Latest / Dummy & Co - der Hundepodcast für artgerechte Beschäftigung / P196: Workingtest-Fehler, die jeder macht – und was du daraus lernen kannst
Transcript
- 0:01Speaker 7: Herzlich willkommen beim Podcast Dummy und Co.
- 0:03Speaker 7: Der Podcast der Hundeschule Jagdfeber.
- 0:06Speaker 7: Ich bin Susanne und ich werde euch meine Tipps und Tricks zum Dummy Training verraten, damit ihr euren Hund strukturiert, zielorientiert und kreativ bis zur Prüfungsreife aufbauen könnt.
- 0:19Speaker 7: Herzlich willkommen beim Podcast Dummy und Co.
- 0:22Speaker 7: Ich bin Susanne von der Hundeschule Jagdfieber und heute habe ich mir mal was Neues ausgedacht.
- 0:27Speaker 7: und zwar habe ich mal in meinem Netzwerk und auch im Team Jagdfieber mal so ein bisschen rumgefragt und habe gesagt, hey, wer würde mir denn gerne meine Sprachnachricht schicken von einem Fehler auf einem Working-Test oder was man hätte anders machen sollen oder wo man sich ärgert und so weiter?
- 0:45Speaker 7: Und ich habe auch gar nicht nach Namen gefragt oder sonst was, sondern ich habe gedacht, komm, schick mir einfach eine Sprachnachricht und das basteln wir dann alles zusammen in einem Podcast.
- 0:55Speaker 7: Und ich dachte, vielleicht hilft es dir zuerst zu hören, andere machen auch Fehler.
- 1:01Speaker 7: Ja?
- 1:02Speaker 7: Auf der anderen Seite, wenn man von Fehlern hört, muss man sie nicht selber machen.
- 1:06Speaker 7: Und man erinnert sich vielleicht auch an die Episode, wenn man gerade da so steht und zittert und sagt, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott.
- 1:13Speaker 7: Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Spaß und nochmal vielen, vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
- 1:18Speaker 7: Vielen, vielen Dank, dass ihr so toll geteilt habt.
- 1:21Speaker 7: Und ich habe auch einmal kurz was dazu gesagt.
- 1:24Speaker 7: Vielleicht erkennt ihr meine Stimme, mal schauen.
- 1:26Speaker 7: Und ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim herausfinden.
- 1:30Speaker 7: Bis dahin.
- 1:31Speaker 4: Als relativ ungeübter WT-Teilnehmerin passieren mir natürlich Fehler.
- 1:36Speaker 4: Manche finde ich eher lustig als schlimm.
- 1:38Speaker 4: Auf einem WT gab es zum Beispiel folgende Situation und Aufgabe.
- 1:42Speaker 4: Man sollte den Hund absetzen und alleine zum Richter gehen.
- 1:46Speaker 4: Es folgten zwei anspruchsvolle Markierungen an den Rand eines Gewässers.
- 1:50Speaker 4: Der Hund musste alleine sitzen bleiben und markieren, dann sollte ich ihn abrufen und vom neuen Standpunkt aus das Dummy holen lassen.
- 1:57Speaker 4: Dann fiel noch eine zweite Markierung in Verlängerung der Ersten.
- 2:01Speaker 4: Die Aufgabe war wirklich knifflig für uns und ich musste meinem Hund mit einigen Pfiffen helfen, damit er zum Erfolg kam.
- 2:08Speaker 4: Dementsprechend froh und erleichtert war ich, als ich das zweite Dummy endlich in der Hand hatte und dem Richter geben konnte.
- 2:15Speaker 4: Ich war so erleichtert, dass ich überhaupt keine Aufmerksamkeit auf den Hund an meiner Seite verschwendet habe.
- 2:22Speaker 4: Und was macht mein freundlicher Hund?
- 2:24Speaker 4: Er läuft freudig, wedeln zum Richter rüber und möchte ihn nun auch endlich begrüßen.
- 2:30Speaker 4: Okay, so war das natürlich nicht gedacht und der Richter fand es im Gegensatz zu mir überhaupt nicht witzig.
- 2:38Speaker 4: Also erst den Hund anleihen und dann freuen.
- 2:45Speaker 2: Hallo Susanne, hier ist Berte.
- 2:47Speaker 2: Hier kommt meine Nachricht zu einem Erlebnis auf einem WT.
- 2:52Speaker 2: Bei dem WT, von dem ich jetzt erzähle, ist mir Folgendes passiert.
- 2:57Speaker 2: Meistens ist es
- 2:58Speaker 7: so,
- 2:59Speaker 2: dass man mit dem Hund an der Moxon-Line zum Richter hingeht bzw.
- 3:05Speaker 2: der Helfer stuert.
- 3:07Speaker 2: Begleitet ein.
- 3:08Speaker 2: In diesem Fall war das so, dass der Richter in die Wartezone kam und uns dort abgeholt hat und erklärt hat, dass wir jetzt hinter dem Helfer, also dem Schützen hinterhergehen sollen und er hinter uns dann hergeht.
- 3:23Speaker 2: Also wir mussten zwischen dem Richter und dem Schützen gehen.
- 3:28Speaker 2: und dem Helfer folgen, dem Schützen folgen.
- 3:31Speaker 2: Das fand ich sehr anspruchsvoll.
- 3:34Speaker 2: Das war auf einem AWT und bis jetzt hatte ich das noch nicht so erlebt, sondern immer nur mit dem Richter zusammen zu gehen.
- 3:42Speaker 2: Wir kamen dann an einer Stelle an, wo er dann gesagt hat, dass wir jetzt anhalten können.
- 3:47Speaker 2: Dann hat der Schütze ein paar Schritte zur Seite gegangen, hat dann in die Richtung geschossen, wo ein anderer Helfer eine Markierung geworfen hat.
- 3:58Speaker 2: Die Markierung durfte Fiete dann gleich arbeiten.
- 4:01Speaker 2: Und ich habe mich sehr gefreut, dass das alles so gut geklappt hat und war erleichtert und habe gedacht, super, das haben wir gut hingekommen.
- 4:09Speaker 2: Und dann hat der Richter gesagt, und jetzt gehen wir weiter.
- 4:13Speaker 2: Und da kam das Missverständnis zwischen mir und meinem Hund und das, wo ich dann später immer auch oft dran gedacht habe, man muss einfach in dem Moment in der Aufgabe bleiben, weil er hatte nicht gesagt, dass wir den Hund anleihen dürfen, sondern wir waren immer noch in der Aufgabe und wir sollten wieder hinter dem Schützen hergehen.
- 4:33Speaker 2: Aber ich hatte nicht nochmal gesagt, dass der Hund im Fuß bleiben soll.
- 4:38Speaker 2: Und Fitte ist dann aus der Fußposition rausgegangen, nicht weggelaufen, aber eben nicht genau in der Fußposition geblieben, sondern mehr als eine Körperlänge rausgegangen.
- 4:50Speaker 2: Und das Problem war dann, dass das zu weit war.
- 4:55Speaker 2: Schade, weil auch die nächste Markierung und dann, als ich die Ihnen noch mal ins Fuß genommen habe, war dann gut, aber leider war das eine Null.
- 5:03Speaker 2: Also wie gesagt, solange die Moxon-Line nicht wieder dran ist und der Richter nicht sagt, dass man fertig ist mit der Aufgabe, muss man konzentriert bleiben und sich nicht zu doll freuen.
- 5:14Speaker 2: Es gab nämlich hier zwei Einzelmarkierungen und wie gesagt, der Transfer zwischen den Aufgaben, also von der Wartezone.
- 5:23Speaker 2: Und zwischen den beiden Markierungen war auch Fußarbeit.
- 5:26Speaker 2: Es war ein dänischer Richter und die mögen sehr gerne sehen, dass man Fußarbeit macht.
- 5:32Speaker 2: Ich habe noch ein weiteres Erlebnis, da dreht sich es auch um Fußarbeit.
- 5:35Speaker 2: Also ja, was Susanne ja auch immer sagt, die Fußarbeit müsste im Automodus funktionieren.
- 5:42Speaker 2: Und zwar bin ich damit als Team mit einem anderen Team zusammen zu einem Richter gekommen.
- 5:48Speaker 2: Es war eine Teamaufgabe.
- 5:52Speaker 2: Der Richter hat gesagt, wir sollen die Hunde ableihen, die Aufgabe beginnt.
- 5:57Speaker 2: Und während wir mit dem Richter gelaufen sind, hat er uns das erklärt.
- 6:02Speaker 2: Also da war wirklich, da, und da musste man sich so darauf konzentrieren, was der Richter erzählt.
- 6:09Speaker 2: Und es wurden dann rechts und links eine Markierung geworfen, wo die hinfällt, dass gar nicht möglich gewesen wäre.
- 6:17Speaker 2: da noch auf den Hund zu achten.
- 6:19Speaker 2: Da musste man sich darauf verlassen, dass der einfach neben einem bleibt, ganz automatisch.
- 6:25Speaker 2: Das war auf einem FWT.
- 6:30Speaker 2: Wir sind rechts gelaufen, da mussten wir erst die rechte Markierung holen, das andere Team die Linke.
- 6:36Speaker 2: Dann sind wir weitergegangen, dann wurden wieder zwei Markierungen geworfen und der Richter hat immer im Laufen, also in der Aufgabe erst erklärt, worum es ging und dann mussten wir Diagonal schicken.
- 6:47Speaker 2: Also das heißt, ich musste dann von der rechten Seite nach links schicken und die linke nach rechts.
- 6:53Speaker 2: und das, wie gesagt, das war auch was, wo man einfach sagen muss, wenn der Hund nicht im sehr gut Fuß läuft, dann ist das wirklich schwierig, so eine Aufgabe zu schaffen und zu bestehen.
- 7:11Speaker 6: Ein Fehler bzw.
- 7:12Speaker 6: eigentlich gleich zwei Fehler, die ich gemacht habe, mal auf einer DHCF Prüfung, war direkt morgens in der ersten Aufgabe.
- 7:22Speaker 6: Ich glaube, wir waren sogar die erste Starter-Team bei der Landwassermarkierung.
- 7:27Speaker 6: Das erste ist die Landmarkierung gerade ausgefallen und die Wassermarkierung
- 7:34Speaker 7: Ja,
- 7:34Speaker 6: so nach rechts versetzt quasi, aber so, dass sie ja hätte am Wasser vorbeilaufen müssen.
- 7:42Speaker 6: Und dann habe ich wohl die Landmarkierung, Fehler eins, nicht gut genug angezeigt.
- 7:47Speaker 6: Und mein Hund war einfach sehr brav und hat nicht gesagt, ach, wenn du nicht genug Land anzeigst, dann spring ich halt ins Wasser, sondern ist halt raus und hat gemerkt, irgendwie war es unklar.
- 7:58Speaker 6: Und...
- 8:00Speaker 7: Ja,
- 8:00Speaker 6: ist halt so ein bisschen zwei, drei Sprünge rausgesprungen und da rumgetrudelt.
- 8:05Speaker 6: und dann habe ich halt so reflexmäßig wie im Training gedacht, ach komm nochmal an das Bein, machen wir nochmal neu, habe sie ausgerichtet, auf die Landmarkierung super gearbeitet, habe sie ausgerichtet, auf die Wassermarkierung bombig gearbeitet.
- 8:20Speaker 2: Nur
- 8:20Speaker 6: leider ist ja das Zurückholen an das Bein, eine Null.
- 8:24Speaker 6: Sehr schade war das Ganze, aber Ich denke auch, im Nachhinalen betrachtet, es wäre wahrscheinlich auch nicht gut und eindeutig für den Hund zu retten gewesen.
- 8:36Speaker 6: Und so sind wir halt einfach die Prüfung nochmal gelaufen und danach hat das Hutnapper funktioniert.
- 8:44Speaker 5: Susanne hat mich gebeten, von einem vermeidbaren Fehler auf Working-Tests zu berichten.
- 8:50Speaker 5: Tatsächlich gibt es unzählige, völlig unnötige Fehler auf Working-Tests, sodass ich mich schwer entscheiden konnte.
- 8:58Speaker 5: Weil mir ganz, ganz viele auch schon passiert sind.
- 9:02Speaker 5: Was ich ganz wichtig finde, ist, dass ihr eure Konzentration bis zum Schluss behaltet, dass ihr eure Rituale einhaltet und euch nicht ablenken, unterbrechen oder hetzen lasst.
- 9:15Speaker 5: Ein Beispiel dazu von mir.
- 9:18Speaker 5: Ich komme mit meiner Hündin zum Richter.
- 9:20Speaker 5: Er erklärt die Aufgabe.
- 9:22Speaker 5: Eine Doppelmarkierung ist okay.
- 9:26Speaker 5: erste Markierung fällt, prima.
- 9:29Speaker 5: Ich drehe mich Richtung zweite Markierung, prima, alles markiert.
- 9:33Speaker 5: Natürlich soll man zu ersten schicken, habe ich gemacht, auf den Punkt hat sie da gehabt
- 9:38Speaker 6: und
- 9:40Speaker 5: schnell abgegeben.
- 9:41Speaker 5: Ich hatte mich inzwischen schon zu richtigen in die richtige Position gebracht, dass ich sie gleich auf die nächste schicken kann.
- 9:47Speaker 5: Auch alles schick, selbst diese Markierung auf den Punkt.
- 9:51Speaker 5: Sie kommt zurückgerannt und Die zwanzig Punkte standen ja quasi schon auf dem Zettel des Richters.
- 10:00Speaker 5: Sie gibt das Dummy ab und der Richter hält mir seine Hand entgegen.
- 10:06Speaker 5: und was mache ich Deb?
- 10:08Speaker 5: Ich gebe ihm das Dummy.
- 10:11Speaker 5: Obwohl ich meinen Hund kenne und obwohl ich weiß, dass sie gestresst ist in dieser Situation und obwohl ich ihr beigebracht habe, dass sie sich erst hinsetzt und ich dann, wenn ich sehe, dass sie dort ruhig sitzt, dann erst das Dummy an den Richter übergebe.
- 10:29Speaker 5: So kam es, wie es kommen musste.
- 10:30Speaker 5: Ich reiche das Dummy rüber, der Hund auf einmal in zwei Meter Höhe, reist dem Richter das Dummy aus der Hand.
- 10:39Speaker 5: Und dann meinte er nur so, ja, ich hätte dir gerne zwanzig Punkte gegeben, aber jetzt waren es null.
- 10:48Speaker 5: Und dann sind wir wieder von dannen gezogen.
- 10:50Speaker 5: Und deshalb immer schön rituale Einheiten, Ruhe reinbringen und je bis zum Schluss konzentriert bleiben.
- 10:58Speaker 5: Die Aufgabe ist tatsächlich erst zu Ende, wenn der Hund angeleint ist.
- 11:06Speaker 2: Ja, hallo,
- 11:06Speaker 3: hier ist der Sebastian mit dem Clooney.
- 11:09Speaker 3: Wir waren ja schon auf einigen BTS und wenn ich danach Fehler gefragt werde, fallen mir natürlich sehr viele ein.
- 11:17Speaker 3: Generell der größte Fehler ist immer wieder, dass ich das Gelände und den Wind nicht genau betrachtet habe und dann kein Plan B habe und generell ein wildes Händeln, das sich dann verliert die ganze Geschichte.
- 11:33Speaker 3: oder dass der Hund ein Mark am Waldrand arbeiten soll und der dann in den Wald geht außer Sicht ist, auch immer wieder sehr beliebt.
- 11:41Speaker 3: Aber eigentlich das größte Fehler, den ich bisher gemacht habe, ist aber im Prinzip zu scheitern, wenn ich sage voran, es ist nicht das Mark.
- 11:53Speaker 3: Man stelle sich vor einer Aufgabe, es fällt ein Mark und ungefähr zwanzig, fünfundzwanzig Meter davor ist ein Bleibend.
- 12:03Speaker 3: Wir sind entfernt von dem Blein circa achtzig Meter.
- 12:08Speaker 3: Ich schicke also den Hund voran, weil ich ja nicht das Mark haben will.
- 12:13Speaker 3: Und umso mehr er sich der Markstelle nähert, also da wo das Dummy gefallen ist, umso unsicherer wird er und fängt an zu fragen, weil er sich so dichter herankommt an das Dummy natürlich sagt, das Mark kann es doch nicht gewesen sein.
- 12:29Speaker 3: Ich habe mir davor genommen, für die nächsten Male, wenn mir das passiert, immer Apport zu schicken, immer zum Markt, dann zu stoppen und die Sucher dann einzufordern, was leichter ist, als mit voran zu schicken.
- 12:46Speaker 1: Fehler beim Working Test, ja, da fallen mir einige ein und wir machen auch ständig neue.
- 12:52Speaker 1: Einmal hatte ich folgendes beim Lünecup in der A-Klasse.
- 12:56Speaker 1: Zirka fünfzig Meter entfernt befand sich eine Senke mit hohem Bewuchs, vielleicht so vierzig mal vierzig Meter.
- 13:04Speaker 1: Der Helfer stand rechts davon, erschießt in die Senke und eine Markierung fällt so circa in die Mitte von diesem höheren Bewuchs.
- 13:12Speaker 1: Der Helfer ging dann weiter vor der Senke entlang, eben von rechts nach links.
- 13:17Speaker 1: Und als der Helfer an seinem Platz auf der linken Seite war, kam die Freigabe und man durfte schicken.
- 13:24Speaker 1: Und wie es in der Aufgabe gedacht war, verfolgt Kali natürlich den Helfer mit seinem Blick.
- 13:29Speaker 1: Der könnte ja noch was machen.
- 13:31Speaker 1: Es ist ja auch richtig, dass er das tut.
- 13:33Speaker 1: Der Fehler kam dann von mir.
- 13:35Speaker 1: Ich habe die Freigabe erhalten.
- 13:37Speaker 1: Kali guckt, wie gesagt, nach wie vor zum Helfer und ich schicke trotzdem mit meinem Markierungskommando, also mit Apport.
- 13:45Speaker 1: Das Problem... Der Hund konnte das Foto, was er während der Markierung gemacht hat, nicht aufrufen, bevor es losgeht, sondern musste quasi im Laufen sich das wieder hervorholen, das Bild, was er gemacht hat.
- 13:58Speaker 1: Und damit hatte er es natürlich verloren.
- 14:01Speaker 1: Aber ja, ich war so gefangen in dem Gedanken, oh, das ist eine Markierung, da darfst du keine Hand benutzen, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, den Hund mit der rechten Hand nochmal auf die Markierung bzw.
- 14:13Speaker 1: die Fallstelle aufmerksam zu machen.
- 14:15Speaker 1: und erst zu schicken, wenn er auch wirklich dahin guckt.
- 14:19Speaker 1: Also ein sehr, sehr wichtiges Learning, schicke den Hund nur, egal ob Markierung oder Suche oder voran, wenn er dahin guckt, wo er auch hinlaufen soll.
- 14:28Speaker 1: Und scheiß auf eventuellen Punkteabzug, kommuniziere mit deinem Hund.
- 14:36Speaker 7: Ja, okay, also ich erinnere mich noch an einen Fehler, den ich damals gemacht habe mit Mika auf einem Working Test und zwar... ging es darum, eine Markierung zu arbeiten.
- 14:46Speaker 7: Die war an sich relativ einfach, weil es eine einfach Markierung war.
- 14:49Speaker 7: Aber das Gelände war halt schwierig.
- 14:51Speaker 7: Die Hunde mussten erst runter und dann durch den Tal und dann wieder hoch.
- 14:54Speaker 7: Und die Fallstelle war auch nicht hundertprozentig zu sehen, sondern der Hund musste halt klein bleiben und sich da so ein bisschen durcharbeiten.
- 15:03Speaker 7: Und ja, ich hab Mika halt auf Apoort geschickt, hab ihn dann noch geschickt und er ist auch dann bis ins Gebiet gelaufen.
- 15:10Speaker 7: Und da hat er dann einfach gar nicht mehr so richtig gewusst, was er machen soll.
- 15:13Speaker 7: Und ich hab wahrscheinlich auch, also er hat wahrscheinlich auch gar nicht hundertprozentig markiert, aber er war auch noch nie der richtige Markierer, also er war noch nie der Hälfte in der Richtung.
- 15:23Speaker 7: Ja, und anstatt ihm dann zu helfen, hab ich da gestanden und nichts gemacht, weil in meinem Kopf war, das ist eine Markierung, du darfst nicht helfen.
- 15:30Speaker 7: Und das war sozusagen, da war ich noch sehr verkopft und es war noch sehr so, nein, du musst dich an Regeln halten und so weiter.
- 15:36Speaker 7: Und du darfst nicht, weil dann gibt es Punkteabzug und so weiter.
- 15:39Speaker 7: Und genau das war sozusagen das, was ich daraus gelernt habe, weil der Richter dann auch gesagt hatte,
- 15:44Speaker 1: du hättest
- 15:44Speaker 7: ja helfen können.
- 15:45Speaker 7: Warum hast du denn da nicht geholfen?
- 15:47Speaker 7: Ja, weil ich dachte, man darf nicht helfen.
- 15:49Speaker 7: So.
- 15:50Speaker 7: Und das ist halt, ich bin immer noch dafür, dass man das unterteilt, dass man sagt, Markierungsmarkierung voran ist voran.
- 15:56Speaker 7: Aber wenn dein Hund Hilfe braucht, dann Hilf.
- 15:59Speaker 7: Also, nicht... Das ist halt die Schwierigkeit.
- 16:02Speaker 7: Das muss man auch lernen, wann muss man helfen, wann muss man nicht helfen.
- 16:05Speaker 7: Das ist echt ein schmaler Grad.
- 16:06Speaker 7: Gerade auch bei manchen Hunden.
- 16:08Speaker 7: Also zum Beispiel bei Mika konnte ich immer helfen, weil der hat immer gesagt, ja, Mami, ja, Mami.
- 16:12Speaker 7: Bei meinem zweiten Hund, dann Mika, oder ein bisschen so der dritten.
- 16:15Speaker 7: Indi, wenn du dazu viel geholfen hast, dann hat er einfach irgendwann zugemacht und gesagt, ich zeige ihm nicht mehr, wenn ich nicht richtig machen kann.
- 16:22Speaker 7: Und ich glaube, das war mein Ding, also mehr Bauchgefühl.
- 16:26Speaker 7: Ja, ich trainiere etwas auf den Sinn.
- 16:29Speaker 7: Das heißt, ich trainiere so, dass das eine Markierung ist und ich dem Hund nicht helfen möchte.
- 16:34Speaker 7: Aber wenn er Hilfe braucht, weil er es einfach nicht schafft alleine, dann helfe ich.
- 16:38Speaker 7: Und ja, das war so mein Learning aus diesem Fehler.
- 16:42Speaker 7: Und ich habe den natürlich auch nochmal öfters gemacht, weil dieses Einschätzen lernen, das muss man auch erst üben.
- 16:47Speaker 7: Aber ich glaube, das wird immer besser.
- 16:51Speaker 7: Genau.
- 16:51Speaker 7: Okay, das war mein Fehler.
- 16:56Speaker 6: Hallo.
- 16:57Speaker 6: Meine Fehler bei einem BT war, dass ich nicht richtig zugehört habe.
- 17:02Speaker 6: Wahrscheinlich wegen meiner Aufregung.
- 17:05Speaker 6: Wir sollten uns eine Markierung angucken.
- 17:08Speaker 6: Dann
- 17:09Speaker 2: um
- 17:10Speaker 6: hundert und achtzig Grad drehen.
- 17:12Speaker 6: Dann wurde uns gezeigt, wo wir in die Suche schicken können oder sollen.
- 17:18Speaker 6: Und dann sollten wir uns wieder zurück zu der Markierung drehen, um dann die Markierung zu holen.
- 17:24Speaker 6: Ich war aber so aufgeregt, dass ich direkt in die Suche geschickt habe, durfte dann aber trotzdem die Markierung noch arbeiten.
- 17:32Speaker 6: Und dann hat der Richter gesagt, ja schade, es wären eigentlich zwanzig Punkte gewesen, aber da ich ja nicht richtig zugehört habe, waren es null.
- 17:42Speaker 6: So kann das passieren.
- 17:44Speaker 6: Und nahe das große Fehler ist Fehler kann man eigentlich nicht sagen, aber sie ist halt immer sehr aufgeregt und kann fast nicht ohne Fieten.
- 17:57Speaker 6: Die Arbeit ist mal sehr gut, aber wenn sie dann eine Markierung nicht findet und in eine große Suche geht, kann ich sie nicht stoppen, weder mit Kommen noch mit Sitzhift.
- 18:09Speaker 6: Da ist sie im Tunnel und hört nichts mehr.
- 18:12Speaker 6: Und dann wird es meistens auch eine Neue.
- 18:17Speaker 1: Ein Fehler auf Working Tests, der mir tatsächlich in verschiedenen Varianten leider immer noch passiert, zu spät pfeifen.
- 18:25Speaker 1: Man denkt, ein Fünf kostet Punkte.
- 18:27Speaker 1: Vielleicht schafft der Hund es ja doch ohne mich.
- 18:30Speaker 5: Das
- 18:30Speaker 1: berühmte Prinzip Hoffnung.
- 18:32Speaker 1: Und das ist immer ein großer Fehler.
- 18:34Speaker 1: Vor allem in der F, aber auch vorher.
- 18:37Speaker 1: Denn gerade in der F, sobald der Hund aus der Sicht ist, purzeln die Punkte.
- 18:43Speaker 1: Das heißt, wenn der Hund falsch läuft, sofort pfeifen.
- 18:48Speaker 1: Mein konkretes Beispiel über mein erster FWT.
- 18:51Speaker 1: eine Doppelmarkierung hintereinander fiel.
- 18:54Speaker 1: Es war echt weit, vielleicht siebzig und neunzig Meter.
- 18:57Speaker 1: Und der Hund sollte die Vordere zuerst holen.
- 19:00Speaker 1: Ich schicke Kali, er rennt zielstrebig und ich merke leider zu spät, dass er eigentlich schon zu tief ist und denke, naja, vielleicht kriegt er ja doch trotzdem noch Wind.
- 19:10Speaker 1: Hat er auch, aber vom hinteren Dummy.
- 19:12Speaker 1: Denn als ich dann gefiffen habe, war es zu schwer, zu spät und ein Hund mit Dummy-Geruch.
- 19:18Speaker 1: in der Nase wieder zurückzuholen, das ist wirklich sehr, sehr schwierig.
- 19:23Speaker 1: Seitdem bemühe ich mich wirklich sofort zu pfeifen, auch bei einer Markierung, wenn der Hund falsch läuft, wenn er zu weit läuft oder zum Beispiel in den Wald abbiegt.
- 19:33Speaker 1: Denn wie eben gesagt, dass außer Sicht gehen, kostet wahnsinnig viele Punkte, viel mehr als ein Pfeifen.
- 19:39Speaker 1: Und es ist auch wahnsinnig schwer, Hunde zum Beispiel aus einem Wald wieder herauszubekommen, wenn sie da erst mal am Suchen sind.
- 19:45Speaker 1: Ja, die große Herausforderung ist also zu unterscheiden, wann mein Hund in der richtigen Umgebung intensiv sucht und ich ihn einfach arbeiten lasse und wann er nicht so richtig eine Ahnung hat oder eine falsche Ahnung und ich ihm eigentlich helfen sollte.
- 20:03Speaker 0: Es war
- 20:04Speaker 7: mal auf einem
- 20:04Speaker 0: WT, wo es insgesamt eigentlich fünf Richter waren mit fünf Aufgaben, da die Zwei Richter relativ schnell mit ihren Aufgaben durch waren, haben sie sich zusammengetan und noch eine sechste Aufgabe erstellt.
- 20:21Speaker 0: Und alle Aufgaben wurden von den Richtern mit der Startnummer des Hundes freigegeben.
- 20:26Speaker 0: Darüber hatten sie sich vorher irgendwie geeinigt.
- 20:29Speaker 0: Es ist ja auch manchmal ein bisschen unterschiedlich.
- 20:31Speaker 0: Manchmal wird man ja auch gefragt.
- 20:33Speaker 0: Und in dem Fall war es so, dass die Vorgabe war, alle Richter schicken mit der Startnummer des Hundes.
- 20:38Speaker 0: Also kam ich an die Aufgabe und hatte Die Aufgabe erklärt bekommen, Hund wurde abgeleint.
- 20:46Speaker 7: Die
- 20:46Speaker 0: Aufgabe, das weiß ich gar nicht genau.
- 20:48Speaker 0: Ich glaube, es war eine Markierung.
- 20:50Speaker 0: Jedenfalls wurde die Startnummer gesagt und der Hund war weg.
- 20:55Speaker 7: Das
- 20:55Speaker 0: hat mir gezeigt, dass wenn man einen Hund
- 20:59Speaker 2: hat...
- 21:00Speaker 0: Der relativ schnell lernt, kann es einem ganz schnell passieren, wenn der über den Tag hinweg immer zur gleichen Zeit nach Ansage einer Nummer, nämlich immer der Gleichen gesagt wird, auch mal ganz schnell sagt, ich bin dann mal weg, wenn er das hört, weil er das als Freigabe sieht.
- 21:16Speaker 0: Zum Glück waren die Richter sehr nett und haben nur innerlich gelächelt, beziehungsweise auch äußerlich gelächelt und haben gesagt, na ja, der Hund war ja freigegeben, ob sie jetzt mit dem linken C wackeln oder mit der Augenbraue wissen wir ja nicht.
- 21:30Speaker 0: ist nicht so, dass der Hund eingesprungen ist.
- 21:32Speaker 0: Ja,
- 21:33Speaker 4: war
- 21:33Speaker 0: eine sehr lustige Situation und hat mir gezeigt, man sollte immer unterschiedlich auch auf einen Wirking-Test schicken und niemals sofort.
- 21:43Speaker 7: Und schon ist die Episode wieder zu Ende.
- 21:45Speaker 7: Ich hoffe, sie hat dir gefallen.
- 21:47Speaker 7: Ich fand es auf jeden Fall super spannend und interessant.
- 21:50Speaker 7: Und vielen, vielen Dank nochmal an alle, die mitgemacht haben.
- 21:53Speaker 7: Und natürlich gibt es auch wieder zu dieser Episode eine Aufgabe, eine Trainingsaufgabe.
- 21:58Speaker 7: Und diesmal habe ich mir eine überlegt, die auch bei einem Working-Test stattfinden kann.
- 22:02Speaker 7: Also sie ist ein bisschen für Fortgeschrittenere, Dummy Menschen.
- 22:07Speaker 7: Aber wie immer ihr bekommt, wenn ihr die Trainingsaufgabe seht, auch unten immer eine Anleitung, was ihr machen könnt.
- 22:13Speaker 7: wenn ihr erst ein Starter Dummy seid im Pocket oder im Standard Dummy.
- 22:16Speaker 7: Das sind die Schwierigkeitsstufen im Team Jagdfieber, deswegen orientieren wir uns daran.
- 22:20Speaker 7: Ihr kriegt also immer Hinweise dahin, was kann ich denn jetzt machen oder wie kann ich diese eine Aufgabe arbeiten, wenn mein Hund noch nicht so weit ist, dass er sie im Ganzen schafft.
- 22:29Speaker 7: Und wenn du diese Aufgabe auch haben möchtest, dann komm doch einfach in die kostenlose Trainingsgruppe unter www.hunterschule-jagdfieber.de slash Trainingsgruppe und dann bekommst du jeden Freitag eine tolle E-Mail von mir und mit Aufgaben, mit Podcast-Episoden und ganz viel spannenden Infos vom Dummy-Training.
- 22:47Speaker 7: Okay, dann wünsche ich dir einen wunderschönen Abend, Tag, wann immer du mich hörst.
- 22:52Speaker 7: Wir hören voneinander, bis
- 22:53Speaker 0: dahin.
- 22:54Speaker 0: Tschüss!
- 23:04Speaker 7: Und jetzt noch ein Bonusfehler, der mir gerade eben auf den Spaziergeln eingefallen ist.
- 23:10Speaker 7: Und zwar der Zeitpunkt des Meldens.
- 23:12Speaker 7: Also, wenn man überhaupt auf ein WT geht, das heißt entweder man meldet zu früh, dass der Hund das noch gar nicht verknustern kann, weil man einfach unbedingt starten möchte.
- 23:21Speaker 7: Oder weil der WT halt gerade um die Ecke liegt oder weil es der letzte WT im Jahr ist und man sonst ein halbes Jahr warten muss bis die Saison wieder beginnt, etc.
- 23:29Speaker 7: Und man meldet, obwohl man eigentlich weiß, der Hund kann es nicht so wirklich zu hundert Prozent beziehungsweise nicht zu achtzig Prozent.
- 23:35Speaker 7: Und da jetzt gleich die andere Seite, man meldet nicht, weil der Hund es noch nicht zu hundert Prozent kann oder sage ich mal immer überall macht und man erst starten möchte, wenn der Hund es wirklich, wirklich perfekt macht und das ist auch nicht sinnvoll, sondern man müsste so einen schönen Mitbeweg finden, ich sag mal so achtzig Prozent sollte stehen und dann kann man es wagen.
- 23:55Speaker 7: und vor allem für mich ist es auch noch so Dass es auf den Fehler ankommt oder auf die Baustelle, die man hat.
- 24:02Speaker 7: Wenn man ein Hund hat, der laut ist, dann würde ich hier auf der vorsichtigen Seite sein und später melden, weil du dagegen kaum was machen kannst im WT.
- 24:09Speaker 7: Und es zu großer Wahrscheinlichkeit schlimmer wird.
- 24:12Speaker 7: Also wenn der Hund nur ein bisschen fiebt und Training wird, der Hund hat pro Och im WT.
- 24:18Speaker 7: laut sein, beziehungsweise wahrscheinlich beim zweiten WT, weil beim ersten WT ist er noch so aufgeregt und so, oh mein Gott, was ist hier alles, dass er meistens leise ist und dann sind ganz viele so, oh, guck mal, mein Hund ist nur im Training laut.
- 24:30Speaker 7: Nein, der wird dann laut im zweiten WT, wenn er so ein bisschen verarbeitet hat, das Ganze.
- 24:34Speaker 7: Also da wäre ich lieber auf der vorsichtigen Seite.
- 24:37Speaker 7: Aber wenn man zum Beispiel sagt, ja, mein Hund kann noch nicht die perfekte Line oder eher bei Blinds ab fünfzig Meter wird es schwierig oder Markierung hat dann noch nicht ganz so drauf und so weiter und so fort.
- 24:50Speaker 7: Also wenn es so mehr so ein, ich weiß nicht, ob er da das richtig gut macht, dann kann man eher melden, als wenn es mal so ein Grundproblem ist oder auch mein Hund bringt nicht, würde ich auf keinen Fall melden.
- 25:01Speaker 7: Mein Hund gibt nicht ab, würde ich nicht melden.
- 25:04Speaker 7: Also wenn es alles um diese Basisgeschichten geht, dann würde ich mir auf jeden Fall mehr Zeit lassen.
- 25:09Speaker 7: Aber das ist so auch noch so ein Fehler, den ich beim WTSEE, dass man entweder zu früh oder zu spät meldet.
- 25:16Speaker 7: Okay, dann noch viel Spaß!