Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Aus für die „Schmidt Mitternachtsshow“
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um den Auftritt von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeid in Hamburg. Er hat ein paar klare Forderungen mitgebracht. Weitere Themen, ein neuer Nachtzug von Hamburg nach Österreich, ein Feuer in einem Hochhaus und das Aus für die legendäre Mitternachtsshow auf dem Kiez. Dazu gleich mehr. Zunächst, wie immer, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Schlafende Mutter mit Harpune getötet. Wie kam es zu der Tat? Auf Platz 2, Vollkatastrophe in Gelb, Gefangene Anaconda wird zum Problemfall. Und auf Platz 1, Reisefälle zu Pfingsten, die Stauphallen rund um Hamburg. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Vizekanzler Lars Klingbeil hat die Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz HSC genutzt, um ein paar inhaltliche Flöcke einzuschlagen. Er will noch in diesem Jahr Ergebnisse bei den geplanten Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur sehen und sagt dazu, ich zitiere, ich halte das auch im Kampf gegen Rechtspopulismus für sehr wichtig, um den Menschen zu zeigen, dass sich das Land modernisiert, dass sich etwas tut und dass das Leben durch Investitionen in die Infrastruktur einfacher wird. Zitat Ende. In Deutschland dauere es manchmal bis zu 20 Jahre, bis der erste Euro investiert werde. Das sei zu lange. Klingbeil appellierte zugleich an die deutsche Wirtschaft, dass es jetzt Zeit sei, zu investieren und erforderte Europa zur Eile bei politischen Entscheidungen auf, denn grundsätzlich sei... Kontinent zu langsam. Es gäbe zu viel Bürokratie und zu wenig Politik. Er wolle jedoch rasch politische Entscheidungen zur Zukunft Europas, denn schon 2027 stehen in Frankreich die Präsidentschaftswahl an und Klingbeil sagt dazu, ich zitiere, niemand weiß, was dann passieren wird. Das klingt nicht gut. Zwischen Hamburg und den Städten Wien und Innsbruck pendelt künftig ein Nightjet-Zug mit dem Namen City of Hamburg. Bürgermeister Peter Schentscher und seine Frau Eva-Maria taufen ihn auf eben diesen Namen. Begleitet wurden sie von Vertretern der Deutschen Bahn und der österreichischen Bundesbahn, die die Nachtzuglinien gemeinsam betreiben. Die tägliche Verbindung zwischen Norddeutschland und Österreich zählt zu den beliebtesten bei den Passagieren. Auf der Strecke kommt eine neue Generation der Nightjet-Züge zum Einsatz. Sie verfügen alle über Schlafwagenabteile mit eigenen Toiletten sowie einer Duschmöglichkeit. Neuartige Minicabins Für Alleinreisende sollen zudem mehr Privatsphäre bieten. Die neue Generation der Neidsche Züge verkehrt unter anderem auch noch zwischen Amsterdam und Wien, Innsbruck, zwischen München und Rom bzw. Wien und Rom sowie als Autoreisezug zwischen Wien und Bregenz. Das hört sich gut an. Wer in diesen Tagen beim Einkaufsbummel durch das Alzertal-Einkaufszentrum, kurz AEZ, das zum ECE-Konzern gehört, schlendert, stellt schnell fest, dass sich die Lage dort gegenüber früheren Jahren grundlegend verändert hat. Waren vor der Corona-Pandemie kaum neue Mietverträge zu bekommen, kämpft man im beliebten Center im Nordosten Hamburgs längst mit wachsendem Leerstand. Viele ehemalige Mieter sind verschwunden, einige sind in die Pleite gegangen oder ins Internet abgewandert. Rund 30 Geschäfte sind aktuell verwaist, darunter so prominente Flächen wie die ehemalige Filiale des insolventen Schuhhauses Görz. Der ECE-Verwaltungsrat, so ist zu hören, soll bis zum Sommer entscheiden, wie es im Detail mit dem AEZ weitergeht. Und wir bleiben natürlich dran. Mehr darüber lesen Sie auf abendblatt.de. Hamburg ist mit Wachstumsunternehmen nicht eben reich gesegnet. Nun wird es noch eins weniger. Die börsennotierte Zirkus SE kündigt ihren Umzug nach Bayern an. Noch kommt das Technologieunternehmen nur auf einen siebenstelligen Umsatz. Doch die Erwartungen an die Firma, die Roboter und KI zur Essenszubereitung entwickelt, sind enorm. Die Erlöse sollen im laufenden Jahr auf 18 Millionen Euro und 2026 dann auf 133 Millionen Euro steigen. Die Börse bewertet Circus SE mit 330 Millionen Euro. Und Unternehmensgründer Nikolas Bullwinkel, der sagt zu dem Umzug von Hamburg nach München, ich zitiere, München wird zu einem der wenigen Orte weltweit, an dem Spitzenforschung, Unternehmertum und exzellente Ingenieurskunst zusammenkommen. Wir bauen hier die Zukunft der Robotik von unseren zivilen Automatisierungslösungen bis hin zu Lösungen im Bereich Verteidigung der nächsten Generation. Zitat Ende. Und schade, dass das offensichtlich in Hamburg nicht möglich ist. Bei einem Feuer in einem Hochhaus in Harburg ist ein Mann schwer verletzt worden. 14 weitere Menschen wurden vor Ort von Sanitätern behandelt, so Einsprecher der Feuerwehr Hamburg heute. Im Erdgeschoss des Hauses sei am Montagabend Abfall in Brand geraten. Dies habe für eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus gesorgt. Das Feuer konnte von den Einsatzkräften jedoch schnell gelöscht werden. Als am 08.08.1988 das Schmidstheater eröffnete, gaben die Skeptiker Conny Littmann, seinem Künstlerfreund Ernie Reinhardt alias Lilo Wanders und zwei Mitstreitern, naja, ein halbes Jahr. Was für ein Ehrtum. In fast 37 Jahren ist der Schmid zu einem der erfolgreichsten deutschen Theater geworden. Und das hing auch am Anfang mit dem besonderen Markenzeichen zusammen, der Schmidt-Mitternach-Show. Und die, die endet jetzt. Am 21. Juni gibt es die letzte Schmidts-Mitternach-Show auf dem Kiez. Mit dieser schrägen Show, mit der das Theater dank der Live-Übertragung im NDR Fernsehen Anfang der 90er Jahre bundesweit bekannt geworden ist, endet eine Ära. Aber es kommt natürlich was Neues. Und was das ist, Sie ahnen es, Ihr Ahntes, lest ihr auf abendblatt.de. Wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.