Latest / Audi Weekly / Weiterer Dieselprozess beginnt
Transcript
- Servus liebe Audi Interessierte zum Audi Weekly und das sind die Themen der Woche rund um die vier Ringe aus Ingolstadt. Dieselskandal, dritter Prozess in Braunschweig, fünf Ex-VW-Mitarbeiter müssen sich wegen Beihilfe zum Betrug verantworten. Audi in der Formel 1, Startprobleme bremsen das Team aus. Bis Miami soll ein Update Abhilfe schaffen. Kinoerfolg. Extrawurst? Regisseur Rosemüller plant Fortsetzung und neues Filmprojekt über Migration. Audi zeigt im Museum Mobile-Knet-Modelle und Konzeptstudien. Die Sonderausstellung Designlegenden läuft bis Juli. Am Landgericht Braunschweig beginnt der dritte große niedersächsische Prozess im Dieselskandal. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter von Volkswagen und einem Zulieferer. Ihnen wird Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vorgeworfen. Es drohen mehrjährige Haftstrafen. Erster Verhandlungstag ist der 14. April. Gegenstand ist die Abschaltsoftware, mit der Millionen Fahrzeuge auf Prüfständen bessere Abgaswerte anzeigten als im Realbetrieb. Für Käufer soll ein Milliardenschaden entstanden sein. Das Verfahren gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn, eine zentrale Figur im Skandal, wurde aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und ist wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. In Bayern wurde Ex-Vorstandschef Rupert Stadler bereits verurteilt. Derzeit läuft ein weiterer bayerischer Prozess. Audis Startprobleme in der Formel 1 werden immer drängender. Beim Rennen im japanischen Suzuka fiel Gabriel Bortoleto vom 9. Auf den 13. Platz zurück. Der Start kostete alles. Nico Hülkenberg wurde sogar auf Rang 19 durchgereicht, beendete das Rennen als Elfter ohne Punkte. Das Problem liegt im Hybridsystem. Nach der Formationsrunde reicht die Zeit kaum, um vollen Ladedruck aufzubauen. Ferrari soll das früh erkannt und einen zusätzlichen Turbolader verbaut haben. Die vierwöchige Pause will Audi nun auch gezielt nutzen. Ein Update bis Miami Anfang Mai ist geplant. Markus H. Rosenmüller hat seinen Film Extra Wurst in Ingolstadt vorgestellt, im Rahmen einer Veranstaltung des Netzwerks Engagiert gegen Rassismus bei Audi. Die Gesellschaftssatire zeigt, wie eine simple Vereinsentscheidung zur Grundsatzdebatte über Toleranz, Integration und Sprache wird. 1,9 Millionen Menschen haben den Film bislang gesehen. Eine Fortsetzung seines Debüts Wer früher stirbt, ist länger tot, ist in Planung. Zuvor dreht Rosenmüller eine Migrationsgeschichte über ein griechisches Familienrestaurant in Karlsruhe. Drehbeginn ist Mitte Juli in München. Audi widmet seinen Designlegenden eine Sonderausstellung im Museum Mobile in Ingolstadt, noch bis zum 12. Juli. Gezeigt werden Showcars und Konzeptstudien als original große Modelle aus Plastilin und Wachs. Designer arbeiten teils über ein Jahr an solchen Entwürfen, zunächst gezeichnet oder mit künstlicher Intelligenz, dann schrittweise verfeinert. Dabei gelten strenge Vorgaben, Kopffreiheit, Crashverhalten, Sichtwinkel des Blinkers, Technik sowie Licht- und Schattenwurf. Viele Studien kamen nie in Serie. Kurator Stefan Felber betont, die Modelle zeigten, wie Designer das Auto der Zukunft gedacht haben. Das war das Audi Weekly für diese Woche. Diese Episode wurde vom Donaukurier erstellt. Zum Schluss ein kleiner Hinweis. Dieses Update wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.