Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Feiertagsausflüge, Fischmarkt und Festessen - Rheinpegel X Gossip, Shit & Storm
Transcript
- Ich bin heute mal wieder, ich möchte nicht sagen ausgebrochen, aber ich habe mich auf den Weg gemacht und zwar ganz woanders hin. Zum allerersten Mal befinde ich mich quasi in einem fremden Podcast-Studio. Fremd jetzt nicht so richtig, ich war schon mal hier und bei wem ich bin, das besprechen wir gleich noch ganz ausführlich. Es wird nämlich eine etwas specialigere Folge, das sage ich jetzt schon mal an. Das freut mich und uns ja immer sehr. Und es hat auch den Grund, dass wir nächste Woche, also am 1. Mai am Feiertag, eine kleine Pause machen. Und deswegen sprechen wir auch heute unter anderem darüber, was passieren kann jetzt mit diesen ganzen vielen Feiertagen, die im Mai vor uns liegen. Was es zu essen geben kann. Also ich bin es, natürlich reden wir auch darüber, was es zu essen geben kann. und welche Events es gibt an Feiertagen oder so zur Freizeitgestaltung und wie die sich vielleicht verändert haben und wohin. Ihr hört den Rheinpegel. Herzlich willkommen. Mein Name ist Tosja Kormann und jetzt Drumroll. Ja, hallo Tosja. Ich bin Carsten. Hi. Carsten 1 sozusagen. Genau, Carsten. Von der Castcrew, beziehungsweise mit unserem kleinen Format. Und du warst ja schon zu Gast. Das hat uns sehr gefreut. Ich war schon zu Gast. Und hier sitzt ja noch jemand. Hier sitzt noch jemand. Ich bin Carsten Zwei. Hallo, freut mich sehr, hier sein zu dürfen. Uns zwei Carstens gibt es quasi nur im Doppelpack. Man nennt uns auch liebevoll die zwei Pod-Carstens. Ich bin immer für einen guten Wortwitz zu haben. Definitiv, auch die schlechten. Also, die beiden Pod-Carstens sind bei mir zu Gast. Und ihr habt jetzt die große Ehre, die beiden wichtigen Dinge am Anfang zu verkünden. Welche Folge haben wir heute? Wir haben heute die Folge 364. Und der Rheinpegel steht bei 1,14 Meter. Wunderbar! Music. Herzlich willkommen zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, jede, wirklich also jede Woche darüber sprechen, was in Düsseldorf passiert, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Torsten Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen, heute mit tatkräftiger und vor allem fachmännischer Unterstützung. Wenn ihr uns da draußen etwas mitteilen wollt, zum Beispiel, ob ihr Gossip, Shit & Storm schon jede Woche regelmäßig hört oder ob es ab jetzt dann Zeit ist. Wenn ihr Themen habt, die euch auf dem Herzen und unter den Fingernägeln brennen und liegen. Wenn ihr Lob oder Kritik oder Lob dalassen wollt, dann könnt ihr das jederzeit tun unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer, von euch zu hören. Und jetzt freue ich mich, euch zu hören, von euch zu hören. Wir gehen klassisch direkt rein. Wer seid ihr? Was macht ihr? Und wie haben wir uns eigentlich gefunden? Ja, da fange ich mal an. Ich war ja kurz geneigt, die Anmoderation unseres eigenen Podcasts zu machen, bis ich dann festgestellt habe, nee, ist ja gar nicht unser Podcast. Ja, aber ich bin ja hier bei euch im Wunderband. Das möchte ich nochmal hier ganz offiziell sagen. Vielen Dank, dass ihr mich empfangt. Es ist eine große Tafel, fast so schön wie der Konferenzraum in der Düsseldorfer Lokalredaktion. Und hier stehen Snacks. Ich bin sehr dankbar, dass ihr mich empfangt. Ja, sehr gern. Immer gern gesehen bei uns. Du warst ja schon mal bei uns zu Gast, aber heute sind wir ja eigentlich zu Gast. Darüber freuen wir uns sehr, dass du uns quasi eingeladen hast, bei dir mal zu sprechen. Und genau, wer sind wir? Wir sind die zwei Carstens und wir machen Podcasts. Das ist jetzt schon, glaube ich, rausgekommen. Machen das inzwischen auch schon seit fünf Jahren. Haben im Februar unseren fünften Geburtstag mit der Cast Crew gefeiert. Die Cast Crew, das ist unsere Podcast-Agentur. Warum nicht Cast Crew? Ja, die Sprüche kennen wir auch. Ja, natürlich. Die zwei Podcastens, die eine Podcast-Agentur machen, die sie Cast Crew nennen. Aber nein, da sind wir beim Cast ohne R geblieben. Wie gesagt, man hat das seit fünf Jahren. Jetzt haben Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Wir arbeiten überwiegend für Unternehmen, für Institutionen, für Unternehmen der öffentlichen Hand, teilweise sogar für Einzelpersonen und unterstützen und beraten diese in allen Fragen rund um das Thema Podcast. Das fängt bei Entwicklung auf der grünen Wiese an, in konzeptionellen Fragestellungen, bei der Redaktion, dann natürlich die Produktion als Herzstück eines jeden Projektes bis hin zur Distribution, also der Verteilung einer Episode auf die einzelnen Plattformen oder dem begleitenden Marketing und der Vermarktung. Da unterstützen wir gern und macht uns extrem viel Freude und weil wir gesagt haben, wir machen so viel für andere, sind wir irgendwann mal auf die Idee gekommen, das können wir vielleicht auch und so ist dann die Idee zu Gossip Shit and Storm entstanden, was nämlich unser eigenes kleines Format ist. Genau, richtig. Das ist entstanden wirklich in der Mittagspause, weil Carsten ist großer England-Fan und riesengroßer Fan des englischen Königshauses. Und der fing dann da an zu schwadronieren und dann habe ich gesagt, komm, ich nehme das mal auf. Und daraus ist das entstanden. Also tatsächlich so ein 10-Minuten-Ding. Und dann hatten wir uns gesagt, okay, das machen wir jetzt jeden Tag aus der Mittagspause. Aber es war dann natürlich ein bisschen drüber, wie man so schön sagt. Ein bisschen überambitioniert. Überambitioniert, genau. Und ja, letzten Endes machen wir es jetzt einmal die Woche. Ja, laden uns auch Gäste und Gästinnen ein. Also freuen uns dann immer über Besuch, wie gesagt. Und ja, quatschen halt über Gossip. Geht es auch um andere Sachen als das englische König? Also als ich hier war, haben wir über die Grammys gesprochen und über das ja mittlerweile schon fast wiedervergessene Nacktkleid von Bianca Zanzori. Aber es basiert schon sehr auf dem englischen Königshaus und allem, was drumherum passiert. Nicht nur. Also so fing das an. Wir hatten ja im Frühjahr letzten Jahres das berühmte Kate Gate. Also Kate ist verschwunden und wir wissen ja alle inzwischen, warum das der Fall war und das sei ja auch gegönnt gewesen im Nachhinein. Aber das ging natürlich durch die Presse und wurde arg diskutiert und als Fan des Königshauses musste ich mir die Sache natürlich annehmen und darüber haben wir diskutiert. Aber daraus ist dann ein ganzes Sammelsurium an Themen geworden, was so gerade ansteht. Wer ist gestorben? Wer hat Geburtstag? Wer hat sich verlobt? Das müssen wir natürlich ausgehend eingehen und bequatschen. Letztes Jahr und ich glaube auch im vorletzten Jahr, das kriegen wir natürlich mit der Rheinischen Post dann auch immer mit und ich hätte die natürlich auch gerne mal im Rheinpegel gehabt, die sind ja auch immer mal hier, also Harry und Meghan waren hier. William war hier. Ich glaube, du könntest Carsten nie glücklicher machen. Bist du dann immer ganz aufgeregt, wenn du weißt, die sind hier irgendwie in der Stadt unterwegs. Und wenn du jetzt im Brauhaus weh wirst. Ich übernachte dann auch immer vom Rheinbacher Hof in so einem kleinen Schlafsack und versuche dann ein Bild zu erhaschen. Aber ist mir bisher noch nicht gelungen. Ich habe ja eine kleine Theorie. Also wir kommen jetzt gleich natürlich wieder zu euch. Aber irgendwann war auch die Queen mal hier zu Besuch. Vor 1500 Jahren ungefähr. Und da habe ich noch zu Hause gewohnt. und da ist sie quasi, ich weiß nicht, zur Messe oder zum Stadion oder so gefahren, also am Rhein entlang, da Cicillen Allee und so und da war halt Riesenaufruhr, da kamen natürlich sieben Autos vorher, sieben Autos nachher und ich habe dann wirklich gedacht, wenn man einfach diese etwas da schon ältere Dame in so ein VW Polo setzt und da rumfährt, das merkt ja keiner und genauso habe ich gedacht. William, also die werden doch hier auch Bekannte haben in der Gegend, die können doch, also klar, ich verstehe, dass man einen gewissen Luxus vielleicht gewöhnt und auch zuständig ist, also dass man das sich gönnt. Aber immer dieses Primborium drumherum, also kannst du auch einfach vielleicht hier mal bei der Cousine 4. Grades im Schloss Mossbräuch unterkommen, keine Ahnung. Und dann kriegt das doch keiner so richtig mit, oder? Also manchmal macht doch das Außen mehr, als vielleicht, wenn man einfach nur herkommt und seine Sachen macht. Ja, aber das wissen wir ja vielleicht auch gar nicht, wo die dann letzten Endes sind und ob das auf Schloss, hast du nicht gesehen, ist. Irgendwo am schönen Niederrhein, das kann ja durchaus sein. Wer weiß. Ja, wer weiß. Vielleicht sind sie gerade ganz nah bei uns. Genau. Und ich habe, wie gesagt, gar keine Ahnung davon. Ich wollte gerade nicht fragen, wie stehst du denn dazu? Ich muss auch gestehen, das ist auch immer unser Streitpunkt. Also mich interessiert es auch nicht so wirklich. Aber dadurch natürlich Interesse geweckt. Und ich höre mir das dann gerne an. Kann nur nichts dazu beitragen. Und ja, so ist das eigentlich. Das heißt, das ist dann der Gossip-Part im Großen und Ganzen. Der Shit-Part ist ja schon Das ist ja ein großes Wort. Ja, da geht es einfach nur darum, dass sich einer über irgendwas aufregt. Das haben wir auch ein bisschen aufgeweicht, weil irgendwie... Wir wollen nicht die Kategorie Shit machen. Haben wir am Anfang gemacht. War so ein bisschen schwammig, würde ich behaupten. Was kommt da so vor? Was ist What's the Shit? Ja, weiß ich nicht. Ob es irgendwie der Apothekengang ist und die Apotheke aussieht eher wie ein Krimskramsladen. Was weiß ich was. Also es sind sehr viele Sachen. Menschen, die einem im Weg stehen, weiß der Kuckuck. Also es sind sehr, sehr unterschiedliche viele Dinge, über die wir uns dann aufregen jeweils. Irgendwas passiert ja immer. Ja, irgendwas riecht dann ja immer auf. Es kam mal zufällig, sind wir beide abends auf dem Weg vom Büro nach Hause fast überfahren worden. Also nicht gleich, weil wir nebeneinander gingen, sondern beide an unterschiedlichen Kreuzungen sind fast überfahren worden. Das war natürlich ein Riesenshit. Und den müssen wir dann im Podcast aufhören. Ja, verstehe. Um das mal abzukürzen. Und Storm ist sozusagen dann der Bereich des Wetters aus Düsseldorf und einer Stadt, einem Land, sag ich mal, das im Podcast vielleicht eine Rolle spielt. Okay. So, genau. Ein sehr, sehr spannendes Konzept. Das ist schon das Konzept. Ja. Und genau, wie du eben schon gesagt hast, ihr ladet euch manchmal Leute ein. Also ich durfte ja auch schon mal zu Gast sein, auch oft hier aus Düsseldorf. Also ihr seid schon auch ein Düsseldorf-Podcast, auch wenn ihr natürlich themenmäßig ein bisschen weiter ausholt, was jetzt die alltäglichen Ereignisse angeht. Ja, zumal meistens, sage ich mal, auch die Dinge, die einen dann so ein bisschen persönlich berühren, die spielen ja meistens dann auch eine Rolle irgendwie innerstädtisch irgendwie. Ja, das stimmt. Das ist ja manchmal im öffentlichen Raum, manchmal auch privater Natur. Das ist sehr, sehr unterschiedlich, sage ich mal. Aber generell, ja, sind wir schon ein Düsseldorf-Podcast, weil wir halt auch Leute dann aus Düsseldorf einladen, auch mal Freunde einfach nur, von denen wir denken, die sind lustig. Also da machen wir jetzt auch keine großen konzeptionellen Meilensteine, um irgendwie den Promi A oder B ans Mikrofon zu bekommen, sondern einfach nur Leute, auf die wir Lust haben. Und so kamen wir ja auch dann zu dir. Wir kennen uns ja von Instagram. Das stimmt. Und genau, die Folge gibt es ja auch. Die könnt ihr gerne nachhören. Das war Anfang des Jahres. Genau. Genau, das könnt ihr ja mal auf die Suche gehen. Aber alle anderen Folgen lohnen sich auch sehr. Das kann ich aus Erfahrung bestätigen. Seid ihr beide aus Düsseldorf? Ah, nee, ich wollte noch ganz kurz was anderes fragen. Wenn dein Steckenpferd, das britische Kürtel, was ist dein Steckenpferd? Also gibt es ein Thema, was du immer anbringst, wo es dann so, ja, okay, kommen wir. Ja, aktuell, das ist ja so ein bisschen meinem aktuellen Jahresprogramm immer so ein bisschen geschuldet. Das heißt, ich mache mir immer Gedanken innerhalb eines Jahres, was kann ich noch nicht so gut oder was möchte ich noch lernen. Und das webe ich dann eher so ein bisschen in die jeweiligen Folgen ein. Das heißt, ob es der Angelschein ist oder aktuell ist es das Kochen, so halt in diese Richtung. Also das ist jetzt nicht das Steckenpferd, weil ich bin nicht so Gossip-affin. Ich gucke auch kein Gossip-TV. Das kann ich nicht so gut. Aber ja, das kann man eigentlich so beschreiben. Ja, verstehe. Jetzt zurück zur Frage davor. Seid ihr beide aus Düsseldorf? Also born and raised oder schon sehr lange zugezogen? Also ich bin ein absolutes Düsseldorf Original. Ich bin tatsächlich zugezogen. Allerdings schon vor mehr als inzwischen 25 Jahren. Ja, dann. Also fast eingemeindet, kann man sagen. Ursprünglich aus dem Ruhrgebiet kommt, hat er so eine kleine Zwischenstation in einer Stadt etwas weiter flussaufwärts von hier betrachtet. Daumagen. Noch ein bisschen weiter. Zons, glaube ich. Genau, und dann nach Düsseldorf gezogen und inzwischen aber auch schon seit vielen Jahren auf der linken Rheinseite im schönen Meerbusch. Meerbusch, es gibt ja immer, ich dachte ja früher, dass Düsseldorf Meerbusch, dass es auf Meerbusch heißt. Das stimmt natürlich nicht. Meerbusch ist eine eigene Stadt. Ist eine eigene Stadt. Also es gab ja die Geschichte, dass Anfang der 70er Jahre gab es so eine gemeine Strukturreform. Und Meerbusch bestand damals aus vier oder fünf eigenständigen Gemeinden. Und die sollten entweder Krefeld oder Düsseldorf zugeordnet werden. Also beispielsweise Büderich, der Stadtteil, in dem ich lebe, das wäre dann ein Stadtteil von Düsseldorf geworden. Und da haben die Meerbuscherinnen und Meerbuscher sich gegen aufgelehnt, haben gesagt, nee, wir wollen also weder Düsseldorfer noch Krefelder werden. Und wir machen jetzt was Eigenes. Und daraus ist eben die Stadt Meerbusch entstanden. Also wenn man so will, eine Kunstform, die es so nicht gegeben hat. Und deswegen gibt es bis heute eigentlich auch sehr starke Identitäten in den eigenen Stadtteilen Meerbusch. Also wenn du unterwegs bist, dann bist du heute eben die Büdericherin oder der Büdericher oder der Lanker oder die Osteraterin. Aber nicht zwingend die Meerbüscherin und der Meerbüscher. Das ist ganz spannend. Wozu zählst du dich gerade? Entschuldigung. Wollte ich auch nämlich fragen. Also als Zugezogener habe ich da nicht die hundertprozentige tiefgehende auch familiäre Identität. Also wenn ich draußen schildern soll, woher ich komme, dann sage ich, ich komme aus Meerbusch bei Düsseldorf. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Das bedeutet, wenn ihr jetzt beide born and raised oder sehr lange schon zugezogen seid, verbringt ihr dementsprechend auch den Großteil eures Alltages wahrscheinlich in dieser Stadt oder in einer angrenzenden Nachbarstadt. Jetzt ist es ja so, wie vorhin schon erwähnt, jetzt fängt es an, es wird Frühling, die Kirschblüten blühen, das Wetter wird ein bisschen besser. Heute scheint die Sonne, was ja auch immer bedeutet, gerade im Mai und dann noch in den Juni hinein. Es gibt viele Feiertage, die vor uns liegen. Wenn man klug gewählt hat, wenn man jetzt in einer Festanstellung ist und Urlaub einreichen muss, hat man jetzt die nächsten Wochen immer mal lange Wochenenden vor sich oder halt den ein oder anderen freien Tag. Und darüber würde ich heute gerne mit euch sprechen. Zum einen, weil ich finde, es ist immer sehr schön, über Zeiten zu reden, in denen man keine Verpflichtungen hat. Und einfach auch ein bisschen neue Tipps. Wie verbringt ihr eure Freizeit, eure freien Tage? Habt ihr Go-Tos? Oder seid ihr sofort weg, sobald es mal geht und irgendwie so schön Düsseldorf auch ist? Es gibt auch noch andere schöne Orte. Fährst du ständig nach England? Kann ja sein. Und verbringst da deine freie Zeit? Also was macht ihr, wenn lange Wochenenden freie Tage anstehen? Ja, es ist lustig, dass du das erwähnst, weil tatsächlich ist seit vielen, vielen Jahren England das Osterziel meiner Familie und von mir. Wir fahren immer nach East Sussex, das ist die Grafschaft im äußersten Südosten Englands. Das ist auf der einen Seite schön, weil es ist nicht so weit entfernt. Wir fahren die Fähre Calais-Dover. Und Calais, das ist dreieinhalb Stunden, dann bist du da. Und dann geht es auf die Fähre. Das ist dann schon eine nette kleine Unterbrechung. Und von Dover ist dann noch eine knappe Stunde und dann ist man dort. Das ist eine sehr, sehr schöne Gegend. Man nennt es auch den Garten Englands. Es gibt sehr viele Herrenhäuser mit angrenzenden Gärten, andere Gartenanlagen, die dann speziell zu Ostern dann auch in Blüte stehen. was immer sehr, sehr schön ist. Man ist nah an London, es gibt wirklich viel zu tun und haben da eine schöne Ferienwohnung, die wir seit vielen, vielen Jahren auch okkupieren zu der Zeit und das ist tatsächlich unser klassisches Osterziel. Richtig schön. Und wenn jetzt quasi das abgehakt ist, gibt es auch hier in der Gegend Sachen, wo ihr gerne hinfahrt? Es gibt ja auch Freizeitparks, Bauernhöfe, Ausflugsziele. Hast du da was Besonderes in petto? Also keine Standardziele. Ich glaube, ich bin dann tatsächlich viel auch im Niederrheinischen unterwegs, also im Linksrheinischen. Viel mit dem Fahrrad auch. Das ist auch das Schöne an Meerbusch wiederum. Du bist also in fünf Minuten entweder am Rhein oder in den Feldern und kannst dann Ziele anfahren. Irgendein Biergarten findet sich ja überall. Und das finde ich, das ist immer eine schöne Sache, sobald die ersten Sonnenstrahlen draußen ein bisschen wärmer wird, dann tatsächlich sich aufs Rad zu schwingen und dann da irgendein Ziel ansteuern. Ja, hast du dann einen heißen Tipp, weil ich finde, Biergärten sind hier wirklich ein wenig rar gesät. Zumindest die, wo man zuverlässig schön sitzt und irgendwie auch Platz findet. Ist natürlich eine Frage, ob du das verraten willst. Dann wird es natürlich überlaufen. Nee, aber du hast recht. Die klassische Biergartenkultur, wie Sie aus Bayern kennen, die haben wir hier natürlich nicht. Wohingegen sowas wie ein Düsseldorfer Klassiker, wie der, Der Biergarten in Kaisersfjahrt am Rhein. Am Burghof. Der Burghof, genau. Ist natürlich immer eine schöne Anlaufstelle. Klar, im Sommer auch durchaus mal überlaufen. Da muss man sein Plätzchen finden. Aber Lage, Lage, Lage ist natürlich an der Stelle auch unüberlaufen. Wunderschön, wunderschön. Dann Mäuser in Niederkassel gibt es ja noch. Ist ja immerhin auch auf der anderen Rheinseite. Aber was ist denn da so Richtung Niederrhein? Was ist da bei euch in Meerbusch? Gibt es da nicht auch den einen oder anderen schönen Hof? Also was ich tatsächlich immer empfehlen kann, Das ist der kleine Marktplatz in Lank, der wirklich sehr pittoresk ist. Und da hat sich eine Reihe von Gastronomie angesiedelt. Und das hat gerade in schönen Sommertagen schon fast mediterranen Charakter. Draußen die Tische, Bänke aufgestellt sind und zwischen Pilz, Alt und dem Italiener gibt es wirklich zahlreiche Möglichkeiten. Und das ist immer eine gute Anlaufstelle. Ja, also wenn jetzt der erste Feiertag ansteht am 1. Mai, dann schnappt euch die Räder und ab nach Langlatum vielleicht. Was ist mit dir? Wie verbringst du deine... Jetzt mal ganz... Habt ihr freie Tage überhaupt? Also jetzt in so einer... Ihr seid ja selbstständig, beziehungsweise habt euer eigenes Unternehmen. Also geht ihr nach Feiertagen oder ist das immer so ein bisschen... Ja, also es ist natürlich so, dass man die Urlaube verkürzt und die Feiertage nutzt natürlich, weil an den Feiertagen passiert halt nichts. Und ich bin jetzt auch nicht der Typ, der dann, weiß ich nicht, an Ostersonntag sich ins Büro setzt, werden wir dieses Jahr eh nicht machen, weil wir aufwechslend über Ostern. Ein Go-To an den Feiertagen, das ist eine gute Frage. Wir als Familie lassen uns immer treiben. Also wir gucken so ein bisschen in den Kalender, gucken, was steht an, ob es ein Trödelmarkt ist, ob es irgendwie eine schöne Veranstaltung am Rhein gibt, etc. Hast du einen Lieblings-Trödelmarkt? Ich fand den Großmarkt immer schön, muss ich sagen. So, der ist ja jetzt abgerissen worden, der zieht jetzt um. Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht richtig, wohin. Ich glaube zur Metro. Zur Metro. Oder zumindest ist da eine Interimslösung. Ja, da habe ich jetzt am Wochenende ein ganz trauriges Bild gesehen. Also das ist halt wie so ein Trümmerhaufen aktuell. Sind außen ja Bauzäune. Und da war halt so ein letzter Kämpfer, der dann so an seinem Bauzahn seine letzten Menschärgerlich-Spiele verkauft hat. Das war so ein bisschen traurig, das Bild. Aber den fand ich immer sehr schön, muss ich sagen. Ansonsten Aachener Platz ist ja auch ganz gut, muss ich sagen, komme ich aber selten hin. Weil es ist ja immer so ein bisschen, man ist ja doch kiezgebunden. Das merkt man ja auch. Gerade wenn die Zeit knapp ist, dann versucht man sich schon so roundabout zwischen entspannen zu Hause und seinem... Seinem Umfeld sozusagen so ein bisschen anzupassen. Ja, das stimmt. Ich finde noch an der Messe der P1, den mag ich auch irgendwie gern. Ich finde, da ist die Balance irgendwie ganz gut zwischen, also da kann man echt sehr, sehr schöne Sachen finden und Schnäppchen machen, aber halt auch einfach so ein bisschen gucken und sich überlegen, was ist das denn hier? Also ich finde, das ist echt riesig. Da muss man sich auch richtig Zeit für nehmen. Aber ich fühle sehr, was du sagst, gerade an so Feiertagen, wenn es jetzt nur ein Tag ist oder dann so ein langes Wochenende. Genau dieses, man will irgendwie so viel Entspannung wie möglich reinkriegen, man möchte aber auch irgendwas erleben. Ich finde gerade, wenn das Wetter schön ist, ist es nochmal anders als diese ganzen Herbst- und Winterfeiertage, wo man dann vielleicht auch mal, also ich bin dann eigentlich immer fast erleichtert, wenn es draußen regnet und stürmt und irgendwie ungemütlich ist, weil ich dann einfach mal rumliegen kann. Ja, genau. Ich habe auch mal gehört, man muss auch das Recht des Entspanntes haben, wenn die Sonne scheint. Also man muss, ich kenne das auch, man ist getrieben immer raus, raus, raus. Aber irgendwie finde ich die Vorstellung auch beruhigend zu sagen, selbst wenn es schön draußen ist, kann ich trotzdem zu Hause bleiben. Also nicht, dass ich das möchte. Ich möchte dann auch raus. Aber prinzipiell finde ich, darf das erlaubt sein. Ja, das stimmt. Wie steht es so mit Sport an freien Tagen? Also ich fahre gerne Rennrad. Allerdings ist das bei mir im Keller geschrottet worden. Und ich weiß nicht, wer es war und warum. Ich bin ziemlich sauer darüber. Das ist ein altes, ein Erbstück. Und da muss die Gabel erstmal repariert werden. Aber ansonsten schwinge ich mich wieder drauf. Habe ich Lust zu. Finde ich gut. Also gerade unten am Rhein Richtung Messe. Tolle Fahrradstrecke. Und ja, das mag ich gerne. Und doch bestimmt auch Richtung Niederrhein, oder? Wenn es da so ein bisschen platt und gerade und lang wird, da kann man bestimmt auch... Ich könnte ja die Rutsche zu dir durchfahren. Ist das nicht so? Ja, klar. Das kannst du machen, ja. Dann komme ich dich im Biergarten besuchen. Genau, oder auf der Terrasse. Ja, genau. Findest du, Ruhetage sind für Ruhe da? Oder schnellst du dir die Joggingschuhe um oder springst ins Freibad oder Hallenbad? Ne, also man kann das eine mit dem anderen ja verbinden. Ich bin ja seit einigen Jahren dem Golfsport zugetan. Da haben wir auch in Merbus ganz schöne Möglichkeiten. Und das ist jetzt gerade auch im März, April beginnt die Saison. Wo man dann auch mal den dicken Pullover weglassen kann und der Schwung dann auch direkt ein bisschen beschwingter ist, im wahrsten Sinne. Und dann auf den Platz zu gehen und dort das schöne Wetter zu genießen und dann am berühmten 19. Loch, also in der Club-Gastronomie, dann am Ende die Partie ausklingen zu lassen und etwas zu fachsimpeln bei dem einen oder anderen Getränk, ist auf jeden Fall auch eine schöne Sache. und trägt auch irgendwo zur Erholung bei. Wobei, ich kann aber auch den Nachmittag auf der Gartenliege verbringen. So ist es nicht. Verstehe. Jetzt hast du ja quasi mit dem Marktplatz Langlatum schon so einen kleinen Geheimtipp abgegeben, einen kleinen Oht vorgestellt oder erzählt. Hast du einen Freizeitgeheimtipp? Wie gesagt, ich finde das immer so ein bisschen ein schmaler Grat, weil möchte man das verraten. Aber hast du einen Ort in der Stadt? Wir sind ja unter uns. Ja, wir sind ja hier unter uns. Hast du einen Ort in der Stadt oder irgendwas, wo du sagst, wenn ich frei habe und wirklich Stundenzeit? Ja, ich muss auch sagen, das sind dann tatsächlich auch eher die Draußenplätze von den Gastronomiebars in Derndorf, also da die Ecke. Da gibt es ja sehr schöne Einzellestaurants inzwischen. Da finde ich mich wider, sagen wir mal so. Weil ich finde, es gibt ja auch manche Orte, also zum Beispiel meine Orte sind auf jeden Fall alle auch irgendwie am Rhein und sei es irgendwie in Goldshemm auf der Mauer sitzend da Richtung Schnellenburg, auch der Paradiesstrand. Also ich finde, manche Orte sind ja auch worth the hype. Also das ist dann gar kein Geheimtipp, aber das ist wirklich mein... Also wenn ich es mir aussuchen kann, dann setze ich mich halt da hinten so. Oder auf der anderen Seite dann gegenüber bei Lorik so. Irgendwie da gibt es ja auch so den einen oder anderen Platz, wo man sich so gut niederlassen kann. Hast du die Ruhe, dann wirklich dann dich da hinzusetzen mit dem Buch und zu lesen und so? Ja, habe ich doch. Also jetzt auch nicht immer und ständig. Ich bin gerne in Bewegung, also ich laufe dann da gerne hin. Und dann kann ich aber auch ein bisschen da so sein und relaxen oder so. Musik hören und melancholisch ins Wasser starren oder so. Also ja, schon das, genau. Wie gesagt, das ist jetzt auch kein Geheimtipp, Geheimtipp, aber ich finde, manche Orte sind halt einfach so schön und die sind dann, es ist dann berechtigt, dass es irgendwie so. Beliebt ist und jetzt kommen wir auch schon ein bisschen zu einem anderen Thema, über das ich mit euch gerne sprechen wollte, weil es wird ja auch durchaus voll. Wenn das Wetter schön ist, dann kommen ja alle so raus und das passiert manchmal einfach so und manchmal passiert es mit Ansage. Ich finde, dass diese schöne Stadt, in der wir uns gerade befinden, ja eins richtig gut kann, also mehrere Sachen richtig gut, aber feiern, oh mein gosh. Also hier wird ja ständig, alle nasslang werden irgendwie die Partyzelte ausgepackt, die Lampingjongs in die Bäume geschmissen und dann wird gefeiert. Das entspricht mir natürlich irgendwie sehr, das finde ich total schön. Es gibt Gelegenheiten, gerade jetzt auch, fängt jetzt an, das Japanfest, Gourmetfest, Japan-Tag habe ich schon gesagt, Frankreich-Fest, wollte ich sagen. Also diese von der Stadt organisierten Großen, dann kommt die Kirmes, Feuerwerke noch und nöcher. Da wird es voll, das ist klar. Es gibt aber auch Veranstaltungen, die irgendwie über die Jahre gewachsen sind und einem gewissen Hype vielleicht anheimgefallen. Ich rede natürlich vom Fischmarkt. Da war jetzt Anfang April Eröffnung. Ich persönlich, das möchte ich jetzt hier mal transparent und offenlegen, war nicht da, weil für mich ist der Fischmarkt jetzt nicht so unbedingt das Erste, woran ich denke, wenn ich an eine gute Zeit haben denke, aber nichtsdestotrotz es ist beliebt, es wird immer beliebter. Und es war so voll, dass Einlassstopp war. Wie findet ihr das? Also habt ihr auch Events, wo ihr sagt, oder vielleicht sogar den Fischmarkt, das war früher mal total gemütlich und eine schöne Tradition und jetzt wird es irgendwie immer voller. Könnt ihr das verstehen? Findet ihr, dann sollte man das irgendwie noch zerren? Also wie ist da so euer Gefühl zu Festen, die hier gefeiert werden, die vielleicht ein bisschen aus dem Ruder laufen, wenn man das jetzt mal so sagen soll? Also prinzipiell bin ich immer für Eskalation. Okay. Ich finde das immer ganz gut, also wenn dann irgendwie so die Stimmung übergreift und es ein bisschen wilder wird. Aber ich muss sagen, ich glaube, dass der Fischmarkt, ich muss auch sagen, ich war nicht da. Ich war nicht da und ich finde auch zu schnell anlaufende Menschenmassen, finde ich auch für mich ein bisschen kompliziert. So nicht, dass ich da jetzt irgendwie panisch bin oder so, aber irgendwie gefällt mir das nicht, wenn ich dann nicht mehr richtig freitreten kann. Ich glaube aber, dass es der Stadt gut tut, solche Dinge nach vorne zu bringen. Also inwiefern tut es der Stadt gut? Einfach, weil es noch mehr Gäste reinbringt oder weil es ein bisschen locker macht? Weil ja auch gerade jetzt, also ich finde, der Fischmarkt ist ja auch irgendwie was Junges, in Anführungszeichen. Es ist DJ, es ist Mucke, es ist irgendwie Party. Es ist ja nicht mehr... Ich kann mich tatsächlich noch an früher erinnern. Also da ist man da so drüber gelaufen, halt am Turnhallenufer. Und dann gab es da diesen Blumenstand, da konnte man irgendwie immer Pflanzen kaufen. Dann konnte man wirklich mal das ein oder andere Fischbrötchen essen. Bestimmt auch Wein trinken. Aber ich finde, das ist ja jetzt schon so richtig, das ist ja der Kern. Man holt sich eine Flasche Rosé oder fünf und dann wird halt Mucke gespielt und Techno vor allem. Also auch jetzt ja nicht mehr dieses Live-Musik-Gesetz. Und dann ist einfach Proppe voll. Okay, ich glaube, da muss ich tatsächlich ein bisschen dahin zurückrudern, was du gerade sagst. Ich glaube, das gefällt mir deutlich besser. Also zu sagen, es gibt schöne Live-Musik, es gibt außer die Flasche Rosé für 25 Euro, wenn man damit hinkommt, zu kaufen. Ich glaube, dass das eher das Bild ist, was mir besser gefallen würde von dem Fischmarkt. Kann es aber auch verstehen, dass es natürlich irgendwie verjüngt werden muss. Viele sind ja immer hinterher, Dinge zu verjüngen, damit das Publikum nachwächst, damit die Leute kommen. Und das finde ich eigentlich einen okayen Vorgang, sage ich mal. Aber wie gesagt, ich glaube, mir ist das auch zu schnell zu kommerziell, kann man das so sagen, geworden. Ja, und ich frage mich halt, ob das jetzt geplant ist oder nicht, ist ja wieder was anderes von den veranstalten oder verantwortlichen Personen. Sondern einfach, genau, ich hatte das Gefühl, gerade in den letzten zwei Jahren, vielleicht auch dann nach Lockdowns und sowieso Restriktionen und so, ist das nochmal ein bisschen explodiert, durchaus auch in den sozialen Medien. Und dann schlägt es ja fast wieder um, weil jetzt war dieser Einlassstopp und ich habe sehr, sehr viele TikToks gesehen, wo es dann halt darum ging, sodass es irgendwie gar nicht mehr cool ist. Also dann überholt es sich so irgendwie ein bisschen selber. Was hast du da für ein Gefühl zu? Also ich war tatsächlich in all den Jahren, in denen ich in bzw. Um Düsseldorf herum lebe, auch noch nie auf dem Fischendorf, weder auf den alten noch auf dem, wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich sehe die Entwicklung durchaus auch ein bisschen kritisch, weil vielleicht auch so ein bisschen die Inklusivität verloren geht insofern, als dass, wenn so ein Ereignis zu eventig wird, um es mal so zu bezeichnen, das dann auch ein entsprechendes Eventpublikum anzieht. Und in dem Fall sicherlich eine Art von urbaner, etwas jüngerer, durchaus auch kaufkräftiger Klientel, die da ihr Daydrinking frönen. Da habe ich überhaupt nichts gegen einzuwenden. Also ich hatte im letzten Jahr ein schönes Erlebnis zusammen mit Freunden, waren wir in Hamburg, wo unsere jeweiligen Söhne gerade studieren. Und wir waren auch über einen dieser Mai-Feiertage in Hamburg und da war das Eppendorfer Landstraßenfest. Das ist auch eine Institution in Hamburg-Eppendorf. Und wir kannten es nicht, sind aber hin. Es war tolles Wetter. Und wir haben halt auch den halben Tag draußen gesessen mit den Freunden, haben die ein oder andere Flasche Rosé getrunken. Und es uns da gut gehen lassen und das war toll. Und lustigerweise sagte dann die eine Freundin, so nächstes Jahr machen wir das gleich bei uns in Düsseldorf, wenn wieder Fischmarkt ist. Und das gab so ein bisschen die Stimmung vor, die jetzt vielleicht da auch vorgerrscht. Die Leute treffen sich mit ihren Sonnenbrillen und dem Oberkasseler Outfit. Ich überzeichne es jetzt bewusst so ein bisschen. Und lassen da die Sonne scheinen und die Flaschen auf den Tisch und freuen sich. Und dann gibt es noch ein bisschen Bucke dazu und das ist gut. Und ob das so der ursprüngliche Charakter war, der mal angedacht war und der vielleicht auch noch Gruppen anziehen sollte, die über diese Klientel hinausgehen, das weiß ich nicht. Insofern bin ich gespannt, wohin die Reise dahin gehen wird. Ja, das gehe ich sehr mit. Also ich war tatsächlich letztes Jahr mal da, da war das, also ich möchte jetzt auch nicht von einem einmaliges Erlebnis irgendwie so dann in den Fokus stellen und davon ausgehen, aber als ich das jetzt dann gelesen habe oder auch mitbekommen und Bilder gesehen habe, das war auch, da war halt an, nämlich eben zusammen sitzen und sprechen und so gar nicht, das war einfach Party. Ich war darauf nicht vorbereitet. Ich hatte sogar noch irgendwie überlegt, ob man noch irgendwie Leute unter fünf mitnimmt irgendwie. Und da denke ich, also ich frage mich dann, ob es dann nicht einfach... Ja, je nachdem, es war jetzt der erste, man lernt ja dann auch immer wahrscheinlich über die Saison und vielleicht gibt es ja dann auch jetzt nochmal ein paar Anpassungen und so, ob es da nicht einfach zwei verschiedene Events sind und es da jetzt halt was Neues gibt und genau, dann ein bestimmtes, wie du auch ja gesagt hast, Carsten, also ein kaufkräftigeres Klingel, also dass die dann natürlich, na ja, Carsten, welchen meine ich jetzt? Also dass da, also alle sollen ja machen, was sie wollen, aber ich habe das Gefühl, dass da schon die Schere ein bisschen auseinander ging, in was man erwartet, wenn man Fischmarkt hört oder halt von einem anderen Event geprägt irgendwie da hinkommt und wie es dann vielleicht jetzt gerade am Eröffnungswochenende war. Ja, vielleicht ist es auch eine Idee zu sagen, es gibt so eine Art Familienabschnitt, also dass man das so ein bisschen splittet. Ja, oder bestimmte Zeiten. Ja, genau. Irgendwie so ab abends, ab 18 Uhr, dann fangen die DJs halt an. Davor ist es halt ein bisschen familiärer. Ist auch eine Idee, das so ein bisschen umzustrukturieren. Und was dann ja wiederum spannend ist, bevor wir die Aufnahme gestartet haben, uns kurz schon darüber unterhalten, ist ja, wenn man quasi damit nicht so viel am Hut hat, wie jetzt in dem Fall wir alle drei hier. Also ich wohne nicht sehr, sehr weit von diesem Ort entfernt und ich habe das trotzdem nicht so richtig mitgekriegt. Also das finde ich dann auch immer lustig, dass es auf der einen Seite ist es wegen Überfüllung geschlossen und riesig und alle gehen hin. Und irgendwie einmal durch den Hofgarten durch. Sind wir da. Also war halt ein Sonntag. Also das finde ich schon. Habt ihr das Gefühl, dass das mit anderen Veranstaltungen hier, also mit so großen festen Events auch so ist? Also es gibt ja auch wunderschöne kleine Straßenfeste in den einschlägigen Vierteln und so, die dann so ein bisschen eh für sich sind. Aber wenn wir jetzt mal von den großen Düsseldorf-Events sprechen, habt ihr da das Gefühl, dass es auch noch andere gibt, die in den letzten Jahren so ein bisschen im wahrsten Sinne, Achtung, weil sie ja immer am Rheinufer sind, ausgeumfert sind. Oder wachsen die mit? Also Japan-Tag ist riesig, aber ich habe das Gefühl, der wächst immer so mit sich mit. Ich glaube, das Frankreich-Fest ist auch echt deutlich größer geworden, ne? Und auch, sage ich mal, alles drumrum. Also ob es jetzt der Bäcker ist, der dann da in sein Brötchen auf einmal so eine kleine französische Flagge steckt. Also da gibt es, glaube ich, schon den Moment, wo alles wächst. Ja, doch. Und wo es aber dann sozusagen so wächst, dass es organisch ist und nicht plötzlich so, dass es dann Unmut gibt. Ja, das habe ich auch das Gefühl. Also jetzt möchte ich ein bisschen nämlich darauf hinaus, dass es natürlich auch immer, klar, auch jetzt mit Social Media und so, gerade TikTok mit irgendwie Hypes zu tun hat. Und eine Sache, bei der ich auch dieses Gefühl habe, ist bei so Marathons, die in Städten stattfinden. Die in Städten stattfinden, naja. Also ich selber laufe natürlich auch keinen Marathon, weil wie wir alle wissen, ich hasse Joggen und alles, was schneller als Spazieren sich fortbewegen ist. Aber ich bekomme es von Freundinnen mit, von Bekannten, die sich mittlerweile schon fast wahllos in Städten einfach anmelden, um da mal mitzumachen und dann daraufhin trainieren, weil das auch so überfüllt und so voll wird. Und jetzt findet ihr Ende April seit längerem mal wieder hier in der Stadt einen Marathon. Marathon findet statt in der Stadt. Das habe ich jetzt schon zum zweiten Mal so schön formuliert gesagt. Naja, man sehe es mir nach. Weil allein über Joggen reden strengt mich so sehr an, dass ich meine Worte... Schweißgebare. Also Marathon-Hype, bekommt ihr das auch mit? Seid ihr Marathon-Läufer? Trete ich hier gerade irgendjemandem zu nahe? Und wenn, also beobachtet ihr das auch? Und habt ihr da auch ein bisschen Schiss, dass das jetzt das Nächste ist, was in der Stadt quasi überlaufen wird? Also ich habe über Jahre immer wieder versucht, zum Jogger zu werden. Ich sehe mich da auch. Aber es ist mir nie gelungen. Der letzte Versuch war in der Pandemie, als dann plötzlich alle ihre Laufschuhe noch mal aus dem Keller holten. Da habe ich es zum letzten Mal versucht, aber es ist auch kläglich gescheitert. Deswegen werde ich mich beim Marathon nicht anmelden. Aber ich sehe das so ein bisschen in die Reihe eingereiht, wie eben auch Japan-Tag oder Frankreich-Fest. Events oder Ereignisse, nennen wir es, wie wir es wollen, Die eben nicht allein für uns Düsseldorferinnen und Düsseldorfer konzipiert sind, sondern eben bewusst auch für einen breiteren Kreis von Menschen, die von außerhalb in die Stadt kommen. Und das dann natürlich auch wieder in ihre Communities reintragen, in ihre Städte nach Hause bringen und ihre Fotos machen und in ihre Insta-Stories einbinden und sagen, hey, ich war in Düsseldorf, ich habe den Marathon gelaufen oder ich war beim Frankreichfest oder beim Japantag. Und das gibt der Stadt natürlich auch ein gewisses Image und das zeigt einfach, da ist was los, da findet was statt. Das ist eine lebendige Stadt und insofern habe ich da jetzt erstmal kein kritisches Gefühl. Ah, okay. Das finde ich spannend, weil genau, das ist ja eine sehr schöne Art, das zu betrachten. Es wird einfach noch offener, es passiert noch mehr und dann ist wieder ein bisschen was los und wenn es irgendwie gut moderiert ist, dann läuft es auch gut. Ja, ich glaube auch, dass das so ein bisschen dieses Feeling von EM oder so mit sich trägt. Also Leute kommen von außerhalb, kriegen ein eigenes Städtebild mit und feiern gemeinsam irgendwie. Ich meine, beim Marathon wird jetzt nicht so gefeiert wie bei der EM, würde ich mal behaupten. Das ist ja eher dann der Zaungast und die, die laufen. Aber letzten Endes kann ich das, glaube ich, so unterschreiben. Ich finde das gar nicht schlecht. Also nicht quasi dieses, ich sage jetzt mal, ich meine, Gefahr ist ein Riesenwort, aber so diese Idee, dann wird das noch so ein Hype und dann wird es noch einmal voller, sondern vielleicht ist dieses, es kann ja auch wirklich gut sein, dass jetzt dieses Eröffnungswochenende vom Fischmarkt, das ist ja auch schön, wenn was gut läuft und wenn es voll ist. Also das möchte ich jetzt auch gar nicht die ganze Zeit so framen. Ich bin nur halt darauf gekommen, weil ich schon gemerkt habe, das ist in den letzten Jahren einfach ein bisschen explodiert und bestimmt auch durch bestimmte Trends dann noch gemacht worden. Und dass es natürlich dann sich umdrehen kann. Ich habe das Gefühl, vom Berlin-Marathon hat man das ja immer, dass eigentlich, ja, dass das auch gar nicht mehr so viel Spaß bringt, weil es einfach nur Stress ist in der Stadt und voll und irgendwie. Ja, Chaos. Genau, und dass dann die Leute, die auch teilnehmen, die sich ja auch freuen da drauf und dass dann natürlich die Erwartungen vielleicht nicht ganz so getroffen werden, weil einfach... Sowas wäre was für den autofreien Sonntag. Ja, das stimmt. Und dann laufen alle hier durch die Stadt. Ja, genau. Das bedeutet, wir bleiben bei unseren kleinen Biergärtchen und schönen Orten in der Stadt oder auch zu Hause, wenn Freizeit ist. Und so dann und wann verschlägt es uns vielleicht zum einen oder anderen Gourmetfestival. Das mag ich ja übrigens sehr gerne auf der Kühe. Das habe ich das Gefühl, das ist auch relativ groß geworden. Aber da kann man sich, also überall, wo man sich irgendwie durch die Gegend fressen kann, bin ich natürlich dabei. Da lassen wir uns nieder. Music. Und das bringt mich zum dritten Thema, was ich gerne mit euch besprechen würde. Nicht zuletzt wegen deines Jahresmottos. Was gibt es eigentlich zu essen, wenn ein besonderer Tag ansteht? Und jetzt nehmen wir mal Weihnachten und Ostern, also so diese Classic-Menüs raus. Sondern wenn ihr, wenn du Zeit hast, habt und irgendwie Lust auf Kochen, wird dann erst ins Zuhause gekocht, geht ihr aus. Also sind das die Gelegenheiten, wo man irgendwie sagt, wir fahren in einen bestimmten Biergarten und es ist jetzt Spargelsaison zum Beispiel. Ich habe kürzlich in der Rheinischen Post gelesen, es gibt jetzt nicht so wenige Orte, wo man zum Beispiel Weißwurst frühstücken kann. Also wäre das so was Besonderes, was ihr euch gönnt? Also was ist da snackmäßig los, wenn es ans Feiertagszelebrieren geht? Also das eigentliche Festessen haben wir so gar nicht, muss ich gestehen. Traditionell sind wir da in der Küche gar nicht verankert, würde ich mal behaupten. Das ist eher so allgemein. Kann ich jetzt gar nicht unterschreiben. Also ich wüsste jetzt nicht, was mein traditionelles Osteressen ist. Interessant ist natürlich der Fakt, dass es jetzt Weißwurst gibt in der Stadt. Wie auch immer. Es war keine Weißwurst, aber prinzipiell ist das ja ein lustiges Thema. Generell geht es mir so, das ist ja angesprochen, dass ich mich generell teilweise nach der Arbeit in die Küche stelle für drei Stunden. Und vorgestern wurde auch gemeckert. Davon wird ja keiner satt. Das sieht schön aus. Es ist zwar lecker, aber es ist viel zu wenig. Da liegen da drei Spargel und Pagnocchi mit einer Weißweinsauce, was weiß ich was. So, aber prinzipiell, ich glaube, da bist du eher so ein bisschen. Du bist doch eher so der Traditionalist, was so Sachen angeht, oder? So Essen, Kochen und so, Weihnachtsessen. Weil das haben wir zum Beispiel auch nicht. Wir haben kein spezielles Weihnachtsessen. Ja, Weihnachten schon. Weihnachten, da gibt es immer das Traditionsessen am heimischen Herd. Das ist richtig. Aber das beschränkt sich dann tatsächlich auf Weihnachten. Bei Ostern in der Tat, dadurch, dass wir in den letzten Jahren fast immer in England waren, gibt es dann ein Osteressen im Pub. England ist jetzt nicht für die große Kulinarik bekannt. Das hat sich in den letzten Jahren auch ein bisschen gewandelt, aber kann man jetzt nicht mit Frankreich oder anderen kulinarischen Destinationen vergleichen. Insofern bleibt es bodenständig und variabel. Deswegen würde ich auch sagen, außerhalb von Weihnachten gibt es da nicht den Klassiker. Ich bin durchaus gerne der Grillfreund, der sich in den Sommermonaten dann hinter seinen Grill stellt und da alles mögliche brutzelt. Aber ansonsten bin ich da offen. Gehe tatsächlich aber auch gerne irgendwo auswärts essen. Finde ich immer spannend, auch durchaus mal neue Sachen zu entdecken. Ich fühle mich dann manchmal tatsächlich auch so ein bisschen, das kennt ihr sicherlich auch, du setzt dich abends vor Netflix und dann dauert es zwei Stunden, um auszuwählen, was guckt man jetzt eigentlich, hat dann was gefunden und fünf Minuten später penst du auf der Couch ein, also der Klassiker. Und so ein bisschen geht es mir dann auch beim Auswahl des passenden Restaurants. Da sind wir auch in Düsseldorf durchaus gesegnet mit einer reichhaltigen Auswahl der unterschiedlichsten Möglichkeiten. Und wenn es dann heißt, jetzt lass uns doch mal irgendwo essen gehen, ja wohin denn da? Und was könnte es denn sein? Und am Ende landet man doch bei den bekannten drei, wo es dann immer ist. Aber das mag ich durchaus auch ganz gern. Allerdings die Weißwurstnummer höre ich jetzt auch zum ersten Mal. Da muss ich ja sagen, bin ich doch eher ein Fan davon, solche regionalen Spezialitäten dann dort zu genießen, wo sie auch hingehören. Also die Weißwurst auf dem Viktualienmarkt in München ist natürlich ein Kult. Aber hier in Düsseldorf weiß ich nicht. Ich habe auch erst gedacht, klar, es ist so ein bisschen Brauhaus. Also es gehört ja schon so zusammen. Aber es gibt ja auch, zumindest was ich jetzt gelesen habe, drei Orte, wo man das irgendwie kann. Unter anderem zum Beispiel in der Zicke, was mich auch wundert. Weil die hätte ich jetzt eher so, also da esse ich immer Quiche oder Frühstück gehalten. Die sind ja sehr bekannt für ihr Frühstück. Dann das Heimwerk. Klar, da, ich meine, die haben ja auch Schnitzel und so. Und ich glaube, die sind ja auch ein bayerischer. Also die haben auf jeden Fall auch die Deko dementsprechend. Und bei Dritan Alsea. Das wundert mich auch. Da sehe ich immer, bin ich eher so Ex-Benedict, so Spechamel-mäßig. Also darum, ja. Aber ich finde auch, regional ist das eher, ich meine, ein bisschen wie mit dem Fischmarkt. Also klar, wir haben jetzt hier einen Fluss, aber so einen richtigen Hafen, wo der Frischfisch ständig angeliefert wird, ist jetzt da am Tonheiln-Ufer auch nicht gegeben. Ganz kurz, wie ist das denn bei dir? Hast du ein traditionelles Essen? Also bist du so unterwegs? Also das hat jetzt verschiedene, diese Fragen machen jetzt verschiedene Ebenen auf. Zum einen, ich koche sehr selten. Ich gehe eigentlich, also ich gehe viel auswärts essen oder ich hole mir viel. Das heißt, das ist was ganz außerhalb der Norm, dass ich jetzt irgendwie mal mir eine Pizza hole oder so. Also ist jetzt, oder auswärts was esse, ist jetzt eh, hat nichts mit Freitagen zu tun, sondern ich bin da einfach irgendwie, ich koche nicht so viel. Durchaus finde ich, wenn ich weiß, es hat einen freien Tag oder so, das ist bei mir ja ähnlich wie bei euch, freie Tage sind es freie Tage oder muss man trotzdem immer irgendwas machen und so. Aber wenn jetzt mal ein Tag vor mir liegt, dann finde ich das zum Beispiel schön, ganz bewusst zu sagen, okay, man geht jetzt frühstücken oder macht so ein bisschen oder grillen. Also das mag ich dann schon gerne. jetzt nichts. Designiertes, also an den Feiertagen gibt es bei uns, also wenn ich da mit meiner Familie zusammen bin, auch, wir sind eine Osterfrühstücksfamilie Deluxe, also da wird dann den ganzen Tag lang irgendwie gebruncht und abends dann gegrillt oder so. Mit Eierhauen? Also Charler auf Charler? Also Eier auf Eier? Und vor allem Sole-Eier, ich nenne sie Soul-Eier. Da gibt es bei uns einen familieninternen Rekord, der liegt bei 14. Ich möchte jetzt nicht hier sagen, wer diese 15 Eier gegessen hat, aber der wird Und der wird auch jedes Jahr versucht, irgendwie zu knacken. Das steht schon seit 1968 nie gebrochen. Ja, das ist wirklich. Doch, wir machen auch mit Eiersuchen. Also das ist alles schon, genau, wie an Weihnachten auch. Aber wenn ich jetzt mir so einen klassischen, jetzt zum Beispiel 1. Mai oder so einen klassischen Pfingstfreien, Pfingstwochenendfreien Tag, so dann finde ich schon das schön, genau zu sagen, okay, zum Beispiel Angermühle oder so. Also man fährt dann irgendwo hin und ist dann da, was entweder, weil es da was besonders Schönes gibt oder auf irgendeinen Hof am Niederrhein zum Spargel essen. Oder einfach nur, okay, heute so ganz geplant, heute Abend gehen wir eine Pizza essen und setzen uns auf irgendeine schöne Terrasse draußen. Also das mag ich schon auch gerne. Aber ich habe da jetzt auch nicht so meine Go-Tos. Obwohl ich da dann doch schon, ja, ich finde es schön, dann einen Ausflug zu machen. Oder Burghof nach Kaiserswerth so. Oder ein Eisessen am Clemensplatz. Also so ein bisschen mit Ziel. Vielleicht das dann mit einem Ausflug verbinden. Aber jetzt so, dass ich sage, Wenn die Sonne scheint, sofort ist das für mich das Wetter, wo ich irgendwie am Berliner Imbiss mir eine Coffeewurst hole. Das ist jetzt nicht so dran geknüpft. Was man natürlich auch immer gut machen kann, ist sich mit Drinks erfrischen, seien sie jetzt non-alkoholisch oder mit... Und Wumms. Ich habe ja auch, also ich habe ja ganz viel, aber ich habe ja auch Höhenangst. Deswegen ist das, was ich euch jetzt frage, von mir nicht alles so approved. Rooftop-Bars, das würde ich gerne abschließend noch mit euch besprechen, weil ich finde, wenn man jetzt so einen freien Sommertag oder Vorfrühlings-Vorsommertag hinter sich gebracht hat und den dann ausklingen lässt, wo denn schöner als mit dem Blick auf diese Stadt, wo es Gossip zu hören gibt, wo es Shit zu erleben gibt, wo manchmal der ein oder andere Storm aufkommt und wo der Rheinpegel steuert. und singt. Mein Gott. Ich habe hier eine Liste mit den zehn schönsten oder zehn Rooftop-Bars der Stadt. Ob das jetzt die schönsten sind oder nicht, werden wir gemeinsam rausfinden. Ich frage euch jetzt einfach mal ab, ob ihr die kennt und wie ihr die findet. Überhaupt Rooftop-Bars, ist das euer Thema oder bleibt ihr lieber auf dem Boden? Also finde ich vom Konzept her erstmal nicht schlecht. Verorte ich aber auch eher dort, wo es viel Roof und viel Top gibt. Also Düsseldorf ist ja jetzt nicht bekannt für die große Skyline, müssen wir auch gar nicht haben. Das bleibt halt schön dörflich, wenn man so will. Aber irgendwie in einem vierstöckigen Haus oben dann zu sagen, so da ist jetzt die Mega-Aussicht, das haben wir ja nicht. Das stimmt. Sagen wir mal, drei Scheiben Haus, ich weiß nicht, ob das in der Auswahl vorkommt. Das werden wir jetzt gleich sehen. Werden wir gleich sehen. Das stelle ich mir schon cool vor. Also da zu sein und den Blick über die Stadt zu genießen mit einem Drink in der Hand, das ist schon top. Würde ich behaupten, alles andere ist vielleicht ein bisschen Manchmal gewollt. Verstehe. Kann ich mich ehrlich gesagt anschließen. Also wüsste jetzt nicht, was ich so noch dazu beitragen soll. Aber ich denke, dass das auch ein schönes Konzept ist. Natürlich setzt es voraus, dass du keine Höhenangst hast. Aber ich persönlich besuche die eher selten. Ich werde euch jetzt mal ein paar hier erzählen und vielleicht inspiriert es euch ja, den Aufzug nach oben zu nehmen. Oder ihr sagt, hey, immer schön im Hofgarten, im Theaterkaffee kann man zum Beispiel, im Theatermuseum kann man im Kaffee auch sehr schön den einen oder anderen Drink nehmen. Es gibt natürlich das 25-Hours-Hotel. Ich glaube, das ist so die, wenn man Rooftop-Bar Düsseldorf sich denkt oder wahrscheinlich auch in irgendeine Suchmaschine eingibt, kommt das zuallererst. 25-Hours-Paris Club, wart ihr da schon mal? Ja, war ich schon mal. Mhm. Findest du, also ich finde das einen sehr schönen Ort. Ich habe früher da in der Gegend gewohnt. Ich mochte sehr an dieser Bar, dass ich erstens das Gefühl hatte, anders als an anderen Orten, ich kann einfach hingehen. Also ich war da auch schon in meiner heißgelegten Jogginghose. Also ich hatte das Gefühl, das kann man wirklich gemütlich machen. Es ist nicht überschickt. Es ist nicht überschickt, obwohl es vom Ambiente sehr schön ist. Und ich finde der Standort ja doch relativ, jetzt am Stadtrand ist natürlich überhaupt nicht richtig, aber doch irgendwie so, dass viel vor einem liegt. Die Aussicht fand ich durchaus nicht zu unterschätzen. Ich gehe mit, dass die Skyline hier jetzt nicht so prägnant ist wie vielleicht in anderen Städten. Aber ich finde, man ist da an einer guten Ecke, um so alles einmal zu überblicken. Steige ich mit ein? Das sehe ich ganz genauso. Also zu einer Rooftop-Bar muss nicht zwangsläufig die Hochhaus-Skyline gehören. Also man kann auch einfach weit über die Stadt gucken. Also ich finde, wenn es hoch genug ist, lohnt es sich immer. Also selbst wenn du nur auf dem Feld guckst. Ja, das stimmt. Es gibt, apropos Feld, da guckt man nämlich dann ein bisschen schon in Richtung... Niederrhein vielleicht und sieht das ein oder andere fällt. Im Lindner Hotel am Seestern gibt es nämlich auch eine Bar im 19. Stock, die Ottos Sky Bar. Da gibt es, also es gibt überall Cocktails und die mal mehr oder mal weniger specialige Drinks. Also mir geht es jetzt eher so ein bisschen um die Orte und was man vielleicht von da sieht. Und auch da, ich weiß nicht, ob man als Meerbuscherin, als Meerbuscher auch andersrum dieses Gebäude oft im Blick hat. Das ist ja schon ziemlich hoch. Also ich finde da am Seestern, dieses Hotel ist schon relativ prägnant. Das ist relativ prägnant. Ich habe es auch schon von Menschen aus der Nachbarschaft mitbekommen, die dort waren und auch ganz begeistert gewesen sind. Ich selbst war noch nicht dort, aber den Blick von der Seite auf die Stadt zu haben, den hast du ja eher selten und den gibt es dann auch nur dort, weil das ist eines der höchsten Gebäude im Linksrheinischen. Insofern, also das wäre glaube ich eine Location die würde ich auch mal ausprobieren ich finde es ähnlich wie das 25 Austin, da hat man nämlich auch so eine Ecke von wo aus man dann irgendwie nochmal ein bisschen anderen Blickwinkeln sieht nicht so zum Beispiel jetzt, im Ruby Luna Hotel mitten in der Stadt, da Kasernenstraße ist das glaube ich, die haben auch eine Bar oben, da guckt man halt dann einmal rum und sieht wahrscheinlich, ja die Sachen, die man auch sieht, wenn man vielleicht auf dem Rheinturm ist. Also viel Stadt, jetzt nicht unbedingt Skyline, sondern eher so genau wie beim Bimein Hotel. Das ist ja auch innerstädtisch. Also ich finde da, ich finde auch schöner diese Idee von sowas Luftigem, weil ich finde, dann kann man auch auf den Rheinturm irgendwie sich begeben. Es gibt natürlich immer noch das ein oder andere Special. Also im Bimein gibt es auch zum Beispiel die Möglichkeit, da irgendwie Joghurt Joghurt zu machen. Yoga zu essen, aber genau, also dann gibt es natürlich also klar, so eine Rooftop-Bahn, eine Dachterrasse ist wahrscheinlich immer schön zu haben so, dann steht hier noch das Cloud One, das ist ja am Kühlbogen ganz neu das wiederum, also direktecke Shadowstraße, da wo auch das Schauspielhaus ist und so das wiederum finde ich eigentlich ganz schön, weil da ist man dann so mittendrin, dass man ja auch fast wieder, zumindest das Dreischalten... Das stimmt, ja, da hast du kompletten Rundumblick, ne? Ja. Ja, stimmt. Also das ist dann schon wieder so ganz... Aber das ist ja dann eigentlich nicht hoch genug. Ich guck mal gerade. Also das ist ja da in der Ecke Bräuninger, P&C, Anfang Schadelfraße. Ja, siebte Etage, das ist jetzt nicht so... Nicht so ganz. Ja, stimmt. Du kannst nicht bis zum Horizont gucken. Ja. Aber du bist relativ hoch. Ja. Relativ. Ja, aber man guckt vielleicht auch eher so in die anderen Bürogebäude, denke ich. Das ist natürlich auch fies, ne, wenn man da dann mit seinem Cocktail sitzt und gegenüber irgendwie wird noch an den Laptops rumgewerkelt. Es gibt auch die sturmfreie Bude. Das finde ich einfach ganz sweet, weil sich das irgendwie so, das kann man einfach mieten. Das ist in Goldsheim. 350 Quadratmeter in der 11. Etage. Immerhin. Also, ich sage mal so, wenn ihr das nächste... Cast Crew, die nächste Cast Crew Gala veranstalten wollt, dann könnt ihr in die sturmfreie Bude in Goldsheim laden und da tatsächlich dann auch Menüs ordern über eine Catering-Firma und dann euer ganz eigenes, euer ganz eigene Rooftop-Bar machen und genau, es gibt, was ich sehr gerne auch mag, tatsächlich, wo ich auch öfter bin, ist im Me-and-All-Hotel, die Lounge oben. Ich finde, das ist ja so, da guckt man auf beide Seiten irgendwie auch so ein bisschen klar ins Stadtgeschehen aber da ist man auch drüber. Ich meine, die Frage ist ja auch, jetzt hatten wir schon 9. Stock, jetzt hatten wir 19. Stock, also wann fängt eigentlich Rooftop an? Also ist es immer genau auf dem Gebäude drauf oder ab wann ist es eigentlich eine sehr hohe Bar? Genau, und dann gibt es noch, und das ist natürlich ein Classic, es gibt noch ein paar andere in dieser Liste, das könnt ihr alles lesen auf rp.online. Wenn es euch interessiert, es gibt natürlich noch, außer den Rheinturm, einen anderen Turm, der hier sehr prägnant ist in der Stadt, der Schlossturm. Und da kann man sich auch in der Laterne im Schifffahrtsmuseum niederlassen und einen Drink nehmen und von da aus dann zum Beispiel auf den Fischmarkt gucken und sich freuen, dass man nicht mitten im Gemusel ist, sondern über den Ding schwebt, wie die weiße Dame. Nur vielleicht mit Kopf. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist es jetzt einen Tag früher als normalerweise. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. So viel der Vorrede, es ist jetzt Mittwochabend und dementsprechend kann ich auch nicht die Modellberechnungen des Donnerstages nehmen. Das soll aber nicht so wahnsinnig viel an der Wetterprognose ändern. Deswegen, wir starten einfach mal ins Wochenendwetter und gucken mal, was so passieren wird. Der Freitag wird den Rest der Regenwolken wahrscheinlich schon in der Nacht dann abziehen lassen und dann werden wir in der ersten Tageshälfte noch sehr viele Wolken bekommen. Die Sonne blitzt so zwischendurch mal durch. Am Nachmittag werden dann die Wolkenlücken so nach und nach etwas größer. Das Ganze wird aber wohl relativ zögerlich passieren. Gerade zum späteren Abend hin, also kurz vor Sonnenuntergang, werden die Wolkenlücken dann größer sein. Temperaturen liegen im Groben so bei 10 bis maximal 17 Grad. Der Samstag wird uns aus einer doch relativ klaren Nacht wieder viele Wolken bringen. Gerade so im Nachmittagsverlauf sind die dann auch deutlich kompakter. Das Ganze dann bei 6 bis maximal 19 Grad. Das Ganze setzt sich dann auch am Sonntag fort. Wir werden dann zum Tagesstart noch eher freundlicheres Wetter bekommen. Im Verlauf des Nachmittags zieht es sich dann abermals wieder zu. Und die Temperaturen steigen dann auf 9 bis maximal 19 Grad an. Auch hier gibt es ähnlich wie am Freitag gerade zum späteren Abend ein paar größere Lücken, sodass die Sonne dann doch nochmal durchkommen kann. Dann gucken wir noch kurz auf die neue Woche, denn die sollen nämlich relativ freundlich starten mit viel Sonne am Montag und 10 bis maximal 20 Grad und dieser Trend soll sich wohl auch erstmal bis zur Wochenhälfte fortsetzen. Sobald es dann in den Mai rüber geht, steigen dann die Unsicherheiten, gerade was es dann bedeutet in Richtung Schauerwetter, dann zum Wochenende hin. Vielleicht kommt auch nochmal so ein kurzer Polareinschub oder so ein kurzer Gruß, was Polarluft angeht und dass es dann halt eben doch nochmal kühler werden könnte mit eventueller Nachtfrostgefahr. Das sind alles so Dinge, die müssen wir dann mal in der kommenden Woche klären. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxi-Blog. Jens-Strux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mir, wenn ihr uns eine ganz, ganz, ganz große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast. Und ich sage es jetzt einfach mal, abonniert doch auch Gossip, Shit & Storm überall, wo es zu abonnieren gibt. Lasst Bewertungen da, Sterne, Fische, Punkte, Daumen. Schreibt Kommentare, sagt, was ihr denkt. Genau, meldet euch bei uns, meldet euch bei den Carstens. Ich danke euch sehr fürs Zuhören. Ich danke euch fürs Mitmachen. Mein Name ist Horst Herr Kormann. Mein Name ist Carsten. Mein Name ist auch Carsten. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Vielen Dank. Ciao. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.