarbeiter schleppen kistenweise Getränke heran, die ICE-Party beginnt. Und Ralf Otte, der hat sich später nett mit dem Herrn unterhalten und der hat ihm erklärt, dass er gerade einen wunderbaren Tag gehabt habe, weil er als Banker vom All-Time-High des Bitcoins profitiert habe. Und jetzt wollte er den Menschen im Zug spontan etwas zurückgeben. Das ist offensichtlich gelungen. Zum Podcast-Tipp des Tages. In 040 Hamburg streng vertraulich sprechen der liebe Kollege Matthias Iken und ich über die Zukunft des Elbtaus. Und ja, es gibt eine. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de slash podcast, wo Sie auch eine neue Folge der vier Flaschen finden, unserem Wein-Podcast. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Vielleicht sieht man sich auf dem roten Baum beim Tennis-Finale. Ansonsten hören wir uns am Montag wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.