Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #43 Der echte Topleader im Interview - Domenico Furfaro
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- 0:03Dass eine Ablehnung der Anfang ist und nicht das Ende. Auf der einen Seite ist es das Wissen, das man gerne vermitteln möchte. Und auf der anderen Seite dann auch bereits die Umsetzung. Wie kommt man zu mehr Geld? Wieso habe ich eigentlich diese Lehre in der Gastronomie gewählt? Baustellen, was habe ich noch für Glaubenssätze? Und wenn du dort anfängst, also immer wenn du diese Box aufmachst, dann wird es mega interessant. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Du entscheidest». Deinem Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung.
- 0:31Heute für mich eine ganz spezielle Folge, weil der heutige Gast, der hier ist, ist in den letzten Jahren nicht nur ein sehr guter Kunde von uns geworden, sondern auch ein Kollege. Und was er sich aufgebaut hat in den letzten Jahren, ist unglaublich. Er hat sich nämlich ein riesiges Netzwerk an Vertrieblern aufgebaut, die durch seine Coachings, durch sein Wissen, das er sich in den letzten Jahren angeeignet hat,
- 0:57...
- 1:23Schön, dass du da bist. Danke für die Einladung. Die erste und wichtigste Frage, die wir immer stellen, wie geht es dir? Blendend. Blendend ist schön. Blendend. Ja, wir sind selber verantwortlich, wie es uns geht. Darum geht es mir blendend. Also hast du entschieden, dass es dir heute gut geht? Genau, richtig. Jeden Morgen am liebsten. Einfach gesagt, also umgesetzt. Das ist so.
- 1:44So, Domenico, ich kann dir vorstellen, du kommst aus der Finanzbranche. Ich glaube, mit 20 hast du in der Finanzbranche angefangen. Für die wenigen Personen, die dich nicht kennen. Für die wenigen, die dich nicht kennen. Wer bist du? Was machst du? Für was bist du bekannt?
- 2:01Ich denke, es gibt noch ganz viele, die ich nicht kennen muss. Aber danke. Was ich mache, seit ich 20 bin, bin ich in der Finanzbranche tätig. Ich habe angefangen als Querysteiger und heute bin ich Direktor von verschiedenen Filialen in der Schweiz. Heisst, du hast auch Mitarbeiter, die für dich arbeiten. Kann man sagen, was für eine Firma ist das?
- 2:25Absolut. Ich bin bei Swiss Life Select tätig seit über 20 Jahren, also ganz genau 26 Jahren. Wow. Und das sind knapp 180 Mitarbeiter, die ich heute begleiten darf. Oder jetzt seit eineinhalb Jahren. Und die Zeit ist schnell um. Und trotzdem hat man das Gefühl,
- 2:41Auf der einen Seite macht man es lange, auf der anderen Seite hat man das Gefühl, es sei immer wieder losgegangen. Obwohl, wenn man dich anschaut, ich habe ja meine Zeit, bleibst du da bei dir. Aber nur schnell, bist du mit der Finanzbranche gestartet damals? Was hast du für eine Lehre gemacht, woher kommst du ursprünglich, sagen wir mal so werdendegangtechnisch?
- 3:03Ja, also ich wollte in der Gastronomie Fuss fassen. Ich habe die ganze Familie, mein Lieblingscousin, mein Bruder, war in der Gastronomie tätig. Und das hat mich enorm fasziniert, weil ich einen ganz grossen Wunsch hatte, als kleiner Junge eine eigene Bar zu haben. Wow, okay. Das war für mich klar mit meinem besten Freund. Wir werden eine eigene Bar haben. Und ich hatte schon klare Ideen, wo sie sein soll. Wir haben gesagt, sie wird nicht in Fraufeld sein, sie wird nicht dort sein, wo wir herkommen, sondern sie wird in Zürich sein.
- 3:30Das war klar. Auf der anderen Seite hatte ich das Herz immer dafür, wie man zu mehr Geld kommt, wie man Geld verdienen kann. Als kleiner Junge bereits. Das wissen meine Eltern sehr wohl. Ich habe gebrüllt. Ich wollte nicht in die Schule, sondern wollte Geld verdienen. Aber wenn man mich fragte, wofür, hatte ich keine Antwort. Spannend. Dann habe ich tatsächlich bei der Bankvereine einmalig eine Banklehre anfangen können. Oder in der Gastronomie als Koch. Was für ein Kontrast.
- 3:59Welten. Und dann, wie hast du dich entschieden? Dann habe ich mich als Koch entschieden. Und auch dort, mein Motto ist immer, wenn du einen einfachen Weg hast oder einen schwierigeren, dann nehme ich mich gerne den schwierigeren. Und dann habe ich gesagt, okay, ich kann die Lehre machen als Koch und bin dann auf Zürich gelebt mit 15 Dreiviertel, habe ich ein Zimmerchen in Zürich und habe dort meine Kochlehre angefangen.
- 4:22In welchem Restaurant gibt es das? Das gibt es noch mässig, glaube ich, im Övenpick. Das gibt es noch gelassen auf jeden Fall. Und den Rest bin ich gar nicht... Hat es früher in Salabri und der... Ja, in der Hotelhansfahr noch ihre Restaurants. Und in Zürich, da hat es in Stockerstrasse, in der Umgebung, ein Eis gehabt. Das kann sein. Bei mir war es in Nadliswil.
- 4:40Ah. Ja, die sogenannte Grütfahre. In Regensdorf, hier in Bruggitz, glaube ich. Oder ist das ein Hotel? Das ist ein Hotel. Aber die haben auch das gewandelt. Okay, bei dem «Evenpick» hast du eine Kochlehre gemacht. Durchgezogen. Durchgezogen, selbstverständlich. Ich konnte dann mit dem Chef selbst wechseln. Dann sind wir in die Swiss Re, in das Club-Restaurant. Ich habe an allen Orten im «Evenpick» absolut gelernt zu arbeiten. Swiss Re ist immer noch dort, wo sie schon immer war.
- 5:09In Zürich. Auch in Alt-Zürich? Das ist an ganz vielen Orten, aber ich war dort in der Stadt Zürich. In der Stadt Zürich? Gleich neben der Swiss Life. Ja, genau, richtig. General Guisan. General Guisan, genau. Und wie ist nachher der Change gekommen? Was ist passiert, dass...
- 5:25Ganz tolle Frage. In der Gastronomie hatte ich vor allem Leute aus der Versicherungsbranche, bei der Schweizer Rück weltweit Menschen. Und dann habe ich gesehen, wie die schön angezogen dorthin kommen. Dann habe ich immer wieder gesagt, wieso habe ich eigentlich diese Lehre in der Gastronomie gewählt? Wieso bin ich nicht hin und habe doch Banklehre gemacht?
- 5:42Irgendwo hat das Herz immer für die Finanzen geschlagen. Ich habe bei meinem Bruder gesehen, dass er von der Gastronomie hin zur Versicherung gewechselt hat. Den Change durfte ich so miterleben. Das hat mich so fasziniert, weil er ein absolutes Vorbild war bereits in jungen Jahren. Er ist acht Jahre älter. Ich habe gesagt, den Werdegang mache ich. Einen Bar kann ich auch machen oder haben. Aber arbeiten darf ich ja gleich an einem anderen Ort.
- 6:08Wie war es für dich als Koch? Hat es viel Spass gemacht? War es eine Passion, die du gemacht hast? Oder hast du gesagt, ich mache jetzt Koch, weil mein Traum ein Paar zu haben ist und es am meisten Sinn macht?
- 6:21Also der Traum, wie du sagst, war da. Und dann habe ich gesagt, jetzt mache ich Koch. Und habe mich enorm gut gefühlt dabei, dass ich den Entscheid darauf habe. Kein Witz, ich weiss nicht, wann ich in der Schnuppe leer gemacht habe. Geschlafen, glaube ich. Weil nach der ersten Woche, ich habe mir gesagt, nein, um Gottes willen, was mache ich da? Was habe ich mir eingebrunkelt? Krass. Völlig im falschen Film. Ich hätte am allerliebsten alles angelegt und hätte gesagt, nein, sorry, das ist nicht meine Idee.
- 6:44Und wieso hast du das nicht? Ich habe einfach gewusst, das macht man nicht. Das machst du nicht. Wenn du etwas anfängst, dann bringst du das Zend, das Diplom braucht es und sonst wäre genau diese Kettenreaktion von meinen Plänen nicht aufgegangen. Wenn du keine Lehre hast, dann kannst du das eine oder andere nicht und abbrechen hast keine Option. Das sage ich heute jedem. Und somit auch durchgezogen.
- 7:06Ich hatte aber das Glück, dass ich wechselte von dieser Stelle zu der Swiss Re, wo ich einfach nur Hervorragendes und Schönes sagen kann. Aber immer noch Gastro? Immer noch Koch. Aber du hattest wahrscheinlich auch ein ganz anderes Umfeld und ein ganz anderes Netzwerk aufgebaut, nehme ich jetzt mal an.
- 7:24Netzwerk, aber auch auf ganz hohem Niveau kochen dürfen. Für die LAPs hat es eine super Note gegeben, weil ich da einfach ganz viel gelernt habe. Zuerst arbeiten, als ich in Adelswil gerufen bin. Hardcore 10-12 Stunden und wirklich drei. Ich habe aber auch viel mitgegeben für heute. Und dann letztlich auch bei der Swiss Re wirklich das Verfeinere, das Schöne, die Zeit für eine LAP zu lernen. Das war wirklich eine wunderschöne Zeit, die ich erleben durfte.
- 7:52LAP warst du 19 Jahre alt? LAP war ich 18 Jahre alt in der ersten Lehre, 19 in der zweiten Lehre und mit 20 habe ich dann hier gestartet bei Swiss Life Salon. Und wie bist du dazu gekommen? Aufgrund deines Bruders wurde du ein wenig inspiriert und dann hast du gedacht, ich gehe den Weg auch. Ja genau. Und auch die Finanzwelt zu sehen, wow, das ist cool. Der Anzug, die Krawatte, zu meinen jungen Jahren hat mir das enorm getaugt. Da dachte ich, wow, das ist ja mega.
- 8:20Und bist du immer noch fasziniert von dieser Welt? Nach wie vor? Nach wie vor. Aus ganz einem anderen Grund. Ah! Ganz einem anderen Grund, aber nach wie vor absolut begeistert. Wann ist das entstanden? Wann hat sich der Grund geändert? Ganz gut. Der Grund hat sich geändert, ich schätze, vor 12, 13, 14 Jahren. Was ist passiert?
- 8:42Ich bin zurück in die Vergangenheit, was mir am meisten gefallen hat. 1998 konnte ich Brian Tracy auf der Bühne kennenlernen. Und seither habe ich das nicht mehr losgelassen. Und habe gedacht, wow, was kann der? Wie macht der das? Weil es mehr um den Menschen ging und weniger um die Finanzen. Das war der Schlüsselmoment.
- 8:59Also wo du dich an einen Moment zurückerinnert hast von dieser Person. Ja, genau. Vor 15, 16 Jahren ist dir diese Szene wieder in den Sinn gekommen. Ja. Und dann hat es bei dir Klick gemacht. Ja, genau. Und was hast du dann verändert? Oder wie hat sich das ausgewirkt auf deinen Alltag oder auf den Job selber?
- 9:17Ich habe mich sehr auf mich konzentriert, sonst kannst du die Karriere nicht wirklich machen. Das ist meine Überzeugung auch heute. Du musst dich sehr auf dich konzentrieren, auf deinen Weg. Was hast du vor, wie willst du es machen, was hast du gut gemacht, was nicht. Also das grosse Ich war sehr präsent. Auch eine gute Portion Ego, zum Teil auch Überdosis dazu. Und das war der Antrieb für einen selber.
- 9:41Irgendwann kam das «Du» und ich merkte, wenn ich mir Gedanken mache, wie ich dem Gegenüber helfen kann und somit auch mir geholfen wird, das war für mich ein grandioser Moment. Dort habe ich gemerkt, es geht doch mehr darum, dich besser kennen zu lernen, damit du die anderen besser wahrnimmst. Wenn du andere besser wahrnimmst und mit ihnen gut, ehrlich meinst und sie gut begleiten willst, kannst du noch viel mehr erreichen.
- 10:10Und dann kam das ganz grosse «Wir», als ich mir Gedanken gemacht habe, wie kann man das als grosse Mannschaft, wie kann man 200, 300, 400 Menschen begleiten, weil es eine sehr enge Begleitung ist bei uns, wie gelingt man das? Das waren die Gründe vom Finanzen weg, vom «Ich» hin zum «Du». Und heute, wo ich mich vor allem auseinandersetzen muss. Zum «Wir». Mega schön erklärt. Ich, du, wir.
- 10:32Mega, mega schön gehört, ja. Aber wie kann ich mir jetzt das Job technisch vorstellen, als du noch im Ich warst? Hast du einfach eine Position gehabt oder hast du dort auch schon Leute unter dir gehabt? Was war dein Kern?
- 10:43Im Kern war es zuerst herauszufinden, wie ich zu meinem Umsatz komme. Wie kann ich das umsetzen, was wir gelernt haben, mit einer ganz genialen Ausbildung, die wir anbieten. Auf der anderen Seite die Ausbildung zu bestehen, als Quereinsteiger in der Gastronomie, alles lässig. Die Gastronomie ist mir wirklich ganz einfach gefallen, auch in der Schule. Das war klar. Die Finanzwelt war für mich sehr neu. Und dort von null alles zu lernen, herausfordernd. Ich habe mehr gelernt als jemand anderes.
- 11:12Wir hatten in der Klasse auch Leute aus der HSG, ältere Leute, die mich auch eingeschüchtert haben. Nicht bewusst, aber meine Unsicherheit kam dann. Um Gottes willen, kann ich das überhaupt? Die Selbstzweifel. Dann aber trotzdem durchgezogen. Gleich durchgezogen und ich glaube, den Durchhalten ohne Glauben ist da, was mich dann... Aber...
- 11:33um so Beratungen geht, dann wird man wahrscheinlich auch viel mit Nein konfrontiert. Also Leute, die sagen, nein, ich möchte das jetzt nicht. Wie von einer Kochlehrerin, wo du, ich sage jetzt mal, wenig Nein bekommst, weil du kochst, du hast ein Menü, du musst das machen, du musst schneiden, du musst rüsten hin und her, zu einer Finanzbranche, wo du Beratungen machst an Kunden, die dann sagen, nein, das passt mir nicht. Vielleicht auch Kritik. Wie ist das für dich, die ersten Neues zu kassieren?
- 12:02Schlimm. Hm. Schlimm. Heute noch. Ich denke, nice. Und eine Ablehnung. Wer hat gerne eine Ablehnung? Absolut, ja. Ich habe mir einfach angewohnt, dass eine Ablehnung, der Anfang ist schon nicht das
- 12:15Inwiefern? Noch ein Input nötig. Ja genau, man sagt ja, das Nein ist ja nichts anderes als noch ein Input nötig. Genau, und auf der anderen Seite auch zu sagen, okay, der Weg hat jetzt so nicht funktioniert. Wie stark will ich das? Auch zu reflektieren und zu sagen, ist es wirklich das? Oder sind die Neues draussen? Auch als Coach weisst du das und wisst ihr das sehr wohl, dass die Neues draussen vielleicht auch ein Message sind, sogenannte Spiegel, wo man vielleicht sagt, hey.
- 12:40lass bleiben, hör mal hin. Und das reflektiere ich heute gut. Und wenn es aber doch so ist, dass ich merke, das ist eine Leidenschaft, da kann ich für viele ganz viel Lässiges bewegen, dann gehe ich erst recht rein. Dann mache ich mir Gedanken, welche Wege habe ich noch nicht ausprobiert. Okay, spannend.
- 12:57Hast du noch Fragen? Ich habe den Anker vergessen. Ich habe ihn wieder aufgemacht. Sie hat so coole Anker. Und das siehst du? Nein, ähm... Ich habe eine Frage zu Swiss Life Select. Darf ich da ein wenig fragen? Und vielleicht auch Vorurteile aufdecken? Und zwar, was machen die genau? Die gehen dich nach...
- 13:24Ich hatte auch mal eine Kollegin, die bei der Swiss Life Select war, mit einem Bilateral. Ich glaube, die kennst du vielleicht sogar. Vielleicht kenne ich dich sogar durch sie. Ich habe immer gedacht, du kommst mir so bekannt vor. Ah, wirklich? Okay. Und sie ist dann mal zu mir gekommen, hey, willst du deine...
- 13:42Was machen die genau? Dritte Säule oder was? Sie haben auch geschaut, wie du überhaupt aufgestellt bist mit deinen Finanzen. Eigentlich geben sie dir mega Mehrwert mit. Ich bin, by the way, jetzt bin ich mit einem Berater gekommen. Du machst eigentlich alles schon instinktiv, keine Ahnung, ich habe alles schon geregelt. Und nicht mal wegen dritter Säule, sondern einfach so, hey, was für Kontenmodelle hast du? Und wie musst du deine Sachen ablegen? Also es sind auch wirklich Tools, die dir eigentlich bei deiner persönlichen Buchhaltung und so helfen sollten.
- 14:12Ist das immer noch so, dass ihr den Kunden Wissen weitergeben wollt, wie sie ihre Buchhaltung und das ganze Finanzwesen anfangen können, oder damit umgehen können? Und plus verkauft ihr oder wollt ihr über euch eine Versicherung anbieten? Also als drittes... Broker. Ja, genau. Ist das immer noch so oder wie funktioniert das genau?
- 14:39Ja, das ist sehr so, wie du erklärt hast. Auf der einen Seite ist es Wissen, das man gerne vermitteln möchte. Und auf der anderen Seite auch bereits die Umsetzung. Und dann kommt das Interessanteste überhaupt, nämlich die Betreuung. Dass man die Kunden nachhaltig und langfristig betreuen möchte. Um was geht es konkret? Ganz einfach erklärt.
- 14:58Ich nehme dich als Beispiel. Tatjana sagt, du, nein, eigentlich habe ich gerade, wie du auch schön gesagt hast, keine Lust, mich mit dieser Branche und den Produkten, die es da gibt, auseinandersetzen. Mit diesen Lösungen und auf der anderen Seite bist du doch vielleicht ein bisschen neugierig, zu wissen, ist es jetzt gut oder nicht, wie ich es gemacht habe. Man hat alle Jahre wieder, auch dieses Jahr mit der Krankenkasse, die Herausforderung, dass diese ja teurer wird von Jahr zu Jahr. Immer. Immer. Günstiger wird es nicht.
- 15:24Gewinnstück wird es nicht, teurer. Und bei uns geht es nicht nur um die Türe, sondern auch um die Leistung. Und jetzt mal angenommen, du sagst, Dominik, ich höre dir mal zu, ich sitze mal mit dir hin und höre dir das mal an. Dann geht es darum, du erwartest was, es kommt einem mit Anzug und Krawatte, dann will man etwas verkaufen. Und da bin ich so ehrlich, viele Verkäufer sagen, nein, nein, um Gottes Willen, ich will es nur erklären und so, finde ich persönlich nicht passend. Ich bin es ehrlich, wenn man hinfährt und sagt, Tatjana, klar möchte ich dir etwas verkaufen, aber vorerst möchte ich mal sehen, wie du aufgestellt bist.
- 15:54Das heisst, wir schauen in dieser Stunde, schauen wir mal an, was hast du alles gemacht? Wo hast du es gemacht? Warum hast du diese Lösungen? Ist das günstig? Ist das teuer? Entspricht das deinem Wunsch oder deiner Vorstellung, oder dem, was du sagst, da will ich oder nicht? Und anhand von dem,
- 16:09hat man mal eine Basis. Und jetzt kommt das Wichtigste, und da macht eben genau Spaß in diesem Gespräch. Ich sage, meine Kunden, nach diesen 26 Jahren, die ich kennenlernen durfte, die haben alle irgendwo mal gedacht, was sollte jetzt der Domenico vorbeikommen? Ich habe nichts, ich brauche nichts, ich habe schon alles und wie auch immer.
- 16:26Aber nach 20 Minuten war dem Kunden klar, dass es um das Wesentlichste geht. Nämlich, Ziel und Wünsche zu kennen. Sich selber, die man ursprünglich hatte oder hatte. Darum sind diese Gespräche mega lässig. Es soll werbig sein, dass man so ein Gespräch durchführt. Wie oft in unseren Gewohnheiten setzen wir uns auseinander mit unseren Zielen. Du als Coach weisst, wenn du sitzt, der Kunde ist verwirrt, verzweifelt. Was hat er nicht? Kein Ziel.
- 16:55Die Kunden sind verwirrt, demotiviert. Warum? Sie haben kein Ziel. Man hat Kinder, man hat Kinder. Megalässig. Aber so viele Veränderungen, die es mit sich bringt. Was vergisst man? Ziel. Ich hatte viele brüllende Kunden am Tisch, die sagten, dann hast du recht. Wir wollen einfach mal ein Eigenheim. Was haben wir jetzt? Jetzt haben wir Kinder, schön, aber wir haben uns vergessen.
- 17:20Dann geht die Sonne wieder auf, wo man selbstbestimmt sagt, das und das möchte man wirklich. Neue Hoffnung. Und dann gehst du konkret rein und Produkt oder Verkauf ist sowas von zweitrangig, aber dann, wenn du es umsetzt, sowas von wichtig, weil das genau Ziel und Wunsch ist. Und das selbstbestimmte Leben, das wir als Swiss Life Select grossschreiben, umgesetzt werden kann. Ich glaube, es ist halt heutzutage, wo du so viele verschiedene Produkte auf dem Markt hast,
- 17:45Als Laie, als Otto-Normal-Mensch, der einen Job macht und sich nicht mit der Finanz- und Versicherungswelt auseinandersetzt, ist es eine Dschungel. Wenn du dort einen Experten hast, der sich auskennen kann, tagtäglich mit dem in Berührung ist und Beispiele kennt, ist das ein riesiger Mehrwert.
- 18:09Sie wissen ja, von was Sie sprechen. Es geht wirklich um Versicherungen, Krankenkassen und was geht es da noch genau? Das ist die Basis, Versicherungen im Allgemeinen, dass man das sicherstellt, Einkommensabsicherungen. Ganz viele wissen nicht, wenn es durch eine Krankheit oder leider durch einen Unfall nicht mehr arbeiten könnte, wie sie versichert sind. Spätestens im Alter weiss man es dann, aber es ist fast zu spät, wenn man dort ansetzen möchte.
- 18:30Der wichtigste Baustein im Vermögen, den Aufbau zu machen. Die Menschen wollen sparen, können aber nicht sparen. Und wenn sie es machen, teils oder oft, leider nicht richtig. Dort wirklich einen Plan zu erstellen, kurz-, mittel-, langfristig, dass du Töpfchen hast. Das habe ich mit meinem Sohn gemacht, der ist in der Lehre. Das kann man mit einem Lehrlingslohn machen. Der hat seine Töpfchen und hat aufgereiht.
- 18:53Er weiss immer, welches Töpfchen für was. Und er hat nie das Problem, dass er zu wenig Geld hat. Und wie er das dann macht. Nein, er hat verschiedene Töpfchen. Und das bringt er den Menschen bei. Wenn du Töpfchen erzählst... Wenn du Töpfchen redest... Ich muss Kevin aufs Töpfchen. Du musst Kevin aufs Töpfchen. Nein, das musst du jetzt nicht. Das habe ich zum Glück schon erledigt. Nein, wenn du von Töpfchen erzählst, kommt ein Buch im Sinne von Bodo Schäfer. «Ein Hund namens Manni».
- 19:17Und dort geht es ja genau um diese Töpfchen. Ja. Und ich finde das eben so das Geniale, egal was du für einen Lohn hast oder was für ein Einkommen du hast, ob das 200, 300 Franken sind, du kannst deine Töpfchen anfangen zu füllen. Und piano piano mit der Zeit werden sie immer ein bisschen grösser. Und wenn du dort eine Gewohnheit entwickelt hast, dann macht eben Sparen nicht nur Spass, sondern du siehst viel einen grösseren und schnelleren Impact.
- 19:40Ja. Es ist ein bisschen... Also Gamification ist jetzt übertrieben, aber... Ja, aber wieso nicht? Aber ich habe es auch am eigenen Leib erfahren. Wir hatten auch einen Gast, der sich das 5-Konto-Modell vorgestellt hat, was er gerade gut teatschert. Er kennt dich. Ich weiss, ich habe mit ihm über dich gesprochen. Gut.
- 19:53Seitdem habe ich das auch gemacht. Ich bin seit drei Jahren selbstständig und bin nicht wie früher fest angestellt. Dann habe ich das angefangen zu machen und tatsächlich geschafft, mir einen Laptop zu kaufen. Es ist wirklich so. Und da wurde mir bewusst, dass es mega geil ist. Das ist so geil, auch wenn es nur 100 Franken sind, die du da reintust. Es kumuliert sich irgendwann.
- 20:17Und dann hast du so, ich brauche einen neuen Laptop und dann siehst du, ich habe ja auf diesem Konto mega viel Geld, wo man jetzt gerade nicht wehtut oder nicht so nicht wehtut. Aber ja, es ist so spannend. Das heisst, ihr bringt das eigentlich auch, weil Leute bei... Was eben so ein wenig meine Kontroverse ist, weil ich fasse mich jetzt eben mega mit so Themen an, wie jetzt eben ein Kater, der kommt und Aufklärungsarbeit machen will. Und mir ist das wie bis jetzt nicht bewusst, dass das Swiss Life Select eigentlich schon seit 20 Jahren macht.
- 20:47Und jetzt wären wir beim, was ist das Vorurteil? Eben so das Verkaufen wollen, also die, die dir immer anrufen und ständig eben so etwas wollen, aber eigentlich wollen sie etwas mega Gutes für dich. Gut, wahrscheinlich haben sie gute Provisionen oder keine Ahnung, aber es ist ja ihr Job und es soll auch ihnen zustehen, das Ganze.
- 21:04Ja, also wir machen das tatsächlich seit 30 Jahren. Okay, sogar. Bereits. Und es geht auch darum, dass wir es gut meinen mit den Kunden. Aber ich denke, dass die Leute sich vielleicht nicht gewohnt sind, dass wir aktiv auf die Leute zugehen, auf Empfehlungen vielleicht aber auch. Vielleicht aber auch Angst, Fehler zu machen. Also ich sehe es auch bei mir, bei Familienvater. Ich sage meinem Sohn auch, pass auf, unterschreiben ist doch etwas Wichtiges. Und bei uns geht es nur schon um Datenschutz, wo wir sicher auch die Unterschriften vermerken. Und das sind auch Sachen, die die Leute...
- 21:34ein wenig Furcht haben, denke ich, aber umso schöner. Ich finde es sogar gut, ist es so mittlerweile, weil dann kannst du den Kunden richtig überraschen. Mit dem, was er im Bild hat, was er hat.
- 21:45Das darf man ja haben. Du gehst hin und erklärst, um was es geht. Und das Schöne ist, es funktioniert einwandfrei und geht über weitere Empfehlungen nach dem Gut. Eine Person wie du jetzt, die Experte ist seit x Jahren in dieser Branche, wo siehst du, das waren die grössten Veränderungen in den letzten 10-20 Jahren in dieser ganzen Finanzwelt?
- 22:07Ich durfte in Italien aufbauen und in Tessin. Dort habe ich es wie vorher schon gesehen. Im italienischen Markt versichert man den Kunden eher weniger auf Banken. Man sagt, das sei gefährlich und man könne nicht vertrauen.
- 22:24Genau, voll drin, auch bei den Ärzten. Das ist auch, nein, da musst du aufpassen. Das war bei uns anders. Da sah ich einen rechten Wandel, seit ich zurückgekommen bin, dass da nach bis nach das Ähnliche passiert, dass man sehr skeptisch unterwegs ist, den grossen Organisationen gegenüber, und sagt, nein, das muss ich vergleichen etc. Oder anders erklärt, früher waren wir uns gewohnt, im Dorf zum Metzger das Fleisch holen, zum Bäcker das Brot holen.
- 22:49Heute gibt es so viele Läden, die du einfach auch vergleichen kannst. Du kannst nicht einfach nur ins Dorf einkaufen gehen. Und das machen Menschen enorm heute. Du hast das Thema Krankenkasse erwähnt. Während vor 15 Jahren, 20 Jahren, die Leute sagten, nein, ich bin seit Jahren bei der und ich bleibe treu. Kundentreu. Jetzt merken sie, nein, das ist abartig, das wird so viel teurer, ich muss da etwas machen.
- 23:11Das ist ein grosser Wandel. Altersversagen ist ein grosses Thema. Vor 26 Jahren mussten die Kunden erklären, dass sie für das Alter sparen müssen. Und zum Teil gab es Diskussionen, dass sie sagten, dass sie die AHV und die Pensionskasse haben. Und heute ist jedem klar, dass jeder weiss, dass er selber etwas machen muss. Spannend.
- 23:32Wenn man nach vorne schaut, bei mir wäre es wahrscheinlich 67 oder 70 Jahre alt. Wenn ich AHV und meine Pensionskasse beziehen dürfte, dann wahrscheinlich nicht mehr so viel übrig bleiben.
- 23:49Wenn ich jetzt nicht handele, dann werde ich irgendwann mal Minimum kassieren. Also du musst wie schon vorher anfangen zu handeln. Und ich glaube, das ist etwas, wo vielen jetzt viel bewusster wird, weil es halt in den Medien überall davon gesprochen wird. Aber ich glaube, der Handlungsbedarf ist noch nicht so...
- 24:12Ja, weil der Schmerzpunkt ist ja schon nicht erreicht. Nicht erreicht. Einerseits bin ich auch skeptisch in diesem Sinne. Ich meine, wir sind im Hier und Jetzt. Warum muss ich mir Gedanken machen in 40 Jahren? Weil ich glaube, je mehr ich mich aufs Hier und Jetzt fokussiere, je besser meine Entscheidungen, je reflektierter wird das gar kein Thema sein, weil du sagst, du wirst nicht im Minimum leben wollen.
- 24:33Du willst ja etwas reissen in diesem Sinn. Das ist ja dein Ziel, du bist ambitioniert. Aber es sind halt viele nicht so eingestellt, sage ich jetzt mal, die das Maximum rausholen wollen. Vorher, als du gesagt hast, dass die Leute nicht hinschauen wollen, ich glaube, das ist auch ein Megading, dass sie gar nicht konfrontiert werden mit ihrer aktuellen Situation. Genial.
- 24:57Weisst du, ich will ja nicht... Wahrhaben, wie es aktuell ist. Weil sie haben das Gefühl, wenn sie hinschauen, wäre es schlimmer. Aber ich glaube, wenn sie nicht hinschauen, ist ja... Das ist ja das Gefühl, das schlimm ist. Im Gegensatz hat es ja wie Klarheit. Und man weiss, das ist jetzt Tatsache. Das Pflaster ist abgerissen. Es ist gar nichts. Ich finde es so spannend, wenn du einfach nur zulässt, was du alles für Gedanken hast. Ja, ich bin voll...
- 25:18Ich weiss nicht, Swiss Life, wie du gesagt hast, ist mit sehr viel Skeptik. Aber du bist jetzt wirklich seit 30 Jahren dabei, 20 Jahre und immer noch. Also ich glaube, zum Klarstellen, ich glaube, es ist ja nicht per se Swiss Life, also «deserless», sondern per se die Finanzbranche, die viel Skepsis erlebt.
- 25:38Also sobald du einen Broker-Status hast, und du kannst verschiedene Sachen machen, ist oftmals die Skepsis gerade da, wo man nicht versteht, um was es eigentlich geht.
- 25:51Aber sorry, zurück zu dir, Domenico. Wir sind hier voll so. Es ist schön, euch zu sehen, wie ihr euch gegenseitig fragt und antwortet. Das passt. Das macht sie originell, oder? Absolut. Mega professionell. Du hast mich gefragt, welche Veränderungen es gab. Wir waren eigentlich bei «Wie ist er gekommen, um
- 26:15Vom Gastronom zum dem ganzen Finanzwesen, wo du heute nach wie vor immer noch mega begeistert bist. Aber weil es mehr zum Wir kommt und nicht mehr beim Ich ist. Ja, genau. Was sind so deine schönsten Wir-Momente, die du bis jetzt erlebt hast?
- 26:31Einer der schönsten WIR-Momente ist sicher die Beförderung zum Direktor. Denn das geht nur, wenn die Menschen das selber auch wollen. Also mit Abstimmungen? Nein, mit Aktivitäten, mit Umsetzungen erreichen muss, mit Grösse, die jeden wirklich an den Strang zieht. Und das sind die Momente, die kannst du nicht erzwingen. Die ergänzen sich mit Menschen, weil du viel gibst und die Menschen irgendwo
- 26:54Ich hatte das Gefühl, dass ich dem etwas zurückgeben muss. Sonst wird es nicht. Das ist das Schöne an Unternehmerinnen und Unternehmern, im Unternehmerkarriereplan. Seit wann bist du Direktor? Ich bin seit 2018 gestartet. Ich kam erst 2005 in die Schweiz von Italien zurück. Ich hatte 13 Jahre.
- 27:19Wo warst du in Italien? In Milano. Ah, Milanese. Zwei Jahre lang in Milano. Mega cool. Ja, wirklich toll. Wie war das Schweizer Leben? Gut, es ist Norden, aber sicher auch umstellungslos. Oder würdest du sagen, es sind Vorurteile? Ähm, es ist Norden. Mhm. Okay. Es ist Italien. Politisch korrekt ausgedrückt, aber es ist Italien. Nein, wir haben uns wirklich
- 27:45zu spüren, wie es dort funktioniert. Und ich sage, dank dieser Erfahrung habe ich die Schweiz schätzen gelernt. Noch mehr, als ich zuvor. Wir sind wirklich gesegnet, hier zu leben. Italien ist wunderschön zum Ferien machen. Man darf nie sagen, man weiss nie im Leben, was passiert. Aber geplant ist es nicht, wieder in Italien zu arbeiten. Das war nicht meine Welt.
- 28:07Aber wie immer im Leben, die schlimmsten oder weniger schönen Momente sind am Schluss auch die Momente, die du im Nachhinein enorm gebraucht hast und die dich enorm weiterentwickelt haben. Bist du da geboren und aufgewachsen? Ja, da geboren und aufgewachsen. Ich habe in der Intro kurz erzählt, du bist Mental Coach. Du hast eine Coaching-Ausbildung gemacht, oder?
- 28:31Ich bin betrieblicher Mentor mit Fachausweis und Experte für Prüfungen, wenn man eine Prüfung machen möchte. Gut, jetzt ist es so, dass du mit abertausenden Menschen gearbeitet hast. Du begleitest Leute in Gruppen, aber teilweise wahrscheinlich auch in Einzelsessions. Was waren deine grössten Erkenntnisse, seit du die Coaching-Werdung angemacht hast? Was ist das, was du am meisten... Deine grösste Erkenntnis von diesem ganzen Business?
- 29:00Ein guter Coach ist sehr reflektiert und setzt sich vor allem mit sich selbst auseinander. Ich denke, die Basis ist, dass der Coach selber irgendwo Erfahrung hat. Auf der einen Seite. Es muss nicht die Erfahrung des Coaches sein. Es geht nicht darum, dass ich, wenn ich ein Sportler oder ein Fussballer bin, dass ich auch Profifussballer sein muss. Das weiss ich da. Das braucht es nicht. Aber du musst irgendwo Erfahrung haben. Es hilft auch Lebenserfahrung.
- 29:21auch immer wieder. Und dass du selber reflektiert bist und vor allem, dass du bei dir bist. Das Bewusstsein, das man immer wieder hört, auch Leben im Jetzt, etc. Das ist auch so. Nur dann kannst du mit guten Fragen den Menschen Basis geben, dass sie sich Gedanken machen können, welche Richtung.
- 29:38Ist das Wissen auch ein Grund, wenn man dich auf den sozialen Medien verfolgt, dann sieht man, du tust Eisbaden, du machst Sport, du gehst gerne mal an deine Grenzen. Ist das ein Grund, dass du sagst, desto besser ich mich kennenlernen kann, auch in einer Stresssituation wie Eisbaden, wo es nicht einfach ist, wo man wirklich mal was gemacht hat, kannst du dich besser kennenlernen und dadurch besser deine Coaches begleiten?
- 30:07Für mich schon. Ich glaube, das muss jeder selbst herausfinden, bei uns, was wichtig ist oder was richtig ist. Aber für mich schon. Ich gehe gerne ans Limit, für mich. Und daraus heraus die Ressourcen, um selber zu merken, aha, so fühlt sich das an. Ich hatte gestern ein ganz tolles Erlebnis bei einem EMS, also Krafttraining und EMS, die Kombination.
- 30:26Weil mit eigenem Körpergewicht ist nicht so meins. Dann sagte sie, es mache Spass mit mir, weil ich das mit Spass mache und enorm an Grenzen gehe. Wenn sie sagt, noch sechs Mal, dann mache ich noch sechs Mal. Wenn sie sagt, wir machen gleich anschliessend noch drei Mal, dann mache ich diese.
- 30:47Das ist genau das, was ein Coachee machen darf. Ich habe ihr dann auch gesagt, ich erwarte doch nicht etwas von anderen, was ich dann selber nicht mache. Das ist auch etwas, was ich als Führungskraft enorm feiere. Wenn man als Führungskraft etwas sagt, dann selbst auch umsetzen.
- 31:02Vorbildfunktion. Ja. Hm. Absolut. So, das erste Mal Eisbaden gegenüber letztem Eisbaden. Wann warst du das erste Mal? Ich bin ein Extremer. Ich bin wirklich ein Extremer. Ich habe angefangen im Dezember. Nicht mit Eisbaden, sondern mit... Letztes Jahr? Vor acht Jahren. Madonna, okay. Vor acht Jahren habe ich den Wim Hof gelesen, gehört, gesehen. Wow, der war gut. Und ich bin dann der, ah easy, kann ich, okay. Let's go. Let's go. Und dann wirklich...
- 31:29Ich bin aus Italien und habe einen harten Kopf. Für mich auch. Und ich sagte, nein, da fängst du jetzt an. Meine Frau sagte, nein, da musst du langsam anfangen. Lauerwandel. All in Zürichsee, Winter. 31 Stunden nicht zusammen. Winter, eiskalt, drei Minuten unter kaltem Wasser. Und seither dusche ich jeden Morgen kalt. Und Eiswasser nur, wenn die Temperaturen zu lassen, damit das Wasser dann eisig wird. Was wir jetzt aber neu zu tun haben,
- 31:53So einen Cube? So einen Cube, den ich auch abkühlen kann und konstant in 2-3 Grad oder 4 Grad zutreine. Aber ich habe noch nicht aufgebaut. Mhm. Noch nicht aufgebaut? Und wie bist du auf das gekommen? Wie im Hof. Eben, aber was war das für eine Lebensphase? Meine Lebensphasen waren immer Momente, in denen ich mir überlegt habe, wie kann ich mehr daraus machen als das, was ist.
- 32:17Ein gutes Punta do Wim Hof. Und dann, wo man ans Limit kommt, vielleicht mal müde ist, Stoffwechsel ein Thema ist, wie gut ist mein Stoffwechsel, dann machst du einen Test und recherchierst, was regelt den Stoffwechsel an. Dann ist das Kalttuschen oder das Eisduschen oder das Eisbaden gekommen. Und so bin ich auf diese Idee gekommen und habe damit angefangen. Die Ice Cube.
- 32:39auch schon erlebt und die minus 180 Grad oder so. Aber ich muss sagen, das taugt mir jetzt nicht. Das ist nicht meine Welt. Ich muss das Wasser am Körper spüren. Die Nägel, die tatsächlich so richtig auf der Oberhaut gespürt werden, nach drei, vier, fünf Minuten, wie ein violetter Körper hast, das ist so ein wenig... Wie sagt man? Masochistisch?
- 33:01Aber es ist ja eine körperliche Erfahrung. Was hast du sonst noch für Routinen? Ich bin polysportiv unterwegs. Was heisst das? Das heisst von Rennvelo fahren bis zu Krafttraining, Ausdauer auf dem Laufband, Ausdauer joggen draussen. Einfach diverse Sportarten, die ich versuche, so vier bis fünfmal in der Woche durchzuhören.
- 33:29Was ich auch gerne gemacht habe, im Moment nicht, es sind diverse Diäten, ich sage jetzt mal diverse Ernährungsversuche, von Keto hin zu Low-Carb hin zu... Wieso? Weil ich genau auch dort herausfinden würde, ich habe einen Körper,
- 33:45Der gehört mir, das Einzige, was wirklich mir ist, ist mein Körper. Mit dem Auskosten und Austesten, was alles möglich ist. Was hast du gemerkt, was hat dir am meisten zugesagt? Und was sind so Sachen, wo du sagst, das ist für mich... Das ist nicht deins. Also das Absolute für mich ist Low Carb. Low Carb, okay. Das ist Proteinsicherhaufen und weniger Kohlenhydrate. Ich fühle mich einfach wohler. Du führst Fett auf, oder?
- 34:09Fettauf habe ich mit Keto gemacht, das muss nicht sein. Ich finde die Ketophase mega, vor allem für den Kopf. Gemacht habe ich es zum Abnehmen, habe ich abgenommen, mässig. Ich sehe, andere haben mehr Erfolg. Aber der Kopf ist glasklar. Glasklar. Spannend. Glasklar. Der Schlaf besser. Die einen, das ist auch hier wieder umstritten, die einen sagen um Gottes Willen nie, andere nur Phasen, andere leben nur so.
- 34:34Ich habe dort einen kennengelernt, der Krebs hatte. Und der hat sich so ernährt, weil es für seine Heilung, Keto, oder für seine Situation enorm gut war. Und das war auch ein Schlüsselmoment für mich.
- 34:51wo ich raus bin und sage, ich möchte einfach clean sein, schlank sein, sportlich sein und habe das Privileg, das zu machen, einfach für meine Wünsche und Ziele. Und diese Person macht es, um gesund zu sein. Das hat mir auch geholfen, zu reflektieren und zu sagen, wow. Oder gesund zu sein, um sicher seine Krankheit irgendwo ein bisschen zu kontrollieren.
- 35:13Es ist immer wieder beeindruckend, um das zu sehen. Und eigentlich nicht beeindruckend, sondern wie klar. Aber die meisten hocherfolgreichen Menschen, die wir kennenlernen, sind meistens auch wirklich Leute, die auf ihren Körper, auf seinen Geist sehr achten. Dass alles im Einklang ist, in einer Balance. Und das ist wieder ein Paradebeispiel dafür.
- 35:36Ja, ich denke, wir wissen alle, oder unsere Generation, oder die Generation, wo ich als 78er-Jähriger dazugehöre, das ist eine Generation, was habe ich gesehen? Viel arbeiten, gleich viel Erfolg. Mehr arbeiten, ob das in Stunden ist, und dann das aufrechnen, okay. Und dann kommst du irgendwo an einen Punkt, wo du sagst,
- 35:55Aber mehr arbeiten geht wie nicht. Dann hält es sich vielleicht auch nicht gut aus. Vielleicht mal eine schlaflose Nacht, vielleicht mal eine unruhige Nacht, etwa eine. Und ich glaube, dann gibt es zwei Varianten. Aufgeben und sagen, nein, das kann es nicht sein. Oder das Kontrollieren. Mir hat einmal ein Mitarbeiter gesagt, Herr Vorfrau, wenn hört das auf? Das ist ja mega streng.
- 36:15Was streng? Einfach als Coach, Menschen zu begleiten, jeder hat seine Bb und so. Wie machen sie das? Sie haben ja viel mehr Mitarbeiter. Was hat sie gehört? Ja, sie, das hört irgendwann auf. Ich war ehrlich und sagte, sie darf ganz ehrlich sein. Das wird immer mehr, das hört nie auf.
- 36:35Aber du wirst stärker. Und mit dem meine ich wirklich, dass man sich mit sich auseinandersetzen darf, seine Persönlichkeit drinnen hinschauen, was die Leute in der Finanzen auch nicht gerne machen, geschweige denn, bei sich hinschauen und sagen, was habe ich noch für Baustellen, was habe ich noch für Glaubenssätze. Und wenn du da fängst, wenn du die Box aufmachst, dann wird es mega interessant. Mir poppt gerade eine Frage in den Kopf und möchte dich gerne stellen. Und zwar, es geht um
- 37:05Arm versus Pleite. Arm und Pleite. Genau. Broke. Genau. Bist du schon mal Pleite gewesen? Ja. Wie hat sich das angefühlt? Mega schlecht. Bist du in der Zeit, in der du Pleite warst, arm gewesen? Arm war ich nie, weil arm ist zwischen den Ohren. Ah, genau. Das wollte ich aus. Aber Pleite. Was heisst Pleite? Ich hatte eine ganz doofe Situation. Da war ich im Tessin. Ich hatte alles Geld ausgegeben, das ich konnte.
- 37:34und wollte Ferien. Der Umsatz dort lief nicht so, wie ich es mir gewünscht habe. Zum Glück war ich euphorisch und inspiriert von dieser Idee. Jetzt ist das sein. Wenn du etwas anlässt, funktioniert es. Das war nicht der Fall. Dann ging ich Geld holen. Die Kollegen von der Deutschwitz sind runtergefahren.
- 37:52Ich wollte Geld auslassen und nicht einmal die Karte kam raus. Weder Geld noch Karte. Jetzt gehe ich in die Ferien ohne Geld. Dann sagte ich dem Kollegen, ich komme nicht mit, ich habe so viel Arbeit, ich darf gar nicht, mein Chef hat mir keine Ferien gegeben.
- 38:08Dafür bin ich heute noch... Ich hätte ja ehrlich sein können, aber mein Segel hat das nicht zugelassen. Du bist in der Finanzberatung tätig. Ich war 21,5 Jahre alt. Das war die lehrreichste Zeit. Ich habe mir dort geschworen, das passiert mir nie mehr. Die Töpfchen erklären, aber auch selber umsetzen. Hast du das schon über die Töpfchen damals gewusst?
- 38:35Diese Töpfchen haben wir schon ganz vielen Kunden, auch damals, seit knapp zwei Jahren oder eineinhalb, habe ich das ganz vielen so eingerichtet. Für mich schon auch. Habe aber naiv eine Wohnung genommen, in dem Sinne, dass viel zu teuer war. Naiv einen Topf gekauft, der nicht nötig gewesen wäre. Naiv eingerichtet, wie es nicht nötig gewesen wäre. In der Hoffnung, komm, das holst du schon wieder. Und diese Töpfchen, ich bin mir nicht treu geblieben, diesen Töpfchen gegenüber. Und dann ist das passiert. Aber heute, das beste.
- 39:02Aber eben, das braucht es ja, weil Theorie ohne Praxis ist einfach die Lebenserfahrung, ist nachher das, was bis heute, nur 20 Jahre später, einfach noch präsent ist. Genau. Und somit auch, weisst du, wenn ein Kunde sagt, ich habe kein Geld, ich habe jetzt alles ausgegeben und habe viele Fehler gemacht, hingehen und sagen, du, schau, auch schon erlebt. Ich verstehe, das ist doch nicht schlimm, dass du es nicht wertet, weil du es selber auch erlebt hast. Ich glaube, das ist etwas sehr, sehr Schönes und Leute, die auch wirklich dürfen,
- 39:32nochmals zuhören, nochmals zurückspulen. Pleite kann mal sein, das kann passieren. Entscheidungen, die man getroffen hat, das ist temporär. Aber arm ist zwischen den Ohren. Also arm ist man im Hirn, ist man im Mindset. Und wenn es dort aber nicht stimmt, dann kann man vielleicht auch trotzdem dich anrufen und dann kannst du als Coach helfen.
- 39:53Ja, absolut. Ich konzentriere mich vor allem auf die Leute im Kader. Das mache ich auch bei uns im Unternehmen. Manager, die mich begleiten, bei uns bei «Syslife Select» im Mental Coaching. Ich habe dort auch ein Programm, das wir schon gemacht haben. Ganz interessant. Und für das habe ich es auch gemacht. Meine These zum Mentor habe ich dann auch geschrieben.
- 40:10Wie kann man den Menschen bei unserem Unternehmen und in unserer Branche weiterhelfen? Dann kam ich auf ganz lässige Ideen. Den Leuten soll es gut gehen, aber trotzdem grosses erreichen. Das merke ich auch bei Profis und Spitzensportlern. Die haben eine ähnliche Situation. Die werden ja vorpensioniert. Irgendwann ist Ende Gelände mit dieser Karriere. Und wer bin ich? Lange war ich der Grosse und jetzt nicht mehr. Das brauche ich auch in meiner Branche.
- 40:35Der grosse Direktor, sage ich jetzt mal. Die Frage ist, wie fest ich mich mit dem identifiziere. Oder bin ich einfach der Domenico Furfer? Für mich, ich sage immer das gleiche, ob ich mit einem Assistenten spreche oder mit einem CEO, das ist für mich ein Mensch, der einfach eine andere Rolle spielt. Und der Rest...
- 40:52Aber wie bist du dann auf das ganze Swiss Mental gekommen? Wie hat dich dein Weg dort angebracht, dass du gefunden hast, hey, ich habe irgendwie etwas, was die Leute wollen. Kann ich ein Business oder wie kann ich... Ah, es war dein WIR-Ding, dein WIR-Ansatz wahrscheinlich. Ich habe es auf dem Bauch schon über den Bauch gemacht. Das weisst du schon so. Wenn man es laut sagt, dann merkt man. Aber genau, wie bist du Swiss Mental Coach gekommen? Ja.
- 41:18Ich hatte viele Anfragen, ob ich auch von anderen Büros nicht begleiten könnte. Das habe ich immer ums Aus machen und auch gerne gemacht. Das war auch eine Quelle, um besser zu werden, um das zu lernen. Dank diesen Menschen habe ich dann selber gemerkt, wenn so viele fragen, dann hat es ja auch etwas. Ich merke es auch in der Familie, es sind viele Leute gekommen, ehemalige Freunde, Kollegen, die auch mal gekommen sind, da kannst du mir nicht helfen. Ich habe dann trotzdem gemerkt, die Leute vertrauen mir.
- 41:47Und habe das immer der Ehrlichkeit eingestuft, dass ich sage, ich bin ein Ehrlicher und darum kommen die Leute. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich auf der einen Seite das Businessdenken habe, zugleich aber sehr sensibel bin. Und unser Gründer hat immer gesagt, die Haut haben wie ein Elefant und aber gleich das Viehgefühl wie ein Schmetterling.
- 42:08Das passt. Ich bin hart zum Nehmen, aber trotzdem feinfühlig. Das hat mich dazu gebracht. Brian Tracy, wo ich ein langes Gefühl hatte, muss ich noch Psychologie studieren. Ich wollte ein Fernstudium machen in der Psychologie.
- 42:23Als ich mich dort auseinandergesetzt habe und gemerkt habe, dass es viel um Statistik geht und wenig um das Warum und die Tiefe, habe ich mich auseinandergesetzt mit NLP und gedacht, vielleicht ist es das. Dann habe ich gesagt, es ist es aber auch nicht, teile es nur. Dann bin ich zum betrieblichen Mentor gekommen, durch meinen Mentor, den ich auch selber habe. Er hat gesagt, du wärst eigentlich ein idealer Coach, warum machst du das nicht?
- 42:45Was ist der Ansatz beim betrieblichen Mentor? Es ist auch so, dass Psychologen, warum Ursachen und Probleme orientiert sind. In dem Metier, in dem ich bin, ist es wirklich lösungsorientiert. Wahrscheinlich auch beim betrieblichen Mentor.
- 43:03Durch Fragen helfen Menschen, dass sie sich die Antworten und die Wege herauskristallisieren. Fragetechnika. Genau. Das Mentoring ist sehr interessant. Ich denke, wenn man einen Schrank kauft im Ikea, das Lego-Schächtele, dann ist die Gebrauchsanweisung dabei. Die hat bei uns gefehlt bei der Geburt.
- 43:25Wir hatten Eltern, die einen beide, andere nicht, die das probiert haben. Und es kopiert haben von den Eltern, wie es kopiert oder gegensätzlich. Nein, um Gottes Willen, nicht so. Und dann ist das geworden, was wir heute sind. Und ich glaube, irgendwann ist es gut, dass der Mensch reingeht und sagt,
- 43:48Wie funktioniere ich? Ist das okay für mich? Und wie will ich funktionieren? Und darum geht es dann. Aber du hast vorhin Ehrlichkeit gesagt und eben das radikal Ehrlichsein mit sich. Das ist etwas, was ganz viele Leute nicht können oder wollen, weil sie Angst haben vor dem, was sie dann sehen. Ja, die Wahrheit sehen sie dann. Aber genau diese Wahrheit bringt dich dann zu deinem Herzenswunsch oder zu was auch immer.
- 44:15Weil egal ob Pleite, alles was man jetzt hat, ist ja nur ein Status Quo, es ist ja nur temporär. Man kann alles jederzeit verändern. Und das ist bei sich selber.
- 44:27Selbstreflektion, Unterstützung von Externen, die dich auf deine eigene Lösung bringen. Aber eigentlich, ich sage immer, es ist alles da drin. Und je mehr du dir Zeit nimmst, um nach innen zu gehen, desto mehr verändert sich das Aussen. Genau so. Das unterstreiche ich genau. Ich habe Zeit, ich bin hier. Ich bin an der Scheibe. Glaubenssätze sind sehr wichtig. Das war ein Glaube, selber. Da habe ich Glaubenssätze drin. Geld ist nicht gut. Ich hätte ihn nie gehabt, dann würde ich ihn ja haben.
- 44:56Ist das wahr, ist das falsch? Das Coole ist, du bekommst immer recht. Ja, klar. Und ich als kleiner Junge habe einfach gewusst, egal, das ist ein Glaubenssatz, den ich mir selber, zumindest weiss ich nicht, wo ich den kopiert habe, den ich gewusst habe, da wo ich anlange, das mache ich zu Gold. Das ist ein schöner Glaubenssatz. Da wo ich reingehe, das mache ich gut, das mache ich super. Du mich aber auch, also nicht, dass man das Gefühl hat, ich habe voll reflektiert, alles im Griff, du mich auch recht unter Druck setzen. Das ist sicher meine...
- 45:24Im Blindenfleck. Nach wie vor arbeiten im Blindenfleck. Obwohl er weiss, es ist ja kein Blindenfleck. Eigentlich kein Blindenfleck. Aber wie gehst du denn mit dem um?
- 45:34Zum Teil rede ich auch mit dem und frage, was ich sagen möchte. Du bist ja hier. Was willst du sagen? Alles, was kommt, hat ja auch etwas Gutes. Ich frage, was ist das Gute daran? Dass es so ist. Alles passiert für dich. Genau. Und dann aber auch in der Einstellung. Wir stellen alles ein, Auto, Radio, alles, aber zu wenig uns. Dann schaue ich, wo ich mich noch einstellen kann. Zum Teil glänzt es mir schnell, zum Teil braucht es auch seine Zeit.
- 45:59habe ich es noch nicht raus und sage dem auch Leben. Das ist das lässige. Zum richtigen Zeitpunkt. Wie das beste Beispiel, hast du ja den anderen im 98 oder so gehört reden und dann 10, 20, 15 Jahre später hat es dir nochmal Klick gemacht. Genau, Brian Trace, irgendwo vor 26 Jahren. Und dann in dem Moment war wieder der Zeitpunkt reif für die Information, dass du sie irgendwie integrierst.
- 46:25Aber wie gehst du konkret damit um? Was ist dein Tool? Wie reflektierst du dich selbst mit dem Druck? In Form von Schreiben? Oder gehst du in ein Bad? Oder wo ist deine Rückzugszone? Ich kann mir das nicht mehr vorstellen. Das Eisbaden ist enorm. Aber auch danach die Ruhe. Ich brauche Ruhe. Ich habe eine Matte, die ich von einer Frau mit meinem Sohn bekommen habe, die sticht.
- 46:51Das war ja klar, dass es weh tut. Genau. Nachdem mache ich das und dann die Wim Hof Atemmethode. Das hilft mir enorm. Sonst meditiere ich zu wenig. Yoga habe ich probiert. Das ist nicht deins. Zu wenig schmerzhaft? Ja, vielleicht. Die Ruhe nach dem Schmerz finde ich toll. Ich hatte sehr viel Schmerz, als ich Yoga gemacht habe.
- 47:16Nicht viel, doch sehr viel. Sehr viel Schmerz. Jede Szene. Aber das ist spannend. Das heisst, der Schmerz gibt dir nachher wie die Ruhe, die du in den Status reinkommst von der Innenwelt.
- 47:29emotionale Musik. So Kirchenmusik zum Beispiel, wo ich mich an Beerdigungen erinnere, zum Beispiel auch von den Grosseltern, die ich mega gerne hatte. Diese Musik, die typisch melancholische Musik, ja, sie ist melancholisch, vielleicht können wir auch tränen und ich weine auch, aber genau das Momentum danach, ist genau diese Ruhe, dann komme ich in die Ruhe. Die Sauna ist für mich auch ein Moment von der Ruhe, ganz heiss, nachher ins Eiswasser,
- 47:57Und dann bin ich voll bewusst, das ist der Schlüssel zum Bewusstsein bei mir. Und da kommen die besten Ideen. Wo ich das Denken abstelle und sehr gefühlt unterwegs bin. Du hast gerade vorhin deine Frau angesprochen. Und wir hatten beide schon das Vergnügen, deine wundervolle Frau kennenzulernen. Wie wichtig sind Beziehungen für deinen persönlichen Erfolg?
- 48:24Da werden wir oft gefragt, ob wir seit x Jahren zusammen im gleichen Unternehmen arbeiten. Ah ja? Ja. Dort reagieren die Leute so, um Gottes Willen geht das. Es geht hervorragend. Andererseits Erfolg mit oder ohne Partnerin, wenn du es nur für dich machst.
- 48:45Das ist schade, finde ich. Punkt eins. Punkt zwei. Wenn du einen guten Partner oder Partnerin hast, ohne sie wäre ich gar nicht dort, wo ich bin. Sie hat mir das schönste Geschenk gegeben, indem ich sie kennengelernt habe und unseren Sohn. Etwas Schönes kann man wirklich nicht haben. Wie alt ist er? Er ist 16,5 Jahre alt. Ein Wasserball, ein richtiger Kasten. Grösser als ich. Also wirklich cool. Und zur Partnerin. Schön, dass es das gibt und zusammen zu arbeiten. Geht es nicht, dann hat man an sich zu arbeiten.
- 49:14Ist alles Freude-Eierkuchen in einer Beziehung? Überhaupt nicht. Zusammen als Kinder ziehen. Ich mit meinen Ideen und meinem Kopf und sie mit ihren. Das ist herausfordernd. Aber wir haben auch gesagt, irgendwie streiten ist keine Option. Wir machen den Stopp viel vorher. Irgendeiner von beiden ist immer intelligent, wenn wir merken, jetzt artet es aus. Und dann einfach ruhig sein. Und ein, zwei Stunden später ist meistens schon reflektiert. Dann kann man wieder normal darüber reden. Das ist ja unsere Basis.
- 49:42Aber sie wird wahrscheinlich ein ähnliches Mindset haben wie du, weil sonst würde das ganze Spiel nicht funktionieren. Absolut richtig. Ich habe mal gesagt, und das sage ich, weil sie so ist, und sie weiss es auch, als ich meine Frau kennengelernt habe, ist es für mich wichtig, zu merken, das ist sie, das könnte sie sein, auch als ich die Schwiegereltern kennengelernt habe.
- 50:00Das war für mich wie eine Bestätigung. Weil da siehst du wirklich, wer sie geformt hat. Und wie ist es dort. Das war für mich mega wichtig. Auch als 26, 27, 28-Jähriger. Und dort habe ich dann gemerkt, das ist sie wirklich. Und sie interessiert sich für das Gleiche wie ich. Und egal welches Seminar, ich besuche auch heute
- 50:21Habe ich immer eine Stunde mindestens zuhause feines Essen mit ihr, um auszutauschen und ich 1 zu 1 alles übergebe. Aber du hast recht. Wären sie nicht die, die sagen, erzähl, was ist jetzt passiert? Wären sie nicht neugierig und interessiert genug? Dann geht das Spiel nicht auf. Darum ist die Wahl von Partner und Partnerin enorm wichtig. Nach Stolzen.
- 50:41Da muss ich aufpassen. Es ist alles aufgenommen. Genau. Es wird ja nichts rausgeschnitten. Nach 18 Jahren, in denen wir zusammen sind und 16 Jahre geheiratet, wo ich ehrlich gesagt das schönste um mich passieren konnte. Aber ich bin auch überzeugt, irgendwo durchzieht man ja, was man ist, was man glaubt.
- 50:58Und du hattest ja den Glauben, dass du jemanden nachziehen konntest, auf gleicher Frequenz, auf gleicher Ebene. Sonst hättest du wahrscheinlich einen mega blinden Fleck, wenn nicht das komplette Gegenteil. Das wäre nicht so ein guter Entscheid. Oder wiederum auch eine Lehre, wer weiss. Es können ja beides sein. 50% scheiden, das kann man sagen, um Gottes Willen. Dann bist du einfach einen Schritt weiter und hast herausgefunden, das war es nicht so.
- 51:26Was ich noch spannend finde bei diesem Ansatz, du sagst, ihr habt eine Familie zusammen, plus noch arbeiten, weil man sagt ja, der Partner ist ja dein grösster Trigger, weil er ja die grössten Wunden aufdeckt und überhaupt die emotionalen Knackpunkte. Und die meisten leben ja mit dem Partner, also das heisst, sie arbeiten acht, zehn Stunden, dann kommen sie nach Hause, schlafen, also sie verbringen jetzt mal vier Stündchen mit dieser Person.
- 51:55Aber ihr habt das dann wirklich noch zu Hause im Geschäft und wahrscheinlich schlaft ihr noch. Ja, also wir schlafen immer noch zusammen. Genau, weisst du. Das ist wirklich ein mega ich sage jetzt mal ein Minenfeld, ein potenzielles, weil du ja immer
- 52:13Du entscheidest. Ja, aber... Ja, bin ich wie dir. Aber Gefahr, oder nicht mal Gefahr, aber Konfrontation... Ja, das Risiko ist hoch für eine Konfrontation. Weil ihr halt die ganze Zeit Schnittstellen habt. Überall.
- 52:28Das ist mega spannend. Ja, im Geschäft selber ist sie nach der Corona-Zeit dann mehr von zu Hause aus, wo sie arbeitet. Und auch wenn sie im Geschäft war, das fragen uns viele Leute, wie machen die das? Also ganz ehrlich, habe ich sie am Morgen beim Briefing gesehen, vielleicht beim Mittagessen und am Abend beim Heimfahren. Also so oft haben wir das nicht gesehen. Dann ist sie angestellt von mir. Das heisst, das hilft einem auch, wenn man vielleicht nicht gerade sagt, wir sind jetzt gleichgestellt, dass ich es am Schluss so umsetzen darf, wie ich es auch gerne möchte. Aber es ist sicher auch Ideen einbringen zu können.
- 52:57So fest aufeinander sind wir nicht. Ist er nicht in Schatten? Nein, und auch nicht so, dass wir das Gefühl haben, wir sind jetzt die ganze Zeit zusammen. Das wäre nicht richtig. Aber es geht, weil man etwas Schönes gesagt hat im Sinne von...
- 53:12Der triggert mich. Was machen wir mit Menschen, die uns aufregen, stören, triggern? Du gehst von ihnen weg. Du reagierst so heftig. Du sagst, du wolltest nicht mehr. Der hat das gesagt, du wolltest nicht. Der triggert mich immer, wenn ich mit ihm oder ihr zusammen bin. Wenn man sich weiterentwickeln will, ist das ein Spiegel. Man muss viel Zeit mit der Person verbringen. Wenn du einen Menschen hast, der dich enorm triggert, und trotzdem neben dir bist, mit ihm ausschaut,
- 53:44neutral bleibst, wertfrei bleibst, dann kannst du wirklich sagen, jetzt kann ich einen Haken darunter setzen, auch das habe ich verdaut. Ja, Life Goal. Und das machen ganz wenige Menschen, weil das tut weh. Das tut richtig weh. Das ist Energie. Die Falscherkenntnis tut oft weh. Ich glaube, dass du das nicht machst, ist auch das, was weh macht. Weil sobald du Erkenntnis hast,
- 54:11Das ist ja das... Oder eben, wie wir sagen, man will nicht weinen, man will Emotionen nicht annehmen. Aber sobald man das annimmt, dann geht es dir ja wieder gut. Das Anschauen ist ja das, was befreit. Das Nicht-Anschauen, der Widerstand, ist ja das, was so ein bisschen...
- 54:26Der wehtut, der triggert mich, ich schaue nicht hin, also triggert er mich jedes Mal. Genau. Aber wenn du es dann irgendwie auflösen oder hinschaust, dann hast du ja den Release und dann solltest du ja weniger... Wehtun. Ja. Willst du mir irgendetwas sagen? Es soll aber gar nicht wehtun, weil wehtun muss man verstehen, verursacht nicht er oder du, sondern wehtun verursache ich. Und wenn man das draussen hat, dass ich der bin,
- 54:48der Schmerz verursacht. Und nicht er, er ist nur mein Spiegel. Das ist wiederum lustig. Seit her, das sind etwa die 13, 14 Jahre, wo ich gesagt habe, ich bin selber verantwortlich, hör auf. Was tust du rumheulen, was die und sollte und der müsste und was fällt dem ein?
- 55:06Aber ist das nicht Fluch und Säge zugleich? Absolut. Weil du weisst, es passiert etwas, aufgrund, weil jetzt hier jemand reingelaufen ist, es passiert etwas bei dir. Ja. Du weisst, nur ich, es ist ein Spiegel von mir, aber es ist ja egal, dass hier im Aussen noch die Leute sind, um rumzulaufen oder zu handeln. Das ist schon eine rechte Challenge. Das ist eine rechte Challenge, ja. Und da gibt es zwei Wege. Schwierig oder einfach.
- 55:33Willst du es annehmen und sagen, okay, der triggert mich. Es ist einfach, kleine, sagen, der ist ein Doofen, der checkt sich nicht und so. Das ist einfach. Was ist schwierig? Ansehen, wieso triggert mich das. Ich habe das Motto, wenn etwas einfach oder schwierig ist, schwierig. Wieso schwierig? Was wird schwierig? Schwierig wird einfach.
- 55:54Einfach. Kleinen, weinen machen. Das wird schwierig. Und dann wirst du noch krank. Darum einfach gesagt, in der Umsetzung eine riesen Aufgabe. Und darum habe ich entschieden, Hunderte zu werden. Also ich habe noch 54 Jahre vor mir. Und das hat auch damit zu tun, dass du mental weisst, wie gut du fit bist.
- 56:17Ernährung, dass man sich auseinandersetzt. Nicht unterschätzen, der Schlaf, wie wichtig ein guter Schlaf ist. Es muss 10 Stunden sein. Ich denke 6, 7, ich habe im Schnitt 8 Stunden. Guter Schlaf. Irgendwo die Zeit, die man für sich nimmt. Einmal eine Meditation, eine Sauna, ein Schwimmen, ein Kutschuten. Keine Ahnung, was. Bei mir sind es jetzt die extremen Sachen, bei anderen ist es wirklich die ruhige Geschichte. Wenn man das beherrscht, bin ich der Meinung,
- 56:46Ist das auch möglich? Das ist ein riesiges Thema heute. Pensionierung ist schlecht. 65 Jahre, wie lange habe ich noch? Mit Leidenschaft etwas auf dieser Welt zu erkennen, zu sagen, das mache ich sehr gerne, dann viel davon und dann ist 65 Jahre zweitrangig. Wegen der Pensionierung kam ein Kollege in die Schule. Das war in der ersten, zweiten Oberstufe. Da mussten wir aufschreiben, was unser Ziel im Leben ist.
- 57:15Wie kommt ein 15-jähriger Junge darauf? Das war einer meiner besten Kollegen. Mein Ziel ist Pension. Dann schreibt er das Buch. Alle schreiben da rein. Ich hatte auch einen, der schon pensioniert war. Was will ich werden? Lustig, warum Kalabrese? Alle schreiben da rein. Fussballspieler und Astronaut und so. Pension. Hat er schon geschrieben. Ich finde, das ist ein schönes Ziel. Die Frage ist, wann.
- 57:39Die Frage ist, was er sich darunter vorstellt. Absolut, und was machst du nachher? Bei mir ist es ja auch, möglichst früh... Mein P36 ist ja auch möglichst früh zu erreichen.
- 57:55Was machst du danach? Was passiert danach? Für mich kann das P36 mit dem Cash-Block dran, den du ja kennst. Für mich ist das Ziel ein, mit 36 ein. Nur noch dort kann es fungieren. Das ist mein grosses Ziel. Ist das Pension? Ja. Why not? Bin ich mal am Arbeiten? Klar. Aber handelst du?
- 58:19Mh, müssen wir mal tiefer hinschauen. Aber eigentlich spielt es doch keine Rolle, wenn du machst, was du liebst. Absolut, ja. Das ist übrigens auch noch mega spannend, was du jetzt sagst wegen 100 und so. Es gibt auf Netflix irgendwie Doku, wo einer die ältesten Bevölkerungen geht. Absolut. Genau, Japan, Italien, auch mega viel. Und es ist wirklich, ja, Ernährung, Bewegung.
- 58:43Also wie der Körper, Geist, Seele. Und viele, die ja auch wissen, wie viele Leute arbeiten. Und sie arbeiten einfach. Etwas, was ihnen nicht Spass macht, sondern ihnen nur das Geld bringt. Dann sind sie pensioniert. Weil sie haben ja keinen Sinn mehr. Das passiert ja mega oft. Und die arbeiten dann gleich weiter. Weil sie ja Sachen machen, die sie gerne gemacht haben, die sie geliebt haben. Die ihre Seele beflügelt. Oder ihren Geist.
- 59:08Was sind deine weiteren Ziele in deinem Leben? Ich habe ein kleines Ziel und es dauert etwas zu sagen. Und zwar Sardinien, das italienische Land ist und wie gesagt, es sind andere Länder. Der soziale Kontakt, gute Freunde, vor allem die Familie, die Eltern in der Nähe. Ich habe das Privileg, meine Eltern gibt es noch, wir waren gestern Abend zusammen, haben ein Essen. Es gibt nichts Schönes.
- 59:33Ich kann nur jedem sagen, die älter und gross älter sind, geniesse diese Zeit, weil sie wirklich endlich ist. Das unbedingt. Punkt 1 und Punkt 2 zur Pension. Pensioniert sein, wie du auch gesagt hast, das kannst du jetzt.
- 59:49Wenn du herausfindest, was du machst. Also kann ich mir vorstellen, den Job, den ich mache, und dann haben wir das Mental Coaching, oder? Du gehst hin und was brauchen die Leute sowieso? Draussen geht es immer schneller. Von Jahr zu Jahr werden wir da draussen. Immer wieder kannst du das Zeug viel schneller erreichen. Wir können heute elektrisch herumfahren, die Autos haben mehr PS, du musst nicht mehr tanken, du bist schneller von A nach B. Wir haben alles. Alle Ressourcen. Alle das, was wir wollten.
- 1:00:15Also jedes Kind, das sich etwas vorgestellt hat, hat heute mehr, als es sich vorgestellt hat. Was wir nicht haben, ist glücklich sein. Also wir machen Sachen, um glücklich zu sein und haben es nachher und sind immer noch unglücklich. Das finde ich einmal sehr speziell. Und wenn du heute herausfindest, und für das auch ins Innen schauen, was macht mir Spass? Was mache ich am liebsten? Und ganz viel davon, dann ist das Alter gar nicht wichtig. Dann kann ich das machen bis 100, den Menschen helfen.
- 1:00:42für sie richtig zu denken, für sie ihre Ziele zu erreichen, für sie sich besser zu fühlen. Das mache ich bis 200, wenn es mir 200 Jahre noch gibt. 22. Aber spannend, weil eben, wie du sagst, die Paare haben das Ziel, sie wissen aber gar nicht, dass sie am Ziel angekommen sind, weil sie das Ziel gar nicht verankert haben, nicht immer ein Gefühl, oder weil sie sich wahrscheinlich dem Ziel gar nicht bewusst sind. Was bedeutet jetzt für mich das P36?
- 1:01:07Was bedeutet es für mich in diesem Einziehen, diesem Quadrant oder diesem Ding? Vielleicht geht es zu fest um das Ziel und nicht um den Weg.
- 1:01:18Gut, das ist dann das andere, wie fest verstaurst du dich auf das Ziel stürzen, ohne links und rechts noch ein bisschen Spiel rumzuhalten. Ja, genau, weil du weisst ja nie, was passiert im Leben. Plötzlich hast du einen Podcast mit einem Fremden und Interviews, spannende Gäste. Genau. Ja, so lustig nicht. Was ist so... Darf ich noch? Du hast eine Frage nachher gestellt. Genau. Aber nur zu. Was hast du für eine Frage gestellt, was du für ein Ziel hast? Meine Ziel. Okay, ja.
- 1:01:47Sind wir bei meinen Zielen? Ja. Ja, also Ziel Nummer eins ist gesund sein, gesund zu bleiben, Bewegung, die ich vorhin gesagt habe. Also wirklich, weil ich, die einen können sagen, es ist egoistisch, aber nein, ich glaube eben nicht. Wenn du an andere denkst, dann ist deine Gesundheit mega wichtig. Weil als Kranker kannst du weniger helfen. Absolut. Als gesunder Mensch. Dann das zweite ist sicher die Familie. Dass du Zeit verbringst mit deinen Liebsten, weil es endlich ist. Das ist vielen nicht bewusst. Und das dritte ist weiterhin, was die Jobarbeit belangt. Ganz vielen Menschen.
- 1:02:18das Puzzle, das sie vielleicht suchen, das sie haben, aber gar nicht, das blinde Fleck gar nicht entdeckt haben, denen das mitzugeben. Ich muss es nicht sagen, aber hast du für dich so ein Umsatzziel? Hast du dir ganz klar als Ziel gesetzt, bis dann und dann habe ich diesen Umsatz erreicht? Oder bis dann und dann habe ich so viele Vertriebler, bis dann und dann habe ich das erreicht? Ja. Fix definiert? Ja, ja, fix definiert. Also ein Ziel muss fix definiert sein und du musst es auch oft sehen.
- 1:02:46Vieles, wenn ich da sage, ist erfahren nichts, aber auch gelesen und gehört von anderen. Es ist immer eine Kopie von ganz tollen Vorbildern. Und das Ziel muss sicher visualisiert werden. In meinem kleinen Fitnessraum zu Hause habe ich alle Ziele, die ich habe, aufgehängt. Und das in Form von Bildern, weil es unter Bewusstsein Bilder viel besser versteht. Und auch mit einem Enddatum, das heisst bis dort. Und das ist ganz klar definiert, Kevin. Also nicht viele Mitarbeiter finanziell, das ist schwarz auf weiss.
- 1:03:15Immer geschafft? Nein. Oft ein bisschen später? Völlig egal. Egal. Wieder geht es um den Weg. Die Macht, wir sind so mächtig. Ja, die andere Frage. Wir haben noch ein Konzept. Und zwar darf jeder Gast am nächsten Gast eine Frage stellen. Du weisst nicht, wer unser nächster Gast ist. Unser letzter Gast hat das auch nicht gewusst.
- 1:03:38Trotzdem hast du eine Frage bekommen, bevor wir dich stellen. Weil wir dich ja nicht beeinflussen. Darum, welche Frage würdest du an unseren nächsten Gast stellen? Egal was. Okay, also ich frage zuerst, die Frage komme ich nachher über. Du kommst, weil wir dich nicht beeinflussen wollen. Das macht Sinn, gut. Also ich selber würde wissen, was sein schlimmster Moment in seiner Karriere war. Als er selber gesagt hat,
- 1:04:03beinahe beim Aufgeben von dem, was er auf sich vorgenommen hat. Und was hat er vor allem gelernt aus dieser Situation? Spannend, wenn ich jetzt deinen Spiegel binde. Aber ich will noch schnell etwas dazu sagen. Ich habe ja noch eigentlich eine Frage. Oh, du hast noch eine Frage? Und das wäre jetzt genau diese Frage gewesen. Das ist die Frage unter uns. Das ist einfach die Basisfrage. Also genau, schlimmster Moment in seiner Kandiere. Und was hast du daraus gelernt? Genau.
- 1:04:29Okay. Oder nicht was dich bewegt hat, um weitermachen zu können, sondern was du daraus gelernt hast. Ja, nein, nur die Lektion. Ja, genau. Bitteschön. Was hast du daraus? Das Stage is yours. Ja, ich wollte es vorher sagen, zur Pension und wenn ich fertig bin und so, dass ich so schlimme Momente, das erste, was ich machen muss, loslassen und annehmen und sagen, okay, jetzt ist es so.
- 1:04:48Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage heute, okay, jetzt im Moment scheint der Spiegel da draussen mir ganz viele schlechte Sachen zu zeigen. Wenn es jetzt irgendwo noch einen Spiegel gibt da draussen, wo man noch etwas Schlechtes zeigen will, dann bitte jetzt, denn ich bin gleich ready. Das passiert ja ganz oft.
- 1:05:03Und das passiert auch ganz oft. Meistens dann, wenn du loslässt, mit gegen das zu arbeiten, weil du einfach herangehst, und ich mache es auch sinnbildlich, also ich gehe wirklich auf die Knie, alleine, die Leute sind völlig gegangen, ich gehe auf die Knie und sage, weisst du was, wenn das Leben jetzt gerade so ein bisschen Mist bringt, gibt es sonst noch Mist irgendwo, was auch gerade noch kommt, ich wäre gerade ready, es kommt sich nicht mehr darauf an.
- 1:05:24Das ist meistens der Moment, wo es dann kehrt. Weil ich dann aufhöre, etwas zu bekämpfen, so etwas anzunehmen und dann daraus herauszuschauen. Oder die nächsten Schritte in die Wege zu leiten. So Momente hat es enorm viele gegeben. Enorm viele. Einer war sicher, wo ich kein Geld hatte. Nicht in die Ferien war und den Kollegen etwas anderes gesagt habe. Aber viele auch. Und das Wichtigste war immer der nächste Schritt. Ja.
- 1:05:49das Ziel zurück besinnen und sagen, was habe ich eigentlich für ein Ziel gehabt? Was hat das mit dem zu tun? Und dann sagen, hey, das ist mein Ziel, das ist jetzt die Situation. Und jetzt, ich trinke gerne mal ein Gläschen Champagner. Jetzt wäre es ein Moment, um zu sagen, weisst du was, jetzt trinke ich Eis. Jetzt habe ich eine coole Erkenntnis. Die Leute feiern meistens das Ziel, wenn es erreicht ist.
- 1:06:10Aber das ist viel später. Wir sagen auch, der Weg ist das Ziel. Ja, dann musst du doch jeden Moment, wo du das Gefühl hast, Scheibe, das ist jetzt so Scheibe, einen Prosecco aufmachen und sagen, hey, da habe ich einen Fehler gemacht, den feiere ich jetzt. Dann ist der Weg das Ziel. Weil du feierst, wenn du etwas daraus gelernt hast. Ja, und dann sagst du, hey, im Moment läuft es überhaupt nicht. Dann machst du manchmal eine Champagnerflasche auf, oder eine kleine, oder ein Gläschen, kann ja alkoholfrei sein, und dann stoßt du an und sagst, hey, der trinkt jetzt, auf diese Erfahrung, wie lässig.
- 1:06:39Ich bin Fan von Fehlern. Ja, dafür sind wir ja da. Im Gegensatz zu jedem Lehrer. Sie sagen ja, wenn man Fehler macht, ist man schlecht. Schlechte Noten sind wichtig. Aber das ist okay. Die Prägung haben wir. Ich mache Fehler, aber bitte nicht zweimal. Ja, ja, ja.
- 1:06:59Wie gehst du denn tatsächlich um, wenn deine Schützlinge kommen und sagen «Scheisse, für dich ist es wahrscheinlich «La fine del monde», das Ende der Welt»? Das geht die Welt unter denen. Hat dich auch schon mal ein Fehler von denen getriggert? Ja, bestimmt. Aber dann bist du so reflektiert und denkst «Was hat das jetzt mit mir zu tun?» Heute, vor 13, 14 Jahren. «Vorher nicht, vorher nicht, vorher alles falsch gemacht. Alles zum Glück.»
- 1:07:28Sonst wärst du heute nicht der, der das macht. Ja, ja, ja. Hart zum Menschen anstatt zur Sache. Ein Haufen Fehler. Ich glaube, da braucht es ein paar Stunden, wenn wir über das App reden würden. Ja, ja. Das wäre sehr spannend. Heute nicht. Heute gehe ich an und sage, die erste Frage ist, wie würdest du es heute machen? Was hast du daraus gelernt? Wann hast du die nächste Situation, die nächstmögliche? Und wie gehst du es an? Und dann wirklich zu beobachten und zu sagen, mach das jetzt sowieso oder nicht. Mach das das zweite Mal, dann bin ich schon direkt im Zug. Das wäre wahrscheinlich etwas, was du mir im Inneren erzählen würdest.
- 1:07:56Das wäre die Mimie. Bist du ein redikierer Spiritueller?
- 1:08:00Ich bin sehr, ich glaube sehr, hier kann in der Kirche nichts, überall weg, aber ich glaube mehr als jemand, ich glaube an jemanden, der viel in der Kirche ist, also ich will keinem nachtreten. Für mich ist der Glaube immer da, auch wenn jemand gestorben ist, dann muss ich nicht an den Grab diese Person besuchen, ich kann sie bei mir im Kopf, also lieber habe ich jeden Tag einen Gedanken, als Beispiel, anstatt ein schlechtes Gewissen zu haben, wie ich vor Ort muss sein. Ich glaube enorm. Ich glaube enorm.
- 1:08:30Okay. Ich glaube, man könnte da eine Frage nach der anderen stellen. Das würde wirklich nicht ausgehen. Die Frage, die du bekommen hast, was ist etwas, das du immer gemacht hast, aber dich noch nicht getraut oder gemacht hast? Wow. Spannend, ja. Da triffst du es. Okay. Da triffst du es wirklich. Das habe ich meinem Mentor gesagt. Die Antwort dazu und die Lösung waren auch schnell aufgelöst. Ich wollte ein Jahr als Schauling leben. Wow. Auf dem Tempel.
- 1:08:59Und wirklich mich hier abmelden, ein Jahr lang. Was passiert, ich habe keine Ahnung. Und das hätte ich wollen, vor der Hochzeit, geschweige denn auch, bevor mein Vater wird. Also vor... Ah! 16 Jahre. 18. 18, können Sie sich 16 verheiraten? Irgendwo im Dreh hätte ich das wollen, dürfen machen. Habe ich nicht gemacht. Und lange habe ich mir immer wieder gesagt, das Einzige, was ich in meinem Leben nicht gemacht habe, ist das.
- 1:09:27Aber weil du es dir gesagt hast oder weil du wirklich noch ein bisschen das Calling dazu hättest? Weil ich einfach das Gefühl habe, in Sabine würdest du dich richtig gut kennenlernen und so. In dich reingehen, wer bist du wirklich und was willst du noch, was willst du nicht und so. Und dann habe ich das meinem Mentor gesagt. Und das ist ein ganz toller Typ. Der hat mich angeguckt und gesagt, ja.
- 1:09:51Und dann kommst du hierhin, mit den Trouble, mit all dem, was du hast, und vergisst alles, was da oben war. Weisst du, was cool wäre, Domenico?
- 1:09:59als Shaolin, hier zu leben und hier zu lernen. Wow, im Dschungel direkt. Und genau mit dieser Aussage musste ich sagen, ich muss gar nicht mehr gehen. Wieso? Es wäre einfach. Was ist herausfordernd? Das. Und das ist meine tägliche Aufgabe. Darum macht es Sinn, mal zu einem Coach zu gehen. Nicht, weil wir ein Coach sind.
- 1:10:25Ja, absolut. Ja, aber wieso lieben wir das? Weil wir selber die Erfahrung gemacht haben, wie gut es das tut, oder wie es dich weiterbringt im Leben. Und darum, also es ist ja nicht so, weil wir mit dem Geld was machen wollen. Wir wissen, von was wir reden. Wir haben es am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, was es mit einem macht. Und Ziel erreichen ist das eine.
- 1:10:44Ein gutes Gefühl im Leben, das ist das andere. Ich glaube, das ist wertvoll. Das hat jeder verdient. Das Leben ist ein Gefühl, nichts anderes. Ja, das kannst du auch verzeihen. Den Eltern, die dich vielleicht nicht so erzogen haben, wie du es dir gewünscht hättest. Den Lehrern, die dir Sachen angezogen haben. Ich glaube auch uns allen. Ich habe nicht nur schöne Erinnerungen, schöne, aber auch schlechte. Und die schlechten bleiben leider. Aus dir wird nichts. Das hören wir oft.
- 1:11:11Dass man da hinfährt und sagt, das weiss er ja nicht. Ich weiss, dass es mir etwas gibt. Und dort ansetzt, darum unbedingt mal hinzuschauen, reflektieren lassen und sich wirklich weiterentwickeln können. Einfach, damit es einem besser geht.
- 1:11:27Domenico Dershalin. Ja, genau. Gross. Bruce Lee hat mich begleitet. Ja, ja, ja. Es sind spektakuläre Filme. Bruce Lee, Rocky. Ja, ja. Wirklich vieles. Auch heute noch. Ist wichtig, was sie da gesagt hat. Be water. Das ist für mich mein Leben. Was soll's sein?
- 1:11:44Ja, so geht es mir auch. Wunderschön. Ich danke dir von Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen, um uns bereichern mit deiner Lebensweisheit, mit deiner Erfahrung, mit deinem Wesen, mit deinem Dasein. Ich danke vielmals für das. Ich schätze das sehr.
- 1:12:04Sehr, sehr gerne geschehen und ich möchte euch danken, weil ihr es einfach unglaublich gut macht. Weil ihr einfach von Grund her ganz, ganz tolle Menschen seid. Und das sage ich nicht, weil ich jetzt hier in diesem Podcast bin und weil wir irgendwie abgemacht haben, dass es Werbung noch sollte oder gut wäre. Nein, man spürt das. Man spürt das bei euch total. Es war absolut schön, auch mit euch das zu machen. Danke euch. Danke vielmals, Renika.
- 1:12:25Und auch danke vielmals an euch alle, die bis hierhin zurückgelassen haben, wie du entscheidest, euer Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung heute mit dem Domenico Furfara. Und vergesst eine Sache nicht.
- 1:12:38Und zwar uns supporten, unterstützen, liken, weiterleiten, wenn euch der Podcast gefallen hat. Und bis gleich mit dem nächsten Gast. Wir freuen uns riesig auf euch. Und schön, dass ihr wieder dabei wart. Alles Gute. Tschüss zusammen. Wenn sie mich noch sehen, tschau. It's a wrap. Danke vielmals.