Latest / KI-Update – ein heise-Podcast / KI-Update kompakt: KI-Allianz, Claude Cowork, MAI-Cyber, Expenditure Horizon
Transcript
- 0:02Speaker 1: Das KI Update, ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
- 0:13Speaker 1: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.
- 0:18Speaker 1: Nvidia versammelt Textschwergewichte für neue KI-Aliens – Claude Cowork & Kommt Mac OS Sandbox!
- 0:26Speaker 1: Microsoft stellt eigenes KI-Modell für Cybersecurity vor und neue Kennzahl misst wann sich KI Entwickler lohnt?
- 0:36Speaker 1: Nvidia hat eine neue Allianz zur Sicherheit von KI-Systemen ins Leben gerufen, die siebenunddreißig Technologieunternehmen vereint.
- 0:44Speaker 1: Die OpenSecureAI Alliance soll Open Source Werkzeuge entwickeln um KI-Agenten sicherer zu machen und Cyberangrafer abzuwehren.
- 0:53Speaker 1: Tomislav Besmalinovich von Heise Online mit den Einzelheiten.
- 1:04Speaker 2: Darunter Microsoft, IBM, SpaceX, Cisco und SAP.
- 1:09Speaker 2: Auffällig ist jedoch wer fehlt?
- 1:11Speaker 2: Die führenden Anbieter geschlossener KI-Modelle wie OpenAI, Anthropic und Google sind nicht dabei!
- 1:18Speaker 2: Das ist kein Zufall denn die Allianz macht sich für einen Open Source Ansatz bei KI Modellen stark.
- 1:25Speaker 2: Der Auslöser für diese Initiative war der Cyberankriff auf die KI-Plattform Hacking Phase.
- 1:31Speaker 2: Dabei gelang es KI-Agenten von OpenAI unbemerkt aus ihrer isolierten Testumgebung auszubrechen und sich Zugriff auf die KI-Plattform zu verschaffen.
- 1:42Speaker 2: Hugging Face stand vor dem Problem, dass die Sicherheitsmechanismen proprietärer KI-Modelle die notwendigen Analyse an Fragen blockierten.
- 1:51Speaker 2: So musste das Unternehmen erfahren chinesisches Open-Wade-Model zurückgreifen um den Angriff einzudämmen.
- 1:58Speaker 2: Nvidia's TechAlliance will nun einen offenen Werkzeugkasten entwickeln, mit dem sich KI-Agenten besser testen kontrollieren und absichern lassen.
- 2:08Speaker 2: Nvidia steuert dafür das neue Open Source Projekt NOOA bei.
- 2:14Speaker 2: andere Partner bringen sichere Formate für Modellgewichte und automatisierte Schwachstellensuche ein.
- 2:21Speaker 2: die Neue Allianz positioniert sich damit nicht nur als Sicherheitsinitiative sondern zugleich als offenes Gegengewicht zu den dominierenden, geschlossenen KI-Systemen.
- 2:32Speaker 2: Die Initiative fällt in eine laufende politische Debatte – die US-Regierung prüft nach der Vorstellung des leistungsstarken chinesischen Open-Wade Models chimika III mögliche Beschränkungen offener KI-Modelle.
- 2:46Speaker 2: Nvidia und andere US-Unternehmen warnten bereits im offenen Brief vor solchen Maßnahmen.
- 2:52Speaker 2: Hinter der Debatte stehen aber auch handfeste wirtschaftliche Interessen.
- 2:57Speaker 2: NVIDIA profitiert von einem vielfältigen KI-Ökosystem, da das Unternehmen die Hardwareinfrastruktur für KI-Entwicklung und Betrieb liefert.
- 3:08Speaker 2: Je mehr KI-Modelle entwickelt und eingesetzt werden lässt er höher ist ihm Nachfrage nach NVIDias Beschleunigerchips.
- 3:18Speaker 1: Der Sicherheitsvorfall bei OpenAI hat nun auch über ein tausend Fachleute aus führenden KI-Unternehmen dazu bewegt, Bremsmechanismen für die Entwicklung künstlicher Intelligenz zu fordern.
- 3:31Speaker 1: Die Unterzeichnen arbeiten für OpenAI, Anthropic, Meta oder Google – sie warnen vor einem drohenden Kontrollverlust und appellieren an die US-Regierung sich an internationalen Regulierungsmaßnahmen zu beteiligen!
- 3:44Speaker 1: Die Expertinnen und Experten befürchten, dass KI-Software bald in der Lage sein könnte sich selbst weiterzuentwickeln.
- 3:51Speaker 1: Bereits heute schreibt KI große Teile des Programmcodes in Techunternehmen jedoch noch unter menschlicher Aufsicht!
- 3:58Speaker 1: Der Moment der automatisierten KI-Entwicklung gilt als kritischer Wendepunkt – es bestehe ein reales Risiko, das das Entwicklungstembo die menschliche Fähigkeit übersteigt diese Systeme zu verstehen Selbst bei der Nutzung von KI-Agenten direkt auf dem Rechner lauern Gefahren.
- 4:19Speaker 1: Das zeigt ein soeben entdecktes Sicherheitsloch in Claude Cowork für den MAC – Ben Schwann, von der MacNi berichtet.
- 4:35Speaker 3: Laut Angaben der KI-Sicherheitsfirma Accomplish AI war die Mac-Version der Anwendung betroffen.
- 4:42Speaker 3: Angreifern war es möglich, eine Körnellücke auszunutzen um die geschützte Sandbox zu verlassen.
- 4:48Speaker 3: Resultat?
- 4:49Speaker 3: Potenziell war es möglichst das gesamte Mac-Datei System zu lesen und zu beschreiben.
- 4:54Speaker 3: Ob es tatsächlich zu solchen Angriffen kam ist aber unklar – bis zu fünfhunderttausend Nutzer hätten über die Lücke attackiert werden können, schätzt Accomplished AI!
- 5:05Speaker 3: Enfropik hat interessanterweise nicht vor, das Sicherheitsproblem zu beheben.
- 5:10Speaker 3: Den Bericht von Accomplish-AI nannte die Firma schlicht Informativ.
- 5:14Speaker 3: Der Grund?
- 5:15Speaker 3: Mittlerweile setzt Claude Covork auf eine virtuelle Maschine in der Cloud – die sogenannte Cloud Execution.
- 5:22Speaker 3: Claude Cowork dient als virtueller KI-Kollege für verschiedene Zielgruppen, die mit Präsentationen, Tabellen und mehr hantieren, darunter Anwälte, Mitarbeiter aus Finanzabteilungen oder Marketingleute.
- 5:37Speaker 1: Ein schwerwiegendes Datenleg bei Anthropics-KI Chatbot Claude machte tausende private Unterhaltungen über Suchmaschinen auffindbar.
- 5:46Speaker 1: Eine einfache Gogelsuche mit einem ganz bestimmten Parameter brachte zahlreiche vertrauliche Chats zum Vorschein, da anfanden sich Krypto Wallet Schlüssel Anwaltsanfragen zu Fehlverhalten und Sozialversicherungsnummern.
- 5:59Speaker 1: Die Ursache liegt in Claude's Chat-Teilen-Funktion, die öffentliche Links erstellt.
- 6:05Speaker 1: Eine missverständliche Option Make This Chat Discoverable führte dazu, dass nutzende unbeabsichtigt ihre Gespräche für Suchmaschinen zugänglich machten.
- 6:14Speaker 1: Google zeigt die Ergebnisse inzwischen nicht mehr an – andere Suchmaschine fanden jedoch zeitweise noch Treffer!
- 6:21Speaker 1: Das Lack erinnert an vergleichbare Vorfälle bei OpenAI's ChatGPT und verdeutlicht einmal mehr die Risiken beim Teilen von KI-Unterhaltungen.
- 6:31Speaker 1: Microsoft hat ein neues KI-Modell namens MyCyberInsFlash für Cybersecurity vorgestellt, das Modell gehört zur hauseigenen My-Model-Familie und ist speziell darauf ausgelegt Sicherheitslücken in komplexen Codebasen zu identifizieren, erklärt Caroline Riedmüller von Heise Online.
- 6:51Speaker 4: MySiberEinsFlash stammt aus der MyThinking-Einzelinie und wurde laut Microsoft vollständig intern auf der Basis von eigenen Trainingsdaten entwickelt.
- 6:59Speaker 4: Laut Microsoft's ModelCard hat das Modell insgesamt hundertseizig Milliarden Parameter, von die nur fünf Milliarden gleichzeitig aktiv sind.
- 7:06Speaker 4: Das Kontextfenster umfasst zweihundert sechsundfünfzigtausend Tokens.
- 7:11Speaker 4: Microsoft integriert das Modelle in Mdash – ein Multiagentsystem mit überhundert spezialisierten Agenten.
- 7:17Speaker 4: Diese decken den gesamten Workflow vom Code-Scanning über die Validierung bis zur Patcherzeugung ab.
- 7:23Speaker 4: MyCyberIns Flash ist dabei für rund neunzig Prozent aller Aufgaben zuständig, die schwierigsten zehn Prozent eskaliert das System an Open AI's GPT-FünfPunkVier.
- 7:32Speaker 4: Diese Kombination erreicht auf dem Benchmark Cyber Gym laut Microsoft eine Trefferquote von sechsundneinzig Prozent.
- 7:38Speaker 4: Gleichzeitig sollen die Kosten gegenüber der bisherigen Mdash-Konfiguration aus GPT FünfPunktVier, GPT FivePuntVier Mini und GPT-Fünf-Punktrei Codex um rund fünfzig Prozent sinken.
- 7:49Speaker 1: Danke schön, Caroline!
- 7:52Speaker 1: Im Gegensatz zu Microsoft fährt Amazon ein Großteil seiner eigenen Nova Modelle zurück – wie Business Insider berichtet.
- 7:59Speaker 1: Betroffen sind die Spitzenmodelle Nova Premiere und Omni.
- 8:03Speaker 1: Dazu kommen das Videomodell Real und der Bildgenerator Canvas.
- 8:07Speaker 1: Die Modelle laufen demnach für bestehende Kunden weiter, werden aber nicht mehr aktiv entwickelt.
- 8:13Speaker 1: Vorausgegangen waren Entlassungen in der AGI-Abteilung und die Schließung des AGI Labs.
- 8:20Speaker 1: Aus dem KI-Wettrennen zieht sich Amazon aber nicht zurück, Ressourcen fließen nun in die Gruppe Frontier Model Research unter Peter Abel.
- 8:29Speaker 1: Dabei handelt es sich um den Gründer eines Robotics Startups das Amazon zum Teil übernommen hatte.
- 8:34Speaker 1: Ein neues Basismodell soll auf der jährlichen AWS Konferenz ReInvent im Herbst vorgestellt werden.
- 8:41Speaker 1: Ein Amazon-Sprecher erklärte, KI-Modelle blieben eines der wichtigsten Projekte des Unternehmens.
- 8:48Speaker 1: Die US-Umweltbehörde EPA hat eine Gesetzeslücke gefunden die Kraftwerke ohne Netzanschluss von Emissionsbestimmungen befreit.
- 8:58Speaker 1: Davon profitieren in erster Linie KE Datenzentren.
- 9:02Speaker 1: Um den enormen Strombedarf zu decken entstehen nämlich zunehmend private Kraftwerken, die nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sind.
- 9:10Speaker 1: Die IPA hat nun festgestellt, dass für solche Inselanlagen keine bundesrechtlichen Grenzwerte für Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid gelten.
- 9:20Speaker 1: Der Clean Air Act erfasst nämlich nur Kraftwerke die Strom für die Öffentlichkeit erzeugen.
- 9:26Speaker 1: Kraftwerken, die ausschließlich einen einzelnen Kunden wie eben ein Rechenzentrum versorgen, fallen nicht darunter.
- 9:33Speaker 1: Eine gesetzliche Korrektur ist politisch nicht geplant!
- 9:36Speaker 1: Nun könnten einzelne Bundesstaaten zwar eigene Regeln einführen, riskieren damit jedoch das Staaten mit laxeren Umweltauflagen attraktiver für KI-Unternehmen wirken.
- 9:47Speaker 1: Damit droht ein Wettbewerb um die niedrigsten Umweltstandards.
- 9:51Speaker 1: Kann KI sich selbst verbessern und dabei auch noch Geld sparen?
- 9:56Speaker 1: Eine US-amerikanische Forschungsorganisation hat das jetzt zum ersten Mal durchgerechnet – das Ergebnis fällt annüchternd aus!
- 10:04Speaker 1: Jonathan Kemper von The Decoder hat sich die Studie genauer angesehen.
- 10:08Speaker 0: Die Non-Profit Mita hat eine neue Kennzahl vorgestellt, sie soll zeigen wie Kosten effektiv KI-Agenten arbeiten.
- 10:15Speaker 0: Mita nennt sie expenditure Horizon auf Deutsch Ausgabengrenze.
- 10:19Speaker 0: Gemeint ist der Punkt an dem Mensch und KI für dieselbe Verbesserung gleich viel kosten.
- 10:24Speaker 0: bis dahin lohnt sich die KI.
- 10:26Speaker 0: danach arbeitet der Mensch günstiger.
- 10:28Speaker 0: Dahinter steht einer der großen Fragen der KI Forschung.
- 10:31Speaker 0: Kann KI ihre eigene Entwicklung beschleunigen?
- 10:34Speaker 0: Messen ließ sich das bisher kaum.
- 10:37Speaker 0: Denn dafür muss man sehr verschiedene Kosten gegeneinander aufrechnen, etwa die Arbeitszeit der Menschen, ihr Rechenzeit für die Experimente und den Betrieb der KI selbst.
- 10:45Speaker 0: Getestet hat Mieter das an einem öffentlichen Wettbewerb.
- 10:49Speaker 0: Dort versuchen Freiwillige seit zwei Jahren ein KI-Sprachmodell immer schneller zu trainieren.
- 10:54Speaker 0: Ein Prozent mehr Tempo kostet einen Menschen dort rund sechzehn Arbeitstunden.
- 10:58Speaker 0: Mieta betont allerdings selbst dass diese Zahl sehr unsicher ist.
- 11:01Speaker 0: Rechnet man mit Hundertfünfzig Dollar pro Stunde, sind das etwa Zwei-Tausend Fünfhundert Dollar für jeden Prozentpunkt.
- 11:07Speaker 0: Dann ließ Mieter sechs KI Modelle dieselbe Aufgabe allein bearbeiten.
- 11:12Speaker 0: Jedes durfte bis zu Zehntausend Dollar verbrauchen!
- 11:15Speaker 0: Zwei ältere Modelle sahen dabei zunächst nach Fortschritt aus – bei genauerer Prüfung war das aber nur Zufall.
- 11:21Speaker 0: Echte Verbesserungen brachten erst die neueren Versionen.
- 11:24Speaker 0: GPT fünftepunkt fünf kam auf rund ein Prozent Opus vier Punkt acht auf anderthalb.
- 11:29Speaker 0: Mehrfach versuchten die Modelle auch zu tricksen und schalteten etwa Teile des Trainings kurz vor dem Ziel ab.
- 11:35Speaker 0: Am Ende lagen die Ausgabengrenzen zwischen Null- und Drei-Tausend-Dollar.
- 11:39Speaker 0: Der gesamte menschliche Aufwand in den Wettbewerb wird dagegen auf rund Zweihundertfünfzigtausend Dollar geschätzt.
- 11:45Speaker 0: Auf sich allein gestellt hat KI den Fortschritt bisher also kaum beschleunigt, zwei Dinge schränken das Ergebnis ein.
- 11:52Speaker 0: Mieter hat nur ältere Modelle getestet.
- 11:54Speaker 0: Die aktuelle Generation mit Fable V, GPT-Fünfpunkt sechs Zoll und Opus fünf kommen nicht vor.
- 12:00Speaker 0: Und gemessen wurde nur die KI im Alleingang – in der Forschung arbeiten Menschen aber meistens mit KI als Werkzeug.
- 12:07Speaker 0: Die Ausgabengrenze zeigt also was KI ohne Hilfe leistet.
- 12:11Speaker 0: Wie stark sie menschliche Forscher beschleunigt, sagt sie eher nicht.
- 12:14Speaker 1: Danke Jonathan!
- 12:17Speaker 1: Immer mehr Menschen erledigen mit KI Aufgaben aus fremden Berufsfeldern.
- 12:22Speaker 1: Das berichtet OpenAI und nennt den Effekt Task Crossover.
- 12:26Speaker 1: Grundlage ist eine Auswertung von mehr als achthunderttausend arbeitsbezogenen Chatchi Petit Nachrichten.
- 12:33Speaker 1: Daraus geht hervor, dass dreiundvierzigkommar fünf Prozent der berufsspezifischen Anfragen Tätigkeiten aus einem fremden Beruf betreffen.
- 12:42Speaker 1: Am häufigsten wandern dabei Arbeiten aus Marketing- und Softwareentwicklung in einer anderen Berufsgruppe.
- 12:48Speaker 1: Nutzerinnen und Nutzer erledigen mit Chatchi-PT außerdem zunehmend Aufgaben, die früher an Spezialisten gingen.
- 12:54Speaker 1: Dazu zählen etwa die Vertragsprüfung, die Datenanalyse oder die Fehlerbehebung an Websites.
- 13:01Speaker 1: In kleineren Unternehmen sei der Effekt stärker – denn dort gebe es seltener eigene Fachteams!
- 13:07Speaker 1: OpenAI sieht in den Daten ein Frühsignal für den Wandel von Berufsbildern noch bevor sie Stellenbeschreibungen oder Jobtitel änderten.
- 13:17Speaker 1: Generell verändert KI auch unser Suchverhalten im Netz grundlegend.
- 13:22Speaker 1: Wie eine Studie von similar Web zeigt, werden bei Google fast bei der Hälfte aller Suchanfragen KI-generierte Zusammenfassungen eingeblendet – auch der dialogorientierte AI Mode verzeichnet stark steigende Nutzungszahlen.
- 13:36Speaker 1: Parallel dazu werden Chatbots wie ChatGPT, Gemini und Claude als eigenständige Recherchewerkzeuge immer beliebter!
- 13:44Speaker 1: Sichtbar wird der Wandel auch in der Art der Suchanfragen.
- 13:47Speaker 1: Kurze Stichworte weichen zunehmend längeren, natürlich formulierten Fragen.
- 13:53Speaker 1: Ob die Quellenverweise in einer KI-Antwort den Nutzenen tatsächlich auf externe Websites führen hängt davon ab wie prominent sie dargestellt werden.
- 14:03Speaker 1: Ein Interface Update in ChatGPD zum Beispiel das Externe Links Prominenter Darstellte führte zu deutlich mehr Weiterleitungen zu diesen externen Websites!
- 14:13Speaker 1: Das Grundproblem für die Inhalteanbieter bleibt jedoch bestehen.
- 14:17Speaker 1: Wenn KI-Dienste Informationen direkt liefern, entfällt für Nutzende in den meisten Fällen der Anreiz, die ursprüngliche Quelle aufzurufen – damit gehen den Urhebern Reichweite und Einnahmen verloren!
- 14:31Speaker 1: Die Leiden Declaration on Artificial Intelligence and Mathematics schafft erstmals ein umfassendes Regelwerk für den Umgang mit KI in der mathematischen Forschung.
- 14:43Speaker 1: Die internationale Mathematische Union und über dreitausend Fachleute weltweit unterstützen die Deklaration.
- 14:50Speaker 1: Darin wird zunächst von den Risiken von KI in der Mathematik gewarnt, künstliche Intelligenz produziert oft plausible aber falsche mathematische Beweise, die schwer von korrekten zu unterscheiden sind – besonders gefährdet sind Studierende und Nachwuchsforschende.
- 15:07Speaker 1: Zudem bedroht der Einfluss großer Technologieunternehmen da diese Aufgaben nach KI-Tauglichkeit statt nach wissenschaftlicher Relevanz auswählen.
- 15:20Speaker 1: Das Regelwerk enthält nun elf Empfehlungen für Forschende, acht für Organisationen und vier für die Politik.
- 15:26Speaker 1: Zentrale Forderungen sind Transparenz bei der KI Nutzung, Verantwortung für Korrektheit, Schutz von Autorenrechten und die Betonung menschlicher Beiträge.
- 15:37Speaker 1: Die Erklärung betont, dass Menschen weiterhin unverzichtbar für das Stellen relevanter Forschungsfragen bleiben.
- 15:44Speaker 1: Die TU Berlin entwickelt im Projekt A-Swarm II autonome elektrische Paketboote für Berlins Wasserstraßen.
- 15:53Speaker 1: Diese KI gesteuerten Fahrzeuge sollen den Lieferverkehr entlasten indem sie Pakete über die Spree oder den Landwehrkanal transportieren.
- 16:02Speaker 1: Die Boote nutzen künstliche Intelligenz für autonome Navigation, Hinderniserkennung und präzises Koppeln zu verbinden.
- 16:10Speaker 1: Ein magnetisches Kopplungssystem ermöglicht es den KI-System sich selbstständig zu verbünden und zu trennen.
- 16:16Speaker 1: Die Fahrzeuge kommunizieren miteinander und optimieren den Energieverbrauch durch koordinierte Fahrten.
- 16:23Speaker 1: Besonders anspruchsvoll ist die Vollautonom B und Entladung ohne menschliches Eingreifen!
- 16:29Speaker 1: Eine zentrale KI-Plattform überwacht das gesamte System, verfolgt Standorte, Zustand und Einsatzbereitschaft der Boote.
- 16:38Speaker 1: Die ersten Prototypen werden bereits in Berliner Westhaven getestet – und lernen durch KI-Algorithmen das autonome Navigieren!
- 16:45Speaker 1: Das Projekt will Berlins historische Wasserinfrastruktur für moderne emissionsarme Stadtlogistik reaktivieren.
- 16:54Speaker 1: Das war das KI-Update von Heise online vom neunzwanzigsten Juli.
- 16:59Speaker 1: Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab fünfzehn Uhr.