Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #3.11 - Zwischen Berufung und Brot
Transcript
- 0:02Willkommen beim Erabos Podcast in deinem Podcast.
- 0:04Für den Perspektiven ist ich bin Geo und freue mich, dich
- 0:08begleiten zu dürfen. Guten Morgen, guten Tag, guten
- 0:13Abend, gute Nacht, wenn auch wo du Einschaltest.
- 0:16Schön, dass du wieder dabei bist.
- 0:18Hol dir was leckeres zu trinken, was leckeres zu Snacken Mach's
- 0:23gemütlich, mach's dir gemütlich. Ja und willkommen zu einer
- 0:30weiteren Folge. Diese Podcast Folge ist
- 0:32entstanden, weil sich das eine Liebe Zuhörerin gewünscht hat.
- 0:36Ich hatte eine Umfrage gemacht gehabt, was für Themen wünscht
- 0:40ihr euch, dass ich sie in dieser Staffel umsetzen kann und darf
- 0:46und da ist das Thema aufgekommen, was ich sehr gut
- 0:50finde, es hat jetzt nichts explizit nur was mit
- 0:53Götterarbeit zu tun, aber es hat was mit der Thematik der
- 0:57Spiritualität zu tun und. Und zwar Business,
- 1:01Selbstständigkeit, Spiritualität, Magie und
- 1:05zwischen Berufung und Brot. Und da muss ich ehrlich sagen,
- 1:13das ist ein Thema, was natürlich sehr wichtig ist, was viele
- 1:19vielleicht im ersten Moment nicht sehen, nicht erkennen,
- 1:22aber das ist ein Thema, worüber ich mich natürlich sehr lange.
- 1:29Oder ja, wo ich mir sehr lange Gedanken darüber gemacht habe
- 1:32und immer wieder mache. In den 2 Jahren in den letzten 2
- 1:35Jahren, seitdem ich Teil selbstständig bin und da muss
- 1:41ich sagen, warum habe ich das überhaupt gemacht, weil ich auf
- 1:52meinem persönlichen Weg erkannt habe, dass.
- 1:57Dass ein gewisses Wissen in mir drin ist, dass ich hier bin, um
- 2:01Menschen zu begleiten, das habe ich aus ja aus verschiedenen
- 2:07Richtungen erfahren, sei es metaphysisch, also das Human
- 2:13Design, Astrologie, Batze und so weiter und sofort aufgezeigt
- 2:19haben. Hey, du bist hier um Menschen zu
- 2:21begleiten, du hast die Möglichkeit, es ist kein muss,
- 2:24aber du hast die Möglichkeit. Um Menschen durch die
- 2:28Transformation zu begleiten, durch Prozesse, durch Übergänge,
- 2:32durch innere Umbrüche. Und das fühlt sich für mich
- 2:36nicht wie ein Job an, es fühlt sich eher an wie etwas, was mich
- 2:41gefunden hat, dieses Gefühl, diese Gedanken haben viele aber
- 2:47auch gleichzeitig liegt eine ganz andere Realität auf dem
- 2:50Tisch. Wir haben Rechnungen, wir
- 2:53Mieten, wer Krankenkasse muss bezahlt werden, steuern müssen
- 2:57bezahlt werden und viele würden sagen, Ach, das ist ja nicht
- 3:02dramatisch, aber alles davon ist real und lenkt uns und ich lebe
- 3:09diesen Spagat jetzt mittlerweile seit 2 Jahren, zweieinhalb.
- 3:16Ja, ich glaube jetzt im Ja, genau jetzt im Mai im Juni wären
- 3:19es 3 Jahre. Vielleicht auf 4?
- 3:21Ich weiß es nicht. Ich bin nicht gut bei Zeit, Zeit
- 3:25ist nicht so meins, auch Wochentage und so, das wird
- 3:28alles überbewertet, aber ich lebe diesen Spagat jetzt schon
- 3:34etwas lange, ein Fuß im Brotjob, der meine Rechnung bezahlt und
- 3:40ein Fuß in meiner Berufung und ich bin ganz ehrlich, das ist
- 3:45nicht heroisch. Es ist fucking anstrengend, und
- 3:50das sage ich jetzt nicht, um irgendwie Mitleid zu bekommen
- 3:52und so weiter nein, ich habe mich dafür entschieden und es
- 3:58ist nicht anstrengend, weil ich meine Berufung anzweifle,
- 4:02sondern dass ich manchmal merke, dass sie nicht den Raum einnimmt
- 4:08oder ich hier nicht den Raum geben kann, der die Berufung ja.
- 4:16Was das relevant macht. Aber ich bin der Meinung, dass
- 4:19die Berufung einen größeren Raum bekommen sollte, und das ist
- 4:24natürlich die Thematik von Zeit. So ist es halt so.
- 4:30Ich würde gerne noch viel, viel mehr machen, um Menschen zu
- 4:33unterstützen, aber es ist einfach zeitlich nicht möglich.
- 4:40Ich merke einfach zwischendurch mal, dass meine meine Energie,
- 4:43meine zeitliche. Möglichkeiten, einfach zwischen
- 4:46Terminen und Verpflichtungen ständig versickert und ich mache
- 4:53den Spagat gerne. Versteht mich nicht falsch.
- 4:55Also wie gesagt, es ist meine Entscheidung gewesen und ich
- 4:57mache es gerne, ich mache es gerne, vor allem wenn ich lese
- 5:02und höre, was meine Arbeit bei euch auslöst.
- 5:06Sei es der Podcast, sei es die Räucherpralinen, sei es die
- 5:10Workbooks. Und mit jeder Nachricht, wo ich,
- 5:14wo ich lese, dass eine Transformation ausgelöst wurde,
- 5:18wo meine Produkte Menschen geholfen haben, denke ich mir
- 5:20alles klar. Es hat sich gelohnt, der Spagat
- 5:22hat sich gelohnt, aber dann höre ich von anderen Menschen in
- 5:26dieser spirituellen Bubble, spirituelle Arbeit sollte
- 5:32kostenlos sein oder energiearbeit darf nichts kosten
- 5:37und da halte ich kurz inne. Ich bin ehrlich, ich atme ein
- 5:41und raste aus, weil ich mich frage, wie soll das
- 5:45zusammenpassen, wie soll das zusammenpassen.
- 5:50Viele Menschen arbeiten weiß nicht, sagen wir mal 40 stunden
- 5:52die Woche, 50 Stunden die Woche in Jobs, die sie ausglauben, die
- 5:58sie innerlich leer machen, die sie nur noch funktionieren
- 6:01lassen, die sie gesundheitlich auch häufig in den Ruin treiben
- 6:05lässt. Es ist halt so, natürlich nicht
- 6:08alle, und. Es gibt auch Menschen, die ihren
- 6:11Job sehr gerne machen, und das ist gut, das freut mich, das ist
- 6:14auch wichtig, aber es gibt viele Menschen, die ihre Zeit einfach
- 6:19aus verschiedenen Gründen in einem Brotschopf lassen und ich
- 6:28denke mir in dem Moment, was wäre, wenn diese Zeit anders
- 6:31genutzt werden könnte, bleiben wir bei meinem Beispiel, ich
- 6:34arbeite auch 40 Stunden die Woche.
- 6:37Was ist, wenn ich diese 40 Stunden die Woche, die ich
- 6:39zusätzlich bekommen würde, dafür nutzen könnte, andere Menschen
- 6:45weiter zu unterstützen, die wirklich etwas verändern wollen?
- 6:51Die ob etwas bei sich selbst oder bei jemand anderen?
- 6:55Was wäre, wenn Begleitung, tiefe Transformation nicht ein
- 7:00Randprodukt ist oder am Rand des Lebens geschoben geschoben wird?
- 7:07Sondern wirklich. Das Hauptthema ist mittendrin im
- 7:11Leben hineingeschoben wird und ich will hier nichts beweisen,
- 7:16ich will niemanden überzeugen, versteht mich nicht falsch,
- 7:18nicht jeder muss selbstständig sein diesen Ruf, da muss jeder
- 7:26für sich entscheiden, ich will das eine nicht schlecht machen,
- 7:28ich will das andere auch nicht zu zu Tode loben, beides hat
- 7:31seine vor und Nachteile. Ich will nur aussprechen, was
- 7:36oft unausgesprochen bleibt, einfach, dass Berufung Raum
- 7:40braucht und Raum kostet immer etwas.
- 7:45Vielleicht ist es Zeit, vielleicht ist es Präsenz,
- 7:48vielleicht ist es Geld, aber es ist immer Verantwortung und
- 7:53genau an dieser Schwelle stehe ich gerade, bin ich ganz
- 7:56ehrlich, es gibt immer, es gibt diese Vorstellung, dass Berufung
- 8:00etwas ist, das man irgendwie zusätzlich.
- 8:03Lebt nach Feierabend am Wochenende, wenn alles andere
- 8:08erledigt ist, als wäre sie ein leiser Ruf, den man zwischen
- 8:12Terminen kurz beantworten kann. Und ich habe lange versucht,
- 8:16genau so damit umzugehen. Ich habe mir gedacht, es reicht
- 8:19doch, wenn ich ein bisschen Zeit dafür finde, ein paar Abende,
- 8:24ein paar Stunden hier und da, aber je tiefer ich in diese
- 8:30Arbeit gegangen bin. Desto deutlicher habe ich
- 8:33gespürt, das funktioniert nicht. Transformation lässt sich nicht
- 8:39takten, sie lässt sich nicht in kleine praktische Einheiten
- 8:43stellen, sie braucht Raum, sie braucht Präsenz, sie braucht
- 8:46innere weite, sie braucht jemanden, der da ist, nicht nur
- 8:50verfügbar zwischen 12 und 13:00 Uhr.
- 8:56Und irgendwann mal habe ich gemerkt, dass ich selbst genau
- 8:58das bin, was ich eigentlich vermeiden wollte.
- 9:00Jemand mit einem Teil seiner Aufmerksamkeit schon beim
- 9:05nächsten Termin ist bei der nächsten Verpflichtung und ich
- 9:08dachte, alles klar, im laufenden Podcast habe ich schon über den
- 9:11nächsten Podcast gesprochen oder gedacht darüber nachgedacht,
- 9:17jemand, der innerlich weiß, dass da noch so viel mehr möglich
- 9:20wäre, aber dass ich den Raum dafür einfach nicht habe.
- 9:26Und versteht mich nicht falsch, es ist kein Mangel an Hingabe.
- 9:29Alles was ich mache bei Airbus Nights, mache ich aus tiefster
- 9:33Seele, aus tiefstem Herzen, es ist auch kein Zweifel meiner
- 9:38Aufgabe, es ist etwas komplett banaleres, es ist Zeit, und
- 9:45Berufung ist nicht anstrengend, weil sie schwer ist.
- 9:49Sie ist anstrengend, weil sie Tiefe braucht.
- 9:52Und Tiefe lässt sich nicht zwischen 2 Verpflichtungen
- 9:54quetschen, die nichts mit ihr zu tun haben.
- 9:58Das muss man ehrlich sagen und deswegen habe ich gemerkt, nicht
- 10:03meine Berufung überfordert mich, sondern der Versuch, sie neben
- 10:07einem Leben zu leben, dass hier einfach keinen Platz gibt und
- 10:14genau hier beginnt für mich natürlich der eigentliche
- 10:16Konflikt, nicht nur für mich, sondern für viele.
- 10:19Nicht zwischen Spiritualität und Geld, sondern zwischen dem
- 10:21Wunsch zu dienen und der Realität.
- 10:24Wie unser Leben organisiert ist. Irgendwann mal taucht sie auf,
- 10:28diese unausgesprochene Erwartung.
- 10:30Sie wird selten laut formuliert, sie liegt eher zwischen den
- 10:33Zahlen, Spiritualität sollte kostenlos sein oder wenigstens
- 10:39fast nicht als böse Vorwurf, sondern eher als moralische
- 10:46Messlatte in Anführungsstrichen. Als stilles Ideal.
- 10:52Ja, ich verstehe, woher das kommt, dass die Angst, dass
- 10:54Tiefe verloren geht, sobald Geld ins Spiel kommt, weil viele von
- 10:58uns natürlich ein Geldthema haben, auch wenn wir es nicht
- 11:01hören wollen, Geld wird häufig als böse dargestellt, weil
- 11:06natürlich auf der Welt viel Böses passiert, wegen Geld,
- 11:09durch Geld, wie auch immer, aber wir müssen hier verstehen, dass
- 11:14Geld einfach nur ein Verstärker ist.
- 11:15Immer, wir brauchen etwas zum Überleben und.
- 11:19Heute ist es Geld, früher war es vielleicht ein Huhn, ei, Brot
- 11:24oder wie auch immer, aber es gab immer einen Austausch und ich
- 11:27sage jetzt nicht energetischer Austausch, das ist echt ein
- 11:31Wort, was ich sehr schwierig für den Empfinder, aber es war schon
- 11:39immer da, es hat sich nur verändert, was wir dafür
- 11:44bekommen. Aber je länger ich das
- 11:46beobachtet, beobachtet habe, desto mehr ist mir aufgefallen,
- 11:50wie einseitig wirklich diese Erwartung ist.
- 11:53Wie gesagt, viele Menschen arbeiten 40 4550 Stunden die
- 11:56Woche, sie tauschen ihre Zeit gegen Sicherheit, gegen gegen
- 12:01ein Einkommen, gegen ein System, das oft wenig Rücksicht auf
- 12:04unsere innere Welt nimmt und wie gesagt, nicht alle, aber viele,
- 12:10und das wird akzeptiert. Das gilt Halt als normal, als
- 12:15Erwachsensein, als verantwortungsvoll.
- 12:20Und niemand fragt dort. Ja, warum machst du das nicht
- 12:24kostenlos, warum willst du dafür Geld, sollte Arbeit nicht aus
- 12:30purer Leidenschaft entstehen? Ganz ehrlich, ist doch so und
- 12:36diese Fragen tauchen fast ausschließlich dann auf, wenn es
- 12:38um sinntiefe, Begleitung, Heilung geht, wie auch immer,
- 12:41eigene Gesundheit. Viele geben 500€ alle 6 Wochen
- 12:48für Extensions High Extensions aus, aber 200€ für einen Kurs,
- 12:59der dafür sorgt, dass du deine Gesundheit in den Griff bekommst
- 13:05oder besser verstehst. Sagen wir es mal so, ist zu
- 13:09teuer. Warum eigentlich?
- 13:15Warum ist es moralisch höher bewertet seine Lebenszeit an
- 13:17etwas zu verkaufen, das einen innerlich austrocknet, kaputt
- 13:23macht, als sich für etwas einzusetzen, das Menschen
- 13:26wirklich berührt, unterstützt, hilft und ja, natürlich in jeder
- 13:33Branche, in jedem Bereich gibt es BU Männer, bu, Frauen,
- 13:39Menschen, die. Aus toxischen Gründen anderen
- 13:44Menschen das Geld aus den Taschen ziehen, das ist normal.
- 13:50Das gibt es leider in jedem Bereich.
- 13:54Es sollte nicht normal sein, aber das ist halt da, wo
- 13:59Menschen sind, gibt es auch ja schwarze Schafe, obwohl ich
- 14:02schwarze Schafe das Wort jetzt nicht so gerne mag, aber ich
- 14:05verstehe, worauf ich hinaus möchte und warum wird die Zeit
- 14:10plötzlich. Unsichtbar, wenn es um
- 14:12spirituelle Arbeit geht. Denn darum geht es doch am Ende,
- 14:19um Zeit, Zeit, die ich nicht doppelt leben kann, Zeit, die
- 14:24rennt weg, die rennt weg, das ist vorbei, jede Sekunde vergeht
- 14:29die Zeit und ich bekomme sie nie wieder.
- 14:33Wie gesagt, die Zeit kann man nicht doppelt leben, die Zeit,
- 14:36die ich entweder in einem Brutjob stecke oder in meine
- 14:38eigentliche Aufgabe in diesem Leben.
- 14:41Zeit ist endlich und je länger ich diesen Spagat gemacht habe,
- 14:46desto deutlicher wurde mir diese Erwartung von kostenlosigkeit
- 14:52harten Preis. Nur zahlen Ihnen nicht die
- 14:55Personen, die sie aussprechen, sondern die, die versuchen ihr
- 14:59gerecht zu werden. Und wenn ich genau hinschaue,
- 15:03dann war spirituelle Arbeit ja nie wirklich kostenlos, das habe
- 15:06ich gerade schon gemacht, es wurde ja nur anders.
- 15:10Eingebettet vor ein paar 1000 Jahren hat niemand Rechnung im
- 15:13heutigen Sinne bezahlt es. Es gab keine Krankenkassen,
- 15:17keine Steuernummer, keine Miete, wie wir sie heute kennen, aber
- 15:22es gab Austausch, es gab Versorgung, es gab Verantwortung
- 15:25füreinander, Hühner, Eier, Gemüse, Getreide, manchmal
- 15:32Schutz, manchmal einfach nur ein Platz zum Schlafen.
- 15:37Und nicht, weil Spiritualität irgendwie käuflich war, sondern
- 15:40weil das Leben getragen werden musste.
- 15:43Und heute sieht dieser Austausch einfach anders aus, es heißt
- 15:46Geld und es fühlt sich für viele einfach kälter an, abstrakter,
- 15:51Unpersönlicher, aber im Kern geht es um dasselbe wie damals,
- 15:58Zeit gegen Sicherheit, Energie gegenüber leben, Präsenz gegen
- 16:02Bestand. Und der eigentliche Wandel liegt
- 16:07nicht darin, dass Geld ins Spiel gekommen ist.
- 16:09Der Wandel liegt darin, dass wir vergessen haben, was Geld
- 16:14eigentlich abbildet. Lebenszeit, meine Zeit ist
- 16:20endlich in deiner auch, und wenn ich sie investiere, wenn du sie
- 16:25investierst, dann kann ich sie nicht gleichzeitig woanders
- 16:30investieren, ich kann dich voll präsent begleiten und.
- 16:36Und gleichzeitig meine Existenz absichern, wenn beides den
- 16:40selben begrenzten Raum beansprucht.
- 16:43Früher reicht ein Huhn, um eine Woche zu überleben, heute reicht
- 16:48es nicht mal für den Einkauf und das ist keine moralische Frage,
- 16:53das ist eine strukturelle Realität, und ich glaube, viele
- 16:58verwechseln diese ebene, sie verteidigen ein Ideal aus einer
- 17:02Zeit. Die so nicht mehr existiert oder
- 17:07vielleicht nie existiert hat und übersehen dabei, dass sich nur
- 17:11die Form verändert hat, nicht der Kern.
- 17:16Spirituelle Arbeit, heile Arbeit, Energiearbeit war nie
- 17:21kostenlos, die Frage ist also nicht, ob sie Geld kosten darf,
- 17:26die Frage ist, wie wir heute Verantwortung dafür übernehmen,
- 17:30dass sie überhaupt möglich bleibt.
- 17:34Denn da brauchen wir uns nicht wundern, dass die alten
- 17:39Praktiken aussterben, weil es sich mittlerweile keiner mehr
- 17:44leisten kann, sie auszuüben. Ob du dich Heiler nennst, ob du
- 17:51dich Schamane nennst, exe nennst, Coach, Mentor,
- 17:54Consulting ist egal. Und ich habe lange selbst mit
- 17:59diesen inneren Knoten gelebt, mit der Frage, ob Geld etwas
- 18:02verdirbt, sobald ein Teil von etwas spirituellem wird.
- 18:07Die Frage war, darf ich Geld dafür nehmen, darf ich so viel
- 18:15Geld dafür nehmen und je länger ich diesen Spagat gemacht habe,
- 18:19desto mehr hat sich diese Sicht verschoben für mich und.
- 18:22Nicht abrupt bin ich ehrlich, nicht durch einen großen aha
- 18:25Moment eines Morgens aufgewacht, sondern langsam und fast
- 18:30unscheinbar würde ich sagen, wie ich schon gerade gesagt habe,
- 18:34Geld ist nicht der Ursprung von einem bösen Geld ist ein
- 18:38Verstärker, es macht nichts Heiliger, aber es macht auch
- 18:42nichts kaputt, was nicht ohnehin wacklig ist.
- 18:46Wenn etwas leer ist, wird Geld diese Leere nicht füllen, wenn
- 18:49etwas getragenes gibt Geld im Raum und.
- 18:52Sich auszudehnen. Und ich habe gemerkt, meine
- 18:57Arbeit wird nicht oberflächiger, weil ich dafür Geld nehme.
- 19:01Auf gar keinen Fall, im Gegenteil, sie wird klarer,
- 19:07stabiler, weil ich einfach im Hinterkopf nicht den
- 19:11finanziellen Druck habe, weil ich Verantwortungen übernehme
- 19:15für meine Zeit, für meine Energie, für die Menschen, die
- 19:18ich begleite, Geld zwingt mich, ehrlich zu sein, ich.
- 19:22Es zwingt mich, Grenzen zu setzen.
- 19:24Es zwingt mich, Qualität natürlich zu halten, und das ist
- 19:27gut so, nicht weil das Geld Kontrolle ausübt, sondern weil
- 19:32es Verbindlichkeit schafft, und vielleicht ist es genau das der
- 19:37Punkt, der so unbequem ist. Tiefe ohne Verbindlichkeit
- 19:42bleibt oft ein schönes Gefühl, Tiefe mit Verbindlichkeit
- 19:46verändert Leben und Geld steht dem nicht im Weg.
- 19:52Es zeigt nur, wie ernst wir es meinen.
- 19:55Ich glaube nicht, dass Geld spirituell ist, aber ich glaube,
- 19:58dass unser Umgang damit viel darüber verrät, wie wir
- 20:01Verantwortung verstehen, und Verantwortung ist nichts
- 20:06unspirituelles wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist meine
- 20:12meine größte Blockade nicht Angst, nicht Zweifel oder
- 20:16fehlendes Wissen, es ist Zeit. Ich weiß ganz genau, was meine
- 20:21Aufgabe ist, mich so Menschen begleiten werden, sich etwas in
- 20:28ihnen verschiebt, wenn alte Muster nicht mehr tragen, wenn
- 20:33etwas stirbt, damit etwas anderes entstehen kann.
- 20:36Und das ist keine Idee, das ist nichts, was ich mir ausgedacht
- 20:39habe, weil sich Fans sie anhört oder cool anhört oder gut
- 20:42verkauft, das ist etwas, was sich immer wieder.
- 20:46Das sich immer wieder gezeigt hat in Begegnungen, Gesprächen,
- 20:50wie gesagt, in meiner ganzen Metaphysik von Geburt an und
- 20:57trotzdem stehe ich da oft da und merke, ich kann nicht so
- 21:02arbeiten, wie ich eigentlich könnte.
- 21:04Ich kann nicht so vielen Menschen helfen, wie ich
- 21:08eigentlich sollte und könnte und dürfte wie gesagt, es geht nicht
- 21:12darum, dass ich nicht will. Aber mein Tag ist einfach schon
- 21:17verplant, bevor ich noch mehr annehmen darf, kann und das geht
- 21:26vielen von euch genauso wahrscheinlich.
- 21:29Wir haben in den letzten Monaten gesehen, dass viele das Handtuch
- 21:35geworfen haben, auf Instagram hast du immer wieder gesehen,
- 21:39dass Menschen ihre Selbstständigkeit hingeworfen
- 21:43haben, weil es Anfang nicht mehr möglich war und.
- 21:46Warum? Da ging es nie darum, dass die
- 21:49Personen in Anführungsstrichen zu schwach sind oder unfähig auf
- 21:53gar keinen Fall da ist. So viel wissen jetzt verloren
- 21:56gegangen von grandiosen Menschen, weil einfach der
- 22:00Spagat zu lange aufrechterhalten wurde, um vielleicht Menschen
- 22:08gerecht zu werden, die sagen, was verlangst du so viel Geld,
- 22:11du kannst das ja auch für 10€ machen oder kostenlos oder wie
- 22:14auch immer. Und ja, wir leben in einer Welt,
- 22:18wo das ganze Wissen im Internet zu finden ist.
- 22:21Jedenfalls das, was niedergeschrieben ist.
- 22:23Aber echte Begleitung, echte Arbeit zwischen Menschen kannst
- 22:27du nicht im Internet finden, auch nicht beim Jet Gbt.
- 22:29Wie gesagt, ich halte diesen Spagat seit 2 Jahren, jetzt
- 22:34sagen wir 23 Jahren pro Job hier, Berufung dort und nach
- 22:37außen sieht das vielleicht vernünftig aus, klar.
- 22:43Viele sagen, Hey, der Plan, das ist doch stabil, es ist
- 22:45sicherer. Ist es nicht.
- 22:48Ein Scheiß ist heute, Entschuldigung, ich meine
- 22:49Entschuldigung für meine Wortwahl wirklich, aber ein
- 22:51Scheiß ist es, ein Job ist nicht stabil, es bringt keine
- 22:55Sicherheit, kein Job heutzutage bringt Sicherheit von jetzt auf
- 22:58gleich ist man gekündigt, die Zeiten sind vorbei, ich weiß,
- 23:03früher war das so gewesen, dass man eine Ausbildung gestartet
- 23:08ist in diesem Betrieb dann geblieben ist, bis man in die
- 23:11Rente gegangen ist. Ist doch heutzutage
- 23:14unrealistisch. Noch also mal von abgesehen von
- 23:17der Thematik der Berufung, aber ich möchte euch einfach
- 23:21aufzeigen, Sicherheit ist nicht vorhanden, aber trotzdem denken
- 23:28wir natürlich daran geht mir genauso, ich mache den Brotjob
- 23:32nicht seit 2 Jahren, weil ich langweile habe, ja.
- 23:38Aber dieser, dieser Spagat, diese Gedanken von einer
- 23:43falschen Sicherheit ist bei mir auch da gewesen und es
- 23:47blockiert, es blockiert mich, es hat mich blockiert, na klar, und
- 23:52es geht nicht immer darum, dass ich mich zum Beispiel
- 23:55überarbeite, es geht nicht immer um die Überarbeitung, natürlich
- 23:58sind viele Stunden 40 Stunden Botschaft plus, sagen wir mal 20
- 24:02stunden teilselbständigkeit 20, vielleicht manchmal nur 30.
- 24:10Es ist ja schon körperlich natürlich auch anstrengend und
- 24:14psychisch, aber das größere Problem ist eher, dass man sich
- 24:23permanent blockiert und abbricht, obwohl man weiß, dass
- 24:28dadurch das Business, die Selbstständigkeit größer werden
- 24:31könnte. Ich könnte seit einem Jahr
- 24:34könnte ich die Räucherpralinen auf Amazon anbieten, ich.
- 24:39Habe ich nicht gemacht, weil einfach die Angst da war, es
- 24:44nicht auffangen zu können. Ich habe ziche Ausbildung, sei
- 24:50es Human Designs, keine Ahnung in allen möglichen Sachen um
- 24:55Menschen zu begleiten, sei es als Coach, als Mentor, als was
- 24:59auch immer es gibt bis heute kein offizielles Angebot dazu
- 25:05von meiner Seite aus ich. Nur Mundpropaganda.
- 25:10Menschen, die mich angesprochen haben, die habe ich begleitet,
- 25:13da wollte ich nicht nein sagen, weil ich mir dachte, komm, wenn
- 25:16das Universum schon sagt, machen wir daraus ein Thema, ja, aber
- 25:22ich habe es offiziell gibt es kein Angebot, noch nicht, weil
- 25:29da natürlich auch die Angst war, werde ich dem gerecht.
- 25:34Und deswegen für die Menschen, die meinen News Slayer sind, die
- 25:38haben ja jetzt die letzten Wochen im Februar einige
- 25:41Veränderungen mitbekommen, einiges aus dem Shop darf gehen
- 25:46und einiges neues darf kommen. Also das heißt ich schaffe mir
- 25:50neue Zeit neue Möglichkeiten, weil einfach die Transformation
- 25:55die ich anbieten möchte einfach Zeit braucht, sie braucht Raum
- 25:59in dem nichts anderes gleichzeitig gezogen wird, kein.
- 26:04Gleich muss ich los, wenn ich mit jemandem spreche.
- 26:07Wenn ich für jemanden etwas erarbeite, möchte ich der Person
- 26:11auch diese Zeit geben, unter den Raum, den sie verdient.
- 26:16Ich möchte nicht denken, gleich muss ich los, das mache ich
- 26:18später, kann Inneres wegdrücken und deswegen ich bremse nicht
- 26:24aus Mangel oder aus Unwissenheit, sondern einfach
- 26:29weil es aktuell meine Grenze ist.
- 26:33Oder war ich verändere gerade, was einiges auch ein Thema, was
- 26:38mit dem Berufsjob zu tun hat, aber dazu mehr wenn es soweit
- 26:42ist und deswegen meine Berufung scheitert nicht an mir, sondern
- 26:49sie scheitert einfach an der Art, wie mein Leben organisiert
- 26:52war und ja, es war alles meine Entscheidungen, ich möchte nicht
- 26:58den Boomern woanders hinschieben, auf gar keinen
- 27:02Fall. Das ist meine Entscheidung und
- 27:05deswegen hat sich irgendwann mal die Frage gestellt, wenn ich
- 27:07wirklich hier bin, um Menschen durch Transformation zu
- 27:09begleiten, wie soll das überhaupt gehen, wenn ich dafür
- 27:13keine Zeit habe, wenn ich meine Zeit dafür opfere, in der
- 27:19Automobilbranche zu arbeiten, um Autos herzustellen, seid mir
- 27:25nicht böse, aber das ist nichts, was die Welt verändert, im
- 27:31Gegenteil, ich. Wenn ich all das Zusammensetze,
- 27:34dann ergibt sich daraus kein großes Drama oder spirituelle
- 27:38Krise, existielle Verwirrung, sondern etwas sehr einfaches.
- 27:42Wenn meine Berufung Zeit braucht und ich diese Zeit nicht habe,
- 27:45weil ich sie woanders verkaufe, dann ist das kein inneres Thema
- 27:50mehr, dann ist es eine logische Konsequenz.
- 27:54Ich kann nicht erwarten, dass meine Berufung wächst, wenn ich
- 27:56ihr nur die Reste meines Tages überlasse.
- 28:00Ich kann nicht verlangen, dass sie trägt, wenn ich selbst nicht
- 28:03bereit bin, ihr Raum zu geben. Und ich rede hier, in der ich
- 28:07Form, weil ich die Erfahrung mache oder gemacht habe, aber
- 28:12ich spreche damit euch alle an, die ihr so etwas fühlen, spüren
- 28:18wie gesagt, nicht jeder muss selbstständig sein, aber es muss
- 28:22ja auch nicht die Selbstständigkeit sein, es kann
- 28:24einfach davon sein, den Brotjob durch einen Job.
- 28:30Der eine Berufung ist, im Angestelltenverhältnis zu sein.
- 28:35Eine Berufung muss nicht nur in der Selbstständigkeit ausgelebt
- 28:38werden, sie kann auch im Angestelltenverhältnis ausgelebt
- 28:41werden. Deswegen versteht mich hier
- 28:42nicht falsch und natürlich wird es an diesem Punkt etwas
- 28:48unbequem, sondern es wird nicht spirituell und bequem, sondern
- 28:55praktisch unbequem, denn der nächste Schritt liegt ziemlich
- 28:58klar vor mir. Vor einem.
- 29:01Es muss sich was verändern, der Brotjob darf gehen.
- 29:07Bei mir ist es der Fall, danach 100% selbstständig werden, nicht
- 29:13weil es irgendwie romantisch ist oder ich mir keine Ahnung denke
- 29:21dadurch Millionär zu werden oder was auch immer, sondern weil es
- 29:27der einzige Weg ist einfach. Meine Zeit dorthin zu lenken,
- 29:31meine endliche, kostbare Zeit, wo sie wirklich gebraucht wird,
- 29:38wo ich was verändern kann. Und es gibt ja immer eine
- 29:41Kettenreaktion, wenn ich eine Person durch die Transformation
- 29:44führe, gibt es ja im Nachgang eine größere, auch
- 29:47Kettenreaktion von dieser Person, sie wird dann dadurch
- 29:53auch andere Leben verändern, ohne dass sie es überhaupt
- 29:55merkt. So und ob ich eine Person im
- 30:00Monat begleite oder 10 oder 20 oder 30, ist am Ende die
- 30:06Kettenreaktion für das Kollektiv umso größer, umso wertvoller.
- 30:11Und deswegen sage ich, ich springe, ich mache es, was soll
- 30:19schon passieren? Und wie gesagt, ich romantisiere
- 30:22es nicht. Ich sage nicht, das ist meine
- 30:24Berufung, also wird das Universum dafür sorgen, dass
- 30:26alles klappt. Nein, ich muss mir den Arsch
- 30:28aufreißen und ich werde wahrscheinlich die erste Zeit
- 30:31mehr arbeiten, als ich es jetzt schon tue, aber ich will es und
- 30:38ich weiß, es klingt jetzt kitschig, ich will es machen, um
- 30:41die Welt zu verändern, aber ja, warum nicht, jeder hat mal in
- 30:48seiner Garage angefangen irgendwas zu basteln und ist hat
- 30:51dann die Welt verändert, manche zum positiven, manche zum
- 30:54negativen. Natürlich taucht dann immer
- 30:57wieder auf die alte Forderung, aber spirituelle Arbeit muss
- 31:02doch kostenlos sein und noch mal, wie soll es funktionieren,
- 31:08wie sollen wir präsent begleiten, wenn man gleichzeitig
- 31:13darum kämpft nicht zu verhungern, Rechnung zu
- 31:18bezahlen. Steuern zu bezahlen, das ist
- 31:23etwas, was da ist in jedem Land, und das ist kein Kotz, kein
- 31:29Kotz. Schulden, Entschuldigung, kein
- 31:31Trotz, das ist ja jetzt erst recht fertig.
- 31:38Berufung lebt nicht von Idealen oder von Quatschi Quatschi
- 31:42quatschi, ich will euch damit nur einfach nur Mut machen, ich
- 31:46möchte euch nicht den Brotjob schlecht reden.
- 31:50Versteht mich nicht falsch, wenn ihr glücklich seid, seid ihr
- 31:53glücklich. Wenn ihr aber unglücklich seid,
- 31:56schaut, was euch glücklich macht.
- 31:59Ja ich weiß, jeder von uns muss Rechnung bezahlen und einen
- 32:03Sprung irgendwohin zu wagen ohne finanzielle Sicherheit, ohne
- 32:07Ersparnis ist verrückt und da rät euch jeder von ab.
- 32:16Aber es ist möglich, darauf hinzuarbeiten, sich nicht zu
- 32:18betäuben und den Brotjob zu machen, so wie ich das gemacht.
- 32:21Oh mein Gott, ich mach das jetzt über 20 Jahre, ich habe jetzt 20
- 32:24Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass meine Berufung
- 32:27woanders liegt, weil ich natürlich auch verwöhnt war von
- 32:32dem Geld, von dieser angeblichen Sicherheit.
- 32:38Jetzt habe ich den Faden verloren, ich trinke mal kurz
- 32:40was, vielleicht finde ich wieder den Faden, ihr merkt heute, es
- 32:44ist eine ganz andere. Podcast Folge und vielleicht
- 32:49spricht es nicht alle Zuhörer und Zuhörerinnen an, aber
- 32:55vielleicht spricht es die Menschen an, die ein Go benötigt
- 33:02haben. Ein ihr seid nicht alleine mit
- 33:05diesen Gedanken, diesen Struggles.
- 33:08Ich habe lange gedacht, ich muss mich erklären.
- 33:11Mich rechtfertigen beweisen, dass man eine Arbeit auch es
- 33:14wert ist, genug ist, um Geld zu verdienen.
- 33:18Heute fühlt sich dort anders an, nicht mehr so kämpferisch
- 33:22trotzig, sondern eher ruhig. Ich glaube nicht, dass auf gar
- 33:28keinen Fall spirituelle Arbeit, egal welche Art, weniger wert
- 33:31ist, nur weil sie vielleicht nicht von der IHK bestätigt
- 33:40wurde, oder? Was auch immer.
- 33:42Und ich glaube nicht, dass ich jemand etwas wegnehme, wenn ich
- 33:45für meine Zeit einen Ausgleich verlange.
- 33:49Im Gegenteil, und ich bin auch kein Mensch von
- 33:53Konkurrenzdenken, ich denke mir, je mehr Menschen es gibt und
- 33:57loslaufen, um andere Menschen zu unterstützen, je wertvoller ist
- 34:03es, und ich sage es ganz ehrlich und offen, das ist ein sehr,
- 34:08sehr. Tiefe Podcast Folge, aber ich
- 34:19glaube und ich bin mir sicher, dass ich einfach mehr gehen
- 34:21kann, wenn ich nicht permanent erschöpft bin, wenn ich nicht
- 34:25von to do liste zu to do Liste springe von Verpflichtung zu
- 34:30Verpflichtung. Wie gesagt, es geht nicht darum,
- 34:33dass ich nur 2 Stunden am Tag arbeiten möchte, ich glaube
- 34:37diese Illusion an Selbstständigkeit.
- 34:40Die braucht sich keiner machen. Die ganzen Influencer, die
- 34:43sagen, Ach, ich habe in 2 Stunden heute 25000€ gemacht,
- 34:46das ist ein Schwachsinn, das ist absolut gelogen, aber für die
- 34:52Berufung arbeite ich gerne 60 stunden die woche 70 vielleicht
- 34:5880, wer weiß schon für meine Berufung arbeite ich gerne über
- 35:03dem Rentenalter hinaus. Ich werde es so lange machen,
- 35:10bis der Sargdeckel zugeschlossen wird, weil das Prinzip ist ja
- 35:16einfach ganz einfach. Wir dienen niemanden, indem wir
- 35:20uns selbst auflösen und kaputt machen, wir dienen niemanden,
- 35:24indem wir unsere Bedürfnisse klein halten, und ja, seien wir
- 35:32mal ehrlich, wie kann ich denn von Transformation sprechen,
- 35:34wenn ich nicht in der Lage bin? Mein Leben komplett zu
- 35:37transformieren. Es ist eine gewisse Ehrlichkeit
- 35:42und vielleicht ist genau das die eigentliche Rebellion, nicht
- 35:46einfach laut zu werden, zu überzeugen, sondern einfach
- 35:51still zu sagen, ich darf davon leben, meine Arbeit ist es wert,
- 35:57warum auch nicht und nicht, weil ich irgendwas besonderes bin.
- 36:00Wie gesagt, ich nutze die ich Form bei dieser Podcast Folge.
- 36:05Weil es ein großes Thema für mich ist.
- 36:07Aber es spricht ja, weil sich die Podcast Folge ja auch
- 36:10gewünscht wurde. Es spricht ja auch vielen von
- 36:15euch, von Thies von der Seele und deswegen, wir haben nur
- 36:22Zeit, nur eine gewisse endliche Zeit und Energie, und ich glaube
- 36:31nicht, dass es Universum oder irgendjemand anderes von mir
- 36:34verlangt. Mich selbst zu vergessen, um
- 36:38mehr Autoteile zu verkaufen und deswegen wertschätzt bitte auch
- 36:45einfach die Arbeit, die andere machen, bewertet nicht die
- 36:49Arbeit von anderen. Es liegt meistens viel, viel
- 36:54mehr dahinter, als sie überhaupt sehen kann.
- 36:59Natürlich, wir kommen immer sehr schnell in den Modus, wo wir
- 37:02sagen, für 60 Minuten Coaching, wie auch immer willst du so viel
- 37:08Geld haben, ja, aber schaut euch mal die Vorbereitung an, den
- 37:12Termin, die Nacharbeit, wie auch immer, schaut euch meine
- 37:18Räucherpralinen an, ganz ehrlich, natürlich habe ich
- 37:20schon mal gehört, von Menschen gehört, dass meine
- 37:23Räucherpralinen zu teuer sind, klar.
- 37:28Am Anfang hat es mich ein bisschen verletzt und
- 37:29verunsichert bin ich auch ehrlich, aber mittlerweile denke
- 37:34ich mir, ihr wisst nicht was für eine Zeit dahinter steckt sie zu
- 37:38herzustellen, nicht nur energetisch und zeitlich, die
- 37:46auch damit einfließt, sondern auch sicherzustellen, dass da
- 37:50nur natürliche Produkte drin sind.
- 37:54Verpackung hier aus Deutschland. Kohle hier aus Deutschland
- 37:58Pipapo das seht ihr alles nicht. Die Zeit, die man braucht für
- 38:02Marketing, für Social Media und und und.
- 38:05Und ganz ehrlich, wenn ihr das alles, wenn ich das alles blind
- 38:08mit einrechnen würde, würden die Räuch Pralinen um einiges teurer
- 38:11sein und deswegen bewertet nicht die Arbeit von anderen.
- 38:17Ich habe mittlerweile 2 Folgen gemacht mit dem magischen
- 38:20Finger, wenn ihr die noch nicht gehört habt, hört da rein und.
- 38:26Ach ja, und deswegen Business in einer spirituellen Welt ist aus
- 38:40verschiedenen Gründen im ersten Moment kompliziert.
- 38:46Erstens die Erwartung von den Menschen und zweitens als
- 38:52Business eine Selbstständigkeit. Wirkt genauso wie Geld als
- 38:59Verstärker. Es verstärkt einfach gerade
- 39:01alles da, was gerade da ist. Deine Schatten, die du tief
- 39:06vergraben hast, deine Unsicherheiten, das würde ich
- 39:10auch noch mal kurz sagen, es wird häufig viel Romantisiert,
- 39:14aber wie viele Menschen, die erfolgreich selbstständig sind.
- 39:23Abends vielleicht in der Dusche sitzen und weinen oder erstmal
- 39:31nicht nur das Business stabil halten müssen, sondern sich
- 39:34selbst auch, denn es löst immer was aus und Selbstständigkeit,
- 39:41aber natürlich auch ein Angestelltenverhältnis nur
- 39:44dadurch, dass Business heute das Thema ist, seit sich eure
- 39:49Business es sorgt dafür. Dass wir uns besser
- 39:53kennenlernen. Dass natürlich, dass wir auch
- 39:57eine gewisse Persönlichkeitsentwicklung
- 39:59durchmachen, dass wir wachsen. Aber es ist natürlich ein
- 40:06langer, langer Marathon, wie gesagt, Ich möchte zum Ende
- 40:13dieser Folge keine Haltung, keine Meinung übergeben, die du
- 40:19übernehmen sollst. Mach das.
- 40:22Es ist, wie gesagt, es ist ein recht spezielles Thema.
- 40:28Nimm dir einfach in den nächsten Tagen einfach einen Moment,
- 40:32macht nichts Besonderes, nimm einfach irgendwas, was mit einer
- 40:38Rechnung, mit einer Überweisung, mit einer Arbeitsstunde zu tun
- 40:40hat, etwas mit Geld oder Zeit, was irgendwie mit Geld oder Zeit
- 40:44zu tun hat und dann bleib einen Augenblick dabei stehen und
- 40:49spüre. Was verbindest du damit wirklich
- 40:54und fragte ich, wo in meinem Leben tauschte ich einfach die
- 40:57Zeit gegen Sicherheit, wo halte ich durch, obwohl es mich Lärm
- 41:04macht oder wo es mich kaputt macht und vielleicht merkst du
- 41:08da etwas im Widerstand, vielleicht auch nicht.
- 41:10Wie gesagt, es spricht nicht jeden Menschen an, es ist auch
- 41:15nicht für jeden Menschen relevant, aber ich sehe einfach
- 41:18recht viele Menschen auch in meinem Umfeld.
- 41:21Die die ganze Zeit einen Weg gehen für diese vorgetäuschte
- 41:26Sicherheit. Und hier ist einfach nicht
- 41:31verändern wollen ja nur, es geht nicht immer darum jetzt sofort
- 41:36irgendwas zu entscheiden, zu sagen, alles klar, ich kündige
- 41:38morgen auf gar keinen Fall, bitte nicht bitte nicht, aber
- 41:42werdet euch klar, was für euch gesund ist.
- 41:49Was euch einfach schadet. Es geht einfach darum, ehrlich
- 41:56hinzuschauen und danach nicht zu flüchten, aber man kann sich
- 42:00einen Plan machen, man kann einen neuen Weg erschaffen,
- 42:04langsam, es muss nicht schnell sein, ich sage auch ganz klar,
- 42:10wenn jemand selbstständig werden möchte, sieh zu, dass dein Konto
- 42:15dich ein Jahr lang trägt, ohne die.
- 42:19Erfolgreich im Business zu sein zum Beispiel.
- 42:23Warum? Weil finanzieller Druck die
- 42:27Selbstständigkeit nicht einfacher macht, denn manchmal
- 42:30beginnt Transformation nicht mit einer großen Veränderung,
- 42:32sondern mit dem Moment, in dem wir einfach aufhören, um selbst
- 42:36etwas vorzumachen, und das betrifft jegliches Thema in
- 42:40unserem Leben, also ihr Lieben, das war's mit zwischen Berufung
- 42:45und Brot, und ich sage. Bis nächste Woche.
- 42:49Ich hoffe die Folge hat euch gefallen.
- 42:52Bye Bye.