Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Special: Alltours Open-Air-Kino (Werbung)
Transcript
- Music. Ich bin ja immer für eine filmreife Stimmung zu haben, also schon auch, wenn es so ins Romantische geht. Wisst ihr, abends, draußen, wenn es noch so nach Sommer oder viel besser schon nach Herbst liegt und irgendwie passt alles zusammen und wenn da noch irgendwo Lichterketten hängen, ciao. Den gesamten August lang stehen die Chancen auf solche Abende, im Rheinpark zumindest, recht gut. Das Altos Open Air Kino eröffnet heute, also am 31. Juli. Und da gibt es ja quasi filmreife und ganz sicher auch romantische Nächte unter Sternen mit Ansage, wenn das Wetter mitspielt. Also wenn das mal nicht hier alle Ebenen verbindet, dann weiß ich auch nicht. Filmreife Nächte, in denen man auch noch Filme gucken kann. Best of all worlds, würde ich sagen. Meine liebe Kollegin Lilly Stegner, die übrigens eine große Siniastin ist und ich, durften uns im Vorhinein schon mal auf dem Gelände umschauen und haben ein paar Insights für euch gesammelt. Und es gibt was zu gewinnen, also dranbleiben. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 379 und der Rhein steht bei 2,26 Meter. Music. Rheinpegel, der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir aber wirklich jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, short and sweet, was geht. Mein Name ist Tasia Kormann, aber heute bin ich nicht alleine. Nein, heute ist Lilly Stegner mit dabei. Hi Lilly. Und diese wirklich schöne Aufgabe dürfen wir heute gemeinsam übernehmen. Ihr wisst, wenn ihr uns irgendetwas mitteilen wollt, wenn ihr Lob habt oder Kritik oder Lob, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln auf der Seele brennen, wenn ihr Termine wisst, auf die wir hinweisen dürfen, wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann könnt ihr das gerne machen unter rheinpegel.at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Da erreicht ihr uns und wir freuen uns, Oda Lilly, immer von euch zu hören. Wir sitzen hier am Rhein. Wir sitzen hier ganz wunderschön. Es ist wirklich mit reinen Blick. Also ich schaue auf die Theodor-Heuss-Brücke, du schaust in die andere Richtung. Wir sitzen uns gegenüber, denn wir waren gerade bei... Beim Open-Air-Kino. Yes. Und ich sehe hier dieses Banner, wo steht Filmnächte unter Sternen. Und jetzt muss man natürlich der Transparenzhalber sagen, es ist Mittag, es ist strahlender Sonnenschein. Und trotzdem finde ich, ja und auch trotzdem, dass alles noch im Aufbau ist. Die Romantik dieser Filmnächte unter Sternen lässt sich irgendwie schon so ein bisschen erahnen. Absolut, absolut. Das ist ja wirklich so eins der schönsten Open-Air-Kinos, in denen ich jemals war. Ich finde das wirklich mit dem Reinen im Hintergrund und der Leinwand im Vordergrund. Und das ist schon eine ganz besondere Atmosphäre hier. Das stimmt. Und diese besondere Atmosphäre wollen wir natürlich auch euch ermöglichen. Wie auch schon in den letzten Wochen verlosen wir auch in dieser Folge Tickets. Und diesmal, ich kann mich kaum halten vor Freude, für Wicked. Ich weiß nicht, Lilly, bist du Musical-Fan? Gar nicht. Okay, dann können wir dieses Gespräch jetzt an dieser Stelle hier auch unterbrechen. Also ich bin Musical-Fan. Ich bin da sehr partiell in meinem Geschmack. Also so Cats und so ist jetzt nicht so mein Ding. Hamilton, also wer einmal mit mir im Auto gefahren ist und in den Genuss gekommen ist, dass die Strecke irgendwie länger als sieben Minuten war, ich gebe Privatperformances des gesamten Musicals in allen Rollen. Genauso bei Wicked. Also ich habe mir den Film im Kino angeguckt. Ich habe es leider noch nicht zu irgendeiner Aufführung nach London oder New York oder sonst wo hin geschafft, was ich zu großen Teilen meiner Flugangst anlasste. Aber jetzt gibt es die Gelegenheit, diesen wirklich, wirklich sehr schönen Film im Open-Air-Kino zu sehen. Und das kann ich mir richtig gut vorstellen. Man darf wahrscheinlich auch mitsingen, man darf sich verkleiden. Also da ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Viermal zwei Tickets haben wir im Lostopf. Der Film läuft am 19. August. Ich bin zwar kein Musical-Fan, aber ich bin ein absoluter Film-Fan und Kino-Enthusiast. Deshalb finde ich das ganz besonders cool, dass wir hier Tickets verlosen für das Open-Air-Kino. Und zwar nicht nur für Wicked, das heißt auch die Nicht-Musical-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Wir haben schon Tickets für Wunderschöne euch angeboten. Für Karate Kid Legends, für Konklave. Es kommen in den nächsten Wochen. Hört gerne auch da in die Folgen rein. Es kommen noch ein paar wirklich, wirklich coole Filme. Es sind auch noch ein paar Restkarten da. Also meldet euch wirklich gerne, wenn ihr Interesse habt an diesen Tickets. Wir würden uns freuen, wenn ihr in den Genuss dieses wunderschönen Open-Air-Kinos kommt. Und wenn ihr Bock habt auf die Tickets, dann schreibt uns gerne eine Mail unter podcasts at rheinische-post.de. Viel Glück werdet ihr dann aus dem Lostopf rausgezogen und dann schicken wir euch die Tickets zu. Das sind auch E-Tickets, das heißt der Versand geht ganz fix und dann könnt ihr euch hier am Open Air Kino selber davon überzeugen, was wir euch heute hier alles erzählen, wie das hier aussehen wird. Oh ja, wie gesagt, wir waren ja gerade schon auf dem Gelände, da ist der Sand schon aufgeschüttet. Also es sieht schon fast aus, als könnte es eigentlich bald losgehen, oder? So ein bisschen kosmetische Dinge hier und da sind noch zu tun. An der Tribüne wird rumgewerkelt. Es war auch ordentlich Rabatz zwischendurch. Was meinst du, wie viele Leute sind da gerade unterwegs? Ich habe mal gefragt. Also es ist bei den Aufbauarbeiten, full disclosure, wir nehmen diese Folge hier schon ein bisschen vor der Erscheinung auf. Und so eine Woche ungefähr vor Eröffnung sind hier jeden Tag so 40 bis 50 Leute am Werkeln, am Hämmern, am Schrauben, damit die Tribüne steht, damit die Leinwand steht, damit alles drumherum steht. Und während der Kinozeit, wenn die Filme gezeigt werden, sind es dann ungefähr ähnlich viele Menschen, die hier den ganzen Tag rumrennen und euch euer Popcorn machen und eure coolen Getränke und Loaded Fries, von denen ich gerade schon gehört habe und ein bisschen neidisch darauf bin. Das heißt, es sind hier wirklich viele, viele Menschen zugange, damit ihr ein cooles Kinoerlebnis hier habt. Speaking of Snacks, also das erwähne ich ja immer wieder gerne. Ich liebe Snacks. Ich möchte sagen, ich bin die Snack-Queen. Würdest du das hier bestätigen? Ist okay, nehme ich gerne so. Was bist du für ein Snacktyp im Kino? Also es gibt ja verschiedene, ich möchte verschiedene Szenarien meinen. Es gibt die Leute, die schmuggeln selber was rein, Haribo, Big Boxen und Kaltgetränke. Es gibt Menschen, die verlustieren sich am Slushy-Automaten, dann natürlich Classic Nachos mit allem möglichen, Popcorn süß und salzig. Was ist da so Eis? Was ist dein Go-To? Ja, das habe ich, glaube ich, auch schon öfter hier erwähnt. Ich bin gar keine Süßmaus. Ich bin absolut für die herzhaften Snacks. Aber du bist sweet. Dankeschön. Salziges Popcorn, deshalb mein absolutes Go-To. Da kann ich mir auch wirklich so einen kompletten Eimer während so eines Films rein snacken. Bis die Lippen so ein bisschen britzeln. Genau, genau. Aber auch gegen so eine Portion Nachos habe ich auch nichts. Und ich finde es hier eigentlich besonders cool, dass man eben nicht nur auf diese klassischen Kino-Snacks zurückgreifen kann, sondern hier ist ja das gastronomische Angebot auch nochmal ein bisschen breiter. Was für mich bei einem Kinoabend auf keinen Fall fehlen darf, das ist wirklich mein absolutes Guilty Pleasure, ein Rieseneimer Cola Light. Das ist wirklich, da macht man mich glücklich mit. Es ist auch ein anderes Gefühl aus so einem Eimer. Also ich glaube, so eine Flasche, was ja am Ende wahrscheinlich dieselbe Menge ungefähr ist, finde ich irgendwie. Ja, es macht mehr Spaß. Ja, mehr finde ich auch. Ich habe ja, davon würde ich auch schon oft, naja, ich möchte nicht sagen kritisiert, aber schief angeguckt. Also ich bin auch salziger Popcorn-Fan bis in alle Ewigkeit. Ich mag auch süß und was ich ja mache ist, ich nehme mir süßes Popcorn, am liebsten das, was so ganz karamellig verkrustet ist und dann tauche ich das in die Käsesoße von den Nachos. Das ist wild. Und das ist vor allem auch wirklich köstlich. Das vertraut mir einfach wie immer. Ich habe euch hier noch nie enttäuscht mit irgendwelchen Zinnäckkombinationen. Also das kann ich wirklich sehr empfehlen. Ich habe dann auch mal ein bisschen rumexperimentiert. Also wenn es dann an die Jalapenos geht, das paart dann mit dem Popcorn nicht mehr so ganz. Aber wirklich, glaubt mir, süßes Popcorn mit Käsesoße Also wenn ich hier zum Open-Air-Kino antrete, dann werde ich auch das hier verlangen. Wir sitzen ja jetzt hier im Rheinpark und ich finde ja auch das Schöne an diesem Kino, nicht nur, wie du schon erwähnt hast, dass man den Rhein so im Hintergrund hat und quasi in der Peripherie, wenn man auf die Leinwand guckt, auch immer noch diesen von uns allen heiß geliebten Fluss irgendwie sieht und die Brücken und das Panorama, sondern ich finde auch schön, dass irgendwie im Hintergrund trotzdem dieses... Parkleben, dieser Alltag so weitergeht. Also es gehen trotzdem Menschen mit ihren Hunden spazieren oder hier sowieso irgendwie lang oder joggen und irgendwie ist dadurch dieses Kino so ganz mittendrin und trotzdem so ein bisschen für sich. Man kann natürlich irgendwie, man hört immer ein bisschen was. Also das ist ja dann schon auch Teil hier dieses ganzen Parkerlebnis. Also das mag ich auch irgendwie gerne, dass das so irgendwie ein niederschwelliges Ding ist. Total. Ich meine, es ist ja auch super zentral, ohne dass es jetzt wirklich mitten in der Altstadt ist. Also Also ich finde auch, das ist ein ganz wunderschöner Fleck hier. Und ja, ich finde es auch immer faszinierend, wenn man hier vorbeikommt, irgendwie im Juni, Anfang Juli, dann ist hier Parkplatz, dann ist hier nix quasi direkt am Rhein. Und dann plötzlich, gefühlt wie über Nacht, steht hier plötzlich diese riesige Tribüne, diese riesige Leinwand. Also das ist dann wirklich, wo man denkt so, oh, ist wieder Kinozeit. Ja, was alles passieren muss, damit das hier dann auch so steht, damit die Sanitäranlagen angeschifft werden und naja, wie auch das Ganze dahinter funktioniert, also wie werden die Filme ausgesucht, wie wird alles kommuniziert, wie sieht so ein Arbeitsalltag im Zusammenhang mit Eventplanung und vor allem dem Open-Air-Kino aus, das hat uns, dir und mir, der Geschäftsführer von D-Life, Michael Brill, erzählt. Hallo Michael. Guten Morgen. Herzlich willkommen im Kino direkt auf dem Sandstrand am Rhein. Genau. Noch sitzen wir hier auf einem leeren Sandstrand, wo nur die Stühle draufstehen, auf denen wir hier gerade sitzen. Um uns drumherum wird noch ein bisschen gehämmert und geschraubt. Ihr hört es vielleicht zwischendrin, wie aufs Stichwort. Aber wir haben hier Michael Brill sitzen. Michael, willst du uns denn mal erzählen, was du hier eigentlich machst? Was ist dein Job? Ja, guten Morgen. Also wir als The Life sind in der Tat zuständig seit 2018, seit 2018 das Althurs Open Air Kino hier zu entwickeln und zu betreiben und eine Tradition fortzusetzen, die schon über 31 Jahre alt ist. Es ist schon etwas ganz Besonderes, die großen Open-Air-Kinos. In dieser Größenordnung gibt es in Deutschland übrigens auch nur drei, unter anderem Dresden am Elbbufer. Und genauso sind wir hier natürlich in Düsseldorf am Rhein eins der größten und schönsten Open-Air-Kinos. Und die Aufgabe war es tatsächlich über 31 Jahre, das Produkt Open-Air-Kino so logisch weiterzuentwickeln, dass es heute noch die gleiche Faszination hat wie vor 31 Jahren. Ich meine, wir alle wissen das Thema. Kino hat sich verändert, Sehgewohnheiten, wir streamen alle, können alles on demand bekommen. Umso wichtiger war es eigentlich als unsere Mission, dieses wunderbare Venue, diese Veranstaltungsstätte in meiner Meinung nach der schönsten Lage, die man sich vorstellen kann, so weiterzuentwickeln, dass es nach wie vor ein Riesenerfolg ist. Ja, also es ist ja wirklich, muss man sagen, eine traumhafte Location. Man sitzt hier, schaut auf die ganzen Düsseldorfer Brücken. Und im Hintergrund sieht man den Rheinturm und muss sich dann quasi entscheiden, wenn man hier sitzt, ob man auf den Rhein schaut oder auf die Leinwand. Die Wahl fällt da manchmal vielleicht ein bisschen schwer. Aber was passiert denn hier alles? Also jetzt sind wir ja schon relativ weit fortgeschritten. Die Tribüne steht schon, die Sitze sind auch schon da. Wir haben gerade schon gehört, gleich gibt es noch einen Leinwand-Check. Was muss denn hier alles passieren, damit wir hier überhaupt kommen? Also das fängt ja wahrscheinlich nicht beim Aufbau an. Na ja, also im Grunde ist das ja eine ganz verrückte Veranstaltungsstätte, weil es eine Pop-up-Location ist, die wir tatsächlich nur einen Monat im Jahr betreiben. Das heißt, wir fangen jedes Jahr bei Null an auf einem leeren Parkplatz und entwickeln es dann zu einer... Veraubenden Veranstaltungsstätte. Und die Vorbereitungen laufen eigentlich das ganze Jahr über, denn neben dem physischen Aufbau und der Gestaltung geht es ja auch darum, wie entwickelt man, wie muss man heute ein Open-Air-Kino weiterentwickeln und denken, damit, die Besucher Lust haben, hier einen Film zu erleben und eben halt nicht vor dem Bildschirm zu Hause. Und auf der anderen Seite, also es ist die Customer Journey, die für uns eine ganz wichtige Frage ist. Zum anderen, welches Programm bieten wir? Das ist auch eine ganz entscheidende Frage. Das ist natürlich ein wesentlicher Impuls. Und wie schaffe ich dann ein Erlebnis für die Menschen, die hier zusammenkommen? Und das ist ja auch etwas Besonderes bei dem Open-Air-Kino. Wir haben ja eine Kapazität von knapp 2000 Besuchern. Das ist ja nochmal was anderes als das Programmkino mit 30 Plätzen oder das UCI mit dem größten Saal vielleicht mit 400 Plätzen. Was muss eigentlich passieren, damit das so besonders ist, dass ich im Sommer, im August sage, ich muss ins Kino gehen. Und das ist unsere wesentliche Aufgabe, damit beschäftigen wir uns. Und ja, toi toi toi, wir müssen sagen, in den letzten Jahren haben wir eine großartige Entwicklung. Wir hatten letztes Jahr ein Rekordjahr mit 42.000 Besuchern, das ist spektakulär. Viele haben ja Kino schon ein klein wenig für tot gehalten, aber es ist eben halt ein großer Unterschied. Hier geht es ja nicht nur um Kino, sondern was wir hier bieten, ist ein Event, ein Erlebnis. Wir machen eigentlich ein Filmsehen zu einem Live-Event mit vielen Besuchern in einer großartigen, emotional aufgeladenen Atmosphäre mit einer spektakulären Szenerie. Und das ist die wesentliche Aufgabe. Und das beginnt dann bei uns beim Einlassportal, was schon spektakulär sein muss, bis hin zu, wie ist der Bodenbelag geschaffen? Wie sieht der Beachclub aus? Welcher DJ spielt? Das sind die wichtigen Faktoren für uns. Und du hast gerade von dieser Customer Experience gesprochen, die sich verändert hat, Stichwort Streaming. Was habt ihr denn verändert in eurem Konzept, dass es die Leute eben heute noch zieht? Der wesentliche Punkt ist, dass wir uns nicht darauf konzentrieren, dass man hier im Althos Open Air Kino einen Film sehen kann, sondern hier ist es ein Erlebnis. Hier ist es ein Event, ein Live-Event, in dem ich mit Freunden in einer großen Community von Open Air Fans zusammenkommen kann und in einer besonderen Qualität. Und die besondere Qualität macht in erster Linie die Lage aus. Ein Erlebnis habe, was unvergleichbar ist mit jedem anderen Filmsehen, Kinobesucherlebnis. Das steht im Vordergrund und das muss jetzt genau durchdekliniert werden. Wie ist die Eingangssituation gestaltet und beleuchtet? Das darf ein bisschen Hollywood-Styler sein. Die Beach-Atmosphäre, die Klänge der Musik, die Angebote in der Gastronomie, Die Qualität der Sitzplätze, die steil aufsteigende Tribüne, damit es tatsächlich spektakulär bis beim Sonnenuntergang man in den Himmel gucken kann. All das sind wichtige Faktoren. Sound, eine aufwendige Soundanlage, natürlich die Leinwand. Wir haben die größte Leinwand Europas, die wir hier verwenden. All das sind eben halt Faktoren, die es eben spektakulär machen, zu einem Event machen und deshalb für die Besucher im Sommer einzigartig ist. Und deshalb muss man auch kommen. Das heißt, es ist nicht so gedacht, dass ich hierher komme, wie jetzt in einem normalen Kino, zehn Minuten bevor der Film losgeht, mich hinsetze und mir maximal noch ein paar Snacks geholt habe, sondern es ist durchaus so gedacht, dass ich hier vorher schon eine Weile bin, mich hier aufhalte. Wie du sagtest, mit meinen Freunden, mit meiner Familie, mit wem auch immer ich hier im Kino bin, mich vielleicht noch hier an den Beach setze und das Ganze quasi zu einem Erlebnis mache, über diese 90, 120 oder wie lange auch immer eure Filme sind hinaus. Ganz genau, ganz genau. Es soll ein Erlebnis sein, was über mehrere Stunden andauert und es soll ein Höhepunkt in deiner Woche sein und dafür dann ja auch für einen vergleichsweise geringen Eintrittspreis. Es soll ein wesentlich ganzheitlicheres Abenderlebnis sein im Sommer hier am Rhein in unserer Stadt Düsseldorf. Verstehe. Ich frage mich, wenn ich zuhöre und ich bin hier auch in der Nähe aufgewachsen. Also dieses Kino, dieser Ort ist für mich auch ein sehr präsenter, auch wenn ich jetzt nicht komplett regelmäßig hier vielleicht an jedem Abend verbringe. Und ich frage mich, genau, es gibt es seit 31 Jahren, das heißt, es ist für viele Düsseldorferinnen, Düsseldorfer und bestimmt auch Besucher aus der Region, von überall, ja, eine feste Tradition. Und ich frage mich, wie ihr die Balance hinbekommt, dass ich auf der einen Seite weiß, was ich bekomme. Also es gibt ja auch Filme oder Formate, die es jedes Jahr gibt oder schon seit einer längeren Zeit. Also die Singalong-Sachen zum Beispiel, Sneak-Preview gibt es ja auch immer mal. Aber zum Beispiel auch in der Snack-Auswahl, in dem ganzen Drumherum. Also wie schafft ihr das, die Balance auch ein bisschen oder zu antizipieren, auf welche Trends ihr jetzt eingeht. Also gibt es dann Dubai-Schokoladenpopcorn oder Eist-Matchalatte? Also als Snacks gibt es irgendwelche Drinks, die gerade, also Aparol Spritz ist ja auch so ein Dauerbrenner. Aber wie passt ihr das an? Sati Spritz ist jetzt der Trend. Und auch natürlich im ganzen Drumherum. Also genau, die Eingangssituation ist dann so ein bisschen Hollywood-esk. Ist das das, was die Leute auch immer sehen wollen, wenn sie ankommen? Oder kann man da auch mal so ganz langsam über die Jahre vielleicht das eher ein bisschen, ja, noch beachklabbiger machen? Also das frage ich mich, wie diese Balance. Ja, absolut richtig. Unser Vorteil ist ja, dass wir... Durch und durch in der DNA, als die Live das Live-Event haben und das Live-Entertainment. Das heißt, wir sehen tatsächlich gar nicht so sehr beim Altus Open-Air-Kino auf diese Veranstaltungsstätte und das Erlebnis als Kino, sondern als Live-Event. Und in der Tat, da gibt es zahllose Aspekte, die jedes Jahr angepasst und weiterentwickelt werden müssen, damit das den Erwartungen und es gibt ja für uns alle, Wenn wir dann uns entscheiden, an einem Abend eine besondere Freizeitaktion zu machen, haben wir eine bestimmte Erwartungshaltung an das, was da passieren soll. Und da machen wir uns, und dadurch, dass wir im Jahr über 550 Veranstaltungen machen, natürlich viele Gedanken, was genau sich in der Erwartungshaltung verändert. Wie verändert sich unser Publikum demografisch? Wie verändern sich da die Anteile? Was sind das für Gruppen, die zu uns kommen? Was sind es für einzelne Besucher? Welches Alter? Wie variiert das zwischen den Filmen? Und da versuchen wir dann ganz gezielt sowohl einmal die baulichen Aspekte, also die gestalterischen Aspekte des Kinos anzupassen, als auch die Service-Aspekte. Und wenn man sich ansieht, wie heute beispielsweise unsere Toilettenanlagen aussehen, das hat gar nichts damit zu tun, wie es mal vor zehn Jahren aussieht, weil das spielt halt heute eine Rolle. Heute will ich nicht mehr aufs Dixi-Klo gehen. Das ist lange vorbei und ich möchte auch nicht in einer Beach-Club-Atmosphäre sitzen, die wirklich nicht durchdacht und billig wirkt. Das muss alles Substanz und Qualität haben und das entwickeln wir Stück für Stück. Sei es, dass wir durchgängige Holzböden haben im gesamten Kino und nicht einfach einen unebenen Bodenbelag. All diese Details sind für uns ganz wesentlich. Beleuchtung spielt eine Rolle, Tonqualität. Und wenn man das dann auch natürlich mit dem gastronomischen Angebot ebenfalls sehr individuell ergänzt, dann wird daraus ein Eventcharakter, dass tatsächlich unsere Besucher sagen. War ein geiler Abend. Und da müssen wir hin. Also, dass man sich quasi verlassen kann, dass ich jedes Jahr dasselbe geboten bekomme. Aber ich kann immer noch ein bisschen überrascht werden. Wie gesagt, nicht nur in der Filmauswahl, sondern auch im ganzen Raum. Absolut. Das muss unsere Aufgabe sein. Die Filme sind ja, ich würde ja sagen, die Filmauswahlen, natürlich ist die sehr wichtig als Kaufimpuls. Aber nochmals, ganz ehrlich, wenn man nur den Film sehen will, das kann man eben auch anders bekommen. Aber hier geht es ja um was ganz anderes. Hier geht es um ein wirklich atemberaubendes Erlebnis, was man in einer dann hoffentlich schönen blauen Sommernacht hier am Rhein erleben kann. Und diese Inszenierung, dieses Live-Event gemeinsam mit so vielen anderen Besuchern, die genauso Spaß an dieser Atmosphäre haben, das macht den Unterschied. Und das gibt ganz andere Emotionen dann im gesamten Besucherlebnis. Das kann man komplett nicht vergleichen mit dem eigenen Wohnzimmer und auch nicht mit dem Kino. Wobei ich auch sagen muss, also für mich als Kino-Enthusiastin ist die Filmauswahl natürlich immens wichtig. Und was ich am Open-Air-Kino auch so schätze, ist, dass man oft die Gelegenheit hat, Filme zu sehen, die vielleicht vor ein paar Monaten in den anderen Kinos gelaufen sind, die man aus welchen Gründen auch immer vielleicht verpasst hat und hier dann nochmal die Chance bekommt, sie wirklich auf der großen Leinwand zu sehen. Ich kann sie natürlich auch zu Hause streamen, aber sind wir ehrlich, es ist nicht dasselbe. Wie geht ihr ran an diese Filmauswahl? Also was spielen da für Faktoren eine Rolle? Ja klar, die Programmgestaltung ist natürlich ein sehr schwieriges Thema, weil wir ja unterschiedliche Aspekte berücksichtigen wollen. Zum einen wollen wir natürlich so viele Menschen wie möglich begeistern von dem Programm und das bedeutet nicht nur in der Masse, sondern auch in bestimmten Nischen. Also der Actionfilm, aber auch der Kinderfilm, aber auch was gefühligeres. Fürs Herz oder auch mal etwas, was arty ist. Also es soll schon eine Mischung sein, aber es muss eben halt die richtige Mischung sein. Dafür haben wir in der Tat eine sehr starke Gruppe, die dieses Programm mit viel Gedanken und natürlich auch mit vielen Auswertungen, statistischer Erfahrungen der letzten Zeit zusammensetzt. Wir arbeiten da mit dem UCI-Kino zusammen, die viel Erfahrung haben in den Reaktionen und in der Beliebtheit der Filme. Wobei es uns nicht darum geht, einfach nur die großen Blockbuster zu zeigen. Das ist nicht das Wesentliche, sondern es muss abwechselnd sein, damit es jeden anspricht. Und das gelingt tatsächlich. Es gibt immer wieder mal Filme, die da nicht so doll sind. Wir behalten uns ja auch manchmal vor, wenn ein Film so gar nicht richtig läuft, dass wir es dann nochmal kurzfristig ändern. Dann gibt es manchmal Filme, die total durch die Decke gehen und den versuchen wir dann vielleicht nochmal ein zweites Mal anzubieten. Also wir sind derzeit einfach auch reaktiv und wir wollen da das bieten, was unsere Besucher sehen wollen und nicht das, was wir meinen, was man sehen soll. Und ganz persönlich für dich, wenn du dein All-Time-Classic, dein, weiß ich nicht, allerliebsten, Lieblingsfilm, welchen Film würdest du gerne hier mal gucken? Alter, aber ich muss sagen, im Moment tatsächlich im Programm, weil ich ihn auch schon gesehen habe, ist der Spitzname, ich bin sowieso so ein Bordmanns-Fan, aber da freue ich mich total, den hier nochmal zu sehen, weil ich kann mir vorstellen, dass gerade der Film, der ja dann auch in den Alpen spielt, in so einer Outdoor-Variante nochmal ein ganz anderes Immersive-3D-Erlebnis wird, da freue ich mich drauf. Sehr gut. Aber es gibt jetzt nicht so, dass du sagen würdest, du wirst gerne mal Ben Hur die dreieinhalb Stunden hier auf der großen Leinwand sehen. Tatsächlich, den Wunsch habe ich noch nicht, weil ich mich jedes Jahr immer überraschen lasse von dem Programm, was wir dann tatsächlich auf die Beine stellen. Und ja, das ist dann eine Mischung aus tatsächlich Klassiker, wo man vielleicht schon was von gehört, gelesen oder selbst gesehen hat. Mamma Mia, natürlich, das ist ja ein Muss, das ist ja hier ein Spektakel. Aber es gäbe jetzt keinen speziellen Film, den ich unbedingt sehen müsste. Sehr gut. Wir sind jetzt hier knapp eine Woche vor Eröffnung. Was gibt es noch zu tun? Also der Eingangsbereich wird gerade hier aufgebaut. Da stehen die Kollegen hier auf der Hebebühne und sind fest am Werkeln, wie man im Hintergrund hört. Aber was sind noch so die Punkte, die jetzt noch passieren müssen? Ich meine, das Programm steht, der Vorverkauf läuft. Was gibt es noch zu tun? Ja, also da haben wir natürlich einen ganz strikten, minutiösen Aufbauplan. Wir gehen ja von grob ins Detail. Wir sehen jetzt hinter uns, wie schon Scheinwerfer und Beleuchtung installiert wird. Es wird jetzt recht zeitnah schon die Mannschaft kommen, die sich um die Dekorierung bemüht. Dann kommen die ganzen Pflanzen, dann kommt das Mobiliar, dann kommen Ausschilderungen und dann kommt der Final Touch, in dem wirklich dann nochmal ganz liebevoll jeder kleine Winkel geprüft wird, ob es nice ist, ob es schön gestaltet ist. Da wird nochmal nachregistriert und dann können wir die Tore öffnen. Das heißt, jetzt wird es wohnlich gemacht. Jetzt kommt eigentlich der schöne Teil, jetzt ist alles gut erkennbar. Wenn es ganz am Anfang hier nur an den Stahl geht, dann ist es ja ein bisschen trist. Aber die großen Aufgaben haben wir tatsächlich schon übernommen und ich finde, es wirkt jetzt schon ready to go. Absolut. Du hast gerade erwähnt, dass es einen sehr minutiösen Plan gibt und natürlich ist alles durchgestylt und durchgetaktet und geht den Weg. Jetzt gibt es ja eine Sache, die ein bisschen unvorhersehbar ist, das Wetter. Du hast ja eben schon die laue Sommernacht angesprochen, in der man natürlich im allerbesten Fall hier hinspaziert, sich hinsetzt, was trinkt und dann einen Film guckt und sich vielleicht mal ein leichtes Säckchen überwirft. Nun ja, wir haben jetzt aus der Erfahrung, wissen wir, Sommer ist ja nicht immer so ein bisschen flaky. Ist das ein tatsächlicher Stressfaktor? Seid ihr so gut vorbereitet oder wisst ihr, euer Publikum kommt, komme was wolle und dann gibt es halt Regenponchos? Und wie symbiotisch seid ihr mit der Wetter-App in dieser Zeit, wenn das Open-Air-Kino läuft? Wir sind tatsächlich immer in großer Symbiose mit Wettervorhersagen. Das spielt bei allen Veranstaltungen natürlich eine große Rolle. Selbst wenn es eine Veranstaltung ist, die bei uns in der Mitsubishi-Elektrikhalle geschieht, Wetter hat immer einen Einfluss auf das gesamte Besucherverhalten. Das ist uns bewusst. Das gehört ein bisschen mit dazu bei Open-Air-Erlebnissen, dass es sowohl mal sehr warm werden kann, als auch mal etwas windiger. Es kann auch mal regnerisch werden. Wir hatten ja Campino mit seiner Buchlesung und er hat dazu ja auch noch einige seiner Songs gespielt hier im Open-Air-Kino. Und das bei strömendem Regen. Es war fantastisch. Der Regen war dramaturgisch wie bestellt. Nicht, dass wir das zwingend wollen, aber es bringt teilweise auch eine atemberaubende Atmosphäre, wenn das Wetter etwas anders ist, als man es erwartet. Wenn wir erkennen, dass das Wetter in der Tat so schlecht ausfallen wird, dass es kein angenehmer Abend wird, dann müssen wir natürlich auch schon mal absagen. Das passiert aber Gott sei Dank ausgesprochen selten. Wir sind da gute Dinge. Der Wettergott muss mitspielen. Wir hatten ja auch schon ganz andere Situationen. Wir waren hier auch schon einmal zu diesem Moment des Aufbaus in einer Situation, wo der Rhein-Hochwasser führte und wir alles wieder abbauen mussten. Da wurde dieser Sand, auf dem wir gerade sitzen, dann gespendet, um Sandsäcke in der Stadt zu befüllen. Das ist dieses Jahr zum Beispiel nicht der Fall. Es ist immer anders und das ist auch gut so. Das gehört mit einem Live-Event und wir drücken uns natürlich alle die Daumen, dass es in diesem Jahr auch wieder so wie letztes Jahr ein tolles Wetter wird. Aber so ein bisschen Variation gibt es. Wir sind aber darauf vorbereitet, natürlich. Bronchios sind schon erwähnt. Wenn es ganz schlimm wird, sagen wir vorher Bescheid. Und alles dazwischen gehört mit zum Erlebnis. Das ist doch ein schönes Schlusswort. Wir hoffen auf gutes Wetter während des Open-Air-Kinos. Und danke dir, Michael, dass du hier warst. Vielen Dank, hat mir viel Spaß gemacht. Danke. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Sehr spannend, was uns der Michael hier alles erzählt hat. Ich finde das wirklich Wahnsinn, wenn man so als Besucher in dieses Kino geht oder zu jeglicher Großveranstaltung. Man ist so da, man genießt dieses Event, was um einen drumherum aufgebaut ist, aber was das alles bedeutet, was alles passieren muss, damit das alles so zusammenkommt an Ort und Stelle, das ist ja wirklich Wahnsinn. Macht man sich, Gott sei Dank, das ist auch ein bisschen Ziel der Sache, als Besucher gar nicht so viele Gedanken drum. Und umso spannender, dass Michael uns das mal hier so ein bisschen erzählen konnte. Ja, auch vor allem, also was ich ja auch immer schön finde, ist, wenn dann die Leute, die so im Hintergrund verantwortlich sind, wir jetzt eher ein bisschen durchblicken lassen, wie viel Kinoliebe dann auch persönlich vorhanden ist oder welche Filme man vielleicht sich wünscht, was man gerne sieht. Hast du so einen Lieblingsfilm, wo du weißt, kann ich immer gucken, geht immer, lache ich immer an derselben Stelle? Boah, das ist schwierig. Also es gibt, finde ich, so viele verschiedene Filme für verschiedene Stimmungen. Also es kommt ja ganz drauf an, ob ich gerade mehr Lust auf Herzschmerz, Trauer und ein bisschen Emotions rauslassen habe oder ob ich wirklich irgendwie gefesselt sein will. Aber ich bin, liegt vielleicht auch an meinem Studium, jahrelang sehr, sehr viel ins Kino gegangen. Wirklich so ein, zweimal die Woche. Und da hat sich schon so eine kleine Liste aufgebaut. Aber ich fühle mir sehr schwer, da jetzt wirklich den Einzelnen rauszupicken, der oben steht. Ich gehe ja regelmäßig in die Sneak Preview. Das mag ich, weil ich mich manchmal auch wirklich so richtig classic, auch wenn ich abends einen Film gucken will. Ich kann mich schwer entscheiden und das finde ich irgendwie gut, wenn einem dann die Entscheidung abgenommen wird. Unser Credo ist, man geht nicht raus, also egal was für ein Film läuft, von vorne bis hinten wird geguckt. Und ich bin ja auch der Meinung, man muss auch manchmal einen schlechten Film gucken, damit man die Besseren wieder mehr wertschätzt. Genau, hier gibt es auch Sneak Preview im Open-Air-Kino und natürlich nur gute Filme. Und ja, was dann alles noch dahinter steckt, vor allem personell oder was... Was die ganzen Gewerke hier im Einzelnen für Aufgaben haben und wie das mit der Kommunikation dahinter aussieht, das hat uns Juliane Hampel erzählt. Sie ist General Manager bei D-Live und General Manager, glaube ich, ist tatsächlich der sehr treffende Ausdruck für ihre Position. Hi Juliane. Hi. Hi. Schön, dass ihr im Kino seid. Ja, schön, dass ihr das Kino aufbaut. Vielen lieben Dank, wir freuen uns da auch sehr drauf. Was ist denn dein Job hier? Kannst du uns ein bisschen mitnehmen? Was machst du hier? Ja, das ist eine richtig gute Frage. Mein Job ist es tatsächlich, alle Ruder in der Hand zu halten und zu schauen, dass alle Schnittstellen stimmen. Und ich bezeichne mich liebevoll in dem Projekt als Nervensäge. Gar nicht auf, ich sage jetzt mal, die negative Art, die man vielleicht damit verbindet, sondern eher darauf oder dahingehend bezogen, dass man schaut, dass wirklich alle Schnittstellen reibungslos sind, dass alle untereinander miteinander sprechen, dass alle Feinheiten aufeinander abgestimmt sind und dass wir am Ende für unsere Besuchenden die letzten 10 Prozent rausholen können, damit es nicht nur ein Produkt von 100 Prozent ist, sondern eben von 110. Ja, wir haben gerade schon mit Michael darüber gesprochen, dass es ganz, ganz viele verschiedene Aspekte gibt, die hier zusammenkommen müssen. Es ist das Besuchererlebnis um das Kino, drumherum. Es sind natürlich die Filme, aber es sind auch solche unromantischen Geschichten wie Sanitäranlagen, die natürlich auch dazu gehören. Und das heißt, du bist diejenige, die koordiniert, dass das dann alles auch am Ende zusammenkommt. Richtig, also wir sind sieben Fachbereiche im Kino und die müssen natürlich alle untereinander sprechen, weil ich meine, der eine kümmert sich dann, wie du schon sagst, um die sanitären Anlagen, die erstmal unromantisch sind, aber wichtig eben für unsere Besuchenden und auch für uns selber. Die müssen ja dann auch zeitgenau auf dem Platz erscheinen, an dem richtigen Punkt stehen, angeschlossen werden. Dann greift der nächste Bereich, der sich darum kümmert, dass die auch gereinigt werden etc. Und damit das eben alles stimmt und nicht nur die einzelnen Bereiche aneinander vorbeilaufen und man am Ende zehn Kinos hier stehen hat, sondern eben eins, was so richtig rund ist, muss natürlich irgendeiner mal schauen, sprechen denn alle untereinander und haben auch alle Infos vorliegen, weil das geht sonst manchmal so ein bisschen verloren. Ich kann mir auch vorstellen, dass das gar nicht so leicht ist, gerade bei so einem Event hier, weil wir ja hier auch auf der einen Seite quasi die Cineasten haben, die Kreativen und dann eben ganz weltliche Dinge wie, irgendwer muss die Tribüne aufbauen. Wie schaffst du das denn, dass das alles irgendwie, dass sich diese unterschiedlichen Gewerke auch in der richtigen Sprache treffen, sage ich mal? Ja, also tatsächlich ganz, ganz viel nachfragen und auch Verständnis gegenüber allen Bereichen zeigen. Also auch Bereiche, die weniger Spaß machen oder die einem erstmal so ein bisschen ferner sind, wie Tribünenbau. Ich persönlich weiß nicht, wie man eine Tribüne aufbaut, muss ich im Detail auch gar nicht wissen. Du musst nur wissen, wer es weiß. Genau, ich muss mal wissen, wer es weiß und wie ich am besten mit dieser Person spreche und dann versuche ich auch immer so ein bisschen zu übersetzen. Also so eine kleine Dolmetscherin steckt dann doch auch, glaube ich, in mir drin, die dann eben immer mal wieder schaut, okay, das sind die Needs und irgendwie die Bedürfnisse von Gewerk XY und das müssen sie alles haben, damit es denen richtig gut geht und die bestmögliche Arbeit abliefern können. Da hilft dann tatsächlich einfach ganz viel Fragen, ganz viel ins Gespräch gehen, immer da sein, draufschauen. Und das ist auch keine Frage zu doof, um ehrlich zu sein. Das ist ja auch bei ganz vielen solchen Großveranstaltungen wie der hier der Fall. Wir haben es gerade gehört, die Leinwand habt ihr gekauft tatsächlich. Vorher hattet ihr sie in Anführungsstrichen nur gemietet, jetzt ist sie eure quasi. Wo fangt ihr denn an? Also natürlich irgendwann steht der Termin für das Open-Air-Kino. Was passiert dann als nächstes? Ja, also das ist ja immer eine ganz gute Frage, wann starten die Vorbereitungen? Ehrlicherweise haben sie nie aufgehört, seitdem ich das Projekt übernommen habe. Ich durfte es Februar 2024 übernehmen und ehrlicherweise seit dem Zeitpunkt haben die Vorbereitungen und Nachbereitungen fürs Kino nie aufgehört. Dann hat man 2024 vorbereitet, da plant man einmal den Aufbau die ganze Saison, man schaut natürlich auch, welche Filme zeigt man, also es geht dann auch ganz klar um dieses Herzstück, was wir ja mit kreieren und besprechen dürfen und dann geht es ja aber auch weiter, dann kommt die Durchführungsphase und da schauen wir natürlich, dass alle auch vor Ort sind, dass wir schauen, dass die Besuchenden aufs Gelände kommen, dass sie eine gute Zeit haben, dass vor Ort auch einfach alles stimmt und das machen wir dann an 32 Abenden hintereinander. Das ist auch ein ganz schöner Long Run, wenn man mal ehrlich ist. Fühlt sich immer so ein bisschen an wie ein Marathon. Und ich bin keine Marathonläuferin und ich verstehe es auch ehrlicherweise nicht. Aber hier schaffe ich es. Und dann geht es natürlich auch an den Abbau. Und wenn der dann sozusagen vonstatten ist und alle von außen denken, jetzt ist das Kino ja wieder vorbei, jetzt liegt das ein Jahr in sechs Überseekontainern eingepackt. Das ist nämlich der Fall. Unsere Leinwarte ist in sechs Überseekontainern eingepackt. Dann geht es ja für uns intern trotzdem weiter. Weil dann schaut man erst mal drauf, okay, was ist besonders gut gelaufen? und was ist vielleicht auch weniger gut gelaufen und wo müssen wir nochmal an die Schnittstellen dran oder wo können wir dann nochmal das Produkt verbessern. Wie jetzt zum Beispiel den Wipp-Bereich, den wir dieses Jahr nochmal minimal angepasst haben. Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Was ist denn dieses Jahr anders? Ja, also dieses Jahr ist es tatsächlich anders, dass wir das Wipp-Produkt, wie gesagt, nochmal angepasst haben. Das Filmprogramm ist natürlich jedes Jahr anders. Bis auf einen Film, Mama Mia, zeigen wir immer. Ich glaube, wenn wir den rausnehmen würden, dann würden uns auch alle auf die Barrikaden steigen und das möchten wir nicht, weil es ist ein ganz besonderer Abend bei uns im Kino. Ansonsten gibt es auch die ein oder andere Änderung im Kino-Beach. Also wir haben die Beach Bar verschoben, um einfach noch einen offenen, cooleren Flirt zu generieren. Wir haben neue Sponsoren mit dabei. Und mein ganz persönliches Highlight ist der Diven-Dienstag, den wir eingeführt haben. Das ist sozusagen unser Special an jedem Dienstag, den wir mit zwei wunderbaren und sehr starken Partnern auf die Beine gestellt haben. Und zwar Nevernot und Douglas. Und da dürfen sich die Besuchenden auch auf das ein oder andere Goodie freuen. Und wir freuen uns einfach auch so ein bisschen die Message. Jeder von uns ist stark. Jeder von uns ist eine starke Persönlichkeit und darf Meinungen äußern, darf Meinungen vertreten und auch einfach seine Persönlichkeit ausleben. Das wollen wir sozusagen zelebrieren und gemeinsam feiern und auch spreaden und deswegen gibt es bei uns jetzt den Diefen-Dienstag. Jetzt hast du schon erwähnt, genau, das ganze Jahr rum wird natürlich geplant, ist wahrscheinlich auch in deinem Kopf und begleitet dich im Alltag. Aber gibt es trotzdem so den einen Punkt, wo du hier stehst und denkst so, jetzt ist Kino, also jetzt geht's los. Ist das der Moment, wo die Leinwand das erste Mal hochfährt und wirklich Publikum da ist und ein Film gezeigt wird? Oder gibt es so einen Moment, wo du hier ankommst und denkst, ab heute fängt es an? Also es gibt so mehrere kleine Momente, aber wenn die Leinwand zum allerersten Mal fährt und wir die Leinwand dann wirklich auch eingezogen haben, also in das Stallgerüst, das ist dann tatsächlich so der Gänsehautmoment für mich, beziehungsweise der erste von vielen Gänsehautmomenten, wo ich dann weiß, okay, jetzt sieht es ja auch schon nach Kino aus und jetzt kommt es auch wirklich. Ansonsten gibt es auch so zwei kleinere Momente. Also wenn wir mit dem Aufbau starten und uns dann am ersten Aufbautag hier um sieben Uhr morgens treffen, sind alle noch irgendwie total müde und verpeilt, aber irgendwie voller Leidenschaft und Energie, das jetzt hier durchzuziehen und schnell aufzubauen, damit wir sozusagen auch das Produkt stehen haben. Oder auch wenn das Filmprogramm steht. Also wir diskutieren da intern immer ganz heiß her drüber, welchen Film zeigen wir denn überhaupt? Und wenn das dann auch mal steht, dann fühlt sich das auch schon nach Kino an. Aber wenn die Leinwand fährt, das ist doch dann doch das persönliche Highlight. Was ist denn dein Film-Highlight dieses Jahr? Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Ich glaube tatsächlich schon fast unser Eröffnungsfilm, Lilo & Stitch. Ich bin irgendwie mit Lilo & Stitch groß geworden. Also noch mit dem Zeichentrickfilm und der Serie und jetzt sozusagen den neuen Disney-Film zu sehen, freue ich mich persönlich ganz, ganz arg drauf. Ansonsten freue ich mich darauf, dass wir den Geburtstag vom Weißen Hai feiern können mit 50 Jahren. Ist ja auch irgendwie besonders. 70 Jahre alt. Ich war auch total geschockt. War das nicht auch so ein Meilenstein in Special Effects und so? Richtig, richtig. Und ich finde es total crazy, dass wir den jetzt zeigen dürfen, weil das ist ja auch immer so ein kleines Geheimnis, was man ja eigentlich wahrt. Ich teile es trotzdem mit euch. Nicht jeder Film wird fürs Open-Air-Kino freigegeben. Also da muss man teilweise schon richtig für kämpfen, dass man irgendwelche Filme zeigen darf. Und dass man dann auch gerade so einen Klassiker bekommt, Und was ein Film-Highlight in der ganzen Branche ist, das ist dann schon auch ganz besonders, muss man sagen. Ja, gerade hier auch am Wasser. Ich wollte gerade sagen, der weiße Hai im Rhein. Wer war es? Nach den Kieler Welsen im Brombachsee, der weiße Hai im Rhein. Also ich sage mal so, wer uns auf Social Media folgt, der sieht vielleicht den einen oder anderen Hai, den wir in den Rhein gesetzt haben. Du hast jetzt eben schon erwähnt, es gibt da sieben Gewerke, die irgendwie sehr eng zusammenarbeiten. Alles durch dein Nadelöhr sozusagen. sagen, wie ist so die, ja, ich stelle mir vor, es ist ja auch gerade, wenn man dann diesen Monat hier verbringt zusammen, das ist ja wahrscheinlich was sehr familiäres fast. Also ich kenne das auch aus anderem Zusammenhang, das ist ja wie ein bisschen Zeltlager auch, weil ihr werdet ja hier rund um die Uhr irgendwie vor Ort sein. Sind es oft dieselben Leute oder wechselt also auch von den anderen DienstleisterInnen, die vielleicht noch so drumherum sind? Also wie ist da so das Gefühl, wie ist da die Crowd? Total wie eine Familie. Also wir sind ja eine große Familie. Ich habe gestern erst gehört, du bist ja wie eine Mutti für uns, weil ich auch immer mit den Süßigkeiten ankomme, um die Crew bei Laune zu halten. Aber ja, man sieht sich irgendwie jedes Jahr dann wieder hier auf dem Platz und es ist besonders schön, weil es auch das Projekt ehrlicherweise etwas leichter macht, weil man jetzt nicht nochmal groß in Absprachen vorher, also für den Aufbau selber gehen muss, weil die Gewerke schon ganz genau wissen, okay, wir bauen jetzt die Tribüne, die muss an dem Punkt stehen, das machen wir. Also die Tribüne, die wir jetzt hier haben, steht, meine ich, seit 2021, vielleicht sogar schon seit 2020. Und das ist irgendwie total schön. Also auch wenn man dann hier echt mehrere Stunden kloppt und irgendwie wirklich versucht, nach vorne was zu bringen, ist es schön, weil es sich so leicht anfühlt. Also ist es nicht nur nach außen eine Konstante, da haben wir ja eben mit Michael auch drüber gesprochen, dass das ja auch wichtig ist, dass sozusagen die Leute, die wirklich regelmäßig und schon seit Jahren als Tradition kommen, dass da irgendwie eine Stringenz ist, sondern auch intern sozusagen, was wir dann als BesucherInnen vielleicht gar nicht sehen und mitbekommen, ist das auch konstant dieselben Menschen oder da ist nicht so viel Fluktuation, sondern ihr kennt euch gut und arbeitet dann dementsprechend auch irgendwie zusammen. Richtig. Wie schön. Auf jeden Fall. Also es macht das Arbeiten auch einfach angenehmer, wenn man sich auch zwischendurch mal so einen Spruch kloppen kann oder auch mal einen Witz an der Seite oder wenn man dann auch gemeinsam Mittag essen kann. Das ist irgendwie total schön. Apropos Essen, ich bin ja hier die Snack-Beauftragte und ich nehme diese Aufgabe auch sehr, sehr ernst. Isst du jeden Tag ein Kilo Popcorn oder geht's? Also ist das was, wo man immer mal so dann dran geht? Also ändert sich dein Ernährungsplan auch in dieser Zeit? Ganz schrecklich, ganz, ganz schrecklich. Und ich glaube, das Kino versaut mir jedes Mal meine Sommerfigur, weil das Essen auch einfach wahnsinnig lecker ist. Also ich meine, neben dem Popcorn, ich bin ein riesen Fan von Eiskonfekt. Gibt es natürlich auch bei uns im Kino, darf nicht fehlen. Dann aber auch irgendwie die Pinsa, Loaded Fries. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich schon wieder drüber nachdenke. Aber ja, also da darf man sich freuen und ich esse dann auch eigentlich jeden Tag hier, wenn ich dann hier bin. Und das bin ich eigentlich. Aber du wirst ja wahrscheinlich auch im Prozess Meter hier erweisen, deswegen helfe ich das. Also kann ich mir vorstellen, dass dann auch so Loaded Fries wahrscheinlich genau das Richtige sind, um dich am Laufen zu halten. Weil wie viele Stunden am Tag bist du hier? Also jetzt mal so ganz realistisch. So ganz realistisch. Es kommt immer auf den Tag an, aber es sind schon so mindestens zehn, würde ich behaupten. Das ist auf jeden Fall eine Leistung. Und wir haben es gerade schon gesagt, jedes Mal, wenn man über diesen Beach läuft, tut man auch noch was für die Oberschenkelmuskulatur. Es ist ein bisschen anstrengender, hier zu laufen. Aber dafür auch besonders schön. Das stimmt. Wenn du einen Wunsch hättest an das Open-Air-Kino, filmtechnisch, so dein Lieblingsfilm, gerade gesagt, Lilo & Stitch, erfüllt dir schon so einen kleinen Traum, aber gibt es noch einen Film, den du unbedingt hier mal unter freiem Himmel auf der großen Leinwand sehen wollen würdest? Ach, tatsächlich, dadurch, Durch, dass ich auch so ein bisschen mitsprechen darf, wenn es um das Programm geht. Kann ich immer schon tatsächlich ganz gut mit beeinflussen, dass ich die Filme, die ich auch mir gut auf der großen Leinwand vorstellen kann, dass die meistens dann auch irgendwie mit ins Programm genommen werden, wenn natürlich auch alle Teamkollegen noch zustimmen. Das ist ja auch immer so eine kleine Diskussion. Aber was ich mir ganz besonders für das Open-Air-Kino wünschen würde, wäre tatsächlich schon irgendwie eine Filmpremiere oder vielleicht eine Preisverleihung. Das wäre ein großer Traum für mich. Also irgendwann mal nicht nur symbolisch den Red Carpet ausrollen, sondern auch wirklich und dann die Aufmerksamkeit nach Düsseldorf in unsere schöne Stadt holen zum Kino. Das würde mich ganz besonders freuen. Und ich meine, eine grandiose Kinolandschaft haben wir hier. Also von daher, liebe Filmschaffenden, wenn ihr Bock habt, meldet euch. Wir sind offen für Angebote, Partnerschaften etc. pp. Wir würden uns freuen. Sehr schön. Was für ein schöner Rundeabschluss. Was zum Manifestieren, was zum Wünschen. Ist doch gut. Sehr schön. Vielen Dank dir. Ich danke euch. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wir biegen mal zielstrebig in die letzte Tiefdruckschleife ein. Das wird jetzt vermutlich nochmal das ein oder andere Tief geben mit einiges an Regen. Und dann kehren wir so allmählich zurück zu sommerlichem Wetter hin. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, das Wetter oder generell der Hochsommer 2025, der hat sich ja bisher von einer höchst wechselhaften Seite gezeigt. Und das Ganze dann bei teilweise auch relativ kühlen Temperaturen. Das werden wir auch an diesem Wochenende noch haben und auch zum Start in die nächste Woche und danach gibt es dann mehr und mehr Lichtblicke. Der Freitag wird uns vom Start weg am Morgen noch intensiven Dauerregen bringen. Dieser wird sich dann im Laufe des Vormittags zurückziehen und am Nachmittag folgen dann weitere Schauer und vereinzelte Gewitter. Das Ganze dann bei 15 bis maximal 21 Grad. Der Samstag wird uns über den Tag verteilt noch relativ viele Schauer bringen. Dann kommen wir ins Rückseitenwetter des Tiefs und wir haben es dann mit Höhenkaltluft zu tun, die dann relativ viele Schauer produzieren wird. Zum Nachmittag hin können diese dann auch nochmal kräftiger ausfallen. Das Ganze dann bei 14 bis maximal 19 Grad. Der Sonntag soll Stand der Dinge derzeit wohl so eine Zwischenvariante sein zwischen zwei Tiefs. Also wir werden erstmal einen eher freundlicheren Start bekommen. Zum Nachmittag hin zieht es sich dann abermals zu und es kündigt ein neues Tief an und das Ganze dann bei so 13 bis maximal 22, vielleicht sogar 23 Grad, ehe dann in der Nacht zum Montag ein neuer Regen fällt. Das kann dann auch wieder intensiverer Dauerregen sein und das Ganze dann bei Tiefswerten um 15 Grad. Die neue Woche startet dann auch relativ wechselhaft mit vielen Schauern und das Ganze wird sich wohl aller Voraussicht nach bis zum Mittwoch noch fortsetzen. Dann gibt es dann nach und nach, dass die Temperaturen so langsam sich erholen und auch das Wetter freundlicher wird, sodass wir zumindest mal zum übernächsten Wochenende wieder von Sommer sprechen können. Bis dahin bleibt mir gewogen. Die Updates gibt es wie immer auf meiner Wetterseite jenestrux.blog und bis dann wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende. Macht das Beste aus dem Wetter und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Jetzt haben wir das alles gehört. Da steckt ja schon ganz schön viel Arbeit dahinter und auch Kommunikation, nicht wahr? Absolut. Findest du auch, dass so Kino, also machst du das gerne mit Freundinnen, mit Freunden oder bist du eher so, ich gehe alleine, weil ich will halt den Film sehen und dann nicht während, also redest du zum Beispiel während Filmen? Nee, das kann ich gar nicht ertragen. Also sobald der Film läuft, wird Schnauze gehalten. Aber ich gehe gerne mit Leuten ins Kino, weil man sich dann danach einfach sehr gut darüber unterhalten kann. Aber ich gehe auch wirklich sehr gerne alleine. Gerade in so eine Sonntagnachmittag-Martiné. Das finde ich ganz, ganz klasse, wenn man sich da ganz für sich alleine in so ein Kino setzt. Und ja, habe ich auch sehr viel Spaß dran. Ja, das kann ich verstehen. Also ich, wie man sich vielleicht auch vorstellen kann, habe da wenig Hemmungen auch während des Films zu kommentieren, Geräusche zu machen. Also ich erschrecke mich zum Beispiel auch sehr leicht und vielleicht schreie ich dann auch mal rum. Das kann ich aber nachvollziehen. Ich habe ja auch, also so Jumpscares kann ich gar nicht. Da bin ich dann wirklich immer die, die kreischt. Und wirklich, wenn dann auch, also wenn sich dann auf dem Film Szenen entwickeln, wo irgendwie einer oder eine irgendwelche Sachen sagt, wo ich nicht mit einem verstanden bin. Also ich bin, vielleicht wären wir jetzt eine Paarung, die im Kino sich eher auseinandersetzen würde. Wir treffen uns zum Reden. Genau, wir treffen uns dann zum Reden. Ich habe auch, als ich in Osnabrück studiert und gelebt habe, habe ich in einer Kneipe eines Programmkinos gearbeitet. Und da habe ich nämlich auch wirklich, eines der Benefits dieses Jobs war, dass ich halt auch in alle Filme gehen konnte, egal ob ich jetzt gerade arbeite oder nicht. Und da habe ich das sehr auch gelernt, weil ich finde, das ist ja doch irgendwie eine Überwindung, weil Kino ja, und das ist ja auch hier beim Open-Air-Kino, das ist ja auch eher was, wo man vielleicht mit einer Gruppe hingeht. Also es ist ja ein Happening so. Es ist ja schon sehr so besetzt, dass man das zusammen macht und es ist ja auch so eine Classic-Date-Situation und so. Und da musste ich mir so ein bisschen anlernen, dass das auch alleine sehr viel Spaß machen kann. Gerade, was du auch schon erwähnt hast, dieses Nachmittags oder dann gerade in so einem kleinen Programmkino, wenn man dann wirklich die einzige Besucherin ist. Es war richtig cool, weil wenn da während der Schicht in der Kneipe nicht so viel los war, dann konnte man auch mal, das war so zusammen verbunden, dann konnte man so mit einem Auge quasi sich den Film angucken. Und ich möchte sagen, da ist auf jeden Fall mein cineastisches Verständnis und mein Repertoire auch gewachsen. Also wenn ihr Lust habt, das alles zu erleben, wie gesagt, slidet uns in die Mails und versucht, die verlusten Tickets abzugreifen. an podcasts.rheinische-post.de Richtig. Ansonsten, wenn ihr schon dabei seid, irgendwelche Sachen mit Tastatur zu machen, dann macht uns, macht mir doch eine sehr, sehr, sehr große Freude und abonniert diesen Podcast und zwar überall, wo es ihn zu abonnieren gibt, und bewertet ihn, wenn ihr schon dabei seid, mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit Filmrollen, was weiß ich. Lasst Kommentare da und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Torsten Kormann. Mein Name ist Nelly Stegner. Wir danken euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao. Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? Dann schreibt eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts. Danke. Music.