Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Bewegung am Grand Central, die Schönheit des Boxsports und alkoholfreie Drinks vom Spitzen-Sommelier
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- Es ist geschafft. Der Januar ist nach gefühlten sechs Jahren rum und jetzt geht es endlich, zumindest jahreszeitentechnisch, ein bisschen aufwärts. Die Tage werden länger, am Horizont ist es hell, die Luft riecht schon ganz zart nach Frühling. Ich persönlich habe das gefeiert mit einem Eis aus meiner Stammeisdiele. So richtig im Hörnchen Zitrone und Schokolade, zu der Kombi will ich übrigens nichts hören, alles auf die Hand und dann beim Spazierengehen Essen. Ich sag's euch, fühlt sich direkt alles viel leichter an. Also im Rahmen der Möglichkeiten. Wenn ich richtig in Spazierlaune gewesen wäre, hätte ich bestimmt eine große Stadtrunde gemacht, die mich dann vielleicht auch bis in die Hauptbahnhof-Area geführt hätte, gegebenenfalls am Grand Central vorbei. Da kommt nun nach einiger Zeit des Stillstandes Bewegung in die Baustelle. Neue Eigentümer sind gefunden, rund 900 Wohnungen sollen entstehen. Mit Uwe Jens Runau habe ich über die aktuellen Entwicklungen gesprochen. Wäre ich dann noch ein bisschen weiter gelaufen Richtung Wehrhahn, hätte ich einen Abstecher in Düsseldorf coolsten Hinterhof machen können. An der Gerrishheimer Straße liegt der Ippo-Club, ein Boxgym, in dem jeden Tag Trainings stattfinden. Gründer und Trainer Armin Witscherewitsch erzählt, was den Boxsport so besonders macht, warum eigentlich alle dafür geeignet sind und wie der Weg zum eigenen Club war. Wieder zurück in meinem Viertel wäre ich wahrscheinlich an der Rokai-Weinbar vorbeigekommen. Im Bistro mit der im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Weinauswahl hat seit Januar ein neuer Sommelier die Korkenzieher in der Hand. Und der hatte sich auf die Fahne geschrieben, passend zum Dry January die alkoholfreie Getränkeauswahl auf ein neues Level zu heben. Wie und ob das gelingt, weiß Paul Küchler. Und damit herzlich willkommen zum Rhein-Pegel. Ihr hört Folge 355 und der Rhein steht bei 3,45 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt. Kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Wie angekündigt hält uns meine liebe Kollegin Marlin Kess in ihrer Rolle als Gerichtsreporterin hier regelmäßig auf dem Laufenden, was in den Sälen der Düsseldorfer Justiz so vor sich geht. Heute berichtet sie von zwei Verfahren, die in den vergangenen Tagen verhandelt und zum Ende gebracht wurden. Im zweiten Fall geht es um sexualisierte Gewalt. Wenn ihr das nicht gut hören könnt, spult ein paar Minuten vor. Ich liebe ja Stringenz, liebe Malin, darum finde ich es aus verschiedenen Gründen wunderschön, dass du mir gegenüber sitzt. Wir haben ja vor ein paar Wochen quasi mit Ankündigung, mit Ansage begonnen, damit ein bisschen aus der Düsseldorfer Gerichte-Welt zu berichten. Du in deiner Rolle als Gerichtsreporterin. Genau. Und die hast du ja noch immer inne und es ist ja auch schon wieder einiges passiert. Es sind Verfahren begonnen worden, eingestellt wahrscheinlich und beendet. Heute hast du zwei, naja, ich möchte fast sagen Geschichten mitgebracht, weil du sie ja jetzt erzählst. Aber es sind natürlich persönliche Schicksale und reale Ereignisse, wie alles, über was wir hier sprechen. Darum verzeiht, wenn ich es Geschichte nenne. Aber genau, wir versuchen es ein bisschen so abzubilden. Zum einen haben wir ja auch hier schon darüber berichtet und auch über den Prozessbeginn der Pizza Nummer 40, Wo nochmal kurz abgeholt in einer Gastronomie in der Altstadt, wenn man eine Pizza Nummer 40 bestellte, bekam man. Und das habe ich bis heute immer noch nicht erfahren. Vielleicht kannst du das auch ein für alle mal aufklären. Habe ich dann auch eine Pizza bekommen oder nur ein Tütchen Koks? Das ist eine sehr gute Frage, die der angeklagte Gastronom, gegen den jetzt kürzlich das Urteil ergangen ist, mit Nein beantwortet hat. Er hat das ja im Prozess gesagt, dass es diese ja fast schon legendäre Pizza Nummer 40 eigentlich gar nicht gegeben hat, sondern dass eben man in diesem wirklich sehr kleinen Ladenlokal in der Altstadt eben Pizza kaufen konnte und zusätzlich dazu, wenn man das wollte, auch Marihuana und Kokain, das hat er ziemlich schnell zugegeben, dass das so war und ja. Es hatten ja die Ermittler, also die Polizei hatte das ja so in Umlauf gebracht, glaube ich, mit dieser Pizza Nummer 40. Es war dann auch ganz interessant, weil vor Gericht dann auch klar wurde, dass das natürlich so ein bisschen der Aufhänger war, warum sich, glaube ich, so wahnsinnig viele Menschen für diese Geschichte interessiert haben, die aber für den Ausgang des Verfahrens letztlich gar keine Rolle gespielt hat. Also es ist ja für das Gericht überhaupt nicht entscheidend, ob das Tütchen Koks jetzt in die Pizza eingelegt wird oder einfach nur dazukommt, sondern es geht eben darum, dass es überhaupt verkauft wird. Und was ich jetzt gelesen habe in deinem Stück quasi jetzt zum Prozessende, es gab auch Marihuana, also Cannabis-Produkte. Genau. Ist auch nicht so klar. Doch, gab es auch. Sogenannte Balls, glaube ich, waren das. Da wurden auch Fotos im Gerichtssaal gezeigt. Das meiste Geld und auch die größte Menge war das Kokain tatsächlich. Bei dem wurden ja auch bei einer Hausdurchsuchung letztes Jahr irgendwie 1,6 Kilo Kokain gefunden. Das ist schon wirklich richtig viel und entsprechend wurde der jetzt auch tatsächlich zu vier Jahren Haft verurteilt. Der ist nicht vorbestraft, der hat alles gestanden, aber die Strafe ist so hoch wegen dieser großen Menge. Ist vier Jahre hoch? Ist für den Ersttäter im sogenannten BTM-Betäubungsmittelbereich schon relativ hoch. Aber das liegt eben an dieser großen Menge Kokain, die der da in Umlauf bringen wollte, gebracht hat. Und auch tatsächlich, das war mir auch nicht klar, es wurden mehrere Wirkstoffgutachten verlesen. Und es geht da tatsächlich auch darum, wie potent die Drogen sind, die man verkauft, mit denen man handelt. Und da Teile davon eben sehr reines, sehr wirkungsvolles Kokain waren, hat das eben auch eine Rolle gespielt. Okay, das heißt, je besser die Droge, desto höher die Strafe. Genau, also je größer der Schaden sozusagen, der dadurch angerichtet werden kann, desto höher die Strafe. Du warst ja jetzt vor Ort während der Prozestage, wie lange? War das? Also, weil ich finde, und das habe ich ja schon mal kommuniziert oder verbalisiert hier gerade in diesem Zusammenhang, es ist immer noch ein Gerichtsverfahren und es geht auch immer noch um Sachen, die Leute schädigen, aber durch dieses Koks-Pizza Nummer 40 hat es ja fast schon einen, es hat halt irgendwie, weil es so absurd ist und auch die ganze Geschichte, wie du schon gesagt hast, da haben sich ja unfassbar viele Medien draufge... Ja, sogar die New York Times. Genau, und ich frage mich auch, ob das irgendwie demnächst in irgendwelchen Songs zitiert wird und so, also ob das so zu so einem geflügelten Wort wird und so. Wie ist dann die quasi harte Realität während dieses Verfahrens? Es ist ein ganz normales Gerichtsverfahren. Am ersten Gerichtstag hat er sich ja geständig eingelassen, der angeklagt. Deswegen war es auch ein bisschen kürzer als gedacht. Genau, es hat nur drei Tage gedauert und nicht wie angeplant fünf. Aber ansonsten ist das ein ganz seriöser, normaler Vorgang. Und auch zum Beispiel, was ich gerade gesagt habe, in diesen Gutachten, wenn das Gutachten verlesen werden, das dauert Minuten lang. Und da werden irgendwelche Fachbegriffe durch die Gegend geworfen, nur um zu sagen, das ist hochgradig potent, das ist sehr gefährlich. Und der Richter hat das ja auch tatsächlich, hat ja diesen ganzen Medienrummel, den es da tatsächlich gab, ja auch wirklich, glaube ich, mehrfach angesprochen in dem Verfahren, als er eben gesagt hat. Also es hat dann an dem zweiten Prozestag hat dann ein Polizeibeamter ausgesagt, der die Ermittlungen geleitet hat und der hat auch gesagt, also bei den beiden Menschen, die sie eben vor der Pizzeria sozusagen gecashed haben mit Koks, die das da gekauft hatten, da war es, die sind nicht mit einer Pizza aus dem Laden rausgekommen, sondern nur mit dem Koks. Also ist es tatsächlich fraglich, hat es diese Pizza Nummer 40 gegeben, ja oder nein und der Richter sagte eben, es interessiert eigentlich nur Leute außerhalb dieses Gerichtssaals und genau, musste dann natürlich auch eine seriöse Strafe finden. Die Staatsanwaltschaft hatte deutlich mehr gefordert, die Verteidiger etwas weniger. Und am Ende ist es bei vier Jahren rausgekommen. Wie ist das dann, wenn so ein Urteil verkündet ist? Dann ist das vorbei und dann stehen alle auf und gehen? Ich möchte so gerne mal diese Stimmung wissen. Ja, im Prinzip ja. In diesem Fall jetzt. Die haben sich ungefähr eine Stunde lang beraten, der Richter und seine Schöffen. Und haben dann gesagt, dann fällt das Urteil, dann kommen die rein, alle stehen auf. Dann wird im Namen des Volkes das Urteil verlesen. Dann setzen sich alle wieder hin. Dann kommt die Urteilsbegründung. Und dann wird quasi einmal so ein bisschen geguckt, ob jemand von beiden, also Staatsanwaltschaft oder Verteidigung der Angeklagte, direkt sagen, dass sie Rechtsmittel einlegen wollen. Dann wird das noch notiert und ansonsten wird dann gesagt, das Verfahren ist geschlossen und alle gehen. Und in dem Fall war das tatsächlich so, dass dieser Gastronom ja seitdem, also seitdem im August festgenommen wurde, in Untersuchungshaft sitzt und die Verteidigung hatte beantragt, dass das aufgehoben wird. Das wurde aber wegen der Fluchtgefahr dann verneint, bis das Urteil rechtskräftig wird und er ja sowieso sozusagen seine Haft antreten muss. Und der hat dann noch so ein bisschen mit seinen beiden Verteidigern rumdiskutiert, glaube ich, als es um die Frage ging, geht er in Revision oder nicht. Aber ansonsten ist das so, dann gehen alle und dann ist das Verfahren erstmal geschlossen. Also ja, genau, abgeschlossen und in dem Fall vielleicht natürlich wahrscheinlich auch aufreibend und emotional für die Direktbeteiligten in irgendwelcher Hinsicht auch immer, aber relativ neutral. Auf jeden Fall, ja. Ich frage das auch so, weil du ja bei noch einem anderen Prozess zugegen warst und da stelle ich mir vor, dass die ganze Stimmung, die ganze Vorgehensweise vielleicht eine etwas andere war, weil es einfach nochmal ein anderes Thema behandelt, was passiert. Belastend ist bestimmt auch, ja, stelle ich mir vor für jemanden, der dabei sitzt. Es geht um einen Prozess, wo ein Vater sich an seiner minderjährigen Tochter vergangen hat. Das Verfahren lief ja auch über ein paar Wochen und du warst vor Ort. Genau, da habe ich mir tatsächlich auch jeden einzelnen Verhandlungstag angeguckt, weil es eine Besonderheit bei diesem Verfahren gab und zwar war das die inzwischen junge Frau, die ist inzwischen 18, aber als das passiert ist, das war ein Karneval 2022, da war sie eben 16. Das heißt, es hätte die Möglichkeit gegeben, dass dieses Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Das wollte sie aber explizit nicht, sondern sie wollte, dass das öffentlich sozusagen ausgetragen wird. Und dann fand ich es auch richtig, in dem Rechnung zu tragen und jeden Tag dabei zu sein. Und genau, das war dann schon zum Teil schwer zu ertragen, was da erzählt wurde. Also der Fall ist relativ schnell erzählt. Der Vater hat seine Tochter, die war Karnevalfeiern und ziemlich betrunken und dann haben ihre Freunde den Vater angerufen und gesagt, er soll sie doch bitte abholen. Vater und Mutter waren getrennt zu dem Zeitpunkt, der wohnte in einer kleinen Wohnung irgendwo in Düsseldorf und der hat sie dann mit nach Hause genommen und sie war wirklich, ja, also sie sagt, sie hat einen totalen Filmriss und sie sagt das auch schon seitdem, das heißt, es ist eine sehr konsistente Aussage über viele Jahre jetzt hinweg. Genau und dann ist es in dieser Wohnung zum Geschlechtsverkehr zwischen den beiden gekommen, wie man so technisch dann sagt und ja letztlich wurde er natürlich verurteilt wegen Vergewaltigung, wegen Missbrauchs von Schutzbefohlenen, wegen Beischlafs zwischen Verwandten, weil es eben seine Tochter ist und was wirklich auch frappierend war nach diesen ganzen Verhandlungstagen, dass er nicht erklären konnte. Warum, also wie es dazu kommen konnte, dass er das macht. Also es wurden ihm viele Möglichkeiten eingeräumt, das irgendwie zu erklären und er hat auch viel erzählt, auch zu seiner Beziehung, zu seinen Kindern, die haben noch einen Sohn, der ist ein paar Jahre älter, die immer sehr gut gewesen ist, immer sehr eng und immer wenn es um die Tat an sich ging, kam nichts mehr. Da hat er einfach aufgehört zu reden und so auf die Tischplatte geguckt und auch als seine Tochter, die war auch wirklich die ganze Zeit dabei, bei jedem ekligen Detail aus den DNA-Gutachten, wo überall Spuren gefunden wurden, dass jetzt alles angehört und hat ihn auch zweimal direkt angesprochen und hat ihn auch gefragt, warum hast du das gemacht, warum hast du mir das angetan und es gibt einfach, also es gab zumindest in diesem Verfahren keine Erklärung dafür. Ja, und das war schon spannend, sowas mal zu sehen, auch wie die Richterin damit umgegangen ist, wie die Anwältin von dieser jungen Frau damit umgeht. Das war schon irgendwie auch mal gut zu sehen und wirklich sehr beeindruckend, vor allem diese junge Frau und auch die verschiedenen Zeugen, die ausgesagt haben, Freunde von ihr, dass die eigentlich alles richtig gemacht haben, um sie zu schützen. Aber der gefährlichste Ort für junge Frauen oder für Mädchen und Frauen ist eben das eigene Zuhause und das hat sich hier leider auch bestätigt. Ja und das Verfahren ist auch schon abgeschlossen, es gibt jetzt ein Urteil. Genau, der wurde verurteilt zu viereinhalb Jahren Haft, weil er hat die Vorwürfe grundsätzlich eingeräumt, das wird ja jedem Angeklagten zugute gehalten. Denn dadurch musste seine Tochter auch sich nicht zu der Tat im Gerichtssaal äußern. Der ist auch nicht vorbestraft. Sowas fließt natürlich immer mit in so ein Urteil ein. Und genau, das waren dann viereinhalb Jahre für diesen Mann, für dieses ja wirklich fassungslos machende Vergehen. Ja, ich möchte da auch gar nicht weiter bohren oder noch mehr Fragen stellen, weil ja, das steht für sich. Ich danke dir sehr, dass du uns ein weiteres Mal mit in die Welt der Gerichte genommen hast. Sehr gerne, ich freue mich aufs nächste Mal. Ich freue mich auch und vielen Dank. Tschüss. Tschüss. Music. Das Grand Central, zeitweise auch Grand Hole zwischen Worringer Platz und Hauptbahnhof, war lange Zeit eines der baulichen Sorgenkinder der Stadt. Das ehemalige Gelände der Post steht seit 2018 leer. Seit nunmehr fast sieben Jahren geht es nicht zu Recht voran. Das soll sich bald ändern. Ein neuer Eigentümer ist gefunden. Rund 900 Wohnungen sollen endlich auf dem Areal entstehen. Uwe Jens Runau erklärt, was nun die nächsten Schritte sind. Lieber Uwe Jens, weißt du, was ich ja ganz besonders gerne mag? Was denn? Wenn sich Geschichten quasi weiterentwickeln und vielleicht sogar zu einem Ende bewegen. Wir haben ja jetzt schon wirklich das ein oder andere Mal gesprochen über Bauprojekte in dieser Stadt, über Flächen, die leer stehen und irgendwann nicht mehr leer stehen sollen. Unter anderem Grand Central aka Grand Hole am Nähe des Woringer Platzes, zwischen Woringer Platz und Düsseldorfer Hauptbahnhof, die ehemalige Post, das Postgelände. Genau. Und wenn wir darüber sprachen, in der Vergangenheit war immer, naja, da soll was passieren, mal gucken, dann war ja dieses ganze Sorgenkindige Ding, dass sich da irgendwie eine eigene Welt gebildet hat und so und heute sitzt du mir hier gegenüber. In der Düsseldorfer Lokalredaktion. Es geht weiter. Ja, es könnte. Also ganz ehrlich, bis da nicht jetzt wirklich ganz viele Bagger anrücken und so, sind das alles für mich auch so Schritte nach vorne. Aber wir haben schon so viel Schlechtes erlebt, gerade bei diesem Projekt. Also so viele Verzögerungen, dass ich da immer noch 10% Vorbehalt habe. Und die sind ja auch angemessen. Also erstmal gucken, bei all diesen Projekten muss man das ja sagen. Es gehört ja zu Also diesen Brachen der Adlergruppe. Die Adlergruppe, über die werden wir auch nicht los. Die werden wir ja noch nicht los. Also ich hoffe, irgendwann sind sie Tauben, die entschläuchen. Weil rein so von der Finanzmacht her sind sie ja auch nur noch Tauben und keine Adler mehr. Naja, also ein Unternehmen, was entstanden ist durch irre Zukäufe und Düsseldorf hat gerade sieben Areale da auf dem Zettel. Bis zu 5000 Wohnungen, wo es nicht weiterging jetzt seit Jahren. Wo sich aber jetzt im zweiten Halbjahr einiges getan hat bei ein paar Projekten und eben unter anderem bei diesem Grand Central, was ja auch das erste war, was schon besonders weit war in den ganzen Genehmigungsverfahren. Seit 2018 gibt es einen Bebauungsplan und schon ein Jahr später hätten eigentlich die ersten Wohnungen gebaut werden können und heute wäre längst alles fertig. 2018, das ist echt schon eine ganze Weile. Seit 2018 ist da auf jeden Fall nicht mehr so viel los, was Publikumsverkehr angeht. 900 neue Wohnungen sollen entstehen. Richtig. Es waren aber mal viel mehr geplant, oder? Nein, das ist deswegen korrekt, weil es sollten eigentlich 1051 sein. Jetzt muss man auch mal gucken, am Ende sind das dann genau diese insgesamt, also ich sage jetzt mal 1000, gut 1000. Hängt ja davon ab, wie dann tatsächlich die konkreten Einzelbaugenehmigungen aussehen. Und sowas kann sich auch immer nochmal verändern, dass man sagt, jetzt brauchen wir gerade noch mehr 3-Zimmer-Wohnungen statt 4-Zimmer und dann sind es auch einfach nochmal 3-4 Wohnungen mehr. Das muss man dann sehen. Aber diese grobe Route, ich sage jetzt mal gut 1000, ist die Marschroute. Das, was von der Baumasse her da verträglich ist. Und es sind aber schon 147 Wohnungen ja tatsächlich gebaut worden, die so an der Flanke oben stehen, an der Moskauer Straße. 147 Sozialwohnungen, die sich der Entwickler damals, das war der Klaus Franken von Catella, der das ganze Areal eigentlich entwickelt hat. Und dann aber meinte, mit Herrn Gröner ginge es schneller, der dann später seine CG-Group dann von Konsus geschluckt wurde und Konsus von Adler. Also das ist so eine Kaskadenübernahme. Ja, und er hat dann diese Sozialwohnungen realisiert. Er wollte eigentlich auch noch die preisgedämpften machen. Da muss man jetzt gucken, ob er da nochmal eine Chance hat oder nicht. Aber eigentlich ist es jetzt verkauft an jemand anderen von Adler, nämlich an die Henderson-Bahn. Park Gruppe, ein Immobilienfonds-Manager, die selber ja gar nicht groß bauen, aber sie haben in Deutschland ein Bauunternehmen übernommen, einen Entwickler, der auch in Düsseldorf schon bekannt ist, nämlich die GBI. Und was haben die noch so? Und die GBI, die hat in Düsseldorf diese drei Hotels rechts, also wenn man vor dem Hauptbahnhof steht, rechts daneben, diese roten Bauten. Die jetzt neu sind, also relativ neu. Genau, das hat GBI gemacht, auch eine Tiefgarage da gebaut und anderswo haben sie auch schon Wohnprojekte und sowas gemacht und wollen das auch stark ausbauen und die sind eben, der Hauptanteil ist übernommen worden von diesem englischen, internationaltätigen. Hat das auch mit dem Standort zu tun, weil das dann auch da so in der Nähe ist, also breiten die sich von da quasi aus oder ist das ein Zufall? Das ist eher Zufall, aber die Engländer wollten quasi dann so jemanden sich suchen, den mit mehr Kapital ausstatten und darüber wachsen und das passt auch in das Programm und das Profil eben von GBI und die sind Ende 2022, haben sie diesen neuen Haupteigner bekommen, die Führung ist im letzten Sommer auch nochmal ausgetauscht worden, ist klar annonciert worden, deswegen passt das eigentlich und nach unseren Informationen ist die Grundstückstransaktion auch schon. Also es ist unterschrieben, aber es gibt noch einen Finanzierungsvorbehalt, der aber ausläuft in diesem ersten Quartal. Und dann kann man es auch offiziell sagen. Das heißt, bis jetzt wird... Uns das noch nicht offiziell bestätigt, deswegen auch noch da Fragezeichen, aber die Information, dass das der Käufer ist, die ist valide und ja, jetzt kann man nur hoffen, dass das auch so kommt und es nicht dann auf einmal doch noch irgendwie platzt oder so, also deswegen Restfragezeichen bleibt, aber man war schon eigentlich sogar für das letzte Quartal guter Hoffnung in der Stadtspitze, dass es hieß, ja wir haben bald die gute Nachricht, dass Grand Central kommt in der Stadt. neue Hände und dann kann es auch entwickelt werden. Und dann sind eben noch diese rund 900, wenn man jetzt diese Ursprungsplanung sieht. Ich verstehe. Dann sind es noch diese rund 900 Wohnungen, unter anderem in drei Hochhäusern. Also es sind gar nicht 900 neu geplante, sondern die quasi noch über sind. Ja. Was heißt Finanzierungsvorbehalt? Das kenne ich aus meinem Privatleben. Die Bank muss am Ende noch einmal abnicken. Du musst vielleicht noch irgendeine Belege beibringen, dass du es auch am Ende finanzieren kannst. Du musst noch was auf den Tisch legen. Dass dir vertraut wird. Und obwohl das ja jetzt eine ganz andere Gruppe ist, hängt dann sowas auch quasi noch an dem Standort oder den Erfahrungen, die bislang da gemacht wurden, dass das schon so einen gewissen, so einen Geschmäckle hat. Also hat man es da ein bisschen schwieriger, dass man irgendwie sagt, dieser Ort ist irgendwie, hat keinen. Der Gesamtstandort Düsseldorf ist ja, also wenn man jetzt hier Wohnungen bauen will, dann ist ja ein Markt dafür da. Das ist ja klar, dass der Markt dafür da ist. Aber es gibt ja immer wieder so Kleinigkeiten. Also ich weiß, dass hinter verschlossenen Türen das auch nochmal um die Frage ging. In den Hotel wollen wir da in dem einen Gebäude gar nicht haben, sondern so Surfapartments und das wollte dann die Politik nicht. Also es gibt immer viele Detailfragen, wie das jetzt endgültig ausgeht, werden wir sehen, wenn jetzt tatsächlich der letzte Schlussstrich da gezogen ist, dass das abgenickt ist und dann werden detailliert die Pläne vorgestellt. Wie sahen die Pläne ganz ursprünglich mal aus? Ich erinnere mich irgendwie, da sollte doch auch, weil als wir einmal drüber sprachen, hat sich bei mir das Bild so gefestigt, dass da auch wie so eine, wie es ja auch beim, wie heißt es denn? Le Flair, also Tussmannstraße, da die ganze Ecke der Maurice Ravelpark und so, da ist ja auch, da sind Kitas, da sind Gastronomien, da gibt es so dieses zentralisierte, also mit so. Da sind also Hochbauten, Hochhäuser, dann hast du aber auch wie einen Sockelbau, aber eben das ist kein Sockel, sondern daneben freistehend auch noch mit Innenhöfen. Wohnblöcke, so mehr geschossig, aber nicht so hoch und du hast da auch Kitas, da soll es auch weitere so Infrastruktureinrichtungen geben, natürlich auch Gastronomie und vielleicht auch Einkaufsmöglichkeiten, weil das da gebraucht wird. Es war mal die Rede von Pflegeplätzen. Also das muss man jetzt sehen, wie es insgesamt dann am Ende auskommt. Sowas ändert sich auch im Übrigen, wenn so eine Planung über zehn Jahre dann geht. Dann gibt es durchaus wieder Variationen, wenn man merkt, das ist jetzt viel gefragter am Markt. Das heißt, so die Kleinigkeiten, gerade diese Einheiten, die da so mitgeplant werden, das muss man jetzt sehen im Frühjahr, wenn tatsächlich klar ist, jo, es wird gebaut, wie sind diese Feinheiten? Ja, weil das frage ich mich genau, wenn das quasi während so einer, dann, ob es jetzt sechs oder acht Jahre sind, mein Gott, aber über so eine lange Zeit. Weil die Pläne und Planen waren ja auch nochmal davor, das heißt, das ist ja wirklich mehr als zehn Jahre her. Ja, und das heißt, genau, da wurde dann vielleicht geplant mit einem bestimmten Status quo, was gebraucht wird und wie du schon sagst, was auch gerade vielleicht wirtschaftlich gefragt ist oder so ein bisschen, und das verändert sich natürlich. Meine Frage ist ja dann, ja drängt sich immer sofort auf, okay, jetzt Hotels sind quasi schon ausgeschlossen, wenn ich das richtig verstanden habe, aber auch diese möblierten Service-Apartment-Sachen und so, das ist ja auch wieder etwas, was eine bestimmte Welt irgendwie abdeckt und andere Sachen vielleicht, also wie ähm. Wie sehr kann man sich darauf verlassen, dass es auch ein bisschen, also dass eine Balance gehalten wird zwischen dem, was gerade vielleicht zeitgenössisch die Entwicklung ist, weil ich finde, dass diese Apartments sehr viel auftauchen im Moment oder so hochploppen und aber auch die Balance zu, jetzt gibt es auch schon diese Sozialwohnungsbauten, also dass da auch ein bisschen drauf geguckt wird, auch wenn es jetzt eine neue Gruppe ist und so. Dass der Wohnraum geschaffen wird, der ja wirklich nötig ist. Da reden wir ja auch wirklich viel drüber. Bezahlbarer, zugänglicher Wohnraum. Genau. Und das ist auch das Hauptziel. Das muss man ganz klar sagen. Das Hauptziel der Politik, auch da oben an der Moskauer Straße, ist schon mal ein Hotel gestoppt worden. Da haben wir gesagt, da sind ja schon zwei neue Hotels entstanden, oben in der Kurve an Erkater Straße. Daneben sollte noch eins, da hat schon die Politik auf die Bremse getreten. Und auch da eben deswegen diese Kritik, das stimmt absolut, was du sagst. Du hörst an jeder Ecke mittlerweile, dieses Serviced Apartments ist jetzt so der Trend, eben ein Stadthotel für so Leute. Da musst du auch gucken, wenn das jeder macht, haben wir davon auch wieder zu viel. Wir brauchen den Wohnraum für die Bevölkerung. Und da wird auch sehr kritisch hingeschaut. Verstehe. Apropos kritisch hinschauen, wie ist denn, wie hat sich das Grand Central, wie eben schon gesagt, Grand Hole, also ist da noch ein Konflikt? Also ist dieses, ja, wie hat sich das entwickelt? Also diese Parallelwelt, die da sich ja ein bisschen etabliert hat. Die ist jetzt da nicht mehr. Die ist da gar nicht mehr? Es sind ja in der Nähe neue Angebote geschaffen worden, die jetzt auch nochmal wieder verlagert werden, wenn ich es gerade richtig im Kopf habe, Richtung Oberbürgermarkt unten an die Minderstraße da, Markenstraße in dem Bereich soll es da neue Wohnangebote geben eben für diese Menschen. Ja, also das ist jetzt kein Brennpunkt mehr für diese Szene, sage ich jetzt mal. Und da wird jetzt auch stärker drauf geachtet. Ja, ich verstehe. Wie immer interessiert mich natürlich, du hast gerade jetzt schon gesagt Finanzierungsvorbehalte, was kostet sowas? Also vor ein paar Jahren hieß das mal 600 Millionen, das Ganze natürlich jetzt, das war die ganze Zeit vor den Kostensteigerungen, 8 bis 900 wird das sein. Also das ist ja dieses Drittel mehr, was da ist, also gehen wir von 8 bis 900 Millionen aus Minimum. Ja, okay. Also sowas insgesamt wird das sein. Ja, und das ist aber eine realistische Summe auch für die, die das jetzt irgendwie angehen wollen. Das sind ja langfristige Finanzierungen, klar. Das heißt, wenn das jetzt da klappt, dann kann es auch rasch losgehen. Was ist so der Zeitplan? Wie gesagt, diese Details, also ich bin da schon in Kontakt und das wird dann alles, wenn denn der weiße Rauch aufsteigt, relativ schnell bekannt, offiziell. Und ich glaube, dass das dann zügig geht. Aber das kann ich jetzt hier, das wäre jetzt Spekulation, wie das genau aussieht. Also ich werde das in Kürze berichten, wenn dann da tatsächlich die Sache fix ist. Das ist alles schon auch abgesprochen. Aber ich denke mir, dann ist das in drei Jahren da fertig. Ist ja auch irgendwie, dann dauert das so lange und dann irgendwann. Dann geht das besser. Wenn man einmal bauen kann. Geht schnell. Wir haben noch ein Loch, wo ein bisschen Fundament ist. Also jetzt ist schon eine Investitionsruine, dieser Apanot neben der Mercedes Niederlassung. Wenn du einmal aus dem Boden raus bist, dann geht das ja ganz schnell. Da hast du ja in jeder Woche, ich weiß noch, wo war das so? Da habe ich so gestaunt. Und da konntest du zugucken, bei so einem Hochhaus, jede Woche war eine Etage drauf. Wie das wächst, ne? Ja, beim Hochbau geht das dann ganz schnell. Also im Rohbau geht das ganz schnell. Der Innenausbau und so, das dauert dann natürlich noch. Deswegen auch unsere Oper, das wird ganz lange dauern. So ein Spezialbau mit so viel Technik drin, mit der Akustik. Das ist ja irre kompliziert. Das ist jetzt in zehn Jahren erst fertig. Ja, da werden wir in zehn Jahren dann drüber sprechen. Und ich werde mir wieder irgendwelche Zeilen ausdenken, wie lange das eigentlich gedauert hat. Wie gesagt, wie ich anfangs schon sagte trotzdem habe ich das Gefühl langsam kommen die we make ends meet quasi in unseren Geschichten, und wenn es denn soweit ist und da die erste Wohnung bezogen wird, der erste Schlüssel im Schloss rumgedreht oder nur richtfest ist, du wirst uns auf dem Laufenden dann machen wir den Podcast da in einer, zuigen Etage und dann können wir auch endlich, Uwe Jens, ich lass dich nicht los dann können wir endlich auch unser Sing-Off machen mal da. Halt es ganz besonders schön. Ich danke dir sehr. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Fit sein und bleiben wollen wir ja irgendwie alle. Zu erreichen ist das auf vielen Wegen. Immer mehr Menschen wickeln sich dafür regelmäßig Bandagen um die Hände, ziehen Handschuhe an und powern sich beim Boxtraining so richtig aus. Der Sport gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Für Armin Beterewitsch, Gründer des Ippo-Clubs, ist er schon lange fester Teil seines Lebens. In einem Hinterhof auf der Gerrishammer Straße ist seit einigen Jahren der nicht nur sportliche Dreh- und Angelpunkt für eine stetig wachsende Community. Über die Anfänge des Clubs, die Schönheit des Boxsports und seine Pläne für die Zukunft habe ich mit ihm gesprochen. Ich bin wieder einmal außer Haus. Ich sitze, wo denn eigentlich? Südbergesstraße in Bilk? Ist das hier Bilk, Bilk, Unterbilk, Oberbilk? Bilk, Bilk, ja. Bei Brew Café und trinke einen wirklich köstlichen Matcha Latte mit Vanille Erbsenmilch. Was hattest du? Ein Dopio. Direkt so auf Vollgas. Ja, direkt auf Vollgas. Das ist eigentlich ein ganz schöner, Einstieg, weil direkt auf Vollgas geht es bei dir ja immer. Mir gegenüber sitzt der liebe Armin. Hi. Hallo. Schön, dass du da bist. Und dass wir hier sitzen und nicht da, wo du eigentlich sonst dich viel auffällst und arbeitest, liegt daran, dass da gerade Betrieb ist. Da wird trainiert. Du hast, wenn nicht, dein eigenes Boxstudio, dein eigenes Gym am Werhahn, Geresheimer Straße. Ich möchte sagen, coolsten Hinterhof der Stadt. Aber hey, who am I to judge? Der Transparenz halber möchte ich hier im Ring, dass wir uns kennen, weil auch ich mich immer mal in BoxerInnen-Montur schmeiße. Naja, und auf Sachen eingreiche. Aber es soll ja heute um mich nicht gehen, sondern um dich, Armin. Boxen. Wie kommt man da drauf? Die man generell drauf kommt? Die man generell drauf kommt, irgendwie du drauf kommst. Also wacht man eines Morgens mit neun auf und denkt, ja. Boah, ich glaube, so in der heutigen Zeit, viele kommen da drauf, weil der Sport gerade echt voll im Trend ist. Alle Bock haben, sich mal ordentlich auszupowern und nicht irgendwie, weiß ich nicht, stupide einfach nur joggen zu gehen und so ein Kram. Ah, da rätst du ja bei mir offene Türen. Ich hab hier schon sehr oft betont, Pi. Naja, uncool, ich joggen finde. Also ich find's nice, aber hey, ist Geschmackssache. Ja, es ist auf jeden Fall ein krasser Trend momentan und geht natürlich auch extrem viral auf Social Media und so weiter und so fort. Und man kommt da irgendwie auch fast schon nicht mehr drum herum, wenn man halt einfach generell sportinteressiert ist. Aber du bist ja einer von den OGs. Ich bin einer von den OGs tatsächlich, genau. Wie alt bist du jetzt? Ich bin jetzt 31. Und seit wann machst du Bandagen um deine Hände? 16 Jahre jetzt schon. Schon eine lange Zeit auf jeden Fall. Aber ey, wie hat das angefangen? Ich habe wie jeder hier in Deutschland irgendwie gefühlt Fußball gespielt oder Fußball angefangen. War eine coole Zeit auf jeden Fall mit den Kameraden so ein bisschen zu kicken und zu bolzen. Dann hat sich aber irgendwann mal die Mannschaft aufgelöst und dann war ich praktisch lost und dachte mir so, okay, was machen wir jetzt? Ich brauche doch einen Sport. Ohne Sport macht ja das Leben nicht so viel Sinn in meinem Kopf. That's debatable. Und ja, dann kam ein guter Freund zu mir und sagte halt so, ey, lass doch mal da in die Freizeiteinrichtung Eklag, die es hier auch schon seit Ewigkeiten gibt. Alles so richtig Düsseldorf, Düsseldorf, so Herzens-Düsseldorf. Voll, voll, voll. Und er sagte dann halt so, ja, da ist der Typ, der Kai, der ist richtig cool drauf und da gibt er irgendwie Boxunterricht, so für die Kids, um halt die von der Straße halt zu holen und keine Ahnung was. Also es war so ein Jugendprogramm praktisch und ja, damals zu der Zeit halt noch nichts wirklich Großes gewesen so. Ja und dann bin ich hin und hab da mal so mein erstes Training absolviert und dann. Fand ich das so krass faszinierend, dass der Kai dann zu mir kam und sagt halt so, ey du machst das richtig gut, du machst das richtig gut, du hast voll das Talent und keine Ahnung was, und dann denkst du dir natürlich so ja ey, der Flunk hat so das ist einfach nur Gelaber und keine Ahnung was aber zu der damaligen Zeit war ich extrem schüchtern, gar nicht irgendwie so also überhaupt nicht selbstbewusst oder was auch immer und ich, es war genau so der richtige Zeitpunkt, wo ich sowas gebraucht habe. Das ist ja einer der schönen Dinge am Boxsport, also ich habe das ja auch schon wirklich zu Genüge betont an verschiedenen Stellen. Du hast angefangen zu boxen, es war ein bisschen nischig, dann wurde irgendwann von außen entdeckt, dass du irgendwie ein Talent dafür hast, du hast das auch entdeckt. Hast du damit gerechnet, dass das am Ende wird, womit du quasi anderen auch den Boxsport eröffnest und dein eigenes Business hast, war drumherum? Ey, gar nicht. Also... Schon allein den Moment, damals halt mit dem Boxsport angefangen zu haben und dann halt irgendwie gehört oder gesagt bekommen, dass du es gut machst, das ist nochmal etwas, was ich reinschmeißen muss und deswegen auch generell für die Leute, die überlegen, mal mit dem Boxsport anzufangen, alle, die mal vorher getanzt haben, das ist auf jeden Fall ein extrem guter Vorteil, denn ich habe damals bosnische Folklore getanzt. Und da waren halt meine Beine dementsprechend dann schon sehr flink und du weißt ja selber, du hast ja Beinarbeit beim Boxsport, das ist auf jeden Fall ein komplexes Thema. Ich sage jetzt auch bei uns im Gym, was für Charaktere aufeinandertreffen und da halt auch ein super Beispiel, wie der Boxsport einfach verbindet, egal welche Nationalitäten, welche Jobs, welche Hintergründe, keine Ahnung was. Und so am Ende ist es halt einfach so, dass der Boxsport echt krass verbindet. Auf Altersstufen. Ihr macht ja jetzt auch Kinder boxen. Let's go. Also nicht Kinder boxen, sondern Kinder dürfen boxen. Yes. Ja, macht auch richtig Laune mit denen. Das ist schon krass, wie schnell die lernen. Also es ist schon ganz cool. Und deswegen ist das schon auf jeden Fall eine krasse Magic, die da auch immer stattfindet. So wenn man halt einfach die Fäuste miteinander irgendwie austauscht, so auf einer sportlichen natürlich Ebene. Und ja, leider denken halt viele noch so von wegen, ich kann nicht zum Training kommen, ich werde mir direkt ein blaues Auge holen, keine Ahnung was. Da tastet man sich ja erstmal schön ran. Also ich hatte noch nie ein blaues Auge. Hey. Gute Kiefans würde ich sagen. Ja genau. Genau, hast du einen Ort geschaffen, wo du das vermitteln kannst? Warum glaubst du, ist es der Boxsport geworden? Also warum glaubst du, ist das so populär? Ist es ein bisschen, also klar, aber ist es ein bisschen diese Roughness? Also ich finde es einfach auch cool, gebe ich zu. Also ich habe da ganz viele andere Gedanken und Vorlieben. Also ich finde es einfach einen sehr, sehr schönen Sport und das, warum, soll da nicht das Thema sein. Aber ist es auch, weil es halt so ein bisschen was anderes ist, ist es, weil es wirklich körperlich quasi das Effektivste ist? Also du musst deinen ganzen Körper, ne? Also hast du da eine Idee? Ich weiß nicht, es sind auch glaube ich so, es ist ästhetisch, wenn man sich das mal so ein bisschen reinzieht und sich ein bisschen mehr damit beschäftigt, halt schon krass faszinierend. Und du weißt ja selber, wie komplex diese Bewegung halt auch ist. Und ich glaube, wenn man sich da so einmal ausprobiert hat und das so ein bisschen gerallt und gecheckt hat, merkst du dann halt einfach, wie du schon erwähnt hast, du bist halt krass konzentriert. Und das hat halt schon irgendwie so eine meditative Art und Weise so, die viele dann ja auch beim Yoga dann auch suchen, aber auf der anderen Seite kannst du halt einfach richtig die Energie rausballern halt und so richtig, weiß nicht, rumschreien und keine Ahnung was so und, ich glaube, das ist halt eine richtig starke Mische von, ey, ich gebe dir was vor, du musst diese Kombination so gut wie es geht perfektionieren, das heißt, der Fokus ist komplett halt da. Dann sind wir bei diesem meditativen Part oder bei diesem Fokus Part aber auf der anderen Seite verlange ich von dir, dass du dich halt dementsprechend so und so bewegst und diese Schnelligkeit, diese Kraft nach vorne bringst, und dieses Releasen von diesen ganzen Energien glaube ich, das, verschafft dann halt im Nachhinein halt mehr Klarheit, glaube ich eine gewisse Ruhe, eine Gelassenheit und ich glaube in diesen stressigen Zeiten so, streben halt super viele Leute danach und merken dann halt so, wenn die es mal gemacht haben so, boah ey, das war schon ganz nice ja, Auch kommt dazu, dass man sich natürlich ein bisschen stärker und auch sicherer fühlt. Ja, auf jeden Fall. Ich sage das ja immer so salopp, aber wenn es hart auf hart käme, im wahrsten Sinne des Wortes, so ich könnte mich nicht bis zum Schluss, ich müsste irgendwann dann auch rennen. Und das ist natürlich auch als Frau ein besonderes Gefühl. Also ich habe schon das Gefühl, dass ich ein bisschen anders durch die Straßen laufe, seit ich vielleicht weiß, wo meine Kraft aufliegen kann. Und das ist ja auch eine Entwicklung, die es gibt. Es gibt ja immer mehr Frauen, die das machen und das ist, glaube ich, wirklich eine relativ neue Entwicklung. Und auch bei dir im Club, bei uns im Club, ist es ja auch tatsächlich ziemlich paritätisch aufgestellt, also ohne, dass es angekündigt wird. Es gibt ja keinen Frauenkurs und keinen Männerkurs, sondern es ist von alleine quasi. Hast du das Gefühl, genau, das passiert auch organisch oder hattest du schon das Gefühl, da musste ein bisschen mehr reingelegt werden und irgendwie das niedrigschwelliger zu machen? Ja, das kam einfach von alleine so. Und da muss ich auch echt sagen, wenn sich die Frauen in den Boxsport wagen, dann merkt man schon einen krassen Unterschied. Ich glaube auch viel mehr Bock, die dann auch haben, wie zum Beispiel Männer, weil Männer-Ego sehr interessant ist und im Boxsport dann auch manchmal krass zu erkennen ist, wie Emotionen dann eine Rolle spielen. und so. Und bei den Frauen ist es schon echt auf jeden Fall super spannend, dann halt auch zu sehen, so wie viel also viele kommen halt dahin und haben sich das vielleicht am Anfang gar nicht mal so krass zugetraut. Und dann nach einer halben Stunde merken die halt so, ey krass man, da ist halt auch schon voll die Power dahinter, da ist Feedback da und das merkst du dann schon in den Augen, so ein gewisses Feuer dann halt auch so. Und das ist schon echt, als Trainer muss ich dann sagen, macht das halt unheimlich viel Spaß da irgendwie, unabhängig von Mann und Frau, da jemanden halt so ein Selbstbewusstsein zu schenken oder die Person halt sich gerade selber selbstbewusster macht halt auch. Und das ist schon wild, was da unterbewusst halt auch einfach alles passiert und, klar, wie du auch schon selber gesagt hast, das macht dich dann halt auch irgendwie stärker und ich glaube auch so, durch diese ganze Repetition, durch dieses Wiederholen der Trainingseinheiten, wenn es mal irgendwie brenzlig sein sollte, hat man mittlerweile schon irgendwie eine gewisse Muscle Memory halt raus, so wie du dann halt zu stehen hast und so ein Kram, was dir dann halt einfach eine gewisse Sicherheit dann auch gibt. Ja, also ich meine, es ist am Ende auch Kampfsport. Es ist ein Verteidigungstool, so, deswegen, also das darf man bei aller Fitness-Use ja auch nicht vergessen. Und wenn man es halt richtig einsetzt oder richtig versteht, dann ja, kann es irgendwie. Nach vorne bringen. Jetzt ist es ja wie immer so Anfang des Jahres, jetzt wird das Wetter langsam schöner, also auch wenn ich noch nicht den Beraten noch nicht so etwas traue. Und alle wollen jetzt anfangen, sich wieder Sport zu betätigen und so. Wie fängt man am besten an? Also geht man in eine Gruppe, also was würdest du so sagen, wenn wir jetzt mal ganz klar, also quasi von dem großen, ganzen Boxing auf deinen täglichen Beruf kommen? Was würdest du empfehlen, wenn man jetzt sagt, okay, Boxen, it is so, würdest du sagen, ist, zu kombinieren. Ich finde ja, dass es super gut zur Yoga passt tatsächlich, also zu dieser Kombi. Also kannst du da so ein kleines Paket schüren, was du empfehlen würdest, wenn man jetzt anfangen möchte, fit zu werden und zu boxen? Was viele Leute machen, das finde ich immer richtig krass, haben immer krasses Interesse an dem Boxsport, sagen mir dann aber immer, ich muss vorher fit werden. Ich muss vorher laufen gehen und keine Ahnung was. Und das ist so unnötig. Also wenn du Interesse hast, wenn du irgendwie wenn es irgendwie so ein bisschen kitzelt, einfach machen, wie glaube ich in ganz vielen Hinsichten. Einfach irgendwie checken, wo es eine Gruppe gibt, wo man sich dann halt einfach anschließen kann. Und da wird ja auch immer unterteilt zwischen. Anfängertraining oder fortgeschritten. Natürlich kannst du da ein Personal Training halt auch buchen, wenn du da halt ein bisschen unsicher bist oder viele haben ja immer so diese große Hemmung oder diese Sorge, jemanden halt aufzuhalten. Ich sag mal so, bei uns im Club hat da jeder Verständnis dafür und eigentlich auch egal, wo ich mittrainiert habe, jeder hat ja mal angefangen. Ich freu mich dann halt auch manchmal so an meine Basics zu arbeiten, sag ich mal, oder es ist halt auch super wichtig, da halt immer ranzugehen und deswegen nicht so viel Kopf machen, einfach machen, auch wenn du meinst, du bist gar nicht fit oder was auch immer und der Trainer oder der Club, der Verein wird dich schon dann, heranleiten und dann wirst du halt checken, ey, war das ein nicest Training, hat es dir gefallen oder nicht? Aber ich glaube, das kann auf jeden Fall einiges wecken. Wenn man einmal ein hartes Training absolviert hat, hat man Blut geleckt. Und würdest du trotzdem sagen, dass es gut wäre, wenn man aus Dauer noch ein bisschen mittrainiert? Das ist natürlich immer von Vorteil. Also wenn hier, sagt man auch Cycling und so ein Kram ist ja auch super krass im Trend. Oder Pilate und was auch immer. so, jegliche Sportart ist immer gut und ist hilfreich für eine andere Sportart, würde ich sagen. Ja, verstehe. Und ja, also Bewegung generell, wichtig, aber sich nicht zu sehr krassen Kopf machen, von wegen, boah, im Boxen packe ich nicht oder so. Das Schöne ist, bei dir im Club, aber auch per se, kann man sich ja auch sozusagen die verschiedenen Intensitäten ein bisschen wie zusammenstellen. Also ich kann in einem Gruppentraining ging, genau, ich kann ein Personal-Training machen. Eine Frage ist ja auch immer, wie das zu Buche schlägt, also würdest du sagen, dass der Boxsport ein. Teurer ist, ein Luxusartikel quasi, den man sich leistet oder dass Sachen kosten ist, irgendwie klar, das ist eine berufliche Grundlage und so, aber also würdest du sagen, dass du versuchst, das auch so niedrigschwellig zu halten, dass alle irgendwie teilnehmen können? Ja, also man muss sagen, wir haben uns ein bisschen, wenn man das jetzt so formulieren kann, in dem Premium-Segment ein bisschen konzentriert, weil so wie ich den Boxsport kennengelernt habe, war es halt so, du gehst halt irgendwo rein und es sind einfach 40 Leute auf der Matte. Und dann heißt es, okay, du musst dich schon mehr beweisen, musst halt irgendwie ein bisschen zeigen, was du kannst und was du nicht kannst und mit ein bisschen Glück, dass der Trainer dann ein Auge auf dich geworfen hat, kriegst du dementsprechend mehr Aufmerksamkeit. Und wenn das halt so ein Konzept ist, dann kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass es meistens dann halt auch günstiger noch ist, dort dran teilzunehmen. Wir jetzt im MIPO-Club haben uns darauf fokussiert, sozusagen, ey, die Gruppen, die wir halt machen, sind halt immer super klein. Das heißt, es sind maximal zehn Leute da auf der Fläche, auf der Matte und ja, mit sogar manchmal zwei Trainern halt so. Das heißt, die Betreuung ist halt... Genau, weil du machst es mittlerweile nicht mehr alleine. Es gibt noch zwei beziehungsweise drei. Drei sogar. Also zwei weitere, genau. Und noch eine angehende Trainerin auch. Und ihr habt ja auch ein bisschen andere, also es gibt ja auch immer mal andere Angebote, es gibt Paddlebell-Kurs mittlerweile, es gibt irgendwie immer mal so Hit-Segmente. Strength und Conditioning, yes, voll, voll, voll. Also du versuchst das ja auch zu öffnen in andere Richtungen, damit halt alle sich irgendwie erfolgen. Absolut, absolut, weil ja, wie wir schon gerade gesprochen haben, so eine gewisse Fitness für den Boxsport ist halt unheimlich wichtig. Und da heißt es halt einfach nicht nur boxen, sondern halt auch pumpen. Auf eine gesunde Art und Weise. Und ja, dementsprechend ist halt das Konzept halt einfach bei uns so, dass wir einfach kleiner sind, halt Club-mäßig. Und dementsprechend die Betreuung und der Austausch halt deutlich intensiver halt auch ist so und ja, das macht sich dann natürlich dann halt auch krass bemerkbar, so einmal in den Skills, die die Leute halt einfach, entwickeln, aber halt auch zwischenmenschlich ist das schon, und das weiß ich ja selber, bei den sämtlichen Epo-Partys, die wir schon irgendwie zelebriert hatten und so ein Kram, also da merkst du schon, dass der Austausch da halt auch einfach... Es ist Community, genau, und das ist ja Club, wie man sich vorstellt und so war es ja wahrscheinlich dann immer schon im Boxsport nur halt genau, ein wenig an, also ja, nicht so verbreitet. Aber so dieses, darum bin ich vorhin auch drauf gekommen, auf dieses ja hart, aber herzlich, aber man ist ja schon füreinander da, das ist ja auch eine Sache, die ich daran so spannend finde, am Ende stehst du quasi, wenn wir es mal ganz groß machen, alleine im Ring so, aber hinter dir, in deiner Ecke stehen halt, stehen alle anderen, die dich da hingebracht haben auch. Eigentlich ist das ja auch ein Sinnbild oder vielleicht sogar ein ganz schönes Sinnbild für das Leben, dass man irgendwie, man macht es für sich alleine, aber ohne die im Rücken. Ist es nicht möglich. Ist es nicht möglich oder sehr viel schwieriger und auch sehr viel unlustiger und unwärmer. Unlustiger ist wirklich so. Ja, oder? Das ist viel lustiger zu sagen. Also du hast schon Lust und die Ambition, das weiter, also größer zu machen. Und du sagst nicht, okay, ich habe immer gedacht, so und so viele Leute, ne? Ja. Genau, reicht quasi, sondern... Also der Gedanke ist schon immer da und der wird auch so bleiben, dass es alles ein bisschen kleiner ist, so. Ich habe jetzt nicht irgendwie das Ziel, der krasseste Boxclub in Deutschland zu sein oder so. Ich meine, das ist ja auch dann wieder eine Sache, ne? Je größer was wird, da haben wir ja eben schon beim Boxsport generell drüber gesprochen. Und je größer es wird, desto geschliffener wird es, die Ecken werden runder, damit es halt irgendwie passt. Und dann geht vielleicht auch so eine bestimmte Persönlichkeit, sag ich jetzt mal ganz groß, verloren. Genau, und das ist etwas, was ich sehr krass beobachte und sehr ernst nehme, dass wir, was wir uns aufgebaut haben, da halt irgendwie durch dieses Vergrößern nicht verloren geht. Ich bin mir sehr sicher, dass wir das hinbekommen werden. Aber klar wäre halt wie gesagt das Ziel da so ein bisschen größer zu werden, weil mein Boxherz dann halt auch schneller und größer schlägt, wenn wir halt einen Boxring haben und dort halt auch, ich sag mal, in Zukunft und das ist auch das Ziel, weil halt viele das halt mal zwischendurch als Idee aussprechen, halt auch Wettkämpfer ordentlich dort betreuen können und die ersten Ippo-Wettkämpfer dann halt auch in den Ring schicken können. Also das ist auch die Ambition, dass es schon auch quasi weitergeht bis zum Ende im Sinne von, da würde ich das wirklich dann Leute ankämpfen. Ja und manche Leute haben dann, also das ist auch das Ding, was man dann halt auch spürt, entweder hast du so Talent dafür und dann auch mal Bock dich zu messen und das ist schon eine Experience und auch wenn es nur ein Fight ist, einfach das mal zu machen und dann irgendwie deinen Enkeln mal zu erzählen, ich habe mal einen Fight gemacht, das ist schon auf jeden Fall ganz cool. Das stimmt. Du wirst deinen Enkeln auf jeden Fall sehr viel zu erzählen haben über den Boxsport und auch generell. Ich danke dir sehr für dieses Gespräch, für dieses offene, informative Gespräch über den Boxsport und was es für dich bedeutet. Danke. Wir sehen uns. So oder so. Mittwoch oder Freitag, ich weiß nicht. Das verrate ich dann und wer was will, kommt dann dahin. Sagen wir gemeinsam Tschüss. Wir sagen gemeinsam Tschüss. Ich versuche genauso, tschüss, solange du. Eins, zwei, drei. Tschüss. Music. Auf der Ulmenstraße finden Weinliebhaberinnen und Liebhaber schon seit langem zuverlässig, was ihr Herz begehrt. Die Rukai Weinbar bietet die vielleicht umfangreichste Getränkekarte der Stadt. Seit Januar ist Sommelier Christian Pufall Teil des Teams. Und er hat sich einer ganz besonderen Aufgabe angenommen. Drinks, die ohne Alkohol auskommen und trotzdem ein Genuss sind. Eine seiner Eigenkreationen hat es schon an die Bar geschafft, auch über den Dry January hinaus. Paul Küchler dürfte probieren. Lieber Paul. Hallo. Schön, wieder zurück zu sein. Sehr gut, sehr gut. Dankeschön. Und dir? Mir geht's top. Es ist ja, der Januar ist vorbei nach drei Jahren. Gefühlt ja. Gott sei Dank. Und ja, let's not talk about it. Was einige gemacht haben, nicht zum Glas zu greifen, sondern dem Konzept des Dry January treu zu bleiben. Hast du auch gemacht? Ich muss sagen, ich trinke tatsächlich generell sehr wenig Alkohol. Also meistens nur so situationsbezogen. Und im Januar hat sich, glaube ich, außer halt dann am Neujahr, wenig ergeben. Das heißt, ich habe da einfach wenig Alkohol getrunken. Also ja, ich war der treueste Anhänger des Dry January, den ihr euch jemals ausdenken könnt. Ich habe gedacht, man kann ja im Januar wirklich, also klar, wir haben ja auch schon zu Genüge über Vorsätze und so gesprochen. Darum soll es jetzt aber nicht gehen, sondern wir fokussieren uns auf den Dry January beziehungsweise alkoholfreie Drinks übers Jahr verteilt. Ja, richtig. Die man ja immer selbstverständlicher und immer zuverlässiger eigentlich in jeder gastronomischen Einrichtung bekommt. Unter anderem in der Rokai Weinbar auf der Ulmenstraße, also im Herzen deren Dorfs. Ich muss sagen, ich war da noch nie drin. Ich laufe da aber sehr oft vorbei, weil ich gehe ja immer meine kleinen Stadtteilrundgänge machen. Auch schön. Zum abendlichen Spaziergang und so. Und das sieht immer so wunderschön gemütlich aus. Genau, steht auf jeden Fall auf meiner Liste, aber gut für uns, gut für mich. Du warst da. Ich war da. Und hast dich durchs Angebot getestet. Durchs alkoholfreie Angebot. Durchs alkoholfreie Angebot. Die Rokai Weinbar ist ja ohnehin sehr bekannt für ihre wirklich sehr umfangreiche Weinkarte. Das sind doch Seiten, oder? Das muss man sich mal wirklich vorstellen. Das ist wie so eine Art Klemmbrett mit den A4-Seiten natürlich, die mit einer Schriftgröße, weiß ich nicht, 11 oder 12, also wirklich nicht groß. Und das sind über 144 DIN A4-Seiten voller Weine. Also man kann sich da, glaube ich, stundenlang durchblättern. Aber das ist schon ganz schön viel, oder? Das ist eine Menge. Das ist wirklich eine Menge. Ob es jemanden gibt, der die alle schon mal getestet hat? Darauf kommen wir wahrscheinlich gleich nochmal zu sprechen. Aber zunächst, der ist familier, mit dem ich mich ja getroffen habe, um schon mal so ein Stück weit zumindest vorzugreifen, der jetzt im Januar auch erst frisch übernommen hat. Wirklich zum 3. January. Wirklich kennen, du kannst nicht auf Ad-Hoc 1000 Weine kennen, genauen Geschmack etc. Aber man tastet sich natürlich ran. Man muss das eigene Angebot ja auch kennen und ich glaube, da ist er gerade dann dabei. Harter Job, aber auch positive Seiten. Wie war denn dein Abend da? Was hat er dir denn da jetzt Kredenz? Also du bist hingegangen mit dem ausgesprochenen Ziel, gib mir alkoholfrei und gut. Genau. Übrigens auch wie ich dazu kam, ein Kollege aus der RP-Redaktion hier in Düsseldorf hatte mich darauf aufmerksam gemacht und ich bin da auch erstmal reingegangen mit der Vorstellung, okay, da ist jetzt ein Sommelier, der sich wirklich auf alkoholfreie Getränke spezialisiert hat, fast in der Art und Weise nur das macht, das ist es aber nicht. Also das hat er auch selber zu mir gesagt, der Christian, der ist Sommelier-Gelernter, beziehungsweise gelernter Hotel- und Restaurantfachmann, später als Sommelier eine Weiterbildung gemacht, hat auch in Sterne-Gastronomien gearbeitet, eben als Sommelier, also sein Fokus ist einfach auf seiner Expertise, dem Wein. Und das sagen die eben auch, die sind trotz allem in Anführungszeichen einfach eine Weinbar am Ende des Tages und als Bistro und ein Kaffee und etc. So, das heißt, der große Fokus liegt natürlich weiterhin auf den alkoholischen Getränken, ehrlicherweise. Aber, und das war eben so ein bisschen das Spannende, eben auch auf Alkoholfreien und dann aber eben auch in einer Art und Weise, würde ich sagen, die erstens ein bisschen ungewöhnlich ist. Also das ist dann nicht einfach eine Minzlimo mit einem Schuss Sirup irgendwie noch drin und Sprudelwasser und Nafisalis obendrauf gesetzt oder so. Sondern der Sommelier macht sich da eben schon Gedanken, wie kann ich eigentlich ein Erlebnis, was ja auch gerade mal so ein, ich sag mal der Konsum eines edlen Tropfens eben auch ist, wie kann ich das eigentlich übertragen in die alkoholfreie Welt und was biete ich da eigentlich an? Und da hat er sich dann eben Sachen ausgedacht, die ich auch probiert habe. Das interessiert mich noch, wie viel Platz nimmt dann die alkoholfreie Karte in diesen 144 Seiten ein? Sehr wenig. Also er macht es so, er kreiert, weil das muss man auch sagen, sowas zu kreieren ist auch nicht einfach. Also das hat er auch gesagt, das ist weder ein Softdrink noch irgendwie eine einfache Saftschorle oder so, sondern er macht sich eben Gedanken einerseits, welche Geschmäcker und Nuancen passen in dem Drink zueinander und gleichzeitig, weil das soll ja auch eine Alternative quasi als Weinbegleitung sein. Was passt auch an Geschmäckern irgendwie zu dem Essen, was dort angeboten wird. Die haben halt eine sehr, sag ich mal, marktfrische Küche, klassische Gerichte, auch teilweise französische Küche. Und deswegen gibt es zum Beispiel aktuell ein Getränk, eine Kreation von ihm, die Brombeere, Kaffee und Rosmarin enthält. Und auch mit einem Hintergedanken, also einerseits sozusagen, dass verschiedene... Geschmacksnuancen eben da Platz finden, also sowohl eine gewisse Säure durch die Brombeere, als auch eine gewisse Süße. Du aber zum Beispiel, wenn du den Drink, sag ich mal, zum ersten Mal riechst, da riechst du nur Kaffee. Also es hat ein Bouquet tatsächlich, was man ja eigentlich vom Wein dann wieder erkennt. Und es schmeckt aber gar nicht nach Kaffee. Auch mit dem Hintergrund, dass er eben gesagt hat, Mensch, wir rösten die Kaffeebohnen, die wir hierfür verwenden, nur bis 60 Grad. Das heißt, es entstehen keine Bitterstoffe. Und wir nutzen das gar nicht für den Geschmack, sondern wirklich alleine fürs Bouquet. Und den Geschmack, der wird eigentlich getragen durch die Brombeere und eben durch so einen Hauch Rosmarin. Auch mit dem Gedanken, dass Brombeere zum Beispiel als, ich sag mal, als Beere, als Frucht, oftmals haben ja auch Weine eine sehr beereige Note, die dann zum Beispiel gut zu so Schmorgerichten, hier Bœuf Bourguignon und sowas passen. Und das hat er sich eben dann quasi als Vorbild genommen und daraus eben diesen Drink kreiert. Jetzt hast du das ja gerade schon angesprochen, dass es ja auch ein bisschen darum geht, vielleicht Menschen abzuholen, die aus irgendeinem Grund keinen Alkohol trinken wollen, können, möchten, einfach so. Was ist da der Hintergrund? Also hat er da auch wirklich ein Anliegen oder ist es, weil es halt gerade einfach dazu gehört? Genau, also das muss man auch mal sagen, was mir zumindest auffiel, ich hatte nicht das Gefühl, das wäre jetzt ein Aufspringen auf einen gewissen Trend, Dry January jetzt als Beispiel, dass sie sagen, ach Mensch, es liegt ja irgendwie gerade im Trend und ist beliebt, das machen wir das auch mal. Sondern er erzählte eben, dass es bei ihm auch schon vor ein paar Jahren quasi eingesetzt hat, dieser Gedanke, hey, ich möchte ja eigentlich all meinen Gästen das gleiche Erlebnis bieten. Und er sagte oder er erzählte, sag ich mal ein bisschen, dass er damals in der Pfalz gearbeitet hat, in einem Sternerestaurant. Wo jetzt die Taxidichte am Abend im Vergleich zu einer Großstadt wie Düsseldorf einfach eine ganz andere ist. Da fahren vielleicht zwei Taxen dann rum am Ende des Tages. Und er sagte dann, klar, die Leute sind da auf ihr Auto angewiesen. Das heißt, die werden wahrscheinlich an dem Abend keinen Alkohol trinken. Eine Person muss dann immer stilles Wasser, Medium, Sparkel. Richtig, oder eine Cola oder Maracuja-Schorle, was da halt immer so die Klassiker sind. Was man einem ja wirklich auch irgendwann zum Hals raushängt. Das ist es halt. Darum freue ich mich auch immer über alkoholfrei Weine per se. Oder Sekt oder so, irgendwas mit Britzel oder halt irgendwelche Drinks, die dann nicht pappsüß sind, nicht die neunte Cola Zero irgendwie. Eben, oder die achte Schorle, wo dann kein Sprudel mehr drin ist oder so. Ja, ja, verstehe ich schon. Solche Sachen eben und das ist halt der eine Aspekt, also quasi Menschen, die auch vielleicht einfach mal Auto fahren müssen, aber es geht natürlich, und da hast du auch völlig recht, du hast es ja gerade auch schon gesagt, total darüber hinaus. Also es sind natürlich die Autofahrerinnen und Autofahrer, aber es gibt auch einfach Menschen, die mögen kein Alkohol, Also weder vom Geschmack her, noch von den Auswirkungen auf deinen Körper. Weil, und ich glaube, das muss man ja auch immer mal wieder sich ins Gedächtnis rufen, im Grunde genommen ist Alkohol ja ein Gift für den Körper. Auch wenn wir das in Deutschland total glorifizieren und als Teil unserer Kultur betrachten, was es ja auch wirklich ist, gerade so in den Weinangebieten, hier in Düsseldorf mit dem Altbier und so. Aber es gibt auch diese Komponente eben, Leute, die sagen, Mensch, ich möchte gar kein Alkohol konsumieren. Genau, es sind die unterschiedlichen Hintergründe. Und es ist ja trotzdem, wie ich gerade schon gesagt habe, also man trinkt sich dann so satt an so alkoholfreien Alternativen, die so gängig sind, weil es hat ja auch was mit der... Also ich stelle mir vor, so einen Drink, den genieße ich ja auch ganz anders, den trinke ich viel langsamer. Den stürzt sich nicht runter jetzt. Das kann ich schon gut verstehen und ich finde es sehr schön, dass darauf immer mehr Rücksicht genommen wird. Unter anderem dann auch von Christian Puffall. Jetzt frage ich mich in so einem Laden, der ja wirklich dafür bekannt ist, für die große Weinkarte, für die ausgezeichneten Weine und so. Wie gut kommt das an bei der Gästeschaft? Tatsächlich relativ positiv. Also das ist zumindest, dass es mir weitergetragen wurde von den beiden, also vom Inhaber und vom Sommelier. Ich glaube, viele Menschen sind vielleicht auch erstmal überrascht im ersten Schritt, überhaupt, dass sich da jemand Gedanken macht und eben dann nochmal einen Schritt weiter geht und sich Gedanken macht und sagt, hey, ich möchte hier einen Drink kreieren oder anbieten auch einfach. Der übrigens auch, und das war eben auch ganz wichtig, das noch kurz einzuschieben, nicht viel Zucker enthält. Also da wird kein Zucker zugesetzt. Das lebt quasi von dem natürlichen Zucker, der vielleicht in einigen Zutaten drin ist. So, und das kommt aber laut den beiden eben sehr, sehr gut an. Gerade eben bei diesen Gästen, die aus unterschiedlichsten Gründen einfach sagen, Mensch, heute verzichte ich mal. Und was man auch dazu sagen muss, klar, es ist eine Weinbar, aber interessanterweise so alkoholfreie Weine oder so ist da gar kein Thema. Ah, okay, das ist dann jetzt eine nächste Frage. Genau, also es geht, es ist wirklich, ist jetzt mal runtergebrochen, entweder oder. Was ich auch irgendwie, da kann ich jetzt wirklich nur raten tatsächlich, aber ich kann mir auch vorstellen, dass du da auch als Formelier vielleicht jetzt nicht anfangen möchtest, irgendwie alkoholfreie Weine unbedingt, weil das hat dann vielleicht mit deiner eigenen Expertise und deinem eigenen Beruf jetzt gar nicht mehr so viel am Hut. Ja, beziehungsweise ich stelle mir vor, dass du ja dann auch, also da gibt es ja auch mittlerweile so viele Angebote, das ist ja eine ganz eigene, also du willst ja dann qualitativ anknüpfen, ne, an das, was du eh anbietest. Und da ist es dann vielleicht sowohl für die Gäste als auch für den Sommelier selber. Einfacher und angenehmer, um es mal so zu formulieren, eben so einen kreierten Drink anzubieten, wo ja, wie gesagt, wahnsinnig viel Arbeit dahinter steckt. Und es gibt dann immer einen quasi pro Runde, also einen, es gibt jetzt den, den du gerade beschrieben hast, dann gibt es als nächstes den, der auf zwei Sommergefühle erweckt. Und dann wird es, in welchem Turnus hat der das verraten oder kann der das absehen oder guckt der einfach wie lange? Es geht immer, sag ich mal, so ein bisschen saisonal. Also ich glaube, das hat jetzt keine feste Deadline und keinen festen Tag, an dem quasi das wieder wechselt. Es geht einfach so ein bisschen nach Stimmung, nach Emotionen vielleicht auch, wie gesagt, weil wenn du dann sowas trinkst und irgendwie wirklich direkt daran denkst, Mensch, ich sitze hier mit Freunden gerade auf der Terrasse im Sommer, weckt das ja auch was. Dann guckst du raus und guckst auf die Ohren im Straßen. Genau, deswegen glaube ich, und das ist ja auch eigentlich total spannend, weil der sich so viele Gedanken darüber macht, eben das dann auch vielleicht nicht anzubieten, klar, der könnte wahrscheinlich auch sagen, Mensch, jetzt haben wir mehr Auswahl, dann können die Gäste aus zwei alkoholfreien Drinks quasi wählen. Nee, er geht wirklich danach zu sagen, okay, was passt aktuell gut zu unseren Speisen, was passt aktuell vielleicht gut in die Stimmung, was passt aktuell einfach gut so in die Saison. Und das finde ich schon beeindruckend. Jetzt gibt es ja auch noch andere Läden in der Stadt. Also fällt dir noch was ein, wo man auch noch gut alkoholfreie Alternativen irgendwie, also eigentlich ja fast in wirklich jeder Cocktailbar. Das ist dann halt die Sache. Klar, du kannst halt einen Mocktail dann quasi wählen. Wobei auch da, wissen wir ja auch selber, gibt es auch qualitative Unterschiede. Also ob man dann irgendwie den Virgin Collada nimmt oder auch da wieder ein Punkt, Und jemand, vielleicht ein Barkeeper, der sich einen alkoholfreien Drink ausgedacht hat, kreiert hat, macht nochmal einen Unterschied. Aber ja, tendenziell würde ich sagen, die allermeisten Cocktailbars bieten ordentliche alkoholfreie Drinks an. Natürlich dann auch zu einem gewissen Preis. Also da gehst du dann selten unter 8, 9 Euro dann raus, klar. Genau, und ansonsten ist es halt leider einfach so, um es mal so zu drehen, dass die meisten eben erstens, glaube ich, dieses Thema noch gar nicht so für sich unbedingt entdeckt haben. Und auch die Tragweite dessen, also wie viele Leute das eigentlich betrifft. Oder dann halt einfach wirklich, sag mal, den einfachen Weg gehen und eben eine Saftschorle, ein Softdrink. Und da muss ich wirklich sagen, ich meine, wir wissen ja alle, dass ich mich auch wirklich gerne aufrege. Aber das ist so eine Sache, auf der anderen Seite sage ich immer, es kostet, was es kostet. Aber ich hatte das jetzt schon ein paar Mal, also ich habe gar keinen richtigen Ort im Kopf da, aber einfach so diese Situation. Und darum finde ich das so schön, wenn du das so beschreibst, was da so hinter steckt. Weil ich manchmal das Gefühl habe, ich bekomme hier halt jetzt wirklich irgendwie zwei Säfte zusammen gemischt mit ein bisschen Soda. Und dann zahle ich trotzdem neun Euro. Ja, das ist ja die Sache. Das steht dann, finde ich, in keinem Verhältnis klar. Ich zahle mit, dass ich da sitze. Ich zahle mit, dass ich in diesem Laden bin. Na klar. Und so weiter und so fort. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass da irgendwie auch gute Zutaten hinterstehen, dass da quasi ein Mann, eine Frau vom Fach die Finger im wahrsten Sinne des Wortes im Spiel hat. Das finde ich eine sehr schöne Entwicklung. Ich bin gespannt, wie weit das noch geht. Also jetzt sind es ja drei Ingredients beim nächsten Drink, den du beschrieben hast, sind es auch drei. Vielleicht gibt es irgendwann mal sowas richtig abgegeben. Ich habe irgendwie Lavendel im Kopf. Vielleicht, wenn das hier jemand hört, der sommelier oder sommelier ist und, irgendwie sich mit einem Drink, der nach mir benannt ist, kreativ ausleben möchte. Also ich hätte gerne was mit Lavendel und Vanille. Okay, Vanille ist jetzt aber auch noch neu. Vor 10 Sekunden war es nur Lavendel. Aber... Währenddessen brainstorm ich und ich finde Lavendel, Vanille mit so ein bisschen Britzel und irgendwas so tiefem, fruchtigem. Ich musste gerade interessanterweise an irgendwas Salziges denken, ob man das nicht irgendwie, weißt du, es gibt ja auch diese Drinks, Margaritas mit dem Salzrand, ob man das nicht irgendwie cool kombinieren könnte, quasi mit so einem Salzrand oder irgendwie einer salzigen Komponente. Lavendel und so Zitronensalz oder so. Irgendwie so, oder diese, weißt du, es gibt auch diese eingelegten Salzzitronen, vielleicht davon irgendwie ein Stückchen abschneiden oder die Haut verwenden, die Rinde und das irgendwie einarbeiten oder so. Paul, ich sehe schon, irgendwann kommt die Pop-Up-Bar. Tossias und Pauls. Aber bis es soweit ist, testen wir uns, testest du dich weiter durchs Sortiment in den schon bestehenden Gastronomien. Ich danke dir sehr. Sehr gerne. Für diesen durstlöschenden Ausflug in die Getränkekarte der Rokai Weinbar. Und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ich mich auch. Bis dahin. Ciao, ciao. Music. Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Mittlerweile sind wir im meteorologischen letzten Wintermonat angekommen. Und so langsam hat man ein bisschen Sehnsucht danach, dass sich das Wetter mal deutlich verbessert. Vor allem jetzt, wo so allmählich auch die Tage länger werden. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Im Moment gucke ich mir die Wetterkarten an und auch in mir entsteht eine Tristesse und eine Gelangweiltheit, weil irgendwie sich nichts so wirklich ändern möchte. Wir haben es aktuell mit einem Hochdrucksystem zu tun, welches sich über der Ostsee befindet und dieses Hochdrucksystem, das bleibt an Ort und Stelle und bewegt sich nicht vom Fleck. Es kann mal sein, dass es mal so ein paar Kilometer weiter nach Nordosten wandert. Sodass dann von der anderen Seite mal Tiefs durchbrechen können mit ein bisschen Bewegung und dann kommt das Hoch einfach wieder zurück und denkt sich, nö, ich bleibe hier und mache mal relativ viel Nebel, Hochnebel, tiefhängende Wolken und niedrige Temperaturen, ab und zu mit ein bisschen Wind. Wir wollen ins Detail gehen für die einzelnen Tage Und ja, der positiven Nachricht vorweg, es kommt ein bisschen Bewegung auf, vielleicht auch zu freundlicherem Wetter. Der Freitag bringt uns relativ viele dichte Wolken, es sind so tief hängende Wolken, die sich im Prinzip auch irgendwie kaum vom Fleck bewegen. Dazu kommt ein bisschen Wind auf, dass wir gerade in den Nachmittagsstunden auch mal stärkere Böen verursachen. Dann haben wir so Spitzenböen von 45 bis 50 Kilometer pro Stunde und dabei kommt der Wind aus dem Osten. Und das bedeutet in der Winterhalbzeit oder in der Winterjahreszeit, dass es sehr kühl wird. Die Temperaturen liegen zwar bei 2 bis 5 Grad, also sind nicht wahnsinnig kalt, aber der Wind macht das sehr unangenehm. Es ist wie, als wenn der Wind, als wenn die Luft so richtig sich an der Haut entlang beißen würde. und durch die Feuchtigkeit, die da auch noch mit drin ist, ist das dann richtig, richtig unangenehm. Der Samstag wird relativ wenig Veränderung bringen. Wir haben es weiterhin mit vielen kompakten Wolken zu tun. Die können zum Nachmittag, können wir so ein bisschen auflockern, aber ansonsten bleibt es trüb und die Temperaturen steigen ein bisschen an auf 3 bis maximal 7 Grad, weil der Wind mal kurzzeitig auf südöstliche Richtungen dreht und wird damit aus dem Süden so ein bisschen wärmere Luft mit angezapft bekommen. Der Sonntag, der ist noch höchst unsicher. Ich sage euch jetzt einmal kurz, was in den Modellen steht und dann sage ich euch, was ich dazu denke. Also, das amerikanische Wettermodell macht relativ viele Wolken, gerade zum Nachmittag hin ist dann auch mal häufiger die Sonne mit dabei. Das Ganze bei 3 bis 6 Grad. Das europäische ECMWF-Modell, das macht einfach relativ viel Sonne. So zum Vormittag hin sind noch letzte Reste der Feuchtigkeit in tieferen Lagen unterwegs, sodass halt tiefhängende Wolken unterwegs sein werden. Das Ganze bei 0 bis maximal 8 Grad. Zum Nachmittag hin dann häufig, ja, blauen Himmel, wolkenlos, das habe ich gesucht, das Wort. Ich persönlich glaube, dass es eher weitergehen wird mit diesem relativ trüben Wetter, denn die Strömung dreht nämlich auf Nord bis Nordost und dadurch wird die ganze Feuchtigkeit, die in diese Luftmasse hängt, die wird alles mehr oder weniger vorsbergische Land oder halt eben auch dann in die Eiferegion gedrückt und dazu wird es zu Staueffekten kommen. Und ich glaube, dass diese Staueffekte dafür sorgt werden, dass wir dann eine Mischung aus relativ dichten Wolken, ein bisschen Nebel, Sprühregen haben werden. Ich kann mir im Moment noch nicht vorstellen, dass dieser Sonntag wirklich freundliche Elemente haben wird. Und dann können wir auch die Temperaturen getrost knicken. Dann werden wir nicht bei 0 bis maximal 8 Grad liegen, sondern eher so bei 1 bis maximal 3, vielleicht 4 Grad. Mehr dürften es dann allerdings nicht werden. Dann gucken wir noch auf die neue Woche. Der Montag setzt das Ganze vor. Das amerikanische Modell ist da freundlicher, das europäische Modell ist sehr trüb. Auch hier gehe ich eher von der trüberen Variante aus, ab und zu mit ein bisschen Sprühregen bei 0 bis maximal 4 Grad. und am Dienstag soll es dann nach und nach etwas freundlicher werden. Auch das müssten wir mal abwarten, aber tendenziell kann es durchaus sein, dass vor allem, wenn die Luft dann von Nordost bis Ost dreht, dass wir dann zumindest mal kurzzeitig freundlicheres Wetter bekommen. Ich würde es euch und mir persönlich auch sehr wünschen. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxiblog. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen. Kommentiert, lasst Lob und Kritik da und teilt ihn. Erzählt jemandem, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst noch lernen soll von diesem Podcast. Mein Name ist Tasia Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? 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