Latest / Raumrauschen / Folge #01 - Raphael Schlecht
Transcript
- Manchmal beginnt alles mit einer Frage. Hallo und herzlich willkommen zu Raumrauschen. Teile deine Geschichten. Von dem, was uns bewegt, trägt und verändert. Schön, dass du dabei bist. Ja, hallo und herzlich willkommen hier zu Raumrauschen im neuen Format. Heute als ersten Gast haben wir den Raphael Schlecht. Hi Raphael, schön, dass du da bist. Wir machen heute alles ein bisschen anders als sonst, denn wir sind jetzt heute nicht mit einer Geschichte hier, sondern wir sprechen mit Raphael einfach ganz normal, ganz einfach. Ich habe mir ein paar Sachen notiert und Raphael hat mir auch auf ein paar Fragen geantwortet und wir hoffen auch einfach, dass es jetzt eine gute Zeit wird. Von daher, Raphael, ich freue mich sehr, dass du hier bist und mit mir dieses neue Podcast-Format machst. Kannst du mir erzählen, wie es dir ergangen ist, seitdem du bei Raumbrauschen geschrieben hast? Oh, es ist viel passiert in der Zwischenzeit tatsächlich. Ich habe vor zwei Jahren war das? Oder war das letztes Jahr? Ja, so letztes Jahr. Nee, letztes Jahr, nicht vor zwei Jahren. Genau, also letztes Jahr, da habe ich noch nicht mal meine neue Stelle gehabt, das Jugendseelsorger. Genau, da habe ich die ersten Texte geschrieben. Mittlerweile, genau, da habe ich meine neue Stelle als Jugendseelsorger angetreten in der Region Aachenstadt-Land. Bin da gut in Arbeit. Ich habe angefangen, wo ich in Elternzeit war. Von dem her ist auch eine ganz andere Zeit, eine ganz andere Ausgangsbedingung. Genau, ja. Ja, und so von den Themen her ist mir aufgefallen, die Sachen, über die ich geschrieben habe, ich kann dann aber vieles auch nochmal für meine Arbeit benutzen. Also, wo ich dann, ja, zum Beispiel einen Beitrag über den Heiligen St. Martin, habe ich dann auch nochmal einen Impuls zu gehalten in meiner Arbeit. Also es ist so ein bisschen auch das, was, Ja, es kombiniert sich gut, finde ich manchmal. Also das war ganz schön zu sehen, ja. Das Tolle ist ja, dass ich dich als Raumrauschen-Autor, so wie alle anderen gebeten habe, etwas über sich selber zu schreiben. Und das ist eigentlich auch ein guter Punkt, so ein bisschen auch anzuknüpfen, wer du eigentlich bist. Ich habe nämlich hier einmal vor mir den Text zu Raumrauschen, den du über dich selber geschrieben hast. Und ich lese einmal eine kleine Passage vor. Ich bin auch so gespannt. Vielleicht findest du dich ja wieder. Mal gucken. Also, ich bin Raphael, um die 30 und kürzlich Vater geworden. Man kann sagen, dass ich einen ziemlich klassisch kirchlichen Karriereweg hingelegt habe. Aufgewachsen im katholischen Oberschwaben, dort in der Jugendarbeit tätig, von da ins Freiwillige Soziale Jahr nach Bolivien, anschließend Theologiestudium in Tübingen und jetzt arbeite ich als Pastoralreferent im Bistum Aachen, von wo meine Frau stammt. So weit, so stimme ich. Trotzdem bin ich hin und her gerissen. Als Theologe habe ich einen denkerischen Zugang zu Glaubensfragen. Religion muss für mich auch auf Ebene des Kopfes des Verstandes Sinn ergeben. Ist das nicht der Fall, scheue ich keine Diskussion. Zugleich war bei mir da immer auch eine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit im Glauben. Ich beneide Menschen, die Gottvertrauen haben und fest im Glauben stehen. Auch ich will meinen Glauben nicht nur durchdenken, sondern auch spüren. Das in einer eigenen Spiritualität zusammenzubringen, fällt mir nicht immer leicht. Gläubig zu sein, ohne dabei zu frömmeln oder abzuheben. Darum suche ich ständig nach Glaubensformen, die anschlussfähig sind und am Ende des Tages auch noch in einen vollen Alltag passen. Hier bei Raumrauschen schreibe ich darüber, was mir taugt, mein Glauben zu leben. Darauf freue ich mich, denn obwohl ich Pastoreireferent bin, spreche ich darüber viel zu selten. Ja, bestimmt. Würde ich auch noch so unterscheiden, tatsächlich. Findest du dich da noch wieder? Total. Also du hast eine Frage mir vorab gestellt, an die musste ich gerade eben nochmal denken. Du hast gesagt, welche Frage würdest du gerne gestellt bekommen? Ja. Und ich habe geantwortet, die Frage, wie glaubst du? Nicht was glaubst du, sondern eher wie glaubst du? Also ich finde auch das Format hier nochmal spannend, zu gucken, okay, Miesglauben hat auch eine Praxis. so. Also klar, man kann theologisch ewig lang und schön über die Inhalte diskutieren, aber am Ende wie macht man es? Also welche Gebete oder welche Rituale, welche Zeiten hat man so? Das finde ich spannend, auch von anderen da zu lernen. Ich finde, da sind wir alle lernen und es ist immer irgendwie eine Suche nach dem, was momentan richtig ist und sich da auch inspirieren zu lassen, finde ich total gut, um in den Austausch zu gehen. Ja, ich fand es auch in deinem Text ganz spannend, dieses, dass du gesagt hast jetzt, du hast den klassisch kirchlichen Karriereweg gegangen, das ist so, nicht Bilderbuch, aber das ist so dieses... Würdest du sagen, dass es Bilderbuch ist? Spaß. Nein, aber es ist schon, also du kannst es eigentlich nicht klassischer machen so. Also wenn auch mich immer die Leute fragen so, wie kommst du, dass du in der Kirche bist, dann sage ich, ich bin da nicht zufällig reingeraten so, dass ich irgendwie so, ein Erweckungserlebnis hätte oder was weiß ich, oder irgendwie dann zufällig im Theologikum stand und gedacht habe, Du könntest ja Theologie studieren oder könntest ja dann in der Kirche arbeiten. Nee, also wenn man es dann von hinten her liest, muss man schon sagen, ja, klar. Also von der Sozialisation über die Freizeit, die man dann verbracht hat mit anderen Jugendlichen in der Jugendarbeit, freimittliches Soziales Jahr, Studium und so weiter. Also es ging schon irgendwann auch straight in die Richtung. Das habe ich irgendwann dann auch gemerkt. Ja, ja. Und trotzdem sagst du ja auch, du bist hin und her gerissen. Also du sagst, das eine ist eine straighte Biografie. Trotzdem ist da so ein Aber. Ich will es ein bisschen spannender machen. Nein, ich will es nicht nur spannender machen, also bei dem Text zumindest, weil ich ein bisschen auch einen Konflikt reinbringe, weil es liest sich dann immer so schön runter. Aber in der Kirche dann am Ende auch zu arbeiten, finde ich, auch wenn man aus einem christlichen Elternhaus kommt, auch wenn man viel in der Jugendarbeit war, auch wenn man Theologie studiert hat, ist dann immer nochmal ein Schritt zu sagen, ich arbeite für die Kirche, in der Kirche auch so. Und da habe ich schon auch meine Themen, meine Konflikte so. Das war jetzt in dem Eingangstext nochmal eher gemünzt auf Spiritualität, aber das sind auch Fragen, ja, wie komme ich mit der Institution zu Rande? Das sind auch Fragen, die ich stelle, wo ich auch nicht zurückscheuen will. Also da wird es dann vielleicht nochmal ein bisschen spannender, sag ich mal. Ja, und ich habe ein bisschen was über dich rausgesucht. Also ich bin in der Recherche, bin ich so ein bisschen rückwärts gegangen und habe geguckt, okay, deine Beauftragung zum Pastoralreferenten, die ist ja jetzt erst seit gut 2024 war das, ne? Da bist du beauftragt worden. Jetzt habe ich nichts falsch gesagt, ich glaube, ja. Und dann warst du in Elternzeit und davor warst du Pastoralassistent in Jülich. Und in Jülich hast du so einiges auch mitgemacht. Ich habe da so ein bisschen nachgeguckt, in welchen Sachen du dabei warst. Es gab so ein Format, das hieß, glaube ich, der neue Sonntag oder der andere Sonntag. Und dann hast du auch über den Ort selber geschrieben, dass der ein Ort im Aufbruch ist. Erzähl mal noch ein bisschen über die Zeit in Jülich. Wie war das so? Gut, ich bin nach sieben Jahren Studium katholischer Theologie genau dann erstmal ins Rheinland gezogen mit meiner Frau, wir uns hier für die Ausbildung zum Pastoralreferenten entschieden haben, die hier zwei Jahre umfasst, keine drei Jahre, was mir sehr entgegenkam, weil ich schon viel Zeit im Studium verbracht habe. Und dann geht es ja eigentlich nochmal darum, im Studium wird man Theologe und in der Ausbildung bestenfalls Seelsorger. Beide Komponenten fließen dann in Pastoralreferenten irgendwo nochmal zusammen. Und natürlich, da war ich in einer Gemeinde eingesetzt, in einer Gemeinschaft der Gemeinden, jetzt pastorale Raum. Jülich hat immer das Motto gehabt, als GDG noch, als Gemeinschaft der Gemeinden, eine Pfarrei, 16 Kirchen, irgendwie sowas. Also war ein riesen Raum einfach, sag ich mal, jüdischer Land. Und ich habe überall so ein bisschen reingeschnuppert, das fand ich ganz gut. Ich hatte die Möglichkeit nochmal zu gucken, was interessiert mich, also sei es jetzt im liturgischen Bereich, im diakonischen Bereich, gab es einfach so und so viele Möglichkeiten, sich mal umzuschauen, was will ich später mal machen. Also das ist so ein bisschen die Schwierigkeit bei unserem, oder ich sage mal die Schönheit, aber auch die Schwierigkeit bei unserem Beruf ist schon, dass man kann eigentlich nicht, wenn ich dann immer, oder wenn ich immer gefragt werde, was macht ihr, dann sage ich, boah, es kommt drauf an. So bin ich irgendwie in der Gemeinde eingesetzt, aber selbst wenn ich in der Gemeinde eingesetzt bin, kann ich völlig unterschiedliche Tätigkeiten haben. Bin ich in der Kategorie eingesetzt, als Jugendsehlsorger beispielsweise oder als Gefängnissehlsorger? Also es gibt eine Bandbreite an Sachen und da waren die zwei Jahre Ausbildung einfach nochmal eine gute Möglichkeit zu gucken, was taugt mir, wo habe ich denn selber nochmal Interessen? Ja, und nebenbei natürlich die ganzen Sachen, die man nochmal gelernt hat, Sachen, Inhalte, die man im Studium kompliziert gelernt hat, wo der Weg ja eher nochmal war, ins Detail zu gehen, sehr ausdifferenziert an Inhalte hinzugehen. Geht es im Gemeindeleben dann, bei mir zum Beispiel dann in der Firmenvorbereitung darum, wie kriege ich das Ganze elementarisiert? Also wie kriege ich es runtergebrochen, so würden wir sagen. Wie kriege ich das den Inhalt für den ich brenne, der mir wichtig ist. Einem 16-Jährigen vermittelt, der eigentlich überhaupt keinen Bock hat, hier zu sein. Das waren so Sachen. Schule, Schule noch krasser, fand ich. Es gibt da mal ein Schulmodul, wo man nochmal drin ist. Und das war für mich schon eine Lernzeit. Da habe ich auch Lehrgeld gezahlt. Also ich sage mal, ich komme voll aus der Theologie auch mit dem ganzen theologischen Ansatz und ich habe am Anfang bei meinen Fünfklässlern, habe ich wirklich Vorlesungen gehalten und gegen Ende wurde es Unterricht. Also es war für mich einfach so ein krasser Twist, da wegzukommen und die Herausforderung bestand für mich darin oder besteht immer noch für mich in meinem Arbeiten darin, okay, du hast ein anderes Format. Das ist nicht mehr das universitäre, theologische Format, sondern das ist das kirchlich-pastorale Format, in dem es mir darum geht, meine Glaubensthemen oder Glaubenskommunikation auch zu betreiben. Und das kann teilweise darauf hinauslaufen, dass ich auf Instagram verdammte 90 Sekunden, bestenfalls 60 Sekunden für Realzeit habe, um eine Message rüberzubringen. Und wie man da irgendwie gleichzeitig unterhaltsam ist, bleibt so, dass Jugendliche und Leute auch zuhören und gleichzeitig irgendwie auch nicht völlig banal wird, ist eine Herausforderung, die zieht sich da durch. Und da finde ich, hat die Assistenzzeit bruder Möglichkeit mal da reinzukommen, diesen Wechsel auch zu machen, von einem Theologen jetzt zu einem Pastoralreferent. Das sind zwei unterschiedliche Sachen am Ende. Du hast gerade Social Media erwähnt, Instagram, da würde ich gerne gleich nochmal darauf zurückkommen. Abschließend zu deiner Assistenzzeit habe ich noch so einen tollen Satz von dir gefunden, wie du dich verabschiedet hast du in Jülich. Das Internet vergisst nie. Du hast nämlich geschrieben, als du gegangen bist. Ich wurde, also immer wurde ich dabei freundlich aufgenommen und gut integriert und lernte so als zugezogener rheinische Willkommenskultur, bei der man jeden Jecken so sein lässt, wie er ist. Auch wenn er teilweise noch ein wenig schwäbischen Dialekt mit sich führt. Wie ist es denn jetzt? Du hast auch schon kurz gesagt, du bist hierher gezogen wegen deiner Frau, also weil sie eben auch aus dieser Gegend hier kommt. Letztendlich bist du als Zugezogener erstmal jemand Neues. Man könnte jetzt auch groß sagen, ja, jemand Fremdes oder so, aber ich würde es positiv formulieren, du bist neu hierher gekommen und hast Dinge anders erlebt. Ich komme aus dem schwäbischen Land, bei uns sagt man, neig schmeckt. Neig schmeckt? Neig schmeckt heißt, wenn du aus Öpfing, wo ich herkomme, dann brauchst du schon, also da müssen, glaube ich, mindestens zwei Generationen irgendwie da gewesen sein, dass man da wirklich sagt, der ist jetzt Öpfinger so. Ah, okay. Und was Was heißt neigschmecken? Neigschmecken heißt. Du bist noch, ich kann es kaum übersetzen, also du bist trotzdem schon da, aber noch nicht so lange die andere letztlich. Es kommt nicht von schmecken, oder? Doch, schon. Also vielleicht so, du schmeckst noch nicht nach Schwabe? Ja, vielleicht. Ich versuche es mir auch gerade herzulöre, ich habe noch nie drüber nachgedacht. Bei uns ist es ein beflügeltes Wort. Neigschmeckte und Altersässige so. Okay, spannend. So von... Wobei ich muss echt, ich muss sagen, und da finde ich, das ist ein Unterschied nochmal vom Rheinland zu Schwaben. Und da finde ich diesen Spruch, den ich da gebracht habe, wenn ich es dann da verwendet habe, die kölsche Lebensweisheit, jeder Jeck ist anders, steht für mich so ein bisschen fürs Rheinland auch so. Also weil ich bin hier gut angekommen und auch schnell integriert worden. Weil man eben, also ich finde das Rheinland oder halt auch NRW hat eine Einwanderungsgeschichte. Es sind einfach immer schon viele Leute hergekommen und das ist auch die Kultur. Und da lässt man, und das zeigt für mich der Spruch auch aus, da lässt man die Leute so sagen, wie sie sind. Ja, der Jekke ist anders so. Der ist so, der ist so und Jud ist so. Und das finde ich, also ich finde die Gegend hier oder zumindest auch das Bundesland sehr inklusiv oder integrativ, was das angeht. Also trink mal eine mit so. Also klar, das sind dann immer so Sprüche, aber ich habe hier gut Anschluss gefunden tatsächlich. Tatsächlich. Ich weiß nicht, ob das kommt natürlich auch nochmal drauf an, aber ich weiß nicht, wenn jetzt nach Stuttgart gezogen wäre, ob es genauso gewesen wäre. Aber Schwaben sind da einfach vom Naturell nochmal anders. Ich auch, aber es sind auch Klischees, sind auch Mentalitätssachen so. Aber ich fühle mich sehr wohl hier, das wollte ich nur sagen. Ja, ich habe mich gerade gefragt, als du das so gesagt hast, das ist ja nicht nur die Kultur, die da ist und wo du quasi reinkommst, sondern auch selber braucht man es ja die Haltung zu sagen, ich nehme das an, was ich hier habe und ich integriere mich auch, beziehungsweise ich möchte da auch Teil von werden und auch partizipieren. Das ist ja auch ein bisschen was, was man selber geben muss. Ich habe mich in Instagram mal als bestintegriertester Schwabe des Rheinlands bezeichnet. Was gab es dann für Reaktionen? Nur positiv. Nein, aber klar, ist schon so. Ja, wenn ich hier bin, dann bin ich auch Fan der Alemannia. Dann bin ich nicht mehr Fan des SSV Ulm. Dann bin ich natürlich, wenn am Samstag Sportschau ist, schlägt mein Herz natürlich auch für den VfB Stuttgart so. Aber klar bin ich hier dann auch im Timoli auch so. Also das steht für mich dann eigentlich nicht zur Debatte so. Also das hat für mich dann auch was zu tun mit hier ankommen. Ich habe auch hier, du hast mich gefragt, ich muss ja immer wieder darauf Bezug nehmen, da habe ich mich nicht mehr selber nochmal kennengelernt. Da hast du mich gefragt, was meine Hobbys sind. Und da habe ich angegeben die Alemannia. Ich habe angegeben meine Lieblingskleife, von der ich tatsächlich heute sogar das T-Shirt zufällig trage. Stilmau und Frankenberger. Genau, und ich bin hier bei den Grünen. Also... Klar. Das sind jetzt drei Themen, die du aufgeworfen hast, wo ich so denke, okay, eigentlich können wir jetzt auch noch ein bisschen darüber reden. Über die Alemannia-Konstunden. Aber dazu gibt es schon einen Podcast. Dazu gibt es schon einen Podcast mit dir? Nein, nein, nein. Vom Paul. Ah, okay. Ja, genau. Sein Alemannia-Podcast. Grüße gehen raus, ne? Genau. Aber neben der Kneipe hast du noch gesagt, die Grünen, das heißt, du bist politisch aktiv. War schon aktiver, genau. Also ich habe kein Mandat und nichts, aber wo ich hierher gekommen bin, das ist das, was ich gemacht habe, als ich mich in eine Partei eingetreten habe. Also nicht nur in irgendeiner Partei, sondern die Partei, die mir am meisten zusagt, aber ich finde es wichtig, sich politisch zu engagieren. Und habe da auch viele Freunde kennengelernt, das auch auf jeden Fall. Und wie verbindest du das, Kirche und Politik? Also für mich muss Kirche auch politisch sein. Also ich glaube, man muss schon nochmal unterscheiden, also Kirche ist am Ende auch keine Partei so. Also ich bin auch jetzt, da wäre ich jetzt auch kein Fan von. Am Ende müssen wir als Kirche, glaube ich, auch nochmal unsere eigene Sprache sprechen. Und das ist nicht Parteisprache so. Das ist unsere Tradition, aus der wir kommen, aus der wir schöpfen. Aber in dem, was wir tun, wir sind immer politisch. Das müssen wir wissen. Und entsprechend müssen wir, finde ich, auch agieren. Und wir haben ja auch eine Tradition, die uns ja eigentlich auf die Fahnen schreibt, politisch zu sein. Also die Texte des alten Testaments, des neuen Testaments, die sind politisch. Da wird immer Partei genommen für Arme, für Schwache. Und das ist das, was wir da irgendwie auch, die Aufgabe, die wir haben, diese Tradition weiter zu leben. Und in dem Moment sind wir politisch, aber wahrscheinlich auch nochmal anders politisch als eine Partei, auf jeden Fall. Das schon. Aber ich finde es. Wichtig, auch dann, Da den Kontakt zu suchen. Ich finde es manchmal schade. Ich kenne eine weitere Person, die auch bei den Grünen hier in Aachen ist, die auch für Kirche arbeitet tatsächlich. Aber es gibt wenig Schnittmengen dazwischen. Also ich weiß nicht, ob das bei anderen Parteien nochmal anders ist. Kann ja auch sein, dass bei der CDU jetzt mehr Leute sind, die jetzt für Kirche arbeiten so. Aber... Du meinst jetzt Schnittmengen von der Politik zu den Kirchen oder umgekehrt Kirchen zu der Politik? Ja, also was Parteizubierigkeit dann angeht. Vielleicht hängt das auch nochmal mit Grünen als Partei zusammen, aber wenn ich dann da sage, ich arbeite in der Kirche so, dann bin ich halt wirklich allein auf weite Fluss so. Also da gucke ich so an, ah okay, spannend. Also die zwei Lebenswelten, die durchdringen sich kaum und das finde ich manchmal so schade. Oder auch davon gehe ich eigentlich immer nicht aus so, weil ich finde, das geht ganz gut zusammen. Also wir haben viele Überschneidungen, würde ich sagen. Und es ist wichtig, im Dialog zu sein. Total. Und ich frage mich dann immer an, was liegt. Sind wir da zu wenig präsent oder sind die bei uns zu wenig? Aber ich habe manchmal eher das Gefühl, wir könnten da präsenter sein. Weil ich schon immer so manchmal die Erfahrung gemacht habe. Man kann so in kirchlichen Kreisen so ein bisschen auch versumpfen. Dann habe ich nur noch mit Leuten zu tun, die irgendwie auch mit Kirchen zu tun haben. Gerade wenn man für Kirche arbeitet. Dann ist es so eine Bubble oder so eine Binnengeschichte, dass man nur mit denen zusammenhängt, die irgendwie selber auch noch einen Bezug dazu haben. Voll. Aber du hast dich jetzt davon gelöst, mehr oder weniger? Nein, ich arbeite auch daran so. Und klar, man hat am Ende auch wenig Freizeit, wo man irgendwie guckt, mich mal alles unter den Hut kriegt. Aber unsere Botschaft oder unser Tun, unser Wirken soll ja in die Gesellschaft reinwirken und nicht nur in die Kirche. Also das finde ich bei dem Job, den ich mache oder das Bistum Aachen hat mich damals überzeugt, nicht nur mit den zwei Jahren Ausbildungszeit, die hier sind, anstatt drei Jahre, aber im Bistum Aachen war der Job des Pastoralreferenten so beschrieben, dass die Idee davon ist, Schnittstelle zu sein zwischen Kirche und Gesellschaft zu sein. Und das finde ich echt attraktiv nochmal, zu sagen, okay, wir gucken über unseren eigenen Tellerrand, wir sind nicht nur irgendwie in Gemeinde vollzügen, sondern gucken auch, dass wir anderswo präsent zeigen. Also, weil wir auch merken, es wird immer weniger und wir müssen raus aus unseren Komfortzonen auch so und den Kontakt da suchen. Deswegen bin ich auch da gerne in der Partei, wo das jetzt nicht in meine Dienstzeit reinfällt. Ja. Ja, Raphael, wir sind super tief in ganz viele Themen reingegangen. Also ich habe jetzt gerade im Kopf Instagram, Politik, Kirche, der Berufspastoralreferent, dein eigener Werdegang. Ich habe was Kleines vorbereitet, was nochmal ein bisschen das Ganze auflockert. Kennst du so ein Spiel Entweder oder? Ja. Wo du quasi von mir jetzt, du bekommst jetzt zwei Sachen von mir. Und ich entscheide mich für eins. Und du musst dich für eins entscheiden. Ja. Möglichst schnell wahrscheinlich auch. Möglichst schnell, genau. Bist du bereit? Ja, hau rein. Also, Kaffee oder Tee? Kaffee. Sortierst du deine Bücher thematisch oder farblich? Thematisch. Berge oder Meer? Meer. Eule oder Lerche? Lerche aktuell. Kirche oder Kneipe? Boah. Kann man beides machen? Nee, entweder oder. Geht echt nicht. Kirche. Im Bus vorne oder hinten? Vorne. Und in der Kirche vorne oder hinten? Vorne auch. Sommer oder Winter? Herbst? Nein, Spaß. Nein, dann mach Sommer. Film oder Serie? Film. GIF oder GIF? Okay, ich dachte, ich bin ein Jugendseelsorger, aber jetzt bin ich völlig überfragt. Was heißt GIF oder GIF? Kennst du nicht diese Bildchen, die man geschickt bekommt? Ja. Die sich so bewegen? Doch, und das eine heißt... Naja, es gibt zwei Arten zu sprechen. GIF, also entweder sagt man GIF dazu, es gibt aber auch Leute, die sagen GIF dazu. Okay, ich habe noch gar nichts von beiden Verwendernamen. Wie nennst du es denn dann? Ich kenne nur Emojis. Es sind wahrscheinlich wenig GIFs oder GIFs, muss ich sagen. Aber dann lass mal GIFs sein. Ich kenne mich wirklich, ich würde GIFs sagen. Musik hören oder selber machen? Aktuell eher Musik hören. Armbanduhr oder Handy? Armbanduhr. Danke dir. Mensch, war doch gar nicht so schwer, oder? Nee. Aber ich habe das Gefühl, du hast ein bisschen geschwitzt bei so ein paar Sachen. Bei manchen, bei manchen. Kirche oder Knabe ist fies. Ja, aber ich finde, bei Berge und Meer hast du auch erstmal kurz überlegt. Ja, weil ich beides mag. Ja. Aber wir fahren uns ja nächstens mehr, deswegen habe ich dann mehr gesagt. Hast du dann mehr gesagt, ja. Und aktuell Lerche? Ja, also Lerche ist derjenige, also die Person, die später ins Bett geht, oder? Nee, Lerche ist früh aufstehen. Ah, dann Eule. Ah, okay. Kennst du das nicht aus der Schule? Also so dieses Typ Eule, die so eher nachts arbeiten und Typ Lerche, die... Ich kenne Eule auch als Glutscheiße. Das hat mich vielleicht... Ah, okay. Ja, guck mal, ich mache das jetzt zum ersten Mal von daher vielleicht... Sortiere ich es nochmal anders für mich, aber dann bist du Typ Eule, das heißt, du bist eher Nachter-Tier. Eigentlich bin ich Typ Eule und Lerche, weil ich spät ins Bett gehe, aber früh durch meinen kleinen Sohn aufstehe. Ich habe es anders durchgetrübbelt. Ja, also wegen des Kindes stehst du eigentlich jetzt früher auf und musst aber trotzdem ab und dann abends arbeiten. In die Kneipe. Also in die Kneipe, ja. Du hast ja auch noch ein soziales Leben. Ich könnte jetzt auch ganz ketzerisch sagen, du gehst morgens in die Kirche und abends in die Kneipe. Aber da hast du auch geschluckt. Ja, weil ich muss sagen, für mich beides ist es total relevant. Das ist eine unfaire Frage. Das ist echt eine unfaire Frage. Also wenn du es noch gesagt hättest, der Triboli oder Kirche, das ist ähnlich schwierig. Es muss für mich beides sein am Ende. Das wäre mir echt auch ein Anliegen, da nicht zu differenzieren bei dem Spiel. Klar, aber weil ich beides total gerne habe und eigentlich so auch, habe ich in dem Eingangstext, glaube ich, auch mal beschrieben, so in meiner Religiosität auch nicht nur, der Religiöse sein will, so also Religion ist ein Teil meines Lebens, aber es gibt auch viele andere Teile noch. Es ist kein Entweder-Oder, sondern auch manchmal einfach ein Und. Absolut, ja, total. Und in der Kirche sitzt du vorne? Ja, hat damit zu tun, weil wir als Kinder immer vorne gesessen sind, weil meine Mutter eine Hörbehinderung hat und dann immer recht weit vorne sitzen musste, um teilweise von den Lübnen des Priesters zu lesen. Und deswegen hat sich das eingebürgert. Und jetzt mit meinem Sohn, da bin ich jetzt auch sonntags immer in der Kirche, in St. Vornreichnam. Und da haben wir auch unseren Stammplatz vorne. Ich verstehe das aber auch, wenn Leute sagen, ich will ganz hinten sitzen. Aber ich bin das einfach von klein auf gewohnt, jetzt nicht erste Reihe, aber schon ziemlich weit vorne zu sitzen. Ja, der Vorteil ist, wenn man ein bisschen später kommt mit den Kindern, dann hat man vorne eigentlich immer Platz. Weil da setzen sich eher selten Leute hin. Und aktuell hat man auch immer, immer Platz. Ja, das stimmt auch tatsächlich. Und du bist der Herbsttyp, habe ich jetzt rausgefunden. Ja, ich mag den Übergang. Ich mag Frühling auch, aber Herbst noch mal einen Tacken mehr. Also wenn es in die kalte Jahreszeit geht, wenn es kälter wird. Ich finde, es hat was so. Man hat Weihnachten irgendwie in Sichtweite und es wird dann langsam kälter. Ich mag den Sommer auch, aber ich muss sagen, mich schlaucht auch ein zu warmer Sommer sehr. Also dachte ich immer, toll, gutes Wetter und so, aber die letzten Jahre habe ich echt auch gemerkt, wenn es zu warm ist, dann bin ich ja froh, wenn es kälter wird und wenn man dann so langsam Richtung Winter geht und dann irgendwann im März hast du auch keinen Bock mehr auf den Winter, dann freust du dich, wenn es wieder hell wird. Aber Herbst hat schon auch was. Und du bist ein Filmtyp tatsächlich. Wenn ich entscheiden würde, würde ich mich eher für einen Film als für eine Serie entscheiden. Aber dann musst du auch einen richtigen Film wieder haben. Das ist auch nicht einfach so. Aber ich war echt doch schon lange nicht mehr im Kino. An was für einen Film hast du denn gerade gedacht? Boah, speziell. Oder hast du gerade an den Film gedacht? Ich habe zum Beispiel immer am Sonntagabend, das war ein Ritual von mir, haben wir in Talon angeguckt. Das sind ja Kurzfilme. Das sind Kurzfilme. Das sind ja schon eigene Storys. Ja. In deiner Beschreibung hast du tatsächlich stehen, dass du auch Musik machst, also mit Gitarre. Und jetzt hast du trotzdem gesagt, du hörst lieber Musik. Was hörst du denn gerade aktuell? Boah, teilweise völlig unterschiedlich. Spotify macht es ja, dass es das Jahr nochmal so Revue passieren lässt und dann auflistet quasi welche. Ja, diese Rewinds, ne? Genau. Was ich ganz viel oben hatte, war tatsächlich Country. Echt? Country? Country und Folk. Mein Vater hat Schallblatten gehört immer und deswegen bin ich vor allem auch mit älterer Musik sozialisiert. Wir hatten auch einen Blattenspieler daheim. Ich habe Schlager der 50er und 60er Jahre, kann ich teilweise auswendig mitsingen. Wenn an Silvester immer nach 0 Uhr auf dem ZDF die Hitparade kommt, von den 50ern bis in die 70er, 80er hoch, dann bin ich da wirklich, also ich kann, ich habe meine Schwiegermutter da mal richtig geflasht, weil ich da wirklich die ganzen Hits kann ich da mitsingen, also, so, aber deswegen, ich bin mit den Beatles aufgewachsen, also, ich habe die nicht erlebt, aber das war die Musik, die bei uns gelaufen ist, so Elvis, so, da habe ich Bezug zu. Und deswegen ist Country und Folk und so liegt mir dann irgendwie auch nah. Und das kann ich auch auf der Gitarre spielen. Und das ist sowas, ich finde das toll, wenn es sich da ergänzt irgendwie. Also wenn du ein Lied nicht nur hören kannst, sondern auch selber spielen kannst. Natürlich nicht wie das Original, aber das ist nochmal schön, das selber auszudrücken. Auf deine Art und Weise quasi zu spielen. Genau. Deine Interpretation davon zu singen. Du hast gesagt, dein Vater hat Schallplatten gehabt und hat auch immer wieder auf gefühlt jetzt Dauerschleife gehört. sodass du sie auswendig gelernt hast. Hast du selber auch einen Schallplattenspieler? Ich habe auch einen, ja. Wenn jemand einbrechen will bei mir, das ist das teuerste Teil bei uns in der Wohnung. Echt? Ja, da zahlt man immer schon ein bisschen was für. Aber das haben wir dann irgendwann vor ein paar Jahren hergeholt. Weil es ist schon, Schallplatten zusammen ist schön. Man hört auch nochmal anders. Man hat ja auch diese großen Cover, wo es dann drin ist und so. Ja. Ja, dann klar kostet, wenn du dir jetzt irgendwie von den Beatles irgendwie das und das Album holst, die kosten dann so und so viel. Das wünschst du dir dann zu Weihnachten. Das ist dann einfach was Besonderes. Auf Spotify habe ich die einfach immer und überall verfügbar, was auch gut ist. Ich habe auch so eine kleine Box daheim, wo ich manchmal eine Küche anstelle, weil da Schallplattenspieler in der Wohnung ist. Aber Schallplatte zu hören ist dann wirklich so ein Erlebnis. Du machst es rein, dann knisterst du ein bisschen und dann legst du dich aufs Sofa und entweder liest du noch Zeitung dazu oder machst du nichts. Und das ist schon was Besonderes. Du musst auch aktiv hören und wenn die Schallplatte zu Ende ist, musst du wieder die Nadel wegtun. Sonst läuft der ewig durch. Du hörst anders. Das heißt, du hast dich da richtig reingefuchst, als du die Schallplattenspieler rausgesucht hattest. Ja, schon ein bisschen. Aber da kann man auch sein halbes Leben mit verbringen. Das ist echt auch eine Wissenschaft für sich. So tief bin ich nicht drin. Ich höre einfach nur gerne. Aber du hast den Schallplattenspieler ausgesucht. So hört sich das zumindest raus nach der Expertise. Doch, das war dann schon, ja. Sehr schön. Weißt du, ich bin auch gerade auf der Suche nach einem Schalplan-Spieler. Ja, das war echt eine Odyssee jetzt zu Weihnachten. Da haben wir keinen guten gefunden. Was ist jetzt denn? Wir haben noch einen ganz alten. Okay. Aber... Ich glaube, der wird irgendwann ausgetauscht, damit es ein bisschen schöner aussieht. Und das ist so ein ganz kleines, portables Teil. Also nichts Großes. Ja, wir quatschen nochmal. Dann guck ich mal, was du da hast. Ja, sehr cool. Und Country, das ist so von der Musikrichtung. Klar, das hast du von deinen Eltern. Und findest du das heute wieder in den anderen Popsongs? Also es gibt ja auch einige Genres, Genres, die ja wieder zurückkommen. Gibt es da so aktuellere oder aktuelle Leute? Boah, das kann ich nicht sagen. Ich höre schon auch aktuelle Musik. Ich mag auch zum Beispiel der Bad Bunny hat jetzt zum Beispiel beim Superbowl gesungen. Ich war in Bolivien, so ein bisschen Latino-Musik. Ist schon auch immer gut, wenn man mal eine Küchenparty hat oder so. Aber sonst, ich mag ältere Musik manchmal. Manchmal bin ich, bei meisten Sachen bin ich vielleicht auch ein bisschen nostalgiker, muss ich schon auch sagen, oder so ein bisschen, eigentlich Rentner, aber da bin ich einfach, man lebt manchmal auch gerne in der Vergangenheit. Ich höre ganz gerne Johnny Cash zum Beispiel. Ich bin total spannenden Sänger, irgendwie auch ein total turbulentes Leben gehabt, aber ein Country, eine totale Legende. Und seine Texte sind schon auch immer ziemlich deep, muss ich sagen. Ja, spannend. Woran machst du das denn aus? dass du so bei den Vergangenheitssachen gerne bist. Ich würde sagen, so nostalgisch, Nostalgiker. Trifft das zu? Ja, auf jeden Fall. Also ich bin der Welt aufgeschlossen. Also verstehe mich nicht falsch. Ich mache auch Social Media so. Aber ich finde auch, wie gesagt, ich mag auch alte Musik. Ich mag auch, in der Kunst mag ich auch ältere Sachen teilweise. Aus dem Mittelalter oder sonst wann. Oder aus der frühen Neuzeit. Und weiß nicht, am Ende ist es ja immer auch ein Mix. Und vielleicht flüchtet man sich manchmal auch in die Vergangenheit rein. Und ja, um aus der Gegenwart so ein bisschen zu entkommen. Also ich aktuell Nachrichten lese, dann bin ich manchmal ganz froh, wenn ich mich musikalisch in die Vergangenheit reinversetzen kann. Wohl wissen, dass in der Vergangenheit auch nicht alles toll war. Ich glaube, das muss man ja irgendwie auch auf dem Schirm immer haben. Das ist ja auch Nostalgie. Man projiziert ja eigentlich nur. Aber ich finde es auch legitim. zu sagen, okay, ich habe da so ein bisschen eine Flucht, die ich betreibe. Und ich, Ja, ich meine, wir sind ja letzten Endes vom Glauben her sind wir auch irgendwie Nostalgiker, oder? Also mal ganz ehrlich, wir beziehen uns auf Texte, die 2000 Jahre alt sind und älter und versuchen da immer auch wieder was Neues und was für die Gegenwart zu finden. Deswegen, ich finde, es braucht die Mischung, auch in der Kirche, aus Tradition und Erneuerung, aus der Vergangenheit und dem Heute. Ich kann auch in älteren Sachen immer was abgewinnen, aber ich bin trotzdem, am Ende muss ich sagen, ich lebe im Hier und Jetzt. Das ist auch klar. Ich finde das nochmal so ein spannender Übergang. Im Hier und Jetzt machst du ganz viel Social Media aktuell. Das hat sich ja entwickelt. Du bist jetzt aktuell ja auch Jugendseelsorger für die Regionen Aachen, Stadt und Land. Und hast dann auch im Laufe dieser Zeit angefangen, dich aktiver mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit auseinanderzusetzen. Wie geht es dir damit? Ja, es ist ja mehr als Öffentlichkeitsarbeit. Also ich dokumentiere ja nicht nur irgendwie Veranstaltungen, die waren oder mache Werbung für, sondern aktuell bei mir auf einem Social Media Account betreibe ich, ich würde sagen, Glaubenskommunikation. Also ich versuche dann quasi Themen, Glaubensthemen irgendwie in die Sprache zu bringen oder dem Social Media Format entsprechend zu bedienen. Und ich muss sagen, für mich war das ein totaler Schritt, eben weil ich manchmal eben nicht so super modern vielleicht bin. Also ich habe daheim, ich sage immer zur Veranschaulichung des Ganzen, ich habe daheim, ich lese daheim eine analoge Zeitung. Ich habe die Zeit abonniert so. Also ich will die auch in Papierformat. Ich will die nicht auf einem E-Reader. Also ich war auch davor nicht in Social Media muss ich auch sagen, also ich war auf Facebook, okay, aber halt auch um zu gucken, was andere machen so aber ich habe da nicht persönlich viel gepostet oder so, ich bin dieses Jahr habe ich mir einen Instagram-Account angelegt insofern war das für mich schon eine Turbo-Sache und gleichzeitig sage ich. Als Jugendseelsorger finde ich das unglaublich wichtig, in dem Bereich zu sein und Jugendlichen ein personelles Angebot dazu machen und über den eigenen Glauben zu sprechen. Das machen andere auch, aus Kirche oder aus anderen Bezügen nochmal, aus anderen Kirchen auch nochmal. Und es ist am Ende einfach ein Medium, wo man mit umgehen muss, mit allen Vor- und Nachteilen, die das auch hat. Bei Social Media will ich auch überhaupt nicht verharmlosen. und so. Aber es war ein Schritt auf jeden Fall. Und es gibt halt auch, es gibt schon auch Tücken so. Also das finde ich ja auch bei diesem, bei Social Media, das Gesprächsformat ist einfach, und da kann man leider sagen, was man will, es ist ziemlich eindimensional. Du kommunizierst in eine Richtung. Klar kannst du irgendwie dann auf Kommentarspalten aktiv sein, aber da ist jetzt auch nicht wirklich Austausch. Und wenn, dann gibt's Shitstorms oder sowas, Kommentarspalten, die man nicht lesen will, so. Und ich komme nicht dazu, groß zu kommentieren, was andere machen. Es ist schon eher, dass ich dann viel mache und andere es sehen. Und das ist nur ein Teil von Kommunikation, würde ich auch sagen. Also insofern, ich habe ein bisschen so die Sorge oder für mich eine Herausforderung ist auch immer zu gucken, an welcher Stelle werde ich auch zu selbstdarstellerisch. Das ist schwierig, weil es geht bei mir in dem Content, den ich mache, geht es um meinen Glauben. Es ist ja eigentlich ein Arbeitskanal, aber meine Arbeit besteht halt darin, mein Glauben zu kommunizieren auch oder Glaubensthemen irgendwie voranzubringen und das sind immer persönliche Themen auch so. Insofern geht es auch immer über mich und mein Privatleben so und ich. Ich bin schon ein Typ, der auch gerne von sich erzählt. Wir machen jetzt auch einen Podcast vor euch über meinen Namen. Aber ich will mich anderen auch nicht aufdrängen. Also ich finde, man muss auch ein feines Gespür haben, wo man zu arg im Fokus steht. Und gleichzeitig funktioniert das Medium nur über die eigene Person. Mir geht es um Glaubensthemen, aber die Vermittlung funktioniert immer persönlich über mich. Und da muss man immer gucken. Also das ist was, wo ich immer auch am Austarieren bin. Wie kriege ich das hin? Ja, ich finde das super spannend, wie du das sagst. Auf der einen Seite höre ich das, dass du sagst, es darf nicht selbstdarstellerisch sein, aber der nächste Satz ist, ich erzähle über mich und meinen Glauben. Das heißt also, ich und selbst ist ja schon irgendwo mit dabei und da ist dann die Frage, okay, wo hört das eine auf und wo geht es zum anderen? Und das zeigt aber auch in meinen Augen und auch für mich als Theologen, Glaube ist immer auch subjektiv. Es gibt immer diesen subjektiven Charakter, der für die Vermittlung, fürs Miteinanderreden und auch überhaupt über Glauben zu sprechen, der ist notwendig. Du kannst ihn nicht ausklammern. Du kannst nicht nur über Glauben reden, sondern du musst auch selber glauben, beziehungsweise da deine subjektive Meinung dazu sagen, damit andere darauf reagieren können. Vorher, vorher, ja. Also man könnte, man muss es nicht selbst darstellerisch nennen, man könnte auch sagen, es muss authentisch sein. Ja, aber natürlich, am Ende... Und da musst du gucken, wie fühlst du dich wohl? Das ist ja auch sowas. Bin ich da auch der Typ für? Und ja, das bin ich schon. Ich bin schon ein bisschen eine Rampensau. Das ist schon so. Ich meine, da bist du auch nicht zufällig derjenige, der sagt, ich mache sowas und ich probiere das mal aus. Und da muss auch der Typ für sein. Also wenn du völlig schüchtern bist, würde ich das nicht machen. Aber ich probiere es auch so mit allen Gefahren, sich peinlich zu machen vor anderen oder lächerlich dann auch so. Ich meine, ich mache Content, Pastoralreferenz, ich mache kirchlichen Content mit Zielgruppe Jugendliche. Da ist die Gefahr immer auch, dass man am Ende so ein bisschen, was ist das für ein Typ? Das ist schon auch da. Man will sich auch nicht anmiedern. Das auch nicht. Und gleichzeitig muss man in den Logiken des Formats irgendwie auch arbeiten. Es muss unterhaltsam sein. Du musst auch die Leute dazu bringen, dass du dabei bleibst, dass du dran bleibst. Also das sind alles so Kniffs. Klar, also du hast vorhin so schön gesagt, die Leute, die bei Social Media das mitbekommen, das ist meistens eine eindimensionale Geschichte oder du hast ein bisschen was in den Kommentarspalten. Wie reagiert denn dein Umfeld auf das, was du gerade machst in Social Media? Tatsächlich sehr positiv, muss ich sagen. Also vom Content her, ich sage immer, es geht mir Bescheid, wenn es peinlich wird. Aber hat jeder gesagt, bis jetzt passt es mal weiter. Es ist lustig, es ist unterhaltsam und trotzdem auch deep. Also das wäre für mich auch der Anspruch irgendwie. Ich muss manchmal mit meiner Frau ein bisschen abklären, wie viel jetzt von der Wohnung auf dem Wheel dann zu sehen ist. Ja, weil das ist schon klar. Da gibt es ja viel Privatleben auch preis. Oder wenn ich zum Beispiel davon erzähle, dass ich mit meinem Sohn in der Kirche bin am Sonntag und dann von hinten ihn filmen, so zum Beispiel. Für mich auch klar, dass er nicht mit dem Gesicht vorne draufkommt, sondern er auch Persönlichkeitsrechte hat und wir auch unser Privatleben dann irgendwo schützen. Ich habe 600 Follower, ist jetzt alles irgendwie überschaubar, aber trotzdem. Genau. Aber eigentlich positiv. Also ich glaube, die Personen hier am meisten, mein Stuff kommentiert, das meine Mutter. Das ist mein größter Fan. Und wir reden da auch. Also wenn wir telefonieren und so, ich telefoniere oft mit dem Kleinen, mache Videocon mit meinen Eltern. Und meine Mama, ich sage immer, wir diskutieren, wie könntest du das hier so machen und hier und so. Das war schön. Das war teilweise so ein bisschen auch ein Familienprojekt. Ich wollte gerade sagen, kleines Familienbusiness. Ja, nein. Also es ist schön. Da hat es noch keiner gesagt, so vielleicht daneben so. Ja, das heißt, den Support hast du. Ja, auf jeden Fall. Ja. Ich würde gerne nochmal auf die Frage eingehen, die so ein bisschen immer mitschwingt, immer wenn wir jetzt gerade reden, ecken oder stoßen wir an so diesen Punkt, dass du von dir selber erzählst und dann erzählst du von dem, was die Kirche gerade da ist oder was die Kirche macht und auf der anderen Seite auch, wo wir mit jungen Erwachsenen oder mit dem Thema Glauben auseinander, also uns nicht auseinander dividieren, aber wo wir miteinander ins Gespräch kommen müssen und sollten. Du hast es auch ganz am Anfang in dem Raumrauschentext so schön gesagt, diese Spannung zu halten zwischen dem, was die Tradition sagt, dem, was ich erlebe, was ich studiert habe und dem, was aktuell gerade da ist und nahbar ist und erreichbar ist. Und du hast es vorhin selbst auch so schön gesagt, die Frage, die dir gestellt werden sollte, würde ich gerne einfach nochmal kurz so einen richtigen Deep Dive machen. Dieses, wie glaubst du? Das würde ich gerne nochmal von dir hören. Wie glaubst du? Wie ich persönlich aktuell glaube. Ganz kurz, du hast jetzt schon zwei Einschränkungen gemacht, beziehungsweise eine große, aktuell. Das finde ich super spannend. Ja, weil ich glaube, es ist am Ende auch etwas Unverfügbares. Auch von den Praktiken her, was passt gerade in mein Leben rein. Wenn ich dir jetzt meinen Terminkalender zeige, irre, also mit einer vollgespickten Arbeitswoche, ich weiß nicht, also in meiner To-Do-Liste da ist erst Arbeit, dann ist irgendwie noch meine Lebensbereiche aufgeteilt und so. Unsere Leben heute sind, glaube ich, irrsinnig komplex geworden, so auch, also von den Sachen, die wir alle machen. Was nicht heißen soll, dass die früher alles einfacher und alles besser war, will ich überhaupt nicht sagen, aber ich merke für mich so, die Anforderungen sind schon hoch auch, an mich irgendwie alles unter den Hut zu kriegen und dann auch noch zu sagen, okay, ich arbeite nicht nur für Kirche und erzähle anderen vom Glauben, sondern ich bin selber auch, glaubend so und da muss ich immer wieder auch Anpassungen vornehmen so, also was passt jetzt gerade so, was passt jetzt nicht und eine Konstante in meinem Glaubensleben ist tatsächlich wieder geworden, da haben wir auch einen Podcast hier aufgenommen dazu, ist der Sonntag tatsächlich. Also das ist auch in meiner Woche der Anker, das muss ich echt sagen. Also auch wenn, Wenn ich Arbeitstermine auf Sonntagabend kriege, dann werde ich fuchsig. Also für mich, der Sonntag muss der Sonntag bleiben. Ich bin ein totaler Sonntagsmensch, weil unter der Woche, ich habe nichts Planbares, wirklich. Also Samstag, manchmal ist ein Heimspiel der Alemannia, manchmal nicht so. Also Samstag ist auch nochmal was anderes, aber von Montag bis Freitag bin ich völlig flexibel. Also nicht flexibel, aber in meinen Arbeitszeiten völlig unterschiedlich. Ich habe nicht einen Tag, der dem anderen gleicht so. Und dann brauche ich einen Tag in der Woche, wo irgendwie so ein bisschen eine Regelmäßigkeit ist. Und die ist vor allem auch nochmal für mich durch den Sonntagsgottesdienst gegeben. Und das ist ein fester Termin, 9.45 Uhr in St. Vornleichnam, in der Dippelstraße. Da bin ich mit meinem Sohn. Und das versuche ich echt auch einzurichten jedes Mal, weil ich einfach merke, das tut mir selber gut. Da will ich da sein. Das ist wie wenn ich einen Termin habe, Sport, die Halle ist reserviert, komm oder du musst ja die Zahlen oder so. Also das ist für mich auch mittlerweile so, dass ich da selber echt hinter einer Regelmäßigkeit her bin, die mir wichtig ist und ich muss einfach auch hingehen. Ich muss nichts groß vorbereiten. so, wenn ich jetzt selber ein Abendgebet halten würde oder so, oder mir diese berühmten fünf Minuten Zeit am Tag nehmen würde, um nochmal in mich zu gehen, so, nee, ich bin da einfach, es ist ein vorgegebener Rahmen, es sind andere da, das finde ich auch nochmal echt ein Punkt, wo ich glauben kann, und da läuft für mich gerade vieles, also, da würde ich, so würde ich die Frage beantworten, wie glaube ich, vor allem über den Sonntagsgottesdienst aktuell tatsächlich, ja. Aber auch, aber auch anders, also, ganz viele irgendwo auch nochmal dazwischen, also Formaten irgendwie auch, die dazwischen liegen. Also Abendgebeten. Was ich zum Beispiel auch wahnsinnig gerne mache, ist, wenn ich irgendwo Text habe oder irgendwas, was mich jetzt angesprochen hat, was mich bewegt hat, es aufzuschreiben. Ich habe so ein Glaubens, also wirklich so ein Heft, wo ich dann Science-Bibel-Zitate oder Zitate von irgendwelchen Heiligen oder irgendwas, was ich im Film oder aus einer Liedzeile habe, sodass ich das nochmal aufschreibe. Ich habe daheim. Wir haben auch einen Kruzifix in der Wohnung hängen, eine Herrgottswinkel, sagt man bei uns im Süden. Aber das sind so Interaktionen, die sind auch oftmals spontan, die kriege ich so in der vollen Woche nicht unter. Da besteht überhaupt keine Regelmäßigkeit, die kriege ich nicht hin. Aber die Regelmäßigkeit besteht tatsächlich im Sonntagsgottesdienst. Du hast aber vorhin noch kurz gesagt, also ich will dir ja nicht widersprechen, sondern einfach nochmal ergänzen, wenn du Termine am Sonntagabend bekommst, dann wirst du fuchsig. Das heißt du hast den Sonntagsgottesdienst morgens früh und der ganze Tag ist dann wirklich so ein Block für dich, Familie, Glauben. Ja, Sonntag ist eigentlich schon in dem Sinne Ruhetag, also beziehungsweise. Ja, es hat auch was Ritualisiertes dann, also ich habe vorher kurz gesagt, dass ich manchmal gerne den Tatort angeguckt habe, so, das musste auch noch sein, so, also Das Sonntagabend hat für mich immer auf der Couch geendet. Jetzt mit Kind ist nochmal eine andere Kiste. Aber sonst, ich kriege die Regelmäßigkeiten oder die Rituale, die man irgendwie auch braucht, um sich nicht völlig loszufühlen in so einem Monat, die brauche ich. Ich finde es irrsinnig schwierig an Tagen. Also ich kriege das hin, an einem Sonntag, an einem Samstag kriege ich es hin, dass ich eine Regelmäßigkeit habe, in der Woche Regelmäßigkeiten zu haben, Ganz schwierig. Vielleicht nur aufs Jahr gesehen. Also, dass ich sage, okay, wir machen dann und dann Urlaub so, wir gehen dann und dann dahin so. Ich finde, so Rituale, das für mich hängt ganz stark zusammen mit Glauben irgendwie. Also, wenn ich was regelmäßig mache, wenn ich was auch mache, das der Sache wegen am Ende. Also, ich gehe dann zum Sonntagsgottesdienst einfach, weil es dazugehört. Weil es dann Teil dessen ist auch. Und das finde ich wichtig, weil ich sonst das Gefühl habe, in unserer schnelllebigen Zeit verliert man so völlig die Orientierung auch so. Da brauchst du ein paar Sachen, an denen du dich festhalten kannst. Und sei es nur der Tau dort am Sonntag, finde ich auch legitim. Aber du hast ja noch den Sonntag quasi mit dem Gottesdienst gefunden, beziehungsweise, dass du dir das auch nimmst als Zeit mit Kind und Familie. Ja, total. Ja, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Das habe ich glaube ich sogar schon beim Podcast gesagt, wie das dann ist mit Kind auch generell in so einer Zeit zu sein, wo ganz viel auch gelernt wird vom Kind und man muss darauf reagieren als Elternteil. Das heißt also der eigene Zeitrhythmus, das eigene wird so zurückgestellt und du musst auch gucken, okay, manchmal ist es ein von Tag zu Tag leben, da eben zu gucken, welche Anker habe ich da eigentlich. Ja, ja. Also kann ich immer noch sehr gut nachvollziehen als Familienvater, dass das sehr nah dran ist. Ja. Wenn du jetzt über das, wie glaubst du, nochmal hinaus guckst, und wir haben ja gerade auch so schön erzählt über das, was wir anderen, also als MitarbeiterInnen in der Kirche, was wir damit auch bewirken und wie wir kommunizieren, wie findest du, kommt das gut rüber? Also hast du das Gefühl, du kannst, so wie du über Social Media reagierst oder agierst und wie du deinen Glauben lebst, dass du das gut vermitteln kannst? Ich hoffe es. Ich weiß es also. Ich versuche es, ja. Es ist mir schon wichtig, Jugendliche zumindest auch mal ernst zu nehmen. Ich glaube, das ist mit das Wichtigste. Oder es muss für mich als Jugendsehsorge irgendwo auch die Zielvorgabe sein. Du hast mir die Frage gestellt vorab, ich glaube, welches Klischee? Gibt es ein Klischee über dich oder deine Branche, das du gerne gerade rücken würdest? Ja, und da habe ich dir geantwortet, also das Klischee, wo ich so ein bisschen, gegenarbeite, das Jugendliche von Kirche haben, ist, dass wir einmal entweder, entweder sind wir weird für Jugendliche, wir sind komisch als Kirche. Was habe ich noch geschrieben? Ich glaube, gefährlich teilweise auch. Also, Jugendliche schätzen Kirche als gefährlich ein. Oder aber peinlich. Und das ist so, meine besten Beispiele sind da einfach immer Firmenunterricht auch so. Da kommst du dann mit Jugendlichen wirklich auch direkt in Kontakt. Und das ist immer gar nicht so einfach auch. Klar, ich kann natürlich irgendwie meine Sachen so vorleben oder auch mein Kirche sein und mein Glauben vorleben, so. Ich fühle richtig halt so. Und, Und trotzdem, genau, arbeite ich für Kirche und Kirche macht einen Eindruck auf Jugendliche. Das ist einfach auch so. Und da verstehen, also Jugendliche sind einfach Lebende in der Zeit, in der sie groß geworden sind heute. Die interessiert dann weniger, was, keine Ahnung, vor 200 Jahren Papst irgendwas gesagt hat, wo wir uns heute noch dran halten. Also manche, viele checken auch überhaupt nicht die Themen, über die ich mich dann in Kirche so aufregen. Also das ganz, ganz weit weg halt auch. Also wenn ich zum Beispiel sage, also ich fände es schon cool, wenn in der Kirche dann immer mal Frauenpriester werden dürfen, so in der katholischen, wissen viele gar nicht, dass es überhaupt ein Thema ist. Manche schon, die finden es dann weird, sie finden es dann komisch oder auch gefährlich. So und da merke ich, müssen wir also wenn wir als Kirche den Anspruch haben Jugendliche anzusprechen, denen ein Angebot zu machen, müssen wir die ernst nehmen, also in deren aktuellen Stand so und auf die zugehen und vernünftiges Angebot auch machen, wenn ich ein Firmaangebot dann habe und da muss ich erstmal irgendwie teilweise. Auf dem Schirm haben, wie unterschiedlich auch die Ausgangslagen sind so, dass Nicht jeder so christlich sozialisiert, wie ich es bin. Und wie die Einstellungen dann auch nochmal sind zu verschiedenen Sachen. Ich kann da nicht davon ausgehen, dass die alles abnicken, was bei uns in der Kirche so läuft. Also davon gehe ich überhaupt nicht aus. Manche schon. Es gibt auch eine Gegenbewegung. Es gibt auch Jungen hier, die sagen so, ja, jetzt erst recht so. Also die dann wirklich auch gerne traditionell und ziemlich strikt alles haben wollen. Aber der Großteil aktuell, meiner Einschätzung nach, ist schon so, dass man mit Kirche eigentlich wenig zu tun haben will teilweise und nur noch wenig zu tun hat. Und wenn man dann mit Kirche zu tun hat, dann kann es auch sein, dass der letzte Punkt, den ich nochmal geschrieben habe, peinlich wird, weil wir uns als Kirche dann halt auch nicht, richtig auf die Jugendlichen einstellen. Also wir kommen dann teilweise mit Angeboten daher, die überhaupt nicht passend sind oder wo wir denken, wir haben die Jugendlichen verstanden und es ist nicht so. Und das münd sich auch auf mich. Also als ich Firmenvorbereitungen gemacht habe, ich bin auch boah, das war so und so oft, lag ich total daneben so. Es ist ein ständiger Lernprozess tatsächlich. Und in dem Moment, wo ich dann halt denke, ah ja, das ist bestimmt, das ist total ansprechend bestimmt für Jugendliche heutzutage so. War es genau das Gegenteil. Und dann wird das peinlich so. Deswegen ist sich radikal auf Jugendliche einzulassen. Das ist nicht immer einfach so. Und trotz alledem führt kein Weg dran vorbei. Aber das wäre für mich schon eine Aufgabe, an der ich mich bestenfalls dann messen lassen muss. Und es ist nicht einfach auf jeden Fall. Was die Medien angeht, was die Kommunikation angeht und alles. Finde ich super spannend. Hast du noch ein aktuelles Beispiel, was dir so im Kopf hängt, wo du sagst, ja, das ist das, was die Jugendlichen gerade beschäftigt, das ist das, wo du total daneben lagst und was es eigentlich da ist? Ich würde überlegen. Ich hatte in Jüli Firmenvorbereitung und da hatten wir klassisch eigentlich Gruppenstunden, und ich habe da auch, habe mir vorab viel Gedanken gemacht, wie ziehst du es aus, wie machst du es so und ich habe am Anfang dann echt, also es kommt halt auch vor, dann bist du da in der Runde und dann läuft es darauf hinaus, dass du öfters mal auch dann Selbstgespräche führst, weil die Leute da nicht interagieren. Also es ist oftmals dann auch nicht so, dass man jetzt irgendwie ein kirchliches Angebot vorstellt so und dann die Leute dann total in Diskussion gehen, so stellt man sich das manchmal vor, oftmals kommt da gar nichts so, das ist dann auch so. Da musste ich schon echt auch nochmal nachschärfen in mich gehen, okay, wie kannst du das nochmal anders auf Jugendliche eingehen an der Stelle, denen Möglichkeiten zu bieten, dann anders vielleicht teilzunehmen an Sachen, zu partizipieren, vielleicht nochmal eher nonverbal, schriftlich manches auslagern, so. Und ich meine, ich sage dann immer, ich bin 30 aktuell, ich komme aus der Jugendarbeit. Ich habe studiert, das Theologiestudium gemacht, die Ausbildung so. Und trotzdem, ich bin echt auch an meine Grenzen gekommen, so, also bei der Firmenvorbereitung. Auch trotz der Tatsache, dass ich irgendwie altersmäßig so dranliege, so. Das fand ich schon krass, so, wo ich mir auch nochmal gedacht habe, so, du darfst ja da nicht so sicher sein. Du musst immer wieder auch gucken, so, wo stehen die Jugendlichen aktuell? Wo steht die Zielgruppe? Wo bin ich? Und wie werde ich der gerecht irgendwo auch? In dem natürlich, was ich auch leisten kann am Ende. Also ich habe auch nur, ich muss am Ende auch authentisch sein, ich muss am Ende auch, da habe ich irgendwie auch Kapazitäten, die ich erfüllen kann so. Aber ich, ja. Und ich meine, das Wichtigste ist, mir in Bezug auf Jugendliche nochmal, was Gemeindeleben angeht, nochmal, dass man das Jugendliche oder Jugendarbeit. Am Ende für sich steht und nicht irgendwelche Hintergedanken verfolgt. Wir machen Jugendarbeit nicht deswegen, um wieder junge Leute in die Kirche zu bekommen, um Nachwuchs irgendwie zu betreiben. Das ist Bullshit, da halte ich überhaupt nichts von. Wir machen Jugendarbeit, weil wir jungen Menschen spirituelles und pastorales Angebot machen. Und ob sich dann für oder gegen die Kirche entscheiden, das habe ich nicht in der Hand. Das habe ich auch bei der Firmung nicht in der Hand. Aber wenn unser Auftrag als Kirche ist, das Evangelium weiter zu verkünden, dann sind Jugendliche natürlich eine Ansprechgruppe so. Und dann darf aber nicht an erster Stelle stehen, wie sieht's aus mit unserer Kirche, wie sind die Kirchensteuerzahlen, wie sind die Kirchenmitgliedschaftszahlen so. Da sehe ich mich als Jugendseelsorger jetzt nicht für verantwortlich. Ich habe einen Glaubensauftrag an Jugendliche hin so. Und wie die sich entscheiden, muss man schauen. Ich sag denen auch manchmal bei der Firmung, wenn es für dich nicht passt, dann entscheidest du dich dagegen. Dann ist das so. Ich will dir da nichts aufschwatzen. Ich kann auch gut damit, wenn du nicht glaubst. Dann ist das so. Also den Schritt der Entscheidung, der liegt nicht bei uns. Nein. Bis dahin kann man vieles im besten Falle nicht manipulativ, sondern eben anbietend machen und offen gestalten. Aber den Schritt einer Entscheidung für den Glauben oder gegen den Glauben, das liegt dann wirklich nicht bei uns. Das sehe ich auch so. Mensch Raphael, wir sind riesen Bandbreite durchgegangen. Social Media, die ganze Kirche, die Jugendlichen, deine Arbeit. Ich fand es auch nochmal spannend, am Ende deiner Zeit in Jülich hast du auch geschrieben, du würdest gerne in Jugendarbeit arbeiten und das ist jetzt, also Stand jetzt ist es ja auch so, dass du da drinnen arbeitest. Gab es denn daneben noch ein pastorales Feld, wo du sagst, boah, das hätte mich jetzt auch nochmal interessiert? Boah, nicht speziell. Also ich habe viele Interessen so. Und es gibt ja auch total, das finde ich auch so, das Schöne bei uns im Beruf ist, es ist total vielseitig. Also ich kann zwar nicht mal genau sagen, was ich mache, wenn ich andere dann treffe. Das ist das andere. Aber das andere ist, ich mache völlig unterschiedliche Sachen. Ich kann auch, ich werde auch nochmal mich anders weiterentwickeln wahrscheinlich. Ich werde auch nicht auf ewig und drei Tage der Jugendsehsorge bleiben. Ich habe mich jetzt dafür entschieden, weil es halt auch vom Alter her passt, finde ich nochmal. Oder auch nahe liegt als Jugendseelsorger, wenn ich dann Content auf Social Media mache und alterstechnisch ein bisschen näher dran liege. Aber es gibt da noch weitere Felder. Meine Frau ist in Trauer, das ist auch ein total spannendes und ein total wichtiges Feld. Wie gesagt, ich habe auch gerne Wortgottesfeiern, Wortgottesdienste geleitet, wo ich in Jülich war. Das hat mir auch total zugesagt. Ich war auch im interreligiösen Bereich tätig. Also für mich in meiner Arbeit ist erstmal wichtig, irgendwie, glaube ich, theologisch zu arbeiten, konzeptionell zu arbeiten auch, auf Projekte hin, finde ich total spannend. Gerne im Team. Also die Sachen müssen stimmen und da muss man gucken, ob man am Ende rauskommt. Auch seelsorgerlich natürlich. Aber da habe ich gerade wenig Anteile tatsächlich. Ich bin gerade eher konzeptionell unterwegs viel. Aber es ist natürlich auch immer mein Anspruch. Mein Anspruch ist immer schon auch zu sagen, okay, in dem, was ich tue, in dem, wie ich es tue, bin ich irgendwie auch seelsorgerlich. Mein Anspruch ist auch immer zu sagen, bestenfalls merkt man irgendwie schon auch, dass wir Kirche sind. Auch wenn wir es nicht immer aussprechen müssen. Ich muss es den Leuten nicht immer auf die Nase binden, aber es gibt ja diesen schönen Spruch, bei euch soll es anders sein. Das wäre schon für mich auch ein Anspruch zu sein. Da merkt man, dass das Leben da ist irgendwie auch eine Tiefe und irgendwie ein Glaube da, der trägt in allem, was man tut. Insofern zieht sich da ein seelsorgerlicher Anspruch auch durch, wenn man mit Menschen zusammenarbeitet, auf jeden Fall. Und im besten Falle kommen wir nicht weird, gefährlich oder peinlich raus. Nee, im besten Fall nicht. Im besten Fall schaffen wir das. Aber es ist ein hoher Anspruch auch, muss man auch sagen. Und es sind auch nicht alle Vorurteile oder Klischees nicht begründet. Es wird auch der Arbeit von ganz vielen von uns, die in Kirche arbeiten, überhaupt nicht gerecht. Aber wir kennen beide auch die Geschichte, die Kirche hat. Und den Stand, den Kirche auch bei jungen Menschen hat, den kennen wir auch so. Und der ist auch nicht ganz ungegründet, ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, muss man auch sagen. Ich kann es Jugendlichen nicht erklären oder nicht sinnvoll erklären, warum Frauen nicht Priesterinnen werden dürfen. Das fällt mir sehr schwer tatsächlich. Da habe ich meine Probleme mit. und sagt dann, okay, das ist ein Teil von Kirche auch und es gibt auch noch ganz viele andere Teile von Kirche, die total wert sind, irgendwie auch nochmal anzuschauen. Oder ein total schönes Traditionsgut, aus dem wir schöpfen. Dafür will ich eigentlich Werbung machen. Das schönste Fest, die schönste Tradition, um mal so positiv nochmal so einen Bogen zu machen, ist für dich in Kirche? Boah, muss ich das auch wieder festlegen. Ob jetzt Ostern oder Weihnachten? Wir stoßen hier keine theologische Diskussion an. Das ist einfach so dieses, was ist gerade so im Gefühl bei dir? So ein Fest, wo du sagst, das ist jetzt eine Tradition, die ich sehr schätze. Kann ja jetzt aktuell eine sein und morgen. Was ich tatsächlich total mag, da habe ich auch mal ein Read drüber gedreht, was bei uns in der Familie auch echt gefeiert wird, ist der Namenstag. Also bei uns war wirklich noch so, dass man irgendwie dann, ich mag auch die Heiligen, muss ich sagen. Also einen Namenspatron zu haben, finde ich schön. Auch da nochmal eine andere Verbundenheit. Ich habe den Namenspatron, den heiligen Erzengel Raphael. Da gibt es auch ein biblisches Buch, Buch Tobit, da kommt der ganz prominent vor. Und das war immer was, wo man bei uns gratuliert hat. und nochmal eine tiefere Bedeutung dem Namen zu geschrieben wird. Wo eine Geschichte damit verknüpft ist. Finde ich total wertvoll, total schön. Ja, ich kann den Namen auch sehr wertschätzen als Namensvetter. Genau, ist mir der natürlich auch sehr geläufig und das ist ja auch das Tolle. Ich rufe die nächste Mal auf beim Namensstag an. Gerne, also ich feiere den Namensstag auch so, im Kleinen zumindest. Wir rufen uns gegenseitig an und erreichen uns dann ständig nicht, weil wir uns gegenseitig blockieren. Ja, ich finde, das ist wirklich eine schöne Tradition, die wir haben. Also wir können uns auf so viele Heilige und Geschichten von im besten Fall auch tatsächlich gelebten und authentischen Lebensläufen berufen und uns daran auch so anknüpfen und zu zeigen, okay, das sind so Lebenswege. Und das sind so, gut, heute nicht unbedingt Ideale oder explizit Vorbilder, aber schon so Menschen, wo man sagt und verknüpft mit Namen, die eine Bedeutung haben. Ja, und in ihrer ganzen Unvollständigkeit auch. Heilige werden ja immer so falsch verstanden, finde ich, als makellos. Stimmt ja überhaupt nicht. Die hatten Ecken und Kanten. Das Spannende ist ja bei Heiligen eher, dass trotzdem wir als Kirche sagen, da scheint Gott durch oder da handelt Gott durch Menschen. Und das kann dann auch ein Petrus sein, der in der Geschichte dann Jesus dreimal verleugnet und der öfters mal untergeht, wenn das über das Wasser läuft und auch Fehler hat. Und trotzdem handelt auch Gott durch ihn. Und das finde ich eine total... Beruhigende Botschaft auch so. Also für mich haben Heilige Sätze mich nicht unter Druck, sondern ich finde, wenn wir, also es gibt ja wirklich diesen, ich weiß, dieses Ziel eines jeden Katholiken, das ist irgendwie sein, heilig zu werden so. Aber das ist für mich jetzt nicht so, ich muss mich jetzt so und so gut benehmen, sondern es ist erstmal so die Zusage, dass, ich auch in dem, wie ich bin, auch mit meinen Fehlern irgendwie angenommen bin und dass trotzdem Gott durch mich handelt. Das ist für mich ein Heiliger. Also das ist nicht der Perfekte. Also ich glaube, wenn man sich Heiligen Geschichten anguckt, dann waren das nicht immer die perfektesten Menschen. Ich glaube nicht. Auch wenn sie im Nachhinein dazu gemacht werden. Das ist nochmal eine andere Kiste. Ja. Ja, vielen Dank dir, Raphael. Ich habe ganz am Ende noch eine kleine Abschlussfrage. Nehmen wir mal an, wir haben einen Sendemast gekapert. Und wir haben die Möglichkeit, jedem Menschen auf der ganzen Welt eine Nachricht aufs Handy zu schicken. Ein Satz oder zwei Sätze. Was würdest du allen Menschen einmal mitgeben? Boah, die hast du absichtlich vorab nicht gestellt, dass ich mir jetzt keine Gedanken machen kann oder konnte. Ich hatte mal eine Zeit, wo ich in der Schule war, in der Ausbildungszeit, da bin ich echt auf meine Grenzen gekommen. Weil es für mich echt auch nicht einfach war, irgendwie Unterricht vorzubereiten, zu planen. Und dann stehst du da vor 30 Schülerinnen und Schüler und musst irgendwie abliefern und so. Und dann bin ich heimgekommen. Dann am Abend habe ich mich bei uns auf den Teppichbogen gesetzt, habe meine Kerze angemacht und mir immer wieder den Satz wiederholt, du bist okay, du bist okay. Du bist okay, so wie du bist. passt. Bei allem, was du verändern willst, so an dir auch, oder an dir arbeiten willst, alle Ziele und Ansprüche, die du hast, ist okay. Du bist okay, du bist angenommen. Du darfst erst mal auch so sein, wie du bist. Und das habe ich mir echt ständig dann eingeredet an der Stelle wirklich. Also jetzt nicht im negativen Sinne eingeredet, sondern das glaube ich auch. Ich verbinde es da nochmal mit einer religiösen Komponente. Ich glaube, dass ich auch von Gott geliebt bin und angenommen bin, so wie ich bin, im tiefsten Inneren, was mich total bestätigt und mir eine totale Freiheit gibt, irgendwie auch, aus der heraus ich dann natürlich irgendwie auch mein Leben leben und auch Sachen an mir ändern kann, aber erstmal bin ich, okay und das kann man, finde ich, religiös nochmal verknüpfen, muss man aber gar nicht. Ich finde, zu sagen, ich bin okay, ich darf so sein, auch wie ich bin, ist das, was ich den Leuten erst mal sagen würde. Also jeder hätte jetzt auf seinem Handy die Nachricht, du bist okay. Du bist okay, so wie du bist. Du bist okay, so wie du bist. Ja, natürlich habe ich die Frage nicht am Anfang gestellt. Dann hätte ich dir zu viele Gedanken gemacht, das wäre zu perfekt. Ich bin eigentlich ganz zufrieden, das war meine Antwort. Weißt du, aber wir haben jetzt keinen Sendemast. Das tut mir auch echt leid, das habe ich dich in die Irre geführt. Aber was wir haben, ist ein Fenster hier am Domhof 3, wo wir gerade sitzen. Und nachdem wir die Aufnahme gemacht haben, werde ich dich einmal bitten, mir das auf dem Blatt zu schreiben. Du bist okay, so wie du bist. Ich zitiere dich jetzt einfach. Und wir werden das jetzt hier aushängen, quasi für die Leute da draußen. Wir haben hier am Domhof 3 in Aachen ja auch ganz viel Publikumsverkehr, weil wir ja direkt am Aachener Dom sind hier. Und wer weiß, vielleicht braucht diesen Satz der ein oder andere und darf ihn sich dann jetzt einmal von dir quasi nicht als SMS, sondern als Nachricht so mit aufnehmen. Von daher danke ich dir, dass du dir die Stunde, etwas über eine Stunde Zeit genommen hast, mit mir hier zu quatschen. Gerne. Und ja, den Raumrauschen-Podcast nochmal auf ein anderes Format zu bringen. Ich hoffe, es hat dir genauso viel Spaß gemacht wie mir. Aber spannend. Und Feuerwehr, cool. Genau. Und in dem Sinne verabschieden wir uns jetzt einmal von den Leuten. Danke fürs Zuhören. Und gehabt euch wohl. Beziehungsweise bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao. Den Blog und die Geschichte findet ihr unter www.raumrauschen.de Folgt uns auf Instagram unter raumrauschen-ac. Raumrauschen ist ein Angebot der Berufungspastoral im Bistum Aachen. Musik Robert Niegel, Produktion, Social Media und Podcastagentur Kunden fokussiert.