Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM unterziehen sich Menschen einer Schönheitsoperation
Transcript
- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zusammenner, finden wir es heraus, der Warum Podcast. Und heute habe ich eine ganz, ganz liebe Interviewpartnerin bei mir, die liebe Yvonne. Und die liebe Yvonne hat mich jetzt gerade gefragt, ob das jetzt nur, ob das ohne Video aufgenommen wird. Und ich habe gesagt, ja, stimmt nicht. Es wird mit Video aufgenommen, aber über Spotify könnt ihr uns natürlich nur hören und nicht sehen. alles entspannt, obwohl sie ein wunderschönes pinkfarbenes Shirt trägt. Mit der lieben Yvonne, die sich dann auch gleich selber vorstellen wird, ganz kurz, werden wir heute über folgende Frage diskutieren und zwar die Warum-Frage für die heutige Folge. Warum unterziehen sich manche Menschen einer Schönheitsoperation? Mehr dazu zu dieser Frage. gleich, wenn sich die liebe Yvonne vorgestellt hat. Liebe Yvonne, herzlich willkommen bei mir im Podcast. Wer bist du, woher kommst du, was machst du, was möchtest du sonst? Ich werde da draußen von dir erzählen. yvonne: Hallo, hallo liebe Sabine, vielen lieben Dank für die Einladung. Ich freue mich auch mega. Wie man hört, ich komme aus dem tiefsten bayerischen Wald. Ich hoffe, ihr könnt mich dann gut verstehen. Ich bin mittlerweile 46 Jahre hier auf dieser Erde. Mein beruflicher Werdegang ist Fotografin. Ich habe also immer viel mit Schönheit und mit Idealen zu gehabt in meinem ganzen Leben. ja, auf den Grund zu gehen, warum oder wie, kennt man dazu, dass man sich Schönheitsoperationen machen lässt. Ich meine, da kann man ein bisschen zurückgehen. Bei mir ist es in meiner Kindheit, war, wie man sagen will, vielleicht kurze Triggerwarnung, nicht sehr schön, es sind nicht tolle Dinge passiert, kann man einfach aussprechen, es ging um Missbrauch, ging um Mobbing, alles mögliche und somit war natürlich mein Selbstbild in jungen Jahren sehr niedrig und auch mein Selbstwert, so wie ich mir selber wertvoll war oder auch nicht oder wie ich mich gesehen habe, war natürlich immer eingeschränkt. Zudem ist dazu gekommen, dass ich schon mit 12, 13 immer 30, 40 Kilo Übergewicht hatte, also ich war einfach das dicke Kind, das in der Schule, wo jetzt quasi die Wonne die Tonne, das sind laut, ich eine Dinge, die prägen einen heute natürlich sehr stark. Und ja, so ist bei mir zu dem Thema gewesen, dass ich dann mit knapp 18 Jahren war es dann so, da habe ich gesagt, nein, ich mag nicht mehr dieses Opferdasein sein, ich möchte jetzt also und habe dann tatsächlich radikal Diäten, alle möglichen, wobei das hat schon mit 16 angefangen, aber da habe ich so radikal gestartet. Da ist man im Teenager, man ist in der Pubertät und man möchte eigentlich auch irgendwie mit dazukehren und das war ich halt nicht. Und so ist es losgegangen. Eine Diät nach dem anderen. Also ich habe alles mögliche. Ich glaube, es gibt nichts, was ich nicht ausprobiert habe. Hat auch funktioniert. Ich habe dann gut 40 Kilo abgenommen. Und so ist dann halt losgegangen, erstmal die Hautlappen da waren. Und so war halt die Idee. Ziemlich lang, immer schon in meinem Kopf, ich möchte es gern weg. Zudem hab ich Reiterhosen gehabt, ich hab immer oben Größe 36, 38 gehabt und unten war immer Größe 40, 42. Es hat nie zusammengepasst, weil ich immer diese Reiterhosen gehabt hab. Wie auch immer. Und so ist das Thema langsam in mein Gehirn gesickert. Ach, das kann man doch wegmachen. Natürlich mit Medien und so weiter hat das ... war ja irgendwie gang und gäbe bei den Stars und Sternchen. Also alles, was man so mitkriegt hat. Und so war das mal in meinem Kopf gepflanzt. Genau, umgesetzt. es war dann so, mit 23 war ich dann wieder schwanger. Ah, wieder, stopp. War ich schwanger. Hab dann wieder 45 Kilo zugenommen und dann war das erstmal wieder ad acta gelegt, weil ich okay, macht, also es ging bei mir so ein auf und ab in meinem Leben. Ich war aber dann tatsächlich sechs Monate nach der Geburt, habe ich mein niedrigstes Gewicht ever gehabt und da war dann der Moment, wo ich gesagt habe, okay. Jetzt warte noch mal, damit ich mich wirklich wohlfühle, damit ich mich wirklich schön finde, brauche ich diese OPs. Ich habe dann stark viel gearbeitet, ich habe eine eigene Firma aufgebaut, habe Tag und Nacht an dieser Firma gearbeitet und dann so zwei Jahre später war es dann so weit, wo ich dann gesagt habe, jetzt habe ich das finanzielle Polster, weil ich habe natürlich auch nichts von Krankenkassen oder so irgendwie gekriegt, ... Ich hab das finanzielle Polster und ich bin mir das jetzt wert. Ich hab mir dann mein Bauchdeck gestrafen lassen, die von jedem Auf und Ab zunahmen natürlich und auch von der Schwangerschaft ausgeschaut hat, noch mal was. Hab mir die Reiterhosen mal lassen und ich hab die Oberschenkel gestrafen. Genau. Ich tu noch mal bisserl spoilern. Das hat genau gehalten. Ungefähr drei, vier Jahre, wo ich mich richtig wohlgefühlt habe. Und dann ist das Spielchen wieder von vorne losgegangen. Man merkt einfach, es geht nie im Außen. Du kannst im Außenmau was du magst. Das funktioniert einfach nicht. Sabine Osterauer: Lass uns da ganz kurz einen Cut machen, damit wir währenddessen 100 Fragen eingefallen sind. Nur, ich das noch mal so Revue passieren lassen kann. Der Kindheit war jetzt nicht so prickelnd schön. Das heißt, du hast mit deinem Selbstbild ein Thema gehabt. warst übergewichtig. Das kann man ja ohne weiteres auch so sagen. Mit 16, 17, 18 ist das so. Das geht gar nicht. Du hast jede Menge Diäten gemacht, heißt Gewicht drauf, runter, rauf, runter. Und hast dann gesagt, jetzt hängt das alles immer dumm, jetzt habe ich so viel abgenommen, jetzt mag ich das aber straffen lassen, dann bist du schwanger geworden. Also für mich unglaublich jetzt 45 Kilo zugenommen in der Schwangerschaft, also das ist für mich ganz unglaublich. Ich habe damals in meiner Schwangerschaft 10 Kilo zugelegt, also die Schwangerschaft von meinem Sohn. und dass du nachher dann, glaube, dass nach sechs Monaten später warst du dann der Tiefstgewicht, das heißt 45 Kilo wieder runter und wahrscheinlich noch mal ein paar Kilo dazu. Keine Ahnung, wie du das gemacht hast. Aber und, man kennt das ja auch aus dem Fernsehen oder aus irgendwelchen Dokumentationen, der Körper schaut halt dann echt furchtbar aus. Also das brauchen wir jetzt gar nicht beschönigen, das ist nicht schön. Das ist nicht schön und jeder der sagt, na das liegt im Auge des Betrachters. Ich das jetzt nicht ganz ehrlich, es ist aber nicht schön. Und deswegen ist es auch in diesem Fall, glaube ich, auch gut, dass es die Möglichkeit gibt, dass man da chirurgisch wirklich nachhelfen kann. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, dass du da keine Unterstützung vom Gesundheitssystem bekommen hast. Das verstehe ich zum Beispiel gar nicht, weil sich das ja auch auf die Psyche niederschlägt. Das ist ja jetzt nicht so, dass du sagst, man ist immer ja wurscht oder so, sondern das macht ja was mit einem Menschen. Und ich finde, ist einfach ein Eingriff, der unterstützt gehört, nicht zu 100%, aber zu einem großen Teil. Weil die Betroffenen, das kommt ja von irgendwoher. Es wird ja keiner dick geboren, sondern das sind ja sehr viele psychische Belastungen, oft zu diesem Übergewicht führen. Krankheiten oder psychische Belastungen, die zu dem Übergewicht führen. Und da denke ich mir, wo ist jetzt genau das Gesundheitssystem? Also das ist so bisschen zusammengefasst. Du hast dir diese Bauchstrafen, glaube du gesagt, Oberschenkel hast du machen lassen, genau. Und du hast dann gesagt, hat ungefähr drei bis vier Jahre gehalten, die Operation selber jetzt oder dieses positive Selbstbild. Was genau hast du damit jetzt gemeint? yvonne: Ich glaube, positive Selbstbild, das habe ich jetzt erst die letzten drei, vier Jahre wirklich bekommen. Tatsächlich, also es war ein Weg. es war tatsächlich bei mir immer so, die dünnsten Zeiten damals, also wenn ich mich zurückversetze in diese Phasen, habe ich mich auch immer zu dick und zu, also immer gefühlt. Und obwohl wir da schon die Knochen und so weiter rausgeschaut haben, also wenn ich heute diese Fotos anschaue, dann denke ich mir, wie blöd, also wie kann man denn noch so... über sich selber gedacht haben, weil da steht ein Bild hübsches Mädchen und Damals war ich immer meinem Kopf, ich bin immer noch zu dick. Es war schon tatsächlich viel mit Psyche und dem Ganzen zu tun. Und was dann immer wieder dazu kam, dass dann diese Aufwärts... Also die OP's habe ich gemacht, das waren dann natürlich die Fettsellen abgesaugt und so weiter. Und beim besten Willen, ich hätte nie wieder meine Oberschenkel absaugen lassen. Das war das Schlimmste, was ich jemals in meinem Leben gemacht habe. Also das waren solche Schmerzen. Never ever. Und die Fettsellen waren ja dann weg. Nur mit der Zeit, das das was nicht gehalten hat, weil wenn man nicht auf den Grund eingeht, warum man dieses ganze auf und ab, das hat ja alles einen Grund, du schon gesagt hast, wenn man auf diesen Grund nicht eingeht, löst man das Problem nicht und dieses Ding ist wieder gewachsen. Also ich hab dann natürlich wieder, dann hab ich wieder fünf Kilo mehr gehabt, wieder das. Also ich hab dieses niedrigste Ding nicht so lange halten können, weil das wird dann immer unter Kontrolle und Kontrolle und immer nur schauen, was isst du, was nicht. Also Leben am Limit und immer am... Mein Körper war immer auf Notstand. Und jeder Ding, wenn er wieder was gekriegt hat, hat natürlich wieder drauf. Dieser Jojo-Effekt ist ja nichts anderes als diesen Notstand. Und dann kommt zusätzlich noch, Mein Übergewicht ist einfach der Schutzpanzer gewesen. Solange ich das nicht gelöst habe, dass das alles miteinander verwoben ist, hat es halt nicht Sabine Osterauer: Hm, na klar. yvonne: angehalten. heißt, ich kann im Außen ganz viel miteinander schnipseln, wenn ich mich aber mit dem Inneren nicht mitwachse. Und damals war ich, ich meine, ich 25. Also da ist man noch, also ich hab viel gemacht und man ist eher wachsen, aber den Weg zu, wie weiß ich so schön, ist Leben lebt man vorwärts und versteht man immer erst rückwärts. Sabine Osterauer: Das heißt, Körper hat dann im Grunde, weil du gesagt hast, wenn man das nicht aufarbeitet, wo es herkommt oder warum es überhaupt da ist, hat dann der Körper gesagt, hey, wir haben das nicht aufgearbeitet und wir brauchen wieder einen Schutzpanzer. Also würdest du sagen, dass aufgrund dessen, dass du das damals nicht aufgearbeitet hast, dass der Körper sich wieder einen Schutzpanzer aufbauen wollte? Um dein Gewicht aber zu halten, musstest du den ganzen Tag den Fokus nur auf das legen, was ess ich oder was ess ich besser nicht. Ich weiß jetzt nicht, ob du viel Sport gemacht hast in der Zeit. Mit Klarkind war es schwieriger gewesen und Arbeiten nebenbei und so weiter. Aber der ganze Tagesablauf hat sich nur darum gedreht. Hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder zu viel gegessen. Es kann natürlich sein, dass du es nicht angesprochen Aber das ist dann schon auch der Moment, wo man dann vielleicht auch in eine Polemie kippen könnte, sage ich jetzt einmal, oder in eine Magersucht. yvonne: War der Fall tatsächlich? War tatsächlich der Fall. Das habe ich tatsächlich. Einfach vergessen, es gerade in dem Moment war. Sabine Osterauer: Okay, verdrängt. Also einfach schon abgelegt. Es klingt so. Genau. heißt, wieder auf die Schönheitsoperation, das ist unsere heutige Frage, du würdest schon sagen, es gibt einfach Situationen im Leben, da braucht man eine Schönheitsoperation, sich mit dem Selbstbild zu versöhnen. Aber und? Die Operation alleine ist das nicht, sondern es bedarf immer einer inneren Aufarbeitung. Ich habe das jetzt so richtig zusammengefasst. yvonne: Definitiv. Also ich bereue keine Einzige tatsächlich. Ich darf jederzeit wiedermuchen, wenn ich wieder in dieser Situation wie war, war. Und mit dem heutigen Wissen oder wenn man sich selber mit innerer Arbeit und so weiter schaut, wie, was, versteht man, ist es wahrscheinlich mehr nachhaltig. Sabine Osterauer: Okay. Es gibt aber auch andere Schönheitsoperationen. Wir haben ja im Vorfeld schon darüber diskutiert, was zählt denn jetzt eigentlich alles zu Schönheitsoperationen. Also, Kloarbauchstrafung, Reiterhosen, Oberschenkelstrafung, ja natürlich ist gleich Schönheitsoperation. Aber ganz ehrlich, wie siehst du das? Was ist alles eine Schönheitsoperation? Wo fängt ... Wo fängt das an, der Begriff Schönheits-OP? Und wo ändert der? Ich glaube, enden tut es in, aber wo fängt es an? yvonne: Ich denke mal, alles, was man an sich herummäkelt, und ich bin ja auch Fotografin, habe ich das ganz oft bei ganz vielen Kunden. Ich kann das fühlen, weil ich es alles durchgemacht habe. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich auf Fotos einfach 0,0 wiedererkennt oder 0,0 sich selber leiden mag. Also dass auch dieser Selbstliebeteil völlig im Argen ist. Im Endeffekt geht alles an, was dauerhaft normal da wäre, so wie man geboren ist, wie es auf einmal ist, was man dann versucht zu verschönern. Ein Beispiel, was ich als Schönheitsding nehme, ist einfach mit Zähnen, also Zahnspangen. Ich hab das jetzt zum Beispiel auch vor vier Jahren erst gemacht. Ich hab die Schiefstellung, weil wir haben nie eine Zahnspange in der Kindheit gemacht. Du bist nicht gut genug, so wie du bist. Wir müssen die Zähne grad machen, wie auch immer. Das ist ja alles schon Thematik, wo unsere Kinder jetzt schon damit konfrontiert werden. Wir müssen uns darum doktoren, weil so, wie es wächst und gedeißt ist, nicht richtig. Und klar, mit einem Lächeln, wenn man sich selber wohler fühlt, wenn man seine Zähne zahlen kann, wenn man keine schwarzen, weil es alles Schiefstand ist, wird das halt das Lebensgefühl einfach anders. Das finde ich halt. Deswegen ist das Schöne als OP. Und trotzdem tue es aber was für dein Selbstbild. Sabine Osterauer: Ich hätte jetzt fast OP. Schönheitsoperationen sind für mich ab dem Zeitpunkt, wo der Patient eine Narkose braucht oder Betäubungsmittel und irgendwas geschnippelt wird. Das ist jetzt für mich der Begriff von Schönheitsoperationen. Aber kosmetischer Eingriff, da bin ich aber dir, dass man sagt, okay, eben auch so Sachen wie Zahnspangen oder Schienen oder sonst irgendwas in der Richtung. Oder dieses... keine Ahnung wie das heißt, Glitzersteinchen auf dem Zahn. Ich habe das nie verstanden, warum, da muss man ja den Zahn anbohren. Es schaut ja hippie aus, sehr hübsch. Also ich finde es auch toll, wenn man es lächelt und dann scheint dir ein Steinchen entgegen. Aber ich würde halt meinen Zahn dafür nicht hergeben wollen. ja, jetzt gibt es zum Beispiel Nasenkorrekturen oder es gibt Liedstrafungen, die Ohren anlegen. yvonne: Bye! Sabine Osterauer: Jetzt stellen sich dann Menschen hin und sagen, wenn du solche Ohren hast wie ich, dann würdest du es auch anlegen lassen. du Jumbo-Ohren hast. Oder wenn jemand sagt, ich habe schon mit 30 oder so das Augenlid so drüber gehängt, dass ich nicht mehr schminken kann. Ab wann ist die Operation okay? Oder ist sie immer okay? yvonne: Ich denke, ist für jeden immer... Also prinzipiell, wenn jemand mit sich selber so unglücklich ist mit diesem Bild, finde ich, ist es immer okay, etwas daran zu verändern. Die Frage ist nur, aus welchem Grund mache ich es? Mache ich es aus... Und das ist, glaube ich, das, was der Unterschied macht. Mache ich es, weil ich mit mir jetzt im Reinen bin und ich mag das geändert haben? Oder mache ich es... um ins Rheine zu kommen und dann ist halt der falsche Weg. Also wenn ich jetzt sage, bei mir, also mach ich das aus Liebe zu mir, weil ich mich dann einfach komplett weiß, ich kann mich ganz anders präsentieren oder dann fühle ich mich, also klar, ist immer was mit Selbstbewusstsein und so zu tun. Und meistens ist wenn man mit sich selber im Rheinen ist, dann braucht man es eigentlich dann gar nicht mehr. Also das ist ja dann der Faktor. Also ob ich es heute noch mache, ich habe jetzt auch nicht 90, 60, 90 und Ich mache halt kein Diät mehr, weil ich mit mir einfach im Reinen bin, auch mit Auswölbungen und so weiter. Also ich muss nicht mehr dieses Schönheitsideal hinterherlaufen. das weiß man. Der Weg ist ja das, was überhaupt die Erfahrungen dass du das machst. Nur so kannst du das glaube ich erst rausfinden. Ist was oder ist nichts. Und jeder verurteilt Korn, der das macht. Sabine Osterauer: Wir verurteilen nicht prinzipiell und beurteilen. Das ist ja etwas, was ich immer sage, jeder Mensch darf ja auch das machen, was er will. Und wir dürfen trotzdem eine Meinung dazu haben. Das ist mir ganz, ganz wichtig. Es gab ja vor 200 oder 300 Jahren das Sinnbild, das schöne Bild einer Frau, sehr kurvig. yvonne: Ich Sabine Osterauer: Also wenn man uns die Werte Kassen, die Wilma von Wilensdorf anschaut, also die war ja wirklich gut gut Frau und in manchen Ländern auf der Erde ist es ja immer noch so, dass die Frauen, wenn sie gut beleibt sind, dann wesentlich attraktiver sind und eine viel bessere Möglichkeit auf dem Hochzeitsmarkt oder Vatenschaftsmarkt haben. Aber bei uns hat sich das irgendwann einmal gewandelt. zu diesen ganz, ganz kleinen Größen, wobei ich dann immer sage, alles, was unter 34 ist, eigentlich eine Kindergröße. Also ich sehe es halt so. Warum glaubst du, oder vielleicht weißt du es auch, wie ist das entstanden, woher kommt das, warum ist das so? yvonne: Also ich glaube, das tatsächlich, und das ist ja wieder nur meine Ansicht, also wenn man fragst du 50 Menschen, hast du wahrscheinlich 50 unterschiedliche Ansichten. Es ist ja schön, dass wir so eine Vielfalt haben. Und ich glaube tatsächlich, dass wir heute sehr beeinflusst werden von allen möglichen Medien. Also wir sind mal aufgewachsen. Also da sind so Sachen wie, keine Ahnung, war das, ein Baywatch oder so, keine Ahnung, da sind halt die Bikinien-Dinge die sind angehimmelt worden. Also da war ja dieses... propagiert worden ist natürlich mit Werbung, mit egal was. Du hast ja keine anderen Menschen. Du hast nur immer richtig dünne Menschen überall gesehen. im Fernsehen, im Ding. Jetzt ändert sich das gerade wieder tatsächlich krass. Ich habe jetzt auch nichts gegen... Ich finde, ist alle Extreme, ist immer schwierig. Ich finde die Balance ist immer wichtig. Ich finde jetzt auch diese totale Body Positivity... ist auch schwierig, weil wenn man keine Ahnung, 150 Kilo oder so, dass das für den menschlichen Körper schwierig ist und dass Gesundheitsschäden und so weiter da sind, das ist auch klar. diesen immer dieses. Ich muss so werden wie jemand anders, nur damit ich halt irgendwo dazugehöre oder damit ich mich gut fühlen kann und so weiter. Das ist glaube ich das, was im Ausen immer so propagiert wird. Alle erfolgreichen, also wenn man sagt, hey, erfolgreiche Menschen sind alle in meiner Welt, wo sie ausschaut, alle haben größere 36, kennen den Anzug und High Heels und Stöckel drüber. Alle erfolgreichen Frauen, schau es dir an, sind irgendwie aus wie Topmodels. In Instagram, Social Media, wo sind die höchsten Reichweiten? Das immer die sexy und so weiter, Sex-Sales. ist immer ... Und das ist in meinem Bereich. Es gibt mit Sicherheit andere, und das zeigt es mir wahrscheinlich wieder nicht an. Weil der Fokus halt Sabine Osterauer: Ja. yvonne: und andere Welt ist. Sabine Osterauer: Ja, ist total spannend, weil da habe ich irgendwann einmal einen Post zufälligerweise gelesen, auf LinkedIn glaube ich war das, und hat sich eine Dame, die, ich weiß jetzt gar nicht, war das eine Anwältin? Ich weiß es jetzt gar nicht. Und die hat sich in einem sehr, sehr kleinen, feinen Schwarzen fotografiert und hat das gepostet und... Also da waren Meldungen, da hat man das dann durchgelesen und hat mich interessiert, was die Leute dazu schreiben. Und da hattest du die einen, war voll super sexy, tralala. Und dann waren halt die hater, ja, so im Sinne von, warum muss man sich das so zeigen, so kurz und knapp und das gehört sich nicht und Sex-Sales und keine Ahnung, also Dinge und Hin und Her. Ich glaube, ich weiß nicht, wie viele Kommentare da drunter gestanden sind, jede Menge. Sicher über 100, sicher. und ich mir dann nicht verkneifen konnte, aber dachte, eigentlich ist es völlig wurscht, was wir darüber denken. Sie muss sich wohlfühlen. Aber was sie auf alle Fälle erreicht hat, waren sehr viele Kommentare drunter und damit eine gute Reichweite wieder. Genau, und das kann ich mir erinnern. Und ja, ich glaube auch, dass es natürlich durch diese ganzen Zugänge und das, was uns halt auch vermittelt wird, beziehungsweise, ja, ich glaube, dass das... auch altersunabhängig ist. glaube schon, dass natürlich Kinder, Jugendliche in der Pubertät natürlich viel empfänglicher auch dafür sind, ihren Idolen zu entsprechen, weil wenn ich jetzt zurückdenke, also bei mir war noch die Bravo aktuell und genau, und die Poster und so weiter und wir wollten halt alles so ausschauen, oder wie in dieser Dr. Sommer-Liebesgeschichte, so wollten wir auch ausschauen, damit wir auch diesen so einen Typen dann abbekommen. Aber das war jetzt die softe Version. Wenn du heute schaust, es gibt eigene Webseiten für Magersüchtige und Co. Ich finde es dramatisch, welche Richtung sich das bewegt. Und durch das, man überall Zugang hat und Zugriff hat, man ganz eigene Sachen auch sehen. Aber noch einmal zurückkommen zu den Schönheitsoperationen. Du hast gesagt, wenn man sich operieren lässt, etwas aufzuarbeiten, ist es der falsche Weg. Wenn ich mich operieren lasse, nachdem ich mich zusammen geräumt habe und stabil bin in meiner Psyche, dann ist es legitim, sich einer Operation zu unterziehen. Was ist jetzt, das ist sicherlich auch, was sehr viele Menschen natürlich mitbekommen, wenn du heute so diese Und nennen wir es die einfacheren, leichteren Zeitungen aufschlägst. Und du siehst Menschen, die über 70 sind und sich Operationen unterziehen, wo sie ganz viel Geld auch liegen lassen. Und du siehst aber bei diesen Sternchen, nennen wir sie Sternchen, dürfte überall der gleiche Chirurghand angelegt haben. Denn die schauen alle gleich aus. Aber komisch. Also nicht von dieser Welt. Wie siehst du das? yvonne: Also grundsätzlich, darf es empfehlen, ich habe es ja auch nicht gemacht, dass man es erst aufarbeitet, ich darf es empfehlen, dass man es erst aufarbeitet und dann, wenn dann noch die Tendenz da ist, das zu machen. Aber meistens stecken ja hinter sich eine Schönheitsoperation an Ängste. immer, wenn du das Beispiel mit älter werden, also warum macht man sie straff? Das ist meistens die Angst vor dem Älterwerden, Angst vor dem Tod im Endeffekt, Angst vor der eigenen Vergänglichkeit. Sabine Osterauer: Vielen Natürlich. yvonne: Und ja, denke mal, Schönheitschirurgen, das ist auch ein Markt. ich meine, das ist Verkaufsfamilie auch eine. Also wie wir unsere Dienstleistungen verkaufen, verkaufen wir die auch in der Dienstleistung. Und für jeden gibt es den passenden Markt. Wenn die damit glücklich und zufrieden sind, dann ist das in Ordnung. Ich wahrscheinlich, also ich würde jetzt keine einzige Falte mehr, ich würde nicht wieder aufspritzen oder irgendwie was machen, weil das der Weg ist. Also die Natur ist nun mal so, wie jeder Baum, wie jedes Blatt, erst blühen wir, dann fallen wir ab und dann fangen sie wieder von vorne an. Also ich glaube halt auch ganz fest daran. Und das ist ja das, wo man nicht in jeden Menschen reinschauen kann. Jeder hat so seine eigene Reise, jeder hat so seine eigenen… Lebensaufgaben nennen, mal so. Und deswegen kann man es immer schwer beurteilen, wie jemand, haben mag. Vielleicht ist genau das sein Ziel, dass er ganz viele Ängste durchleben muss, das oder das zu erleben. Und wenn es dann leichter ist, wenn wir es ohne falten oder ohne mit größerer Brust oder wie auch immer, dann ist das wahrscheinlich auch fein. Deswegen kann ich das schwierig über andere sagen. ich glaube, Grundding ist, warum man so was macht. Das liegt immer am Selbstwert und an dem, dass man irgendwelche Ängste oder Probleme mit irgendwas hat. ich denke nicht, dass sie jemanden... Und das ist auch noch mein Meinung. Ich glaube nicht, dass sie irgendjemanden was machen lässt. Just for fun. Einfach so. Das Ziel ist ja immer, zu... verändern, vertuschen, wohler fühlen, irgend wem was auszukommen. es ist jetzt nichts, was man so als ... Sabine Osterauer: Ja, das glaube ich jetzt an, dass man so, dass ich mir schnell einmal die Lippen aufspritzen Würdest du sagen, also wenn du dir so Schönheitsoperationen anschaust, wo wirklich krasse Veränderungen stattfinden, eben so Lippen aufgespritzt oder so ganz Argestraffungen im Gesicht, wo der Hals aber nicht mitkommt, also der Hals in Falten gelegt bleibt und nur das Gesicht glatt ist, würdest du sagen, dass es manchmal auch zu viel ist. dass der Mensch dann im Hintergrund, der sich das machen lässt, auch die Wahrnehmung für sich selber verloren hat. yvonne: Skippo! Definitiv. Also ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen und ich denke so geht es vielen. Man hat auch falsches Selbstbild. Dieses Selbstbild, das man von sich selber hat, man in den Spiegel schaut, stimmt nicht mit dem überein, was wir in unserem Kopf als Soll-so-müsste-es-sein-Vorstellung sind. Und wenn da diese Diskrepanz einfach ist, dann kriegt man erst diese Probleme. Wär man jetzt fein damit, man die Natur so gemacht wie wir sind, dann war der Anspruch, dann sollte ja keiner überlegen, was an sich zu verändern. Deswegen glaube ich immer, jede Schönheitsoperation ... ... hat damit zu tun, dass man einfach sein eigenes Selbstbild ... nicht so übereinstimmt mit dem, was man meint, dass man sein sollte. Das ist ja dann, weil man einfach meint, muss ausschauen wie Heidi Klum, muss ausschauen straff wie irgendwelche, die oftmals gesteilt werden oder was auch immer. alle Zeitungen und so weiter. Das, was ich heute viel kritisch sehe, ist, dass in unseren medialen Dingen immer schon viel Photoshop benutzt worden ist, immer schon viele Filter, immer schon ein ganz anderes Bild. wie man zu sein hat, dargestellt worden ist und die Realität aber immer ganz anders ausschaut. Ich nehme kein Foto schon, also ich werde mich hüten, irgendwelche Falten, Kilos oder Irgendwas auf Fotos wegzumachen. Bei mir ist immer so echt und authentisch einfach das Wichtigste. Und das das, was das Schönste ist, einfach das von innen außer, Strahlen. Wenn derjenige das Strahlen innen... Sabine Osterauer: Ja, aber warum? yvonne: von innen aus wieder gerückt mit kleinen Eingriffen. Und da sind wir wieder weit weg von dem, was du jetzt gemeint hast, wo es wirklich in die... Da sind wir wieder nicht im Balance. Also wenn es dann wieder so wird in irgendwelche... Immer und immer wieder, dann ist da auch wieder eher dieses Krankhafte tatsächlich da. Sabine Osterauer: Warum ist es so, dass es schon Menschen gibt, die sich nicht ausnehmen dass man sagt, der retuschiert halt ein bisschen was, tut da voll den Weg, da ein Punkt weg, da bisschen das Zellulitis weg, wie immer, du gerade für Fotos machst. Warum glaubst du, will das der Mensch? Und warum denkst du, dass das in Wahrheit nicht gut ist. yvonne: Jeder möchte für sich immer nur die positiven Seiten festgehalten haben. Unser Ego ist so strukturiert. Wir wollen uns immer im besten Licht zeigen. Wir vergleichen nun mal. Das ist wahrscheinlich eine der schlimmsten Krankheiten der heutigen Zeit, der Vergleich. Das ist das Allerschlimmste. Wenn wir uns mit niemandem vergleichen würden, würde uns das nicht auffallen, dass wir mir was haben, keine Ahnung, Falte, wo ich meine beste Freundin oder jemand, mit dem ich mich vergleichen nicht hab. Und ich glaub einfach, dass jeder ... jeder ... Jeder Mensch hat eine Schönheit, egal wie er ausschaut. Und das ist das, wo ich tatsächlich dann auch Fotos festhalte und das, ich in den letzten Jahren immer mehr gespannt habe, dass den Leuten, komischerweise sind es halt nur vorwiegend Frauen, die Problematik haben. Und das zu sehen, also diese Selbstwahrnehmung wieder anders zu machen, weil ich kann mit Licht und ich kann mit Posen und ich kann aus jedem ... und richtig tolle Bilder machen, ohne Photoshop, ohne dass ich irgendwas... Und dann zum Zeug, schau her, das bist wirklich du, da haben wir jetzt nichts gemacht. Und wieder dieses eigene Selbstbild immer und immer wieder neu zu programmieren, das ist das, was meine Aufgabe tatsächlich heute ist. Einfach weil ich die Erfahrungen aus der Vergangenheit habe. Und ganz viele... Und da macht halt... Da kann man selber auch gut dran arbeiten. erkennen sie es selber halt auch gar nicht. wenn die meisten schauen sie morgens im Spiegel an und wenn sie dann irgendwo mal auf dem Foto sind, denken sie, Gott, wie schaue ich wieder aus? Und Gott, Gott, Gott, da die Folgen und da das Ding. Und da kommt oftmals auch die Vermeidungsstrategie, weil viele, die heute ein nicht so gutes Selbstbild über sich selber haben, haben meistens auch zu wenig Bilder von sich selber oder sehen sie nur ab und an im Spiegel. Und da geht ja schon der Kreislauf los. Im Spiegel sechst du die ganz anders als auf dem Foto, weil im Spiegel ist ja dein Spiegelbild. Das heißt, du bist immer spiegelverkehrt und immer wenn du dich auf dem Foto sechst, sechst du die ganz anders, weil du die nur im Spiegel sechst. Deswegen sollte man oder wenn man das ändern möchte, darf man sich einfach ganz viele Fotos am besten an den Spiegel hängen, dass man sich immer auch sein Spiegelbild, also das sein echtes Bild anschaut. Sabine Osterauer: Okay, interessant. Von der Seite habe ich es noch gar nicht betrachtet, dass wir uns ja eigentlich wirklich verkehrt wenn wir uns in ein Spiegel schauen. Stimmt eigentlich, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Interessant. Das heißt, wie siehst du mich jetzt? Siehst du mich jetzt richtig oder siehst du mich dann aus? Nein, du siehst mich richtig. Also auf einem Foto sehe ich mich dann so, wie du mich siehst. yvonne: Ich schon allem zu dir. Die Sekten. Genau. Sabine Osterauer: Also mit der Stimme nichts anderes in Wahrheit. Wir hören uns ja auch anders. yvonne: Genau. Und so ist es genauso mit dem Selbstbild. Und das wird heute gefüttert. ich meine, wir Menschen sind psychologisch ja dazu da, dass man mir, wie du vorher schon erzählt hast, ich meine, wir reagieren mehr auf Negatives als wir auf Positives. Schon immer. Wir sind konditioniert auf Fehler, das Fehler, auf Fehler zu getrimmen. Und deswegen ist auch das, wir suchen ja immer einen Fehler an uns anstatt, dass wir den Fokus auf das legen würden, was gut an uns ist. Sabine Osterauer: Er stimmt. Ja. Ja, das kommt wahrscheinlich von, wie du gesagt hast, ist ja alles mit Angst irgendwie auch behaftet. Das heißt, kommt einfach auch von früher, Reptiliengehirn wie wir den Säbelzahn-Digger noch davon laufen mussten. Und auf das, du sagst, sind wir konditioniert und deswegen glaube ich, sind wir natürlich mehr in der Aufmerksamkeit, wenn es um irgendetwas Negatives, etwas Schlechtes, etwas Gefährliches geht, also um etwas Positives. Weil früher war da die Sonne, die dann Bauch geschehen hat, ist dann nicht gefährlich geworden, der Säbelzahn-Digger, aber schon. Und daher dürfte das auch... wahrscheinlich weitergegeben worden. Das hat sich halt einfach nicht wirklich weiterentwickelt. Vielleicht sollte man da mal Schönheitsoperation drüberlegen oder so. Das war mir interessant. Jetzt gibt es aber auch Schönheitsoperationen, die ja aus ganz anderen Gründen gemacht werden, wie zum Beispiel nach einem Autounfall oder nach einer Erkrankung. Wie siehst du das? Ist da der Zugang dann ein anderer? yvonne: Ja. Sabine Osterauer: Das ist der gleiche. yvonne: Ich hätte jetzt gesagt, aus meiner Sicht ist das ein anderer Zugang, weil man ja eigentlich den Urzustand nur wieder herstellen möchte. Also alles was mit Krankheit und mit Unfällen und so weiter oder Brandwunden oder wie auch immer, ist ja jetzt nicht so, dass man sagt, ich akzeptiere mich jetzt nicht, wie ich bin, sondern ich habe mich akzeptiert, wie ich vorher war und dann ist es einfach wieder diesen Zustand, wenn möglich, ist ja meistens mit Schmerzen so weiter verbunden. ich sag, das ist, glaub ich, mal ein ganz anderer Fall. Und definitiv braucht man da auch noch mehr in den Arbeit, weil ich mein, dass man meistens nie wieder so ist wie vorher. ist dann auch, also man, darf man dann auch umgehen lernen wieder. Und da find ich Schönheitsoperationen tatsächlich ein gutes Hilfsmittel. Es ist egal was es gibt, es ist auf der Welt, es ist ja alles nie nur negativ und es ist alles nie nur positiv. Es gibt immer beide Anteile. Sabine Osterauer: Ich würde das ja dann fast gar nicht unter Schöne zur Operation einstufen, weiß ich nicht, keine Ahnung, Wiederherstellungsoperation. Ich glaube, es wird auch teilweise so genannt, wenn man sich da alles täuscht. ja. Genau. Ich glaube auch, dass da der Zugang anderer ist, wie du sagst, wenn ich vorher zufrieden war und dann durch einen Unfällder, durch eine Erkrankung ... verändert sich das, dann wünsche ich mir einfach diesen alten Zustand wiederherzustellen mit dieser Operation. Manche machen das auch nicht, weil sie dann sagen, mein Leben hat sich geändert und das gehört dazu, wie irgendwelche Narben oder so. Das habe ich auch schon öfters gehört. Die dann sagen, na, wir lassen jetzt nach einer Brustoperation zum Beispiel keine Brüste mehr machen. Ich kann damit, ich lebe damit, ich mache das. Gibt es ja auch schon, das habe ich ja irgendwann mal gelesen, gibt es ja auch schon Tätowierer, die sich darauf auch spezialisiert haben, die zum Beispiel Brüste tätowieren, damit man eben keine Operation braucht, sondern damit das dann eben so, das wird dann so tätowiert, dass das ausschaut, wie wenn wirklich eine Brust vorhanden ist. So wirklich 3D, total interessant. Würde ich so sagen, dass auch der Tätowierer, der das dann macht, auch in die Schönheits... Operationen reinfällt. Das ist eine schöne Zupi. yvonne: gute Frage. Prinzipiell ist es auch Tittowieren oder Verschönerung. Jeder verändert sich auch durch Tattoos. Oder ob es jetzt genau diesen Fall, wo es jetzt medizinisch ... Ich denke, jeder muss sich selber entscheiden, was er machen Wir haben unseren Körper. Im Endeffekt ist jeder ... der aus welchen Gründen irgendwas macht, ist natürlich feind. Und oft merken sie es immer erst später. Also man merkt es immer erst später, hätte man es noch anders machen können oder nicht. man, ich glaube... Wenn man dann so hört oftmals, ich habe es jetzt nicht bereut, dass ich gemacht habe, aber es gibt auch viele, die es bereut haben, dass sie gemacht haben. wenn man zum Beispiel Brustvergrößerungen, wo dann zum dritten Mal die Implantate aussah und wie auch immer, wo dann irgendwann noch mehr Frust und so weiter passiert. Sabine Osterauer: Frust. yvonne: Ich denke, man kann nichts pauschalisieren. Deswegen glaube ich, dass der Kopf immer mit der Rolle spielt. Aus welchem Zustand mache ich irgendwas. Das glaube ich generell im ganzen Leben. Das ist immer so aus Erfahrung. Mache ich irgendwas immer aus irgendwelchen Ängsten, dann geht es meistens in die Hose. Oder ich mache nochmal einen Umweg. Oder mache ich etwas aus Liebe, weil ich da Spaß drauf habe, weil ich gut für mich fühle. Das ist immer ... Das Grundfrage. Das stellen wir immer. Sabine Osterauer: Glaubst du, dass es in der heutigen Zeit, bei dir ist es jetzt doch schon einige Jahre her, also wenn ich rechnen kann, dann sind es so 20 Jahre her, ja, so ganz vorsichtig gerechnet. Glaubst du, dass es heute nach 20 Jahren einfacher ist, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, allgemein? yvonne: Ja, Piemaldame ja. Ich glaube schon, dass es einfacher ist. Es gibt viel mehr Mittel und Wege. Und auch die Techniken sind heutzutage ganz anders. Ich habe einige, die heute noch was gemacht haben. Und die Frequenz von Du musst schä und ding sein, sägt man jetzt mit KI natürlich auch noch dazu. mein jetzt werden die perfekten Menschen rausgeworfen nur mit einem Tastendruck. Also ich mein da ist ja dann der Vergleich nochmal größer. Also jetzt werden wir uns dann schon mit Maschinen und mit 0101 01 01 vergleichen. Also ich glaube wenn... Sabine Osterauer: Ja. yvonne: Das ist ich das Gefühl habe, die Menschheit darf tatsächlich lernen, wieder mehr zurück zu sich selber zu kommen, zu schauen, wie sind wir, und dass wir gut sind, so wie wir sind. Also das ist, glaube ich, die Quintessenz. Auf welchem Weg man die Erkenntnis hat. Das ist für jeden wahrscheinlich unterschiedlich, ob da Schönheitsoperationen helfen können oder nicht. Wir haben es tatsächlich geholfen. Andere sind vielleicht eher frustrierter, das kommt immer drauf auf den Weg. Sabine Osterauer: Dazu habe ich gesagt, du hast es nicht bereut, du würdest das wieder machen. Außer die Oberschenkel, ich, hast gesagt, oder die Reiterhosen, glaube ich, hast das hat so weh dann. Wie war das, dass wir da vielleicht auch noch mal ganz kurz einsteigen? Was hast du von dieser Operation, oder von diesen sind ja weder nicht eine gewesen sein, sondern wahrscheinlich mehrere, oder war es nur eine? Drei. Wie hast du die in Erinnerung? Was war vorher, was war währenddessen, was war nachher? Was war gut, was war mega scheiße und was hat echt weh dann? Ich erzähle ein bisschen was über die Operationen. yvonne: Also grundsätzlich ist es ich das wieder machen, in dem Zustand, wie ich damals war, und ich würde immer wieder diese Entscheidung treffen. Heute würde ich keine OP mehr machen, weil ich einfach mit mir fein bin. Also ich würde das einfach jetzt in dem Ding nicht mehr machen. Also am schlimmsten war tatsächlich diese Fettabsaugung an den Reiterhosen. Das war ein Gefühl. Sabine Osterauer: Ja. yvonne: Er hat das dann abgesaugt, das hat reingestochen und immer wieder gestochen. Das war furchtbar schmerzhaft. Und Wochen später, also sechs, acht Wochen später, noch, hat sie das immer angefühlt, als würde sie die ganze Haut oder das ganze Fettgewebe nach unten ziehen, in den Oberschenkel. Das hat auch sehr lange nach Schmerzen gehabt. Ich war ja blau. Ich hab Fotos, da bin ich blau rundherum. überfahren worden oder so. Weil das war tatsächlich auch nur in einer, Vollnarkose, sondern das war nur in der örtlichen Betäubung tatsächlich. Also da war ich nicht gestanden und der hat da rumgewerkelt. Das war schon crazy. Bei meiner Bauchdeckenstrafung und bei der Oberschenkelstrafung, also da die Haut dann auch weg, also zuerst ist abgesaugt worden und dann haben wir später dann natürlich die Oberschenkel gestraft. Waren das halt ganz normale Narben. Also ich hab mittlerweile an der Bauchdecke Ich bin mittlerweile dreimal schon aufgeschnitten. Ich habe einmal die Schönheitsoperation gehabt, vorher den Kaiserschnitt und jetzt später noch einmal die Gebärmutterentfernung. heißt, das bin ich schon gewählt mittlerweile. Das braucht ja. Aber das sind halt die normalen Wundschmerzen, die man heute hat. Es verheilt. Ich war in Vollnarkose, das habe ich nicht gemerkt. Das fand ich jetzt nicht. Sabine Osterauer: Zugang gelegt. yvonne: Da war das nervigste eher, dass ich sechs, acht Wochen nicht an Stoll zu meinem Pferd habe können und nicht reiten durfte. Das war das Einzige, was mich richtig genervt hat. war das wie jede OP, was man halt so hat. Also wenn irgendwas ist, wo man außerschneiden muss oder sollte. Sabine Osterauer: Hast du bei diesen Vorbesprechungen schon auch über die Risiken gesprochen, was sein kann bei einer schönen Suppe? Was war der Grund, wo du gesagt hast, okay, es gibt Risiken, über die sehe ich jetzt hinweg oder die akzeptiere ich jetzt? yvonne: Ich bin ja schon immer mehr positive Mensch. Ich habe schon immer mein Fokus immer mehr auf das Positive gehabt und das Negative. Ich bin ja keine Idee, Packungsbeilagen oder so. Der hat mir das vorgezählt. Es war eine Privatklinik und so weiter. haben das alles durch das, dass ich selber bezahle. Auch die Anästie. Du kriegst das alles mit. Ich habe unterschrieben, aber da habe ich meinen nicht großartigen Kopf zerbrochen drüber. Ich bin ein Heizung. Sabine Osterauer: Hätte es irgendein Risiko gegeben, du sagst, da hätte ich dann Abstand genommen? yvonne: dass man jetzt tatsächlich bewusst wäre. ich habe tatsächlich vor... mit Narkosen oder so, Dinge, die machen das so oft. Also es ist wie beim Fliegersteigen, manchen Flugangst oder wie. Also was das ist, mit Ängsten, ist immer so eine Sache. Sabine Osterauer: Ja, ist schon klar. Aber hätte es irgendetwas gegeben, womöglich aufgepoppt wäre, das wäre ein Risiko, du sagst, selbst wenn es nur ein Risiko ist, aber das Risiko ist mir jetzt doch zu hoch. Hätte es da irgendetwas gegeben, du sagst, wäre meine Grenze gewesen. yvonne: Da fällt mir jetzt überhaupt nichts ein oder hast du ein Beispiel, was dir in deinem Kopf rumschwirrt? Sabine Osterauer: oder durch die Fettabsorgung, dass man da ein Nervengewebe so stark verletzt. yvonne: Also tatsächlich, da bin ich völlig unbestellten. Ich wüsste dann nicht mehr, was der erzählt hat. Sabine Osterauer: Ich weiß jetzt auch nicht, ob das Risiken sind, aber wären das zum Beispiel Risiken gewesen, du sagst, puh, okay, wenn das auch ein Risiko ist, dann lasse ich lieber die Finger davon. Also es gibt einfach Risiken, wo man sagt, na, da überlegen wir es. Hätte es so etwas gegeben, wo du sagst, okay, also das ist wurscht, was da jetzt für Risiken genannt worden wären, du hättest für dich gesagt, ich bin positiv gestimmt, das erwischt mich nicht. yvonne: Also ich bin aber F. Ich bin schon ein bisschen ein Wadlbeißer. Wenn ich mir was im Kopf gesetzt habe, dann sehe ich das durch, egal was das ist. Wenn ich mir das vorher überlegt habe, dann kann mir da eigentlich relativ selten jemand umstimmen. mir irgendetwas anderes. So war ich da früher noch immer. Jetzt mittlerweile, ich lasse mir das dann schon durch den Kopf gehen und warte und mache jetzt Schnellschussentscheidungen. Damals war ich schon eher der Typ Schnellschuss. Wenn ich was wollen habe, dann habe das gemacht. Sabine Osterauer: Okay. Okay. Okay, ja. Okay. Glaubst du, dass in der heutigen Zeit sich speziell jetzt nämlich die jungen Damen und Herren, ich glaube mittlerweile ist es ja auch gar nicht mehr so untypisch, dass sich auch Männer sich Schönheitsoperationen unterziehen lassen? Ich glaube die Tendenz steigend. Aber glaubst du speziell die junge Generation, dass die viel zu schnell und viel zu unüberlegt in diese Operationen reingehen? yvonne: Wenn ich an mich zurückdenke, ich war ja auch relativ jung, dann denke ich das schon, weil ich mir das auch nicht wirklich stark überlegt Ich habe das Ergebnis im Sinn gehabt. Ich war sehr ergebnisorientiert, dass ich das auf welchem Weg auch immer möchte, das jetzt zu haben. Und ich denke, diese Persönlichkeitstypen gibt es ja auch, Modell, wenn man sich was in Kopf stellt, nimmt man das und ich gehe das aus. Das ist dann bei den Stimmharzoperationen auch dasselbe. Sabine Osterauer: Weil das hört man ja immer wieder. Mädchen zum 16. Geburtstag kriegen eine Prost-OP, eine Straffung oder sonst irgendwas. Da denken wir immer, was genau machen wir jetzt mit 16? Also von Körbchen B auf Körbchen C, also mit 16, 17. Solche Sachen hört man auch immer. Und da sind die Fragen ... Ist das ein positiver Trend? Wie siehst du das als Mutter? Du bist selber Mama. Aber glaube, hast einen Sohn, oder? Du hast eine Tochter. Okay, angenommen eine Tochter, wie alt ist sie jetzt? 23. Angenommen, sie kommt jetzt zu dir und sagt, mit 14. Also Mama, wenn ich 16 bin, dann will ich eine Brustdoppe haben, weil yvonne: 23. Sabine Osterauer: Mir sind einfach meine Brüste zu klein. Ich möchte statt einem B1C-Körbchen haben. Wie würdest du als Mama damit umgehen? yvonne: Also grundsätzlich ... kann's jetzt nur so ... Also mit Brust ... Bei uns war es Ja, bei uns war es zum Beispiel Tattoo, also das Ding. Also ich hab tatsächlich auch gesagt, du bist 18, bis du das entscheiden Vorher macht man auf gar keinen Fall irgendwas. Also ... Vor allem in dieser Phase in der Pubertät, weiß ich selber, ist man einfach nicht immer sich selbst. Deswegen vor allem eine Brust-OP hätte ich jetzt definitiv ... Also alles, was Sabine Osterauer: oder Nase. Mhm, okay. yvonne: Brust-OP-Wert noch, vielleicht mit Eigenfettgewebe oder so, dann kann man es überlegen. Wenn es wirklich psychische Probleme da hat und irgendwie, dann hätte man es überlegt. wenn nicht alles was so wirklich aus einer Laune. Es kommt wirklich auf die Situation an. Ich hätte wahrscheinlich nie ein Silikonimplantat einlassen. Alles was mir fremd in Körper hätte ich kaum jungen Menschen, die noch nicht mal ausgewachsen sind, nicht machen lassen. Und selbst bei einer Dinge war meine Entscheidung damals. Heute würde ich wahrscheinlich auch anders entscheiden, weil denke immer, ist eher ein Körper und ein selbstständiger Mensch. hätte aber dann auch sehr lange damit gesprochen. Man kennt ja sein Kind dann, man weiß ja, ist es jetzt wirklich nur ein Spleen, weil irgendjemand das was gesagt hat oder hat es wirklich schon längerfristig irgendwelche Probleme damit. Also ich glaube da muss man auch differenzieren. Ich darf es jetzt auch nicht von jetzt auf gleich verteufeln. Ich kann jetzt nicht gezielt sagen, nein, da darf gar kein Fall. Weil ich halte es immer sehr gern, man muss immer in die Schuhe. Also man muss immer in der Situation dann drin sein und dann entscheiden, ist die Situation tatsächlich. Sabine Osterauer: Okay. yvonne: Aber so wie du jetzt gesagt hast, ich mag jetzt einfach mal heute aus der Laune heraus, mag ich heute eine Körbchengröße mehr? No. Also dann hätte ich gesagt, warte, du 18 bist. Aber jetzt dann erkläre, dass ich jetzt nicht einfach so irgendwie gesagt habe, ich schon gesagt, der Körper wächst noch. Da kann man jetzt noch keine. Und ich glaube, in Deutschland ist das gar nicht erlaubt. Du darfst sowieso keine schönen Operationen, darfst du sowieso erst ab 18 machen. Sabine Osterauer: Ja, weiß es nicht. Mit 16, glaube ich, einverstehendesten Eltern könnte ich mir vorstellen. Also beim Tätowieren glaube ich, es so. Aber ich weiß es nicht. Also bitte darf mich jetzt nicht festnageln. Das weiß ich wirklich nicht. Aber jetzt nur vom Reihen, von der Überlegung her, weil das schon etwas ist, was ich auch immer wieder höre. So eben junge Mädels sagen ja, ich will jetzt einfach ein Körbchen größer haben oder auch zwei oder auch drei und da stopfen wir jetzt rein, was geht. Also auch, dass dieser Wunsch überhaupt kommt. dass man das verändern möchte. Vielleicht so zum Abschluss noch. Was würdest du einem Menschen, egal aus welchen Alters, der sich überlegt, sich eine Schönheitsoperation zu unterziehen, raten? Also welchen Tipp würdest du dieser Person mitgeben? Bevor wirklich diese Entscheidung getroffen wird, mache ich. yvonne: Also mein Tipp war tatsächlich sie Ich würde jetzt nicht sagen, psychologische Beratung, weil das Herz immer so ... Ich würde eher Richtung Persönlichkeitsentwicklung gehen. Man muss sich selber mal beschäftigen. Das ist nicht die Regel, dass man so was tut. Da gibt es aber ganz viel Material im Internet. Einfach mal zu schauen, woher kommt es. Auf den Grund zu gehen, warum möchte ich das machen? Weil meistens liegt dann tiefergehend irgendein Grund dahinter, weil ich fühle mich nicht gut genug, nicht schön genug, nicht gesehen genug, wie auch immer. Und da mal hinzuschauen. kommt meistens billiger aus, die Schönheitsoperation. Sabine Osterauer: Würdest du sagen, dass das bei den Operationen verpflichtend dazu gehängt gehört? Wäre das eine Idee, dass man sagt, bevor du dich jetzt einer Schönheitsoperation unterziehst, brauchst du heute schon für ganz viele Dinge einen psychologischen Check im Vorfeld? Bei den Schönheitsoperationen glaube ich ist es nicht so oder doch? yvonne: Mir war das nicht so... Sabine Osterauer: Ja, weil sie selber zahlt es wahrscheinlich. Ich glaube, wenn es über die Kasse gegangen wäre, schon. Ich glaube, wenn du es über die Kasse geleistet hättest, dann hättest du vorher schon ein Gespräch gehabt, ob du wirklich so sehr darunter leidest, dass die Krankenkasse für dich einsprengt. in Österreich ist es zumindest so, was ich noch so im Hinterkopf habe. Wenn du heute eine Brustvergrößerung, Verkleinerung, je nachdem, es gibt ja auch Verkleinerungen, machen lassen möchtest. yvonne: Ja, genau. Sabine Osterauer: dass du schon ein psychologisches Gespräch brauchst, wo der dir dann bestätigt und sagt, ja, leidet sehr darunter, bitte bewilligen. Aber wenn du es dir natürlich zur Gänze selber zahlst. yvonne: Bei uns war die Aussage von der Krankenkasse, weil natürlich wäre ich auch gerne diesen Weg erst mal gegangen. Da war allerdings da die Dinge, ich hätte das alles protokollieren müssen, meine Gewichtsabwunschzunahmen und ich hätte das mit der Krankenkasse zusammen abnehmen müssen, damit dann diese Erfolgsdienste gewesen ist. Weil ich meine, habe es halt ohne Krankenkasse geschafft, dass ich abnimm und das ist aber egal. Das ist ein anderes Thema. Ich habe mir gedacht, na los, muss da jetzt nicht von irgendjemandem abhalten. Sabine Osterauer: Look at you. yvonne: und ja. Sabine Osterauer: Aber grundsätzlich würde ich schon sagen, es ist schon gut, man so einen psychologischen Beistand hat. Das muss jetzt kein Psychologe sein, es gibt ja auch die wunderbaren psychosozialen Berater und Ihnen, so wie mich, die sich dem annehmen. yvonne: Ja, ich die würde ... Es gibt ja ganz viel innere Kindarbeit oder egal was aus so einem Thema. Nur ich frage mich gerade selber, wenn man ansonsten, also wenn man bis zu so einer Entscheidung ist. Ich in diesem Zustand, ich hätte mir sowas nicht angehört. ich werde wahrscheinlich da nicht durch, also ich hätte dieses, auch wenn mich jemand jetzt gezwungen hätte, du machst das, dann werde ich das Ablauf verlassen, hätte es durchgelesen, gesagt, angreizeln, aber das werde nicht in mir angekommen. Weißt du, wie man also, ich glaube, zwingen kann man keinen zu irgendwas. Man kann nur, wie jetzt gesagt, Hinweis, sag ich, mach's, du kannst, du kannst Geld sparen, weil du hast danach das, ein viel besseres Ergebnis ohne das. und fühlt sich dann auch genauso wohl, weil es ja nicht an dem liegt. Es liegt halt nicht am Äußeren. Und das in den Kopf zu kriegen, wie man konditioniert und so weiter, das ist halt das Herausforderende. Sabine Osterauer: Ja. yvonne: Ich glaube, da muss jeder dann den Weg gehen, wenn er das so möchte, weil es kommt dann immer erst später. Und wer hat schon, also wenn ein junger Mensch, also ich hab auch nicht auf die älteren Menschen gehört, mir, meine Mama hat mir auch gesagt, das brauchst nicht oder wie auch immer oder möchtest es wirklich machen und so. da hört man nicht auf dem Ohr dann zu, wenn es nicht für ihn. Und ich glaube, in meinem Leben passiert genau das, was man in dem Moment braucht und was einem hilft. Also ich glaube, das Leben ist immer für uns und wenn so eine OP da im Plan dann drin steht, dann zeigt mir das, egal in welcher Hinsicht. Sabine Osterauer: Okay. Ja. Das heißt, zusammenfassend kann man sagen, es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich Menschen einer Schönheitsoperation unterziehen. Es gibt unterschiedliche Arten von Schönheitsoperationen. Wir haben jetzt auch festgestellt, dass auch Zahnregulierungen, Detovierungen, auch immer, also alles, den Menschen verschönert, auch in diese Kategorie in Wahrheit reinfallen würde. Und wir haben festgestellt, dass es im Vorfeld ganz wichtig wäre eigentlich, einmal zu überprüfen, warum habe ich denn das Gefühl, überhaupt verschönern zu wollen? Was ist denn da der Grund dahinter? Was stört mich wirklich? Stört es mich, stört es andere? welches Ursprungsthema geht es dann da eigentlich? Das heißt, wir sind da nicht in der Symptomsuche, sondern wieder in der Ursachensuche oder Ursachenforschung, wie es wäre ja eigentlich auch bei den Krankheiten. wo es sich auch oft zeigt, dass das ein sinnvollerer Weg ist. Liebe Yvonne, wir sind schon bei fast einer Stunde. Ich danke dir wahnsinnig. Das war vom Vorfeld schon klar, wenn ich mit Yvonne einen Podcast mache, dass sicherlich bisschen länger dauern wird, weil die zwei einfach wahnsinnig gerne und viel reden und auch wahnsinnig viel zu sagen haben. Ja, ich würde sagen, zusammen haben wir es herausgefunden, warum manche Menschen einer Schönheitsoperation unterziehen. Wenn es dir gefallen hat, dann abonnier doch den Kanal von Spotify auch, damit der Warum-Podcast größer wird und ich noch mehr Gäste einladen kann, die sich mit mir über Warum-Fragen unterhalten. In diesem Sinne, liebe Yvonne, vielen Dank, dass du bei mir warst und dass du so offen über deine Operationen auch gesprochen hast. Vielen Dank dafür. yvonne: Danke liebe Sabine von Herzen für die Einladung. Es hat mir mega Spaß gemacht und ich freue mich auf den Podcast, wenn er rauskommt. Sabine Osterauer: Vielen lieben Dank, alles Liebe ihr da draußen! yvonne: Bye!