Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Große Unterschiede bei privaten Pkw
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 1. Dezember. Hamburgs Verkehrsproblem, wo das Auto noch König ist. Exhibitionist entsetzt S-Bahn-Fahrer. Fabio Vieira schießt HSV zum Sieg. An einem Wegesrand in Stellingen ist am Wochenende eine Leiche in einer Kleingartenanlage gefunden worden. Klare Hinweise auf die Todesursache gab es am Fundort zunächst nicht. Nun steht laut Polizei allerdings fest, dass der Mann ohne Fremdverschulden zu Tode kam. Der Tote war bereits vor Tagen als vermisst gemeldet worden. Es handelt sich um einen 87-Jährigen aus Isarbrock. Hamburg hat ein Verkehrsproblem. Vielerorts gibt es Staus, auch weil Baustellen auf den Straßen für Behinderungen sorgen. Der rot-grüne Senat setzt darauf, möglichst viele Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn oder aufs Fahrrad zu bewegen. Denn der Straßenraum ist begrenzt. Immer mehr Autos würden nur für immer mehr Behinderungen sorgen. Da ist es spannend zu sehen, in welchen Regionen und Stadtteilen die Hamburgerinnen und Hamburger noch stark auf den eigenen privaten Pkw setzen. Das ist insbesondere in den Elbvororten, im Alstertal und den ländlichen Gebieten im Süden der Fall, wo teilweise die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, ÖPNV, weniger gut ist als in zentrumsnahen Stadtteilen. Die meisten Staus gibt es dagegen in der inneren Stadt, obwohl diejenigen, die hier wohnen, im Vergleich statistisch gesehen gar nicht über so viele private Fahrzeuge verfügen. Die Unterschiede jedenfalls sind gewaltig, wie aktuelle Zahlen des Statistikamts Nord in den jetzt veröffentlichten Stadtteilprofilen zeigen. Während auf jeweils 1000 Einwohner in Hammerbrock nur 128 private Pkw kommen, in der Sternschanze 189 und in St. Georg 190, sind es in Reitbrock 634 Privatautos auf 1000 Bewohner und auch in den Stadtteilen im Alstertal noch deutlich über 500. Ein 31 Jahre alter Mann hat an einer Treppe im Bahnhof Reeperbahn einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem er seine Genitalien entblößt hatte, soll er laut Zeugen an seinem Penis manipuliert haben. Entsetzte Fahrgäste einer vorbeifahrenden S-Bahn verständigten schließlich die Hamburger Bundespolizei. Eine Abfrage im Fahndungssystem ergab, dass der Mann bereits mehrfach auffällig geworden war. Verschiedene Staatsanwaltschaften suchten den 31-Jährigen wegen sechs verschiedener Straftaten, darunter Körperverletzung und Sachbeschädigung. Außerdem ergab ein Alkoholtest einen Wert von 2,02 Promille. Fabio Vieira war der Held beim 2-1-Sieg des HSV gegen den VfB Stuttgart. Er sorgte in letzter Sekunde für die Entscheidung und damit für wichtige drei Punkte. Für den Neuzugang war es das erste Tor für den HSV, nachdem sein Treffer beim Spiel in Köln 1-4 zurückgenommen wurde. Ich bin so glücklich. Mein erstes Tor für den HSV, direkt vor den Fans, der Sieg. Das bedeutet sehr viel für mich. Ich muss mich bei allen Fans bedanken, wie sie uns unterstützen. Sie sind ein Mann mehr für uns, sagte Vieira. Für den Portugiesen war das Tor gleich doppelt besonders. Im Sommer hatte er mit dem VfB Stuttgart über einen Wechsel verhandelt. Der Pokalsieger entschied sich am Ende aber für einen anderen Spieler. Das sind Dinge, die im Fußball passieren. Ja, wir haben gesprochen. Aber am Ende bin ich hierher gekommen. Der HSV ist fantastisch. Die Fans sind unglaublich. Ich bin sehr froh, Teil dieses Teams zu sein, sagte Vieira. Der liebe Kollege Matthias Iken macht sich auf einen langen Zug durch die Gemeinde. Er wird in Hamburgs 105 Stadtteilen Kneipen und andere Einrichtungen besuchen, um dort mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Los ging es jetzt in Steilshop. Matthias schreibt, Kneipen sind ein bisschen wie Menschen. Das Alter geht nicht spurlos an ihnen vorüber, das Leben hinterlässt Schrammen, Narben und manche Macken. Etwas mitgenommen sieht auch das Geburtstagskind aus. Das Steilschuper Eck feiert sein 40-jähriges Bestehen. Die letzte Renovierung liegt ein Vierteljahrhundert zurück, alles wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen. Das schwere Holz, die blinkenden Lichter, die Fan-Devotionalien des HSV mit einem Uwe-Seeler-Bildnis als junger Mann. So soll es sein. So wollen es die Gäste des Steilschopper-Eck an der Ecke Fabritiusstraße, Steilschopperallee 400, die eigentlich schon auf Bramfelder Gebiet liegt. Eine klassische Eckkneipe an einer gewöhnlichen Ausfallstraße, ein Asyl auf Zeit mit Ecken und Kanten. Es kommen nicht nur Nachbarn auf ein Feierabendbier vorbei, sondern auch Gäste aus anderen Sphären, wenn eine Münchner Filmfirma in Hamburg dreht, fahren die Bayou-Waren mit dem Taxi vor. Sie haben den Blick für das Besondere im Alltäglichen. Zum Schluss habe ich für Sie einen wunderbaren Kulturtipp. Die Produktionskosten für James Camerons Kinospektakel Titanic beliefen sich auf etwa 200 Millionen Dollar. Das Theater, das Zimmer verfügt dagegen nur über einen klitzeklitzekleinen Etat. Der Titanic-Abend an der Washington-Allee auf zwei Akteure reduziert, ist trotz dieses finanziellen Unterschiedes eine äußerst amüsante Persiflage auf den Kino-Blockbuster mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet. In nur 105 Minuten schaffen Tobias Schaller und die gerade mit dem Michael-Bogdanov-Preis ausgezeichnete Anke Bautzmann S. Das ganze Liebes- und Untergangsszenario auf engem Raum präsent werden zu lassen. Das Stück läuft noch bis zum 31. Dezember. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.