Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburg bekommt Schwimmbad in der Alster
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 18. Mai. Hamburg plant tatsächlich ein Schwimmbad in der Alster. Hamburgs Lehrkräfte punkten bei Schülerleistungstests. Hamburger Ärzte wehren sich gegen Krankenkassen. Engel und Völkers – Insolvenz und Neuanfang. Bürgermeister Peter Tschentscher, Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Sportsenator Andy Grote und Bäderland-Geschäftsführerin Susan Zetzmann haben heute erste Bilder des neuen Freibades vorgestellt. Und zwar direkt an der Außenalster. Womit ich leider sagen muss, der Herr Iken hatte mit seinen Prognosen, dass es diese neue Attraktion wirklich geben wird, recht. So wie der Kollege Schwimmen liebt, liebe ich Tennis. Weshalb die Bitpanda Open für mich das schönste Sportereignis des Jahres sind. Am Wochenende hat das deutsche Top-Talent Max Schönhaus schon für die erste große Überraschung gesorgt. Er schaffte durch den Sieg gegen Markus Girón, die Nummer 77 der Welt, den Sprung ins Hauptfeld. Schönhaus selbst war bisher irgendwo jenseits von Platz 400 in der ATP-Rangliste. Heute hatten und haben viele deutsche Spieler Aufschlag am Roten Baum. Mit welchem Erfolg, lesen Sie auf abendblatt.de. Und wo wir gerade beim Sport sind, muss ich ein paar Worte über den FC St. Pauli verlieren, der nach dem 1 zu 3 am Millern-Tor gegen den VfL Wolfsburg nach zwei Jahren in der Bundesliga wieder zurück in Liga 2 muss. Ein Gefühl, das die Fans leider nur allzu gut kennen. Anders als bei anderen Klubs wird in Hamburg aber nicht sofort der Trainer entlassen. Im Gegenteil. Wenn Alexander Blessin gehen sollte, dann höchstens freiwillig. Das stellte Vereinspräsident Oke Göttlich klar. Es ist nicht so, dass wir das machen, weil wir der FC St. Pauli sind und den Trainer nach einmal neun und einmal zehn nicht gewonnen Spielen in Serie einfach im Amt lassen, sondern wir haben auch eine Verantwortung dem Gesamtverein gegenüber, sagte Göttlich. Es gebe einen Vertrag bis 2027. Alexander Blessin ist unser Trainer und wir haben bisher auch keine weiteren Andeutungen. Hamburgs Lehrkräfte, Schulleitungen, Eltern und nicht zuletzt Schulpolitiker und Politikerinnen haben sich an diese guten Nachrichten längst gewöhnt. Ob IQB-Bildungstrend, PISA-Studie oder Bildungsmonitor der wirtschaftsnahen Initiative. Neue soziale Marktwirtschaft, der Stadtstaat belegt bei nationalen und internationalen Schülerleistungstests regelmäßig einen der vorderen Plätze. Das gilt für Englisch und Deutsch schon länger. Aber zuletzt konnten die Hamburger Schülerinnen und Schüler auch im Angstfach Mathematik in die Spitzengruppe vorstoßen. Platz 4 unter den 16 Bundesländern. Das war nicht immer so. Jahrzehntelang galt zum Beispiel das Hamburger Abitur als leichter und deswegen viel weniger wert als das bayerische Pendant. Und im Zuge des Pisa-Schocks im Jahr 2000 bestätigte sich dieses Vorurteil zunächst, doch dann holten die Schüler aus der Hansestadt gewaltig auf. Die Erfolge der Hamburger Bildungspolitik beruhen auf einem breiten Fundament sehr unterschiedlicher politischer Entscheidungen, Maßnahmen und Initiativen. Auf einen kurzen Nenner gebracht lautet die Zauberformel jedoch, Schulstrukturfrieden, häufig leicht irreführend verkürzt zu Schulfrieden. Frieden im umfassenden Sinne herrschte und herrscht allerdings nicht. Gestritten wird auch weiterhin durchaus leidenschaftlich über Schulthemen. Nur eben nicht über die Schulstruktur aus Grund-, Stadtteilschule und Gymnasium, die vertraglich nicht angetastet werden darf. Und dieses Verbot ermöglichte den an Schule Beteiligten, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, den Unterricht und das Lernen. Zumindest bis jetzt, denn jetzt ist der Schulfrieden ausgelaufen. Warum und was das bedeutet, erklärt mein Kollege Peter-Ulrich-Meyer, www.abendplatten.de-hamburg-Politik. Mediziner in Hamburg wehren sich über ihre Ärztekammer dagegen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht nur in ihre Termine hineinregieren, sondern auch eine medizinische Einschätzung der Patientenversicherten abgeben wollen. Der Deutsche Ärztetag folgte jetzt einem Hamburger Antrag, dass Krankenkassen keine eigenständigen digitalen Instrumente wie die EPA-App zur medizinischen Ersteinschätzung oder Patientensteuerung betreiben dürfen, die in eine unabhängige ärztliche Entscheidung eingreifen. Dazu soll die elektronische Patientenakte, EPA, nach einem Gesetzentwurf erweitert werden. Ärztekammer-Präsident Pedram Emami sagte, für uns ist entscheidend, dass auch bei Nutzung dieser Produkte die ärztliche Einschätzung über die richtige medizinische Versorgung ausschlaggebend ist und nicht die finanziellen Interessen der Kassen. Im Sommer vergangenen Jahres geschah Überraschendes. Die Begriffe Insolvenz und Engel und Völkers wurden in einem Atemzug genannt. Zwei Unternehmen aus dem weiteren Umfeld des Maklerimperiums mit Sitz in Hamburg waren in existenzgefährdende Finanznot geraten. Sowohl der Engel und Völkers Venture Management AG als auch der EFI Work Edition GmbH blieb nur noch der Gang zum Insolvenzgericht Hamburg. Beide Unternehmen residierten an der Vancouverstraße in der HafenCity und teilten sich dort die Geschäftsadresse mit der Zentrale von Engel und Völkers. Tatsächlich aber waren die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen dem Makler und den kriselnden Firmen schwach ausgeprägt oder gar nicht vorhanden. So hatte die Venture Management AG lediglich Markenrechte erworben und durfte Engel und Völkers im Firmennamen führen. Beim Coworking-Bürobetreiber e.V. Work Edition war der Makler Gesellschafter und hielt einen Minderheitsanteil. Nach Informationen des Abendblatts im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Das ist jetzt anders. Die Engel und Völkers GmbH übernimmt alle Gesellschaftsanteile des Coworking-Anbieters e.V. Work Edition GmbH teilte die Unternehmensgruppe jetzt mit. Damit werde eine stabile Grundlage für die weitere erfolgreiche Geschäftsentwicklung der Engel und Völkers Work Edition geschaffen. Zu dem neuen alten Unternehmen gehören nun die beiden Coworking-Flächen an der Stadthausbrücke und in der Hafencity, die während des Insolvenzverfahrens weiter betrieben wurden. Während dieser Phase kam sogar ein dritter Standort am Holzhafen nahe den Landungsbrücken hinzu. Nach Informationen des Abendblatts blieben alle Arbeitsplätze erhalten. Nun gibt es sogar Wachstumspläne auch in anderen deutschen Städten. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.