Latest / Indiefilmtalk - Der Podcast über das Filmemachen | Produktion | Drehbuch | Regie / #22 - DFFB Sessions: Filmausbildung im Wandel - Mit Wolf Plesmann und Angelika Levi
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- 0:00Speaker 1: Es
- 0:16Speaker 0: müssen auch Rahmenbedingungen da sein, wo tatsächlich Filme entstehen können.
- 0:21Speaker 0: Weil sie erst mal entstehen müssen um gesehen zu werden und dann kann sich was draus entwickeln.
- 0:25Speaker 0: das heißt gerade bei Talenten ist die Förderung noch einmal ganz hat eine ganz andere Bedeutung, weil man dann ja noch dabei ist sichtbar zu werden.
- 1:06Speaker 2: Ja, an einer Filmschule oder Universität kommt doch mal drauf an wo man ist um zu studieren oder sich auszubilden und dann am Ende den Weg in die Bank zu finden.
- 1:16Speaker 2: Und wie einfach war.
- 1:17Speaker 2: schwer ist es heutzutage eine Ausbildung zu kreieren.
- 1:23Speaker 2: Mir wird schon so zugenickt ganz leicht.
- 1:27Speaker 2: Genau ich sitze hier bei unserem Gespräch natürlich wieder nicht allein mit Leuten die sich genau mit dem Thema auseinandersetzen Ja, die ich wahrscheinlich jeden Tag beschäftige.
- 1:38Speaker 2: Und da freue mich auf jeden Fall zum einen die neue künstlerische Direktorin Angelika Levy bei mir zu haben im Podcaststudio.
- 1:46Speaker 1: Hallo!
- 1:48Speaker 2: Und zusätzlich habe ich hier den Direktor der DFB seit zwei Jahren.
- 1:53Speaker 2: Du hast drei Jahre schon fast, ne?
- 1:55Speaker 2: Genau, stimmt.
- 1:56Speaker 2: Wolf Plassmann ist hier.
- 1:57Speaker 0: Ja, schön.
- 1:58Speaker 0: Hallo.
- 1:58Speaker 0: Ich freut mich dabei zu sein.
- 2:01Speaker 2: Schön, dass ihr beide hier seid und das wir ein bisschen einen Einblick in eure Arbeit bekommen.
- 2:06Speaker 2: Vielleicht auch so ein bisschen über das Team wie gesagt Filmausbildung sprechen... Und was eigentlich heutzutage braucht?
- 2:11Speaker 2: Also eine Filmausbildung!
- 2:12Speaker 2: Bevor wir starten haben wir eigentlich immer eine Frage die wir uns alle unsere Gäste fragen.
- 2:16Speaker 2: ganz am Anfang ist nämlich Wie seid ihr zu dem gekommen was ihr macht?
- 2:20Speaker 2: Wie seid Ihr zum Film gekommen?
- 2:22Speaker 2: Vorher vielleicht jetzt schon?
- 2:22Speaker 2: ich bin gespannt was er gleich zu sagen hat.
- 2:24Speaker 2: Ich kenne ja ein bisschen etwas von der Geschichte aber ich geb erst mal den Bar Angelica und genau freue mich auf deine Aussage.
- 2:30Speaker 1: an der DFFB habe ich eine Filmausbildung gemacht, vorallem in den neunzigern.
- 2:35Speaker 1: Vor allen Dingen in den achtzigern noch und dann hab' ich Filme gemacht.
- 2:40Speaker 1: und durch Filme machen bin ich zum Film gekommen.
- 2:42Speaker 1: Ich war aber auch schon vor der DFB-Filme gemacht ehrlich gesagt.
- 2:46Speaker 1: Seit ich vierzehn bin ungefähr und ich mach das halt bis heute und dass ich jetzt die Direktion übernommen habe ist seit dreieinhalb Monaten.
- 2:57Speaker 1: Ist für mich auch sehr neu, aber ja... Eigentlich durch meine Erfahrung natürlich auch jemand, die immer schon mit Film und Förderung und allen Gewerken zu tun hat.
- 3:09Speaker 2: Du hast gesagt, dass du dem du vierzehn bist in den achtzigern meintest du?
- 3:12Speaker 1: In den siebzigern!
- 3:15Speaker 2: Mir geht es nicht darum, dein Alter rauszufinden.
- 3:19Speaker 2: Es ist schon spannend in den Siebzigern.
- 3:21Speaker 2: mit was hast du da gedreht?
- 3:23Speaker 2: Mit was konntest du drehen?
- 3:24Speaker 2: Weil ich meine Filmmaterial war da nicht wie heute.
- 3:27Speaker 2: Man hat eine Digitalkamera, mit der man einfach nur ein SD-Karte reinsteckt.
- 3:30Speaker 2: Also deswegen... Was hast Du gedrehte?
- 3:32Speaker 2: Oder wie kam's dazu, dass du da diese Verbindung, so starke Verbindung hast zum Filmen?
- 3:36Speaker 1: Genau!
- 3:36Speaker 1: Ich habe auf SuperAcht gedreet.
- 3:38Speaker 1: Mein Vater war Hobbyfilmer und mein Bruder und ich haben dann irgendwann die Kamera umgedreht.
- 3:47Speaker 1: Ein kleines, supersives Superachter-Filmchenhallfilmer haben wir dann mit so als Kinder schon gemacht.
- 3:52Speaker 1: Und das war glaube ich der Anfang von mir.
- 3:54Speaker 1: Ich habe ... Der erste Film ist ein Film wo ich eine Pflanze zerrupfe und zwar in einer Wase.
- 4:03Speaker 1: Mein Mutter war Biologin.
- 4:06Speaker 2: Kann man die noch sehen?
- 4:07Speaker 2: Ja!
- 4:07Speaker 2: Wirklich?
- 4:08Speaker 2: Schön!
- 4:08Speaker 1: Also er ist in einem Film eingebaut den ich später gemacht
- 4:11Speaker 2: hab.
- 4:12Speaker 2: Das ist cool...
- 4:13Speaker 1: Ich bin auch ein Archivar und Sammler von filmischen Arbeiten.
- 4:19Speaker 2: Und wenn man ihn noch sehen kann, ist es natürlich noch super schön, wenn er das irgendwie mit Platz gefunden hat.
- 4:25Speaker 2: Das ist schön!
- 4:26Speaker 2: Ich gebe mal ab an Wolf und dann kommen da bestimmt nochmal drauf zurück.
- 4:29Speaker 2: Wie ist denn dein Weg in die Branche gewesen?
- 4:31Speaker 0: Mein Weg ist ganz anders.
- 4:33Speaker 0: Von daher ist mein Eindruck immer wir ergänzen uns da sehr gut.
- 4:36Speaker 0: ich bin tatsächlich gar kein Filmemacher sondern bin letztlich über die Medienpolitik in die jetzt dazu gekommen und war eben einige Jahre in der Senatskanzlei zuständig für die Medienpolitik des Landes Berlin.
- 4:54Speaker 0: Und da auch zuständig als Abstandsleiter für die DFB, und habe ehrlich gesagt erst mal nur am Rande mitbekommen dass in der DFB viele Wechsel stattgefunden haben und stand irgendwann vor der Herausforderung, dass meine Vorgängerin darum gebeten hat die Zusammenarbeit zu beenden aus persönlichen Gründen.
- 5:22Speaker 0: Und ich tatsächlich erst mal gar nicht wusste was mache ich denn jetzt?
- 5:24Speaker 0: Ich wollte der DFB so viel hatte ich mitbekommen keinen externen Geschäftsführer geben, der irgendwie dann interimsmäßig das Ganze verwaltet sondern Es stand so viel an wie der Neubau, in den wir jetzt im August einziehen werden was ganz wichtig und toll ist.
- 5:43Speaker 0: Weil es wirklich einen Rahmen setzt, der uns nochmal ganz woanders hinbringen kann.
- 5:47Speaker 0: Und dann bin ich tatsächlich nach einigen Monaten von vielen angesprochen worden ob ich nicht bleiben könnte und wollte und länger bleiben wollte und nicht sofort eine neue Ausschrauber machen wollte.
- 6:00Speaker 0: Ja, inzwischen muss ich sagen ist die DFB ein bisschen auch ein Baby von mir geworden.
- 6:05Speaker 0: Weil es eben so wichtig ist solche Orte zu erhalten.
- 6:08Speaker 0: und für mich kann man mehr von dem nicht so sehr vom Film machen sondern vielleicht von der Gesellschaftspolitik und von der Relevanz, die die DFBB gerade da hat.
- 6:18Speaker 0: Und das ist das wo ich davon überzeugt bin dass wir Filmschulen grade die DFIB ja stärken müssen und gute Rahmenbedingungen geben müssen tatsächlich ihre Filmsprache entwickeln, aber eben auch die gesellschaftlichen Probleme, die sie sehen, ansprechen können und das dann auch tun.
- 6:40Speaker 2: Was bringst du denn vielleicht noch anderes mit?
- 6:43Speaker 2: Durch deine Position davor oder deine Positionen davor, wo du vielleicht gefühlt hast... Das hat gefehlt weiß ich nicht!
- 6:49Speaker 2: Aber was du vielleicht hinzufügst dem Ganzen genau in deiner Arbeit?
- 6:53Speaker 2: Auch jetzt wenn du die Branche jetzt mitbekommst, deswegen frage ich gerade
- 6:57Speaker 0: Ich glaube, was mir in meiner täglichen Arbeit hilft, dass ich häufig nicht derjenige bin, der vorher schon eine Meinung hat.
- 7:07Speaker 0: Sondern eben viele Fragen hat auf sowohl studierende, dozierende wie mitarbeitende so zugehe, dass sich erst mal wissen möchte, hey!
- 7:16Speaker 0: Wie würdet ihr das dann gerne machen?
- 7:18Speaker 0: Aber durch meine sehr unterschiedlichen Erfahrungen... Also ich habe es ja mal erzählt, ich war einmal Flüchtlingsbeauftragter im Land Berlin und Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan gemacht.
- 7:29Speaker 0: Ich habe einen sehr ungewöhnlichen Lebenslauf letztlich insgesamt gehabt, weil ich sehr viele unterschiedliche Aufgaben schon gemacht habe und begonnen habe meine Arbeit im Grunde als Geschäftsführer eines Bioladens vor ziemlich langer Zeit.
- 7:48Speaker 0: Und die Vielfalt und das immer wieder wechseln gibt mir auch die Möglichkeit immer wieder Fragen zu stellen und eben nicht schon von vornherein zu sagen, es ist so.
- 8:03Speaker 0: Letztlich hilft mir aber auch meine Erfahrung im Bereich des öffentlichen Dienstes mit Haushaltsfragen gut umzugehen, gut zu verhandeln mit der Politik, aber auch mit der Verwaltung und die Rahmenbedingungen zu bekommen, da wir ja dem Land gehören – also die DFB gehört dem Land Berlin, das ist eine GmbH Gesellschaft ist das Land und da gehört es eben auch immer dazu, immer wieder Menschen zu überzeugen.
- 8:32Speaker 0: Auch die ausreichenden Mittel zur Verfügung zu stellen hat jetzt auch geklappt für Neubau und auch für die laufenden Kosten.
- 8:38Speaker 0: aber das ist in diesen Zeiten natürlich nicht ganz so einfach.
- 8:42Speaker 0: Da habe ich schon das Gefühl dass ich etwas mitbringe was vielleicht die Vorgängerinnen nicht genau so mitgebracht haben weil sie auch das was an Rahmenbedingungen politisch und rechtlich notwendig ist, vielleicht gar nicht so übersehen konnten weil sie eben eher die Filmschaffenden waren.
- 9:01Speaker 0: Und daher kamen das natürlich eine andere Art und Weise zu arbeiten ist.
- 9:05Speaker 2: Ist es auch so der Gedanke?
- 9:07Speaker 2: Weil du gerade vorher meintest deswegen passt ihr so gut zusammen dass das gleich genau das ist was du auch gesucht hast irgendwie nochmal so ein Konterpart für die künstlerische Leitung.
- 9:19Speaker 2: und dann nutze ich den Bogen mal zurück bei Angelika, weil du hast ja da studiert und jetzt bist du in der künstlerischen Leitung.
- 9:27Speaker 2: Hast du dazwischen noch Kontakte mit der DFB gehabt als Aluminie?
- 9:30Speaker 2: Oder bist du jetzt einfach wieder nochmal zurückgekommen und musst damit erstmal klar kommen wie sich das verändert hat?
- 9:37Speaker 2: Meine nächste Frage wird sein Wie hat es sich verändert?
- 9:38Speaker 2: Deswegen komme ich dahin.
- 9:40Speaker 1: Ich war nicht so viel an der DFb, weil ich auch nicht so viele in Deutschland war aber ich habe natürlich irgendwann mal mein Zeugnis abgeholt.
- 9:48Speaker 1: Das ist auch schon bestimmt zehn Jahre später oder noch später.
- 9:53Speaker 1: Und ich habe über andere, mit denen ich teilweise noch ein bisschen Kontakt hatte auch von der DFFB immer wieder gehört.
- 10:02Speaker 1: in den Zwischenzeiten aber selber habe ich nur ganz kurz danach nach meinem Studium dort gearbeitet als hab die Videoeinführungskurse gemacht und bin einmal noch habe ich ein einziges Projekt weil Bodo Knappheide mich damals gefragt hat betreut einen langer Dokumentarfilm.
- 10:21Speaker 1: Das war, glaube ich, um die ... Aber ich hatte sonst nicht so viel.
- 10:24Speaker 1: Ich war nicht angedockt an die DFB.
- 10:26Speaker 1: dann nach meinem Studium.
- 10:29Speaker 2: Und du hast gerade kurz am Anfang erwähnt, dass du jetzt erst mal neu dabei bist?
- 10:33Speaker 2: Du fängst gerade an für vier Monate, hast du gesagt.
- 10:35Speaker 2: Was heißt das für dich?
- 10:36Speaker 2: Wie hat sich die DFP denn für dich?
- 10:37Speaker 2: meine Rede auch heute von sechszig Jahre?
- 10:38Speaker 2: Du hast es gerade angesprochen.
- 10:39Speaker 2: Sechszig Jahre DFB ist die zweitälteste Filmschule Deutschlands nach der Konvert-Wolf und hat eine lange Geschichte.
- 10:47Speaker 2: Du warst natürlich beim Anfang dabei.
- 10:49Speaker 2: Aber dann irgendwann, wie hat sich das denn für dich jetzt so angefühlt?
- 10:55Speaker 1: Ja es ist ganz interessant.
- 10:56Speaker 1: Ich habe glaube ich mit den Jahren auch obwohl ich gar nicht so viel an der DFB war, habe ich doch verstanden wie sehr die DFB als Ausbildung mich beeinflusst hatte in meinen Filmen aber auch in der Form, wie ich denke... Als ich nix, neunzigzeig, sehn Fünfe nachtzig war, dass dort anfing haben wir erstes die Filme von Holger Mainz und Philipp Sauber gesehen Und alle waren sehr stolz darauf, dass die DFB eine so politische Geschichte hatte.
- 11:22Speaker 1: Wir waren sehr beeindruckt von den Filmen und also die Zeit des Anfangs der Sechsensechziger war eigentlich noch sehr präsent.
- 11:31Speaker 1: Das war damals am Theodor-Häusplatz in dem SFB-Gebäude.
- 11:35Speaker 1: Die Ausbildung war sehr frei.
- 11:37Speaker 1: es gab keine wie heute auch keine festen Sozienden.
- 11:42Speaker 1: Es gab den Ackerrat, also die Institutionen in der man sich besprochen hat.
- 11:46Speaker 1: In der man entschieden hat und da gab es eine Drittelparität, die auch sehr funktioniert hat zwischen Studierenden, Lehrenden, Dozierenden unter Direktion beziehungsweise den Angestellten.
- 11:56Speaker 1: Es gab große Freiheit selber zu entscheiden was man möchte machen möchte.
- 12:02Speaker 1: Es gibt keine Gewerke.
- 12:04Speaker 1: Also wir haben alle Regie studiert.
- 12:06Speaker 1: Wenn wir Kamera machen wollten oder Schauspielern wollten, tonen oder schneiden dann haben wir das getan.
- 12:13Speaker 1: Aber es gab keine festen Gewerke und es gab auch diesen Unterricht so nicht.
- 12:20Speaker 1: Es gab natürlich Seminare aber es gab damals ja auch hauptsächlich analogen Film und die Video.
- 12:29Speaker 1: Das ist eine Fraktion, die noch mal ganz anders war.
- 12:31Speaker 1: Das waren ein bisschen getrennte Bereiche.
- 12:33Speaker 1: Die Filme haben meistens nur Film gemacht und die Video haben gebastelt und experimentiert.
- 12:38Speaker 1: Ein Videokunst in den Videoräumen und viele Wege der Studierenden waren sehr eigen.
- 12:50Speaker 1: Manche sind auch gar nicht wieder gekommen, sind weg geblieben.
- 12:52Speaker 1: also aus dem ersten Jahr weiß ich noch jemand aus Norwegen hat das dann wieder zurück.
- 12:58Speaker 1: es gab Eigentlich auch wie heute sehr individualistische Persönlichkeiten, die studiert haben.
- 13:05Speaker 1: Aber es war eben also für mich so eine Ausbildung, die ich sehr genossen habe, weil ich glaube was anderes hätte ich glaube ich auch nicht machen können, weil Ich hab gar nichts anderes studiert.
- 13:14Speaker 1: Also ich komme wirklich aus so einer... deswegen hat sie mich geprägt Weil im Grunde diese Freiheit dort Sachen auszuprobieren zu experimentieren gleichzeitig Die Menschen die noch vor mir da waren waren sehr präsent und die die nach mir kamen waren auch.
- 13:30Speaker 1: Also man hat vielleicht immer so zu sechzig Leuten hauptsächlich gearbeitet.
- 13:34Speaker 1: Es war sehr viel Umkreis, muss man auch dazu sagen, sehr viel von außen Leute die mitgearbeitet haben und mitgemacht haben, die nicht dort studiert haben.
- 13:43Speaker 1: Es gab aber auch nicht... es gab nicht so einen Druck.
- 13:45Speaker 1: Es gibt nicht diesen Druck des Erfolges so stark, auch nicht der Festivals.
- 13:51Speaker 1: Wenn man wollte, ging man auch fest.
- 13:53Speaker 1: Ich hatte schon meinen ersten EK?
- 13:58Speaker 1: GK auf der Berlinane, das war ein Panorama damals.
- 14:05Speaker 1: Aber es war überhaupt kein Druck da so.
- 14:07Speaker 1: Man hat auch irgendwie nicht gedacht man muss jetzt sofort in die Branche sondern wir haben damals eigentlich die ... Es gab damals Redakteurstreffen einmal im Januar als Beispiel Und wir haben dann gesagt, wir wollen die eigentlich nicht.
- 14:20Speaker 1: Das ist uns zu Fernsehmäßig finden.
- 14:21Speaker 1: Wir wollen nicht mit dem Fernsehen zusammenarbeiten!
- 14:24Speaker 1: Es gab immer wieder diese Widerstände und dann gab es aber auch wieder diese Filmkunst auch... ...und es gab noch keine Kooperationen mit den Fernsehens so stark in den Achtzigern.
- 14:34Speaker 1: Aber es kam eigentlich darauf an, während des Studiums sehr viel Freiheit und Experimente wagen oder zu machen um danach dann in die Branche zu gehen.
- 14:43Speaker 1: Also danach habe ich mich dann mit dem kleinen Fernsehtspiel auseinander gesetzt oder solche Sachen.
- 14:48Speaker 1: Das änderte sich danach.
- 14:50Speaker 1: Ich bin dann einundneunzig fertig geworden, das heißt danach fing es an sich auch zu ändern.
- 14:54Speaker 1: und aber es war sicherlich eine große Zeit also für mich eine wichtige Zeit der Auseinandersetzung der filmischen Form.
- 15:01Speaker 1: Wir hatten sehr tolle Theorie Also Faroky war ja auch Lehrer dort, aber auch Karsten Witte, Gerdrud Koch.
- 15:10Speaker 1: Aber es kamen natürlich auch Leute wie Godard oder es waren auch Wim Wenders mal da gewesen und Straubhüyei und so.
- 15:18Speaker 1: Es waren schon für mich sehr als Studierende wichtige Erfahrungen und auch bleibende Erfahrungen.
- 15:27Speaker 2: Das war jetzt abrupt.
- 15:30Speaker 2: Aber gut, alles gut.
- 15:32Speaker 2: Sorry!
- 15:32Speaker 1: Ich mach mal eine Pause aus wenig
- 15:34Speaker 2: zu viel.
- 15:35Speaker 2: Nein, genau das ist ganz ruhig.
- 15:36Speaker 2: Es war sehr spannend weil ich finde genau was du erzählst gerade spannend weil es ja so ein bisschen auch diese Historie von diesem künstlerische Blick der immer noch natürlich mitschwingt dass man halt sehr stark auf die Suche nach der eigenen Stimme ist und die weiterentwickeln möchte.
- 15:50Speaker 2: und gleichzeitig aber höre ich ja von den Studierenden auch dass man sich immer mehr wünscht auch sowas wie Mehr Verbindung zur Branche, was ja vielleicht jetzt anders ist als damals.
- 15:59Speaker 2: Deswegen das, was du gerade erzählst, ist eigentlich schön als Bogen zu die Filmausbildung heute aussehen kann soll wie auch immer.
- 16:07Speaker 1: Naja ich denke also heute würde ich sagen... Das ist ein Balanceakt, das ist eine Seiltanz eigentlich.
- 16:14Speaker 1: Würde ich sagen zwischen dem Wunsch irgendwie danach auch arbeiten zu wollen in die Branche zu kommen erfolgreich zu sein.
- 16:21Speaker 1: Das wollten wir immer waren haben immer gedacht Wir sind den Genies der Zukunft.
- 16:27Speaker 1: Das ist halt wenn man jung ist auch so.
- 16:29Speaker 1: dann denkt man dass.
- 16:30Speaker 1: aber Aber was jetzt denke ich von meinem Standpunkt heute als jetzt in dieser Aufgabe auch der Direktion?
- 16:37Speaker 1: Ist es für mich schon wichtig eigentlich eine Balance zwischen den Studierenden, die gerne wirklich sofort sehr kommerziell arbeiten wollen oder die schon sehr genau wissen dass sie in diese Branche in bestimmte ... also nicht kommerzielle aber auch in der Spielfilmrichtung zum Beispiel mit narrativen Erzählfilmen und da auch sehr viel Geld für brauchen.
- 16:56Speaker 1: Das ist heute glaube ich relativ früh auch schon sehr der Wunsch danach und es gibt aber auch Studierende und das sind würde ich sagen auch Genau so viele, die auch gerne weiter erst mal herausfinden wollen was eigentlich sie mit dieser filmischen Stimme und mit dem wie Sie arbeiten wollen.
- 17:16Speaker 1: Auch sehr viel experimentieren wollen gar nicht unbedingt sofort in die Branche wollen oder das auch als Kunst sehen sich also in der künstlerischen Ausdruck entwickeln zu wollen und da nicht so drauf achten dass sie jetzt sofort ganz viel Geld haben wollen dafür und da unter auch kleinere Produktion schneller zu arbeiten, etwas mehr Freiheit darin zu haben.
- 17:40Speaker 1: Dass es eben egal ist ein bisschen ob wie es ausgewertet wird oder dass es ausgewertet wird obwohl es sehr experimentell ist.
- 17:47Speaker 1: ja also gibt's wahrscheinlich auch Möglichkeiten das heutzutage zu machen.
- 17:50Speaker 1: aber ich glaube der Spagat ist so ein bisschen zwischen der Ausbildungstätte als künstlerischer Experimentierort und Erfahrungsort und Diskussionsort auch untereinander.
- 18:02Speaker 1: Weil das Wichtig ist ja, wie reden wir miteinander auch über Film?
- 18:05Speaker 1: Über die Gesellschaft?
- 18:05Speaker 1: Über was wir erleben?
- 18:07Speaker 1: Wie können wir das eigentlich umsetzen in Bilder und Töne?
- 18:10Speaker 1: Was bedeutet das?
- 18:11Speaker 1: Ist es ein narrativer Film?
- 18:13Speaker 1: kann eine Installation sein, nicht lineare Arbeit oder könnte ein Experimentalfilm sein und diese Auseinandersetzung auch zu stärken.
- 18:23Speaker 1: Das denke ich ist ganz großer Wunsch von mir und dass es nicht dahin geht dass die DFFB eine reine Produktionsstätte wird, wo junge Menschen, die berühmt werden wollen, ihre Produktion schieben.
- 18:38Speaker 1: So ist es auch jetzt nicht so, aber es ist immer diese Reibung zwischen den beiden Feldern.
- 18:47Speaker 2: Ich frage mich gerade geht's ums Berühmtferden oder von dem, wie du grad sprichst?
- 18:52Speaker 2: gesehen werden, weil am Ende wir sind ja gerade in der Zeit wo es so viele Medien gibt.
- 18:57Speaker 2: So viel Druck gibts auch von einfach.
- 19:00Speaker 2: ist das soviel da dass man schon immer die Angst hat wenn man auf egal wie viel man reinsteckt dass man vielleicht nicht gesehen wird.
- 19:09Speaker 1: Ja aber guck mal du kannst auch als YouTuber gesehen werden also musst nicht unbedingt an die DFB... Also natürlich Das Wichtige ist ja zu gucken, was für eine Motivation hast du eigentlich Filme zu machen?
- 19:20Speaker 1: Oder was ist sozusagen deine Ausrucksform in der du deine Filmsprache entwickeln wirst.
- 19:28Speaker 1: Was ist auch dein Background oder das was irgendwie...was du mitbringst, was irgendwie wichtig ist.
- 19:38Speaker 1: Ich glaube dass viele mit dem berühmt war natürlich ein bisschen blöd ausgedrückt.
- 19:42Speaker 1: ich glaube es geht wirklich schon eher darum Das sehr viel kreatives Potenzial, da ist das sehr viele Menschen.
- 19:48Speaker 1: Sehr viele Ideen haben gerade die Jungen und sie wirklich struggling.
- 19:52Speaker 1: auch mit dem wie kann ich eigentlich noch Bilder produzieren.
- 19:55Speaker 1: in einer Welt in der so viele Bilder schon da sind geht es vielleicht mehr darum diese Bilder neu zu lesen zu schneiden Montage geht es mehr darum Ja, ganz andere Filmsprache zu entwickeln und diese Kreativität ist ja da.
- 20:08Speaker 1: Also es ist ja so dass die jungen Leute also ja doch mit der Mitte für vierundzwanzig kommen sehr rein aber manche sind auch schon dreißig sind jetzt auch nicht achtzehn oft und das sie eben dann Das Gefühl haben okay das können wir hier machen und da den Weg wollen wir gehen und Da jeder anderes anders ist auch ist natürlich auch die Und das kann wohl vielleicht auch nochmal bestätigen auf einer anderen.
- 20:32Speaker 1: Es gibt diese.
- 20:34Speaker 1: Vielleicht ist diese Linie auch so, dass es eben zwischen dem wie frei wir sie arbeiten können und dem das es aber Regeln gibt.
- 20:43Speaker 1: Das ist eine Ausbildung die auch teuer ist in der sozusagen vom ersten Moment an sehr viel auf die Praxis geachtet wird.
- 20:50Speaker 1: also Sie kriegen sehr viele Material, Kameras
- 20:52Speaker 1: usw.,
- 20:53Speaker 1: Aber es gibt eben diese Regeln weil auch die Abteilungen ... die ganze Zeit für die Studierenden auch da drin.
- 21:00Speaker 1: Und dann ist so dieser, wie viele Regeln gibt es?
- 21:04Speaker 1: Wie viel braucht DFFB in der Ausbildung?
- 21:06Speaker 1: Wo sind die Freiräume, in denen sie was anders machen können?
- 21:09Speaker 1: und wo sind diese Regeln einfach wirklich wichtig einzuhalten weil sonst geht das einfach nicht möglich zur Arbeit also auch für die Angestellten nicht möglich zu arbeiten.
- 21:22Speaker 1: Das ist auch so, glaube ich.
- 21:23Speaker 1: Das ist eine ganz starke heutige Auseinandersetzung in der DFB, die es früher so nicht gab.
- 21:30Speaker 1: Ich muss sagen, die gab's nicht.
- 21:31Speaker 1: Geh'
- 21:32Speaker 2: ich Ihnen noch zu Wort weiter und frag dich mal, weil heute hast du ja gerade so ein bisschen ganz gut gesagt... Was heißt Filmaspilof für Dich?
- 21:39Speaker 0: Ich bin jetzt da reingekommen und habe gleich diese Gewerke gesehen und hab dann erst über meine, muss ich ja fast sagen historischen Studien herausgefunden.
- 21:49Speaker 0: Aha!
- 21:49Speaker 0: Zum einen ist natürlich Filmausbildung immer noch im Vergleich zu anderen Ausbildungen eine neue Idee.
- 21:56Speaker 0: Und es gibt immer noch jede Menge Filmschaffende, die ohne eine entsprechende Ausbildung an der Filmhochschule Filme machen und das geht auch weiterhin.
- 22:04Speaker 0: Es ist nicht verpflichtend für also es nicht wie beim Elektroinstallateur oder beim Juristen dass man eben gewisse Studien oder Ausbildung gemacht haben müsste um dann filmsscharfender zu werden oder schaffende Und für mich war dann zuerst dieser Blick auf die Gewerke, hat mich zunächst ein wenig nachdenklich gemacht.
- 22:28Speaker 0: Weil ich das Gefühl hatte alle Gewerkes werden unterschiedlich betrachtet.
- 22:35Speaker 0: Angelika hat eben gerade Montage mit einem Ton angesprochen der neueste Studiengang an der DFFB und wir sind da sehr einig.
- 22:46Speaker 0: Es ist mein Eindruck Wir wollen allen Gewerken auch eine eigene Wertigkeit geben, weil wir haben sie jetzt letztlich.
- 22:54Speaker 0: und es macht auch Sinn dass man diese Arbeitsteiligkeit gerade bei den komplexen Filmproduktionen die man inzwischen hat auch zulässt aber dann auch allen den Raum gibt.
- 23:06Speaker 0: Und ich glaube das ist ein wichtiges Moment dabei, dass jeder auch die eigene Arbeitsweise entwickelt.
- 23:15Speaker 0: Ich glaube, dass sich selbst kennenlernen ist auch ein ganz wesentliches Element.
- 23:20Speaker 0: Dass wir das erlauben und auch verschiedene Dinge ausprobieren lassen in der Art der Zusammenarbeit.
- 23:29Speaker 0: Aber eben diese Metathemen wie wie arbeite ich am Set zusammen?
- 23:33Speaker 0: Wie kriege ich eine gute Arbeitsatmosphäre?
- 23:36Speaker 0: All diese Dinge mitdenken, dass das Teil der Ausbildung ist.
- 23:39Speaker 0: Das wird auch da nicht alleine lassen.
- 23:42Speaker 0: nachher sind sie natürlich allein.
- 23:44Speaker 0: aber dass wir unterstützen können Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil dabei und wir müssen eben, das hat Angelika ja schon angesprochen gucken.
- 23:53Speaker 0: Wie kommen wir mit den Mitteln die uns das Land zur Verfügung stellt dafür was gar nicht so gering ist?
- 24:00Speaker 0: Wir kriegen da schon einiges.
- 24:01Speaker 0: aber wie kommen wir denn damit hin?
- 24:03Speaker 0: weil natürlich sind irgendwo dann auch die Möglichkeiten Personal irgendwo einzusetzen begrenzt und irgendwo muss man sagen so viele Projekte haben wir jetzt im Augenblick Wir müssen gucken, wie wir dann auch mal beendet werden können.
- 24:19Speaker 0: Wobei auf der anderen Seite also ich der Überzeugung bin dass die Regelungen, die Angelika auch angesprochen hat das sie uns helfen unsere ja unseren Ansatz auch zu verteidigen gegenüber der Politik weil wir dann eben auch sagen können so machen wir das wir können das gut beschreiben und dafür brauchen wir aber auch diese Mittel weil es wichtig ist die Ausbildung auch weiterhin gut zu finanzieren.
- 24:47Speaker 0: Wir brauchen weder goldene Kameras noch sonst irgendwas im täglichen Betrieb, aber wir brauchen gutes Material und ein Business State of the Art.
- 24:57Speaker 0: Das ist wichtig damit die Studierenden auf die Welt danach vorbereitet werden.
- 25:03Speaker 0: Aber diese Regeln, die ganz viel erlauben und immer wieder als Einschränken begriffen werden von Studierenden.
- 25:15Speaker 0: Das wird so ein Aushandlungsprozess sein, der auch im weiterhin drittelparitätischen Akkarat sicherlich noch viele Diskussionen hervorrufen wird – was aber auch wichtig ist dieser Diskurs.
- 25:28Speaker 0: Das hast du ja auch gesagt, Angelika, das ist total wichtig!
- 25:31Speaker 0: Da ist Teil der DNA der DFB und das habe ich von Anfang an auch mitgemacht war es Für Gespräche da und wir haben ganz intensiv viele Themen innerhalb der DFB diskutiert.
- 25:46Speaker 0: Und vielleicht war das auch das, was mir geholfen hat, da reinzukommen?
- 25:51Speaker 0: Auch in diese Welt die für mich ja tatsächlich ganz neu waren.
- 25:56Speaker 2: Das gerade im Wort genannt State of the Art hast du nebenbei gesagt ist man versucht State of The Art zu sein.
- 26:02Speaker 2: Da gehe ich natürlich mit.
- 26:03Speaker 2: Ich überliege gerade das Thema Trend Wie man Filme sieht, sich verändert.
- 26:09Speaker 2: Wir hatten in den letzten Jahren einen Serienboom.
- 26:11Speaker 2: Ganz viele Serien werden wurden produziert.
- 26:13Speaker 2: Dementsprechend musste man wahrscheinlich auch sein Korrikulum dementsprechend anpassen oder zumindest modellieren.
- 26:21Speaker 2: Wie weit ist denn halt so Marktgegebenheiten?
- 26:25Speaker 2: Sind die den Maßstab für das Korrikulum?
- 26:27Speaker 2: Wie weit kommen sie damit in eure Arbeit mit rein?
- 26:29Speaker 2: Oder wie weit versuchst du euch davon zu trennen und zu sagen hey uns ist wichtig die eigene Stimme Aber alles andere müsst ihr dann selber machen.
- 26:38Speaker 2: Wie ist da die Waage?
- 26:40Speaker 1: Ja, ich denke das Curriculum ist natürlich sehr vielseitig.
- 26:44Speaker 1: Sehr hybride auch weil es eben so viele verschiedene Filmedinge gibt zu lernen.
- 26:50Speaker 1: Ich glaube wenn also die Studienleitung ist hauptsächlich die das Curculum erstellt.
- 26:55Speaker 1: Ich helfe da jetzt auch mit.
- 26:57Speaker 1: Also das ist schon für mich auch wichtig.
- 26:59Speaker 1: Es ist eine der wichtigen Aufgaben für die ich sehe Das zu prägen dass die Techniken sich so rasant verändern, dass wir auf jeden Fall Sachen anbieten, die jetzt genau auch sich damit auseinandersetzen.
- 27:13Speaker 1: KI Serien schreiben... Ja, wir gehen nicht so sehr in die YouTuber oder im Internet-Ecke glaube ich sondern wir achten schon darauf das wir künstlerisch filmische Mitteln unterrichten.
- 27:27Speaker 2: was ja YouTuber auch machen
- 27:28Speaker 1: machen sie nicht unbedingt, also ich meine die sind halt frech und so super auch manchmal.
- 27:32Speaker 1: Aber eigentlich finde ich das auch ein freies Feld, so eine Counter-Narrative undergrounds.
- 27:38Speaker 1: Die will ich gar nicht.
- 27:39Speaker 1: jetzt, dass man das weiß... Das soll man nicht lernen, das macht einen Einfall.
- 27:42Speaker 1: Ich finde
- 27:42Speaker 2: es ganz spannend weil du vorher gesagt hattest... Vorher wart ihr beim Kino und wart gesagt zu Fernsehen.
- 27:48Speaker 2: Aha!
- 27:49Speaker 2: Naja also das ist nochmal so eine andere Gruppe.
- 27:51Speaker 2: Das war
- 27:52Speaker 1: mal.
- 27:52Speaker 2: Genau.
- 27:53Speaker 2: Und jetzt hat sich das auch besser gewandelt und du merkst halt YouTube wird ja auch immer stärker.
- 27:57Speaker 2: Es gibt hier auch immer mehr Leute.
- 27:58Speaker 2: deswegen meine ich mit eigener Stimme vor her.
- 28:00Speaker 2: Ja.
- 28:00Speaker 2: Ist das jetzt auch nicht ... ich glaube du gehst da mit aber du merkste schon dass da auch so eine eigene Stimme sich entwickelt?
- 28:06Speaker 2: Es gibt Leute die da große Dokumentarfilme machen und dann einfach nur darüber ausstrahlen.
- 28:12Speaker 1: Ah, du dude hat auch seinen Film auf der Berlinale letztes Jahr mit einem iPhone gedreht.
- 28:18Speaker 1: also ich denke es ist eigentlich weil die Technik ändert sich und die technischen Werkzeuge.
- 28:24Speaker 1: aber natürlich finde ich immer noch zentral wirklich die Haltung.
- 28:29Speaker 1: was bedeutet Haltung da drin?
- 28:32Speaker 1: Und auch die Perspektive und die filmische Sprache.
- 28:35Speaker 1: Das heißt, das Curriculum ist so ausgerichtet.
- 28:39Speaker 1: Auf der einen Seite werden Techniken vermittelt auf der anderen Seite wollen wir auch Leute einladen die darüber nachdenken was es bedeutet mit diesen Techniken zu arbeiten und ihre eigene Praxen eigentlich auch dass das ist das Tolle an der Form an der DFFB auch einzigartig dass sie eben die Dutzierende heran holt die nicht fest leeren.
- 29:00Speaker 1: das heißt wir können Leute von allen verschiedenen Richtungen nehmen, die auch sehr unterschiedlich arbeiten.
- 29:06Speaker 1: Also als Beispiel, wir hatten Soda Katzuhiro letztes Jahr im Oktober da.
- 29:12Speaker 1: der hat so einen Ten Commitments gemacht wo er sagt keinen Man dreht einfach alleine und man finanziert den Film alleine.
- 29:21Speaker 1: Und man produziert ihn auch alleine, und man schneidet ihn alleine!
- 29:24Speaker 1: Und man geht mit dieser Kamera wie so ein Buddhist machte das.
- 29:26Speaker 1: der geht hin und dreht unglaublich tolle Dokumentarfilme auf diese Art.
- 29:31Speaker 1: Er hat fünf Tage über seine Filme geredet und wir seine Methode.
- 29:33Speaker 1: es hatten Buch geschrieben dass alle gelesen haben und das war toll.
- 29:36Speaker 1: natürlich kann ich jeder solche Filme so machen.
- 29:39Speaker 1: Der hat sehr viel Erfolg aber ist schön zu hören wie er das hinkriegt Und ich denke, das motiviert die Studierenden auch zu sagen okay.
- 29:47Speaker 1: Ich muss jetzt nicht unbedingt ein fettes Team haben oder so.
- 29:50Speaker 1: Ich glaube für jeden das Lernen da drin ist wirklich zu gucken.
- 29:54Speaker 1: Ist das für mich richtig?
- 29:55Speaker 1: Passt das zu mir?
- 29:56Speaker 1: Zudem wie ich arbeite?
- 29:57Speaker 1: Oder ist es die Art und Weise wie ich Filme schneide?
- 30:01Speaker 1: Oder wie ich Kamera oder wie ich produzieren möchte?
- 30:05Speaker 1: Das ist glaube ich der.
- 30:06Speaker 1: das Korrekturm ist sehr weit gefächert und richtet sich eigentlich auch an die verschiedensten Studierendeninteressen.
- 30:15Speaker 1: oder wir wollen halt, dass sie motiviert werden auszuprobieren.
- 30:21Speaker 1: Verschiedense Sachen und Seminare haben sehr stark auch praktischen Charakter aber nicht nur.
- 30:27Speaker 1: es gibt eben Filmgeschichte, Filmtheorie würde ich glaube noch ein bisschen stärker machen in der Zukunft.
- 30:35Speaker 1: Aber eben zu euch diese ganze Ebene der Technik, die jetzt auf uns zukommt.
- 30:39Speaker 1: Heißt ja nicht dass wir alles sofort können müssen sondern eher das gerade weil es jetzt um diese Lernensysteme geht.
- 30:52Speaker 1: wie gehen wir damit um?
- 30:53Speaker 1: was wollen wir da mit machen?
- 30:54Speaker 1: Was bringen sie da eigentlich?
- 30:56Speaker 1: und das ist auch darüber nachzudenken was das mit der Gesellschaft macht und was die Filme mal Jungen und neuen Filmideen damit zu tun haben.
- 31:07Speaker 1: Also das ist wirklich auch eine Bildung hin, auch zu einer Haltung so würde ich sagen.
- 31:15Speaker 0: Vielleicht da noch ergänzen einfach diese Idee dass ja dann KI alles selbst macht zum Beispiel.
- 31:21Speaker 0: Das ist ja so ne ganz irre Idee wie ich immer finde.
- 31:25Speaker 0: gerade an der DFW glaube ich kann man nochmal deutlich sehen wie wichtig es ist das Handwerk erstmal zu lernen um dann KI als Werkzeug zu sehen, mehr als eigenständige Akteur.
- 31:36Speaker 0: Was ja einige schon machen die sagen einfach so mach mal Ansonsten Auftrag erteilen und da kommen aber tatsächlich ganz schräge Sachen teilweise bei raus.
- 31:49Speaker 0: Und wenn man an einer Filmhochschule wie der DFB tatsächlich das Handwerk nochmal wirklich von der Pieke auf lernt und was machen wir?
- 31:57Speaker 0: Wir machen ganz viel praktische ausbilden.
- 32:00Speaker 0: Das ist einer der Auch der Karne des Gesellschaftszwecks von Anfang an, von sechsundsechzig an gewesen.
- 32:08Speaker 0: Dass wir eine praktische Ausbildung machen, dass wir sehr stark auf die Praxis achten ohne die Theorie zu vergessen aber das eben wirklich die Dinge ausprobiert werden können und dadurch eben auch gelernt wird.
- 32:21Speaker 0: Und auch das ist unglaublich wichtig aus meiner Sicht wenn man sich dann mit KI auseinandersetzt.
- 32:26Speaker 0: Das heißt ja, KI wird auf jeden Fall heutzutage zum Curriculum dazu und kommt auch in die richtige Art und Weise, jetzt langsam immer stärker.
- 32:35Speaker 0: Aber wir sind vielleicht etwas vorsichtiger als andere Filmurteilen das so ganz zentral da reinzusetzen weil wir erst mal... also wir arbeiten uns dann langsam alle beide ran.
- 32:49Speaker 0: Also natürlich hat Angelika den größeren Anteil Vielleicht dazu noch einmal zurück.
- 32:58Speaker 0: Du hast am Anfang gefragt, wieso passen wir zusammen?
- 33:01Speaker 0: Wir haben in den letzten Jahren versucht zu gucken wie können wir dann ein gutes Leitungsteam hinbekommen?
- 33:09Speaker 0: und es gab tatsächlich davor einmal die Idee... Wir hatten zwei Geschäftsführungen, die eine künstlerisch eher die andere wurde Kaufmännisch genannt.
- 33:20Speaker 0: Diese doppelte Geschäftsführung hat eine große Belastung für die Künstlerische Seite bedeutet.
- 33:27Speaker 0: Und dann habe ich lange Zeit auch überlegt, so wie kann man denn das gut gestalten?
- 33:32Speaker 0: So dass eben eine künstlerische Direktion trotzdem starke hat.
- 33:37Speaker 0: und ich bin dann irgendwann tatsächlich also in vielen nach vielen Gesprächen dahin gekommen, dass die Idee wichtig ist, dass sie künstlersche Direktionen in künstlischen Fragen weisungsunabhängig ist aber eben nicht die Last der Geschäftsführung hat.
- 33:54Speaker 0: Und das ist das, was wir jetzt gerade austarieren.
- 33:56Speaker 0: Was man am Anfang ja auch machen muss.
- 33:59Speaker 0: und da habe ich das Gefühl dass es eine unglaublich tolle Ergänzung wenn man auf der einen Seite jemand wie Angelika hat die sich künstlerisch und gerade in den ganzen Fragen der Ausbildung dann einbringt und fragen stellt und erstmal analysiert und nicht sofort sagt hey das müssen wir jetzt alles so machen sondern sich das einfach erst mal anschaut.
- 34:20Speaker 0: deshalb sind wir im Grunde in der Vorbereitung einer Curriculum-Anpassung jetzt gerade.
- 34:26Speaker 0: Und das wird inhaltlich, in den nächsten Jahren sich noch erheblich verändern aus meiner Sicht auch verändern müssen und auf der anderen Seite gibt es eben nicht der ... der sich immer.
- 34:38Speaker 0: also ich sehe mich als ermöglicher.
- 34:42Speaker 0: Ich möchte die Rahmenbedingungen schaffen dass wir die Dinge machen können.
- 34:45Speaker 0: Es gibt da immer Grenzen natürlich sowohl rechtlich wie finanziell Aber im Großen und Ganzen ist das auch der Zusammenspiel.
- 34:54Speaker 0: Und da ich aber inzwischen natürlich auch Meinungen entwickelt habe dazu, haben wir so bei manchen Sachen – gerade bei diesen Metathemen die ich gerade erwähnt habe – haben wir ganz viel auch wo wir uns unglaublich gut ergänzen, wo ich Fragen stellen kann und wie wir uns auch wirklich eng austauschen.
- 35:12Speaker 0: Das ist einfach ein schönes Gefühl weil ich glaube auch dass für die DFFB mittelfristig einfach ein gutes Modell sein kann, weil nicht sogar langfristig.
- 35:25Speaker 0: Wir sind
- 35:25Speaker 1: ja schon nicht so jung,
- 35:28Speaker 0: wir können das auch weiter gut übergeben.
- 35:33Speaker 1: Der Markt ist ja schon sehr dominant in der Hinsicht dass er kaum noch Experiment zulässt.
- 35:41Speaker 1: Das heißt was natürlich das Curriculum macht und die Lehre oder auch die Seminare bilden eine Art Sowohl Schutzraum für die Studierenden als auch so eine Realitätslabore eigentlich.
- 35:55Speaker 1: Und ich denke in dieser Zeit, wo das Studium statt ist und wo so viel möglich ist, ist natürlich auch die Frage nach dem Markt noch ein bisschen nach hinten geschoben.
- 36:05Speaker 1: Irgendwann im Hauptstudium kommt sie aber auch rein weil eben – und auch manche sogar schon früher, das war bei uns damals nicht so, Eigentlich gibt es großes Interesse vom Markt oder von den Fernsehanstalten zum Beispiel auch die Studierenden früh einzubinden in ihre Produktion, weil das ist erstmal auch für Fernsehen günstiger Studienprojekte zu fördern als wenn sie nachher deren Filme fördern und gleichzeitig genau.
- 36:36Speaker 1: Ich glaube in dieser Kombination wie Wolf und ich jetzt arbeiten macht es absolut Sinn, diese Realität aber gleichzeitig dieses Experiment Tieren in diesem Raum der eigentlich Ausbildungsstätte ist beides zu sehen und das von verschiedenen Perspektors.
- 36:53Speaker 1: wir davon eigentlich auf der einen Seite doch auch zusammen dran sitzen und sagen, okay das finden wir gut.
- 37:01Speaker 1: Und ich bin sehr froh dass sich diese geschäftlichen Aufgaben abgeben kann an Wolf und auch ihm da sehr vertraue, dass er das irgendwie macht.
- 37:11Speaker 1: Während ich mich da so ein bisschen mehr in die filmische Welt begebe dann.
- 37:17Speaker 1: Da
- 37:17Speaker 2: wäre meine Frage genau also wie habt ihr vielleicht schon Ideen?
- 37:21Speaker 2: machen wollt.
- 37:23Speaker 2: Wie ihr das machen wollt, weil aus dem Grund genau das ist ja das was ich auch öfter aufhöre ist hier genau diese.
- 37:28Speaker 2: also die Ausbildung ist ja auf der einen Seite dieser frei ist und sehr künstlerisch ist.
- 37:33Speaker 2: man darf sich austoben es zu einem Safe Space ist das schöne Wort dafür was so extrem wichtig ist um diesen Raum um diese Zeit zu haben.
- 37:41Speaker 2: wenn wir über eine Zeit ist glaube ich da auch so ausschlaggebend dafür um sich entwickeln zu dürfen.
- 37:47Speaker 2: andersrum ist dann halt die Frage von okay danach Einige, die das Gefühl sind dann halt so jetzt muss ich jetzt irgendwie liefern.
- 37:55Speaker 2: Also nachher bin ich fertig gewisserweise und bin ausgebildet als Regisseur oder Regisseuren Und habe das Gefühl Ich bin aber gar nicht bereit für den Markt irgendwie weil der Markt irgendwie gleich andere... ...und andersrum der Markt manchmal auch sagt irgendwie was... ...ich weiß gar nicht was ich mit denen machen soll weil diesen doch noch nicht bereit unsere Serien zu produzieren so eine Art.
- 38:14Speaker 2: Und gibt es da eine Lücke?
- 38:16Speaker 2: Oder kann man die schließen...?
- 38:19Speaker 1: Also einmal würde ich sagen, diese Idee des Marktes sollten wir auch noch mal ein bisschen diskutieren.
- 38:23Speaker 1: Weil es gibt zum Beispiel den Kunstmarkt.
- 38:25Speaker 1: Es gibt in der Kunst einen riesigen Markt Also wo irgendwie über eine künstlerische Installation zum Beispiel.
- 38:32Speaker 1: Ich habe das selber aus eigener Erfahrung, dass teilweise Arbeiten die man im Museum ausstellt oder so oder auch produziert für Ausstellungen oft sehr viel gut bezahlt sind.
- 38:42Speaker 1: Es ist nicht immer so, dass nur das Fernsehen und das Kino... also ich finde wir könnten auch mehr noch in die Richtung gehen.
- 38:49Speaker 1: und andererseits...
- 38:52Speaker 0: Also das ist ja jeder auch anders.
- 38:59Speaker 0: Wir haben durchaus Studierende, da habe ich das Gefühl die sind komplett danach auf den Markt vorbereitet und wissen auch wie sie ihr... Ich nenne es manchmal dass Grundrauschen organisieren so dass sie eben eine Grundversorgung finanziell haben und dann vielleicht trotzdem noch das eine oder andere kreative Projekt, was sie gerne machen wollen realisieren können.
- 39:22Speaker 0: Da gibt es sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.
- 39:27Speaker 0: natürlich wäre es wichtig und da gucken wir auch beim Curriculum nochmal so diesen Übergang gut zu organisieren wobei ich auch manchmal glaube wenn ich mir die Branche angucke und auch die Herausforderung die immer wieder geht im Miteinander dass vielleicht auch dann noch mal eine Veränderungen durch junge Leute, die eben anders miteinander zusammenarbeiten wollen und eben nicht in diesen sehr hierarchischen Strukturen sich bewegen wollen sondern vielleicht mehr ins Team gehen wollen.
- 39:59Speaker 0: Was ja einige auch machen also sowohl im Produktionsbereich und es gibt hier einfach neue Ansätze wie man das gestalten kann und dann eben nicht diese Strukture sofort reinigen.
- 40:14Speaker 0: Und das finde ich kann auch ein Plus sein, wenn man da einfach nochmal anders sagt hey ich will das auch ein bisschen anders machen.
- 40:22Speaker 0: Was ich aber auf der anderen Seite sehe und wo wir auch – es ist lange nicht mehr so stark gemacht worden – Angelika selbst hat es erzählt sie hatte als Alumna gar nicht so viel Kontakt gehabt.
- 40:32Speaker 0: Ich möchte….
- 40:35Speaker 0: jetzt haben wir das zusammen.
- 40:36Speaker 0: Wir wollen auf jeden Fall die Netzwerke mit den Aluminien wieder stärken Weil das ein unglaublicher Motor auch sein kann, weil darüber über diesen Erfahrungsaustausch ja ganz viel auch den Studierenden oder dann den Menschen, die da noch fertig werden gegeben werden können.
- 40:56Speaker 0: Und das ist auf jeden Fall ein Projekt was auch im Nachgang zusammen mit dem sechzigste Jubiläum auch auf jeden fall angestoßen wird dass wir Formate finden, wie wir Studierende und Alumni zusammenbringen.
- 41:15Speaker 0: Und auch da ist es wichtig die Filme gemeinsam zu gucken, das Studierenden zeigen was sie gerade machen, das Alumnie aber auch zeigen was Sie gerade machen und dass darüber gesprochen wird und dann trotzdem ja auch ein lockerer Ausdauerstein stehen.
- 41:28Speaker 0: Das finde ich total wichtig.
- 41:30Speaker 0: Da sind wir auch dabei, vorzubereiten.
- 41:32Speaker 0: Es braucht halt alles immer doch mehr Zeit als ich mir.
- 41:37Speaker 0: Angelika ist da noch ungeduldiger manchmal als ich.
- 41:41Speaker 0: Wir würden uns manchmal wünschen, das ging ja alles viel schneller aber wir sind dabei.
- 41:44Speaker 0: also wir gehen diese Schritte nach und nach und das ist glaube ich auch ein wichtiger Bestandteil dieser Vorbereitung in dem man eben diese Kontakte dieser Netzwerke auch stärkt.
- 41:56Speaker 1: Ich meine auch dass es eigentlich so ist, dass natürlich es werden viele verschiedene Sachen ausgebildet an der DFFP das heißt Menschen die Schnittdrehbuch oder Produktion, die haben ganz andere noch mal gegeben.
- 42:07Speaker 1: Noch mal anders mit dem was jetzt Markt sein soll also oben oder finden dann teilweise auch ganz andere Wege in den markt.
- 42:15Speaker 1: Was bei uns früher war war eben so dass wir uns selber unsere wege sehr stark eigenständig gesucht haben.
- 42:20Speaker 1: das heißt Im grunde auch so denken zu haben okay ich mache filme wenn nicht viel geld kriegt mach ich nimm mich das und wenn ich Wenn ich zum beispiel eine förderung habe dann mache ich ein film der größer ist, aber wenn ich kein Geld habe dann mache ich einen kleinen.
- 42:35Speaker 1: Also dieses Denken von der Regie her eigentlich die trotzdem sich immer durchmauschelt irgendwie und sagt okay mal ich gehe auch mal Nudeln auf den Markt verkaufen oder ich mach dies oder jenes das weiß ich nicht ob es noch so da ist ja weil das war.
- 42:50Speaker 1: also das liegt auch daran dass es halt so.
- 42:52Speaker 1: eine Gesellschaft ist so hart geworden und die Lebensbedingungen für die Studierenden Die Zukunft sieht nicht so aus, als könnten sie mit irgendwas anderem als wirklich gut Geld verdienen.
- 43:04Speaker 1: Also ich glaube Sie stehen ganz schön vor dieser Frage von wie kann ich jetzt nachher davon leben?
- 43:10Speaker 1: Das war früher nicht so.
- 43:11Speaker 1: der Druck man... Ich bin rausgekommen habe eigentlich erstmal für RTL Frühstücksfernsehen im Studio-Kammer gemacht und das hab' ich noch nie vorher gemacht aber ich konnte da einfach so rein.
- 43:20Speaker 1: Das hat direkt einen Neunz oder Ich habe Kamerangemach, ich hab Ton gemacht.
- 43:25Speaker 1: Dann habe ich eben bei irgendwas anderes gearbeitet bis ich mein Drehbuch fertig hatte und dann also diese Art von Autorenfilm die ist so ja auch gar nicht mehr so da.
- 43:32Speaker 1: aber ich würde sagen für die Regie Studierenden ist es glaube ich der am meisten schwierig diesen Absprung zu schaffen von der DFW, weil sie am wenigsten wissen wie sollen sie denn jetzt danach was machen?
- 43:48Speaker 1: Das dauert ja auch bis man dann Geld bekommt.
- 43:51Speaker 1: Es ist nicht immer so dass alle sofort Glück haben und reinrutschen in die Branche sondern es Manche für manche auch schwieriger, weil sie eigen sind.
- 44:01Speaker 1: Weil sie eine eigene Filmsprache haben die nicht so kommerziell ist obwohl Sie eigentlich großes Kinomachen wollen oder so oder große Filme oder auch teure Filme machen wollen es nicht.
- 44:11Speaker 1: und da denke ich dir ja dass eben genau das auch vielleicht eine Aufgabe ist diesen Druck auf jeden Fall rauszunehmen erstmal aber gleichzeitig auch zu sagen okay nach dieser also nach der dfb Hilfen zu geben für die Studierenden in die Branche reinzukommen.
- 44:34Speaker 1: Zum Beispiel mit Zusammenarbeiten, mit Sendern dann zu sagen das ist vielleicht auch zu beraten die Studieren ein bisschen weil ich glaube gerade für Regie ist es danach ganz schon hart werden wenn man zum Beispiel gut in der Montage ist glaub ich ist ein Job einfacher.
- 44:50Speaker 2: Guter Punkt!
- 44:51Speaker 2: Ich überlege gerade ich finde es spannend was du gesagt hast.
- 44:56Speaker 2: Es ist natürlich jetzt aktuell auch wenn es wieder vergleicht und natürlich andere, andere Marktlage.
- 45:00Speaker 2: Auch weil die Frage des Marktes ne?
- 45:02Speaker 2: Wir haben verschiedene Märkte ich glaube das sind wir uns auch einig Und ich glaube wenn wir jetzt von diesem üblichen Markt gehen geht mir ja natürlich vom Fernsehen und von Kino und diese Filme d.h.
- 45:12Speaker 2: suchst du einen Produzenten oder eine erfahrene Produzentin oder eben einen Sender und Sucht da irgendwie den Weg da rein.
- 45:21Speaker 2: und da ist genau diese Brücke oft Genau wie du schon gesagt hast, die fehlt scheinbar oft.
- 45:27Speaker 2: Also dieser Sprung von weil Du hast Gefühle, Du bist jetzt ausgebildet.
- 45:30Speaker 2: Du hast jetzt ein paar Jahre lang manche sechs, sieben, manche acht.
- 45:38Speaker 2: Der DFW kann man ja länger auch ausbilden.
- 45:43Speaker 2: Das hatte ich auch noch eine Frage.
- 45:45Speaker 2: Aber genau der Weg dahin war langwieriger und städiger Was jetzt so eine Art.
- 45:53Speaker 2: und am Ende geht es natürlich darum, was kann man auch verdienen damit?
- 45:58Speaker 2: Man muss ja irgendwie sein Lebensunterhalt bestreiten.
- 46:00Speaker 2: Und da fand ich spannend das du gerade meintest dass man da vielleicht damals anders rangegangen ist.
- 46:04Speaker 2: Dass man gesagt hat vielleicht noch mehr als Kunststudium gesehen oder Kunstausbildung gesehen hat als wenn man halt wirklich ein Papier hat und geht los und kann arbeiten.
- 46:17Speaker 2: Ich glaube das ist nochmal ein anderer Blickwinkel liegt aber vielleicht einfach an unserer Zeit.
- 46:21Speaker 2: Einfach an diesem Druck, den wir einfach an diesen Medien haben, die wir einfach haben und ja...
- 46:25Speaker 0: Ja, vielleicht auch an der Lebenshaltungskosten.
- 46:27Speaker 0: Ich meine in den neunzigern konnte man in Berlin tatsächlich ganz anders leben.
- 46:33Speaker 0: heute haben auch die Studierenden wirklich ganz anderen Druck.
- 46:37Speaker 0: das ist auch eine Belastung für die Studierenen dass sie eben nicht ausreichend finanzielle Mittel haben häufig um alleine ihre Wohnung zu bezahlen.
- 46:47Speaker 0: Ich meine, jeder weiß wie schwierig das ist in Berlin inzwischen und deshalb bedeutet es auch für uns jetzt nochmal auch da das eine oder andere zu überprüfen in dem im Curriculum Wie bauen wir so Pausen ein dass eben auch zwischendurch gearbeitet werden kann als sinnvoll gearbeitet wird?
- 47:07Speaker 0: Und nicht nur dann eben nachts in der Kneipe gejobbt wird und dann sind die Leute ja auch müde am nächsten Tag sondern wir müssen irgendwie gucken, was können wir bieten.
- 47:16Speaker 0: Wir werden auch suchen, obwohl es ist wirklich nicht einfach weiterhin nach Möglichkeiten Stipendien zu organisieren.
- 47:24Speaker 0: BAföG ist für deutsche Studierende möglich aber für viele unserer sehr internationalen Studienenschaft.
- 47:32Speaker 0: inzwischen ist das eben keine Option und es ist gar nicht so einfach für ein ganz eigenes System wie die DFB halt darstellt Ein sehr altes System, das aber eben sich nicht irgendwo eingeklinkt hat und eben kein Bachelor ist.
- 47:48Speaker 0: Es ist kein Master sondern eine ganz eigene Kunstakademie letztlich die sich so erhalten hat was toll ist.
- 47:56Speaker 0: Was sehr viel Freiheit bedeutet, was aber gleichzeitig sehr viel Mühe bedeutet auch eben die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten auch gerade für Studierende zu organisieren.
- 48:07Speaker 0: da sind wir immer wieder dabei zu gucken Wir scheitern häufig an Formalenpunkten, aber wir sehen das auch.
- 48:16Speaker 0: Das sehe ich auch mit als meine Aufgabe immer weiterzumachen und immer wieder neu zu fragen oder neue Ansätze zu finden.
- 48:23Speaker 0: Da höre ich nicht auf.
- 48:25Speaker 0: Aber das macht glaube ich auch nochmal einen Unterschied nach dem Studium wenn man eben tatsächlich nichts sagen kann.
- 48:31Speaker 0: ok ich habe hier meine Wohnung die kostet keine Ahnung.
- 48:34Speaker 0: zweiundafünfzig Euro im Monat da kriege ich schon hin.
- 48:37Speaker 0: nein Die Wohnung kostet wenig mehr.
- 48:42Speaker 1: Ja, ich denke auch, es geht auch ganz stark darum, Netzwerke zum Beispiel zu ermöglichen zwischen den Studierenden und den Alumnis zu... Wobei die Netzwerken zu den Aluministen teilweise schon da sind, weil sie viele Alumnis auch lehren.
- 48:56Speaker 1: Also die auch ihre Lehrer sind oder ihre Seminare machen mit dem EK jetzt sind eigentlich alles Aluminist.
- 49:05Speaker 1: Und ich denke aber diese Netzwerkidee, also dass sie eigentlich dort in dieser Zeit die Möglichkeit haben Leute kennenzulernen mit denen Sie zusammen arbeiten können.
- 49:16Speaker 1: In der Zukunft und das vielleicht auch nicht nur DFFB ist sondern eben mit Schauspielern aus der Enzbosch, mit der UDK, mit Babelsberg zusammen.
- 49:26Speaker 1: Also dass wir so ermöglichen in der Ausbildung eigentlich und es wird auch stärker jetzt weil Die Studierenden haben selber vorgeschlagen, eine Reihe zu machen wo sie die anderen immer dazu einladen als Austausch.
- 49:45Speaker 1: Diese Netzwerkbildung ist ganz wichtig und ich denke das ist fast wichtiger als jetzt schon während des Studiums ganz tollen Kontakt zum Fernsehen zu haben.
- 49:54Speaker 1: oder wichtiger ist glaube ich wie sich selbst miteinander Arbeiten zu lernen sich auseinandersetzen und zusammenzuarbeiten, weil ich glaube das ist für die Zukunft auch ganz wichtig.
- 50:04Speaker 1: Weil manche gründen danach ja auch Firmen oder manche machen arbeiten dann nach eben weiter.
- 50:08Speaker 1: und ich glaube dass es einfach nicht alleine nachher da zu stehen und zu sagen oh Gott was mache ich denn jetzt?
- 50:14Speaker 1: Komme kriege ich jetzt mein großes Geld oder nichts sondern eher zu sagen ich habe so viele Leute um mich rum mit denen ich gearbeitet habe schon die Superfindung mit den ich weiterhin arbeiten werde.
- 50:24Speaker 1: Ich glaube das is auch irgendwie glaub ich ein Ziel also große Aufgabe, finde ich.
- 50:30Speaker 1: Die gehört für mich auch dazu und es sind sehr viele internationale Studierende eben das ist auch wichtig.
- 50:35Speaker 1: die brauchen auch einen Raum in dem weil sie kommen teilweise aus schwierigen Gebieten und dass sie den Raum haben sich auszudrücken um Leute zu finden mit denen Sie in Berlin arbeiten können.
- 50:46Speaker 0: Ja wir haben auf jeden Fall also Wir haben ja schon Grundungen auf während des Studiums.
- 50:51Speaker 0: Also es gibt auch Firmen die sich während des Studios schon gründen und da gibt's jetzt Das finde ich ganz faszinierend an der DFWB.
- 50:58Speaker 0: Vielleicht haben das andere Filmhochschulen genauso, aber wir haben so einen Umfeld von unterstützenden Freundinnen und Freunden der DFB, die eben mitwirken bei Filmen.
- 51:09Speaker 0: Was ganz Tolles ist, sich lernen immer mehr Menschen kennen, die tatsächlich irgendwo mitwirkt, vielleicht auch mal beworben haben, aber dann irgendwann gesagt haben, das will ich gar nicht!
- 51:21Speaker 0: Das ist mir zu aufwendig, aber trotzdem gestalten auch häufig das was an der dfb stattfindet weil sie eben dass die jemanden toll finden oder einfach eine gute Beziehung aufgebaut haben und es gibt deshalb wirklich so ein netzwerk rundherum und wir unterstützen auch aktiv ja vernetzungen.
- 51:45Speaker 0: der drehtbuch studierenden zum beispiel aber auch encourage z.B ist ja so einen format wo auch da ganz viel stattfinden kann.
- 51:53Speaker 0: das machen die meisten Filmhochschulen auch, weil wir das alle für sehr wichtig halten.
- 51:58Speaker 0: Sowohl Gewerke spezifisch damit eben auch die Herausforderungen angegangen werden kann, die man da speziell pro Gewerk hat aber auch übergreifend, weil ja auch das Miteinander da eine große Rolle spielt.
- 52:12Speaker 0: und ich sehe dass bei allen anderen Wir haben einen guten Austausch mit den anderen Filmhochschulen Ich seh da überall genau diese diese Netzwerkidee überall als Teil der Ausbildung auch und der Vorbereitung auf das, was eben nach dem Studium passiert.
- 52:35Speaker 0: Und das beginnt schon im Studium.
- 52:37Speaker 0: also da schieben wir nicht auf die Zeit danach sondern das beginn wirklich schon bereits während des Studiums.
- 52:44Speaker 2: Wie schafft ihr es denn?
- 52:48Speaker 2: kommen die Leute von überall, aber wie versucht ihr denn dieses Thema zum Beispiel?
- 52:53Speaker 2: Am Ende geht es um Zugänge in die Branche.
- 52:54Speaker 2: Also auch divers zu gestalten also dass man halt mehr diverse Stimmen einfach auch hört.
- 53:02Speaker 2: Ich habe das Gefühl da sind recht viele verschiedene Menschen da Aber sie müssen ja auch wieder ihren Platz finden in der Branche.
- 53:09Speaker 2: am ende Habt ihr da, versucht ihr da irgendwelche Maßnahmen irgendwie extra anzugehen mehr Leute anzusprechen weil auch für im Studium einfach auch teuer besonders heutzutage ist oder irgendwie die leute irgendwie ja so sagen hey kommt vorbei auf eine türe oder wieder rüber und gibt es da irgendwelsche maßnahmen?
- 53:30Speaker 0: Also bisher im richtigen Maßnahmenkatalog haben wir noch nicht, aber wir haben Angelika und ich haben uns gerade über die Bewerbungszahlen nochmal auch ausgetauscht.
- 53:39Speaker 0: Und dass es uns wichtig ist, gerade bei den verschiedenen Gewerken bei uns ist immer noch traditionell das versteht jeder Regie der Bereich wo die meisten Bewerbung kommen, wo auch ganz tolle Bewerbe kommen, aber auch in anderen Gewerke kommen wirklich ganz toller Bewerbingen auch aus unterschiedlichen Ländern.
- 53:58Speaker 0: Wir haben das jetzt nicht formalisiert, aber wir wollen schon.
- 54:01Speaker 0: Das Ziel der Auswahlkommission ist schon eine Diversis ein diverses Miteinander hinzubekommen ohne dass wir jetzt Quoten in irgendeiner Form gesetzt hätten Aber es kommt dabei tatsächlich immer ein entsprechendes Ergebnis raus.
- 54:19Speaker 0: also wir sind da sehr breit.
- 54:21Speaker 0: Es gibt natürlich Menschen die dann in deutschland studieren Und gerade an der DRFB und hier Filme machen, mit denen sie nicht mehr zurück nach Hause kommen muss man auch ganz offen sagen.
- 54:34Speaker 0: Politisch gesehen genau.
- 54:36Speaker 0: Also Sie können dann schwer in Ihrem Ursprungsland weiter Filmen machen weil sie einfach sich hier wirklich gezeigt haben als Filmschaffende.
- 54:46Speaker 0: einige gehen aber natürlich wieder zurück.
- 54:48Speaker 0: also es gibt durchaus Menschen die dann gerade im europäischen Raum wieder zurück in ihre Heimatländer gehen was ja auch wunderbar ist, das ist sehr unterschiedlich.
- 55:02Speaker 0: Der zweite Teil der Frage ist ja einmal wie kriegen wir die Studierenden dann?
- 55:05Speaker 0: Wie helfen wir den Studierende danach?
- 55:08Speaker 0: Das ergibt sich tatsächlich auch über die Bewerbung.
- 55:11Speaker 0: da gibt es keine Begrenzung in irgendeiner Form.
- 55:13Speaker 0: also wir können halt nicht.
- 55:16Speaker 0: wir würden das vielleicht sogar machen wenn alle das wollten.
- 55:20Speaker 0: Nicht jeder Abschussfilm kann irgendwie eine Sender Kooperation werden.
- 55:25Speaker 0: dafür gibt es nicht genügend Mittel und das wird auch nicht funktionieren.
- 55:30Speaker 0: Ist wahrscheinlich auch nicht sinnvoll, dass man das bei jedem anbietet aber das ist immer offen und das sind auch sehr unterschiedliche Kombinationen die da entstehen.
- 55:41Speaker 0: also da gibt es überhaupt keine Vorgaben sondern wir gucken da immer tatsächlich so was ist der Stoff?
- 55:48Speaker 0: Der dann eben auch sowohl bei den Leuchtstoffen jetzt von Medienwort oder dann auch mal im kleinen Fernsehspiel auch angenommen wird.
- 55:58Speaker 0: Das muss ja auch dort Unterstützung finden, da bin ich auch nochmal gespannt.
- 56:04Speaker 0: Also vielleicht kann man da noch ein bisschen mehr machen?
- 56:07Speaker 0: Ich habe aber noch keine Maßnahmen gesehen die da vielleicht hilfreich werden.
- 56:13Speaker 0: wir wollen erst einmal innerhalb des Studiums das hinbekommen und das klappt im Augenblick aber ganz gut ist mein Eindruck.
- 56:19Speaker 0: Ja
- 56:20Speaker 1: also ich glaube auch dass diese Diversität sich auch unter den Studierenden selbst entwickeln sollte, sich nicht so stark jetzt von außen so stark da irgendwie Einfluss nehmen.
- 56:30Speaker 1: Also was ja passiert ist dass die Studien drehen in China sie drehen an allen Ländern wo sie herkommen teilweise und kommen dann zurück mit dem Material zeigen das den anderen studierenden Skrappenprojekt im Afrika.
- 56:44Speaker 1: Das war glaube ich in Ghana Es waren Austausch Da haben auch Studierende zusammengearbeitet zwischen Ghana Berlin.
- 56:53Speaker 1: Und dann gibt es eben auch Exkursionen, das gibt vielleicht eine Möglichkeit nach Lateinamerika zu fahren im nächsten Jahr und da auch einen Austausch zu machen.
- 57:03Speaker 1: also ich denke es geht viel um die miteinander auch Leben aus Lebensumständen weltbildende Diskussion über woher komme ich und was machst du hier?
- 57:17Speaker 1: Dann ist Krieg hier in Iran.
- 57:20Speaker 1: Also da gibt es natürlich die ganze Zeit auch Gespräche und auch filmische Auseinandersetzungen mit.
- 57:25Speaker 1: Und ich glaube, das ist schon ausreichend irgendwie um diese... Ich würde das nicht gerne steuern so im Sinne von wie wollen wir mit... Wie soll die Diversität aussehen?
- 57:38Speaker 1: Sondern es gibt einen Wertekatalog in der DFB wo ganz
- 57:42Speaker 2: klar
- 57:44Speaker 1: formuliert ist, dass bestimmte Dinge Rassismus, Diskriminierung wie man miteinander umgeht und so dass das alles sehr festgeschrieben worden.
- 57:53Speaker 1: Vor meiner Zeit aber ganz eigentlich da würde ich sagen ist die Diversität auch schon der Umgang mit verschiedenen Lebenshintergründen und Kulturen auch eingeschrieben als eine Form des Regeln.
- 58:13Speaker 2: Ich finde es spannend dass es meistens in den Schulen Ist es ja noch, zum Beispiel auch das Thema Männer-Frauen schon eher besser abgebildet?
- 58:24Speaker 2: Würde ich jetzt so sagen.
- 58:25Speaker 2: Da bist du je mehr als ich!
- 58:27Speaker 2: Aber dann halt am Ende in der Branche wieder sieht's viel anders aus, dass es denn doch wieder über das Thema geht, wenn nicht dominiert ist...
- 58:36Speaker 1: Genau, da gibt es vielleicht dann so Diskussionen über Quoten oder wie diverse.
- 58:42Speaker 1: Also ich war ja bei dieser Veranstaltung während der Berlinale wusste natürlich sehr in den Diskussionen sehr stark darum geht wer hat Zugang zu dem Branche oder wer hat zugang dazu Sachen zu schreiben und dann oder Serien zu entwickeln oder welche Figuren werden eingesetzt?
- 58:58Speaker 1: Und das ist glaube auch ein Feld was danach glaube ich auch wichtig ist also da genauer zu gucken.
- 59:04Speaker 1: Während des Studiums, glaube ich, entwickelt sich das eher so aus dem Umgang miteinander und aus den Filmen die sie machen nicht so sehr aufgrund von Vorgaben.
- 59:17Speaker 1: Du wollte
- 59:19Speaker 2: sowas dazu sagen, oder?
- 59:20Speaker 2: Du hast dich vorbewegt.
- 59:24Speaker 0: Ich kann das nur bestärken weil es auch so ist dass wir eigentlich je mehr wir da regelend eingreifen desto mehr geben wir dann vielleicht was vor, das dann vielleicht gar nicht ganz gut funktionieren.
- 59:39Speaker 0: Und nur einen Punkt den ich tatsächlich an unserem Wertekatalog der Tatsache da war ich schon dabei, den ich wirklich gut finde.
- 59:45Speaker 0: Wir haben extra nochmal den Bereich oder die Art der künstlerischen Auseinandersetzung und Diskussion nochmal herausgestellt dass uns klar ist, dass diese Diskussionen vielleicht etwas emotionaler und mit mehr in anderer Art und Weise ablaufen werden, dass wir es trotzdem respektvoll machen wollen natürlich aber das da ein Schutzraum sein muss auch gerade das was da künstlerisch diskutiert werden will und auch muss.
- 1:00:17Speaker 0: Dass wir das auch zulassen und uns nicht zu sehr beschränken dabei weil auch das ein wichtiger Bestandteil ist glaube ich einer ja künstlerschen Ausbildung nicht dann zu stark begrenzt.
- 1:00:35Speaker 1: Also das Beste für dich an einer Filmschule, wenn sie sich auch selber in Frage stellen kann.
- 1:00:38Speaker 1: Das heißt, weil wenn es irgendwelche Schwierigkeiten gibt sozusagen auch die Frage durch die Kritik dessen was wir da machen.
- 1:00:47Speaker 1: Wir sind ja nicht kritischoi oder ich denke dass geht auch und das ist auch eine Erfahrung in der DFB seit den neunzeigsten sechszig, dass auch Hierarchien teilweise eben sehr stark hinterfragt werden.
- 1:00:59Speaker 1: Heutzutage würde ich sagen, es werden auch genau solche Sachen wie was ist Diversität?
- 1:01:05Speaker 1: Was ist eigentlich Frau Mann.
- 1:01:09Speaker 1: Wie die Gesellschaft darüber redet, das spiegelt sich in die Filmschule hinein und dort wird's auch verhandelt.
- 1:01:14Speaker 1: Und sich infrage stellen damit ist natürlich auch ein wichtiger Teil.
- 1:01:19Speaker 1: Das wird immerhin und her gespiegelt.
- 1:01:22Speaker 1: Das braucht man glaube nicht unbedingt durch Regeln zu sehr.
- 1:01:27Speaker 1: Was
- 1:01:27Speaker 2: wünscht ihr euch dann?
- 1:01:27Speaker 2: Wir kommen langsam zum Ende des Gespräches, deswegen wäre meine Frage an euch.
- 1:01:30Speaker 2: Was wünschst du euch denn für den Nachwuchs, sagt man ja nicht mehr Talent.
- 1:01:34Speaker 2: also wenn es jetzt um die Arbeit der Filmschaffenden geht?
- 1:01:38Speaker 2: Also ich würde jetzt da den Sprung in die Branche geben und sagen vielleicht was braucht die Brange vielleicht um dem Talent ein mehr Raum zu geben.
- 1:01:51Speaker 0: Auf jeden Fall brauchst du natürlich finanzielle Rahmenbedingungen, die das auch ermöglichen.
- 1:01:56Speaker 0: Angelika hat es eben so, dieses eine Beispiel des tatsächlich auf sich alleine konzentrierten Dokumentarfilmers mal gebracht.
- 1:02:05Speaker 0: Der tatsächlich gesagt hat ich will keine Abhängigkeiten das ist ja mit dem Thema dabei.
- 1:02:11Speaker 0: Ich bin dann ganz frei Das ist das eine extrem kann.
- 1:02:16Speaker 0: nicht jeder macht nicht jeder.
- 1:02:17Speaker 0: Es müssen auch Rahmenbedingungen da sein wo tatsächlich Filme entstehen können aber auch Serien alle möglichen Formate, auch künstlerische Formate.
- 1:02:29Speaker 0: Weil sie erst mal entstehen müssen um gesehen zu werden und dann kann sich was draussen entwickelt.
- 1:02:33Speaker 0: das heißt gerade bei Talenten gerade in der Zeit nach dem Studium ist die Förderung nochmal ganz hat eine ganz andere Bedeutung weil man dann ja noch dabei ist sichtbar zu werden Und deshalb ist das ein ganz empfindlicher Bereich dieser Übergang in den Bereich der die regelmäßiger Arbeit dann auch, wo man dann auch noch mal gucken muss.
- 1:03:01Speaker 0: Deshalb sind tatsächlich finanzielle Rahmenbedingungen, die gerade für die ersten Filme und ersten Produktionen besser werden müssten glaube ich aus meiner Sicht wären ganz wichtiges Signal auch in die Branche um auch wieder mehr jungen Menschen Mut zu machen, dieses Studium zu ergreifen was ja wichtig ist.
- 1:03:25Speaker 1: Ja also für mich wäre mein Wunsch das Filmstudierende so eine Haltung und so einer eigene Finsprache entwickeln dass sie dadurch die Branche ändern würden Also eher umgekehrt.
- 1:03:34Speaker 1: ich wünsche wirklich filmst starke Haltung und starke ästhetische Konzepte oder filmische Auseinandersetzung die auch politisch sind nicht wie eben nicht als Film als eine rein ästhetische Sache, sondern Einmischung in die Gesellschaft.
- 1:03:50Speaker 1: Einmischen in die Fragestellungen.
- 1:03:52Speaker 1: Was sieht die Zukunft unserer Welt aus?
- 1:03:56Speaker 1: Das sind ja Leute, die jetzt studieren und sich Gedanken machen sollten wie sie Filme machen.
- 1:04:04Speaker 1: Und wenn das dazu führen würde, dass eigentlich eine Filmsprache entstehen, die die Branche verändern... Das finde ich irgendwie sehr interessant, glaube ich.
- 1:04:14Speaker 1: Also umgekehrt nicht dass sie so eingesaugt werden von der Branche sondern nur dass die sehr stark werden und sich auch da ja das sie da eine eigene selbstermächtigte Weise haben können in der Sie da existieren und dadurch kann es auch kann funktionieren und ich denke so ist es vielleicht auch im Grunde wenn es gut läuft.
- 1:04:38Speaker 2: Ich hänge noch an YouTube ganz ehrlich gesagt Weil was du gerade sagst, ist es nicht genau das?
- 1:04:46Speaker 2: Also dass du dich unabhängig machst von eben den Strukturen die es gibt.
- 1:04:52Speaker 2: YouTube ist auch eine Struktur, ne?
- 1:04:54Speaker 2: Ich weiß ich auch!
- 1:04:55Speaker 2: Aber es ist halt etwas freier wenn's jetzt um das Format geht.
- 1:04:59Speaker 2: Deswegen komme mich grade nochmal kurz nochmal drauf.
- 1:05:02Speaker 2: vielleicht hast du dazu noch irgendwas aber...
- 1:05:03Speaker 1: Ja ja, ich würde auf jeden Fall sagen also die Freiheit die YouTuber an die Möglichkeit gibt irgendwas anderes auszuprobieren ist groß.
- 1:05:12Speaker 1: Was mich daran stört, ist diese algorithmische Manipulation.
- 1:05:18Speaker 1: also ich bin einfach sehr gespalten weil ich denke ich will halt schon dass wir eine welt auch denken können oder auch filmisch denken können die nicht uns die ganze zeit manipuliert und die auch nicht wo wir eigentlich sagen können okay was das bedeutet?
- 1:05:38Speaker 1: Ich weiß nicht, wohin wir gehen.
- 1:05:39Speaker 1: Ob das Internet oder was jetzt passieren wird, wo wir wirklich frei arbeiten können?
- 1:05:45Speaker 1: Oder ob es nicht auch irgendwie nur so eine Maske Rade der Freiheit ist.
- 1:05:51Speaker 1: Also ich glaube da die Größe, die das mittlerweile annimmt und diese Fragestellung, die dahinter stehen werden wir uns stellen und sie studieren und auch stellen.
- 1:06:05Speaker 1: Narrative, die von unten kommen und auch nicht unbedingt aus der Branche kommen.
- 1:06:13Speaker 1: Aber ich glaube auch dass gerade eben das was das Internet und die sozialen Medien uns anbieten ja auf jeden Fall auch zu hinterfragen sind Und auch die Menschen, die vielleicht zusammenarbeiten in den sozialen Medien auch eher unabhängig arbeiten.
- 1:06:32Speaker 1: Vielleicht könnten wir die auch mal mehr einladen.
- 1:06:34Speaker 1: Ich meine, das ist jetzt mal so ein Hinweis.
- 1:06:37Speaker 1: Aber wo ich denke ja stimmt wir müssten uns vielleicht mal unterhalten auch ne?
- 1:06:41Speaker 1: Das ist auch so.
- 1:06:42Speaker 1: die BDFF soll ja keine Blase sein in der teure Filme nur produzieren sondern wir wollen ja auch den Austausch mit der Welt und ich denke dass auf jeden Fall auch für die Zukunft wichtig.
- 1:06:53Speaker 0: also um auch noch einen inhaltlichen Punkt zu bringen weil ich habe eher die Rahmenbedingungen gleich.
- 1:06:59Speaker 0: Also was eigentlich gerade dachte finde ich unglaublich wichtig eben aber eben auch von dem Hintergrund Film, gerade wenn es dann teurer Film ist finanziert häufig aus Steuergeldern.
- 1:07:12Speaker 0: Diese Idee wie kann man denn auch die Gruppen erreichen?
- 1:07:15Speaker 0: Wie kann man eben Ideen einfach außerhalb der Bubble, außerhalb dieser Menschen, die im Grunde so denken oder die Filmschaffende selbst Wie kann man das eigentlich hinbekommen?
- 1:07:29Speaker 0: Welche Techniken gibt es dabei, wie kann man tatsächlich vielleicht subversiv mal den einen oder anderen Menschen auch über ein sehr traditionelles Format erreichen und dafür sorgen dass da ein Perspektivwechsel stattfindet.
- 1:07:45Speaker 0: Denn wenn ich mir die Welt so angucke wirklich passieren weil ganz viele Perspektive im Augenblick aus meiner Sicht komplett schräg sind wieder Dinge gesagt oder können gesagt werden wie vor, keine Ahnung, zwanzig Jahren, die man es gesagt hätte glaube ich und nicht weil sie nicht also einfach weil Sie ganz grundfesten unser gesellschaftlichen unseres gesellschaftlichem miteinander bedrohen.
- 1:08:16Speaker 0: Eben tatsächlich wieder in Frage stellen wie wir miteinander umgehen wollen mit Menschen die aus anderen Ländern zu uns gekommen wird, wie die Partizipation funktionieren kann von Menschen, die aus anderen Kulturen nach Deutschland oder auch nach Europa in die Welt gegangen sind.
- 1:08:37Speaker 0: Das halte ich für unglaublich wichtig und es ist unglaublich schwer das hinzubekommen.
- 1:08:43Speaker 0: aber dass wir so einen Wunsch dahin zu gucken und immer mal wieder zu gucken, aha wo kann ich da nochmal so kleine Kleine Knöpfe drehen die vielleicht dann langfristig auch eine Veränderung in der Wahrnehmung, der Menschen in der Gesellschaft auch bedeuten können.
- 1:09:01Speaker 0: So dass wir politisch wieder mal dahin kommen und das wir auch anerkennen.
- 1:09:06Speaker 0: Das ist uns immer noch in diesem Land sehr gut geht.
- 1:09:10Speaker 0: Dass wir immer noch ganz viele Möglichkeiten haben und dass wir auch Menschen ganz viele Und
- 1:09:19Speaker 1: wir haben bald den Heubau.
- 1:09:21Speaker 2: Stimmt, das ist eine Wurz oder?
- 1:09:23Speaker 0: Wir können
- 1:09:25Speaker 2: jetzt
- 1:09:25Speaker 1: viele Menschen einladen.
- 1:09:27Speaker 2: Genau weil ihr habt gute Punkte gesagt.
- 1:09:29Speaker 2: Mir geht's auch nicht um YouTube, mir geht es um diese Selbstdistributione, ob in welcher Form aufs YouTube ist und an einer anderen Plattform ist.
- 1:09:35Speaker 2: Egal!
- 1:09:36Speaker 2: Mir geht es darum dass wenn man frei gestalten möchte dann Es ist ja immer die Frage der Plattform.
- 1:09:42Speaker 2: Wo kannst du das machen?
- 1:09:43Speaker 2: Im Atelier hast du auch immer nur die Personen, die dir sagen, okay, du darfst es machen oder nicht im Fernsehen genauso und du hast sie in jedem Bereich.
- 1:09:50Speaker 2: Und du wirst hier als filmschaffende Person, weil Künstler besuchst du dir so ein bisschen aus.
- 1:09:55Speaker 2: Das geringere Übel für dein Projekt was du erzählen möchtest.
- 1:10:01Speaker 2: Also es könnte eine Möglichkeit sein um halt die Leute zu erreichen.
- 1:10:06Speaker 2: ob sie ist, genau.
- 1:10:07Speaker 2: Wir sehen gerade das es halt auch dort sehr schwierig sein kann.
- 1:10:11Speaker 2: Ihr habt gerade den Bogen gemacht.
- 1:10:12Speaker 2: Neubau und sechzig Jahre kurz im Neubauf vielleicht und dann schließen wir ab.
- 1:10:18Speaker 2: Genau was können wir uns mit freuen?
- 1:10:19Speaker 2: Kann man schon etwas erzählen oder darf man etwas erzähl'n?
- 1:10:21Speaker 2: Was jetzt da... Ja, gibt noch einen Tag der offenen Tür weiß ich aber genau kann man irgendwas erzähl',en irgendwie... Also was verändert sich?
- 1:10:30Speaker 2: Ich war jetzt lange in Adlershof davor, wart ihr natürlich am Potsdamer Platz.
- 1:10:33Speaker 2: Eigentlich
- 1:10:35Speaker 1: waren wir nicht lange in der Atmosphäre.
- 1:10:36Speaker 1: Also ich glaube ein Jahr und das war nicht sehr lang.
- 1:10:41Speaker 1: Und
- 1:10:41Speaker 2: von den Sechzig Jahre ist es nicht lang, das stimmt?
- 1:10:43Speaker 2: Genau!
- 1:10:44Speaker 0: Wenn man sich mal die Sechzig Jahre ankommt, dann ist das nicht lang.
- 1:10:48Speaker 0: Es gab ja immer tatsächlich eine Herausforderung auch.
- 1:10:52Speaker 0: Sechszig Jahre immer noch kein eigenes Gebäude.
- 1:10:56Speaker 0: Das ist schon ein Thema was natürlich so ein bisschen damit zusammenhängt dass es immer wieder neue Ideen gab.
- 1:11:03Speaker 0: Was kann denn Da kommen, wir haben aber jetzt ein Mietgebäude was wir mieten werden oder was es zu einem Mietvertrag gibt das eben extra für die DFB jetzt hergerichtet worden ist und wir werden dort zwei Filmsstudios haben.
- 1:11:23Speaker 0: Ein Kino mit knapp hundertsechzig Sitzplätzen eins mit vierzig Ganz andere Räume dort, wir haben endlich ausreichende Seminarräume.
- 1:11:32Speaker 0: im Potsdamer Platz war am Ende tatsächlich immer wieder notwendig auch woanders was anzumieten.
- 1:11:37Speaker 0: Was auch die Studierenden schafft auseinander gedrängt hat.
- 1:11:41Speaker 0: Wir werden dort ausreichen.
- 1:11:45Speaker 0: also gibt es ausreichend Schnitträume, DAW-Räume, Mastering und alles.
- 1:11:50Speaker 0: Also Prostproduktion ist auch gut ausgestattet habe ich das Gefühl, werden uns auch wirklich eine neue Heimat jetzt geben.
- 1:12:01Speaker 0: Ich hab immer noch die Hoffnung, dass man das dauerhafter gestalten kann als es jetzt aussieht.
- 1:12:05Speaker 0: Das ist erst mal ein zehn-jähriges Mietvertrag.
- 1:12:09Speaker 0: Vielleicht kann man doch irgendwie was machen, damit wir auf Dauer bleiben können weil es einfach für alle wichtig ist so einen Ort zu haben und ich glaube, das ist jetzt ne Größe mit der man gut arbeiten kann.
- 1:12:22Speaker 0: Potsdamer Platz war für viele nicht so ideal auch nicht für die anderen im Film aus.
- 1:12:30Speaker 0: Das war zwar ein schönes Miteinander in gewisser Weise, was wir weiter machen wollen.
- 1:12:35Speaker 0: also wir haben auf jeden Fall enge Beziehungen weiterhin zum Arsenal und zur Kinematik aber es ist einfach... Es wird ein schönnes Gebäude auch von der... Es gibt Holzdecken da drin weil das eben so geplant war von Anfang an.
- 1:12:49Speaker 0: War gar nichts was wir da reingegeben haben und sie sind wirklich schön!
- 1:12:52Speaker 0: Also es macht einfach auch noch mal einen anderen.
- 1:12:55Speaker 0: Es ist ein anderes Raumgefühl, was wir da haben werden.
- 1:13:00Speaker 1: Und es hat zwei Kinos?
- 1:13:02Speaker 1: Das ist halt toll auch.
- 1:13:04Speaker 1: Also
- 1:13:04Speaker 2: die dann auch öffentlich bespielt werden oder...
- 1:13:07Speaker 1: Man kann auf jeden Fall darüber nachdenken dass man Dinge auch Sachen zeigt, die für die Öffentlichkeit, auch für die Nachbarschaft zum Beispiel
- 1:13:13Speaker 2: sind.
- 1:13:13Speaker 2: Ja das wäre natürlich schön, dass man vielleicht mehr erordert.
- 1:13:16Speaker 2: Ich
- 1:13:16Speaker 1: kann das nicht völlig abschießen.
- 1:13:18Speaker 1: Einer einen Raum hat hundert acht, fünf und sieben sechzig.
- 1:13:20Speaker 0: Hundert siebenfünfzig.
- 1:13:21Speaker 1: Zum sieben Fünfzig sitze und der andere Das andere Kino wieviel?
- 1:13:25Speaker 1: Vierzig.
- 1:13:26Speaker 1: Aber es ist schon, wenn man darüber nachdenkt was zwei Kinos zu haben glaube ich schon dass wir auch Sachen entwickeln können die wo die Öffentlichkeit auch Zugang
- 1:13:34Speaker 2: hat.
- 1:13:35Speaker 2: Schön
- 1:13:35Speaker 0: in die Stadt das wäre tatsächlich auch mein Traum.
- 1:13:38Speaker 0: so ein bisschen also sechzig Jahre bedeutet mich für mich sehr stark in die Zukunft zu gucken.
- 1:13:43Speaker 0: Fünfzig war viel auch zu gucken wie Land zu ziehen aber ich glaube wirklich in die Stadtsgesellschaft reinzustrahlen gerade aus diesem Ort Moabit mit Blick auf Wedding.
- 1:13:55Speaker 0: Ist einfach ideal für sowas und wir können vielleicht auch eine andere Sichtbarkeit in der Stadtgesellschaft dann bekommen, die wir bisher aus meiner Sicht gar nicht so sehr hatten.
- 1:14:06Speaker 0: Viele Menschen in Berlin wissen gar nicht dass wir dieses Kleinot in Berlin haben diese Filmakademie seit jetzt eben sechzig Jahren und ich glaube diese Präsenz auch hin zu bekommen eben dadurch das wir Menschen einladen.
- 1:14:23Speaker 0: Auf jeden Fall am achtzehnten September, das ist der Plan einen Tag ein Open House.
- 1:14:29Speaker 0: Das ist nicht der Tag da auf einem Tür sondern eben eine Hopenhaus wo alle ab dem Mittag so ungefähr da mal reinkommen können die Nachbarn aber auch alle anderen interessierten um sich das mal anzugucken und da freue ich mich schon sehr drauf.
- 1:14:43Speaker 0: vielleicht ist dann noch nicht jedes jeder Raum fertig ganz fertig Aber wir sind dann zum soweit dass wir den Studienbetrieb ab Oktober dann darauf nehmen können Und das ist eine große Erleichterung für uns alle.
- 1:14:56Speaker 2: Das denkt sehr schön und ich freue mich, normal vorbeizuschauen!
- 1:15:01Speaker 2: Ne, das finde ich auf jeden Fall super und es nutze ich mal einen Bogen zu machen.
- 1:15:05Speaker 2: Ich habe ja schon auch ein Appell gesprochen.
- 1:15:06Speaker 2: Also da waren sehr viele Sachen dabei und lustig war es, dass ich einen Fragebogen umgeschickt habe und wir haben gedacht so schaffen wir nicht alles abzuhaken?
- 1:15:13Speaker 2: Wir haben nicht alles abgehakt aber wir haben einiges besprochen heute zur der Filmbildung Und ich finde ganz spannend, was ihr so gesagt habt und bedanke mich bei euch für das Gespräch, für eure Zeit.
- 1:15:24Speaker 2: Und auch natürlich bei den Zuhörenden wie die Möglichkeit euer Gehör für eine Stunde zu haben!
- 1:15:30Speaker 2: Ansonsten bleibt mir gar nicht mehr so viel zu sagen außer vielen Dank!
- 1:15:33Speaker 1: Danke auch!
- 1:15:35Speaker 0: Danke
- 1:15:35Speaker 1: dir!
- 1:15:36Speaker 2: Und habt einen schönen Tag ein schöner Abend oder schöne Nacht und wir hören uns bei der nächsten Folge wieder.
- 1:15:42Speaker 2: Ciao!