Latest / «Call the Boss» / Remo Rey: Der freundliche Admiral der Schaffhauser Flotte
Transcript
- 0:00Ich glaube, das, was mir am meisten aufgefallen ist beim
- 0:02Wechsel von der Tourismusorganisation jetzt zur
- 0:05Schifffahrt ist, dass es einfach andere Menschen sind.
- 0:11Ein Format vom Schaffhauser Wirtschafts Newsletter Zahltag,
- 0:14unterstützt von der Schaffhauser Kantonalbank, GF und Radio
- 0:18Munot. Karl Theoss Folge 88 Remo Reit,
- 0:23Geschäftsführer Schweizerischer Schifffahrtsgesellschaft
- 0:25Untersee und Rhein. Remo, Rey, Remo.
- 0:32Hier ist Robin Blank vom wirtschaftsausletter Zahltag.
- 0:36Hallo Robin, Guten Morgen. Du als Chef von einem
- 0:39Unternehmen? Oh jetzt wie die Uhr, habe im
- 0:41Freien unterwegs ist, hast jetzt aus dem Fenster geschaut, nehme
- 0:45ich an und sehe hey, es sieht gar nicht schlecht aus, ein
- 0:48normaler Tag mit Schiffen unterwegs oder ist das 15 Grad
- 0:52und es wird heute noch ein bisschen schlechter, ist da ein
- 0:54schlechter Tag? Nein, eigentlich war es ein
- 0:57guter Tag, vor allem auch, weil es ein sonniger Tag ist.
- 1:01Sonnige Tage sind für uns meistens bessere Tage, da haben
- 1:04die Leute Freude am Schiff fahren.
- 1:06Natürlich sind die Temperaturen jetzt ein wenig kühler, aber wir
- 1:08haben ja auch Innenräume, also von dem her passt das gut.
- 1:11Du hast jetzt gesagt, die Sonne ist ist immer gut.
- 1:14Ideal ist, welche Temperatur, welche Witterung für deine
- 1:18Gäste, wann kommen sie? Ja, wir haben eigentlich ähnlich
- 1:22wie die, die Bier verkaufen. Es gibt so eine Bierkurve, die
- 1:26kann man auch für die Schifffahrt anwenden, das
- 1:28heisst, wenn es zu heiss wird über 30 Grad, dann haben wir
- 1:30eher weniger Leute an Bord, dann gehen die Leute lieber ins
- 1:34Wasser als aufs Wasser und darum sind die idealen Temperaturen
- 1:38sind eigentlich so zwischen 2026 grad sonniges Wetter, ein
- 1:42bisschen Wind auf dem See oder im Rhein.
- 1:46Dann haben wir sehr viel Publikum jetzt.
- 1:48Habe ich ja gerade vorher noch schnell diese Ansage nochmals
- 1:50gehört. Ich bin ja auf dem Bähnchen ab
- 1:51dem 9. September verkehrt ja wieder
- 1:53ganz regelmässig. Das hat damit zu tun, dass jetzt
- 1:56eben die Fahrrinne wieder frei ist.
- 1:57Das ist eine grosse Erleichterung gewesen für euch
- 2:00und für dich persönlich, oder? Ja, definitiv.
- 2:03Es ist jetzt zu einer ganz blöden Zeitpunkt gekommen, das
- 2:06ist genau in dieser Zeit passiert, wo eben die
- 2:09Wettertemperatur ideal gewesen sind und der Wasserstand auch.
- 2:12Das hat uns einerseits Sorge bereitet, wie es einfach genau
- 2:15diese diesen Zeitraum betroffen hat und was eigentlich noch viel
- 2:18besorgniserregender war, ist, dass der Wasserpegel immer mehr
- 2:22zurück ging und wir ein wenig Angst davor hatten.
- 2:25Dass es so lange dauert, bis wir die Fahrrinne wieder
- 2:28freigebaggerte dass wir dann sogar zu tiefen Wasserstand
- 2:32haben und dann nicht mehr durchfahren könnten wegen jenen,
- 2:34das beschäftigt einen jeweils schon.
- 2:36Aber jetzt ist wieder freie Fahrt.
- 2:38Und wie lange geht jetzt die UA Saison in diesem Jahr noch?
- 2:41Kannst du da schon abschätzen aufgrund des Wasserstandes und
- 2:44der Witterung? Ja, damit, wir tun ja einen
- 2:46Fahrplan ausschreiben, das heisst, wir sind auch gebunden
- 2:50an die Fahrplanvorgaben und der Fahrplan dieses Jahr ist bis am
- 2:5313. Oktober.
- 2:54Allerdings haben wir nochmals einen kleinen Fahrplanwechsel,
- 2:57und zwar für die letzte Woche Siebter bis 13.
- 3:00Oktober, den wir dann ein reduziertes Angebot haben, weil
- 3:03es meistens eher wenig Wasser oder vor allem auch Nebel gibt.
- 3:07Am Morgen hat man dort mal einen anderen Fahrplan eingeführt.
- 3:11Also jetzt, wo es Herbst wird, neigt sich die Saison dem Ende
- 3:14zu. Wie schaust du zurück?
- 3:16Auf diese Fahrsaison zur Uhr habe.
- 3:19Ja, das ist eine äusserst anspruchsvolle Saison gewesen.
- 3:22Ich bin jetzt gerade 10 Jahre bei den URH, ich habe schon ganz
- 3:25viel erlebt, allerdings so eine Saison wie wir es jetzt dieses
- 3:28Jahr gehabt haben, die hat tatsächlich bei allen recht
- 3:32Energie gebraucht, weil wir vor allem den Hochwasserbetrieb
- 3:36hatten, eine sehr lange Zeit, fast 2 Monate, die wir nicht
- 3:39unter der Brücke durchfahren konnten und vor allem fast. 30
- 3:44Tage, die wir nicht nach Konstanz und Kreuzlingen
- 3:46konnten. Mit unseren Schiffen.
- 3:47Und das bedeutet, dass wir sehr viel weniger Passagiere haben,
- 3:50ab der oberen Station und dementsprechend weniger
- 3:54Einnahmen. Das beschäftigt einen natürlich,
- 3:56weil wir nur einen gewissen Zeitraum haben, um Geld zu
- 3:59machen, um aber Leute auch Löhne zu zahlen für ein ganzes Jahr.
- 4:04Jetzt hat man lesen können. Ihr habt jetzt rückblickend,
- 4:06also im April habt ihr gesagt, ihr habt da sehr ein gutes Jahr
- 4:09gehabt, ein 223 224, trotzdem möchte man jetzt auf die nächste
- 4:14Saison die Preise nochmals anpassen und eben ich habe jetzt
- 4:18nochmals geschaut, ich glaube eine Farbe von Schaffhausen nach
- 4:20Steinkost heute für einen Erwachsenen ohne halbtax oder so
- 4:2329 Franken, das ist ja nicht nicht wenig, weisst du wie geht
- 4:27das weiter, wo liegt die Schmerzgrenze und wenn du sagst
- 4:30wir haben nicht so eine gute Saison gehabt jetzt aktuell
- 4:34heisst es. Noch weiter hoch mit den
- 4:36Preisen. Es haben keine Preisänderungen
- 4:39für nächstes Jahr vorgesehen. Das ist definitiv bleiben bei
- 4:42diesen Preisen. Wir haben allerdings, das ist
- 4:44tatsächlich so in den letzten 2 Jahren Preise anheben müssen und
- 4:47das hat vor allem damit zu tun gehabt, dass die Energiekosten
- 4:50gestiegen sind, auch die Treibstoffkosten und
- 4:52Materialkosten, also der Unterhalt der Schiffe, hat sich
- 4:55um 30% verteuert, weil man einfach die Bergstoffe, die man
- 4:59braucht, die Materialien, die sind viel teurer geworden, die.
- 5:03Ungskosten sind teurer und eben vor allem der Fahrbetrieb durch.
- 5:07Brauchen hat sich auch verteuert.
- 5:09Das sind ja Situationen, wir nicht alleine dastehen, da gibt
- 5:13es ganz viele andere Betriebe, die nicht eine Schifffahrt oder
- 5:15im Tourismus sind, die den gleichen Problematiken haben,
- 5:18die dazu geführt, dass wir haben die Preise erhöhen müssen, aber
- 5:20wie gesagt, das Niveau ist jetzt unverändert für nächstes Jahr.
- 5:25Wir glauben auch, dass es irgendwo schon eine
- 5:27Schmerzgrenze gibt. Deshalb haben wir auch in den
- 5:29letzten Jahren, das heisst seit ich da bin, seit dem ja seit 10
- 5:33Jahren haben wir den Tageskartenpreis überhaupt nicht
- 5:36mehr erhöht, der ist gleich geblieben, das heisst, es gibt
- 5:38die Entwicklung nach oben. Bei 49 franken 50 vollpreis
- 5:42beziehungsweise 29 Franken mit dem Halbtax ist nie angestiegen
- 5:46okay das ist uns auch richtig gut.
- 5:48Eine andere Herausforderung, die aber natürlich mit der, welche
- 5:51du jetzt gerade angesprochen hast, also mit den Kosten, eng
- 5:53verbunden ist, ist die Frage von den Flotten von deinem
- 5:56Unternehmen. Also welche Schiffe braucht es
- 5:58in der Zukunft und wie werden diese angetrieben?
- 6:02Ich habe Artikel gefunden von der ersten Hälfte vom Jahr und
- 6:05dort ist die Aussage gewesen von dir, dass man im Herbst eine
- 6:10Flottenstrategie beieinander haben möchte.
- 6:13Kannst du schon etwas dazu sagen oder ist man da noch nicht so
- 6:15weit? Ja, es ist tatsächlich so, dass
- 6:17das Recht eine intensive Arbeit ist.
- 6:19Wir sind seit mehreren Jahren mit dem Verwaltungsrat dran, um
- 6:23zu schauen, was ist die Flotte der Zukunft, also welche Schiffe
- 6:27haben wir zukünftig und wie sind diese auch so ökologisch
- 6:32angetrieben, wie sie gesetzlich verlangt werden und wie wir sie
- 6:37auch gerne hätten. Und die Arbeit ist
- 6:40anspruchsvoller. Also wir denken, weil es vor
- 6:42allem auch rund um uns herum und in der Forschung und Entwicklung
- 6:46sehr viel. Da tut sich einfach sehr viel in
- 6:49den letzten Jahren und in den Fliessgewässern gibt es bis
- 6:52jetzt wenig Erfahrung bei mit alternativen Antriebssystemen
- 6:56und das gibt sehr viel abklärungsbedarf und wir spüren,
- 7:01dass wir da einfach mehr Zeit brauchen, dass wir uns manchmal
- 7:04erhoffen, das heisst, es wird sich noch mal ein bisschen
- 7:06verzögern, die Kommunikation, aber wir sind auf einem guten
- 7:09Weg, um Klarheit schaffen zu können.
- 7:12Stichwort, das ja wahrscheinlich immer ein bisschen auf den Nerv
- 7:14geht. Dampfschiffe.
- 7:16Es geht mir nicht auf den Nerv. Es ist ein Projekt.
- 7:19Ich glaube, in jedem Berufsleben gibt es Projekte, die einen
- 7:22begleiten, die man nicht einmal so direkt dabei ist.
- 7:24Und das ist das Dampfschiffprojekt.
- 7:26Das ist ein Projekt von einem Verein, das hat eigentlich
- 7:30direkt mit der UH ja nicht sehr viel zu tun, aber wir sind da
- 7:33immer mit im Boot, weil weil die Leute, die das Dampfschiff
- 7:37betreiben wollen, das auf der gesamten Strecke betrieben
- 7:39werden wollen, die wir Konzession haben, und dann ist
- 7:42natürlich die Frage, wie man das am besten macht.
- 7:44Ja, ich, ich glaube, die Idee ist zu jener Zeit, die sie
- 7:48lanciert wurde, und das ist glaube schon etwa 15 Jahre her,
- 7:51ist das eine sehr eine gute Idee.
- 7:53Gewesen. Mittlerweile hat sich
- 7:55technologisch sehr viel getan, wir haben ganz andere
- 7:57gesetzliche Herausforderungen, die man stemmen können.
- 8:01Ich glaube, das ist einfach das Dampfschiff Out of Time, Es ist
- 8:04auch nicht so, dass die Leute wegen einem Dampfschiff, das neu
- 8:07gebaut wird, das keine Historie dahinter hat, irgendwo
- 8:10hinreisen, weil es ja auch ganz viele Dampfschiffe gibt in der
- 8:13Schweiz, die noch aus dieser Zeit.
- 8:15Historische Ja. Ja, genau, wo es auch wirklich
- 8:18die Geschichte mittragen oder mitfahren, und das ist natürlich
- 8:22ein besonderes Erlebnis. Über Schiffe geredet haben, über
- 8:25die Preise gesprochen und über die Kosten gesprochen.
- 8:27Sprechen wir über dich, Remo, Du hast eigentlich einen super Job,
- 8:30stelle ich mir vor, du kannst drinnen schief schauen, bist du
- 8:32der einzige, der, sagen wir mal in der Nische wirklich aktiv ist
- 8:36auf der Strecke, die Leute haben den Plausch auf den Schiff, das
- 8:39ist eine Freizeitvergnügen, es ist draussen, es ist immer
- 8:42verbunden mit Entspannung, das ist eigentlich ein Traumjob, du
- 8:46hast nur mit lässigen Themen zu tun und mit beschwingten Leuten.
- 8:51Definitiv. Also ich meine, wenn man einen
- 8:53Job hat, der im Tourismus ist, dann hat man ja eigentlich nur
- 8:55mit Ferienfreizeit zu tun, dann kann es eben doch gar nicht
- 8:58schlecht gehen. Das ist jetzt eine Aussage oder
- 9:00eine Frage. Oder ist die Ironie gewesen?
- 9:03Das ist ein kleiner Ironie dabei, natürlich, weil ja, es
- 9:06hat hintendran natürlich ganz viele Themenbereichen, wo nicht
- 9:10nur lustig sind, aber die sehr spannend sind und sehr
- 9:13anspruchsvoll, und das ist eigentlich das, was mich freut
- 9:15an diesem Job, er ist extrem vielseitig, man hat mit
- 9:19Technologie zu tun, man hat mit Finanzierungen zu tun.
- 9:22Man hat aber auch sehr stark mit Veränderungen in der
- 9:25Gesellschaft zu tun und die Ausrichtung von einem Angebot
- 9:28für Touristinnen und Touristen, für Freizeit Konsumentinnen, und
- 9:33das ist eine sehr spannende Aufgabe, neben dem, dass wir
- 9:36auch einen Laden führt mit ja zwischen 3060 Leuten, je nach
- 9:40Saisonalität und da auch ja sehr spannende
- 9:43Geschäftsführungsaufgaben. Hat das glaube ich, wenn ich mal
- 9:47ein bisschen geschaut habe. Du kommst ja ursprünglich mehr
- 9:50aus dem Hotellerie, aus dem Gastrobereich.
- 9:53Hast dich dann entwickelt. Du warst leider vom Kongressbüro
- 9:57hast Winterthur Tourismus dann geleitet ab zweitausendundfünf
- 10:01für fast 10 Jahre und dann zwovierzehn der Wechsel zu
- 10:05diesen Schiffen. Wie ist eigentlich, wen hast du
- 10:09da gedacht? Ich möchte mal etwas anderes
- 10:11sehen ich möchte jetzt mal fahrende fahrende Unterbringung
- 10:14haben oder wie bist du zu diesen Schiffen gekommen eigentlich?
- 10:16Ist es ein rechter Zufall? Ich habe nach so fast 10 Jahren
- 10:20bei Winterthur Tourismus habe ich gefunden, es wäre mal Zeit
- 10:23für einen Wechsel. Weg von der
- 10:25Tourismusorganisation. Ich habe gewusst, ich will nicht
- 10:27einfach wieder in eine andere Tourismusorganisation und was
- 10:30man sehr wichtig war, ist, dass ich irgendwo reingehen kann, wo
- 10:34ich meine Erfahrungen einbringen kann, wo ich bis dahin sammeln
- 10:38können und wovor allem auch ein eigenes Produkt hat, weil wenn
- 10:42man Tourismus macht in einer Tourismusorganisation, dann ist
- 10:46das sehr häufig. Ist das so eine
- 10:47Konsensveranstaltung, man muss mit allen.
- 10:50Dem gleichen Nenner gemeinsam einen Nenner finden und ich habe
- 10:53mir erhofft, aus der Erfahrung aus der Hotellerie, dass es ein
- 10:56eigenes Produkt zu führen. Eben auch wieder die Möglichkeit
- 10:59gibt, dass man mehr gestalten kann und selber auch umsetzen.
- 11:02Und das hat sich bewahrheitet, da bei der Schifffahrt und ich
- 11:06glaube das was, was wirklich für mich sehr schön ist, ist, dass
- 11:10ich einerseits aufbauen kann auf dem Gastgebertum, auf dieser
- 11:13Bewirtung und Erlebnisgeschichte oder Schiene auf dem Schiff,
- 11:17aber gleichzeitig in einer AG tätig bin, die ich vorher noch
- 11:21nie gewesen bin, mit sehr viel investitionsfragen und das macht
- 11:25es sehr, sehr spannend, auch für mich selber, darfst du
- 11:27eigentlich manchmal auch. An eine uh Steuerrad oder sagen
- 11:31die dürfe nicht. Ja, das darf ich tatsächlich,
- 11:35und das finde ich auch mega toll.
- 11:36Aber ich merke auch, wie anspruchsvoll das es ist.
- 11:39Und das das lässt mich auch immer wieder ein bisschen zurück
- 11:42oder auf den Boden bringen, um zu sagen, ja, auf was man auch
- 11:45noch zusätzlich achten muss, wenn man jetzt nur an eine
- 11:47Fahrplanung denkt, oder dann muss man eben auch wissen, wie
- 11:50schwierig ist es, ein Schiff zu steuern, zu welcher Tageszeit,
- 11:54mit welchen. Schwimmenden und subfahrenden
- 11:59Menschen im Rhein hinein. Einführen, das ist sehr
- 12:03spannend. Ja, das darf ich wirklich ab und
- 12:05zu, und das ist eine lässige Erfahrung.
- 12:07Wenn man versucht, das abzustrahieren du hast es jetzt
- 12:09aufgezählt, was man alles beachten muss man eine
- 12:13Schifffahrt unternehmen, anderes für als sagen wir eine
- 12:16Spenglerei und ich meine jetzt nicht ob du ein Anker Tattoo auf
- 12:20dem Arm hast oder nicht, aber wie musst du dein Unternehmen
- 12:24spezifisch führen, weil das eben das Unternehmen ist mit diesen
- 12:27verschiedenen Aufgabenbereichen. Also.
- 12:30Beim Vater hat eine Schlosserei und Landmaschinenmechaniker.
- 12:32Ja, du kennst das dann auch. Führt, und das Stelle ich mir
- 12:36jetzt ähnlich vor wie eine Spenglerei und ich sage jetzt
- 12:39mal im Grundsatz, ist es eigentlich sehr vergleichbar,
- 12:43weil es geht darum, dass man Menschen hat, die, die das
- 12:46Fachwissen haben und eine Fähigkeit, die sie einbringen in
- 12:49ein Unternehmen, und die muss man führen können, damit das
- 12:53Unternehmen überhaupt laufen kann.
- 12:55Ich glaube, das, was mir am meisten aufgefallen ist beim
- 12:58Wechsel von der Tourismusorganisation jetzt zur
- 13:00Schifffahrt ist dass es einfach andere Menschen sind.
- 13:04Weil die Mehrheit in unserem Betrieb in der URH sind
- 13:08handwerklich ausgebildete Mitarbeitende.
- 13:11Und die haben erstens eine kleine andere Sprache und
- 13:13zweitens einen kleinen Umgang miteinander.
- 13:15Und drittens wollen Sie viel direkter wissen, woran Sie sind,
- 13:18als vielleicht Leute, die die im kaufmännischen Bereich tätig
- 13:21sind und dort vielleicht ein bisschen einen anderen Umgang
- 13:25miteinander gewöhnt sind. Und ich glaube, das ist
- 13:27eigentlich, das ist das Wesentliche, dass der Umgang mit
- 13:30den Menschen. Das Produkt als solches, das
- 13:32kann man zusammen gestalten. Es gibt auch äussere
- 13:35Rahmenbedingungen, die muss man erfüllen, aber.
- 13:37Die Führung, der Umgang Kenntnis zu haben, wie die Leute
- 13:40reagieren und wie man sie am besten nehmen kann, das ist
- 13:42sicher sehr wichtig. Letzte Frage, wenn du nicht mehr
- 13:46aufs Geld schauen, müsstest du den gleichen Job wie du jetzt
- 13:49hast oder mich ein anderer. Im Moment möchte ich genau den
- 13:51gleichen Job machen, weil ich ihn extrem spannend finde.
- 13:55Nach wie vor, wenn ich gar nicht auf das Geld schauen müsste,
- 13:58würde ich aber trotzdem arbeiten wollen, weil ich finde es etwas
- 14:01Spannendes mit Leuten zu tun haben.
- 14:03Ich habe gern einen lebendigen Alltag und.
- 14:06Einen einen Sinn erfüllende Aufgabe beziehungsweise auch.
- 14:10Eine Aufgabe, die mich ein bisschen herausfordert.
- 14:12Und darum ist das im Moment genau das Richtige für mich.
- 14:15Gut Remo, dann lasse ich dich mit deiner Herausforderung
- 14:19wieder weiterarbeiten. Wünsche dir, wie man so schön
- 14:21sagt, immer eine Hand Wasser unter dem Kiel für dich und
- 14:24deine UH mach es gut. Danke gleichfalls und schönen.
- 14:27Tag dir, tschau. Ein Format vom Schaffhauser
- 14:32Wirtschaftsnewseter Zahltag, unterstützt von der Schaffhauser
- 14:36Kantonalbank, GF und Radio Munot.