Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hat die Elbvertiefung nichts gebracht?
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- Music. Heute geht es um die Frage, was die Elbvertiefung wirklich gebracht hat. Weitere Themen, die Pflegekosten in Hamburg steigen stark an, der Katzentempel in der HafenCity ist auf der Suche nach einem neuen Betreiber und Rod Stewart kommt noch einmal in unsere Stadt. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, neuer Bericht zeigt, das sind Hamburgs soziale Brennpunkte. Auf Platz 2, ungewöhnlich, darum laufen heute 20 Soldaten durch Harvestehude. Und auf Platz 1, Besuch von KZ-Gedenkstätte wird für alle Hamburger Schüler verpflichtend. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Friedrich Merz hätte einfach nur die Tage bis zur Bundestagswahl runterzählen können und wäre mit seiner CDU-CSU höchstwahrscheinlich stärkste Kraft geworden. Doch nun ist der Kanzlerkandidat der Union, wie er es selbst beschreibt, all in gegangen und hat radikale Pläne für eine neue Migrationspolitik vorgelegt, über die der Bundestag in dieser Woche abstimmen soll. Mit der Gefahr, dass sich die AfD März-Vorschlägen anschließt und damit die sogenannte Brandmauer zwischen den beiden Parteien bröckelt. Wir wollen jetzt von unseren Lesern wissen, wie Sie über den Vorstoß des CDU-Vorsitzenden denken. Und das gilt natürlich auch für Sie, liebe Hörer, dieses Podcast. Das schreiben Sie uns gerne unter briefe-at-abendblatt.de. Wir werden vor der Entscheidung in Berlin so viele Zuschriften wie möglich veröffentlichen. Zu den Nachrichten des Tages. Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF erneuern ihre Kritik an der Elbvertiefung und warnen vor weiteren Baggerarbeiten. Neben dem hohen ökologischen Schaden verursachen die Wassertiefen-Instandhaltung, so heißt das, enorme Kosten, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden, erklärten die Verbände heute. Die Millionenbeträge, die dabei ausgegeben würden, sollten stattdessen in Maßnahmen zur Sicherung der deutschen Seehöfen gesteckt werden, wie die Digitalisierung, die Sanierung und den Ausbau der Kaiflächen. Die Umweltschützer stützen sich auf eine neue Studie zur volkswirtschaftlichen Bilanz von Flussvertiefungen, die sie beim Zentrum für Europäische Politik in Auftrag gegeben haben, das wiederum vom ehemaligen Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, Henning Vöpel, geleitet wird. Und nach dieser Studie hätten zurückliegende Vertiefungen keine neue Handelsdynamik in den Häfen ausgelöst. Dazu heißt es, ich zitiere, Hamburg liegt etwa auf den Asien-Europa-Routen am Schluss, weshalb durch die geringe Restbelastung der Schiffe bei Ankunft in Hamburg die maximalen fahrenden Tiefen oft keine entscheidende Rolle spielen. Zitat Ende. In puncto Pflege geht es in Hamburg ziemlich bergauf. Also zumindest, wenn man einen Blick auf die Kostensätze oder die Zahl der Pflegebedürftigen wirft. Ansonsten gilt, die Luft wird zunehmend dünn für Betroffene und deren Angehörige. Ein Platz in einem stationären Heim ist knapp und teuer, Tendenz in beiden Fällen steigend. Zahlen der Sozialbehörde zeigen, dass sich die Eigenanteile für die stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim in Hamburg allein seit 2017 verdreifacht haben. Zugleich steigt aus demografischen Gründen die Zahl der Pflegebedürftigen, sodass der Wettbewerb um die Heimplätze wächst und der Hauptkostentreiber Fachpersonal zu einem immer höheren Gutwert. Und dazu sagt Behördensprecher Wolfgang Ahnhold, ich zitiere, durchschnittlich beträgt die monatliche Eigenleistung in Hamburg, die von jeder Bewohnerin und jedem Bewohner selbst zu tragen ist, etwa 3089 Euro. Das ist tatsächlich viel. Hamburger und Hamburger waren im vergangenen Jahr im Schnitt an 19 Tagen krankgeschrieben und konnten deshalb nicht arbeiten. Das hat die Techniker-Krankkasse nach einer Analyse der Krankschreibung der bei ihr versicherten Erwerbstätigen ermittelt. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten seien leicht rückläufig, blieben aber auf einem hohen Niveau, so die TK. An Arbeit mangelt es Thomas Leitner derzeit nicht. Der CEO der Kaffee- und Restaurantkette Katzentempel ist mit der juristischen Abwicklung der Filiale in der HafenCity beschäftigt und plant mit seinem Team ganz nebenbei eine neue Eröffnung in Berlin. Auch wenn der Unternehmer gerade den Fokus auf die Hauptstadt richtet, will er auch in Hamburg für sein Katzencafé kämpfen. Er sagt, ich zitiere Lindner, äh, Leitner, Lindner ist der andere, Leitner, ich zitiere, der Laden in der HafenCity war einer der profitabelsten, den wir hatten. Zitat Ende. Sobald das Insolvenzverwarn der ehemaligen Betreiberin Nadja M. Abgeschlossen ist, will sich Leitner mit seinem Team konkret überlegen, wie es in Hamburg weitergehen soll. Im Hintergrund laufen bereits Gespräche mit möglichen Franchise-Nehmern. Das ist eine gute Nachricht für alle Fans von Rod Stewart, der Superstar. Kommt noch einmal nach Hamburg. Er dreht sozusagen eine Ehrenrunde seiner letzten großen Tournee live in concert one more time. Mit fünf Konzerten in Deutschland, Leipzig, Mannheim, München, Köln und Auftakt in Hamburg. Am 25. November 2025 ist das Konzert geplant. Und der mittlerweile üblich über mehrere Pre-Sale-Staffeln verteilte Vorverkauf beginnt am Mittwoch, 29. Januar. Das ist ja übermorgen vielmehr, um 10 Uhr. Und der allgemeine Vorverkauf beginnt dann am Freitag, dem 31. Januar, ebenfalls um 10 Uhr. Und letzter Aufruf für den Auftritt von Olaf Scholz am 1. Februar in Hamburg. Der Bundeskanzler stellt sich bekanntermaßen dann im Talia-Theater meinen Fragen. Los geht es um 13 Uhr. Einlass ist ab 11.30 Uhr. Und die Karten gibt es wirklich nur noch bis zum 29. Januar, 9 Uhr unter www.abendblatt.de slash leserevents, 29. Januar, 9 Uhr, www.abendblatt.de, leserevents. Ich freue mich, wenn wir uns da sehen. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.