Latest / Beyond expectations - the art of mastering life and business / #87 Was, wenn der Erfolg da ist... und du dich trotzdem leer fühlst?
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- Bianca-Maria Klein: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts Beyond Expectations. Und heute habe ich Doktor Natalia Wischowski hier in meinem Podcastgespräch. Und Natalia, du bist jetzt zum ersten Mal hier. Ich mache eine kurze Anmoderation und lese ein bisschen vor, was ich aus all deinen ganzen Texten und aus der Webseite uns rausgeholt habe. Aber dann steigen wir ganz tief ein, denn ich freue mich vor allem heute auf dieses Gespräch, weil ich glaube, ganz viel daraus mitnehmen zu dürfen. Also Natalia, viele kennen dich ja. Oder ich würde sagen, einige kennen dich mittlerweile wahrscheinlich schon wieder anders, aber als das LinkedIn einhorn. Und ich erinnere mich auch noch daran. Und du warst sozusagen bekannt für Strategie, Brillanz, Sichtbarkeit und Erfolg. Und gleichzeitig aber auch Dr. Natalia Wiechowski: Absolut, schieß los! Bianca-Maria Klein: Da setzt du dir gleich die Brille auf, wenn du das hörst. Aber gleichzeitig auch eine Frau, die den Mut hatte, genau das alles zu hinterfragen. Und genau daran erinnere ich mich, ich habe dich in der Zeit kennengelernt, wo du für mich, wo ich im Aufbau war, diesen mutigen Schritt gemacht hast, aber auch das erklärt hast, warum. Warum du vieles hinter dir lässt. Du bist promovierte Philosophin. Alleine darüber würde ich dir schon zehn Fragen stellen. Dreifache Buchautorin, LinkedIn-Learning-Trainerin mit über 210.000 Teilnehmenden und du entwickelst heute unter anderem Signature-Programme, 1 zu 1 Mentorings und Retreats für Frauen, die ihr Business neu ausrichten wollen. Du kennst Strategie, Positionierung, Performance und trotzdem kam aber bei dir irgendwann der Punkt, an dem du gemerkt hast, Erfolg im Außen ersetzt keine Verbindung im Inneren. Ein radikales sabbatical und ich meine du hättest ja Leute auch auf Social Media mitgenommen auf diese Reise. Embodiment Arbeit und das Wiederfinden deiner eigenen Stimme haben dich neu ausgerichtet. Heute begleitest du vor allem Frauen, die nicht länger funktionieren wollen, sondern verkörpert führen wollen. Aus sich heraus in ihrem eigenen Rhythmus. Und was mich so ein bisschen Also was das ein bisschen besonders berührt und tatsächlich mich auch so anspricht, ist, dass du diese Tiefe verbindest mit Klarheit, dann Körper mit Strategie und Wahrheit mit Sichtbarkeit. ich finde aber eine Wahrheit ohne jetzt, also du bist nicht dieses so komplett präsentierst du alles von dir privat oder so, sondern das ist so eine ganz schöne, so eine authentische Tiefe. Dr. Natalia Wiechowski: Hm? Bianca-Maria Klein: Ich kann es gerade so schlecht beschreiben, aber diese Sichtbarkeit, die aber nicht störend ist. Weißt du, wo man so denkt, ⁓ Mann, das brauche ich jetzt nicht, sondern das ist immer irgendwas, was man mitnimmt, wenn du sichtbar bist. So, liebe Natalia, ich freue mich sehr auf unser Gespräch und auf ein paar Fragen, die ich vorbereitet habe, wie immer. Aber ich kenne mich schon und vor allem dich. Das wird wahrscheinlich auch ohne Fragen möglich sein, richtig schönes Gespräch zu führen. Herzlich willkommen, dass du hier bist und danke, dass du hier bist. Dr. Natalia Wiechowski: Danke, Ja, tausend Dank! Ich bin sehr, sehr gespannt. Wir fangen an mit dem, was wir haben und wer weiß, vielleicht entscheiden wir uns in einem Jahr oder so eine zweite Episode zu machen, aber wir steigen jetzt erstmal ein und schauen, wo unsere Neugier und unser inneres Spielkind uns hinführt. Bianca-Maria Klein: Ja, das finde ich gut. Genau, und das mag ich immer gerne mit dieser Ausrichtung. Man kann sich ja auch ein zweites Mal unterhalten. Da gibt es ja zum Beispiel schon mal keine Regeln, ja, da ist keine, ⁓ Gott, wie macht man es richtig? war zum, gleich da einzusteigen, sind wir auch wieder bei Erwartungen. Wie macht man einen Podcast? Wen lädt man ein? Wie muss man das Gespräch führen? Nee, ich, mittlerweile mache ich es einfach sehr, sehr intuitiv und vor allem mit Menschen, die mich berühren, so wie du. Ja, schön. Du, ich stelle dir aber trotzdem gleich mal ⁓ ein bisschen einzusteigen. Die erste Frage. Da dich ja Menschen, die dich von früher kennen und ich rede jetzt hier von sechs Jahren ungefähr, sechs, sieben Jahre. Da hast du eigentlich ja war so dein Steckenpferd oder dein Steckeneinhorn, Sichtbarkeit, Positionierung und dieses Personal Branding. Und ich weiß noch, wie ich im Zug saß und dein Buch gelesen habe. Was war der Moment oder wann hast du gemerkt, dass man sich trotz dieser sozusagen Klarheit nach außen, ja, Positioning, Branding und so irgendwie verlieren kann? Also dass das vielleicht gar nicht alles ist. Dr. Natalia Wiechowski: Ich habe angefangen ganz klassisch als Freelancerin und hatte dann mein eigenes Business aufgebaut. Davor war ich erstmal in Angestelltenverhältnissen und habe festgestellt, das ist nicht so das. Dann ging es in das Freelancing und dann habe ich mir meine eigene Firma aufgebaut. Und auch hier eher klassisch herum experimentiert. Erstmal 101 und vielleicht schreiben und texten und posten und mal schauen, wie sich das Ganze so entwickelt. Und irgendwann hatte ich eben meine Kanäle gefunden und meine Ausdrucksformen und wie ich andere Leute führen möchte. Und das ging eine ganze Zeit lang gut. Und irgendwann habe ich die Idee, irgendwann fand ich die Idee von Skalierung einfach wahnsinnig interessant und habe mir einen Berater. eingestellt bzw. ins Haus geholt, der mir dann geholfen hat meine 101 zu skalieren auf Gruppenprogramme. Dann wurde es riesig und gewaltig und das war die Phase für die mich die meisten Leute kennen. war als LinkedIn Einhorn, als Trainerin, als Speakerin und so weiter und so fort. Und das war sensationell und ich bin mega dankbar und ich würde nichts anders machen, weil ich sonst nicht zu der Person geworden wäre, die ich heute bin. Ich bin fest davon überzeugt, dass es ein Teil meiner Entfaltungs-, Entwicklungs- oder Wachstumsreise war. ⁓ deine Frage zu beantworten, als ich diesen Berater an meiner Seite hatte, habe ich im ersten Jahr den Umsatz verfünffacht. ⁓ mein Gott, mein Ego, ich habe geflext ohne Ende. Bianca-Maria Klein: Hahaha! Dr. Natalia Wiechowski: Und dann im Jahr danach haben wir den Umsatz noch mal verzweifacht. Und dann dachte ich, okay, geil. Alles, was ich immer erreichen wollte, wenn es ⁓ die Themen geht, Respekt, Umsatz, Sichtbarkeit. Awards auf roten Teppichen stehen, auf den Titelseiten sein, Bestseller Buch, Bestseller Podcast, also all das, wovon eine Unternehmerin träumt. Alle diese Boxen hatte ich sozusagen getickt, alle diese Dinge hatte ich erreicht und dann saß ich am Ende des zweiten Jahres da und dachte, was steht denn nächstes Jahr an? Und da kam erstmal nichts. Und ich dachte, irgendwie reizt mich das alles nicht mehr. Und vor allen Dingen, wenn ich jetzt noch mal so ein Jahr mache und das Jahr danach, ist das schon alles? Also ist das Leben nicht irgendwie für mehr da? Und wenn ich radikal ehrlich bin, diese ganzen Reden und das Coaching und so weiter, ich fand es irgendwann nur noch langweilig. Also ich war nicht mehr. wie soll ich sagen vollkommen präsent beziehungsweise meine liebe meine kreativität die floss nicht mehr so einfach und ich habe gemerkt da muss veränderung her insbesondere weil ich immer wütender wurde aber mir nicht erlaubt habe diese wut auch irgendwie auszudrücken und weil ich einfach null zeit hatte also eine geschichte die ich immer wieder erzähle und das ist die letzte geschichte dann gebe ich dir wieder das mikrofon ist das eine freundin in duburg ganz spontan gesagt hat, wie man das so eben in Dubai macht, hey, ich hab uns eine Yacht gemietet. Ich hab ein paar Freundinnen eingeladen, es gibt auch einen Fotografen, gibt Häppchen und Getränke, wie auch immer, komm vorbei. Übrigens ist morgen. Ich so, ha ha, morgen. Hab mir meinen Terminkalender geschaut und ich die nächsten zwei Wochen vollgebucht. Und das war für mich so Punkt, da hat es echt gezogen. Es war echt unangenehm. Und ich hab gesagt, so geht es nicht mehr weiter. Bianca-Maria Klein: Wahnsinn! Du hast gerade gesagt, du warst wütend. Auf wen warst du wütend? Auf dich? Oder auf das Ganze, was du da präsentieren musstest? Was war die Wut? Dr. Natalia Wiechowski: Das war damals, als ich noch nicht die emotionale Reife hatte, ⁓ das aus einer Metaperspektive zu verstehen, war es für mich die Wut auf das ganze System. Die doofen Kunden oder die bösen Menschen, die sich meinen Kalender einbuchen und permanent etwas von mir wollen, die unselbstständigen Leute, die ich begleite, die immer was von mir möchten. Da ist jetzt eine Rede in Polen, drei Tage später muss ich wieder im Nahen Osten sein. Warum sind die alle so doof? Warum wollen die alle so viel von mir? Warum geben sie mir nie Ruhe? Warum habe ich keine Zeit für mich? Das war meine arme Natalia-Geschichte, die ich mir damals erzählt habe. Heutzutage weiß ich, dass ich sauer auf mich selbst war, weil ich nicht gelernt hatte, gesunde Grenzen zu setzen. Und weil ich nicht differenzieren konnte, was wirklich wichtig ist. Ich habe zu allen Ja gesagt, ⁓ mich zu beweisen, beziehungsweise weil man das so in der Industrie macht. Oder weil, wenn du Speaker, Coach, Trainer und so weiter bist, dann wird von dir erwartet, dass du einfach zu allen Möglichkeiten Ja sagst, insbesondere als Frau. Denn Frauen, das war zumindest die Botschaft, an mich herangetragen wurde damals, ganz viele Einflussreiche Männer? in dieser Szene, Trainer, Speaker und so weiter und so fort, haben sich nicht beschwert, aber haben immer wieder mal darauf hingewiesen, dass ja, ich würde ja gerne mehr Frauen auf einer Bühne haben oder ich würde ja gerne mehr Frauen zu einem Podcast einladen oder ich würde ja gerne mehr Frauen fill in the blank. Aber Frauen, sind so, also auf die kann man sich nicht verlassen. Die sagen Ja, und dann wird das Kind krank oder dann fühlen sie sich nicht so oder dann die Energie oder wie auch immer. Und das hat mich ein bisschen getriggert. Und deswegen wollte ich diese andere Frau Die Frau, die wenn sie Ja sagt, dann ist sie da, egal was passiert. Dass ich dafür eine Maske tragen musste oder mich selbst übergangen habe die ganze Zeit, da auch dazu hatte ich überhaupt kein Konzept. Bianca-Maria Klein: Spannend. Jetzt, wenn du sagst Maske, ich meine, das ist ja auch sehr witzig. Du hast dich ja in so einem Kostüm. Deswegen für die, die dich nicht kennen, dieses Einhornbild, du hattest ein echtes Kostüm an. Also wieso? Also da konnte man dein Gesicht, ich, aber nicht sehen, oder? Doch, am Anfang. Doch, doch, das war ein freies Gesicht. Genau. Genau, so ein Einteiler. Super witzig mit diesem Einhorn drauf, wo ich auch noch damals sagte, boah, wie mutig. Dr. Natalia Wiechowski: Doch, es war so ein flauschiger Einteiler. Bianca-Maria Klein: Aber irgendwo, wahrscheinlich jetzt im Nachgang, wenn man das so reflektiert, ist das ja auch eine Form von Verkleidung. Du hast was dargestellt, ein Horn, aber dich auf der Bühne zu erleben, das war ja ein pures Energieerlebnis. Also du hast ja so eine tolle Art zu erzählen, die Mimik und so. Deswegen kann ich mir auch vorstellen, dass du da so magnetartig dann Aufträge an Land gezogen hast. Aber interessant, dass dann der Moment kam, wo du dich gar nicht mehr darüber gefreut hast, sondern eher sauer warst. wenn Anfragen kamen, obwohl das ja eigentlich das ist, was jeder erreichen möchte, dass man sich vor Aufträgen kaum retten kann, privat gar keine Zeit mehr hat, weil du so viele Kunden hast. Ist ja erstmal eine Wunschvorstellung für jemanden, ein Business startet. Erstmal, ja genau. Und dieses Erlebnis, als deine Freundin dich dann gefragt hat, kommst du, bist du da hingefahren? Oder ging es nicht? Ging nicht. Genau. Dr. Natalia Wiechowski: Erst mal. Nee, wie auch, weil ich hatte alle diesen Leuten zugesagt, ich hatte Verträge unterschrieben mit großen Summen und ich hatte ein Selbstbild von mir, beziehungsweise Wertvorstellungen, die überhaupt nicht mit dieser Art von Flexibilität oder Spontanität integrierbar waren oder harmonierten. Also für mich Ich habe früher niemals, Bianca, habe niemals auch nur irgendeinen Termin abgesagt oder verschoben oder irgendwas in diese Richtung gemacht, weil Business ist Business und im Business hat man zu liefern und das macht man so. Wer dieser Mann eigentlich ist mit einem N, darüber habe ich mir nie die Frage gestellt. Bis zu meinem zweiten Sabbatical, in dem ich mich mehr mit alternativen Arten und Weisen zu leben und zu sein auseinandergesetzt habe und da auch mal tiefer geforscht habe was ist denn jene und jern so in in der kernessenz nicht als rolle mannfrau sondern wirklich als energien und da habe ich für mich verstanden dass ich komplett in meiner maskulin energie war und viel was feminin ist so was wie Fluss und Leichtigkeit und Empfangen und Magnetismus und wahrhaftige Kreativität und Wahrheit sprechen und Liebe und Vergebung und all diese Dinge, die habe ich abstoßend gefunden oder weniger als und die gehören auch definitiv nicht ins Business, dachte ich damals. Deswegen habe ich das schön alles ignoriert, unter den Teppich gekehrt. Und weil ich so wenig Privatleben hatte, es auch keinen Kontrapunkt oder Balanspunkt, das auszugleichen. Herzlichen Glückwunsch! Und bald kam die Therapie. Bianca-Maria Klein: Spannend, ja genau. Ist das, also war das, wenn du jetzt sagst Therapie, weil ich gerade die Frage stellen wollte, du hast ein Sybettical gemacht und ich, damals habe ich auch ein Sybettical gemacht, war aber tatsächlich im Prinzip noch nicht, konnte gar nicht noch, nicht wirklich greifen, warum ich da so einen Drang nach hatte. Für mich war es so dieses, ich habe es immer erklärt mit, ich habe so eine Lust zu reisen und ich möchte mal eine Pause machen. Bin aber nicht tiefer als das gegangen. Also wofür war denn die Pause eigentlich? Dr. Natalia Wiechowski: Mmh. Mmh. Mhm. Bianca-Maria Klein: repräsentativ. Also was hat mir mein Körper da eigentlich gerade signalisiert, dass ich diese Pause spüren oder den Wunsch nach Pause spüre? Ich habe es dann gemacht und das war so der Start von anderen Fragen. Dein Sabbatical, wie kam das? was, außer der Wut und dieses so, ich habe keine Zeit für mich, da gehört ja auch ein gewisser Mut dazu, zu sagen, so ich mache jetzt mal einen Sabbatical und ich diese ganzen Aufträge, das würde ja bedeuten, Kunden Dr. Natalia Wiechowski: Mmh. Mhm. Schön. Bianca-Maria Klein: absagen zu müssen, zu sagen, nein, sorry, ich bin jetzt hier nicht da. Kannst das mal bisschen beschreiben? Dr. Natalia Wiechowski: Absolut. Sehr gern. Das Gute ist, dass ich bereits ein Sabbatical hinter mir hatte. Ich habe im Alter von 29 mir mein 1. Sabbatical gegönnt, weil die große 30 so am Horizont stand und ich das Gefühl hatte, wow, ich werde 30, aber irgendwie fühle ich mich nicht so, wie ich mich fühlen wollte mit 30. Ich weiß gar nicht so richtig, also ich kann nicht in Worte fassen, wie ich mich fühlen wollte, aber ich spüre es irgendwie in meinem System. Und in meinem 1. Sabbatical habe ich mich eben mit zu Themen auseinandergesetzt wie Selbstständigkeit, wie Meditation und Biohacking und Lifehacking und wie auch immer Optimierung. In meinem 2. Sabbatical Da hatte ich vorher eine sensationelle Sitzung gehabt mit einer Frau, die in der Persönlichkeitsentwicklung tätig ist und sie ist auch Seherin. Und meine, die alte Natalia dachte so... ⁓ ganz ehrlich, wie weit bist du gekommen, dass du dich auf das einlässt? Was werden die Leute denken, wenn sie wissen, dass du mit so jemandem arbeitest? Und ein anderer Teil von mir hat dann gesagt, also erstens hast du nichts zu verlieren, weil so wie es momentan... ist, geht es nicht weiter. Und zweitens musst du ja auch niemanden davon erzählen. Haben wir einen Deal? Okay, Deal. Und als ich da mit dieser Frau gesprochen hatte, sind drei Dinge herausgekommen. Der Sympathicle ist da, damit ich mich endlich von mir selbst befreie, weil ich mir selbst im Weg stand und ich wollte erkunden, wer das ist oder wer diese Teile sind oder was mich blockiert. Ein zweiter Teil oder ein zweiter Punkt des Verticals bestand darin... mir endlich den Erlaubnisschein auszustellen, kreativ zu sein, ohne es monetarisieren zu müssen. Bianca, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bei mir, war irgendwann an so einem Punkt, an dem wirklich alles irgendwie gefilmt oder fotografiert werden musste oder weiterverwertet. Und ein Teil von mir, Spoiler, der Weibliche, der hat es vermisst und sich danach gesehnt, einfach nur zu kreieren aufgrund der Kreation. Das heißt, zu tanzen, ⁓ zu tanzen, zu kochen oder backen, einfach nur ⁓ meine Hände in einem Teig zu haben oder in Fruchtsaft. Und das muss kein Wettbewerb sein und es muss auch kein Ergebnis geben und wenn es schlecht aussieht oder ich nicht so schön tanze oder wie auch immer, ist egal, weil ich das für mich mache und nicht für ein Publikum. Und der dritte Punkt war oder bestand eben darin, dass ich mich mit dem Thema wahrhaftige Weiblichkeit auseinandersetzen kann. Was heißt, Weiblichkeit in der Quintessenz, fernab von Erwartungshaltung, Rollenvorstellungen, was wir in Filmen sehen, auf Social Media, diese pure, natürliche Essenz, die die meisten von uns auf diesem Planeten entweder nicht verstehen oder als weniger als abstufen. Das waren die Fragen, mit denen ich mich auseinandersetzen durfte. wie gesagt, das erste Cibarticle war super, hat mich auf die nächste Ebene katapultiert. Das heißt, ich hatte bereits einen Referenzpunkt, beziehungsweise die Sicherheit, naja, wenn es mir das erste Mal gelungen ist, dann wird es das zweite Mal auch gelingen. Plus diese drei Fragen, die mir geschenkt worden sind von der Serin. Die haben etwas in mir zum brennen oder gebracht oder entfacht, dass die Neugier... größer war als die Angst. Und deswegen habe ich gesagt, okay, weißt du was, dann ist es das zweite Sabbatical und habe dann eben alle meine Kunden und Partner und wen auch immer angeschrieben und gesagt, ich bin in einem zweiten Sabbatical. Alle Verträge, die noch laufen, führe ich auch zu Ende, aber ich nehme nichts mehr Neues an und ich dokumentiere meine Reise auf Social Media. Herzlich willkommen. Die Leute, die es super finden, schön, alle anderen dürfen gehen. Bianca-Maria Klein: Und was waren die Reaktionen? Dr. Natalia Wiechowski: Durchwegspositiv. es hat sich niemand beschwert. Alle Leute fanden es inspirierend und mutig, so wie du gesagt hast. Es gab einige Leute, die haben sich echt an den Kopf gefasst und haben gesagt, Natalia, was machst du? Bist du dir das sicher? Du bist gerade auf dem Peak, auf der Höhe deiner Karriere. Und ich habe gesagt, ja, aber es macht mir keinen Spaß mehr. Es ist schwer, ich fühle kaum noch was. Ich werde bitter, ich bin frustriert und aggressiv. Das, du da siehst auf der Bühne oder online, das ist ein Knöpfchen, was ich drücke. Ich war zehn Jahre lang Leistungssportlerin und Tänzerin. Ich weiß, was ich zu tun habe, damit ich BÄM auf der Bühne stehe und die großartige Show liefere. Das ist für mich einfach, weil ich das über 10.000 Stunden in mein System eingehämmert habe. Aber das sagt nichts darüber, wie ich mich fühle. Und ich konnte mir abends oder morgens einfach nicht mehr im Spiegel in die Augen sehen, weil ich die Person nicht erkannt habe und weil da diese unglaubliche Leere war und ich auf der anderen Seite Angst hatte, dass wenn ich in dieses Gefühl reingehe, so anfange zu weinen, dass ich nicht mehr aufhöre und ein Teil von mir war auch fest davon überzeugt, dass ich mich in Luft auflöse, weil der Schmerz einfach zu tief ist. Ich wusste intellektuell, dass das unfuglich ist. Aber ich hatte nicht die Kapazität bzw. die Werkzeuge, ⁓ mich selbst durch diesen Schmerz zu halten. Und das habe ich dann erst in meinem Zerbetiker gelernt. Bianca-Maria Klein: Weißt du, warum ich das auch frage? Weil man könnte ja sagen, es ist doch egal, was die anderen sagen und ob die das jetzt gut finden oder nicht. Ich merke in so vielen, auch bei Menschen, mit denen ich arbeite, die mich dann auch manchmal fragen, wie hast du das denn gemacht mit der Selbstständigkeit? Da ist ja bei vielen so ein Wunsch nach, ich möchte es gerne anders machen und dann aber so oft abgehalten werden von, ja, Kann das überhaupt erfolgreich sein? Kann ich mir das überhaupt erlauben? Also leistungsmäßig, geldmäßig und dann halt, ja, was sagen denn die anderen? Wie soll ich das meinem Umfeld erklären? Also da sind ja so ganz viele Sachen von außen, die Menschen abhalten, in die Veränderung zu gehen. Ja, und dann in meinem Thema also alles, was mit Erwartung zu tun hat. Erwartung von außen, Erwartung von der Gesellschaft, die eigenen Erwartungen, egal was man macht, erfolgreich sein zu müssen. Und das sind ja oft diese ganzen Dinge, dann diese Stimmen und dieses Bauchgefühl und diese Wut, wie du sie beschrieben hast, oder diese ganzen, Sehnsucht eigentlich nach Antworten, die das so wegdrücken. Die so, sei mal still, jetzt mach mal das, was eigentlich alle machen. Und ich finde, dass halt, wie du das beschreibst, und wir kommen ja auch gleich noch darauf, was du jetzt machst, aber dieses sich entwickeln und du sagst, du würdest alles Dr. Natalia Wiechowski: Mhm. Bianca-Maria Klein: genau so wieder machen, weil es dich zu der Person gemacht hat, die du jetzt bist. Und ich glaube, diese Botschaft, dahinter steht, dieses ... Das ist ja nicht alles schlecht und das war auch nicht verkehrt, sondern es ist wie im Fluss. Es führt immer zu etwas. Und jetzt ist wahrscheinlich dann bei dir der Zeitpunkt gewesen, wo diese Stimmen immer lauter wurden und du dann gesagt hast, okay, ich muss dahinhören. Und ich wage es, etwas Neues zu machen mit der Person oder mit der Frau, die ich jetzt geworden bin. Und Diese Botschaft, finde ich, kommt bei dir auch so rüber. Es geht auch mit Ruhe und ohne zu skalieren, weil es eine andere Form von Skalierung ist. Nämlich Skalierung von deiner eigenen Persönlichkeit und nicht Skalierung vom Business. Und das finde ich jetzt so schön, weil du sagst dieses, auch so interessant, dass du sagst, ich gehe zu einer Seherin und ⁓ Gott, wie weit ist es mit mir gekommen? Dr. Natalia Wiechowski: Mhm. Bianca-Maria Klein: Das ist aber eigentlich, und ich erinnere mich auch, wie ich durch die Straßen von New York gelaufen bin in meinem Sybättical und da sind ja oft so diese Wahrsagerinnen und so bisschen spooky und irgendwo hinten. Und ich weiß noch, wie ich so eine Lust hatte, das zu machen. Ich habe es nicht gemacht, aber ich werde es nie. Also das ist immer noch dieses Gefühl, man sucht Antworten, egal wo. Und anstatt dann Dr. Natalia Wiechowski: Ja, ja. Bianca-Maria Klein: seine eigenen Antworten eigentlich zu fühlen, sagt man, ach, jemand anders sagt es mir doch lieber. Das war so bisschen, weil ich war noch nicht an dem Punkt, ja, dass ich wusste, ich muss eigentlich mit mir arbeiten. Ich wollte Antworten haben auf dieses Gefühl. Und das beschreibst du so schön, ja. Also das heißt, in dem Sympathicle hast du versucht, diese ganzen Dr. Natalia Wiechowski: Mhm. Bianca-Maria Klein: Antworten erst mal zu holen, wahrscheinlich auch ein bisschen dein Your Mind so zur Ruhe kommen zu lassen. Wenn du sagst, du hast dich mit Meditation auch im ersten Zipad-Digital schon beschäftigt. Was ist dann passiert, Natalia? Wie hast du das gemacht, dass du dann nicht zurückgekommen bist und gesagt hast, okay, ich aktiviere wieder meine Kunden, ich mache jetzt so weiter und ich kann ja bisschen weniger machen, es reicht ja ein bisschen weniger Aufträge. Was hat dazu geführt, dass du so einen radikalen Cut gemacht hast? Du machst ja wirklich jetzt was ganz anderes. Dr. Natalia Wiechowski: Es gibt so diesen schönen Begriff, ich weiß nicht mehr von wem das Zitant ist, aber die Grundidee besteht darin, wenn dein Verstand, wenn deine Kapazität sich einmal auf die nächste Ebene öffnet, dann gibt es kein Zurück mehr. Also das ist so, stell dir vor du hast dein Leben lang nur fünf Farben gesehen und auf einmal siehst du zehn. Und dann merkst du, das 10 ist aber viel zu viel. Ist egal. Du kannst die Tatsache, dass du auf einmal 10 Farben gesehen hast, du kannst diese Erfahrung nicht vergessen. Weil es nicht etwas ist, was du intellektuell verstanden hast, sondern du hast es durch deinen Körper gespürt. Und vielleicht hattest du ein Gefühl von Gänsehaut, von Ehrfurcht. Und ich nenne es Ehrliebe. Ich mag das deutsche Wort Ehrfurcht nicht. Im Englischen sagt man so schön, oh. In Deutschland klingt es irgendwie negativ. Bianca-Maria Klein: Stimmt, Ja, weil das Wort Furcht da drin steht, Dr. Natalia Wiechowski: Also ganz komisch, da brauchen wir ein neues Wort. Ja, Anyway, darum... Genau, also wenn wir das einmal erfahren haben, wenn wir einmal etwas gesehen haben über uns selbst, über unseren Zweck oder Purpose, über warum wir wirklich hier sind... und das einmal in der Tiefe gespürt haben, dann gibt es keinen Weg zurück mehr. Es gab auch eine Kundin, die meinte kurz zu meinem Sabbatical, so zu mir, in einem Nebensatz. Ich ja gerade fest. Ja, Doktor Nath, ich weiß nicht, warum du hier in deinem LinkedIn-Kostüm rumrennst und Leuten irgendwie Personal Branding oder Social Selling oder Content Marketing auf LinkedIn beibringst. Du bist für viel Größeres bestimmt. Du musst in irgendeinem globalen Think Tank sitzen und den Leuten erzählen, wie wir unsere Welt besser machen. Und die hat das, wie gesagt, in so einem Nebensatz mal eben rausgehauen. Und bei mir, da hat es einmal vollkommen durchgepustet. Und ich hab mich geschämt, auf der anderen Seite total gesehen gefühlt. Und dieser Satz, der flog auch oder der schwebte auch regelmäßig so durch mein Sabbatical. Und bei mir ist es eben so, ich hab viele meiner Masken abgelegt, Erwartungshaltung, hab mich viel mit der Frage auseinandergesetzt, wie fällen wir wahrhaftig Entscheidungen, wenn sie nicht aus dem Verstand kommen oder Konditionierung oder was man so machen sollte? Und hab... Bianca-Maria Klein: Ja. Dr. Natalia Wiechowski: gelernt, mich wieder mit meiner eigenen Intuition zu verbinden und dass die Intuition bei Menschen anders aussieht. Die innere Stimme spricht oder drückt sich anders bei unterschiedlichen Menschen aus. So, ich habe meine gefunden, habe sie trainiert und habe angefangen mein Leben, meine Entscheidung alltäglich so zu gestalten und habe mir parallel dazu wunderbare kleine Experimentiermöglichkeiten geschenkt wie ich mache mal Yin Yoga, ich gehe mal in eine Kakao Zerrungli, ⁓ mein Gott, ich schenke mir mal eine Kirtansitzung, das heißt wir singen oder wir sitzen im Reis und wir singen in Sanskrit. ich geschwitzt und geschlottert davor, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Ich habe mein eigenes Parfum kreiert, ich bin ⁓ die Welt gereist, war an unterschiedlichen Orten und habe mit Fremden gesprochen und in all diesen Erfahrungen habe ich festgestellt, dass es noch so viel mehr im Leben gibt als Geld und Karriere und Status und Respekt. Ich bin Steinbock und ich weiß nicht, ob du daran glaubst und aber als Steinbock, geht es ja sehr viel ⁓ Status und Geld und da da da da da. Ja und ich habe erfahren, wie wunderschön es ist, wenn du Spontanität in deinem Leben hast, wenn du voll und ganz wieder mit deinem Körper und deiner Seele verbunden bist, wenn du intuitiv deine Gesundheit führen und lenken kannst, nicht durch Biohacking und Permanences überoptimieren. Wenn du eine ganz andere Ebene bzw. Tiefe oder Intimität hast mit deinen Freundinnen, mit deinen Freunden, mit deinem Lebenspartner, weil du dich selbst geöffnet und selbst gesehen hast, das sind alles so Aspekte, die waren mir vorher nicht wichtig. Ich habe aber festgestellt, wie essentiell sie sind, wenn wir ein führen möchten, ja, das Bedeutung hat, das wertvoll ist, dass wenn wir eines Tages wirklich auf unserem Sterbebett liegen und zurückschauen, dass wir das Gefühl haben, boah, ich war wild, ich habe mich selbst ausgedrückt, ich habe Geld gemacht, ich habe Spaß gehabt, ich habe die Welt bereist, ich habe mich entwickelt, ich bin zu der besten Version geworden oder zu der echtesten. zu der wahrsten Version von mir geworden. jetzt genug. So, für diese Runde fertig. Vielleicht rege ich noch mal an und es geht in Runde, keine Ahnung, 397. Bianca-Maria Klein: Sehr schön. Also es ist wirklich Hänge an deinen Lippen. Aber ich habe tatsächlich natürlich auch, weil ich gerade in der Rolle der Interviewerin hier bin, eine Stimme in mir, die die Stimme ist, die ich mir gerade vorstelle, wenn jemand hier zuhört. Und ich hab gerade tatsächlich auch eine Dame im Kopf, die in meinem Coaching war. Ich könnte mir vorstellen, dass die jetzt hier sitzt und die hört auch regelmäßig meinen Podcast und die sagt, ja, ist ja alles schön und gut, Dr. Natalia oder Dr. Nett. Ist ja einfach. Du hast halt viel Geld vorher gemacht. Du warst erfolgreich und du weißt, wie sich das anfühlt, Erfolg zu haben. Aber was soll ich denn machen? Ich bin seit ... 14 Jahren im gleichen Unternehmen, hab hier meine Rolle, ich hab Kinder, ich hab Verantwortung, mein Mann verdient nicht so viel. Ich kann nicht einfach aussteigen, Silbettikel machen und dann hier so ein paar spirituelle Dinge machen. Was? Ja, genau, ich weiß ja auch, mit wem wir jetzt arbeiten. Also nehmen wir mal an, da sitzt jetzt eine Dame, die das hört und es kann ja auch ein Mann sein. Dr. Natalia Wiechowski: Ich liebe diese Aussage. Bianca-Maria Klein: Oder auf jeden Fall eine Person, die da Widerstand spürt. Ihr sagt, ja, ist ja alles schön und gut für dich. Für dich ja einfach, weil wahrscheinlich hast du auch die Kohle im Hintergrund, dass du all das ausprobieren kannst. Was würdest du, wenn jetzt im Gespräch mit so einer Person bist, was würdest du da machen oder sagen oder was würdest du versuchen zu vermitteln? Die aber, ich muss dazu sagen, das ist eine Idee, in der Person ist die Stimme, ich möchte auch Veränderung, ich möchte das auch gerne machen, ich möchte auch eine Pause machen, ich möchte weniger Druck fühlen. Ich will eigentlich raus aus dem Job, weil so richtig Spaß macht es mir nicht. Also da ist schon etwas, die sich danach sehen, sowas zu tun wie du. Dr. Natalia Wiechowski: dann würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmal sagen, ich bin ganz häufig ein Spiegel und ein Trigger. Das ist ein Teil meiner Persona. Deswegen nehme ich das, was du gerade gesagt hast, nicht persönlich und ich höre zwischen den Zeilen raus, dass da diese Sehnsucht nach Veränderung da ist. Herzlichen Glückwunsch! Chapeau, das ist der erste Schritt. Mega! So, zweitens Du brauchst kein Sabbatical, ⁓ dich radikal zu verändern. Und vor allen Dingen, ein Sabbatical, wenn wir das Wort hören oder aussprechen, gibt es eine ganz bestimmte Idee davon. Sechs Monate auf Bali. Ein Sabbatical kann auch... auf Balkonien sein. Ein sabbatical kann ein Mindset sein. Und deswegen würde ich an dieser Stelle erstmal alles niederschreiben, wo bin ich gerade unzufrieden. Was ätzt mich oder kotzt mich gerade an. Was ist, wenn ich so einen Zauberstab hätte? Ja, was sind all die Punkte, die mir momentan nicht gefallen? Und dann schreiben wir das alles mal nieder und auch das hat bereits eine katharsische Wirkung. Das Befreite entlastet ein wenig, weil wir uns Dinge eingestehen, die wir vielleicht so noch nie gesagt haben oder noch nie geschrieben haben. Wir schwirren uns am Kopf rum, aber das einmal auszusprechen oder so zu sehen, das hat eine ganz andere Wirkung. So. Dann kategorisieren wir oder priorisieren wir, was ist dieser eine Punkt, an dem wir anfangen wollen? Okay, und dann fangen wir damit an. Und wir fangen nicht an mit, du kündigst deinen Job und keine Ahnung, schickst deine Kinder zu deiner Tante und fliegst nach Sansibar, sondern was machst du täglich? was dir eigentlich gar nicht mehr dient. Du tust es, ⁓ zu beweisen oder weil man das so macht oder wie auch immer. Ich kann bei jedem Menschen innerhalb von 20 Minuten eine Stunde finden im Tag, die er oder sie anders gestalten kann, ⁓ tiefer zu atmen, ⁓ sich zu bewegen, ... mal ein Buch zu lesen, ⁓ einfach nur mal eine Tasse Tee zu haben und aus dem Fenster zu schauen. Das ist der erste Schritt. Und wenn wir anfangen mit drei Minuten pro Tag, dann ist das ein Gewinn. Und danach sind es fünf Minuten. Und wenn du merkst, wenn du dir das schenkst, das macht irgendwas mit dir, mit deinem System. Und weil es sich gut anfühlt, wirst du dir vielleicht danach noch mal eine Minute gönnen und noch mal eine Minute und noch mal eine Minute. Und parallel dazu erinnere ich dich, wie du wahrhaftig Entscheidungen fällst, nicht aus dem Kopf, sondern aus deiner inneren Weisheit. Und wenn wir das wissen, sehen wir auch sofort die Muster, die dich klein halten und die eliminieren wir Schritt für Schritt nicht intellektuell, sondern durch Übungen im Alltag, durch Grenzen setzen, durch das Vermögen oder die Fähigkeit, unsere Bedürfnisse auszudrücken, durch das Erlernen von Emotionen. Ich durfte ganz bestimmte Wörter lernen. Mein Kontingent an Adjektiven für negative Emotionen war so arm, dass ich ganz häufig verwirrt war. beziehungsweise gar nicht wusste was los ist und deswegen wuselte ich ohne Ende rum. Das sind die ersten Schritte die ich gehen würde und ich würde sie nicht aus einer Energie gehen von ich weiß es besser oder du kleines Mädchen, sondern ich würde in eine großmütterliche Energie gehen von unglaublicher Liebe und Geduld und Verständnis und hier gibt es keine Fehler und alles ist okay und dich daran erinnern wie diese Stimme in dir selbst eigentlich klingt. Bianca-Maria Klein: Ja, total schön. Also kann ich nur ganz, ganz, mit all dem, was ich schon erfahren habe, bestätigen. Denn was eigentlich auch, es ist ein erster Schritt, aber es eigentlich mehrere Schritte. Also erst mal zu fühlen in so einem Gespräch zum Beispiel, wenn ich so was höre oder wenn ich irgendwo anders auf Social Media, auf YouTube, irgendwo da draußen etwas höre, was mich triggert. Ich glaube, ich mal so der erste Schritt zu gucken. ⁓ da ist was, was mich stört. Warum eigentlich? Dr. Natalia Wiechowski: Mhm. Bianca-Maria Klein: Also zu schauen, was genau ist das Neid, weil ich das auch gerne hätte, ist das etwas, weil es gegen meine Werte ist, deswegen stoße ich das ab. Also so ein bisschen Gespür dafür zu bekommen, was ist es, was mich da irgendwie anspricht auf eine positive oder negative Art. Und dann wirklich zu akzeptieren, wenn es etwas ist, ach Mensch, das hätte ich auch gerne. Zu wissen, hey, das ist der erste Schritt, genau wie du sagst, nach einem Wunsch eigentlich etwas anders zu machen. Und dann wirklich, ich glaube, das kann man auch tatsächlich erstmal alleine machen, aufzuschreiben, wie du sagst, was sind die Dinge, die mich eigentlich stören, die ich mit einem Zauberstab erstmal wegmachen würde wollen. Und da mache ich ja immer diese Erwartungslisten auch, dieses Überlegen, was erwarte ich eigentlich von mir, von anderen? Was denke ich, was andere von mir erwarten? Also das mal aufzuschreiben, wirklich mit einem Stift, also so richtig. sich Zeit nehmen, vielleicht bei einer schönen Musik mit einer Kerze oder so mal, sich Zeit zu nehmen, die Gedanken zu sortieren. Und dann zu sagen, wenn ich weiß, was mich stört, was wünsche ich mir? Genau wie du sagst, was könnte denn anders sein, wenn ich einen Zauberstab hätte? Und das erst mal sacken zu lassen, ohne diese Ruhe, die du in deine Arbeit bringst, diese Ruhe zu bekommen, keiner rennt hinter mir her und sagt, ich muss das jetzt innerhalb von kürzester Zeit machen und dann am besten kündigen und dann nach Bali und dann irgendwie noch irgendwelche Zeremonien machen, sondern eher zu sehen, ich mache es so, wie es sich richtig anfühlt, aber ich höre auf diese Stimme und versuche nicht immer wieder die Stimme wegzudrücken. Und dein anderer Punkt, du gesagt hast, was du ⁓ Sympathie gemacht hast, das kann ich nur wiederholen, dass das bei mir auch so war. Es waren weniger so Zeremonien, sondern es waren Inspiration, kleine Dinge, die mich irgendwo, wo ich dachte, Mensch, das ist spannend, ein Video, wie ich irgendwelche Maltechniken hatte. Und dann habe ich gespürt, Mensch, eigentlich fehlt mir das so, wieder irgendwie Farbe in die Hand zu nehmen. Und dann wieder irgendwas, dass ich mit einer Person gesprochen habe, die mich inspiriert hat. Also sich sowieso den Geist zu öffnen für neue Dinge, für etwas, was nicht das ist, was ich tagtäglich mache. Und dann aber, weil du sagtest, man macht dann, also dann wirklich zu überlegen, Wo kann ich mir auch Unterstützung holen? Weil die Unterstützung ist das, die diese Gedanken sortieren kann. Weil wir ja einfach immer wieder Stimmen in uns haben, sagen, ach nee, komm jetzt, Ruhe, mach jetzt mal deine Arbeit und mach dann, was ist ich, normale Sportroutine und hör auf nachzudenken. Sondern die Unterstützung mit guten Fragen und vor allem, wie du sagst, aus so einer Wärme und Liebe und Empathie heraus kann die Leute ja so stark auffangen in so einem Gedankenkarussell, wenn diese Stimmen schon da sind. Und deswegen kann ich das nur bestätigen für alle, zuhören, so, wenn deine Stimme nach Veränderung ist, wenn da Lust ist, das muss ja nicht gleich auf Bali leben sein, weil du lebst ja auch auf Bali. Aber es ist, wie du sagst, es kann auch das Dorf, wo man ⁓ schon lebt sein, aber mit einem anderen, mit einer anderen Wirkungskraft in sich. Natalia, wenn du Dr. Natalia Wiechowski: Absolut. Bianca-Maria Klein: jetzt mit Frauen arbeitest. Also ich mache jetzt mal den Sprung zu heute. Was du heute machst. Was macht es so besonders mit solchen Frauen zu arbeiten, die zu dir kommen? Und was hat eine Frau, die zu dir kommt, Ende für, also Erfolge klingt so doof, aber was passiert da, wenn man bei dir ist? Dr. Natalia Wiechowski: Das schöne ist, dass die Individuen, denen ich arbeite, und so wie du meintest, es sind primär Frauen, das sind hochambitionierte, erfolgreiche, gestandene Persönlichkeiten. Wenn du denen sagst, Willen, Stärke oder Disziplin oder setzt das ⁓ überhaupt kein Problem. Das heißt, es macht Spaß. Es bringt Veränderung. Also diese Grundlage ist einfach da, dieser Drive, diese Ambition. Parallel dazu ist es wahnsinnig faszinierend und spannend und... interessant immer wieder zu sehen wie diese Persönlichkeiten schmelzen und das meine ich positiv weil viele Menschen mit denen ich arbeite eine Person haben oder eine Business Person eine online Person wie auch immer und ich schaue halt eben hinter die Maske und ich schaue was noch für andere Teile da sind und wie diese Teile fühlen was sie sagen wollen wie sie sich ausdrücken möchten und Momentan ist es so, dass fast alle Leute, zu mir kommen, egal ob Männern oder Weiblein, denen fehlt es an einer inneren Balance an weiblicher Energie. Weil sie nie gelernt haben, und die alte Natalia hatte das auch nicht gelernt, sich selbst zu nähren. Beziehungsweise Selbstfürsorge zu betreiben oder sich zu schenken. Was heißt das? Wenn wir uns Selbstfürsorge anschauen, dann denken wir ganz häufig an die Massage und Hashtag MadeMyDay und was wir alles so schönes auf Instagram sehen. Selbstfürsorge geht tiefer. Da geht es, wie ich vorhin schon angemerkt habe, ⁓ Dinge wie gesunde Grenzen setzen. eigene Bedürfnisse aussprechen, Emotionen fühlen. sich wieder erlauben zu weinen. All die komischen Glaubenssätze abzulegen, die in Verbindung stehen mit weinen. Egal, wem ich spreche in Podcasts, Bianca, die meisten Leute sagen nicht weinen, sie sagen heulen. Ich denke so, ist das die deutsche Sprache oder ist das unsere Sozialisation? Für mich gibt es einen gewaltnicken Unterschied zwischen weinen und heulen wie ein Husky. Ja, so. Bianca-Maria Klein: Mh. Ja, die Sirenen heulen, genau. Ja, genau, die Wolfe heulen. Dr. Natalia Wiechowski: Genau so, was ich schon mal spannend finde. Also es geht wirklich darum, was sind eher jene fokussierte Attribute, die dir als ein Gegengewicht fehlen, sodass du ausbremst oder sodass du müde bist oder dass du, egal wie viel du schläfst, ausgelaugt bist. Wenn wir permanent in unserer Tour Macherenergie sind und nicht gelernt haben zu sein oder zu empfangen, dann wird das langfristig nicht tragbar sein. Also ich meine noch nicht mal nachhaltig im Sinne von Umwelt, sondern wirklich kannst du dir vorstellen, so die nächsten fünf, zehn, zwanzig Jahre zu arbeiten? Nein, weil es treibt dich jetzt bereits in den Wahnsinn. Okay, das heißt, wie können wir mehr Ehrlichkeit an den Tag bringen? Und wie können wir jeden Tag ein bisschen sabbatical Feeling oder ein bisschen mehr Pause, bisschen mehr Freude, Genuss, Lebendigkeit, ein Riesenwort. Die meisten Menschen mit denen ich arbeite, wenn ich sie frage, wann fühlst du dich denn eigentlich lebendig, die gucken mich an wie eine Außerirdische und es ging mir vor vier Jahren ja nicht anders. Also wir nehmen all diese Aspekte auseinander und letzten Endes, was am anderen Ende herauskommt, ist ein mehr verkörpertes sein, also jemand, der aufhört, Zeit im Kopf zu verbringen und die gesunde Balance findet, auch den Körper zu fragen. Jemand, die mehr Sport macht, weil sie es möchte, weil sie sich bewegen möchte, weil sie vielleicht endlich wieder tanzen geht. Vorher war Sport so ein weiteres Ding auf der To-Do-Liste. Und jetzt geht es darum, ich mache das runder, ich mache das langsamer. Also es ist alles sehr viel harmonischer, balancierte, ehrlicher, natürlicher. Die Leute haben mehr Kraft, sie fühlen sich lebendiger. Sie sagen häufiger Nein. Ihre Beziehungen werden besser, tiefer und intimer zu sich selbst als auch zu Familie, Freundinnen und zu Kunden. Und dadurch eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Also Sachen, die die so nie auf dem Schirm hatten, wie auf einmal meldet sich jemand und sagt, ich schreibe ein Buch, ich würde dich gerne interviewen. Übrigens, das ist in dem und dem renommierten Verlag. Wow, dafür bezahlen Leute unglaublich viel Geld. Und es passiert in Anführungsstrichen einfach so, weil du bei dir bist, weil du aufgehört hast permanent zu rennen und zu hustlen. So würde ich es zusammenfassen. Bianca-Maria Klein: Und wenn jemand sagt, wow, das hört sich irgendwie toll an, ich weiß aber gar nicht, ob ich das kann. so dieses, das höre ich nämlich auch so oft, so dieses, ja ich bin halt so, ich bin so geprägt, ich bin so geboren, höre ich dann ja oft auch, dieses, ich kann das gar nicht, habe ich noch nie gekonnt, ich war noch nie so in so einer Balance oder... Lebendigkeit, so. Dann hast du eben Glaubenssätze angesprochen. Also Menschen, die, wenn sie das hören, zwar immer noch eine Sehnsucht fühlen, aber von sich behaupten, sie könnten sowas nicht. Wie stelle ich mir vor, wenn jemand in deine Arbeit geht, wie führt man die da so heran? Weißt was ich meine? Dr. Natalia Wiechowski: Absolut. Ich habe gelernt, dass ich nicht die ganze Last alleine auf meinen Schultern tragen muss. Also als ich noch ein LinkedIn Einhorn war und die Leute in meinem Gruppencoaching hatte, habe ich gegeben und gegeben und gegeben und hatte das Gefühl, ich habe meine Hand gegeben und mir wurde der ganze Arm ausgerissen. war oder hing damit zusammen, dass ich selbst den Minderwertigkeitskomplex habe. Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht genug. Ich muss mich beweisen. So heutzutage weiß ich, es gibt diesen wunderschönen Satz im Englischen. Also man braucht ein Dorf, ⁓ ein Kind groß zu ziehen. Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass wir auch ein Dorf brauchen und ⁓ einen Menschen zurück zu sich zu führen, nach Hause zu sich zu führen. Das heißt, ich muss nicht die ganze Last alleine tragen. Es gibt ein Dorf. Wenn Menschen mit mir arbeiten, dann arbeiten sie mit bestimmten Aspekten oder an bestimmten Aspekten mit mir. Parallel dazu begeister ich sie allerdings auch dafür, dass sie bestimmte Dinge austesten. Dazu gehört fast immer Yoga. Egal was für ein Yoga. Und es muss jetzt kein Power-Yoga sein. Wir können auch anfangen mit Ying oder mit Kundalini oder was auch immer es ist. Extrem wichtig. Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass Yoga einen positiven Einfluss hat auf deinen Körper, deine Gesundheit, selbst deine Psyche. So, okay. Dann das Thema Improv oder Improv Theater. ⁓ mein Goodness. Keine einzige Person, die sich darauf eingelassen hat, es bereut. Beziehungsweise fast alle Personen, die sich erlaubt haben, Theater zu spielen, bzw. in die Improvisation zu gehen, haben nicht nur ganz wunderbare Menschen getroffen und neue Freundschaften geschlossen, sondern haben sich so lebendig gefühlt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das innere Kind konnte endlich mal spielen. Ansonsten begeister ich die Leute dafür, wenn es das nicht ist, tanzen zu gehen. Egal ob Partner-Tanz, ecstatischer Tanz, Five Rhythms, Tango, was auch immer es ist. Ob es ein Rave ist, ist mir egal. Beweg deinen Körper. Und die Sache ist die, wenn wir uns trauen, diese kleinen Dinge zu gehen und es kostet nicht viel, weder Zeit noch Geld noch Energie, das macht was mit dir. Weil ich habe aufgehört, Bianca-Maria Klein: Hm. Dr. Natalia Wiechowski: zu versuchen, Leuten Dinge zu erklären, also intellektuell, oder sie davon zu überzeugen oder etwas zu beweisen. Das ist anstrengend, das meine ich nicht mehr. Deswegen sage ich, gib mir eine Chance, buche das Ding, geh dahin, versprich mir, dass du dahin gehst, und beim nächsten Mal sprechen wir drüber. So. Und das macht etwas mit Menschen. Also beim nächsten Call... eine ganz andere Energie. Der Körper ist vielleicht nicht mehr so steif. Vielleicht sind die Mundwinkel ein bisschen höher. Vielleicht sind die Schultern ein bisschen weiter aus, also sind nicht so nach vorne gebeugt, sondern ein bisschen weiter hinten. Vielleicht wird der Kopf richtig. So, das ist, als ob jemand wirklich einmal so gezogen hat von oben liebevoll und die Energie, die Kraft, die Lebensfreude, die Life Force. Bianca-Maria Klein: mach ich automatisch so. Dr. Natalia Wiechowski: die Energie nach oben gebracht hat oder wieder ans Fließen gebracht hat. Es funktioniert. Ich sehe es, ich weiß es, ich habe es an mir erfahren, ich erfahre es jeden Tag, wenn ich mir das schenke. Und die Leute, die bereit dafür sind, die testen es einfach mal. Weil alles andere ist eine limitierende Geschichte. Und ich meine, wenn du in deiner limitierten Welt bleiben möchtest, sei mein Gast. Nur bin ich da nicht die richtige Person. Bianca-Maria Klein: Genau. Und ich glaube, Natalia, das, was du beschreibst, das ist ja ganz interessant. Du hast ja nicht gesagt, setz dich zu Hause hin. Also kann man auch mal ein Lies in Ruhe ein Buch, ja, so, ja. Aber du sagst dieses so, it takes a village to raise a child. Also da geht es ja ⁓ Community. was ich ja jetzt auch so in den ganzen letzten Jahren, ich habe gestartet kurz vor Covid, kurz vor Corona. Und da ist ja alles so dieses Dr. Natalia Wiechowski: Mmh. Bianca-Maria Klein: Wir mussten alle zu Hause bei uns. wurde viel mehr eigentlich. Das Ich hat immer eine größere Bedeutung bekommen, weil wir uns immer noch mehr mit uns beschäftigen als ⁓ schon, weil wir mehr oder weniger alleine waren. Also das hat ja einen riesen Einschnitt gemacht. Parallel dazu ist Social Media größer geworden. Aber ich beobachte das ja eigentlich eine totale, also so ein Dilemma. Wir versuchen uns zu connecten. Dr. Natalia Wiechowski: Mmh. Bianca-Maria Klein: über ein Tool oder Tools und gleichzeitig fühlen wir uns immer einsamer als vorher. Also die Statistiken von Einsamkeit und so ist ja irre. ist ja irre, was mit uns Menschen passiert. Und gleichzeitig sehnen wir uns nach außen und versuchen anderen immer zu folgen, nachzuahmen und so. Aber irgendwo bleiben wir in uns verschlossen. Und das, was du beschrieben hast, ist eigentlich ja im Grunde genommen, geht raus, connectet euch und verbindet euch mit anderen Menschen. Dr. Natalia Wiechowski: Absolut, Bianca-Maria Klein: geht in diese Ursprungsform von Menschheit. Also Tanz, Musik, Bewegung, Zusammentun. Und das berührt mich gerade so, weil genau das machen viele ja nicht. Sie meinen, alleine da kämpfen zu müssen. Und hab gerade gestern wieder eine Statistik von letztem Jahr noch, wo es heißt, 37 Prozent der Europäer haben mentale Probleme. eine riesen Zahl ist. Alle Europäer zusammen 37 Prozent und nur 7 Prozent holen sich Hilfe. Also wenn wir mal überlegen, rein von ich bin nicht gut in Mathe und Zahlen, aber das bedeutet ja 30 Prozent sind alleine mit ihren Problemen und wir sind ja soziale Wesen. das darf gar nicht passieren, dass sich 30 Prozent der Europäer im Prinzip damit alleine gelassen fühlen. Das heißt also, dass was du da auch in deiner Arbeit verkörperst, Das warst du Sinne des Wortes, du arbeitest mit dem Körper. Weil wenn wir uns zusammentun, wenn wir uns bewegen, wenn wir uns unterhalten auf auch der Ebene, ja ganz viel mit uns. Und ich persönlich kann das nur bestätigen. Ich hab früher viel getanzt, wirklich mit Freundinnen im Club so und festgestellt, das ist der Moment, wo ich komplett loslassen kann. Und ich mach das auch regelmäßig. Es gibt hier so eine Gruppe, die ein bisschen crazy so, aber in einem geschützten Raum. Dr. Natalia Wiechowski: Kanal. Bianca-Maria Klein: in bestimmter Musik drei Stunden durchgehen tanzen. Das ist danach, das ist wie so ein Urlaub. deswegen ich bin ja genau und da sind Leute, die manchmal auch einfach nur ein bisschen wippen, weil sie irgendwie ihren Körper noch gar nicht fühlen und gar nicht so tanzen, sich, also sich trauen so expressiv zu tanzen. Wahrscheinlich ist es für die trotzdem wichtig, in so einem Raum zu sein und das mal zu fühlen. Deswegen kann ich das nur 100 Prozent bestätigen. Dieses dieses Dr. Natalia Wiechowski: Absolut! Du fühlst dich wie neu geboren, wie aufgetankt. Absolut! Bianca-Maria Klein: Im Prinzip die Tendenz zu sagen, ich hole mir Hilfe, ich bin völlig in Ordnung mit dem, ich fühle. Aber in einer Gruppe aufgefangen zu sein, mit Menschen, die alle das Gleiche fühlen. Mit und dann in deiner Arbeit auch einer Person, die weiß, wie es sich anfühlt. Du bist keine 20 und sagst, ich mache hier auf Bali meine Yogaschule und ich von Business eigentlich, ich weiß zwar vielleicht wie Erfolg ist, aber Ich hab das nie durchlebt, sondern du hast das alles selber durchlebt und kannst dir mit diesen Frauen oder Männern auch 100 Prozent nachvollziehen, wie sich das anfühlt. Und ich glaube, das ist so diese Essenz, dass wir uns mehr helfen, mehr miteinander verbinden und auf so Ursprungs-Sachen gehen. Und dann lieber sagen, Social Media und so, mal ein bisschen reduzieren auf das, was uns eigentlich eher schadet und uns noch mehr voneinander entfernen. Dr. Natalia Wiechowski: Ja oder nutze Social Media, aber dann... nutze zoom oder die plattform deiner wahl also anstatt immer nur zu liken oder zu kommentieren telefoniert doch mal mit der person lernen sie doch mal kennen so und wenn es passt das nächste mal wenn du oder sie oder er reist vielleicht trifft man sich dann auch auf einen echten t oder kaffee weil also so wie gesagt das ist tiefer es macht mir spaß es ist menschlicher und du glaubst gar nicht was da für business möglichkeiten entstehen und freundschaften also Viele glauben, dann bist du wie in deinem Sein und dann schwebst du und dann machen wir nie wieder Strategie und Kontrolle. Nein! Natürlich kontrollieren wir noch da, wo es wirklich gebraucht wird. Natürlich setzen wir uns hin und schreiben unsere Posts und wir optimieren unsere Videos, dass die Click-Through-Rate besser wird. Aber wir sind nicht besessen davon. Und vor allem gibt es Pausen. Und es gibt Inspiration, was Leben in das Ganze einhaucht, so dass es nicht steril und langweilig wird, sondern dass Menschen deine Energie spüren, dass sie dich buchen, dass sie sich für dich entscheiden, weil du ein Mensch bist. Keine KI oder keine Maske trägst und ... dich so darstellst, als ob du irgendjemand bist, der besser ist. Eine Freundin von mir sagt immer, die Phase oder die Ära des Bro-Marketings und des Bro-Hustles ist over. Ja, ich stimme ihr zu. Bianca-Maria Klein: Ja, total, total. Und es ist eigentlich auch eine ganz normale Logik dahinter, wenn du Pause machst, wenn du in die Ruhe kommst. Dieser Spruch, in der Ruhe liegt die Kraft. Das ist so ein wertvoller Satz, den ich mir auch immer wieder sage. Da bin ich ganz anders unterwegs. Wenn ich mir die Zeit nehme, Menschen zu treffen, manchmal auch, die nichts mit meinem Business oder nichts mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben, da komme ich manchmal auf Ideen durch Gespräche, die ich ja sonst gar nicht hätte. Also wirklich diese Neugierde für was anderes, was nicht sozusagen zu mir gehört oder nur dem Business zugesprochen wird. Was für eine Reichweite das haben kann, was für eine Inspiration von anderen oder Kreativität daraus kommt. Mega. Ich muss ein bisschen auf die Uhr gucken, Natalia. Sag mir mal, jetzt hört es jemand und sagt, boah, diese Frau, cool, möchte ich unbedingt mit ihr arbeiten. Wie funktioniert das genau? Du bist ja auf Bali, also kommen wir alle nach Bali, oder? Doch, bitte. Es geht nur da. Dr. Natalia Wiechowski: Quatsch, nein, ich arbeite online. Also ich meine, klar, kann's gerne nach Bali kommen. Kundin, Freundin, bei mir ist das immer so, es fängt in einem Kundenverhältnis an und dann arbeiten die Leute zum Teil so lange mit mir, dass ich eine Freundschaft... daraus entwickelt und dann ist das Kundinnen-Freundinnen und manchmal ist noch Kundenverhältnisse, manchmal treffen wir uns nicht so, warte ich bin hier gerade in Freundinnen-Energie, ich bin gerade nicht Kundin, okay? Nicht Coach, nicht Mentor. also ja, eine Freundinnen-Kundin aus Berlin ist tatsächlich nach Bali gekommen und hat ein Eintages-Retreat mit mir gebucht, hat aber anders angefangen. Sie war bei mir im True You Mentoring für einen Monat und vorher hatten wir uns mal einen Deep Dive angeschaut. Also das ist so die Natur, reinfolge bei mir normalerweise kommen die leute rein für ein dieb da für 55 minuten da schauen wir uns wirklich in der tiefe an wie arbeitest du natürlich wie führst du natürlich was ist ein arbeitsrhythmus der zu dir passt was ist marketing was für dich funktioniert wie kriegst du direktes feedback vom leben dass du gegen deine energie arbeitest das Bianca-Maria Klein: Mhm. Dr. Natalia Wiechowski: finden wir heraus, ich schreib dir einen Bericht oder du kriegst sozusagen das Handbuch für deine Energie. So, und dann, wenn das genug ist, super. Und wenn du sagst, ne, Natalia, hilf mir bitte bei der Umsetzung, dann kommst du bei mir ins Mentoring. Bei mir fängt das an mit einem Monat. Und ich mag es nicht, wenn ich am Anfang sagen muss, ⁓ ist das jetzt zwei Monate, sechs Monate, ein Jahr. Deswegen sag ich immer, lass uns mit einem Monat anfangen. Und wenn es passt und wir uns nach einem Monat immer noch mögen und wenn du möchtest, können wir sehr gerne das Ganze nochmal verlängern und dann wieder verlängern oder eben auch nicht. Wobei mein Ziel immer darin besteht, dass mich meine Kunden idealerweise nicht mehr buchen, weil sie so mit sich im Reinen sind, beziehungsweise so verstanden wie ihre eigene Intuition funktioniert, dass sie mich nicht mehr brauchen. Ich weiß, es ist aus Businessperspektive katastrophal, aus menschlicher Ebene, aus meiner Mission, da geht mir das Herz auf. Bianca-Maria Klein: Ja, und das unterstreich ich aus Coach-Ebene. Wenn man Coaching, Mentoring macht, also Mentoring vielleicht bisschen weniger, aber gerade Coaching, wie du beschreibst, das sollte aller unser Ziel sein, dass die Kunden hier eigentlich auf den Weg gebracht werden, ⁓ dann alleine ihre Antworten zu finden. Also von daher kann ich nur unterstreichen. Aber ich würde sagen, manchmal braucht es halt eine Weile, bis man in so Groove kommt. Dr. Natalia Wiechowski: Ja, natürlich. Absolut. Bianca-Maria Klein: dass das wirklich alleine sich zu trauen und weiterzumachen. das nur deswegen kann ich... Der Ansatz ist super. Dr. Natalia Wiechowski: Danke. Sehr, gern. Ja, also ich kann den Link zum Deep Dive sehr, sehr gerne teilen. Das Investment ist 500 und 55 Euro. Dauert, wie gesagt, eine Stunde online. Und was ich auch mal so als i-Tüpfelchen schenke, drei Fragen. Wenn du das Orakel der Wahrheit vor dir hättest und du könntest ihm irgendwelche drei Fragen stellen zu deinem Zweck, zu zum Leben. Und die Leute stellen die spannendsten Fragen. Soll ich mich von meinem Partner trennen? Werde ich Liebe finden? Soll ich ⁓ auswandern? Was ist meine perfekte Positionierung? Ich kann das... führen bzw. die Fragen so antworten oder Gegenfragen stellen, dass du Meilen weiter nach vorne kommst bzw. aufzeigen, wo die Frage vielleicht nicht ganz erstrebenswert ist oder dich eher einschränkt, als dass sie dir Türen öffnet. Und auch da wieder jede einzelne Sitzung ist für mich herzöffnend. Ich hatte neulich eine Sitzung mit einem Herrn Anfang 50, der hat Tränen der Glückseligkeit geweint, weil er sich so gesehen und so verstanden gefühlt hat. Und das ist ein Millionär mit über eine Million Followern auf LinkedIn. Ein Herr, der sehr in seiner männlichen Kraft ist, der allerdings die letzten Jahre viel auch an seiner Spiritualität gearbeitet hat und offen war für diese Art der Arbeit. Von da aus, ja, nicht zögern, einfach machen. Bianca-Maria Klein: Ja, und tatsächlich, vielleicht schreckt das Leute dann ab. Ja, wie das ja, voll viel Geld für eine Stunde. Aber mein Argument ist immer, stell dir mal vor, in der Stunde kommst du auf so viele Antworten, wo du sonst vielleicht in ganz viele andere Sachen investiert hättest und wärst trotzdem nicht auf die Antworten gekommen. ich bin mittlerweile auch, was diese Dinge angeht, so in anderen Fokus, dass ich sage, macht es. weil ihr werdet es nicht bereuen, weil eine Stunde Eigenarbeit, gerade auch wenn man dafür bezahlt, das ist ja auch nochmal so ein spannendes, dass man wirklich sagt, ich will was verändern und bin bereit dazu. Und wenn man da meilenweite Schritte geht, das, keiner bereut das hinterher. Also deswegen ja. Dr. Natalia Wiechowski: Absolut. so wie ich gesagt habe, ist das Handbuch. Du kannst es dein Leben lang nutzen. Es verändert sich nicht. Es sind Übungen drin. Es sind Reflektionsfragen drin. Das sind konkrete Schritte, die du umsetzen kannst. Dinge, du in deinem Körper spürst. Ich finde es faszinierend. Und als ich das das erste Mal geschenkt bekommen habe vor vier Jahren, das war echt so, als ob mir irgendjemand meinen Verstand weggewumpst hat. Ich war eine Woche lang high und fasziniert und dachte, ⁓ Okay, ich glaube, ich hab grad in der Matrix die blaue Pille geschluckt. Ich muss erst mal gucken, wie sich alles neujustiert in meinem Kopf und in der Art Weise, wie ich es sehe. Ich find's total sensationell. Bianca-Maria Klein: Das heißt also, man jetzt das machen möchte, schnuppern möchte, also wir verlinken ja die Dinge. Trotz alledem ist es dieses, du hast auch einen Raum nur für Frauen, also man kann mit dir alleine arbeiten, man kann in der Gruppe auch arbeiten und dieser Raum für dich, das finde ich nochmal ganz schön, wie du das beschrieben hast, da geht es ja auch gerade nicht ⁓ irgendwie an der Positionierung arbeiten, skalieren, sondern da geht es ja, wie du das so sagst, das ist nur ein Raum, wo du sein darfst. Klingt vielleicht im ersten Moment so, hey, ja, wie, was machen wir denn da? So, hä? Wie? Da bin ich da und mache nichts oder was? Ja, das ist ja für Macherinnen oder so schon mal, schon mal schwierig. Das vielleicht noch mal ein paar Sätze, weil das, das fand ich so, die CD ist ja auch besonders. Dr. Natalia Wiechowski: Kanal, Kanal. Absolut. Ja, sehr, sehr gern. Danke, dass du mir den Raum dafür gibst. Es ist ein... Online Raum wir treffen uns zweimal im Monat mittwochs morgens ⁓ 9 Uhr eine Stunde und in dieser Stunde geht es darum dass wir wirklich eine Stunde lang präsent und hier jetzt da sind wir beginnen mit einem kleinen Ritual zum ankommen wo wir einfach alles was irgendwie noch rumschwürt zur Seite legen tief atmen und da ist es wie bereits als ob du einen Schalter in den Frauen umlegst Bis Dann gibt es einen Mikroimpuls. Ein ganz bestimmtes Thema wie zum Beispiel letzte Woche hatten wir langsam werden oder langsamer werden. Ich habe Angst vom langsamer werden. Okay, jetzt schauen wir uns das Ganze mal an. Intellektuell, spirituell, was sagen die Neurowissenschaften dazu? Was hat die Traumaforschung dazu? Klasse. Dann haben wir den Kopf stimuliert. Dann gehen wir in eine kleine Übung, meistens mit dem Körper, ⁓ das wirklich am eigenen Leib zu erfahren. Dann gibt es eine Visualisierung oder eine Manifestation, in der ich die Frauen in so eine Mini-Hypnose oder wie gesagt Meditation führe, sodass sie von ihrem höheren Selbst nochmal den Impuls bekommen, die Inspiration, wie kann ich das jetzt im Alltag umsetzen. Dann wird der Raum geöffnet für Austausch. Was brauchst du momentan? Was kam bei dir hoch? Wo bist du getriggert worden? Worüber würdest du dich freuen? Gibt es etwas, was du momentan brauchst? Und all das ist aus einer Energie von Frauen können auch nur teilen und müssen nicht gerettet oder gefixt werden. Also ein großes Mantra ist, dass niemand niemanden rettet und niemand niemanden heilt. Dafür ist der Raum nicht da. Das machen wir permanent im Außen. Das ist wirklich einen Raum, eine Zeit, ein Ort für dich. Und das war's. Und der Effekt ist so wunderschön. Insbesondere wenn ich dann über die kleinen Mini-Erfolge lese in der WhatsApp-Gruppe, das ist auch da. jede Woche zu Tränen gerührt, wie mutig diese Frauen sind, in einen anderen Gang zu schalten. Ein Gang, der weiblicher ist, der mehr Genuss erlaubt, mehr Freude, mehr kindliche Neugier. Und das wirkt sich nicht nur positiv auf das Business aus, sondern definitiv auch auf deren Freundschaften und Beziehung und Sexualität. Da wird es so richtig spicy. Bianca-Maria Klein: Und jetzt mache ich mal den Werbeblock, was ich ja auch toll finde und das mag ich so bei dir. Du gehst die Dinge ja so an, wie du dir es damals gewünscht hättest. Und deswegen auch diese Gruppe ist eine kleine Gruppe. Also auch Frauen, die sich dann denken, ⁓ Gott, dann muss ich da vor 20, 30 Leuten irgendwas erzählen. Nein, es ist eine ganz kleine Gruppe und du kannst jeden Monat entscheiden. wieder auszusteigen. Deswegen finde ich, da ist der Druck dann auch gar nicht da, einfach erst mal zu starten. Viele hält uns ab, dass man dann, wie du schon vorhin sagtest, Verträge unterschreiben muss für sechs oder zwölf Monate und so. Sondern es ist ein kleiner Preis, monatlich kündbar, in einer Gruppe zweimal die Woche und die Uhrzeit, ich meine, das sind Arbeitsurzeiten, aber das ist eine Stunde. toll. Was habe ich gesagt? Dr. Natalia Wiechowski: Zwei Mal im Monat, sorry, nicht in der Woche. Zwei Mal in Woche, das wäre ein bisschen viel. Bianca-Maria Klein: Ne, ne, ne, sorry, du hast zweimal im Monat gesagt, ich hab's falsch gesagt. Zweimal im Monat, das heißt also alle zwei Wochen, dann entsteht da ja auch eine Kontinuität. Und was ich vorhin gesagt hab, du schaffst einen realen Raum, auch wenn's virtuell ist, aber es ist sich treffen, sich sehen, wenn da mal Tränen laufen, dass man das spüren kann, ja? Das, das, also richtig, richtig toll. Schön. Dr. Natalia Wiechowski: Genau. Alles gut. Ja. Danke, danke, danke. Ich freue mich, irgendwann vielleicht auch mal begrüßen zu dürfen. Bianca-Maria Klein: Ja, also mich, die Fragen, die ich stelle, haben ja auch immer ein bisschen einen Sinn für mich. Also wenn ich das höre, ich würde am liebsten sofort einsteigen, weil es ist immer Mittwochs mein Coaching-Tag, deswegen muss ich das nochmal gucken. Aber ich finde es deswegen, ich würde es jetzt ja auch nicht so sagen, ich die Idee finde ich toll, wie du es gestaltest, du, sonst hätte ich dich nicht eingeladen, ich finde dich toll und ich finde deine Person repräsentiert. Dr. Natalia Wiechowski: Haha. ⁓ okay. Bianca-Maria Klein: was wir Frauen machen können, egal in welcher Situation wir sind, dieses Extrems erfolgreich trotzdem wieder zu sich finden. Wir müssen auch nicht erfolgreich sein, ⁓ das nutzen zu können, sondern wir haben so viel Kraft und Energie in uns und was wir daraus gestalterisch machen können mit Dingen, die in uns sowieso drin sind. Also wir müssen ja nichts neu lernen. ist diese Intuition, die Weiblichkeit haben wir in uns. ist uns nur so bisschen abtrainiert worden, aber sie ist da. Dr. Natalia Wiechowski: Kanal. Genau. Bianca-Maria Klein: Sie ist wirklich da. ja, Natalia, wir können jetzt noch zwei Stunden weiter reden mit Blick auf die Uhr, aber wir machen wir machen sonst, wie du gleich zu Anfang gesagt hast, eine zweite Folge. Ich habe immer zum Schluss zwei kurze Fragen, die ich all meinen Gästen stelle. Die würde ich dir auch gerne stellen. Und zwar die erste ist Stell dir vor, du triffst dein 20-jähriges Ich, die 20-jährige Natalia. Dr. Natalia Wiechowski: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Bianca-Maria Klein: Was würdest du aus der heutigen Perspektive ihr sagen oder ihr erraten oder mitgeben wollen? Dr. Natalia Wiechowski: Erinnere dich so schnellst wie möglich daran, wie du wahrhaftige Entscheidungen fällst. Spoiler, sie sind nicht aus dem Kopf. Und bei dir, Natalia, du bist eine selbstprojizierte Persönlichkeit. heißt, ich lerne Wahrheit, ich erfahre Wahrheit durchs Sprechen. Bianca-Maria Klein: Wow, okay, toll. Zweite Frage, stell dir vor, du hast alles Geld der Welt. Der Esel, vor der Tür steht und dir alles ausspuckt, was du brauchst. Du hast genug Zeit, sind auf einmal überhaupt kein Zeitdruck und du hast überhaupt keine Angst. Was machst du ab morgen? Dr. Natalia Wiechowski: nicht so viel anders als was ich jetzt bereits mache. Und die kurze Antwort ist Leben. Also wir haben die Tendenz dazu, dass wir unglaublich viel arbeiten und hustlen und verstehe mich nicht falsch. Arbeit ist ein Großteil meines Tages. Drei Stunden am Tag sitze ich wirklich und bin hyperfokussiert. Und es gibt auch andere Dinge und davon würde ich noch weiterhin mehr machen. Wie im Garten sitzen mit einer Tasse Tee und Vögel oder die Bäume anschauen oder einfach im Einklang mit der Natur sein. Kochen, Backen, Yoga. singen tanzen mit freunden unterwegs sein neue cafes erkunden und mich da einfach hinsetzen und menschen angucken ich liebe people watching mehr sinnfreie fantasy bücher hören wo ich nichts neues lerne aber wo wo es ⁓ drachen geht und fehnen und zauber also wirklich ja noch mehr genuss noch mehr noch mehr in eine empfangene Energie, also im Sinne von Input, nicht so viel Output. Bianca-Maria Klein: Ach schön. Natalia, vielen, vielen, vielen, Dank, dass du hier warst. Allein das Gespräch erfüllt mich sehr und gibt mir ganz viele kleine Ideen, was ich heute auch noch mache und am Wochenende. Genau. Gibt es noch was, was du mitgeben möchtest, was dir noch wichtig ist, was ich vielleicht gerade vergessen habe? Dr. Natalia Wiechowski: Yay! Vielen lieben Dank für deine Neugier, deine Offenheit und deine Tiefe. Und vor allen Dingen, dass du meine Arbeit und mich wirklich siehst. Das bedeutet mir noch mal eine Menge. Gerade weil sie nicht so mainstream ist und vor allen Dingen auch für all deine Unterstützung über die Jahre. Ich nehme das nicht als Selbstverständlich, dass jemand sich meine Inhalte durchliest oder mein Buch und dann vielleicht noch zwei oder drei Jahre später da ist. Also danke, danke. all das. Bianca-Maria Klein: Ich habe zu danken und wir werden das weiterhin so fortführen. Und wer weiß, wir nächstes Jahr oder übernächstes Jahr sind und was für schöne Geschichten wir dann erzählen können. Also meine Liebe, ganz, ganz herzlichen Dank. Ich schicke ganz viel Liebe und Grüße und Energie nach sozusagen einmal quer rüber nach Bali. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns da auch mal wieder. Dr. Natalia Wiechowski: Absolut! da oder wenn ich das nächste Mal in Hannover bin. Bianca-Maria Klein: Ja, bitte, genau, das haben wir ja gar nicht erwähnt, dass du eigentlich aus Hannover bist. Aber das haben wir ja später entdeckt. Das haben wir erst viel, viel später entdeckt. genau, toll. Danke dir, Natalia. Habt einen ganz schönen Tag. Bis bald. Tschüssi. Dr. Natalia Wiechowski: Die Welt ist klein. Richtig. Genau. Danke auch. Bis dann, ciao!