Latest / Frisch serviert - der Steuerpodcast / E‑Rechnung war erst der Anfang: Jetzt kommt das Meldesystem
Transcript
- 0:05Speaker 3: Frisch Serviert, der Steuerpodcast.
- 0:08Speaker 2: Herzlich Willkommen zum Steuerpod cast.
- 0:11Speaker 2: frisch serviert heute wieder mit dem Schwerpunkt Umsatzsteuer.
- 0:15Speaker 2: Schön das ihr eingeschaltet haben.
- 0:17Speaker 2: wir Professor Roland Istmar und Markus Hülmann servieren ihnen auch heute wieder aktuelles und relevantes aus der Welt der Umsatz Steuern kompakt verständlich und praxisnah.
- 0:29Speaker 2: Unser Thema heute ist ein Spezielles.
- 0:32Speaker 2: Wir möchten uns heute mit dem Thema WIDA und dem geplanten nationalen Meldesystem auseinandersetzen, wie kommt es aus den E-Rechnungen das ich letzten Endes zu einem elektronischen Meldessystem komme?
- 0:47Speaker 2: Daher, Professor Ismar und ich auch in den technischen Gegebenheiten vielleicht nicht ganz so zu Hause sind wie andere haben wir uns heute für dieses sehr technische Thema erstmals Gäste eingeladen die sich gleich noch einmal selber vorstellen.
- 1:03Speaker 2: Und damit nicht direkt diejenigen abschalten, die vielleicht nicht so sehr mit den technischem Vorgaben zu tun haben.
- 1:09Speaker 2: möchten sie beruhigen Wir haben das extra gesplittet.
- 1:13Speaker 2: im ersten Teil möchten wir uns einmal mit den Rahmenbedingungen beschäftigen.
- 1:17Speaker 2: Was heißt das überhaupt elektronisches Meldesystem?
- 1:20Speaker 2: Und im zweiten Teil beschäftigen wir uns dann etwas vertiefter mit den protestualen und technischen Besonderheiten.
- 1:28Speaker 2: Wie gesagt, wir haben zwei Gäste.
- 1:31Speaker 2: Beide Gästen gehören zum Verband elektronische Rechnungen.
- 1:36Speaker 2: Zum einen haben wir den stellvertretenden Vorsitzenden heute bei uns, Richard Luthardt und darüber hinaus Dr.
- 1:42Speaker 2: Donovan Pfaff, der der Leiter des zuständigen VER Arbeitskreises ist.
- 1:48Speaker 2: Wenn Sie mögen Herr Luthhardt, Herr Dr.
- 1:49Speaker 2: Pfaff sagen sie doch ein paar Worte zu sich.
- 1:52Speaker 0: Vielen Dank für die Einladung, Herr Hülmann.
- 1:54Speaker 0: Vielen dank für die.
- 1:57Speaker 0: Ich sage jetzt nicht so viel zu mir selbst, ich sage ein bisschen was zum Verband der elektronischen Rechnung.
- 2:02Speaker 0: Der Zwanzigneuen gegründet ist mit knapp hundert Mitgliedsunternehmen und wir sind die Ansprechpartner für E-Rechnungen, Meldesysteme und digitale Steuerprozesse.
- 2:11Speaker 0: Wir sehen uns hier als Brücke zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung Und hier arbeiten wir in unterschiedlichsten Zusammensetzungen, verschiedenste Themen und eines der Hauptthemen die man diesen Jahr bearbeitet haben unter der Leitung von den Dr.
- 2:26Speaker 0: Pfaff ist das Meldesystem Und dort haben auch ein Strategie Papier entwickelt dass sie gerne auf unserer Homepage runterladen können wie wir uns ein sinnvolles Meldessystem für Deutschland mit in Blick Richtung Europa darstellen wollen.
- 2:41Speaker 0: Also das wäre es ein bisschen zum Verband.
- 2:44Speaker 0: Wir haben unterschiedlichste Veranstaltungen, die wir machen auch letzte Woche.
- 2:47Speaker 0: Da werden wir vielleicht auch in diesen Podcast draufkommen.
- 2:50Speaker 0: ein paar Sätze zum politischen Frühstück wo auch Staatssekretäre teilgenommen haben aus dem Bundesfinanzministerium.
- 2:57Speaker 0: Vielleicht können wir da etwas Aktuelles sagen aber ich denke das ist jetzt für den Einstieg genug und er übergebe vielleicht an den Doktor Pfaff.
- 3:05Speaker 1: Ja schönen Dank Richard.
- 3:06Speaker 1: ja mein Name ist Donald Pfaff.
- 3:08Speaker 1: Ich habe vor über siebenundzwanzig Jahren mal mit der E-Rechnung angefangen und bin jetzt Leiter des Arbeitskreises Meldesystems Im VR, dort haben wir mit über thirty-fünf Experten gerade so ein Strategiepapierentwickel.
- 3:19Speaker 1: Wobei gesagt haben was können wir eigentlich lernen und dass es ihn erwähnt auch schmeckt.
- 3:23Speaker 1: wollen wir die nächsten dreißig Minuten bisschen was erzählen Was hier serviert wird?
- 3:27Speaker 1: weil das ist unwahrscheinlich spannend und hat wahrscheinlich viel Potenzial Und ich will gar nicht weiter den Spannungsbogen hochhalten.
- 3:33Speaker 1: gibt gleich zurück an die Moderatoren.
- 3:34Speaker 1: schönen Dank
- 3:36Speaker 2: Ja vielen lieben dank für die Vorstellung und auch dass sie heute mit dabei sind.
- 3:41Speaker 2: Ja, was wollen wir heute machen?
- 3:42Speaker 2: Einmal schauen.
- 3:43Speaker 2: Was gilt bei der E-Rechnung?
- 3:46Speaker 2: Denn wir können über Meldesysteme nicht reden ohne auch noch mal über die E- Rechnung zu sprechen.
- 3:51Speaker 2: Was ist auch bei WIDA schon verbindlich vorgegeben?
- 3:55Speaker 2: aber darüber hinaus auch, was es bei dem deutschen nationalen Meldessystem geplant... ...was ist da aber auch schon offen.
- 4:02Speaker 2: und Herr Professor Esmer vielleicht können wir dann ein bisschen reingehen, was wir uns vielleicht dann auch nochmal wünschen, was in den deutschen Meldessesystem noch kommt Dann natürlich auch wie Greifen, Rechnungsaustausch und Meldung technisch ineinander.
- 4:15Speaker 2: Was ändert sich bei den Prozessen?
- 4:18Speaker 2: Und die glaube ich am allerwichtigsten Frage für unsere Zuhörer – Wie sollten sich die Unternehmen jetzt vorbereiten?
- 4:26Speaker 2: Herr Luther hat vielleicht darf ich dann einmal eine ketzerische Frage stellen wenn Sie wieder unter das deutsche Meldesystem in einem Satz erklären müssten was ändert es sich für Unternehmen wirklich
- 4:37Speaker 0: der größte Keil, was sich wirklich ändert ist das Thema.
- 4:41Speaker 0: Was ist eine Rechnung?
- 4:43Speaker 0: Weil der Abgleich zwischen einer E-Rechnung und einer Rechnungen im klassischen Sinn, ich glaube für die größte Herausforderungen für diejenigen, die mit Rechnungsbeschäftigten.
- 4:54Speaker 0: In der Vergangenheit hatte die Papierechnung den Vorrang.
- 4:57Speaker 0: es gab ein PDF-Rechnung Und jetzt gibt es die E-Rechnungen sind strukturierte Daten nach der europäischen Norm six zu neun drei eins Der größte Wechsel und der größte Einschnitt für Unternehmen insgesamt die Definition der E-Rechnung.
- 5:14Speaker 0: Der Rest sind Prozesse, aber wirklich dieser Schnitt das eine Rechnung nicht mehr auf Papier ausgedruckt wird oder als BDF.
- 5:24Speaker 0: Eine elektronische Rechnungsrechnung ist der größten Einschnitt fürs Unternehmen insgesamt.
- 5:31Speaker 0: Da hängen natürlich die Prozese daran, dass es schon klar Aber ich glaube, das Umdenken zwischen elektronischer Rechnung und all der Rechnungen in Papierformat.
- 5:40Speaker 0: Das ist die größte Herausforderung.
- 5:42Speaker 0: Das sehen wir jetzt auch in den ganzen Befragungen, die wir haben weil für den klassischen mittelstädtischen Unternehmer ist eine E-Rechnung eine verschickte Rechnungs per Mail als PDF.
- 5:55Speaker 0: Und das ist eben nicht mehr seit zwanzig fünfundzwanzig.
- 5:59Speaker 3: Wenn ich das richtig verstehe betrifft das Thema jetzt also nicht nur den Rechnums Versand, sondern genauso den Rechnungseingang.
- 6:07Speaker 3: Stimmt das und warum ist das so?
- 6:09Speaker 1: Also vollkommen richtig Professor Ismael ich glaube wir müssen gucken.
- 6:13Speaker 1: der Richter hat es eben ausgeführt Wir müssen ab sofort jede Rechnungen melden Und da hat unsere Finanzverwaltung entschieden dass man Technologie neutral sein will und deswegen muss man jeder Meldung als rechnungsversender melden aber auch als Rechnungsempfänger und diese zwei Meldungen werden dann sozusagen zusammen geführt ob der Stecker in die Steckdose passt und ob alles identisch gemeldet worden ist.
- 6:35Speaker 1: Deswegen müssen beide Seiten melden im Zukunft, ja?
- 6:38Speaker 3: Genau!
- 6:39Speaker 3: Wir bewegen uns – vielleicht darf ich das aus juristischer Sicht noch mal eben skizzieren – Ja, in einem Umfeld wo wir verschiedene Regelungsebenen haben und auch verschiedene Anforderungen.
- 6:50Speaker 3: Wir haben seit Jahrzehntsich-Fünfundzwanzig in Deutschland schon die BtoB E-Rechnung, die allerdings mit Übergangsregeln ausgestaltet ist so dass wir zum Anfang Sieben und zwanzig jetzt von einem Scharfschalten wirklich sprechen können.
- 7:05Speaker 3: Mal sehen, wie das in der Praxis so angenommen wird.
- 7:07Speaker 3: Daneben haben wir als weitere Ebene das europäische Wiederpaket, dass ein Digital Reporting Criminals aufstellt für bestimmte grenzüberschreitende Umsätze.
- 7:20Speaker 3: Das startet am ersten Juli.
- 7:24Speaker 3: Und dann als dritten Baustein haben wir noch ein deutsches zeitnahes und transaktionsbezogene Mailsystem für bestimmte Rechnungsangaben.
- 7:35Speaker 3: Da sind wir im Gesetzgebungsprozess noch nicht fertig, das läuft gerade.
- 7:41Speaker 3: die abschließende gesetzlichen technischen Vorgaben stehen da noch aus Wenn wir nochmal aufwiedergucken ab ersten Juli, das ist klar.
- 7:50Speaker 3: Das wird kommen.
- 7:51Speaker 3: Da wird für in der Gemeinschaft Lieferung und Erwerbe sowie für bestimmte Grenzüberschreitendiverse-Charge Umsätze werden Reporting Requirements eingeführt.
- 8:02Speaker 3: Damit geht einher die Verpflichtungszaustellung von strukturierten E-Rechnungen innerhalb von zehn Tagen nach eintrittes Steuertatbestands.
- 8:12Speaker 3: Transaktionsbezogene Meldung ist damit eng am Rechnungsprozess.
- 8:16Speaker 3: Jetzt wird je nach Umsatzart ein definierter Datenausschnitt gemeldet, nicht.
- 8:21Speaker 3: hingegen muss die gesamte Rechnung übermittelt werden.
- 8:25Speaker 3: und wenn wir von Echtzeit reden, reden wir von Transaktionen nahe nicht von Übermittlung in derselben Sekunde.
- 8:35Speaker 3: Jetzt sollten wir uns mal den inderschen Bill-to-Bill umsetzen zu wenden.
- 8:39Speaker 3: Was ist da geplant?
- 8:41Speaker 3: Und was ist da noch offen?
- 8:43Speaker 0: Was ist geplant?
- 8:46Speaker 0: Also es existiert.
- 8:47Speaker 0: Sie hatten das ja gesagt, Herr Professor, dass man am ersten Ersten erst den Fünfundzwanzig ist in zwei Dinge der Vorrang dieser Papierechnungen entfällt und sie müssen wenn jemand europäischen Normkonforme Rechnung verschickt diese Rechnungen empfangen können.
- 9:00Speaker 0: ab erster ersten siebenund zwanzig müssen unternehmen mit dem Umsatz größer von acht hunderttausend vorjahres Umsatz im Business-Business Bereich E-Rechnungen versenden.
- 9:11Speaker 0: Das ist die nächste Stufe und das sind jetzt drei Monate.
- 9:16Speaker 0: Und ab ersten, ersten achtundzwanzig gilt dies auch für alle Unternehmen in Deutschland.
- 9:23Speaker 0: Das ist der Bereich Ehrechnung.
- 9:25Speaker 0: Der zweite Bereich ist das Meldesystem.
- 9:28Speaker 0: Wollen wir da auch gleich auf das Meltesystem einkommen?
- 9:31Speaker 0: Was da geplant ist oder...
- 9:33Speaker 3: Genau ich glaube dass es ja das spannende.
- 9:36Speaker 3: mit der E-Rechnung sind wir ein Jahrmaßen vertraut als Community aber Unwägbarkeiten, die sich im Horizont abzeichnen.
- 9:43Speaker 3: Wenn wir über Digital Reporting oder Meldesysteme sprechen, da wird es so wirklich spannend.
- 9:49Speaker 0: Gut deswegen auf das Thema Meldesystem Einsatz.
- 9:54Speaker 0: aber doch noch mal zum Thema E-Rechnung.
- 9:56Speaker 0: Es sind weniger als drei Monate und die Industrie ist nicht vorbereitet.
- 10:02Speaker 0: ein Großteil der Errechnungen gehen wir davon aus werden auch ab ersten ersten siebenundzwanzig nicht in der korrekten Form verschickt werden.
- 10:10Speaker 0: Das ist eine Herausforderung natürlich für das zukünftige Meldesystem, was in Deutschland zum ersten Setzen zwanzig dreißig parallel zur Wieder geplant ist.
- 10:21Speaker 0: Und was auch in den letzten Wochen noch mal aus dem Finanzministerium komputiert wurde es dass zum ersten Ersten zwanzigerundzwanzig eines freiwilligen Einführungen des Meldessystems gedacht ist wo man als sogenannte Probierphase das nutzen kann.
- 10:42Speaker 0: Das ist geplant und die Ausgestaltung ist noch nicht klar, aber es wird mit den Informationen, die wir im Moment haben, wahrscheinlich kein System sein, wie es in anderen Ländern vielleicht Richtung Pepphols sein wird.
- 11:00Speaker 0: Also das ist so die Aussage, die Wir in den letzten Wochen und Monaten bekommen haben.
- 11:05Speaker 0: Aber Donna, wenn du kannst gerne noch ergänzen?
- 11:09Speaker 1: Ja, ich glaube wichtig sind die Daten und die strikte Trennung nicht so wie es andere Länder gemacht haben hier in Deutschland.
- 11:15Speaker 1: haben uns bewusst entschieden, erste Schienen zu legen oder erst die Rechnung einzuführen und dann das Meldsystem darauf aufzusetzen.
- 11:22Speaker 1: Deswegen geben wir aktuell davon aus auch in den Gesprächen mit dem BMF, dass es keine Übergangsphase geben wird nach dem ersten siebten, zwanzig, dreißig für zum Beispiel kleine Unternehmen.
- 11:31Speaker 1: Es ist aktuell geplant, dass im kommenden Jahr das Gesetzgebungsverfahren angestoßen wird mit den ganzen Details, die wir dann haben werden und wie der Richard Lutthardt gerade zurecht gesagt hat, im ersten Quartal zwanziger, neunzwanziger eine Art Testphase die Schaustellung des Meldesystems, wie es so schön heißt.
- 11:48Speaker 1: Und dazu gilt ist natürlich jetzt die Vorbereitung zu treffen und Richard hat das gerade sehr schön gesagt wir sind nicht darauf vorbereitet.
- 11:55Speaker 1: ja ich glaube der happy pass funktioniert schon ganz gut.
- 11:58Speaker 1: aber viele viele Rechnungsprozesse haben halt auch Schatten Prozesse wo man einfach Rechnungen mit Wörten, Excel nachpasst oder anpasst und die müssen dann auch gemeldet werden und dass wird relativ spannend zu sehen wie es dann passiert.
- 12:12Speaker 2: Da hätte ich jetzt gleich nochmal zwei drei Fragen, wenn nicht darf.
- 12:15Speaker 2: Das einig glaube sie müssen unseren Zuhörern noch mal erklären was heißt Happy Path?
- 12:20Speaker 1: Also Happy Path ist für mich das Massengeschäft.
- 12:23Speaker 1: also wenn ich heute raus gucke Ich habe es dem BMF so gesagt, ich glaube jedes Unternehmen hat schon eine Lösung elektronische Rechnung zu versenden und empfangen.
- 12:31Speaker 1: Vermutlich hat kein Unternehmen in Deutschland heute hundert Prozent Also keinen Unternehmen versendet oder empfängt hundert prozent.
- 12:39Speaker 1: Und das brauchen wir aber für das Meldesystem, weil sonst gibt's irgendwie ein schlechtes Ende um Vergissrechnungen zu melden.
- 12:46Speaker 1: Wenn man jede Rechnung, wie der Isma gerade richtig gesagt hat, transaktional melden muss, dann kann es durchaus passieren dass ein paar Rechnungen hinten runterfallen und das sollten wir vermeiden.
- 12:56Speaker 2: Jetzt haben ja schon viele europäische Länder durchaus auch Meldesysteme die aber vollkommen anders aufgestellt sind.
- 13:04Speaker 2: Ich kriege ja so'n bisschen... Also meine Nackenhaare stellen sich so'nn bisschen auf.
- 13:09Speaker 2: werden wir zwei verschiedene Systeme haben, also einmal wieder ein nationales System.
- 13:14Speaker 2: Wie sieht es da aus?
- 13:15Speaker 2: Ist das geplant, dass es einheitlich ist oder werden das zwei verschiedene system sein?
- 13:20Speaker 0: Also die Bilder, die wir gesehen haben aus der Planung des BMF schaut so weit aus, dass die Meldung gegeben wird über den Zwischensystem.
- 13:29Speaker 0: Wir hatten jetzt das Thema Elster gegebenenfalls auch dazwischen als Erzwischenlösungen und dann wird der Teil der National ins nationale Meldesystem gebracht und der andere Teil, der europäisch ist in Richtung Wieta- und den europäischen System.
- 13:47Speaker 0: Also das soll ein Prozess sein und der Ersteller der Rechnung hat hier keinerlei Handlungsbedarf.
- 13:56Speaker 0: In dem Sinne die Systeme erkennen, ist es eine europäische Rechnungen oder ist es ne nationale Rechnen?
- 14:03Speaker 0: Also es ist ein Prozess wichtig.
- 14:05Speaker 0: deswegen relativ sich mit dem Thema E-Rechnung anständige Daten zu haben, auch zu beschäftigen.
- 14:14Speaker 0: Dass ich dann am Ende wenn zum ersten siebzehnt zwanzig dreißig oder die Testphase zwanzigerundzwanzig existiert im Prinzip einfach ein Teil der Daten gehen dann ins Meldesystem und die Rechnung geht ganz normal wie in der Vergangenheit zum Empfänger?
- 14:31Speaker 3: Ich hätte eine Frage noch zu den Übertragungswegen.
- 14:35Speaker 3: Wenn ich das richtig verstanden habe, ist im Moment ja ein PayPal nicht zwingend als Übertragungsweg vorgesehen.
- 14:41Speaker 3: Kann sich das im Prozess noch ändern?
- 14:43Speaker 0: Da kann sich immer was ändern aber als Üvertragung der Rechnungen kann man natürlich PayPal nutzen oder auch andere Netzwerke.
- 14:52Speaker 0: Das einzige Thema ist jetzt wie ist der Weg zur annehmenden Stelle gestaltet?
- 14:57Speaker 0: und da muss ich halt in meinem und dass es so die Planung in meiner Module den Elster mit berücksichtigen.
- 15:04Speaker 0: Es kann natürlich auch zukünftig sein, dass es vielleicht einen Parallelenweg gibt.
- 15:09Speaker 0: Den zweiten Weg gibt wo Peppol eine Rolle spielen wird.
- 15:13Speaker 0: aber das ist so und die Aussage des BMRFs gewesen war nicht geplant oder Donne wenn hast du da andere Informationen?
- 15:23Speaker 1: Nein im Kern ist es ganz wichtig den Leuten ein bisschen die Angst zu nehmen.
- 15:27Speaker 1: ich glaube ob man mit Peppoll sendet ist für den Endkunden oder für den Entscheider in Unternehmen vollständig egal.
- 15:35Speaker 1: Wichtig ist, wie Richard gerade richtig gesagt hat wir haben eine E-Rechnung als zentralen Datensatz.
- 15:40Speaker 1: dieser wird verkleinert in meiner Welt für die europäische Meldung oder für die deutsche Meldungen und die Übertragung soll im Idealfall vollständisch automatisch stattfinden.
- 15:49Speaker 1: Wir haben uns in Deutschland aktuell gegen PEPOL entschieden für die Meldungs an das Finanzamt weil wir ein System haben was sich bei uns sehr lange etabliert hat eine Elster-Gesellschaft, sag ich mal so.
- 16:01Speaker 1: Wo wir standardisierte Prozesse haben die andere Länder gar nicht hatten.
- 16:05Speaker 1: und deswegen hat sich das Finanzministerium entschieden diesen Standardweg zu nutzen weil alle Unternehmen kennen er ist überall etabliert und die Provider die jetzt gerade die Ereignung verschicken werden das in Zukunft auch implementieren.
- 16:17Speaker 1: und dann ist es eine Schnittstelle die standardisiert funktioniert.
- 16:20Speaker 1: und ich glaube da muss man den Leuten ein bisschen die Angst nehmen.
- 16:23Speaker 1: Wir laufen eigentlich konform mit den Meldedaten wie viele anderen auch.
- 16:28Speaker 1: Und was das Finanzministerium nicht will, sie wollen nicht jede Rechnung über eine zentrale Plattform jagen sondern wollen nur die Meldedaten um dort die Umsatzsteuermeldungen entsprechend zu erzeugen oder zur Transparenz zu machen.
- 16:42Speaker 2: Was passiert denn eigentlich mit den Daten?
- 16:44Speaker 2: Was erhofft sich denn die Finanzverwaltung davon?
- 16:47Speaker 2: wie sieht es mit Datenschutz aus?
- 16:48Speaker 2: weiß man da schon nie ist.
- 16:50Speaker 0: Was er hofft dich?
- 16:51Speaker 0: die Finanz Verwaltung des Systemes wird deswegen eingeführt um den Steuerbetrug zu stoppen oder zumindest Teile des Steuerbetrugs zu stoppen und dadurch natürlich auch Steuereinnahmen von Steuerunehrlichen zu generieren.
- 17:06Speaker 0: Das ist die eine Seite, die zweite Seite und da ist eher das Thema E-Rechnung natürlich der Spiel auch die Digitalisierung der Wirtschaft voranzutreiben.
- 17:16Speaker 0: Deswegen sind es zwei Seiten und das eine Vorteil für den Staat, für die Verwaltung.
- 17:22Speaker 0: Ich höre meine Steuernahme indem ich den Steuerbedruck bekämpfe Und es antre eben Digitalisierung durch Automatisierung, Transparenz und alle diese Vorteile die man mit dem Thema Struktur jeder Daten- und Ehe Rechnung bekommt.
- 17:37Speaker 1: Ich glaube das Wichtige ist zu verstehen dass eine Ehe-Rechnung oder eine Errechnung verschiedene Gesichter hat so ähnlich wie wir hier in dem Podcast gerade sitzen.
- 17:45Speaker 1: Es gibt Leute die gucken aus der umsatzsteuerlichen Sicht andere kucken aus der Prozess Sicht und so ähnlich müssen wir das auch in Deutschland angehen weil das natürlich auch ein Mittel zur Staatsmodernisierung ist wenn wir wissen was wo ausgegeben wird.
- 17:56Speaker 1: Ich mache mal ein Beispiel, die Italiener wussten sehr schnell in Covid welche Branche gerade schwächelt weil sie jede Rechnung gemeldet haben.
- 18:03Speaker 1: Sie wussten mir die Umsatz Daten verlaufen.
- 18:07Speaker 1: Die wussten aber auch, wie die Italiener bezahlen also ob sich der Zahlungsaufschub bei einzelnen Unternehmen oder einzelnen Branchen verlängert hat weil man auch die Zahlung mit bemisst und dadurch kann man ganz aktiv Wirtschaftsleistungen steuern oder Subventionen steueren um die Wirtschaft vielleicht auch zu stärken.
- 18:22Speaker 1: ich mache mal ein Beispiel der Tankrabatt jetzt und natürlich ist es auch Ziel den Umsatzsteuerbetrug einzudämmen weil da hat die EU ja relativ deutlich gesagt dass wir in Deutschland Ein Eldorado sind so ein bisschen und wir wollen natürlich die ehrlichen Steuerzahler unterstützen.
- 18:38Speaker 1: Und das möglichst transparent machen, deswegen ist es eine Sicht auf die Rechnung aus verschiedenen Gesichtspunkten.
- 18:44Speaker 1: Die gilt es halt zu wahren und mit einzubinden.
- 18:47Speaker 1: Deswegen ist auch nicht nur ein Projekt vom Finanzministerium sondern auch eines vom Digitalen Ministerium von der Wirtschaftsministerium, vom Innenministerium
- 18:54Speaker 1: etc.,
- 18:55Speaker 1: pp.
- 18:56Speaker 1: Das gilt es so umzusetzen.
- 18:58Speaker 3: Gleichzeitig gibt's dann natürlich auch ne juristische Perspektive.
- 19:02Speaker 3: Einerseits den juristischen Rahmen, es gibt da Fragen mit Blick auf Datenschutz.
- 19:06Speaker 3: Es gibt da Frage mit Blick Auf Grundrechte und mit Blickauf dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen.
- 19:13Speaker 3: Jenseits dessen aber auch aus juristisch-politischer Perspektive natürlich die Frage, welche Daten sollen übermittelt werden?
- 19:21Speaker 3: Wie werden die Daten geschützt?
- 19:23Speaker 3: Wie wird die Daten gesichert?
- 19:25Speaker 3: Insbesondere Welche Daten können wir dem Staat ersparen?
- 19:31Speaker 3: Ich glaube, das sind Fragen die wir uns noch stellen müssen.
- 19:33Speaker 3: Italien hat ja sehr vernünftigerweise in die BtoC-Umsätze ausgenommen.
- 19:39Speaker 3: auch im Bereich von BtoB Umsätzen gibt es durchaus datenschutzmäßig problematische Umsätze.
- 19:45Speaker 3: beispielsweise wenn eine Firma einen Psychotherapeuten bezahlt für ein Angestellten dann möchte man diese Daten vielleicht anders behandeln als wenn ein Autounternehmen Schrauben bestellt.
- 19:57Speaker 3: Das ist ein Beispiel mit der Psychotherapie, was ich von Freunden aus Polen gehört habe.
- 20:01Speaker 3: Die ja schon etwas weiter sind und wo sich solche Fragen stellen.
- 20:05Speaker 3: Das ist etwas, wo wir als Juristen und sozusagen als politisch Interessierte dann auch nochmal übernachten sollten.
- 20:12Speaker 3: Das heißt nicht, dass wir die Effizienzgewinne sehen sollten, die das Ganze verspricht – auch Modensierung des Staates.
- 20:18Speaker 3: Wir sollten aber trotzdem gleichzeitig darauf achten,
- 20:26Speaker 0: Absolut.
- 20:27Speaker 0: Und deswegen ist dieses Modell, ich denke mal auch spannend und gut weil die vollständigen Prozessdaten gehen an den Käufer und die Umsatzsteuer Daten sind nur die Kerndaten, die dann an das Meldesystem übermittelt wird.
- 20:43Speaker 0: Das ist eben nur eine Teilmenge und ich glaube dass es ganz gut.
- 20:47Speaker 2: Vielleicht darf ich da noch einhaken, wo wir jetzt gerade schon bei dem Thema Prozessen sind.
- 20:52Speaker 2: Vielleicht können Sie es da noch einen bisschen greifbarer machen?
- 20:54Speaker 2: Was ändert sich denn jetzt an den sogenannten Order-to-cash-Prozess?
- 20:59Speaker 1: Der Order to Cash-Process erzeugt ja erst mal Ende einer Rechnung.
- 21:03Speaker 1: also sie als Verkäufer erzeugen im Ende einer rechnung und was jetzt neu ist dass sie einen Ausschnitt dieser Rechnungen an die Finanzbehörden melden müssen das sie diese Rechnungsverschicht haben Und dann geht die Rechnung natürlich noch zu Ihrem Kunden, der dann – und dann sind wir auf der anderen Seite des Prozesses also aus dem Purchase-to-Pay-Prozess.
- 21:23Speaker 1: Wenn er diese Rechnungen erhält auch wiederum senden muss.
- 21:26Speaker 1: Das ist eigentlich neu.
- 21:27Speaker 1: das bedeutet sie haben die Rechnungsdaten vollständig elektronisch vorliegen.
- 21:32Speaker 1: ab dem ersten erst in den Siebenundzwanzig sind achtzig Prozent der Firmen verpflichtet die Elektronikrechnung zu senden Und mit dem Transport der Rechnung an Ihren Kunden geht parallel ein kleiner Teil, so ähnlich wie es Herr Professor Isma gerade gesagt hat.
- 21:46Speaker 1: An das Meldesystem wo dann natürlich auch die Rechte und der Datenschutz etc.
- 21:50Speaker 1: berücksichtigt wird dass man da nicht alles meldet was man auf der Rechnung meldet.
- 21:54Speaker 1: Das ist nur bisschen die Idee und das was sich neu ändert.
- 21:58Speaker 2: Beide Prozessseiten jetzt schon angesprochen sowohl Order to Cash als auch Purchase-to-Pay.
- 22:04Speaker 2: Jetzt komme ich ja immer so ein bisschen aus der Praktika-Ecke und überlege mir aus der umsatzsteuerlichen Brille, was bedeutet das denn jetzt eigentlich?
- 22:12Speaker 2: Wenn da entsprechende Fehler auftreten.
- 22:15Speaker 2: Also konkret – Was bedeutet das für den Vorsteuerabzug auf Seiten des Empfängers wenn die Meldedaten nicht ordnungsgemäß nicht im zeitlichen Rahmen oder sonstiges übertragen ist?
- 22:26Speaker 2: Ist der vor Steuerabzug dann verloren?
- 22:29Speaker 2: wie sieht man das denn?
- 22:31Speaker 0: Im Endeffekt ist es grundsätzlich so und das war auch im letzten BMS-Schreiben nochmal gleich herausgestellt, dass es dazu wichtig ist Validierungssoftware einzusetzen um die Qualität dieser Errechnungen zu behandeln.
- 22:44Speaker 0: Und da gibt's halt verschiedene Themen.
- 22:46Speaker 0: Das eine ist die Prüfkriterien – Ist diese Rechnung syntaktisch richtig?
- 22:50Speaker 0: Gibt sie einen Formatfehler?
- 22:52Speaker 0: Und solche Dinge gibt also z.B.
- 22:54Speaker 0: Buchstaben im Datumfeld oder solche Dinge, das prüft die klassische Validierung Software.
- 23:00Speaker 0: Dann gibt es weiter die Geschäftsregeln.
- 23:02Speaker 0: Es gibt bestimmte Felder, sind sie vorhanden?
- 23:04Speaker 0: Gibt's in die Kontakte vorhandenen im bestimmten Feldern?
- 23:07Speaker 0: Alles diese sagen passieren.
- 23:10Speaker 0: und dann gibts natürlich... Und das ist weiterhin wichtig.
- 23:14Speaker 0: Inhaltliche Prüfkriterien für Rechnungen auch weiterhin nach §IV Absatz vier.
- 23:21Speaker 0: Und da geht´s nochmal.
- 23:22Speaker 0: Ist eine Rechnungsnummer vorhandene?
- 23:23Speaker 0: Ist ein Rechnungstarum vorhandener?
- 23:25Speaker 0: Also alle diese Dinge, die ich auch jetzt schon abprüfen muss werden dann noch mal abgeprüft.
- 23:32Speaker 0: Das ist natürlich so ein Ding.
- 23:35Speaker 0: und wenn eine Rechnung nach Paragraph... Wenn bestimmte Dinge fehlen in den Businessrolls oder sindaktiert, weist das System das ab.
- 23:45Speaker 0: Und dann muss man natürlich entscheiden.
- 23:47Speaker 0: und deswegen, ich denke mal Professor Ismael, wenn man das sensitiver in den Themen drin zu sagen kann.
- 23:54Speaker 0: Ich dann den Vorsteuerabzug versagen und den kann ich eigentlich nur versagen, wenn die Daten nach Paragraf vierzehn nicht vollständig sind oder nicht korrekt sind?
- 24:04Speaker 0: Und das ist glaube ich der Punkt und man kann es nicht generell versagen.
- 24:10Speaker 2: Das ist ein sehr wichtiger Punkt, dass das so nicht ohne weiteres möglich sein wird.
- 24:15Speaker 2: Und auch das BMF Schreiben zur E-Rechnung was ihr eben schon angesprochen hat ja auch gewisse Auffangtatbestände nennen wir sie mal so.
- 24:21Speaker 2: Sie haben es eben schon gesagt zum ersten Januar werden wahrscheinlich noch nicht alle in der Lage seien die E- Rechnungen entsprechend zu versenden geschweige denn sie vernünftig zu verarbeiten.
- 24:31Speaker 2: Insofern wird's gewisse Nennen wir sich mal Anlaufschwierigkeiten geben Vielleicht noch mal, bevor wir zum Schluss kommen.
- 24:40Speaker 2: Inwieweit müssen denn diese Daten aufeinander abgestimmt sein?
- 24:43Speaker 2: Wir haben schon gehört sowohl auf der Eingangs- als auch auf der Ausgangsseite wird letzten Endes geprüft werden und wird gemeldet werden müssen.
- 24:50Speaker 2: Wird es da ein Crosscheck auf Ebene der Finanzverwaltung geben weiß man da schon was sich die Finanz Verwaltung davor stellt.
- 24:58Speaker 1: Die Finanzverwaltung hat ja heute auch relativ viele Datenquellen, die sie prüfen.
- 25:03Speaker 1: Und natürlich wollen Sie beide Seiten dann da abgleichen.
- 25:06Speaker 1: das ist die große Vision und wir sind ja noch in den Beginn.
- 25:10Speaker 1: aber ich mache hier mal ein Beispiel.
- 25:11Speaker 1: Die Finanz Verwaltung hat heute auch über fünfzig Daten Quellen, die Sie prüffen bei Umsatzsteuer-Vormeldungen etc.
- 25:18Speaker 1: Jetzt liegen die natürlich heute vielen Hängeregister vor und vielleicht kommen sie auch noch per Fax rein et cetera pp.
- 25:25Speaker 1: und jetzt haben wir auf der einen Seite ein Datensatz der mit dem anderen relativ einfach abgleichbar ist, aber dann muss man vielleicht in den Daten auch noch reingucken und Validierungschecks machen etc.
- 25:34Speaker 1: Und das gilt jetzt alles!
- 25:35Speaker 1: auch für die Finanzverwaltung in den nächsten Jahren vorzubereiten.
- 25:38Speaker 1: Das wird da besser werden und das ist ja die große Maßgabe, also wir können nicht nur die Daten liefern sondern wollen ja auch besser behandelt werden.
- 25:46Speaker 1: Wir wollen auch Effizienzen heben auf beiden Seiten und deswegen ist es eine große Chance.
- 25:51Speaker 1: Und wir müssen alles was tun, die Ärmel hoch krempeln und sagen nicht nur, die Finanz Verwaltung muss was tun wie Unternehmer müssen etwas tun, Steuerprüfer müssen etwas
- 26:08Speaker 2: verabschieden uns heute mit dem ersten Teil zum Thema Echtzeitmeldung und Daten aus frisch serviert Umsatzsteuer.
- 26:15Speaker 2: Vielen lieben Dank an die beiden Gäste, die uns glaube ich hier viel Informationen, viele Detailwissen nochmal mitgebracht haben.
- 26:22Speaker 2: Vielen Dank auch an Sie als Zuhörer dass sie dabei waren.
- 26:26Speaker 2: Und wenn Sie mögen, im zweiten Teil wollen wir uns jetzt noch einmal vertieft damit die prozessoralen und technischen Anforderungen beschäftigen.
- 26:33Speaker 2: Wir freuen uns über Ihr Interesse und natürlich werden sie auch in die nächste Folge wieder einschalten.
- 26:37Speaker 2: bis zum nächsten
- 26:57Speaker 3: Mal!