Latest / Zwei wie Pech & Schwafel / Ready or Not, jetzt gibt’s Drama! - # 256
Transcript
- Hallo David. Hallo Robert. Was zischt denn da bei dir so im Hintergrund? Das ist der Wind, Robert. Ich bin gerade an der Ostsee. Ja, sicher Ostsee, ja? Ja, sicher Ostsee. Ich dachte, es wäre die Nordsee, aber ich habe gerade von dir gehört, es ist die Ostsee. In Erdkunde und Geschichte war ich leider nicht gut in der Schule, aber bei Filmsachen habe ich gut aufgepasst. In der Schule. Ich kenne mich bei vielem gut aus, außer bei Erdkunde, Geschichte und Super Mario Brothers. Ja, ich hörte davon. Schaffst du mal so drei, vier Wochen ohne irgendeinen Skandal in letzter Zeit im Internet? Nee, nee, irgendwie nicht. Ich weiß auch nicht, was gerade los ist. Ich dachte so, meine Fresse gerade. Aber es ist auch, glaube ich, echt wenig los in YouTube-Deutschland bis zum Wochenende jetzt. Ich weiß nicht, ob du mitbekommen hast, da gab es nochmal so ein krasses Video von einem Influencer, das irgendwie hochgekocht wurde. Aber bis dahin war ich die Story Nummer eins letzte Woche. Da müssen wir gleich mal drüber sprechen. Ich habe Ostern genossen mit Familie und Freunden. Mit jedem Tag Rambazamba. Weißt du? Hast du Geschenke gefunden? Gab es was? Dieses Jahr haben wir noch nichts versteckt für die Kleine. Die hat so was gekriegt von ganz vielen Leuten. Nächstes Jahr geht es dann richtig los mit Verstecke und Suche und bestimmt so Sachen. Also es ist ja auch mein erstes Mal. Ich glaube, nächstes Jahr fangen wir an. Das ist mit Kindern voll süß. Ostern ist super süß mit Kindern. Ja, glaube ich auch. Ich bin so gespannt, das alles zu erleben. Aber genauso gespannt bin ich jetzt mit dir unsere 256. Folge aufzunehmen. Das ist so eine Speicherzahl. 256 bin ich sofort in Gigabyte drin oder Megabyte oder so. Farben. 256 Farben. Oder so. 256 ist eben so eine besondere Zahl. Und damit gucken wir erstmal auf die letzte Woche drauf. Nee, nicht zwei. Nee, nee, nee, nee, nee. Erstmal Feedback und dann begrüßen wir. Erstmal Feedback. So, letzte Woche. Wir hatten ein bisschen ganz gutes Feedback. Spannend. Einer meinte, wir sollten, oder Leute meinten, wir sollten mal früher releasen. Um 8 oder um 6, damit sie auf dem Weg zur Arbeit unsere Folge hören können. Dann haben andere gegen gehalten, dann hast du aber nichts mehr zum auf dem Rückweg hören. Wir könnten noch eine zweite Folge dann veröffentlichen, dann noch schnell. So sieht es mal aus, so könnten wir es machen. Ganz viel Lob für Steven letzte Woche. Die Leute fanden das Gespräch extrem ehrlich, offen, super interessant. Auch die Dynamik. Nur einer hatte, glaube ich, wieder geschrieben, dass wir zu sehr ins Wort fallen. Das Kommentar hat 22 Daumen runterbekommen, David. Ja, ich hatte auch drauf geantwortet und meinte, dann soll er mal weiterhören, weil, also das kann am Anfang vielleicht noch gewesen sein. Du bist es, der geantwortet hat. Ich habe geantwortet, weil ich meinte so, nee, nee, nee, also später machen wir das nicht mehr, weil am Anfang ist natürlich, man ruft sich in so einem Gespräch noch ein und dann haben wir aber gemerkt, er ist jemand, der viel erzählt und das auch spannend ist, was er erzählt. Da muss man dann nicht gegenmoderieren. Am Anfang muss man sich da erst reinfühlen. Also da immer unseren Gesprächen bitte so 10, 15 Minuten geben. Deswegen ganz viel Lob gab es für Steven. Ich hatte auch direkt wieder Kontakt, muss ich mal gucken, die Tage mit der Casterin. Wir wollen eine Casterin reinholen. Ich habe gesagt, wann Gast habe ich ihr geschrieben, weil sie mir geschrieben hat, dass Eat, Pray, Bark ein absoluter Scheißfilm ist. Aber reden wir später noch drüber. Weil sie da niemanden casten konnte. Weiß ich nicht. Der Film ist wirklich übel. Also wirklich übel. Das ist wieder so ein Film, wo die Landschaft das Schönste ist und die Hunde besser spielen als die Menschen. Das ist ganz, ganz bitter. Dann wurde gefragt, ey, da läuft doch immer Kameras laufen bei euch mit. Wo kann man das denn sehen? Das ist für Social Media. Ihr bekommt also ab und zu Clips auf Instagram. Das machen wir eigentlich nur für diese kleinen Clips und laden nicht die ganze Folge hoch. Warum eigentlich nicht? Warum du und ich das nicht hochladen? Weil wir beide nicht wissen, wo. Du sagst, dein Algorithmus geht kaputt. Ich sage, weiß ich nicht. Man könnte es ja auf YouTube Shorts zum Beispiel hochladen. Man könnte einen eigenen YouTube-Kanal machen. Dann fragen wir uns aber, ob die Leute dann... Nee, kann man ja nicht. YouTube-Shorts gehen ja nur drei Minuten. Achso, die Clips, meine ich, könnte man da zum Beispiel noch machen. Ja, weiß ich nicht, weil wir beide immer zu tun haben. Und dann nach einem Monat reden wir wieder drei Minuten drüber und dann wieder über alle anderen Sachen. Und dann machen wir das nächsten Monat wieder. Und dann ist ein halbes Jahr vorbei. Aber das können wir ja mal machen. Also weil ich glaube, der ursprüngliche Gedanke war mal, dass wir uns kannibalisieren würden. Also das splittet sich dann auch so auf. Also bei Podcasts ist es sowieso nicht so einfach zu... Stimmen, wie viele Hörerzahlen haben wir eigentlich. Und wir sitzen ja häufiger mal in Gesprächen, wo jemand sagt, wie viele Hörer habt ihr? Und dann sagen wir, na wir haben da und dann haben wir da und wenn wir dann noch sagen würden, ja aber ein Teil davon guckt zum Beispiel nur das YouTube-Video dann, weil das kann ich mir gut vorstellen, dass Leute sagen, so bevor ich mir dann das Audio anhöre, würde ich dann eher das Video gucken. Und schon ist es wahnsinnig schwierig zu tracken, wie viele Leute überhaupt hier einzeln zuhören. Und das ist dann hinterher, wenn wir zum Beispiel, muss man auch einfach mal so klar sagen, Werbebuchungen richten sich ja auch natürlich nach den Hörern. Und wenn diese Zahl dann plötzlich kleiner werden würde und ihr versteht vielleicht den Gedanken, den wir da zum Teil haben, wir wissen auch noch nicht so ganz, wie wir damit umgehen können. Wobei man ja sagen muss, ganz viele machen halt Videopodcast. Aber wir wissen auch schlichtweg nicht, wo wir ein bisschen Männer veröffentlichen und wer schneidet das Ding zusammen, spielt das aus und lädt das hoch. Also haben wir tatsächlich nie faktisch. Also es existiert oft ein Video, aber zum Beispiel heute nehmen wir Remote auf, weil David schön am Strand sich die Eier schaukelt und ich hart arbeite in der Großstadt und da kriegen wir dann schweren Videos zusammen, muss man auch so sagen. Gut, wir könnten das hier auch veröffentlichen, machen ja auch einige, ihre Webcams einfach zu hoch zu laden, weil wir sehen uns ja. Ja, wir überlegen das mal. Wie ihr wisst, bei unserem Podcast, alles dauert ungefähr anderthalb Jahre, bis es dann doch nicht passiert. Ich erinnere an unsere Postbox, unser Postfach. Ah scheiße, das muss ich so? Lass das mal machen. Ja, lass mal machen. Lass mal in anderthalb Jahren nochmal drüber sprechen. Ich besorge das demnächst einem Postbox. Und zu guter Letzt viel Lob für unsere neuerliche Stichelei, beziehungsweise es hieß viel anhincht, Robert, Robert auf Krawall gebürstet, macht den Leuten Spaß. Ich muss dich ein bisschen angefeindet haben letzte Woche. Es fällt mir nicht mehr auf, auch das muss ich sagen, es fällt mir nicht mehr auf. Ich lasse das dann auch über mich ergehen, dass Leute im Internet schreiben, ich wäre der Böse. Wie du dich jetzt hier suhlst, wenn die Leute sagen, dass du mal hart bist, dann mache ich aber nicht hier die Opferhaltung. Alles klar. Okay, merke ich mir. Und damit herzlich willkommen zu 2 wie Pech und Schwafel. So, David, hast du was mitgebracht? Ich habe dir was mitgebracht. Ich mache jetzt mit dir und euch mal ein kleines Mini-Firsts, weil dafür muss ich dich erstmal was fragen. Robert, was ist die allererste Videospiel-Verfilmung? Allererste Videospiel-Verfilmung? Lass mich mal kurz überlegen. Du sagst bestimmt, ich komme da nicht drauf. Eigentlich ist das ein gängiges, also weil wir das Thema jetzt auch gerade hatten, dass als kleiner Hint eigentlich eine Common Knowledge, dass dieser Film somit als erstes da war, den wahrscheinlich die meisten jetzt nennen würden. Auch richtig geil. Also ich hätte jetzt den ersten Street Fighter oder Mortal Kombat gesagt. Nee, da bist du ein bisschen zu spät dran. Okay, warte mal, was kommt denn dann deutlich? Street Fighter war 94, Mortal Kombat war 95, es gab aber einen Film, der kam 93 raus. Also ich bin trotzdem relativ nah dran. Der erste Super-Mario-Film, der so doll gefloppt ist von Nintendo, ist der von 1993? Nee, Mario Brothers Film oder so. Genau, Super Mario Brothers von 1993 gilt allgemein als die erste Videospielverfilmung mit echten Charakteren, aber wird auch meistens genannt mit gezeichneten Charakteren, obwohl es keine gezeichneten gibt, aber das wird zum Teil unterschieden. So, jetzt kann ich endlich mal mein First-Format wieder rausholen, denn da würde ich jetzt sagen, aber... Wann war denn Space Jam? Es war 95 oder Nee, da irrt ihr euch, denn es gab tatsächlich noch frühere Videospielverfilmungen, die kennt halt nur keiner. Also wenn wir bei den echten Verfilmungen, also mit echten Menschen gehen, da gab es noch einmal eine Verfilmung, die war tatsächlich fünf Jahre vorher dran. 1988 kam nämlich in Japan der Film Mirai Ninja raus. Das ist so ein Arcade-Spiel gewesen, da rennst du mit einem Cyber-Ninja, rennst du von links nach rechts und schießt Ninja-Sterne auf Alphabon. alle möglichen Gegner. Und dazu gab es dann einen Film, der 88 rauskam, in den USA wurde der auch umbenannt, in Cyber Ninja, deswegen ist das auch deswegen so ein bisschen schwieriger, weil den gibt es unter drei Namen. Warlord heißt er dann zum Beispiel in Kanada und deswegen weiß niemand mehr so richtig, was ist denn das jetzt eigentlich? Aber ja, das war der erste Film, das wurde damals so als japanisches Star Wars vermarktet, aber als es dann rauskam, hat der Film dann irre enttäuscht, weil die Effekte ziemlich mies sind. Ich habe da zum Beispiel mal reingeguckt. Die kämpfen da so mit Ninja-Robotern gegen irgendwelche Cyborgs und dann sind da riesige Roboter, die natürlich so wie bei Godzilla aus Pappmaché und Miniatur. Modellen gefertigt sind. Also es ist ein bisschen billig und es hat mit Star Wars nichts zu tun und es ist so einer dieser vergessenen Klassiker, den keiner mehr heute nennen kann. Aber Das ist nicht die erste Videospielverfilmung, Robert. Es gab nämlich tatsächlich auch nochmal eine andere Mario-Verfilmung. Die kennt nämlich auch keiner, weil sie auch in Japan geblieben ist. Die kam nochmal zwei Jahre früher. Es gab in der Zwischenzeit tatsächlich auch nochmal drei Dragon Quest-Filme, auch animiert. 1991, 92 und der dritte kam auch 92. Es gab aber nochmal einen animierten Film, nämlich Super Mario Brothers, The Great Mission to Rescue Princess Peach, kam 1986 raus. Das könnt ihr euch auf YouTube zum Beispiel in voller Länge angucken, geht 60 Minuten und hat so ganz weirde Musiknummern und so LSD-Trip-Grafik. Also es sieht super weird aus. Mario spielt am Anfang auf seinem Famicom, spielt ja irgendein Spiel und dann sieht er, dass Prinzessin Peach in Gefahr ist und verliebt sich dabei auch noch unsterblich an sie. Das ist übrigens eine Szene, die im ersten Super Mario von Universal Pictures auch aufgegriffen wurde, als kleiner Hint auf diesen uralten Film, den keiner kennt. Und am selben Tag wie Super Mario Bros. The Great Mission to Rescue Princess Peach, nämlich am 20. Juli, erschien auch noch Running Boy, Star Soldier no Himitsu. Der basierte auf so einem NES Shoot'em Up namens Soldier und ist ja so ein Animationsfilm. Da geht es um einen Jungen, der unbedingt Weltraumpilot werden möchte, ist am selben Tag rausgekommen. Deswegen gilt als die allererste Videospielverfilmung tatsächlich nicht nur ein Film, sondern dieser Zeichentrick-Super Mario-Film und Running Boy Star Soldier No Himitsu sind beide sieben Jahre vor dem ersten Super Mario-Film dran gewesen. Deswegen, das ist so ein Mythos. Die waren nicht die ersten, sowohl im Real- als auch im Zeichentrick-Segment gab es da schon vorher noch mal was. Aber es sind beides Sachen gewesen, die in Japan geblieben sind. Und damit wirst du jetzt mehr. Ich habe was gelernt. Danke, David. Das heißt, wenn dich wieder einer fragt, kannst du Super Mario sagen und bleibst halt offen. Du kannst ja dann, wenn er sagt, ja nee, falsch. Und dann sagst du, ja, ich habe die animierte Version gemeint. Du Trottel. Sehr stark, sehr stark. Ich erfahre mehr über mein Gegenüber auf diese Art und Weise auch. Geil. Direkt in den Boden werfen auch. Gleich sagen so, du Trottel, ich habe mehr gewusst. Aber ganz ehrlich, wie waren das bei Mortal Kombat und Street Fighter dann auch? Waren die denn jemals? Weil das sind alles keine erfolgreichen Dinger. Street Fighter hat über 100 Millionen eingespielt und kam so, ich glaube Ende 94, wurde ja recht schnell rausgebracht, war aber so ein kreativer Misserfolg auch. und Model Combat kam dann ein halbes Jahr später und war dann nochmal erfolgreicher. Ich glaube, der hat knapp 200 Millionen US-Dollar eingespielt und das ist für die damalige Zeit eine fette Zahl gewesen. Genau, deswegen frage ich ja, wie die beiden performt haben, weil das klingt ja so, die Sachen, die du jetzt genannt hast, das ist ja alles kein von Anfang an erfolgreicher Weg gewesen, rein in die Videospieleverfilmung. Deswegen. Naja, irgendwie schon. Also was man sagen muss, was halt das Problem bei Videospielverfilmungen war, dass halt viele gesagt haben, oh, Street Fighter und Model Combat sind erfolgreich, da machen wir das jetzt auch. Deswegen kam ja eine Flut aus so Karate-Filmchen. Was ja zu dem Zeitpunkt gar nicht passiert ist, dass dann es war zwar die Idee war da einen Sonic-Film auch zu machen, aber was wir ja wenig bekommen haben sind Videospielverfilmungen, die sich wegbewegt haben von den typischen Prügelei-Sachen. Da war dann Resident Evil ehrlich gesagt so fast so einer mit der Vorläufer, die dann gesagt haben, okay, man kann auch andere Spiele umsetzen und es funktioniert beim Publikum, weil die Reihe war ja auch monströs erfolgreich. Also das ist nicht so, dass die sich erstmal so durchgestottert haben. Ich glaube, Hollywood wusste lange nicht, was sie machen sollten, weil gerade Super Mario Brothers hatte ja auch keine echte Geschichte. Das merkt man übrigens auch in diesem Zeichentrickfilm, dass sie dann nicht wissen, was sie tun sollen und dann durch Gesinge ganz viel Strecke machen beim Film. Kaschieren. Ja, kaschieren. Okay, gut, gut, gut, gut. Vielen, vielen Dank. David, soll ich dir mal kurz sagen, was die Woche so kommt, weil es ist super viel. Während Ostern so wenig war, ist jetzt richtig was am Start. Möchtest du wissen? Auf jeden Fall, ne? So Leute, für euch im Streaming und im Kino, ganz kurz zusammengefasst. Seit Montag können alle Star Wars Fans Star Wars Maul Shadow Lord schauen. Animierte Serie von den Clone Wars Machern. Und Maul ist auf der Suche nach einer Schülerin, um sein Syndikat wieder aufzubauen und um Rache zu üben. Ich muss ja ehrlich sagen... Das spielt nach Episode 1, glaube ich, ne? Ich wollte es gerade sagen. Ich muss dazu sagen, ey, für mich ist das immer Fish Out of Water Star Wars. Ich sage das jetzt als Service-Info, ich kann kein Deep Dive darin machen. Ich bin in dieser Welt nicht gut verhaftet. Deswegen... Ja, aber du kennst ja die grundlegenden Storybeats. Weil ich glaube, er hat ja ein Syndikat, bevor das in Episode 1 passiert, weil das wird ja glaube ich in Solo erzählt. Und dann wurde er ja in zwei Hälften getrennt und ich glaube, ist das Clone Wars, wo er sich wieder zusammensetzt oder so? Du merkst, David versucht, was ich lieber nicht versuchen wollte. Deswegen guckt einfach die Serie, wenn ihr da Bock drauf habt, auf Disney+. Alles klar. Bei Netflix ab Mittwoch oder seit Mittwoch könnt ihr schon gucken. Vertrau mir, der falsche Prophet für alle True-Crime-Fans geht rein in eine Sekte um so einen polygamen Sektenanführer und Frauen, die dort selber sagen, dass sie in die Hölle geführt werden. Da habt ihr auf jeden Fall aus dem True-Crime-Bereich was. Während bei Prime Video, Achtung, die finale Staffel von The Boys seit dem 8. April startet. Erst mit einer Doppelfolge und dann jede Woche eine weitere Folge. Ich meine, es sind acht dann insgesamt. Da habe ich Bock drauf, weil ich finde das immer gut, wenn Serien dann auch mal klar machen, das wird jetzt das Ende und nicht immer erst gucken nach den Streaming-Zahlen. Okay, jetzt machen wir noch eine, machen wir noch eine. Während David und ich gleich drüber sprechen. Dann haben wir mit Big Mistakes auf Netflix seit Donnerstag mit Laurie Metcalf unter anderem die Geschichte von zwei Geschwistern, die durch Erpressung in der organisierten Unterwelt landen und dann einfach total hineintriften in so eine Welt voller gefährlicher Menschen. Sehr überspitzter, schneller, absurder, weirder Trailer. Also ich dachte, okay, da hat jemand sicherlich eine Idee, weil die Macher hat. Die sieht so sehr abgedreht aus, aber ich konnte nicht so richtig begreifen, was wird mich am Ende da erwarten. Big Mistakes. Könnte sowas sein, was so ein bisschen nach oben schwimmt. Dann sprechen David und ich beide gleich über Ready or Not 2 im Kino. Nach sechseinhalb Jahren die Fortsetzung, während aber die Hauptfigur nur eine Zigarettenpause hatte, muss man sagen, ehe sie wieder gejagt wird. Da reden wir gleich ein bisschen mehr drüber. Dann im Kino How to Make a Killing mit Glenn Powell, mit Margaret Qualley. Und das finde ich eigentlich von der Geschichte ganz interessant. Ich will den versuchen, die Tage noch zu sehen. Geht um einen Typen namens Beckett Redfellow, dessen Familie ist stinkreich. Der ist sogar vom Erbe abgeschnitten worden. Und nach dem Tod seiner Mutter ist ihm auch klar, weil die hat ihm immer eingetrichtet. Junge, das gehört dir eigentlich alles. Stellt er fest, da gibt es sieben Verwandte. Die müssen irgendwie einen, in Anführungszeichen, Unfall erleiden, damit ich an die Kohle komme. Und deswegen musste er irgendwie auf kreative Art und Weise seine eigenen Verwandten umbringen, aber auch noch vor seiner neuen Liebe und seiner Jugendliebe das Gesicht wahren. How to make a killing. Ich mag ja Glenn Powell irgendwie. Mal gucken, ob ich den noch schaffe zu sehen. Dann hätten wir... Ich glaube, der hat so durchschnittliche Wertungen in den USA bekommen. Der ist Ende letzten Jahres gestartet und hat nicht so wirklich Eindruck hinterlassen. Also ich habe da nicht viel Gespräch drüber gehört. Bei solchen Filmen habe ich immer das Gefühl, die wandern dann so durch. Aber wenn man gerade nicht weiß, was man sonst gucken soll. Ja, die Machart, die ist so ein bisschen seich. Der ändert so ein bisschen an einen Heist-Movie-Charakter. Ich gucke es mir an, wenn ich irgendwie an einen Stream komme oder so. Die Tage werde ich ihn auf jeden Fall sehen. Dann The History of Sound. Klingt auf dem Papier mit Joshua Conner, Paul Miss Cullen, Chris Cooper. Erstmal auch ganz gut. Sehr künstlerische Trailer über eine besondere Beziehung. Geht um einen Typen namens Lionel. Der wächst in Kentucky auf dem Land und zieht dann nach Boston und geht ans Musikkonservatorium rund um 1917 und lernt dann den Komponisten namens David kennen. Und beide haben eine sehr intensive Zeit miteinander. Meine Beziehung, aber auch im Ersten Weltkrieg ist die Thematik an der Front zu dienen ein Thema und Dann kommt es 1920 zur Rückkehr und Lionel reist auch durch Europa, hat da neue Bekanntschaften, aber es wird nie wieder so wie damals. Also das ist so ein sehr, ich würde auch nicht sagen, der Trailer sieht nicht nach Tränendrüse aus, so ein bisschen melancholisch und eben in einer Zeit von vor 100 Jahren verhaftet. Ein cineastischer Trailer. Dann haben wir der Magier am Kreml mit Paul Dano, Jude Law, Alicia Vikander. Da geht es um den Aufstieg von Wladimir Putin, aber es geht um Wadin Baranov, einen Mann, der in den 90ern nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Reality-TV immer näher rankommt an das Zentrum der Macht und die Aufgabe bekommt, Wladimir Putin, Zuge des Abganges von Boris Yeltsin, glänzen zu lassen in der Öffentlichkeit, während gleichzeitig die dunklen Schattenseiten der Macht versteckt werden sollen. Ich weiß nicht, der Trailer macht bei mir nicht Klick. Ich glaube, der Magier am Kreml ist schon in, nicht in Cannes, ich glaube in Venedig ist der gelaufen letztes Jahr. Der hat schon einiges an Zeit auf dem Buckel. Ich habe den Trailer jetzt gesehen, als wir in The Drama waren und es ist krass, wie Jude Law als Putin aussieht. Das ist wirklich uncanny, muss man fast sagen. Der Trailer hat mir so jetzt nichts gegeben, weil ich nicht so richtig erkennen konnte, was er erzählen will. Aber nur, um den mal so gesehen zu haben in der Maskerade, würde ich mir, glaube ich, mal angucken. Ich meine, der kam damals schon sehr gemischt weg nach dem Festival. Vor allem auch wegen der Akzente, die alle so pseudo wirken sollen. Ich habe auch nur einen, nee, stimmt gar nicht. Ich habe einen englischen Trailer gesehen, da war ich auch nicht direkt, dass ich dachte, okay, hier muss ich gucken. Für alle Malcolm-Mittendrin-Fans, Leute, wie bei Scrubs gibt es jetzt neue Folgen, nämlich seit Freitag, also morgen, 10. April geht es los mit Malcolm-Mittendrin. Unfair wie immer. Schaut rein, wenn ihr Fans seid. Ey, das ist für viele dann Nostalgie pur. Dann kommt da ein Film, den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Outcome. Sagt dir da was, David? Ja, aber ich weiß nicht mehr, wer da mitspielt. Was war denn das? Apple TV Plus von Jonah Hill, der neue Film. Auch anscheinend mit Jonah Hill, aber Keanu Reeves in der Hauptrolle. Aber auch noch Martin Scorsese, Cameron Diaz im Trailer mit drin vor der Kamera. Und er spielt hier einen Typ oder einen Jungen, der seitdem er sechs ist, Reeve Hawk, im Rampenlicht in Hollywood steht und der große Liebling ist. Dann kommt aber ein Geheimnis ans Tageslicht und er tut dann quasi Buße, begegnet seinen Dämonen und versucht irgendwie, nicht aus dem Rampenlicht von Hollywood zu verschwinden. Also ist irgendwo zwischen Satire und Komödie der neue Film von Jonah Hill. Der Trailer sieht viel versprechend aus. Freitag, Apple TV+, da habe ich richtig Bock drauf. Weil das gerade nach, wie hieß der Film mit Keanu Reeves als Engel nochmal? Good Fortune. Good Fortune, genau. Weil diese skurrilen Rollen, das kann was werden mit ihm. Und zu guter Letzt, dann haben wir es auch für die Woche, Trash. Der heißt sogar Thrash, der Film auf Netflix. David, Küstenstadt, USA, Orkan. Jason Statham. Es drängt, nicht ganz. Das wär's. Jim and Honsu. Jim and Honsu. Es drängt die Wassermengen hinein in die Stadt. Alles ist überflutet. Und was kommt mit den Wassermengen? Killerwale. Killerkrokodile. Haie. Haie. Haie. In Thrash. Bin ich dabei. Auf jeden Fall. Netflix. Meine Qualitätsplattform. Schön. Ja. So, Leute. Ihr habt alles Mögliche dabei, von Kino bis Star Wars bis Malcolm mittendrin, von Blut bei Radio Not bis hin zu Superhelden, die richtig am Rad drehen. Wenn ihr noch andere Unterhaltungen wolltet, ich hoffe, der Übergang ist nicht unelegant, konntet ihr in den letzten Tagen auch einfach nur auf Davids Evangelisches. Ich habe gar nicht verstanden, warum du das nicht auch abbekommen hast. Ich bin einfach ein Netter. Negative Kritiken hatten wir ja alle und ich weiß es jetzt viel, also das geht auch weit über dieses Domtendo-Thema hinaus, was wir jetzt gleich ansprechen. Aber ich habe ganz viel, das auch auf Social Media mitbekommen, sodass wieder dieses Frontending da draus gemacht wurde. Was für ein Ding? Fronten. Also die Kritiker gegen das normale Publikum wurde da wieder raus gemacht. Das fing an, als der Rotten Tomatoes Score gepostet wurde. Der war so bei Fans 92 Prozent und bei Kritikern 45 Prozent oder so in dem Dreh. Darf ich ganz kurz was dazu sagen? Ja, gerne. Dieser Rotten Tomatoes Score, Leute, mir geht das immer ein bisschen hart auf die Nerven. Ich meine, das sage ich jetzt aus meinem Wissensstand von vor Jahren, aber ich glaube nicht, dass der revolutioniert worden ist. Das ist nicht so, als wenn die Leute sagen, oh, ich gebe dem jetzt drei Sterne, ich gebe dem fünf, ich gebe dem zwei und dann errechnet man einen Durchschnitt wie bei Letterboxd oder wie bei Metacritic. Sondern du sagst, ein Film ist drei Sterne oder besser, also du findest ihn gut oder du findest ihn schlecht, dann werden die doch als null oder hundert Prozent gewertet, die Wertungen. Und erst die Menge dieser Wertungen ergibt dann einen Durchschnittsprozentsatz, oder? Ich habe noch nie bei Rotten Tomatoes gewertet. Du gibst nur Ja oder Nein. Und wenn jemand überwiegend negativ, also dadurch sind auch keine Grauzonen möglich. Also wenn jemand zum Beispiel sagt, ich fand den Film nicht gut, aber, und der würde bei mir noch ins Positive rücken, aber gibt dann doch nur zweieinhalb, dann wird er da als negative Kritik gewertet. Weil ich glaube, ab drei Punkten, jetzt mal im Letterboxd-Skala gesprochen. Heißt das bei Rotten Tomatoes, dass es eine negative Kritik war. Und damit fällt dann, irgendwie so diese Nuancen sind nicht mehr da, sondern es gibt nur noch schlecht oder gut. Das heißt ja, dass leicht überdurchschnittliche Filme 100 Prozent bekommen können. Ja, genau. Und das suggeriert wiederum, das wären Top-Filme, das wären Meisterwerke. Und ich finde dieses Rotten-Tomato-Ranking total irreführend. Natürlich, wenn erstmal ein Haufen Fans sich zuerst Tickets kaufen zu einem Super-Mario-Fortsetzungsfilm und sagen, oh, der hat mir auch gut gefallen und du ja sowieso auch ein bisschen biased bist, weil du sagst, du freust dich drauf, du gibst dir jetzt Geld aus, sitzt mit der Familie mit Popcorn da, du willst ja auch, dass dieses ein schöner Kinogang war. Dann sagst du am Ende, selbst wenn er dich vielleicht ein bisschen enttäuscht hat, wären die meisten, würde ich vermuten, sagen, naja, dann geben wir dem halt nicht fünf und der war super toll, aber wenigstens dreieinhalb Sterne. Was immer noch reicht, um dieses Topscoring zu stützen. Ja, naja, und ich meine, was ich halt so absurd finde, ist das, wobei ich da das Gefühl habe, das hat dann viel damit zu tun, dass die Zielgruppe von, jetzt mal in dem Fall von dem Domtendo, ist halt sehr jung und die kommen dann vorbei und die haben irgendwie dieses Gefühl für, was ist eigentlich Kritik und wie bewertet man eigentlich Film und wie ist es auch erlaubt, Film zu bewerten. Also weil eine Frage, die ich unendlich oft bekommen habe und die eigentlich, die haben wir ja schon vor sechs Jahren besprochen, die haben wir auch schon vor zwölf Jahren besprochen, die werden wir auch noch in zwölf Jahren besprechen, ist nämlich nicht nur, warum geht ihr dann da rein. Wenn ihr überhaupt nicht zur Zielgruppe gehört und wieso könnt ihr nicht auch sagen, das ist halt kein Film für mich, aber für Kids und Mario-Fans ist der super. Und das ist eine Sache, die ich gar nicht verstehe. Ich bin jetzt einfach mal davon überzeugt, dass die meisten nicht auf meinen Kanal kommen, weil sie sagen, oh Mario, super Fan, David Hain bewertet den. Da gibt es dann halt eben andere Kanäle für. Und es gibt auch Kanäle wie ein Filmbastion. Also Sebastian macht ja häufig diese Gegenüberstellungen, wo er sagt, das ist das Buch, das ist der Film, das sind die Unterschiede dazwischen. Das gibt sicherlich auch Kanäle, die das bei den Spielen machen. Aber Filmkritik funktioniert ja ohne das. Und man kann dann halt sagen, hey, ich bin ins Kino gegangen und mir hat er nicht gefallen. Weil man muss sagen, halt weltweit, die meisten Kritiker sagen halt, das ist ein Film ohne Herz und ohne Seele. Ich hatte so ein Reel gepostet, wo jemand erzählte, dass es keine, ich hatte ja in meiner Kritik auch gesagt, keine Moral, nichts, was so emotional auch bei den Kindern anknüpfen würde, sondern ein reines visuelles Gesprenger. Und wenn man das dann halt gut findet... Dann ist das ja okay, aber ich hatte dann halt den Fall und jetzt mal um alle abzuholen. Was ist passiert? Genau, der größte Nintendo-YouTuber kam auf meinen Kanal und hat dann seine Meinung dagelassen und hatte sich dann aber an so Einzelheiten aufgehangen. Ich sage im Video zum Beispiel, dass ich diesen Roboter aus alten Clips kenne vom Angry Video Game Nerd und sage dann, dass ich halt glaube, dass die meisten den nicht mehr kennen werden. Und du saßt ja bei uns im Kino. Eve, Sebastian, meine Tochter. Also alle Generationen, Eve und Sebastian, die eigentlich so aus dieser Nerd-Generation sind, kannten ihn nicht. Meine Tochter kannte ihn nicht. Und dadurch geht so der Gag, der in dem Moment gemacht wird, über deren Köpfen hinweg. Und der Punkt, den wir letzte Woche ja auch besprochen haben, ist, dass das dann, das wirkt so wie, als hätte jemand mit einer Schrotflinte in alle Zielgruppen schießen wollen, bedient dann irgendwie alles und am Ende dadurch aber eigentlich nichts. Weil man sich nicht entscheidet für eine Gangart. Und da ist der Film viel zu sehr beschäftigt damit, all diese Sachen, diese Knöpfe zu drücken, statt mal eine Geschichte irgendwie nebenbei sich zu trauen. Und das hat er mir dann so ausgelegt und schrieb dann am Ende, ja, warum machst du denn dann eigentlich eine Filmkritik, wenn du keine Ahnung hast? Und da dachte ich, was soll das? Also nicht nur, dass das doch eigentlich klar sein sollte, weil man muss sagen, ich glaube, er macht über zehn Jahre schon YouTube, und er wird diese Frage selbst auch schon mal bekommen haben und wird doch sicherlich wissen, wie komisch sich das anfühlt, wenn man weiß, wenn man zum Beispiel, wenn man ihm schreiben würde, warum holst du dir ein Nintendo-Spiel, wenn du hinterher drüber meckerst? Dann würde er dir auch sagen, na, weil ich doch vorher nicht weiß, wie es ist. Und weil ich alles ausprobieren möchte, so wie das bei uns ja auch ist. Woher sollen wir denn wissen, dass der zweite Film deutlich schlechter als der erste ist? Ich bin zumindest davon ausgegangen, dass er die Qualität des ersten hält. Und dem habe ich drei Sterne gegeben. Also das ist die Erwartungshaltung, mit der wir beide ja auch da reingehen. Wird die ja nicht anders gegangen sein. Aber dann daraus zu machen und da passiert dann so eine Verschiebung auf der Sachebene, daraus dann zu machen, du kennst dich nicht aus und deswegen spricht man einem so irgendwie dieses, also dass man Kritik üben darf ab, das habe ich gar nicht verstanden. Und daraus wurde dann eine Nummer, die dann, Robert, du glaubst es nicht. Ich habe selbst so News-YouTuber, ich habe gesehen, selbst ein Alpha-Kevin, falls du den kennst, hat darüber berichtet. Weil wirklich nichts los war offenbar. Und dann war das so, dass normalerweise, wir haben das ja ständig, ich habe das beim Spider-Man, ich werde das jetzt auch beim nächsten Spider-Man haben, wenn er mir nicht gefallen sollte. Da weiß ich schon, was da wieder in den Kommentaren los ist. Das hält man dann aus, das sitzt man auch so ein bisschen aus und bei der nächsten Kritik sieht es schon wieder anders aus. Ich erinnere mich gerne an deine Worte. Immer wenn du sagst, nach dem Video ist vor dem nächsten Video. Und so ist es ja dann so. Und da geht das auch schon wieder vorbei. Aber wir hatten uns dann so ein bisschen in die Haare bekommen. Ich habe ihn daraufhin blockiert und dann hat er das an seine Community gepostet. Und seitdem ist Robert in meinen Kommentaren das schlecht bewertetste Video auf meinem Kanal, weil natürlich dann auch diese Review-Bombings dann auch passieren, wo ich dachte, das ist so toxisch. Das ist so dämlich. so. Zwei erwachsene Menschen, einer Mitte 40, einer Mitte 30, kriegen es nicht hin, das vernünftig untereinander zu klären. Und dann werden so Communities aufgehetzt und ich hab dann halt auch irgendwann so zwei Shorts auf meinem Kanal hochgeladen, weil ich dachte, okay, jetzt hab ich halt die Deutungshoheit auch quasi verloren, weil irgendwelche Artikel hab ich dann gelesen, wo die dann geschrieben haben, ja, David Hain hat. Domtendo gedisst oder attackiert. Wo ich dachte, what? Hab ich gar nicht. Ich hab eine Filmkritik zu Mario hochgeladen und dann sind die bei mir eingeritten. Und deswegen hatte ich das mal gerade stellen wollen. Es war aber wirklich, ich merke dann immer wieder. Sag mal, du hast es auch sehr schön geschrieben, Mann, es ist Ostern. Habt ihr alle nichts zu tun? Also das war es überhaupt nicht wert, sich darüber zu diskutieren. Ich meine, darüber entstehen dann gar nicht uninteressante Diskurse, weil man schon auch merkt, das habe ich immer wieder mitbekommen, ganz viele haben das Video dann gar nicht mehr geguckt und haben mir dann nur noch reingeschrieben, ja, du hast keine Ahnung und machst dir einfach eine Filmkritik. Also gerade bei dieser offenbar jungen Zielgruppe ist überhaupt nicht das Verständnis dafür da, was Kritik eigentlich ist. Also die haben mir dann auch geschrieben, dass ich nicht kritikfähig wäre, weil ich seine Kritik nicht angenommen habe. Und ich dachte so, Kritik an was? Dass ich eine Meinung geäußert habe, ist doch keine Kritik. Also er hat ja geschrieben, er findet, dass ich keine Ahnung habe. Das ist ja erstmal eine Behauptung, die keine Grundlage hat. Das ist ja keine Kritik. Und so wird dann daraus, ich darf keine Kritik machen, weil wenn ich nicht alle Mario-Spiele gespielt habe, aber die Leute sind dann nicht mal in der Lage, das eine Video zu gucken. Also ich verlange ja nicht mal, dass sie alle von mir geguckt haben, damit sie ein vollumfängliches Bild von mir haben. Aber die schaffen nicht mal, das eine Video zu schauen. Und das ist völlig absurd. Und dann mir reinzuschreiben, ich wäre der Kritikunfähige, habe ich gar nicht nachvollziehen können. Deswegen, das war so eine völlig absurde Geschichte, die mich viel zu lange beschäftigt hat, als sie es eigentlich sollte an den Feiertagen. Aber jetzt haben alle was dazu gesagt und jetzt ist das auch gut. Aber ich hoffe da wirklich, dass die nachfolgende Generation echt sich mal ein bisschen damit auseinandersetzt, wie man auch Kritik äußern darf. Ich glaube, es geht halt auch oft verloren, dass wenn du da so einen Kommentar liest, dass du gar nicht weißt, dass die Person, die dahinter steht, vielleicht gerade mal 16 ist oder 18 ist und dass sie vielleicht auch gar nicht so reflektiert, wie man inzwischen selbst reflektiert ist. Das suggeriert immer, dass man irgendwie sich jemandem mit dem gleichen Entwicklungsstand und einem gleichen, also weißt du, was ich meine, mit gleich viel Lebenserfahrung auf der anderen Seite hätte. Das ist aber alles gar nicht gegeben. Ich verstehe nicht mal, warum man sich überhaupt die Mühe macht, irgendwas Negatives im Internet zu schreiben, sage ich ja immer wieder. Und mir kommt auch zum Vorteil, wie ganz am Anfang dieser Folge, als ich meinte, ach du warst, dass der das geschrieben hat, auf das Spotify-Kommentar zur letzten Folge von wegen, der soll weiterhören im Gespräch mit Steven. Erst als du mich darauf hingewiesen hast, habe ich gemerkt, oh, der Domtendo hat bei mir auch drunter geschrieben. Ich hatte das Kommentar gelesen, aber ich gucke doch nicht auf den Usernamen. Also mache ich nie, habe ich nicht festgestellt. Und da war schon längst alles in Flammen bei dir. Ich mitgekriegt habe. Ja, weil die hat ja denselben Text geschrieben. Er hat den ja auch mehrfach gepostet bei sich dann unter anderem. Und ich denke, er hatte dir das ja auch geschrieben, nur ohne halt unten anmaßt zu werden. Wo ich dachte, was hat ihn bei mir so sehr getriggert, dass er das noch zusätzlich loswerden musste. Ich meine, du sagst ganz klar im Video, dass du von Mario keine Ahnung hast. Ich habe sie sogar, da habe ich ein Schild bekommen, ich habe sie als beste Freunde bezeichnet. Luigi. Oh Gott. Noch besser kann man nicht unterstreichen. Super Mario Brothers sind beste Freunde. Ey, man kann verwandt unbefreundlich sein. Ja, aber das ist halt auch da, das hatte ich ja dann auch nochmal klargestellt, man muss die Quellen nicht kennen. Wir bewerten ja das Produkt, was wir da sehen. Das ist dann Käse, wenn man das... Das ist doch auch die Geschäftsidee auf der anderen Seite. Die erstellen einen Film und bringen ihn auf eine große Leinwand. Ich gehe in ein Gebäude mit einer großen Leinwand, wo Filme gezeigt werden und sage, ich hätte gerne ein Ticket für diesen Film, der jetzt gemacht wurde, damit ich ihn mir angucken kann. Fertig. So einfach ist der Deal. Also ich würde mal auch einfach behaupten wollen, dass 90 Prozent der Leute, die mir reingeschrieben haben, ich hätte keine Ahnung, weil ich nicht alle Spiele gespielt habe, nicht alle Spiele gespielt haben, weil es gibt halt irrsinnig viele Mario-Spiele. Wenn du gut bist, kriegst du alle Easter Eggs mit, aber die Easter Eggs machen noch den Film nicht aus. Genau deswegen achten wir ja so auf Geschichte. Die Frage, die immer wieder kam, was hast du denn erwartet? Die älteste Frage, wenn du Filmkritiker bist, naja, was habe ich wohl erwartet? Irgendwas, wo eine Geschichte erzählt wird, aber da keine erzählt wird. Und wenn du dann da sitzt und nicht alle Easter Eggs zuordnen kannst, und da gab es bei uns im Kino einige, die einfach nicht so in dem Thema drin sind, dann bist du ja verloren. Dann bleibt ein Film übrig, der darüber hinaus ja nichts zu bieten hat. Wenn nur Fanreferenzen aneinander geknetet werden, woran soll sich dann der normale Kinogänger festhalten? Und dieser normale Kinogänger, der kommt auch zu uns. Jemand, der sich komplett mit Nintendo auseinandersetzen möchte, der geht zu Domtendo. Es gibt nun mal leider keinen Nintendo-Filmkritiker auf YouTube, der würde dann wahrscheinlich genau diese Mitte treffen. Aber da denke ich immer, da müssen doch die Leute dann selbst irgendwie davon ausgehen können, dass sie bei mir dann nicht die oder auch bei dir nicht die Nintendo-Referenzen bekommen. Aber auch das findet schon nicht statt. Ich glaube, du verlangst fast zu viel von einigen. Ich glaube einfach die Tatsache, nicht die gleiche Meinung zu haben. Es fällt nicht wenigen Menschen sehr schwer auszuhalten, dass man nicht ständig sich in seinem Weltbild bestätigt sieht. Genau und dann nochmal mehr, wenn dann jemand so Wörter wie erbärmlich oder peinlich nutzt. Das ist mir schon klar. Das ist auch nicht neu, das ist was, womit ich umgehen kann, wenn du harsche Worte übst. Hast du das gesagt, David? Sowas würdest du sagen? Ja, manchmal. Solche Worte verwendest du? Ab und zu, selten, aber ab und zu, ja. Und dann weiß ich auch, dass da auch durchaus mal harscheres Feedback zurückkommen kann. Aber das war jetzt so, war mal interessant zu sehen, war mein erster Beef seit Ewigkeiten. Du hattest ja deutlich einen mit EliasN97. Nein, ich hatte keinen Beef. Ich weiß gar nicht, warum wir, warum Lütte sagen. Nee, auch nicht. Aber den hätte man ja auch hochstacheln können, EliasN. Ach so, nö. Nö, soll mir eine seiner Wohnungen schenken. Für die Leute, die es nicht mitbekommen haben, hatten wir es nicht sogar erzählt. Elias N. ist, glaube ich, der größte FIFA- Ach, der hat Millionen Follower. Ich glaube, der hat einen eigenen Fuß, der hat doch einen eigenen Fußballverein, der hat super viele Immobilien, der hat doch auch so viele Brands, der hat ein richtiges Imperium aufgebaut. Ja, aber der hat vier Euro ausgegeben, um sich Weapons auszuleihen und anzugucken. Und weil du den nämlich empfohlen hast, Robert. Und diese vier Euro gibt ihm keiner mehr wieder. Es sei denn, er macht morgen einen Stream und ist etwa 16 Sekunden on stream, dann hat er es wieder drin. Du, ich habe das, was, 60 Sekunden? Nein, sechs Sekunden. Auf jeden Fall. weil der folgt mir auch schon lange und schreibt immer mal wieder. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn Leute auf einen vertrauen und dann irgendwie richtig, die sind dann noch so wütend in dem Moment, wo sie den Film gerade sehen und denken, wie kann das sein? Wenn sie dann kurz ihrer Enttäuschung, Ausdruck verleihen, mir Nachricht schreiben, dann schreibe ich meist so, hey, sorry, am nächsten Tag sind die Töne schon wieder ganz anders. Ich bin aber auch... Weil sie, glaube ich, dann an sich selber auch zweifeln. Ich glaube, weil die dann denken so, Moment, ich habe Robert bis hierhin vertraut, aber jetzt hat er das gesagt. Und kann ich ihm noch vertrauen? kann ich mir noch vertrauen, wenn ich Robert so leicht, gläubig, lange geglaubt habe und dann kommen sie in so ein ganz großes existenzielles Selbstdrama und dann wird auf On-Stream leicht ausgerastet. Aber ey, das fand ich witzig, das war gar nicht... Ich glaube, dem steht so ein bisschen die Idee zur Grunde liegt, dass man der Meinung ist oder dass genug Menschen der Meinung sind, es gibt eine richtige und eine falsche Meinung. Und sobald etwas passiert, was anders ist oder sogar komplett konträr zur eigenen Einschätzung. Du bist, mach die Sache nicht größer als die ist. Du bist deswegen nicht gleich ein schlechter Mensch. Du hast deswegen keine großen Fehler gemacht. Du siehst die Sache einfach anders. Da geht die Welt nicht von unter. Ich weiß nicht, na gut, ich hoffe, das kriegen Leute nach. Jetzt haben wir es alle überlebt. Jetzt gibt es andere Themen in YouTube Deutschland. Ich bin froh, endlich mal wieder jemand anderes dran. Mach mal jetzt hier einen dicken Strich drunter, oder? Einen dicken Doppelstrich. Hast du früher auch mit Lineal in der Schule und das Ergebnis Doppelstrich gemacht? Ganz kurz an dieser Stelle nochmal, falls das jetzt hier wieder irgendwo aufgegriffen wird. Kein Beef, Liebe an Dom Tendo. Ich habe kein Problem mit ihm. Es ist ein bisschen Schnellschuss auch von mir gewesen mit dem Fanboy. Das habe ich wieder zurückgenommen, weil ich nicht wusste, dass er mittlerweile eher auch kritisch übergeht. Und jetzt legen wir das bei. Ich habe kein Problem mit ihm. Ich hoffe, ihm geht es gut und alle haben Spaß mit dem Mario-Film. Das müssen wir beide, glaube ich, auch immer sagen. Wenn ihr. Spaß mit dem Mario-Film habt. Ist das super. Dann kann man nichts anderes sagen, als wir freuen uns darüber. Und wir freuen uns dann auch, wenn der jetzt zum Beispiel an den Kassen viel Geld einspielt. Ich würde mich natürlich noch mehr freuen, wenn... Naja, also dem Kino tut es ja gut. Warte, warte. Ich möchte, dass wir das hier klippen und durch Scream 7... Nee, dem Kino tut es ja immer gut. Ich würde mich natürlich mehr freuen, wenn auch mal ein Film, so wie Is This Thing On eine Milliarde einspielen würde. Aber das ist natürlich naiver Quatsch, das zu glauben. Aber letzten Endes können wir uns ja freuen, das Kino weiter am Leben gehalten wird durch solche Filme und die Leute auch gerne wieder ins Kino gehen. Punkt. Auf jeden Fall. Der Film hat jetzt 370 Millionen am Wochenende eingespielt, wobei ich letztens, wer hat denn dieses Statement gepostet? Ich mochte das richtig gerne, als die Ansage war, nee, nicht die Leute müssen das Kino am Leben halten, sondern die, die die Filme machen, müssen das Kino am Leben halten. Das war doch zu, der Astronaut, hat das nicht Ryan Gosling gesagt? Ja, Ryan Gosling, kann das sein? Ich mochte das, ich mochte diesen Quote ehrlicherweise gerne. Ja gut, aber Er erzählte davon Original Stories, was ein bisschen weird ist bei einem Film, der auf einem Buch basiert, das schon vorher sehr erfolgreich gewesen ist. Also man muss ja sagen, in der Welt, in der wir leben, in der halt am liebsten Franchises oder funktionierende Sachen umgesetzt werden. Ist es natürlich einfach zu sagen, wir nehmen Andy Weir, der super erfolgreich als Autor schon ist und wo der Marsianer die erste Verfilmung auch schon super erfolgreich war. Das ist ein bisschen ein No-Brainer. Wobei ich dieses Buch für gar nicht so einfach umzusetzen hielt, muss ich sagen, als ich es gehört habe. Das will ich auch gar nicht sagen. Also ich will den Regisseuren oder den Machern und auch Ryan Gosling da nichts absprechen, aber das wirkte so wie die Original Story, die sind's. Und da dachte ich so, ja, aber hast auch nicht. Ist aber trotzdem, die Aussage ist ja nicht falsch. So, jetzt machen wir wirklich einen Strich drunter und reden mal über, warum wollen wir mal anfangen? Ready or not. Ready or not 2. Oder lass mich mal ganz kurz, weil letzte Woche haben wir einen Film vergessen, in Anführungszeichen. Ich habe nämlich auch nicht drauf geguckt. Da ist nämlich Alpha schon gestartet. Den habe ich schon vor ein paar Wochen gesehen. Und da saß ich in einem Kino mit fünf anderen in der Presseverführung. Ich hatte das Gefühl, niemand hat mitbekommen, dass der an dem Tag läuft. Das ist der neue Film von Julia Ducourneau. Ihr wisst vielleicht aus diesem Podcast, das war in der Zeit schon, da haben wir über Titan gesprochen. Das war ihr Vorgängerfilm, den fand ich irre gut. Das ist einer meiner Lieblingsfilme der letzten 10, 20 Jahre, muss ich sagen. Eine Frau, die so mit dem Auto Sex hat unter anderem, aber es geht um viel mehr da drin. Ist so ein schöner, berührender Film. Und davor hatte Julia Ducanu Raw gemacht. So ein bisschen um Kannibalismus geht es da. Aber eigentlich geht es immer so um junge Menschen, die sich selber finden wollen. Das geht es jetzt hier wieder. Und hier ist jetzt auch wieder so eine Body Horror Komponente mit drin. Es geht nämlich um junges Mädchen. Das entdeckt dann bei sich so Flecken. Generell lebt sie in so einer dystopischen Welt, in der ein Virus um sich greift. Und das ist dann, merkt man dann relativ schnell, sehr offensichtlich eine Allegorie auf Aids. Und das ist schön bebildert, aber ich habe echt gemerkt, dass der Film viel zu verkopft ist und viel zu sehr, also gerade gegen Ende driftet der dann ab. Da wird dann eher ein ganz anderer Film dann daraus und der ist mir zu weird gewesen. Also da hat sie sich so ein bisschen überhoben an der... An dem, was sie da machen wollte. Deswegen, ich fand ihn leider, ist ihr schwächster Film bisher, Alpha. Würde ich jetzt eher so als, wenn er auf Netflix oder so rauskommt, guckt ihn euch da an. Okay, dann lass mich kurz über einen anderen wirklichen Vergleich ganz sicher. Der, wenn ich schlechten Film reden, hat ganze Einstern von mir bekommen. Das ist der Deutsche, ne? Naja, Eat, Pray, Bark. Ich habe zwei deutschen Filme dieser Tage eine Chance gegeben, Eat, Pray, Bark. Und ich habe gestern Allegro Pastel geschaut. Startet nächste Woche im Kino. Rede ich nächste Woche drüber. Dennis Niebühner, ne? Jannis Niebühner. Jannis, Entschuldigung. Eat, Pray, Bark, Leute. Fünf Leute, die völlig unterschiedlich sind. Homosexuelles Pärchen, eine Politikerin, zurückgezogener Polizist und eine ein bisschen überenergetische. Haben alle fünf Hunde und sind mit den Hunden sehr überfordert. Die einen verwöhnen ihre Hunde ganz, ganz doll. David kann sich damit gut in Verbindung setzen. Der andere ist völlig mit der Energie des Hundes überfordert und weiß gar nicht, wie sie den irgendwie dazu halten soll, dass der nicht immer ausflippt und alle anspringt. Der nächste trägt einen Maulkorb und die letzte hat einen Hund nur als Alibi, um in der Öffentlichkeit zu glänzen. Gehen auf einen Jahrhunde-Retreat in die Tiroler Alpen und treffen da auf so einen keltischen Hundeflüsterer, der dann auch mal irgendwo in Szenen mit seinem 8-Pack aus dem Wasser steigt, in den sich jeder sofort verliebt. Und dann ist es ein Film von einer richtig tollen Kulisse. Also die Alpen, die Berge und die Seen sind der Hauptdarsteller des Films. Das sieht richtig gut aus. Und dann eine ultra langweilige, vorhersehbare Geschichte über Leute, die alle wahnsinnig unsympathisch sind. und wo ich mich auch frage, worauf haben die jemals Hunde gehasst? Die wirken so, als würden die ihre Vierbeiner hassen. Ja, und das geht dann 91 Minuten und das Eat, Pray, Bark und, Ja, also drüber gespielt und schlecht gespielt und anstrengend gespielt und ich weiß nicht warum. Ich habe schon bei den ersten Szenen auf der Roadshow von Netflix nicht verstanden, warum sie das machen, warum man da klatschen soll, wenn man das sieht. Ich weigere mich dann auch inzwischen bei so Präsentationen, wo dann alle irgendwie klatschen, weil sie danach gratis essen kriegen. Und dabei sowas dann zu applaudieren. Hey, du bist im Abreißer-Modus seit der Raumzeit. Ich sehe das. Du hast da draußen dein Haus, du hast deine Tochter, deine Katzen, deine Hunde. Es ist warm, du scheißt auf alles und denkst dir, warum soll ich so freundlich bleiben? Früher habe ich noch schwierig statt Scheiße gesagt, heute sage ich, warum soll ich quatschen? Bloß, weil es Essen gibt. Nee, die Filme sind auch schlechter geworden. So was hat man uns vorher nicht angeboten, auf die Art. Das gehört ins 18-Uhr-Programm, ins Fernsehen und nicht auf Netflix Platz 1 der Filmscharts. Es ist einfach, wie es ist. Es sieht auch so gefilmt aus. Sie stehen auf dem Berg und die Sonne knallt und dann hatten sie eine Kamera hin und dann knallt die Sonne die eine Hälfte des Gesichts, als würden da fünf Two-Faces stehen auf dem Berg. So ungefähr. Und das ist dann Eat, Pray, Bark. Und irgendwann kommt so ein Pseudodrama, irgendwo bleibt wer stecken und alle kommen sich jetzt auf einmal näher. Du verstehst nicht mal, warum eine Figur die ganze Zeit unsympathisch und schlecht gelaunt ist, auf einmal eine andere toll findet. Und damit sie niemand erkennt, eine angehende Ministerin setzte sich eine dunkle Perücke auf und keiner erkennt sie. Ach, come on, wirklich. Ist doch von vorne bis hinten. Das ist doch, nee, nee, wirklich nicht. Also ich weiß nicht, wie das geht. Ich weiß nicht, wie das geht, dass du, ach komm, lass sein, einfach nicht jetzt noch, nicht noch Drehbuchautoren persönlich abbrechen. Ich weiß noch, da haben wir uns gerade kennengelernt, viele, viele Jahre her und da waren wir uns noch immer häufiger, aber nicht so grün. Ich musste an die Geschichte denken, als du letzte Woche gesagt hast, dass du früher noch häufiger angegriffen warst, wenn man nicht deiner Meinung war. Es war irgendein Film, wo wir rauskommen. Ich glaube, es war Godzilla oder irgendwie sowas. Und ich rantete ab. Übelst saßen noch so Leute um uns herum und du hast mir dann erklärt, David, da arbeiten doch so viele Leute dran und so viele Leute stecken da viel Arbeitszeit rein. Du kannst doch nicht jedem Einzelnen da seine Arbeitszeit rein. Und ich so, nein, tue ich doch nicht, aber der Film ist doch trotzdem scheiße. Und da haben wir uns übelst wegen so einem Quatsch fast in die Haare bekommen. Und ich dachte so, heute siehst du das alles nicht mehr so. Das finde ich gut. Ich glaube, du siehst es nicht anders, aber ich glaube, man kann immer noch anerkennen, was die einzelnen Gewerke tun. Wir nehmen Eat, Pray, Bark. Bei Eat, Pray, Bark, ich sage auch in der Kritik, ich habe wahnsinnig Respekt vor den Tiertrainern, weil die einfach Szenen haben mit vier Tieren, die sie koordinieren. Dass vier Tiere das machen, was du gerade möchtest für die Szene oder für die Szene brauchst, ist alles andere als leicht, aber die machen das besser als die Darsteller. Und das sagt halt wahnsinnig viel aus. Ja. Den könnt ihr gucken, dann dürft ihr euch aber bitte nicht beschweren. Und ich hab einen Hund. Drei Katzen, vier Kaninchen, also mit vier Beinern kenne ich mich wirklich aus. Und auch mit den Konfrontationen mit denen, wie sie einen nerven können, wie sie einem irgendwas zuscheißen oder vollpinkeln können. Von vorne bis hinten kenne ich, kenne ich. David kennt es auch. Nein. So ist es, also ich bin raus bei dem Film. So ist es nicht. Ready or not 2. Damit wollten wir ja eigentlich mal rein. Okay, erinnert euch an den ersten Teil vor sechseinhalb Jahren? Gut. Wäre nicht auch nicht so schlimm. Hauptfigur heißt Grace. Die sitzt nach dem ersten Teil, ich hole euch ab, da ging es darum, dass sie nach einer Hochzeit oder während Zug einer Hochzeit als Ritual bei einer sehr reichen Familie spielen sie Verstecken. Und zwar nach dem Sinne, dass die Familie versucht, die Braut zu töten oder die Braut überlebt bis Sonnenaufgang, dann hat sie gewonnen. Ende vom Lied, die ganze Familie wurde weggesprengt, sie sitzt blutig mit einem Hochzeitskleid auf dem Anwesen, raucht gerade eine Kippe und wird danach ins Krankenhaus gebracht. Aber kaum ist sie dort, fängt schon wieder der Nächste an sie zu jagen. Warum? Weil wir irgendwie mitkriegen, dass ein paar wenige mächtige Familien, nämlich sechs Stück, im Grunde die Geschicke der Welt lenken. Das sehen wir in einem Shot, wo David Cronenberg mit dem Telefonanruf mal eben einen Waffenstillstand an einem Krieg ordert, in dem er sagt, es ist jetzt Zeit für Ceasefire. Und dann kriegst du ein Gespür dafür. Und durch die Geschehnisse im ersten Teil ist jetzt in deren Hohen Rat, so ein bisschen John-Vic-Vibes, der wichtigste Vorsitzende Stuhl vakant geworden. Deswegen ein Advokat des Teufels, gespielt von Elijah Wood, mit einem fetten alten Buch mit allen Regeln sagt, wir müssen jetzt erneut auf die Jagd gehen, um herauszufinden, wer diesen Stuhl besetzt. Und dafür gibt es gewisse Regeln. Nämlich muss jetzt wieder diese Braut gejagt werden, aber nur mit Waffen aus der jeweiligen Dekade, seit diese Familien einen Pakt geschlossen haben. Deswegen haben wir so eine Waffenkreativität bekommen. Und Grace hat eine Schwester, die heißt Faith. Und damit sind zwei, die gejagt werden, in einem noch größeren Anwesen. Größer, weiter, besser? Fragezeichen. Naja, erst mal... Ähnlich zumindest. Also ich habe die meiste Zeit da gesessen und gedacht. Ja, wo ist es jetzt eigentlich? Wirkt das wieder so, wie ich das zuletzt bei CSU 2 auch dieses Gefühl hatte, wie ganz viele Ideen, die beim ersten Teil dem Reißbrett zum Opfer fielen, die sind jetzt hier mit drin, weil man ja im Grunde dieselbe Geschichte nochmal erzählt. Im Trailer wirkte es noch so, dass das ein bisschen würziger werden könnte, weil ja mit Catherine Newton jemand jetzt an der Seite von Samara Weaving steht. Ich habe das ja schon tausendmal gesagt, Samara Weaving, Blut überströmt. Das ist mein ganz persönlicher Horror-Kink. Deswegen freue ich mich auf solche Sachen, glaube ich, generell. Ich fand den ersten Teil leider nur so durchschnittlich, weil der sich ein bisschen cooler fand, als er dann letzten Endes war. Und beim zweiten würde ich jetzt sagen, ich fand den minimal besser, ehrlich gesagt sogar, Ja, weil zum Beispiel die Bösewichte, die hatten hier ein bisschen mehr Würze. Also gerade das Geschwisterpaar, gespielt von, die Schwester ist Sarah Michelle Gellar, sind dann die Kinder von David Cronenberg. Ihn kannte ich nicht. Und Sean Hittosi. Ja, die sind ehrlich diabolisch, gerade er. Und das funktioniert schon mal besser als im ersten Teil. Dadurch ist zumindest diese Antagonistenreihe oder Riege so ein bisschen farbenfroher, würde ich sagen. Was mich aber total genervt hat, war das, weil ich habe mich da sehr drauf gefreut, Catherine Newton ist im Grunde so nur Beiwerk. Also die hat nichts zu tun und das finde ich so schade, weil wenn man zum Beispiel Abigail guckt, diesen Vampirfilm, der vor ein paar Jahren in die Kinos kam, da hat sie ja auch eine Nebenrolle und in der brilliert sie dann total. Das kann die total, meiner Ansicht nach, wenn man ihr so auch ein bisschen Raum gibt. Aber hier wird dann den beiden Schwestern, die sich am Anfang des Films treffen, dann so ein Kindheitstrauma aufgebürdet. Das dürfen sie ab und zu mal, wenn ein bisschen Pause ist, dann kurz besprechen in diesen kurzen Minuten. Aber das bremst den Film ehrlicherweise sogar. Und was brauchst du denn nicht? Falls es nicht braucht, also dass diese beiden Schwestern erst entzweit sind und dann über diese Geschichte lernen zusammenzuhalten, ist völlig unsinnig. Man merkt, wie sie versuchen dadurch irgendwie ein bisschen Gravitas in diesen Film zu indizieren, die ihm aber nicht steht. Weil das ist eigentlich ein Film, der schnell und Spaß machen sollte. Sowas wie Day Will Kill Us, wo dann irgendwann keine Pause mehr gemacht wird, das wäre hier eigentlich genau richtig. Also du merkst, dass sie eine Geschichte erzählen wollen, die der Nummer nicht steht, weil das ist eigentlich was, das sollte schnell sein und brachial und brutal und immer, wenn er das ist, finde ich, macht das Spaß. Ich finde, bei dem mag ich total gerne, was sich gerade bei der Waffenkreativität auch erwähnt hat, dass du da von einem scharfschützenden Gewehr bis hin zu irgendwelchen altertümlichen Waffen agierst. Das zum Beispiel mag ich. Ich mag auch die Regeln, die entstehen, weil sie sagen, dass pro Familie ein Familienmitglied antreten muss. Und was passiert, wenn da eigentlich eins drauf geht oder wenn die sich gegenseitig angreifen? Und dieses letztendlich, und da ist hier viel drin, dieses Machtversessene um jeden Preis. Also nicht nur, welchen Pakt du dafür eingehst, sondern wie geil kannst du auf Macht sein. Es spielt natürlich mit diesem Mythos von den geheimen Eliten, den Geheimbünden, die irgendwie im Hintergrund agieren und sich dann an uns bereichern, an dem armen Volk. Und das ist jetzt hier die Fantasie, wie sich die Unterdrückten mal dann aufheben und dagegen angehen. Und das macht auch Spaß, finde ich. Gerade weil der Film dann gegen Ende nochmal deutlicher als der erste Teil in dieses Okkulte abdriftet. Auch das mag ich total. Er hat dann dafür so ein paar Schwierigkeiten, die jetzt neu sind. Die sind mir beim ersten Film nicht aufgefallen. Es gab so zwei Szenen, da dachte ich so, da musste ich richtig laut stöhnen, weil die voll nach diesem Prinzip funktioniert haben, was jetzt eben durch dieses Netflix-Interview von Matt Damon auch so aufgekommen ist. dass Filme so krass durch erklären. Es gab einmal eine Sequenz, da erklärt Sarah Michelle Gellar ihrem Bruder unter anderem, wie ihre Finanzen geregelt werden. Ich hatte in der Sekunde, als der Bruder etwas sagt, was das nur so ein bisschen andeutet, hatte ich es verstanden. Und dann sagt Sarah Michelle Gellar, aber du weißt doch, das wird doch so und so geregelt. Und ich dachte, das war nicht nötig, das hättet ihr gerade nicht erklären müssen. Und vor allen Dingen nicht so super plump, wo die Schwester dem Bruder nochmal etwas völlig gewöhnliches aufsagt. Das passiert mehrfach im Film, wo ich dachte, boah, da hat er schon so wenig zu erzählen. Dann bremst er schon immer wieder aus, um was zu erzählen und dann erzählt er es so. Das ist dann halt mehr als ungelenk. Deswegen komme ich bei dem auch echt, ehrlich gesagt, Dich höher als zweieinhalb Sterne. Obwohl ich ihn minimal besser fand, dachte ich so, die Wertung ist dann doch die gleiche, weil er dafür neue Fehler macht. Auch die Größe. Der erste Teil lebt ja von einer gewissen Beengtheit, von diesem Anwesen. Das geht hier verloren, weil sich so viel nach draußen bewegen kann. Und du hast natürlich diese Idee nicht mehr. Der Überraschungseffekt ist raus. Ich finde, der ist anders, aber nicht anders, deutlich besser oder deutlich schwächer. Insofern ähneln wir uns da. Und ich muss aber auch sagen, deine Erwartungen waren ja höher. Du hast ja den Trailer so gelobt und dich so darauf gefreut. Mit meiner Erwartung, ging in diese Richtung von dem, was ich bekommen habe. Das geht in Ordnung. Also wenn du vor allem, ich kann mir gut vorstellen, wenn du die dann später im Heimkino Back-to-Back schaust, funktionieren die super. An so einem Abend. Also für mich geht es Genau, gerade weil sie so schön aneinander anschließen. Für mich passt der Film genau so, wie er ist. Ich bin mal gespannt. Du hast sehr viel mehr, deswegen wollen wir aber nicht spoilern, gesehen von The Boys 5. Also, du musst sagen, die neue Staffel von The Boys. Die finale Staffel startet ja diese Woche. Und wir oder die Presse wurden sechs Episoden zur Verfügung gestellt. Aber die zweite fehlte eine ganze Zeit. Ich glaube, heute, während wir aufnehmen, vor zwei, drei Stunden wurde die nachgeliefert. Deswegen ich nur die erste Episode gesehen habe und darüber quasi einen ersten Eindruck mache. Und David hat jetzt immer nochmal deutlich mehr gesehen. Und darüber reden wir jetzt mal, über den Eindruck, vor allem von ganz am Anfang, wenn man sich das anschaut. Müssen wir die Leute abholen? Okay, ganz kurz. Ja, mach mal am besten. Wenn du noch weißt, was... Ehrlich ist es nur wichtig zu wissen. Es gibt die Anhänger von Homelander. Homelander, der große, mächtige Superman-Verschnitt, wo auch das Thema rund um seinen Vater und Soldier Boy in den vergangenen Staffeln Thema war. Dass auch schon wieder so ein bisschen man das Gefühl hat, oh, hier werden so ein paar Schatten, strecken sich auch voraus, dass das eine Rolle wieder spielen könnte. Es gibt das Lager von Homelander und nachher vor das Lager der Starlight-Anhänger. Nur das Problem ist, dass die regelrecht verfolgt werden. Es gibt inzwischen sogenannte Liberation Camps, also Freiheitslager, in der Leute zusammengefärscht werden und dann gezwungen werden mit Pullovern auf den Homelander, die amerikanische Flagge abgebildet ist. Es sind dort interniert, um im Grunde umherzogen zu werden oder sie zumindest wegzusperren. Also ganz gruselige Diktatur oder faschistische Strukturen, die von Anfang an klar werden. Gleichzeitig aber spielt auch das Thema Social Media und wie gewinnt man die Köpfe der Menschen auf diese Art und Weise von der ersten Sekunde an Thema, weil nämlich was gezeigt wird, was sehr an den Anfang von The Boys zurückkehrt und auf einmal eine Erklärungsnot mit sich bringt. Und auch KI als Möglichkeit, um auszuweichen. Und dann ist es eben die Geschichte zwischen Homelander, der absolute Allmachtsfantasie, die jetzt keine Grenzen mehr kennt, weil man die Leute unterjochen will, obwohl der sich innerlich total leer anfühlt, was auch eine Rolle spielen wird und ganz klar adressiert wird. Und weiterhin Karl Urban als Billy Butcher, der nichts mehr zu verlieren hat und der diesen Mann Homelander unbedingt tot sein will und deswegen neue, alte Bande knüpft, um sich dem entgegenzustellen. Damit haben wir eigentlich Konfliktgruppen, die gibt es schon lange. Auch weiterhin Opportunisten wie The Deep, also typische Speichellecker im Windschatten von Homelander, aber keine Leute, die loyal sind, die das von Herzen tun. Und damit hast du diese Ausgangssituation, diese beiden Fronten in der finalen Staffel, wo sehr früh klar wird, weil es sowieso viele Figuren gibt, dass nur ein Teil, denke ich, diese Staffel überleben werden, wenn überhaupt. Es gibt ja auch Haufen-Fans, die sagen, die gehen alle drauf in dieser Staffel. Mal sehen, ich bin gespannt. Ich finde, man merkt in dieser ersten Folge schon wieder das, was ich auch in der vierten Staffel kritisiert hatte. Für mich ist es zum Beispiel ein Problem, dass hier ganz, ganz viel Echtweltpolitik aufgegriffen wird. Du hast jetzt deutliche Verweise auf ICE, auf diese Detention Camps, auf Leute werden auf der Straße abgegriffen, weil sie eine andere Ideologie haben, dann eingesperrt oder vielleicht noch Schlimmeres. Die Leute untereinander gehen sich an, also nicht nur die Superhelden gegen die einfachen Menschen, sondern das ist so eine Zwietracht in Amerika. Das Thema KI oder generell Desinformationskampagnen ist ein ganz großes Thema, das sich immer wieder durchzieht. Und ich merke da ehrlich gesagt, das ist so präsent in der realen Welt, dass mich das hier nervt. Ich will das hier nicht schon dann auch nochmal sehen, weil bei mir auch dazu kommt, dass so diese ursprüngliche Fantasie, die The Boys ja verkauft hat, ist, dass du da Superhelden hast, die... Unter uns leben, die aber nicht alle gut sind. Also das, was man eigentlich meint, so diese klassischen Helden, die sind irgendwie auch Superstars, aber im Hintergrund ist es mehr so ein bisschen wie Game of Thrones. Und dann gibt es da die anderen, die vermeintlich Guten, bei denen man aber auch sagen muss, sind die denn wirklich so gut? Also es gibt da klare Graustufen auf beiden Seiten. Und jetzt mittlerweile ist das aber so ein Ding, ganz viele sind tot, die übrig geblieben sind, die Bösewichte sind comichaft böse. Da gibt es gar keine grauen Stufen mehr, finde ich, weitestgehend. Bei den Guten ist es auch so, ich habe so das Gefühl, Billy Butcher unterhält sich nur noch in Schimpfwörtern. Dazwischen gibt es immer wieder so Szenen, bei denen ich denke, das wirkt so ein bisschen wie, als hätten so ein paar Zwölfjährige in der infantilen Phase gesagt, so wir machen mal jetzt einen Joke, wo jemand einen übergroßen Penis hat oder wenn hier Leute explodieren, dann fangen sie erstmal an aus dem Po-Loch zu bluten. Also alles ist die ganze Zeit immer, es muss immer diesen einen krassen Moment geben, bei dem man das Gefühl hat, weil das in der dritten Staffel von The Boys gut funktioniert hat, dass die sich dann über Social Media so geteilt haben, will man das in jeder Folge jetzt erzwingen, dass immer so ein Ding drin ist, dass man hinterher so rausnehmen oder klippen kann. Das passt überhaupt nicht zu der ursprünglichen Fantasie, weil Billy Butcher, wie gesagt, alle sind immer Twats oder Wankers. In der letzten Staffel haben sie sich alle noch groß entzweit und jetzt ist es am Anfang der ersten Folge so, plötzlich kommen alle wieder zusammen, ganz problemlos. Und ganz besonders weird fand ich, wie heißt denn die? Kimiko, glaube ich, ne? Ja. Kimiko, würdest du das nicht ansprechen wollen? Also es passiert in der ersten Folge etwas mit diesem Charakter, ich sag's mal dann anders, das unterscheidet sie dann grundlegend von den bisherigen Staffeln. Und ich dachte dann so, okay, warum? Und es wird dann in so einem Wegwerfsatz erklärt, der so ganz schnell so hingerotzt wirkt und ich dachte, hat sich da die Schauspielerin einfach in den Vertrag schreiben lassen, dass sie nur dann zurückkehrt zur Rolle, wenn diese Veränderung mit ihrem Charakter passieren darf. Weil es wird einfach so, es ist dann einfach so. Und ich dachte so, okay, diese Staffeln brauchen dann endlos lange, um einen Status Quo herzustellen, der dann in der ersten Folge direkt wieder aufgehoben wird, weil jetzt dann doch wieder diese beiden Fronten da sind. Und jetzt jagt man dann neuen McGuffins hinterher, wo es dann in jeder Folge so sein wird, dass man dann den McGuffin nicht findet. Und dann sagt jemand, ja, aber der ist da hinten. Und dann laufen alle wieder weiter zur nächsten Stelle, wo dieser MacGuffin sein könnte. Das ist ein bisschen wenig, finde ich. Also das finde ich gerade für so eine finale Staffel echt ein bisschen wenig, weil wie gesagt, aus dem ursprünglichen The Boys ist... Sowas ganz anderes geworden, was mir jetzt wirklich ein bisschen zu politisch geworden ist und darüber hinaus echt nicht so viel zu erzählen hat, finde ich. Ich weiß nicht so richtig, wer hier wen einholt. Und ich meine, diese Strukturen, wie so faschistoide oder diktatorische Strukturen funktionieren, es ist ja nichts, was heute neu erfunden wurde. Also weder diese Lager noch die, wie man mit Medien Feindbilder zeichnet. Deswegen finde ich persönlich das nicht kritisch. Das hat sich bei The Boys auch schon abgezeichnet, als sie hießen diese Nazi-Blitzbraut der dritten Staffel, glaube ich. Stormfront? Ja, genau. Wir waren in der dritten Staffel, glaube ich, ne? Stormfront. Da hat sich da schon abgezeichnet, wie düster das wird und da hat man irgendwie Spaß daran zu sehen, wie Homelander, wenn er direkt damit konfrontiert wird, was für eine Lehre der eigentlich hat, wie seine Eitelkeit und sein Ego, das finde ich eigentlich viel spannender, die Eitelkeit und Ego und Macht verlangen, wo du weißt, dass das eh. Unersättlich, kannst du halt komplett drüber stülpen über dieses aktuelle Weltgeschehen und ich finde es dann fast schon wieder unterhaltsam, weil ich in dieser jetzigen Situation halt nicht da sitze und jeden Tag gefühlt weine oder mir Sorgen mache, weil einfach sowieso nicht der Rahmen so weit reicht, um Dinge zu verändern, sondern einfach sage, okay, nehmen wir das raus als eine ganz komische Epoche der Menschheit, wo ich dabei sein durfte und später als Zeitzeuge erzählen kann. Und The Boys ist halt einfach, früher hattest du den Kopf geschüttelt, wäre das vor zehn Jahren rausgekommen, macht doch keiner. Heute sagst du, ja, das passiert aktuell parallel auch. Und das finde ich so gruselig unterhaltsam auf seine ganz eigene Art. Ich gebe dir vollkommen recht, dass manche Dinge gar nicht so zusammenpassen, dass das Erzählen der Charaktere, die sich auseinanderdriften, auf einmal zusammen sind. Aber ganz ehrlich, ich nehme es irgendwie, weil ich will jetzt wissen, wie ist dieser Showdown? Wie geht das jetzt aus, nachdem man so lange rumgeplänkelt hat? Und wer kriegt hier am Ende richtig auf die Fresse? Und was hat Sister Sage vor allem damit zu tun? Weil die ja mit ihrer Komponente, die intelligenteste Person auf dem Planeten zu sein, ganz neue Möglichkeiten mit reinbringt. Die Serie hat kontinuierlich abgebaut, aber ist für mich immer noch auf dem Niveau, wo ich dabei bin zu sagen... Gucke ich mir an. Jetzt will man dann auch wissen, wie es so ausgeht. Da gebe ich dir recht. Ich habe auch das Gefühl, dass die Charaktere, die gehen jetzt. Und da möchte ich auch dabei sein. Ja, ich will nicht spoilern, was jetzt in den Folgen passiert. Wir dürfen ja eh nur über die ersten beiden sprechen. Ich kann zumindest sagen, dass ich nicht so ganz so geglückt damit bin, wie sie bei einigen Figuren so diesen Abschluss finden. Weil ich dann denke, das ist dann für so eine ganze Zeit, die ich mit denen verbracht habe, auch so ein bisschen wenig. Was dann auch da nochmal erzählt wird. Aber gut, macht euch mal ein eigenes Bild. Ich würde die qualitativ, glaube ich, nicht unter die vierte Staffel setzen. Also zumindest auch schon die ersten beiden Folgen merkt man, sieht wieder gut aus. Das, was ihr wollt, kommt ihr da. Wer wegen Billy Butcher und seiner Art einschaltet, der bekommt genau das. Wer wegen Homelander einschaltet, der bekommt nichts anderes als das. Also das wird jetzt niemanden sonderlich enttäuschen, der bei den letzten Staffeln gesagt hat, ich bleibe hier trotzdem weiter dran. Vielleicht greifen wir das auch nochmal auf, wenn dann die Staffel wirklich durch ist und das Finale durch ist, weil wir dann genau wissen, was dann wirklich passiert. Wir hätten noch einen letzten Film für den wir gerade gesehen haben. Der auch super erfolgreich schon anläuft. Tut er das? Der Drama läuft richtig gut an, ja. Ich habe jetzt gestern schon ganz viele Artikel gelesen, ist Zendaya der letzte Star, den wir noch haben? Weil jetzt unterstellt wird, dass der Drama deswegen so erfolgreich ist, weil sie mitspielt. Würde ich jetzt gar nicht von der Hand weisen, weil die gehört schon so zu den jungen Stars, die ja auch eine große soziale Social Media Reichweite haben und wo du dann auch merkst, okay, es wird behauptet, sie hat Tom Holland geheiratet. Das ist dann für so ungefähr eine Woche das Thema. Timothy Chalamet ist ja auch so jemand, der überall dann stattfindet, ob sich die Leute nun über ihn abfacken oder nicht. Aber das ist schon diese neue Generation der Jungstars zumindest. Die kommen dann auch wieder über so eine Anhecke. Vielleicht wachsen da gerade wieder neue Kassenmagneten heran. Das wäre ja richtig schön. Ich finde, das Drama hat aber auch einen cleveren Trailer gehabt. Tolles Marketing. Ich glaube, jeder, der den Trailer guckt, wollte wissen, was Was hat sie gemacht? Also ihr müsst euch vorstellen, es geht um ein paar, die sind verlobt, die heiraten bald, da wird ein bisschen die Geschichte erzählt, wie die sich kennengelernt haben in einem Buchladen, sie ist auf dem rechten Ohr taub, wie das dazu kam, also so ein bisschen, wie die sich so annähern, ein paar schöne Geschichten und im Zuge der Hochzeitsvorbereitung schauen die auch zurück. Und sitzen dann bei so einer Art Testessen zusammen mit besten Freundinnen und die spielen dann, spielen nämlich, jeder erzählt jetzt mal seine schlimmste Geschichte, und die eine erzählt so, wie sie mal so einen Jungen, der geistig vielleicht ein bisschen einfacher war, in einem Wald aus Versehen eingesperrt hat, in einem alten Wohnwagen und alle sind so ein bisschen empört. Dann erzählt ihr Freund eine Geschichte, dann auf der anderen Seite erzählt er, so ein bisschen deutet an, was war und dann soll sie von Sendea gespielt immer erzählen. Und dann hast du einen Trailer gesehen, alle? Bitte, was hast du gemacht? Wie kannst du nur? Und du sagst sofort, alle haben auf einmal, die muss irgendwas sagen, dass sofort das ganze Bild kippt, das man von diesen Menschen hat. Natürlich fragst du dich, was zum Teufel Henker hat die getan? Und das ist dann auch die Stelle, wo du mal im Film echt so damit steht oder kippt, was jetzt kommt. Und das ist dann halt in das Drama und dann passiert das, ich weiß nicht, ich finde, du kannst den Film, bist du der Meinung, wir sagen, ich finde, man kann es irgendwie nicht sagen. Aber man kann auch schwer drüber reden, ohne es zu sagen. Ich würde es auf keinen Fall sagen. Wir können nicht zu sehr ins Detail gehen und das ist eine Sache, die ich bei The Drama ehrlich gesagt ja auch richtig schön finde. Das merkst du, egal wie du den Film findest, egal wie er für dich gemacht ist, wie er für dich gespielt hat, dieses Gedankenexperiment, das er aufmacht, funktioniert total. Das hatten ich und meine Frau, als wir aus dem Kino gekommen sind, das habe ich jetzt gesehen, wo ich meine Letterbox-Kritik dazu gepostet habe. Auch da ging es in den Kommentaren da auf jeden Fall, wenn ihr die Spoiler nicht wissen wollt, nicht in die Kommentare gucken, da wird das nämlich schon gespoilert. Und da sind die Leute auch in zwei Lager gespalten, was ich total spannend finde. Bei mir kann ich sagen, bei mir hat das nicht funktioniert. Also dieser zentrale Konflikt, der aufgemacht wird, ich verstehe das Gewese darum herum nicht. Weil ich der Meinung bin, der Film macht das sehr clever. Er tut das dann auf und er verbindet das mit etwas, was gerade auch so ein amerikanisches Ding ist, muss man sagen. Ein US-amerikanisches Umfeld zu sein, den Amerikanern gegenüber. Er erklärt dann auch so ein bisschen noch, was über die Figur, die dann das erzählt und erzählt dann auch wie kam es zu dieser Sache, die da passiert ist, diese schlimmste Sache, die sie gemacht hat. Und ich finde halt, je mehr ich darüber lerne, je mehr merke ich, wie ich immer weniger verstehe, worum sich da überhaupt dann da so abgefuckt wird, weil Robert Pattins Figur, Und entgleist ab dem Moment. Also es gibt eine Freundin, die total an die Decke geht, die das überhaupt nicht, diesen Gedanken schon nicht verzeihen kann. Er versucht es dann wenigstens noch und sucht das Gespräch. Aber man hat das Gefühl, dass diese Gespräche bei ihm nichts bewirken und ihn eher noch mehr an so eine Krise stürzen lassen. Und je mehr diese Hochzeit jetzt näher schreitet, umso mehr kommt er ins Grübeln und entgleitet total. Und das ist ehrlich gesagt immer wieder super witzig, muss ich sagen. Also im Kino haben sie sehr gelacht. Es gab einige Szenen, ich fand vor allen Dingen nach diesem Gespräch. Das Fotoshooting ist so clever gemacht. Christopher Borkley hatte ja vorher unter anderem diesen Dream-Szenario gemacht. Wo Nicolas Cage, was waren die Prämisse nochmal? Ich erinnere mich nur noch, dass er irgendwann auf der Couch pupst bei einem Date. Nicolas Cage ist so ein einfacher Typ, der total unscheinbar in der Vorstadt lebt und ich glaube Lehrer war. Genau. Und auf einmal erzählen die Leute. Sie haben von ihm geträumt, ne? Ich habe von ihm geträumt. Und die Leute bewundern ihn auch, weil er stellt fest, alle, jeder fängt an von ihm zu träumen. Deswegen wird er zu einem Star, jeder kennt ihn. Er lässt sich auch gut vermarkten. Nur je länger das geht mit dem Träumen, umso mehr bekommen die Leute sogar Albträume von ihm. Und wenn ihr euch an den erinnert, falls ihr den gesehen haben solltet. Den haben wir hier auch besprochen. Und dann wisst ihr noch, der war stellenweise echt weird. Es unangenehm aber auch, aber dadurch auch echt witzig und das macht er hier auch. Das finde ich schön, dass der in diesem Drama ganz viel Skurriles findet, was meiner Ansicht nach viel auch mit Robert Pattinson's Spiel zu tun hat. Zendaya macht nicht so viel, ehrlich gesagt, aber bekommt auch nicht viel Platz und dann ist es wieder so eine Traumdeutungsreise oder so eine Traumadeutungsreise eher. Man merkt dann schon auch, Christopher Borkley springt dann in die Figur und es gibt dann eine Szene, da ist Robert Pattinson dann plötzlich Arm in Arm mit so einem kleinen Kind, was natürlich Sinn macht irgendwo, dass Zendayas Figur sich plötzlich wieder verkindlicht fühlt, weil sie in so ein traumatisches Erlebnis hineinversetzt wird, aber sich auch dadurch die Machtverhältnisse der beiden oder die Stellungsverhältnisse in dieser Beziehung so ein bisschen verändern. Das finde ich immer toll bildlich aufgelöst. Also da mochte ich den total. Aber weil dieses zentrale Ding halt bei mir nicht geklappt hat, weil ich gemerkt habe, ich kann das nicht nachempfinden, was die Hauptfigur da jetzt gerade durchmacht. Also warum das so ein Drama werden muss, das konnte ich mir nur erklären, weil die Amerikaner sich sehen. Das sehe ich ja mal, wenn Carly Lafes blind guckt. Die reden zwei Wochen miteinander, lass es überhaupt zwei Wochen sein und dann sagen die, liebe dich, heirate dich sofort. So und du kennst dich halt nicht. Du kennst dich nicht nach zwei. Du kennst dich nicht mal nach zwei Monaten. Und es mag Pärchen geben, die sich nicht mal seit nach zwei Jahren kennen. Ich finde aber, wenn du halt jemanden heiratest, dann gehst du all in. Dann gehst du da rein in diese Hochzeit, weil du den Menschen kennst. Und so war das mein Gedanke. Wenn mir das jemand sagen würde über meine Frau, würde ich sagen, ja und? Das hatte mit dem Menschen, der sie heute ist, nichts zu tun. Und da gab es übelste Diskussionen auch bei mir bei Letterboxd, weil Leute ja, aber das, was sie gemacht hat, ist doch so krass wie kann man denn das nicht und da dachte ich das macht der Film und deswegen ist der gerade, der kommt zu einer richtig guten Zeit, wo Leute solche Filme auch gerade, es ist kein klassischer Liebesfilm, sondern eher so einer, den man, eh gar nicht, gar nicht, Also kein klassisch liebes Film? Eher gar nicht. Sondern einer, den du, wenn du zu Ostern zur Familie fährst, wo du dann mit allen streiten kannst, wenn du über den Film sprichst. Ich hätte mir gewünscht, dass er sich traut, entweder deutlich lustiger zu sein oder deutlich mehr zu eskalieren auf dem Thema. Ja, das habe ich auch gedacht. Die Eskalation habe ich mir auch gewünscht. Was der Film nämlich wirklich macht, ist, du kannst dich erstmal meinetwegen vor den Kopf gestoßen fühlen von dem, was da erzählt wird. Aber was der Film dann macht, ist, er geht ja wirklich zurück und erklärt, wie es dazu kam. Und er erklärt auch, wie jemand sich verändert und reift an dieser Einstellung oder der Sache, die man da erzählt. Und damit ist der Figur eigentlich nichts mehr anzulasten. Der Figur ist, die ist nämlich, jeder macht mal Fehler und dann ist die Frage, wie gehst du denn damit um und was wird aus dir? Und wir faseln immer so gerne von zweiten Chancen, die Menschen geben, aber die meisten verurteilen ja trotzdem für was, was in der Vergangenheit war. Also David und ich haben das Thema auch auf ganz persönlicher Ebene durch, wie es ist, wenn man sich nach einer Weile begegnet und ein Mensch oder beide Menschen verändern sich sehr, im besten Fall zum Besseren. Und hier dachte ich auch immer wieder... Ja, wenn man das mit mir spielen würde, was ist das Schlimmste, was du hier getan hast, dann wüsste ich auch so, dann würde ich in Erklärungsnot kommen, Weil auch ich als Privatperson Sachen gemacht habe, für die ich mich zutiefst schäme. Wo ich aber sagen muss, ich habe dann die Zeit danach genutzt, um ein besserer Mensch zu werden, damit sowas nicht nochmal passiert. Und das wird in dem Film ja auch erklärt. Und deswegen, ich verstehe nichts daran. Und das denke ich so, als Ehepartner stehe ich dann vor der Person und denke ja, aber ich sehe dich doch, wie du bist wie du lebst, was du sagst, ich finde ja auch, dass Handlungen viel mehr machen als Worte und wenn das dazu führt dass ich dich heiraten will. Wieso soll ich plötzlich in Zweifeln kommen? Das erklärt sich mir null. Deswegen saß ich eigentlich kopfschüttelnd da die meiste Zeit. Ja, weil einfach diese Kommunikation nicht stattfindet. Das kann man alles so schnell aus dem Weg räumen. Und vor allem, ich verbringe doch die Zeit mit diesem Menschen. Warum sollte dann meinetwegen, wenn Dritte sich vor den Kopf gestoßen fühlen, I don't care, dann hast du wieder einen guten Punkt gefunden, wo du weißt, ah, ist doch kein Freund, mit dem du ewig deine Zeit parallel verbringen willst, wenn der so über deinen Partner denkt und dann keine zweite Chance gewährt. Und zumal ich die Geschichte von der einen Person, die am Tisch sitzt, fast krasser finde, weil die bis heute in dem Film immer noch rechtfertigt, dass dieses Verhalten nicht schuldbehaftet gewesen sei. Ja, also da ist auch noch so ein... Genau, gerade wenn man sieht, wie die Figur sich sonst noch verhält im Verlauf des Films. Da ist so viel Double Standard bzw. Doppelmoral drin. Man kann aber, und ich glaube, selbst wenn man so wie David und ich bei diesem Konflikt nicht dabei sind, trotzdem sagen, okay, ich habe verstanden, was für die Figuren das Problem sind und auf dieser Welle den Film trotzdem weiterschauen. Man ist nicht automatisch rausgekickt aus der Nummer, nur weil man sagt, so würde ich nicht reagieren. Und ich finde, dass Robert Pattinson deutlich besser spielt als Zendaya und vor allem die junge Version von Zendaya hat so viel mehr Präsenz als die erwachsene Zendaya in dem Film. Leider spielt sie das hier, ich finde, mit am schwächsten in der ganzen Besetzung, auch wenn sie für die PR super ist, auch wenn sie in Euphoria zeigt, was sie kann. Hier fehlt mir auch in den körperlichen Sequenzen schon auch diese wirkliche Anzüglichkeit zwischen den beiden. Ja, Carly hatte was kritisiert, was schon irgendwie stimmt. Sie meinte, dass die beiden keine Chemie miteinander haben. Und da meinte ich so, ja, ja, ich will das dem Film positiv auslegen, weil ich denke, ab dem Moment, nämlich ab dem Punkt ab diesem Gespräch. Verändert sich auch die Dynamik zwischen den beiden. Und da haben die halt keine Chemie mehr miteinander. Und das habe ich dann eher so akzeptiert, dass es dadurch kommt. Aber es kann natürlich auch einfach durchs Schauspieler entstanden sein. Das ist schwer zu sagen. Da würde ich dem Film das tatsächlich mal positiv auslegen. Was würdest du meinen? Keine Chemie, das ist das nicht, würde ich sagen. Sondern so zwei Magneten, bei denen du den einen auf einmal umdrehst und die nicht mehr zueinander finden deswegen. Das ist auch eine Chemie. Das ist regelrecht eine, du willst wohin und dann kriegst du Bilder in den Kopf und sagst, aber ich kann nicht, ich kann nicht. Das ist auch eine Form von Chemie, von Abstoßung. Und da hätte ich mir gewünscht, dass der Film am Ende, da wirst du denselben Gedanken gehabt haben, Also dann soll er richtig entgleisen und dann soll er einen auf dicke Hose machen. Dann bleibt er auch länger im Kopf, als dann mit dem Ende, das dann am Ende produziert wird. Ich habe dem drei Sterne gegeben, ich habe gesehen, du auch, also sechs in deiner Wertung. Ich muss sagen, also wenn man sich da reinfühlen kann in das, was Robert Pattinson auch durchlebt, dann kann das hier auch ein Vier-Sterne-Film sein, weil der ist wirklich gut gemacht. Also ich finde auch, dass Christopher Borkley als Regisseur nach Dream-Scenario nochmal gereift ist. Ich finde den echt stark, aber ich habe ganz häufig da gesessen und dachte, nee, das ist es leider nicht so, dass ich mich nicht reinfühlen konnte und dann ist es nur drei Sterne bei mir. Spannender Regisseur auf jeden Fall, weil man jetzt schon sieht, dass der seinen Film, seine Handschrift aufdrücken wird. Und da kann man immer, künftig zumindest, sich darauf freuen, was zu bekommen, was nicht irgendein Einheitsbrei ist. Ich habe jetzt übrigens die Tage, wenn wir schon über Regisseur sprechen, ich hatte jetzt gesehen, dass der Regisseur von Sisu Der macht als nächstes John Rambo. Geil. Ich dachte erst, oh nein, nicht ein Rambo-Film. Ich kann nicht mehr. Obwohl ich ja ein Riesenfan bin. Aber das ist ja jetzt ein Prequel. Ich muss nicht wissen, was Rambo vorher. Das erzählt er ja nun wirklich fünf Filme lang. Das zeigen sie mir jetzt dann nochmal. Aber vom Säsurisches Höher, vielleicht ja doch ganz geil. Wir werden es sehen, David. Wir werden so oder so im Kino sitzen, weil wir die Filme auch gucken. Wenn wir nicht alles an Hintergründen wissen. Aber wir wissen doch alles. Du schon? Ich nicht. So, für heute haben wir es, würde ich sagen. So Leute, genießt die restlichen, falls ihr Ferien und so habt, Ferientage oder als Familie noch frei oder im Urlaub seid.