Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Neuer Streik am Flughafen
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 11. März. Neuer Streik am Flughafen. Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin. Hamburg plant neuen Olympiaanlauf für 2036. Lufthansa-Piloten sollen am Donnerstag und Freitag in Hamburg streiken. Der Termin für das Ende der Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin steht fest. Evotec baut noch mehr Stellen ab. Im Februar hatte die Deutsche Bahn, DB, bereits angekündigt, dass sich die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert. Heute wurde ein neuer Zeitplan vorgestellt. Ab dem 14. Juni sollen Fahrgäste wieder ohne Einschränkungen von Hamburg nach Berlin fahren können, wegen des strengen Winters sechs Wochen später als geplant. Ein Teil der Strecke kann bereits ab dem 15. Mai in Betrieb genommen werden. Das betrifft den nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenhof Land. Dadurch könne bereits ab Mitte Mai auf Teile des Schienenersatzverkehrs verzichtet werden, heißt es von Bahn. Mit der Inbetriebnahme der gesamten Strecke von Hamburg nach Berlin soll auch FlixTrain zum 14. Juni mehr Fahrten anbieten. Als Hamburg sich vor zehn Jahren um die Austragung olympischer Sommerspiele bewerben wollte, scheiterte das an dem Votum der Bürger. Eine knappe Mehrheit der befragten Hamburgerinnen und Hamburger lehnte eine Kandidatur unter anderem deshalb ab, weil die Finanzierung ungeklärt war und man befürchten musste, dass die Stadt mit einem kräftigen Minus aus dem Projekt herausgeht. Diese Angst wird es beim neuen Olympia-Anlauf Hamburgs für Spiele ab 2033 nicht geben. Die Finanzierung scheint weitgehend geklärt, entsprechende Zahlen und Berechnungen wurden heute vorgestellt. Mit der Aussicht, dass Hamburg nicht nur stark von den mit Olympia verbundenen Investitionen profitieren kann, sondern auch auf einen finanziellen Gewinn aus der Ausrichtung der Spiele hoffen darf. Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec verschärft seinen Sparkurs und setzt die Umstrukturierung mit einem weiteren Schritt fort. Der Konzern will weitere vier seiner derzeit 14 Standorte in Europa und den USA schließen. Die Belegschaft von weltweit aktuell etwa 4.500 Beschäftigten soll abermals schrumpfen. Etwa 800 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden, auch in der Konzernzentrale in Hamburg-Langenhorn, sagte eine Unternehmenssprecherin. In der jüngeren Vergangenheit hatte das Wirkstoffforschungsunternehmen bereits fünf Standorte geschlossen und gut 400 Jobs gestrichen. Der neuerliche Personalabbau und die Umstrukturierung sollen bis Ende 2027 die laufenden jährlichen Kosten um 75 Millionen Euro reduzieren. Zugleich entstehen nach Angaben des Unternehmens zunächst Kosten in Höhe von etwa 100 Millionen Euro. Wie viele Arbeitsplätze in der Zentrale am Essener Bogen in Hamburg-Langenhorn mit aktuell etwa 1.100 Beschäftigten abgebaut werden sollen, stehe noch nicht fest, sagte die Unternehmenssprecherin. Darüber sind wir aktuell im Gespräch mit dem Betriebsrat. Der größte Teil des Stellenabbaus innerhalb des neuen Programms namens Horizon werde jedoch durch die Schließung des Standorts München und von Standorten in Großbritannien, Frankreich und den USA realisiert werden. Im Jahr 2021 starb Esther Bejarano im Alter von 96 Jahren. Zu Ehren der Auschwitz-Überlebenden und ihres unermüdlichen Kampfes gegen Rassismus und Krieg sind bereits die Stadtteilschule in Barenfeld und ein Studierendenwohnheim nach ihr benannt. Eine Straße in der Hansestadt fehlt dagegen noch. Denn die Fraktionen von Grünen, SPD, Linken, Volt und FDP beantragen jetzt gemeinsam, die Bergiusstraße in Ottensen nach Esther Bejarano zu benennen. Neu ist die Idee nicht. Schon im Mai 2024 hatte die Linke den Vorschlag in die Bezirksversammlung eingebracht. Doch der Antrag wurde abgelehnt, eine öffentliche Diskussion gab es damals nicht. Nun stehen die Karten deutlich besser. Die SPD hatte das Thema im vergangenen November erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Durch die Fraktionen, die den finalen Antrag nun einbringen, steht eine Mehrheit der Bezirksversammlung bereits hinter dem Vorschlag. Abgestimmt wird am Donnerstag, 26. März. Mit dem Antrag wenden sich die Bezirkspolitiker an den Senat, dessen Kulturbehörde die endgültige Entscheidung trifft. SPD-Fraktionschefin Anna Vogel betont gegenüber dem Abendblatt, wir haben die entsprechenden Instanzen im Vorfeld einbezogen. Die Kulturbehörde wird also grünes Licht geben. Der Wunsch der Fraktionen. Zum 102. Geburtstag von Esther Bejarano am 15. Dezember soll die Umbenennung mit einem Festakt vollzogen werden. Einsatzkräfte der Hamburger Polizei haben in Hamm drei Männer, 17, 20 und 44 Jahre alt, in Hamm vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des schweren Raubes mit einer Schusswaffe gegen die Drei, teilte ein Polizeisprecher mit. Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder hatten zwei von ihnen dabei beobachtet, wie sie vermummt vom Luisenweg in Richtung Hammerdeich rannten. Hier wartete bereits ein VW Golf samt Fluchtwagenfahrer auf sie. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. An der Kreuzung Borstelmannsweg, Süderstraße, hatte die Fahrt dann ein Ende. Kurze Zeit später tauchte ein 34-Jähriger vor Ort auf. Er gab an, dass die beiden jüngeren Tatverdächtigen kurz zuvor zu ihm ins Auto gestiegen seien. Unter vorgehaltener Schusswaffe drohten sie ihm und verlangten die Herausgabe von Bargeld. Anschließend ergriffen sie mit dem erbeuteten Geld die Flucht, nicht ahnend, dass sie dabei beobachtet werden würden. Fluggäste der Lufthansa müssen sich an diesem Donnerstag und Freitag auf massive Einschränkungen einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, WC, hat mehr als 5000 Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft, der Frachttochter Lufthansa Cargo und erstmals auch der Regionalgesellschaft Lufthansa City Line zu einem 48-stündigen Streik aufgerufen. Für Reisende aus Hamburg bedeutet der Arbeitskampf, dass die meisten oder vielleicht sogar alle Lufthansa-Zubringerflüge zu den Drehkreuzen Frankfurt und München ausfallen dürften. Nur diese beiden Ziele steuert die Airline von Fuhlsbüttel aus an. Von dort starten normalerweise zahlreiche Europa- und Langstreckenverbindungen. Viele dieser Weiterflüge unter dem Lufthansa-Logo dürften während des Streiks ebenfalls gecancelt werden. Andere Airlines der Star Alliance sowie Lufthansa-Töchter wie Eurowings, Swiss oder Austrian hingegen laufen im Normalbetrieb weiter. Ausgenommen vom Lufthansa-Arbeitskampf sind laut Gewerkschaft zudem Sonderflüge in mehrere Länder des Nahen Ostens. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.