Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 047 Tarot & Astrologie - Folge 5: Archetypen verstehen (Stern - Welt) | mit Sabine Lechleuthner
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- Petra: Hallo zusammen. Ich freue mich sehr, dass wir heute den fünften und letzten Teil unserer Reihe über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Tarot und Astrologie haben und hier ganz bewusst die Zuordnung der großen Arkana zu den astrologischen Symbolen und Bedeutungen. Und ich freue mich auch wieder, liebe Sabine, dich an meiner Seite zu haben. Wir haben schon so viel erzählt, haben im letzten Mal mit der starken Karte dem Turm aufgehört. Und jetzt gehen wir eigentlich so einmählich in die Zukunft und schauen doch mal, was uns diese bringen kann. Liebe Sabine, deine Bühne. Sabine Lechleuthner: Danke schön, liebe Petra. Ja, wir schauen jetzt auf den Stern. Der Stern ist eine wunderschöne Karte. ist mit die Schönste dieser Tarotkarten, dieser großen Arcana. Und der Archetyp des Sterns ist die Weisheit. Es ist der Jungbronnen auch. Und das sieht man ja auch auf diesem, diesem Wasser. Es wird Wasser ausgegossen. Es ist die Hoffnung, die Vision einer neuen Zukunft. Es ist auch eine Schutzkarte, Vertrauen haben in die Zukunft. Es ist eine wirklich schöne Karte, uns Hoffnung macht auf die Zukunft. Wenn wir ein Projekt haben, dann haben wir gute Aussichten, gute Perspektiven. Wir sehen die größeren Zusammenhänge. Das zeigt uns der Stern. Und wir haben ja auf der Karte der Stern diesen großen Stern und die sieben kleinen Sterne. Also die sieben kleinen Sterne. Man weiß gar nicht so genau, was Wade gemeint hat, was sich dahinter verbergt. Aber es könnte die Isis sein als großer Stern mit ihren sieben Tempelpriesterinnen. Es könnte auch der Polarstern sein. Petra: Ja, Sabine Lechleuthner: und die sieben Planeten, alten Planeten, Sonne, Mond, wissen, dass es keine Planeten sind, aber aus der Sicht der Erde, wenn wir an den Himmel schauen, dann bewegen sie sich und deswegen eben Planeten. Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Das wäre eine Möglichkeit. Es könnten auch die Plejaden sein, diese sieben. Diese sieben Gestirn vor dem Sternbild Stier halten sich die Plejaden auf. Der Stier jagt die Plejaden und diese sieben schönen Jungfrauen. Also es gibt viele Spekulationen, was sich hinter diesen Sternen verbirgt. Man sieht ja auf der Karte auch den Vogel auf dem Baum und das heißt Man sieht aus der Vogelperspektive etwas. Und wenn man was aus der Vogelperspektive sieht, dann nimmt man sich aus dem Geschehen raus und hat den Überblick. Und das ist eigentlich... deswegen hat man auch die Zukunft vor sich. Man sieht mehr, als wenn man im Geschehen verstrickt wäre. Petra: Es ist noch die Vision davon. Sie ist noch nicht da, aber ich habe schon meine Vision, was es sein könnte, das Großes. Sabine Lechleuthner: Okay. Ja. Genau, Und der Hintergrund der Mythologische wäre, dass die Götter ja im Winter in die sommerlichen Gefilde gereist sind, wo auch die Vögel waren. Wir haben ja die Zugvögel hier, die im Winter wegfliegen in den Süden und die Vögel haben dann die Götter belauscht. Die Götter saßen ums Lagerfeuer und haben über die Zukunft der Menschen und deren Geschick gesprochen und Die Vögel haben das belauscht und wenn sie dann im Frühjahr wieder zurückgeflogen sind in die Heimat, dann haben sie die Geschichten der Götter mitgebracht, was alles sein wird, was alles kommen wird und deswegen auch ein Bezug zu der Zukunft. In der Astrologie wäre es Jupiter im elften Haus, also Jupiter wieder der Planet des Sens. ⁓ der Zusammenhänge der größeren das elfte Haus ist das Wassermann Haus. Und der Wassermann will ja auch objektiv sein. Er zieht sich aus den Gefühlen heraus. Er ist objektiv. schaut. Er hat den größeren Blick nach vorne. Und die Karte war Hayos Lieblingskarte. Also er hat sie ganz oft gezeigt und Hayo hatte Jupiter in Wassermann. ⁓ Petra: Ich schreit vor der Hacke. Sabine Lechleuthner: wirklich diese Verbindungen. Warum zieht es mich zu einer Karte hin? Also diese Schütze-Thematik, die Jupiter-Thematik im elften Haus, im Wassermann, diese Verbindung, Jupiter-Wassermann, diese größeren, die weite nach oben und die größeren Zusammenhänge. Petra: Ja, und der Wassermann ist ja auch jemand, nicht gewöhnlich ist, sondern der gerne außergewöhnlich ist, der auch neue Wege einschlägt, bisschen extravagant ist. Und wenn man das ein bisschen dazu nimmt, dann hat man ja auch den Jupiter, der jetzt auch sich traut, etwas ganz Neues aufzubauen, also aus der Wohnbahn rausgeht, mit seinem Vertrauen aber eben auch zu sagen, jetzt darf man wirklich meine Sabine Lechleuthner: Ja. Ja. Petra: meine Neu zu Gut sein. ist was Großes. Das ist was Neues. Das ist nur nicht greifbar. Sabine Lechleuthner: Ja, ganz genau. Es ist ja eine Karte der Hoffnung und kosmisch gesehen, da gibt es auch einen kosmischen Grund, es ist die Karte 17 Tage nach Vollmond, also die Karte ist ja 17 der Stern, 17 Tage nach Vollmond zeigt sich das erste Licht der jungen Sichel wieder. Und das war Hoffnung für die Menschen, weil in der Zwischenzeit war es ja auch mal ganz dunkel. Und wenn die dann das erste Licht gesehen haben, dann haben die wieder Hoffnung geschöpft, weil früher gab es ja keine Wissenschaft. Also man wusste ja nicht, kommt der Mond wieder am Himmel? Kommt die Sonne wieder? Und es ist ein kosmisches Gesetz, dass nach Dunkelheit wieder Licht kommt. Und übertragen auf den Menschen heißt es Aus einer dunklen Phase, die hinter mir liegt, entsteht wieder Licht, wieder Hoffnung, eine neue Phase. Also es ist sogar auch kosmisch eingebettet. Petra: Wenn ich darf, habe ich dann noch mal ganz kurz die Karte davor, die zumindestens ja auch vom Hintergrund, der der Turm hat, schwarzen Hintergrund, wo die Sachen passieren, zu sagen, wenn das hier ist, wenn diese Sachen durch sind, aus der Dunkelheit auch wieder zu sagen. Sabine Lechleuthner: Ja, ja. Anskennung. Petra: Da ist ja noch kein strahlender Sonnenschein, sondern es ist ja im Prinzip dieses diffuse Mondlicht, ⁓ zu sagen, da kommt so ganz allmählich wieder etwas diese Weite des Kosmos, Weisheit und alles, Zusammenhänge, man noch gar nicht sehen kann. Das ist ja auch sehr viel Hoffnung, glaube ich, die die Menschen auch damals hatten, dass... Sabine Lechleuthner: Ganz genau, ja. Petra: sozusagen der Mond wiederkommt und nicht verschwunden bleibt. Sabine Lechleuthner: Ja, genau. Petra: Heißt natürlich im Umkehrschluss auch, trotzdem nicht ganz den Bezug, nehme ich mal an, zur Gegenwart verlieren, denn wer sich nur in einen Zukunftsvisionen sehnt, der könnte sich da drin auch etwas verlaufen, oder? ⁓ Sabine Lechleuthner: Genau. Ja, der könnte sich da in die Irrlichter begeben. Die Realität muss anerkannt werden. Das ist ja auch ein bisschen das Problem manchmal von Jupiter. Jupiter hat es nicht so mit den Detailgeschichten im banalen Umfeld, sondern lieber das große Ganze vor sich. Aber die Realität muss gesehen werden. Es geht nicht. Petra: Mh. Juppitee, ja. Wird schon. Sabine Lechleuthner: ⁓ das Idealistische. Petra: Okay, dann haben wir einen Blick in die Zukunft schon ganz leicht werfen können. Aber was macht uns der Weg dorthin? Sabine Lechleuthner: Hmm? Jetzt kommt der Mond und der Archetyp ist die Nacht und das Morgengrauen. Also der Mond ist noch mal so eine Angstkarte. Er hat auch mit der Finsternis zu tun. dem Mond ist eine Finsternis zu sehen. Sonne Mond, Neumond. Das ist ja eine Angstkarte gewesen früher, wenn Finsternisse stattgefunden haben. diese Angst hat diese Karte beibehalten. Also die Karte sagt auch Unsicherheiten, Zweifel, Albträume, nachts aufwachen, Albträume sind vorhanden. Aber man sollte sich diesen Ängsten stellen. Also das ist die Aufforderung, wenn die Karte kommt. Stell dich der Angst dann wirst du höhere selbst geleitet. Dieser Weg, auf der Karte zu sehen ist, den der Krebs dann geht. muss am Hund und am Wolf vorbei und der Hund ist sein Helfer, der Wolf aber sind seine Ängste. Er kann da durchgehen, er muss sich trauen, nachts steigt er aus den Gewässern. Man sieht die Scheren des Krebses, die wie Halbmond aussehen. Es ist ja auch Krebs. Der Mond ist ja dem Krebs zugeordnet und dadurch, dass es eine Angstkarte ist, ist hier gemeint der Mond in Skorpion als Archetyp von der astrologischen Seite her das dunkle Wissen ⁓ die Abgründe der Seele und Sonne Mond im achten Haus Abstieg in die Unterwelt. Das wäre hier Petra: Das ist Haus. Sabine Lechleuthner: Die Ängste werden sehr häufig über Skorpionen dargestellt, über Pluto. Der bringt auch die tiefer sitzenden Ängste, damit die gewandelt werden. Das wäre die Aufgabe in dieser Karte zu sehen. Stell dich den Ängsten, durchlaufe sie, es wird dann gut. Petra: Ja. Das sind ja die inneren Ängste. Sabine Lechleuthner: Ja, richtig. Das sind die inneren Ängste, die Albträume, mit denen wir erwachen, was uns in der Seele beschäftigt und nachts nach oben steigt. Petra: Und ich sag auch mal so, man sagt ja auch so, Ziel ist mal so die Rückkehr zum Licht. Eigentlich ist die Sonne ja dann irgendwann auch dahinter, auch wenn sie im Moment in der Nacht nicht zu sehen ist. Aber wenn ich mich traue, dann werde ich auch wieder dorthin zurückfinden. Wenn ich mich nicht traue, dann bleibe ich. Ja. Sabine Lechleuthner: Ja. Ganz genau. bleibe ich in den engsten Gefangenen. Wie viele Menschen geht es so? Petra: Es sind oftmals die Schattenthemen, die einen dann ja immer wieder einholen. die Frage ist dann, wann stelle ich mich einmal wirklich meinen eigenen Ängsten? Ich glaube, da ist gerade dieses Achterhaus, Skorpion, sind Themen, wo man sagt, der Mond, das ist anstrengend, aber es darf einmal durchlaufen werden. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, und es birgt halt auch die Chance der Wandlung. Weil Achtrausthemen haben immer mit Transformation zu tun. Diese Ängste können transformiert werden in eine Stärke. Petra: Mhm. Ja, und wir haben ja eben schon gesagt, was ist hinter dem Mond? Machen wir doch gleich weiter. Die Sonne. Sabine Lechleuthner: Die überleitung. Ja, also hier haben wir die karte die sonne als archätyp der tag und die morgenröte. Natürlich echte versöhnung, echte neugeburt. Es ist die einsicht, es ist die freude, optimismus, alle themen der sonne. zugeordnet sind der Karte die Sonne im fünften Haus. Das fünfte Haus hat auch Bezug zu Kindern, also Spiel, Spaß, Hobby, aber eben auch das Haus der Sonne, Kinder fallen unter das Thema des fünften Hauses, nämlich Kreativität. Und da sieht man dieses Kind auf dem Schimmel. Petra: Mhm. Sabine Lechleuthner: mit Lebensfreude und auch so auf das Leben zugehen. Mit weit ausgebreiteten Armen, noch unbekümmert. Also freudig, die Sonnenblumen ein Symbol der Sonne im Hintergrund, die Lebensfahne, Kraft, Vitalität. Also eine durch und durch positive Karte. Petra: Ja, und für mich persönlich hat die Karte auch immer so zwei Seiten, einmal wirklich das Kind und die Freude. Aber wenn ich es auf den Lebensweg sehe, wie viel Architypen man schon durchlaufen ist, ist das auch eine ganz bewusste Freude. Das ist nicht mehr der kleine Narr, der unbekümmert ist, sondern das ist jemand, der sich seine Lebensfreude, wirklich erarbeitet hat, mit vielen Höhen und Tiefen und jetzt so richtig genießen darf. Also das ist Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, ja. Petra: auch immer noch mal dieses fünfte Haus heißt ja auch diese Selbstverwirklichung, Kreativität, ja bewusst. Das finde ich auch mal so, das ist so einmal gehäutet, also alles wieder abgeworfen. Jetzt fange ich noch mal von vorne an, aber mit all den Erfahrungen, die ich auch schon gemacht habe. Also das ist für mich persönlich immer noch so die zweite Seite dahinter. Sabine Lechleuthner: Genau. Ja. Ja. Das stimmt, weil wenn du dir den Narren anschaust, dann hat auf dem Narren die Sonne ja noch keine große Bedeutung. Die ist ja noch nur zur Hälfte zu sehen und sie ist weiß, während hier hat sie ein Gesicht. Petra: Nein. Im Wichsen oben. Ja, hier strahlt sie jetzt wirklich und sagt, du bist durch so viel gelaufen, jetzt bist du dran. die Selbstbewusstsein, Lebensfreude pur, Selbstbewusstsein, aber auch Mitleichtigkeit dazu. Das ist ja das Schöne. man einmal, wir hatten ja alle Verwandlungsprozesse und alles schon gehabt, wenn man das durchlaufen ist, dann steht man, glaube ich, zu sich und darf auch das Leben einfach genießen mit allen. Sabine Lechleuthner: Ja. Genau, Lebensfreude pur. Genau. Petra: allen Sinnen, was dazu kommt. Das heißt, was wäre dann hier nochmal das Risiko im Prinzip? Sabine Lechleuthner: Banalitäten aufsetzen, also zu naiv zu sein, also die Naivität. Ja, ja. Petra: Dann geht man wieder zum nahen zurück, mehr oder weniger. Also wenn man die Lektion nicht gelernt hat. Sabine Lechleuthner: Genau, Aber im Grunde ist die Karte durch und durch positiv. Sie wird auch in vielen Decks mit zwei Kindern dargestellt oder mit zwei Personen, weil sie auch die Versöhnung der Gegensätze angibt. Also wenn ich Animus und Anima vereine, wenn ich meine Schattenseiten kenne und integriert habe in meine Persönlichkeit, dann bin ich heil und ganz. Petra: Ja, ist sie, definitiv. Und dann von den Liebenden über den Teufel bis zur Sonne eigentlich auch diese Entwicklung der Verbindungen. Okay, noch mal weiter. Sabine Lechleuthner: Ja, genau. Gut! Vorletzte Karte, das Gericht. Und das Gericht ist das Wunder der Wandlung. die Aufgabe der Archätyp ist das Wunder der Wandlung, aber auch die Erlösung, die Befreiung. Also richtig jetzt ohne Schwierigkeiten. Hier gibt es den Erzengel Gabriel, der die Posaune bläst. Petra: Mhm. Sabine Lechleuthner: der die Schattenseiten von unten hervorholt und das Neue möglich macht. Und hier geht es ja auch ⁓ die Hebung des Schatzes. Die Anteile steigen nach oben, die drei steigen aus der vier. Also die vier ist unten, die drei ist oben. So soll es ja sein. Und das Ganze dann noch im Spiegel dahinter. Also drei und vier ergibt ja auch sieben. diese sehr wichtige Zahl, sieben Tage der Schöpfung. Also dieser Erzengel startet einen Weckruf zur Befreiung, zur Erlösung. Und in der Astrologie wäre das Jupiteruranus in harmonischer Verbindung zur Sonne im Sinne von weite Freiheit und Individualität. Also jetzt ist man wirklich frei und kann seine eigenen Entscheidungen treffen, ist verwandelt. Petra: Ist auch, ich, weil es heißt ja immer so, es gibt kein Gericht von außen. Es ist ja auch das, was man selber sich sozusagen in dem Leben erarbeitet hat. Und je mehr man mit sich im Reinen ist, desto leichter folgt man ja auch gerne diesem Ruf. Weil dann ist es ein Leichtes voranzugehen oder weiterzugehen. Und dann ist man selbst der Schatz, man bergen darf. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja. Genau, genau. Und vielleicht hört man ihn auch erst dann. Das wäre auch möglich. Petra: Ja, ich glaube, das sind die Sachen der eigenen Reflektion, dann auch zum Schluss zu sagen, alles gut und es ist okay und hier wird dem auch so gefolgt. Keiner hat den Deckel von unten zugemacht und gesagt, ich komme nicht. Aber ich glaube, ist so, ja, das heißt ja immer so nach den Strapazen und allem, was war, auch wirklich zu sagen, jetzt geht es. Sabine Lechleuthner: Ja, ja. Genau. Petra: Das ist dann natürlich eine philosophische Betrachtung, aber die Leichtigkeit ist oder das Vertrauen auch in den eigenen Lebensweg. Und da ist ja Jupiter mit Uranus, nun auch diesen Freiheitsgeist hat, glaube ich, eine sehr, sehr schöne Mischung. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, genau, diese Wassermann-Geschichte auch von Befreiung, Erlösung, Individualität, wenn man sich so fühlen kann, das ist natürlich ein Geschenk oder das Ende der Arbeit. Petra: Ja. Ja. Das Ende der Arbeit, ja, im Prinzip auch das Ende des irdischen Seins, wenn man das so möchte, aber dann auch das Befreite weitergehen. glaube, dann wäre ja die Schattenseite auch, da kann man sich ganz schlecht selbst ins Hemd lügen. wer hier... Wer das versucht, der kann es vielleicht nach außen versuchen, aber er wird diesen Ruf dann selbst nicht standhalten können. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, genau. Man kann sich da nicht durchmogeln. Das muss man dann sein. Ja, ja, genau. Ja, und dann sind wir schon bei der letzten Karte angelangt, nämlich die Welt. Und der Archetyp ist das wiedergefundene Paradies. Das Ankommen, das Happy End, seinen Platz einnehmen heißt es im Grunde. Petra: Starke Karte, ja. Mhm. Sabine Lechleuthner: Also heil und ganz zu sein. muss nichts mehr gelernt werden. Die vier Figuren auf der Karte haben keine Bücher mehr vor sich. Das heißt, sie müssen nichts mehr lernen, wie noch auf der Station des Rates Schicksals. Jetzt ist eine Vollkommenheit. Hier sieht man übrigens auch wieder den Tierkreis. Der Tierkreis ist ja eine Ellipse. Petra: So. Ja. Sabine Lechleuthner: Und das ist nicht einfach nur rund, sondern es ist elliptisch, die Ekliptik. Und hier ist man eingebettet in den Tierkreis. Die zwei Lemniskarten vom Magier von der Kraft zeichnen hier diese beiden Seiten oben und unten. Und die Welt tanzt hier in der Mitte. Zwei Stäbe in der Hand. Der Magier hatte einen. Und jetzt am Ende zwei. Und dieser Tanz. Petra: Ja. Sabine Lechleuthner: man ist angekommen, die Freude, man ist am richtigen Platz und astrologisch ist das Jupiter in Fische, die Erlösung, also dieses Weite auch und Jupiter in Verbindung mit Saturn als das glückliche Ende. Jupiter Saturn ist ja eine Königskonstellation. Petra: Mhm. Sabine Lechleuthner: Hier bezeichnen die das glückliche Ende und Neptun als Einheit und Vereinigung der Gegensätze, wo sich harmonisch alles auflöst. Also Jupiter war ja alter Fischeherrscher auch und Neptun ist der neue Fischeherrscher und da mit diesem Fischeprinzip da ist einfach alles harmonisch alleins. Ja, genau. Petra: wieder im Strom zurück. Was der Witter begonnen hat, nehmen die Fischmüll im Prinzip wieder mit raus und sind dann in der Verschmelzung, nicht mehr bei sich in der Verschmelzung. glaube, ist auch diesen, wenn man wirklich fühlt, man hat den Platz in der Welt gefunden, dann ist das kein Ego-Thema mehr, sondern das ist eben eine Auflösung, aber eine, die es sehr leicht macht. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, genau, genau. Und auch wirklich so in seiner Mitte sein. Es muss dann nichts mehr aufgelöst werden und bearbeitet. Ich meine, gut, das Leben geht immer weiter, aber man ist dann eine gereifte Persönlichkeit. Petra: Durchlaufen ja die Archetypen selten so chronologisch, wie sie heute besprochen haben. Aber wenn hier eine Karte kommt oder jemand vielleicht auch nach einem Ausgang fragt und es kommt so eine Karte, dann kann man, glaube ich, mit einer guten Gewissheit sagen, wow, das wird deins sein und da wirst du dich wirklich deinen Platz finden. Und das ist natürlich ein, ein genauso ruhig wie schön und leicht zu sagen, da hat man sich gefunden. Sabine Lechleuthner: Ja, genau. Ja. und auch Ja, ja, also wirklich im besten Sinne. Es gibt auch keine herausfordernden Deutungen für diese Karte. Es ist eine Karte des Ankommens im besten Sinne. Petra: Ja. Und damit haben wir eigentlich von dem Narv, der losgezogen ist, ohne Erfahrungen ⁓ die Welt kennenzulernen mit himmlischen Eltern, irdischen Eltern, spirituellen Helfern, mit Liebe und mit allen Sachen, mit denen er konfrontiert wurde, bis zu am Ende Sabine Lechleuthner: Ja. Mhm. Petra: habe ich eigentlich zum Abschluss meines Lebens meinen Platz gefunden, meine Erfahrungen gesammelt und bin jetzt bereit, wieder zu gehen und wieder zu kommen, ein ganz tolles zu führen. Wieder neu anzufangen, ganz genau, Ende und Anfang sind in der Hinsicht ja dann gleich. Deswegen hat er dann auch Null. Sabine Lechleuthner: Ja. Ja, und wieder neu anzufangen. Petra: liebe Sabine, ich danke dir von ganzem Herzen. Wir sind jetzt am Ende unserer Serie angekommen, sind wirklich alle Archetypen durch und haben die Verbindungen zur Astrologie erklärt. ⁓ ich hoffe, wir konnten euch inspirieren, neue Impulse geben, neue Ansätze. Vielleicht gibt es auch manchmal Sachen, die man selbst anders sieht. Alles wunderbar. ⁓ Ich sage auch, liebe Sabine, ich weiß nicht, was uns noch alles einfällt. Das war bestimmt nicht unsere letzte Serie. Für heute sage ich nochmals ganz, ganz herzlichen Dank. Es war wundervoll, dich hier als Expertin zu dem Thema zu haben. Sabine Lechleuthner: Danke schön Petra, mir hat es auch viel Spaß gemacht unser Gespräch darüber im Austausch zu sein. Einer hat die Idee, der andere wieder wirft sie zurück und wir haben es gemeinsam auch gut entwickelt. Also es hat mir wirklich Spaß gemacht. Danke. Petra: Gerne und ich sage euch allen bis zum nächsten Mal. Tschüss. Sabine Lechleuthner: Ja, tschüss!